Dienstag, 25. Februar 2020

»Eine Ablehnung des Kapitalismus ist ethisch nicht begründbar«


... meint Ludwig v. Mises — und hat damit, wie fast immer, recht:
Die Feindschaft, die durch die Verteidiger des Antisäkularismus der modernen Lebensweise entgegengebracht wird, zeigt sich in der Verdammung des Kapitalismus als einem ungerechten System.

In der Meinung des Sozialisten sowie der Interventionisten behindert die Marktwirtschaft die volle Nutzung der Leistungen der Technik und hindert so die Entwicklung der Produktion und verringert die Menge der Güter, die für den Konsum produziert und zur Verfügung gestellt wird. In früheren Tagen leugneten die Kritiker des Kapitalismus nicht, dass eine gleiche Verteilung des Sozialprodukts unter allen kaum eine bemerkenswerte Verbesserung der materiellen Lebensverhältnisse für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung hervorbringen würde. In ihren Plänen spielte die gleiche Verteilung eine untergeordnete Rolle. Sie dachten, Wohlstand und Reichtum für alle, die sie versprachen, waren zu erwarten, wenn die Produktivkräfte erst von allen Fesseln befreit sein würden, die ihnen von der kapitalistischen Selbstsucht angeblich aufgezwungen worden waren.
Vielleicht sollte man das Kapitel des Buchs, dem dieses Zitat entnopmmen ist, als Separatdruck an Papst Franz & Co. versenden, um so deren offenkundige ökonomische Ahnungslosigkeit zu beheben.

Nur — wird's was helfen?

Eher nein: wer nicht lernen will, sondern glaubt, ex cathedra bereits zu wissen, wird sich davon nicht beeindrucken lassen.


Was unterscheidet die Attentate vom Breitscheidplatz in Berlin und dem in Hanau?

von  it’s  me 

Sie werden vielleicht denken, was diese stupide Frage soll — aber sie ist berechtigt, denn die beiden attentate unterscheiden sich bis auf einen Punkt in allen anderen.

Die einzige Gemeinsamkeit beider Massenmorde ist die ähnliche Anzahl an Opfern, wobei der Breitscheidplatz noch zusätzlich unzählige, zum Teil schwerverletzte Opfer forderte. Wobei mich am Rande interessiert, ob die Angehörigen der Hanauer Opfer ebenfalls die Rechnungen für die Ob-duktionen zugeschickt bekommen werden wie die vom Breitscheidplatz, die für die Obduktion ihrer Liebsten noch die Rechnung von der Charite zugesandt bekamen. Aber ich bin mir sicher, dass diesmal Mutti ihre allseits bekannte Güte walten lassen werden wird, und der Steuerzahler die Rechnung bekommt.

Das war’s auch schon mit den Gemeinsamkeiten, daher jetzt zu den Unterschieden der beiden Ereignisse.
  • Der Breitscheidplatz hatte den falschen Täter, nämlich einen Muslim, illegal im Land, nachdem er versucht hatte, mit 14 verschiedenen Identitäten in Deutschland Fuß zu fassen, was  ihm – welch Wunder – verwehrt wurde, was aber keinen Grund darstellte, nicht im Krautland zu bleiben und seiner Berufung des Mordens nachzugehen.
  • In Hanau war der richtige Täter am Werk, ein autochthoner Deutscher, der den Regierenden einen Freudentag bescherte, hat man doch jetzt einen Grund, jegliche Hemmungen gegenüber politischen Gegnern fallen zu lassen, um einen uniformen Gesinnungsterror installieren zu können bzw. diesen zu perfektionieren, denn von Demokratie hat sich Krautland schon lange entfernt, weil in jeder zivilisierten Demokratie könnte eine Kanzlerin nicht die Verfassung overrulen – im Krautland ist es möglch, und das unter Zustimmung fast aller im Parlament vertretenen Parteien und sämtlicher gleichgeschaltenen Medien.
  • Der nächste Unterschied zwischen Berlin und Hanau: während bei Anis Amri die Medien nie in Versuchung kamen, irgendeinen Zusammenhang zwischen Merkels illegaler Grenzöffnung und Anis Amri‘s Massenmord herzustellen, stürzten sich dieselben Medien nach Hanau sofort wie Bitbulls auf die AfD und gaben ihr Schuld an den Morden, da sie, neben Prof. Tichy, Henryk M. Broder und Tilo Sarrazin angeblich durch ihre hasserfüllten Artikel den Weg für das Verbrechen bereitet hätte. Genauso wurde der AfD Mitschuld gegeben an dem versuchten Messerattentat auf die damalige OB-Kandidatin Reker in Köln.
  • Dieselben Medien  vergaßen natürlich das größte Verbrechen, an dem sich Merkel mitschuldig gemacht hat, neben Mia,Maria,Pia............, nämlich das Massaker im Bataclan, denn dort wurden mehr als 100 Menschen ermordet durch Friednesemmissäre aus dem Morgenland, nachdem sie vollbewaffnet dank der offenen Grenzen durch Österreich und Deutschland zum Ort ihres Gemetzels reisen konnten. 

Der nächste Unterschied zwischen den beiden negativen Ereignissen, an einer einzigen Politikerin plakatiert: Göring-Eckart (das ist die, über die M. Klonovsky schrieb, dass die Kalahari nach der Sahara und vor ihrem Schädelinneren die zweitgrößte Wüste der Welt sei ...).

