Freitag, 1. Mai 2026

Zum sozialistischen Kampftag wünscht die Wiener Fraktion der Rotfront: Freundschaft!

 von Sandokan

Ob mit dem Motto Zusammen entweder reißt's euch zusammen (auch: benehmt euch) 
oder halt's es zusammen (auch: Goschen halten) gemeint ist,
 konnte bis Redaktionsschluss noch nicht geklärt werden. 


Alles nur Satire latürnich.

39 Kommentare:

  1. Vergleichbare Parolen hört man heute auch von der AfD, die ähnlich etatistisch drauf ist und den „1. Mai“ in hohen Ehren hält. Vor allem im Osten, wo sie die alte Tradition des „Kampfmai“ gegen den „Imperialistischen Westen“ beschwört.

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    1. Die AfD ist von der SED ... äh, von Die Linke unterwandert?
      Sachen gibt's.
      Zum Glück gibt es ja noch die Grünen als Amerika- und NATO-treue Linksextremisten.

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  2. Die AfD lässt jedenfalls keine DDR-Kritik mehr zu. Was auch nur konsequent ist. Auch die „Kirchenpolitik“ des DDR-Regimes hat sie jetzt freudig übernommen. Kann man im Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt nachlesen. Das muss man der AfD lassen, die sprechen Klartext und machen glasklare Ansagen, wie ihre Vorbilder Trump & Putin. 💪

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    1. Klingt weniger nach DDR sondern nach staatlicher Neutralität und Rechtstaatlichkeit einerseits, aber Schutz der deutschen Kultur andererseits - also sehr ausgewogen.
      Google KI.:
      "Die AfD in Sachsen-Anhalt verfolgt im Vorfeld der Landtagswahl 2026 einen konfrontativen Kurs gegenüber den christlichen Kirchen, den sie als "Verteidigung des wahren Christentums" darstellt. Die Kirchenleitungen kritisieren das Programm scharf und sehen darin einen Angriff auf die offene Gesellschaft, die Religionsfreiheit und den sozialen Frieden. Kernpunkte der AfD-Kirchenpolitik in Sachsen-Anhalt 2026:Finanzielle Einschnitte: Die AfD plant, die staatlichen Leistungen an die Kirchen zu beenden oder drastisch zu kürzen. Kirchensteuereinzug: Der Einzug der Kirchensteuer durch den Staat soll eingestellt werden. Kirchenasyl: Die Praxis des Kirchenasyls soll kriminalisiert werden. Positionierung zur Religion: Während die AfD islamische Institutionen stark einschränken will, präsentiert sie sich im kulturellen Kontext als Verteidigerin des Christentums, distanziert sich jedoch von den evangelischen und katholischen Institutionen als Organisationen."

      Wer queere Gottesdienste und islamische Gebetsrufe in der Kirche zulässt, wer bestehende Asylgesetze aushebelt und sich in demokratische Wahlkämpfe einmischt, sollte nicht auf zu viel Verständnis und Nachsicht hoffen.

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  3. Georg Uttenthaler sagt:
    1. Mai 2026 um 18:05 Uhr ...

    „Der Menschen gemachte Klimawandel“ ist die größte Lüge seit Menschengedenken, jedoch das ..."
    Die ZWEITGRÖßTE Lüge. Die allergrößte ist mit gar mächtigen Paragraphen bewehrt.
    (Das abgeschmackte Märchen von Joscha dem Gesalbten sei der Einfachheit halber hier ausgenommen.)

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  4. @Sandokan: Die „Verteidigung des christlichen Abendlands“ ist eine rein strategische Leerformel bei der AfD, um anschlussfähig bei konservativen Wählern zu werden. Im besagten Wahlprogramm steht klipp und klar drin, dass die christlichen Feiertage abgeschafft werden sollen und dafür heidnische Feiertage eingeführt werden wir „Mittsommer“, „Julfest“ u.a. Das haben nicht mal die SED-Kommunisten gewagt, deren Kirchenpolitik sich die AfD zum Vorbild nimmt.

