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Dienstag, 30. Juni 2026

Heute vor 70 Jahren

von LePenseur
 
 
... hatte das Neue Theater in der Scala (meist nur Scala Wien genannt) seine letzte Vorstellung. Am 31. Oktober 1908 als Johann Strauß-Theater auf dem Höhepunkt der Wiener Operette als Operettentheater eröffnet ...
 


... wurde es 1931 aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten in ein 1400 Personen fassendes Kino mit dem Namen Scala umgewandelt, welches aber auch für Varieté-Vorführungen genutzt werden konnte. 
 
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs befand sich das Haus auf der Wieden, dem 4. Wiener Gemeindebezirk, in der sowjetischen Besatzungszone Wiens und wurde mit finanzieller Unterstützung der Besatzer als Sprechtheater, als Neues Theater in der Scala, wiedereröffnet. Wikiepdia beschreibt das Konzept recht anschaulich:
Nach Verhandlungen mit den Sowjets, in deren Sektor sich das Theater befand, der Kommunistischen Partei Österreichs und dem Wiener Kulturamt konnte es als selbstverwaltetes Schauspielertheater seine Pforten öffnen. Wolfgang Heinz hatte 1948 in Wien – nach einer erfolgreichen Aufführung des Schauspiels Die russische Frage von Konstantin Simonow – vom sowjetischen Hochkommissar Generaloberst Wladimir Wassiljewitsch Kurassow die Freigabe des ehemaligen Großkinos Scala als Theater erhalten, und der Bürgermeister hatte ihm die Spiel-konzession erteilt. Das Theater wurde von einer Gruppe von Sozietären geleitet, man entschied gemeinsam über Spielplan und Engagements und verstand sich als linke, revolutionäre Bühne. Geplant war ein anspruchsvolles Theater, in dem das Volksstück ebenso gespielt wurde wie ‚Klassiker‘ und zeitgenössische Dramen.

Die Scala war auch einem volksbildenden Anspruch verpflichtet, der das Ensemble zu Vorträgen, zu szenischen Kostproben aus den Stücken und zur Werbung von Mitgliedern für die Publikumsorganisation in die Gasthäuser der Vorstadt führte, um den Arbeitern die Schwellen-angst zu nehmen. Obwohl große Teile des bürgerlichen Theaterpublikums die „Kommunisten-bühne“ mieden, war das Theater populär. „Wir haben die Leute eingeladen, ins Theater zu kommen – und sie haben es getan: Am Anfang waren wir leer, am Ende ausverkauft.“ In vieler Hinsicht an das Theater von Bertolt Brecht und sein Theater am Schiffbauerdamm in Berlin angelehnt, waren niedrige Eintrittspreise ebenfalls programmatisch.

Der Schauspieler Karl Paryla übernahm gemeinsam mit Wolfgang Heinz, der die Theater-Konzession innehatte, die Leitung, gemeinsam mit den Schauspielern und Regisseuren Günther Haenel, Friedrich Neubauer und Emil Stöhr.
Nach dem Wiener Staatsvertrag von 1955, dem daraus folgenden Abzug der vier Besatzungsmächte und nachdem die Kommunistische Partei Österreichs ihre finanzielle Unterstützung eingestellt hatte, musste das Theater schließen. Die letzte Vorstellung fand am 30. Juni 1956 statt. Mit ursächlich dafür war sicherlich auch der Wiener Brecht-Boykott, den im Jahre 1954 die Publizisten Hans Weigel und Friedrich Torberg in der politisch-literarischen Zeitschrift FORVM (deren Geldgeber war pikanterweise die CIA-Vorfeldorganisaton „Congrès pour la Liberté de la Culture“) gestartet hatten. Zu dieser Kampagne gibt es einen lesenswerten Wikipedia-Artikel, den man (wenn man halbwegs sine ira et studio unterwegs ist) nicht ohne Ekelgefühle zu lesen vermag:
Brecht-Boykott wird eine antikommunistische Kampagne in Österreich gegen den Autor Bertolt Brecht genannt. In deren Lauf zwischen 1953 und 1963 führte kein etabliertes Wiener Theater dessen Werke auf. Initiatoren waren die beiden Publizisten Hans Weigel und Friedrich Torberg sowie der Burgtheaterdirektor Ernst Haeussermann, publizistisches Organ war die politisch-literarische Zeitschrift FORVM. 
Nun ist es ja keineswegs so, daß LePenseur besonderer Vorliebe für Bertolt Brecht geziehen werden könnte, im Gegenteil: er findet dessen Theaterstücke (bei Lyrik sieht es anders aus!) ziemlich "danebengelungen", in der epischen Aufmachung und in der ständigen "Und die Moral von der Geschicht"-Tendenz einfach nervig, ganz davon abgesehen, daß ihm kommunistische Literaten generell nicht ans Herz gewachsen sind. 
 
