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Donnerstag, 21. Mai 2026

Die Medien und der Einfluss der Parteien

von Helmut
 
 
Das hat mich etwas hellhörig gemacht, dieser reel:

https://www.facebook.com/reel/1478880897052035

Da gehts darum, dass die Parteien, in diesem Falle die SPD, eine Menge an Medienbeteiligungen hat, was ihr zum einen ein gutes Einkommen beschert und zum anderen auch den Einfluss in der Politik sichert. Nun habe ich mir angewöhnt, das, was ich da so in Videoclips sehe, auch nachzuprüfen. Und siehe da, sogar die oftmals verlogene KI gibt das unumwunden zu. Dort liest man:

Die SPD besitzt über ihre Beteiligungsgesellschaft, die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG), ein umfangreiches Medienportfolio in Deutschland. Die Holding dient primär als wirtschaftliche Kapitalanlage und zur Sicherung der Medienvielfalt.

Die wichtigsten Medienbeteiligungen der SPD im Überblick:

Regionalzeitungen und Verlage:
Neue Westfälische (Bielefeld): 100-prozentige Beteiligung über den DDVG-Verlag.
MADSACK Mediengruppe (Hannover): Rund 23,1-prozentige Beteiligung. Dazu gehören zahlreiche Regionalzeitungen, darunter die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Leipziger Volkszeitung und die Märkische Allgemeine.
Frankenpost Verlag (Hof): 35-prozentige Beteiligung (u.a. Herausgeber der Frankenpost).
Suhler Verlagsgesellschaft (Suhl): 30-prozentige Beteiligung.
Neue Presse (Coburg): 30-prozentige Beteiligung.
Cuxhaven-Niederelbe Verlagsgesellschaft: 32,5-prozentige Beteiligung.

ddvg
+1
Überregionale Inhalte und Dienstleistungen:
RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): Wird von der Verlagsgesellschaft Madsack betrieben, an der die SPD beteiligt ist. Das RND liefert überregionale Inhalte für zahlreiche deutsche Tageszeitungen.

Wochenzeitung Das Parlament
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Rundfunk und Digitales:
Die SPD hält über die DDVG zudem verschiedene Anteile an privaten Radiosendern (wie etwa Beteiligungen an der Regiocast-Gruppe) sowie an Digital- und Dienstleistungsunternehmen.

Media Ownership Monitor Germany
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Eine tagesaktuelle, detaillierte Übersicht aller Beteiligungsstrukturen finden Sie direkt im Beteiligungsbericht und Organigramm der DDVG.
Einflussnahme? - Das Parlament
16.12.2019 — In Wirklichkeit sei die SPD aber auch an den "Cuxhavener Nachrichten", der "Neuen Presse Coburg", der "Frankenpost", an der "Neuen...

Wochenzeitung Das Parlament
Stephan Brandner: Mehr Transparenz bei ...
28.09.2023 — Stephan Brandner: Mehr Transparenz bei Medienbeteiligungen von Parteien. Stephan Brandner. Berlin, 28. September 2023. Die SPD ist...

Politik - Media Ownership Monitor Germany
Im Falle der Regiocast hält die SPD beispielsweise ihre Anteile über 45 verschiedene Einzelbeteiligungen an diversen anderen Medie...

Media Ownership Monitor Germany

Dann noch die Info über die DDVG, ist ja schon beachtlich:

https://www.ddvg.de/portfolio/beteiligungen/

Also, da klappert bei mir schon der Klodeckel, wenn ich mir das reinziehe.

Bei den Schwarzen ist das anscheinend wesentlich geringer, KI schreibt dazu:

Die Parteien CDU und CSU besitzen keine direkten Anteile an großen privaten Medienkonzernen wie Radio- oder Fernsehsendern. Allerdings halten sie über parteieigene Beteiligungsgesellschaften kleinere, fachspezifische Medienunternehmen sowie Verlage für Parteipublikationen.

Deutscher Bundestag
+4
Medienbeteiligungen der CDU:
Laut ihren veröffentlichten Rechenschaftsberichten (u.a. Rechenschaftsbericht 2022) hält die CDU mittelbar oder unmittelbar Beteiligungen an folgenden Medienunternehmen:

Lobbypedia
Union Betriebs GmbH, Rheinbach
Kommunal-Verlag GmbH, Berlin
CDA Verlagsgesellschaft mbH, Berlin

Lobbypedia
Medienbeteiligungen der CSU:
Die CSU hält laut ihren Rechenschaftsberichten keine direkten Anteile an Medienunternehmen im klassischen Sinne. Jedoch wird der „Bayernkurier“ als unselbstständiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb der Christlich-Sozialen Union in Bayern e.V. geführt. Zudem hält die CSU 100-prozentige Anteile an folgenden Dienstleistern:

Deutscher Bundestag
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Bavaria Werbe- und Wirtschaftsdienst GmbH, München
Union Report GmbH, Nürnberg

Nun ja, schließlich gibt es ja auch noch die Möglichkeit der aufrichtigen finanziellen Unterstützung für die Medien, die genau das bringen, was die Regierung will:

https://www.verdi.de/medien/eckpunkte-fuer-eine-staatliche-medienfoerderung

 

Montag, 26. Januar 2026

Der beginnende Verlust der persönlichen Freiheit: ein Nachtrag zum vorherigen Artikel

von Helmut
 
 
Ich freue mich, wenn mein Artikel vom letzten Freitag "Der beginnende Verlust der persönlichen Freiheit" positive und auch negative Kommentare bewirkte, keine Frage! Wenn mich etwas stört, dann ist es, wenn die Kommentare sich mit absolut sekundären Problematiken beschäftigen und die eigentiche Quintessenz, was ich mit meinem Artikel nahebringen wollte, dabei verloren geht, eine beliebte Methode der amtierenden Politiker.  Deshalb werde ich nachfolgend nochmals hervorheben, worum es mir eigentlich geht.
 
Ich möchte auf die Situation des in Untersuchungshaft befindlichen Herrn Potra in Rumänien eingehen. Ich habe mir den Gesetzestext aus dem Strafgesetzbuch herausgenommen, wonach eine Untersuchungshaft zulässig ist, und ihn hier auf deutsch übersetzt:
Untersuchungshaft - Artikel 223:

(1) Die Untersuchungshaft kann vom Richter für Rechte und Freiheiten während der Straf-verfolgung, vom Richter der Vorverhandlungskammer im Vorverfahrensverfahren oder vom Gericht, vor dem die Sache verhandelt wird, während des Verfahrens angeordnet werden, sofern aus den Beweisen ein begründeter Verdacht hervorgeht, dass der Angeklagte eine Straftat begangen hat, und eine der folgenden Situationen vorliegt:

a) Der Angeklagte ist geflohen oder untergetaucht, um sich der Strafverfolgung oder dem Gerichtsverfahren zu entziehen, oder hat Vorbereitungen jeglicher Art für solche Handlungen getroffen.

b) Der Angeklagte versucht, einen anderen Beteiligten an der Straftat, einen Zeugen oder einen Sachverständigen zu beeinflussen oder Beweismittel zu vernichten, zu verfälschen, zu verbergen oder zu entwenden oder eine andere Person zu einem solchen Verhalten zu veranlassen.

c) der Beschuldigte übt Druck auf die geschädigte Person aus oder versucht, mit ihr eine betrügerische Vereinbarung zu treffen;

d) es besteht der begründete Verdacht, dass der Beschuldigte nach Einleitung des Strafverfahrens gegen ihn vorsätzlich eine neue Straftat begangen hat oder die Begehung einer neuen Straftat vorbereitet.

(2) Die Untersuchungshaft kann auch angeordnet werden, wenn aus den Beweisen der begründete Verdacht hervorgeht, dass der Beschuldigte eine vorsätzliche Straftat gegen das Leben, eine Straftat, durch die einer Person Körperverletzung oder Tod zugefügt wurde, eine Straftat gegen die nationale Sicherheit gemäß dem Strafgesetzbuch und anderen Sondergesetzen, eine Straftat des Drogenhandels, Waffenhandels, Menschenhandels, Terrorismus, Geldwäsche, Fälschung von Geld oder anderen Wertpapieren, Erpressung, Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, Steuerhinter-ziehung, Beleidigung, gerichtliche Beleidigung, ein Korruptionsdelikt, ein Delikt, das mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel begangen wurde, oder ein anderes Delikt, für das das Gesetz eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren oder mehr vorsieht, und auf der Grundlage der Bewertung der Schwere der Tat, der Art und Weise und der Umstände ihrer Begehung, seines Umfelds und seiner Herkunft, seiner Vorstrafen und anderer Umstände, die seine Person betreffen, festgestellt wird, dass seine Freiheitsentziehung notwendig ist, um eine Gefahr für die öffentliche Ordnung abzuwenden.
Natürlich sind da auch Formulierungen eines Gummiparagraphen dabei, die auf verschiedenste Art inter-pretierbar sind, aber es ist klar, dass es sich bei der Untersuchungshaft um eine Repressalie gegenüber einem politischen Häftling handelt. Kein einziges aufgeführtes Delikt trifft für ihn zu.

