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Mittwoch, 11. Februar 2026

Terra Sancta — Terra Incognita

von Deliberator  Austriacus 
 
 
Wer sich über den Nahost-Konflikt informieren will, wird bald feststellen: was uns die Systemmedien und der Geschichtsunterricht erzählen, ist bestenfalls "Dichtung und Wahrheit" — wobei der Dichtungs-Anteil der weitaus überwiegende ist. Zufällig fand ich auf der Website der Property and Freedom Society einen Vortrag zu diesem Thema, der eine große Menge an historischen Details anspricht, die den seit Jahrzehnten schwälenden Nahostkonflikt auf einmal plausibler macht als die einseitigen Geschichtsklitterungen, die uns normalerweise vorgesetzt werden:
 
 
Unter dem Video findet sich eine Zusammenfassung, die ich (hier in deutscher Übersetzung) für bereits sehr informativ halte:
Der Ökonom Saifedean Ammous argumentiert, dass der israelisch-palästinensische Konflikt im Wesentlichen eine Krise der Eigentumsrechte und keine alte religiöse oder ethnische Fehde darstellt. Er behauptet, dass der Zionismus systematisch das jahrhundertealte System des privaten Landbesitzes in Palästina abgebaut und durch ein staatlich kontrolliertes, rassenbasiertes Monopol ersetzt hat, das zwangsläufig Gewalt und Enteignung hervorbringt. Diese Verletzung, ermöglicht durch ausländische Mächte und durch Subventionen aufrechterhalten, hat eine historisch friedliche Region in einen Schauplatz anhaltenden Diebstahls, Vertreibungen und Völkermords verwandelt. Ammous greift auf libertäre Prinzipien zurück (unter Berufung auf Mises, Rothbard und Hoppe), um zu behaupten, dass die Wiederherstellung universeller Eigentumsrechte der einzige Weg zum Frieden ist.

Historische Hauptargumente: 

Landbesitz und Koexistenz vor 1948: Britische  Daten aus dem Jahr 1945 zeigen, dass Juden nur 5,67 % des palästinensischen Landes besaßen (alles durch legitime Käufe), Muslime und Christen 48,31 % und 46 % öffentlich (viel de facto von Beduinen gehalten). Kein Bezirk hatte jüdische Mehrheitsbeteiligung. Über 1.300 Jahre lang unter islamischer Herrschaft (seit 637 n. Chr.) koexistierten Juden, Muslime und Christen friedlich mit geschützten Eigentumsrechten – z. B. gemeinsame Feierlichkeiten in Hebron im Jahr 1747. Ammous weist Behauptungen über inhärente Konflikte zurück und weist darauf hin, dass die letzte große jüdische Vertreibung durch die Römer (70–130 n. Chr.) stattfand und Massenvertreibungen während der Kreuzzüge stattfanden. 

Zionistische Aggression und die Nakba: Bis 1947 setzten zionistische Milizen (31 % der Bevölkerung) Terrorismus, Massaker (z. B. Deir Yassin, bei dem 100+ Zivilisten getötet wurden) und vorsätzliche Vertreibungen ein, um die Kontrolle zu übernehmen, wodurch 250.000–380.000 Palästinenser vor dem Krieg von 1948 vertrieben wurden. Führer wie Ben-Gurion befürworteten offen die "zwangsweise Umsiedlung". Die Nakba ("Katastrophe") führte dazu, dass ~800.000 Palästinenser aus über 500 Dörfern vertrieben wurden, deren Eigentum durch das israelische Abwesenheitsgesetz konfisziert wurde. Die britische Entwaffnung der Palästinenser (1939) ermöglichte dies; arabische Armeen griffen erst danach ein, um den Genozid zu stoppen, waren jedoch unterlegen. 

Staatsmonopol auf Landbesitz: Nach 1948 verstaatlichte Israel ~70 % des Landes unter der israelischen Landverwaltung (ILA), die es ausschließlich über das Rückkehrgesetz an Juden verpachtet – im Grunde eine sozialistische Agentur, die für eine ethnische Gruppe stiehlt. Palästinensern wird das Rückkaufsrecht verweigert, anders als in Siedlergesellschaften wie den USA, wo die Einheimischen einen Teil des Eigentums behalten.

Bundeskanzler Bruno Kreisky rief einst einem jungen Zeitungsreporter, der eher ahnungslose Fragen stellte, zu: 

LERNEN SIE GESCHICHTE!

Was nicht nur für Zeitungsreporter ein wirklich guter, berherzigenswerter Rat ist — nur leider erschreckend außer Mode gekommen.
 

Dienstag, 9. September 2025

Talkshow-Runden, oder: wo Schirach eine Lanze bricht (bzw. eben nicht)

von Helmut
 
 
Betrifft:  Ihre Aussagen in der Talkshow mit Lanz am 3.9.2025
 
Sehr geehrter Herr von Schirach,

mangels einer direkten Mailadresse, die im Internet nicht einsehbar ist (sie werden Gründe haben, warum) schreibe ich Ihnen nun an Ihre Anwaltsadresse.

Um die Unterschiedlichkeiten zwischen Ihnen und mir zu Beginn klarzustellen:

Ich bin Jahrgang 51, und habe einen Großvater, der damals in Österreich schon in der Anfangszeit der NS-Zeit im Widerstand umgekommen ist. Es erfüllt mich mit besonderer Ehre, sein Blut in den Adern zu haben. Sein Bestreben aber war, die Wahrheit seinen Mitmenschen zu verdeutlichen, und das hat ihn in den Fokus der SA gebracht. Genau das tue ich auch heute. Ich kann mir deshalb jederzeit erlauben, die Vergangenheit wahrheitsgemäß der geschichtlichen Nachweise zu beurteilen, und dadurch auch die aktuellen Ereignisse ohne die Scheuklappen der aktuellen Politik zu kommentieren.

Bei Ihnen ist das anders [...]

(Hier weiterlesen)
 
 
----- Update 09.09.2025 20:00 -----
 
Antwort auf mein obiges Mail:

Sehr geehrter Herr,

diese Kanzlei steht in keiner Verbindung zu Herrn Ferdinand von Schirach. Ich bitte daher, von weiteren Zuschriften abzusehen.

