Freitag, 20. Februar 2026

Market vs. Politics

by  Meme Dept. 




Es ist Winter und es ist kalt ...

 
Wer hätte sowas denn gedacht! Früher vielleicht hätten sich die Wintersportler gefreut und die Kinder einen Schneemann gebaut. Aber heute ... ist der kalte Winter ein Zeichen der Klimawandels,  ja ein geradezu untrügliches Zeichen für die künftige Verbrennung der Erde, denn die Winterkälte ist bloß „paradoxerweise“ eine solche, sondern deutet auf eine globale Erwärmung hin.
 
Sonst wäre ja das LügengebäudeNarrativ unserer „Klimaforscher“ im Arsch, und das wollen die natürlich nicht, denn von dem leben sie schließlich. Auf unser Steuergeld — und das nicht schlecht. Und das sollte jetzt einfach weg sein? Aber nicht doch!
 
O doch! Das sollte endlich weg sein! Die klimatologischen Münchhausens sollen sich andere Betrugsfelder suchen — sie könnten etwa Zeitungskritiken über ungehörte Konzerte moderner Musik oder ungesehene Vernissagen zeitgenössischer Malerei verfassen. Das ist auch nicht größerer Bullshit als das, was sie jetzt von sich geben, aber es schadet insgesamt wenigstens weit weniger ...
 
So ist es also Zeit in dieser Zeit des strengsten Winters seit Beginn der großen Verarschung für einen kleinen 
 
 
Gastkommentar
von Eckart
 
 
Klimawandel hat es auch schon gegeben, als es noch gar keine Menschen gab. Die Temperatur, und mithin das Klima, auf der Erde hängt hauptsächlich vom Einstrahlungswinkel des Sonnenlichtes und von der Sonnenaktivität ab.

Der Einfluss der folgenden Faktoren auf alles sollte daher unstrittig sein:
 
Durch die Rotation der Erde ändern sich die Temperaturen im Tagesverlauf. Durch die Ekliptik, also die Neigung um 23,5° der Umlaufbahn der Erde, ändern sich die Temperaturen im Jahresverlauf. Etwa von -15°C bis +35°C. Man kann also „Pi mal Daumen“ sagen: pro Winkelgrad ergeben 2°C.
 
Durch die Präzession, also der Kreiselbewegung der Erdachse, ergeben sich Eis- und Warmzeiten, auch als Milanković-Zyklen bekannt. Jeder dieser Zyklen beträgt ca. 28000 Jahre. Weil die letzte Eiszeit vor 6000 Jahren endete, befinden wir uns jetzt noch ca. 1000 Jahre vor dem finalen Höhepunkt dieser Warmzeit, die abwechselnd jeweils 1/4 eines Präzession-Zyklaus andauert. Es wird also zwangsläufig daher zur Zeit immer noch etwas wärmer werden, ohne das das CO₂ *) irgend etwas dabei zu ändern vermag.  

Die Nutation bringt dann sporadisch noch jeweils kleinere Klimaschwankungen mit sich.
 
Die Solarkonstante ist auch nicht konstant (!) — wie man annehmen sollte —, sondern sie weist mit einer Pulsation Abweichungen auf, die sich u.a. alle 85 Jahre mit dem Gleißberg-Zyklus, und alle 22 Jahre mit dem Hale-Zyklus, und alle 11 Jahre mit dem Schwabe-Zyklus, zeigen (der Schwabe Zyklus ist dabei verdächtig deckungsgleich mit dem El Niño Phänomen im Pazifik). 
 
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*) Unsere Atmosphäre besteht aus 78% Stickstoff und 21% Sauerstoff. Das Restvolumen von 1% teilen sich die anderen bekannten Gase, wobei CO₂ 0,038% davon für sich beansprucht. Diese kleine Menge CO₂ stammt aber zu 96% aus Vulkanen, Mofetten und Fumarolen, und die fehlenden 4%, steuert der Mensch dann noch bei. Damit bemisst sich letztlich eine Menge von nur 0,00152% CO₂ im gesamten Atmosphärenvolumen als der menschlich gemachte Anteil. Diese 0,00152% sollen für den Klimawandel verantwortlich sein ?
 

