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Samstag, 23. Mai 2026

Ein Staatsakt für Timmy

von LePenseur 
 
 
... wird vom ebenso exzellent recherchierenden wie feulletonistisch herausragend schreibenden (und daher stets lesenswerten) Blog Politplatschquatsch angedacht. Ja, in der Tat: nach der alten Wiener Volksweisheit "Deine Sorgen und das Geld vom Rothschild möcht' ich haben!" ist ein offizieller Trauerakt für den im Kattegat treibenden Verblichenen mehr als angemessen. Also: etwa so kann man sich das vorstellen ...
Deutscher wird es nicht mehr, sagten sie in Dänemark, den Niederlanden und selbst in Japan. Überall wurde staunend zugeschaut, wie ein ganzes Land sich in einen Wal verliebte und daranging, den Geliebten vor dem Tode zu erretten. "Timmy", der eigentlich nur zum Sterben ins falsche Wasser geschwommen war, führte liegend einen Aufstand gegen die Realität an, der etwas kürzer war als die Rebellion der Deutschen gegen den Energieerhaltungssatz und die Grundgesetze der Ökonomie. Aber nicht weniger packen, mitreißend und emotional fordernd.
Wie schrieb einst Sarrazin? "Deutschland schafft sich ab". Mit steigender Arbeitslosigkeit, geplünderten Rentenkassen, sinnlos verplempertem "Sondervermögen" (alias zusätzliche Staatsschulden), Infrastruktur vom Feinsten (für den Altmetallhändler, natürlich!), Windspargeln in ehemaligem, nun abgeholztem Forst, kulturbereicherten Stadtbildern etc. etc. hat es offenbar keine anderen Sorgen, als einen Wal beim Sterben zu begleiten bzw. zu stören.
 
 

Sonntag, 18. Januar 2026

"Die Täter von Crans-Montana"

von LePenseur
 
 
... titelte das Editorial von Roger Köppel in der letztwöchigen Ausgabe der Weltwoche. Das macht den Juristen etwas ratlos. Nun ist mir natürlich klar, daß das Editorial eines "Chefredaktors" (wie das in der Schweiz so hübsch heißt) inhaltlich und stilistisch Unterschiede zu, sagen wir mal, der Begründung eines Gerichtsurteils aufweisen wird, ja: muß — sonst liest das ja keiner. Und ein Wochenmagazin, das nicht gelesen wird, hat irgendwie seinen Lebenszweck verloren ...
 
Die Weltwoche war bisher meist eine reputierliche, qualitätsvolle Wochenschrift, die in gut recherchierten, ausgewogen argumentierenden Artikeln die weltweiten Ereignisse der Woche zusammenfaßte. Bei diesem Editorial ist jedoch weder von guter Recherche noch von ausgewogener Argumentation allzuviel zu merken.
 
Wenn Köppel etwa die Stimmung der Leser durch die Beschreibung der durch die Brandkatastrophe für ihr Leben verunstalteten und behinderten Jugendlichen und Kinder anheizt um dann fortzusetzen:
Auch vor diesem Hintergrund ist es unerträglich, dass das französische Betreiberpaar [...] noch immer frei herumläuft. Bis zum heutigen Tag sitzt kein Verdächtiger in Untersuchungshaft.*)
Pardon, Herr Chefredaktor! Ist eine Untersuchungshaft dazu da, eine etwaige Haftstrafe vorwegzunehmen? Nein, sie dient vielmehr dazu, einer Flucht-, Verdunkelungs- oder Wiederholungsgefahr vorzubeugen. Wenn das möglicherweise anzuklagende Betreiberpaar mit den Behörden kooperiert, ist offenbar eine Fluchtgefahr nicht gegeben. Was bei einem durch den Brand — der durch vielfache Videoaufnahmen auch in seinem tatsächlichen Ablauf schon jetzt als ziemlich vollständig geklärt angesehen werden kann  — völlig zerstörten Objekt "verdunkelt" werden könnte, ist auch kaum zu argumentieren. Daß die 
Ehefrau noch in der Brandnacht vielleicht belastende Social-Media-Postings löschte, wohl in der Absicht, Spuren zu verwischen
... wie Roger Köppel vorwurfsvoll vermerkt, ist angesichts der vielfachen Möglichkeiten der Polizei, derlei Posts wiederherzustellen, höchstens als untauglicher Versuch zu werten — dessen Sinn wohl nicht darin bestand, die behördliche Wahrheitsfindung zu vereiteln, sondern vielmehr, einer Sensationsberichterstattung, die nur zu gerne jede "Spur" aufzunehmen und weidlich (und gerne auch vorverurteilend!) auszuschlachten, vorzubeugen.
 
