Dienstag, 31. März 2026

The Real Security Crisis

by  Meme Dept. 




Und damit ab in die Osterferien ...

von LePenseur
 
 
So "spannend" die Geopolitik derzeit auch sein mag: ich bin nicht der Sklave meiner Leser und meine Rest-Lebenserwartung wird durch ständige Kommentare zum Wahnsinn unserer Polit-Darsteller weder länger, noch ergötzlicher. Daher verabschiede ich mich bis inkl. Osterdienstag in einen Kurzurlaub und kann nur hoffen, daß unsere Autoren und Gastautoren in der Zwischenzeit beweisen, daß auch sie den Blog alleine am Leben erhalten können. Vorab also
 
FROHE OSTERN
 
 
 
 
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P.S.: die übliche Monatsanfangsfigur kommt natürlich. Versprochen! Für den Rest garantiere ich nicht ...
 
 

Montag, 30. März 2026

Douglas Macgregor: US WIll Not Beat Iran

von kennerderlage
 
 
Eher schlechte Aussichten auf Seiten der US-Israel-Allianz, den Iran zu besiegen, ortet Douglas Macgregor bei Daniel Davis: 
 
 
Der Versuch (der in der Vergangenheit immer wieder zur Rettung innenpolitisch angeschlagener Politiker unternommern wurde), durch den Krieg wieder Handlungsfreiheit zu gewinnen, ist offenbar fehlgeschlagen. Weder die Verwicklung in die Epstein-Affaire, noch die durch die erratische Zollpolitik und durch die Energiekrise gestiegene Inflation sind in Vergessenheit geraten. 
 
Der Beginn der 2. Amtszeit Trumps, der eine Befreiung aus den Ketten des Wokismus, der ungehemmten illegalen Einwanderung, des ausufernden Staatsapparates usw. versprach, ist inzwischen vergessen. Tump, der mit dem Friedens-Etikett in die Wahl ging, hat seine Versprechen dreist gebrochen und damit viele, wenn nicht die meisten seiner vorherigen Fans verprellt und wird bei den Midterm-Elections die Rechnung erhalten. Wie schon Lincoln sagte: 
 
"You can fool some of the people all of the time; but you can't fool all of the people all of the time."
 
Trump hat das zuerst bei den Russen durch inszenierte Differenzen mit den Ukrainern versucht, dann im Sommer 2025 durch Scheinverhandlungen vor dem 12-Tage-Krieg bei den Iranern, dann jetzt nochmals mit der gleichen Masche vor dem 28. Februar. Und jedesmal dadurch zugleich seine Wahlbewegung verraten. So wie es aussieht: einmal zu viel.
 

The Difference

by  Meme Dept. 




Iran’s Victory Would Have a Silver Lining

by Paul Craig Roberts
 
 
Former Israeli Army officer says Israel’s military is “on the brink of collapse.”  Israel’s capability, with US help, is assassinations and sneak attacks.  Israel’s army is good at bombing civilians and shooting mothers and babies in the head. But when it comes to fighting, Israel is pitiful. Twice the vaunted IDF tried to occupy Southern Lebanon in order to steal the water resources there. And twice the Israeli army was totally defeated by a mere Hezbollah militia with no air force, tanks, or artillery. It might be about to happen for a third time.

The current war with Iran now expanded into Lebanon is disrupting Israeli life and bringing bombing home to them as Iranian missiles penetrate Israel and Washington’s air defenses without difficulty. More and more of Israel’s population is seeing the current war as an unnecessary “political war” and do not support it. If by “political,” Israelis mean the Zionist Greater Israel agenda, then the Israeli population’s support for the Zionist agenda of Greater Israel might not be very broad or deep and might be eroding.  Possibly Israelis, as well as Muslims, are having the Zionist agenda imposed on them.