Der Wertewesten, wie er leibt und lebt!

von LePenseur
 
 
Zu welchem Zweck erhebt Trump Glyphosat und Phosphor zu kriegswichtigen Produkten?
 
fragt sich Dr. Peter F. Mayer im folgenden Artikel:
In einer neuen Verordnung beruft sich Präsident Trump auf das Verteidigungsproduktions-gesetz, um die heimische Produktion von elementarem Phosphor und Herbiziden auf Glyphosatbasis sicherzustellen. Damit werden sie offiziell zu Prioritäten der nationalen Verteidigung. Ist eine Verwendung im Krieg gegen den Iran wie die von Israel gegen den Libanon und Syrien geplant?

Die Verordnung gewährt gemäß Abschnitt 707 des Defense Production Act Immunität, was bedeutet, dass Unternehmen vor der Haftung für Maßnahmen geschützt sind, die in Überein-stimmung mit den Bundesrichtlinien ergriffen werden. Dies beseitigt zwar nicht automatisch Krebsklagen, könnte es den Herstellern jedoch ermöglichen, zu argumentieren, dass bestimmte Produktions- oder Zuteilungsentscheidungen auf Bundesebene im Rahmen der nationalen Verteidigungsbefugnisse vorgeschrieben waren. Dies schafft einen bedeutenden rechtlichen Schutz, der künftige Rechtsstreitigkeiten gegen Glyphosat-Hersteller erschweren könnte.
(Hier weiterlesen)
Aber nein, es geht wohl nicht nur um einen Schutz der Produzenten (und vermutlichen Sponsoren der Trump-Riege) gegen recht lästige Krebs-Klagen, sondern letztlich um die Ermöglichung des Einsatzes eigentlich verbotener Chemiewaffen. Die man (also konkret: USA und Israel, um Roß und Reiter zu benennen) auch in der Vergangenheit schon öfters benutzt hat, die der Artikel zum Ende beschreibt:

Israel hat nach Berichten der im Libanon stationierten UNO-Truppen Chemikalien auf Land im Südlibanon sowie im Südwesten Syriens in der Provinz Quneitra versprüht. [...] für die Landwirte in der Region nicht erfreulich, da die Gebiete hohe Konzentrationen von krebserregendem Glyphosat auswiesen.

Im Herbst 2024 hatte Israel im Libanon Munition mit weißen Phosphor eingesetzt und unter anderem auch UNIFIL Stellungen angegriffen. Nach Bombenangriffen Israels gegen Siedlungen im Südlibanon und im Bekaa Tal berichteten Bewohner, die in der Nähe von Bombenangriffen wohnen, über stechenden Geruch, der mehr als 3 Stunden anhielt. Die Gase verursachten tränende Augen und ein Brennen im Gesicht und auf unbedeckter Haut.

Es stellt sich die Frage, ob die US-Regierung gegen den Iran wie in Vietnam und Israel im Libanon und Syrien chemische Waffen einsetzen möchte. Sollen Ackerböden im Iran gezielt unverwendbar gemacht werden?

Eine echt werte-westliche Kriegsführung, eben. Kotzstärke 10 auf der nach oben offenen Liebermann-Skala ... 

 

Donnerstag, 19. Februar 2026

Heilige Greta, bitt für uns! (Schneechaos in Rumänien)

von Helmut
 
 
Ich weiß nicht, ob das in den Medien außerhalb Rumäniens so detailliert gebracht wird, deshalb ein paar Eindrücke von den Ereignissen des Schneefalls, der in der Nacht vom 17./18.2.2026 begann. Allerdings war es nicht nur die weiße Pracht, die von oben gekommen ist, sondern vielfach auch die starken Winde, die natürlich Verwehungen mit sich brachten.

Ein paar Ausschnitte:

Domnesti
(ca. 5 km westlich von Bukarest)

Schneehöhe 51 – 53 cm, Zentrum blockiert, Autobahn A1 blockiert, Stromausfall in mehreren Gebieten:

Bukarest, am Morgen des 18.2.2026:

Da sowohl die Gehwege als auch die Straßen aufgrund des Schneefalls überwiegend unpassierbar waren, versuchen die Leute, in den Gleisbetten der Straßenbahn zu Fuß zu ihrer Arbeitsstelle zu kommen. Die Straßenbahnen fahren sowieso nicht, wg. des nächtlichen Schneefalls.

Die Schneeräumfahrzeuge sind total überfordert und insbesondere viel zu wenig.

