Freitag, 8. Dezember 2017

Tür 7

von Fragolin

Das siebte Türchen des Adventkalenders verbarg gestern eine echte Überraschung.

So, wie man es ja erwarten konnte von den neoliberal-ausbeuterischen Rechten, die ja ausgezogen sind, um das Proletariat weiter zu knechten und auszupressen, müssen seit gestern die Geschundenen in Österreich gesetzlich bestimmt rund um die Uhr durcharbeiten. Glauben sie zumindest. Und so saßen gestern wieder die Ärmsten der Armen, die rund um die Uhr für eine Schüssel warmes Essen schuften müssen, den ganzen Tag im weichen Sessel vor ihrem PC (genug davon wohl während ihrer Arbeitszeit) und tobten über das zwischen ÖVP und FPÖ ausgearbeitete Arbeitszeitmodell, das unter gewissen Umständen und nach einer Betriebsvereinbarung einen Arbeitstag ausnahmsweise bis zu 12 Stunden dauern lassen darf. Es wurde zwar auch festgeschrieben, dass von der Normalarbeitszeit 8 Stunden am Tag und 40 Stunden in der Woche nicht abgerückt werden darf und somit automatisch einem umfangreichen Einsatz mit bis zu 12 Stunden am Tag und 60 Stunden in der Woche automatisch eine Pause folgen muss, um das Zeitpolster wieder abzubauen, und auch die Überstundenzuschläge nicht angetastet werden, aber das muss man ja nicht lesen, es reicht ja, wenn man sich auf die 12 Stunden konzentriert.

Und so tobten besonders die Klassenkämpfer in der „Standard“-Filterblase auch gestern wieder ganztägig in hunderten Postimgs über ihre eigene Enttäuschung, dass die Roten nicht mehr die Deutungshoheit haben und die Wähler dem dumpfen Gedöns dieses Haufens nicht mehr glauben, seitdem ihre Silberstein-Praktiken, Untergriffe und Lügen aufgeflogen sind. Die wichtigsten Aussagen: Da sieht man es, der Bumsti und der Basti, die richten Österreich zugrunde, knechten die Proleten und zerstören alle Errungenschaften der Gewerkschaft, sie wollen die Gewerkschaften auflösen, Betriebsräte und Arbeiterkammer verbieten, Kollektivverträge abschaffen und die Herrschaft der Konzerne errichten.

Ich finde es putzig, mit welcher Dynamik sich in dieser Filterblase der Klassenkampf aufschaukelt. Fakten dringen da nicht mehr durch. Ich hätte da nämlich mal zwei Beispiele, wo noch etwas zum Thema 12-Stunden-Tag zu finden ist, das von den Medien doch glatt mal wieder lückenhaft vergessen wurde, zu erwähnen.

„Wenn diese Voraussetzungen vorliegen, dürfen Überstunden bis zu einer Arbeitszeit von zwölf Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche geleistet werden. Dies ist in 24 Wochen pro Jahr zulässig. Nach höchstens acht Wochen muss eine Unterbrechung von mindestens zwei Wochen erfolgen.
Die durchschnittliche wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden ist einzuhalten.“

Nein, nicht auf dem Wunschzettel irgendwelcher an die Wand gemalter Ausbeuterkapitalisten gefunden sondern hier. Eine Tagesarbeitszeit bis maximal 12 Stunden und eine Wochenarbeitszeit bis maximal 60 Stunden sind bei Vorliegen eines „besonderen Arbeitsbedarfs“ erlaubt. Hat man da schon mal Schwarz auf Weiß und ganz offiziell stehen.
Damit ist jene Hälfte der Tobenden, die sich künstlich darüber aufregen, dass Schwarzblau grausamerweise Alleinerzieherinnen an den Herd drängen wollen, weil sie solch Förchterbares fordern, sich über etwas aufregen, was es schon lange gibt, bereits als Dummkopf entlarvt. Toben, Schreien, Greinen gegen etwas, was es schon lange gibt und wogegen sie fein still hielten, als ihre eigenen Lieblingsfunktionäre diese Regeln mitgetragen haben.

Merkt das jeder? Der „Standard“ als Vertreter einer selbstgefühlten „Qualitätspresse“ heizt seine Klassenkampfcommunity (wie eh schon täglich) mit Parolen auf, und vergisst ganz zufällig zu erwähnen, dass diese Regelung sowieso schon besteht und nur der Rahmen des „besonderen Arbeitsbedarfs“ neu definiert wurde. Und die Forumsfilterblase schaukelt sich hoch, klatscht sich in Ekstase und Wut und merkt nicht einmal, was für einen Schmarrn sie da absondern.
So geht Poststrukturalismus live.

Aber es geht noch besser. Viel besser. Es gibt nämlich eine Vorlage, die exakt das Gleiche schon gefordert hat:

„8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Freizeit und Familie und 8 Stunden Schlaf dürfen im Grundsatz nicht in Frage gestellt werden. (…) Bei Gleitzeit sollen 12 Stunden tägliche Arbeitszeit möglich werden...“

Ja, und wo findet sich solch neoliberal-ausbeuterisches Gedankengut? Im Geheimpapier zur Knechtung der Arbeiterklasse der teuflischen FPÖ? Oder im von Kurz gehüteten Maßnahmenplan der Vereinigten Großkonzerne zur Unterjochung der Lohnsklaven?
Nein.
Es steht im „Plan A“ des Herrn Kern. Auf Seite 34.
Hätte es Rotschwarz oder Rotblau gegeben, wäre also nichts anderes rausgekommen.
Na sowas.
Wo die Faschisten schon überall sitzen.
Ich hab‘s ja versprochen: Hinter Türchen 7 war eine echte Überraschung.

Ach nein, einen hab ich noch. Es sind nämlich auch in Deutschland Faschisten aufgetaucht. Wer sich schon immer gefragt hat, was die Nazis in ihrem krankhaften Versuch, ihre Ideologie wissenschaftlich untermauern zu müssen, um als progressive Kraft anerkannt zu werden (Woher kommt uns das noch bekannt vor?), angestellt hätten, würde ihnen die heutige Wissenschaft und Technik zur Verfügung stehen, dem wurde hinter Türchen 7 auch eine Antwort zuteil: Sie hätten in memorian Dr. Mengele sicher ohne Einwilligung und selbst gegen den erklärten Willen einer Person einen DNA-Test durchgeführt, um seine rassische Abstammung zu beweisen und am Ergebnis festgemacht, ob dieser Jemand noch einmal den Mund aufmachen darf im Deutschen Reich. Heute verkleiden sich solche praktizierenden Faschisten hinter dem Titel „Künstler“ und versuchen krampfhaft, durch permanent geäußerten Antifaschismus davon abzulenken, dass sie mit genau den Methoden der Nazis arbeiten. Die Anfänge, denen zu wehren sie behaupten, leben sie selbst.
Wem die Stasi zu lasch und die Gestapo zu uncool war, der findet seine Heimat offensichtlich im „Zentrum für politische Schönheit“.

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Wenn man meint: »Bescheuerter geht's nimmer!« — wird einem demonstriert: doch, es geht ...

DieKrone berichtet:

Homophobie-Vorwürfe
07.12.2017 14:34

Porno-Königin tötet sich nach Twitter-Shitstorm


Sie war erst 23, zweifache Gewinnerin der "Adult Video News Awards" und geschickte Nutzerin sozialer Netzwerke wie Twitter: Porno-Starlet August Ames. Jetzt ist die junge Kanadierin tot. Sie soll sich nach einem beispiellosen Twitter-Shitstorm umgebracht haben.

Anfang der Woche hatte die Darstellerin, die schon in 270 Pornos mitgewirkt hat, einen kontroversen Tweet abgesetzt. Darin outete sie laut dem Nachrichtenportal News.com einen Branchenkollegen, mit dem sie am nächsten Tag einen Film drehen sollte, als homosexuell. Sie werde sich für diesen Dreh nicht zur Verfügung stellen - aus gesundheitlichen Gründen, wie sie sagte.

Der Tweet entwickelte schnell eine Eigendynamik, immer mehr Twitter-User warfen der jungen Frau vor, sie würde Homosexuelle diskriminieren.

August Ames stellte am Tag nach ihrem ersten Tweet klar, dass sie nicht homophob sei und es ihr leidtue, wenn sie mit ihrem Tweet Homosexuelle beleidigt habe. Es gehe ihr einfach um ihre Gesundheit. "Mein Körper, meine Regeln."

Doch es war zu spät: Der Shitstorm tobte bereits. Viele Twitter-User ließen die Entschuldigung nicht gelten und bliesen zur verbalen Jagd auf die junge Frau. Sie sei "die dümmste Frau, die ich in 15 Jahren in dieser Industrie getroffen habe", twitterte ein Darsteller. Andere nannten ihre Bedenken "Bullshit". Ein weiterer Darsteller: "Die Welt erwartet deine Entschuldigung - oder, dass Du eine Cyanid-Pille schluckst."

Es folgte noch ein - mittlerweile gelöschter - Tweet mit dem Wortlaut "Fuck You". Es war das letzte Lebenszeichen von August Ames. Wenig später beging sie Selbstmord.
Also kurz zum mitschreiben: da will sich eine Porno-Darstellerin nicht von einer Schwuchtel poppen lassen (in der Porno-Branche ja durchaus vermutlich ohne Gummi, und üblicherweise auch anal), weil sie ihre Gesundheit nicht gefährden will. Angesichts der gegenüber der normalen Sexszene ganz unvergleichlich höheren Durchseuchungsrate der Schwulenszene mit HIV ist das ein keineswegs un- nachvollziehbarer Wunsch.

Deshalb »die dümmste Frau, die ich in 15 Jahren in dieser Industrie getroffen habe« genannt zu werden, läßt an der Intelligenz des betreffenden Zwitscherers zweifeln: so saudumm wie er mit seiner Meldung kann die Tote denkmöglich nicht gewesen sein!