Aber (und dieses "aber" ist wichtig!) es geht hier um prinzipielle Fragen: ob man eine Cancel-Culture (und um nichts anderes handelte es sich bei diesem Boykott) in der Kultur als Lenkungs-Mittel goutiert oder nicht. Man kann nicht gegen die Verfemung Sarrazins, oder früher gegen die Marginalisierung und Desavouierung von Autoren der sogen. "Inneren Emigration" auftreten und eine Blockade Brechts in Ordnung finden und diejenigen, die sich nicht daran halten wollen, um ihren Beruf und ihre Ehre bringen (indem bspw. ein Friedrich Heer, damals Redakteur einer katholischen Zeitschrift,  von Hans Weigel als "Kryptokommunist" diffamiert wurde, was angesichts des in unzähligen Schriften dokumentierten Weltbilds von Heer einfach lachhaft, dessen ungeachtet aber beruflich und sozial ruinös war)!
 
Vor vielen, vielen Jahren publizierte der Schauspieler und Filmstar Curd Jürgens seine Memoiren unter dem koketten Titel "Sechzig Jahre und kein bißchen weise" ... angesichts des heute vor siebzig Jahren mit der Schließung des Skala Wien dokumentierten Erfolgs von Rufmord- und Boykott-Kampagnen, die heute, also nach siebzig Jahren ebenso "fröhliche" Urständ', nur eben in die politische Gegenrichtung, feiern, ist man geneigt, den Buchtitel entsprechend auf "Siebzig Jahre ..." abzuändern. Die Borniertheit der sich im Besitz der Wahrheit Wähnenden ist einfach nicht kleinzukriegen.
 
Ach ja ... 1959/60 wurde das Gebäude des ehemaligen Johann Strauß-Theaters abgerissen. An dessen Stelle steht heute ein exemplarisch klobig-häßlicher, modern sein wollender Wohnblock der Gemeinde Wien, der wohl von einem labyrinth-begeisterten Architekten entworfen wurde: eine mitgeteilte Tür- oder auch bloß Stockwerks-nummer auf Anhieb zu finden, verdient Applaus. Und wer ihm ohne Ariadnefaden wieder lebend entkommt, umso mehr Bewunderung ...
 

Sonntag, 8. Februar 2026

Ein erschütternder Artikel

von Manfred Müller 
 
 
Auf der Webseite Auf der Lichtung wurde vor zwei Tagen ein betroffen machender Artikel veröfentlicht, der erklärt ... ... Nein, falsch: nicht "erklärt", sondern bewusst macht, wie es sein konnte, dass ein Epstein-Netzwerk (und nicht nur dieses) "funktionieren" konnte.
Missbrauch, Inzest überall – darum will es keiner wissen

Es gibt wohl kaum eine Familie ohne einen irgendwie gearteten Fall von Missbrauch, Inzest, Vergewaltigung. Man spricht nicht gerne über diese Familiengeheimnisse, erst wenn es Probleme macht. Ich weiß das nicht nur aus meinem beruflichen Kontext als Familienberater, der ich unter anderem bin, sondern auch aus meiner eigenen „Herkunftsfamilie“, wie man das so nennt. Und meist gibt es nicht nur einen Täter oder auch Täterin, was gar nicht so selten ist, wie manche vermuten würden, sondern etliche Wiederholungen über Generationen und in verschiedenen Beziehungskonstellationen, die aufgrund der Missbrauchserfahrungen irgendwie missbräuchlich sind – oder toxisch, was nichts anderes als eine verdeckende Modebezeichnung ist.

Bevor wir solche Fälle wie Epstein oder Dutroux in ihrer Komplexität verstehen und als Wirklichkeit anerkennen können, führt kein Weg daran vorbei, sich mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen, die nicht wirklich verdeckt in uns schlummert, aber wie eine Sepsis wirkt, die langsam unseren gesamten Körper vergiftet, die Sinne vernebelt und uns taub und stumm macht, wenn wir nicht hinsehen.

