Dienstag, 10. Dezember 2024

Der Gesuchte

von kennerderlage


War da was? Irgendwie Kopfabschneider und dergleichen ... alles Schnee von gestern, der schmilzt wie im Lenz am Berge Hermon und hernieder taut auf Zion ...

How good and pleasant it is 
when God’s people live together in unity!
It is like precious oil poured on the head,
running down on the beard,
running down on Aaron’s beard,
down on the collar of his robe.
It is as if the dew of Hermon
were falling on Mount Zion.
For there the Lord bestows his blessing,
even life forevermore.
 
 ... jubiliert Psalm 133 (bzw. 132, wie unser Blogvater LePenseur jetzt streng einwerfen mag, aber der zitiert ihn auch auf Latein, das ein kennerderlage nicht wirklich kann). 
 
Und hat er das nicht alles, der neue Poster-Boy des Djihadismus? Das frohe Lachen, den langen Bart und werden jetzt nicht die Syrer in Einheit leben, wo sie doch so schrecklich gespalten waren unter dem Joch der Assads? Da die verfluchten Schiiten nicht ausgerottet werden durften und die verfluchten Christenhunde ihr Unwesen trieben und zu Festen sogar keck die Kirchenglocken klingen liessen, statt demutsvoll das Kopfabschneiden wegen ihrer Untaten zu erwarten. All diese Schrecken haben nun ein Ende: Rettung kommt nach Syrien!

Die Uno und die EU führen ihn als Terrorfürsten, die USA haben ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar ausgesetzt und Russland bombardierte seine Truppen "als Terroristen" (ARD-Brennpunkt). Zuletzt aber legte Muhammed Al-Jawlani, auch Abu Mohammed al-Julani, Al-Dschaulani, Al-Golani oder al-Dscholani, eine bemerkenswerte Wandlung hin.

Die wundersame Wandlung

Aus dem Killer, Mörder und Terroristen wurde binnen von nur drei Tagen ein Rebell und Freiheitskämpfer, dessen Untaten weitgehend vergessen sind. Der Führer der islamistischen Terrorgruppe Hay'at Tahrir al-Scham (HTS), vor der Selbständigkeit als "Miliz" die örtliche Vertretung des Terrornetzwerkes Al-Qaida in Syrien, wird nun als "pragmatischer Radikaler" (Welt) herumgereicht. Er habe den "Jihad-Turban" gegen die "Militär­uniform" getauscht. Und gleich nach dem Sieg seiner Islamistenarmee zu Ruhe und Ordnung aufgerufen.

Muhammed Al-Jawlani, der "Mohammed aus dem Golan", hat seinen "Kampfnamen" abgelegt. Er nennt sich jetzt wieder Ahmad Husain asch-Schar’a, ist der "neue starke Mann von Syrien" (DPA) und "sein Wandel vom Extremisten zum politischen Akteur könnte wegweisend für Syriens Zukunft sein" (FAZ). Ein "Schweinehund" bestimmt, "aber er ist unser Schweinehund", wie US-Präsident Franklin D. Roosevelt 1938 die amerikanische Position zu Nicaraguas Diktator Anastasio Somoza Garcia beschrieben hatte. 
Ein Retter ganz nach dem Geschmack des Wertewestens! Die dringend gebrauchten Facharbeiter aus Syrien (ohne die schon jetzt in Schland nichts geht: kein Weihnachtsmarkt aufgemischt, keine Christenschlampe rudel-bedient wird), die jetzt zu zehntausenden feiern, dass sie ab nun in Schland die Knete abgreifen (und die Schlampen bedienen oder bei Bedarf messern) und trotzdem gefahrlos wieder in ihre geliebte Heimat auf Urlaub reisen und sich ohne diesen verhassten Assad wieder wie echte Muslime benehmen koennen, bleiben uns erhalten, bekommen Zuzug durch feige Christenhunde, die vor dem gerechten Kopfabschneiden davonlaufen und die man dann auch in Schland vor sich hertreiben und messern kann. Hei, wird das ein Spass!

Die Sach ist g'laufen, der Kas 'gessen. Der Advent ist gerettet und wir singen alle (naja: fast alle) froh und innig

Heut ist Advent —
Die Strasse brennt!
 
Na, isses nich toll? Wer wollte da nicht mitsingen...

Das extreme Beispiel politischer Manipulation in Rumänien

von Helmut
 
 

Es geht um zwei Wahlen, nämlich um die Parlamentswahl und die im ähnlichen Zeitfenster abgehaltene Präsidentenwahl.

Als erstes erfolgte der Wahlgang zum Präsidenten. Dabei wurde bereits eine Kandidatin, die vom Beruf her Juristin ist, sich in der Opposition (S.O.S.) befindet und mit der ihr eigenen Art (die nicht jedem gefällt) permanent den Finger in die Wunden der Regierung legt, von der Teilnahme zur Präsidentenwahl ausgeschlossen.

Die Begründungen des Obersten Verfassungsgerichtes sind in meinen Augen eine klare Rechtsverletzung hinsichtlich der rumänischen Verfassung, nämlich Art. 30:

Pkt. 1: Die Freiheit, seine Gedanken, Meinungen oder Überzeugungen zu äußern, sowie die Freiheit, schöpferische Werke jeder Art in Wort, Schrift, Bild, Ton oder durch andere Mittel der öffentlichen Wiedergabe zu schaffen, ist unverletzlich.

Pkt.2: Zensur jeglicher Art ist verboten.

Dagegen argumentiert das Gericht mit Hinweis auf die Aussage

des Innenministeriums:

Einige der Kampagnenunterstützer, die an der Förderung und dem Kauf von Stimmen beteiligt sind, sind Vertreter rechtsextremer, krimineller und religiöser Sekten, die zuvor an der Förderung von pro-russischen, antisemitischen, Anti-NATO- oder anti-ukrainischen Narrativen beteiligt waren", heißt es im Bericht des Ministeriums.

des Obersten Rates für Landesverteidigung:

Es hat sich auch bestätigt, dass Rumänien im gegenwärtigen regionalen Sicherheitskontext und insbesondere im Wahlkontext zusammen mit anderen Staaten an der Ostflanke der NATO zu einer Priorität für feindliche Aktionen staatlicher und nichtstaatlicher Akteure geworden ist, insbesondere der Russischen Föderation, die ein wachsendes Interesse daran hat, die öffentliche Agenda in der rumänischen Gesellschaft und den sozialen Zusammenhalt zu beeinflussen", bestätigte der Oberste Rat für Nationale Verteidigung.