Schließlich geht es die Twitter-Gemeinde einen feuchten Staub an, ob Frau A mit Herrn B ficken mag oder nicht — es ist doch wohl ihre höchstpersönliche Sache, darüber zu entscheiden. Vermutlich wird aber die Sache nicht bloß ein Shitstorm, sondern ein massives rechtliches (d.h.: existenzgefährdend finanzielles) Problem gewesen sein, das dem Porno-Starlet den vermutlich gar nicht so freien Freitod als mildere Lösung nahelegte, wie ein Krone-Leser wohl zurecht mutmaßt:
... wird wohl drum gegangen sein aus dem Vertrag für den Film auszusteigen, nachdem August Ames erfahren hat, was für andere Szenen ihr Filmpartner sonst noch dreht. Mögliches Szenario: Produzent war dagegen, Pönalezahlung ist die Folge, Emotionen gingen hoch und das Resultat ist bekannt
Angesichts der gutmenschlichen Hirndeformation auch in der US-Justiz ist nämlich durchaus davon auszugehen, daß wohl jemand aus Gründen einer meist faktisch inexistenten »Gesundheitsgefährdung durch Passivrauchen« vor Gericht obsiegt, aber für Bedenken aufgrund der keineswegs inexistenten, sondern signifikant höheren HIV-Rate unter Schwulen den gestreckten Mittelfinger gezeigt — und vielleicht noch einen Strafprozeß wegen »Haßverbrechens« reingewürgt bekommt.

Mir ist es ja egal, ob sich zwei Hinterlader auf bekannte Weise betätigen — sollen sie, wenn's ihnen nicht graust. Sie sollen mir nur nicht zu verklickern versuchen, daß es »ganz normal« wäre. Wäre es das, dann hätte Gott (bzw. Mutter Natur) die Menschen-Männchen mit einer an den Mastdarm angeschlossenen Gebärmutter ausgestattet. Ist nicht der Fall — also fällt es unter das weite Feld sexueller Deviationen, die halt zum Pläsier geübt werden. Soll sein, wenn's wer mag. Es bleibt mir allerdings unbenommen, über derlei Belustigungen zu denken wie ich will — und das auch kundzutun.

Toleranz ist nämlich keine Einbahnstraße. Auch wenn afghanische Frauenzwangsbeglücker, grüne Gutmenschen, linke Weltverbesserer und schwule Aktivisten das anders sehen.

»Shove it up your ass«, kann ich dazu nur sagen ...

Des fürtrefflichen hochgelahrten Herrn Albert Krantz VVandalia:

oder, Beschreibung Wendischer Geschicht, darinnen der Wenden eigentlicher Ursprung, mancherley Völcker, und vielfältige Verwandelungen ; sampt dero vollbrachten grossmechtigen Thaten, und was sie entweder vor Reiche angerichtet, oder auch zerstöeret ; daraus, was so wol in diesen Nächst. als auch weltabgelegenen Königreichen, Fürstenthumben und Herrschaften, wendischer und anderer Nationen in Dennemarcken, Schweden, Polen, Ungarn, Böhmen, Osterreich, Mähren, Schlesien, Brandenburg, Preussen, Reussen, Lieffland, Pommern, Mecklenburg, Holstein, &c, uber die tausend und mehr Jahr hero gedenckwirdiges sich zugetragen und verlauffen ; was auch für Regenten, Keyser, Könige, Chur- und Fürsten, jederweil gelebt, und was jeglicher lobwirdiges gehandelt ; welcher gestalt auch sonderlich, die dieser Orther belegene Osterischen und Wendischen Städte, Lübeck, Hamburg, Rostock, Wissmar, Stralsund und Lüneburg, zu gedeyen und auffnehmen gestiegen, und was sie gagegen für Ungefälle und Anstössen erstanden, uberflüssig zuersehen, gründlich und umbstendig gemeldet wird ; allen der historischen Warheit liebhabern, erstlich vom Authore, in Latein vorgefertiget

So lautet der vollständige Titel jenes historischen Werkes, dem dessen Autor, Albert Krantz, neben anderen seinen Ruhmestitel »Geschichtsschreiber des Nordens« verdankte. Welcher heute vor genau fünfhundert Jahren, am 7. Dezember 1517, zu Hamburg, seiner Vaterstadt, das Zeitliche segnete, und dem hierdurch geziemend Erwähnung getan und gedacht sei. 



Tür 6

von Fragolin

Hinter dem gestrigen Türchen tobte es recht lautstark, und kaum geöffnet, kreischte auch schon die Empörungsblase heraus, die jetzt auf allen Kanälen und mit voller Lautstärke dem Volkspöbel ins Hirn hämmert, dass Trump, dieser seit einem Jahr angeblich permanent kurz vor dem endgültigen Aus stehende Geisteskranke mit der toten gelben Katze am Kopf, jetzt vollkommen durchgedreht ist und endgültig die Lunte an das Pulverfass Nahost gelegt hat, indem er Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennt und die US-Botschaft mit sofortiger Wirkung dorthin verlegt.
Beispielgebend mal wieder mein Lieblingslückenblatt „Standard“, das im vorliegenden Fall auch wieder massiv zensurierend in den Kommentarbereich eingegriffen hat – in welcher Richtung, kann man sich auf der Viola vorspielen.

„Jerusalem-Anerkennung: Arabische Regierungen in Angst vor Flächenbrand“

Ich hatte die Schere schon in der Hand und wollte mir diese musterhafte Schlagzeile ausschneiden und über den Schreibtisch hängen. Zum Glück fiel mir rechtzeitig ein, dass ich dieses Käseblatt ja gar nicht kaufe sondern online konsumiere und es keine gute Idee ist, mit der Schere in den Bildschirm zu fahren.

Punkt eins: Trump hat, auch wenn das jetzt als absolute Wahrheit aus allen Kanälen schallt wie „Last Chrismas“ aus allen Lautsprechern am Weihnachtsmarkt, nicht „Jerusalem anerkannt“ sondern einen Beschluss des US-Kongresses aus dem Jahr 2002 (!) umgesetzt. Hat die Lückenpresse auf voller Breite glatt vergessen zu erwähnen. Dass die letzten drei Amtsvorgänger Trumps diesen Beschluss aufgeschoben haben und im Sinne des Appeasement mit den radikalmuslimischen judenhassenden Terrorpaten des Nahen Ostens, die jetzt freilich toben wie, äh, ja, wie immer eigentlich, hat ja politisch auch unwahrscheinlich viel gebracht. War ja betont ruhig und friedlich da unten in den letzten 15 Jahren, oder? Ein voller Erfolg, diese Kriecherei in die rektalen Körperöffnungen radikalnationalistischer palästinensischer Hassprediger und glühender Israel-Hasser, die auch noch von uns mit jenen Millionen gestopft werden, von denen sie die Raketen bauen, die sie auf jüdische Dörfer abfeuern. Ein tolles Friedensprojekt. Da war der Kongress klüger als seine Präsidenten und hat beschlossen, mit diesem falschen Kriechen vor Terroristen Schluss zu machen und dem jüdischen Staat, dieser einsamen Insel in einem Meer aus Hass, den Rücken zu stärken.

Punkt zwei: Arabische Regierungen sitzen seit Jahren und Jahrzehnten mit dem Streichholz an der Lunte, verhetzen, putschen auf, legen Brandbeschleuniger, spielen permanent mit dem Feuer und treiben ihre Leute zu Hassdemonstrationen und Flaggenverbrennungen – und plötzlich haben die „Angst vor einem Flächenbrand“? Es wird keinen geben, wenn sie selbst ihre durchgeknallten, aufgepeitschten, indoktrinierten und hasszerfressenen Massen im Griff haben.
Da liegt der Verdacht viel näher, dass die ihre selbst aufgepeitschten Idioten loslassen und endlich wieder so richtig Randale machen können und dafür einem anderen die Verantwortung aufladen können, denn es ist muslimische Folklore im Nahen Osten, dass alles, aber auch wirklich alles was Muslime anstellen, egal ob Krieg oder Terror, Mord oder Totschlag, immer und grundsätzlich nicht in ihrer Verantwortung liegt sondern eine Reaktion ist, für die sie nichts können.
Es ist die Argumentationslinie, dass eine vergewaltigte Frau selbst Schuld ist, wenn sie einem Mann aufreizend erscheint, weil er ihre Knöchel sehen konnte und darob zum Tier wurde. Und unsere ach so progressiven westlichen Weltverbesserer kletten sich an diese primitve Täter-Opfer-Umkehr ohne in ihren unterbelichteten Hirnen auch nur in Spuren zu begreifen, was sie da tun und welcher Argumentation sie da folgen. Ist erstaunlich, was für Leute da den Trump für einen primitiven Trottel halten. Der hat es immerhin zum Milliardär geschafft, sie selbst es nicht mal zum Logikbegreifenden.

„"Das ist der Todeskuss für die Zweistaatenlösung", wetterte Manuel Hassassian, Vertreter der Palästinenser in London, am Mittwoch in einem BBC-Interview. Und: Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA würde einer "Kriegserklärung" gleichkommen.“

Wie viel von seinem namensgebenden Kraut hat der die letzten Jahre geraucht? Nochmal: diese Anerkennung existiert mit Kongressbeschluss seit 15 Jahren. Außerdem ist bis heute nicht erwiesen, dass Zweistaaten auch eine Lösung ist. Die Palästinenser selbst lehnen diese vehement ab, weil sie alle Juden ins Meer treiben und alles Land besetzen wollen. Ethnisch gesäubert natürlich.
Also, irgendwie hat der verpennt, dass der Krieg schon seit Jahrzehnten dauert, übrigens erklärt von seinen eigenen Landsleuten gegen den Staat Israel und mit dem erklärten Ziel der kompletten Vernichtung dieses Staates, und dass es eigentlich keinen mehr interessiert, wann die permanent empört tobenden Horden da unten mal wieder eine „Kriegserklärung“ orten, nur um sich selbst eine Begründung für den eigenen aggressiven Terror zu basteln.

„Drastische Töne kamen nur wenige Stunden später auch von Ismail Haniyeh, Chef der bisher im Gazastreifen herrschenden Hamas. Er sprach von "furchtbaren Veränderungen" und rief zu einem neuen Palästinenseraufstand auf. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas solle das Ende des Friedensprozesses mit Israel erklären, denn: "Jerusalem und Palästina werden arabisch und islamisch bleiben."“

Warum so zurückhaltend, liebe Standard-Schreiberlinge? Er hat zu einer neuen „Intifada“ aufgerufen, also einer Welle aus Hass und Terror, Mordattacken und Raketenbeschuss. Denn, wie der letzte Satz andeutet, es ist sowieso egal, was passiert: Israel muss weg. Hat mit dem radikal- (und damit normal-)islamischen Dogma zu tun, dass nicht nur sowieso die ganze Erde Allah gehört sondern ganz speziell jeder irgendwann einmal vom Islam eroberte Quadratzentimeter Boden auf immer und ewig islamisch bleibt und es Ziel eines jeden Muslim sein muss, unter Einsatz aller ihm zur Verfügung stehenden Mittel gegen jeden zu kämpfen, der es wagt, einmal muslimisch besetztes Gebiet zu entislamisieren. Aus diesem Dogma heraus, das sogar Schiiten und Sunniten eint, wird kein Millimeter Israels jemals von auch nur einem Muslim als legitim anerkannt werden und Juden ausschließlich als Dhimmi, schutzsteuerzahlende Geduldete, existieren dürfen aber niemals als das Land Beherrschende. Geht nicht. Kann nicht sein weil darf nicht sein. Jetzt erheben sie den Anspruch auf Terror zur „Befreiung“ Israels von sich selbst mit der Ausrede, weil der Trump dies oder jenes hat, aber unter dem Strich ist ihnen eigentlich egal, was als Auslöser hergenommen werden kann, Hauptsache es kracht mal wieder so richtig.

