| APA/AFP |
Zum Ableben des großen Dirigenten Nikolaus Harnoncourt ein ebenso einfühlsam gestalteter, wie gedankenvoller Nachruf von Reinhard Kriechbaum auf »DrehPunktKultur«:
R.I.P.
| APA/AFP |
US-Inflation schießt nach oben
03.03.2016 • Finanzen100
Wie kaum ein anderer Experte hat der renommierte US-Vermögensverwalter Peter Schiff vor den Folgen des Gelddruckens in den USA und den massiven Auswirkungen einer selbst noch so kleinen Zinserhöhung gewarnt. Nun steigt aber plötzlich die Inflation kräftig. Damit drohe die größte Blase zu platzen.
Es besteht ein fester Zusammenhang zwischen Kunst und Leben eines Künstlers. Am einfachsten einzusehen ist dieser Zusammenhang wahrscheinlich bei den Malern. Bei den Dichtern hat man eigentlich noch nicht mehr Feststellungen gemacht, wie über den Zusammenhang zwischen dem Rhythmus des Verses und der Körperlichkeit des Dichters. Man hat bei den Malern festgestellt, daß jeder unbewußt seinen gemalten Gestalten die Verhältnisse seines eigenen Körpers gibt. Seine Gestalten haben alle eine Familienähnlichkeit, und zwar gleichen die männlichen Figuren dem Maler selber, und die weiblichen dem weiblichen Wesen, das ihm entspricht, das die ihn erfüllende Geliebte oder Gattin ist. Das geht so weit, daß man hat behaupten können, Rubens habe die Helene Fourment gemalt, bevor er sie überhaupt gesehen habe. Die Schwierigkeit bei den Dichtern rührt daher, daß die Dichter ja die innere Gestalt des Menschen bilden, wie die Maler die äußere, und die innere Gestalt ist eben schwerer zu bilden. Aber wenn man den Blick dafür hat, so wird man bei den Dichtern genau dasselbe sehen, wie bei den Malern. Auch der Dichter stellt in seinen männlichen Gestalten immer sich selber dar, in seinen weiblichen die ihm bestimmte weibliche Gestalt, die er denn auch im Leben sucht. Beim Dichter ist die Sache dadurch noch mehr verwickelt, daß er ja in den weitaus meisten Fällen Kämpfe zwischen den Wünschen darzustellen hat, also Gestalten, die einander feindlich gesinnt sind; aber bei demselben Dichter ist doch der ärgste Schurke immer aus demselben Holz geschnitzt wie der edelste Mansch, und das macht einen Teil des Reizes der Dichtung aus; mit dadurch wird bewirkt, daß jeder Dichter eine einheitliche Welt hat, die ihm gehört und keinem andern, die von der Welt jedes andern Dichters verschieden ist.Ernst war vielleicht weniger Dichter als Denker: ein scharfsinniger, eigenständiger Denker über die Dichtung, die Kunst, die Kultur seines Volkes. Und das ist heute ein, nein: das Skandalon ...
Ich will als ein Beispiel Goethe anführen. Goethe hat zwei weibliche Gestalten. Die eine erscheint in ihrer vollkommensten Ausprägung als Philine, die andere als Iphigenie. In seinem Leben kann man solche reinen Ausprägungen nicht verlangen, weil im Leben ja nicht das wirkt, was wir Wirklichkeit nennen, sondern unsere Illusion von der Wirklichkeit. Hier sind die entsprechenden Gestalten die Vulpius und die Stein. Vielleicht wird man mir einwerfen, daß eine dritte Gestalt Gretchen ist. Aber Gretchen ist eine Art Abwandlung von Philine. Soweit der Dichter Menschen darstellt, stellt er Schicksale dar. Wie die andern Menschen sich das Verhältnis zwischen Schicksal und Persönlichkeit vorstellen mögen, geht mich hier nichts an; jeder Dichter ist davon überzeugt, daß das Schicksal unmittelbar von der Persönlichkeit abhängt und von nichts anderem; daß also vor allem die äußern Verhältnisse bei ihm keine Rolle spielen. Bei einem Künstler, der das vollständige Können hat, zeigt sich das darin, daß er bei der Gestaltung eines Vorwurfs äußere Verhältnisse, Zeit, Volk, gesellschaftliche Stellung sich nach Bedarf aussucht, wie er den Vorwurf am leichtesten ohne unnötige Reibungen darstellen kann.