Tatsache ist, dass Frau Sosoaca das von der NATO auch für Rumänien vorgegebene schlechte Verhältnis zu Russland kritisiert, weil es sich zum Nachteil der Bürger Rumäniens auswirkt. Sie hat auch im Rahmen eines Besuchs der russischen Botschaft versucht, Brücken zu bauen. Sie ist EU-Abgeordnete und vertritt auch dort ihre Meinungen, die nicht der Maßgabe der aktuellen rumänischen Regierung entsprechen.

https://romania.europalibera.org/a/motivarea-ccr-de-ce-nu-a-fost-lasata-diana-sosoaca-sa-candideze-la-prezidentiale/33149720.html

Zurück zum 1. Wahlgang zum Präsidenten Rumäniens:

Seit dem Fall von Ceausescu haben die beiden selbsternannten Volksparteien, nämlich die PSD (Sozialdemokraten, mit einer meist vorhandenen einfachen Mehrheit) und die PNL (Konservative) in einer Koalition die Regierung gestellt. Natürlich ist es auch deren Recht, aus ihren eigenen Reihen einen Kandidaten für das Präsidentenamt zu nennen. Wenn aber beim 1. Wahlgang weder der Kandidat der PSD, noch der Kandidat der PNL in die Stichwahl kommt, dann ist das schon so etwas wie „Gotteslästerung“.

Nun haben diese beiden „regierungserfahrenen“ Parteien, die vom Wähler für ihre jahrzehntelange Unfähigkeit abgestraft wurden, ein elegantes Werkzeug in der Hinterhand, um derartiges zu „reparieren“, nämlich den Obersten Verfassungsgerichtshof (CCR). Beleuchten wir mal die Regelung, was die Mitglieder dieses Gerichts betrifft:

Das rumänische Verfassungsgericht besteht aus 9 Richtern, die für eine Amtszeit von 9 Jahren ernannt werden, die nicht verlängert oder erneuert werden kann. Drei werden von der Abgeordnetenkammer, drei vom Senat und drei vom rumänischen Präsidenten ernannt.

Die an der Macht befindlichen politischen Parteien haben großen Einfluss auf die Auswahl der Kandidaten. Derzeit verfügt die PSD über vier CCR-Richter, die PNL und die Präsidialverwaltung über vier CCR-Richter und die UDMR (= Partei der ungarischen Minderheit) über einen CCR-Richter.

https://www.libertatea.ro/stiri/cine-sunt-judecatorii-ccr-care-au-decis-renumararea-voturilor-din-primul-tur-al-alegerilor-prezidentiale-5101694

Einige Tage nach dem 1. Wahlgang veranlasste dieser Verfassungsgerichtshof, die Stimmen des Wahlgangs noch einmal auszuzählen, in der Hoffnung, dass sich vom Ergebnis her etwas ändert und wenigstens der Kandidat der PSD (Sozialdemokraten) in die Stichwahl kommt. Das ist auch deshalb notwendig, weil es als NATO-Staat nicht opportun ist, dass im 2. Wahlgang die Wähler zwischen einem Kandidaten entscheiden, der sich gegen einen Krieg gegen die Russen ausspricht (Georgescu) und zwischen einem Kandidaten, der für den Krieg ist (Lasconi).

Es sollte nach Vorstellung derer, die hinter den Kulissen die Fäden der Marionetten ziehen, so sein, dass beide Kandidaten der Stichwahl für den Krieg sind, und dann ist es sekundär, wer gewinnt.

Eine Woche nach dem 1. Wahlgang zum Präsidenten fand die Parlamentswahl statt. Nach der Wahlschlappe der beiden großen Parteien bei der Präsidentschaftswahl, besonders der Sozialdemokraten, wurden große Anstrengungen eingeleitet, um wenigstens an der Regierung zu bleiben. Man organisierte Transporte, gerade von den älteren Mitbürgern, zu den Wahllokalen, und dabei konnte man verschiedenes beobachten.

Zum Beispiel, dass die Wahlzettel von den Wählern aus Dankbarkeit für den Transport zwar unterschrieben, aber nicht ausgefüllt wurden. Manche Wähler haben auch klar gesagt, dass man den Angehörigen der PSD ja auch Dankbarkeit erweisen müsste, wenn sie schon den Transport zum Wahllokal organisiert haben….

Das Resultat der Wahl zeigt aber erneut einen Verlust der beiden Parteien (PSD + PNL):

PSD – 2.029.906 (21,96%) (Sozialdemokraten, 2020: 28,9%)

AUR – 1.665.019 (18,01%) (Opposition, vergleichbar mit AfD, 2020: 9,08%)

PNL – 1.219.762 (13,20%) (Konservative, 2020: 25,19%)

USR – 1.146.357 (12,40%) (vergleichbar mit den Liberalen, 2020: 15,37%)

S.O.S. ROMÂNIA – 7,36% (extreme Rechte - neue Partei)

Bei den Wahlen zum Senat ist das Ergebnis ähnlich. Was bedeutet das in der Realität?

Diejenigen, die hinter den Kulissen die Fäden ziehen, sind darauf bedacht, dass es auf jeden Fall eine Regierung gibt, die sich dem Plan der NATO, gegen die Russen zu kämpfen, nicht entgegenstellt. Das bedeutet, dass es dann nur eine Koalition aus vier Parteien geben kann, und zwar die PSD, die PNL, Die USR und dazu noch die Partei der ungarischen Minderheit, die UDMR. Damit kommt man auf 53,86% und hat damit die Mehrheit der Sitze erreicht.

Gesetzesänderungen, wofür man eine 2/3-Mehrheit benötigt, kann dann aber nicht klappen, weil die Oppositionsparteien, POT, AUR und S.O.S. zusammen auf knapp 32 % der Stimmen kommen.

Fest steht, es wird ein einziges Hin- und Her bei der Koalition geben, und das wird letztlich zum Chaos, zu Neuwahlen und zum weiteren Stimmengewinn der Oppositionsparteien führen, ähnlich wie in Österreich.

Nun beginnt sich bereits in manchen Teilen des Landes ein Widerstand gegen die Entscheidung des Verfassungsgerichts zu formieren, - und jeder, der die Dinge halbwegs beurteilen kann, bezeichnet diesen einmaligen Vorgang als ein Abdriften der Demokratie in diesem Land. Schließlich wurde die Wählerentscheidung mit Hilfe der von den beiden Parteien ernannten Verfassungsrichtern an die Wand gefahren.