„Auch auf Ebene der arabischen Staatsmänner gab es ausschließlich Warnungen an die Adresse Washingtons...“

Theaterdonner. Die kassieren jährlich hunderte Millionen aus den USA und müssen gleichzeitig irgendwie innenpolitisch überleben.
Wenn also der permanent auf kleiner Flamme heiß gehaltene Mob in der arabischen Welt wieder spontan zum Foto- und Flaggenverbrennen ausrastet, muss sich die Führung irgendwie mit ihm solidarisch erklären, um nicht selbst zum Ziel der Empörung zu werden. Geister, die ich rief… die arabische Welt wird niemals ruhig und stabil sein, weil das Gesellschaftssystem der Stämme um Warlords das einfach nicht hergibt. Es funktioniert im Frieden nicht. Das ist die Crux der „Religion des Friedens“, dass sie auf einer Kultur aufgebaut ist, die den Frieden als Zustand der kompletten Unterwerfung und Auslöschung aller Feinde definiert und, sollte das wirklich jemals erreicht werden, nichts mehr mit sich selbst anzufangen weiß.

„Die Palästinenserfrage und vor allem das Schicksal Jerusalems bleibt das zentrale Thema für die arabische und muslimische Bevölkerung.“

Als ob die keine anderen Sorgen hätten. Aber wen interessiert massenhafte Arbeitslosigkeit, grassierende Armut und Hunger? Die führenden Eliten der Araber begründen ihre Macht und ihren Kampf auf genau diesen selbstgemachten Missständen, für die sie einfach den Juden die Schuld geben und damit die Massen aufpeitschen. Es sind die arabischen Eliten, auch in dem seltsamerweise im arabischen Armenhaus Gaza existierenden Villenviertel, die Festlegen, was für die arabische muslimische Bevölkerung das zentrale Thema zu sein hat.
Und genau die haben jetzt „Angst vor einem Flächenbrand“?! Die beten doch fünfmal am Tag zu ihrem Götzen um nichts anderes als einen Grund, endlich wieder mal einen solchen entfachen zu können!

„Die Arabische Liga (AL) forderte die USA auf, alle UN-Resolutionen einzuhalten, insbesondere jene, die jede Veränderung des religiösen, historischen und demografischen Status von Ostjerusalem verbieten.“

Die mächtigste Staatengruppe innerhalb der UNO hetzt ganz bewusst los, denn es muss ihnen ja klar sein, dass die Umsetzung des Kongressbeschlusses aus 2002 eine rein politische Entscheidung ist und weder religiöse noch demographische Zustände berührt – und „historischer Status“ ist ein absoluter Unsinn. Welcher „historische“ Status? Status impliziert Statik<s, also den Zustand zu einem definierten Zeitpunkt. Heute? Heute ist Jerusalem eine geteilte Stadt, die seit 15 Jahren trotzdem von den USA als Hauptstadt Israels anerkannt ist. Also nicht berührt wird, denn der Status existiert bereits seit 2002. Wenn nicht einmal mehr multinationale Staatenbünde im Namen der UNO in der Lage sind, irgendwas sinnvolles abzusondern, kann man das eigentlich alles nur noch ignorieren.

Die Araber toben. Na und, tun sie eh immer.
Unsere Linken toben. Dito.
Das legt sich.
Nur unsere Medien zeigen wieder einmal deutlich, dass sie nichts gelernt haben die letzte Jahre. Gar nichts.

„Ein Ministertreffen ist für Samstag geplant. Amr Mussa, ehemaliger AL-Chef und immer noch eine gewichtige Stimme in der Region, hat in einem Zeitungsinterview die Meinung vertreten, wenn die Zweistaatenlösung tot sei, müsse die Option eines Staates mit gleichberechtigten Bürgern forciert werden.“

Äh. Den gibt es schon. Nennt sich Israel. Da hat einer aber eine Menge nicht mitbekommen. Arabische muslimische Bürger des Staates Israel haben die absolut gleichen Rechte wie jüdische Bürger des Staates Israel. Haben die noch gar nicht mitbekommen. Weil man ihnen täglich sagt, dass es eben nicht so ist. Seit wann lassen sich Propagandisten von der Realität beeinflussen?

„Auch der saudische König Salman (...) warnte, die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem vor einer permanenten Lösung im Nahen Osten werde die Gefühle aller Muslime entflammen und die Spannungen in der Region verstärken.“

Vielleicht sollten die mal versuchen, statt ständig ihre Gefühle zu „entflammen“, ihr Hirn einzuschalten. Aber oh...

„Als Abgeltung soll Palästinenserpräsident Abbas mehrere Milliarden Dollar aus Riad erhalten.“

Man beachte die Formulierung, wer genau das Geld bekommen soll. Nicht „die Palästinenser“ oder „arabische Israelis“ sondern nur eine Person.

Trump setzt also in Absprache mit den regionalen Machthabern einen seit 15 Jahren aufrechten Beschluss des Kongesses um und erkauft sich das auch noch mit Milliarden an den örtlichen Warlord, aber ist das dem „Standard“ eine Erwähnung wert?
Nein, man hat ja die „Empörung“ der aufgepeitschten hirnlosen Masse. Das reicht denen.
Tja, lieber „Standard“, das in Verbindung mit der Löschpraxis im Forum ist es, was euch den Namen „Lügenpresse“ verschafft, und dicht die „rechte Denke“ irgendwelcher Leute, die eure Schmierenkomödie durchschauen.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Benjamin Britten: St. Nicolas, Cantata op. 42




Tür 5

von Fragolin

Das gestrige 5. Türchen des Adventkalenders bescherte vor Allem viel Arbeit, deshalb blieb nicht viel Zeit zum Presseschauen. Aber ein bisschen was viel doch wieder auf.

Das Zentralkommitee des Oberstens Sowjets von Merkelstan hat sich huldvoll entschlossen, besonders brave Verteidiger der Politik Ihrer Alternativlosigkeit mit einem Orden zu behängen. Der beispielgebende Mut, der dazu gehört, mit der Staatsmacht zu marschieren, muss ja als solcher belohnt und hervorgehoben werden, denn schon immer war es in Deutschland besonders gefährlich und bedurfte besonderer Zivilcourage, sich auf die Seite der Staatsmacht zu stellen.
Und so haben sie einen „Deutschen Engagementpreis“ mit aktiver Steuergeldunterstützung ausgelobt und in der Kategorie „Demokratie stärken“ den Preis an die „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg“ verschenkt. Verliehen würde ja bedeuten, dass man ihn zurückbekommt, aber ich vermute mal, die stecken die Steuerkohle einfach ein und wech is‘.

Da findet sich in dieser „Allianz“ so eine illustre Runde wie die SED, die sich heute hinter dem Namen „Die Linke“ versteckt, und die (zumindest im genau deswegen als „Naziland“ verschrienen Landesosten) dafür bekannt ist, dass sie unter einer beschützten Grenze einen Betonstreifen versteht, auf dem man hemmungslos die eigenen Leute abknallen lassen kann wie Karnickel. Oder die DKP, die, wie es Kommunisten nun einmal zu Eigen ist, da dem System des Kommunismus nun einmal die Diktatur inhärent ist, weshalb sie bei jedem praktischen Versuch auch immer als endgültiges Ergebnis entsteht, bereits in ihrer Ideologie zutiefst demokratiefeindlich ist und in ihrer Verherrlichung brutaler und sadistischer Diktatoren und Terroristen von irgendwelchen Hinterhofglatzen mit unverhohlener Begeisterung für den Rotzgebremsten kaum noch zu unterscheiden sind. Oder die Antifa – na, zu denen brauche ich wohl nichts mehr sagen. Unterstützt von der SED und ausgerüstet mit rabenschwarzen Marx-Engels-Lenin-Kapuzenshirts aus dem DKP-Shop randalieren und brandschatzen die ganze Straßenzüge nieder im heldenhaften Kampf gegen den Neofaschismus, Rassismus, Sexismus, Heteronormativität, Islamophobie, Xenophobie, Homophobie, Phobophobie und den ganzen Rest des selbstgebastelten Popanz, hinter dem sie die Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit verstecken.

Diese Vertreter der Toleranz und des bürgerlichen Aufstehens gegen das Maassche Wegducken bilden genau die Filterbubble, aus der dann Anschlags- und Morddrohungen gegen Hotels ausgestoßen werden, die es wagen, dem Buchstaben des Gesetzes folgend und verfassungskonform einen AfD-Parteitag zu beherbergen und liefern die geistigen Brandsätze, aus denen dann Anschläge mit Fahrzeugen und Waffen gegen AfD-Plakatkleber und -Wahlhelfer verübt werden. Sie bilden den Bodensatz, aus dem Hass, Verhetzung und Gewalt aufblubbern, der sich dann in tobender Raserei, Brandschatzung, Steinwürfen und Prügelattacken im Namen von Gewaltfreiheit, Frieden und Toleranz entladen, aber man darf niemals vergessen, es ist guter Hass und gute Hetze und gute Gewalt, weil linke Zivilcourage, und Zivilcourage bedeutet heutzutage, mutig die Politik der Regierung gegen Opposition zu verteidigen.
Denkende Menschen erkennen den Denkfehler, der Rest kann keinen Fehler bei etwas entdecken, zu dem sie nicht in der Lage sind. Und weil sie so brave Wadelbeißer und Pinscher der herrschenden Kaste sind, werden sie von selbiger stolz mit einem Preis betackert, und freuen sich ihre hirnlosen kleinen Birnen grün und rot, weil sie so brave Hündchen ihrer Herrchen sind.