Besagte hat nämlich nach dem Breitscheidplatz kurz ihre „Beileid“ bekundet – kurz und bündig:
Katrin Göring-Eckardt MdB
@GoeringEckardt
 
Das ist eine furchtbare Nachricht. Trauer und Mitgefühl. Nichts sonst jetzt! #Berlin #Breitscheidplatz
Und jetzt ihr vorverurteilender Kommentar zu Hanau:
Katrin Göring-Eckardt MdB
@GoeringEckardt
 
Der Täter von #Hanau handelte offenbar aus rassistischen Motiven und wollte durch diese furchtbaren Morde gezielt Angst und Schrecken verbreiten. In meine Trauer mischen sich Entsetzen und Wut. Meine Solidarität gilt den Betroffenen.
Nach dem Breitscheidplatz war sie sprachlos, nach Hanau kriegt sie sich vor Freude gar nicht mehr ein und diagnostiziert sofort die Gründe für die Tat. Dabei vergisst sie, dass sogar die Polizei von einem schwer Verwirrten spricht. Und wenn man sich das Manifest des Tobias R. durchliest, dann lässt dies nur den Rückschluss zu, dass dieser Mann ein Psychopath war, ein Einzelgänger, bei Frauen keine Chance hatte und, hätte er Migrationshintergrund, sofort als schwer psychisch gestört eingestuft worden wäre.
 
  • Noch einen Unterschied muss ich bringen: zwei Tage nach dem Massenmord am Weih-nachtsmarkt in Berlin fanden) zwei Spiele der deutschen Bundesliga statt, nämlich zwischen Darmstadt und Bayern München (0:1) und zwischen Leverkusen und Ingolstadt (1:2), und in keinem gab es eine Schweigeminute und niemand trug einen Trauerflor – im Gegensatz zu den heutigen Spielen der Krautlandliga, wo bei allen Spielen eine Schweigeminute eingehalten und der Toten von Hanau gedacht  wurde, und fast alle Teams trugen einen Trauerflor.
Krautland macht die Intensität der Trauer von der Nationalität der Opfer abhängig – so verkommen ist dieses Land geworden, das, ohne dass es die meisten mitbekommen, in der Diktatur angekommen ist.
 
Die für mich traurige Conclusio: die Konservativen/Bürgerlichen haben verloren, die Hatz auf uns ist eröffnet – Fuck U, Tobias R.!
 
 

Der Schutzwall 2.0

von  it’s  me 


Am 13. August 1961 wurde der antifaschistische Schutzwall errichtet, um den real existierenden Sozialismus zu schützen.

Am 19. Februar 2020 wurde er wieder – wenn auch digital – hochgezogen, um der linken Parteienlandschaft, also fast allen,  das alleinige Herrschaftsmonopol zu sichern. 

 

Lechts und Rinks

von Fragolin

Man lasse sich nicht auf das Minenfeld der Nebelgranaten zerren und mit der ständigen Diskussion, ob die National-Sozialisten nun Linke waren oder Rechte, in sinnlose Scheingefechte verwickeln. Die Seiten der Sitzplätze in einem längst verbrannten Parlament sind irrelevant; das Einzige, was wirklich zählt, ist der Kern der Ideologie.

Es gibt zwei ideologische Richtungen, eine extrem starke und weit verbreitete des Kollektives, der Herde, die immer und überall in der Hierarchie der Diktatur endet, denn am Ende braucht die Herde ihren Leithammel, und eine leider die Minderheit der Menschheit bildende Ideologie der absoluten Freiheit und Selbstverantwortung des Individuums, das sich kollektiver Zusammenschlüsse allein aus Gründen der Bewahrung der Freiheit des Einzelnen bedient. Während die Kollektivisten nach einer Vertiefung des Kollektivs bis zur Aufgabe der Individualität im kollektiven Einheitsbrei streben und daher immer in einer grauen Herde enden, die in braunen, roten oder grünen Hemden begeistert ihren Führern zugrölt oder in minutenlangen Ovationen und Heilsrufen die größte Erfüllung finden, werden Individualisten die Kollektivierung immer auf das absolut notwendigste Maß beschränken und ausreichend Abwehrmaßnahmen gegen ein Überhandnehmen der Macht des Kollektivs ergreifen, Demokratie nur in personalisierter und direkter Form als solche betrachten, Parteien und Hierarchien als Steine im Getriebe der Freiheit verstehen und jedes Streben nach starker Hand ablehnen.
Sind Kommunisten Kollektivisten?
Sind Sozialisten Kollektivisten?
Sind Nationalsozialisten Kollektivisten?
Welche Rolle spielt es dabei, ob man sie nach links oder rechts schiebt? Welche Rolle spielt es dabei, ob sie sich selbst an irgend einer Seite sehen?

Immer wenn sich Kollektive zusammenfinden, die das Ziel des Kollektivs über das Ziel des Individuums stellen, weil nur das Kollektiv die wahre Haltung, Moral und Heilslehre besitzt und die Unterordnung des Einzelnen unter diese Gruppe fordern anstatt der hundertprozentigen Diensterfüllung des Kollektives für den Einzelnen und seine Freiheit, dann hat man es mit Kollektivismus zu tun. Mit Zusammenrottungen, Aufmärschen, Fahnenmeeren, gebrüllten Parolen, gereckten Fäusten und endlich Blutrausch. Deshalb gleichen sich die Ausbrüche der Kollektive im letzten Jahrhundert so sehr, deshalb haben sie immer in Diktaturen und in mehr oder minder großen Blutbädern geendet. Und das wirklich Perverse daran: jene, die sich glücklich in ein Kollektiv einfügen, sich zur Borg-Drohne assimilieren lassen, glauben auch noch die Lüge, sie würden nur dadurch die wirkliche Freiheit erfahren.

Ach ja, die Kollektivismus-Theorie beschreibt auch die Unmöglichkeit von Integration, außer man hat es mit jemandem zu tun, der bewusst und freudig ein neues Kollektiv sucht. Muslime können nicht in unsere Gesellschaft assimiliert werden, weil sie bereits in einem Kollektiv assimiliert sind, das unsere Gesellschaft als haram ablehnt. Das hat nichts mit Bösartigkeit zu tun, mit Verhetzung oder irgendwelcher dubioser Verächtlichmachung, wie auch immer die aktuellen Kampfparolen der Verteidiger der Kollektive lauten mögen, sondern damit, dass es Kollektive gibt, die man verschmelzen kann, und Kollektive, die inkompatibel sind. Ist die Ideologie ähnlich und der Wertekompass gleich geeicht, kann es zu einem Zusammenschluss kommen, außer, die Kollektive verstehen sich als direkte Konkurrenz; ein Denken, das übrigens allen Religionsgemeinschaften inhärent ist. Weshalb sie immer nebeneinander existieren können, aber nicht miteinander. Sie können nicht verschmelzen. Es funktioniert nicht. Deshalb wird auch das große Gesellschaftsexperiment, dessen ungefragter, aber zur Teilnahme gezwungener Zeitzeuge wir sind, misslingen. Es wird blutig misslingen.