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    1. Also verhält es sich bei der AfD mit dem Christentum wie vergleichbar bei den Altparteien mit der Demokratie, oder dem angeblichen Schutz von Umwelt und dem Schutz Minderjähriger bei den Grünen.

      In Wahrheit alles Antidemokraten und Sexualperverse.
      OK.

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    2. @Anonym: Richtig. Und wie begründet die AfD im Wahlprogramm die heidnischen (sie schreiben allerdings kerndeutsch von „Germanischen“) Feiertage: Weil das Christentum „eine fremdländische Religion“ ist. Immerhin, da weiß jeder, woran er ist. Soll also niemand in Sachsen-Anhalt kommende „Weihnachten“ (um den Jargon der Systemlinge zu zitieren) jammern, wenn in den Kirchen nicht mehr „Es ist ein Ros entsprungen“ laut wird, sondern „Wildgänse rauschen durch die Nacht“ geschmettert wird.

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    3. Schön langsam. Es handelt sich offenbar um Verrückte einer Landesfraktion, nicht um die Partei als Ganzes. Es ist halt immer das Problem, dass Außenseiterstatus zur Verschrobenheit tendiert. Und Außenseiterstatus ist angesichts der politischen Landschaft heute einfach unerlässlich.

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    4. Nein, so einfach nach dem Motto „psychisch instabiler Einzeltäter“ kann man es sich hier wirklich nicht machen. Das sind strategische Ziele im offiziellen Wahlprogramm einer Landespartei. An diesem Wahlprogramm wird die Partei gemessen. Wem das gefällt, soll sie wählen. Ich jedenfalls tue das nicht, weil ich auch künftig Weihnachten feiern und in die Kirche gehen können will. So lange mir das erlaubt bleibt, kann die AfD „Julfeste“ feiern bin zum Umfallen.

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    5. Naja, das Julfest wird in Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, im Baltikum, regional in Großbritannien und in Norddeutschland wie auch den Niederlanden gefeiert. Ist also ur-europäisch.

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    6. Deutschländer03 Mai, 2026 00:37

      Völlig richtig. Darum liegt auch die AfD richtig. Das Christentum kommt aus dem Orient, was eine komplett andere uns fremde Kultur ist.
      Dass die Kirchen eine Vorfeld- und Lobbyorganisation der Blocksystemparteien sind, sei auch noch erwähnt. Also, die AfD macht alles richtig.

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    7. Vieles kommt aus dem Orient.
      Wie viel das europäische Christentum - zumal das katholische und protestantische - mit dem Orient zu tun hat, darf hinterfragt werden.
      Entscheidend ist, dass man nicht auf ein muslimisches Framing hereinfällt und Orient mit Islam gleichsetzt.

      Ist übrigens eine weitere Gemeinsamkeit zwischen westlichen Linken und Muslimen - beide sind in einer Hassliebe mit ihrer eigenen Kulturgeschichte verbunden.

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    8. Dasselbe lässt sich nicht nur über die Linken, sondern auch über die Libertären sagen. Wie die sich am Westen abarbeiten - das ist nicht mal mehr Hassliebe, denn die Liebe ist allenfalls noch bei der Begeisterung über die Freiheit zum Waffenbesitz der Amerikaner wahrnehmbar. Ansonsten ist die libertäre Devise eher: Ex oriente lux!, wobei der Orient, den sie meinen, einige tausend Kilometer nördlich vom klassischen Orient anzusiedeln ist. 😉

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    9. „Islamische Kulturgeschichte“ - äh, hab ich da etwa was verpasst?? Islam und Kultur… 😴

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    10. Wie meinte dazu mal jemand: Die Islamische Kulturgeschichte ist schön und interessant.
      Nur ist das Schöne nicht interessant und das Interessante nicht schön.