Mit freundlichen Grüßen

Marco Benedikt von Schirach

Meine umgehende Antwort darauf:

Sehr geehrter Herr Benedikt von Schirach,
offensichtlich ist mir bei der Wahl der Mailadresse ein Fehler unterlaufen. Nachdem ich krampf-haft nach einer Kontaktmöglichkeit mit Herrn Ferdinand von Schirach gesucht habe, ist mir diese Mailadresse aufgefallen. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass ich damit nicht Herrn Ferdinand von Schirach, sondern Sie als seinen Cousin erreicht habe. Ich bitte Sie, dieses Versehen zu entschul-digen.
Selbstverständlich sehe ich von weiteren Zuschriften in dieser Sache ab, zumal mein Zweck ja erreicht ist. In jedem Forum, wo dieser Offene Brief veröffentlicht wurde, sind auch schon nach kurzer Zeit Klicks in 4-stelliger Zahl zu registrieren.
Mit freundlichen Grüßen

 

Samstag, 14. Juni 2025

Heute vor 125 Jahren

von LePenseur
 
 
... hat der Leuchtturm der Demokratie und der Gerechtigkeit — sagt an, wer ist's? Natürlich die U.S.A., die mit nie dagewesenem Edelmut, den sie bereits bei der Ausrottung der Indianer schlagend unter Beweis gestellt hatten —, den unglücklichen Bewohnern von Hawai die ihnen sicherlich ebenso nutzlose wie lästige Freiheit nahmen. Einen geschönten, aber wenigstens ansatzweise korrekten Bericht kann man bei Wikipedia lesen.
 
Viel Spaß dabei. Ähnlichkeiten mit dem Vorgehen eines US-Präsidenten, um den USA die Bodenschätze des Nordens des Kontinents zu sichern, sind rein zufällig. So, wie seine Maßnahmen, die Deutschen durch exorbitante Energiepreise zu de-industrialisieren und als Konkurrenz auszuschalten. Und so, wie seine Zölle zur Herstellung eines "Handelsbilanz-Gleichgewichts", damit die USA weiterhin auf Kosten des Rests der Welt leben können, die sie mit ihrer Rüstungsindustrie unter der Fuchtel hält.

Aber all das ist vermutlich nur Zufall. So, wie eben immer zufällig etwas geschieht, wenn es den Interessen der East-Coast-"Eliten" dienlich ist.

Die Weltgeschichte ist eben bloß eine Kette von Zufällen. Honi soit, qui mal y pense ... nicht wahr?

Dienstag, 14. Mai 2024

Am 14. Mai 1954

von LePenseur
 
 
... also heute vor siebzig Jahren, starb einer der bedeutendsten und auch international anerkanntesten Feldherrn Deutschlands im Zweiten Weltkrieg, Generaloberst Heinz Guderian, über den aus Anlaß eines anderen Gedenktags auf diesem Blog bereits eine ausführliche Würdigung erschienen ist. Historisch interessierten Lesern sei deren Lektüre nahegelegt. Und auch anderen, die glauben, ohne solche "olle Kamellen" leben zu können, sei ein George Santayana zugeschriebener Satz ins Gedächtnis gerufen:
 
Those who do not remember the past 
are condemned to repeat it.
 
Wer die Vergangenheit vergisst,  ist
dazu verdammt, sie zu wiederholen.
 

Donnerstag, 28. März 2024

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (137)

 


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Mehr »Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz«: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38  - 39 - 40 - 41 - 42 - 43 - 44 - 45 - 46 - 47 - 48 - 49 - 50 - 51 - 52 - 53 - 54 - 55 - 56 - 57 - 58 - 59 - 60 - 61 - 62 - 63 - 64 - 65 - 66 - 67 - 68 - 69 - 70 - 71 - 72 - 73 - 74 - 75 - 76 - 77 - 78 - 79 - 80 - 81- 82 - 83 - 84 - 85 - 86 - 87 - 88 - 89 - 90 - 91 - 92 - 93 - 94 - 95 - 96 - 97 - 98 - 99 - 100 - 101 - 102 - 103 - 104 - 105 - 106 - 107 - 108 - 109 - 110 - 111 - 112 - 113 - 114 - 115 - 116 - 117 - 118 - 119 - 120 - 121 - 122 - 123 - 124 - 125 - 126 - 127 - 128 - 129 - 130 - 131 - 132 - 133 - 134 - 135 - 136                                      
 
 

Mittwoch, 31. Januar 2024

Fußnoten zum Mittwoch

von Fragolin 


Um das mal korrekt einzusortieren: Bürger, die sich privat treffen, egal was sie dabei besprechen, können nicht verfassungsfeindlich handeln, weil die Verfassung den Staat bindet und nicht den Bürger. Aber Verfassungsorgane, die privat sich treffende Bürger ausspionieren und in Zusammenarbeit mit antidemokratischen Scheinorganisationen der Machthaber Hetzkampagnen forcieren, handeln verfassungsfeindlich, denn sie sind an die Verfassung gebunden. Damit mal klar ist, wer die Demokratie- und Verfassungsfeinde sind und wer nicht.

***

Sellner ist ein Provokateur. Bei Linken nennt man das "Aktivist". Nachdem auf höchstministerielle Weisung ein Einreiseverbot nach Deutschland verkündet wurde, war klar, dass er sich ins Auto setzte und an der Grenze direkt zur Polizei fuhr und sich brav anmeldete. Nach der Aufnahme der Personalien ließ ihn die Polizei trotz aller medial getrommelter Acht und Bann weiterfahren. Denn diese Weisung ist nach EU-Recht und Grundgesetz schlichtweg willkürlich, illegal und nichtig, solange er weder straffällig ist noch eine eindeutige Gefahr darstellt. Zu putinesker Beamtenwillkür ließen sich die ausführenden Organe doch nicht hinreißen, wohl wissend, dass ihnen dann nach folgender Anzeige und Verfassungsklage eine ungemütliche Lebensphase bevorstehen könnte. Und das weiß Sellner und genau das führt er lachend vor. Und die brüllenden Haltungsmedien, die sonst gern jeden seiner Rülpser genüsslich zerlegen und, so er nicht rülpst, eben Rülpser erfinden, schweigen diesmal still, denn er hat mal wieder die Herrschenden und ihren illegalen und verfassungsfeindlichen Machtkampf lächerlich gemacht. Man kann von Sellner halten was man will und manche seiner Aktionen sind so überzogen und überflüssig wie die seiner linksaktivistischen Widerparts, aber dieses Mal hat er den Nagel auf den Kopf getroffen und die großmäulige Antifantin in der Regierung peinlich auflaufen lassen. Einmal mehr nur linksradikales Gebrüll und warme Luft, das inzwischen offen illegale Agieren dieser Regierung erscheint immer kopf- und hilfloser.

***

Wie macht man ihnen nur klar, dass das Braune, das die linksfaschistische Antifa überall zu sehen glaubt, keine Nazis sind sondern nur die Scheiße im eigenen Kopf?

