Montag, 7. März 2016

»Es bleibt uns der Trost, daß er jetzt seinem Mozart und seinem Bach jene Fragen stellen kann, die auch er bis jetzt nicht beantworten konnte.«


APA/AFP
 
Zum Ableben des großen Dirigenten Nikolaus Harnoncourt ein ebenso einfühlsam gestalteter, wie gedankenvoller Nachruf von Reinhard Kriechbaum auf »DrehPunktKultur«:





R.I.P.

„Das Albtraum-Szenario der US-Notenbank wird Realität werden“

US-Inflation schießt nach oben 

03.03.2016 • Finanzen100




US-Notenbankchefin Janet Yellen wird bald in Erklärungsnot kommen. (©Bloomberg/Andrew Harrer)

Wie kaum ein anderer Experte hat der renommierte US-Vermögensverwalter Peter Schiff vor den Folgen des Gelddruckens in den USA und den massiven Auswirkungen einer selbst noch so kleinen Zinserhöhung gewarnt. Nun steigt aber plötzlich die Inflation kräftig. Damit drohe die größte Blase zu platzen.
Wenn das wahr ist (und die Analyse erscheint alles andere als unplausibel), dann wird es eines großen, sogar eines sehr großen Weltkriegs bedürfen, dessen Vernichtungspotential so gewaltig ist, daß selbst die vielen, vielen Dollar-Billionen an derzeitigen Schulden dagegen Peanuts sind.

Keine schönen Aussichten ...


Paul Ernst

Geboren am 7. März 1866 in Elbingerode/Harz; gestorben am 13. Mai 1933 in St. Georgen an der Stiefing/Steiermark.
(Karl Friedrich) Paul Ernst war der Sohn eines Gruben-aufsehers. Er studierte in Göttingen und Tübingen Theologie und Philosophie, wechselte 1887 zur Nationalökonomie in Berlin und promovierte 1892 in Bern. Er schloß sich der Arbeiterbewegung an und wurde Mitglied der SPD, aus der er aber 1896 wieder austrat. Seit der Jahrhundertwende lebte er als freier Schriftsteller.


Mit vorstehender kärglicher Biographie begnügt sich das Gutenberg-Projekt für einen der angesehensten deutschen Schriftsteller seiner Zeit. Nun, freilich: Paul Ernst ist, wie soll man sagen, ein wenig verfemt. Zwar sicherte ihn die Gnade des frühen Todes davor, vom Nazi-Regime vereinnahmt, und damit nach 1945 als Paria angesehen zu werden, doch reicht es für die Geringschätzung durch die heute größtenteils linksgestrickte Kultur-Schickeria schon aus, daß er zwar kurzzeitig Mitglied der SPD war, diese jedoch bald wieder verließ, und mit zunehmendem Alter auch immer konservativer in seinen ursprünglich doch recht revolutionären Anschauungen wurde. Und dann gar »neo- klassisch« werden, nein, also das geht überhaupt nicht ...!

Sicher: vieles, ja das meiste, das Paul Ernst in seinem langen Dichterleben schrieb (und er schrieb viel, u.a. ein unüberschaubare 90.000 Verse langes Epos »Das Kaiserbuch« ...) ist versungen und vertan. Ihn ernstlich als Literatur-Nobelpreisträger vorgeschlagen zu sehen, mutet aus heutiger Sicht (und angesichts der Tatsache, daß zeitgleich selbst Giganten der deutschen Dichtung wie Hofmannsthal oder Rilke ebenfalls »un-nobelitiert« blieben) fast unglaublich an. Und dennoch: nicht ohne innere Bewegung wird man bspw. sein Spätwerk »Ein Credo« (1932) lesen:
Es besteht ein fester Zusammenhang zwischen Kunst und Leben eines Künstlers. Am einfachsten einzusehen ist dieser Zusammenhang wahrscheinlich bei den Malern. Bei den Dichtern hat man eigentlich noch nicht mehr Feststellungen gemacht, wie über den Zusammenhang zwischen dem Rhythmus des Verses und der Körperlichkeit des Dichters. Man hat bei den Malern festgestellt, daß jeder unbewußt seinen gemalten Gestalten die Verhältnisse seines eigenen Körpers gibt. Seine Gestalten haben alle eine Familienähnlichkeit, und zwar gleichen die männlichen Figuren dem Maler selber, und die weiblichen dem weiblichen Wesen, das ihm entspricht, das die ihn erfüllende Geliebte oder Gattin ist. Das geht so weit, daß man hat behaupten können, Rubens habe die Helene Fourment gemalt, bevor er sie überhaupt gesehen habe. Die Schwierigkeit bei den Dichtern rührt daher, daß die Dichter ja die innere Gestalt des Menschen bilden, wie die Maler die äußere, und die innere Gestalt ist eben schwerer zu bilden. Aber wenn man den Blick dafür hat, so wird man bei den Dichtern genau dasselbe sehen, wie bei den Malern. Auch der Dichter stellt in seinen männlichen Gestalten immer sich selber dar, in seinen weiblichen die ihm bestimmte weibliche Gestalt, die er denn auch im Leben sucht. Beim Dichter ist die Sache dadurch noch mehr verwickelt, daß er ja in den weitaus meisten Fällen Kämpfe zwischen den Wünschen darzustellen hat, also Gestalten, die einander feindlich gesinnt sind; aber bei demselben Dichter ist doch der ärgste Schurke immer aus demselben Holz geschnitzt wie der edelste Mansch, und das macht einen Teil des Reizes der Dichtung aus; mit dadurch wird bewirkt, daß jeder Dichter eine einheitliche Welt hat, die ihm gehört und keinem andern, die von der Welt jedes andern Dichters verschieden ist.