If this is the case, then the Israeli population’s support for the Israeli-American war on Iran may falter before the Iranian population’s support does. Already, the American public is heavily against Trump’s war against Iran. Unless the Trump-Netanyahu war criminals use their nukes, Iran is likely to win this war.  The silver lining in an Iranian victory is the liberation of both America and the Israeli population from servitude to the crazed Zionist agenda of a Greater Israel from the Nile to Pakistan.

Americans should pray for an Iranian victory. Otherwise, their blood and money will continue to be used for Israel’s bloody purpose of Greater Israel. Israel wants to mobilize 15,000 working Israelis. Trump has sent 15,000 Marines and paratroopers.  Iran has mobilized 1,000,000 troops. What does that tell you?

If the dumbshit Netanyahu-Trump strike Iran with nukes, Iran will nuke Israel by destroying the nuclear plant at Dimona. Israel will no longer exist. Israel is tiny. lran is as large as Western Europe. An honest American has to ask himself how America became the vehicle for Israel’s wars for Greater Israel.  Whatever happened to the requirement that the American government represents Americans’ interests, not those of some foreign country?

The 9/11 attacks were orchestrated by US VP Dick Cheney and the Zionists he positioned in the essential offices of the US government.  The orchestrated “attack on America by Muslin terrorists” was the “New Pearl Harbor” that the American Zionist neoconservatives said was necessary to destroy seven Muslim countries in five years.

It has taken longer than the five years that 4 Star General Wesley Clark said was the agenda shown to him by Pentagon generals. But America is now working for Israel on destroying Iran, after having disposed of Iraq, Libya, and Syria. Last month former Israeli prime minister Bennett came to America to address the American Organizations for Israel and gave them marching orders to begin demonizing Turkey as “the next Iran.”

Turkey has a leader who is just as stupid as America’s, as the UK’s, France’s, Germany’s, Russia’s, China’s, India’s. If Tayyip Erdogan understood the Zionist  agenda of Greater Israel unfolding in front of his eyes, he would understand that he and his country are next and would have united with Iran to preserve Turkey’s sovereignty. But the fool thinks he can sit on the fence and ride both horses.

In a world in which nuclear weapons and the ability to deploy deadly infections exist, and in which no objective, inquiring media exists, any fake news can rule. There is nothing shameful about Iran fighting for  its right to exist as a sovereign nation. But it is shameful for America to inflict harm on herself and others by fighting for Greater Israel.
 

Sonntag, 29. März 2026

Perhaps He'd Better Ride A Pink Unicorn

by  Meme Dept. 




Passend zum vorhergehenden Artikel

von LePenseur
 
 
... hier nun die "Homerische Symphonie" (1948) des großen, doch heute leider fast in Vergessenheit geratenen österreichischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, Theodor Berger (1905-1992):
 
 
Bei der Nymphe Kalypso - Meeresfahrt, Sturm, Schiffbruch - Bei den Phäaken - Die Begegnung mit Nausikaa am Strand - Im Palast des Alkinoos - Im Hades - Im Palast des Odysseus - Auftreten Penelopes beim Gelage der Freier - Die Tötung der Freier - Odysseus und Penelope
 
Es spielt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Rafael Kubelik.
 

Der Nachdichter

von LePenseur
 
 
Heute vor zweihundert Jahren, am 29. März 1826, starb zu Heidelberg der gefeierte Übersetzer der Epen Homers:
 
Johann Heinrich Voß
 
Wikipedia charakterisiert seine epochemachende Übersetzung dieses griechischen Epikers folgendermaßen:

Voß war ein Mann von bemerkenswerter geistiger Unabhängigkeit und kraftvoller Sprache. In erster Linie sind es die Übersetzungen der großen Epen Homers, denen er seinen Platz in der deutschen Literatur verdankt. Seine Übersetzungen zeigen nicht nur profunde Gelehrsamkeit und Kenntnis der antiken Sprachen und Verskunst, sondern auch vollendete Beherrschung der deutschen Sprache.

