Montag, 2. Februar 2026

De mortuis nil nisi bene

von LePenseur
 
 
Ausnahmsweise eine kurze Urlaubsunterbrechung, da ich gerade die Todesnachricht las: gestern ist die CDU-Politikerin 
Rita Süssmuth gestorben
 
Wer es positiv findet, daß die nun Verstorbene seinerzeit die CDU für die faktische Abtreibungsfreigabe in maßgeblicher Weise sturmreif geschossen hat (die sogen. "Beratungslösung" mit einem pro-forma-Papierwisch ist faktisch nichts anderes als die Fristen"lösung", die die Tötung des Ungeborenen ins freie Belieben der Frau stellt!) oder daß sie sich schon in den 1990er-Jahren für die Überfremdung und (zuerst schleichende, doch dann bald galoppierende) Umvolkung starkmachte ("Deutschland ist ein Einwanderungsland"), mag es in seinem Nachruf erwähnen. 
 
Es fällt mir zu ihrer Person nichts ein, was ich an Gutem über sie sagen könnte. Sie meinte in der letzten Zeit (las ich), daß sie keine Angst vor dem Sterben habe. Schön für sie. Sie wird gegebenenfalls inzwischen wissen, ob sie damit recht hatte.
 
Schweigen ist angebracht. 
 

ICEbreaking Politics

by  Meme Dept. 



Die Klimalügen in Verbindung mit der CO₂-Verteufelung, einmal anders gesehen

von Helmut
 
 
Es ist dem gewöhnlichen Volk zumeist nicht bekannt, welche Bedeutung der CO₂-Gehalt in der Luft für das Pflanzenwachstum hat. Wenn man (so wie ich) zur grünen Zunft gehört, dann weiß man das sehr wohl, weil man das ja als Basiswissen gelernt hat.

Nun habe ich mich schon seit Langem darüber gewundert, dass man da keine wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse über die Wichtigkeit des CO₂ nachlesen kann — offensichtlich darf für manche Politiker auch heute die Erde nicht rund sein, sondern muss eine Scheibe bleiben. Und die Mainstreams schreiben sowieso nur das, was die Politiker vorgeben, aus zwei Gründen:

- Zum einen sind sie weisungsgebunden, weil sie ja vom Staat bezahlt werden (Zuschüsse)

- Zum anderen verfügen deren Schreiberlinge überwiegend über keine Fachkenntnisse, wie z.B. Physik, Chemie oder Biologie.

Die Unkenrufe sind ja hinlänglich bekannt, - Weltuntergangsstimmung, wie z.B. dieses Video:

Nun habe ich was entdeckt, was wissenschaftlich belegt ist. Der Aufhänger dazu war dieses Video:

Da ich nicht alles ungesehen glaube, was mir auf den Teller gelegt wird, habe ich das nachgeprüft. Fakt ist, dass eine hohe Zahl von Wissenschaftlern, in Verbindung mit namhaften Universitäten, seit Jahrzehnten (glaube 30 Jahre) den Baumbewuchs in Südamerika untersucht hat. Gemessen, gezählt, unterschieden, etc.

Das Ergebnis wurde in „nature plants“ veröffentlicht. Natürlich ist das Resultat nicht so überschwänglich begrüßenswert, wie das in kla.tv dargestellt wird, aber doch bemerkenswert. Man kann es hier (in englisch) nachlesen:

Auszüge daraus übersetze ich hier, damit man sich schneller einen Überblick verschaffen kann:

Zunehmende Baumgröße im Amazonas - Die Bäume des Amazonas werden noch mächtiger

Der Klimawandel und die zunehmende Verfügbarkeit von Ressourcen wie Kohlendioxid verändern weltweit die Funktionsweise der Wälder, doch die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die Waldstruktur sind unklar. Da zusätzliche Ressourcen verfügbar werden, beispielsweise durch CO₂-Düngung oder Stickstoffablagerungen, ist zu erwarten, dass große Bäume, die mehr Licht erhalten, weitere Vorteile erzielen. Umgekehrt könnten kleinere, lichtarme Bäume stärker profitieren, wenn sich ihr Lichtkompensationspunkt verändert, während größere Bäume möglicherweise am stärksten unter der zunehmenden Hitze und Trockenheit leiden. Wir haben die jüngsten Veränderungen in der Struktur des größten Tropenwaldes der Erde bewertet, indem wir 30 Jahre lang Baumdaten aus dem Amazonasgebiet auf 188 Parzellen mit altem Wald analysiert haben. Wir haben festgestellt, dass die Bäume auf Bestandsebene im Laufe der Zeit größer geworden sind, wobei die mittlere Baumgrundfläche pro Jahrzehnt um 3,3 % zugenommen hat. Sowohl die Anzahl als auch die Größe der größeren Bäume hat zugenommen, doch wir haben bei großen und kleinen Bäumen ähnliche relative Zuwachsraten beobachtet.

