Freitag, 16. Januar 2026

Max Blumenthal: Protecting Protesters or Manipulating Unrest?
John Mearsheimer: Dismantling Iran — The Four Part Strategy.

von kennerderlage
 
 
Judge Napolitano und Max Blumenthal sprechen zum Thema der Demonstrationen im Iran, bei denen nach US/Israel-Propaganda 20.000 Menschen erschossen wurden. Irgendwie erinnert das alles an die Brutkasten-Morde der Iraker in Kuweit, die sich danach als kompletter Propagandabetrug heraus stellten, ebenso wie dann die Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins. Das "Imperium der Luegen" verliert allerdings langsam das Vertrauen vieler Menschen. Viel zu weniger und viel zu langsam, leider ...
 
 
Mindestens ebenso interessant ist Prof. John Mearsheimer bei Daniel Davis mit seinen Anmerkungen, zur vierteiligen Strategie der US-Geheimdienste, die letztlich im erfolgreichen regime change gipfeln soll:
 
 
Info unter dem zweiten Video:

Prof John Mearsheimer argues that Western media misrepresents events in Iran as an organic, popular uprising against a mismanaged regime. Instead, they claim the unrest follows a familiar U.S.–Israeli four-step regime-change playbook. 

Economic warfare: The U.S. imposes sanctions that deliberately damage Iran’s economy, creating widespread hardship. Protests then arise largely in response to these externally induced economic conditions. 

Fueling protests: The U.S. and Israel allegedly encourage, organize, and support mass protests, citing evidence such as Israeli media reports, statements by U.S. officials, Mossad involvement, and the use of Starlink terminals by protesters after Iran shut down the internet. 

Disinformation campaign: Western audiences are told the protests are purely internal and democratic, while messaging inside Iran is designed to convince people the regime is collapsing and momentum is unstoppable. 

Military intervention (planned but not executed): Once the regime appears near collapse, U.S. and Israeli military force would be used to strike infrastructure and elites to finish it off. 

According to the speaker, this strategy has failed because protests have sharply declined and the Iranian government’s crackdown has largely succeeded. Israeli commentators and even President Trump’s shifting rhetoric are cited as acknowledgments of failure. The concern now, they argue, is that Trump—having expected the regime to be on its last legs—may consider military force to “rescue” a collapsing strategy, despite reduced U.S. combat power in the region and Iran’s stated intention to retaliate directly against U.S. and Israeli targets. 
 
Overall, the discussion frames the situation not as a democratic uprising but as a stalled external regime-change effort that risks escalating into a broader military conflict. 
 

Heute vor 125 Jahren

von LePenseur
 
 
... wurde ein gewisser Fulgencio Batista y Zaldívar in der Stadt Banes im Osten Kubas geboren. Gestorben ist er allerdings nicht in seiner Heimat, sondern am  6. August 1973 in Marbella, in Spanien. Wikipedia vermerkt:
Von 1940 bis 1944 amtierte er als gewählter und von 1952 bis 1958 als diktatorisch regierender Staatspräsident Kubas. Er wurde 1958 im Rahmen der Kubanischen Revolution gestürzt.
Immerhin fünfzehn Jahre Pensionistenleben im Nobel-Badeort Marbella, weich gebetten auf 40 Mio. Dollar, die er bei seiner Flucht hatte mirgehen lassen: nun, es gibt schlimmere Schicksalsschläge, die einen treffen können! Der Wikipedia-Artikel über ihn liest sich spannend, die Rolle der USA in all den Jahren, die Batista teils als Strippenzieher hinter den Kulissen oder eben direkt an der Macht verbrachte, wird im Lexikonartikel dezent gestreift – ach, warum denn bloß nur gestreift ...?
 
1957 dürfte er in Deutschland gewesen sein, denn der Wikipedia-Artikel vermerkt unter "Auszeichnungen (Auswahl)" die Sonderstufe des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, und sowas kriegen nur besuchende Staatsoberhäupter. Ob er auf der Flucht auch seine Orden mitnehmen konnte? Auf dem obigen Bild trägt er sichtlich eine andere Großkreuz-Dekoration, vermutlich die Präsidenten-Ausfertigung (mit Staatswappen auf dem Cordon) des entsprechenden kubanischen Ordens, denn was anderes gehört sich einfach nicht bei einem offiziellen Präsidentenporträt!
 
Wenn es nach Adolf Trumpler und seinem Unterläufel im US State Dept. geht, wird demnächst wieder ein kubanischer Präsident ins Exil flüchten müssen, wenn er das überhaupt schafft ... und selbst wenn, dann vermutlich nicht so unbehelligt wie seinerzeit Batista von Seiten Fidel Castros ... ...

Donnerstag, 15. Januar 2026

Career planning

by  Meme Dept. 



Habsburger-Orden, im Spiegel betrachtet

von  Deliberator  Austriacus 
 
 
Frau Dr. Ursula Stenzel, unbestritten die Grand Dame des österreichischen Journalismus, hat aufgrund der (in jeder Hinsicht) „merkwürdigen“ Auslassungen Karl Habsburgs über die FPÖ ebenso wie bereits der ehemalige FPÖ-Parteiobmann Ing. Norbert Hofer die Konsequenz gezogen und ihre Mitgliedschaft im St. Georgs-Ritterorden zurückgelegt:
„Diesen Orden lege ich heute aus Protest gegen die Äußerung Karl Habsburgs zur FPÖ zurück“, schrieb sie auf „X“. Das tue sie „mit Bedauern“, aber Stenzel wolle sich „noch in den Spiegel schauen können“. 
zitiert sie DiePresse. Hut ab!
 