Immer wenn ein großer Fall publik wird, fragen sich alle, wie ein ganzes Netzwerk solange unentdeckt bleiben konnte, warum niemand etwas gemerkt hat? Wie konnte Natascha Kampusch solange von ihrem Entführer festgehalten werden? Warum hat im Fall Fritzl keiner etwas gehört oder Verdacht geschöpft? „Ein Teil der Antworten könnte die Bevölkerung verunsichern…“
 Nein, das Wissen darum "erklärt" nicht wirklich etwas. Aber es macht einem die Situation, in die ein Mensch, eine Familie, eine Gesellschaft verstrickt sind, "bewusst". Erklären setzt Klarheit voraus — ein unrealistisch hoher Anspruch für abgründiges Fehlverhalten. "Bewusstheit" ist das Wissen, dass es das gibt. Erst der erste Schritt, etwas dagegen zu unternehmen, wenn man will. Aber der wichtigste.
 
Leseempfehlung! 
 

Samstag, 23. August 2025

Bei einer Abfrage in unserer Blog-Suchfunktion

von LePenseur
 
 
... ("LePenseur-Blog durchsuchen") bin ich zufällig auf einen Artikel aus dem März 2022 (von Kollegen Fragolin, dessen resignierter Abgang uns alle, Autoren wie Leser, bis heute schmerzlich trifft)! geraten und fand dort unter den Kommentaren einen Link zu einem einfach grandiosen Artikel von Alexander Wendt, der mir nicht mehr präsent war, den zu lesen sich aber lohnt:
Eine kurze Geschichte der putinistischen Besatzungsoblaste
Deutschland Nord, Süd und Mitte


Angenommen, russische Truppen würden an den Rhein vorstoßen: Wer würde sich bei ihnen als Hilfskraft melden? Hier wird schon mal das Statut für eine gelungene Besatzung skizziert. Und es sieht anders aus, als viele denken

Ich gehöre zu denjenigen, für die der Anblick russischer Besatzungstruppen im Alltag nichts Besonderes war. Ein Verwandter aus unserer Familie leitete eine LPG (Jüngere können bei Luisa Neubauer nachschlagen, sie empfiehlt die Wiedereinführung der kollektiven Lebensmittel-erzeugung in Kapitel eins ihres Buches); der LPG-Onkel betankte sein Auto mit Sprit, den er der nahgelegenen russischen Garnison abkaufte, natürlich schwarz.

Manchmal, wenn ich im Zug der Reichsbahn saß, stieg auch eine Abteilung feldmarschmäßig ausgerüsteter Sowjetsoldaten zu. Die pushka setzten die Soldaten zwischen den Knien ab, der eine oder andere auch eine RPG 7, die olivgrüne sowjetische Standardpanzerfaust mit dem keulenartigen Geschossteil. Dann wurde es ein bisschen eng. Wenn die Feldmarscheinheit im Zug mitfuhr, überlegte ich immer, ob ihr Kommandeur seine kompletten Spritvorräte an Leute wie Onkel Klaus verscherbelt hatte, und was dieser Offizier dann eigentlich mit seinem Ostmark-bündel anfing.

Sie sehen, ich interessierte mich schon damals für Dinge, die mich nichts angingen. Die Laufbahn des Journalisten deutete sich zart an.
... und erschrecken. Denn was hat sich seit März 2022 zum Besseren geändert? Nichts. Dreieinhalb Jahre hinterfotziges Hetzertum in den Systemmedien. Man müßte, so wie seinerzeit Karl Kraus, die Bizarrie der publizierten "Nachrichten", die nur propagandistische Gehirnwäsche waren, gesammelt veröffentlichen, und ein Werk von erschreckender, nein: unerträglicher Wirklichkeitsnähe käme heraus. Genau genommen: die Wahrheit, die sie eifrig bemüht waren und sind, durch ihre Tiraden zu unterdrücken ...

Donnerstag, 31. Juli 2025

Schopenhauers schockierende Wahrheit

 Wahre Worte 
 
 
 
 
P.S.: Darüber nachzudenken schadet nicht.

Samstag, 26. Juli 2025

Just asking ...

by  Meme Dept. 



Samstag, 5. Juli 2025

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (163)

 


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Sonntag, 13. April 2025

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (156)


 

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Freitag, 27. September 2024

(Kl)eine Aufarbeitung zum Thema "Hochwasserhilfe"

von Helmut
 
 
Ich habe da einige Dinge mitbekommen, die zur Folge hatten, dass mir ... na, lassen wir das jetzt ... Jetzt würde mich interessieren, ob es sich in anderen Ländern (Deutschland, Österreich, Tschechei, etc.) genauso abspielt, oder ob das nur eine rumänische "Eigenart" ist. Ich hab meine Meinung im rumänischen facebook publiziert, und dabei viele likes erhalten. Also wird meine Ansicht auch von vielen anderen geteilt. Ich habe das, was ich dort ins facebook geschrieben habe, nun auf deutsch übersetzt:

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Ich habe mich interessiert, wie man den Leuten in dieser Gegend effizient helfen kann. Meine Illusionen wurden dadurch in die Realität gerückt. Es kotzt mich an, wenn ich von Leuten, die sich da auskennen, erfahre, wie sich die Realität darstellt. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, welche Eigenschaftswörter ich hier verwenden soll: Erschreckend, unmenschlich, verwerflich, abscheulich, - ich weiß nicht.