In tropischen Wäldern finden auch weitreichende Veränderungen der Biomasseproduktivität und -sterblichkeit statt, wobei zumindest einige dieser Veränderungen wahrscheinlich auf eine erhöhte Ressourcenverfügbarkeit aufgrund erhöhter CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre oder Stickstoffablagerungen sowie auf klimatische Belastungen durch heißere Temperaturen und intensivere und häufigere Dürren und Stürme zurückzuführen sind. Diese Faktoren können sich manchmal gegenseitig entgegenwirken, da eine größere Ressourcenverfügbarkeit zwar das Pflanzenwachstum stimuliert, klimatische Stressfaktoren jedoch zu einer geringeren Produktivität und einer erhöhten Baumsterblichkeitsrate führen können.

Die Auswirkungen höherer Ressourcen – sei es durch CO₂-Düngung oder Stickstoffablagerung – auf die Waldstruktur sind unklar. Einige ökologische Theorien sagen eine „Winners-take-all”-Reaktion auf den Anstieg der Ressourcen voraus, bei der größere Bäume unverhältnismäßig viele Ressourcen erhalten und kleinere Bäume verdrängen. Große Bäume sind – fast per Definition – stärkere Konkurrenten in Wäldern. Die Größe der Bäume verschafft ihnen einen solchen Vorteil, dass sie große Mengen an Kohlenstoff in ihr vertikales Wachstum investieren, um die Baumkronen zu erreichen. Durch den besseren Zugang zu Licht können große Bäume mehr Licht einfangen und somit mehr Biomasse ansammeln. Dies steigert ihre relative Fitness, da kleine Bäume kein Licht mehr erhalten. Infolgedessen ist der Wettbewerb zwischen Bäumen meist größenasymmetrisch, wobei größere Bäume mehr Ressourcen nutzen können.

Dies würde die Lichtunterdrückung im Unterholz weiter verstärken, was zu einer Verringerung des Wachstums und möglicherweise zu einer Erhöhung der Sterblichkeit kleiner Bäume führen würde. Folglich ist zu erwarten, dass sich die Struktur der Größenklassenverteilung verschiebt, wobei mehr Bäume in den größten Größenklassen zu beobachten sind und die durchschnittliche Baumgröße im gesamten Wald zunimmt.

Alternativ könnten zusätzliche Ressourcen die am stärksten unterdrückten Bäume begünstigen und so ein verstärktes Wachstum und höhere Überlebensraten in kleineren Größenklassen begünstigen. In tropischen Wäldern ist die Lichtbegrenzung im Unterholz so stark, dass die Bäume im Unterholz nahe ihrem Lichtkompensationspunkt leben, d. h. an der Grenze zwischen positiver und negativer Kohlenstoffbilanz. Daher kann ein geringer Anstieg des CO₂-Gehalts einen relativ großen Unterschied für die Nettokohlenstoffbilanz bewirken, indem er die Photorespiration (bot. „Pflanzenatmung“) verringert und die Photosynthese anregt, sodass das Wachstum der Bäume im Unterholz zunimmt und möglicherweise einige Bäume, die sonst abgestorben wären, überleben. Wenn dies der Fall ist, erwarten wir eine größere Anzahl von Bäumen in kleineren Größenklassen und relativ größere Veränderungen der Größe bei kleineren Stämmen.
Soweit einige Auszüge aus dieser Studie. Natürlich ist mir auch aufgefallen, dass sich der vorletzte und der letzte Absatz gegenseitig widersprechen. Aber trotzdem ist es ein klares Statement gegen die Verteufelung des CO₂.

Nun wird es wohl keinen Sinn haben, den Politikern, die sich so vehement für eine CO₂-Abgabe einsetzen, derlei Studien vorzulegen. Wobei man da auch unterscheiden muss — dass die einen das nicht begreifen wollen, und die anderen das nicht begreifen können, was ja auf Bildungsmängel zurückzuführen ist. Schließlich vergeht ja kein Jahr, in dem man nicht wieder von irgendwelchen Plagiaten hinsichtlich akademischer Titel bei den Politikern hört (Aberkennung des Doktortitels sowie einer Professur des thüringischen Ministerpräsidenten Mario Voigt).