Ich will als ein Beispiel Goethe anführen. Goethe hat zwei weibliche Gestalten. Die eine erscheint in ihrer vollkommensten Ausprägung als Philine, die andere als Iphigenie. In seinem Leben kann man solche reinen Ausprägungen nicht verlangen, weil im Leben ja nicht das wirkt, was wir Wirklichkeit nennen, sondern unsere Illusion von der Wirklichkeit. Hier sind die entsprechenden Gestalten die Vulpius und die Stein. Vielleicht wird man mir einwerfen, daß eine dritte Gestalt Gretchen ist. Aber Gretchen ist eine Art Abwandlung von Philine. Soweit der Dichter Menschen darstellt, stellt er Schicksale dar. Wie die andern Menschen sich das Verhältnis zwischen Schicksal und Persönlichkeit vorstellen mögen, geht mich hier nichts an; jeder Dichter ist davon überzeugt, daß das Schicksal unmittelbar von der Persönlichkeit abhängt und von nichts anderem; daß also vor allem die äußern Verhältnisse bei ihm keine Rolle spielen. Bei einem Künstler, der das vollständige Können hat, zeigt sich das darin, daß er bei der Gestaltung eines Vorwurfs äußere Verhältnisse, Zeit, Volk, gesellschaftliche Stellung sich nach Bedarf aussucht, wie er den Vorwurf am leichtesten ohne unnötige Reibungen darstellen kann.

Das Erleben des Dichters wird also immer in einem bestimmten Verhältnis zu seinem Dichten stehen; er dichtet, indem er erlebt, wie er erlebt, indem er dichtet. Man kann nicht sagen, daß sein Erleben sein Dichten beeinflußt, es ist vielmehr so, daß Leben und Dichtung aus einer Quelle kommen. Für den oberflächlichen Blick ist das dadurch nicht leicht zu erkennen, daß im Erleben immer Zufälligkeiten mitwirken, die beim Dichten ausgeschaltet sind; diese Zufälligkeiten können für den oberflächlichen Blick das Leben ganz anders gestalten, als das Dichten.
(Hier weiterlesen)
 Ernst war vielleicht weniger Dichter als Denker: ein scharfsinniger, eigenständiger Denker über die Dichtung, die Kunst, die Kultur seines Volkes. Und das ist heute ein, nein: das Skandalon ...

Vor hundertfünfzig Jahren, am 7. März 1866 wurde er geboren, und nur wenig mehr als achtzig Jahre ist es her, daß er 1933, kurz nach Hitlers Übernahme der Regierungsmacht, gestorben ist. Und doch scheinen fast alle Erwägungen und Überzeugungen, die zu seinen Lebzeiten noch selbstverständliches Gemeingut der gebildeten Kreise war, so weit zurück zu liegen, wie mittelalterliche Heiligenlegenden, fast wie homerische Heldenepen.

Der geistige Kahlschlag, der nach 1945 mit der re-education der Deutschen planvoll durchgeführt wurde, hat eine ganze Kultur de facto ausgelöscht. Was rechtens unter den Begriff des Völkermordes zu subsumieren wäre. Wäre, wohlgemerkt! Denn all das gilt für alle, außer jene ...




Sonntag, 6. März 2016

Die Buntesrepublik als Unrechtsstaat à la DDR

In der DDR gab's bekanntlich keine Zensur. Es gab nur einen Ausschluß von der Postverteilungsliste. Und die Kürzung oder Einstellung von Papierkontigenten an unbotmäßige Verlage oder Presseorgane. Heute sind wir einen Schritt weiter: wer braucht Papier, wer Postzustellung, wenn das alles doch im Internet viel schneller geht!

Flucht ins Privatrecht: Anruf aus dem Bundesjustizministerium


von Hadmut Danisch
5.3.2016 13:27


Etwas Licht auf die Machenschaften des Heiko Maas. 

Der geneigte Leser wird wissen, dass meine Meinung über die Zensurbestrebungen von Angela Merkel und Heiko Maas weit unter Null liegt. Schon mehrfach wurde mir berichtet, dass Leuten bei Twitter der Account gesperrt wird, wenn sie sich feminismuskritisch äußern. Und es geht das Gerücht einer „Sperrung Light”, bei der man das gar nicht merkt, dass man gesperrt wird, weil man nur noch in sehr ausgedünnter Version sichtbar ist, als nur noch zufällig ein paar wenige Nutzer einen zu sehen bekommen. Da man ein paar Antworten oder Retweets bekommt, meint man, man wäre publiziert worden, aber die Mehrheit der Leute sieht einen nicht. Ich habe den Eindruck, dass das auch bei mir passiert, weil die Zahl der Kommentare und Retweets doch seltsam schwankt. Außerdem ist es auffällig, dass ich zwar mit meinem Blog bei der Google-Suche fast immer auf Seite eins, meist sogar unter den ersten 3 oder 5 Antworten liege, aber Artikel von mir zu feministischen Veranstaltungen oder zur Verfassungsrichterin Baer oft nach kurzer Zeit ganz aus dem Suchindex verschwunden sind oder erst auf Seite 7 kommen, die keiner mehr anschaut. 
 Man lese diesen Artikel von Hadmut Danisch, und versuche dann den Unterschied zwischen der seinerzeitigen Vorgangsweise in der DDR und der heutigen in der Buntesrepublik zu ergründen. Es wäre vergebliche Liebesmühe: es gibt ihn schlicht und einfach nicht!

Deutschland ist — dank IM Erika, IM  Maske, Maasmännchen & Consorten — inzwischen ein Unrechtsstaat. Sobald sie damit anfangen, ihre Opposition durch staatsfinanzierte Antifa-Brigaden nicht bloß zu terrorisieren (denn das tun sie längst), sondern zu liquidieren, ist die Grenze zum Nazi-Regime auch noch genommen.