Warum unterstreiche ich das:

In einem EU-Land wird aktuell das geltende Recht mit Füßen getreten, mit dem Zweck, politische Gegner auszuschalten. Brüssel hat damit keine Probleme, das zu ignorieren, und es begann auch schon in anderen EU-Ländern, auf ähnliche Weise Leute auszuschalten, die sich gegen die Vorgaben der Regierung richten. Ob das in Deutschland nun Leute sind, die die Corona-Lügen aufgedeckt haben (z.B. RA Fuellmich), oder auch andere, aktuell die Blockade und Kontensperrung, von der EU veranlasst, betreffend Jacques Baud in Belgien, usw. usw. wir pendeln uns langsam auf eine andere Ebene ein. Eklatant ist, dass man bei den Ungarn jeden nur irgendwie dunklen Punkt sucht, weil sich Orban nicht diesem Diktat unterordnet.

Das war eigentlich mein Aufhänger, um den Lesern etwas mehr Sensibilität nahe zu bringen, was die Verletzung der Grundrechte der Menschen in der EU betrifft. Denn, Rumänien ist und war immer nur ein Probelauf, und das, was in Rumänien funktioniert hat, wurde auch in der selben oder abweichenden Form in anderen Ländern exerziert. Rumänien deshalb, weil die Leute dort derart unterwürfig sind, dass man von dort kaum einen Protest erwarten kann.

Was hat das mit den anderen Ländern zu tun, mit Österreich, mit Deutschland, usw.? Beobachten wir doch, wie in anderen Ländern das Strafrecht politisch missbraucht wird, wie Vergewaltiger aus anderen Kulturbereichen freigesprochen oder zumindest auf freien Fuß gesetzt werden, wie Leute immer noch Repressalien aus der Coronazeit zu erleiden haben.

Es gibt genügend Beispiele, wo das geltende Recht mit Füßen getreten wird. Für mich war der Spruch "Wehret den Anfängen" eine Lebensvorgabe, um Unrecht bereits im Ansatz zu bekämpfen. Aber in jeder Richtung, nicht einseitig, so wie es manche verwenden.

Es ist die Pflicht eines mündigen Bürgers, die Augen offen zu halten, die aktuellen Zustände zu bewerten und sich offen gegen beginnende Missstände sich auszusprechen. Ansonsten erleben wir eine Wiederholung der Episode 1930, und das hat dann nichts mehr mit Adolf zu tun, sondern mit dem uns aufdiktiertem Regime von Brüssel.
 

Samstag, 25. Oktober 2025

Die Erfindung des Spannungsfalles zur Entsorgung der Demokratie

von LePenseur
 
 
Der deutsche Investigativ-Journalist und Autor Patrik Baab zeigt in einem Interview bei Punkt.Preradovic auf, wie von den Blockparteien in Deutschland die Demokratie final ausgehebelt werden soll:



Milena Preradovic schreibt dazu unter dem Youtube-Video:

Kommt jetzt der Spannungsfall? Journalist und Autor Patrik Baab glaubt, das genau sei der Plan des „deutschen Parteienkartells. Und würde das Ende der zweiten deutschen Demokratie bedeuten. Mit Aussetzung von Grundrechten und Absage von Wahlen.“ 

Der Politikwissenschaftler ist außerdem sicher, dass die europäischen Eliten keinen Frieden mit Russland wollen. „Ein Frieden würde die wahren Kosten von Krieg und Wiederaufbau ans Licht bringen und die Entscheider würden weggefegt. Sie brauchen den Krieg.“ 

Der Journalist kommt gerade von seiner Reise aus Moskau zurück. „Dort sind offene Debatten normal, ganz im Gegensatz zu Deutschland“, sagt Baab. Die Sympathie für Deutschland sinke allerdings, in Umfragen seien wir inzwischen Hauptfeind. 

Ein Gespräch auch über gefährlichen Propagandakrieg, den verlorenen Sanktionskrieg der EU und Trump, der die Kosten des Krieges Europa aufdrücken wolle. 

Ich würde mich freuen, wenn ihr meine unabhängige journalistische Arbeit unterstützt, damit ich auch in Zukunft weitermachen kann. Vielen Dank! Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen bedanken, die mich bereits unterstützen.  

Jenen, die noch immer glauben, daß „sowas bei uns doch nie und nimmer geschehen könne“, ist dringend zu raten, diesem Gespräch aufmerksam zuzuhören — und ihren blauäugig-naiven Zugang zum Thema „wieviel Demokratie und Rechtsstaat sind noch übriggeblieben“ seit Merkels forschem „Wir schaffen das!“ über die Propagandalügen zu Corona & Co. bis heute zu überdenken. Auch wenn es aktuell schon fast zu spät zu sein scheint, hier noch gegenzusteuern, man denke bloß an den Fall der gestrigen Hausdurchsuchung bei Prof. Norbert Bolz!

Dennoch! Die Geschichte lehrt uns: auch in repressiven, ja totalitären Systemen sind jene, die die drohende Gefahr erkannt haben, trotzdem immer noch besser zum Widerstand gerüstet als die Realitätsverdränger, die von der Flut der Ereignisse bloß mitgespült werden, bis sie chancenlos untergehen ...

Mittwoch, 24. September 2025

Vorwärts, auf der Verliererstraße!

von Deliberator  Austriacus
 
 
Dr. Klaus Woltron legt in seinem jüngsten Artikel den Finger in die Wunde unserer Parteien-"Demokratie" in Österreich, wobei seine Gravamina auch auf so ziemlich alle EU-Staaten analog anwendbar sind:
Die Diskrepanz zwischen dem, was von der Obrigkeit gesagt und getan wird, und der praktischen Vernunft und Einsicht des Bürgers zerstört das Vertrauen in die Fähigkeiten und Absichten der Obrigkeit. Das gilt auch für die manipulierte und gesteuerte Presse. Der Bürger fühlt sich verraten und verkauft, als anonymer Spielball von Kräften im Hintergrund. Feindbilder werden aufgebaut, Kriegsangst geschürt, um die Welt wieder in einen waffenklirrenden Ort zu verwandeln. Wer sich gegen diesen überall spürbaren Trend erhebt, wird totgeschwiegen, mundtot gemacht oder nieder-geschrien.
Sein höchst betrübliches Fazit lautet:

All die aufgezählten Übel haben uns dorthin gebracht, wo wir stehen: Vor einer wirtschaftlichen, moralischen und gesellschaftlichen Pleite. Eine in sich geschlossene Strategie der Regierung ist nicht zu erkennen. Man folgte blindlings dem in Brüssel orchestrierten Kriegsgeschrei, verlor den Zugang zu günstigen Energie- und Rohstoffquellen und steht auf dem falschen Fuß in der Ukraine-Frage.

Die ungebremste Zuwanderung zerstört das Ausbildungssystem, überlastet Spitäler und Ärzte-schaft und verschlingt Unsummen an Hilfen. Die Wirtschaft stöhnt unter hohen Energie- und Lohnkosten. Es kreist der Pleitegeier. Die Außenministerin stößt ehemalige Freunde und poten-zielle Partner vor der Kopf und ist weit davon entfernt, der Wirtschaft neue Tore zu öffnen. Nun versucht man verzweifelt, das Übel an den Blattspitzen, und nicht an den Wurzeln, zu kurieren. Zu alledem ist die Wandlung der weltpolitischen Landschaft spurlos an den Einsichten unserer Obrigkeiten vorübergegangen.

Wir fahren schnell, auf der Verliererstraße.

Man kann Woltron da leider nicht widersprechen.

Samstag, 13. September 2025

Ali Bablers Rentenräuber

von LePenseur
 
 
... betitelt sich der aktuelle Artikel auf Dipl.Ing. Dr. Klaus Woltrons Blog, wie stets informativ und lesenswert!
Die Geschwüre am geschundenen Leib unseres Staates haben drei tiefere Ursachen, und diese wiederum führen zu einer abschließenden alarmierenden Erkenntnis. Jahrhundertelang erprobte Traditionen, moralische Grundlagen und Autoritäten in der Gesellschaft unterliegen einer atemberaubenden Erosion, verursacht durch eine immer fiebriger ablaufende Veränderung. Vieles läuft aus dem gewohnten Ruder. Dringend notwendige Korrekturen im Rahmen einer irregeleiteten Außenpolitik, abgewürgten günstigen Energieversorgung und ungebremster Migration sind wegen der Knebelung durch die EU und deren Gerichtshof unmöglich. Kraftvolle, mutige, weitblickende, dem Gemeinwohl dienende Führungskräfte machen einen weiten Bogen um politische Ämter, in denen sie binnen kurzer Zeit der Würde und des Ansehens, unbedankt, verlustig gehen.

Am Ende des Artikels fragt Dr. Woltron:

Versagt die Demokratie?

