Donnerstag, 9. Juli 2026

Zwei Tage später

von LePenseur
 
 
... aber wohl noch nicht zu spät, stieß ich auf der Website Sezession auf eine "Wiedervorlage" in Sachen Gottfried Benn, der vorgestern vor 70 Jahen, wie man zu sagen pflegt, "das Zeitliche gesegnet hat" ...
 
Vor siebzig Jahren starb der Schriftsteller Gottfried Benn. Sein Leben ist hundertmal erzählt worden und rasch skizziert:

Geburt 1886 in Mansfeld / Westprignitz als Sohn eines evangelischen Pfarrers, 1903 Abitur in Frankfurt / Oder, 1910 Abschluß des Medizin-Studiums in Berlin, 1912 Promotion zum Dr. med.; im selben Jahr Veröffentlichung des ersten Gedichtbands: Morgue. 

Als Oberarzt 1915 im Militärgouvernement Brüssel, im selben Jahr Geburt der einzigen Tochter; 1917 als dienstuntauglich entlassen, 1922 Tod der ersten Frau; bis 1935 Arbeit als Arzt in Berlin, daneben Lyrik, Prosa und Essayistik [...]
Nicht, daß ich jeder Schlußfolgerung des Autors Götz Kubizek zustimmen könnte (wann könnte man das schon, insbesondere bei einer so "umstrittenen" Erscheinung wie Gottfried Benn!) ... aber das ändert nichts an dem Gewinn, den man aus der Lektüre dieses im Kern bereits 20 Jahre alten Gedenkartikels zieht! Oder besser: ziehen kann, wenn man will.
 
Das Problem ist heutzutage, daß man es eben nicht will, ja: es nicht einmal wollen darf, ohne zum Outcast zu werden. Was sich nicht nur in den letzten, der "Wiedervorlage" vorangegangenen zwanzig Jahren geändert hat,  sondern ganz grundsätzlich das Problem ist, arbeitet ein Kommentarposting unter dem Artikel schön heraus:

Danke für die Wiedervorlage! Vor 20 Jahren wurden/konnten solche Artikel noch ohne große Echokammer, Resonzanzraum bis in eine parlamentarische Großpartei hinein geschrieben werden oder das irgendwer eine Assoziation zu einer Partei daraus hätte ziehen können, da es noch Kulturarbeit war, ohne dass eine Partei existierte (ging damals also auch prima ohne).

Wie auch immer: Was Leute wie Benn, die immer die Dekadenz bei anderen treffsicher spührten, nicht bemerkten ist, dass sie selber Produkt einer Dekadenz sind. Das intelligente Menschen mit guten Blick sich schnell von den Nazis abwandten, liegt vermutlich auch darin, dass es dann doch keine große Revolution war, sondern schnell im Spießbürgertum, im Verwaltungsakt, im Beamtentum, im sich unter den Nagel reißen von Eigentum anderer, in Herrenzimmer aus Eiche und mit Bildern vom röhrendem Hirsch, schweren Marmor-Aschenbechern etc. endete. Wo ist das bleibend Schöne, welches nie fehlen darf, wenn man Schillers ästethische Erziehung des Menschengeschlechts, heranzieht?
 Ein überaus zutreffender Befund ...
 

The War Is Finished?

by  Meme Dept. 




Censorship By Algorithm

von Manfred Müller
 
 
Das (angebliche) Mutterland der modernen Demokratie, Großbritannien, hat eine Regierung, die aus Angst vor dem ziemlichen sicheren Wahldesaster nicht nur Wahlen verschieben, sondern jetzt auch Systemmedien bei Youtube pushen will:

Keir Starmer’s/Andy Burnham’s Government is set to control the YouTube algorithm by LAW stipulating that they must push “APPROVED CONTENT” to UK Citizens

And independent voices who criticise the government will be pushed to the back of the queue making it harder for people to find

YouTube has acknowledged this is happening
(Hier weiterlesen)

Wie bereits der edle Ritter der britischen Politik, Sir Keir Starmer, aus gegebenem Anlass so treffend bemerkte: 
 
‘We’ve had freedom of speech for a very long time’
 
Note the past tense, please... 
 