***

Mal wieder was von der „Weißen Rose“, heute aus ihrem dritten Flugblatt, einfach nur mal, um zu zeigen, wie sich die Jetztzeit reimend in den Lauf der Geschichte schmiegt:

Aristoteles, „Über die Politik“: „… ferner gehört es“ (zum Wesen der Tyrannis), „dahin zu streben, dass ja nichts verborgen bleibe, was irgendein Untertan spricht oder tut, sondern überall Späher ihn belauschen, ... ferner alle Welt miteinander zu verhetzen und Freunde mit Freunden zu verfeinden und das Volk mit den Vornehmen und die Reichen unter sich. Sodann gehört es zu solchen tyrannischen Maßregeln, die Untertanen arm zu machen, damit die Leibwache besoldet werden kann, und sie, mit der Sorge um ihren täglichen Erwerb beschäftigt, keine Zeit und Muße haben, Verschwörungen anzustiften... Ferner aber auch solche hohe Einkommensteuern, wie die in Syrakus auferlegten, denn unter Dionysios hatten die Bürger dieses Staates in fünf Jahren glücklich ihr ganzes Vermögen in Steuern ausgegeben. Und auch beständig Kriege zu erregen, ist der Tyrann geneigt …“

Ach, die armen Tyrannen damals, die hatten noch gar keinen Klimawandel, damit wäre einiges sicher eleganter zu lösen gewesen.

***

Übrigens endete noch jeder Versuch einer Demokratie seit tausenden Jahren in der Tyrannei. Ausnahmslos jeder. Es wäre mal interessant, herauszufinden, wo da der entscheidende Fehler im Strickmuster zu finden ist und warum man diese Hintertür für den Einfall der Tyrannen bis heute nicht geschlossen hat.


Donnerstag, 26. Oktober 2023

Geschichtsträchtig

von Sandokan


Vielleicht passend zum heutigen Nationalfeiertag möchte ich einmal einige unterhaltsame und lehrreiche youtube-Kanäle vorstellen.
Wer sich, wie unsere geneigte Leserschaft, für Politik interessiert findet sicher auch Gefallen an Kultur und Geschichte.
Mehr dann bei youtube (leider vor allem dort) oder - so vorhanden - auf der Webseite des jeweiligen Creators.


 





Samstag, 3. Juni 2023

Vor einigen Wochen

von LePenseur
 
 
...  kam ich ziemlich zufällig über einen Linkverweis bei der »Bloggerei« auf einen Blog mit dem Titel 
 
 
und fand dort u.a. einen Artikel über Bischof Alois Hudal. Da ich über diesen vor Jahren einiges auf dem LePenseur-Blog veröffentlicht hatte, und der Artikel völlig unreflektiert ein Buch von Sachslehner mit flagrant unrichtigen Darstellungen übernahm und auf dieser faktisch falschen Grundlage gewagte psychologische Deutungen von Hudals Persönlichkeit vornahm, erlaubte ich mir kritische Einwände zu erheben:
17. Mai 2023 um 17:45
Sachslehners Buch über Hudal blendet jede Menge an Belegen und Zeugnissen aus, die seine Schlußfolgerungen einigermaßen ins Wanken bringen würden.
 
Wer z.B. weiß, daß Hudal "Mein Kampf" und den "Mythus des 20. Jahrhunderts" auf den Index verbotener Bücher zu setzen empfahl, wird die Behauptung, er wäre "Hitlers Mann im Vatikan" gewesen, einigermaßen absurd finden.
 
Ich habe über Hudal aus Anlaß dieses Sachslehner-Buches einen Artikel veröffentlicht, in dem auch auf eine Reihe früherer Artikel dieses Blogs verlinkt wurde.
 
Im Gegensatz zu den meisten (und vermutlich auch zu Herr Sachslehner) habe ich Hudals Buch »Die geistigen Grundlagen des Nationalsozialismus« gelesen. Sicherlich wird uns heute vieles davon politisch höchst unkorrekt vorkommen. Aber: ein gerüttelt Maß an Antisemitismus war damals das Gemeingut weitester Kreise (und zwar nicht nur der "Rechten", sondern auch des Zentrums und der Linken!), das Bemühen des Autors, die "guten Kräfte" im Nationalsozialismus zu stärken mag man als naiv betrachten, möge aber bedenken, daß heute ganz ähnliche Versuche gemacht werden (man denke etwa an westliche Bemühungen, Afghanistan zu "demokratisieren" etc.). Aber wer die beiden Bände durchgelesen hat, wird über die Charakterisierung Hudals als "Nazi-Bischof" und dergleichen nur fassungslos den Kopf schütteln. 

 Darauf replizierte der Blogbetreiber, Herr Sven Fuchs, wie folgt

Ich nehme den Kommentar zur Kenntnis.  
 
Um Ihre Sicht zu prüfen, müsste ich mich ausführlich einlesen, was ich zeitlich gar nicht schaffen würde.  
 
Sachlehner ist ein anerkannter Historiker und ich schätze seine Arbeiten. Ich gehe davon aus, dass seine Sicht ihre Grundlagen hat.  
 
Den von Ihnen verlinkten Blog finde ich dagegen vom ersten Eindruck her etwas "aufgeregt" und wenig transparent (z.B. Klarnamen der Autoren).  
 
So viel von mir dazu.
Nun — diese Antwort ist im Grunde keine. Einfach darauf zu verweisen, daß man einen Autor schätze, und daher schon stimmen werde, was der behauptet (obwohl dieser, wie sich aus seiner Dissertation ablesen läßt, weniger Historiker als vielmehr Germanist ist), ist doch ein bisserl dünn argumentiert. Ich antwortete mit folgendem Posting, von dem ich nicht weiß, ob es Herr Fuchs veröffentlicht; es ist mir eigentlich auch egal, denn — wie ich nun feststellen mußte — auf einem Blog, der erklärt
Da derzeit meine gesammelten Daten bzgl. des Ausmaßes von Kindesmisshandlung in diversen Ländern (auch denen, aus denen derzeit viele Menschen nach Deutschland geflohen sind) von rechten, AfD-freundlichen und Verschwörungstheorie-gewaschen Blogs entdeckt worden sind, möchte ich hier gleich eine kleine Stellungnahme abgeben:

1. Ich distanziere mich von solchen Seiten deutlich! [...]

... und weiters — aber schon sowas von ganz und gar nicht pauschal! — (ver)urteilt: 
Ich spreche AFD-Leuten und rechten Gesinnungsbrüdern und -schwester eine reife Per-sönlichkeit ab!
... lege ich (auch als AfD-Nicht-Mitglied) eigentlich keinen gesteigerten Wert auf Veröffentlichung, zumal ich nicht weiß, ob ich gar nach Meinung von Herrn Fuchs zu den »rechten Gesinnungsbrüdern und -schwester« zu zählen wäre — bloß, weil ich mir erlaube, selbst zu denken, statt gängige Meinungen zu übernehmen. 
 