Die berühmtesten seiner Übersetzungen sind die der homerischen Epen Ilias und Odyssee. Am bekanntesten wurde seine Übersetzung der Odyssee, die 1781 auf Kosten des Verfassers erschien und deren einprägsame, bildhafte Sprache Generationen deutscher Leser mit Homer vertraut machte. 1793 erschien der ganze Homer, die Ilias und die Odyssee in überarbeiteter Form. 

Und in der Tat: wem klänge nicht, wenn von der Odyssee die Rede ist, der kraftvolle Beginn der Voß'schen Übersetzung im Ohr ...

Sage mir, Muse, die Taten des vielgewanderten Mannes,
Welcher so weit geirrt nach der heiligen Troja Zerstörung,
Vieler Menschen Städte gesehn und Sitte gelernt hat
Und auf dem Meere so viel unnennbare Leiden erduldet,
Seine Seele zu retten und seiner Freunde Zurückkunft.
Aber die Freunde rettet' er nicht, wie eifrig er strebte;
Denn sie bereiteten selbst durch Missetat ihr Verderben:
Toren! welche die Rinder des hohen Sonnenbeherrschers
Schlachteten; siehe, der Gott nahm ihnen den Tag der Zurückkunft.
Sage hievon auch uns ein weniges, Tochter Kronions.

Alle die andern, soviel dem verderbenden Schicksal entflohen,
Waren jetzo daheim, dem Krieg entflohn und dem Meere:
Ihn allein, der so herzlich zur Heimat und Gattin sich sehnte,
Hielt die unsterbliche Nymphe, die hehre Göttin Kalypso,
In der gewölbeten Grotte und wünschte sich ihn zum Gemahle.
Selbst da das Jahr nun kam im kreisenden Laufe der Zeiten,
Da ihm die Götter bestimmt, gen Ithaka wiederzukehren,
Hatte der Held noch nicht vollendet die müdende Laufbahn,
Auch bei den Seinigen nicht. Es jammerte seiner die Götter;
Nur Poseidon zürnte dem göttergleichen Odysseus
Unablässig, bevor er sein Vaterland wieder erreichte. 

Seine eigenen Dichtungen blieben dieser großartigen Übersetzertätigkeit gegenüber zweitrangig, wenngleich auch sie manche Schönheiten enthalten. Daß Voß u.a. auch die Dramen Shakespeares übersetzte (teils mit Unterstützung zweier seiner Söhne, wie er Philologen von Beruf), ist sicherlich den wenigsten bekannt, denn hier war es die Schlegel-Tieck'sche Übersetzung, die sich durchsetzte. Auch die Märchen aus Tausend-und-einer-Nacht wurden von Voß erstmals ins Deutsche übersetzt ... ... aber wer weiß das schon?

Doch über seinen gesamten Homer hätte er das stolze Horaz-Zitat setzen können: Exegi monumentum aere perennius  — denn dieser Homer wird, solange Deutsch gesprochen wird, in unserer Sprache nicht untergehen!
 

New York Times: ’13 U.S. Bases Uninhabitable’ — We Could’ve Just Marched Home!

von kennerderlage
 
 
Der gute, alte Dr. Ron Paul kommentiert eine aktuelle Schlagzeile der NY-Times zum Verlauf des Iran-Kriegs: 
 
 
Es schlug schon vor vielen Jahren vor, die US-Basen am Persischen Golf zu schliessen und die Soldaten in die USA zu bringen. Wie recht er hatte!
 

Samstag, 28. März 2026

We Are The Champions

by  Meme Dept. 




Douglas Macgregor: Why Trump Is Now Desperate

von kennerderlage
 
 
Judge Napolitano sprach mit Douglas Macgregor wegen der erwartbaren weiteren Entwicklungen im Krieg der USA und Israels gegen den Iran:
 
 
 Die Verzweiflung Trumps resultiert vor allem aus den wirtschaftlichen Konsequenzen dieses Angriffs, die offenbar weder von Israel, noch von den USA richtig beurteilt worden waren. Ein Blitzkrieg mit regime change, indem man den Grossayatollah Khamenei (und weitere aus der Staatsspitze) wegbombt, hat nicht funktioniert und wird in absehbarer Weise auch nicht funktionieren. Warum also diese absurde Deklaration Trumps, der Krieg "sei bereits gewonnen"? Alles andere seien nur fake news der NYT. Aber selbstredend muss man dennoch weiterbomben, damit der Iran endlich kapituliert ...
 