Mittwoch, 8. Juli 2026

The Uniparty Exists

by  Meme Dept. 




Dmitri Peskow spricht mit der Weltwoche zu Eskalationsgefahren des Ukraine-Konflikts

von kennerderlage
 
 
 
Auf den ersten Blick off topic, aber gerade deshalb trotzdem passend, ein Kommentarpost unter dem Interview:
@Alexander_Scherbakov_Violinist

Wer an der Absurdität und Härte der aktuellen Kulturpolitik zweifelt, sollte sich die Geschichte von Vladimir Spivakov und dem Festival im französischen Colmar ansehen. Sie zeigt perfekt, wie unfair und scheinheilig dieser blinde Boykott ist: ​

Spivakov hatte dieses renommierte Festival über 33 Jahre lang (!) aus dem Nichts aufgebaut und zu internationalem Weltruhm geführt. Direkt nach Kriegsbeginn 2022 bezog er öffentlich Stellung und unterzeichnete eine Petition FÜR den Frieden. Die Reaktion? Die Stadtverwaltung setzte ihn praktisch über Nacht vor die Tür, strich seine Konzerte und ersetzte ihn eiskalt durch einen französischen Dirigenten. 

Keine ​Russophobie? ​

Reine Sippenhaft statt Differenzierung: Spivakov hat sich für den Frieden ausgesprochen. Ihn trotzdem, ohne zu zwinkern zu feuern beweist, dass es den Verantwortlichen gar nicht um die tatsächliche Gesinnung geht, sondern nur um den Pass. Wenn selbst Friedensstifter gecancelt werden, ist das reine Willkür. ​

Null Respekt vor der Lebensleistung: Einen Jahrhundertkünstler nach über drei Jahrzehnten treuer Dienste per einfacher Pressemitteilung wie einen unliebsamen Angestellten zu verjagen, ist menschlich und künstlerisch absolut unwürdig. ​

Wenn wir die Musik – die eigentlich die letzte Brücke für den Dialog sein sollte – für billigen politischen Aktionismus opfern, zerstören die Europäer die eigenen Werte von Freiheit und Offenheit. Ein unfassbar unfaires Kapitel europäischer Kulturgeschichte! Danke Herr Köppel, dass Sie dies täglich ans Licht bringen! 
 Wie wahr.
 

Zum Thema "Realpolitik" ...

von Helmut
 
 
Ein kurzer Nachtrag zu meinem Artikel Philosophie und Realpolitik ...
 
Immer mehr Menschen haben das Gefühl: Armut ist keine Naturgewalt, sie ist Programm! Europa wird geplündert, ausgeraubt und vergewaltigt.

Aber nicht von Russland oder China. Sondern von der EU, der NATO und den globalen Mega-Konzernen. Mit kräftiger Unterstützung einiger zwangsfinanzierter Medien.

Überwiegend selbstsüchtige, korrupte und beschränkte Politiker führen Regie.
 
 
 

Dienstag, 7. Juli 2026

Enthauptungsschlag?

von Manfred Müller
 
 
Vielleicht sollte man "Decapitation" besser mit "Kopflosigkeit" übersetzen! Es hat den Anschein, denn die gezielte Ermordung des Schiiten-Ayatollahs Ali Khamenei zu Beginn des USraelischen Angriffs auf den Iran ist sowas von "nach hinten losgegangen", wie man es sich nur vorstellen kann! 
 
Der Investigativjournalist Max Blumenthal, dem man (als Jude, der er ist) besondere Nähe zum Schiitismus schwer nachsagen kann, berichtete gestern aus Teheran von den Beisetzungs-Feierlichkeiten (hier die deutsche Üersetzung):

Ich habe gerade den größten Trauerzug der Geschichte besucht, bei dem Millionen um Sayyed Ali Khamenei trauerten, den iranischen Führer, der von der US-israelischen Koalition zusammen mit Mitgliedern seiner Familie ermordet wurde.