Und anstatt das Problem im Kollektivismus als solchem zu suchen, werden sich die Kollektive nur wieder gegenseitig die Schuld zuschreiben. Manche Tage lässt mich das Gefühl nicht los, wir sitzen mental immer noch streng in Horden getrennt auf Bäumen und bewerfen uns gegenseitig mit Kokosnüssen. Und am lautesten kreischen jene, die glauben, sie wären zu Führern erkoren, und sei es nur moralisch.

Die Individualisten waren immer in der Geschichte der aufrecht gehenden Schmalnasenaffenhorden Außenseiter und Spinner. Und es waren gleichzeitig jene, die diese Affen am weitesten gebracht haben, zivilisatorisch wie technologisch. Und die Oberkreischer, Empörungsschreier, Parolenbrüller, Mittelfingerzeiger und moralischen Zeigefingerwedler sind allesamt und durch die Bank Vertreter des Kollektivismus; Leute wie Hitler, Stalin, Mao und wie die lange Liste der Massenmörder lauten mag waren und sind nur die blutrote Spitze eines gigantischen Gebirges von kollektivistischen Verbrechern. Ihre Anhänger bis heute befeinden sich, weil jeder glaubt moralisch besser zu sein als der Andere, aber am Ende sind sie alle Diener des gleichen Götzen: des heiligen Kollektivs. Des Volkes, der Rasse, der Klasse, der Genossen.

Deshalb ist es so pittoresk, wenn sich Marxisten und Stalinisten als Verteidiger der Demokratie gegen Nationalkonservative stellen und diese als Nazis bebrüllen, während die echten in ganz anderen Kleinparteien sitzen und sich ins Fäustchen lachen. Kollektivisten schreien, dass die Anderen Kollektivisten wären.

Nur gegen die Individualisten, da sind sich die meisten einig.

Denn das Einzige, was dem Kollektiv gefährlich werden kann, ist die Idee der Sinnlosigkeit seiner Existenz. Die Erkenntnis, dass es eben keine Höhere Aufgabe gibt, keine Missionierung, keine Bekehrung, keine Klassenrettung, keine Rassenrettung, keine Klimarettung, keine Flüchtlingsrettung, keine Weltenrettung, die die Existenz des Kollektivs und sein rigides Vorgehen gegen das Individuum rechtfertigt.

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P.S. Und den getretenen Hunden vom linksradikalen Hetzkollektiv gleich vorweg ins Stammbuch geschrieben: Genau deshalb habe ich kein Problem mit Menschen, die herkommen und an einem demokratischen System und einer solidarischen Gemeinschaft mitbauen wollen, die die Freiheit des Individuums stärkt und die Potenziale der Menschen sich entfalten lässt. Aber solche Menschen kommen nicht. Sondern noch strenger konditionierte und fanatischere Kollektivisten als wir selbst schon haben, die unsere Freiheit des Einzelnen zutiefst verachten. Und auf die kann ich gerne verzichten.

P.P.S. Und noch was zum um sich greifenden Wahn: Die in der Herde trottenden und die Parolen des Leithammels blökenden Schafe glauben, sie wären die, die Haltung zeigen würden, während die wenigen, die sich gegen den Leithammel stellen und Freiheit fordern, nur Feiglinge sind.
Das glaubten sicher fackelziehende Pimpfe ebenso wie aufmarschierende FDJ-Züge. Sie verteidigten Führer, Volk und Vaterland oder den Sozialismus und den Weltfrieden gegen feige Feinde; Juden, Bolschewiken, Konterrevolutionäre, Faschisten, Rechte… Feindbild austauschbar.
Es ändert sich gar nichts; an ihrem Handeln könnt ihr sie erkennen.
Und an ihrem Hass und ihrer Hetze gegen jeden, der sich im Namen der Freiheit gegen das grölende Kollektiv stellt.

P.P.P.S. (bevor mir die P‘s ausgehen) ein netter Spruch, den ich letztens aufgefangen habe: „Politiker sind wie Bananen – die grünen und die braunen kannst du vergessen!“


Montag, 24. Februar 2020

»Ein Recht auf Gotteslästerung?«


... übertitelte Christian Ortner seinen jüngsten Gastkommentar in der Wiener Zeitung, den zu lesen sich lohnt:
Als kürzlich der britische Schauspieler Terry Jones starb, berühmt durch Filme wie "Ritter der Kokosnuss", haben wohl viele Fans der Komiker-Gruppe "Monty Python", zu der er gehörte, wieder einmal die 1979 gedrehte Jesus-Satire "Das Leben des Brian" angesehen. Das Werk ist ebenso gotteslästerlich wie mit dunkelschwarzem Brit-Humor durchtränkt: Am Höhepunkt singt Jesus am Kreuz, fröhlich vor sich hin swingend, "Always look on the bright side of life".
Wer diesen Film heute betrachtet, der kommt zum Schluss: Dergleichen könnte 2020 nicht mehr gedreht werden.
 Chapeau! Touché!



