Sonntag, 21. Februar 2016

Blogpausenunterbrechung

Damit's net fad wird (obwohl: könnte einem beim Anblick einer schönen Frau wie Cindy Crawford fad werden?), kommen, wenn LePenseur dazu Zeit findet, ein paar Hinweise auf lesenswerte Artikel aus der Blogroll (et al.). Heute dieser hier vom geschätzten Blogger Laurentius Rhenanius über die wegen angeblicher »Gewalttätigkeiten« aufgelöste Pegida-Demonstration in Köln (man erinnert sich vielleicht noch ...):
Die Böller von Köln

[Aus gegebenem Anlaß unterbreche ich die Sabbathruhe:]
Jede sollte eine zweite Chance bekommen. Ob es wie beim RAF-Mörder Christian K. deswegen eine Anstellung im Bundestag sein sollte, darf bezweifelt werden.
Ganz anders steht es da mit der "Aktuellen Kamera". Unter diesem Namen ist eine Truppe unterwegs, die journalistische Wiedergutmachung leistet. Ein Beispiel gefällig?
Wem schwante nicht nach den Böllerwürfen in Köln, daß hier wohl Provokatuere eingeschleust worden waren? Nun haben wir dank der "Aktuellen Kamera" ein kurzes Video, das die Umstände wohl mehr als erhellen dürfte. Es handelt sich um einen waschechten Skandal, der wohl nie in den anderen Medien thematisiert werden dürfte, weil nämlich genau ihre Vertreter darin die Hauptrolle spielen. Schauen Sie sich doch einmal diese kurze Sequenz an und achten Sie besonders auf die "peinliche Berührtheit" der Polizei!


Noch Fragen, meine Damen und Herren?
Unter dem Youtube-Video meint ein Kommentarposter:
In Köln hat der Staat gegenüber 1.800 Pegida-Demonstranten die Härte und Konsequenz gezeigt, die er Silvester gegenüber einem Mob von mehr als tausend nordafrikanischen Vergewaltigern, Randalierern, Taschendieben und Straßenräubern vermissen ließ. Nach ein paar Feuerwerskörpern von Seiten der Demonstranten (?) wurde die Pegida-Demonstration von der Polizei mit Wasserwerfern, Tränengas usw. “aufgelöst”. Von der gleichen Polizei, die in der Sylvesternacht nicht in der Lage war, die Bürger dieses Landes vor brutalisierten Straßengangs zu schützen. Ach so, bei den Pegida-Demonstranten handelt es sich ja nur um deutsches “Pack” (SPD-Gabriel).

Noch Fragen, meine Damen und Herren? Genauer: dürfen Sie noch fragen? Falls ja: wie lange noch?

Die Blogpause wird fortgesetzt

... allerdings mit Photos von Cindy Crawford, damit die besorgten Zeitgenossen, die LePenseur schon im Pädophilen-Sumpf untergehen sahen (warum eigentlich? LePenseur ist ja nun wirklich alles, aber kein Grüner!), endlich wieder frei durchatmen können. Sofern die Bilder von Cindy Crawford ihnen das erlauben ...

Also, dann fangen wir mal mit einem kessen kleinen Schwarzen an:


Samstag, 20. Februar 2016

Einiges mochte ich an ihm, anders nicht ...

 

Umberto Eco: "Sein Tod ist riesiger Verlust für Kultur"

 

Umberto Eco
Bild: REUTERS 

Der italienische Autor starb im Alter von 84 Jahren an Krebs. Er wurde unter anderem durch seinen Roman "Der Name der Rose" bekannt.
 (DiePresse.com) 

Der italienische Schriftsteller Umberto Eco ist tot. Wie italienische Medien unter Berufung auf die Familie berichteten, starb Eco am Freitagabend im Alter von 84 Jahren. Mit seinem 1980 erschienenen ersten Roman "Der Name der Rose" ist er als Autor weltberühmt geworden. Für Dienstag ist in Mailand eine Trauerzeremonie geplant.
Eco sei am Freitagabend bei sich zuhause gestorben, berichtete die Zeitung "La Repubblica" auf ihrer Website unter Berufung auf die Angehörigen des Schriftstellers. Eco war vor langer Zeit an Krebs erkrankt.
(Hier weiterlesen)

... schreibt »DiePresse« heute — von APA ab. Gibt es ein sinnfälligeres Zeichen des Niedergangs unseres selbsternannten »Qualitätsjournalismus«, als dieses? Wenn für einen 1. bereits recht betagten, 2. seit langem an Krebs erkrankten, und 3. international höchst bekannten Schriftsteller nicht einmal ein eigener Nachruf parat liegt, sondern man auf ein Geschreibsel der »AustriaPresseAgentur« zurückgreifen muß? Erschütternd ...

