Donnerstag, 1. Januar 2026

Johann Strauß: Sphärenklänge, op. 235

 
Begrüßen wir hoffnungsvoll das Neue Jahr mit einer Aufnahme aus dem Wiener Neujahrs-Konzert von 2016 ...
 
 
 

2026 ist da


Die Autoren wünschen den geneigten Lesern dieses Blogs — der heuer*) übrigens seinen 20. Geburtstag feiern wird (wenn ihn "unsere" EUrokraten nicht vorher verbieten lassen) 
 
 
EIN GLÜGK-UND ERFOLGREICHES
    
N E U E S   J A H R   2 0 2 6 !!
 
 
 
 
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*) für Piefkes, die dieses süddeutsche/österreichische Wort nicht kennen: "heuer" = "in diesem Jahr" —deshalb ist ein "Heuriger" ein Wein aus diesem Jahr (wobei das Weinjahr allerdings im Oktober beginnt, also bspw. ein im April 2026 ausgeschenkter "Heuriger" ein Wein des Jahrgangs 2025 ist).
 

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Zur Blutdrucksteigerung

von LePenseur 
 
 
... trug kurz vor dem Jahreswechsel heute ein kleiner Artikel in Österreichs selbsternannter "Qualitätszeitung" DiePresse bei (wie gewohnt als Abschreibübung von der APA-Meldung):

41 Buben und junge Männer bei Beschneidungsritual in Südafrika gestorben

Jedes Jahr sterben in Afrika dutzende Pubertierende bei Beschneidungen, die nicht fachgerecht durchgeführt werden. Heuer waren es deutlich mehr als im Vorjahr.

In Südafrika sind während des diesjährigen traditionellen Beschneidungsrituals 41 Buben und junge Männer gestorben.
Was daran den Blutdruck steigert? Nun, nicht nur die Tatsache, daß wegen eines idiotischen Rituals 41 Menschen einen sinnlosen, völlig überflüssigen, vorzeitigen Tod erlitten haben, sondern der leisetreterischen Art wegen, mit der DiePresse/APA den Schwerpunkt der Kritik auf die nur zweitrangige Frage der "richtigen" medizinischen Ausbildung der Beschneider legt:
Es geht dabei um eine kulturelle Praxis, bei der pubertierende Buben in ländlichen Gegenden, oft fernab von Gesundheitseinrichtungen beschnitten und auf ihre Rolle als Erwachsene vorbereitet werden. 
Sorry, was soll dieses Bullshit-Bingo!? Pubertierenden Buben am Schniedel rumzusachnipseln hat etwa so sehr mit "kulktureller Praxis" zu tun, wie Mädchen aus Anlaß der ersten Regelblutung an den Schamlippen was wegzuschneiden. Oder Tiere durch Ausbluten verenden zu lassen (was man beschönigend "schächten" nennt, aber einfach eine grausame Schlachtungsmethode ist). Was, bitteschön, ist an solchen Bestialitäten "Kultur"? Kultur ist: Bach, Goethe, da Vinci, ein Palast von Palladio ... von mir aus noch ein Film von Ingmar Bergmann oder ein perfekt ausgebauter Bordeaux — aber ein Vorhautwegschnipseln? Geht's noch?!
 
Und inwiefern werden die Opfer der Vorhaut-Beseitigung "auf ihre Rolle als Erwachsene vorbereitet"? Was ist an einem beschnittenen Penis "erwachsener" als an einen unbeschnittenen? Das ist doch animistisch-fetischistischer Schwachsinn der Extraklasse!
 
Und man komme jetzt nicht mit dem Argument, daß "die Religion" diese Rituale gebietet. Sorry: wenn die Nazis eine Religion der "Rassenreinheit der nordischen Rasse" vertraten (und das war in der Essenz ihre Religion!) und demgemäß Mischlinge diskriminierten und Angehörige "minderwertiger" Rassen auszurotten versuchten, dann hat man diese weltanschaulichen Eskapaden mit vollem Recht abgeschafft: weil die bewußte Schädigung von Menschen aus weltanschaulichen Gründen ein schweres Unrecht ist, Punkt. Ach, aber das bisserl Vorhaut ... das ist doch kein Schaden! Wirklich nicht? Dann schlage ich Ihnen einen Ihrer Zähne aus ... wo ist der Schaden, Sie haben eh noch 31 zum Beißen, das wird doch reichen!
 
