Montag, 11. Mai 2026

Honor where honor is due ...

von LePenseur
 
 
Es kommt nun wirklich selten vor, daß das "Einserkast'l" im Standard (also die von RAU, alias Hans Rauscher, verfaßte Kurzkolumne auf der Titelseite der lachsfarbenen Linkspostille) von LePenseur positiv beurteilt wird. In der letzten Wochenendausgabe war es soweit:
 
Papst gegen Präsident
(sorry, kein Link, denn auf den Standard verlinke ich nicht! Also bitte selber suchen ...)
 
Sogar einem RAU gestehe ich zu, daß er, wo er recht hat, eben recht hat. Vielleicht nicht mit jeden Wort besagter Kolumne. Aber doch mit sehr vielen. Und das ist weit mehr, als man sonst von ihm lesen kann ...
 
Jetzt werden einerseits die (wenigen verbliebenen) Trump-Apologeten aufheulen, andererseits viele, die den derzeitigen Papst für überhaupt letztklassig, einen Modernisten, einen spirituellen Wolf im Schafsgewand etc. halten ... mag sein. Auch ich bin von Leo XIV nicht wirklich begeistert. Immerhin finde ich ihn doch weitaus besser als seinen Vorgänger (zugegeben: da gehört nicht viel dazu ...) — und im Alter wird man halt bescheiden, was die Erwartungen an andere Menschen betrifft.
 
Freuen wir uns also an Leo XIV, daß er weniger entsetzlich ist als der letzte Franz, und an RAU, daß auch ihm (quasi die blinde Henne, die gelegentlich ein Körnchen findet) bisweilen eine Kolumne gelingt, die man ohne Antiperistaltik lesen kann.
 

1 Kommentar:

  1. Also ich jaule da sicher nicht auf, bin im Gegenteil mit dem Leo da einer Meinung. Nur in dem Punkt, dass man sich an RAU freuen kann, wage ich zu widersprechen. Vielmehr müssen wir uns hier die Frage stellen, was da alles falsch läuft, dass sogar ein RAU in die richtige Richtung tendiert. Die Abneigung gegen Trump dürfte offenbar so allumfassend sein, dass ihretwegen sogar Israel- bzw Netanyahu-Kritik ins Auge gefasst wird. Ich weiß nicht genau, wie der Standard Nahost-mäßig sonst aufgestellt ist, da ich ihn einfach nicht beachte. Möglicherweise, dh wahrscheinlich steht er den New-York-Intellectuals näher als den Zionisten, dem CFR näher als der AIPAC. Jedenfalls ist RAU ein eingefleischter Transatlantiker. Dass er da so gegen Trump agitiert, ist insofern ein gutes Zeichen für uns, da es seine Unzufriedenheit ua auch in transatlantischer Hinsicht artikuliert. Was ich sagen will: Wurscht, wie man es dreht und wendet, von RAU kommt nichts Gutes. Er findet nicht so einfach mal ein Korn, er nimmt rationale Abwägungen vor und schreibt dann danach. Wenn wir uns "über RAU freuen" wollen, dann höchstens über seinen Ärger und seinen Frust.

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