Als alarmierender Schluss bleibt, dass viele dieser Übel langfristigen Folgen des demokratischen Systems sind: Es erwürgt sich selbst, nach und nach, durch eine systemimmanente negative Auslese des Führungspersonals.

Der Aufstieg der Autokraten, jüngst machtvoll demonstriert in Peking, umfasst hingegen bereits 3.2 Milliarden Menschen – 39% der Weltbevölkerung.

  • Xi Jinping (China)
  • Vladimir Putin (Russland)
  • Kim Jong-un (Nordkorea)
  • Masoud Pezeshkian (Iran)
  • Alexander Lukashenko (Belarus)
  • Min Aung Hlaing (Myanmar)
  • Narendra Modi(Indien)

und fügt zur Untermauerung folgende Graphik bei:


Seltsamerweise fehlen in dieser Graphik die USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan und die "alten EU-Staaten" (vor der Ost-Erweiterung). Um die Qualität von deren "Demokratie" braucht man sich offenbar nicht einmal Gedanken einer Einstufung zu machen. Oder hatten die Ersteller der Graphik irgendwie doch das Gefühl, daß sie mit einer Einfärbung in  tiefblau  ("gefestigte Demokratie") beim Betrachter Lachsalven zur Antwort bekämen? Und genierten sich,  Staaten wie Großbritannien oder Frankreich in der ihnen gebührenden Farbe, also irgendwas zwischen  lichtblau  ("stark defekte Demokratie") und  violett  ("gescheiterter Staat") einzufärben ...

Zu diesem Artikel ein
 
 
Gastkommentar
von Josef Koch


Am Ende dieses Beitrags steht die Frage: „Versagt die Demokratie?“

Das ist eine Frage, die vermutlich alle am meisten beschäftigt. Dr. Woltron stellt die weltweite Zunahme autoritärer Regierungen in einer Karte dar. Europa, Nordamerika und Australien kommen da nicht vor. Aber wie ist denn das so mit der Demokratie beispielsweise in der Europäischen Union“?

Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi gründete 1924 die älteste europäische Einigungsbewegung, die Paneuropäische Union. Warum wird der „Erfinder“ eines vereinten Europas „unterschlagen“? Möglicherweise würde er zu rasch und zu direkt zu den heimlichen Wegbereitern von Vereinigten Staaten von Europa führen, deren Intention keineswegs ein demokratisches Europa war und ist.

Coudenhove-Kalergi hat damit jedenfalls die „Mächtigen“ auf den Plan gerufen:

„Anfang 1924 erhielten wir einen Anruf von Baron Louis Rothschild: Einer seiner Freunde, Max Warburg aus Hamburg, hatte mein Buch gelesen und wollte uns kennenlernen. Zu meinem großen Erstaunen bot mir Warburg spontan sechzigtausend Goldmark [heute etwa 2 Millionen Euro] an, zur Ankurbelung der Bewegung während der drei ersten Jahre.“ Nachzulesen in: R. N. Coudenhove-Kalergi: „Ein Leben für Europa. Lebenserinnerungen“, 1966, S. 124f.

Max Warburg und Baron Louis Rothschild erkannten, dass Coudenhove-Kalergi als absolut unverdächtige Gallionsfigur dienen und die Voraussetzungen dafür schaffen konnte, ein vereintes Europa in eine von den Superreichen beherrschte Diktatur zu führen:

„Unser demokratisches Zeitalter ist ein klägliches Zwischenspiel zwischen zwei großen aristokratischen Epochen […]. Die Zwischenzeit nennt sich demokratisch, wird aber in Wahrheit beherrscht von der Pseudo-Aristokratie des Geldes.“ Nachzulesen in: R. N. Coudenhove-Kalergi „Praktischer Idealismus“, 1925, S. 28
 
Coudenhove-Kalergis ideologisches Konzept war die optimale Grundlage für eine Diktatur namens Europäische Union. Die etablierte internationale Herrschaft der Superreichen („Plutokratie“) hat schon vor langer Zeit die westlichen Demokratien unterwandert und als supranationaler „Tiefer Staat“ im Geheimen die Herrschaft vor allem über die USA und Europa übernommen. Politiker und Mainstream-Medien sind willfährige Werkzeuge der Superreichen.

Dienstag, 15. Juli 2025

"Was wäre, wenn das Bundesverfassungsgericht platzt, als korrupter rechtsbeugender Parteienrat auffliegt?"

von LePenseur
 
 
... fragt sich (und nicht ohne persönlich nachvollziehbaren Grund) Hadmut Danisch. Wenn die von ihm gebrachten Sachverhalte tatsächlich so sind, wie er sie darstellt (und daß man sowas einfach "frei Schnauze erfindet", ist angesichts einer drohenden Verurteilung wegen übler Nachrede etc. doch eher unplausibel), dann ist die Justiz in Deutschland offenbar zum Teil bis ins Mark verrottet. 
 
Danischs Artikel vom letzten Wochenende hat es jedenfalls (und nicht nur für interessierte Juristen!) in sich:

Ein fortführender Gedanke.

Ich habe gerade einen weiteren Artikel über das korrupte Bundesverfassungsgericht geschrieben, als mir ein Gedanke durch den Kopf ging.

Ich beschreibe seit 2012 eine Reihe von Korruptions- und Inkompetenzfällen, dabei bin ich noch nicht einmal Jurist, und in den allermeisten Fällen nicht einmal Verfahrensbeteiligter, sitze nur zuhause, lese, Google, und komme so schon auf reichlich Fälle.

Was müssten dann Insider erst zu erzählen haben?

Und was für Leute sitzen da?

Ich hatte beschrieben, dass damals der Verwaltungsrichter am Verwaltungsgericht Karlsruhe, der mir die Promotionsklage kaputtgeschlagen hat, indem er das Protokoll fälschte, die Tonbandaufnahme der Sachverständigenvernehmung nach der Verhandlung in seinem Büro heimlich gegen verändert neu aufgesprochene austauschte, einen Sachverständigen – auf meine Kosten – zu bestechen versuchte, das ganze Verfahren manipulierte, indem er keinem Sach-verständigen die Akten schickte und die alle blind „gutachten“ ließ. Auch als ein Prüfer, Maurer, einräumte, dass sein Gutachten nicht haltbar ist, interessierte ihn das nicht, und der Uni ließ er es verfahrenswidrig durchgehen, sich nie zu äußern. 
Von derlei Rechtsbeugungen und behördlichen/gerichtlichen Betrügereien zu lesen, stimmt hoffnungslos. Und als Jurist weiß ich leider nur zu gut, daß es genau solche Fälle gibt. Wenn ich daran denke, mit welcher Nonchalance bspw. die zwingend aufzubewahrende (!) Blutprobe Jörg Haiders, aus der seinerzeit angeblich die Alkoholisierung Haiders nachgewiesen werden konnte, beim Antrag der Angehörigen auf Herausgabe zwecks neuerlicher Analyse durch einen weiteren, neutralen (d.h. nicht österreichischen) Gutachter sich als unauffindbar, da offenbar "bedauerlicherweise irrtümlich entsorgt", herausstellte, oder der "Selbstmord" des früheren Verteidigungsministers General Karl v. Lütgendorf, der von der Polizei und Staatsanwaltschaft abgenickt wurde, obwohl ein Selbstmord mit einem Schuß ins Genick durch eine geschlossene Autoscheibe denkmöglich nicht vorstellbar ist, dann weiß ich, daß es wohl nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Alpenrepublik Fälle staatlicher Rechtsbeugung gibt, die man eher in Staaten wie Saudi-Arabien oder Kongo vermuten würde.

Den Optimismus (sofern man ein tendenzielles Bürgerkriegsszenario aufgrund zusammenbrechender Staats-Strukuren so nennen möchte!) von Hadmut Danisch kann ich freilich nicht teilen:

Nehmen wir aber einfach mal an, ein paar Skandale flögen auf.

Und wie man weiß, reicht es ja schon, wenn eine Lawine in Gang kommt und all die Oppor-tunitätsschreiber auf den Zug aufspringen.

Was wäre, wenn das Bundesverfassungsgericht platzt, als korrupter rechtsbeugender Parteienrat auffliegt?

Ich glaube, das wäre es dann. Es gibt keine Ersatzstrategie, die kann man nicht einfach austauschen. Und bisher war das Bundesverfassungsgericht auch die letzte Instanz, der man noch kein so breites Misstrauen entgegengebracht hatte. Parteien, Parlamente, Bundespräsident – den allen traut schon keiner mehr.

Fällt auch das Bundesverfassungsgericht zusammen, bleibt kein Vertrauensanker mehr übrig. Dann kommt alles ins Rutschen, und dann war es das mit der Republik.

Und die Lebenserfahrung sagt, dass sobald sich die Öffentlichkeit und die Medien breit dafür interessieren, sich immer jemand findet, der vor der Kamera auspackt.

Das mit dem Auspacken mag schon stattfinden, vielleicht auch vor einer Kamera. Aber dann wird von den Lücken- & Lügenmedien die Kamera halt wieder eingepackt.

Ich glaube, das wäre es dann.

