Freitag, 6. März 2020

Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

Ein Glück, dass die Atemschutzmasken ausverkauft sind. Wenn jetzt jeder mit so einem Teil herumrennt, kommt die Polizei nicht mehr beim Abstrafen wegen Verstößen gegen das Burkaverbot hinterher.

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Im gestrigen „Kurier“ fragten die Investigativjournalisten eine Psychologin, wie man Kindern die Angst vor „dem Virus“ nehmen könne. Leider antwortete diese darauf nicht, dass sie nur aufhören bräuchten, durch effekthascherischen Sensationsjournalismus solche zu schüren.

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Kleiner Tipp für Leute mit Urlaubssperre: Einmal 1450 anrufen und herzhaft ins Telefon niesen beschert zwei Wochen häusliche Quarantäne bei voller Lohnfortzahlung. Ich spüre schon das Kribbeln in der Nase...

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Die „Linke“ hat sich endgültig von ihrer radikalmarxistischen Vergangenheit als DDR-Unterdrückungspartei emanzipiert und beschreitet einen moderaten, von Merkel offensichtlich voll und ganz mitgetragenen Weg: Den feuchten Traum einer Kongressteilnehmerin, alle Reichen zu erschießen, schwächte der Linken-Chef Riexinger nach kurzer Pause zum Abklingen der Zustimmung geschickt ab und klärte sie auf, dass man die Reichen nicht erschießen wolle sondern nur „einer nützlichen Arbeit zuführen“. Dass Arbeit frei macht, wusste ja schon einer der großen sozialistischen, wenn auch eher nationalen, Vordenker der Linken, und ließ solche Weisheit deshalb an das Eingangstor eines Lagers schreiben, in dem die revolutionären Träume dieser Faschisten einstmals aktiv gelebt wurden und vorher materiell enteignete „Geldjuden“ der finalen Befreiung entgegenmarschieren durften.
Wäre Höcke wirklich ein „Faschist“, wäre er bei der „Linken“ besser aufgehoben.

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Recep der Prächtige unterstreicht seine Sorge um das Wohlergehen der von ihm ausgesuchten "Geflüchteten" und entsendet tausende schwerbewaffnete Uniformierte an seine Grenze und in den Rücken jener menschlichen Schutzschilde für seinen Aufmarsch, um jene, die den Widerstand Griechenlands gegen ihre Einreise als Zeichen des Nicht-Willkommen-Seins deuten und enttäuscht wieder umdrehen wollen, eine gewisse Motivation zu vermitteln, es doch lieber weiter zu versuchen.
Und wie reagiert die EU auf diese offene Kriegserklärung?
Sie lädt den Erpresser zu Verhandlungen ein.

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Ein Oppositionspolitiker wagte es im türkischen Schauspielhaus (das man aus Tradition immer noch als „Parlament“ bezeichnet), dem Großsultan mangelnden Respekt gegenüber seinen Soldaten vorzuwerfen. Erdogans Jubelperser gerieten darob in typisch muselmanische Empörungsrage und prügelten sich wie die Wilden, die sie sind.
Der Unhold darf nun dem Prächtigen 150.000 Euro ob seiner Frechheit zahlen und bekommt ein Strafverfahren wegen Präsidentenbeleidigung an die dreiste Bcke, das im Kerker enden kann (und wohl auch wird).
Und da beschwert sich die AfD, in Deutschland dürfe man Merkel nicht kritisieren. Mimimi.
Hier verliert man doch nur den Job und die Reputation.

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Die Überraschungspräsideuse an der EU-Spitze wird einen militärischen Konflikt mit der Türkei natürlich vermeiden. Aber weniger, weil sie so ein Friedensengel ist, sondern weil sie weiß, in welchen Zustand sie das Deutsche Bundesheer versetzt hat.

Kommentare:

Winterwind hat gesagt…

Es wird wohl eher auf erschiessen hinaus laufen.
Denn wenn erstmal der andere feuchte Traum, das bedingungslose Grundeinkommen, wahr wird, dann muss ja niemand mehr arbeiten.
Auch nicht nützlich.

Verena Volkert hat gesagt…

AfD-Vorstandsmitglied Beatrix von Storch 2016 in einer PK auf die Frage, ob Polizisten an der deutschen Grenze auf Frauen und Kinder unter den Flüchtlingen schiessen sollten: "Ja!"

(Zu lesen in der FAZ v. 5.3.2020)

Ist Frau von Storch jetzt eine Agent provocateur der Linkskartei bei der AfD? Es sieht danach aus.

Le Penseur hat gesagt…

Chère Verena Volkert,

Sie zitieren falsch. Beatrix v. Storch sagte nämlich nicht, daß sie schließen sollten, sondern daß sie es "innerhalb der gesetzlich engen Grenzen" ggf. dürfen. Das ist ein nicht unbeträchtlicher Unterschied.

Auch auf die Gefahr hin, daß Sie mich jetzt als "Agent provocateur der Linkskartei*) bei der AfD" betrachten (womit ich, amüsiert, leben können sollte ...), darf ich Ihnen mitteilen: exakt dies ist auch meine Ansicht.

Wer Grenzverletzungen begeht in der Absicht, als Scheinasylant in vergleichsweise üppige Sozialsysteme einzuwandern, wird von mir prinzipiell nicht anders betrachtet als ein Einbrecher, der Wertsachen aus meiner Wohnung entwenden möchte. Den ich innerhalb der gesetzlich engen Grenzen (und durch eine hirnlose Judikatur seit einiger Zeit noch zusätzlich interpretatorisch eingeschränkt!) ebenfalls durch Schußwaffengebrauch an seinem kriminellen Tun hindern kann.

Und warum Frauen bei illegalem Grenzübertritt gegenüber Männern privilegiert sein sollten, wäre ja wirklich nicht einzusehen. Die sonst stets mit Aplomb angemahnte "Gleichbehandlung" inkludiert wohl auch gleichbehandelnden Schußwaffengebrauch.


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*)gemeint wohl: "Linkspartei"

Fragolin hat gesagt…

Werte verena Volkert,
ich bin über den Brustton der Überzeugung, mit dem von links falsche Zitate als Wahrheit verbreitet werden, immer wieder erstaunt.
Von Storch behauptete, man müsse (was übrigens im Gesetz exakt so steht und vorgesehen ist) einen gewaltsamen Grenzübertritt zur Not (ultima ratio) auch mit Waffengewalt verhindern. Jemand fragte, ob das auch gelte, wenn dort Frauen und Kinder die Grenze illegal übertreten wollten, und von Storch antwortete (übrigens wieder gesetzeskonform) mit "Ja". Mag jetzt nicht jedem gefallen, ist aber rechtskonform, da vor dem Gesetz egal ist, wie alt jemand ist oder welchen Geschlechts. Es gibt kein Menschenrecht auf illegalen Grenzübertritt, auch nicht für Frauen und Kinder. Mna muss das Gesetz nicht gutheißen, dann muss man aber eine Mehrheit finden um es zu ändern. So funktioniert Demokratie nun mal.
Die von Ihnen behauptete Frage wurde nicht gestellt und es war auch keine PK sondern spielte sich auf Twitter ab. Es gab weder einen gewünschten "Schießbefehl" gegen Kinder noch sonst welchen Blödsinn, der dmals laut kreischend verbreitet wurde. Aber wie mediale Hirnwäsche nachwirkt kann man an Ihnen gut studieren.
MfG Fragolin