Zum derzeitigen Thema Nr. 1



... der Linken und ihrer Blockparteien gibt es zwei interessante Artikel:

Der Täter von Hanau – eine Diagnose


Dass sich ein zunächst vermeintlich fremdenfeindlich oder auch rassistisch motivierter Anschlag später als Tat einer psychisch schwer gestörten Person herausstellt, die unter dem Einfluss von krankhaften Wahnideen gehandelt hat, ließ sich vor gut einem Jahr in Bottrop beobachten. Auch damals glaubten Medien und Politiker, sofort genau zu wissen, was die Motive des Mannes waren ...
und
Die Grünen und der Mörder von Hanau

Wer die Reaktionen der deutschen Parteien auf den Zehnfachmord von Hanau und ihre hemmungslosen Versuche, diesen sofort parteipolitisch zu instrumentalisieren, genau verfolgt hat, dem wird auffallen, dass da eine Partei erstaunlich stumm geblieben ist. Dabei zählen ihre Exponenten sonst immer zu den Ersten, die vor lauter politisch-korrekter Empörung platzen und hinter jedem Mann mit Krawatte einen verbrecherischen AfD-Funktionär vermuten.
 Leseempfehlung!

Vom IQ und anderen Nebensächlichkeiten

von  it’s  me 


Und wieder einmal ist der Beweis erbracht, wie xenophob, spießbürgerlich und rechts Herr und Frau Österreicher sind, wenn es um Migration geht, denn laut Zentralorgan der SPÖ, a.k.a. „Der Standard“, sehen sehr wenige Österreicher Migration als Chance (wobei als einziges Positivum an diesem Artikel auffällt, dass nicht von Österreicherinnen und Österreichern geschrieben wird). 

Oder ist der Österreicher doch intelligenter als man denkt und realistischer, was ja auch der IQ-Weltatlas bestätigt, attestiert dieser uns einen durchschnittlichen Intelligenzquotienten von 100, womit wir unter den besten von 110 erfassten Ländern dieser Welt liegen.

Was die Überschrift insinuiert, dass wir gegen alles Fremde sind, was eine absolute Lüge ist, denn wir Österreicher haben schon zweimal bewiesen, dass wir echten Flüchtlingen sehr gerne helfen, jedoch nicht bereit sind, Parasiten und Glücksritter zu alimentieren. 

Ich denke an 1956, als die Ungarn, die vor einem stalinistischen Regime flohen, mit offenen Armen aufgenommen wurden, oder an 1968, wo weniger Tschechen als erwartet kamen. Wie ich schon einmal schrieb, wuchs ich im Grenzgebiet auf und erlebte als junger Mann, wie in unserer Gemeinde das Bundesheer stationiert war und jeder, der genug Wohnraum hatte, eine Kammer frei machte für etwaige Flüchtlinge aus dem nördlichen Nachbarland. Sogar die gierigsten, reichsten Bauern, denen ich das nie zugetraut hätte, waren bereit, tschechische Familien aufzunehmen. 

Nur hatten wir es sowohl 1956 als auch 1968 erstens mit Flüchtlingen zu tun, die ungern ihre Heimat verließen und zweitens mit Menschen aus unserem Kulturkreis und einer gemeinsamen Ethik. Und wie die Geschichte Jahrzehnte  und einen Blick ins Wiener Telefonbuch später zeigt, haben wir es in der Zwischenzeit mit Österreichern zu tun, die vielleicht einen tschechischen Namen haben, aber sonst in allen Belangen völlig integriert sind. 

Und diese Differenzierung muss erlaubt sein, dass man sehr wohl für Immigration ist, jedoch nicht nach quantitativen Kriterien, sondern nach qualitativen, denn wie die ersten 5 Jahre nach der illegalen Grenzöffnung zeigten, sind keine Fachkräfte gekommen, sondern Menschen, die sich im Sozialsystem wohlfühlen (Göring-Eckardt). 

Außerdem wird niemand der Raute des Grauens widersprechen wollen, die diesen Asyltourismus  bereist 2002 ins Parteiprogramm der CDU aufgenommen hat in einer Art hellseherischen Vorahnung.

Außerdem steht außer Zweifel, dass es Ethnien gibt, deren oberstes Ziel es ist, sich Wissen anzueignen im Gegensatz zu Ethnien, deren Traum sich reduziert auf die Mindestsicherung und einen tiefergelegten BMW3. Mir persönlich ist unter anderem ein Fall von vietnamesischen Boat-people bekannt, die zusammen mit ihren beiden kleinen Töchtern in Österreich landeten. Der Vater ging so wie die Mutter arbeiten und die Töchter haben – ganz ohne Intergrationsbeauftragte, ohne Förderunterricht und ohne Deutschkurse – akademische Weihen erlangt und eine der beiden unterrichtet jetzt an der Universität Wien Sinologie. Fälle wie diese aus dem asiatischen  Kulturkreis könnte ich viele nennen. Auch in der ehemaligen Tschechoslowakei gehörten die Vietnamesen (derer es viele gab – kommunistisches Bruderland!) zu den besten Schülern, und auch in Deutschland haben die Li-Geschwister des öfteren die Mathematikolympiade gewonnen.

Ein weiterer Beweis für die intellektuellen Defizite des arabisch-muslimischen Bereich: Der holländische Sozialwissenschaftler Ruud Koopmanns hat geschrieben, dass zwischen 1979 und 2014 mehr Bücher ins Finnische übersetzt wurden (ein Volk von 5,5 Millionen) als ins Arabische und Türksche (hunderte Millionen). Wie sollen dann hunderte Millionen sich Wissen aneignen, wenn sie sich der Wissenschaft aus dem Westen und dem Osten verwehren?

Als Entschuldigung kann man vielleicht einwenden, dass nach der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg in unseren Breiten der breiten Masse der Zugang zu Bildung ermöglicht wurde und diese nicht mehr das alleinige Privileg der herrschenden Klasse und des Klerus war, aber es in der arabischen Welt auf Grund einer Entscheidung des Sultans des Osmanischen Reiches ab 1485 für 300 Jahre verboten war, Bücher zu drucken.