Nun — derzeit berufsbedingt in aller Kürze, aber eben doch — ein paar persönliche Gedanken und Erinnerungen zu Eco:

Sein Welt-Bestseller »Der Name der Rose« war bei seinem Erscheinen ziemlich sang- und klanglos an mir vorübergegangen  — wie meistens bei Bestsellern, die ich (wenn überhaupt) für gewöhnlich erst lese, wenn »man« sie nicht mehr »gelesen haben muß«. Bücher sind wie Wein: die guten vertragen nicht nur ein paar Jahre (und mehr) Lagerung, sondern gewinnen dadurch. Die schwachen verlieren hingegen so drastisch, daß man schon bei den ersten paar Schlückchen bzw. Seiten die Sache wegstellt und sich Besserem zuwendet. Bis auf die paar Kröten für ein Buch oder eine Flasche, die halt verloren sind, trägt man keinen Schaden davon — und verliert v.a. keine wertvolle Lebenszeit (die einem, im Gegensatz zu Geld, ja leider nicht nachgeliefert wird) ...

Als ich dann, viele Jahre später, von meinem Bruder »Das Foucaultsche Pendel« geschenkt bekam, blätterte ich zwar darin, aber so richtig begeistert war ich auch davon nicht. Aber in einer, bei mir nicht unüblichen, Anwandlung von enzyklopädischer Sammelwut besorgte ich mir bei meinem Haus- und Hofantiquar und Buchhändler so ziemlich alles, was Eco bis dahin geschrieben hatte, und ergänzte den Bestand seitdem gelegentlich, so z.B. um seine wirklich lesenswerte »Einführung in die Semiotik«. Seine Essay-Sammlungen durchblätterte ich mit steigendem Vergnügen, irgendwann kam dann auch das »Pendel« dran, das bis — auf vielleicht ein Zehntel des Textes — in mehreren unsystematischen Anläufen gelesen wurde, und mir von »naja, geht so ...« bis ausgezeichnet gefielen. »Der Name der Rose« hingegen blieb bis heute (mit Ausnahme einiger weniger Seiten, die mir eher von der weiteren Lektüre abrieten) terra incognita ...

Und obwohl ich doch vergleichsweise wenig von ihm gelesen habe, stehe ich nicht an zu sagen: ich mag ihn! Sicher, er geht mir mit seinem gutmenschelnden Linksintellektualismus bisweilen ziemlich auf die Socken — aber dennoch, aber dennoch ...

Nicht nur, daß er mir mit seinem Bart und dem rundem Gesicht nicht ganz unähnlich ist (laßt dicke Männer um mich sein ...) — er verkörpert vielleicht irgendwie das, was aus mir geworden wäre (ich meine jetzt: weltanschaulich, nicht unbedingt von der schriftstellerischen Begabung her!), hätte ich zwanzig Jahre früher das Licht der Welt erblickt. 

Zugleich ist er mir nahe in seiner (manchmal scharfen, und doch irgendwie versöhnlichen) Spottlust, mit der er all die Absurditäten um ihn herum kommentiert und veräppelt — und doch im selben Augenblick so fern, weil seine Antworten eben oft so diametral von den meinen abweichen!