Auch ich habe mich bemüht, sämtliche „Erkenntnisse“ der sog. Verantwortlichen durchzulesen und zu bewerten. Egal, ob Inlandsgeheimdienst, Innenministerium, Auslandsgeheimdienst, oder was auch immer, - es gibt keine Beweise für irgendeine Illegalität, sondern nur allgemeine Formulierungen, wie z.B. dass es bekannt ist, dass die Russen gerne die Wahlen in anderen NATO-Ländern beeinflussen.

Hier das Gremium der Verschwörer:

https://www.directupload.eu/file/d/8762/z4lghy9o_jpg.htm

Deutlich zu sehen, der Präsident und der Pro-NATO-Klub um ihn herum, wobei die NATO-Fahne links im Bild nicht zu übersehen ist.

Beispiele für Dokumente, die ich durchgeackert habe:

file:///C:/Users/Compaq/Downloads/Auslandsgeheimdienst%20Rum%C3%A4nien%20.pdf

file:///C:/Users/Compaq/Downloads/Innenministerium%20Rum%C3%A4nien.pdf

Hier eine kritische Seite:

https://romania.europalibera.org/a/draft-operatiunea-calin-georgescu-presedinte-15-de-intrebari-la-care-autoritatile-romane-nu-au-raspuns-/33227957.html

Titel: Die Operation Georgescu, - 15 Fragen, auf die die rumänischen Behörden nicht geantwortet haben.

Was ist der Hintergrund dieser ganzen antidemokratischen Aktion bei der Präsidentenwahl:

Dafür gibt’s mehrere Anzeichen, die alle wie Mosaiksteinchen ins Bild passen. Ich zähle mal auf:

- Die Truppenbewegungen der letzten Monate in Rumänien, die ich alle in meinem Blog festgehalten habe (https://www.facebook.com/groups/492931866611681)

- Die öffentlich angesprochenen Überlegungen des Verteidigungsministeriums, wieder den verpflichtenden Wehrdienst einzuführen

- Der Hinweis des Ministeriums darauf, dass jeder rumänische Staatsbürger zwischen 18 und 35 Jahren verpflichtet ist, einem Einberufungsbefehl zu folgen.

- Die seit kurzer Zeit publizierte Kampagne, dass die Einbürgerung als rumänischer Staatsbürger für Ausländer wesentlich erleichtert wird *) https://www.stiridiaspora.ro/strainii-vor-putea-obtine-mai-usor-cetatenia-romana-un-proiect-legislativ-promite-schimbari-semnificative_523651.html

- Der Bau des größten NATO-Stützpunktes am Schwarzen Meer (Kogalniceanu) mit einem Kostenaufwand von 2,3 Milliarden Dollar. Es ist dann der größte Stützpunkt in Europa, größer noch als Ramstein.

- Der zunehmende Druck auf Journalisten, die sich kritisch über die Vorgänge in Rumänien äußern. Maulkorb und finanzielle Strafen nehmen zu.

- Der zunehmende Druck auf Politiker und Leute im Rampenlicht, die sich kritisch über die Politik der Regierung äußern.

- Die ständige geistige Berieselung der Medien, die von der Regierung bezahlt werden, die ein Feindbild der Russen in den Köpfen der Bevölkerung manifestieren sollen

- Der rasche Rückzug der Österreicher mit ihrer Blockadehaltung gegen den Beitritt zur Schengenregelung von Rumänien und Bulgarien zum 1. Januar 2025. Die rumänische Regierung hätte das gerne als Erfolg verbucht, aber es wird schon von den Spatzen auf den Dächern gepfiffen, dass das nur deshalb so plötzlich erfolgt ist, gegen die Zusicherung der beiden Länder, an der Aktion gegen die Russen teilzunehmen. Wobei ich die Bulgaren schon aufgrund ihrer religiösen Nähe zur russischen Orthodoxie, mit ihrer kyrillischen Schreibweise und ihrer Sprache als Wackelkandidat bezeichne. Aber die Rumänen sind in diesem Schachspiel wichtig.

 
*) Da gibt’s viele Anwärter auf die Staatsbürgerschaft aus asiatischen und afrikanischen Ländern, die schon aus Gründen der Sprachunkenntnis kaum einen Job in Rumänien finden. Aber es sind überwiegend Leute in der Altersklasse 18 – 35. Und für Kanonenfutter sind sie dann, wen sie eingebürgert wurden, gut zu gebrauchen.

Dazu kommt die militärische Strategie der NATO:

Es wird nicht mehr nur hinter der vorgehaltenen Hand davon gesprochen, dass ein Militäreinsatz von drei Staaten in der Ukraine gegen Russland mit ca. 100.000 Mann in der Vorbereitung ist. Dabei handelt es sich um Polen, Deutschland und Rumänien.

Wenn nun Rumänien aus dieser Front ausscheren würde, weil es da einen Präsidenten gibt, der den Befehl des Parlaments zur Mobilisierung der Armee nicht unterschreiben würde, dann würde das Konzept nicht mehr funktionieren. Dazu kommt der Unsicherheitsfaktor Deutschland und USA dazu.

Warum:

- Bei Trump steht die Amtseinführung am 20. Januar 2025 auf dem Plan. Was er dann hinsichtlich der Politik mit den Russen entscheidet, weiß keiner so genau.

- In Deutschland wird am 23. Februar 2025 ein neues Parlament gewählt. Sofern sich die Konservativen mit den Grünen ins Boot begeben und genügend Stimmen haben, wird sich an den Schlachtplänen der NATO nichts ändern. Aber auch dieser Wahlausgang ist ungewiss.

- Eine Präsidentschaft des rumänischen Präsidenten, der der NATO einen Strich durch die Rechnung macht, kann man jetzt nicht brauchen. Also hat man die nächste Wahl eines rumänischen Präsidenten mit Erfolg auf den Monat März 2025 verlegt. Der amtierende deutschstämmige Präsident ist ein NATO-Freund.

- Es stellt sich die Frage, wann denn dieser militärische Einsatz erfolgen soll. Da gibt es nach meiner Einschätzung nur den Termin kurz nach dem 6. Januar 2025. Ganz einfach deshalb, weil die politische Konstellation der genannten Länder einschl. den USA das erlaubt, und weil dann die Feiertage in den genannten Ländern (außer Bulgarien) vorbei sind und die Weihnachten der Russen gerade am 6. Januar beginnen, wo es kaum jemanden gibt, der sich nicht am Wodka erfreut.

