Dienstag, 15. September 2020

»Und dabei ist der Spiegel ja gerne behilflich, wie die Vergangenheit gezeigt hat«


... beschließt Thomas Röper etwas süffisant einen Artikel über die »Vergiftung« von Navalny, die, wie uns DiePresse erzählt, durch »Labore in Frankreich und Schweden« bestätigt worden sei, und nun — pardauz, wer hätte sowas bloß gedacht! — zu einem Stop der Nord Stream 2-Pipeline durch die Ostsee, die Deutschland von Fracking-Gas-Importen aus den USA unabhängig gemacht hätte, als Anlaß dienen soll. Nachtigall, ick hör dir trapsen ...


Die Schöne und die Mächtigen im Hintergrund – Was über den Fall Navalny bisher nicht bekannt war



Im Fall Navalny sind neue, interessante Informationen aufgetaucht. Es geht um eine bisher unbekannte Frau, die Navalny zum fraglichen Zeitpunkt begleitet hat und als einzige Begleiterin von Navalny nicht in Russland befragt werden konnte, weil sie sich kurz nach der angeblichen Vergiftung nach Deutschland abgesetzt hat. Vor allem ihre Hintermänner machen sie zu einer sehr interessanten Figur.

Alle Mitarbeiter Navalnys, die ihn auf seiner fraglichen Reise begleitet haben, wurden von den russischen Behörden verhört, außer einer Frau. Als das Flugzeug mit Navalny am 20 August seine Notlandung in Omsk machte, blieb auch diese Dame am Boden, sie flog dann am zwei Tage später nach Deutschland. Schon das ist merkwürdig, denn gemäß den geltenden Corona-Regeln hätte sie – als russische Staatsbürgerin – gar nicht nach Deutschland einreisen dürfen. Sie muss also eine Sondergenehmigung gehabt haben. Warum und von wem?
Ist doch schon irgendwie interessant, was wir darüber alles — in unseren Systemmedien nicht lesen ...


Kommentare:

FDominicus hat gesagt…

Bitte japsen nehme trapsen

Beobachter hat gesagt…

Wer seine Meinungen aus Kremlhörigen sinistren Blogs bezieht, die uns James-Bond-Verschwörungsmärchen auftischen, kann natürlich nicht anders als sämtliche Medien von FAZ bis taz als Sorosgelenkte Lügenpresse anzusehen. Mit diesen Gläubigen kann man nicht mehr reden. Die leben in ihrer eigenen Märchenwelt.

Le Penseur hat gesagt…

Cher Beobachter,

wer die konstanten Lügen der "Medien von FAZ bis taz" zu allen nur denkbaren Vorfällen noch immer für bare Münze nimmt (haben Sie eigentlich schon den Namen Claas Relotius mit den preisgekrönten Artikeln im SPIEGEL et al. gehört, nur so mal nachgefragt ...?), dessen Kritik an angeblich "kremlhörigen sinistren Blogs" nehme ich nur in sehr überschaubarem Maße ernst.

Zum Thema Lügenpresse gibt es so überwältigend viele Belege, daß es schon an Chuzpe grenzt, das noch immer verteidigen zu wollen.