»An jedem anderen Ort würde man das als Mafia bezeichnen«

... meinte Hadmut Danisch unlängst: er charakterisierte so — und überaus zutreffend! — den Deutschen Bundestag. Nun: die Machenschaften der Staatsverbrecher gehen in Wahrheit längst wesentlich weiter. Sie korrumpieren Justiz und Verwaltungsbehörden. Sie ersetzen Gesetze und Rechtssttat durch Erpressung und Kungelei. Deutschland ist durch unsere Politverbrecher zum Unrechtsstaat geworden.


Auch ohne Blogpause

... komme ich mit Vergnügen der Anregung des geschätzten Kommentarposters Kreuzweis nach, der meinte:
Meinetwegen könne Sie Ihre Pausenbilder ruhig auch in Ihrer aktiven Zeit dazwischen- werfen. Allein damit gewisse PrüdianerInnen was für ihren Blutdruck haben...
... eh voilà:


Catherine Dorléac, dite Catherine Deneuve, dite la magnifique Catherine ...

Als es um die Rechtmäßigkeit der Vorratsdatenspeicherung in Österreich ging ...

 ... – jener Daten, die zeigen, wer wann mit wem telefoniert und wer sich wann an welchem Ort aufgehalten hat –, verwiesen die Behörden auf die Harmlosigkeit dieser Daten. Doch Weißrusslands Präsident, Alexander Lukaschenko, nutzte im Dezember 2010 genau diese Verbindungsdaten, um festzustellen, wer auf dem Oktoberplatz in Minsk gegen ihn demonstriert hatte. Hunderte Aktivisten wurden in der Folge wegen staatsfeindlicher Umtriebe verhaftet.
... schrieb Norbert Rief vor einigen Tagen. Wie wahr! Und ebenfalls völlig zuzustimmen ist seinem Schlußsatz:
Dass die Exekutive möglicherweise nicht weiß, mit wem ein Terrorist in den letzten Minuten vor einem Attentat telefoniert oder gemailt hat, ist ein Preis, den wir dafür zahlen müssen. Er ist es wert.
Zumal diese Erkenntnis im Normalfall höchstens das Fall-Lösungsinteresse der befaßten Kripo-Beamten befriedigt, hingegen fast nie die erfolgreiche Tatausführung selbst vereiteln wird.

Dafür aber den stets mißbrauchsgeeigneten (und bei der Charakterschwäche der meisten Menschen auch tatsächlich gezielt mißbrauchten!) Totalstriptease aller Menschen in Kauf zu nehmen: nein, das ist kein Preis, der es wert wäre, um so ein wenig vermeintliche Sicherheit gegen die sichere Unfreiheit und Erpreßbarkeit zu tauschen!

 

Samstag, 5. März 2016

Am Beispiel Marcus Franz

Die Einschränkung der Meinungsfreiheit durch p.c.-hörige Angsthasen

Marcus Franz: Goschen halten 
02. März 2016 02:51 | Autor: Andreas Unterberger 

Marcus Franz hat mit seinem Austritt aus der ÖVP-Fraktion die einzige mögliche Konsequenz gezogen. Wer zweimal in völlig unnötiger Weise vom eigenen Klubobmann wegen einer eigenständigen – aber in keiner Weise die eigene Partei kritisierenden – Meinung öffentlich desavouiert wird, der muss eine solche Fraktion verlassen. Zumindest wenn er sich am nächsten Morgen noch in den Spiegel schauen will. Aus der Affäre Franz kann man aber weit darüber hinaus eine Menge lernen.
Ein Sittenbild aus der einst bürgerlichen ÖVP, die mittlerweile in ihrer Sehnsucht, an den Fleischtöpfen der Macht sitzen zu dürfen (an den Schalthebeln sitzen ohnehin andere!), jeden linken Standpunkt brav abnickt, und wenn er noch so hirnrissig und verbrecherisch wäre. 

Und die überaus feige irgendeine kleine Pressesprecherin vorschickt, um das in zähneklappernder Angst vor dem Pfründenverlust gefällte Verdikt zu verkünden. Unterberger, der nun ja wirklich alles, nur kein geborener Feind der ÖVP ist, hat völlig recht, wenn er schreibt:
Es sollte doch für freigewählte Abgeordnete völlig unakzeptabel sein, öffentlich von Parteiangestellten desavouiert zu werden. Eigentlich müssten sie alle sagen: „Lieber Klubobmann, wirf umgehend eine Pressesprecherin hinaus, die sich so benimmt. Sonst bist du nicht mehr unser Klubobmann. Kein Abgeordneter darf von einer kleinen Pressesprecherin öffentlich kritisiert werden, egal was er sagt. Das tun eh alle anderen.“
Diese Partei ist nicht wählbar, wenn man sich am Montagmorgen nach dem Wahltag noch in den Spiegel schauen möchte ...

Nachbemerkungen zu Merkels Heilsbotschaft

Ein Gastkommentar

zusammengestellt aus Zitaten von
Norbert Bolz: Das Wissen der Religion. Betrachtungen eines religiös Unmusikalischen

Nachdem die »Hölle« im 20. Jahrhundert wiedergekehrt war, hat sich der Teufel als Gutmensch verkleidet. Der Teufel ist heute jene Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft. Das Gute ist nämlich der Traum des Bösen. Das hat Nietzsches Genealogie der Moral genau so deutlich gezeigt wie Freuds Psychoanalyse. Und der Teufel selbst ist Logiker genug, um unwiderleglich zeigen zu können, wie gerade die Definition des Guten das Böse erzeugt. Das Böse ist also mit unserer Moralität koextensiv.
Aber es tritt heute eben nicht mehr »satanistisch«, sondern gerade umgekehrt: »katharisch« auf. »Gutmenschen« — so haben sich die Katharer selbst genannt. Die »Gutmenschen« sind Sünden-bockjäger zweiter Ordnung. Der Sachverhalt klingt kompliziert, wird aber sofort evident, wenn man ihn in theologische Begriffe übersetzt: Satan ahmt Christus nach. Die »Gutmenschen« sind die antichristliche Macht unserer Zeit; sie pervertieren die Sorge um die Opfer, die Toleranz und den Frieden. Mit anderen Worten: Der Teufel spricht heute die Sprache der Opfer.