Und jetzt kommt natürlich gleich die Nazi&Antisemitismus-Keule geflogen, daß ein Verbot der Beschneidung ein ganz schröckliches Unrecht gegenüber den Juden darstellen würde, die dadurch in ihrer Religionsfreiheit verletzt würden ... denn sie würden dadurch an der Befolgung fundamentaler Gebote Gottes gehindert!
 
Also dieses "Argument" können Sie sich schieben, wohin Sie wollen! Was wäre von einem Gott zu halten, der die Genitalverstümmelung von Minderjährigen (bei Juden sogar: Neugeborenen) als "Gebot" aufstellt? Ein Gott, der Myriarden von Milchstraßen schuf (deren jede viele Milliarden Sterne enthält, um die nocht weit mehr Planeten kreisen, einer von ihnen: die Erde) — so ein Gott verlangt ein "Vorhautopfer", damit ein Volk, genauer: ein kleines Völkchen auf besagtem Planeten, bei ihm "in Gnade steht"? So ganz ernstgemeint, jetzt?
 
Solch ein Gott ist entweder ein perverses Ungeheuer (was ich nicht glaube) oder eben ein steinzeitliches Hirngespinst irgendwelcher durchgeknalltter Priester und/oder Propheten. Weg damit auf den Misthaufen der Geschichter, wo sich längst das Rausschneiden von Herzen ("damit morgen die Sonne wieder aufgehe") oder die Opferung Erstgeborener (an Baal etc.) befinden.
 
Statt diesen Skandal als solchen zu benennen, geht DiePresse/APA den bequemen Weg der Camouflage: was wirklich empörend ist, wird nicht erwähnt, sondern der Mangel an medizinischer Schulung der Kritik unterzogen. Und genau das ist der noch größere Skandal: das Wegducken vor einer Schelte durch Juden und Moslems, die an ihren barbarischen Vorhautopfern festhalten, als ob das Heil der Welt davon abhinge!
 
Wie human ist das vergleichsweise das Christentum: die Aufnahme ins  Erwachsenenalter wird durch eine Berührung der Wange durch zwei Finger des Bischofs symbolisiert, wie vorher die Taufe  nichts weiter ist als eine symbolische Abwaschung: Riten, die ungefährlicher und selbstverständlicher nicht sein könnten! 
 
Man komme mir nicht mit dem Hinweis, daß "die Kirche" vor hunderten Jahren Ketzer blutig verfolgt habe usw. ... Ja, unschön! Aber wir leben heute und nicht damals. Ich würde meinem Hausverwalter auch ja was erzählen, wenn er mir, statt die kaputte Steigleitung der Stromversorgung zu reparieren, damit kommt, daß im Mittelalter die Menschen auch keine Elektrizität hatten ...
 

Prosit Neujahr!

  von Sandokan

Ich sage schon mal Prosit und Frohes Neues Jahr! 
Denn 2026 wird sicher nicht weniger "amüsant" als das alte Jahr, das jetzt in den letzten Zügen liegt.

Der eine oder andere mag sich noch erinnern, 2025 habe ich mit einigen Nummern von Chris Rea begrüßt. Dieser hat leider am 22. Dezember diesen Jahres seine letzte Reise angetreten.
Ein guter Grund ihn auch diesen Silvester gleich zu Beginn zu setzen.
 Requiescat in pace!

 












Surprise, Surprise!

by  Meme Dept. 

 


Prof. John Mearsheimer und Max Otte: Quo Vadis Ukraine, Trump, Germany and Europe

Gastkommentar
von Reffke
 
 
Ziemlich aktuell und sehr zu empfehlen! Auf Youtube
 

... oder über https://www.neuer-weg.com/media/29968. Super mit Transscript. [[top]]

 

Dienstag, 30. Dezember 2025

... goes without saying!

by  Meme Dept. 