Gebe Gott, dass ich mich irre und noch irgendwie der Verstand bei den Beteiligten in die Gehirne Eingang findet. Aber ich werde in diesem Land, das als eines der ganz wenigen auf dem Globus keinerlei Friedensinitiativen in Form von Gruppierungen oder NGOs hat, damit beginnen, an den Samstagen vor Weihnachten zusammen mit anderen in unserer Stadt öffentlich internationale Friedenslieder vorzutragen.

Natürlich muss ich mich zunehmend mit meiner Kampagne gegen die NATO in acht nehmen, die auch als Schild an unserm Haus lesbar ist. Vielleicht schützt mich derzeit nur der Umstand, dass ich nicht öffentlich bekannt bin und man mir den „Spinnerstatus“ zugesteht, der nicht ins Gewicht fällt. Aber ich werde nicht aufhören, mich für dieses Land, das ich gelernt habe, zu lieben und zu schätzen, und vor allem für die Bevölkerung, einzusetzen. Wir brauchen in Rumänien Frieden, und keinen Krieg.

Angst kenne ich nicht, dafür aber meine Überzeugung und das Gefühl der Verantwortung. Blut ist doch dicker als Wasser, und auch mein Großvater hatte keine Angst, öffentlich in der Nazi-Zeit für die Freiheit einzutreten, obwohl er das damals mit seinem Leben bezahlt hat. Wie sagte doch damals so sinnig Luther:

"Hier stehe ich und kann nicht anders! Gott helfe mir, Amen!"
 

Umfassende Analyse zu Syrien von Col. Jacques Baud

von Sandokan



 Col. Jacques Baud ist ehemaliger Oberst der Schweizer Armee, Geheimdienst- und Terrorismusexperte und war als solcher langjähriger Mitarbeiter des Swiss Strategic Intelligence Service, des Centre for International Security Policy (CPSI) im Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten und der UN.

Montag, 9. Dezember 2024

Das neue Gesicht der Ur-Logen?

Gastkommentar
von Nereus
 
 
Auf RT gibt es einen aktuellen Artikel zu Abu Mohammed al-Dschaulani, vermutlich dem neuen gemäßigten Abū Bakr al-Baghdādī der Weltfreimaurerei. Was in den letzten Wochen in Syrien passierte, erinnert doch sehr an einen Deal, der ganz oben abgesprochen wurde, um die Welt neu aufzuteilen.

Einmal verwunderte die unglaubliche Geschwindigkeit mit der die Assad-Regierung verschwand und die syrische Armee kapitulierte. Es mag ja alles stimmen, daß der syrische Machthaber sich zu sehr auf seine Schutzpatrone Russland und Iran verließ, das ganze Land von Korruption zerfressen, durch divergierende Interessen zerrissen ist und der Westen, wie immer seine bösartigen Intrigen spann. Aber ich werde den Eindruck nicht los, daß hinter den Kulissen noch etwas mehr lief. Die Nachrichten in Summe machen den Kohl fett.

Die Russen berichten, daß ihre Stützpunkte in Syrien unangetastet bleiben, was schon einmal interessant klingt. Der Iran verlautbarte, er wäre von Assad nicht um Hilfe gebeten worden. Der RT-Artikel zeichnet kein abgrundtief böses Bild von Dschaulini. Auch der Fußtritt vom türkischen Sultan in Richtung Moskau schimmert nun in einem anderen Licht. Das kam mir von Anfang an schon sonderbar vor, aber nun rundet sich das Bild ab.

Alle haben sich irgendwie arrangiert und es verbleibt die Frage, ob Baschar Hafiz al-Assad demnächst in Moskau eine Augenarztpraxis einrichten wird, um in seinen alten Beruf zurückzukehren.

Man liest bei RT:

Nach der Niederlage des IS im globalen Maßstab etablierte er sich in Idlib im Norden Syriens. Aus mehreren dschihadistischen Gruppen schuf er eine neue Gruppierung – Hai'at Tahrir asch-Scham (HTS). Er distanzierte sich von den Überbleibseln von Al-Qaida und des IS, deren Anhänger in den von HTS kontrollierten Gebieten verschiedenen Repressionen ausgesetzt waren.

Was war der Grund für diese Distanzierung? Die Orientierung auf Syrien als zwingende Aufgabe. Al-Qaida und der IS dachten und handelten global und stellten sich die Aufgabe, "die islamische Welt im Dschihad zu vereinen". HTS hingegen proklamierte eine Konzentration allein auf Syrien. Der Feind war für HTS nicht irgendein abstraktes Weltsystem, sondern Präsident Assad als konkrete Person (was die Möglichkeit einer breiten Partnerschaft mit den Türken und sogar den Israelis eröffnete).

Seine Methoden liegen in der Schaffung eines normalen, geregelten Staates mit all seinen Institutionen – Medizin, Bildung, soziale Dienste und Infrastruktur. Einigen Berichten zufolge sind diese Bereiche in Idlib unter seiner Kontrolle besser organisiert als in den Teilen Syriens, die noch bis vor Kurzem unter Assads Kontrolle standen.

Quelle: https://de.rt.com/meinung/228826-neue-gesicht-syrischen-aufstaendischen/

Komisch, das ist genau das, was die Hisbollah seit Jahrzehnten macht. Nur das die Palästinenser eben mit dem Raubstaat Israel auf Kriegsfuß stehen und der HTS offenbar ganz gut mit Tel Aviv kann. Das läßt für die Palästinenser nun das Schlimmste befürchten. Wird sich die Welt etwa mit der Vertreibung und Eliminierung des geschundenen Volkes arrangieren? 

[[hae]] [[hae]]

Das wäre wirklich starker Tobak und würde ein grelles Licht auf alle Beteiligte des vermuteten Deals werfen. Doch vorerst bleibt das natürlich wilde Spekulation und wir werden sehen, was in den nächsten Monaten passiert.

Dasselbe gilt für die Repressionen gegen politische Gegner. Er bekämpfte die Reste von Al-Qaida und des IS, zeigte sich aber gegenüber allen anderen auf rhetorischer Ebene zurückhaltend. Als Reaktion auf Veröffentlichungen in westlichen Medien, wonach HTS-Anhänger einen weiteren Menschenrechtsverteidiger angegriffen hätten, erklärte er, dass "die Verantwortlichen bestraft worden sind" und es keine weiteren Fragen zu diesem Andersdenkenden gebe.
Tatsächlich ist ihm in Idlib gelungen, die Fassade eben jenes "neuen Syriens" zu errichten, das die Opposition seit zehn Jahren anstrebte.