Das Erleben des Dichters wird also immer in einem bestimmten Verhältnis zu seinem Dichten stehen; er dichtet, indem er erlebt, wie er erlebt, indem er dichtet. Man kann nicht sagen, daß sein Erleben sein Dichten beeinflußt, es ist vielmehr so, daß Leben und Dichtung aus einer Quelle kommen. Für den oberflächlichen Blick ist das dadurch nicht leicht zu erkennen, daß im Erleben immer Zufälligkeiten mitwirken, die beim Dichten ausgeschaltet sind; diese Zufälligkeiten können für den oberflächlichen Blick das Leben ganz anders gestalten, als das Dichten.
(Hier weiterlesen)
Flucht ins Privatrecht: Anruf aus dem Bundesjustizministerium
von Hadmut Danisch
5.3.2016 13:27
Etwas Licht auf die Machenschaften des Heiko Maas.
Der geneigte Leser wird wissen, dass meine Meinung über die Zensurbestrebungen von Angela Merkel und Heiko Maas weit unter Null liegt. Schon mehrfach wurde mir berichtet, dass Leuten bei Twitter der Account gesperrt wird, wenn sie sich feminismuskritisch äußern. Und es geht das Gerücht einer „Sperrung Light”, bei der man das gar nicht merkt, dass man gesperrt wird, weil man nur noch in sehr ausgedünnter Version sichtbar ist, als nur noch zufällig ein paar wenige Nutzer einen zu sehen bekommen. Da man ein paar Antworten oder Retweets bekommt, meint man, man wäre publiziert worden, aber die Mehrheit der Leute sieht einen nicht. Ich habe den Eindruck, dass das auch bei mir passiert, weil die Zahl der Kommentare und Retweets doch seltsam schwankt. Außerdem ist es auffällig, dass ich zwar mit meinem Blog bei der Google-Suche fast immer auf Seite eins, meist sogar unter den ersten 3 oder 5 Antworten liege, aber Artikel von mir zu feministischen Veranstaltungen oder zur Verfassungsrichterin Baer oft nach kurzer Zeit ganz aus dem Suchindex verschwunden sind oder erst auf Seite 7 kommen, die keiner mehr anschaut.
Meinetwegen könne Sie Ihre Pausenbilder ruhig auch in Ihrer aktiven Zeit dazwischen- werfen. Allein damit gewisse PrüdianerInnen was für ihren Blutdruck haben...
... – jener Daten, die zeigen, wer wann mit wem telefoniert und wer sich wann an welchem Ort aufgehalten hat –, verwiesen die Behörden auf die Harmlosigkeit dieser Daten. Doch Weißrusslands Präsident, Alexander Lukaschenko, nutzte im Dezember 2010 genau diese Verbindungsdaten, um festzustellen, wer auf dem Oktoberplatz in Minsk gegen ihn demonstriert hatte. Hunderte Aktivisten wurden in der Folge wegen staatsfeindlicher Umtriebe verhaftet.
Dass die Exekutive möglicherweise nicht weiß, mit wem ein Terrorist in den letzten Minuten vor einem Attentat telefoniert oder gemailt hat, ist ein Preis, den wir dafür zahlen müssen. Er ist es wert.
Marcus Franz: Goschen halten02. März 2016 02:51 | Autor: Andreas UnterbergerMarcus Franz hat mit seinem Austritt aus der ÖVP-Fraktion die einzige mögliche Konsequenz gezogen. Wer zweimal in völlig unnötiger Weise vom eigenen Klubobmann wegen einer eigenständigen – aber in keiner Weise die eigene Partei kritisierenden – Meinung öffentlich desavouiert wird, der muss eine solche Fraktion verlassen. Zumindest wenn er sich am nächsten Morgen noch in den Spiegel schauen will. Aus der Affäre Franz kann man aber weit darüber hinaus eine Menge lernen.