Es ist praktisch unmöglich zu verstehen, wie diese Szene ist oder was sie bedeutet, es sei denn, man ist hier. Ich habe Menschen aus aller Welt getroffen, die gekommen sind, um ihre Ehrerbietung zu erweisen, darunter viele aus dem Westen. Die hereinströmenden Massen sind endlos und werden in der Nacht größer und intensiver.

Vom Teheraner Mosala aus gibt es empörte Rufe nach Rache, Ausdrücke von Trauer und Trotz, Proteste, Lieder und Marathonvorführungen von Poesie. Diese Trauertage werden zu einem der resonantesten Momente in der Geschichte der antiimperialistischen Bewegungen werden.

Jeder, mit dem ich gesprochen habe, glaubt, dass der Krieg bald nach Iran zurückkehren wird, und niemand vertraut dem MOU mit den USA. Aber sie sind zuversichtlich, dass ihr Land einen weiteren Angriff abwehren kann. Sie sehen die Mobilisierung ihrer eigenen Bürger als integralen Bestandteil des Überlebens Irans.

Wenn die Ermordung Khameneis darauf abzielte, einen Regimewechsel anzustoßen, zeigt seine Beerdigung, wie sehr es nach hinten losgegangen ist. Und das Verbrechen könnte auf Weisen zurückschlagen, die seine historisch leseunfähigen Urheber sich nie hätten vorstellen können.

Was wir im Mosala erleben, festigt die Islamische Republik und ihre revolutionäre Gesellschaft als politische Realität, die durch Regimewechselkriege oder Sanktionen nicht ausgelöscht werden kann. Dies ist ein Wendepunkt in der Region, der eine Generation lang nachhallen wird.

 
"Historisch leseunfähige Urheber" ("historically illiterate authors") trifft den Sachverhalt auf den Punkt! Wer in seiner terroristischen Kriegsführung immer nur auf shock & awe unterwegs ist, kapiert einfach nicht, welche Macht ein Mensch hat, der sich dem entzieht, indem er sich eben nicht fürchtet — sondern seine zu erwartende gezielte Ermordung in stoischer Ruhe einfach in Kauf nimmt.
 
Die USA (als gehorsame Geisel der Israel-Lobby) wird sich noch wundern, welche Folge die "erfolgreiche" Ermordung des Schiitenführers noch haben wird. 
 

Selfie

by  Meme Dept. 




Ach ja, und heute vor 90 Jahren

von LePenseur
 
 
... starb Georgi Wassiljewitsch Tschitscherin, von 1918 bis 1930 Außenminister (recte: "Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten") zunächst der RSFSR und dann der Sowjetunion, einer der Architekten von Rapallo (auf deutscher Seite war es Reichskanzler Joseph Wirth, dem man deshalb bis heute übel nachredet, denn ein Einverständnis von Deutschland und Rußland, nein, das darf es einfach nicht geben! Wo kämen da die City of London und die Wallstreet und überhaupt die ganze East-Coast hin ...! Un-vor-stell-bar !!)
 
Ein Photo von den Verhandlungen ist recht nett anzusehen, Tschitscherin ("der typische Tschinjak", wie ihn Harry Graf Kessler geringschätzig charakterisierte ... nun ja, ein wegen der Reize seiner Frau Mama und des Geldes des Herrn Papa im Erbwege zum recht "druckfrischen" Grafentitel gekommener Herr Kessler sollte sich über einen Sproß zaristischen Beamtenadels nicht so sehr aus dem Fenster lehnen, denke ich ... aber lassen wir das mal). Dieser Tschitscherin ist jedenfalls der Herr mit der Aktentasche, vor ihm Reichskanzler Wirth in Imponierhaltung à la Hauptmann von Zitzewitz ...
 