Es gibt Vorgänge, die sich bei derartigen Unglücken abspielen, die f r mich völlig unglaublich sind. Aber Leute, die sich gerade bei solchen Unglücken aktiv an Hilfe beteiligen, die haben mich aufgeklärt. Ich bin teilweise schockiert!

Ich will nur einige Beispiele anführen, ohne auf aktuelle Werbungen einzugehen. Ich bin nun darüber informiert, dass es keinerlei organisierte Maßnahmen in diesen Gebieten gibt. Es läuft alles quer, und es gestaltet sich ein Chaos.

Man spendet etwas, egal, ob Kleider, oder andere Gegenstände, und man meint, das wäre in einer Sporthalle auf Tischen aufgebaut, damit sich die Bedürftigen daran bedienen können. Fehlanzeige. Das steht irgendwo in Kartons herum, und wird dadurch völlig unbestimmt zur Verteilung verdammt.

Es gibt Fälle, wo die Kleidersammlungen in den Kartons dazu verwendet wurden, um mit diesen Kleidern den Boden vor den Zelten zu bedecken, damit die Leute nicht im Morast gehen müssen. Deshalb gehen sie über die gespendeten Kleider.

Ich weiß, dass es dubiose Organisationen gibt, die sich unter christlichen Begriffen verstecken und zu Geldspenden aufrufen. Sie geben in ihrem Aufruf nur die Kontonummer an, aber keinen Nachweis über ihre juristische Zuordnung, keinen Namen des Verantwortlichen, keine Telefonnummer, etc.

Aufrufe zu Spenden ohne Zahl, aber wenn dann die Spenden eingegangen sind, dann hört man plötzlich nichts mehr von diesen christlichen Organisationen. Die Konten sind leer, gelöscht, und niemand weiß mehr, wie man an die Verantwortlichen drankommen soll.

Es gibt Spendenaufrufe für Waren aller Art, und vieles davon findet man später in einer benachbarten Kreisstadt am Flohmarkt zum Verkauf.

Meine Tochter hat sich in Deutschland persönlich vor Ort interessiert, wie die Situation in den Hochwassergebieten ist. Da ist die Rede vom Ahrtal in Deutschland, wo viele Menschen dabei umgekommen sind. Da hat sie mitbekommen, dass es Kleinbusse gibt, mit Leuten, die dann übers Megaphon die Einheimische warnen: Leute, es kommt wieder eine Schlammlawine in kurzer Zeit, bringt euch in Sicherheit!

Die Leute nehmen schnell ihre paar Habseligkeiten und ihre Dokumente und fahren mit ihren Fahrzeugen schnell aus diesem Gebiet. Danach bedienen sich genau dieselben "Mitarbeiter" des Kleinbusses und rauben die nun leerstehenden Häuser aus.

Ich weiß nicht, ob es überhaupt noch so was wie "Anständigkeit" und "ehrliche Hilfsbereitschaft" bei solchen Unglücken gibt. Mittlerweile glaube ich so gut wie nichts mehr.

Auch ich habe mich mit dem Gedanken getragen, meinen Lastwagen voll zu packen, mit allem Möglichen, zumal die Leute ja ihren sämtlichen Hausstand verloren haben. Die Chance aber, dass man da jemanden dabei hilft, ist durch die chaotische Situation sowie das Fehlen einer organisierten Hilfe auf ein Minimum gedrückt.

Wenn etwas hilft, dann ist es die persönliche Präsenz vor Ort, indem man z.B. bei den Häusern, die noch nicht durch den Wasserdruck zerfallen sind und noch zu gebrauchen sind, nachdem der Schlamm aus den Häusern entfernt wurde, z.B. mit Trocknungsgeräten die Wände trocknet, damit die Leute noch vor dem Winter einziehen können.