 


Dekolonialisierte Idiotie

von Manfred Müller
 
 
Unter dem Titel "Britische Eliteuniversität will Examen abschaffen" ätzt Hadmut Danisch über die Idioten-Förderung, die offenbar im United Kingdom grassiert:
Sie sagen, dass Examensprüfungen und die Aufgabe, Essays zu schreiben, abgeschafft werden müssten, weil sie weiße Studenten unfair bevorzugten. Die üblichen Prüfungsmethoden beruhten darauf, “smartness based on white privilege” abzuprüfen, und für Studenten ethnischer Minder-heiten seien sie schwerer. Deshalb müssten sie im Zuge der Dekolonialisierung der britischen Universitäten abgeschafft werden. Grund dafür sei, dass sie für „systemische Ungleichheiten“ sorgten und durch einfacherer Prüfungen wie „writing reflective journals“ (was auch immer das sein mag) ersetzt werden müssten.
Und dieses Land, das erkennbar "von des Gedankens Blässe angekränkelt" sein muss, um so einen Unsinn zu propagieren, will als Speerspitze des "diversen" Westens gen Russland vom Leder ziehen & China das Fürchten lehren? Das wird ausgehen wie im Fall von Merzland. 
 
Ob "genderfluider Waschbär" oder "get rid of exams [...] because they are deemed to be biased against certain groups" — die Idiotie kennt keine Grenzen! Nicht mal die des eigenen Untergangs. Obwohl die Briten damit seit 1945 schon ihre Langzeit-Erfahrung gemacht haben. Hat scheints nichts genutzt...
 

Montag, 29. Dezember 2025

Wenn du auf deinem Handy den aktuellen Silberkurs gecheckt hast ...

 von Sandokan

Gang of Four

by  Meme Dept. 

 


Etwas ganz aktuelles — und auch unglaubliches! — aus Rumänien

von Helmut
 
 
In Rumänien hat man sich verschiedentlich den Kommunismus zurückgeholt

Wirtschaftlich ist das ein von der EU angeleiertes System, in dem man die Menschen systematisch verarmt. So, wie Klaus Schwab getönt hat: „Ihr werdet nichts besitzen und glücklich sein!“ Früher, gerade in den letzten Jahren im System Ceausescu, da hatten die Leute zwar Geld, aber es gab nichts zu kaufen. Heute gibt es alles zu kaufen, aber die Leute haben kein Geld. Letztlich kommt es aufs selbe raus.

Es wird ein sehr schwieriges Jahr, dieses 2026, für viele Menschen hier in Rumänien. Die Preise steigen, insbesondere für Energie, in den Himmel. Die meisten haben das Glück, in den eigenen vier Wänden zu leben, und da kann man noch so manches selbst regeln. Z.B. das Heizen, wenn man im eigenen Häuschen wohnt, mit Holz. In den Wohnblocks in der Stadt wird’s schon schwieriger. Manche koppeln sich von der städtischen Gaslieferung ab, und stellen sich eine Propangasflasche in die Wohnung. Klar ist da höchste Vorsicht geboten, und die Meldungen über Explosionen häufen sich:


Hängt natürlich mit der Methode von EON zusammen, die das Monopol für die Gaslieferung in die Haushalte besitzt. Wenn z.B. im Winter der Gasverbrauch steigt, dann wird das Gas „verschnitten“. Es gibt Erdgas mit höherem Brennwert pro Volumeneinheit, und auch Gas mit niedrigerem Brennwert. Das in Rumänien geförderte Gas ist von hoher Qualität. Aber die Importe, z.B. aus Aserbaidschan haben niedrigere KW-Werte. Bewusst weigert sich EON, so wie in anderen EU-Ländern, die Abrechnung über KW-Messung durchzuführen, man hält (mit Unterstützung der Regierung) an der Volumenmessung fest, die „gutes“ und „schlechtes“ Gas zum selben Tarif berechnet.

Zur Justiz:

Aber die Überschrift bezieht sich hauptsächlich auf die Methoden, wie man politische Gegner bekämpft. Das war im alten Regime ähnlich. Lediglich die Zeiten des „präventiven Arrests“ waren deutlich kürzer — man konnte im Schnellverfahren eine Anklage und eine Verurteilung erreichen, auch, wenn‘s oftmals konstruiert war.