Interessant auch der bärtige Herr ganz rechts, Adolf Abramowitsch Joffe, einer wohlhabenden jüdischen — richtiger: karäischen  — Familie entstammend, der als Botschafter in China, Großbritannien und Österreich diente und aus Solidarität mit Trotzky während dessen Verfolgung durch Stalin Selbstmord beging. Hand aufs Herz: wer hätte sich das angesichts des obigen Photos würdig in Cutaway gekleideter Herrn gedacht. Aber so ist eben Geschichte: je mehr man nachforscht, desto überraschender die Erkenntnisse, auf die man stößt.
 
Sufficit! Eigentlich habe ich überhaupt keine Zeit dafür, solche Artikelchen zu schreiben. Aber es reizt einen halt ...
  

Heute vor 120 Jahren

von LePenseur
 
 
... wurde zu Wien der (wie Wikipedia in exakt dieser Reihenfolge schreibt) "Zitherspieler, Komponist und Gastwirt" Anton Karas geboren. Nuff said ...
 

Ehrlich gesagt: mir hat weder der Film so besonders gefallen, noch dieses Thema ... aber, zugegeben: es war und ist ein Welthit. Und wievielen Zitherspielern ist sowas schon je vergönnt gewesen ...
 
Wer sich den ganzen Film geben will: hier geht's weiter (in ermüdend vielen Einzelteilen). 
 
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P.S.:  und, natürlich: die Katze mag ich. Ich meine: die vierbeinige, nicht die mit den Blumen im Arm — die ist ja nicht blond .... (Hätten Sie sich ja auch selbst denken können).
 

Montag, 6. Juli 2026

Commodore (retd.) Steve Jermy : Warning! NATO Can't Win a War with Russia

von kennerderlage
 
 
Wieder ein erfahrener Offizier, diesmal ein Brite, der Klartext zum grassierenden Wahnsinn amtierender Politiker EUropas spricht, die gegen Russland in den Krieg ziehen wollen ... aber sie wollen es trotzdem versuchen:
 
 
Unter dem Video die Info zum Interviewgast:
Commodore Steve Jermy von der Royal Navy kommandierte Kriegsschiffe des 5. Zerstörergeschwaders und der britischen Fleet Air Arm. Er diente im Falklandkrieg und in der Adria während der Feldzüge in Bosnien und im Kosovo. Nach einem Einsatz im Jahr 2007 trat er als Strategiedirektor der britischen Botschaft in Afghanistan in den Ruhestand. Er ist Autor des Buches „Strategie für das Handeln: Der weise Umgang mit Gewalt im 21. Jahrhundert“. 
 

For Disobedience ... Really?

by  Meme Dept. 




Nachrichten aus dem Sportpalast

von Manfred Müller
 
 
Am 2. Juli hat der EUGH das Grundrecht auf Freiheit der Meinungsäußerung endgültig in die Tonne getreten:
EuGH setzt Privatpersonen, die Inhalte von RT Deutsch weiter-verbreiten, drakonischen Strafen aus
 
5. 07. 2026 | Mit einem Urteil vom 2. Juli hat sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) zur Partei in einem Propagandakrieg gemacht. Ohne die Konsequenzen für das Grundrecht der Meinungs- und Informationsfreiheit zu prüfen, hat er geurteilt, dass Privatpersonen, die einmalig, ohne kommerzielles Interesse und ohne ausländische Einflussnahme korrekte Inhalte von EU-sanktionierten Medien weiterverbreiten, Straftäter sind.

Das setzt in EUropa neue Maßstäbe: Nazi-Maßstäbe (oder wenn einem das lieber ist: Nordkorea-Maßstäbe) der Meinungsfreiheit. Und es ist exakt das, was zu Nazizeiten im Zweiten Weltkrieg das "Hören von Feindsendern" und die "Verbreitung von Feindpropaganda" war: unter drakonische Strafdrohungen gestellt. 

Kleiner, aber entscheidender Unterschied: Nazi-Deutschland befand sich damals im Krieg. Die EU hingegen behauptet wenigstens, sich nicht im Krieg zu befinden....

