Sonntag, 19. April 2026

Alban Berg: Violinkonzert

von LePenseur
 
 
Heute vor 90 Jahren, am 19. April 1936, wurde das Violinkonzert von Alban Berg nach dem Tod des Komponisten unter der Leitung von Hermann Scherchen auf dem Musikfest im Palau de la Música Catalana in Barcelona uraufgeführt.
 

Hier erklingt das Werk durch den Solisten Itzhak Perlman, begleitet vom Boston Symphony Orchestra unter Seiji Ozawa.
 

13 Kommentare:

  1. A bissl a Begeisterung, Maestro! Ein "romantischeres" Violinkonzert in (wenngleich extrem freizügiger) 12Tontechnik ist kaum denkbar!

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  2. Zwölfton-Missklänge - warum tut man uns das überhaupt an?

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  3. Habe ich mich auch gefragt . Das ist wirklich entartete Kunst im elementaren Wortsinn.

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    1. Das Prinzip "Des Kaisers neue Kleider": Wen es nicht in Entzücken* versetzt, ist ein primitiver Prolet ...

      *geheuchelt natürlich, auch sich selbst gegenüber geheuchelt

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  4. @Anonymi:

    Ich halt' mich da raus. Ich habe meiner kulturellen Bildungspflicht mit der Veröffentlichung des Video-Links genügt - ob ich das Konzert mir selbst anhöre und was ich mir dabei denke, ist meine Privatsache.

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  5. Das ist alles, cher Penseur, was Ihnen gegenüber der Banausen-Meute einfällt?

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    1. Cher Collega,

      zum Violinkonzert von Berg fiele mir schon manches ein - aber (wie ich aus gutem Grunde vermute) wohl nicht das, was Sie hören wollen ...

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    2. Sie machen es einem nicht unbedingt leicht, lieber Herr Doktor. Irgendetwas anderes außer dem Puccini- und Strauss-Saccharin müssen Sie doch gelten lassen... Dieses Violinkonzert gehört schlussendlich, wie Evelyn Waugh in anderem Zusammenhang einen seiner Protagonisten formulieren ließ, "zu den allergewöhnlichsten Schätzen" der abendländischen Kultur des 20. Jahrhunderts. Reißen Sie sich zusammen! Ein paar Mal anhören, und es gefällt Ihnen, garantiert!

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  6. Die "Zwölftonmusiker" ware alle mehr oder weniger von marxistischem Gedankengut infiltriert. So klingt dann auch ihre "Musik".

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    1. Komisch, dass das Sowjet-Regime die Zwölftontechnik quasi verboten hatte

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  7. Cher Collega,

    Also: Puccini und Richard Strauss in einem Satz nebeneinanderzustellen, grenzt an Sakrileg! Es ist wie der Vergleich eines pickigen Likörbonbons mit einem Filet Wellington!

    Und was den Berg betrifft: der ist generell nicht mein Fall -- und so oft anhören, bis daß er mir "gefällt", fürchte ich, wird sich in meiner statistischen Restlebenserwartung nicht ausgehen, mal davon abgesehen, daß eine solche Tortur sich negativ auf diese auswirken dürfte ...

    Cher (chère?) Anonym v. 22 April, 2026 15:13

    "Von nichts eine Ahnung, aber zu allem ein Meinung" - der Satz könnte für Sie geprägt worden sein! War zB J.M. Hauer ein Marxist? Blödsinn zum Quadrat!


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    1. na ja, man muss ja nicht gleich M. Butterfly mit der Elektra (mit der Sie wohl auch nicht viel Freude haben dürften) vergleichen, aber zu leugnen, dass ein gewisser Hang zur Schmalzseligkeit ist schon beiden Komponisten zu eigen ist, würde auch gewisse Gegebenheiten verkennen. Im Übrigen überrascht mich Ihr Puccini-Verdikt angesichts Ihrer sehr ausgeprägt konservativen Einstellung, to put it mildly, doch ein wenig... Irgendwie scheint es schwer, Ihnen was recht zu machen.

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    2. Cher Collega,

      man muss ja nicht gleich M. Butterfly mit der Elektra (mit der Sie wohl auch nicht viel Freude haben dürften) vergleichen

      Mit Elektra deutlich mehr als mit Mme. Butterfly. Denn wenn ich Operettenmusik hören will, dann "Die Fledermaus" - die hat wenigstens Qualität!

      Irgendwie scheint es schwer, Ihnen was recht zu machen.

      Eigentlich nicht - "Qualität" ist das Stichwort! Puccini hat sie selten, Strauss dafür oft. Bei beiden gibt's ein paar Ausnahmen in die Gegenrichtung, zugegeben ...

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