1. Russland geht mit voller Härte vor. Russland betrachtet den Konflikt nicht länger als „Militäroperation“, sondern als ausgewachsenen Krieg mit Europa. Nach Warnungen russischer Offizieller hat Russland die Angriffe auf Kiew, Odessa und andere Städte drastisch verstärkt. Russland agiert nun ohne Zurückhaltung und greift Infrastruktur und ausländische Schiffe an, die ukrainische Häfen anlaufen.
2. Odessa ist praktisch lahmgelegt. Der Hafen von Odessa ist für den Schiffsverkehr geschlossen; Russland zerstört jedes Schiff, das sich ihm nähert, unabhängig von seiner Flagge. Große Reedereien (z. B. Maersk) haben sich vollständig zurückgezogen. Die Ukraine verliert wichtige Import- und Exporteinnahmen, was ihre Wirtschaft schwer schädigt.
3. Angriffe der Ukraine/NATO haben sich als Bumerang erwiesen. Die vom Westen/der NATO unterstützten Angriffe auf russische Schiffe lösten Russlands harte Vergeltungsschläge aus. Sogar Russlands Partner (Kasachstan usw.) waren von den ukrainischen Angriffen betroffen, was US-Interessen (z. B. Chevrons Investitionen) untergrub. Johnson argumentiert, die Ukraine habe Russland einen Gefallen getan, indem sie Moskau einen Vorwand lieferte, den Schiffsverkehr zu unterbinden.
4. Russland wird US-Diplomatie-Initiativen ablehnen. Russland betrachtet die USA als „vertragsunfähig“ – sie brechen jedes Abkommen. Die russische Öffentlichkeit ist entschieden gegen Verhandlungen: die Wähler wollen Vergeltung und die Zerschlagung der Ukraine. Einflussreiche russische Denker (z. B. Karaganow) spiegeln eine zunehmend verhärtete nationale Stimmung wider.
5. Der ukrainische Angriff auf ein iranisches Schiff verbindet die Kriege. Laut Johnson griff die Ukraine ein iranisches Schiff im Kaspischen Meer an, um sich bei Washington einzuschmeicheln. Der Iran warnte, der Angriff könne nicht unbeantwortet bleiben. Der Iran könnte Vergeltungsmaßnahmen gegen Ziele in Odessa ergreifen und sich dabei wahrscheinlich mit Russland abstimmen.
6. Den USA gehen die Waffen aus. Die USA verfügen über keine Patriot-PAC-3-Raketen mehr, die sie in die Ukraine schicken könnten. Europa besitzt keine Luftverteidigungssysteme, die russische ballistische Raketen abfangen können. Die Ukraine ist nun völlig ungeschützt.
7. Die globale Energiekrise verschärft sich. Es herrscht ein akuter weltweiter Mangel an Diesel und Flugbenzin. US-Raffinerien benötigen schwefelhaltiges Rohöl, das nicht mehr aus dem Persischen Golf geliefert wird. Die strategischen Ölreserven sind gefährlich gesunken, wodurch die Gefahr eines Kaverneneinsturzes besteht. Europa sieht sich im Winter katastrophalen Energiepreisen und Versorgungsengpässen gegenüber.
8. Die Huthis haben Saudi-Arabien schwer getroffen. Die Huthis im Jemen reagierten auf saudische Angriffe mit einem Angriff auf die Jizan-Aramco-Raffinerie, eine der modernsten der Welt. Die Raffinerie brennt noch immer und ihre Wiederherstellung kann Monate dauern. Die Huthis haben gezeigt, dass sie die saudische Wirtschaftsinfrastruktur zerstören können, während sie wichtige Ziele verschonen, was auf weiteres Eskalationspotenzial hindeutet.
9. Die US-Diplomatie mit dem Iran scheitert. Mehrere Versuche über Pakistan, Katar und den Irak sind gescheitert; der Iran lehnt Gespräche ohne Vorbedingungen ab. Der Iran besteht darauf, dass die USA die in früheren Abkommen gemachten Zusagen einhalten, bevor die Verhandlungen wieder aufgenommen werden. Die USA benötigen aufgrund der Ölknappheit Diplomatie, doch der Iran gibt sich unnachgiebig.
10. Russlands Verhandlungsposition hat sich verhärtet. Russlands anfängliche Bereitschaft (2022), sich aus dem Donbas zurückzuziehen, ist dahin. Russland fordert nun die Anerkennung der Krim, Saporischschja, Cherson, Donezk und Luhansk als russisches Territorium. Kürzlich signalisierte Russland, dass es neue Pufferzonen (Sumy, Charkiw, Dnipro) einrichten wird. Russland beabsichtigt, Neurussland wiederherzustellen und den Großteil des Landes östlich des Dnipro, einschließlich Odessa und Mykolajiw, zu annektieren. Die Westukraine wird als lästiges Problem betrachtet, das Russland vermeiden möchte.