Doch was ist noch passiert an diesem Wintertag?
Der PI-Autor Michael Stürzenberger wurde in zweiter Instanz wieder freigesprochen. In einem beispiellos an den Haaren herbeigezerrten Politprozess wurde er wegen historischer Berichterstattung über die Kollaboration der Nazis mit den Arabern verurteilt, da ja bereits das Benennen historischer Fakten als „Verhetzung des Islam“ bewertet wird. Dass er von einem Polizisten angezeigt und einer offensichtlich recht weit links aus dem Fenster gelehnten Richterin zu einer Haftstrafe verknackt wurde zeigt ein recht unappetitliches Sittenbild der heutigen deutschen Justiz. Das Revisionsurteil zeigt, dass es noch Reste von Rechtsstaat gibt und sollte Mut machen, dass noch nicht die gesamte Justiz ultralinks durchseucht und obrigkeitshörig geduckt ist.

Bei der Polizei kann man sich nicht so sicher sein. Immer wieder fallen Kollegen aus der oberen Etage den kleinen Beamten am unteren Ende der Karrierekette mit Begeisterung in den Rücken. So kann man mit Erstaunen feststellen, dass offenbar ultralinke Informanten die Behörden infiltriert haben und den linksterroristischen und offen verfassungsfeindlichen Schwarzen Block rechtzeitig vor Razzien gewarnt haben. Man wird wohl kaum in den Kampf gegen die Maulwürfe ziehen, ist man doch mit dem Kampf gegen rechts voll ausgelastet.

In Österreich hat die zwangsfinanzierte stalinistische Medienorgel ORF sich nicht entblödet, in ihrem fortgesetzten Nachwahlkampf auf Seiten der Grünen und Roten Wahlverlierer offensichtliche Fake News zu verbreiten. Man präsentierte eine angebliche Liste der kommenden Minister, irgend ein zugespieltes oder selbst erstelltes Phantasiezettelchen, auf dem Strache als „Heimatschutzminister“ präsentiert wurde. FPÖ und „Heimatschutz“, mehr hat es nicht gebraucht, die linke Filterblase wieder zum Kochen und Toben zu bringen. Fakten sind irrelevant, Dementis werden ignoriert, man kann Hetzen und Aufstacheln nach Herzenslust. So geht Qualitätsmedium und Wahrheitsmonopol. Silberstein scheint wieder draußen zu sein.

Der Rest ist buntes Treiben. Der funktionierende pro-europäische demokratische Rechtsstaat Ukraine ist nicht in der Lage, eine Festnahme durchzuführen und die deutsche FDP ist nicht in der Lage, sich darüber im Klaren zu werden, ob sie jetzt nach Jamaika wollen, wo der Fressnapf wartet, der prall gefüllt für ein einfaches gebrochenes Rückgrat zu haben ist, oder doch lieber eine Partei mit Charakter darzustellen bereit sind. Der böse Trump hat angekündigt, die US-Botschaft in Israel von Tel Aviv in die jüdische Hauptstadt Jerusalem zu verlegen, wo sie bei gesundem Menschenverstand betrachtet auch hingehört. Natürlich sind sofort die Schutzmächte des Islam den Palästinensern zur Seite gesprungen und haben in Gestalt der Jordanier, der Iraner und der EU (vor ein paar Jahren hätte das noch seltsam geklungen) die USA aufs Schärfste vor verheerenden Konsequenzen für die ganze Welt gewarnt. Der Irre von Nordkorea tobt sowieso und will die USA atomar disziplinieren, weil sie es immer noch wagen, Südkorea vor der Wiederholung des Überfalls von 1950 zu beschützen. Und die EU beginnt den Kampf gegen Steueroasen auf der ganzen Welt; man hat penibel eine Liste erstellt und nur zwei kleine Lücken vergessen: die zu den USA gehörenden Bermudas und die EU samt Liechtenstein und Luxemburg.
Hoppala.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Brandgefährlich!

Das umstrittene Verbot von Adventkränzen an Wohnungstüren sorgt, wie berichtet, seit Tagen für Aufregung im Gemeindebau. Laut Wiener Wohnen dürfen die traditionellen Gestecke aus Brandschutzgründen nicht an den Portalen hängen.

Doch das scheint die Mieter im Karl-Marx-Hof nicht besonders zu kümmern. "Das ist ein Blödsinn", meint Anna Bajkic, die gerade ihren Sohn vom Kindergarten abholt. Dem Verbot kann sie nichts abgewinnen. Noch deutlichere Worte findet ein Herr, der zur Arbeit geht: "Offenbar will man uns umerziehen und die Traditionen auslöschen", meint er.

Eine Dame, die im Park spaziert, will sich ihr Gesteck an der Eingangstür keinesfalls wegnehmen lassen. Außerdem habe man seit der letzten Sanierung ja angeblich feuerfeste Türen. "Teuer genug waren sie jedenfalls", so die erboste Dame. Ins gleiche Horn stößt Christian Eder, der mit seinem Hund eine Runde dreht: "Man kann alles auf die Spitze treiben", meint der Kellner. Hier werde künstlich etwas zu einer Gefahr aufgebauscht.
Nicht nur die Mieter im Karl-Marx-Hof schütteln den Kopf. Auch die Leser des Artikels geizen nicht mit süffisanten Kommentaren:
wthomas2
Dienstag, 5. Dezember 2017 10:29
das ist eben Brandschutz mit System…zuerst verbietet man Adventkränze an der Tür…danach darf man in der Wohnung die Kerzen im Adventkranz nicht mehr anzünden…letzter Schritt ist dann das Verbot für Weihnachtsbäume in Wohnungen…ist ja gar nicht auffällig wohin das führt…
Harms
Dienstag, 5. Dezember 2017 09:59
Liebe Wiener. Ihr habt doch immer wieder diese Kulturveränderer gewählt und es wird nichts nützen sie beim nächsten Mal nicht mehr zu wählen, denn dann sind an die 200.000 eingebürgert und denen wird dann beigebracht wo sie das Kreuzerl mach müssen.

jeremias
Dienstag, 5. Dezember 2017 09:52
soll jetzt wegen Brandschutzgesetz der Weihnachtsbaum in der Wohnung im Gemeindebau auch verboten werden?

observer77
Dienstag, 5. Dezember 2017 09:15
Hr. Ludwig möchte in Wien Chef der Sozialistischen Islamistischen Partei werden dann macht das doch alles Sinn, Wien wird sich schon unterwerfen klingt eher nach Leninismus diese Praktiken. Zeit um all das raschest zu ändern bevor es zu spät ist.

michael-west
Dienstag, 5. Dezember 2017 09:03
Liegen ausgezogene Schuhe vor einer Moschee nicht manchmal im Fluchtweg?

Quallo
Dienstag, 5. Dezember 2017 08:56
Und die Gebärmaschinentaxis in den Gängen sind kein Problem?
Schaut ganz danach aus, daß den Leuten schön langsam aber sicher wegen der immer offensichtlicher betriebenen Umvolkung der Kragen platzt ...







»Swinging Bach«

... das wird wohl manchem noch ein Begriff sein. Und das klang dann bspw. so:


Doch Chopin verjazzt? Irgendwie ... unvorstellbar! — Aber durchaus anhörbar, wie hier zum Beispiel:


Der Mann, der diese beschwingten Jazz-Versionen schuf, nannte sich Eugen Cicero, und blieb mir bis heute unvergessen. Seine große Zeit waren die 60er- und 70er-Jahre, dann wurde es allmählich etwas stiller um ihn. Heute vor zwanzig Jahren, am 5. Dezember 1997 ist er, viel zu früh mit erst 57 Jahren, in Zürich gestorben — das erste Video »Swinging Bach« stammt übrigens aus dem Todesjahr. Und seine einfach geniale Fassung der »Ungarischen Rhapsodie Nr. 2« ist wohl die richtige Musik, seiner zu gedenken:



Tür 4

von Fragolin

Gestern früh hat es zum ersten Mal in diesem Winter die Zweistellige geknackt. Minus 11 Grad und eine gefühlt auf die Windschutzscheibe betonierte Eisschicht. Wie kann eine Arbeitswoche schöner beginnen als mit dem verzweifelten Versuch, innerhalb weniger Minuten eine Glasscheibe von einem Emailüberzug zu befreien?
Und wieder musste ich an unsere repräsentativen Demokraten denken, deren Dienstkarossen aus der staatlich geheizten Garage rollen. Neid? Ach was, ist mir eigentlich vollkommen wurscht. Aber was mir immer wieder vor Augen kommt ist, dass genau diese Gestalten aus ihren zu unseren Kosten gut geheizten Dienstwagen entscheiden, dass das Laufenlassen des Motors zwecks Schaffen von Druchblick und Klarheit strengstens zu unterbleiben hat. Da sie selbst beides nicht haben, erkennen sie auch keine Notwendigkeit, dass andere dazu kommen.

Beim Thema Auto: Es hält sich ja bekanntlich das Gerücht, dass die Chinesen nur abkupfern. Nicht ganz zu Unrecht. Es hält sich aber auch das Gerücht, dass die Deutschen alles selbst entwickeln. Naja. Kann man jetzt wohl nicht ganz so stehenlassen. Denn wie es aussieht, hat Daimler sich über Sixt einen Tesla S angemietet, durchgetestet und zerlegt und dann schrottreif wieder abgeliefert.
Die deutsche Ingenieurskunst ist also anscheinend auf chinesischem Niveau angekommen. Wird Zeit, dass die Herren endlich ihre angeforderten und wie versprochen gelieferten Ingenieure und Techniker aus Syrien, Afghanistan und Eritrea einstellen und die Entwicklung übernehmen lassen, dann sind wir nicht mehr auf billige Spionage angewiesen und können wieder an die Weltspitze zurückkehren.
Übrigens würde ich auch der Stadt Berlin empfehlen, ihre Schrottbaustelle an die neuen Fachkräfte zu übergeben, denn nach jahrelangem Schlendrian eine nachhaltig funktionsunfähige Flughafenattrappe in die Pampa zu nageln schaffen die weit preiswerter.