Um das zu verstehen, ist es hilfreich, sich noch einmal daran zu erinnern, daß Satan der Ankläger ist - eine außerordentlich attraktive Position. J' accuse! Und spätestens seit den Nürnberger Prozessen ist es gerade unter deutschen Intellektuellen eine Klugheitsregel, sich in die Anklägerposition zu bringen. War zu Zeiten der Theodizee noch Gott der Angeklagte, so sind seit der Erfindung der Geschichtsphilosophie immer »die anderen« schuld gewesen. Im Blick auf die Anklagerituale der Massenmedien spricht man in den USA von »The Blame Game« — und dieses Spiel ist des Rätsels Lösung. Perfektioniert haben es die Deutschen durch die Form der Selbstanklage: Wir sind schuld an Armut, Krieg und Umwelt-verschmutzung.

Tribunalisierung ist das satanische Ritual der »Gutmenschen«. Sie warnen, mahnen und klagen an, um — das hat Odo Marquard ebenso klar wie folgenlos gezeigt — das Gewissen zu sein, das sie nicht haben. Das gute Gewissen ist eine Erfindung des Teufels, sagte Albert Schweitzer einmal. Und die »Gutmenschen« haben daraus ein gut florierendes Geschäft gemacht. Der Teufel tritt heute also gerade auch als Ethiker auf, der die Wut des Anklagens und Verfolgens entfesselt und die Religion der absoluten Humanität predigt. Damit zeigt er sich auf der Höhe der Zeit, denn durch nichts lassen sich moderne Menschen leichter verführen als durch das Versprechen von »pax et securitas« Frieden und Sicherheit.

Das satanische »Gutmenschentum« hat bekanntlich eine eigene Sprache entwickelt, und sprachlich leben wir heute immer noch im Jahre 1984. Die »Politische Korrektheit« ist Orwells Newspeak, in der die Lüge zur Moral erhoben wird. Daß der Teufel der Vater der Lüge heißt, macht seine brennende Aktualität aus. Er steht für den geistigen Selbstmord durch jene »Politische Korrektheit«, in der die Diffamierung als Aufklärung auftritt.

Mit den Worten, die Arnold Gehlens Buch über Moral und Hypermoral beschließen: »der Antichrist trägt die Maske des Erlösers, wie auf Signorellis Fresco in Orvieto. Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist, wie im Menschen, sondern Herrschaft. Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.«





  Kommentar zum Artikel »Merkels Heilsbotschaft«  auf Chaos mit System.


Frischfleisch?

Manchmal hat man das Gefühl: man muß sich in den Arm kneifen. Denn das alles kann doch einfach nicht wahr, sondern muß bloß ein Alptraum sein! Bei manchen Artikeln von Hadmut Danisch tritt dieser Effekt auf, so auch bei diesem:
Langsam wird’s rund. Oder ne tägliche Drogen-Kolumne. Oder ne Bundestags-Kolumne. Oder sowas.

Ich hatte ja schon die Überlegung geäußert, ob Beck nicht selbst Drogen nimmt, sondern die als Bezahlung auf dem Strich verwenden könnte. Der sieht einfach zu gesund aus, um Meth-Junkie zu sein.

Dann kam die BILD mit der Meldung um die Ecke (die ich aber nicht gesehen habe, weil hinter Paywall), dass in Berlin ein Video von Beck’s Drogenkonsum aufgetaucht sei. Woran ich erhebliche Zweifel habe, denn so ein Video hätte sich längst weiter verbreitet. Vielleicht ne Rettungsaktion, um ihn vor schlimmeren Vorwürfen zu bewahren und auf den relativ gering oder gar nicht bestraften Eigenverbrauch hinauszuarbeiten.

Derweil tauchen anderweitig Vermutungen auf, die in die gleiche Richtung meiner Überlegung laufen, aber noch ein Stückchen weiter. Da fragt nämlich jemand, ob das vielleicht sein könnte, dass mit dem Zeug jugendliche Stricher (oder ganz unfreiwillige?) ruhig- und schmerzfrei gestellt werden sollten. 
Der Artikel läßt mich fassungslos zurück. Ich bin (und mein Blog beweist dies, denke ich, hinlänglich) nicht besonders zart besaitet und nicht so leicht aus der Fassung zu bringen. Aber was man bei Danisch zu lesen bekommt, ist starker Tobak. Und leider, so wie es hier dargelegt wird, alles andere als unplausibler Tobak!

Ekel macht sich breit. Fast auch Verständnis für jene angeblichen Flüchtlinge, die unseren Westen für hoffnungslos dekadent halten, wären sie nicht selbst nur zu oft mit anderen, aber vergleichbaren Deviationen unterwegs. Wer vermutete Ehebrecherinnen halb eingräbt und dann mit Steinen bewirft, bis ihr Schädel platzt, ist für mein Empfinden eigentlich nicht weniger sadistisch und geistesgestört, als wer Buben in den Hintern poppt, bis deren Mastdarm in Fetzen geht.