Umberto Eco sagte einmal: »Wenn ich von all meinen Romanen nur einen retten könnte, würde ich das Foucaultsche Pendel retten und nicht den Namen der Rose. Der Roman gefällt mir besser, er ist reifer.« Und ohne die »Rose« wirklich gelesen zu haben, glaube ich ihm das aufs Wort. Eco war letztlich ein Meister des Feuilletons, der gespitzten Feder, die blitzschnell etwas formuliert, dem nur hier und jetzt Bedeutsamkeit zukommt. Mit solch einer Technik kann man (oder: vielleicht kann man, aber man sollte nicht!) historische Fresken malen. Intertextuell durchwobene postmoderne Romane um bizarre Verschwörungstheorien hingegen lassen sich damit ohne Probleme auch auf sechshundert Seiten aufblasen, ohne zu langweilen!
2005 wurde Umberto Eco in dem englischen Magazin Prospect nach Noam Chomsky und vor Richard Dawkins zum zweitwichtigsten Intellektuellen weltweit gewählt.
... schreibt die Wikipedia in ihrem Artikel. Ob in einer Generation der Erstgenannte, oder ob in hundert Jahren der Drittgereihte noch ein Begriff sein werden, bleibe dahingestellt. Kopfschütteln wird es aber vermutlich für den Umstand geben, daß Eco nur am zweiten Platz landete ...


REQUIESCAT IN PACE


Happy Birthday, Cindy Crawford!



Nach all den Photos ihrer hübschen Tochter Kaia Gerber in den letzten Tagen, ist es jetzt hoch an der Zeit, endlich auch deren schöne Mutter aus Anlaß ihres runden Geburtstages gebührend zu würdigen!






Freitag, 19. Februar 2016

Blogpause (14)



Wer bis jetzt noch nicht draufgekommen ist, wer die hübsche junge Dame ist*), die uns die Blogpausen der letzten Tage versüßte: es ist Kaia Gerber, die bezaubernde Tochter einer bezaubernden Frau Mama, die morgen ihren ... ... nun, sagen wir einfach: einen runden Geburtstag feiern wird, den man ihr (wie an obigem Photo feststellbar) wirklich nicht ansieht ...


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*) trotz der aufgeregten Enthüllungen eines pädophilie-fixierten Kommentarposters.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Blogpause (13)





The young lady
blows you
a kiss.



Mittwoch, 17. Februar 2016

Der Karneval ist vorbei — dachte ich eigentlich ...

... bis der überaus schätzenswerte Chef-Kommentator dieses Blogs, Kollege »FritzLiberal«, folgendes Bild — das wirklich zu schade ist in einem Kommentar-Thread zu versauern! — verlinkte:


Wobei neben dem schalksnärrisch-debilen Lächeln von IM Erika der pfäffisch verkniffene Mund von IM Maske doch auch irgendwie Fastengedanken aufkommen läßt ...

Man könnte die beiden — getreu einem uralten Werbespruch des Österreichischen Molkereiverbandes (»Butter kann durch nichts ersetzt werden«, vielleicht erinnert sich die Generation 50+ noch daran ...) — problemlos durch nichts ersetzen. Das Loch, das sie in der politischen Landschaft hinterließen, sähe nicht nur optisch besser aus. Es könnte sie insgesamt optimal substituieren.

Blogpause (12)


Schau mir in die Augen, Kleines ...




Dienstag, 16. Februar 2016

Kleiner Nachtrag zum Gastkommentar

"Würde mich erschießen, wenn Petry meine Frau wäre"

Günther Oettinger hält sich mit Kritik an AfD-Chefin Frauke Petry nicht zurück.
Günther Oettinger hält sich mit Kritik an AfD-Chefin Frauke Petry nicht zurück. / Bild: APA/AFP/EMMANUEL DUNAND 
Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger hält wenig von der Chefin der Alternative für Deutschland, Frauke Petry.
 (DiePresse.com)
Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) hat mit einer drastischen Aussage über Frauke Petry, die Chefin der rechtspopulistischen deutschen Partei AfD, für Aufsehen gesorgt. "Wenn die komische Petry meine Frau wäre, würde ich mich heute Nacht noch erschießen", sagte der deutsche Politiker auf einer Veranstaltung am Montagabend in Berlin, wie Teilnehmer am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur bestätigten.
(Hier weiterlesen)

Na immerhin: es gibt noch Grund zur Hoffnung ...