Aber schließlich will ich den Text doch nicht völlig für den Fuchs bzw. die Katz' geschrieben haben — eh, voilà:
Sehr geehrter Herr Fuchs,

Sie müssen sich natürlich überhaupt nicht ausführlich einlesen, es reicht ja völlig, Sachslehner zu schätzen und zu zitieren. Der SPIEGEL (und fast die gesamten Journaille der Systemmedien) nachen schließlich auch nichts anderes: auf etablierte Autoritäten zu vertrauen, statt selbst die Quellen zu suchen und eingenständig zu bewerten.

Wenn Ihnen daher mein Blog "aufgeregt" vorkommt — nun, da könnten Sie schon recht haben: mich regt es nämlich auf, wenn gekaufte Medien unter verschiedenen Hüten bloß dieselben Flachköpfe verbergen — und dafür ihr Mund trefflich "geschmiert" den jeweiligen Macht"eliten" nachplappert.

Was die von Ihnen bemängelte geringe Transparenz unseres Blogs betrifft: wer nicht mit dem Strom schwimmt, tut schon seit Jahren gut daran, seinen abweichenden Kurs möglichst anonym zu verfolgen — denn wer es nicht tut, kann durchaus mit Folgen wie diesen rechnen — wobei "nur" so etwas zu erleben ja noch eine Quisquilie ist im Verhältnis zur Verfolgung, die bspw. Kritikern der Covid- oder Rußlandpolitik der ach-so-demokratischen Regierungen des Wertewestens zuteil wird. Aber auch auf obige "Petitessen", wie sie eben Dr. Kustos wiederfahren sind, kann ich dankend verzichten.

Nun, geehrter Herr Fuchs, sind das alles freilich Gefahren, die einem zahmen Blog wie dem Ihren nie drohen werden. Wer einstens in Nazi-Deutschland von Volksgemeinschaft schwärmte, oder in der Sowjetunion dem hehren Ziel des Sozialismus nacheiferte, hatte ja auch nichts zu befürchten ...

Also: brav weitermachen — und viel Erfolg auf Ihrem weiteren Lebensweg wird nicht ausbleiben. Sie verdienen es auch!
Interessant, was sich alles im Internet findet! Keine Ahnung von einer Sache, auf Fehler im gelesenen Text, der die Grundlage des Artikels bildete, hingewiesen: einfach ignorieren — aber ausstallieren, daß der Hinweisgeber nicht »transparent« genug unter Klarnamen schreibt. Nun ja, Gottes Menagerie ist groß  ...

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Update 4.6.2023, 22:12

Ein Leser des LePenseur-Blogs informierte mich, daß mein Kommentarposting zum Hudal-Artikel sowie die Antwort des Blogautors darauf gelöscht sind. Nun — nicht mein Problem ...

Sonntag, 26. Februar 2023

In Memoriam "Die weiße Rose" 1943

von Grantscherben
 
 
Auszüge aus dem Flugblatt III

.."Unser heutiger "Staat" aber ist die Diktatur des Bösen. "Das wissen wir schon lange," höre ich Dich einwenden, "und wir haben es nicht nötig, dass uns dies hier noch einmal vorgehalten wird." Aber, frage ich Dich, wenn ihr das wisst, warum regt ihr euch nicht, warum duldet ihr, dass diese Gewalthaber Schritt für Schritt offen und im Verborgenen eine Domäne eures Rechtes nach der anderen rauben, bis eines Tages nichts, aber auch gar nichts übrigbleiben wird, als ein mechanisiertes Staatsgetriebe, kommandiert von Verbrechern und Säufern?" ..."Wenn aber ein Mensch nicht mehr die Kraft aufbringt, sein Recht zu fordern, dann muss er mit absoluter Notwendigkeit untergehen. Wir würden es verdienen, in alle Welt verstreut zu werden, wie der Staub vor dem Winde,..."

..."Sabotage auf allen wissenschaftlichen und geistigen Gebieten, die für eine Fortführung des gegenwärtigen Krieges tätig sind - sei es in Universitäten, Hochschulen, Laboratorien, Forschungsanstalten, technischen Büros. Sabotage in allen Veranstaltungen kultureller Art, die das "Ansehen" der Faschisten im Volke heben könnten. Sabotage in allen Zweigen der bildenden Künste, die nur im geringsten im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus stehen und ihm dienen. Sabotage in allem Schrifttum, allen Zeitungen, die im Solde der "Regierung" stehen, für ihre Ideen, für die Verbreitung der braunen Lüge, kämpfen. Opfert nicht einen Pfennig bei Strassensammlungen (auch wenn sie unter dem Deckmantel wohltätiger Zwecke durchgeführt werden. Denn dies ist nur eine Tarnung. In Wirklichkeit kommt das Ergebnis weder dem Roten Kreuz noch den Notleidenden zugute. Die Regierung braucht dies Geld nicht, ist auf diese Sammlungen finanziell nicht angewiesen - die Druckmaschinen laufen ja ununterbrochen und stellen jede beliebige Menge von Papiergeld her. Das Volk muss aber dauernd in Spannung gehalten werden, nie darf der Druck der Kandare nachlassen."

..."Aristoteles "Ueber die Politik": ..... "Ferner gehört es (zum Wesen der Tyrannis) dahin zu streben, dass ja nichts verborgen bleibe, was irgend ein Untertan spricht oder tut, sondern überall Späher ihn belauschen ....ferner alle Welt miteinander zu verhetzen und Freunde mit Freunden zu verfeinden und das Volk mit den Vornehmen und die Reichen unter sich. Sodann gehört es zu solchen tyrannischen Massregeln, die Untertanen arm zu machen, damit die Leibwache besoldet werden kann, und sie, mit der Sorge um ihren täglichen Erwerb beschäftigt, keine Zeit und Musse haben, Verschwörungen anzustiften.... "

Erster Prozess

Im Februar 2023, also genau vor 80 Jahren wurden Hans und Sophie Scholl nach ihrer Festnahme zunächst zum Wittelsbacher Palais, der Gestapo-Zentrale, transportiert und dort getrennt bis zum 21. Februar stundenlang vernommen. Hans Scholl hatte bei seiner Festnahme einen Flugblattentwurf von Christoph Probst bei sich, sodass auch dieser festgenommen und angeklagt wurde. Die Geschwister Scholl und Christoph Probst wurden vom sogenannten „Blutrichter“ Roland Freisler am Volks-gerichtshof zum Tode verurteilt. Das „gleichgeschaltete“ Gericht nannte als Gründe für dieses Urteil „Wehrkraftzersetzung“, „Feindbegünstigung“ und „Vorbereitung zum Hochverrat“. Das Urteil wurde am 22. Februar vom Henker Johann Reichhart durch das Fallbeil vollstreckt. Kurz vor der Hinrichtung sahen die Geschwister Scholl ihre Eltern ein letztes Mal.