Und es kommen ja immer mehr nach Deutschland. Angeblich etwa 15.000 pro Monat.
Was mich ja immer wieder irritiert: Wieso suchen Menschen, die an Leib und Leben bedroht sind und persönlich verfolgt werden, Schutz ausgerechnet in jenem Land, das jeden reinlässt und jedes Märchen glaubt? Welches Viech ist so blöd, dass es „Schutz“ auf einer offenen Wiese sucht? Oder ist es doch das fetteste Gras auf dieser Wiese, das alle anlockt?
Also wenn ich als Moslem wirklich verfolgt wäre, würde ich schauen, mich als Christ verkleidet nach Polen oder Ungarn einzuschmuggeln. Da wäre ich sicher vor meinen Häschern, die nach Deutschland jederzeit nachreisen können, ihren Pass in die Jacke einnähen und flehend „Asyl“ stammelnd noch am Flughafen bei der Polizei stehen.
Ich weiß, eine Korrelation muss nicht zwingend eine Kausalität sein, aber sie ist ein Indiz. In welchen Ländern erhalten Einfallende fast automatisch ewiges Bleiberecht und selbst bei Ablehnung weiterhin die fetteste Sozialhilfe der Welt? Und in welche Länder strömen die „Schutzerflehenden“? Zufall? Wer‘s glauben will...

Zum Thema Schutzerflehende: In Innsbruck hat eine Gruppe von etwa zehn „Männern“ einen „Mann“, der es wagte des nächtens noch allein unterwegs zu sein, brutal zusammengeschlagen und, bereits wehrlos am Boden liegend, zusammengetreten. Immer auf Oberkörper und Kopf. Diese Vorgehensweise ist ja, wenn man den Ausdünstungen der linken Filterblasen glauben will, ein sicheres Indiz, dass es sich bei dem Opfer um einen Migranten handeln muss und bei der Gruppe um xenophobe, hasszerfressene glatzköpfige Neonazis, die mit Springerstiefeln alles zusammentreten, was sich Fremdes nachts auf einheimischen Straßen bewegt.
Erwartungsgemäß ist die Realität, von der sich linke Filterblasen nicht allzu beeindruckt zeigen, das genaue Gegenteil davon. Das Opfer ist ein junger Innsbrucker, der noch nicht verstanden hat, dass die Straßen des nächtens nicht mehr den Innsbruckern gehören, und die Täter kommen nach Angaben der „Krone“, die als einzige überhaupt einen Hinweis gibt (als ob es dessen bedürfte), aus „Ex-Jugoslawien“. Würde mich nicht wundern, wenn das eine Umschreibung für Bosnien ist.

Eine ganz andere Art von Übergriff ereignete sich in Deutschland. Manchmal gibt es diese „Mann beißt Hund“-Schlagzeilen, wo man einfach reinlesen muss, weil es allzu skurril klingt. So geht es auch mit „Hirsch mit Warnweste versetzte Frau in Deutschland Huftritte“. Ohne Warnweste wäre das kaum eine Bemerkung in der Regionalzeitung wert, aber mit Warnweste wird das ein Reißer.
Okay, ich lese Schlagzeilen manchmal etwas anders und fragte mich sofort: „Was hat der Hirsch mit Warnweste in anderen Ländern als Deutschland angestellt?“
Mögliche Schlagzeile der nächsten Tage:
„Hirsch mit Warnweste schubst Frau in Italien von der Vespa“
„Hirsch mit Warnweste speibt Frau in Frankreich in die Einkaufstasche voller Baguettes“
„Hirsch mit Warnweste reißt Nora Illi in der Schweiz die Burka vom Leib“
„Hirsch mit Warnweste jagt Angela Merkel in Deutschland in die Spree“
„Hirsch mit Warnweste wird neuer deutscher Bundeskanzler“
…

Ach ja, noch einen Fall von „Mann beißt Hund“ gefunden, unter Anderem im „Standard“: „Verletztes Wildschwein tötete Jäger“.
Genau so funktioniert „Mann beißt Hund“. Jedes Jahr werden tausende Wildschweine von Jägern getötet, alles ganz normal und nicht einmal eine Randbemerkung wert. Aber anders herum ist es ein Reißer. Daran erkennt man, was als Normalität verstanden wird und was die Ausnahme ist.
Kennen wir auch von Berichten über Messerattacken, Übergriffe und Vergewaltigungen.
Ich gehe jede Wette ein, würde die von den einschlägigen Verbänden und ihren Propagandisten schon mehrfach erwähnte haufenweise Vergewaltigung armer Muslimas durch faschistische Kuffar-Horden auch nur ein einziges Mal von auch nur einem ansatzweise versucht werden, wäre das Thema ein Reißer. Tagelang. Wochenlang. Im umgekehrten Fall erfährt man es nur in der Lokalpresse und den bösen „rechten“ Internet-Portalen.

Doch was durch alle Medien kreischt ist natürlich der nächste #metoo-Skandal. Man fasst es kaum, aber es ist wahr, es hat diesmal jemanden erwischt, von dem man niemals, aber absolut niemals geglaubt hätte, dass der jedem Rock nachsteigt: Arnie Schwarzenegger!
Ja, Arnie soll ein „Massenbelästiger“ sein! Unfassbar, oder?
Früher nannte man das „Womanizer“, noch früher „Weiberheld“ oder „Bock“.
Ich glaube aber, mit dem ganzen Spuk können die Heulbojen dem Arnie am Arsch lecken.
Und wisst ihr was?
Me too!

Montag, 4. Dezember 2017

Tür 3

von Fragolin

Alle Tage wieder das Beste, das sich am Vortag hinter dem Türchen des Adventkalenders finden ließ.

Ein nettes Sittenbild des Selbstverständnisses von Journalisten lieferte der ABC-Reporter Brian Ross.
Ich meine nicht seine auf einer ungeprüften Behauptung basierenden live übertragenen Falschbehauptungen, Trump hätte noch im Wahlkampf Flynn beauftragt, mit den Russen zu kollaborieren. Sowas passiert schonmal im Eifer des Gefechts, wenn man sich als investigativer Pinscher im Bein seines persönlichen Gegners festgebissen hat und zur Neutralität nicht fähig ist. Und sein Sender hat ja auch die richtigen Schritte eingeleitet und mit der Richtigstellung den Fake-News-Verbreiter erstmal auf vier Wochen unbezahlten Urlaub geschickt. Sowas passiert dreisten Lügenbolden der hiesigen Müllpresse nicht, egal welchen Schwachsinn die verbreiten.
Aber was ich meine ist seine Sichtweise auf seine Misson. Denn der glaubt, eine zu haben, wie man diesem Artikel der „OÖN“ entnehmen kann:
„Ross selbst schrieb auf Twitter, sein Job sei es, Menschen zur Verantwortung zu ziehen. Das sei der Grund dafür, warum er zustimme, selbst zur Verantwortung gezogen zu werden.“

Nochmal langsam und zum Mitschreiben: da behauptet ein Journalist, es wäre sein Job, Menschen zur Verantwortung zu ziehen!
Nicht, über Fakten zu berichten.
Nicht, die Menschen zu informieren über Dinge, die man vor ihnen verbergen will.
Nicht, die Menschen zu informieren über Dinge, die ihr tägliches Leben bestimmen.
Nein.
Er muss Menschen zur Verantwortung ziehen. Als Kläger, Richter und Vollstrecker in einer Person. Dafür ist ihm die Macht der Feder zuteil geworden, um sie für seinen Kampf zu missbrauchen.
Selten rutscht einem von denen die Wahrheit über ihre Denkweise so unverblümt heraus.
ABC würde gut daran tun, den Urlaub dieses Größenwahnsinnigen auf unbestimmte Zeit zu verlängern.

Dass die reine Behauptung einer anonymen Person als absolute Wahrheit verkauft und gleich weiterführend für den Kampf gegen ein verhasstes System verwendet wird, erleben wir ja jetzt auch vor der Haustür gerade live. Stichwort „Stams“.
Wenn man Artikel wie diesen und diesen liest, kann man zusammenfassen:
Erstens gibt es nur die Aussage eines einzigen, anonymen Sportlers, was da alles in Stams abging, aber gleich mit dem Zusatz, sowas selbst nie erlebt zu haben,
„Er selbst sei zwar weder Opfer noch Täter gewesen, habe aber dennoch die Vorgänge mitbekommen...“
Trotzdem wird diese Aussage unreflektiert übernommen und als alleinige Wahrheit verkauft und ein riesiger medialer Sturm gegen das Internat und den ÖSV losgetreten.
Zweitens muss auch diese unsägliche Werdenigg wieder ihren Senf dazugeben, obwohl sie eigentlich gar nichts dazu sagen kann außer, selbst nie mit so etwas in Berührung gekommen zu sein. Was ja eigentlich ein Indiz sein sollte, dass da auch nichts war, aber selbst die Aussage, nichts davon mitbekommen zu haben wird fast noch als Beweis betrachtet, dass es furchtbar gewesen sein muss.
Drittens hat der ÖSV gar nichts damit zu tun, weil er das Internat nicht betreibt. Aber macht nichts, man wirft halt argumentativ gerne alles in einen Topf, was gerade kommt. Da ist man nicht wählerisch.
Viertens glaube ich, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. Internate sind wie Kasernen, man sperrt junge Leute ein, fordert sie mehrere Stunden am Tag körperlich intensiv und überlässt sie für den Rest des Tages ihrer Langeweile. Und einer gewissen Selbsterziehung.

Eine kleine Geschichte aus der Zeit meiner Kasernierung: Im Nachbarzimmer (sechs Betten) lebte ein Rekrut, der es mit der Hygiene nicht so ernst nahm und bei dem es aus dem Spind ebenso stank wie aus seinem Mund, und über die Schuhe reden wir lieber nicht. Schon als Nichtmitbewohner im Laufe des Tages ihm näher zu kommen war mit Schluckbeschwerden behaftet. Natürlich wollte keiner was mit ihm zu tun haben. Und nein, ich rede nicht von ein bisschen müffeln, der stank wirklich erbärmlich, das saß dir der Kakao vom Vortag plötzlich wieder am Zäpfchen.
Seine fünf Kameraden hielten es nicht lange aus und forderten ihn mehrmals eindringlich auf (natürlich immer unfreundlicher), sich endlich zu waschen und die Unterwäsche samt Socken auch mal zu wechseln. Beschwerden bei der Kompanieführung führten nur zu einem hygienischen Belehrungsgespräch unseres Leutnants vor versammelter Mannschaft. Eines Abends hatten sie den Kanal voll, als ihr Kollege sich einmal mehr ohne zu waschen in der stinkenden Wäsche ins bereits ebenso stinkende Bett legen wollte, schleppten ihn unter viel Krawall, den natürlich die ganze Kompanie mitbekam, in den Waschraum, zogen ihm die stinkenden Klamotten runter, steckten ihn unter die Dusche und schrubbten ihn mit Scheuermittel ab. Nein, das ist nicht die feine englische Art. Nein, das gehört sich nicht. Aber ich gestehe bis heute, Verständnis zu haben. Wenn man wochen- und monatelang gezwungen ist, mit einem stinkenden Ungezieferzüchter in einem Zimmer zusammengesperrt zu sein, dann ist das olfaktorischer Terror.
Dieser Fall war der einzige, von dem ich etwas mitbekam. Von über hundert Kasernierten musste einer „auf die harte Tour“ lernen, was es heißt, in eine Gruppe gezwungen zu werden. Jeder konnte tun was er wollte, nur wenn die Anderen davon direkt betroffen wurden, konnte es schon mal entgleisen. Dass sich über mangelnde Toleranz im Kasernenzimmer ausgerechnet jene aufregen, denen bereits eine abweichende politische Meinung ausreicht, um vollkommen auszurasten, wird von mir als Treppenwitz eingestuft.