Stellt sich die Frage, ob dafür genügend Strom vorhanden ist, oder mit Generatoren, - aber es ist schwierig. Dazu muss man persönlich präsent sein und diese Vorgänge überwachen, damit sie auch einen Sinn haben und man die Geräte wieder in gebrauchsfähigem Zustand zurückbekommt.

Das aber wird schwierig, weil die meisten von uns einer Beschäftigung nachgehen. Eigentlich wäre es die Aufgabe der Behörden, sich um so etwas zu kümmern, aber, wie man mir von Leuten, die aktuell vor Ort sind, mitgeteilt hat, ist davon nichts zu sehen.

Ich weiß nicht mehr, in welcher Welt wir eigentlich leben.
 

Samstag, 23. März 2024

It’s Cancer

by  Meme Dept. 
 
 
 
We should have known. Incredibly sad. Remember the axiom:
We  refused  to  take  it,  and  they  prayed  we  would  die.
We warned them not to take it, and prayed they would live.
It seems that she’s the best one of the lot (damning with faint praise, I know), and she seems to be a loving mother. Prayers for Catherine Middleton and her children.

Mittwoch, 6. Dezember 2023

In sieben Jahren kommt der Weltuntergang

von LePenseur
 
 
Wenigstens, wenn man DiePresse liest, kommt man zu diesem Schluß. Wenn in sieben Jahren alle Klima-Kleber, -wandelshysteriker & -profiteure untergehen würden, hätte ich nichts dagegen. Das Problem ist nur: in sieben Jahren wird nicht die Welt untergehen, sondern "nur" unsere abendländische Kultur und Gesellschaft, weil sie von Klimahysterikern und -scharlatanen bis dahin an die Wand gefahren wird.

Was mir (offen gesagt) auch egal sein könnte, wenn ich schon so steinalt wäre, daß ich damit rechnen könnte, es ohnehin nicht mehr zu erleben. Da ich mich aber "erst" jenen biblischen Jahren nähere (freilich rapide und mit subjektiv immer größerer Geschwindigkeit), ist das Risiko, in sieben Jahren auf einem zwar längst nicht unter-gegangenen, aber in Europa dann bereits überaus unerfreulich zu bewohnenden Planeten leben zu müssen, groß genug, um mich bereits jetzt etwas "unrund" werden zu lassen.

Doch wie auch immer – ändern können wir's faktisch nicht: ich und Sie nicht allein, auch nicht mit diesem Blog (selbst wenn wir noch so tapfer gegen den Irrsinn anschreiben ...), nicht durch Wahlen, an denen wir teilnehmen und noch weniger durch solche, denen wir uns verweigern. Es bleibt nur die Hoffnung, daß sich der Wahnsinn irgendwann totläuft. Wie seinerzeit im Vikorianismus, als dessen Prüderie zu immer absurderen Konsequenzen zwang. Damals begann man sukzessive, alle "anstößigen" Assoziationen zu eliminieren (erinnert uns das an was?), weshalb an Waden erinnernde Stuhl- und Tischbeine durch lange herabhängende Decken verhüllt werden mußten. Der Begriff "Hose" war außer in Wörterbüchern und unter Proleten längst durch ein prüdes "Beinkleid" ersetzt worden. Ein Dame konnte nicht das Haus verlassen, ohne durch ihren Gatten, einen männlichen erwachsenen Angehörigen oder eine Anstandsdame (d.h. Schreckschraube jenseits von Gut und Böse ...) begleitet zu sein etc. etc. ...

Und dann kam der Erste Weltkrieg. Und binnen weniger Monate war der ganze verkrampfte Zinnober weg.

Nein, ich wünsche mir wirklich keinen Dritten Weltkrieg (obwohl einiges dafür spricht, daß der bereits am Beginnen ist) ... aber ich fürchte: es wird ohne einen solchen nicht abgehen, um den ganzen Wahnwitz, der unsere Dekadenz-Gesellschaft befallen hat, loszuwerden.

Die menschliche Tragödie ist, daß fast keiner aus der Geschichte lernt, sondern nur durch eigenes Leid zum Dazulernen gezwungen wird. Daß auch die wenigen, die's schon vorher gewußt haben, trotzdem mitmachen müssen, mag ein schaler Trost ("geteiltes Leid ist halbes Leid") für die indolente Masse sein, die sich ihren Neid auf die "Klugscheißer" damit ein wenig versüßt – aber es verbessert die Gesamtlage um kein Jota ...