Oder glaubt einer, die ebenso korrupten wie inkompetenten Drecksferkel der Parteien"demokratie", die in den letzten Jahrzehnten erfolgreich den "Marsch durch die Institutionen" angetreten sind, um endlich
  1. so richtig abzucashen, an den leckeren Trog zu kommen, und
  2. ihre ideologische Agenda (soweit sie ihr Verbleiben am Trog dadurch nicht gefährden) durchzuziehen
werden einfach klein beigeben?
 
Die Frage zu stellen, heißt sie zu beantworten, möchte ich sagen ...
 
Danisch hat noch einen ebenso lesenswerten Artikel nachgelegt, nachdem die vielen linken Günstlinge unter Deutschlands Rechtsprofessorenschaft, deren einzige "Haltung" die Devotionsbücke vor den Herren des "herrschaftsfreien Diskurses" ist, gleich ganze Listen von Unterstützungserklärungen für eine als unfehlbar und einzigartig kompetente Linksextreme, die bei der BVerfG-Wahl durchgefallen ist, publizierten.

Es ist nicht das erste Mal, daß deutsche Professoren sich für ideologische Zwecke als Politstatisten hergeben. So wurde bekanntlich am 11. November 1933 am Rhein nicht nur "der Karneval geweckt", sondern auch das "Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler" publiziert. Jetzt heißt das eben "Stellungnahme zur Causa „Frauke Brosius-Gersdorf“ – oder wie sollen wir das verstehen? Wenn Wahlen nicht so ausgehen wie sie "sollen", dann durfte (? Gab's auch eine Stellungnahme mit Unterschriftsliste im Verfassungsblog?) Kanzlerin Merkel schon mal ultimativ eine Wiederholung mit dem "richtigen" Ergebnis einfordern. Und heute dürfen Rechtsprofessoren beim Scheitern einer dezidiert linken Kandidatin "Demokratiegefährdung" unterstellen? Sagen Sie: geht's eigentlich noch?!

Zu besagter Liste im Verfassungsblog schrieb Prof. Christoph Moes einen ebenso kenntnisreich wie treffend argumentierenden Kommentar:

Mitglieder des BVerfG werden im Bundestag mit 2/3-Mehrheit gewählt. Diese Mehrheit war nicht erreichbar. Dass dies der Fraktionsspitze der Union erst kurz vor der bereits terminierten Wahl auffiel und dann mit einer vorgeschobenen Begründung zur Absetzung der Wahl führte, ist in der Tat ein ungewöhnlicher politischer Managmentfehler. Dass der Vorgang „die gesamte demokratische Ordnung zu beschädigen“ geeignet ist, kann man aber nur unter sehr frag-würdigen Prämissen behaupten.

Die wohl in der Tat einwandfreie wissenschaftliche Reputation von Frau Brosius-Gersdorf hier in den Vordergrund zu rücken, dürfte auf einem Kategorienfehler berufen. Positionen am BVerfG sind zwar Richterämter, aber ihre Besetzung beruht zu Recht auf einem politischen Auswahl-verfahren. Die formalen rechtlichen Qualifikationsanforderungen an die Kandidaten/innen sind (mit Ausnahme der Bundesrichterstellen) bekanntlich minimal. Und dass dort eine noch stärkere Repräsentanz von Rechtswissenschaftler/innen zielführend ist, ist alles andere als unumstritten. Unter politischen Gesichtspunkten hat Frau Brosius-Gersdorf jedenfalls genügten Positionen öffentlich vertreten – einige übrigens auch in einer dezidiert nichtwissenschaftlichen Form –, die die Ablehnung ihrer Person als Verfassungsrichterin (nicht: als Wissenschaftlerin) immerhin plausibel machen. Ob man diese Ablehnung nun persönlich teilt oder nicht, ist für die Be-urteilung des Vorgangs irrelevant.

Dass die Ablehnung von Frau Brosius-Gersdorf von einer medialen Kampagne unterstützt wurde, mag richtig sein. Na und? Natürlich fällt es den Unterzeichnern leicht, ihre Wahrnehmung auf die sicher nicht wenigen unappetitlichen Quellen, die an dieser medialen Kampagne teil-genommen haben, zu fokussieren. Und wenn jemand allen Ernstes universitäre Maßnahmen gegen Frau Brosius-Gersdorf gefordert hat (Wer war das?), dann muss man diese Person in der Tat mit aller Deutlichkeit in ihre Schranken verweisen. Aber macht dieser Unrat die jedenfalls politisch plausibilisierbaren Einwände gegen Frau Brosius-Gersdorf (s.o.) nichtig? Soll Frau Brosius-Gersdorf gewählt werden, weil sie die vom Gesetz klugerweise vorgesehene 2/3-Mehrheit der im Parlament vertretenen politischen Kräfte auf sich vereinigen kann oder soll sie gewählt werden, damit Haltung gegen einen medialen Shitstorm gezeigt wird?

Wer für das BVerfG kandidiert, muss sich in unserer digitalen Zeit vielleicht wirklich wärmer anziehen, als man sich das in einem Habermas‘schen Idealdiskurs wünschen würde. Und ja, das ist ein Problem. Es ist aber auch ein Problem, wenn jede robuste öffentliche Diskussion gleich in die Sphäre der Demokratiegefährdung hineingeraunt wird. Auch so kann man sie nämlich gefährden.

Dem kann man nur zustimmen! 

Freitag, 27. Juni 2025

Sogar ein blindes Huhn findet manchmal ein Korn

von LePenseur
 
 
... und so hat gestern sogar ein Systemmedium DiePresse einen durchaus interessanten Artikel veröffentlicht, und zwar ein Interview mit dem „geistigen Mentor“ von US-Vizepräsident Vance:
USA: „Nach klassischer Definition ist das kein sehr demokratisches System“

Patrick Deneen sieht den Liberalismus gescheitert und das US-amerikanische System als undemokratisch. Der konservative Politikwissenschaftler gilt als Mentor des US-Vizepräsidenten J. D. Vance. Vance sei „die Zukunft einer veränderten Republikanischen Partei“, sagt er.

DiePresse: Die Menschen in den USA und in Europa waren nie zuvor so frei und dennoch fühlen sich sehr viele unfrei. Warum ist das so?

Patrick Deneen: Ein Grund dafür könnte sein, dass uns diese neue Freiheit oft als Bürokratie entgegentritt. Wir schaffen so ein neutrales, professionelles und weitgehend urteilsfreies System, das allerdings zunehmend menschliche Beziehungen ersetzt. Aber wer fühlt sich freier, wenn er in der Bürokratie gefangen ist? Vieles von dem, was wir im liberalen System als Freiheit verstehen, ist die Freiheit von direktem menschlichen Einfluss. 

Man muß Patrick Deneen nicht unbedingt in allen Sichtweisen zustimmen, aber: er legt den Finger in die tiefen Wunden, die das demokratische System durch seine jahrzehnte-, ja sogar: jahrhundertelange Entartung durch die „Parteiendemokratie“ erlitten hat.

Leseempfehlung!

Samstag, 17. Mai 2025

Deutschland vor dem Abgrund? Patrik Baab - ungefiltert und ehrlich

von Manfred Müller
 
 
Einer der wenigen großen, weil ehrlichen und offenen Journalisten in Deutschland (oder sogar: im angeblich "freien" Westen ) spricht Klartext:
 

 
Ansehen, bevor es von der Zensur gelöscht wird!

Donnerstag, 10. April 2025

Der beginnende Untergang der Europäischen Demokratie – und die Rolle Rumäniens (Teil 2)

von Helmut
 
 
 

Auf die aktuell praktizierte Art erreicht man mehreres:

Man bringt Herrn Potra aufs Abstellgleis, um endlich die Wahl des Staatspräsidenten des gewünschten Kandidaten über die Bühne zu bringen, ohne weitere Störungen. Dazu hat das alles eine abschreckende Wirkung für die Bevölkerung, weil man sich dessen bewusst wird, was einem passieren kann, wenn man sich auf die Seite von Potra stellt. Nicht einmal ein 18-jähriger ist davor sicher, auch, wenn er mit Sicherheit keinerlei Proteste gegen die Regierung organisiert hat.

Mit Angst kann man jedes Volk beliebig manipulieren, das wusste schon Hermann Göring. Begleitend dazu wird – so wie in vielen westlichen Ländern – das Volk in der Richtung manipuliert, dass der Russe eine immense Gefahr für Europa darstellt und vorhat, ganz Europa zu besetzen. Die Medien vollziehen dazu eine zwar unrühmliche, aber doch beispielhafte Rolle.

Was mich dabei von jeglichen Illusionen befreit, ist die Tatsache, dass es eine Staatsanwältin in Brüssel in der höchsten Position gibt, eine Rumänin mit dem Namen Codruța Kövesi, die seit 2021 im Amt ist. Ich habe die größten Erwartungen in diese Generalstaatsanwältin der EU gesetzt, nicht nur, weil sie aus unserer Stadt stammt, sondern weil sie eine erfahrene und kompromisslose Juristin ist, die sich bereits in der Antikorruptionsbehörde in Rumänien einen Namen gemacht hat.