Seinen eigenen "Dschihadismus" schildert er wie folgt: "Menschen verändern sich, und ich bin nicht mehr derselbe Mensch, der ich in meinen 20ern oder 30ern war." Um die Führung von etwas Großem zu übernehmen, dürfe man nicht "starr" sein, sondern müsse vielmehr flexibel vorgehen, und Werte dürften nicht gegenüber Erfahrungen und der "Realität" – den Umgebungsbedingungen – dominieren. All die "Kopfgelder" und Terrorvorwürfe seien erstens politische Verteufelung und bezögen sich zweitens auf den Irak von vor 15 Jahren. "Schaut, was wir jetzt tun."

Ja, man schaut und ist erstaunt und wundert sich über das Ausstellen des Persilscheins. Gerade noch Terrorist und nun wackerer Kämpfer für die Gerechtigkeit in Syrien. Offenbar formiert man das Projekt Islamischer Staat unter brüderlicher Aufsicht um und will dem Ganzen einen solideren Anstrich geben.

Über die Angst vor der "islamischen Herrschaft" betont er, dass diejenigen, die sie fürchten, ihre "falsche" Umsetzung erlebt hätten, während er alles – verständlicherweise – richtig machen werde, indem er Institutionen im Einklang mit der Tradition und dem Geist der Region aufbaut. Generell erwähnt er Institutionen um ein Vielfaches häufiger, als er sich auf den Willen Gottes bezieht. Er verspricht, gleiche Bedingungen und den Schutz für alle religiösen und ethnischen Gruppen zu schaffen.

Zwar wahrt der Autor Kusnezow am Ende noch einmal kritische Distanz, aber wenn man das Geschehen der letzten Wochen aus größerem Abstand betrachtet, verfestigt sich der Eindruck, daß hier etwas Verbindliches hinter verschlossenen Türen geschah. War das ein Deal der Russen mit Erdogan, um Trump in eine bessere Position für die Ukraine-Verhandlungen zu bekommen? 

[[hae]]

Zumindest blieb Assad das grausame Schicksal von Gaddafi erspart.

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P.S.: Nochmals zur Erinnerung – Wie entstand ISIS?

Selbst Altmeister Zbigniew Brzeziński – ganz sicher ein sehr umtriebiger und ausgekochter Zeitgenosse – soll damals auf dem falschen Fuß erwischt worden sein. Das behauptete er zumindest.

Ich zitiere auszugsweise aus dem Werk, aus dem ich hier schön öfters zitiert habe. Es ist eine Debatte zwischen Zbigniew Brzeziński, Jacques Attali, Gioele Magaldi und zwei ungenannten Hochgrad-Freimaurern, einmal aus dem arabischen Raum und aus China.

FK (Brzeziński): Das bringt uns zurück zu dem hochaktuellen Spektakel, das in den vereinigten Netzwerken über die so genannte Isis, den Islamischen Staat im Irak und in Syrien, geboten wird und das in diesem surrealen Jahr 2014 täglich im Rampenlicht der Weltmedien steht. Aber dazu gleich mehr.

In zwei Worten kann ich sagen, dass Bin Lāden sowohl in der Phase von 1979 bis 1988 als auch von 1988 bis in die frühen 1990er Jahre, als die Struktur namens Al-Qaida gegründet und gemeinsam mit uns umgesetzt wurde, für die Strategien der „Three Eyes“ zunächst und der Triarchie mit dem „Edmund Burke“ und dem „White Eagle“ später funktional war.

Das heißt, zunächst hatte er sich in einer antisowjetischen Funktion für einen militärischen Kampf in Afghanistan zur Verfügung gestellt. Dann war er zum Protagonisten einer kunstvoll gestalteten symbolischen Darstellung geworden, in der sein islamisch-fundamentalistischer Terrorismus auf internationaler Ebene die gleiche destabilisierende/stabilisierende Rolle spielte, die in den 1970er und 1980er Jahren vom rot-schwarzen Inlandsterrorismus verkörpert wurde.

Man beachte den Hinweis auf den linken und rechten Terrorismus! Alles gesteuert, alles inszeniert mit dummen fanatischen Menschen, die unterm Strich nicht wissen, wem sie wirklich dienen.

Ab 1996 und dann zunehmend strukturiert ab 2000-2001 werden Osāma bin Lāden und Al Qaida unserer Kontrolle entrissen und von den neuen hegemonialen Ur-Logen, den „Hathor Pentalpha“ und den „Geburah“, angeheuert, um nach einem neuen Drehbuch zu handeln.

Ein Drehbuch, das die mythologische und schwer fassbare Figur des Staatsfeindes Nummer eins und sein praktisch allgegenwärtiges terroristisches Potenzial benötigt, um eine neue Weltordnung zu schaffen, in der die kollektive innere Sicherheit über die traditionellen bürgerlichen Freiheiten und die üblichen demokratischen Kontrollen gestellt wird...

.. es handelte sich um eine mythopoetische Erzählung, die durch schamlose Lügen gestützt wurde, die der öffentlichen Meinung mit krasser Arroganz aufgezwungen wurden und die leicht entlarvt werden konnten, wobei die Regierungen der Vereinigten Staaten und Großbritanniens in erster Linie einen schweren Imageschaden erlitten.

Lügen wie die über die Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein: eine Geschichte, die für wirtschaftlich-militärische Unternehmungen funktional ist, die kurzfristig profitabel sind und den Interessen einiger weniger dienen, die sich aber letztlich tragisch selbst zerstören und zu einem dramatischen Rückgang des weltweiten Konsenses gegenüber Amerika und der westlichen Welt geführt haben. Die Kriege und milliardenschweren Wiederaufbaumaßnahmen im Irak und in Afghanistan, wo heute Chaos herrscht, haben den Konsens und das Ansehen, das die USA nach dem Zusammenbruch der UdSSR in der Welt gewonnen hatten, zunichte gemacht.

Brzeziński sagt, was war und heute noch ist.

Man denke nur daran, dass selbst Bruder Samuel Huntington, mit dem ich ein Leben lang zusammengearbeitet habe, um 2005-2006 herum völlig klar wurde, dass sein großartiges instrumentelles Fresko über den „Kampf der Kulturen“ dem gemeinsamen Projekt der oligarchischen Globalisierung des Planeten mehr geschadet als genutzt hatte, da es zu viele antagonistische, zweideutige und unkontrollierbare Kräfte hervorgebracht hatte. Darüber hinaus haben die Misserfolge bei der Nachkriegsbewältigung im Irak und in Afghanistan einerseits und die Niederlage der Republikaner bei den Zwischenwahlen 2006 andererseits den Anfang vom Ende dieser ersten imperialen Saison eingeläutet, die von der „Hathor Pentalpha“, der „Geburah“ und dem „Amun“ verkörpert wurde.