Dragasani (im Dreieck Ramnicu Valcea–Pitesti–Craiova gelegen, im Tal des Alt (rum. Olt) — hier haben die Leute erst gar nicht versucht, ihr Auto zu benützen:

Kronstadt (Brasov):

Der Große Hauptplatz vor der Schwarzen Kirche, das Zentrum der Stadt:

Slobozia (ca. 100 km östlich von Bukarest):

Die Polizei hat die Nationalstraße DN 21 gesperrt, weil es dort kein Durchkommen gibt:

Galati (nordöstlich von Bukarest ca. 200 km, am Rande des berühmten Donaudeltas:

Es gibt kaum mehr ein Durchkommen auf den Landstraßen:

Irgendwo in der Osthälfte Rumäniens — es sieht auf den Landstraßen fast überall so aus. Auch die Einsatzkräfte (Schneeräumfahrzeuge, Polizei, Ambulanz, etc.) sind überfordert. Der Präfekt (in Deutschland Regierungspräsident, in Österreich Bezirkshauptmann) vom Raum Bukarest hat gemeint, dass die Einsatzpläne für die Schneeräumung überaltert sind. Nun ja, sie haben sich eben auf die Heilige Greta verlassen:

https://www.facebook.com/watch/?ref=saved&v=1461972525577909

Aber für die Landwirtschaft ist es gut. Besonders in der Osthälfte, in den flachen Gebieten, ist der Grund-wasserspiegel extrem abgesunken und die Trockenheit macht der Landwirtschaft zu schaffen. Durch den Schnee und hoffentlich eine anhaltende Kälteperiode resp. langsames Auftauen kann das Wasser nun langsam in den Boden einsickern. Wenn es zu einem plötzlichen Tauwetter kommt, dann ist auch diese Chance dahin und es gibt wieder Überschwemmungen.
 
 

Ask yourself why

by  Meme Dept. 




Chas Freeman: Die Wiederherstellung des US-Imperiums und der Krieg gegen Eurasien

von kennerderlage
 
 
Prof. Glenn Diesen und der ehem. US-Botschafter in Saudi-Arabien und stv. US-Verteidigungsminister Chas Freeman liefern sich eine hochinteressante Diskussion zu allen aktuellen Fragen der Geopolitik:
 
 
Dass auch Freeman in mancher Hinsicht mit Vorsicht zu betrachten ist, bringt ein Kommentarposter auf folgenden Nenner:
Freeman zählt zu den intelligentesten und offensten Stimmen des Establishments – doch seine Argumentation bedarf weiterhin einer genaueren Betrachtung. Sein „Westfalen“ ist die in den Internationalen Beziehungen verankerte, heilige Ursprungserzählung von Souveränität und Nichteinmischung, ein Mythos, der in der Kissinger-Ära (also in der Weltanschauung, in der Freeman aufgewachsen ist) kanonisiert wurde. Die von ihm beschriebene „Ordnung“ ist in Wirklichkeit das von den USA geförderte System der Nachkriegszeit: das Bretton-Woods-Finanz-system, die Dollar-Zahlungsabwicklung, Bündnisnetzwerke und die Zwangsinstrumente der Hegemonie (Sanktionen, eingeschränkter Finanzzugang, Zahlungsverkehr). Ob dieses System tatsächlich im Niedergang begriffen ist, ist umstritten. Unbestreitbar ist hingegen, dass die alte Mythologie – Amerika als „wohlwollender Hegemon“ – einer offeneren, real-politischen Selbst-darstellung weicht.
  Jedenfalls ein sehr fruchtbarer Gedankenaustausch, den man sich ansehen sollte.

Ein Musikstück, daß keiner von mir erwartet hätte

von LePenseur
 
 
Sonst ist der geschätzte Kollege Sandokan für derlei Musikspenden eher zuständig (ich eher für Klassik aller Arten ...), aber angesichts der sich fortsetzenden traurigen Faschingsveranstaltung, genannt Geopolitik, ist es unumgänglich, ein brutum factum ohne Zögern auszusprechen (bzw. einfach rauszusingen):
 
 
You Can't Fix Stupid!
 
 
Lyrics: 
 
I tried once…
Didn’t take.
Tried twice…
Learned better.
 