Wie die Sachlage sich nach den Zeugenaussagen und Videoaufnahmen recht eindeutig darstellt, geschah der Brandausbruch durch eine — im Rückblick: völlig hirnlose! — Aktion zweier Angestellter des Lokals: ein großgewachsener Kellner nahm eine weibliche Servierkraft huckepack auf die Schultern, letztere trug hocherhoben die Champagnerflasche mit der Sprühkerze und entzündete, da sie in dieser Höhe der Decke zu nahe kam, unabsichtlich die daran angebrachte, offenbar nicht hinreichend brandhemmende Kunststoff-Isolierung.
 
Dieser Sachverhalt ist nun unter zwei Aspekten zu beurteilen:
 
1. zur Klärung der zivilrechtlichen Fragen bezüglich Schadenersatz, Schmerzengeld, Haftung der Betreiber des Lokals (Dienstgeberhaftung für "untaugliche Gehilfen", mangelhafte Bauführung etc.), auch Haftung von Behörden (Versagen von Kontrollen etc.). 
 
Für all diese Fragen gibt es, soweit noch nötig, Beweissicherungsmöglichkeiten, aber mit Sicherheit keine Untersuchungshaft.
 
2. zur Klärung der strafrechtlichen Fragen, ob hier (und natürlich: von wem verwirklicht!) eine fahrlässige Tötung bzw. schwere Körperverletzung der Brandopfer anzunehmen ist, ob es im Zuge von Kontrollen zu korruptivem Verhalten der Behörden und Betreiber gekommen ist, ist ebenfalls eine Untersuchungshaft wohl unnötig ... außer, es ergäbe sich bisher nicht bestehende Fluchtgefahr der Betreiber oder von möglicherweise belasteten Behördenmitarbeitern.
 
Nehmen wir der besseren Plastizität einfach einen vergleichbaren Fall: ein Busunternehmer transportiert in seinem durch einen Angestellten gelenkten Bus 40 Jugendliche. Der Angestellte fährt auf der kurvenreichen Gebirgsstraße unachtsam mit überhöhtem Tempo, kommt von der Fahrbahn ab und stürzt in eine Schlucht. Alle tot. Wer käme auf die absurde Idee, hier eine Untersuchungshaft des Busunternehmers zu verlangen?  Köppels "Argumentation" wird aber in der Folge noch unappetitlicher:
Ein anderes finsteres Kapitel ist der Wirt, Jacques Moretti, Franzose, Korse, verurteilter Krimineller, laut französischen Berichten wegen Zuhälterei, Betrug und Freiheitsberaubung.
Sorry, Herr Chefredaktor: es ist schlichtweg infam, was Sie hier betreiben! Ich darf wohl davon ausgehen, daß dieser Monsieur Moretti für seine Straftaten abgeurteilt wurde und seine Strafe(n) verbüßt hat. In diesem Fall ist es, gelinde gesagt, letztklassig schäbig und (wenigstens in Österreich, aber es wird in der Schweiz wohl nicht anderes sein!) sogar verboten und strafbar, ihm diese Straftaten vorzuwerfen! Und es ist umso mehr schäbig, da die angeführten Delikte in keinerlei Gefährdungszusammenhang mit einer offenbar durch Unachtsamkeit entstandenen Brandkatastrophe stehen.
 