Freitag, 17. November 2023

Wie im Märchen vom Fischer und seiner Frau

von LePenseur
 
 
.... oder dem Witz vom Männer- und Frauenkaufhaus meint zumindest Hadmut Danisch, dem ich die Kenntnis der beiden folgenden Witze verdanke, sei die Verblendung und Selbstüberschätzung vieler, wenn nicht sogar der meisten "modernen" Frauen:

Es gibt für Frauen ein Kaufhaus, wo sie Männer kaufen können. Das Kaufhaus hat sechs Stockwerke, in jeder Etage gibt es andere Männer. Der Fahrstuhl funktioniert aber nur in einer Richtung, und zwar aufwärts. Das heißt, die Frau muss sich entscheiden, ob sie in einer Etage aussteigt oder weiter aufwärts fährt, wieder runter in eine vorherige Etage kann sie nicht.

In der ersten Etage öffnen sich die Fahrstuhltüren und eine freundliche Stimme sagt: “Willkommen auf der ersten Etage! Die Männer auf dieser Etage haben alle einen festen Job!” Schön, hat ja heute nicht jeder, aber das reicht ja der Frau nicht und ist ja erst der erste Stock.

In der zweiten Etage sagt die Stimme: “Willkommen auf der zweiten Etage. Die Männer auf dieser Etage haben alle einen festen Job und sehen toll aus!” Die Frau meint, das sei schon ganz gut, aber reiche für sie noch nicht.

In der dritten Etage hört sie: “Willkommen in der dritten Etage! Die Männer hier haben alle einen festen Job, sehen toll aus und lieben Kinder!” Das klingt schon ziemlich gut, meint sie, aber wir sind ja erst in der dritten Etage, also geht noch mehr, sind die oben noch besser.

“Willkommen in der vierten Etage! Die Männer hier haben alle einen festen Job, sehen toll aus, lieben Kinder und sind sehr romantisch!” Okay, okay, denkt die Frau, jetzt haben wir alles, jetzt muss ich aussteigen. Aber andererseits ... da kommen doch noch zwei Stockwerke! Eins riskiere ich noch!

“Willkommen in der fünften Etage. Die Männer hier haben alle einen festen Job, sehen toll aus, lieben Kinder, sind sehr romantisch und helfen GERNE im Haushalt mit!” Die Frau kanns nicht fassen. Dass es sowas überhaupt gibt! Aber warum jetzt abbrechen, ein Stockwerk haben wir ja noch.

“Willkommen in der sechsten Etage. Sie sind die viermillionsteachthundert-tausenddreihundertdreiundneunzigste Besucherin. Auf dieser Etage gibt es keine Männer. Sie dient lediglich dem Beweis dafür, dass Frauen mit Männern sowieso nie zufrieden sind!”

 Es gibt dazu noch den Ergänzungswitz:
Gegenüber steht ein ebensolches Kaufhaus, ein Frauenkaufhaus für Männer.
Im ersten Stock gibt es Frauen, die kochen können.
Im zweiten Stock gibt es Frauen, die kochen können und gerne Sex haben.
Was es im dritten Stock gibt, weiß man nicht. So hoch ist noch keiner gefahren.

Kann man auch aus der Vertikalen der Stockwerke auf die Horizontale des Lebensalters übertragen, dann bekommt man den Zustand unserer Gesellschaft, in denen Frauen keiner gut genug ist, bis sie selbst irgendwo bei oder über Mitte 30 angekommen sind und in der selbst-geschaffenen Welt der willkürlichen promiskuitiven Bestenauslese keinen mehr abbekommen, weil sie nicht mehr konkurrenzfähig sind.

Und so wie mit den Männern ist es ihnen auch mit den Jobs und der Förderung ergangen. Nie war es genug, immer weiter haben sie SPD und Grüne mit ihren immer unverschämteren Feminis-musschreiereien gewählt, nie waren Frauen mit irgendwas oder irgendwem zufrieden, nie erreichten sie den Punkt, an dem es ihnen auch mal reichte. Je mehr sie bekamen, desto unverschämter wurden die Forderungen, immer noch mehr.

Bis sie überzogen und der Feminismus gebrochen ist, weil sie immer mehr verlangten und nie leisteten, und man sie jetzt eben durch die Migration, den Islam und Transfrauen ersetzt und nun alles futsch ist. Wie im Kaufhaus. Wie beim Fischer und seiner Frau.

Das Prinzip war die Gier.
Mit der Gier hat man sie als Wählerinnen geködert.
Mit der Gier haben sie den Bogen überspannt.
Mit der Gier haben sie sich ihr Grab geschaufelt. 

Und man muß wirklich nicht misogyn sein, um zu seufzen: Wie oft wie wahr ...