Es sollte doch für freigewählte Abgeordnete völlig unakzeptabel sein, öffentlich von Parteiangestellten desavouiert zu werden. Eigentlich müssten sie alle sagen: „Lieber Klubobmann, wirf umgehend eine Pressesprecherin hinaus, die sich so benimmt. Sonst bist du nicht mehr unser Klubobmann. Kein Abgeordneter darf von einer kleinen Pressesprecherin öffentlich kritisiert werden, egal was er sagt. Das tun eh alle anderen.“
Langsam wird’s rund. Oder ne tägliche Drogen-Kolumne. Oder ne Bundestags-Kolumne. Oder sowas.Ich hatte ja schon die Überlegung geäußert, ob Beck nicht selbst Drogen nimmt, sondern die als Bezahlung auf dem Strich verwenden könnte. Der sieht einfach zu gesund aus, um Meth-Junkie zu sein.Dann kam die BILD mit der Meldung um die Ecke (die ich aber nicht gesehen habe, weil hinter Paywall), dass in Berlin ein Video von Beck’s Drogenkonsum aufgetaucht sei. Woran ich erhebliche Zweifel habe, denn so ein Video hätte sich längst weiter verbreitet. Vielleicht ne Rettungsaktion, um ihn vor schlimmeren Vorwürfen zu bewahren und auf den relativ gering oder gar nicht bestraften Eigenverbrauch hinauszuarbeiten.Derweil tauchen anderweitig Vermutungen auf, die in die gleiche Richtung meiner Überlegung laufen, aber noch ein Stückchen weiter. Da fragt nämlich jemand, ob das vielleicht sein könnte, dass mit dem Zeug jugendliche Stricher (oder ganz unfreiwillige?) ruhig- und schmerzfrei gestellt werden sollten.
... allerdings noch eine ganz andere Frage, nämlich die nach der Rolle der Presse.Wenn man sich ansieht, wie eilig und bereitwillig die Presse Beck würdigt und sogar regelrechte Lobeshymnen und Grabreden auf ihn hält, und berücksichtigt man, dass viele der Berliner Bettgeschichten dem inneren Zirkel längst bekannt sind, aber nicht nach außen dringen (warum eigentlich nicht?), dann drängt sich der Gedanke auf, dass die Presse da Mitwisser und Mitschweiger war, und die jetzt damit rechnen, dass da noch mehr nachkommen könnte, was sich nicht mehr mit einer Verfahrenseinstellung wegen Eigenkonsum abbügeln lässt.
Dekadenter Misthaufen Bundestag
Habt Ihr Euch mal klargemacht, von welcher Qualität unser Bundestag ist?Hadmut
3.3.2016 23:28
(Hier weiterlesen)
Nun, dann halt nicht ... Bedauerlich, daß manche Menschen nicht den Tellerrand ihrer Ideologie transzendieren können (oder wollen) — ich dachte immer, daß Diskussionen (egal mit wem) den Horizont weiten (und habe deshalb auch keine »Berührungsängste« in linken, rechten oder dezidiert christlichen Foren zu schreiben), aber das scheinen eben nicht alle so zu sehen.Wenn Sie einverstanden sind, werde ich auf dieses Ihr Posting in Form eines längeren Artikels (oder sogar einer Artikelserie) auf meinem Blog reagieren.Nein, bin ich nicht. Auch werde ich Ihren Blog nicht lesen.
Das hätte auch auch waschechter Achtundsechziger so formulieren können. Der oft gehegte Verdacht, daß Kollektivismus und Individualismus die eigentliche Scheidewand zwischen »der Welt« und mir bezeichnen, und nicht die damit oft verwechselten Kategorien links/rechts, bestätigte sich ein weiteres Mal. Schade, eigentlich ...Da ich zwar in kulturellem und sprachlichem Sinne ein „Deutscher“ bin, aber wohl nicht in politischem, kann ich schwerlich schlechthin „auf der Seite der Deutschen“ stehen.„Der Mensch existiert politisch oder es gibt ihn nicht“
Fällt mir gerade so ein…
![]() |
| (Quelle: Wikipedia) |
Er war der Sohn von Christoph Sonnleithner, Bruder von Ignaz Sonnleithner und Onkel von Franz Grillparzer und Leopold von Sonnleithner. Von 1804 bis 1814 war er Sekretär des Hoftheaters in Wien und schrieb zahlreiche Libretti, unter anderem für Fidelio von Ludwig van Beethoven, Faniska von Luigi Cherubini und Agnes Sorel von Adalbert Gyrowetz. Sonnleithner war einer der Mitbegründer der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (Gedenktafeln im Foyer des Musikvereins und am Haus Graben 14) und einer der frühesten Volksliedsammler in Österreich. Eine enge Freundschaft verband ihn mit Franz Schubert und seinem Neffen Grillparzer. Für seine Porträt-Galerie, die heute in der Gesellschaft der Musikfreunde aufbewahrt wird, gab er bei Anton Depauly auch ein Schubert-Porträt in Auftrag. Sein Humor und seine Bonmots, die jahrzehntelang in der Wiener Gesellschaft kursierten, waren Legende. „Ein sehr verdienstvoller und witziger Mann“ (Joseph Haydn an Johann Peter Salomon am 15. Mai 1799), „auch ein Witzbold wie sein Bruder“ (Franz von Hartmann in seiner Familienchronik).