Trumplers Vorbild

von Manfred Müller
 
 
Wer wissen will, woraus Adolf Trumpler seine Venezuela- und Grönland-"Strategie" bezieht, wird u.a. in der Rede des damaligen Reichskanzlers vom 19. Juli 1940 reiches Quellenmaterial finden. Was der damalige Welten-Herostrat so an Gründen zur Besetzung Dänemarks und Norwegens nannte, erinnert frappant an die uns präsentierten "Gründe" für die Unterwerfung und Plünderung Venezuelas und die geplante Besetzung Grönlands.
 
Wollen wir hoffen, dass das Schicksal Trumplers ähnlich "ruhmreich" verlaufen wird wie das des besagten anderen Politikers! Wobei hoffentlich der weltweite Blutzoll bis zu seinem Ende deutlich geringer ausfallen wird.  
 
Irgendwas sollten ja sogar Amis aus der Geschichte gelernt haben ... 
 

Mittwoch, 14. Januar 2026

Taxes are the price

by  Meme Dept. 



Douglas Macgregor: The Kremlin Reads Trump Clearly

von kennerderlage
 
 
Wieder eine informative und interessante tour d'horizon mit Andrew Napolitano und Col. Douglas Macgregor: 
 
 
 

Mogelpackung Milei

von LePenseur
 
 
Daß dieser angebliche Libertäre (und Busenfreund von Adolf Trumpler) Javier Milei wohl eine eindeutige Mogelpackung der globalistischen "Eliten", also des Filzes von krimineller Hochfinanz und internationalen Konzernen, sein dürfte, wurde auf diesem Blog schon mehrfach thematisiert (siehe hier: 1 - 2- 3). Daß er nicht bloß eine Mogelpackung, sondern dazu noch eine bis zur völligen Charakterlosigkeit heuchlerisch verlogene Politfigur und East-Coast- & City-of-London-Marionette ist, thematisiert der folgende
 
 
Gastkommentar
von Nereus
 
 
Wie lange kann sich Brasilien noch in den BRICS halten? Wollen wir wetten, daß wir bald auch von dort neue Nachrichten bekommen, die "ins Bild passen" werden? Blicken wir zunächst nach Argentinien:

In der bei Touristen beliebten Region Patagonien im Süden Argentiniens toben schwere Wald-brände. Es handele sich um eine der schwersten Umweltkrisen, die die Provinz Chubut je erlebt habe, sagte Gouverneur Ignacio Torres dem Radiosender Radio Mitre.

"Jedes Jahr gibt es Brände, ob versehentlich oder vorsätzlich, aber jetzt wächst jeder Brandherd exponentiell und ist nur sehr schwer zu kontrollieren", so Torres. Zudem erlebe die Region derzeit "die größte Dürre seit 1965".

Die argentinische Regierung geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Brände vorsätzlich gelegt worden sind. Die Polizei habe demnach Beweise sichergestellt. Festgenommen wurde bisher niemand.
(Quelle

Von Europa wissen wir, daß solche Waldbrände Regionen für Wirtschaft und Touristik erschließen sollen. Ist das hier auch so?

Im Dezember 2023 öffnete Präsident Javier Milei Land in Patagonien für vermehrte aus-ländische Investitionen, indem er ein früheres Gesetz, das den ausländischen Besitz von länd-lichem Land einschränkte, aufhob und ein neues Anreizsystem für Großinvestitionen einführte. 

Darüber hinaus kürzte Milei die Mittel für das nationale Brandbekämpfungssystem um 81 %.

Im Jahr 2024 brannten 50.000 Hektar Land in Patagonien, und Milei entsandte das Militär, um die indigene Bevölkerung der Region – die Mapuche – zu verhaften und sie wegen Brand-stiftung anzuklagen.

Die Mapuche-Kultur in Patagonien reicht bis ins Jahr 600 v. Chr. zurück.

In den Provinzen Río Negro und Chubut sind groß angelegte, millionenschwere Industrie- und Bergbauprojekte in Planung, da Milei seine Ziele zur Schaffung einer extrem offenen Markt-wirtschaft in Argentinien vorantreibt.

Drei britische Unternehmen, Pan American Gold (Muttergesellschaft BP), Rio Tinto und Pata-gonia Gold, haben im Rahmen von Mileis „Landverkäufen” in den Bau von Gold- und Silber-minen, Ölpipelines und Lithiumminen in Patagonien investiert. 

Das Volk der Mapuche muss umgesiedelt werden, da das Land verwüstet wird. 

Und die Brände bereiten das Land für den Bergbau vor.
(Quelle
So kommt zusammen, was zusammenkommen soll. 
 
[[kotz]] 
 

Dienstag, 13. Januar 2026

The crystal-clear answer is....

by  Meme Dept. 



B I N G O !