 

Dienstag, 5. September 2023

Ukrainer, wollt ihr ewig leben?

von Sandokan

Wie vor kurzem hier von meiner Seite noch als bloße Befürchtung geäußert, denkt man jetzt in der Ukraine doch tatsächlich darüber nach, von westlichen Ländern die Auslieferung von vor dem Krieg geflüchteten, wehrfähigen Männern zu verlangen. 

In der Ukraine selbst wiederum mussten sich bereits seit Oktober 2022 auch Frauen von 18 bis 60 zwangsweise für den Kriegseinsatz registrieren lassen, erstmal solche aus dem medizinischen Bereich (Krankenschwestern, Apothekerinnen, Ärztinnen). 
Und auch für Studenten soll es jetzt offiziell keine Ausnahmen mehr geben - inoffiziell gab es die wohl bereits jetzt schon nicht, hat doch die Militärpolizei längst auf der Straße Jagd nach potentiellen Soldaten gemacht.
Auch wenn es sich dabei mitunter um offensichtlich noch minderjährige Jugendliche handelte, die mit ihren Müttern unterwegs waren (das Video mit der ukrainischen Mutter die ihren Sohn nicht aus dem Auto zerren lassen wollte ging vor Monaten um die Welt - zumindest auf westlichen Internetseiten ist es mittlerweile unauffindbar).
Wer sich als Frau nicht zur Gebärmaschine für wohlhabende Ausländer degradieren lassen will (führend dabei BioTexCom mit Sitz in der Schweiz), ist offenbar potentiell nur Kanonenfutter.
Wer konnte (sei es als Frau oder Mann), hat längst sein Heil in der Flucht gesucht und die Ukraine verlassen.
Angesichts geschmackloser "Totentänze" würde man jedenfalls einzelnen jungen Frauen die Fronterfahrung beinahe wünschen.

Und auch die heimischen "Qualitätsmedien" werden, ganz ihrer vergleichbaren Wesensart folgend, wohl bald skandieren: Hunde, wollt ihr ewig leben?
Weggeschaut hat man ja schon bisher, ebenso wie man Zivilisten, den freiwillig eingerückten Opa und vereinzelte Frauen (ohne echte militärische Ausbildung) hierzulande medial längst zu Helden hochstilisiert hat.

Angebliche ukr. Kriegsgefangene nach der Schlacht um Bakhmut

Im Europa des Jahres 2023 gibt also der "Volkssturm" ein kräftiges Lebenszeichen von sich - auch wenn es sich bloß um einen ukrainischen handelt (unter dem Totenkopf und der azovschen SS-Rune).
Und die verkommenen Heuchler und Blutsäufer in Medien, staatsnahen NGOs und Politik goutieren es.

Aber das wird wohl Wunschdenken von westlichen Kriegshetzern bleiben.
Denn mittlerweile wurde - mitten in der angeblich so erfolgreichen Offensive - der ukrainische Verteidigungsminister geschasst und die Offensive selbst blieb offenbar, entgegen Propagandameldungen, bereits in der Sicherheitszone vor der ersten russischen Verteidigungslinie (der ersten von dreien) stecken bzw. kam nicht über diese hinaus.




Sonntag, 4. Juni 2023

Auch ein Wort zum Sonntag: »Die Welt danach«

Gastbeitrag 
von Ryszard Kotonski
 
Ursprünglich veröffentlicht am 7. Mai 2023 auf dem Zeitgeistblog 
 
 
Nur, was hätte passieren können, wenn alle diese ungläubigen Spielverderber und Leugner, dieses ganze selbstdenkende Pack ausgestorben wäre? Gar nichts. Die Welt wird bestimmt nicht untergehen, weil die Evolution die Anpassungsfähigkeiten eines Organismus bevorzugt und nicht das Denkver-mögen oder das Bewusstsein.
 
Für die Architekten der neuen Weltordnung wäre es allerdings eine große Erleichterung, bei ihrer Arbeit nicht mit Widerstand rechnen zu müssen. Denn wie der Sicherheitsberater von Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, es klar formulierte: »Das politische Erwachen der Menschen ist eine Gefahr für die Neue Welt-Ordnung.« Und deshalb: Ohne jeden Widerstand kann die neue Welt einfach nur »schöner« werden. 
 
 

Montag, 10. April 2023

Oh so true ...

by  Mngent 
 
 

 
 

Donnerstag, 19. Januar 2023

If you wondered

by  Jeremy Waters 


... how the last two psychotic years went the way they did — this is all you need to watch:


I wonder, how many people have seen this video and said that they would never do this, and have worn a mask the last two years. Monkey see Monkey do ...