Aber mit dem Einzug des Internet-Zeitalters ist auch diese Entschuldigung obsolet geworden, wenn, ja wenn der Wille vorhanden wäre, sich intellektuell weiterzubilden, was aber vielfach an der geistigen Potenz bzw. deren Nichtvorhandensein scheitert, dazu einige IQ-Beispiele:
 Japan             105
China             104
Singapur        106
Österreich      100
 Jetzt zum türkisch – muslimischen Kültürkreis:
Türkei               89
Libyen              82
Irak                   86
Syrien               82
Afghanistan      80
Und jetzt zu unseren Schutzsuchenden aus dem schwarze Kontinent, wobei laut Medizin die Debilitätsgrenze bei einem IQ von 70 liegt:
Äthiopien         61
Nigeria             70
Niger                63
Kongo              63
Tschad, das Land mit der  höchsten Fertilität  65
usw. usw.
 (Quelle)

Ich werde den Beweis nie antreten können, aber: eine Million Chinesen in  Deutschland, und das nächste Wirtschaftswunder würde Realität werden (nebst der Tatsache, dass der Berliner Flughafen vielleicht fertiggestellt wäre), eine Million aus dem arabisch- muslimischen Bereich, und es wird kein Progress entstehen, dafür wird das Sozialsystem die Kosten auf Dauer nicht mehr stemmen können. 

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P.S.: Eine kleine Anekdote zur österreichischen Xenophobie“: Eine in den USA promovierte chinesische Freundin von uns fuhr in der Tram und erlebte Zustände, wie wir sie früher nicht kannten. Die alte Dame neben ihr hat sich etwas abfällig über die „Ausländer“ geäußert, worauf unsere Freundin in sehr gutem Deutsch ( natürlich ) sagte, dass sie ja auch Ausländerin sei, darauf die alte Dame: „Sie sind aber nicht von dort“. Diese alte Dame war, obwohl es sich vielleicht so anhörte, nicht ausländerfeindlich, aber allergisch gegenüber den Herrenmenschen, die unser Land als ihr Territorium sehen.
Shalom!

P.P.S.: Das Ziel meiner nächsten Reise:



Alles wiederholt sich

von Fragolin

Der linksradikale SPD-Hetzer Stegner kehrt in bekannter Art sein dem Äußeren entsprechendes Inneres heraus und macht aus der Kloake, die bei ihm an der Stelle sitzt, wo andere ein Herz haben, keine Mördergrube. Immerhin brechen in Deutschland gerade alle Dämme, wenn es um Abschaffung der Demokratie und Rückkehr in die Diktatur geht, allerdings an ganz anderen Stellen als die sedierten Medienkonsumenten überhaupt noch mitbekommen. Dass nicht die AfD gegen die Demokratie agiert sondern diese von Merkel bereits final ausgehebelt wurde, begreifen die nicht mehr.
Und so pöbelt der Ralle wieder sein Gift in den Äther: „AfD-Funktionäre haben im öffentlichen Dienst nichts zu suchen.“

Das kann man schnell umsetzen, denn man muss nur ein bereits geschriebenes Gesetz dem Reichsgesetzblatt Nummer 34 vom 7. April 1933, Seite 51, entnehmen und ein wenig modifizieren.
Im Original lautet es im Paragraph 4:
"Beamte, die nach ihrer bisherigen politischen Betätigung nicht die Gewähr dafür bieten, dass sie jederzeit rückhaltlos für den nationalen Staat eintreten, können aus dem Dienst entlassen werden. Auf die Dauer von drei Monaten nach der Entlassung werden ihnen ihre bisherigen Bezüge belassen. Von dieser Zeit an erhalten sie drei Viertel des Ruhegeldes und entsprechende Hinterbliebenenversorgung."

Stegners offensichtlicher Wunschtext würde lauten:
"Beamte, die nach ihrer bisherigen politischen Betätigung nicht die Gewähr dafür bieten, dass sie jederzeit rückhaltlos für den Kampf gegen Rechts und die AfD eintreten, müssen aus dem Dienst entlassen werden. Alle Bezüge und Versorgungsrechte sind sofort auf Null zu setzen."
Mal sehen, wann ihm der Gedanke entfleucht, man könne AfD-Funktionäre doch eigentlich in Lager verfrachten. Dass er diesen bereits hegt, sehe ich als sicher an.

Die Grenze des Virus

 von Fragolin

Wir sind gut gerüstet in Österreich“, spricht unser neuer Innenminister, eingehend auf das schlagartige Ausbreiten des neuen Sars-Virus in Oberitalien, dem am Wochenende die ersten drei Erkrankten zum Opfer gefallen sind, obwohl man ihm doch den niedlichen Spitznamen „Corona“ gegeben hat. Mei, liab! „Es gibt keinen Grund zur Panik“, kalmiert er, wobei er absolut Recht hat, denn diesen gibt es sowieso nie, wenn etwas auf einen zukommt, was man nicht abwenden kann. Panik soll helfen, schnelle Entscheidungen zur Abwehr zu treffen, wenn es dafür eigentlich schon zu spät ist. Ein Notprogramm, das den Körper mit Botenstoffen flutet, damit er nicht so leiden muss, wenn es ihm dann an die Haut geht. So eine Art Not-Aus-Schalter für das rationale Normalempfinden, der bei Klimahysterikern allerdings ein wenig eingeklemmt zu sein scheint.

Wir sind in der glücklichen Lage, dass es keinen Fall in Österreich gibt“, schwurbelt er weiter, wohl wissend, dass er das gar nicht wissen kann, denn sonst müsste er von „bekannten Fall“ sprechen, tut er aber nicht. Kann natürlich auch an rhetorischer Inkompetenz liegen, würde ich in diesem speziellen Falle auch ohne Beanstandung als Ausrede gelten lassen. Aber andererseits hat er ja gerade kundgetan, alles tun zu wollen, um eine Panik zu vermeiden. Also auch einfach irgendwelchen Blödsinn daherlabern, der zwar als substanzfreie Zugabe zur Ohrenschmalzproduktion frei Tinnitus geliefert wird, solange man sich davon verspricht, dass die Leute Ruhe bewahren, aber ansonsten vollkommen zweckfrei ist.