 

Douglas Macgregor: is the US in control or out of control?

von kennerderlage
 
 
Neil Oliver liefert uns ein sehr interessantes Interview mit Col. Douglas Macgregor zu den Ereignissen in Venezuela und Trumps Drohungen in Sachen Groenland:
 
 
Absolut sehenswert! 
 

Übertünchen der US-Barbarei durch Verleumdung Russlands und Chinas

von LePenseur
 
 
Bei Krisenfrei.com, einer lesenswerten Website mit interessanten Kommentaren zum Weltgeschehen, findet sich unter dem obigen Titel ein Artikel von Finian Cunningham, ursprünglich bei strategic culture erschienen:
Die westlichen Medien tun, was sie normalerweise tun: die kriminelle Aggression der Vereinigten Staaten zu minimieren und zu vertuschen

Trumps unverhohlen illegaler militärischer Angriff auf Venezuela, die Entführung seines Präsidenten, die Ermordung ausländischer Staatsangehöriger und der Diebstahl der riesigen Ölressourcen des Landes werden nicht für die Litanei schwerer Verbrechen gerufen, die solche Aktionen darstellen. Die Aggression, die die USA vollzogen haben, ist der Nürnberger Standard des „Höchstverbrechens“.

Dennoch können die von den USA und den Unternehmen kontrollierten Nachrichtenmedien nicht über all dies berichten oder sich dazu äußern. Die britische BBC hat ihren Journalisten verboten, das Wort „Entführung“ zu verwenden.

Anstelle einer unverblümten Verurteilung von Trumps mehrfachen Verstößen gegen die UN-Charta und das Völkerrecht haben die westlichen Medien versucht, mit einem falschen Verleumdung Russlands und Chinas abzulenken.
(Hier weiterlesen) 
Im Ersten Weltkrieg hieß es in Deutschland: 
 
"Gott strafe England!" 
 
Nun ist es zwar unbestreitbar, daß auch heute 
noch die britische Regierung ein mieser Haufen ebenso korrupter, wie arrogant auf den Rest der Welt mit snobistischer Verachtung herabsehender Armlöcher ist ... nur: die Position Großbritanniens ist von einer — nein: der! — Weltmacht inzwischen zu der einer schwächelnden Regionalmacht herabgesunken, vor welcher sich (wenn überhaupt!) höchstens noch angrenzende Kleinstaaten wie Irland oder Sealand fürchten, die aber ihren Niedergang durch pompös-nostalgische royale Inszenierungen geschickt zu camouflieren versucht. 
 
Die Position als mafiamäßig brutal agierende, verlogen-heuchlerische, völlig moralbefreite Weltmacht haben die U.S.A. übernommen. Daher ist es angemessen, den Wunsch auf besagte heutige Weltmacht zu übertragen: 
 
"Gott strafe die U.S.A.!"
 
Und vielleicht ist gerade dieser Adolf Trumpler das geeignete Werkzeug Gottes, um die längst überfällige Zerstörung der schwärendsten Eiterbeule der Weltpolitik, nämlich: des US-Imperialismus unter Bedrohung und auf Kosten der ganz restlichen Welt, durch sein auftrump(f)endes Banditengehabe endlich in Gang zu setzen ...
 

Irre führen im Westen

von Manfred Müller
 
 
Ein Video von Napolitano mit Scott Ritter ist geeignet, einem die Nachruhe zu rauben. Und auch bei Tag ist es nicht beruhigend, diese Informationen (insebesondere über einen ganz besonderen Irren!) zu verarbeiten. Trotzdem sollte man es tun. Vorauswissen kann das Leben retten ...
 
 

Montag, 12. Januar 2026

Wenn ich ...

Gastkommentar
von H.  Blauzahn 
 
 
... Ministerpräsident von Dänemark wäre, dann würde ich unserem König folgende Vorgangsweise vorschlagen:
 
A. Entsendung geheimer Emissäre nach Peking und Moskau, die dort nachfolgende Vorschläge Dänemarks unterbreiten:
  1. Die Russische Föderation bzw. die Chinesische Volksrepublik vereinbaren mit dem Königreich Dänemark eine Garantie, Grönland nicht gegen den Willen Dänemarks zu besetzen, sowie nicht durch wirtschaftliche oder andere Sanktionen, welcher Art auch immer, zu benachteiligen.
  2. Die Volksrepublik China erklärt mit sofortiger Wirkung, auch keine Sanktionen wirtschaftlicher oder sonstiger Art gegenüber Dänemark und den Färöer-Inseln zu ergreifen.
  3. Die Russische Föderation erklärt das gleiche mit sofortiger Wirkung auch für die Färöer-Inseln, sowie nach Aufhebung der seitens der EU verhängten Sanktionen dieses auch auf das Territorium des EU-Mitglieds Dänemark auszudehnen.
    Sowie optional:
  4. Dänemark verpflichtet sich gegenüber der Russischen Föderation, der Verlängerung der bestehenden bzw. Verhängung weiterer EU-Sanktionen gegen die Russische Föderation nicht zuzustimmen.
  5. Die Russische Föderation und die Volksrepublik China verpflichten sich zur Unterstützung Dänemarks, falls ein anderer Staat den Versuch unternimmt, Grönland gegen den Willen Dänemarks zu besetzen.