Und hier die Dritte

 

 
 

Sonntag, 1. Februar 2026

Satire: Deutschland, das Land der nicht mehr ganz dichten Denker.

  von Sandokan

Blitzbirnen Parade

Prof. John Mearsheimer: Welcome to Cold War 2.0

von kennerderlage
 
 
Wenig erbauliche Perspektiven in der Unterhaltung zwischen Judge Napolitano und Prof. Mearsheimer.... 
 
 
Mehr fokussiert auf den Ukraine-Konflikt ist das folgende Interview von Daniel Davies mit dem Professor:
 

Zusammenfassung unter dem zweiten Video:

Claims that a Russia–Ukraine peace deal is “90% ready” are dismissed as propaganda and “Kabuki theater.” According to Professor John Mearsheimer, there is no meaningful progress toward peace, because the two sides remain fundamentally far apart on non-negotiable issues.

Russia’s position—unchanged since June 2024—demands: 

  • Ukrainian neutrality and no NATO membership 
  • No U.S. or NATO security guarantees (Article 5–style guarantees are unacceptable) 
  • Ukrainian withdrawal from all four annexed regions (Donetsk, Luhansk, Kherson, Zaporizhzhia) 
  • Broader demilitarization and political conditions 
Western claims that “only territory remains” or that Ukraine merely needs to give up Donbas are described as misleading. For Russia, the core issue is NATO, not just land. Any U.S.–Ukraine bilateral security guarantee is seen by Moscow as NATO in disguise and therefore a deal-breaker. 

Zelensky’s assertions that Ukraine is “100% aligned” with the U.S. on security guarantees are not backed by Washington, whose silence suggests the opposite. U.S. policy, according to Mearsheimer, is to gradually disengage, shift the burden to Europe, and pivot strategic focus toward East Asia, not deepen commitments in Ukraine. 

Russia’s references to earlier talks (Istanbul 2022) reflect its insistence on a “common” security guarantee, meaning Russia would have veto power—something Ukraine rejects outright. 
  • Bottom line: No real negotiations are happening 
  • Diplomatic signaling is mainly public relations 
  • The war is likely to be decided on the battlefield 
Russia keeps the diplomatic door rhetorically open to appear reasonable, especially to the U.S., but expects no acceptable deal under current conditions

Was der Februar wohl bringen mag ...?

 
Jedenfalls unsere Monatsanfangsfigur. Blond, natürlich. Nachdenklich sinnend  —  und bezaubernd anmutig ... 
 

I can't explain ... my dark Necessities

 von Sandokan

“Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum.
 In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion.
 In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.
― Viktor Frankl







Samstag, 31. Januar 2026

Douglas Macgregor: Is the Ukraine War Effectively Over?

von kennerderlage
 
 
In diesem Video geht es nicht nur um den Ukraine-Konflikt, sondern zuerst auch um den drohenden Krieg der USA gegen den Iran:
 
 

Da in Ostösterreich die Semesterferien beginnen und die p.t. Mandanten

von LePenseur
 
 
... sich zu eher sinn- & zwecklosen Vergnügungen wie Schifahr'nfahr'n und Jagateesaufen davonstehlen, hat sich auch der Blogbegründer entschlossen, mal eine Woche Pause zu machen. D.h. ... so ganz streng wird's wohl nicht eingehalten werden, wie ich mich kenne — aber rechnen Sie nicht damit, daß jeden Tag zwei bis drei Artikel auf den Blog gestellt werden (so emsig sind meine Co- & Gatautoren nun auch wieder nicht unterwegs).
 
LePenseur persönlich — on revient toujours à ses premiers amours — wird sich (wofern nicht z.B. der Dritte Weltkrieg ausbricht ... obwohl: gerade dann ist's ja erst recht wurscht!) darauf beschränkten, die vorwiegend männliche Leserschaft des Blogs wie bei früheren Urlaubspausen mit Bildchen wohlgestalteter Damen, ob derer er von katholibanischen Kreisen einstens das epitheton ornans "Erotik-Blogger" verliehen bekam (tadelnd, versteht sich!), optisch zu verwöhnen.
 
Vielleicht stellt Kollege Sandokan ein paar Musikvideos rein, damit zu den optischen auch noch akustische Reize (wenigstens mich reizen viele seiner Musiksachen — zumeist zum Abschalten 😏...) gesellt sind, und Kollege kennerderlage wird sicherlich ein paar Videos über geopolitische Fragen aufstöbern.
 