Nun: Hadmut Danisch stellt
... allerdings noch eine ganz andere Frage, nämlich die nach der Rolle der Presse.
Wenn man sich ansieht, wie eilig und bereitwillig die Presse Beck würdigt und sogar regelrechte Lobeshymnen und Grabreden auf ihn hält, und berücksichtigt man, dass viele der Berliner Bett­geschichten dem inneren Zirkel längst bekannt sind, aber nicht nach außen dringen (warum eigent­lich nicht?), dann drängt sich der Gedanke auf, dass die Presse da Mitwisser und Mitschweiger war, und die jetzt damit rechnen, dass da noch mehr nachkommen könnte, was sich nicht mehr mit einer Verfahrenseinstellung wegen Eigenkonsum abbügeln lässt. 
Wer solche Fragen stellt, lebt gefährlich. Sollte Hadmut Danisch daher plötzlich verunfallen (oder auch nur einfach verstummen) würde ich mir meine Gedanken machen.
Und es könnte sein, daß diese Gedanken nicht nach dem Gusto unserer Politruks, ihrer Schwuchtel-Lobbies, und ihrer korrupten Presse-Parasiten sind ...

Freitag, 4. März 2016

»An jedem anderen Ort würde man das als Mafia bezeichnen«

Wie so oft aus Hadmut Danischs Mund: JEDES WORT STIMMT!

Dekadenter Misthaufen Bundestag


Hadmut
3.3.2016 23:28
Habt Ihr Euch mal klargemacht, von welcher Qualität unser Bundestag ist?
(Hier weiterlesen)



LePenseur staunt

... was sich, ausgehend von ein paar harmlosen »Bemerkungen von konservativ-libertärer Seite«, in einem dezidiert »rechten Forum« für Diskussionen entspinnen können ...

Zum Teil waren die Fragestellungen ja durchaus interessant und hätten mich gereizt, darauf in aller Ruhe und Elaboriertheit einzugehen — doch mein Diskussionspartner »Nero« (der mir leider die Antwort, ob er seinen Nickname nach dem gleichnamigen Befehl des Föhrers gewählt habe, schuldig blieb) erklärte lapidar auf mein Angebot:
Wenn Sie einverstanden sind, werde ich auf dieses Ihr Posting in Form eines längeren Artikels (oder sogar einer Artikelserie) auf meinem Blog reagieren.
Nein, bin ich nicht. Auch werde ich Ihren Blog nicht lesen.
Nun, dann halt nicht ... Bedauerlich, daß manche Menschen nicht den Tellerrand ihrer Ideologie transzendieren können (oder wollen) — ich dachte immer, daß Diskussionen (egal mit wem) den Horizont weiten (und habe deshalb auch keine »Berührungsängste« in linken, rechten oder dezidiert christlichen Foren zu schreiben), aber das scheinen eben nicht alle so zu sehen.

Ein echtes »Gustostückerl« ist die Antwort auf meinen Einwand:
Da ich zwar in kulturellem und sprachlichem Sinne ein „Deutscher“ bin, aber wohl nicht in politischem, kann ich schwerlich schlechthin „auf der Seite der Deutschen“ stehen.
„Der Mensch existiert politisch oder es gibt ihn nicht“
Fällt mir gerade so ein… 
Das hätte auch auch waschechter Achtundsechziger so formulieren können. Der oft gehegte Verdacht, daß Kollektivismus und Individualismus die eigentliche Scheidewand zwischen »der Welt« und mir bezeichnen, und nicht die damit oft verwechselten Kategorien links/rechts, bestätigte sich ein weiteres Mal. Schade, eigentlich ...

Donnerstag, 3. März 2016

Joseph Sonnleithner

(Quelle: Wikipedia)
Wieder einmal ein vermutlich weitgehend Unbekannter (aber das ist auf diesem Blog ja nicht unüblich), der heute vor einem Vierteljahrtausend, also am 3. März 1766 zu Wien das Licht der Welt erblickte.
Er war der Sohn von Christoph Sonnleithner, Bruder von Ignaz Sonnleithner und Onkel von Franz Grillparzer und Leopold von Sonnleithner. Von 1804 bis 1814 war er Sekretär des Hoftheaters in Wien und schrieb zahlreiche Libretti, unter anderem für Fidelio von Ludwig van Beethoven, Faniska von Luigi Cherubini und Agnes Sorel von Adalbert Gyrowetz. Sonnleithner war einer der Mitbegründer der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (Gedenktafeln im Foyer des Musikvereins und am Haus Graben 14) und einer der frühesten Volksliedsammler in Österreich. Eine enge Freundschaft verband ihn mit Franz Schubert und seinem Neffen Grillparzer. Für seine Porträt-Galerie, die heute in der Gesellschaft der Musikfreunde aufbewahrt wird, gab er bei Anton Depauly auch ein Schubert-Porträt in Auftrag. Sein Humor und seine Bonmots, die jahrzehntelang in der Wiener Gesellschaft kursierten, waren Legende. „Ein sehr verdienstvoller und witziger Mann“ (Joseph Haydn an Johann Peter Salomon am 15. Mai 1799), „auch ein Witzbold wie sein Bruder“ (Franz von Hartmann in seiner Familienchronik).
... weiß die Wikipedia über ihn zu berichten. Einer der vielen, die (wiewohl nicht durch eigene kompositorische Beiträge) den Ruhm Wiens als Welthaupstadt der klassischen Musik mitbegründete. Einer der zweiten Reihe (aber doch, immerhin, Librettist des Fidelio!).

1810 maßgeblich an der Gründung der »Gesellschaft adliger Damen zur Beförderung des Guten und Nützlichen« (aus der dann zwei Jahre später die »Gesellschaft der Musikfreunde des österreichischen Kaiserstaates« hervorgehen sollte) beteiligt, war Sonnleithner dann Sekretär beider Gesellschaften.