B. Sobald die Vereinbarungen gemäß Vorschlägen 1.-3. getroffen wurden, ist deren Inhalt durch Notifikation an alle Staaten, mit denen Dänemark diplomatischen Beziehungen unterhält, bekanntzugeben sowie einzuladen, ebenfalls eine Garantie der Nicht-Besetzung bzw. -Sanktionierung Grönlands (Vorschlag 1.) abzugeben.

C. Der Regierung der U.S.A. öffentlich mitzuteilen, dass eine Zusammenarbeit zur Erschließung von Bodenschätzen jederzeit möglich ist, soweit dies 

  1. von der Regierung Grönlands gewünscht wird und
  2. unter Berücksichtigung der in Grönland geltenden Gesetze und sonstigen Vorschriften erfolgt.

D. Im Fall von Vereinbarungen gemäß Vorschlag 5. der Regierung der U.S.A. zunächst vertraulich deren Bestehen mitzuteilen und zugleich klarzustellen, dass im Fall von Drohungen oder offener Feindseligkeiten seitens der U.S.A. die dänische Regierung die Vereinbarung international bekannt zu machen gezwungen wäre.

Bereits die Bekanntgabe von Vereinbarungen gemäß Vorschlägen 1.-3. würde den U.S.A. jede Legitimation entziehen, aus vorgeblichen "Sicherheitsgründen" Grönland zu besetzen. Eine weitergehende Erklärung Russlands und Chinas gemäß Vorschlag 5. sollte auch eroberungslustige Regierungen der U.S.A. abhalten, ihren einseitigen Expansionsträumen weiter nachzuhängen.
 

Ruled by Banksterism

by  Meme Dept. 



Vor dem Krieg zwischen den USA/Israel und dem Iran

Gastkommentar
von Nereus
 
 
Hier im Westen hören wir nur von den ermordeten Protestlern in Teheran aber kein Wort über die bewaffneten Schergen, die iranische Sicherheitskräfte töten. Das alles soll den großen Krieg vorbereiten. Auf Cradle ist eine interessante Analyse erschienen, die ich hier vollständig wiedergeben möchte, da sie auf unmittelbar bevorstehende Ereignisse verweist:

----- 

Luftüberlegenheit oder Krieg: Iran und die USA im Endspurt in Westasien

Der Kampf um die Kontrolle über den Luftraum Westasiens ist von einer Eventualität zur Realität geworden. Teheran und Washington haben die letzten Teile ihrer Kriegsarchitektur aktiviert und den Luftraum vollständig militarisiert.

Während die Medien mit flüchtigen Szenen der sich entwickelnden Ereignisse flirten, zeichnen militärische Navigationsradare über Westasien ein völlig anderes Bild – eines, das als „Unvermeidbarkeit von Luft- und Seekämpfen“ beschrieben werden kann.

Ein aufmerksamer Beobachter sieht sich mit einer Situation konfrontiert, in der eine der komplexesten Kampfarchitekturen der Moderne fertiggestellt wird, in der die aus dem Westen heranrollende amerikanische „Luftbrücke“ auf den iranischen „Luftschild“ trifft, der gerade im Norden und in der Mitte seine letzte Komponente platziert hat.

1. „The Eagle’s Fangs” und die Herausforderung der stillen Penetration

Die bedeutendste qualitative Entwicklung ist die Ankunft der F-15E Strike Eagle-Kampfflugzeuge, die mit dem EPAWSS-System (Active and Passive Survivability System) ausgestattet sind. Technisch gesehen verwandelt dieses System das Flugzeug in einen „elektronischen Geist”, der in der Lage ist, die von Teheran eingesetzten russischen S-300-Systeme zu blenden.

Diese „elektronische Schere“ wurde speziell entwickelt, um die Fäden des Luftabwehrnetzes zu durchtrennen, das der Iran kürzlich über Karaj und Tabriz gespannt hat, und ermöglicht es dem US-Zentralkommando, einen „chirurgischen Schlag“ tief im Landesinneren durchzuführen, ohne vorher entdeckt zu werden.

2. „Das letzte Puzzlestück“: die iranischen Lücken schließen

Auf der anderen Seite erkennt Teheran das Ausmaß der Bedrohung. Dementsprechend führten seine jüngsten Maßnahmen im Einklang mit den Luftfahrt-Navigationshinweisen (NOTAMs) zum Aufbau einer geostrategischen „Blockademauer”. 

Dies wurde durch die Aktivierung der Front in Täbris erreicht, die die „nördliche Lücke” für jegliche Infiltration aus dem Kaukasus schließt, während die Erklärung des „freien Feuers” über der Nojeh Air Base in Hamedan die Basis zu einem Schutzschild für die „offensive Reaktionsfähigkeit” machte. Dieser Stützpunkt, auf dem Phantom-Bomber stationiert sind, gilt als „offensive Lunge“ des Iran und ist nun vollständig gesichert, um Langstrecken-Vergeltungsschläge durchzuführen.

3. Der Kampf der „Lungen“: Kerosin gegen Radar

In der Luft zeigt sich die „lange Atemkraft“ der Amerikaner durch die Tankflugzeuge KC-135R und KC2 Voyager, die über Jordanien und Saudi-Arabien häufig gesichtet wurden. Diese „künstlichen Lungen“ eliminieren den Zeitfaktor und halten die Kampfflugzeuge rund um die Uhr in einem Zustand ständiger Einsatzbereitschaft.