Zuhälterei, Betrug und Freiheitsberaubung sind Straftaten, aber qualifizieren einen nicht zum präsumptiven Brandstifter! Hätte der Betreiber bereits in der Vergangenheit einen Brand seines Lokals zu verantworten gehabt — ja, dann hätten Sie, Herr Köppel, eine gewisse Berechtigung, auf diesen Umstand hinzuweisen. Aber daß er seinerzeit als Zuhälter tätig war: was hat das mit einem Organisationsversagen (auf das läuft es nämlich letztlich hinaus: die Verwendung "untüchtiger Gehilfen", deren unbedachte Handlungen zum Brand führten) zu tun? Das ist effekthascherisch bis zum geht-nicht-mehr! Und dann setzen Sie noch nach mit dem Satz:
Blick-Kollegen versuchten, Moretti vor seinem Haus zu stellen, doch dieser schickte ihnen einen Rohling entgegen und eine Kaskade übler Verwünschungen. Die importierte Mafia gibt Schweizern den Tarif durch.
Sagen Sie: geht's Ihnen noch gut?! Sie wissen ebenso gut wie ich (nein: als Schweizer wohl noch viel besser!) über die "Seriosität" der Blick-Berichterstattung Bescheid. Daß einer, dessen gesamte wirtschaftliche und soziale Existenz durch eine Brandkatastrophe soeben vernichtet wurde, nicht in der Stimmung ist, den inquisitorischen, voreingenommenen und sensationsheischenden Fragen von Journalisten Rede und Antwort zu stehen, ist nachvollziehbar. Und was soll Ihr Hervorholen der Mafia-Keule? Zwischen einem korsischen Zuhälter, einem ehemaligen noch dazu, und "Mafia" liegen Welten.
 
In Ihrem Editorial, Herr Köppel, gibt es noch weitere, höchst bedenklich effekthascherische Darlegungen, die geradezu exemplarisch erkennen lassen, wie Journalismus nicht betrieben werden sollte. Ich hoffe, daß Sie wieder zu einer seriöseren, differenzierenden Darstellung zurückkehren, für welche ich seit Jahren die Weltwoche schätzen gelernt hatte!
 
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So begann ich meinen Artikel, den ich am letzten Sonntag veröffentlichen wollte. Wie wir wissen, gabe es da ein paar Dinge, die mir (und wohl nicht nur mir) dringlicher erschienen, und so steckte ich den Artikel in die virtuelle Schublade ... bis ich die aktuelle Ausgabe der Weltwoche las, in der ein gewisser David Biner noch ordentlich in Sachen Unappetitlichkeit zulegte. Unter dem Titel "Zehn unangenehme Wahrheiten. Was Sie im Moment nicht über die Brandkatastrophe von Cans-Montana lesen möchten" finden sich veritable Gusto-Stückerln von dem, was man in meiner Jugend als "Revolver-Journalismus" bezeichnete ... und verachtete.
 
"Die Täter sind Ausländer" ... ach, wir haben schon "Täter", nicht mal "mutmaßliche", sondern gleich echte "Täter"! Chapeau! Und Herr Biner, Herr der Fakten, weiß'noch weiter Bescheid:
Fakt ist: zwei missratene Lebensläufe - er vorbestraft, sie die Modelkarriere hinter sich - wagen einen gemeinsamen Neuanfang in der Schweiz.
Nun mag man in Vorstrafen zu Recht einen "mißratenen Lebenslauf" erblicken, aber eine Modelkarriere, die eine (wie ich las: ca. 40-jährige) "hinter sich" hat ... was, bitteschön, soll daran "mißraten" sein? In bestimmten Berufen endet die Karriere eben weit vor dem Regelpensionsantritt. 40-jährige Primaballerinen sind auch selten. Oder bei weiten nicht 65-jährige Schispringer. Oder Rennfahrer. Oder Astronauten. Lauter "gescheitere Existenzen", Herrn Biner? 
 
Und so geht es geschlagene zwei Seiten lang, dreispaltig, dahin. Wer sich das antun will, kann die Weltwoche ja erwerben und diesen Artikel, eine buchstäbliche mediale Hinrichtungsorgie, selber lesen ... mir ist es einfach zu öde, jeden schiefen Vergleich und jede infame Unterstellung (meist medienrechtsbewußt nicht justiziabel "durch die Hinterüre" formuliert) zu hinterfragen.
 