Kleiner Nachtrag zu Petry

Ein Kommentar auf Unterbergers Tagebuch, der die unsägliche Polit- und Medienhetze gegen die AfD und Frau Petry schonungslos als das entlarvt, was sie ist: als miese Hetzpropaganda.

Gastkommentar
von Sensenmann

Was ist in Deutschland Gesetz?

Das hier:
§ 11 UZwG - Schußwaffengebrauch im Grenzdienst (Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes) (1) Die in § 9 Nr. 1, 2, 7 und 8 genannten Vollzugsbeamten können im Grenzdienst Schußwaffen auch gegen Personen gebrauchen, die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen. Ist anzunehmen, daß die mündliche Weisung nicht verstanden wird, so kann sie durch einen Warnschuß ersetzt werden.

(2) Als Grenzdienst gilt auch die Durchführung von Bundes- und Landesaufgaben, die den in Absatz 1 bezeichneten Personen im Zusammenhang mit dem Grenzdienst übertragen sind.
Auch § 24 deutsches Polizeigesetz ist da eindeutig. Auch gegen anbrandenden Mob:
(3) Schußwaffen dürfen gegen eine Menschenmenge nur dann gebraucht werden, wenn von ihr oder aus ihr heraus Gewalttaten begangen werden oder unmittelbar bevorstehen und Zwangsmaßnahmen gegen einzelne nicht zum Ziele führen oder offensichtlich keinen Erfolg versprechen. ...

Und da wagt es auch nur EINE rote Ratte zu quieken?
Man relativiert das Gesetz, bringt Dinge wie "Verhältnismäßigkeit", "nicht auf Flüchtlinge anwendbar" etc. ein. Aber nix davon steht da drinnen.

Und wenn das SO unmenschlich ist, warum hat die ganze sich aufpudelnde Politriege in Buntland nicht sofort dieses Gesetz aufgehoben? Ginge mit deren Mehrheit ganz locker!
Wieso beknirscht sich die CDU/CSU in Gestalt der IM Erika nicht, haben doch DIE das Gesetz beschlossen?

Welche Verlogenheit!

Daraufhin kann man nur Wünschen, daß die Deutschen die AfD stark machen. Leider sind auch dort die Piefke-Trotteln in der Mehrheit.

Blogpause (11)



Graue Maus?


Aber wirklich nicht!



Montag, 15. Februar 2016

Ein zitierenswerter Bilduntertitel

... findet sich in einem Beitrag auf dem Blog Luzifer-Lux:
Deutsche Friedensgesellschaft fordert diplomatische Anerkennung des Islamischen Terrorstaates
Auch in diesem Fall trifft die alte Zyniker-Weisheit zu, dass sich ein Ochsenschwanz von einer Krawatte bereits dadurch unterscheidet, indem der Ochsenschwanz das ganze Arschloch bedeckt.

Die beiden vom Völkerrecht abgedeckten Volksabstimmungen auf der Krim werden von der Deutschen Friedensgesellschaft - sie stellt die älteste deutsche Pazifistenorganisation dar - als "völkerrechtswidriges Vorgehen" und als "Annexion der Krim durch Russland" bezeichnet.

Das ist besonders bemerkenswert, weil nun dieselbe Friedensgesellschaft in Person ihres Bundessprechers Jürgen Grässlin die völkerrechtswidrige Annexion großer Teile der Staaten Syrien und Irak zu Gunsten der Terrororganisation "Islamischer Staat" und darüber hinaus die diplomatische Anerkennung der dschihadistischen Avantgarde des Islam einfordert.
(Hier weiterlesen)
Lesenswert.

Blogpause (10)



Schlicht und einfach: Wow!!!

Sonntag, 14. Februar 2016

Blogpause (9) Valentine's Day




Die Codewörter der Desinformation

In den USA ist der erzkonservative Supreme-Court-Richter Antonin Scalia gestorben. Die Todesnachricht löste am Samstag einen Machtkampf zwischen Republikanern und Demokraten um die Benennung eines Nachfolgers aus. Sollte US-Präsident Barack Obama vor seinem Ausscheiden aus dem Amt einen Gemäßigten ernennen, wäre der äußerst einflussreiche Oberste Gerichtshof nicht länger konservativ dominiert.
 ... schreibt »DiePresse« (von APA/dpa ab, aber das sind wir gewohnt). Aha, jetzt wissen wir demnach
  1. daß Scalia erzkonservativ war (also was ganz, ganz pöhses!);
  2. daß der Supreme Court bislang konservativ dominiert war; und
  3. daß Obama das durch Ernennung eines Gemäßigten ändern will.