Zweiter Prozess

Kurt Huber, Willi Graf und Alexander Schmorell wurden am 19. April 1943 in einem zweiten Prozess vor dem Volksgerichtshof ebenfalls zum Tode verurteilt. Kurt Huber und Alexander Schmorell wurden am 13. Juli 1943 im Gefängnis München-Stadelheim enthauptet

Ebenfalls angeklagt waren in diesem Zweiten Prozess Hans und Susanne Hirzel, Franz J. Müller, Heinrich Guter, Eugen Grimminger, Heinrich Bollinger, Helmut Bauer, Falk Harnack, Gisela Schertling, Katharina Schüddekopf und Traute Lafrenz.

Weitere Prozesse

Falk Harnack wurde zunächst aus „Mangel an Beweisen“ freigesprochen. Als er im Dezember 1943 erneut festgenommen und in ein Konzentrationslager gebracht werden sollte, gelang ihm die Flucht.

Andere Helfer und Mitwisser wurden in weiteren Prozessen zu Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren verurteilt.

Den inneren Kreis der Weißen Rose bildeten die beiden Geschwister Hans und Sophie Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf sowie der Universitätsprofessor Kurt Huber.
Der Widerstand bestimmter Mitglieder des studentischen Freundeskreises um die Weiße Rose war in starkem Maße christlich motiviert.


Sophie und Hans Scholl wuchsen in einem religiös wie politisch liberalen, protestantischen Elternhaus auf. Nach den Erfahrungen an der Front des Zweiten Weltkriegs und den Berichten von Freunden über Massenmorde in Polen und Russland genügten ihnen Lesen und Diskutieren allein nicht mehr. Im Juni 1942 handelten Alexander Schmorell und Hans Scholl. Die ersten vier Flugblätter wurden von Ende Juni bis Mitte Juli 1942 verfasst und anonym mit der Post an Intellektuelle im Raum München verschickt. Im Winter desselben Jahres wurde die Gruppe um Sophie Scholl und Willi Graf erweitert. Die ersten vier Flugblätter der Weißen Rose – von Hans Scholl und Alexander Schmorell verfasst – wurden im Juni/Juli 1942 mit dem Ziel verbreitet, die Bevölkerung wachzurütteln.

Die Gestapo leitete bereits im Sommer 1942 Untersuchungen zu den Flugblättern der Weißen Rose ein, die als „staatsfeindliche Bestrebungen“ gesehen wurden. Diese Nachforschungen blieben zunächst erfolglos und wurden bald eingestellt. Ab Ende Januar setzte die Gestapo wegen der erneut verteilten Flugblätter eine Sonderkommission in München ein.
Am 18. Februar kamen Hans und Sophie Scholl durch den Haupteingang in das Universitätsgebäude. Sie verteilten Flugzettel. Von der Gestappo erkannt wurden sie verhaftet und anschließend verhört - am 22. Februar wurde das Todesurteil vollstreckt.

Die Hoffnung der Weißen Rose, dass die Katastrophe von Stalingrad in Deutschland offenen Wider-stand gegen das Regime entfachen würde, erfüllte sich nicht. Die nationalsozialistische Propaganda benutzte die Niederlage im Gegenteil, um die Bevölkerung auf den „totalen Krieg“ einzuschwören. Am 18. Februar 1943, dem Tag der Verhaftung der Scholls, hielt Propagandaminister Joseph Goebbels unter dem Jubel seiner Zuhörer seine Sportpalastrede.

Bild : Sophie und Hans Scholl sowie Alexander Schmorell

Alexander Schmorell entstammte der Familie des ostpreußischen Pelzhändlers Karl-August Schmorell (1832–1902), die seit 1855 in der am Ural liegenden Stadt Orenburg ansässig war, dort Ämter in der Stadtverwaltung bekleidete und Industriebetriebe wie Brauereien und Fabriken für chirurgisches Material besaß. Seine russische Mutter Natalja Wwedenskaja war die Tochter eines orthodoxen Priesters und ließ Alexander russisch-orthodox taufen.Mit seinem Vater, dem deutschen Arzt Hugo Schmorell, emigrierte Alexander 1921 im Alter von vier Jahren nach München. Das russische Kindermädchen zog mit nach Deutschland. Sie nahm in seiner Entwicklung die Stelle der verstorbenen Mutter ein. Da sie kaum Deutsch sprach, wuchs Alexander Schmorell zweisprachig auf.

Er besuchte 1935 gemeinsam mit Christoph Probst das Neue Realgymnasium in München. Im September 1940 kam Schmorell zur Weiterführung des Studiums zurück nach München. Er wurde der 2. Studentenkompanie der Medizinstudenten (Bergmannstraße) zugeteilt, wo er Ende Juni 1941 Hans Scholl und ab Sommersemester 1942 auch Willi Graf kennenlernte. Von Mai bis Juli 1942 verfasste er zusammen mit Hans Scholl die ersten vier Flugblätter der Weißen Rose. Von Ende Juli bis Anfang November 1942 wurden Hans Scholl und sein Mitstreiter Alexander Schmorell an die „Ostfront“ abkommandiert. Ab Ende Juli 1942 nahm er, zur Feldfamulatur als Sanitätsfeldwebel in der Studentenkompanie, gemeinsam mit Hans Scholl, Willi Graf, Hubert Furtwängler und Jürgen Wittenstein am Krieg gegen die Sowjetunion teil. Schmorell vermittelte ihnen dabei ein näheres Verständnis seines Geburtslandes. Zurück aus Russland, setzte er im Wintersemester 1942/43 sein Studium in München fort.

Nach ihrer Rückkehr von der Front im November 1942 verschärfte sich der Ton der Flugblatttexte von der apokalyptischen Polemik hin zur politischen Vision: Im fünften Flugblatt, das Hans Scholl verfasst und Kurt Huber verbessert hatte, wird programmatisch von der Widerstandsbewegung in Deutschland gesprochen. Anlass für das sechste und letzte Flugblatt war der Ausgang der Schlacht von Stalingrad. Die Gruppe rief zum Kampf gegen die NSDAP auf.  

Am 24. Februar 1943, dem Tag der Beerdigung seiner Freunde, wurde er in einem Luftschutzkeller am Habsburgerplatz in München erkannt, denunziert und verhaftet. Zuvor war er zur öffentlichen Fahndung ausgeschrieben und auf seine Ergreifung eine Belohnung in Höhe von 1.000 RM (entspricht heute ungefähr 4.400 EUR.