Ich habe schon mehrmals darüber berichtet, dass man zwei politische Gegner mit allen Mitteln ausschalten will. Das ist der Präsidentschaftskandidat Georgescu aus dem Dezember 2024, der den höchsten Stimmenanteil bekam und weshalb die Wahl annulliert wurde, und ein Kommunalpolitiker namens Potra, der laut dem seltsamen kommunalen Wahlergebnis im Juni 2024 von fast 20.000 Stimmen angeblich um 300 Stimmen zu wenig gehabt hätte, im Vergleich zum Amtsinhaber, der von der großen Partei in Bukarest promotet wird.

Das prinzipielle Problem: Sowohl Georgescu als auch Potra haben genügend eigenes Vermögen, um nicht nur den Wahlkampf zu finanzieren, sondern politisch auch auf eigenen Beinen zu stehen. Alle anderen sind auf den Rückhalt einer Partei angewiesen, die ihnen sagt, was sie zu tun und zu lassen haben. Klar gab es auch Kontakte dieser beiden Personen untereinander, und genau das versucht man nun, politisch zum Vorteil der Regierenden zu verwenden.

Diese konstruierten Vorwürfe hinsichtlich des Sturzes der Regierung, dann weiter in Richtung Unterstützung durch Moskau, sowie Geldwäsche und sonstige juristische Erfindungen sind durch nichts zu beweisen. Die von der Regierung unter Druck gesetzten Staatsanwälte treten auf der Stelle, weil sie keinen Beweis für diese Vorwürfe zusammenbringen. Deshalb wird auch kein Prozess eröffnet. Potra, der sich zu Beginn dieser Hetzjagd auf ihn mit seiner Familie in die arabischen Emirate begeben hatte, ist aber aus eigenem Entschluss im November wieder nach Rumänien zurückgekommen, um diese Vorwürfe endlich gerichtlich zum Abschluss zu bringen.

In dieser Beweisnot ist nun aktuell Folgendes geschehen:

Man hält Potra in dem sog. „präventiven Arrest“, der sich rechtsstaatlich mit nichts begründen lässt. Es besteht keine Fluchtgefahr, weil er ja eigenwillig nach Rumänien zurückgekommen ist, und man wirft ihm auch keine Schwerkriminalität vor. Es geht rein um politische Vorwürfe. Der Staatsanwalt hat nach einem Monat dieses Arrests einen weiteren Monat beantragt, wogegen Herr Potra Widerspruch eingelegt hat. Das Oberste Gericht hat aber diesen Arrest bestätigt, was bei der kürzlich veröffentlichten korrupten Verbindung zwischen Regierung und Justiz kein Problem darstellt.

Diese Entscheidung ist am 24. Dezember gefallen. Und nun kommts:

Am Abend des 24. Dezembers hat man Herrn Potra in ein Büro gebracht, wo sich auch Leute aus der Staatsanwaltschaft befunden haben. Ein Rechtsbeistand wurde ihm dabei nicht gewährt. Dabei wurde ihm aufgetragen, dass er gewisse Äußerungen zu Papier bringen und unterschreiben sollte, die sich gegen Georgescu richten. Offensichtlich wollte man dadurch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Als er sich weigerte, hier Unwahrheiten zu unterschreiben, drohte man ihm, dass sich seine Situation dadurch nicht verbessert. Natürlich weiß man, dass man einen Mann wie ihn, der auch bei der französischen Fremdenlegion gedient hat, mental nicht in die Knie zwingen kann, aber man hat einen anderen Hebel gefunden:

Man drohte ihm, dass man seinen Sohn, der sich zusammen mit ihm in Arrest befindet, zu verlegen, und zwar in eine Abteilung, wo sich Gewaltkriminelle befinden. Also ein klarer Versuch einer Erpressung. Dagegen hat nun Herr Potra Anzeige erstattet, wobei aber — gemäß der Anweisung der Regierung — nichts herauskommen wird.

Man stelle sich das einmal vor, was heutzutage in einem Justizsystem eines EU-Staates möglich ist, und das alles mit Toleranz von Brüssel. Kein einziges Veto kommt von dort. Die nachteilige Auswirkung für Herrn Potra und seine engsten Anverwandten: Insgesamt sind nun 60 Tage im Arrest vorgesehen, und vermutlich wird auch diese Anordnung später wieder verlängert. Denn die Staatsanwaltschaft bringt keine Beweise zusammen, die eine Prozesseröffnung zum Erfolg führen würde.