Und so knallt einer seiner Faktoten auch die alles überragende Floskel raus: Binnen Minuten bzw. binnen einer Stunde könnten Grenzkontrollen „hochgefahren werden“, erläuterte Franz Lang, Leiter des Bundeskriminalamts (BK)“
Na ein Glück, denkt sich da der Durchschnittsalpinbewohner, wenn wir hochgefahrene Grenzkontrollen haben, dann kann nichts mehr passieren. Welches Drittstaats-Virus würde es wagen, ohne Pass und Visum eine hochgefahrene innerunionische austriakische Grenzkontrolle zu passieren? Eine Grenze, die seit Jahrzehnten berühmt ist für ihre Undurchdringlichkeit.

Nein, mal im Ernst, was soll das Gewäsch?
Eine Grenzkontrolle kann weder feststellen, ob ein Mensch bereits eine Infektion in sich trägt oder, da die Viren auch mehrere Tage außerhalb des Körpers überleben können, diese irgendwo an seiner Kleidung hängen, in seinem Gepäck, auf dem Sitzpolster, oder ihm durch genau den Grenzkontrolleur, der alle Pässe von allen Autofahrern, die an ihm vorbeikommen, angrabbelt und damit die Viren erst so richtig effizient verteilt, erst ins Auto geschleppt werden. Eine Grenzkontrolle wirkt gegen eine sich ausbreitende Viruserkrankung wie lautes Singen gegen einen Vulkanausbruch. Wenn es so einfach wäre, liebe Schwurbelanten, warum haben wir dann nicht seit Jahren Grenzkontrollen, die uns zig Aids- und hunderte Grippetote pro Jahr ersparen würden? Na? Richtig, weil es Nonsens ist.
Oder anders gesagt: Wer nicht einmal in der Lage ist, seine Grenze gegen illegal darüberwalzende Menschengruppen abzusichern, wie will der das Eindringen eines für das menschliche Auge unsichtbaren Krankheitserregers verhindern? Hier könnte die gesamte Führungsriege der Al-Qaida im Reisebus durch Österreich fahren und wir würden das nicht einmal mitbekommen und denen an der Grenze höchstens noch eine Stiege Äpfel schenken, mit Grüßen aus dem Grünen Herzen Österreichs. Die könnten wir dabei sogar sehen, das Virus nicht. Und solange Ärzte nicht gezielt danach suchen, finden sie es nicht einmal in einem Erkrankten.

Warum bei einer solchen Pressekonferenz nicht ein einziger der anwesenden Journalisten auch nur eine einzige Frage in diese Richtung gestellt hat, weiß ich nicht. Aber wenn sich investigative Journalisten so für dumm verkaufen lassen, dann kann es nur zwei Möglichkeiten geben: entweder, sie sind es, oder sie wollen es sein, aus welchem Grund auch immer.
Und den Politkaspern könnte mal einer sagen, dass sie manchmal besser schweigen sollten.

P.S. Warum Nehammer in Anbetracht der real vor der Tür stehenden schweren Pandemie den Leuten ausrichtet, sie sollten „nicht in Panik verfallen“, während er und seine Koalitionskollegen so sehr die kleine Zopfgretel dafür anhimmeln, dass sie die ganze zeit schreit, wir sollten unbedingt in Panik verfallen, weiß ich nicht. Es gibt keinen Kompass mehr, der in irgend eine Richtung zeigt. Es gibt nur noch situationsangepasstes Blabla, immer wie es gerade passt.
Ich jedenfalls weigere mich strikt, wegen irgendwas Panik zu empfinden. Vorsicht reicht. Ein paar Vorräte sind auch nicht schlecht, und ein Verteidigungsmittel. Gegen Menschen, denn die sind leider immer noch gefährlicher als Viren. Und viele auch dümmer.

Sonntag, 23. Februar 2020

Der Bogen ist überspannt!

von  it’s  me 


Der 19. Februar 2020 stellt den Beginn einer neuen Zeitrechnung dar, nämlich den Tag, an dem die letzten Barrieren der Vernunft und des Fair Plays gefallen sind, speziell gegen all diejenigen, die rechts von links bis ultralinks stehen, was die einzige bürgerliche Partei Deutschland inkludiert –  die AfD.

Auslöser dafür ein Psychpoath – obwohl ihm niemand dasselbe Privileg der „psychischen Störung“ zugesteht wie jedem muslimischen Attentäter, bei dem man, wie in Graz unter Beweis gestellt, nach zwei Stunden von seinen psychischen Störungen sprach – der in Hanau zehn unschuldige Menschen erschoss.

Der 19. ist also nach der neuen Merkelschen Zeitrechnung der Tag 1 des Jahres nach dem Hanau-Kalender, an dem sich sämtliche Muselappeaser, Linke, Antifaschisten und sonstiges linkes Gesocks orientieren werden.

Und wie sie losgelegt haben, war zu erwarten, wobei es eine Beleidigung für einen vernünftigen Menschen darstellt, wenn man jede Vergewaltigung eines Kindes  (wie kürzlich geschehen mit einem beschämenden Urteil, nicht für die Täter – 3 Monate Haft bzw.  Freisprüche –, sondern für die Gesellschaft und die Gerechtigkeit) oder einer Frau, jede schwere Messerstecherei und jeden Mord nie mit Merkels Entscheidung, die Grenzen zu öffnen, in Zusammenhang bringen darf, ohne als Nazi oder Faschist beleidigt zu werden, aber ein Massaker eines Psychopathen (und sein Manifest lässt keinen Zweifel an einer schweren geistigen Störung zu) sofort als Schuld der AfD bezeichnet wird. Der Bogen zum Irrsinn ist seit dem Tag 2 des Jahres 1 im Hanau-Kalender überspannt und spielt jetzt den Merkel-Hofschanzen voll hinein, und es wird der Verfassunsgchutz aktiv werden, da der Großteil der „Gutmenschfraktion“ eben diese Überwachung der „Nazipartei“ fordert.

Und wenn es schon nicht die ganze Partei ist, dann zumindest einzelne Politiker wie Björn Höcke, der ein Fall für den Verfassungsschutz werden wird.