Fest steht, ich habe keine einzige Stellungnahme zu dem vollführten Rechtsbruch in Rumänien gehört, genauso nicht zu den Vorwürfen betreff Frau von der Leyen hinsichtlich des Millionendeals mit Pfizer in der Corona-Ära. Ich vermute, dass sich Frau Kövesi dessen bewusst ist, welchen Konfrontationen sie sich stellen müsste, wenn sie hier auf den Plan treten würde, und dass sie deshalb schweigt.

Zurück zu Georgescu:

Auch ihn hat man kaltgestellt, und zwar in zweierlei Hinsicht. Seine Kandidatur wurde von dem staatlichen Wahlbüro, dessen Leiter der Pädophilie beschuldigt wird, aus formalrechtlichen Gründen abgelehnt, und es wurde – im Gegensatz zu Potra - über ihn der Hausarrest verhängt, der folgendes bedeutet: Keine Ausreise aus Rumänien und wöchentliche Meldung bei der Polizei.

Das sind nun die Maßnahmen, die der rumänische Staat verhängt hat, um die Wahl eines Wunschkandidaten zum Staatspräsidenten zu erreichen. Eine Boykottierung der Wahl würde nichts bewirken, denn wenn auch nur 5 Wahlberechtigte einen bestimmten Kandidaten wählen würden und er dadurch die Mehrheit hätte, dann wäre er ein ordnungsgemäß gewählter Präsident. So sieht es die Wahlordnung vor, eine Mindestbeteiligung gibt es nicht.

Es ist das äußerst zweifelhafte „Verdienst“ der bezahlten Medien, und nicht nur in Rumänien, diese Rechtsverdrehung als „notwendige Maßnahme“ zum Schutz der Demokratie der Bevölkerung zu verkaufen, und viele glauben das auch. Genauso, wie sie glauben, dass mit Hilfe von Georgescu der Russe in Rumänien einmarschieren würde. Viele haben bis heute nicht kapiert, dass es weder um Georgescu, noch um Potra geht.

Es geht um viel mehr:

Es geht darum, dass die oppositionellen Kräfte, die den Marionetten des Tiefen Staates zunehmend gefährlich werden, geschwächt und nach Möglichkeit in die Unbedeutung gedrängt werden. Die als Ausnahme gesehenen Erscheinungen mit Geert Wilders in den Niederlanden und die Wahl von Meloni in Italien als Ministerpräsidentin darf sich nicht fortsetzen, es würde das Ende der konservativ-sozialdemokratischen Klüngelei als Marionetten des Tiefen Staates einläuten.

Was war die Folge des rumänischen Testvorganges:

Türkei, 20.3.2025:

Ermutigt durch diese Ignoranz der EU in Brüssel, was man nur als Zustimmung auslegen kann, handelte Erdogan in der Türkei in ähnlicher Form. Sein aussichtsreicher Gegenkandidat, der Bürgermeister von Istanbul, wurde unter dem Verdacht der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verhaftet. Er ging sogar noch weiter, indem er auch den Anwalt des Beschuldigten in Haft nahm. Die internationale Presse hielt sich diskret mit Bewertungen zurück. Schließlich erwartet man irgendwann eine Mitgliedschaft in der EU.

Der Erfolg: Der Gegenkandidat Erdogans mit der größten Chance auf Sieg darf nicht gegen ihn zur Wahl antreten.

Frankreich 1.4.2025:

Man fand in einem Urteil gegen Marie Le Pen den Grund, diese Frau die nächsten fünf Jahre von jeder Wahl auszuschließen. Ein Urteil, gegen das die Frau Berufung eingelegt hat, was aber keine aufschiebende Wirkung zur Folge hätte. Interessant ist, dass es dabei um Parteivergehen geht, die ihr zum Vorwurf gemacht werden, und in keinem Fall um eine Form der persönlichen Bereicherung von Frau Le Pen. Trotzdem erfolgt das Verbot der Kandidatur personenbezogen.

Wie geht es nun weiter:

In Österreich gibt es die FPÖ unter Kickl, in Deutschland die AfD unter Weidel, sowie in anderen Ländern auch eine zunehmend erstarkende Opposition. Ich bin davon überzeugt, dass sich die nächsten Aktionen gegen diese eben genannten Personen und Parteien richten werden, denn der Tiefe Staat muss ja nachhaltig handeln. Solange es um den Bruch von verfassungsmäßigen Rechten geht, ist das zwar mehr als bedenklich, aber es ist juristisch anfechtbar. Gott behüte, dass die genannten Personen einen unerklärlichen Unfall erleiden, nach dem Modell von Haider, weil es dann keine Aufarbeitung mehr geben wird, nach dem legendären Zitat: Mors omnia finit.

Die allermeisten Leute in der EU haben keine Kenntnis mehr von den Ereignissen im Nationalsozialismus. Dazu wissen sie nicht mehr, was ich schon hier mehrmals betont habe, dass man bereits am Ende des 2. Weltkrieges die Wiederkehr des Faschismus befürchtet hat. Der bekannte italienische Antifaschist und Widerstandskämpfer Ignazio Silone sagte damals so treffend:

»Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus'. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus. '«

Nun verweise ich auf die Zeit der 30er Jahre, und da gab es in Deutschland das sogenannte „Heimtücke-gesetz“ vom 20. Dezember 1934. Bei § 2 , Punkt 1) kann man hier lesen:

1) Wer öffentlich gehässige, hetzerische oder von niedriger Gesinnung zeugende Äußerungen über leitende Persönlichkeiten des Staates oder der NSDAP., über ihre Anordnungen oder die von ihnen geschaffenen Einrichtungen macht, die geeignet sind, das Vertrauen des Volkes zur politischen Führung zu untergraben, wird mit Gefängnis bestraft.

Nun soll mir jemand einmal erklären, wo sich der Unterschied zur heutigen praktizierten Rechtssprechung befindet. In Deutschland wurde aktuell etwas Neues geschaffen, nach dem Vorbild der Nazi-Zeit: Die Beratungsstelle für Verschwörungstheorien. Ich zitiere die Meldung:

Am 27. Februar 2025 startet die bundesweite Verweisberatungsstelle "Beratungs-kompass Verschwörungsdenken“. Die Beratungsstelle ist ab sofort online unter https://beratungskompass-verschwoerungsdenken.de/ sowie telefonisch unter 030 - 62937479 erreichbar.

Für mich steht eines fest:

Rumänien war nur das staatlich praktizierte Experiment auf nationaler Ebene. Eine Art der Probe, um festzustellen, ob so etwas überhaupt ohne Gegenwehr möglich ist. Die Probe war offensichtlich erfolgreich, denn die Proteste dagegen blieben in kleinem Rahmen. Mit vielen Leuten im Land habe ich mich darüber unterhalten, viele verstehen, was da gespielt wird, aber die gleichlautende Meinung darüber war unisono:

Wir sind als Rumänen eben zu schwach und zu lasch, um uns dagegen in der Gesamtheit aufzulehnen.

Warum schreibe ich das dann:

Aus mehreren Gründen. Zum Einen lebe ich seit mehr als 20 Jahren in diesem Land, das mir zur liebenswerten Heimat geworden ist. Ich habe dieses Land bereist, von Mangalia bis Sapinta gibt es nicht mehr vieles, was ich nicht mit eigenen Augen gesehen habe. Ich kann die Schönheit dieses Landes bewerten, seiner Berge, seiner Seen, seiner Wälder und seiner fruchtbaren Felder. Dieses Land hat eigentlich alles, was ein Land braucht, um in unabhängiger Weise die Bedürfnisse seiner Bewohner zu befriedigen und ihnen dadurch einen angemessenen Lebensstandard zu ermöglichen. Es hat eine wunderbare Bevölkerung, bestehend aus mehreren Nationen, die in Harmonie oftmals Tür an Tür nebeneinander leben, so wie in der Schweiz. Was es nicht hat, das ist eine verantwortungsvolle Regierung, aber auch das war nur deshalb möglich, weil die Bewohner Rumäniens seit Jahrzehnten auf falsche Versprechungen und Parteipropaganda hereingefallen sind.

Das alles, was ich in mehr als 20 Jahren beobachtet habe und was eindeutig falsch gelaufen ist, würde ein kleines Buch füllen, deshalb gehe ich erst gar nicht darauf ein. Aber für jeden ist mittlerweile erkennbar, dass der Stecken in die falsche Richtung schwimmt und die Ressourcen des Landes zum persönlichen Wohl der Politiker an das Ausland verkauft werden.

Zum Anderen möchte ich die Leute lediglich zum Nachdenken bringen, denn genau das ist bitter notwendig in Rumänien. Die Schweigsamkeit, die Gedankenlosigkeit, das Vertrauen darauf, „die in Bukarest werden schon wissen, was sie machen“, hat diesen Weg in den Abgrund erst ermöglicht.