Der Kongressabgeordnete Thomas Massi hatte die vermutlich treffende, von Trump aber sicher nicht goutierte Antwort, als er sagte: "Bombing a country on the other side of the globe won't make the Epstein files go away." Was allerdings erst stimmt, sobald das Bombardieren vorbei ist, denn im Zuge der Kriegsaktionen ist jede Kritik an ihrer Sinnlosigkeit an der Grenze zum Hochverrat angesiedelt! 
 
Trump aber kann, ohne zugleich seine Abdankung zu unterzeichnen, nicht zulassen, dass das Bombardieren endet. Und so gesehen, ist die Lage vermutlich hoffnungslos....
 

Heute wäre sie 100 geworden ...

von LePenseur
 
Charlotte „Lotte“ Tobisch-Labotýn, auch Lotte Tobisch von Labotýn (* 28. März 1926 in Wien; † 19. Oktober 2019 in Baden), war eine österreichische Managerin, Schauspielerin und Autorin. Sie galt als Grande Dame der Wiener Society und als Inbegriff der eleganten Wiener Salondame.

Große Bekanntheit erlangte sie als Organisatorin des Wiener Opernballs, den sie von 1981 bis 1996 leitete. Zuletzt war sie u. a. als Präsidentin des Vereins Künstler helfen Künstlern in Baden (Niederösterreich) tätig und trat auch gelegentlich in Fernsehsendungen auf. 

... wird sie in Wikipedia charakterisiert. Aber besser als diese lexikalisch korrekten, doch wenig aussagenden Worte bringt sie uns eine Dokumentation aus dem Jahre 2016, zu ihrem Neunziger, näher:

Bis in ihr höchste Alter war sie eine bewundernswert interessierte, weltoffene, charmante und stets elegante Dame, die das Prädikat "Grande Dame der Wiener Gesellschaft" (nicht: "Wiener Society", wie Wikipedia meint, denn das ist eine etwas tiefer angesiedelte Liga, in der sich die Lugners & Consorten tummeln ...) mit vollstem Recht zugesprochen bekam ...
 
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P.S. (v. 30.3.) zu den Kommentaren (die Blogger-Kommentarfunktion ist momentan etwas gestört ...):
 
Sorry, geschätzte Anonymi, aber ich habe Frau Prof. Lotte Tobisch als "interessierte, weltoffene, charmante und stets elegante Dame" charakterisiert, nicht als politische Philosophin. Und so sehr ich diesen Adorno persönlich nicht ausstehen kann (allein sein infames Bashing von Jean Sibelius ließe mir keine andere Wahl!), so wenig kann ich ihr einen Vorwurf aus ihrer Freundschaft mit Adorno machen (der ihr immerhin ein Buch – unter ausdrücklicher Erwähnung ihres in Österreich gesetzlich verbotenen Adelsprädikats – widmete).
 
In Politikfragen bin ich, was die Theorie betrifft, durchaus tolerant. Ich lese auch gelegentlich in den Werken Lenins, obwohl mir alles Sozen- und Bolschewikentum denkbar fern steht. Und Adorno (das beweist seine Hilflosigkeit gegenüber der 1968er-Studentenbewegung!) war eben nur Theoretiker. Und wenn ich alle möglichen (und auch manch "unmögliche"!) Philosophen querbeet lese, auch wenn ich ihre Überzeugungen keineswegs teile, dann darf ich dies auch einer älteren Dame nicht verübeln.
 