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    11. @Anonym 03 Mai, 2026 17:23

      Ja, Sie Dolm haben da was verpasst! Alhambra, Moschee/Dom von Cordoba etc., Gedichte von Hafis etc.

      @Sandokan:
      Die Bauwerke (s.o.) oder die Philosophie von Avicenna sind nicht interessant? Die Gedichte von Hafis (die immerhin einen Goethe begeisterten und inspirierten) nicht schön?

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    12. Franz Lechner04 Mai, 2026 14:43

      Also mir gefallen die von Ihnen erwähnten Bauwerke (Alhambra, Dom v Cordoba) ehrlich gesagt überhaupt nicht.

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    13. @Anonym 03 Mai, 2026 21:56

      Das schönste an der ursprünglichen Alhambra sind imho die Laubengänge samt Brunnen und westgotischen Hufeisenbögen. Und natürlich die Lage, aber nichts davon ist jetzt originär dem Islam oder besser, der arabisch-islamischen Kultur geschuldet. Die Stuckarbeiten, die dann tatsächlich typisch sind (Stichwort Bilderverbot) - naja, wem es gefällt.

      Was an Avicenna islamisch sein soll erschließt sich mir nicht.
      Wie so viele bekannte oder gelehrte Persönlichkeiten dieser Epoche war er Perser. Was wohl mehr mit seinen Leistungen zu tun hat als mit dem Islam. Das intellektuelle persische Erbe existierte damals ja noch.
      Aber ich frage mal umgekehrt - sollte man einen Galen als heidnischen Arzt, einen Paracelsus oder einen Joseph Lister als christliche Ärzte bezeichnen?

      Zu Goethe als Lyriker sage ich lieber nichts.
      Das ist mir zu schwülstig, ebenso wie die Ghaseldichtung eines Hafis (noch ein Perser). Ohnehin kannte Goethe sie gar nicht im Original und griff auf die nur mittelprächtigen deutschen Übersetzungen seiner Zeit zurück.
      Ob viele Muslime heute noch auf einen Abu Nuwas Stolz sind, ist wahrscheinlich interessanter. Mit seiner Dichtung über wohlgebaute christliche Schankburschen in der Weinschenke.

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    14. @Sandokan:
      Dann halt die Bibi Khanum Moschee in Samarkand, die Nasir al-Mulk Moschee in Shiraz, die Alabaster Moschee in Kairo, die Moschee von Uqba in Airuan, die Blaue Moschee in Istanbul etc.

      P.S.: Avicenna war ein Sunnit - genauer gesagt: ein Hanafi Sunni. Islamisch genug?

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    15. Würden religiöse Bauwerke oder Architektur und Stadtplanung etwas über den Wert einer Kultur aussagen, dann wären die Azteken ganz tolle und kultivierte Menschen gewesen.
      Bis sie halt angefangen hätten ihren Gästen am Altar auf der Spitze der Pyramide das Herz rauszuschneiden und sie zu häuten, um sich ein Kleid daraus zu machen.

      Und meinetwegen kann Avicenna auch ein Mutazilit oder ein Ahmadiyya gewesen sein. Es ging mir aber darum, dass er persischer Herkunft war. Und ich behaupte, in erster Linie hat ihn das kulturell geprägt.
      Ist ja auch kein Zufall, dass die intellektuellen Zentren des Islam alle an der Peripherie lagen, dort wo schon vorher Zivilisation aufgeblüht war, und dann bloß von Muslimen erobert wurden. Im Ggs. dazu sind die ursprünglichen religiösen Stätten des Islam immer etwas rückständig geblieben (Mekka, Medina). Für den religiösen Ritus bedeutend, aber auch nicht mehr. Völlig anders im Christentum.