Und jetzt ein kleiner Ausflug in die Welten der Medien und Kultur! Die fortschrittlichen Brüder nahmen die Aristokraten unter Beschuss.

FK (Brzeziński): Hinterlasse kritische, provokante und anklagende Zeugnisse über unsere neoaristokratische planetarische Hegemonie. Beeindruckende Zeugen auf der Ebene der kollektiven Vorstellung von Gegenwart und Zukunft.....

Sie produzierten und verbreiteten auf eindrucksvolle Weise eine Reihe von Filmen und Büchern von großem Erfolg und weltweiter Verbreitung, in denen sowohl das, was bereits geschehen war, als auch das, was hätte geschehen können, gegen das Licht erzählt wurde, wenn es nicht eine energische freimaurerische demokratisch-progressive Reaktion gegeben hätte.....

Bei den Filmen handelte es sich vor allem um Die Truman Show von 1998, Eyes Wide Shut von 1999, die Matrix-Trilogie von 1999 bis 2003, die Herr-der-Ringe-Trilogie von 2001 bis 2003, die sieben Harry-Potter-Filme von 2001 bis 2011, The Da Vinci Code von 2006, The Golden Compass von 2007, Angels and Demons von 2009, Cloud Atlas von 2012, The Hobbit-Trilogie von 2012 bis Ende 2014. Es handelt sich in erster Linie um Dan Browns bisher wichtigste Romane, beginnend mit The Da Vinci Code (2003), endend mit The Lost Symbol (2009) und Inferno (2013), über Angels and Demons, Crypto und The Truth of Ice ( 1998-2001), die in den darauffolgenden Jahren mehr publizistischen Erfolg hatten; die Saga der sieben Harry-Potter-Romane , geschrieben von J. K. Rowling, die zwischen 1997 und 2007 veröffentlicht wurde; Philip Pullmans Trilogie These Dark Materials , die zwischen 1995 und 2000 erschien; David Mitchells The Cloud Atlas von 2004.

Die Straßenfeger, welche die Leute ins Kino treiben, werden für uns von den „Guten“ gemacht. Wir hatten das schon geahnt, aber wenn es ein Mann wie Brzeziński nochmals betont, können wir es gerne glauben.

Doch zurück zum Thema.

Inmitten der bleiernen Hegemonie, die von den unglücklichen "Hathor Pentalpha", flankiert von der relativ moderateren "Compass Star-Rose" und den noch extremeren kriegerischen "Geburah"-Extremisten, d.h. 2004 und mit anderen Brüdern, sowohl fortschrittlichen als auch demo-aristokratischen, haben wir beschlossen, eine Ur-Loge des Kompromisses zu schaffen: die "Maat".
Und wir beschlossen, geduldig durch sie die Kandidatur eines Charakters für das Weiße Haus aufzubauen, der diesen Mikropakt der neuen freimaurerischen Einheit im Zeichen der Mäßigung perfekt verkörpern könnte. Unsere Wahl fiel auf Barack Obama, der 2005 in der "Maat" begann.

Einen kleinen Abstecher erlaube ich mir noch. Denn hier erwähnt der Franzose Attali eine weitere denkwürdige Sache.

Ich sage Ihnen also, dass das, was wir vorhin im Bericht eines gewissen Giacomo Bracci - eines vielversprechenden angehenden Wirtschaftswissenschaftlers/Politikers – über sein Gespräch mit Gioele Magaldi im Frühjahr 2012 gelesen haben, Wort für Wort der kristallklaren Wahrheit entspricht.
Die US-amerikanische und euro-atlantische Finanz- und Bankenkrise von 2007-2008 war bis ins kleinste Detail geplant und gesteuert. Ebenso wie ihre Ausweitung auf die Realwirtschaft in den folgenden zwei Jahren und die hochgradig künstliche Krise der Eurozone, die 2010-2011 in den Mittelpunkt des weltweiten Interesses rückte, als zunächst das unglückliche griechische Volk und dann der Rest der sogenannten Piigs als Laborratten auf den Tisch gelegt wurden.

Tja, da staunt der Leser und harrt der Dinge. Brzeziński fährt später fort:

Unser Projekt für das neue europäische Jahrhundert aufzubauen, .. in dem Europa in den Prototyp eines neuen postmodernen Feudalismus umgewandelt werden kann, der von einem freimaurerischen Adel ohne Blutsverwandtschaft regiert wird, der aber reich an initiatorisch-geistigem Wappen und alchemistisch-finanziellem Talent ist.

Ein Prototyp, den wir leicht überall hin exportieren könnten, von West nach Ost, von Süd nach Nord, wie Bruder Jahoel sagen würde, der diese technischen Ausdrücke der latomistischen Tradition besonders liebt, und wir würden einen solchen Prototyp auch exportieren, indem wir uns das ähnliche oligarchische chinesische Modell zunutze machen, wo die freimaurerische Durchdringung eines elitären und antidemokratischen Zeichens in der fest an der Macht befindlichen Kommunistischen Partei inzwischen eine erworbene und konsolidierte Tatsache ist.

Das war der Plan und vermutlich besteht er immer noch. Und der gute Mann sagt uns, was noch passieren wird.

Aber ich möchte, dass alles ohne Blutvergießen geschieht, ohne Kriege, Massaker, politische Attentate, übermäßig blutige kollektive Tragödien.
Nicht zuletzt, weil ich davon überzeugt bin, dass neue hierarchische und demo-aristokratische Formen der globalen Regierung auch für die menschlichen Bestien, für die „säkularen“ Wesen gut sein werden.
Diese werden in einem solchen Szenario einen Teil ihrer souveränen Vorrechte und ihres materiellen Wohlstands verlieren - zumindest im Westen, denn anderswo werden sie nicht verlieren, was sie nie hatten -, aber sie werden in der Lage sein, eine friedlichere und harmonischere Akzeptanz einer bescheidenen, nüchternen und anspruchslosen Existenz zu erlangen, die ihrem ontologischen Status eher entspricht.