Everybody got advice these days
Tellin’ you how to live, how to pray
Never walked a mile in your shoes
Still swear they got nothin’ to prove
 
Used to stop, try to explain
Draw it slow, real plain
But some folks nod just to hear
Then go right back to disappearin’ years
 
You can’t fix stupid
No matter how hard you try
You can talk all night
Still won’t reach that mind
You can’t fix stupid
Ain’t hate, ain’t rude
Just truth wearin’ boots
You can’t fix stupid
 
Town full of experts on everything
Never built nothin’, still runnin’ their mouth again
Sound real smart in a borrowed tone
Quotin’ things they never owned
 
Back then I’d waste my breath
Try to save ‘em from themselves
Now I just sip and sit
Let ‘em trip over their own damn wit
 
You can’t fix stupid
Ain’t worth the sweat
Some lessons gotta hurt
Before they’re ever met
You can’t fix stupid
No wrench, no glue
I learned the hard way
It ain’t my job to
 
Two men fightin’ ‘bout who’s to blame
Both lost, both feel the same
Pointin’ fingers, missin’ the mark
Arguin’ loud in the dark
 
I used to jump in, break it up
Try to clean a spill with an empty cup
Now I just lean back, shake my head
Some walls only talk after you hit ‘em instead
 
You can’t fix stupid
But you can walk away
Save your nights
Save your days
You can’t fix stupid
Ain’t cruel, ain’t mean
It’s just somethin’
I don’t carry with me
 
I still believe in learnin’
Still believe in change
But some folks love the fire
More than gettin’ out the flames
 
So if I smile and don’t engage
If I let silence take the stage
Don’t think I missed the point or quit 
I just learned what can’t be fixed
 
You can’t fix stupid
But you can fix your peace
Quit bangin’ on doors
That won’t ever speak
You can’t fix stupid
So I set it free
That problem ain’t mine
It ain’t followin’ me
 
Some things don’t need fightin’… 
Just distance.
 

Mittwoch, 18. Februar 2026

Darwin Award

von LePenseur
 
 
Bei Hadmut Danisch fand ich dieses Video verlinkt:
 
Stehen einfach da und halten Maulaffen feil, bis die Lawine da ist. Wer von solchen Leuten erwartet, daß sie auf andere Gefahren (bspw. ein Blackout, den totalen Wirtschaftskollaps aufgrund gestiegener Energiepreise und Favorisierung der sogenannten "work-life-balance" oder die Umvolkung durch sogenannte "Asylanten" etc.) schneller reagieren, sollte die rosa Brille abnehmen. Nein, die reagieren, wenn überhaupt, erst wenn die Lawine über sie hereingebrochen ist. Keinen Augenblick früher!
 

A Russian Asset, No Doubt !

by  Meme Dept. 



John Mearsheimer : How Trump Has Boxed Himself Into a Corner on Iran

von kennerderlage
 
 
Die Situation im Nahen Osten wird immer unerfreulicher: Durch seine Angeberei hat Trump sich wohl jeden gesichtswahrenden Ausweg verbaut, bzw.: er wurde ihm vom gerissenen Netanjahu geschickt verbaut, der nichts sehnlicher erhofft, als eine Vernichtung des Iran durch US-Truppen, damit endlich Israel die einzige Macht im Nahen Osten ist, die alle Nachbarstaaten als Vasallen beherrschen kann und so Gross-Israel "vom Euphrat bis zum Nil" aufrichten kann. Das mag aus der Sicht eine radikalen Zionisten erfreulich sein, ist es aber nicht aus Sicht aller Nachbarn und erst recht nicht aus Sicht der restlichen Welt, die dadurch an den Rand eines Atomkriegs geraten kann:
 
 
Wir leben in spannenden Zeiten, keine Frage! Die Frage ist allerdings: werden wir auch lebend davonkommen ?

Hat Trump die Kontrolle an Netanjahu verloren?

von Manfred Müller
 
 
Der frühere Architekt der Reaganomics, Paul Craig Roberts, stellt sich – ziemlich bang – diese Frage und macht auch deutlich, warum er dieses Unbehagen verspürt:
 
In our discussion on Monday, Nima and I examine the problematic situation in which Netanyahu has placed US President Donald Trump.  
 
   

Trump’s threats to Iran are just an example of his method of negotiation by making threats to encourage a deal after which the threats are withdrawn. I do not think that Trump intended to attack Iran. All he wanted was Iran’s agreement not to make nuclear weapons and to accept routine inspections of their nuclear facilities. But by making military threats, Trump crawled out on a limb, and Israeli Prime Minister Netanyahu cut the limb off behind Trump by injecting into the negotiations the additional demand that Iran give up it’s arsenal of missiles and agree to stop producing missiles. This demand obviously is unacceptable to Iranians as it would leave them unable to defend themselves against Israel’s attacks.