Zur Einstimmung (obwohl heut erst Kofferpacktag ist) gleich mal die erste Schönheit zur gefälligen Beachtung:
 

Ich würde sagen: Anmut und Figur der jungen Dame lassen nichts zu wünschen übrig (außer vielleicht für die Fraktion der geeichten DD-Cup- und Kardashian-Butt-Fans) und bleibt auch mir nur eines zu wünschen übrig: 
 
Erholen Sie sich gut von mir!
 

Freitag, 30. Januar 2026

Renegade Music

von Sandokan







"Elites"

by  Meme Dept. 



Douglas Macgregor: Military Power v. Economic Power

von kennerderlage
 
 
Wieder eine interessante Unterhaltung zwischen zwei ehemaligen Offizieren, die aber (im Gegensatz zu den meisten ihrer Kollege) auch eine Ahnung von Wirtschaft haben (und zwar nicht nur in Bezug auf ihren eigenen Geldbeutel):
 
 
 
 
 

Sie hassen uns. Nächste Einwanderungswelle aus Indien wurde seitens der EU in Neu-Dehli beschlossen.

Gastkommentar
von Plancius
 
 
Ursula von der Leyen hat mit Modi in Neu-Dehli ein umfassendes Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien unterzeichnet. Damit können jetzt mehr als 1,4 Mrd. Inder Zugang nach Europa erhalten.

https://www.focus.de/finanzen/eu-und-indien-einigen-sich-auf-die-mutter-aller-abkommen_...

Uns wird es natürlich so verkauft, dass Wissenschaftler und Fachkräfte jetzt unbeschränkten Zugang zum EU-Arbeitsmarkt bekommen.

Parallel hat auch Starmer für Großbritannien ein Abkommen unterzeichnet. So brauchen Inder die ersten drei Jahre in Großbritannien keine Sozialversicherung zu zahlen. Der genuine europäische Bürger wird so immer mehr zum Bürger zweiter Klasse.

Für Indien ist das Freihandelsabkommen eine willkommene Gelegenheit, sich seiner 200 Millionen Muslime zu entledigen. Sie sorgen schon seit Jahren für Spannungen im Land. Indien hat schon jetzt große Hürden errichtet, die die Einreise von Muslimen nach Indien verhindert. Wenn man eine pakistanische Großmutter hat, ist es so gut wie unmöglich, nach Indien einzureisen.

Was ich in dem Zusammenhang immer nicht verstehe, ist die Tatsache, dass die Arbeitsaufnahme eines Wissen-schaftlers oder einer Fachkraft in Europa immer mit einer Einwanderung in unser Land verknüpft ist. Ich kenne auch so einige Wissenschaftler und Spezialisten, die für einige Jahre in den USA, in den Emiraten, Saudi-Arabien oder Australien gearbeitet haben, aber nicht dorthin ausgewandert sind. Sie haben zwar zum Teil temporär auch ihre Familie dorthin mitgenommen. Sie mussten aber für den Unterhalt ihrer Familie auch selbst aufkommen. Die Kinder gingen auch in spezielle Schulen und wurden nicht mit den einheimischen Kindern in eine Klasse gesteckt.

Warum um Gottes Willen spricht hier schon seit Jahren niemand mehr von Gastarbeitern? Immer soll sofort der ganze Clan in unser Land geholt werden, mit sofortigem unbeschränktem Zugang zu unseren Sozialleistungen.
 

Donnerstag, 29. Januar 2026

Zensurnetzwerk in Deutschland

 von Sandokan

In diesem Video werfen wir einen Blick auf das sogenannte „Mapping“ des Zensur-Komplexes. Wir analysieren, wie eng Regierungsapparate, NGOs, Stiftungen und Tech-Riesen (wie Google) mittlerweile verflochten sind und wer hier eigentlich wen finanziert.

Das Schaubild zeigt deutlich: Seit 2016 (Brexit/Trump) und verstärkt durch Corona und aktuelle Krisen steigen die Eingriffe in die Meinungsfreiheit massiv an. Doch warum geschieht das? 
Dient der Kampf „gegen Rechts“ vielleicht nur als Ablenkung für eine ganz andere Agenda?
Wir sprechen über „Manufactured Consent“, die Tech-Oligarchie und warum Systemkritik heute plötzlich pauschal diffamiert wird.


Zum Bericht von liber-net.org über Zensur in Deutschland.

Alastair Crooke: Trump Went TACO*) on Greenland — Will He on Iran?