Denkverbote, Kontakt-Kontaminationen und ähnlichen Schmarr’n lasse ich gerne den Linken und den verknöcherten Reaktionären – denn ich zähle mich zu beiden nicht ...

 

Freitag, 27. März 2026

We're deeply committed, Mr. President !

by  Meme Dept. 




Von den Schlafschafen

von Sandokan


Der langgediente britische Ex-Diplomat Ian Proud (The Peacemonger), im Gespräch mit Col. (Ret.)  Douglas Macgregor, dem britischen Geschäftsmann und Antikorruptionskämpfer Ian Puddick, sowie mit Steve Jermy, Royal Naval Commodore (Ret.).

Der Gesprächsbogen spannt sich vom aktuellen Irankrieg über Korruption und politische Unfähigkeit, bis hin zu Fake News, Selbstschädigung und Ignoranz in Westeuropa.


Siehe auch:
by Douglas Macgregor

Eine in der Theorie sicherlich interessante Diskussion

von LePenseur
 
 
... führten zwei ausgewiesene Experten (und Uniprofessoren) zur (nicht umgesetzten) von Milei in seinem Wahlkampf angekündigten sofortigen Schließung der argentinischen Zentralbank. Man kann hier die beiden Schluß-Statements der Kontrahenten, Prof. Jörg Guido Hülsmann (Universität Angers) und Prof. Philipp Bagus (Universidad Rey Juan Carlos, Madrid) mit durchaus erklecklichem Erkenntnisgewinn nachlesen.
 
Die geopolitische Dimension eines solchen Schrittes wurde von beiden Geld- und Konjunkturtheoretikern nicht einmal ansatzweise thematisiert. Denn egal, ob man bei einer Schließung der argentinischen Zentralbank von einem deflationären oder (hyper-)inflationären Szenario ausgeht: die damit einhergehende Demonetarisierung der lokalen Währung, also des argeninischen Peso, führt dazu, daß der Bevölkerung Argentiniens faktisch nur die Flucht in den US-Dollar übrigbleibt. Ein Flucht, die aufgrund des schon längst bestehenden Mißtrauens in den Peso sicherlich schon von vielen (vermutlich sogar den meisten) Argentiniern schon "freiwillig" teilweise vorweggenommen wurde.
 
Aber: durch den faktisch erzwungenen Wegfall einer lokalen Verrechnungswährung wäre die Nachfrage nach US-Dollar auf einmal um ein Vielfaches größer: waren es bisher die Erwägungen, seine Ersparnisse in einer immer noch verhältnismäßig "werterhaltenderen" Währung, dem US-Dollar, zu parken, so wäre nun der gesamte Geldtransaktionsbedarf aller Argentinier durch US-Dollar zu decken! Und das ist natürlich ein weitaus größeres Volumen als die Summe der "Notgroschen" (der kleinen Leute) bzw. der "Investitions-Reserven" (der Unternehmen und Kapitalbesitzer)!
 
Nachtigall, ick hör dir trapsen! Wer wäre denn der Profiteur einer solchen blitzartig einsetzenden Nachfrage nach US-Dollars? Die USA, genauer: ihre Zentralbank, ihre Regierung, ihre regierungsnahen Konzerne! Und genau auch deshalb  bezeichnete ich diesen Javier Milei schon mehrfach als Mogelpackung!
 
Kein Wunder, daß er bei vielen als Heilsbringer und Wunderwuzzi gefeiert wurde, versprach er doch, durch die faktische oder sogar gesetzliche Demonetarisierung des Peso die Dollar-Nachfrage zu beleben — und was wäre süßer als Honig und Honigseim (um alttestamentaische und daher im Geldwesen nicht unbekannte Jubeltöne zu zitieren ...) für all jene Reichen, die angesichts der explodierenden US-Verschuldung und des sie begleitenden Vertrauensverlustes in die US-Währung Gefahr für ihre Barschaften witterten!
 