Im Gegensatz dazu reagierte der Iran mit der Einführung eines „Haarauslöser“-Zustands an den Flughäfen der Hauptstadt, insbesondere Mehrabad und Imam Khomeini, wo strenge Geschwindigkeits- und Höhenbeschränkungen auferlegt wurden, um den Luftraum von jeglichem zivilen Verkehr zu befreien.

Diese Maßnahme ermöglicht es den iranischen Radarsystemen, sich voll und ganz auf die „Stealth-Ziele” zu konzentrieren, die von außerhalb der Grenzen kommen. Mit Beginn des Tages am Donnerstag, dem achten des laufenden Monats, beschränkte sich Teheran nicht darauf, seine äußeren „Mauern” zu sichern, sondern ging in die Phase der „Abriegelung der sicheren Tiefe” über, eine operative Entwicklung, die die Bereitschaft der militärischen Führung für ein relativ langes Szenario eines totalen Krieges (Total War) signalisiert.

Durch eine Reihe von Luftfahrtmeldungen, die von offenen militärischen Quellen überwacht wurden, nahmen die Konturen der „letzten Zuflucht” Gestalt an:

Mashhad und die östliche Tiefe

Durch die Aktivierung der Verteidigungsanlagen über der Stadt Mashhad und dem Luftwaffenstützpunkt Nasir sichert sich der Iran das, was als „alternative Hauptstadt” und Zentrum der religiösen und politischen Schwerkraft bezeichnet werden kann.
Diese Absicherung schützt den „Plan zur Aufrechterhaltung der Regierungskontinuität“ und verhindert jeden Versuch, die Führung zu enthaupten, sollte die Hauptstadt blinden Angriffen ausgesetzt sein, und bietet somit einen „strategischen Rückraum“, der sich bis zu den östlichen Grenzen erstreckt.

Yazd und Kerman: Raketenlager

Die Einbeziehung zentraler Städte wie Yazd und Kerman in die Luftabriegelung war kein symbolischer Schritt. Diese Gebiete, in denen tief in den Bergen befestigte Depots für ballistische Raketen untergebracht sind, stellen die „strategischen Vorräte“ dar, die den Kampf in seinen fortgeschrittenen Phasen versorgen werden. Der Schutz dieser Festungen gewährleistet das Überleben der Reaktionsfähigkeit, selbst wenn die vorgeschobenen Luftwaffenstützpunkte neutralisiert werden.

Kish-Radarsysteme: Augen, die niemals blinzeln

Im äußersten Süden stellt die Verstärkung der Verteidigung über der Insel Kish eine Befestigung der „fortschrittlichen Radarsysteme“ dar, die die Aktivitäten der 5. US-Flotte überwachen. Die Insel fungiert mittlerweile als fortschrittlicher „Wachturm“, der Teheran entscheidende Minuten Frühwarnzeit verschafft, bevor Angriffe aus nahe gelegenen regionalen Stützpunkten eintreffen.

Das Kaspische Meer: die letzte Versorgungsader

Mit der Aktivierung der Luftalarme über den Gebieten Rasht und Bandar Anzali legt der Iran den letzten Stein in seinem Plan zur Sicherung der externen Versorgung. Der Hafen von Bandar Anzali – Hauptquartier der Nordflotte – wurde zu einem Gebiet intensiver militärischer Aktivitäten umgewandelt, wodurch eine „Lebensader” zum russischen Verbündeten effektiv aktiviert wurde.

Dieser Schritt antizipiert ein Szenario der vollständigen Schließung der Ausgänge des Arabischen Golfs und der Straße von Hormuz, wodurch das Kaspische Meer zum einzigen sicheren Durchgang für den Empfang wichtiger militärischer und technischer Ausrüstung wird, fernab von den Augen westlicher Flotten.

Der Radar-Damm gegen die „nördliche Umzingelung“ 

Die Aktivierung von Frühwarnsystemen über Babolsar und Gorgan stellt eine Ankündigung des Betriebs eines umfassenden Überwachungsnetzwerks im nördlichen Sektor dar. 

Dieser Schritt fällt mit Geheimdienstberichten zusammen, die auf die Möglichkeit hinweisen, den Luftraum nördlicher Nachbarstaaten wie Aserbaidschan als hintere Angriffsplattformen gegen tiefliegende nukleare und militärische Einrichtungen zu nutzen. Durch die Aktivierung von Fernüberwachungsradaren an diesen Punkten hat der Iran die Lücke geschlossen, durch die die im Süden und Zentrum stationierten dichten Luftabwehrsysteme sonst umgangen werden könnten.

Dasht-e Naz Air Base: die letzte Alternative

Die militärische Aktivierung des Gebiets um Sari stellt einen äußerst flexiblen Verteidigungsschritt dar. Die Dasht-e Naz Air Base bildet ein alternatives Kommando- und Kontrollzentrum, das hinter dem Alborz-Gebirge natürlich geschützt ist. Die Vorbereitung dieses Standorts für Luft- und Logistikoperationen für den Fall, dass die Flughäfen der Hauptstadt außer Betrieb gesetzt werden, verschafft der Militärführung eine entscheidende „operative Tiefe” in Zermürbungskriegen.