Ein Musikverwalter, sozusagen. Aber eben: was für ein Musikverwalter! Einer, der den unbekannten, ungelenken, jungen Schubert förderte. Beethoven sowieso. Und überhaupt ...

Bisweilen firmiert er auch als Joseph von Sonnleithner — wer weiß, ob der Adelsstand »echt«, oder bloß der biedermeierlich-vorstädtische Höflichkeites-»Adel« war, den wir aus diversen Nestroy- und Raimundstücken kennen. Oder ob der seinem Bruder Ignaz als »Edler von Sonnleithner« 1828 rite et recte verliehene Adelsstand im Volksmund einfach auch auf ihn recht informell »ersteckt« wurde. Jedenfalls geadelt durch sein Wirken.

Gestorben ist er am 25. Dezember 1835. Da war der damalige Erzherzog Franz, der spätere Kaiser Franz Joseph (dessen später in diesem Jahr zu gedenken sein wird), gerade mal fünf Jahre alt. Nicht einmal siebzig ist er also geworden (obwohl: für damalige Verhältnisse erreichte er ein schönes Alter).

(Quelle: Wikipedia)
Was er damals, als einer der Gründerväter, bescheiden aus der Taufe gehoben hat, der »Musikverein« (wie er in Wien bis heute kurz genannt wird), blüht bis heute (das obige imposante Gebäude ist freilich erst 1870 errichtet worden und seitdem Sitz dieser ehrwürdigen Institution, und beherbergt einen der unbestritten best-klingenden Konzertsäle der ganzen Welt, den sogenannten »Goldenen Saal«).

Inschallah!

Gekündigt: IS-Mitglied als Kindergärtnerin

Bild: (c) REUTERS 
Die 18-jährige Frau wurde am Dienstag rechtskräftig zu einer Haftstrafe von sechs Monaten bedingt auf drei Jahre verurteilt.
 (Die Presse)

Wien. In einem Kindergarten im 20. Wiener Bezirk hat ein am Dienstag rechtskräftig verurteiltes IS-Mitglied als Kinderbetreuerin gearbeitet. Am Mittwoch wurde die Frau gekündigt.
Tja, wer hätte das gedacht ... in muselmanischen Kindergärten gibt es muselmanische Kindergarten-Tanten, die genau das Gedankengut vertreten und verbreiten, das ihnen ihr Prophet (bzw. seine Fälscher) hinterlassen haben! Nein, sowas von überraschend ...

Fast so überraschend wie diese Meldung:

Drogenvorwürfe: Volker Beck legt Ämter nieder



eck wurde demnach am Dienstagabend gegen 23.00 Uhr am Berliner Nollendorfplatz von Polizisten kontrolliert. Dabei wurde der verdächtige Stoff gefunden. 
Beck sei bei einer Kontrolle mit «einer betäubungsmittelverdächtigen Substanz» aufgefallen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. (Foto: dpa)
Beck sei bei einer Kontrolle mit «einer betäubungsmittelverdächtigen Substanz» aufgefallen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. (Foto: dpa)
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck legt vor dem Hintergrund von Drogenvorwürfen seine politischen Ämter nieder.
Jetzt müßte nur noch publik werden, daß besagter Politruk seinerzeit, als er
... in den achtziger Jahren für eine Entkriminalisierung von sexuellen Kontakten eingetreten ...
... sei (wobei durch Zufall, Zart- & Schamgefühl, oder politisches Kalkül vergessen wurde, ein "mit Kindern" hinzuzusetzen), kleine Buben in den Hintern gepoppt hat, und der gesamten Medienwelt stehen die Münder derart offen, daß sie eine Zeitlang zur obligaten Schnappatmung über pöhses Bürgerpack nicht fähig sind ...

Die deutschen GrünInnen und ihr linksradikaler Mob

... sind nicht nur keinen Deut besser als die niederländischen Neonazis, die sie im Internet zu »Demo-für-alle«-Teilnehmer umgefälscht haben.

Die grüne Fälschung:


Das Originalbild:


Sie hatten dann noch die Unverschämtheit, nach Auffliegen ihrer doof-dreisten Fälschung nach längerer Tauschstation als »Entschuldigung«  zu posten:
»Daß unsere eigene Medienkompetenz da versagt hat, ärgert uns selbst am meisten. Wir werden in Zukunft kritischer prüfen. Wir haben diese Montage nicht gemacht und halten das auch nicht für den richtigen Weg einer politischen Auseinandersetzung.« (Quelle)
Na, geh! Gegen dieses freche Ableugnen war ja das Händewaschen eines Pilatus noch eine ehrenwerte Verhaltenweise! Die GrünInnen lassen damit freilich nicht nur erkennen, daß sie bedenkenlose (wenn auch dilettantische) Fälscher sind, sondern abgrundtief feige und hinterhältig dazu. Und offenbar von tiefstem Herzen überzeugt, daß die Gewaltaktionen ihrer linksextremen Handlanger von der Berufs-Antifa, die in Autobussen anreisende, friedliche Demontrationsteilnehmer mit Steinen bewarfen und Sachschäden wie Verletzungen verursachten, der gerechten Sache dienen, und daher mit Stillschweigen übergangen werden können.

Was einen bei einer Fraktion, die jahrzehntelang für Pädophilie eingetreten ist, und dazu bis heute keine echte Entschuldigung (sondern nur lauwarmes Um-den-Brei-herumreden) herausbrachte, freilich nicht weiter verwundert.