Im November 1981 sprach die russische Auslandskirche die Neumärtyrer Russlands während der NS-Periode heilig. Eine Verherrlichung Alexander Schmorells wurde zwar nicht durchgeführt, aber er wird zusammen mit den Neumärtyrern Russlands als Märtyrer verehrt. Im Jahr 2007 beschloss die russisch-orthodoxe Kirche im Ausland die Heiligsprechung von Alexander Schmorell; der Festakt zur Heiligsprechung fand am 4. Februar 2012 in der Münchner Kathedralkirche statt. Der Gedenktag des hl. Alexander von München in der Liturgie ist der 13. Juli. Im russischen Orenburg vergibt die Stiftung Weiße Rose jährlich Alexander-Schmorell-Stipendien an vier Studenten, seit dem 24. Dezember 2013 ist dort eine zentral gelegene Parkanlage nach Alexander Schmorell benannt.


Christoph „Christl“ Probst war der Sohn einer relativ wohlhabenden Familie. Durch seinen Vater, den promovierten Chemiker Hermann Probst (1886–1936), lernte er kulturelle und religiöse Freiheit kennen und schätzen.
Von Christoph Probst stammte der Entwurf für das siebte Flugblatt:

..."Heute ist ganz Deutschland eingekesselt, wie es Stalingrad war. Sollen dem Sendboten des Hasses und des Vernichtungswillens alle Deutschen geopfert werden? Ihm, der die Juden zu Tode marterte, die Hälfte der Polen ausrottete, Rußland vernichten wollte, ihm, der euch Freiheit, Frieden, Familienglück, Hoffnung und Frohsinn nahm, das soll, das darf nicht sein! Hitler und sein Regime muß fallen, damit Deutschland weiterlebt.“


( Bericht in der Salzburger Zeitung vom 24. Februar 1943 )

..."Der Volksgerichtshof verurteilte am 22. Februar 1943 im Schwurgerichtssaal des Justizpalastes in München den 24 Jahre alten Hans Scholl, die 21 Jahre alte Sophia Scholl, beide aus München, und den 23 Jahre alten Christoph Probst aus Aldrans bei Innsbruck wegen Vorbereitung zum Hochverrat und wegen Feindbegünstigung zum Tode. Das Urteil wurde am gleichen Tag vollzogen.“

Probst war verheiratet mit Herta Dohrn und Vater von drei Kindern.

Willi Graf wurde am 2. Januar 1918 als drittes Kind der Eheleute Anna Graf und Gerhard Graf  geboren. Die Eltern waren beide bäuerlicher Herkunft, katholischen Glaubens und stammten aus dem Rheinland. Im April 1942 wurde seine Studentenkompanie nach München abkommandiert. Als Mediziner kam er an der dortigen Universität in Kontakt mit der Widerstandsgruppe Weiße Rose, der auch seine Kommilitonen Hans und Sophie Scholl angehörten. Er wurde aktives Mitglied der Widerstandsgruppe.

Kurt Ivo Theodor Huber war ein deutscher Musikwissenschaftler, insbesondere Volksmusikforscher, Philosoph, Psychologe und intellektueller Widerstandskämpfer der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ gegen das nationalsozialistische Regime.

(sämtliche Angaben stammen aus der Wikipedia)


 

Montag, 16. Januar 2023

Fußnoten zum Montag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Heute beginnt in Davos wieder der Kirchentag der Transhumanistensekte WEF, wo der Guru Klaus Schwab und seine Chefeugeniker in den Hinterzimmern die Handlungsaufträge an ihre in den Regierungen installierten Jünger und Handlanger weitergeben. Neben dem Chef des über die Jahre zum ultralinken Hetzblatt und Agitationsmedium einer linksradikalen Forenblase heruntergekommenen österreichischen „Standard“ (in dem dann pflichtgemäß sogar die leicht zu beweisende Existenz des Buches „The Great Reset“ hohnlachend als „rechte Verschwörungstheorie“ niedergebrüllt wird) tummeln sich dort auch Chefredakteure von „Handelsblatt“, „n-tv“, „Burda Medien“, dem ultralinken Propagandaportal „Zeit online“ und der ehemals linksliberalen, inzwischen aber eher linksradikalen „Süddeutschen Zeitung“ aka Alpenprawda unter den „geladenen Gästen“. Abgerundet wird die Medienphalanx durch Vertreter von „Deutsche Welle“, „Spiegel“, „FAZ“, „N24“, „Welt am Sonntag“, der DPA und dem ZDF. Liest sich wie das „Who is who“ der linksgebügelten Mediengleichschaltung.

Ebenso zur Befehlsausgabe angetreten ist die Politik: der als arroganter Schnösel und Corona-Hardliner bekannte österreichische Ex-Kanzler und Kurz-Fiffi Alexander Schallenberg und die als potenzielle Nehammer-Nachfolger gehandelten Kompetenzgranaten Martin Kocher und Magnus Brunner. Von deutscher Seite wurden vom WEF inzwischen auch die nicht auf der Liste stehenden Kanzler Scholz und Vize Habeck angekündigt. Und Jens Spahn darf auch ans Buffet, auch wenn er momentan nichts zu sagen hat. Wer weiß, sollte die Ampel zerbrechen, hat man da einen Lauterbach-Ersatz im Köcher. Lauterbach muss man nicht mehr einladen, der weiß auch so, in welche Richtung er zu schwimmen hat.

Die ganze Liste findet man HIER. Wenn man Zeit und Muße hat, sich durch die 2.700 Namen zu scrollen, findet man die komplette Versammlung der globalen Bankhäuser und Großkonzerne, deren Werbung nach dem Schema F auf „woke und divers“ gebügelt durch genau jene Medien nudelt, deren Vertreter auf der gleichen Liste stehen. Die WHO darf ebenfalls nicht fehlen, die nächste kommende Pandemie muss gut vorbereitet werden. Selbst das Postergirl der Klimasekte, das Bobo-Prinzesschen Luisa Neubauer, von den oben aufgelisteten Medien (man kennt sich) immer wieder gern vor die Kamera geladen, darf nicht fehlen.

Nur der inzwischen in politische und mediale Ungnade gefallene Musk tanzt aus der Reihe und hat das Sakrileg begangen, die Einladung des Transhumanistenpapstes brüsk auszuschlagen. Ob ihm der Austritt aus der Sekte gut bekommen wird, bleibt abzuwarten.