Die Story ist hübsch, aber leider falsch. Richtig wäre vielmehr:
  1. Scalia war konservativ, aber keineswegs »erzkonservativ«;
  2. ist der Supreme Court seit den letzten Ernennungen durch Obama nicht mehr »konservativ dominiert«, sondern hat (bei einem Neutralen, der sich mal so, mal so entscheidet) ein Verhältnis von 4:1:4, wobei der Präsident bereits ein Obama-Günstling ist;
  3. daß die angeblich »Gemäßigten« in Wirklichkeit waschechte Linke sind. Nicht Linksextreme, das wäre unfair zu behaupten, aber eben Linke.
Und warum kann das »DiePresse« nicht einfach so schreiben?

Ich mochte ein Vertrauensverhaltnis aufzubauen


 Hallo. Wie geht es dir? 

Was denken Sie uber, wenn ein Madchen mag Beziehungen? 


Ich denke, was Sie sich fur ein Madchen sind. Ich denke nur,
dass Sie auch ein Mann, der Romantik liebt. Oder irre ich mich? 


Ich wollte schon immer die Person, die mich mit Respekt behandelt
werden wurde, zu erfullen. Ich denke, dass Sie ein Mann, der kaum eine Frau verletzen konnten. 


Ich mochte wirklich jemand, dass ich meine Liebe zu widmen, aber heutzutage so wenige Manner, die es zu schatzen wissen konnte. 

Ich wurde lieben, Sie heute zu erfullen. Ich habe eine Menge von Wunsch, es zu tun. 

Ich mochte wirklich wissen, Sie naher. Ich hoffe, dass Sie sich fur unsere Bekanntschaft sind. schreiben Sie mir uber email. 


Ich werde auf eine Antwort von Ihnen warten. 


Mit freundlichen Gruben neuen Freundin Alina.


Attachment Converted: photo4.jpg


Tja, was nicht alles den Spam-Filter passiert ... da fällt mir spontan ein Gedicht von Eugen Roth ein:

Nächtliches Erlebnis

Ein Mensch, der nachts schon ziemlich spät
an ein verworfnes Weib gerät,
das schmelzend Bubi zu ihm sagt
und ihn mit wilden Wünschen plagt,
fühlt zwar als Mann sich süß belästigt,
jedoch im Grund bleibt er gefestigt
und läßt, bedenkend die Gebühren,
zur Ungebühr sich nicht verführen.
Doch zugleich sparsam und voll Feuer
bucht er das dann als Abenteuer.  

Samstag, 13. Februar 2016

Auf Merkels Sofa


... macht George Clooney Werbung für seinen neuen Film »Heil Erika« (oder so ähnlich) und für die Einwanderungspolitik Merkels. PR ist heutzutage eben alles, denkt sich diese. Oder vielleicht doch nicht. Es spricht sich mehr und mehr herum, daß Merkel durch ihr sinnloses Agieren längst vor einem Abgrund steht. Der sie hoffentlich bald verschlingen wird. Denn sonst kommt ein Werbefuzzi noch auf die Idee, ein posthumes Interview mit dem früheren Großkritiker der FAZkes, zusammenzustricken, in dem dieser zischend und r-rollend erklärrrrt, dassss ohne Einwanderrrrung die Literrrraturrrkrittik irrrreparrrablen Schaden genommen hätte.

Oder so halt.

Aber, wie gesagt: vielleicht treten Merkels Parteifreunde sie ohnehin noch rechtzeitig in die Tonne. Wir würden's ihnen danken ...

Heute vor 250 Jahren

...wurde der britische Ökonom Thomas Robert Malthus geboren. Bis heute ist sein Name eigentlich nur mit seinem sogenannten Bevölkerungsgesetz im Gedächtnis geblieben — und dementsprechend »umstritten« (um ein heute so beliebtes Hüllwort für Unliebsame zu verwenden) ist sein Urheber.