Ich kann mir vorstellen, dass es auch in Sportinternaten solche Vorkommnisse gibt, obwohl man aus einem Internat eher rauskommt als aus einer Kaserne während der Wehrpflicht. Und natürlich wird der Geschrubbte das Ganze anders sehen als der Rest der Kompanie.
Der ganze Rest, egal ob „Musikbox“ oder „Schildkröte“, hatten jedoch entgegen der Meinung irgendwelcher selbsternannter Expertinnen, die sowas selbst nie erlebt haben aber trotzdem glauben alles besser zu wissen, egal was man heute hineininterpretiert, weder etwas mit Macht noch mit Sexismus zu tun sondern schlicht mit Langeweile und Gruppendynamik. Als ich in die „Musikbox“ kam, also einen leeren Spind gesteckt wurde und nach Einwurf einer Münze durch den Luftschlitz ein Lied singen musste, hatte ich beim Flaschendrehen verloren. Drei Lieder waren Pflicht, dann wurde die nächste Runde gespielt und der nächste war dran. Die Münzen durfte man behalten, warf man aber irgendwie beim Nächsten rein. Mitspielen war freiwillig. Und von oben verboten. Was bei 18-jährigen als zusätzlicher Motivator betrachtet werden kann.

Doch genug aus meiner Vergangenheit, wenden wir uns wieder der glänzenden Gegenwart zu.
Ein Ehepaar aus Mondsee wurde in Südafrika von einem „Mann“ überfallen, brutal niedergestochen und beraubt. Das ist eine Schlagzeile wert. Wäre ihnen das in Mondsee passiert, würde man das eher auf Seite 13 erwähnen.
Wenn überhaupt.

Eher in der Kreiszeitung liest man dann über die erfolgreichen Integrationsmaßnahmen in Deutschland. So bekam ein Freundschafts-Fußballspiel zwischen Migrantenmannschaften erst die richtige multikulturelle Würze, als es nach körperbetontem Spiel, bei dem nicht mit der Scharia kompatible Regeln offensichtlich außer Kraft gesetzt wurden, zu Ausschlüssen von Spielern kam. Diese riefen dann ihre Familien an und erweiterten den Spielbetrieb um ein buntes folkloristisches Treiben mit Hieb- und Stichwaffen. Endlich vorbei diese dröge teutonische Ballknüppelei mit primitiv „Olé! Olé! Oléoléoleeeee!!“ blökenden Schwarzrotgoldfahnenschwingern, nein, jetzt kommt endlich mal multikultureller Schwung in die Bude! Knüppel und Messer, Geschrei und Polizei, das ist ein Land in dem man gut und gerne zuhause bleibt...

In Honduras, einem anderen Land in dem man gut und gerne in seinen vier Wänden bleibt, spielt sich gerade etwas ab, was nach einer veritablen Wahlschmiere riecht. Man zählt aus, bis das Ergebnis passt. Kennen wir auch, irgendwie, aber nicht in solchem Umfang.
Ich habe auch nichts dagegen, wenn Leute dagegen demonstrieren, aber irgendwie wird das Ganze unappetitlich, wenn es so ausartet:
„Nach zunächst friedlichen Protesten kam es am Freitag auch zu zahlreichen Plünderungen. Demonstranten drangen in Geschäfte und Einkaufszentren ein und stahlen Lebensmittel, Kleidung und Elektrogeräte.“
Nein, nicht Demonstranten, sondern Plünderer. Schwerkriminelle.
So setzt man sich ins Unrecht.
Sollte man auch unseren Linksrandalierern mal vor die Stirn tackern.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Häupl im Interview: „Wien-Budgetplan ist nicht aus dem Taka-Tuka-Land“

... übertitelt die KRONE heute ihr Gefälligkeitsinterview mit Bürgermeister & Landeshauptmann*) Wiens, Dr. Michael Häupl.

Ach so? Von wo denn sonst? Aus Bananistan vermutlich, mutmaßt LePenseur ...

 
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*) für Piefkes: »Ministerpräsident«

Johann Sebastian Bach: Kantate für den 1. Adventsonntag (BWV 61)




Tür 2

von Fragolin

Auch gestern öffnete sich wieder ein Türchen am Adventskalender. Und wieder wurden wir beschenkt.

Erwartungsgemäß verlief die Demonstration der elfengleichen Krieger des Lichts, die singend und tanzend für Weltfrieden und Toleranz gegen den Aufmarsch der ultrarechtsrassistislamohomosexophoben Nazi-Orks aus Minas Morgul im wintersonnendurchfluteten Hannover aufstanden statt sich wegzuducken, und deshalb schenkte die Polizei den Lichtgestalten auch eine wohlverdiente Dusche, um den Gestank der Nazis von ihren Kutten zu waschen. Da die Wächter des Lichts abgelenkt waren durch die Erfrischung, konnten die finsteren Unholde dann zu ihrem als „Bundesparteitag“ getarnten Hexensabbat huschen. Am Abend gab es angeblich ein Abschlussdinner aus gebratenen Hobbitkindern und panierten Elfenohren.
Die Augen Gaulands sollen ja im Dunkeln in teuflischem Rot leuchten. Sichere Quellen aus den über jeden Zweifel erhabenen Reihen der Antifa berichten vom Blut ausgepresster Migrantenkinder, das becherweise bei abendlichen Gelage genossen diesen Effekt verursacht.

Ganz in der Nähe der Nazi-Zusammenrottung sah ein lesbisches Pärchen für einen „Mann“ in Celle wohl nach einer doppelten Einladung aus (scheinbar zuviel einschlägige Lehrfilme auf dem Bildungskanal „Youporn“ gesehen), jedenfalls machte er angeblich gewohnt folkloristisch „Avancen“ bei den beiden Frauen, und als diese aus naheliegenden Gründen diesen nicht freudig nachgaben, messerte der Abgewiesene eine der Frauen nieder. Der Täter ist nach eigenen Angaben aus Guinea und 17 Jahre alt. Also absolut unverdächtig, ein sexistischer homophober AfD-ler zu sein. Daher glauben wir das mit den „Avancen“ mal und ignorieren, dass der religiöse Hintergrund eines „Gastes“ aus einem streng sunnitischen Land auch einen Angriff gegen Lesben erklären würde, aber wer will denn solch islamophobe Hetze hören, selbst wenn sie der Wahrheit entsprechen sollte?

Was lesen wir daraus? Würde es sich um einen der Offiziersschüler des dortigen islamistischen Militärdiktators handeln, immerhin selbst ein Abgänger der Offiziersschule Dresden, der in Deutschland ausgebildet wird (Auch afrikanische Diktatoren wissen genau, wo sie Qualität herbekommen. Ob ihnen an deutschen Kaderschmieden auch der Wert gendergerechter Befehlsformulierung und schwangerentauglicher PanzerInnen vermittelt wird, bleibt geheim.), dann würde man ja Herkunft und Alter sicher wissen. Aber da man beides nur aus den freiwilligen Angaben des Früchtchens weiß, kann man davon ausgehen, dass es sich um einen traumatisierten Passverlierer handelt.

Auch beruhigend. Dann kann man davon ausgehen, dass dem armen Kleinen nichts passiert. Man nimmt die Personalien auf, also schreibt einfach auf irgend einen Zettel, den man hinterher beruhigt wegschmeißen kann, alles auf, was der vorlügt, und lässt ihn wieder gehen. Wohin auch immer er will. Und wer auch immer er dann dort ist. Das ist Deutschland 2017.
Ach ja, das Opfer wurde notoperiert und hat überlebt. Ist aber nicht so schlimm wie ein 5 cm langer Kratzer am Hals eines Bürgermeisters, der daher kommt, dass ein besoffener und aufgebrachter Abgehängter, dessen Haus zur Zwangsversteigerung steht, den Bürgermeister tätlich bedroht und dabei leicht verletzt hat. Bei allem Verständnis für die Todesangst des Bürgermeisters im Moment der Bedrohung, ist es eine Lächerlichkeit, kurz darauf mit einem Pflaster am Hals der Welt verkünden zu wollen, ein Rechtsextremer hätte ihm eine 30-cm-Klinge „in den Hals gerammt“. Hätte der das wirklich getan, hätte es kein Interview gegeben. So wurde aus einer Mischung aus Verzweiflung einerseits und Todesangst andererseits künstlich ein jämmerliches Mimimi gehäkelt, das in die politisch korrekte Richtung gelogen wurde. Und die Medien spielen diese Schmiere mit.
Was genau soll einen jetzt eigentlich hindern, sowas als „Lügenpresse“ zu bezeichnen? Weil Antifanten dann Schnappatmung bekommen? Ach je, die bekommen Schnappatmung, wenn im Haus Nummer 88 ein Mann mit Vornamen Adolf wohnt. Die kann man nicht für voll nehmen. Also bitte: Lügenpresse! (Wenn ihr nicht so genannt werden wollt, dann hört einfach auf zu lügen.)