Jetzt wissen wir, warum man solche Versager wie Merkel, von der Leyen, Habeck oder Baerbock ins Amt gehievt hat.  Sie sollten zerstören und genau das haben sie gemacht. Deswegen ist sich Trulla Merkel auch nicht zu blöd ihre Memoiren mit „Freiheit“ zu betiteln – eine schauderhafte Verhöhnung der Massen. Es gäbe noch so viele Details zu berichten .. aber

FK (Brzeziński): Wir haben den so genannten arabischen Frühling 2010-2011 nicht vorhergesehen und vor 2012 nicht verstanden, worum es wirklich (dabei) geht.

Selbst ihr von den großen Ost-Demokraten, von 'Thomas Paine', 'Ibn Arabi' und 'Ghedullah', mit fortschrittlichen freimaurerischen Kreisen im Schlepptau, habt anfangs geglaubt, ihr könntet eine positive Rolle im Nahen Osten und in Nordafrika spielen...
Sie dachten, es gäbe einen populären Vorstoß von unten, verbündet mit den aufgeklärteren und sich modernisierenden arabischen Klassen, mit demokratischen und liberalen Forderungen...

Wir waren zunächst abgelenkt und haben nicht mitbekommen, was passiert ist. Es schien die übliche Situation eines kontrollierten und kontrollierbaren Chaos zu sein, mit widerstreitenden Akteuren mittleren Kalibers, die mit einigen Regimewechseln, vielen Toten, viel Rhetorik und nichts wesentlich Neuem enden würde. Sie hingegen haben eine ganze Weile lang Ressourcen und Hoffnungen investiert und sich vorgestellt, die Zeit sei reif für die Einführung säkularer Demokratien in der arabischen Welt. Wunscherfüllte Idealisten wie immer...

Die Obama-Administration und das überparteiliche Freimaurer-Direktorium der Ur-Loge „Maat“, und ich füge noch meine Wenigkeit hinzu, waren verblüfft und unentschlossen über das, was geschah.
Da wir beide die Kinder eines Kompromisses zwischen den großen konservativen und progressiven latomistischen Fraktionen sind und das Phänomen des Arabischen Frühlings nicht Teil der offiziellen Agenda dieses kompromissbereiten Waffenstillstands war, wussten wir nicht, wohin wir uns wenden sollten.

Wir stellten uns eine mehr oder weniger spontane Situation vor, in die die neokolonialistischen Ziele bestimmter interner Interessen in Frankreich und dem Vereinigten Königreich, dann die destabilisierenden, stabilisierenden Ziele israelischer Kreise und schließlich die utopischen Absichten der progressiven Freimaurer nachträglich eingefügt wurden.

Wir begannen, dies im Jahr 2012 verwirrend zu verstehen und eklatant ab dem Frühjahr 2013, als das, was sich zuvor AQI, Al-Qaida im Irak, seit der Zeit von al-Zarqāwī und auch von Abū 'Omar al-Baghdādī nannte, unter der Führung von Abū Bakr al-Baghdādī begann, mit vielen verschiedenen Namen auf Arabisch und mit einem vorherrschenden Namen auf Englisch bezeichnet zu werden, der den westlichen und weltweiten Medien zwanghaft angeboten wurde:
Isis, ein offensichtliches Akronym für Islamischer Staat im Irak und in Syrien und Islamischer Staat im Irak und al-Scham.

Wenn wir auch nur ein bisschen graben, entdeckten wir, dass der selbsternannte Kalif eines neuen islamischen Staates mit imperialer und globaler Berufung, der der Weltöffentlichkeit unter dem Namen Isis und auch Isil, dem Islamischen Staat im Irak und in der Levante, angeboten wurde, 2009 heimlich mit der „Hathor Pentalpha“ in Verbindung gebracht und dann auf wundersame Weise plötzlich aus dem irakischen Anti-Terror-Gefangenenlager Camp Bucca befreit wurde, wo er seit 2004 festgehalten worden war.

Zur gleichen Zeit, ebenfalls ab 2013, erfuhren wir, dass einige Brüder von „Hathor Pentalpha“, „Geburah“, „Der Ring“ und „Amun“ gekommen waren, um unter den neoaristokratischen Freimaurer-Prominenten zu „werben“, die sich mit mir und anderen Ur-Logen für das friedliche und unblutige Projekt der oligarchischen Dekonstruktion Europas engagierten...

Zu allem, was ich beschrieben habe, ist an einem bestimmten Punkt eine noch beunruhigendere Tatsache hinzugefügt worden.
In demselben April 2013, in dem Al Qaida Irak seinen Namen in Isis/Isil änderte, hat der historische Bannerträger und ultimative politische Vogelscheuche der „Hathor Pentalpha“, d.h. der zweifache US-Präsidentenbruder George Bush Jr. das Rennen um das Weiße Haus 2016 seines Bluts- und Logenbruders Jeb eröffnet - ein auffälliger symbolischer und zeitlicher Zufall.

Der „pentalphische“ Bruder Jeb Bush an der Spitze der US-Regierung soll endlich einen glaubwürdigen „Kampf der Kulturen“ gegen eine Isis/Isil anführen, die weit besser als Al-Qaida und andere maurerisch geschaffene In-vitro-Terroristen-Akronyme die Gefahr eines radikalen und schrecklichen Fundamentalismus verkörpert, der den Werten der westlichen Zivilisation tödlich entgegensteht.

Quelle: 
MASSONI SOCIETÀ A RESPONSABILITÀ ILLIMITATA. LA SCOPERTA DELLE UR-LODGES

von Gioele Magaldi und Laura Maragnani

Auszüge übersetzt aus dem Italienischen ins Deutsche mit deepl.com Das ist nur ein kleiner Einblick in die beschissene Wahrheit über die Weltpolitik seit mindestens 150 Jahren. 
[[kotz]]

Nun dürfte auch klar sein, warum die angekündigten drei Folgebände nie erschienen sind. Damals - Ende 2014 - wurde für einen ganz kurzen Moment der masonische Vorhang zurückgezogen. Das war offenbar schon zu viel.

 

Biden Deals

by  Meme Dept. 




Manches ist anders, als man uns glauben machen will ...

von LePenseur
 
 
So bspw. über Los Angeles / Hollywood:
 
 
Spätestens jetzt versteht man Tucker Carlson ...

Der einzige Flucht- und Asylgrund

Gastkommentar
von Brutus
 
 
... für Millionen Syrer hat sich damit pulverisiert. Weil die ja alle ihre Asylforderungen im Zusammenhang mit Assad und dessen Regime, erklärt haben.

Das gibts nicht mehr! Und die aus dem anderen Taliban Land, wovor sind die jetzt nochmal geflüchtet? Das geht alles so schnell, man weiß es gar nicht mehr.