Was mir auffiel: dieselben Politiker, die sich nach dem Attentat vom Breitscheidplatz vornehm zurückhielten, lassen jetzt ihre volle „Trauer und ihr Mitgefühl“ über ihre Follower auf FB und Twitter triefen. Und dieselben, die sich jetzt auf Mitleid trimmen, haben nach jedem muslimischen Verbrechen der AfD immer vorgeworfen, ein Verbrechen zu instrumentalisieren. So ändern sich halt die Zeiten: gut ist, was Mutti gefällt, und aus!

Ich kann mir vorstellen, in absehbarer Zeit wenig bis nichts zu schreiben, denn irgendwann gibt auch jeder Psychiater auf, wenn er einen Hannibal Lecter als Patienten hat – weil es nur mehr Wahnsinn gibt, so wie er in Deutschland jetzt erst so richtig durchstarten wird. Und wenn ich dachte, dass Krautland schon jetzt ein Narrenhaus ist: anscheinend gibt es noch immer eine Steigerung ...

Mutti macht's möglich.

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PS: Die Diffamierung Höckes wegen seiner Pegida-Rede wollte ich auch thematisieren, aber das hat die JF (Junge Freiheit) mit einer völligen Entlastung Höckes bereits getan und andere der Lüge und Unterstellung überführt. Aber wer liest schon JF, wenn Mutti das Gegenteil behauptet?

Johann Sebastian Bach: Kantate für den Sonntag Estomihi BWV 127





Video zum Sonntag


von Fragolin

Tino Chrupalla von der AfD vor dem (wie immer hysterisch herumkreischenden) Bundestag zum Abschaffen der Demokratie in Thüringen:


Einen großen Irrtum begeht er ganz am Ende seiner Rede, als er eine Rückkehr zu einem fairen Diskurs einfordert; zu diesem kann es keine Rückkehr geben, weil es ihn mit der AfD noch nie gab. Diese Partei ist von der ersten Minute an mit Hass, Lügen und Gewalt verfolgt worden. Es gibt nichts, zu dem man zurückkehren kann; die Altparteien müssten erst einmal zu einem normalen Umgang mit der Demokratie finden, und dass sie dazu nicht bereit, ja nicht einmal mehr in der Lage sind, haben sie in Erfurt mehr als bewiesen.

Deutlicher sagt es da Alexander Gauland:


Beschämend das Herumgebrülle der angeblichen Volksvertreter. Noch beschämender jedoch die Tatsache, dass Gauland diesen angeblichen Parlamentariern erklären muss, dass die Stimmabgabe eines Parlamentariers in Deutschland frei ist. Vor einer Versammlungshalle voller Parteiknechte verhallt diese Wahrheit unbegriffen zwischen tauben Ohren.

Samstag, 22. Februar 2020

Die Saat geht auf

von Fragolin

Die "Welt" schreibt:

"Nach dem offenbar rechtsradikalen Anschlag im hessischen Hanau stellen sich die Sicherheitsbehörden auf gewaltsame Gegenreaktionen ein. Es wird mit Veranstaltungen der linksextremistischen Szene gegen „Rechts“ gerechnet, ebenso mit Straftaten gegen örtliche Vertreter der AfD, berichtet die „Funke Mediengruppe“ unter Berufung auf Ermittlerkreise."

Die Saat der sofort einsetzenden schweren Hetze der linken Brandstifter geht anscheinend schnell auf. Wie vorhergesagt: der Mob greift zu Fackeln und Mistgabeln. Es wird deutlich, wer hier wirklich mit seiner Hetze für eine Gefährdungslage sorgt und gegen wen sich dieser Hass richtet.
Die linksextreme Meute ist von der Leine und außer Rand und Band.

Euzis

von Fragolin

Wem Europa zu groß ist, der ist primitiver Nationalist.
Wem Europa zu klein ist, der ist verbrecherischer Globalist.
Weil sich die Nationalsozialisten heute als Europasozialisten tarnen, sind sie so schwer zu erkennen.
Nenne wir sie Euzis.

Der böse Nazi sagt: „Ich bin überzeugter Deutscher und möchte, dass Deutschland stark ist und sich gegen Großmächte wie die USA, China und Russland stolz behaupten kann.“
Der gute Euzi sagt: „Ich bin überzeugter Europäer und möchte, dass Europa stark ist und sich gegen Großmächte wie die USA, China und Russland stolz behaupten kann.“
(Wer aber sagt: „Ich bin überzeugter Mensch und möchte, dass jeder Mensch eine Heimat hat, in der er gerne lebt und bleibt.“, der ist überführt als Überultraxeophobfaschistennazirassist.)

Noch ein paar Häppchen von ideologischen Wegbereitern der Euzis (die wir hier schon mal hatten, aber es passt nochmal so gut):

Die europäischen Völker stellen nun mal eine Familie auf dieser Welt dar. Es ist wenig klug, sich einzubilden, auf die Dauer in einem so beschränkten Haus wie Europa eine Völkergemeinschaft verschiedener Rechtsordnung und Rechtswertung aufrecht erhalten zu können.“
(ein Amtsvorgänger Merkels vor dem Deutschen Reichstag 1936)

Es muß das Ziel unseres Kampfes bleiben, ein einheitliches Europa zu schaffen.“
(Tagebucheintrag seines Propagandaministers aus dem Mai 1943)

Die Richtung stimmt!

Freitag, 21. Februar 2020

1984

von Fragolin

Islamisten, die in Moscheen von Hasspredigern radikalisiert werden, in Djihadistengruppen ausgebildet und aufgepeitscht, um dann einen oft von langer Hand geplanten Terroranschlag zu verüben, sind nur arme verwirrte Einzeltäter, für deren Taten der Islam nicht verantwortlich ist.
In Kellerlöchern unter dem mentalen Aluhut einsam vor sich hinbrütende Verfolgungswahnsinnige, denen die Laterne durchbrennt und die Amok laufen, sind kaltblütige Terroristen, für deren Taten die AfD verantwortlich ist.
Schwarz ist Weiß, Oben ist Unten, Krieg ist Frieden. 1984 ist heute.