Verehrte Staatsanwälte, ich werde Euch nicht die Freude machen und Euch Munition dafür liefern, dass man mich im Morgengrauen mit den Vermummten „besuchen“ kann. Hier wird man keine Zeile finden, die in irgendeiner Form zum Aufruf zur Revolution interpretierbar ist. Was ich anwende, ist nur die Anwendung meines Rechtes aus dem § 30 der Verfassung, nämlich der absoluten Meinungsfreiheit in Wort und Schrift. Es sei denn, dass auch das zukünftig gestrichen wird.

Es soll den Effekt haben, dass sich die Leute auf eine Antwort vorbereiten. Nicht nur in Rumänien, sondern in der gesamten EU. Genauer gesagt auf eine Antwort auf die Frage der nachfolgenden Generation, deren Kinder, deren Enkel, wenn diese in einigen Jahrzehnten dann die Erlebnisgeneration fragen werden:

Warum habt Ihr denn das alles zugelassen, warum habt Ihr geschwiegen, als noch Zeit war, den Mund aufzumachen, warum habt Ihr uns die Diktatur hinterlassen und zugesehen, wie man die Demokratie eliminiert hat?

Zu viele Rentner und Pensionisten gibt es, die ihr Desinteresse damit rechtfertigen, indem sie sagen, - dass sie eigentlich nur mehr ihr Leben leben wollen und die nachfolgende Generation soll sich mit den anstehenden Problemen auseinandersetzen. Sie stellen sich nicht der moralischen Verantwortung für die Zukunft ihrer Nachfahren. Es wäre an der Zeit, dass man sich mit der Problematik der zukünftigen Antworten auseinandersetzt, damit man für die Zukunft gewappnet ist. Denn als ich damals beobachtet habe, als Jugendlicher, wie viele Kritiker an die Erlebnisgeneration aus der Zeit des Nationalsozialismus diese Fragen gestellt haben, da konnte ich nur Schulterzucken und Scham beobachten.

Genau das soll nicht mehr passieren, denn dass man die Generation der Älteren mit Scham belegt, das haben sie wirklich nicht verdient. Übertreibe ich nun? Wohl kaum. Denn es wir wieder so kommen. In meinem ersten Büchlein aus dem Jahre 2014 habe ich genau das vorausgesehen, was nun eintritt, und es hat mich erschreckt. Wir, die Alten, haben die guten Jahre der 70er und 80er erlebt und haben zugelassen, dass es in diese Richtung abgedriftet ist. Dafür schäme ich mich, weil ich mir dessen bewusst bin. Aber wir Alten haben nicht mehr die Kraft, um das zu umzukehren.

Unsere Aufgabe aber muss es sein, die aktuelle Generation und die Generation danach davor zu warnen, was passieren wird, wenn wir weiterhin schweigen. Denn Schweigen wird in der Politik immer als Zustimmung ausgelegt.

Zwei Zitate für den Trugschluss unserer Zeit:

Voltaire: „Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.“

Alfred Polgar: “Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.“

Letzteres ist übrigens die Methode der Medien. Ich aber lebe in meiner Überzeugung, dessen Vermächtnis mir ins Blut gelegt worden ist, es ist das Blut meines Großvaters. Er kam damals im Widerstand gegen Hitler um, und bezahlte mit seinem Leben dafür. Information und Wahrheit für seine Mitmenschen in seiner Position als Gewerkschafter waren seine Prämisse.

Genau das sind meine Prinzipien. Auch, wenn sich bei mir die Würmer schon die Fresslätzchen abgenommen haben, niemand meiner Nachfahren wird sich einmal fragen müssen, warum ich geschwiegen habe. Nein, sie werden (vielleicht sogar) stolz darauf sein, dass sie sagen können, - unser Alter hatte die Zeichen der Zeit erkannt, er hat nicht geschwiegen, hat sich nicht untergeordnet, er hat den Mund aufgemacht und die Dinge beim Namen genannt. Er hat das gemacht, was er konnte, hat dagegen demonstriert, Transparente an seinem Haus angebracht, -wir sind stolz auf ihn.

Als Hinweis darauf, dass nicht nur ich, sondern auch andere diese Zusammenhänge in dieser Form erkannt haben, ein aktuelles Video:

https://www.instagram.com/fraumohnfeldhummel/reel/DH_H4-3MuX7/

 

Mittwoch, 9. April 2025

Der beginnende Untergang der Europäischen Demokratie – und die Rolle Rumäniens (Teil 1)

von Helmut 


Vorwort und Rückblick:

Das mag zu Beginn etwas seltsam klingen, aber ich werde die Zusammenhänge auflisten, und dann wird es klarer werden.

Im Rückblick auf die Geschichte der meisten Staaten in der EU wird man feststellen, dass überwiegend die Konservativen oder die Sozialdemokraten, oftmals auch zusammen in einer Koalition regierend, das Sagen hatten. Sie dirigierten die Geschicke in vielen Ländern, und das in den meisten Fällen zum Nachteil der jeweiligen Nationen.

Sie verfügen über ein Netzwerk, wodurch sie in allen Ebenen der Wirtschaft vertreten sind, und die schützende Hand des Tiefen Staates war ihnen sicher. Voraussetzung war eine kompromisslose Umsetzung der Anordnungen, die sie vom Tiefen Staat erhalten haben, von den Befehlshabern hinter den Kulissen, in Verbindung mit der kritiklosen Unterstützung der NATO und der EU-Führung in Brüssel.

Viele Angehörige dieser Parteien konnten sich dadurch oftmals persönlich bereichern und haben Rechtsbrüche produziert, die ihnen niemand anlasten konnte, - schließlich waren sie ja vom Tiefen Staat geschützt. Wenn sich einige wenige dagegen aufgelehnt haben und aus der Reihe ausgeschert sind, dann wurde das auf zwar unterschiedliche Weise, aber jedenfalls auf absolut sichere Weise erledigt.

Da gibt es einige Namen, z.B. Möllemann in Deutschland, bei dem dann der Fallschirm nicht aufgegangen ist, oder Herrhausen aus dem Bankenmilieu, dessen Tod man der RAF angelastet hat, oder Haider in Kärnten, ein überzeugter Antialkoholiker, der in angeblich alkoholisiertem Zustand seinen tödlichen Unfall verursacht hat. Im Mai 2024 erfolgte ein Attentat auf den slowakischen Ministerpräsidenten Fico, der damals lebensgefährlich verletzt wurde. Sein Kardinalfehler: Er hat sich für eine Normalisierung zu Russland ausgesprochen.

Durch eine fast unübersehbare Menge von Fehlentscheidungen zum Nachteil des Volkes haben sich in vielen Ländern Oppositionsparteien gebildet, die sich zum Ziel gesetzt haben, dieses Ein- bis Zweiparteiensystem zu beenden, damit das Volk wieder nach vorne sehen kann. In den 70er Jahren entstanden deshalb die Grüne Partei in Deutschland. Ich erinnere mich noch an das Grundsatzprogramm dieser Partei in den 80er Jahren:

Das Programm enthielt unter anderem Forderungen nach Stilllegung aller Atomanlagen, einseitiger Abrüstung, Auflösung der Militärblöcke NATO und Warschauer Pakt, 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich sowie Abschaffung des § 218 StGB. Aber diese Partei wollte mitregieren und nicht nur am Rande angehört werden. Deshalb übernahm man schnell die Ziele der Konservativen und der Sozialdemokraten, um auch am großen Kuchen mitnaschen zu können.

Der NATO-Doppelbeschluss, der Militäreinsatz im Kosovo, da gabs einige Klippen, von der diese Partei durchgerüttelt wurde, und im Laufe der Zeit wandelte man sich vom Saulus zum Paulus, und die Grünen wurden zur heutigen Kriegspartei in Deutschland. Daher entstand in den letzten Jahren eine echte Opposition, politisch links und rechts von den regierenden Parteien, und diese Opposition nahm zahlmäßig an Bedeutung zu.

Diese Entwicklung war in mehreren EU-Ländern zu beobachten, natürlich auch in Rumänien, wo das Land seit Jahrzehnten von den Konservativen und Sozialdemokraten abgewirtschaftet wurde. Diese beiden Parteien sahen das überall mit Argwohn, wird doch ihre Vorherrschaft durch diese Oppositionsparteien gefährdet. Daraufhin begannen die Gegenmaßnahmen.

Erstmals verlangte die damalige Kanzlerin Angela Merkel, dass eine Wahl eines Ministerpräsidenten und des Landesparlamentes in Thüringen rückgängig gemacht werde, und das forderte sie während eines Staatsbesuches in Afrika Anfang Februar 2020. Es kam dann auch so, ein gewählter Ministerpräsident und das gesamte Landesparlament trat zurück und es wurde eine Neuwahl angesetzt.

Das Hauptziel dabei war, dass man die Opposition (AfD) zurückdrängen wollte. Es gab nur wenig Gegenwehr, weil sich die meisten Parteien darüber einig waren. Damit hatte man einen Präzedenzfall geschaffen, aber nur auf regionaler Ebene, in einem Bundesland mit etwas mehr als 2 Millionen Einwohnern und 1,7 Millionen Wahlberechtigten. Es ist das drittkleinste Flächen-Bundesland in Deutschland, deshalb fand dieser Vorgang kaum Beachtung in der Welt.