As Netanyahu’s intervention seems to have prevented an agreement, will Trump now have to go through with his threats and attack Iran, or instead, will Trump stand up to Netanyahu and denounce him for blocking the nuclear agreement? Who is the strongest? The president of the United States or the Israel Lobby headed by the Prime Minister of Israel?
(Hier weiterlesen)
 
Die imminenten Explosionsgefahr im Nahen Osten scheint allerdings in den Hirnen der West-Politiker nicht zu existieren. Man macht weiter business as usual und spielt lieber: Nach uns die Sintflut ...
 
Ein Kommentarposter unter dem Video kommt zu einer noch katastrophaleren Einschätzung der Lage, wenn er schreibt (auf Deutsch übersetzt):
Das ist die galaktische Dummheit der Iraner und Russen … sie glauben, ja hoffen wider alle Vernunft, dass man mit den hinterhältigen Schlangen in den USA und Europa einen Deal abschließen kann … ES GIBT KEINEN DEAL. Denn der gesamte Westen hat sich in den letzten Jahrzehnten als völlig unfähig zu Verhandlungen und absolut unzuverlässig erwiesen. Sie sind machttrunken und völlig überzeugt von ihrer eigenen Überlegenheit, ihrer Unverwundbarkeit und Unfehlbarkeit und ihrem „gottgegebenen Recht“, die Welt zu beherrschen. Es ist dieselbe Krankheit, die den Führer, Mussolini und das japanische Kaiserreich befallen hat. Mit solchen Leuten kann man nicht verhandeln, denn sie halten sich für überlegen und somit nicht an Ehre oder veraltete Werte wie Moral gebunden. Sie betrachten den Rest der Welt als „minderwertig“ oder unmenschlich und sind daher ohnehin nicht verpflichtet, Abkommen mit diesen Minderwertigen zu respektieren. „Ehre unter Dieben“ und so weiter. ... 
 
Alle Iraner, die ernsthaft glaubten, es gäbe jemals ein Abkommen mit den USA, haben die Augen verschlossen und sich gewaltig getäuscht. Ein Blick auf Kuba genügte, um historische Präzedenzfälle zu finden. Wir haben nie verziehen oder vergessen, dass Kuba gegen unseren „freundlichen Diktator“ Battista rebellierte und Castro ihn stürzte … und sie stehen bis heute unter Sanktionen, und jetzt versuchen wir erneut, sie zu stürzen. Mit solchen Leuten gibt es kein friedliches Zusammenleben. Glauben die Iraner im Ernst, dass es nach ihrer Geschichte mit den USA ein Abkommen geben könnte? Die USA stürzten ihren Anführer Mossadegh 1953 (soweit ich mich erinnere), weil er es wagte, zu behaupten, seine Ressourcen, sein Öl, sein Volk und sein Land sollten dem iranischen Volk gehören, anstatt sich westlichen Diktaten zu beugen … Also haben wir ihn abgesetzt und den Schah von Iran eingesetzt. Nachdem er sich wie jeder andere „freundliche Diktator“, den die USA einsetzen, unerträglich entwickelt hatte, rebellierte das iranische Volk, stürzte ihn und ersetzte ihn durch den Ayatollah. 
 
Das erzürnte die USA ungemein, denn ein anderes Land wagte es, sein Land, seine Menschen und seine Ressourcen als sein Eigentum zu betrachten und einen US-„freundlichen Diktator“ abzuschütteln. Die Geiselkrise war dann nur noch das i-Tüpfelchen, das die USA nie vergessen haben und für das sie sich auch 50 Jahre später noch rächen werden. Wenn man bedenkt, dass Israel die Kolonie, das Militär- und Geheimdienstzentrum der USA im Nahen Osten ist und die USA politisch kontrolliert, dann kann nur ein naiver Narr glauben, dass es ein Abkommen mit den USA geben könnte. Ich erinnere mich an den Film „Independence Day“, als sie den Außer-irdischen gefangen genommen haben und der Präsident ihn fragt, ob es ein Abkommen gäbe, was sie von uns wollen … und der Außerirdische antwortet: „STERBT!!!“ Das ist es, was die USA dem Iran von Anfang an immer wieder gesagt haben: Die einzige Option ist „Sterbt!“, und danach können wir machen, was wir wollen. 
 
