von Helmut
Dazu kommt in Österreich der Begriff des „Nationalrates“ als Volksvertretung im Parlament. In Deutschland ist es der „Bundestag“, in der DDR war es die „Volkskammer“. Überhaupt sind die Verfechter des Begriffes einer „österreichischen Nation“ für mich schon deshalb wenig glaubwürdig, weil es sich bei vielen Ortsnamen immer um den Hinweis auf die deutsche Zugehörigkeit handelt.
Beispiele:
Deutsch Goritz
Deutschfeistritz
Deutsch Brodersdorf
Deutsch Jahrndorf
Deutsch-Wagram
Deutsch Haslau
Bad Deutsch-Altenburg
Deutsch Kaltenbrunn,
etc. etc.
Ich habe noch keinen Ortsnamen entdeckt, bei dem statt des Wortes „Deutsch“ der Begriff „Österreichisch“ verwendet wird. Warum also die Verbissenheit mit dem Wort „National-Feiertag“ und „Nationalrat“? Der Begriff der Nation ist in meinen Augen etwas weiträumiges; etwas, was alles umspannt, wie ich in meiner Aufzählung der Geographie der Deutschstämmigen erklärt habe. Und ich unterstreiche nochmals, dass diese Denkensart nichts mit einem territorialen Anspruch zu tun hat.
Wie kindisch man bei anderen Beispielen mit historischen Begriffen in Deutschland und Österreich umgeht, habe ich am Montag, dem 20.April dieses Jahres, bei mir zuhause wieder feststellen. Da spielt bei mir im Hof die Blaskapelle auf, mit schönen deutschen Weisen und Volksliedern, mit Bier und Wein und gutem Gegrilltem. Meine guten Freunde unter den hier ansässigen Siebenbürger Sachsen werden dabei sein. Am nächsten Tag werden dann mir die Nachbarn, egal ob Rumänen oder Ungarn, wieder sagen, wie schön das beim Vorbeigehen auf der Straße geklungen hätte, und man hätte sich dabei an frühere Zeiten erinnert, als noch die Deutschstämmigen in unserer Stadt den Ton angaben.
Kein Mensch würde hier jemals auf die Idee kommen, das mit dem Geburtstag eines ehemaligen deutschen Führers in Verbindung zu bringen, diese beschränkte und verbissene Denkensart gibt es nur in Österreich und Deutschland.
Für mich gab es für diesen Tag einen besonderen Anlass:
Am 20. April 1966 habe ich meinen Lehrvertrag unterschrieben, und bin bis zum heutigen Tag einschließlich meiner Studien in Wien und Stuttgart ununterbrochen in meinem Beruf tätig. 60 Jahre in einem Beruf tätig zu sein, dessen Wahl man niemals bereut hat, das ist schon ein Anlass, den es zu feiern gilt!
Wie heißt es in einem chinesischen Sprichwort?
„Willst du für eine Stunde glücklich sein, so betrinke dich. Willst du für drei Tage glücklich sein, so heirate. Willst du für acht Tage glücklich sein, so schlachte ein Schwein. Willst du aber ein Leben lang glücklich sein, so werde Gärtner.“
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