Der Artikel schließt mit den Sätzen:
... zudem war Féraud [Anm.: der "Gemeindepräsident", wir würden sagen: "Bürgermeister" des Ortes] allein darauf bedacht, nichts Unbedachtes zu sagen, was dereinst juristisch gegen ihn verwendet werden könnte. Die teuren PR-Experten, darunter Christoph Nufer, der Ex-Kommunikationschef von Bundesrätin Karin Keller-Sutter, schickten Féraud auf einen unerbittlichen Spießrutenlauf. Wer solche Berater hat, braucht keine Gegner mehr.
Wer solche Brandartikel um die Ohren geknallt bekommt, braucht auch keinen Gegner mehr! Und wenn Berater, dann vermutlich Medienanwälte, die so einen Artikel doch noch auf Straftatbestände des Autors hin penibel abklopfen! Was denken Sie sich eigentlich, Herr Biner, wenn Sie einem medial schon vorverurteilten Lokalpolitiker noch als Vorwurf zurechnen, daß er "nichts Unbedachtes" sagen will, das später gegen ihn verwendet werden könnte? Wollen Sie damit etwa eines der fundamentalsten Rechte jeder (!) zivilisierten Strafrechtsordnung, nämlich: daß ein Beschuldigter das Recht zu schweigen hat, in Mißkredit bringen? Ist es bei einem Lokalpolitiker, der vermutlich nicht über unermeßliche Reichtümer verfügen wird, ernstlich zu verlangen, daß er sich und seine Familie durch unbedachte Äußerungen, die man dann selbstverständlich gegen ihn verwendet, in den Ruin und sich selber möglicherweise in den Knast bringt? Sonst geht's Ihnen noch gut?!
 
Dieser Artikel ist einfach nur eines: ekelerregend. Es gab in der Vergangenheit, ich lese wie schon erwähnt die Weltwoche seit vielen Jahren, genug Artikel, deren Aussagen ich nicht teilte, ja sogar als vollkommen verfehlt betrachtete. Es gab auch einige, über die ich mir weidlich ärgerte. Das ist eben so. Aber es gab eigentlich bis zu diesem Artikel von Herrn Biner keinen, vor dem mir aufgrund seiner Schreibweise ekelte.
 
Sie haben es geschafft, Herr Biner: auch ein in jahrzehntelanger Beratungstätigkeit mit "menschlichen Untiefen" hinreichend vertrauter Jurist kann dazu gebracht werden, sich ob dem Elaborat eines Schreiberlings zu ekeln. Das schafft nicht jeder! Na, hoffentlich sind Sie recht stolz darauf ...
 
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*) Das hat sich mittlerweile hinsichtlich des Wirtes geändert. Der sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. 

Mittwoch, 16. Juli 2025

Trumps Ukrainepolitik: Viel Lärm und wenig Substanz

 von Sandokan

Es gibt die 360° Annalena und den 180° Trump. 
Letzterer redet heute immer das exakte Gegenteil von dem, was er noch gestern abgesondert hat.
So auch bei der Aufforderung Moskau oder St. Petersburg anzugreifen, er hat sich vor Journalisten davon ausdrücklich distanziert. Andererseits ist er jedoch selbst auf internationaler Bühne ein professioneller Lügner, also wer weiß.

Zwar kann es jederzeit zu überraschenden Aktionen der Ukrainer kommen (mit Hilfe westlicher Geheimdienste), die dann im Westen hochgejubelt werden. Wie Morde in Russland (auch an Zivilisten), Angriffe mit Drohnen und Terroranschlägen auf Eisenbahnbrücken, militärisch bleibt das aber irrelevant.

Patriot-Raketen wiederum sind für Russland kein Hindernis und die NATO ist auch keine Einkaufsgenossenschaft. Von wegen die NATO kauft den USA Waffen für die Ukraine ab - einzelne Mitgliedsländer der NATO können das machen. Die müssen das dann aber auch selbst bezahlen. Und falls nicht, dann müssen erstmal unter den willigen Ländern Verträge über gemeinsame Käufe ausgehandelt und unterzeichnet werden - das dauert eventuell Monate.
Der größte Geldgeber der NATO sind bekanntlich außerdem die USA - werden die Käufe vergemeinschaftet, kaufen dann die USA Raketen bei sich selbst um sie dann einfach für lau weiterzugeben? Wird lustig, wie Trump das dann seinen Wählern verkaufen will.
Und wie gesagt, militärisch spielt das ohnehin keine Rolle.