Viele wundern sich, dass so manche mittlerweile bedauern, dass man damals Ceausescu erschossen hat. Sie kommen langsam drauf, dass man damals das „falsche Schwein“ geschlachtet hat. 
 
Ich wundere mich nicht, bei derartigen Vorkommnissen.
 

Sonntag, 28. Dezember 2025

Adieu B.B.

von LePenseur
 
 
Eben las ich die Nachricht — bemerkenswert, daß sie der Versuchung widerstand, durch Operationen und dergleichen ihren verführerischen Reiz zu konservieren (was freilich fast immer dazu führt, daß uns statt einer Schönheit eine "Schönheitskonserve" anlächelt, die sich zur Schönheit verhält wie eben eine Obstkonserve zu frischem Obst ...). Sie hinterläßt ja genügend Filme und Photos, die sie im Glanz jugendfrischen Zaubers verewigten — was soll also der vergebliche Versuch, etwas davon in Rudimenten über die Zeit zu retten? Um sich doch eingestehen zu müssen: Sic transit pulchritudo mundi ... ... Doch so wird — und soll! — sie uns in Erinnerung bleiben:
 

BRIGITTE BARDOT
 
R.I.P.
 

Samstag, 27. Dezember 2025

Rauchzeichen aus dem Urlaub

von LePenseur
 
 
Musikalisches Rauchzeichen aus dem Urlaub — am 27. Dezember die 27. Symphonie von Nikolai Mjaskowski:
 





Na, schlecht?!

von LePenseur
 
 
Eine optisch angenehmere Alternative zum heutigen Tagesheiligen, Johannes Evangelista, dessen ekstatisch-apokalyptische Visionen nach der gestrigen Steinigungsdarstellung in Anbetracht der derzeitigen Weltlage nicht unbedingt die Feiertagsstmmung zu heben geneigt ist. Daher zur Abwechslung eine Maid im weißen Bikini. Ein bisserl spinnert (wie der Wiener sagen würde) ... aber hallo! Waren und sind das in dem Alter nicht fast alle ...?
 
 
 

Freitag, 26. Dezember 2025

John Mearsheimer : An Incoherent Foreign Policy

von kennererlage
 
 
Dieses Interview (24.12.) mit Prof. John Mearsheimer ist so interessant, dass ich es trotz Urlaubs verlinken will:
 
 
Ebenfalls sehenswert die Analyse der derzeitigen Lage im Interview mit Col. Lawrence Wilkerson:
 
 

Die Steinigung des Stephanus

 
Lokale Traditionen des Nahen Ostens, die sich erhalten haben. Demnächst auch in Mitteleuropa gebräuchlich ...
 
 

 

Donnerstag, 25. Dezember 2025

„Geschürte Gräben“

von Deliberator  Austriacus  
 
 
DiePresse zitiert den designierten Erzbischof von Wien, Josef Grünwidl, zu einem Instagram-Posting der ÖVP vor einigen Tagen, das auf schwarzem (gar nicht türkisem? Tz, tz, tz...) Hintergrund da lautete:
„Wusstest du, dass zwei Drittel das Zusammenleben mit Muslimen als schwierig empfinden?“
Der rote Finanzminister (mit dem passenden Namen für seinen Job) Marterbauer sah sich bereits veranlasst, sich für dieses Postings des Koalitionspartners zu entschuldigen. Jetzt übt sich der künftige Kirchenfürst (der keiner sein will, sondern „der Erzbischof von nebenan“...) in behutsamer Kritik. Nun, gegen Kritik ist nichts einzuwenden, nur sollte sie halt inhaltlich richtig sein, nicht wahr? ... Was also meint der Erzbischof von nebenan (und demnächst Wien):
Er nehme ernst, wenn Menschen konkret in ihren Erfahrungen Probleme mit Muslimen haben, so Grünwidl auf Ö1. „Etwas skeptischer sehe ich, wenn es um gemachte Empörung geht oder geschürte Gräben, die hier aufgerissen werden und wo dann manche mitlaufen und mitschreien, obwohl sie persönlich noch nie eine negative Erfahrung mit Migranten oder Muslimen gemacht haben.“ 
Wirklich, so ganz im Ernst, Herr Erzbischof in spe? Wenn zwei Drittel der Österreicher eine zunehmend sich radikalisierende und fundamentalische Religion, die überall dort, wo sie die Mehrheit übernommen hat, die Zurückdrängung bis Ausrottung der „Ungläubigen“ betrieben hat und auch ganz aktuell, z.B. in Syrien und dem Irak damit beschäftigt ist, als „schwierig empfinden“, dann ist das eine „gemachte Empörung“?
 