Wie bekommt man von einem höchstwahrscheinlich sunnitischen Messerstecher aus Guinea die Kurve zu der permanent provozierenden Ultra-Islamfundamentalistin Nora Illi ohne den Islam mal wieder doof aussehen zu lassen? Ach, machen wir es wie das Qualitätsblatt „Österreich“, das einfach das Blatt umdreht und trötet: „Strache wütet gegen Burka-Aktivistin“.
Abgesehen davon, dass ich unter „Wüten“ eher das verstehe, was dieser oben erwähnte Messerstecher aus Guinea abgeliefert hat, finde ich den Begriff „Burka-Aktivistin“ für eine provokant auftretende, offen staats- und demokratiefeindlich agitierende Radikalmuslimin diplomatisch ausgedrückt behübschend.
Aber seien wir doch mal ehrlich, was hat die Vogelscheuche gesagt, was das linke Lager anscheinend harmlos findet?
Sie soll wohl sinngemäß gesagt haben, dass die österreichischen Gesetze nur für Ungläubige gültig sind, Muslime müssten sich nicht daran halten. Und wörtlich:
„Man versucht, einen Islam zu basteln, der in ihr Verständnis passt, mit liberalen Moscheen, Schwulenheirat und gemischtem Gebet. So wird versucht, den Islam zu schwächen.“
Super-Illi!
Da hast du es den Kuffar mal wieder ordentlich gezeigt.
Nämlich was der Islam wirklich ist.
Aber keine Sorge: die meisten wollen es eh nicht wissen. Die empören sich jetzt lieber darüber, dass geprüft wird, ein Einreiseverbot der Schweizerin nach Österreich zu verhängen. Wie das ohne Grenzkontrollen überprüft werden soll, weiß keiner. Aber es fühlt sich gut an, mal was angeordnet zu haben. Keine Sorge, bringt genausoviel wie das Vermummungsverbot: Nichts.

Aber vielleicht sollte die Super-Illi lieber nach Berlin fahren, da wird sie mit offenen Armen empfangen. Dort kämpfen jetzt die Grünen, also die Gleichen, die sich bisher immer für die Neutralität an Schulen stark gemacht und naturgemäß nichts daran gefunden haben, dass Kettchen mit Kreuzen verboten werden, vehement für das Tragen von Kopftüchern. Im Sinne der Integration müssen christliche Symbole verboten und islamische Symbole gefördert werden. Das ist ein deutliches Zeichen, was Grüne unter Integration verstehen bzw. wer sich ihrer Meinung nach wem anzupassen hat.

Dann hören sich auch solche islamophoben Frechheiten auf, wie dieser Kontrolleur der Berliner Regionalbahn, der es wagte, einen afghanischen Gast Merkels nach einem Fahrschein zu fragen und ihm sogar mit Strafzahlung zu drohen, nur weil dieser selbstverständlich so etwas nicht kaufen muss. Weiß dieser Ungläubige nicht, dass Allah diesen Zug höchstpersönlich betreibt und deshalb nur Dhimmis und Kuffar dafür bezahlen müssen? Leider musste der stolze Afghane den Kuffar erst die Treppe hinuntertreten und dann noch etwas nachbearbeiten, bis der es begriffen hat. So schnell wird der wohl keinen Jünger des Wüstengötzen mehr mit frechen Forderungen nach Fahrkarten belästigen.

Ach ja, einen Fall von Verhaltenskreativität gab es noch: in Salzburg schoss ein Pizzabote auf ein Auto, weil dieses mit dem Fernlicht blinkerte. Erst dachte ich, es ist der Kern und das Auto hätte rechts geblinkt. Aber es war ein Iraner.
Also nichts passiert.

Schönen ersten Advent!

Samstag, 2. Dezember 2017

»Na Gott sei Dank, das vierte Reich wurde knapp verhindert.«

... schreibt ein Kommentarposter zum putzigen Artikel, den DiePresse (als übliche Abschreibübung von der linken APA) gestern veröffentlichte:



Burschenschafter-Schleife auf Uniform: Bundesheer bestraft Rekruten

Der Sohn des FPÖ-Abgeordneten Roman Haider wurde disziplinär bestraft - die Art der Sanktion wird nicht bekannt gegeben.

Rüdiger Haider, Sohn des FPÖ-Abgeordneten Roman Haider, ist vom Bundesheer bestraft worden, weil er bei einer Veranstaltung im Parlament in Bundesheer-Uniform und einer Burschenschafter-Schleife erschienen war. Das Verteidigungsministerium bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Tiroler Tageszeitung".
(Hier weiterlesen)
Na, wie der Wiener sagt: »Ihre Sorgen und das Geld vom Rothschild möcht' ich haben ...!«




Die heuchlerischen Tribunale der Siegerjustiz

... die seit dem Ende des Ersten Weltkriegs — und ganz besonders dann seit Nürnberg — Mode geworden sind, stehen plötzlich als das da, was sie sind: als Kangaroo Courts. Als völlig verlogene Inszenierung des alten Væ Victis in Form eines »Gerichts« ...

Was immer der bosnisch-kroatische General getan haben mag — ihn in der Berufungsinstanz zu zwanzig Jahren zu verknacken, wenn die Kriegsverbrecher des Jugoslawienkriegs aus den USA und den übrigen NATO-Staaten noch immer frei herumlaufen, ja nicht einmal der Schatten eines Versuchs von dem angeblich so »unabhängigen« UN-Tribunal unternommen wurde, ihrer habhaft zu werden, das hinterläßt einen mehr als schalen Geschmack auf der Zunge.

General Praljak hat mit seiner spektakulären Handlungsweise der — ohnehin mehr als  fragwürdigen — Glaubwürdigkeit dieses »Gerichts« den entscheidenden Schlag versetzt: die »Richter« stehen als die Lakaien einer geopolitischen Ordnungsmacht da, die, selbst in Kriegsverbrechen en masse verstrickt, sich wohlweislich von jeder Verfolgung eximiert hat. Verlogener geht's ja kaum (oder doch — wer an div. Schuldsprüche in Nürnberg u.a. wegen angeblicher Katyn-Verbrechen von Deutschen denkt, könnte darin noch eine Steigerung erblicken ...). DiePresse entrüstet sich jedenfalls ganz systemkonform:
Über die dem zu 20 Jahren Haft verurteilten Kriegsverbrecher zur Last gelegten Untaten redet auch in Kroatiens Öffentlichkeit fast niemand mehr. Unmittelbar nach der Verkündigung seines Urteils am Mittwoch hatte der Mann mit dem weißen Bart nach der empörten Zurückweisung aller Schuld vor den Augen seiner Richter sich selbst vergiftet und gerichtet – und sich damit in den Augen vieler Landsleute unsterblich gemacht.

Der 72-jährige Ex-Kommandant der bosnisch-kroatischen Armee (HVO) habe immer danach gehandelt, „was das Beste für sein Volk“ sei, pries Kroatiens Premier, Andrej Plenković, noch am Abend seines Selbstmords den neuen Nationalhelden: Seine Verurteilung und jene seiner fünf Mitangeklagten sei eine „tiefe moralische Ungerechtigkeit“.
So sorry, liebe Transatlantiker und New-World-Order-Adepten: diesen stinkenden Dreckpatzen auf eurer immer wieder blütenweiß gewaschenen Weste werdet ihr nicht mehr rausbekommen! Und dies sei euch auch von Herzen vergönnt.


Tür 1

von Fragolin

Gestern ging das erste Türchen auf.
Und es schonk vielen Menschen feine Sachen…

Zum Beispiel der AfD. Die beginnen ja heute ihren Bundesparteitag in Hannover. Und damit sie eine Chance haben, diesen auch einigermaßen unversehrt an Leib und Leben zu überstehen, hat die Polizei zum Schutz vor massiven Toleranzausbrüchen und Friedlichkeitsbekundungen der amtsbekannten von ultralinks aufgehetzten Demokratie- und Freiheitsvernichterverteidiger nicht nur der AfD massive Polizeiabsperrungen sondern auch dem gesamten Kongresszentrum Absperrungen mit Stacheldraht geschenkt. Seit dem Bestehen dieses Tagungsortes mussten solche extremen Maßnahmen nicht ergriffen werden. Man sieht, dass das Durchknallen der Sicherungen bei den Linken eine neue Qualität erreicht hat.

Aber das kennen wir ja auch von einer anderen Front, an der neuerdings das Zusammenleben täglich neu ausverhandelt werden muss. So half das ganze Abriegeln eines Weihnachtsmarktes mit Merkel-Lego und einer Aura aus Gutmenschlichkeit nichts dagegen, eine Nagelbombe geschenkt zu bekommen. Die Potsdamer hatten zumindest das Glück, dass das „verdächtige Paket“, das hinter dem ersten Türchen des Adventkalenders ihrer harrte, rechtzeitig entdeckt und von der Polizei gesprengt wurde. Das Feiern auf dem evakuierten Weihnachtsmarkt ist ihnen erstmal vergangen. Vielleicht hätten diese störrischen Ossis ihn kultursensibel in „Wintermarkt“ umbenennen müssen, um ihre Ruhe vor irren Bombenbastlern zu haben. Aber dieses Nazipack ist einfach unerziehbar!
Übrigens, wer Potsdam kennt, der weiß, dass dieses Kleinod feudaler Herrlichkeit neben der Schönheit des Parks von Sancoussi hauptsächlich eines ist: ein recht verschlafenes Nest. Mehr oder weniger die Sommerfrische des Adels, der in Berlin herrschte, und in Potsdam das Äquivalent einer gemütlichen Datscha pflegte. Und plötzlich finden sich die Potsdamer, weit vor den Toren des faulenden Giganten Berlin, knietief in dessen eitrigen Ausflüssen wieder. Das haben die Potsdamer nicht verdient. Also eigentlich hat das sowieso niemand verdient, aber die Potsdamer noch viel weniger.

Beim Thema Nazipack, auch dem Herrn Höcke bescherte der Adventkalender einiges aus der Kiste dieser geisteskranken Linksfaschisten, die ja stolz darauf sind, mit Stasi- und Gestapo-Methoden zu agieren. Damit meine ich nicht diese Lächerlichkeit aus als Betonklötze verkleideten Pappmaché-Klumpen , die sie auf das Nachbargrundstück Höckes gekippt haben wie einen vorgetäuschten Versuch, das alte Pfarrhaus, in dem der AfD-ler lebt, vor dem eigenen linksextremen Gesinnungsterror zu schützen, sondern das monatelange illegale Observieren und Abhorchen der Familie Höcke inklusive dem peniblen Durchsuchen des Mülls der Familie. Und als Draufgabe jetzt auch noch das ordnungswidrige und illegal durchgeführte Aufstellen gefälschter Wahlplakate, die Höcke als NPD-ler mit einem Pseudonym darstellen, von dem niemand weiß, ob er das wirklich jemals genutzt hat.
Fast niemand.
Einer glaubt es zu wissen, ein ultralinker Anarchist, profeministischer Männerbewegter und manischer AfD-Hasser (also für unsere Medienknilche eine neutrale und fachlich über jeden Zweifel erhabene Quelle der Weisheit) namens Andreas Kemper, der es immerhin zu schaffen scheint, seine Soziologie-Promotion noch vor dem 50. Geburtstag zu stemmen. Und wenn der das sagt, dann wird das wohl so sein. Jedenfalls in der Filterbubble der Linksfaschisten.
Übrigens sind das genau jene Kämpfer für Demokratie und Freiheit, gegen die in Hannover Stacheldraht um das Kongresscenter gerollt werden muss. Nur so am Rande.