4. „McFaul” und „Warthog”: Verschärfung der Belagerung

Während F-15E-Kampfflugzeuge tiefgreifende Missionen durchführen, sichern A-10 Thunderbolt II-Flugzeuge („Warthog”) Bodenbasen gegen Selbstmorddrohnen. Um die „Abschreckungszange” zu vervollständigen, ist der Lenkwaffenzerstörer USS McFaul in das Einsatzgebiet der Fünften Flotte vorgedrungen. Dank des fortschrittlichen Aegis-Systems ist die „McFaul“ zu einer maritimen Sperrmauer geworden, die die Raketen und Bomber von Hamedan überwacht und ein furchteinflößendes Gleichgewicht zwischen landgestützter Feuerkraft und maritimer Dominanz schafft.

Technische Tiefenanalyse: Der Kampf der „Spektren“ um das strategische Dreieck

In dieser Konfrontation beschränkt sich der Konflikt nicht mehr auf Flugzeuge und Raketen, sondern entwickelt sich zu einem stillen Kampf zwischen Frequenzen und Algorithmen. Während Teheran seine „elektronischen Schlösser” über der Raffinerie in Tabriz und den Anlagen in Karaj durch die Systeme Bavar-373 und S-300PMU2 verschärft hat, ist Washington mit einem technischen „Schlüssel” namens EPAWSS in die Gleichung eingetreten.

1. Täuschungstechnik gegen Detektionsradare

Das EPAWSS-System, das auf F-15E-Kampfflugzeugen installiert ist, fungiert als „Maestro”, der das elektromagnetische Spektrum verwaltet. Es stützt sich nicht ausschließlich auf herkömmliche Störsignale, sondern fängt iranische Radarwellen ein und sendet sie mithilfe der DRFM-Technologie „verzerrt“ oder „verzögert“ zurück. Diese digitale Manipulation erzeugt „Phantomziele“ und elektronische Trugbilder auf den Luftverteidigungsbildschirmen in Täbris, wodurch Bodensysteme dazu veranlasst werden, Raketen in den leeren Raum abzufeuern, wodurch ihre strategischen Vorräte aufgebraucht werden und gleichzeitig ihre befestigten Stellungen offenbart werden.

2. Stille Sensorik und „beleuchtete Ziele“

Während die iranischen Systeme in Hamedan auf „aktive Verfolgung“ setzen, die die Aussendung starker Radarimpulse zur Erkennung von Bedrohungen erfordert, setzen die „Fangs“ der US-Luftwaffe auf „passive Sensorik“. Dieser Modus ermöglicht es amerikanischen Kampfflugzeugen, das „Atmen“ iranischer Radargeräte zu „hören“ und deren Standorte präzise zu lokalisieren, ohne ein einziges Signal auszusenden, das ihre Anwesenheit verrät. Laut früheren Luftüberwachungs- und Übungsauswertungen wird die Nojeh-Basis durch die bloße Aktivierung ihrer Radarsysteme zum Eintritt in den „Freifeuer“-Modus sofort zu einem „beleuchteten Ziel“ auf den Bildschirmen amerikanischer Flugzeuge sowie auf den Systemen des Zerstörers USS McFaul, der mit der Fünften Flotte im Einsatz ist.

3. Zusammenprall zweier Logiken: geografische Dichte versus digitale Souveränität

Die derzeitige Strategie des Iran basiert auf „Dichte“, d. h. dem Aufbau eines sich überlappenden Radar-netzwerks innerhalb des Dreiecks (Tabriz–Hamedan–Teheran). Nach dieser Logik übernimmt ein anderes Radar die Verfolgung des Ziels aus einem anderen Winkel, wenn es dem amerikanischen System gelingt, ein Radar zu blenden. Im Gegensatz dazu setzt das US-Zentralkommando (CENTCOM) auf die „digitale Souveränität“ des EPAWSS-Systems, das den Flugzeugen einen umfassenden 360-Grad-Schutz gewährt und den operativen Luftraum in ein offenes Labor für die Kriegsführung der sechsten Generation verwandelt.

Lagebeurteilung: die endgültige Verteilung der Figuren

Durch die Analyse der Flugwege strategischer C-17-Transportflugzeuge, die bei der Entladung ihrer Fracht auf der Azraq-Basis in Jordanien und der Al-Udeid-Luftwaffenbasis in Katar beobachtet wurden, werden die Umrisse der „Schwerpunktzentren” deutlich:

• Jordanien und Zypern: Vorwärtsstartplattformen für elektronische Penetrationsoperationen sowie Kampf-such- und Rettungsmissionen (CSAR).

• Hamedan und Täbris: iranische Abschreckungsfestungen und potenzielle Startpunkte für jede Reaktion, die in ihrer Stärke gleichwertig sein soll.

Vorläufige Schlussfolgerung

Die Synchronisation zwischen der Ankunft des Zerstörers McFaul im Einsatzgebiet auf dem Seeweg, der Intensivierung der US-Luftbetankungsflüge und der Abriegelung der iranischen Lufträume in Täbris und Hamedan bestätigt eine einzige Hypothese: Die Ära der Manöver ist vorbei, und die Ära der vollständigen „Kampfbereitschaft“ hat begonnen.