Dasselbe gilt für Russland. Putin denkt jedoch in den Kategorien des Kalten Krieges: Er will einen direkten Krieg zwischen den USA und Russland sowie zwischen Europa/NATO und Russland verhindern, da eine Niederlage auf beiden Seiten unausweichlich wäre, was unweigerlich zu einem Atomkrieg führen würde. Und die russische Kriegserfahrung lehrt, dass ein Atomkrieg um jeden Preis vermieden werden muss – schließlich verlor Russland im Zweiten Weltkrieg 25 Millionen Menschen, ohne dass Atomwaffen gegen sie eingesetzt wurden. Das wären die Verluste in den ersten fünf Minuten eines Atomkriegs … ABER die USA und die NATO/EU denken nicht mehr so ​​… sie glauben, sie könnten einen Atomkrieg „überstehen“ und am Ende „gewinnen“ … was absoluter Wahnsinn ist. Deshalb hat Putin seine sehr zurückhaltenden Reaktionen bei der „Militäroperation“ in der Ukraine sorgfältig gesteuert und hofft wider alle Vernunft, dass der Westen zur Vernunft zurückkehrt, aber das wird niemals geschehen … nicht solange Neo-konservative, Neoliberale und Verrückte wie Trump an der Macht sind … 
 
Zwar wurden die Gespräche wieder aufgenommen, aber es ist dieselbe „Parteilinie“, die die Neokonservativen und Neoliberalen schon immer verfolgt haben. NICHTS hat sich geändert … kein einziger Schritt zur „Normalisierung“ der Beziehungen zu Russland wurde unternommen, nicht einmal die elementarsten Dinge wie die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen und des von Obama beschlagnahmten diplomatischen Eigentums oder die Wiederaufnahme der Flugverbindungen zwischen den USA und Russland … Dinge, die mit einem Anruf erledigt werden könnten. 
 
Ich bin überzeugt, dass wir uns auf dem unausweichlichen Weg in die Zerstörung befinden … früher oder später werden wir zu weit gehen und jemanden in eine Ecke drängen, aus der es nur noch einen Ausweg gibt... und dann werden wir alle untergehen. 
Vielleicht, hoffen wir gegen alle Hoffnung, kollabiert das politische Establishment Washingtons auf Grund der von Trump angerichteten Verwirrungen und Spaltungen im eigenen Land. Mit einem Wort: Hoffen wir auf einen Bürgerkrieg in den U.S.A., der jede wirksame außenpolitische Machtdemonstration torpediert. Das allein wird allerdings noch nicht ausreichen. Etwas ähnliches müsste auch in Israel stattfinden: ein Aufbegehren der Israelis, die von der zionistischen Einvernehmung endlich  einmal genug haben und auf ein friedlicheres Zusammenleben mit den Nachbarstaaten setzen.
 
Viel Hoffnung, zugegeben. Aber: die Hoffnung stirbt zuletzt ... und nicht die Welt aufgrund der Idiotie von machtgeilen Politverbrechern!
 

Dienstag, 17. Februar 2026

Intelligence Twins

by  Meme Dept. 




Why War With Iran Is Imminent

von kennerderlage
 
 
Interessante Diskussion zum drohenden US-Angriff auf den Iran mit dem ehemaligen CIA-Analysten Larry Johnson: 
 
 
Ein sehr betroffen machender Kommentar unter dem Video (google translated):
Die USA sind der größte Terrorstaat und die größte Tötungsmaschine, die die Welt je gesehen hat! Eine 2025 in The Lancet Global Health veröffentlichte Studie schätzt, dass einseitige Wirtschaftssanktionen, insbesondere die der USA, mit etwa 564.258 Todesopfern pro Jahr verbunden sind. Basierend auf dieser Studie, die den Zeitraum von 1971 bis 2021 abdeckt, wird die kumulierte Zahl der Todesopfer durch diese Sanktionen auf über 38 Millionen geschätzt. Kinder unter fünf Jahren und ältere Menschen sind am stärksten gefährdet; 51 % aller durch Sanktionen verursachten Todesfälle entfallen auf Kinder unter fünf Jahren. Die US-Sanktionen gegen Venezuela sollen zwischen 2017 und 2018 40.000 Todesopfer gefordert haben. 
Aber so etwas werden Leute wie Donald Trump, Lindsey Graham oder Marco Rubio etc. nie begreifen (wollen).