Daß dieser Skandal angesichts der links-grün durchseuchten Medienlandschaft Deutschlands natürlich nonchalant unter den Teppich gekehrt wurde, verwundert nicht. Eine dreckige Hand wäscht schließlich die andere ... ... nicht.

Ein Sittenbild Deutschlands unserer Tage: wo eine Merkel vollmundig dahinschwadronieren darf, was »ihr Land« sein darf, wo eine der übelsten und inkompetentesten Politruk-Figuren sein Bürger ungestraft als »Pack« diffamieren darf. Wo ein verlogener Ex-Pfaffe (und früherer Mielke-Spitzel) salbungsvoll Lügen schwätzen darf.

Liebermann-Skala zehn. Mindestens!

Mittwoch, 2. März 2016

Der »Kreuzknappe« ist schockiert


Ich bin schockiert: Was der Dolmetscher aus dem Bus von Clausnitz berichtet...

Erst vor wenigen Tagen hat "Stern TV" einen bislang nicht öffentlich bekannten Zeugen der dramatischen Ereignisse von Clausnitz zu Wort kommen lassen. 
Dem Dolmetscher stehen Tränen in den Augen. Sehr aufwühlend, das ganze ... Moment mal: wieviele arme muselmanische Frauen aus dem besagten Autobus wurden in Clausnitz von entmenschten Erzgebirgler-Nazis vergewaltigt? Wieviele arme orientalische Atomphysiker und Computerspezialisten von ruchlosen Sachsen mit Messern abgestochen und mit Zaunlatten niedergeschlagen? Ach ... keine?
Am Abend des 18. Februar 2016 erreichte ein Bus mit 15 (laut Polizei 20) Asylsuchenden die Flüchtlingsunterkunft. Die Flüchtlinge waren zuvor in Dresden und Chemnitz untergebracht. Um 19:20 Uhr traf ein Streifenwagen mit zwei Polizeibeamten vor der Unterkunft ein, um das Gelände abzusichern. 30 bis 40 Personen demonstrierten zu diesem Zeitpunkt im Eingangsbereich der Unterkunft. Ein Traktor, ein Pkw und ein Lkw blockierten die Zufahrt. Ab 19:54 Uhr traf Unterstützung der Polizeidirektion Zwickau und der Bundespolizei ein, der Bürgermeister und das Landratsamt Freiberg wurden informiert. Die Polizei erteilte den Demonstranten einen Platzverweis, dem diese jedoch nicht nachkamen. Als von der Polizei eine Räumung der Demonstration und die Abschleppung der blockierenden Fahrzeuge angedroht wurden, entfernten Protestierende die Autos, und der Bus wurde von der Polizei vor den Eingangsbereich der Unterkunft gelotst. Zeitgleich drangen die Demonstranten Richtung Eingangsbereich vor. Die zu diesem Zeitpunkt 23 anwesenden Polizisten konnten sie nicht davon abhalten. Die mittlerweile etwa hundert Demonstranten standen unmittelbar vor und um den Bus, wo sie den Insassen „Wir sind das Volk“ und weitere, teils ausländerfeindliche Parolen entgegen skandierten. Mit Hilfe eines anwesenden Übersetzers wurde versucht, die Flüchtlinge zum Verlassen des Busses zu bewegen. Als ein Junge den Demonstranten aus dem Bus heraus den Stinkefinger zeigte, wurde er von einem Polizisten unter Beifallsbekundungen der Demonstranten gewaltsam aus dem Bus entfernt und in die Unterkunft überführt. Nach Rücksprache mit dem Landratsamt wurde um 21:20 Uhr die Verbringung der weiteren Asylsuchenden in die Unterkunft forciert, wobei bei einem weiteren Jungen und einer Frau körperlicher Zwang angewendet wurde. Der „einfache unmittelbare Zwang“ gegen die drei Businsassen wurde später damit begründet, dass diese die umstehende Menge provoziert und so die Lage zusätzlich verschärft hätten.
... informiert die notorisch nicht eben AfD- oder Pegida-affine deutsche Wikipedia. Das war's dann halt schon. Und deshalb ist der »Kreuzknappe« (ebenso wie der betroffen stammelnde Dolmetscher) schockiert? Da hätte man den beiden vom letztjährigen Akademikerball in Wien noch ganz andere Sachen zeigen können! Das war echte Action vom feinsten, mit angezündeten Autos, demolierten Schaufenstern und Straßenlaternen und richtig echten Verwundeten! Ach so, das waren damals ja linksradikale Randalierer, also im Grunde »Gute« ... kann man natürlich nicht vergleichen, sowas ...

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P.S.: Wie schockiert müßte »Kreuzknappe« erst sein, wenn er http://bereicherungswahrheit.com/ läse? Gar nicht auszudenken ...

Michael von Prollius

... sagt (weitaus elaborierter natürlich!) das, was ich diversen Anarchokapitalisten und Hoppe-Jüngern schon öfters klarmachen wollte:
„Liberalismus ist eine Realität – Anarchismus bleibt eine Ideologie für Engel“. 
Anmerkungen von Michael von Prollius zur kritischen Rezension von Stefan Blankertz zum Buch Mythos Anarchokapitalismus auf antibuerokratieteam.net.

Ich freue mich, dass Stefan Blankertz sich Zeit für eine Kritik unserer Streitschrift genommen hat. Ich schätze den Wahlberliner Wortmetz und habe stets seine Arbeiten beworben, darunter die Neuauflage des Libertären Manifests und Mit Marx gegen Marx. Besonders gelungen finde ich den Titel „Minimalinvasiv“. 
Allerdings haben mich die Perspektiven über den Staat hinaus nicht überzeugt: für mich sind es Forderungen geblieben und Gedankenspiele, anregend durchaus, aber Konstrukte.
So geht es mir auch mit den nunmehr geäußerten Einwänden: spielerisch anregend, aber vor allem um den Kern herum geschlängelt.
Immerhin ist der Liberalismus zur Realität geworden; der Anarchokapitalismus hingegen schleppt eine Beweislast mit sich herum, die ihn unverändert darin hindert, die Hürde der Ideologie für Engel (und für Gauner) zu überspringen. Anarchokapitalismus ist keine theoretische und praktische Alternative – das zeigen die kritischen Einwände, die keine (neuen) Argumente für den Anarchokapitalismus liefern.
Hier weiterlesen. Es lohnt sich!