„Die Ungewissheit des Wartens“ und Szenarien des endgültigen Ausbruchs

Dieser technische Aufbau, der den Himmel über der Region und die Ränder ihrer Meere ausfüllt, deutet darauf hin, dass wir die Phase der „psychologischen Abschreckung“ hinter uns gelassen haben und uns in einer Zone des „rauen Kontakts“ befinden. Während EPAWSS seine Frequenzen auf die Radarwellen über Täbris abstimmt und der Zerstörer McFaul sich darauf vorbereitet, Satellitendaten in Abfangbahnen umzuwandeln, scheint die Region in einer zeitlichen „Schwebe“ zu verharren und auf einen Funken zu warten, dessen Entzündung die Politik nicht mehr verhindern kann.

Vor diesem Hintergrund zeichnen sich zwei Szenarien – und kein drittes – ab, die die kommenden Stunden oder Tage bestimmen werden:

• Erstens: der „stille chirurgische Eingriff“

In diesem Szenario versucht Washington, die „Sperren“, die Teheran in der „Abenddatei“ eingerichtet hat, durch begrenzte elektronische Eindringversuche zu testen, um die Reaktionsgeschwindigkeit der neuen Radarsysteme in Karaj und Hamedan zu messen.
Dieser Test könnte jedoch schnell zu einer offenen Konfrontation eskalieren, wenn Teheran beschließt, dass die „Säuberung des Himmels“ über seiner Hauptstadt keine Zweideutigkeiten zulässt.

• Zweitens: das „anhaltende Gleichgewicht des Schreckens”

In diesem Szenario erkennen die gegnerischen Seiten, dass die Kosten für die Durchbrechung des „letzten Teils” des iranischen Verteidigungssystems unerschwinglich sind und dass die Präsenz der Fünften Flotte in voller Einsatzbereitschaft mit McFaul jedes offensive Risiko zu einem strategischen Selbstmord macht. Hier wird der Himmel für viele Wochen „nicht schlafen”, in einem Zermürbungskrieg, der auf Nerven, Batterien und Frequenzen abzielt.

Da Westasien sich in den meisten seiner bisherigen Kriege daran gewöhnt hat, auf „digitale Daten“ der Verteidigungsministerien zu warten, bestätigt die Karte der Luftstreitkräfte – die sich von Akrotiri bis Nojeh und vom Suezkanal bis zur Straße von Hormuz erstreckt –, dass die Bühne bereit ist und dass sich jeden Moment der Vorhang zu einer neuen regionalen Realität heben könnte, begleitet vom Aufleuchten der Raketen, die sich jenseits des Horizonts gegenseitig sehen.

Quelle: https://thecradle.co/articles/air-supremacy-or-war-iran-and-the-us-in-west-asias-final-...

----- 

Wie werden Russland, China und Indien reagieren? Ist Grönland nur das Ablenkungsmanöver? Das sieht alles nicht gut aus. 

😧 


Karl Habsburg: ein valides Argument gegen die monarchische Staatsform

von LePenseur 
 
 
Aus Anlaß seines 65. Geburtstages meinte Karl Habsburg, den ich höflichkeitshalber auch gern als "Seine Kaiserliche Hoheit" tituliere (wie ich ja auch den Botschafter von Burkina Faso in Österreich mit "Your Excellency" anspräche) ... ... also: Seine Kaiserliche Hoheit meinten unlängst aus Anlaß Höchstdessen 65. Geburtstages, die FPÖ, stärkste Fraktion im österreichischen Parlament, welche seit den letzten Wahl in allen Umfragen noch weit zugelegt hat und mit mehr als einem Drittel an Wählerzustimmung meilenweit vor den anderen, insbes. auch den Regierungsparteien liegt, und näherhin ihre Fraktion im EU-"Parlament", als "fünfte Kolonne Moskaus" und "Hochverräter" brandmarken zu müssen.
 
Das ist starker Tobak, Kaiserliche Hoheit, in der Tat! Noch würzig parfümiert mit Aussagen wie den folgenden:
Bei der Fraktion im EU-Parlament handle es sich "nicht um Patrioten, sondern um teils brutale Nationalisten", erklärte Habsburg in einer Rede in der Fuchs-Villa in Wien-Penzing. "Und sie sind schon gar nicht für Europa. Das Konzept dieser Parteien beruht auf einer de facto Rückabwick-lung der europäischen Einigung auf eine reine Zusammenarbeit der Regierungen, ohne gemein-schaftliche Institutionen."
(Quelle
Daß die FPÖ die Unterstellung des Hochverrates (immerhin ein Straftatbestand, der mit 10 bis 20 Jahren Freiheitsstrafe bedroht ist) nicht unwidersprochen hinnehmen würde, war anzunehmen. Dementsprechend fiel die Reaktion angemessen scharf aus: Leo Lugner (Schwiegersohn des verstorbenen Bauunternehmers, dessen Name er bei der Hochzeit annahm), Sprecher der Wiener FPÖ postete bei X:
 

Nicht als Feststellung, sondern als Frage formuliert, dürften Kaiserliche Hoheit kaum klagbares Substrat in der Hand haben, zumal die Tatsache jahrhundertelanger Inzucht durch die Stammbäume des Hauses Habsburgs hinreichend belegbar erscheint.
 