| (Quelle: Wikipedia) |
Gekündigt: IS-Mitglied als Kindergärtnerin
Bild: (c) REUTERSDie 18-jährige Frau wurde am Dienstag rechtskräftig zu einer Haftstrafe von sechs Monaten bedingt auf drei Jahre verurteilt.(Die Presse)
Wien. In einem Kindergarten im 20. Wiener Bezirk hat ein am Dienstag rechtskräftig verurteiltes IS-Mitglied als Kinderbetreuerin gearbeitet. Am Mittwoch wurde die Frau gekündigt.
Jetzt müßte nur noch publik werden, daß besagter Politruk seinerzeit, als erDrogenvorwürfe: Volker Beck legt Ämter nieder
eck wurde demnach am Dienstagabend gegen 23.00 Uhr am Berliner Nollendorfplatz von Polizisten kontrolliert. Dabei wurde der verdächtige Stoff gefunden.
Beck sei bei einer Kontrolle mit «einer betäubungsmittelverdächtigen Substanz» aufgefallen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. (Foto: dpa)Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck legt vor dem Hintergrund von Drogenvorwürfen seine politischen Ämter nieder.
... in den achtziger Jahren für eine Entkriminalisierung von sexuellen Kontakten eingetreten ...
»Daß unsere eigene Medienkompetenz da versagt hat, ärgert uns selbst am meisten. Wir werden in Zukunft kritischer prüfen. Wir haben diese Montage nicht gemacht und halten das auch nicht für den richtigen Weg einer politischen Auseinandersetzung.« (Quelle)
Ich bin schockiert: Was der Dolmetscher aus dem Bus von Clausnitz berichtet...
Erst vor wenigen Tagen hat "Stern TV" einen bislang nicht öffentlich bekannten Zeugen der dramatischen Ereignisse von Clausnitz zu Wort kommen lassen.
Am Abend des 18. Februar 2016 erreichte ein Bus mit 15 (laut Polizei 20) Asylsuchenden die Flüchtlingsunterkunft. Die Flüchtlinge waren zuvor in Dresden und Chemnitz untergebracht. Um 19:20 Uhr traf ein Streifenwagen mit zwei Polizeibeamten vor der Unterkunft ein, um das Gelände abzusichern. 30 bis 40 Personen demonstrierten zu diesem Zeitpunkt im Eingangsbereich der Unterkunft. Ein Traktor, ein Pkw und ein Lkw blockierten die Zufahrt. Ab 19:54 Uhr traf Unterstützung der Polizeidirektion Zwickau und der Bundespolizei ein, der Bürgermeister und das Landratsamt Freiberg wurden informiert. Die Polizei erteilte den Demonstranten einen Platzverweis, dem diese jedoch nicht nachkamen. Als von der Polizei eine Räumung der Demonstration und die Abschleppung der blockierenden Fahrzeuge angedroht wurden, entfernten Protestierende die Autos, und der Bus wurde von der Polizei vor den Eingangsbereich der Unterkunft gelotst. Zeitgleich drangen die Demonstranten Richtung Eingangsbereich vor. Die zu diesem Zeitpunkt 23 anwesenden Polizisten konnten sie nicht davon abhalten. Die mittlerweile etwa hundert Demonstranten standen unmittelbar vor und um den Bus, wo sie den Insassen „Wir sind das Volk“ und weitere, teils ausländerfeindliche Parolen entgegen skandierten. Mit Hilfe eines anwesenden Übersetzers wurde versucht, die Flüchtlinge zum Verlassen des Busses zu bewegen. Als ein Junge den Demonstranten aus dem Bus heraus den Stinkefinger zeigte, wurde er von einem Polizisten unter Beifallsbekundungen der Demonstranten gewaltsam aus dem Bus entfernt und in die Unterkunft überführt. Nach Rücksprache mit dem Landratsamt wurde um 21:20 Uhr die Verbringung der weiteren Asylsuchenden in die Unterkunft forciert, wobei bei einem weiteren Jungen und einer Frau körperlicher Zwang angewendet wurde. Der „einfache unmittelbare Zwang“ gegen die drei Businsassen wurde später damit begründet, dass diese die umstehende Menge provoziert und so die Lage zusätzlich verschärft hätten.