Daß derselbe Milei auch noch auf Konfrontation zur BRICS-Statengruppe ging und sich dafür — aus seiner Familiengeschichte allerdings nicht ganz unerwartet — als getreuer Gefolgsmann der USrael-Gruppe andiente, komplettiert das Bild aufs kenntlichste!
 
In libertären Kreise und Publikationen wurde und wird immer noch das Loblied des wackeren Marktliberalen Milei, des "österreichischen" Ritters ohne Furcht und Tadel, gesungen. Mir war er allerdings immer schon suspekt. Und die vorstehend dargelegten Erwägungen sind nicht geeignet, meine Meinung über diesen Herrn entscheidend zu verbessern ...
 

Donnerstag, 26. März 2026

The Difference

by  Meme Dept. 




The End Of The Petrodollar – Gulf States & Europe In Crisis

von kennerderlage
 
 
Rachel Blevin spricht mit Prof. Richard Wolff zu den weltwirtschaftlichen Auswirkungen des von den USA und Israel vor 26 Tagen gestarteten Angriffskriegs auf den Iran:
 
 
Zusammenfassung unter dem Video:

The global economy is starting to panic, as the war in Iran is not only a military war, but an economic war... and everything from Iran's restrictions on the Strait of Hormuz, to the various attacks on energy infrastructure across West Asia, as the U.S. and Israel have continued to escalate the conflict, has put the world's supply of oil, gas, fertilizer, etc. in a dire position. 

Prof. Richard Wolff, an American Economist and founder of Democracy at Work, noted that the Petrodollar as we know it is OVER with the War in Iran, because the Gulf states are learning the hard way that they can no longer rely on the U.S. 

He also predicted it will be the start of a major shift away from reliance on oil and gas, and towards new partnerships, as countries like Russia and China continue to stand with Iran, and U.S. allies from Europe to Asia, feel the pain of this war. 

Source links: https://rachelblevins.substack.com/p/... 

Follow Prof. Wolff on X: https://x.com/profwolff and check out his latest book ‘Understanding Capitalism’: https://democracyatwork.info/ 
 

Mad Max auf Speed

 
Hier ein etwas anderer und keineswegs beruhigend stimmender Blickwinkel auf die aktuellen Ereignisse und Protagonisten (respektive Marionetten — je nachdem man es betrachtet ...), in einem 
 
 
Gastkommentar
von Revoluzzer
 
 
Welchen Kriegszielen entspricht die Kriegsstrategie der USA? Es wird die langfristige globale Strategie der USA implementiert. Gnadenlos. Vollständig kohärent.
 
Der Iran soll brennen, um vielleicht doch noch CN und RU besiegen zu können. Wenn der Golf gleich mitbrennt?  Ist schlecht für: 
1. China und Ostasien, 
2. Europa.

Den Golfstaaten bleibt nur noch eine Option: An der Seite des Staates, der sie zerstört, in den Krieg zu ziehen mit der aussichtslosen Hoffnung auf einen schnellen Sieg. Heloten für das Imperium. Kanonenfutter für den Bodenkrieg.

Alles gut für die USA. Dollar long. Industrie up. Dow Jones up. Einfach weil alles und alle in die USA flüchten werden.

Bomb, bomb, bomb! Bomb the shit out of them. Wenn alles brennt, nur die USA nicht (und RU), dann gilt: Die USA sind wieder die Größten. Der Herr über eine brennende Welt. MAGA, nur ein wenig anders, als allgemein gedacht.

Die USA verfolgen brutalste Imperialpolitik (war schon immer so). Den Iran zu vernichten dient beiden: der US-Strategie und den Großisraeliten. Man kann es eine wechselseitige Instrumentalisierung nennen. Der Eroberungsfaktor liegt tief in beider Kultur. Was den einen die Indianer, das den anderen die Araber.