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Ach ja, dass über zwei Wochen nach der Verkündung des Endes der Pandemie durch einen gewissen Herrn Drosten dieser pünktlich vor Davos noch schnell diese Aussage zurückgezogen hat, kann man als Treppenwitz am Rande betrachten, der zeigt, welche Macht im Hintergrund wirkt und wie hilf- und witzlos die Marionetten und Sprechpuppen dieser Versammlung geballter Finanz- und Wirtschaftsmacht sind. Ob und wann eine „Pandemie“ ausgerufen oder als beendet erklärt wird, haben nicht kleine Provinzkettenhunde zu entscheiden, das legt die Chefetage fest.

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Rauch und Nehammer haben angekündigt, alle Corona-Gesetze und Verordnungen „noch in diesem Jahr“ (nett, Anfang Januar…) abzuschaffen, wenn „das Virus es zulässt“. Ob das Virus es „zulässt“ wird sehr wahrscheinlich auch in Davos entschieden. Sonst könnte man ja auch gleich alles abschaffen. Aber es fehlt noch das OK der wirklich entscheidenden Stellen.

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Heute jährt sich zum 78. Mal die neben den alliierten Kriegsverbrechen in Dresden verblassende Bombardierung Magdeburgs. Abends um 21:28 Uhr begann ein keine halbe Stunde dauerndes Flächenbombardement der Innenstadt, das diese komplett in Schutt und Asche legte. 371 Bomber warfen ihre Last gezielt auf zivile Ziele ab. Noch heute, wie sogar während der DDR-Diktatur, erklingen am 16. Januar um 21:28 Uhr alle Kirchenglocken der Stadt zum Gedenken der zahllosen Toten und der hinterlassenen Trümmerwüste.



Die Stadt, deren Schicksal im Dreißigjährigen Krieg, auch als „Bluthochzeit“ bekannt, den Begriff „magdeburgisieren“ für die völlige Vernichtung einer Stadt und die Ausrottung ihrer Bürger prägte, musste ein zweites Mal in der Kriegsgeschichte ein beispielloses Massaker über ihre zivile Bevölkerung ergehen lassen.

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Ach ja, die linksradikalen Kläffer können sich ihre Whataboutism-Kommentare sparen. Die Kriegsverbrechen des Einen können und dürfen niemals mit den Kriegsverbrechen der Anderen gegengerechnet werden. Die verbrecherischen Angriffe auf zivile Ziele durch deutsche Raketen und Bomberstaffeln im zweiten Weltkrieg sind keine Rechtfertigung für das ebenso verbrecherische Flächenbombardement auf Innenstädte durch alliierte Bomberstaffeln oder gar, als größtes Kriegsverbrechen aller Zeiten, den Abwurf von Atombomben auf japanische Städte. Ein Schicksal, dem Deutschland nur sehr knapp entging, was einige kranke Hirne bis heute ganz offen bedauern und einige linksgrüne Hirne vor loderndem Deutschenhass sogar wieder herbeisehnen.

 

Mittwoch, 7. Dezember 2022

»Herbst des Mittelalters«

von LePenseur
 
 
...ist der Titel, den das Hauptwerk des heute vor 150 Jahren geborenen niederländischen Kultur-historikers Johan Huizinga (gestorben knapp vor Kriegsende am 1. Februar 1945), trägt. Die Wiener Zeitung brachte über ihn einen lesenswerten Gedenkartikel in der letzten Wochenendausgabe: 
Totentanz und höfische Feste 
 
Ihn zu kennen, ist heutzutage wohl nur noch Eingeweihten vorbehalten. Dabei war der Niederländer Johan Huizinga einst nahezu ebenso bekannt wie sein Schweizer Vorbild Jacob Burckhardt. Dieser hatte ein halbes Jahrhundert vor ihm in seiner berühmtesten kulturgeschichtlichen Publikation schwelgerisch die Schönheit und den Glanz der "Kultur der Renaissance in Italien" gefeiert. Huizinga hingegen setzte sein nicht weniger sinnlich ansprechendes Geschichtsbild anderthalb Jahrhunderte früher an und verlagerte den Schauplatz von Florenz nach Flandern und in das Burgund.  
LePenseur darf sich demnach als »Eingeweihter« betrachten ... nun gut! Das Buch las ich bereits als junger Student und habe es seitdem — ja: wie oft eigentlich? — gefühlt unzählige Male in Teilen und einige Male in einem Zug zur Gänze wiedergelesen. Es gibt wenige historische Gesamtdarstellungen einer Epoche und Kultur, die so »lesbar« geschrieben sind: hier ist der im zitierten Artikel gebrachte Hinweis auf Burckhardt völlig berechtigt. Man könnte noch einen Leopold von Ranke hinzufügen, aus Österreich bspw. einen Hugo Hantsch oder Alfons Lhotsky und sicher noch manch anderen ... ... aber generell führt die höhere Gelehrsamkeit eines Autors meist zu sinkendem Lesegenuß.

Huizinga ist da eine bemerkenswerte Ausnahme: bei ihm ist das Mittelalter nicht jene dunkel-amorphe Masse, durch die man sich mühsam von Dynastie zu Dynastie wie durch einen Alptraum durchkämpfen muß, sondern eine uns zwar schon recht fremde, aber höchst ansprechende Kulturepoche, die fasziniert, ja sogar begeistern kann! Keineswegs dunkel steht es vor uns, sondern recht hell und klar, wenngleich (wie es der von Huizinga betrachteten Epoche entspricht) in einem milden, manchmal auch etwas trügerischen Abendlicht eines Epochenendes.

Was man über das Leben dieses großen Historikers wissen möchte, findet sich in einem übersichtlichen Wikipedia-Artikel, der weitgehend ohne zeitgeistige Desinformation und ideologische Einseitigkeiten zu informieren weiß. Wer die Fazination seines Meisterwerks »Herbst des Mittelalters« begreifen will, muß es lesen. Denn wie sonst  selten lohnt es sich, ein »Eingeweihter« zu werden ...

Samstag, 18. Dezember 2021

Fußnoten zum Samstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Wir sehen uns heute draußen.

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Ein Interview mit dem Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche:

Alle hatten Kerzen in der Hand - und Kerze heißt Gewaltlosigkeit: da brauchst du beide Hände, sonst geht die Kerze aus, da kannst du nicht noch einen Stein oder einen Knüppel in der Hand halten. Ein Mitglied des Zentralkomitees der SED hat im Rückblick gesagt: "Wir hatten alles geplant, wir waren auf alles vorbereitet, nur nicht auf Kerzen und Gebete." Dafür hatte die Polizei keinen Einsatzbefehl. Wenn Steine geworfen worden wären oder man auf die Polizisten losgegangen wäre, dafür hatten sie eine Option, da wäre es so geworden wie immer. So zogen sich die Panzer zurück, und als sie oben am Gewandhaus wieder angekommen waren, ohne dass geschossen worden war, da wussten wir: die DDR ist jetzt nicht mehr dieselbe wie am frühen Morgen.“

Damals waren 70.000 Menschen zusammengekommen und haben gezeigt, dass die Schiere Größe einer Menschenmasse in Verbindung mit Gewaltlosigkeit und Friedfertigkeit ein System zum Wanken bringen können. Nur einen Monat später war das Regime Geschichte.