Und die hochgejubelten Sanktionen (sekundäre Strafzölle für Handelspartner Russlands) kommen bestenfalls in 50 Tagen, falls denn überhaupt. Trump musste ja schon einmal bei angekündigten Strafzöllen weitgehend zurückrudern.
Übrigens kaufen die USA selbst nach wie vor ua. Uran von den Russen (dank Ausnahmegenehmigungen soll das noch bis 2028 möglich bleiben).

Aber auch wenn, Brasilianer, Inder und Chinesen werden sich einen feuchten Dreck um solche Zölle kümmernDie möglichen Folgen schaden also den USA mehr als jedem anderen.
Was bleibt also? Viel heiße Luft und wenig Substanz.
Wie schon beim "
spectacular military success" (O-Ton Trump) gegen den Iran, wie im Jemen (die Houthis haben erst kürzlich ein Frachtschiff versenkt, weil der Eigner auch Israels Häfen anlaufen lässt) und wie bei fast allem was Trump, NATO und EU sonst noch groß ankündigen.

Nachgereicht:

Montag, 30. Juni 2025

Heiteres Klimaraten - wer erwärmt sich schneller?

von Sandokan

Laut Wiener Zeitung und anderen Meinungsmach... äh, Experten erwärmt sich Österreich schneller als der Rest der Welt.

Die Kernbotschaft des Berichts (Anm.: des österreichischen Klimaforschungsnetzwerks CCCA): Österreich erwärmt sich doppelt so schnell wie (sic!) der Rest der Welt..."

Na bumsti! Aber vielleicht kann man ja vor der sommerlichen Hitze ins Ausland flüchten?
Doch nicht so vorschnell - von Frankreich über die USA bis zu Kanada und auch Deutschland erwärmt sich offenbar jedes Land schneller als der Rest der Welt.

Diese Überhitzung führt da und dort auch zu moralischen Ausfallserscheinungen, etwa wenn Goldstücke im Schwimmbad ihre Sexualität ausleben ohne vorher zu fragen.
Man sollte ja meinen, die wären diese Hitze gewöhnt, vielleicht haben sie also bloß nur ihre Kultur mitgebracht.
Zum Glück gibt es dann CDU-Bürgermeister die intellektuell auf der Höhe sind und das richtig einordnen.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Der weltweite Konsum von Speiseeis ist beträchtlich und wächst stetig. Im Jahr 2024 wird der globale Markt für Speiseeis auf 79,08 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2032 auf 132,32 Milliarden US-Dollar anwachsen, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 6,65%. Im Jahr 2023 wurden weltweit 76,11 Milliarden US-Dollar für Speiseeis ausgegeben.


Dienstag, 18. Juni 2024

Brennheiß serviert

von Sandokan

Auch diesen Sommer wird uns die Hitzewelle wieder an den Rand der Auslöschung bringen.
Ach, was rede ich - Auslöschung, Hitzewelle, Klimaerwärmung?! 
Brennen wird die Erde... brennen... BRENNEN!!!

Das haben ja bereits 2022 Papst Franzi und UN-Generalsekretär Guterres gesagt: Die Welt verbrennt und ertrinkt.
Ein apokalyptisches Szenario, das von Medien und Sektenanhängern dankbar aufgegriffen wurde.

OK, hin und wieder funktioniert die eine oder andere Messstation nicht ordentlich und zeigt falsche Extremwerte an, manchmal fälscht ein Schlingel beim IPCC die Daten oder die Scheinheilige Greta Thunfisch Antifantin von Palästina vergaloppiert sich mit ihren Weltuntergangsvisionen.
Aber wahre Gläubige vertrauen natürlich auch weiterhin auf Thunfisch und Schilling (also nicht auf den, auf die).
Aktuelles Motto der europäischen Denkbefreiten: "Nuklearer Winter gegen Klimaerwärmung". 

Allen Unaufgeregten gibt aber vielleicht ein kurzer Blick auf historische Wetterdaten Hoffnung.