Heute ist Faschingdienstag

von LePenseur
 
 
... und so habe ich mal zwei hübsche Bildchen der humorigen Sorte ausgewählt, statt (wie sonst) tiefsinnig (so mehr oder weniger...) über den betrüblichen Zustand der Welt zu schreiben. Als Katzenfreund muß eines davon natürlich mit Katze als Hauptdarsteller sein. Größerer Katze, zugegeben ...
 

Im zweiten Bild kommt u.a. auch eine Katze vor, aber nur eingebetten in einen Kreislauf 
 

Damit für heute
 
Helau! 
 
(und für Leser aus Kärnten natürlich: Lei-lei!) 
 
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P.S.: Kollege kennerderlage bleibt auch heute ernst. Nun ... bei den Angelsachsen ist der Fasching wohl nicht so verbreitet, die feiern eher Halloween. Und so ein morbides Fest der Zombies mit Ekel-Essen etc. paßt auch besser zu denen als ein Faschings-Gschnas ...
 

Montag, 16. Februar 2026

Organized Crime

by  Meme Dept. 



(Note: some others are not shown on this photo)
 

Sonntag, 15. Februar 2026

Feindberührung II.

 von Sandokan

"You blows who you is."
– Louis Armstrong

"Man, if you have to ask what it is, you'll never know." 
– Louis Armstrong








To get the vixen to keep the geese...

by  Meme Dept. 



Tschaikowsky zählt zwar nicht zu den Lieblingskomponisten

von LePenseur 
 
 
Dennoch: ein engagiertes Studentenorchester der Boulder Symphony & Music Academy bringt eine (von der Aufnahmetechnik leider etwas dumpfe) nicht bloß "bemühte", sondern durchaus solide Interpretation von dessen Symphonie No. 5 in e-moll, op. 64, unter der Stabführung von Devin Patrick Hughes:
 
 
Perfekt? Sicherlich nicht ganz ... aber mit merklicher Hingabe aller Instrumentalisten gespielt und so (trotz der nicht optimalen Tontechnik) eine zu Herzen gehende Aufführung, die ihren Applaus redlich verdient hat. Wer die (ebenso recht witzigen wie instruktiven!) Worte zur Einleitung überspringen will: einfach hier bei Minute 8:00 einsteigen. 
 

Samstag, 14. Februar 2026

My Wish for Valtentine's Day

by  Meme Dept. 




Prof. John Mearsheimer: Political Pressure and Trump’s Peace Options

von kennerderlage
 
 
Eine interessante Analyse zur aktuellen Lage im Nahen Osten liefert die Unterhaltung von Judge Napolitano mit Prof. Mearsheimer:
 
 
Ein interessantes Detail zur geplant (gewesenen?) US-Attacke auf den Iran liest man in den Kommentaren unter dem Video (google translated):
Offenbar haben die USA dem Iran ein Geschenk in Form von nicht explodierten Bunker-brecherbomben (GBU-57 MOP) hinterlassen, die rund um das Fordow-Gelände verstreut liegen. Nun hört man, dass der Iran diese Blindgänger analysiert, um ihre Funktionsweise besser zu verstehen. Und ich bin überzeugt, dass die Erkenntnisse aus der Analyse dieser Bomben in nicht allzu ferner Zukunft auf eine Weise genutzt werden, die den USA und Israel missfallen wird. 

Sollten sich einige Leser an ihren Physikunterricht in der Schule erinnern: Newtons drittes Bewegungsgesetz besagt, dass jede Kraft eine gleich große, entgegengesetzt gerichtete Gegenkraft hervorruft. Übt ein Objekt eine Kraft auf ein anderes aus, so übt das zweite Objekt gleichzeitig eine gleich große, entgegengesetzt gerichtete Kraft aus. 

Genau das geschieht hier. Der Iran wird nach dem Angriff im vergangenen Juni nicht einfach kampflos aufgeben. Er reagiert und tut in diesem Fall genau das, was jeder souveräne Staat tun würde. Der Iran versucht sich zu verteidigen, wohl wissend, dass Israel und die USA ihn vernichten wollen.
Es bleibt spannend! Mehr zu dem Thema auch in einer Diskussion zwischen dem Professor und Daniel Davis, in der auch andere Konfliktgebiete angesprochen werden. Besonders "interessant" die Wortspende von Kaja Kallas (min 42:40) zu der von ihr erwarteten Niederlage der Russen im Ukrainekonflikt. Das macht sogar den stets eloquenten Prof. Mearsheimer sichtlich sprachlos....