„Liberalismus ist eine Realität – Anarchismus bleibt eine Ideologie für Engel“.Anmerkungen von Michael von Prollius zur kritischen Rezension von Stefan Blankertz zum Buch Mythos Anarchokapitalismus auf antibuerokratieteam.net.Ich freue mich, dass Stefan Blankertz sich Zeit für eine Kritik unserer Streitschrift genommen hat. Ich schätze den Wahlberliner Wortmetz und habe stets seine Arbeiten beworben, darunter die Neuauflage des Libertären Manifests und Mit Marx gegen Marx. Besonders gelungen finde ich den Titel „Minimalinvasiv“.Allerdings haben mich die Perspektiven über den Staat hinaus nicht überzeugt: für mich sind es Forderungen geblieben und Gedankenspiele, anregend durchaus, aber Konstrukte.So geht es mir auch mit den nunmehr geäußerten Einwänden: spielerisch anregend, aber vor allem um den Kern herum geschlängelt.Immerhin ist der Liberalismus zur Realität geworden; der Anarchokapitalismus hingegen schleppt eine Beweislast mit sich herum, die ihn unverändert darin hindert, die Hürde der Ideologie für Engel (und für Gauner) zu überspringen. Anarchokapitalismus ist keine theoretische und praktische Alternative – das zeigen die kritischen Einwände, die keine (neuen) Argumente für den Anarchokapitalismus liefern.
„Die Presse” vom 27.02.2016 schreibt:Zitat: >>Einer vierköpfigen (Anm.: Asylanten-) Familie stünden in Wien rund 25.629 Euro an Mindestsicherung pro Jahr zu. Inklusive 3.725,28 Euro für die Deckung des Wohnbedarfs für 2 Erwachsene. Hinzu kämen Kinderabsetzbeträge (2.803,20 Euro), Familienbeihilfe (6.801,64 Euro) und 1109 Euro Alleinverdienerabsetzbetrag. In Summe seien das 36.343,20 Euro im Jahr.<< Zitat Ende.Als normal denkender Mensch kann man nur den Kopf schütteln. Hat man schon einmal nachgerechnet, wie viele Menschen in Österreich arbeiten und Steuer bezahlen müssen, um diese 4 Leute zu finanzieren?Ein Arbeiter in Österreich wird wahrscheinlich niemals so viel Geld in die Familienkassa bringen: mit 2 Kindern und als Alleinverdiener müsste er ein monatliches Einkommen von brutto 4.000 Euro (!!!) verdienen, um diese Summe netto mitsamt Familienbeihilfe und Alleinverdienerabsetzbetrag zu lukrieren . Der tatsächliche Durchschnittlohn von Arbeitern in Wien beträgt ca. 2.200 Euro.Daher wird niemals ein österreichischer Arbeiter denselben Betrag in der Tasche haben, welcher der afghanische Analphabet bis zu seinem Lebensende unter dem Titel der Sozialhilfe einsackeln wird. Damit zeigen europäische Politiker, wie sehr sie uns Wähler hassen – nichts anderes fällt mir dazu ein.
Lesenswert, auch wenn man die Thesen von Franz nicht (oder nicht zur Gänze) teilt ...Noch immer liegen die wahren Motive der von Kanzlerin Merkel betriebenen "Politik der ungebremsten Migration" im Dunklen. Die Interpretation der Motivlage reicht mittlerweile vom verschwörungstheoretischen Ansatz über geopolitische Mutmaßungen, wem die Destabilisierung Deutschlands nützen könnte bis hin zur wohlwollenden Ansicht, eine Pastorentochter dürfe und könne nur so und nicht anders handeln. So weit, so unklar. Möglicherweise gibt es aber auch einen ganz simplen tiefenpsychologischen Hintergrund, den wir hier beleuchten wollen.Frau Merkel wird gern als "Mutti" der Nation bezeichnet, weil sie vom Typus her wie der Inbegriff einer klassischen Mama wirkt. Fakt ist aber, dass sie keine eigenen Kinder hat. Mit diesem Merkmal der Kinderlosigkeit ist sie nicht allein, sie symbolisiert damit vielmehr eine zeitspezifische Eigenschaft: Kinderlosigkeit und niedrige Geburtenrate sind Kennzeichen vieler Länder Europas, vor allem aber Deutschlands (und auch Österreichs). In Deutschland war die Geburtenrate im Jahr 2012 sogar die niedrigste Europas.