Also der in den Anträgen quittierte Fluchtgrund hat sich grad aufgelöst.

Alle die in der Zeit hier deutsch gelernt haben, haben Glück, weil wenn wir dann Außenhandelsbeziehungen im Zusammenhang mit Wiederaufbau und so intensivieren, haben die dort und wir mittels denen einen gewaltigen Verhandlungsvorteil (wie kaum jemand Anderes!)

Syriens Mittelmeerküste kann Hotelanlagen aus dem Boden stampfen und deutsche Touristen können sich, weil deutsch gesprochen wird, dort wie zu Hause fühlen statt ins echte Ausland (Ägypten, Marokko Tunesien) zu reisen!

So ist es dann doch für alle gut ausgegangen. Assad kuschelt in Moskau, die von seinem Vater veschenkten Golanhöhen gehen offiziell in israelischen Besitz über Trump kann seinen Hotelkomplex dort weiterbauen und die in die Fremde gescheiuchten Leute können alle wieder nach Hause und hier wird viel viel Platz und die Sicherheit auf unseren nächtlichen Straßen steigt in die Stratosphäre die Mädels könnten fortan wieder vollkommen nackt (love parade) herumlaufen, es würde ihnen Nichts passieren.

Die ganzen ehemaligen, zu Alylantenunterkünften umfunktionierten Gebäude, wie Schulen, Turnhallen Jugendherbergen und Hotels können wieder ihrem eigentlichen Zweck zugeführt werden.

Die geschlossenen Supermärkte direkt daneben machen wieder auf. Die Grundstücke und Immobilien daneben steigen wieder an Wert und finden neue Käufer. Die Schulklassen werden wieder kleiner und die Lehrer nutzen wieder ihre Zeit Lehrstoff zu vermitteln statt Unstimmigkeiten schlichten zu müssen.

Die stationierten Russen dürfen auch bleiben! Friede, Freude, Eierkuchen — oder hab ich was übersehen? Das alles nur weil der Assad weg ist?

Schon irgendwie komisch, ich denke ich hab was übersehen!

Ja klar, die kriminellen Schleuser und in Regierungsnähe agierenden Vermieter der zweckentfremdeten sogenannten Asylunterkünfte, die ihre Miete von den Kommunen (also Steuerzahlern) und nicht den Mietern bekommen haben! Was sollen die jetzt machen?

Assad zurückschicken?
 

Sonntag, 8. Dezember 2024

Marginalie zum Zeitgeschehen

von Sandokan

 
Es gibt ja doch noch verfrühte Weihnachtwunder.
Jetzt wo Assad angeblich bereits tot ist oder zumindest das Land verlassen hat, können endlich alle Syrer nach Hause zurückkehren und ihr Land wieder aufbauen - ich winke auch zum Abschied!

Die Unterstützung welche die Jihadisten des HTS (Komitee zur Befreiung der Levante, faktisch ein Nachfolger von al-Kaida) von der Türkei und Israel erfahren haben war erfolgreich. Die "Handvoll" syrischer Christen und anderer Nichtmuslime kann natürlich nicht mehr zurück.


Advent Calender

by  Meme Dept. 



Fast ein Prophet

von LePenseur
 
 
... (wenn man den kurzen Witz zur Auflockerung am Beginn des Vortrags bedenkt ... nun: letztlich wurde sie doch nicht gewählt, aber der Bischof konnte offenbar nicht vorhersehen, wer da zur Wahl stand ...) war dieser "Erfinder" der Fernseh-Predigt, Fulton Sheen, damals Weihbischof in New York (später Bischof von Rochester und schließlich Titular-Erzbischof von Newport). In seiner ersten Sendung von Life is Worth Living sprach er unter dem Titel Quo Vadis, America über Patriotismus. Nun habe ich auf diesem Blog schon öfters meine, to put it mildly, nicht allzu starke Inklination zu "Vaterlands-Bekenntnissen" erwähnt, aber bringe ganz bewußt dieses Video um damit vielleicht (die Hoffnung stirbt zuletzt, wie der russische Volksmund sagt ...) einigen Christen- und insbes. Pfaffenfressern, die die Kommentarspalte mancher Artikel unerquicklich machen, zu beweisen: nein, es ist nicht so, wie ihr euch Christentum und Kirche als Popanz zum Hindreschen hergerichtet habt! Es gibt auch anderes, und das auch in führender Position ... Doch nun hat der Weihbischof das Wort:



Hier noch das Wappen des Erzbischofs. Sein Wappenspruch paßt übrigens zum heutigen Hochfest (das zwar liturgisch vom 2. Adventsonntag verdrängt wird, aber das sind Quisquilien, mit denen ich die geneigten Leser nicht inkommodieren will ...) und die Friedenstaube mit dem Ölzweig könnte auch nicht geeigneter für unsere aktuellen Zeitläufte sein ...


Samstag, 7. Dezember 2024

Ansehen, bevor es von der Deep-State-Zensur gelöscht wird ...

von kennerderlage
 
 
 

Where Liberals Dwell

by  Meme Dept. 



Beruhigend: Der friedliebende Westen würde doch nie einen Krieg vom Zaun brechen!

Gastkommentar
von Joe68
 
 

Der Westen unterstützt doch nur die Menschen, die sich von Tyrannei befreien um endlich frei McDonald's und Hollywood konsumieren zu können.

Ob die syrischen Flüchtlinge dann jetzt in die befreiten Gebiete zurück fahren? 

Oder, frei nach der CDU-Parteipolitik, doch hier bleiben: wenn sie schon mal da sind ... und da es so viele sind, macht es doch keinen Unterschied, ob sie in Aleppo oder Berlin wohnen, sieht doch stellenweise alles sehr ähnlich aus.

Deutschland wurde zum Buntland, die Deutschen sind in vielen Städten auch nur noch eine Minderheit, unter vielen, mit einem grünen Wirtschaftsminister, der mit Deutschland als solches noch nie was anfangen konnte.

CDU, SPD und Grüne Wähler wollen das so, diese Veränderung, weg von einem hochentwickelten, bewunderten Deutschland, hin zu einem verdreckten Schwellenland (direkt verwaltet aus Brüssel?)

Leider bleibt nur das Wetter zu deutsch, verregnet, kühl, wolkig, und der Klimawandel will sich hier nicht einstellen, keine Palmen, Oliven im Garten ... ... da gab's schon zur Römerzeit Klagen über das dunkle Germanien.