Der Unterschied ist: Israel ohne die USA könnte gar nichts. Israel ist der Schwanz mit dem der Hund USA wedelt! Der Rauchvorhang, um brutaleste Machtpolitik verbergen und legitimieren zu können. Israel wird benutzt wie ein Wischmop. Wenn es gut geht, wird es belohnt, wenn nicht,... Wobei das Gerede von "regionaler Supermacht" totaler Schwachsinn ist. Israel ist, war und wird immer nur der Schwanz der USA sein. 

Die USA können alles (versuchen), die brauchen Israel nur zur Flankierung. Und Israel spielt da mit seiner Existenzberechtigungskarte.

Der Cowboy macht, was er will. Der lässt sich nichts von einem Rabbi vorschreiben. Es ist einfach wichtig zu sehen, dass die USA aus innerem Antrieb handeln. Dieses Gerede von Trump, Netanyahu, Epstein, Gedöns, Gedöns, Schauspiel und Ablenkung, lenkt vom Wesentlichen ab: den knallharten Geostrategien. 

Wer Frieden will, muss das sehen. Persönlich glaube ich daher, dass Frieden unmöglich ist. Die Interessen prallen knallhart aufeinander. Es muss ausgekämpft werden. Eine Seite wird gewinnen, eine verlieren. 

Wer auf die Personen und Verschwörungen fokussiert, wiegt sich in falscher Hoffnung, man könnte Frieden durch Transparenz oder Austausch von Personen erzielen. Und darauf muss man sich einrichten (nicht dass man als Normalo viel machen kann, aber wenigstens mental). 

Folge: Jahrelanger Krieg. Bombardierungen. Irgendwann Bürgerkrieg, Syrienszenario. Ziel ist nicht das Besiegen des Iran, sondern seine Irrelevanz. Wer dann über die Trümmer herrscht? Wen schert das.

Wie es ausgeht? Wissen wir nicht. Ich würde mein Geld auf den Ostblock setzen.

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P.S.: Ich zweifle daran, dass die USA friedensfähig sind. Der Cowboy müsste zum Farmer werden. Das widerspricht aber so ganz dem Selbstbild. Interessant ist der Unterschied zur UdSSR. Mir will scheinen, dass das Selbstbild der UdSSR bei aller Grausamkeit im Handeln im Kern friedensorientiert war. 

Ich glaube, dass im Niedergang dieser tiefe kulturelle Charakter entscheidend dafür ist, ob ein Imperium in Gewalt untergeht oder sich friedlich auflöst. Übrigens zeigt sich das auch im Charakter der Briten als Händler und Pragmatiker bei der Auflösung ihres Weltreiches.

 
P.P.S.: Wir Deutschen als Systematiker höchsten Grades kennen nur den totalen Sieg oder den totalen Untergang, mindestens seit dem 30jährigern Krieg. 

Ring der Nibelungen. Hagen von Tronje und Siegfried. Die urdeutschen Typen ... Man muss wohl froh sein, dass wir nie ein Welthegemon geworden sind!

 
P.P.P.S.: Wenn ich so darüber nachdenke, würde der Einsatz von Atomwaffen dem Ganzen erst so den richtigen Schwung geben, eine panikartige Fluchtbewegung in die USA und den USD auslösen ...
 

Mittwoch, 25. März 2026

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (175)






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Prof. John Mearsheimer : No Way for Trump to Win

von kennerderlage
 
 
Eine klare Analyse der Kriegsverlaufs (und der von Trump herbeiphantasierten oder zu Betrugszwecken nur vorgeschobenen) Friedensverhandlungen mit dem geheimnisvollen Unbekannten aus dem Iran liefert Prof. John Mearsheimer im Meinungsaustausch mit Judge Napolitano: Sehenswert wie immer!
 
 
Unter dem Video finden sich mehr als tausend Kommentarpostings — u.a. die vollkommen berechtigte Frage:
Iran fought Iraq for 8 years (1980-1988). What made Trump
and Netanyahu think Iran would surrender after 8 days?
 
In der Tat: warum nur haben die sich das vom Mossad nur einreden lassen?!