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Noch ein passendes Zitat für heute:

Es steht fest, dass die Randalierer, zumal ferngesteuert, hier niemanden repräsentieren, allenfalls sich selbst; insofern werden sie keine Chance haben.“

Aus der „Aktuellen Kamera“ vom 9. Oktober 1989 zur Montagsdemo in Leipzig.

Kann der ORF wörtlich für heute in Wien übernehmen. Vorgelesen von Werner Kogler.

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Liebe Polizisten, die ihr heute zum Dienst verdonnert werdet, bitte vergesst nicht, ebenso penibel, wie ihr die Maskenpflicht nach unten kontrolliert, auch die Verfassungspflicht nach oben zu kontrollieren.


Für alle, die es vergessen haben, hier eine kleine Erinnerung: Es brauchte erst den Mann mit dem Original-Bärtchen, um den Menschen klar zu machen, was schief gelaufen ist. Und es läuft wieder schief.





Freitag, 26. November 2021

Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Morgen werden wir den Lockdown wieder für einen gemütlichen nachmittäglichen Familienspaziergang nutzen. Nach der netten Zusammenkunft in Wien am letzten Samstag ist diesmal das südländisch angehauchte Graz dran. Ab 13 Uhr am Hauptbahnhof. Mal sehen, vielleicht kommen noch ein paar nette Familien und spazieren mit?

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Achtung, neue Corona-Verordnung!

Da offensichtlich auf den Corona-Intensivstationen hauptsächlich Übergewichtige liegen, müssen jetzt die verantwortungslosen und sozialschädlichen Fetten in die Pflicht genommen werden.

Die Solidarität mit den Vielfraßen muss ein Ende haben! Das Gesundheitssystem an den Rand des Zusammenbruchs zu bringen, mit der dahergeschwurbelten Ausrede, man hätte ein Grundrecht auf ein Mittagessen mit mehr als 2000 Kalorien und exzessives Faulenzen auf der IKEA-Couch, ist egozentrische Verantwortungslosigkeit und unsolidarisch gegenüber den Sportlichen und Schlanken!

Wir werden jetzt eine BMI-Waage an der Eingangstür aller Restaurants aufstellen – wer zu fett ist, kommt nicht rein und muss zur Strafe zwei Kilometer Joggen.

Hungert sie aus, die schwabbeligen Salatleugner!

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Mit dem Vorwurf der „Impfverweigerung“ haben die Politiker selbst ihre Behauptungen, es gäbe keinen Zwang, ad absurdum geführt. Ich kann eine Bitte „ausschlagen“ oder einer Aufforderung „nicht nachkommen“, aber „verweigern“ kann ich nur einen Befehl. Sie meinen es also als Befehl. Allein das würde reichen, diese Größenwahnsinnigen sofort zu entlassen, aber das dafür zuständige Räuchermännchen kettenraucht stumm in der Hofburg vor sich hin, denn er ist ja selbst ein Mitglied dieser Brigade der Übergeschnappten. Was die alle anscheinend nicht am Radar haben: die ganze Gurkentruppe rings um den ungewählten Truchseß auf dem Thron seines machtbesessenen Ohrwaschels hat keine einzige auch nur mikroskopische Berechtigung, mir einen Befehl zu erteilen, und sollten sie es wagen, einen solchen an mich zu richten, wird dieser aus schlicht und ergreifend demokratischem Grundprinzip und vollster Überzeugung heraus von mir verweigert werden. In einer Demokratie ist es eine vollkommene Unmöglichkeit, dass ein gewählter Angestellter dem Souverän Befehle erteilt, ohne dass dieser den Befehl verweigert.

Mit Befehlen regiert wird nur in Monarchien und Diktaturen. Wir sollten unseren Angestellten dringendst eine kleine Nachschulung in ihrer Stellenbeschreibung und den Prozessbeschreibungen zum Einsatz ihrer Werkzeuge geben.

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Apropos Diktaturen. Beim RKI zum Beispiel kann man diesen Beitrag zur eigenen Geschichte während der Hitlerei lesen:

Es waren nicht nur Einzelne, die abscheuliche Menschenversuche zum Beispiel mit Impfstoffen durchgeführt haben, vor allem an Patienten und KZ-Häftlingen. Es waren nicht nur Einzelne, die renommierte Wissenschaftler entlassen haben oder die Entlassung ihrer Kollegen widerspruchslos hinnahmen. Es waren nicht nur Einzelne, die schlechte Wissenschaft gemacht haben und alle moralischen Schranken eingerissen haben. Es war auch nicht nur die Institutsleitung, die das RKI auf die Linie des Regimes brachte.

[...]

Fast alle haben mitgemacht oder geschwiegen. Auch eine Reihe technischer Angestellter und Verwaltungsmitarbeiter war schon vor 1933 Parteimitglied geworden, der Forschungsbericht erwähnt auch einen Fall von Denunziation. Für das Übertreten humanistischer Grundsätze, für die Verletzung der Würde und der körperlichen Unversehrtheit gibt es zu keiner Zeit der Welt eine Rechtfertigung, auch wenn die Mehrheit ein solches Verhalten toleriert oder gar fordert.“

Man staunt, mit welcher Eleganz und Leichtigkeit eine Institution mit dieser Geschichte, trotz der oben formulierten Einsicht, heute nahtlos an diese Geschichte anknüpft.

Und deshalb, damit sich hinterher niemand herauswinden kann, nochmal für alle in den Stammfelsen gemeißelt der Satz aus der obigen Stellungnahme:

Für das Übertreten humanistischer Grundsätze, für die Verletzung der Würde und der körperlichen Unversehrtheit gibt es zu keiner Zeit der Welt eine Rechtfertigung, auch wenn die Mehrheit ein solches Verhalten toleriert oder gar fordert.“

Haltet euch dran. Zeigt Rückgrat.

Denn, euer eigener Schlusssatz:

Die wichtigste Lehre aus dieser Zeit: jeder Einzelne, innerhalb wie außerhalb des Instituts, kann und muss Rückgrat beweisen. Diskriminierung und emotionale Verrohung, Schutz von Tätern oder eine Unterscheidung in wertvolle und weniger wertvolle Menschen dürfen wir nie hinnehmen.“

Amen.


xxx