Zur Aktualität:

Rumänien: Am 24.11.2024 fand der 1. Wahlgang zum Staatspräsidenten statt. Überraschenderweise bekam nicht der Kandidat der Konservativen oder der Sozialdemokraten die meisten Stimmen für die danach zu erfolgende Stichwahl, sondern ein Außenseiter, der das korrupte System aufmischen wollte. Daraufhin brach das Chaos bei den beiden legendären Parteien aus, die um ihre Pfründe fürchteten.

Es begann mit der Anzweifelung des Wahlergebnisses. Daraufhin wurde eine neue Auszählung der Stimmen beschlossen. Aber auch das änderte am Ergebnis nichts. Daraufhin blieb dem Verfassungsgerichtshof nichts anderes übrig, als den 1. Wahlgang am 2. Dezember 2024 für rechtmäßig zu erklären.

Dann begannen die Kampagnen der Staatsführung gegen diese Situation. Der amtierende Präsident, die beiden traditionellen Parteien, gemeinsam mit Vertretern des Geheimdienstes und anderer staatlicher Organisationen, schmiedeten einen Plan, wie man verhindern könnte, dass dieser Außenseiter der neue Präsident wird. Schließlich darf doch kein Mann Präsident eines EU-Staates werden, der sich nicht bedingungslos den Zielen der NATO unterwirft und sogar die Vorgaben der EU aus Brüssel kritisch überprüfen will.

Es wurden Gerüchte, basierend auf Vermutungen, als Tatsachen hingestellt, und man unterstellte dem Außenseiter namens Georgescu, dass er mit Russland zusammenarbeitet und ein Feind Rumäniens sei, und konstruierte andere Vorwürfe, für die es keinerlei Beweise gab. Andere bezeichnen ihn als Rechtsextremisten, aber das kennt man ja zur Genüge aus anderen EU-Staaten, wie z.B. in Deutschland. Derjenige, der sich der Politik nicht unterordnet, ist automatisch ein Rechtsextremist.

Man konnte das Verfassungsgericht davon überzeugen, dass man entgegen der geltenden Verfassung diese Wahl annulliert. Das war deshalb möglich, weil im rumänischen Verfassungsgerichtshof neun Richter das Sagen haben. Allerdings werden vier Richter von den Sozialdemokraten benannt, drei Richter vom amtierenden Präsidenten (der der konservativen Partei angehört), ein Richter wird von den Konservativen direkt benannt, und ein Richter von der ungarischen Minderheit der UDMR.

In der Realität heißt das: 4 Richter sind der verlängerte Arm der Sozialdemokraten, 4 Richter im selben Sinne von den Konservativen, und 1 Richter von der ungarischen Minderheit. So erklärt sich der vom Verfassungsgericht vollzogene Rechtsbruch mit der Verfassung, bezogen auf das Recht des Wählers.

Allerdings muss man wissen, dass z. B. der Präsident dieses Verfassungsgerichtshofes (Marian Enache) vom Geheimdienst in der Nachbarrepublik Moldawien dabei ertappt wurde, wie er sich der Pädophilie hingab, mit einem Buben in einem Hotel in der Hauptstadt Chisinau. Die gesamte Presse in Rumänien schweigt darüber, nur in Videos bei facebook wird darüber gesprochen. Logisch, dass so ein Mann sämtliche Anweisungen der beiden großen Parteien befolgen muss, denn nur sie können ihn in Rumänien vor juristischen Konsequenzen schützen.

Aber ein ehemaliger Bürgermeister von Bukarest hat auch den Leiter des zentralen rumänischen Wahlbüros beschuldigt, derselben Neigung zu frönen. Ums klar zu sagen, auch in Rumänien kann man nicht Personen, oder hochrangige Politiker oder auch Repräsentanten einer Institution falsch beschuldigen, ohne, dass man mit einem Strafverfahren konfrontiert wird. Aber es wird aktuell zu den Vorwürfen geschwiegen, und das unterstreicht, dass die Vorwürfe relevant sind. (Quelle)

Die unzähligen Demonstrationen gegen diese Entscheidung, an denen auch ich teilgenommen habe, sowie andere Vorgänge, wie z.B. die Entscheidung der Venedig-Kommission, dass die Annullierung des 1. Wahlganges in Rumänien ungesetzlich war (Die "Venedig-Kommission", die "Europäische Kommission für Demokratie durch Recht" ist eine Einrichtung des Europarates in Straßburg) wurden in Rumänien ignoriert.

Dann hat man mit fadenscheinigen Gründen eine erneute Kandidatur Georgescus mit der Begründung verhindert, dass er als Kandidat deshalb nicht bei der kommenden Wahl antreten könne, weil seine eingereichten Unterlagen zur Kandidatur nicht vollständig waren. Völlig unglaubwürdig, dass ein Mann, der bereits einmal seine Kandidatur erfolgreich eingereicht hat und über die besten Anwälte verfügt, bei der nochmaligen Einreichung irgendwelche Unterlagen „vergessen“ hätte.

Zuvor hat man versucht, diesen Mann mit Hilfe eines „präventiven Arrests“ zu blockieren, aber da keinerlei Gründe dafür vorlagen, hat man letztlich doch davon abgesehen. Der Volkszorn wäre wohl nicht mehr zu kontrollieren gewesen. Aber man hat nun das vorrangige Ziel erreicht. Ob es hier später zu einer Richtigstellung durch übergeordnete Gerichte in der EU gibt, steht in den Sternen, ist aber kaum zu erwarten. Denn das Ganze ist ein Komplott des Tiefen Staates, wobei hier die maßgeblichen Kräfte international am Werk sind.

Dann gibt es noch einen anderen Mann, der sich in der Kommunalpolitik stark gemacht hat. Sein Name ist Horatiu Potra. Er ist erfolgreicher Geschäftsmann, war früher bei der französischen Fremdenlegion und leitet auch Kampftruppen gegen die Rebellen in afrikanischen Ländern, z.B. im Kongo. Was ihn mit Georgescu auf dieselbe Stufe stellt: Beide verfügen über genügend eigenes Vermögen, um nicht auf die Unterstützung von irgendwelchen Parteien angewiesen zu sein, sind also absolut unabhängig, und beide sind 100%ige Patrioten.

Er hat bei der vergangenen Bürgermeisterwahl in unserer Stadt um dubiose 222 Wählerstimmen nach der ersten Wahlauszählung zu wenig bekommen, was man wohl kaum nachprüfen kann (von ca. 50.000 Wahlberechtigten). Auf jeden Fall war er deutlich an der Spitze der Wählergunst und im Falle einer Stichwahl hätte er auch die anderen Stimmen bekommen und wäre mit Sicherheit Bürgermeister geworden. Aber genau diese Stichwahl hat man im Parlament in Bukarest mit Hilfe der Konservativen und Sozialdemokraten vor Jahren abgeschafft, es gibt nur mehr einen einzigen Wahlgang, um die amtierenden Bürgermeister dieser beiden Parteien im Amt zu halten.

Trotzdem aber war er für das Amt des Vizebürgermeisters vorgesehen, wodurch er mit Sicherheit so manchen Sumpf in unserer Stadt ausgetrocknet hätte. Obwohl der amtierende und neu gewählte Bürgermeister der konservativen Partei angehört und naturgemäß diesen Mann als Vizebürgermeister an seiner Seite nicht mit großer Freude sehen würde, so hätte er doch dagegen nichts machen können, denn die anderen Stadträte der anderen Parteien waren in der Mehrheit.

Sie waren es zumindest, bis die Order aus Bukarest der Sozialdemokraten kam, dass diese Partei auch auf kommunaler Ebene diesen Mann nicht zum Vizebürgermeister wählen darf und er dadurch die Mehrheit im Stadtrat verlor. Als Potra aber begann, sich auch in der Bundespolitik zu engagieren, sich mit Georgescu traf und für die Beibehaltung des 1. Wahlgangs aussprach, bekam er von den Regierenden in Bukarest den Status der „persona non grata“. Man begann, ihn aufs Schärfste zu bekämpfen.

Man lastete ihm die Vergangenheit als Fremdenlegionär an, auch seine Unterstützung der Regierungen in Afrika, auch sein beträchtliches Vermögen, dass er sich selbst erarbeitet hat, und konstruierte irgendwelche Umsturzpläne in Rumänien, die von ihm in Vorbereitung wären. Da er seine Leute in Afrika mit Waffen ausstattet, verfügt er natürlich auch über entsprechende Reserven von Schusswaffen, die aber meines Wissens nach alle legitimiert sind.