Norbert Haering hat völlig recht, wenn er resümiert:

Indem der EuGH

  • die maximale Wirksamkeit von Sanktionen gegen Russland zur alleinigen Richtschnur seines Urteils macht,
  • dafür die Bedeutung für die Meinungs- und Informationsfreiheit gänzlich ausblendet
  • und die Definition der Verpflichteten weit über den Kreis derer hinaus ausdehnt, die nach Einschätzung der EU-Kommission vom einschlägigen Paragrafen der Sank-tionsverordnung gemeint sind,

agiert er wie eine Partei im Propagandakrieg von NATO und EU mit Russland und nicht wie eine unabhängige Instanz der Rechtsprechung, die unparteiisch EU-Recht anwendet und dabei mit-einander in Konflikt stehende Rechte und Rechtsgrundsätze angemessen zum Ausgleich bringt. Solche oberste Richter sind eine Schande für die EU und verursachen mehr Schaden durch Delegitimierung als es RT Deutsch je könnte.

Was der EUGH (keineswegs erstmals, sondern seit Jahren vielmehr regelmäßig!) betreibt, hier freilich in ganz besonders ekelerregender Unverschämtheit, kann nur mit dem Wort

JUSTIZPUTSCH

bezeichnet werden. Der Missbrauch der richterlichen Gewalt zur Rechtssetzung (statt Rechtswahrung!) ist ein Warnsignal, in welche Richtung sich die EU bewegt: hin zu einer totalitären Scheindemokratie, in der die eng vernetzten "Eliten", die die Schlüsselpositionen der EU-Kommission ohne jegliche demokratische Kontrolle ebenso auskungeln wie die Richterposten des EUGH, jede legale Machtablöse unmöglich machen! 
 

Prof. John Mearsheimer : The End of Russian Restraint & New U.S. Grand Strategy

von kennerderlage
 
 
Prof. JohnMearsheimer im Interview mit Prof. Glenn Diesen ist immer hochinformativ zu verfolgen, denn Diesen hat als Interviewer die selten gefundene Gabe, seine Interviewpartner ausreden zu lassen ...
 
 

Sonntag, 5. Juli 2026

Clear Priorities

by  Meme Dept. 




Zum Thema der 66 verschiedenen Geschlechter

von Helmut
 
 
Nachdem das immer toller wird, nicht nur mit dem Christopher Street-Day, sondern auch mit der Beflaggung von Kirchen, wie hier:

https://www.die-tagespost.de/kirche/aktuell/zwei-drittel-halten-lgbtq-flaggen-an-kirche...

Dazu mal was ganz Vernünftiges, von Lina Jacobsen:

Ich bin eine Frau ohne Klöten*).
Das ist keine Beleidigung, das ist einfach Biologie.
Meine Knochen sind leichter, meine Muskeln anders gebaut, mein Körper kennt den Rhythmus von Eizelle und Monat, den Preis, den jede Generation mit Blut bezahlt.

Ich sehe Männer, die sich Frau nennen,
mit breiten Schultern, tiefer Stimme und dem Vorteil von Testosteron,
der selbst nach Jahren der Hormone noch in den Knochen steckt.
Sie gewinnen Wettkämpfe, zerbrechen Rekorde,
die Frauen jahrzehntelang unter fairen Bedingungen aufgestellt haben.

Es ist keine Bosheit, es ist Physik.
Ich will keinen Hass. Ich will nur den Raum, den mein Körper seit Jahrtausenden kennt...
die Umkleide, in der ich mich sicher ausziehen kann,nicht mit jemanden der noch die Kraft und das Geschlecht eines Mannes trägt.

Die Statistiken sind nüchtern...männliche Straftäter, die sich als Frauen deklarieren,
sind in Frauengefängnissen kein seltenes Thema mehr.

Ich bin die Frau ohne Klöten. Ich brauche keine, um Frau zu sein.
Sie haben noch welche ...und genau das macht den Unterschied aus,
den man nicht wegreden, wegoperieren oder umbenennen kann.

Chromosomen lügen nicht. Skelette lügen nicht.
Die Leistungskurven von Männern und Frauen trennen sich nach der Pubertät deutlich.
Ich bin müde von der Forderung,
meine Wahrnehmung und meinen Schutz aufzugeben,
damit andere sich in ihrer Identität bestätigt fühlen.