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    16. Cher Sandokan,

      Im Ggs. dazu sind die ursprünglichen religiösen Stätten des Islam immer etwas rückständig geblieben (Mekka, Medina)

      Naja, das war beim Christentum nicht anders. Jerusalem und die Terra Sancta insgesamt waren und sind nicht gerade der Nabel der Welt, obwohl dort angeblich Gott höchstselbst spazierenging, predigte und Wunder wirkte und die Menschheit erlöst haben soll.

      Und angesichts von hierzulande "Hexen"- und "Ketzer"-Verbrennungen, mittelalterlichen "Gottesurteile" etc. pp. sollten wir über die Dummheit der Azteken den Ball auch eher flach halten.

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    17. Jerusalem hat hier eine besondere Stellung, aus Sicht beider bzw. aller drei abrahamitischen Religionen.
      Mir ging es darum aufzuzeigen, dass der Islam fast ausschließlich nur dort intellektuell oder kulturell Nennenswertes hervorgebracht hat, wo er auf bereits vorhandenes zurückgreifen konnte.
      Vom westgotischen Spanien über Konstantinopel bis Ägypten (Stichwort Alexandria) bis zu Persien (Akademie von Gundischapur).

      Und anders als eben Mekka und Medina waren die christlichen Zentren hingegen (meinetwegen nur jene in Europa) nicht nur religiöse, sondern auch immer intellektuelle und kulturelle Zentren.
      Das wird man wohl schwerlich bestreiten können.

      Was die Azteken und Europäer betrifft - also die Indianer die mit den Spaniern gegen die Azteken gekämpft haben (wie die Totonaken), wussten ganz genau was sie wollten und bereuen es bis heute nicht.

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    18. Cher Sandokan,

      Na, streiten wir nicht über Bauästhetik ... bringt nix!
      Aber zum letzten Absatz;

      1. wussten ganz genau was sie wollten
      Das wage ich (unter Verweis auf 2.) dezent in Frage zu stellen

      2. und bereuen es bis heute nicht.
      Wirklich "die Indiander, die ..."? Da ziehen wir gleichmal die ab, die später in den Autodafes der Inquisition zwar nicht eine totale Cor-Excision, aber leider bzw. Gott Lob! tödliche Verbrennungen 3. Grades erlitten.
      _Und die, die als Eingeborene - trotz de las Casas - Menschen 2. Klasse waren, detto.

      Da bleibt nimmer viel über, sag' ich mal ...

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    19. Geschätzter Le Penseur, Sie spiegeln mit dieser Argumentation leider exakt jene Haltung wieder die man sonst von den üblichen "Freunden des Westens" erwartet.
      Da gibt es ja den schönen Spruch als Antwort darauf: "Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen".

      Ich will nicht idealisieren oder kleinreden, was Spanier und andere im Laufe der Jahrhunderte alles verbrochen haben.
      Nur sollte man so fair sein auch deren "Opfer" nicht zu idealisieren.
      Und auch nicht die damaligen Menschen nach heutigen Moralvorstellungen zu bewerten.
      Und wie ich persönlich immer sage, wir teilen als Europäer zwar alle Sünden mit den anderen (mal mehr, mal weniger) aber das Positive das Europa eben auch bewirkt hat, haben die anderen nicht zustande gebracht.
      Sonst würde heute noch weltweit jeder Kannibalismus, Menschenopfer, Genozide, Sklaverei und Witwenverbrennungen für Normalität betrachten.

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    20. Cher (chère?) Anonym,

      der "schöne Spruch" ist leider ein ziemlich dämlicher. Denn er unterstellt, daß alles, was zur Kritik an der abenländischen Kultur befähigt, überhaupt nur durch diese selbst bereitgestellt wird.

      Angesichts der Philosophie bspw. eine Konfuzius (und seiner Schüler) allein schon eine in ihrer Überheblichkeit und Borniertheit lächerliche Behauptung.