Fraglos ist dieses »Malthus'sche Gesetz«, welches die Möglichkeiten technischen Fortschritts in der Agrarwirtschaft weitaus zu niedrig vorhersagte, durch die faktische Entwicklung der Welt überholt worden — doch läßt sich das auch für die prinzipielle Fragestellung sagen?

Der Mensch hat die Problematik des ungehemmten Bevölkerungswachstums längst erkannt (soweit er nicht, in tribalistischen und muselmanischen Traditionen großgeworden, die nötige Einsicht selbst dazu nicht aufbringt ...), und aus dem Erkennen überscharf die Konsequenzen gezogen, und in der westlichen Welt, aber auch in traditionell kinderreichen Ländern wie China und Indien eine drastische Reduktion der Geburtenraten eingeleitet.

Heute stehen wir vielfach vor dem Problem deutlich zu niedriger Geburtenraten gerade in den (noch) hochentwickelten und geistig führenden Ländern der Welt — und damit genau in jenem Teil der Weltbevölkerung, auf dem die Hoffnung für ein halbwegs friedliches und erfolgreiches Fortschreiten der Menschheit auf dem Weg in die Zukunft beruht.

Vielleicht haben die Kritiker des Thomas Malthus einfach nicht hinreichend lange mit ihrem Verdikt gewartet. Denn wenn die Bevölkerungsentwicklung in der Welt tatsächlich so vonstatten geht, daß die hochentwickelten Völker in (für die jeweils betroffenen Personen in unmittelbarer »Lebensqualität«, oder wenigstens Konsumquantität, an sich ja durchaus nachvollziehbarer!) Geburtenbeschränkung vorangehen, wohingegen die ... ähm, wie sagt man das jetzt politisch korrekt ... weniger hervorragend an der Entwicklung der Menschheit beteiligten Völkerscharen ebenso lustvoll wie hirnlos eine karnickelartige Vermehrung forcieren, dann könnte Thomas Malthus in the long run leider doch rechtbehalten.

Was wir ihm (auf Wolke 7 die Entwicklung seiner Theorien beobachtend) allerdings ebensowenig gönnen wollen, wie uns zumuten ...

Wie es sich entwickelt ...






Freitag, 12. Februar 2016

Heute vor fünfzig Jahren

... starb Wilhelm Röpke, der bedeutende Nationalökonom, Wirtschafts- und Sozialphilosoph. In libertären und radikal-liberalen Kreisen wird er — als einer der geistigen Väter der »Sozialen Marktwirtschaft« — mit Mißtrauen beäugt. Doch wer über den Tellerrand eines lupenreinen Rothbard-AynRand-Hoppe-Libertarismus ein wenig hinauslugt, wird in Röpkes Werken so viele wertvolle Anregungen finden, wie wohl kaum sonstwo!

Ja, keine Frage, er war weltanschaulich konservativer als der etwa gleichaltrige Friedrich August von Hayek — dennoch wage ich zu behaupten, daß der Richtungsstreit in der Mont Pelerin Society zwischen Röpke et al. (dem »deutschen« Flügel, d.h. Anhängern einer sozialen Marktwirtschaft) einerseits, und Hayek et al. (also dem »amerikanischen« Flügel, der eine »adjektivlose« Marktwirtschaft präferierte) durchaus schädlich für beide Seiten war, und für die (alt-)liberale Idee insgesamt sowieso. Die soziale Marktwirtschaft entartete in der Folge (nach dem Tod und sicherlich ohne die Schuld Röpkes!) zu einem konservativ konnotiertem Mittelstands-Staatsinterventionismus — und die »adjektivlose« zu einem »Neoliberalismus« der Börsenjobber, Bankster und Großkonzerne ...

Dabei hat Röpke in durchaus klarsichtiger Weise herausgearbeitet, daß es durchaus auch »Jenseits von Angebot und Nachfrage« (so auch der Titel eines überaus lesenswerten Werkes, 2009 neu aufgelegt ISBN 978-3-86950-036-2) wirtschafts- und gesellschaftspolitische Fragestellungen und Antworten (sic!) gibt, die man nicht einfach mit libertärem Wortgeklingel hinwegeskamottieren kann.

Man mag über die nähere Gestaltung des »dritten Wegs«, wie ihn Röpke bezeichnete — also »eine Wirtschaftsordnung des „ökonomischen Humanismus“« — verschiedener Ansicht sein: aber die in libertären Kreisen gern vorgenommene Verengung auf eine Handvoll Prinzipien erweist sich in der Praxis als viel zu sehr »von des Gedankens Blässe angekränkelt«, als daß sie wirklich überzeugende Grundlage einer allgemeinen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zu sein vermöchte!

Roland Baader (der, hoffentlich, auch für Libertäre halbwegs unbedenklich sein dürfte) hat sich im Jahre 1999 nicht gescheut, aus Anlaß der hundertsten Wiederkehr des Geburtstages von Röpke einen eindrucksvollen Würdigungsartikel zu verfassen, mit dem ich dieses Gedächtnis eines bedeutsamen Ökonomen und Philosophen beschließen möchte:
Zum Gedenken an den 100. Geburtstag von Wilhelm Röpke

Denker der Civitas humana

 
Von Roland Baader, Waghäusel/Deutschland


Am 10. Oktober 1999 jährt sich der Geburtstag des 1966 in Cologny bei Genf verstorbenen Nationalökonomen und Sozialphilosophen Wilhelm Röpke zum hundertsten Mal. Es steht zu fürchten - und vieles deutet darauf hin, dass aus dem Anlass des Gedenkens zugleich auch ein endgültiger Abschied werden könnte.

Gerade das Wertvolle und dauerhaft Gültige ist dem flüchtigen Zeitgeist oft lästiger Ballast, den er bereitwillig abwirft. Das gilt im ausklingenden 20. Jahrhundert, das ein Säkulum des Sozialismus und des Sozialdemokratismus war, besonders für das geistige Erbe jener Figuren, die es gewagt haben, inmitten der vom Fürsorgestaat proletarisierten Massen so etwas wie Grandseigneurs zu bleiben; Grandseigneurs des Geistes, der Bildung, des Herzens, des Charakters, der Haltung und der Sprache. Zu nennen wären beispielhaft Köpfe wie Ludwig von Mises, Elias Canetti, Salvador de Madariaga, Ortega y Gasset, Alexander Rüstow, Romano Guardini, Friedrich A. von Hayek - und eben last but not least Wilhelm Röpke.

Heute, kaum mehr als drei Jahrzehnte nach Röpkes Tod, sagt sein Name, der in den Nachkriegsdekaden Millionen von Menschen weltweit und Hunderttausenden von Bürgern des deutschen Sprachraums ein ehrfurchtgebietender Begriff war, den jüngeren Generationen nichts mehr.

Kein gutes Omen für unseren Weg ins dritte Jahrtausend, wenn wir mit dem Werk des grossen Gelehrten zugleich auf jenen «inneren Kompass» (ein schönes Wort von Eva Röpke) verzichten zu können glauben, der ihn zeitlebens geleitet hat. Ein Kompass, der wie bei kaum einem anderen der grossen Ökonomen auf die abendländischen Werte - zuvorderst die christlichen geeicht war.
(Hier weiterlesen)
»Denker der Civitas humana« — welch treffende Charakterisierung, die sich aus dem gleichlautenden Titel eines weiteren, überaus lesenswerten Werkes ableitet ...

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P.S.: Vor wenigen Tagen konnten wir auf Misesde.org ein Interview lesen, in dem sich ein Prof. H.H. Hoppe zur Äußerung verstieg:
Für jüngere, anderen und neuen Ideen gegenüber noch offener stehende Menschen dagegen ist der Übergang vom Minimalstaatler zum Anarchokapitalisten oft nicht mehr als das Ergebnis einer halben Stunde intensiven, vor-urteilsfreien Nachdenkens.
Wir nehmen zur Kenntnis, daß offenbar auch Mises, Hayek und v.a. Röpke offensichtlich nicht jung, offen und/oder vorurteilslos genug waren, die Einzigrichtigkeit des anarchokapitalistischen Weges zu erkennen. Je nun, wenn er meint ...