Frau Sein ist kein Gefühl. Es ist eine materielle Realität ...
mit Stärken und Verwundbarkeiten, die man nicht einfach neu erfinden kann.

Ich bin eine Frau ohne Klöten.
Und ich stehe dafür ein, dass das etwas bedeutet.
Nicht aus Hass,Sondern weil Ehrlichkeit der einzige Weg ist,
auf dem wir einander wirklich respektieren können.

Selten habe ich so eine klare Definition gelesen, und es beeindruckt mich.

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*) Für diejenigen, die gewisse Ausdrücke nördlich der Weißwurstgrenze nicht kennen: Man bezeichnet damit die Hoden.

 

 

Heute vor 105 Jahren

von LePenseur
 
 
... also am 5. Juli 1921 wurde ein wahrlich "hochdekorierter" Marschall der Sowjetunion geboren: Wiktor Georgijewitsch Kulikow : das muß ja richtiges Krafttraining gewesen sein, so eine Uniform zu tragen (Gott sei Dank nur für Phototermine, im Dienst begnügte man sich auch zu Sowjetzeiten mit Bändchenleisten ...), ohne nach vorne umzukippen, das schafft man nur mit Rückgrat!
 
Ebenfalls einiges Rückgrat hatte ein Engländer namens Sir Thomas Stamford Bingley Raffles, der heute vor zweihundert Jahren starb. Das bekannteste Hotel Singapurs wurde nach ihm Raffles Hotel benannt ... 
Er war von 1811 bis 1816 Gouverneur des vorübergehend britisch beherrschten Java und von 1818 bis 1824 Gouverneur von Bengcoolen. In dieser Funktion gründete er 1819 eine britische Handelsniederlassung in Singapur und initiierte 1822 einen Stadtentwicklungsplan, womit er den Grundstein für das moderne Singapur legte.
... informiert uns Wikipedia

Douglas Macgregor : How NATO's War Against Russia Will End

von kennerderlage
 
 
Bei aller Hochachtung vor Col. Douglas Macgregor: aber ich denke, er ist zu optimistisch, was einen Meinungs-umschwung, speziell in Deutschland, betrifft! Alice Weidel kann die besten Reden im Bundestag halten (und tut das auch brillant!) — nur machen die gehirngewaschenen 60+-Deutschen nicht die Ohren und Gehirne auf, um sie zu verstehen! Und die Gen X-Y-Z? Sind hedonistische Opportunisten, die brav befolgen, was man ihnen vorschreibt. Ob dieser Opportunismus, diese Realitaetsverweigerung durch den Bankrott des Wertewestens und die folgenden existenziellen Probleme  nicht wieder nur neue Marionetten, die von den alten Strippenziehern gelenkt werden, hervorbringen wird?
 
 

Samstag, 4. Juli 2026

Zum heutigen Tage

von LePenseur
 
 
... kann ich nur sagen: 250 Jahre sind genug. Mehr als genug sogar. Man kann sich nur wünschen, daß diese "Nation" (die keine ist), von Profitgeiern, Heuchlern und Zeloten reGIERt, endlich halblang machen wird und sich von ihrer Politik der permanenten Terrorisierung der Welt zurückzieht. Realistisch gesagt: wird nicht stattfinden, da friert eher die Hölle zu. Man braucht ja diesem gelackten Patentloch am Beginn des folgenden Videos nur zuzuhören:
 
 
Dieses elende Pack wird weitermachen, bis alles in Flammen steht und der Menschheit eine "strahlende Zukunft" beschieden ist — oder vielmehr: keine, denn die wird's, wenn's blöd zugeht (was beim Wahnsinn der Strippenzieher und ihrer Politlakaien leider nicht auszuschließen ist) nicht mehr geben. Sondern halt in x Jahrmillionen eine Zivilisation, die sich aus Kakerlaken weiterentwickelt hat — oder halt nichts mehr, außer Amöben & Co. ...
 

The State

by  Meme Dept.