      Und Ihre Ansicht "wir teilen als Europäer zwar alle Sünden mit den anderen (mal mehr, mal weniger) aber das Positive das Europa eben auch bewirkt hat, haben die anderen nicht zustande gebracht." ist ebenso fragwürdig. Nein, natürlich: "die anderen" habe das europäische Positive nicht zustande gebracht (sonst wären Sie Europäer), dafür jedoch anderes Positives.

      Man kann sicherlich europäische "Alleinstellungsmerkmale" benennen, die es tatsächlich außerhalb des europäischen Kulturkreises nicht gibt (zB die klassische Musik). Doch zu statuieren, daß nur das von Wert sei, und der Rest der Welt ein kannibalischer, sklavenhaltender genozidaler Barbarenhaufen, ist einfach ignorant und präpotent.

      ... à propos: die alten Griechen, auf denen die europäische Philosophie fußt, waren Sklavenhalter. Und Genozide haben auch die abendländischen, pronociert "christlichen" Siedler Nordamerikas an den dort heimischen Indianern en masse begangen.

      Um nur zwei Anregungen zum Nachdenken zu geben ...

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    21. Streng genommen schrieb er im "schönen Spruch" nicht vom "Abendland", sondern vom "weißen Mann." Das ist nicht dasselbe. Darüber hinaus wird die Frage aufgeworfen, ob der Orient ohne weiße Einflüsse (Errungenschaften) wirtschaftlich bzw geistig in der Lage gewesen wäre, Konfuzius im Gedächtnis zu behalten. Ich fürchte, keine der beiden Parteien kann hier irgendwelche Beweise erbringen.

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    22. Im Ernst, M. Penseur? Wollen Sie Mekka und Medina mit Rom oder Byzanz vergleichen?

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    23. Geschätzter Le Penseur (Anm. natürlich war ich der Anonym),
      Dann haben wir in dieser Sache eben deutliche Meinungsunterschiede, und ich finde ihre Argumentationslinie etwas widersprüchlich.
      Soll so sein. ;)

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    24. Geschätzter Kollege Sandokan,

      ja, offenbar gibt es da Meinungsunterschiede. Aber von unterschiedlichen Meinungen lebt dieser Blog (und das schon seit fast 20 Jahren ...).

      Nicht verstehen kann ich, warum Ihnen meine "Argumentationslinie etwas widersprüchlich" vorkommt. Kurz gesagt: ohne die speziellen Errungenschaften und Qualitäten Europas leugnen zu wollen, halte ich es einfach für falsch, die "Alleinstehungsmerkmale" des abendländischen Kulturkreises so herauszuheben, daß dem gegenüber der Rest der Welt nur aus inkompetenten Barbaren dargestellt wird (oder wenigstens unterschwellig so dabei herauskommt!). Das ist unangebrachter Hochmut, der schneller vor dem Fall kommen kann als uns lieb sein wird!

      Wir müssen derzeit feststellen, daß Europa punkto Fleiß und Arbeitswillen gegenüber Ost- und Südostasien abstinkt. Statt dessen verstricken wir uns in Orchideen-Diskussionen über 365 Geschlechter, sonstigen Wokismus, Klimawahn, angeblichen Rassismus etc. etc.

      Da hilft es nichts, vom hohen Roß aus zu verkünden: "Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen" - weil es erstens in dieser Allgemeinheit nicht stimmt und zweitens völlig irrelevant ist.

      Diese Qualitäten hatten wir (vielleicht) einmal - aber haben wir sie immer noch? Ich blicke um mich und wage es dezent anzuzweifeln, wenn ich mir die Millenials bis GenZ'ler so ansehe.

      Aus dem hohen Roß europäischer Überlegenheit ist in den letzten Jahrzehnten ein totes Pferd geworden, um es ein wenig überspitzt zu formulieren.