Aber sonst geht's noch gut, Hochwürden...?  
 
Man kann – um ein von unserem Blogbegründer gern verwendetes Max-Liebermann-Zitat anzuführen – „nicht soviel fressen wie man kotzen möchte!“ 
 
Mittlerweile hat jeder Österreicher, der nicht gerade im letzten Winkel eines Hochalpentales lebt, sondern in einer Stadt oder größeren Ortschaft am Lande (und das ist die überwältigende Mehrheit der Österreicher!) mehr als genug Erfahrungen mit Immigranten sammeln können – nein: MÜSSEN! Und die waren eben zu weitaus größerer Zahl negativ statt positiv (in diesem Zusammenhang glaube ich nicht einmal an bloß „zwei Drittel“ – es werden deutlich mehr sein)!
 
Sich jetzt hinzustellen und salbungsvoll Betroffenheit zu mimen über „geschürte Gräben“, denn:
„Es gibt sehr viele Migranten, sie sich gut integrieren, die wertvolle Teile unserer Gesellschaft sind.“ Aber: Es gebe genauso auch integrationsresistente Menschen, „die sich hier nicht ein-gliedern wollen und die leider dann auch Probleme verursachen.“  
ist ziemlich daneben! Ja, es gibt sicher Migranten, sie sich gut integrieren – aber unter denen wird man nicht „sehr viele“ Museln finden, sondern eher recht wenige! Und unter ihnen sind wieder die Afghanen, Iraker, Pakistani, Syrer und Nordafrikaner genau die, die sich erfahrungsgemäß am schlechtesten integrieren. Denn integrieren heißt: die Regeln der Einheimischen akzeptieren. Und das tun die garantiert nicht. Denn: im Gegensatz zu Nicht-Museln, die kleine Musel-Mädchen in aller Regel nicht bedrängen und/oder vergewaltigen, ist das in die Gegenrichtung deutlich anders. Im Gegensatz zu Nicht-Museln, die nur ganz selten Museln abstechen oder bei Terroranschlägen abknallen, ist das in die Gegenrichtung nicht so selten. Im Gegensatz zu Nicht-Musel-Eltern, die in Kindergarten und Schule keinen Aufstand inszenieren, wenn ein Musel-Kind etwas anderes isst als das eigene, terrorisieren Musel-Eltern die Schulleitungen, bis alle etwas Halal-konformes reingewürgt bekommen müssen (nicht nur die Museln), bis ja kein Nikolaus, kein Advent gefeiert wird, sondern dafür auf den Ramadan gebührend Rücksicht genommen wird usw. usf.
 
Und was so seltsam ist: insbesondere in Wien gibt es (und gab es früher noch viel mehr) jüdische Kinder in den Schulen, aber ich kann mich nicht erinnern, dass von denen jemals eine derartige Sonderbehandlung bis hin zur Zwangsbeglückung nichtjüdischer Mitschüler eingefordert wurde! Dasselbe gibt auch für orthodoxe Migranten, die ihre Weihnachts- und Osterfeier zu anderen Terminen begehen, ohne deshalb allen penetrant mit Pochen auf eine Sonderstellung auf die Nerven zu fallen. Es ist eben wirklich ein muselmanisches Sonderproblem, mit dem wir in Europa zu kämpfen haben – aber das kehren Sie einfach unter den (Gebets-?)Teppich.
 
Mit einem Wort: Sie betreiben eine eklatante Beschönigung der Sachlage, oder weniger freundlich ausgedrückt
 
Sie lügen einfach! 
 