*) Akronym für "Trump Always Chickens Out", d.h.: "Trump kneift immer" 
von kennerderlage
 
 
Der ehemalige britische Diplomat analysiert aktuelle Entwicklungen in den geopolitischen "Tornadozonen", die von Trump aufgebaut wurden:
 
 
 

Der 27. Januar als Gedenktag

von Helmut
 
 
Ich nehme nur zwei Anlässe heraus:

Am 27. Januar 1945 beendete die Rote Armee das Martyrium der Insassen des KZ Auschwitz. Aber auch am 27. Januar, ein Jahr zuvor, nämlich 1944, wurde die Belagerung von St. Petersburg, damals Leningrad genannt, die insgesamt 872 Tage gedauert hat, durch die Rote Armee beendet.

Es gab sowohl in Auschwitz als auch in Leningrad Todesopfer. Man spricht in beiden Fällen von über einer Million. Aber es geht nicht um Zahlen. Wenn nur ein Mensch aufgrund seiner Nationalität, seines Glaubens, seiner Herkunft, seiner Hautfarbe oder aus sonstigem Grund ums Leben kommt, dann ist es bereits ein Mensch zu viel, der gestorben ist, das ist meine persönliche Weltanschauung.

Mir geht es dabei um die Bewertung dieser Jahreszahlen, besonders, was die Politiker betrifft. Es ist für mich erschreckend, wie sehr man hier diese Jahreszahlen einseitig betrachtet und die wesentlichen Punkte dabei übersieht.

Wer kennt das denn noch, mit dem Judenstern? Die Diffamierung von anderen Volksgruppen. Aber es kam wieder, durch die Diffamierung von Andersdenkenden:


Auch ich habe in der Coronazeit diesen Stern getragen. War aber fast normal. Nun wird gegen Russland Stimmung gemacht. Deutschland muss kriegstüchtig werden, gegen die Russen. Kein Wort der Scham von einem deutschen Politiker hinsichtlich der Befreiung von St. Petersburg von deutscher Belagerung.

Ich fasse es nicht. Unrecht ist nicht gleich Unrecht — und die unterschiedliche Bewertung bestimmen die Politiker.

Wieder bewegen wir uns in Richtung einer Diktatur. Einer anderen Diktatur, als sie im letzten Jahrhundert stattgefunden hat. Aber es wird eine Diktatur. Henryk Broder hat es klar ausgesprochen.

Ich hatte das Glück, schon im Alter von 16 Jahren erkannt zu haben, dass es wichtig ist, sich mit den Leuten zu unterhalten, die den Krieg miterlebt hatten. Dadurch hatte ich Gespräche mit Leuten, die im KZ waren, genauso wie mit Leuten der Waffen-SS, und auch mit den Landsern, die in Russland gekämpft haben. Leute, die mir eindrucksvoll von Begegnungen mit der russischen Bevölkerung in den Dörfern erzählt haben, und wie sie von den Russen aufgenommen wurden. Ich habe das noch alles in Erinnerung.
„Krieg ist eines der grausamsten Spiele, wo immer die einen für etwas bezahlen müssen, was eigentlich ganz andere verschuldet haben.“
Zu dieser Einsicht bin ich seit langer Zeit gelangt. Aber es entspricht nicht nur der Ethik, auch der Ehre und dem Anstand, bei solchen Gedenktagen nicht nur nach links, sondern auch nach rechts, und nach oben und unten zu schauen und allen, die dabei ihr Leben lassen mussten, zu gedenken. Ungeachtet der Nation, ungeachtet der völkischen Abstammung.

Aber das kann man von den aktiven deutschen Politikern wie Merz in der heutigen Zeit nicht verlangen, dazu sind sie nicht imstande. Ich betrachte diese Vorgehensweise als eine Schande, aber sie passt zu dem gesamten Verfahren, wie man das eigene Volk bewusst an die Wand fahren will.
 

Mittwoch, 28. Januar 2026

Looking for Freedom

von Sandokan


Endlich ist es soweit - die EU hat sich mit dem gestrigen Tag von Energielieferungen aus Russland befreit. Bis Ende 2027 soll dieser Beschluss umgesetzt werden.

Oder wie dazu ausgerechnet die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen sinngemäß meinte: Endlich bezieht die EU fossile Energie zukünftig nur mehr aus Europa (sic!). Endlich ist die EU nicht mehr erpressbar!


Siehe dazu auch:



Bad Luck, Donald...

by  Meme Dept. 



Richard Wolff: China Won the Economic War & the West Fragments

von kennerderlage
 
 
Dieses Mal ein Blick auf China und seine Rolle in den globalen Wirtschaftsbeziehungen von Prof. Richard Wolff, interviewt von Prof. Glenn Diesen: