Dienstag, 28. Juli 2026
7 Kommentare:
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Stimmt alles. Nur hat das mit Blick auf das politische Milieu, aus dem das jetzt kommt, einen etwas heuchlerischen Beigeschmack. Denn alles das WUSSTEN all jene, die Trump lauthals herbeigewünscht und 2024 publizistisch für ihn mitgetrommelt haben, ganz genau. Wer es "nicht gewusst" haben will, bei dem kann man nur eine kleinkindliche Naivität diagnostizieren: Wer mit dem Slogan "MAGA" seinen Wahlkampf bestreitet, wird niemals zum Pazifisten und Isolationisten. Das wussten auch alle Libertären.
AntwortenLöschenErgo gilt auch bei Trump das allgemeingültige Gesetz: Geliefert wie bestellt!
> Ergo gilt auch bei Trump das allgemeingültige Gesetz: Geliefert wie bestellt! <
LöschenEben nicht! Trump baute seinen ganzen Wahlkampf darauf auf, dass er im Gegensatz zu Biden alle Kriege beenden, keine neuen beginnen, den kriegsgeilen und korrupten Deep State austrocknen und etwas für die US-Bürger tun will. Deshalb wurde er gewählt.
Ja, manche, vielleicht sogar viele Libertäre wussten (oder vermuteten wenigstens), dass das alles eher Lüge war. Die wählten auch libertär (ca.650.000 US-weit). Es gab sicher auch Libertäre, die rein "taktisch" für Trump stimmten, weil sie sonst Harris befürchteten, wenn sie Trump schwächten, und gleichzeitig hofften, dass Trump sich einen offenen Bruch aller Wahlversprechen nicht trauen würde.
Zu denen (hätte er wählen können) wäre vielleicht auch der Blogger Penseur zu zählen gewesen, jedenfalls deuten viele Artikel vor der Wahl in diese Richtung.
Dass man hinterher eben mehr weiß als vorher, das ist banal! Aber geliefert wurde eben genau NICHT was "bestellt" wurde, sondern etwas ganz anderes, als vorher versprochen wurde.
@Anonym (16:00):
AntwortenLöschenEs war doch IMMER und JEDEM bekannt, dass Trump der israelfreundlichste Präsident ever war, er war es, der in seiner 1. Amtszeit, auf alle völkerrechtlichen Grundsätze zu Jerusalem fröhlich pfeifend, die US-Botschaft nach Jerusalem verlegt hatte. Er war "Bibis" dickster Buddy, so dass es niemanden überraschen konnte, das er sich von diesem den Angriff auf Iran hat aufschwatzen lassen. Und dass einer, der der Devise "MAGA" huldigt, die alte Monroe-Doktrin von "Ruhe und Ordnung im Hinterhof" der USA wieder reanimiert, musste auch jedem klar sein.
Cher (chère?) Anonym v. 28 Juli, 2026 16:53
LöschenWenn ich mich in Ihren Dialog kurz einbringen darf ...
Das heißt, Sie sprechen jedem (!) Menschen die Fähigkeit ab, seine Ansichten zu korrigieren? Sie gehen bei jedem (!) Menschen davon aus, daß er, wenn er geänderte Ansichten äußert, nur lügt?
Nun, das ist ein außerordentlich negatives Menschenbild, das Sie hier vertreten. Und es mag vielfach berechtigt sein, das bestreite ich gar nicht.
Sie können aber nicht davon ausgehen, das der Durchschnittswähler der USA quasi auf Schopenhauer-Jünger geeicht durchs Leben geht, sondern, wie die meisten Menschen auf dieser Welt, mit einem solch pessimistischen Weltbild gar nicht leben könnte!
Und irgendwann muß man halt vertrauen, auch auf das Risiko hin, getäuscht zu werden. Das macht nicht das Vertrauen verächtlich, sondern den, der es getäuscht hat!
Cher Penseur, das habe ich ausweislich meines Postings nicht gesagt. Ich wundere mich einfach nur über die Einfalt der „Trump-Enttäuschten“, weil vieles von dem, was Trump jetzt durchzieht, schlichtweg absehbar und in keiner Weise überraschend war. Dass er ein Lakai Israels ist, war schon in seiner ersten Amtszeit klar. Und dass in Sachen Iran er keine Gefangenen machen wird, musste man seit der Tötung des Revolutionsgarden-Häuptlings in seiner ersten Amtszeit auch klar haben. Seine pseudo-pazifistischen und isolationistischen Sprüche im Wahlkampf waren nur taktisches Futter für die christliche Rechte, deren Stimmen er brauchte. Wenn ihm das (außerhalb dieser Kreise) jemand geglaubt hat, selber schuld.
AntwortenLöschenCher (chère?) Anonym,
Löschenaber genau diese "christliche Recht" hat ihm letztlich den Sieg beschert, denn die paar Libertären, die ihn nolens volens gegenüber Harris bevorzugten, halfen ihm da sicher weitaus zu wenig!
Und ich denke, ich brauche Ihnen nicht großartig darzutun, daß mir diese bigott-blöde Masse an "Gods-Own-Country"-Men (& Women) aber schon sowas von auf den Zeiger geht ...
P.S.: und ich bleibe dabei: der der Vertrauen enttäuscht, ist verachtenswert, nicht der, der vertraut hat. Der ist eher zu bedauern, nicht hämisch abzuwatschen ...
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