11. Europa befindet sich im wirtschaftlichen Abschwung. Europa steht aufgrund von Energieknappheit und industriellem Niedergang vor einer Rezession oder Depression. Johnson argumentiert, Europa könnte aus Notwendigkeit letztendlich ein Abkommen mit Russland anstreben. Russland muss möglicherweise seine Abschreckung wiederherstellen, indem es Europa die Konsequenzen feindseliger Aktionen vor Augen führt.
12. Die Allianzen im Nahen Osten verschieben sich. Die Golfstaaten (Saudi-Arabien, VAE, Katar) könnten sich aufgrund der Unfähigkeit Washingtons, sie zu schützen, von den USA abwenden. Kuwait und Bahrain bleiben eng mit den USA verbunden. Die Huthis haben die Schwäche der USA bei der Verteidigung ihrer Golf-Verbündeten offengelegt.
Zu Punkt 10: »Die Westukraine wird als lästiges Problem betrachtet, das Russland vermeiden möchte.«
AntwortenLöschenHierzu läßt aufhorchen, daß Putin in einer Rede zuletzt bemerkte, die von der letzten Grenzverschiebung betroffenen Länder würden sich ihre heute ukrainischen Gebiete zurückholen. Das könnte eine Finte sein, um die Verbündeten zu spalten. Es könnte aber auch das strategisches Ziel andeuten, die zukünftige Restukraine so klein wie möglich ausfallen zu lassen, um dieses hoffnungslos naziverseuchte Schlangennest so weit es geht dauerhaft einzuhegen. Damit wäre die RF bemerkenswert über ihren postsowjetischen Schatten gesprungen.
Klar, die Ukraine ein naziverseuchtes Schlangennest. Weshalb diese Nazis eben auch einen Juden zum Präsidenten gewählt haben. Passt schon, denn AH war laut Sergej Lawrow ja selbst jüdischen Blutes
LöschenLawrow sagte das nicht, sondern er sagte, dass er gehört habe, dass AH jüdischen Blutes gewesen sein soll. Das ist etwas anders.
LöschenUnd was den Präsidenten betrifft: man kann sich schon fragen, warum der sich gerade auf die Banderisten stützt, einen ehemligen Nazi-Kollaborateur, Polenschlächter und Kriegsverbrecher bombastisch ehren lässt (weshalb ihm der polnische Präsident jetzt auch einen hohen Orden entzogen hat), wo er doch als Jude (und israelischer Staatsbürger) eigentlich solche Leute mit Abscheu zurückweisen müsste.
Fragen, auf die die Antworten recht interessant zu werden versprechen!
Selensky Staatsbürger Israels!? Was die Libertären nicht alles wissen! 😇
LöschenDas wissen nicht nur Libertäre, sondern jeder, der es wissen will und nicht die augen ganz fest zumacht.
LöschenDen Polskis wäre eine Angliederung der "Westukraine", also der die Polen bitter hassenden Ruthenen von Herzen zu gönnen! Die sie deshalb hassen, weil die Rolen sichihnen gegenüber immer wie die Übermenschen im Verkehr mit doofen Untermenschen - sind ja nur uniiert katholisch, nicht römisch katholisch - aufgeführt haben (so etwa wie die Piefkes am Ballermann). Und die Polen wären größenwahnsinnig genug, auf diesen Köder reinzufallen!
AntwortenLöschenDie Ruthenen mögen die Russkis ja auch nicht (verdrängtes schlechtes Gewissen wegen des eigenen Verrats an der Orthodoxie?) ... aber die Polacken noch weniger (denn Sie mussten sie ja ungleich länger ertragen)!
Jeder Jude auf der Welt hat ein Anrecht auf einen israelischen Paß, also auch Selenski.
AntwortenLöschenEs ist das eine, ein Anrecht auf einen israelischen Pass zu haben. Es ist ein anderes, diesen auch tatsächlich zu besitzen. Nur dann ist man israelischer Staatsbürger. Selensky hat keinen israelischen Pass. Ergo ist er auch nicht, wie hier wider besseres Wissen behauptet wurde, israelischer Staatsbürger.
Löschen>> Es ist das eine, ein Anrecht auf einen israelischen Pass zu haben <<
AntwortenLöschenJa, so argumentieren typischerweise (deutsche) Korinthenkacker und Sesselfurzer. Ach, wie ich die verachte!
So argumentieren einfach juristisch sauber denkende Menschen. Ihre Verachtung der Juristen agieren Sie bitte bei den Extremisten aus.
Löschenstatt zu motzen, einfach mal hier gucken:
Löschenhttps://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/2026/08/and-they-claim-that-russia-has-invaded.html