      Und wenn man verächtlich die Kulturleistungen anderer Völker auf anderen Kontinenten als neben der wahren, also der europäischen "Hochkultur" zu Nebensächlichkeiten abqualifiziert, dann wird man sich dort sicher wenig Freunde machen - und außerdem: man lügt sich in den eigenen Sack! Denn so war es nicht (wenn ich ins China bspw. der Ming-Dynastie blicke und damit das Europa jener Jahrhunderte vergleiche, bin ich mir nicht sicher, ob ich da nicht lieber in China gelebt hätte ...) und vor allem: so ist es nicht mehr.

      Sogar bei dem, was ich weiter oben als Spezifikum europäischer Hochkultur herausgehoben habe, nämlich die klassische Musik, ist inzwischen fast jedes europäische Spitzenorchester ohne "seine" Japaner und Chinesen zum langsamen Aussterben verurteilt.

      Abschließend: Stolz auf die Leistung seiner Vorfahren ist legitim. Deshalb aber die Leistungen anderer madig zu machen ist weder edel noch sinnvoll.

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  5. Ja, am Ende des Tages sind sie alle Polit-Gangster, von rechts bis links. Deshalb wähle ich seit langem nur noch Spaßparteien. Die sind wenigstens ehrlich.,

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    1. Die "Spaßparteien" sind eitel Bolschewiken! Rot(hschild) Front, Genoss:in!

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    2. Unsinn! Im doppelten Sinn, denn die Spaßparteien machen Unsinn und halten so den (angeblich) seriösen Rechtslinksparteien ihren Gaunerspiegel vor.

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  6. Ad nauseam sei daran erinnert, daß es zuvorderst Christinnen (jeglichen Genders, natürlich!) mit ihrer ach-so-edlen Mitleidskultur sind, die den Islam nach Europa pumpen. Nicht Muslime, nicht Alt- oder Neuheiden.

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    1. Meine Güte! Der geifernde Christenhasser ist wieder unterwegs.

      Kurz zum Mitschreiben: "zuvorderst" war das ein Projekt diese ungarisch/amerikanischen "Philanthropen" = Börsenspekulanten und Oligarchen Soros und div. anderer globalistischer Spießgesellen.

      Danach war es eine Projekt der Sozen und GrünInnen (und ist es bis heute!)

      Und dann erst eines mitleidsverblödeter Links-Christen.

      Aber das wird einer, der es vermutlich bis heute nicht verwinden konnte, nicht Ministrant gewesen zu sein (oder, ebenso möglich: dazu gezwungen wurde, einer zu sein) nie zugeben, sondern immer "DIE Christen" für diese gemeingefährliche Umvolkungs- und Überfremdungsaktion verantwortlich machen.

      Ich bin auch Christ und habe mich immer dagegen ausgesprochen. Und mewhr als der halbe Pfarrgemeinderat hat mir nachher (zT nur hinter vorgehaltener Hand) zugestimmt.

      Es sind bestimmte Kreise in den Kirchen, die das schändlicherweise fördern, nicht alle! Kapieren Sie das doch endlich, statt "ad nauseam" an etwas zu "erinnern", was so eben NICHT stimmt!

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    2. Franz Lechner04 Mai, 2026 14:49

      Kreuzweis liebt es halt, sich die Welt à la Pipi Langstrumpf zu machen. Demnach ist das Christentum als Ganzes eine Erfindung von Soros oder seines Uropas, um die weiße Rasse eh schon wissen. So gesehen sind imgrundegenommen die Christen an allem schuld.

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    3. Immerhin hat Kreuzweis mit seiner Sicht auf das Christentum die AfD grosso modo auf seiner Seite. Nachzulesen im Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt. Ergo kann Kreuzweis so falsch da nicht liegen.

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  7. >> Die „Verteidigung des christlichen Abendlands“ ist eine rein strategische ... <<
    Ach, sind sie eine Krypto-Antisemit?
    „Verteidigung des jüdisch-christlichen Abendlands“ ist die korrekte Formulierung, inklusive der richtigen Reihenfolge!

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    1. Da ist die AfD aber ganz anderer Ansicht. 😁

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