von Sandokan
Alex Krainer meinte in einem Gespräch mit Tom Luongo, dass im Hintergrund die USA und Großbritannien im Clinch um den Zugang zu Rohstoffen in der Nachkriegs-Ukraine lägen.
Darum einerseits auch die Aussagen von Trump kürzlich, Zelensky wäre faktisch illegitim an der Macht und ein ungewählter Quasi-Diktator. Und andererseits die Ankündigungen oder das Drohszenario (?) der Briten, Militär zur "Friedenssicherung" in die Ukraine entsenden zu wollen.
Darum einerseits auch die Aussagen von Trump kürzlich, Zelensky wäre faktisch illegitim an der Macht und ein ungewählter Quasi-Diktator. Und andererseits die Ankündigungen oder das Drohszenario (?) der Briten, Militär zur "Friedenssicherung" in die Ukraine entsenden zu wollen.
Damit man doch noch irgendwie machtpolitisch vor Ort relevant wäre.
Großbritannien hatte ja erst kürzlich ein 100-jähriges (sic!) Partnerschaftsabkommen mit der Ukraine geschlossen, das wohl auch ökonomische Vorteile für Großbritannien bringen soll.
Großbritannien hatte ja erst kürzlich ein 100-jähriges (sic!) Partnerschaftsabkommen mit der Ukraine geschlossen, das wohl auch ökonomische Vorteile für Großbritannien bringen soll.
Da kann es aus Sicht der USA nicht schaden, etwas Zweifel an der Legalität der Unterschrift von Zelensky zu streuen.
Trump mit seinem, jetzt von Zelensky offenbar doch noch unterzeichnetem, Rohstoffabkommen hat da ordentlich quergeschossen (denn für die USA gilt ja das Motto: legal - illegal - scheißegal, pardon my French!). Ein potentieller Nachfolger Zelenskys (mit Zustimmung der USA) müsste dann bloß noch bestätigen, welches Abkommen nun Vorrang hat.
Spekuliert wird dabei auch über die Rolle von Trumps Finanzminister (U.S. Department of the Treasury Secretary), Scott Bessent.
Bessent (ein Freund von König Charles) war davor ua. lange Jahre Partner und Chief Investment Officer im Soros Fund Managment gewesen. Die Verbindungen von George Soros mit der Ukraine dürfen ja als bekannt vorausgesetzt werden. Ebenso wie das Interesse der USA, die Investitionen von Black Rock & CO doch noch irgendwie abzusichern, damit es nicht zum Totalausfall kommt.
Es geht dabei nicht nur um Rohstoffe (seltene Erden, Öl, Gas), sondern etwa auch um die Kontrolle über bzw. den Zugang zu Häfen am Schwarzen Meer (was sich wohl konkret auf Odessa beziehen dürfte). Die beiden könnten aber die Rechnung ohne Russland gemacht haben.
Und entgegen Trumps öffentlich ventilierten Aussagen, gibt es mit Russland auch noch keine echten Verhandlungen oder vorläufigen Übereinkünfte.
So jedenfalls offizielle wie hochrangige Vertreter Russlands, die Trump darin widersprochen haben.
So oder so, die EU schaut in jedem Fall durch die Finger und wird von keinem der Beteiligten für voll genommen. Außer als die Trottel und Wichtigtuer mit Spendierhosen.
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