Wenn Sie schon vor Amtsantritt damit beginnen, sich an die Mainstream-Meinung der linken Medienmacher anzudienen, brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn viele Ihnen mit Misstrauen begegnen werden, so wie früher Ihrem Vorgänger.
 
 
P.S.: die Postings, in denen gleich auf den aktuell in den Medien auf und ab gespielten Terror in Hollabrunn hingewiesen wird, könnt ihr euch sparen, Trolle!

1. ist das der erste Fall nach unzähligen Anschlägen auf christliche Kirchen, die aufgebrochen, beschädigt, beschmiert und verwüstet wurden, was allerdings von den Mainstream-Medien so gut wie nie erwähnt wurde und wird;

2. hat das Ganze ein penetranten Geruch von false flag! Da schießt“ einer auf den Bundespräsidenten“ (wie oe24.at ganz betroffen getitelt hat ... aber es war bloß ein Schuss auf ein Foto desselben usw.). Und dass das alles zufällig“ im zeitlichen Zusammenhang mit dem ÖVP-Posting geschah, war vermutlich so ein „Zufall wie bei 9/11 die Abschaltung der Luftraumüberwachung in New York, weil zufällig“ an diesem Tag eine Übung stattfinden sollte, bei der ein Terroranschlag mit Flugzeugen geübt“ werden sollte. 

Also mal halblang!
 

Wollt Ihr uns mit aller Gewalt für blöd verkaufen?

von Helmut

Eigentlich wollte ich in diesem Jahr keinen Artikel mehr schreiben, ich habe andere (persönliche) Dinge, die mich beschäftigen. Aber das, was ich so kontrollhalber mitbekomme, das erfordert eine Reaktion von mir.

Was meine ich damit:
In den letzten Tagen, in der letzten Woche, war zu beobachten, dass in den sogenannten sozialen Medien eine intensive Kampagne für die von der Regierung verbreitete Meinung angeleiert wurde, und das teilweise in extremer Form.

Der Ukraine-Krieg - da werden „Neuigkeiten“ verbreitet, dass dem Russen täglich hunderte Panzer kaputt geschossen werden und er bald keine Militärgeräte mehr hat. Außerdem ist die Versorgung seiner Soldaten im Eimer, die russischen Soldaten ernähren sich mittlerweile auf Basis des Kannibalismus. Die russische Wirtschaft stünde schon mit dem Rücken zur Wand, usw. usw.

Dazu die Horrorgeschichten, dass wir im kommenden Jahr aufgrund des Klimawandels Temperaturen von über 50° zu erwarten haben, außerdem bereits die erschreckenden Zahlen von Grippeinfektionen, die nur einen einzigen Ausweg aus der Situation zulassen  nämlich Impfen auf Teufel komm raus.
Und so weiter, man kommt an kein Ende mit dem Aufzählen der Horrornachrichten. 

Klar stelle ich mir die Frage, ob den Mist überhaupt noch jemand glaubt. Jeder, der sich über seriöse und vor allem informierte Seiten am Laufenden hält, der weiß schon, dass wir damit vergackeiert werden (werden sollen). Nun ist das ja mit dieser Politpropaganda nichts Neues für mich, aber ich frage mich, warum in den letzten Tagen so gerafft? Es fällt regelrecht auf.
Vielleicht gibt es jemanden im Forum, der da durchblickt und eine Erklärung dafür hat?!

Carl Heinrich Graun: Auf, frohe Christen!

 
 
 
00:00 Auf, frohe Christen (Chor)  
05:46 Mit was für Pracht bricht aus dem Stalle (Rezitativ Bass)  
06:35 Mit demutsvollen Lippen (Arie Sopran)  
13:34 Mein Jesus ist dem Sünder Orden (Rezitativ Sopran)  
14:14 Mit freudigen Zungen (Arie Sopran)  
20:40 Lobt Gott den Herrn der Erden (Chor) 
 
Marie Luise Werneburg, Sopran 
Jonathan de la Paz Zaens, Bass 
MarienVokalconsort 
Aris & Aulis Barockorchester 
Leitung: Marie-Louise Schneider 
 

Christtagsmorgen

 

Georg Waldmüller (1844)