Mittwoch, 18. Januar 2023

Konformismus

von Grantscherben
 
 
... kurz und bündig in zweieinhalb Minuten erklärt:
 
 

  

 .... als kleine Ergänzung zu den heutigen Fußnoten.


Dienstag, 17. Januar 2023

Zur Causa Teichtmeister

von Sandokan


Der Fall dürfte mittlerweile so gut wie jedem geläufig sein.
Erfolgreicher, gut vernetzter Schauspieler (Burgtheater, Film, TV) wurde von seiner Lebensgefährtin wegen des Besitzes von Kinderpornographie angezeigt (Chapeau der Dame!).
Gerüchte gab es offenbar schon länger, aber in der Welt der "Schönen", "Guten", "Moralischen" und "Intelligenten" schaut man bekanntlich lieber weg. 
Das gilt eben nicht nur für Hollywood bzw. die USA, sondern auch für Europa (siehe Belgien, Großbritannien und Frankreich) und natürlich ebenso in der kleinen VIP-Blase Österreichs.
Und so jemand meint, das wäre halt bloß der Besitz von ein paar "Schmuddelbildchen" gewesen - jedem Besitz eines solchen Bildes (und es handelt sich in diesem Fall offenbar um zig-tausende auf 13 Festplatten) geht der Missbrauch eines Kindes voraus, um diese Bilder und Filme zu produzieren.

Schon vor kurzem gab es ja unabhängig davon eine Debatte um den Dokumentarfilmer Ulrich Seidl.
Vorwürfe waren aufgekommen, er habe für seinen neuesten Film Sparta die Problematik unangemessen dargestellt, vielleicht sogar minderjährige Darsteller einem Missbrauch ausgesetzt.
Nun, das sollen andere entscheiden. 
Ich persönlich denke, Kunst sollte nicht alles dürfen (darf sie faktisch auch nicht).
So wie auch abseits der Kunst nicht alles erlaubt ist, wenn es um den Schutz Minderjähriger geht. 

Wir setzen dabei heute - zumindest oberflächlich betrachtet - strengere Maßstäbe an als von den 1960er bis zu den frühen 2000er Jahren (man denke an Brooke Shields im Film Pretty Baby oder die grenzwertigen Softcore Arbeiten eines David Hamilton), das alles wäre heute in der Form nicht mehr möglich. 
Wie etwa Netflix bei der Eigenproduktion Cuties erfahren durfte.
Auch zahlreiche Rockmusiker, die sich damals mit minderjährigen Groupies eingelassen haben, stünden heute mit beiden (!) Füßen im Kriminal - wie David Bowie oder Jimmy Page von Led Zeppelin.
Man kann sich das natürlich schönreden und es relativieren, aber das war der Boden auf dem auch ein gefährlicher Soziopath, Pädophiler und mutmaßlicher Mörder wie Jimmy Savile (BBC-Legende, geadelt von der Queen und bis zu Saviles Tod ein enger Freund des damaligen Prince Charles) unbehelligt seine Verbrechen begehen konnte.
Zwei Frauen die damals, im Abstand mehrerer Jahre und unabhängig voneinander, den Skandal aufdecken wollten verstarben jeweils überraschend und unter fragwürdigen Umständen (Jill Dando - die vor ihrer Haustüre per Kopfschuss ermordet wurde und Liz MacKean ² ).
Jemand wie Savile konnte eben nur dank eines Netzwerkes von Mittätern und Helfern ungestraft agieren, weil jemand eine schützende Hand über ihn und sein Umfeld hielt. 

Zum öffentlichen Skandal wurde es erst nach Saviles Tod (2011, im unverdient hohen Alter von 84 - ein Untersuchungsbericht ging später von etwa 1.000 Opfern aus, nicht gerechnet mehrfacher Missbrauch).
Und wie bei Epstein und Maxwell handelte es sich um ein offenes Geheimnis und eine Vertuschung bis über den Tod des Täters hinaus. 

Aber was da von Zeit zu Zeit wie die Spitze eines großen Eisberges auftaucht sollte man als Warnsignal sehen. Denn abseits geheuchelter Empörung der früheren "Wegseher" und fehlgeleiteter Toleranz der sog. Zivilgesellschaft (zu der auch der politisch-mediale Komplex gehört), arbeiten im Hintergrund einflussreiche Personen und NGOs weiter an einer schrittweisen Normalisierung ihrer bösartigen und perversen Agenda.



Sonntag, 23. Oktober 2022

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (103)

 
 

 
 
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