Noch einer bekam ein Geschenk aus dem Adventskalender: Martin, der politisch Totgeglaubte, der seine Partei in ein historisches Tief geführt hat, darf einmal mehr stinksauer sein und gegen die Schwarzen poltern. Seine Intimfeindin Angela, der er wahrscheinlich niemals vergessen wird, ihm die Leiter zum Posten des EU-Kommissionspräsidenten zersägt und damit die Krönung zum posthumen Truchsess Karolus Magnus‘ verhagelt zu haben, hat wohl schon etwas zu früh intern darüber frohlockt, dass ihr der Knecht aus Würselen jetzt doch die Trittleiter machen will. Das ist durchgesickert und jetzt steht da Maddin genau so blöd vor seinen Leuten da, wie er ist, und muss mal wieder seinen kleinen linksextremen Wadlbeißer Stegner losschicken, um vom eigenen Schleimen um die Macht abzulenken. Ist ja eine blöde Situation, dass jetzt ausgerechnet Intimfeinde sich zusammenrotten müssen, wenn sie weiter die Fressnäpfe der Macht ausplündern wollen. Das gibt neben dem unerträglichen Weiterwursteln des +piep+ Herrn Maas wenigstens die eine oder andere unfreiwillig komische Situation. Leider Galgenhumor. Die Richtung, in der das Merkel-Regime Deutschland hetzt, ist mehr als bedenklich. Und trotzdem lächerlich, wenn man die eigene Betroffenheit einmal ablegt.
Was müssen Leute wie Putin und Erdogan sich im stillen Kämmerlein halbtot lachen, wenn sie sehen, wie Deutschland von einer Horde eitler Gecken und erfolgsallergischer Dillettanten an die Wand gefahren wird.

So, ein Geschenk haben wir noch. Das erste Türchen im diesjährigen Adventkalender brachte auch Weisheit. Und das einem Roten. Wie sowas passieren kann? Nennen wir es mal Realitätsschock.
Der rote Mannheimer Bürgermeister Peter Kurz (ja, der heißt wirklich so) tobt, dass eine Horde nordafrikanischer angeblich Minderjähriger seine Stadt mit Drogenhandel und Gewaltkriminaöität überzieht und keiner tut was. Ui. Und das von einem, dem sogar das seichte Gedudel dieses Billigbarden Xavier Naidoo erst vor Kurzem noch viel zu Nazi war.
Jedenfalls poltert der Sozi, dass es unerträglich sei, dass von dieser Nafri-Klientel „keinerlei Mitwirkungsbereitschaft oder Interesse an Integration“ zu erwarten sei und diese doch bittesehr in „eine geschlossene Unterbringung“ zu verbringen sei.
Man stelle sich die Reaktion vor, wenn der Höcke sowas sagt. Da täten einige schon wieder von „Generalverdacht“ und „Xenophobie“ und „Konzentrationslager“ kreischen. Und seine linksfaschistischen Neunachbarn nordafrikanische Pappkameraden um sein Haus aufstellen.
Doch es ist ein Roter, der solches spricht:
„Es ist absolut nicht zu akzeptieren, wenn Personen, die bei uns den Schutz unserer Gesellschaft erbitten, dann fortwährend gegen die Regeln unserer Gesellschaft verstoßen.“
Da bittet einer um eine Torte ins Gesicht. Mal sehen, wann der auch zur AfD wechselt.

Freitag, 1. Dezember 2017

Nachschlag zu gestern: »Die Kryptowährungen geben Vollgas«

... beginnt Andreas Hoose seinen Artikel auf BankhausRott.
Doch ein Ereignis im Dezember könnte völlig andere Folgen haben, als die Bitcoin-Jünger heute vermuten…

Das Schwierigste an der antizyklischen Vorgehensweise ist die Tatsache, dass man dabei immer wieder wie ein Depp aussieht. Wer heute etwa die darbenden Goldwerte zum Kauf empfiehlt, oder, noch schlimmer, wer in der letzten November-Woche 2017 die Prognose wagt, dass der Bitcoin vor einer massiven Korrektur steht, womöglich gar vor dem Ende des Hypes, der dürfte von den „Kryptogläubigen“, die in diesen Tagen aus allen Löchern kriechen, nur ungläubiges Gelächter ernten. Sehen wir uns das einmal etwas genauer an:

Aktuell soll es weltweit 1.332 Kryptowährungen geben. Börsenwert: Rund 400 Milliarden US-Dollar, mithin ein „halber“ Apple-Konzern. 
Und was ist »das Ereignis im Dezember«, das uns da zu Bedenken gegeben wird? Nein, ich verrate es nicht — das wäre unfair gegenüber dem Autor, der seinen Artikel wirklich mit Material hinterfüttert hat, und daher auch die Klicks ernten soll, die das rentabel machen. Ich sage bloß soviel: seine Bedenken klingen plausibel. Und wären es noch augenfälliger, wenn er in den Kursgraphiken die Werte nicht komprimiert hätte (andererseits: wie soll man einen Chart darstellen, der von, sagen wir, 10 auf 10.000 klettert?) ...

LePenseur sieht das recht entspannt — er ist nicht in Bitcoins unterwegs. Mag sein, ein Fehler. Aber er hat in seinem Leben schon ganz andere Fehler gemacht .... Und der kleine Seitenhieb
Allein in den beiden vergangenen Wochen sollen 124 neue Kryptowährungen hinzugekommen sein. Dies zum Thema, der Bitcoin sei nicht inflationär. Er selber nicht, das stimmt wohl, seine Brüder und Schwestern sind es dafür umso mehr… 
... hat ihn zu einem bedächtigen Kopfnicken veranlaßt. Ja, da ist was dran! — und (fast) keiner will's sehen ...

Monatsanfangsfigur – Natural Beauty: Alyssa Lynch




Engelchen und Propheten

von Fragolin

Damals.
Damals kam ein armer, traumatisierter Flüchtling, der sich wahrscheinlich den ganzen Weg von Aleppo bis Wien-Fünfhaus (oder zumindest bis an die Grenze von Radkersburg, wo er dann von Bussen abgeholt und weiter mit der ÖBB transportiert wurde) mitsamt seiner Familie, einer Frau und vier kleinen Kindern, zu Fuß dahingeschleppt hat, zu uns. Er hatte alles verloren, sein Hab und Gut, jeden Cent, seine Papiere und auch die seiner Familie. Er war so arm und traumatisiert, dass wir sofort sein Schutzbegehren erfüllten und ihm jedes Wort glaubten von der Verfolgung an Leib und Leben, von den schrecklichen Fassbomben und den Entbehrungen der armen Kinder. Wer so arm und verfolgt ist, ist doch gar nicht fähig der Lüge und so etwas nur anzunehmen, wäre ein Akt rassistischer Generalverdächtigung und xenophober Hetze.
Seine Familie bekam eine Wohnung und den ortsüblichen Batzen Geld zum Leben.

Später
Und dann lief irgend etwas falsch. War es die permanente, hasserfüllte Diskriminierung der islamophoben Kuffar oder hatte seine Frau einfach nur begriffen, dass das Leben einer Frau in Wien mit dem in Syrien nicht vergleichbar ist und sie hier das Recht hat, ein beklopptes Arschloch einfach mit einem Fußtritt aus ihrem Leben zu befördern – keiner weiß es. Jedenfalls wollte sie sich die Behandlung durch ihren folkloristisch-verhaltenskreativen Pascha wohl nicht mehr bieten lassen und sich, wie es in Europa möglich ist, von ihm trennen. Was dem stolzen Syrer, was nun wirklich niemand ahnen konnte, der fest daran glaubt, dass es keine kulturbedingte Grundeinstellung gibt (was die gleichen Leute nicht daran hindert, diese nicht vorhandene kulturbedingte Grundeinstellung vor Gericht als strafmildernd zu reklamieren), alle Sicherungen rausknallen ließ. Angeblich vor Gewalttätern geflüchtet, entpuppte er sich selbst als einer und messerte herkunftskulturkompatibel seine aufmüpfige und entehrende Legesklavin nieder.

Kurz vor jetzt
Und es geschah in Wien, mitten unter uns, ein Wunder geradezu biblischer Größe. Der in allen Ländern auf dem Weg seiner Flucht so massiv bedrohte und verfolgte, all seines Eigentums und seiner Papiere entledigte angebliche Flüchtende fand nicht nur überraschend seinen Pass wieder, sondern auch die seiner vier Kinder, und leistete sich als Ärmster der Armen von seinem nicht vorhandenen Geld nicht nur ein Taxi zum Flughafen Schwechat sondern auch der ganzen Restfamilie einen Flug in die Türkei. Weil Syrien nicht angeflogen wird. Da muss er schon wieder einen Teil des Weges entbehrungsreich auf dem Lande hinter sich bringen. Der Arme.

Jetzt
Die Frau ist tot.
Die Familie wohl auch. Muss ja so sein.
Denn der Mann flüchtete vor Angst, nur wegen der Wiederherstellung seiner ihm zustehenden Ehre von den Ungläubigen über Gebühr bestraft zu werden genau dahin, wo die Schergen des teuflischen Assad mit Fassbomben nach ihm werfen. Welche Chance sollen sie da haben? Immerhin sind Millionen aus Syrien geflüchtet, sogar Schwarze, die man dort vorher nie gesehen hat, so sehr wurden die diskriminiert und verfolgt.

Es gäbe nur eine alternative Möglichkeit, dass die Kinder noch leben und der Mörder nur auf die Annehmlichkeiten eines verschwenderischen Sozialsystems beknackter Dhimmis, die offensichtlich nicht wissen, wohin mit ihrer ganzen Kohle, verzichtet, ansonsten aber ganz normal und in Frieden weiterlebt:
Nicht nur dieser Typ hat gelogen und sich hier an unserem Sozialsystem bereichert und die linke Lügenindustrie ausgenutzt, sondern auch unsere Medien belügen uns permanent über die wirklichen Zustände in Syrien.
Und das kann ja nicht sein, oder? Alles beides nicht!
Flüchtende sind Engelchen und Medien Propheten der Wahrheit.
Ist so!
Jeder, der was anderes behauptet, ist ein widerlicher rechtsrechter Hetzer und wird an ZARA gemeldet!