Doch Kaiserliche Hoheit belieben nicht nur gegen die FPÖ auszuteilen, sondern fordern gleich auch noch einen "Regime Change" in Moskau. Dürfen wir die Aufmerksamkeit Seiner Kaiserlichen Hoheit diskret auf das Faktum lenken, daß nach allen, auch von westlichen Instituten erhobenen Umfragen, sich die Regierung der Russischen Föderation einer Zustimmungen von (selbst vorsichtigst geschätzt!) deutlich mehr als zwei Drittel der Bürger erfreut — Werte, von denen Politiker des Westens oder auch Adolf Trumpler in den USA meilenweit entfernt sind. Bei einer Regierung, der mindestens zwei Drittel der Wähler zustimmen, einen "Regime Change" zu verlangen, ist gelinde gesagt frivol (man könnte es im Sinne Leo Lugners auch etwas deutlicher formulieren ...).
 
Die Vorstellung, daß so jemand im Falle einer monarchischen Staatsform an der Spitze Östereichs stünde, ist bedrückend. Sind schon Bundespräsidenten, die durch krause Vorschläge "solidarischen Kopftuchtragens" mehr als merkwürdig anmuten, nicht eben erquicklich als Staatsoberhaupt, so kann man wenigstens zu ihrer Legitimation anführen, daß eine Mehrheit der Wähler sie in dieses Amt gebracht hat. Bei Monarchen liegt die Amtsauswahl im Geschlechtsverkehr der Vorfahren — und daß das nicht unbedingt für Qualität sorgen muß (Inzucht hin oder her!), liegt wohl auf der Hand. Denn, wie der Volksmund so treffend sagt: "Die Deppen sterben nie aus."
 
Der Volksmund sagt auch: "Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch den Verstand dazu." Mir wäre nun nicht wirklich ein "Amt" bekannt, das Seine Kaiserliche Hoheit in seinem nunmehr 65-jährigen Leben je bekleidet hätten, sieht man von einem dreijährigen Exkurs ins EU-"Parlament" ab, der nach der Aufdeckung eines Spendenskandals endete. 
 
Darf man also im Umkehrschluß davon ausgehen, daß Gott dem, dem er kein Amt gab, auch den Verstand dazu verweigerte?
 
Eine Frage, keine Feststellung, wie der Jurist in Kenntnis der Rechtslage ausdrücklich betonen möchte ...
 
-----
 
P.S.: der langjährige FPÖ-Spitzenpolitiker Norbert Hofer veröffentlichte nach den obzitierten Äußerungen auf X die Nachricht:
Mit heutigem Tag habe ich meine Ehrenritterschaft im St.-Georgs-Orden zurückgelegt. Öffentliche Äußerungen, die dem Geist gegenseitiger Achtung widersprechen, lassen mir diesen Schritt als geboten erscheinen. Ich bedauere diese Entwicklung.
Wie Hofer hat auch der Wiener FPÖ-Politiker Maximilian Krauss den Austritt aus diesem Orden erklärt. 
 

Satire (?) - Greenland Defense Front

von Sandokan


Sonntag, 11. Januar 2026

3D-Schachzug

von Sandokan
 
 
Um eine Annektion durch die Regierung Trump zu verhindern
hat Dänemark jetzt beschlossen, Grönland in Epstein Island umzubenennen.

Papst warnt vor Kriegstreiberei und „Orwellscher Sprachverwirrung“

von LePenseur
 
 

 ... betitelt sich ein lesenswerter Artikel über die traditionell jährliche außenpolitische Ansprache des Papstes vor dem beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomatischen Corps:
In einer ungewöhnlich scharfen Rede vor rund 184 Diplomaten am Heiligen Stuhl hat Papst Leo XIV. die internationale Gemeinschaft eindringlich vor einer Rückkehr der Kriegsideologie und einer verzerrten Sprache gewarnt, die demokratische Formen aushöhle. 

  [...] Leo, der erste US-amerikanische Papst, zeigte sich alarmiert über die zunehmende Bereitschaft von Staaten, ihre außenpolitischen Ziele mit Gewalt durchzusetzen. „Ein Eifer für den Krieg breitet sich aus“, sagte er besorgt.

Da Deutschland sowohl in der katholischen Welt als auch in der Friedenspolitik keine bedeutende Rolle spielt, nannte der Papst selbstverständlich hier weder Merz und Kiesewetter. Sie dürfen sich aber durchaus hier vom Papst verurteilt sehen, ebenso wie deutsche Kleriker, die in den letzten Jahren immer wieder fast direkt den Krieg gegen Russland „gesegnet“ haben.
Man mag katholisch sein oder nicht, diesen Papst schätzen oder nicht — egal! Doch: wo er recht hat, hat er eben recht.
 
Adolf Trumpler wird sich dadurch nicht beeindruckt zeigen (Narzissten geht jede Kritik beim einen Ohr rein und beim anderen wieder raus), aber vielleicht führen diese klaren Worte des Papstes bei Vize-Präsident J.D. Vance zum Anstoß eines Nachdenkprozesses. Angesichts des Alters des US-Präsidenten könnte er durchaus bald in die Position kommen, sich in seinen Entscheidungen von denen seines Vorgängers abzugrenzen. 
 
Die Hoffnung stirbt zuletzt ...
 

Am Sonntagmorgen Papas Plattensammlung plündern ...

von Sandokan