»Hass und Verachtung gegen das eigene Volk«

... betitelt sich ein lesenswerter Beitrag auf »Schreibfreiheit«:
„Die Presse” vom 27.02.2016 schreibt:
Zitat:   >>Einer vierköpfigen (Anm.: Asylanten-) Familie stünden in Wien rund 25.629 Euro an Mindestsicherung pro Jahr zu. Inklusive 3.725,28 Euro für die Deckung des Wohnbedarfs für 2 Erwachsene. Hinzu kämen Kinderabsetzbeträge (2.803,20 Euro), Familienbeihilfe (6.801,64 Euro) und 1109 Euro Alleinverdienerabsetzbetrag. In Summe seien das 36.343,20 Euro im Jahr.<<  Zitat Ende.
Als normal denkender Mensch kann man nur den Kopf schütteln. Hat man schon einmal nachgerechnet, wie viele Menschen in Österreich arbeiten und Steuer bezahlen müssen, um diese 4 Leute zu finanzieren?
Ein Arbeiter in Österreich wird wahrscheinlich niemals so viel Geld in die Familienkassa bringen: mit 2 Kindern und als Alleinverdiener müsste er ein monatliches Einkommen von brutto 4.000 Euro (!!!) verdienen, um diese Summe netto mitsamt Familienbeihilfe und Alleinverdienerabsetzbetrag zu lukrieren . Der tatsächliche Durchschnittlohn von Arbeitern in Wien beträgt ca. 2.200 Euro.
Daher wird niemals ein österreichischer Arbeiter denselben Betrag in der Tasche haben, welcher der afghanische Analphabet bis zu seinem Lebensende unter dem Titel der Sozialhilfe einsackeln wird. Damit zeigen europäische Politiker, wie sehr sie uns Wähler hassen – nichts anderes fällt mir dazu ein.
Wenn man sich diese Zahlen ansieht, ist man zu recht schockiert. Hier wird von unseren Politruks gezielt eine Umvolkung betrieben, die noch dazu aus den Säckeln der einheimischen Bevölkerung berappt werden soll: man läßt mit anderen Worten die Opfer dafür zahlen, daß ihre Parasiten sich vermehren, und — wenigstens in der recht kurzsichtigen Erwartungshaltung der Politruks — sie dafür dankbar wählen werden, sobald man ihnen die Staatsbürgerschaft nachgeworfen hat. Brechts Diktum von der Regierung, die ihr Volk auflöst und sich ein anderes sucht, erhält eine unerwartete Neudeutung durch diese gewissenlosen Abkassierer ...

Dienstag, 1. März 2016

Mutti aus ärztlicher Sicht

Primarius Dr. Markus Franz seziert und präpariert in einem lesenswerten Artikel auf Fisch und Fleisch das Innere von Bundesmutti, und kommt zu durchaus nicht unplausiblen Schlüssen:
Noch immer liegen die wahren Motive der von Kanzlerin Merkel betriebenen "Politik der ungebremsten Migration" im Dunklen. Die Interpretation der Motivlage reicht mittlerweile vom verschwörungstheoretischen Ansatz über geopolitische Mutmaßungen, wem die Destabilisierung Deutschlands nützen könnte bis hin zur wohlwollenden Ansicht, eine Pastorentochter dürfe und könne nur so und nicht anders handeln. So weit, so unklar. Möglicherweise gibt es aber auch einen ganz simplen tiefenpsychologischen Hintergrund, den wir hier beleuchten wollen. 

Frau Merkel wird gern als "Mutti" der Nation bezeichnet, weil sie vom Typus her wie der Inbegriff einer klassischen Mama wirkt. Fakt ist aber, dass sie keine eigenen Kinder hat. Mit diesem Merkmal der Kinderlosigkeit ist sie nicht allein, sie symbolisiert damit vielmehr eine zeitspezifische Eigenschaft: Kinderlosigkeit und niedrige Geburtenrate sind Kennzeichen vieler Länder Europas, vor allem aber Deutschlands (und auch Österreichs). In Deutschland war die Geburtenrate im Jahr 2012 sogar die niedrigste Europas.
Lesenswert, auch wenn man die Thesen von Franz nicht (oder nicht zur Gänze) teilt ...


P.S.: Fisch und Fleisch hat überhaupt eine ganze Reihe intelligenter Artikel*) zu bieten. Nur so nebenbei erwähnt ...

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*) der hier gehört allerdings ... ähm ... nicht so sehr dazu.


Internetfunde: Edmund Burke


EDMUND BURKE - Father of Modern Conservative politics 

By Arthur Russell

Edmund Burke (1729-1797) is widely considered to be the moving force that initiated and gave structure to modern Conservative political thinking in the western World. He served as Member of Parliament (MP) in the  English House of Commons during the latter half of the 18th century. 
He was a scion of the Anglo-Norman Burke family who trace their an- cestry to the first deBurgo (deBurgh) knight who came to Ireland in the aftermath of King Henry II’s 1171/72 visit after the Norman in- vasion of Ireland in 1169.  (Hier weiterlesen)

Eine lesenswerte Kurzbiographie!

Ungelöste Rätsel unserer Zeit