Dazu suchte man krampfhaft nach irgendwelchen Beweisen, veranstaltete dubiose Haussuchungen, blockierte seine Konten, verhaftete ihn, musste ihn aber wieder freilassen, usw. Das alles warf man in einen Topf, rührte darin kräftig um und beschuldigte ihn letztlich der Vorbereitung eines Staatsstreichs gegen die Regierung. Man fand Unterstützung bei gewissen Staatsanwälten, die daraufhin den präventiven Arrest anordneten.

Damit das auch den entsprechenden Effekt hat, verfügte man diesen präventiven Arrest auch über Personen, die in seinem Umfeld sind, auch über seinen 18-jährigen Sohn und andere Verwandte. Der offizielle Vorwurf: Vergehen gegen die verfassungsmäßige Ordnung. Wie sich ein 18-jähriger gegen die verfassungsmäßige Ordnung vergehen kann, dass muss mir erst einmal jemand erklären. Eine teuflische Umkehrung der Tatsachen, denn das Verfassungsgericht selbst hat die Gesetzmäßigkeiten der Verfassung in eklatanter Form mit Füßen getreten, und anstelle dass die Justiz das ahndet, werden andere, die sich auf die Verfassung berufen, als Kriminelle dargestellt.

Natürlich sind die meisten Medien in diese Prozedur miteingebunden und unterstützen die Regierung. Da werden angebliche Polizeifotos gezeigt, mit einer Menge von Schusswaffen, die Herrn Potra gehören sollen, - was von diesen Fotos Realität und was gestellt ist, kann der einfache Bürger gar nicht nachprüfen. Was man weiß, ist, dass gewaltige Summen an die Medien von der Regierung gezahlt werden, unter welcher Überschrift oder Begründung auch immer.

Was wird nun mit dem Arrest, in westlichen Ländern als Untersuchungshaft bezeichnet, bezweckt:

Der übliche Zweck besteht darin, dass man versucht, dem Beschuldigten die Möglichkeit zu nehmen, irgendwelche Beweise verschwinden zu lassen oder zu verfälschen, oder weitere Straftaten zu begehen, oder eine Gefahr für die Sicherheit der Bevölkerung darzustellen. Das Gesetz schreibt hier klare Bedingungen vor, unter welchen eine Untersuchungshaft anzuordnen ist. Ich habe mir das Gesetz durchgelesen, und es ist für mich klar, dass man vor den Äußerungen von Potra Angst hat, und dass die Bevölkerung vor den kommenden Wahlgängen negativ davon beeinflusst würde.

Daher verwendet man konstruierte Vorwürfe, bezogen auf vorhandene Waffenarsenale des Herrn Potra mit Besitz von explosiven Stoffen, in Wirklichkeit ist das Explosive bei Potra nur sein Aufruf, die Demokratie im Lande zu verteidigen. Wäre ein ordentliches Gerichtsverfahren eingeleitet worden, bei denen es eine Anklageschrift gibt, die Herrn Potra zugestellt wird, dann würden mit Leichtigkeit diese Inhalte von Anwälten ad absurdum geführt werden. Das wäre eine ordentliche Verfahrensweise, die aber bewusst nicht angewendet wird.

 

"Der Wählerwille spielt keine Rolle mehr"

von LePenseur
 
 
... übertitelt sich ein – wie stets bei Andreas Tögel, ganz im Gegensatz zu seinem "Gastgeber" ... – lesenswerter Gastartikel in Unterbergers Tagebuch:

In Deutschland und Österreich ist gegenwärtig dasselbe Phänomen zu beobachten: Obwohl es in beiden Ländern solide Mehrheiten rechts der politischen Mitte gibt, wird linke Politik gemacht. Die politische Klasse schert sich inzwischen offenbar keinen Deut mehr um den Willen des Elektorats. Was alleine zu zählen scheint, ist – in Deutschland wie in Österreich – , dass macht-versessene Alphamännchen Kanzler werden wollen. Koste es die Wähler, was es wolle. Um dieses Ziel zu erreichen, sind die vermeintlich Bürgerlichen Friedrich Merz und Christian Stocker bereit, große Teile der vor den Wahlen von ihnen gemachten Zusagen (Beispielsweise das Bekenntnis zu einer rigorosen Sparpolitik) für gegenstandslos zu erklären und sich von jenen Linken, denen sie sich durch ihre erratische Ausgrenzungspolitik gegen Parteien am "rechten Rand" ausgeliefert haben, über den Tisch ziehen zu lassen. Wie konnte es nur so weit kommen?

Eine mögliche Antwort besteht in der "doppelten Verantwortungslosigkeit", die nach Meinung des deutschen Ökonomen Christoph Braunschweig ("Die demokratische Krankheit") die zeitgenös-sische Spielart der Demokratie auszeichnet.
Der Stand der "Berufspolitiker", der in der öffentlichen Meinung ca. das Ansehen von Prostituierten, Zuhältern und Journaillisten genießt (aus Gründen, die der anzitierte Artikel höchst plausibel darlegt) ist das eigentliche – und, wie es scheint, unausrottbare – Krebsübel unserer "Demokratie" ...

Freitag, 7. Februar 2025

Kritische Gegenüberstellung: Bevölkerung und Politiker

von Helmut
 
 

Vielleicht sehe ich manches zu eng, kann schon sein. Trotzdem gehe ich mit wachen Augen durch unsere Zeit und registriere auch die eine oder andere Erscheinung. Worum geht’s:

Ich stelle mir immer wieder die Frage, was ein Politiker bei seinen Aussagen vor und für die Wahl rüberbringen will (oder kann) und vor allem an wen. Ich höre mir da schon mal den einen oder anderen an. Da kommt man manchmal ein Geschwurbel zu hören, mit dem man nichts anfangen kann, viele Worte, aber inhaltslos. Auch bei noch so starker Kritik am FPÖ-Obmann muss man einräumen, dass bei seinen Reden noch die meiste Substanz drin ist. Und auch allgemein verständlich rübergebracht.

Aber der Sender ist eines, und dazu braucht man auch den entsprechenden Empfänger. Und genau da hapert’s. Ich beobachte das immer häufiger, besonders in den sozialen Netzwerken, dass kaum mehr jemand in der Lage oder Willens ist, mehr als 5 Zeilen in einem Stück zu lesen oder auch zu schreiben. Überhaupt, die Beobachtungen der einzelnen Vorgänge, auch weltweit, sowie die Folgen und Konsequenzen zu erkennen, einzuordnen und sich dann eine Meinung zu bilden, woraus man auch Hinweise auf zukünftige Entwicklungen ableiten kann, da ist auf weitem Feld „tote Hose“.

Es hängt natürlich stark mit dem immer mehr abfallenden Schulsystem resp. den Lehrinhalten zusammen. Das dem Menschen angeborene Urteilsvermögen, die Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand drüber zu sehen, das wird durch das Schulsystem sukzessive demontiert. Eine gute Analyse in kurzer Form kann man hier sehen:


Das hat zur Folge, dass man als Politiker/Partei genau weiß, dass es gar keinen Zweck hat, den Leuten irgendwelche politischen Visionen anzubieten. Entweder sie hören gar nicht zu, oder sie verstehen es nicht. Also richtet man sich danach und versucht, andere Wege zu gehen, um die Leute für die eigene Partei resp. das Wahlprogramm zu begeistern. Das funktioniert aber nicht mit Worten, sondern nur mit Dingen, die man in die Hand nehmen kann.

Für mich schon bemerkenswert, was man da den Leuten alles „schenkt“. Vom Kugelschreiber bis ….. – siehe die Bilder:

https://www.directupload.eu/file/d/8822/eda44zku_jpg.htm

https://www.directupload.eu/file/d/8822/akiqph5s_jpg.htm

Das ist die Bevölkerung noch bereit, als politische Botschaft aufzunehmen, zumindest das überwiegende Gros der Bevölkerung. Die wenigen, die noch mitdenken (können), sind in der absoluten Unterzahl und fallen nicht ins Gewicht.

Soviel zur Bevölkerung, also zum Wahlvolk, und nun zu den Politikern. Leute wie Figl, Raab, Schärf, und vielleicht auch noch Kreisky, die sind doch vom Qualitätsstandard her schon lange ausgestorben. Egal, wie man politisch zu diesen Namen steht. Leute, die den üblichen Rahmen sprengen und dadurch eine Gefahr für diejenigen darstellen, die hinter den Kulissen am Rädchen drehen, werden gehaidert. Auch Kickl muss sich da vorsehen. Leute wie Strache, die viel zu gutgläubig sind und Dilettanten als Personenschützer und andere Versager im engsten Umfeld um sich haben, die kann man schon einfacher abservieren, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

Woher kommt das? Dr. Markus Elsässer gibt darauf eine klare Antwort, wie man hier sehen kann:


Überhaupt ist das ganze Video aufschlussreich und sehenswert, obwohl es schon 4 Jahre alt ist (geht über 12 Minuten):

https://www.youtube.com/watch?v=9R17ZAIfTcY

Aus dem Gesamten, was ich nun angeführt habe, eine Idee zu entwickeln, wie man das zum Besseren wenden kann – da muss ich passen. Ehrlich gesagt: ich weiß es nicht.