Höflichkeit ist eine Zier


und das sogar, wenn der sie übende fürwahr keine Zier in seinem Amt ist. Der höchst verdienstvolle Journalist (nicht alle Journalisten sind Lügner und Gauner, es gibt eben Ausnahmen) Christian Ortner echauffierte sich unlängst über ein diplomatisches Grußwort unseres aktuellen Bundespräsidenten:

Irans Regime mordet und foltert, Österreich schickt Glückwünsche

(CHRISTIAN ORTNER) Mit den in solchen Fällen üblichen zwei Worten „Niemals wieder“ gedachte Bundespräsident Alexander van der Bellen Ende Jänner in Israel des 75. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz. Ein paar Tage später, es war Anfang Februar, ließ der Herr Bundespräsident von seinen Beamten ein freundliches Glückwunsch-Schreiben formulieren. Adressiert war der (nach den Usancen der Hofburg) nicht zur Veröffentlichung gedachte Text an „His Excellency Hojatoleslam Dr. Hassan Rohani, President of the Islamic Republic of Iran, Teheran“.
Weit davon entfernt zu sein, ein besonderer Fan muselmanischer Gottesstaaten zu sein (ebensoweit entfernt, wie ein Fan eines Mannes, den man lt. Gerichtsurteil nicht als Kinderschänder bezeichen darf, weshalb ich das auch nicht tue), muß ich doch sagen: hier irrt Ortner!

Diese Art von Schreiben ist diplomatische Usance und nicht mehr. Ich darf daran erinnern (bzw. die meisten werden es gar nicht wissen), daß bspw. die Regierung des Irish Free State (der im Gegensatz zum UK neutral geblieben war) Anfang Mai 1945 der deutschen Reichsregierung ein Kondolenz-telegramm zum Ableben Hitlers übermittelte, obwohl ich nicht glaube, daß die irische Regierung von den Nazis so wirklich begeistert war (dasselbe werden wohl auch die anderen verbliebenen Neutralen gemacht haben, mit ebensowenig innerer Begeisterung)!

Das ist nicht im Effekt mehr, als wenn ich einen mit der Honorarzahlung weit überfälligen Mandanten mit den Worten:
“Sehr geehrter Herr XY!
Leider mußten wir feststellen, daß unsere Honorarnote vom … von Zahlungserinnerung noch immer nicht beglichen ist. Wir ersuchen Sie daher letztmalig, die offenen Beträge lt. Beilage zu überweisen, da wir ansonsten gezwungen wären, rechtliche Schritte zu ergreifen. Sollten Sie die offenen Beträge inzwischen bereits überweisen haben, betrachten Sie, bitte, dieses Schreiben als gegenstandslos.
Mit vorzüglicher Hochachtung”
mahne, und nicht mit
“Sie Arschloch!
Es reicht! Zahlen Sie endlich, und zwar dalli — oder wir sehen einander vor Gericht!”
obwohl das meiner Stimmungslage und Einschätzung des Mandanten (bei dem von “sehr geehrt” und “Hochachtung” wohl längst keine Spur verblieben ist) weitaus mehr entspräche.

Und so, wie ich kein Freund muselmanischer Gottesstaaten bin, bin ich auch keiner des aktuellen Bundespräsidenten (mein Blog beweist beides regelmäßig!), aber da muß ich ihn einfach verteidigen: solche Schreiben bekamen schon “nette Leute” à la Idi Amin, und selbstmurmelnd hat unsere Bundesregierung z.B. beim Ableben des Massenschlächters Stalin der Regierung der UdSSR formvollendet kondoliert. Und all das vor der Amtszeit des derzeitigen Präsidenten.

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Eine Kommentarposterin bei Ortner-Online meinte daraufhin allerdings bemängeln zu müssen: 
@ lepenseur
Sie haben recht, solche diplomatischen Usancen sind üblich. Das heißt jedoch nicht, dass man damit einverstanden sein muss und diese Usancen für immer bestehen bleiben müssen. Außerdem können sie auf Jugendliche oder uninformierte Menschen eine ungünstige Signalwirkung ausüben.
Worauf ich nur replizieren  konnte: wohl kaum, denn – wie auch Herr Ortner dankenswerterweise klarstellte –
Adressiert war der (nach den Usancen der Hofburg) nicht zur Veröffentlichung gedachte Text (Hervorhebung durch mich)
Sowas ist also nur für Diplomaten-Insider und Protokollbeamte gedacht. Anläßlich der Entsendung eines ägyptischen Botschafters nach Israel wurde von Mohammed Mursi, dem damaligen Präsidenten der Republik Ägypten, u.a. folgendes textiert (Zitat aus der Times of Israel, 17.10.2012):
“Great and good friend,” Egypt’s Islamist president, Mohammed Morsi, wrote in the letter to his Israeli counterpart, “being desirous of maintaining and strengthening the cordial relations which so happily exist between our two countries, I have selected Mr. Atef Mohamed Salem Sayed El Ahl to be our ambassador extraordinary and pleni-potentiary.” Morsi closed his letter, which largely followed standard diplomatic language for the exchange of ambassadors, by expressing “highest esteem and con-sideration.”
Wäre daraus zu schließen gewesen, daß Mursi denn wirklich und ernstlich Peres als “great and good fried” betrachtete? Und daß so besonders “… cordial relations which so happily exist between our two countries …” zu bemerken gewesen wären? Die Frage zu stellen, heißt, sie zu beantorten!

Nein, natürlich nicht! Das sind Sätze aus dem geläufigen Floskelset diplomatischer Höflichkeiten, von denen ganz besonders die klassische Höflichkeits-Definition gilt: “Höflichkeit ist wie ein Luftkissen: es ist nichts drin, aber es dämpft die Stöße.”

Was auch für den von Ortner inkriminierten Text VdB’s zutrifft. Daher: bitte die Kirche im Dorf lassen — was immer man an VdB kritisieren mag (und da gibt’s sehr, sehr viel zu kritisieren!): das nicht!