Samstag, 19. Januar 2019

Eine brillante Analyse


... der wichtigsten Ereignisse dieser Woche liefert uns Roger Köppel in der »Weltwoche daily«:


Sehenswert!

kaltschnäuzige Chuzpe

von Fragolin

Zwei Krankenpflegerinnen in Hessen schauten bei einem angeblichen Arzt aus Libyen etwas genauer hin (was man ihnen hoffentlich nicht als rassistische Diskriminierung auslegt) und so flog der dreiste Betrüger auf, der sich mit gefälschten Papieren aber ohne jede medizinische Ahnung einen Posten als Bereitschaftsarzt erschlichen hatte und fast eine tödliche Infusion gelegt hätte.

Die absolute Krönung jedoch: nachdem der Typ als sogar schon vorbestrafter Betrüger aufgeflogen war und sich seine Papiere als gefälscht herausgestellt hatten, besaß er die geradezu kaltschnäuzige Chuzpe, gegen die Kündigung und auf Weiterzahlung des Verdienstes zu klagen.

Auch in diesem Falle bin ich für konsequente Rückführung in seine Heimat. Man sollte ihm nicht auch noch anrechnen, dass er keinen Patienten umgebracht hat, denn das ist nur deshalb nicht geschehen, weil zwei aufmerksame Frauen mutig gehandelt haben.
Warum man deren Klarnamen und sogar Foto veröffentlichte, ist mir allerdings nicht ganz klar...

Was auch auffällt ist dieser Satz, bezogen auf zugewanderte Ärzte die irgendwelche Papiere vorlegen:
Standardmäßig müssten neue Mediziner vor ihrer Einstellung einen Tag hospitieren.“
Aha. Als Qualifikation für einen LKW-Fahrer reicht es auch nicht, die Räder vom Motor unterscheiden zu können und am Beifahrersitz zum Tanken mitzufahren.
Ein Tag für einen Mediziner ist ein Witz.
Eine Woche wäre das Minimum.

Freitag, 18. Januar 2019

Die Abzocke der ARD


... hat FOCUS zum Anlaß eines Artikels genommen: es ging um die mehr als üppigen Personalkosten dieser Sendergruppe. Freilich währte der Mut des FOCUS nur kurz — der Artikel ist bei FOCUS im WWW-Nirvana verschwunden (offenbar nachdem ARD Druck gemacht hatte).

Aber das Netz vergißt nichts — Gott sei Dank! Und so findet sich dort u.a. jene hübsche Aufstellung, die man sich als Wettbewerber in der Privatwirtschaft schon auf der Zunger zergehen lassen muß, nicht ohne die Chuzpe der ARDisten zu bewundern, mit der diese, statt zu sparen, auf die Erhöhung der Zwangsgebühren drängen:

Na, da kommt doch Freude auf ...
Die üppige Alimentierung erklärt natürlich, warum die ARDisten die öffentliche Hand, von der sie so üppig mit Futter versorgt werden, nicht beißen. Sie erklärt allerdings eines nicht: warum trotz dieser wahren Traumgehälter von ARD ein derartig beschissenes Programm gemacht wird ...



Die Kriegshetze der Quotenweiber

von Fragolin

Des abgehalfterten Fernsehclowns Cherno Jobateys virtuelle Boulevardpostille Huffpost (von Kommentatoren auch schon bitterböse „Puffhost“ genannt), über die Gerüchte durch die Welt wabern, dass sie wohl bald der rauschenden Erfolgsschiene der teutonischen Medienlandschaft folgend ganz eingestellt wird, ist entgegen dem Mainstream zumindest immer wieder gut dafür, dass man die Geschichten am Rande der Geschehnisse kennenlernt, über die die großen Medienhäuser vollumndig berichten.
Und so findet sich dort auch folgende Meldung, die im Hauptstrom der Verlautbarungsorgane irgendwie unauffindbar ist:

Gelbwesten-Schläger: Französische Politikerin warnt vor "ausländischen Mächten"“

Man muss nun nicht gerade mit den Gelbwesten in allen Punkten konform gehen und schon gar nicht mit der am Rand sich austobenden vermummten Mischung aus Plünderern und tobender Linkskamarilla (dass „Rechtsextreme“ antipatriotische Parolen auf französische Denkmäler sprühen und vermummt Brandsätze gegen die Polizei werfen wäre ein Novum), aber wie die Macron-Bande jetzt versucht, die Proteste von Franzosen als vom Ausland gesteuerte, rechtsradikale kriminelle Machenschaften zwischen Hochverrat und Aufwiegelung hinzustellen, grenzt an Kriegstreiberei. In ihrer grenzenlosen Panik schlagen sie wild um sich und fahren alle Geschütze auf, die sie brauchen, um (EU-Vertrags-konform) die Waffen gegen die Protestierer scharfzumachen. Ich gehe davon aus, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann scharf geschossen wird und die Anführer der Proteste als „Rädelsführer“ in den Kerker geworfen werden. Ich halte Macron für gefährlich genug, alle Hebel zu bedienen und auch vor der Ausrufung des Kriegsrechtes nicht Halt zu machen.
Seine SchranzInnen sekundieren schon bereitwillig.

Marlène Schiappa, Frankreichs Staatssekretärin für Gleichberechtigung, hat in einem Radiointerview der italienischen Regierung schwere Vorwürfe in Bezug auf die Gelbwesten-Proteste in Frankreich gemacht.“

Die „Staatssekretärin für Gleichberechtigung“, die Quotenmüllhalde zur Befriedung der feminazistischen Kreischhorden, genau einer jener vom ausgepressten Steuerzahler fett dafür alimentierten, in der Privatwirtschaft unbrauchbaren und gesellschaftlich hochgradig überflüssigen Versorgungsposten, wird also gegen jene Kreise ins Feld geschickt, die die Schnauze voll haben davon, noch mehr ausgeplündert zu werden um noch mehr solcher vollkommen überflüssiger Politschmarotzer mit permanent saftig steigenden Geldbeträgen zu überschütten, und unterstellt ihnen, vom Ausland finanzierte Aufwiegler zu sein.

Wer finanziert die Gewalt, wer finanziert die Randalierer?”, fragte Schiappa am Donnerstag im Gespräch mit dem Sender France Inter.“

Dass die Franzosen von diesem Schmarotzerpack an den Schalthebeln der Macht den Kanal voll haben, ist verständlich. Nicht jedes Volk lässt sich so dankbar niederstiefeln wie die Deutschen.
Macron macht im Moment alles falsch, was er nur falsch machen kann; er ist präpotent, hochnäsig, verlogen und brutal, er hetzt und treibt einen Keil in die Gesellschaft. Er wird mit allen Mitteln bis hin zum Kriegsrecht weitere Wahlen verhindern müssen, denn wenn Frankreich morgen wählte, würde es übermorgen eine Präsidentin LePen geben.

Schiappa forderte bereits zum zweiten Mal, aufzudecken, wer hinten den Spenden stecke.“

Typisch feminazistische Kampfemanze – das Prinzip der Privatsphäre und dass es sie einen, Pardon, Scheißdreck angeht, wer privat für wen was und wieviel spendet, kennt sie nicht. Dass sie, wollte sie es salonfähig machen, dieses Recht zu brechen (auch mit Rechtsbruch haben diese Kreise ja keinerlei Probleme), auch die Büchse öffnen würde, private Spenden für „Flüchtlings“-NGOs offenzulegen, soweit denkt die nicht. Kann an Verblendung liegen oder einfacher geistiger Schlichtheit. Ich vermute beides.

Dann brachte sie Italien ins Spiel. Angesichts “der Position einiger italienischer Verantwortlicher” sagte sie: “Es wäre interessant zu wissen, ob es ausländische Mächte gibt, die die Schläger und die Gewalt in Paris finanzieren oder nicht.”“

Als Krönung der Dummheit verunglimpft sie nicht nur Protestierer als auslandsfinanzierte Aufwiegler sondern tritt auch noch spitzhackig auf die Regierung eines Nachbarlandes, unterstellt der Regierung Italiens faktisch, gewalttätige Aufwiegler gegen die französische Regierung zu finanzieren.
Was der manikürte Laffe Macron anscheinend ebensowenig begreift wie seine offensichtlich mental nicht allzu stark durchleuchtete Quotze: wegen solcher Anschuldigungen sind schon Kriege ausgebrochen. Aus dem Kabinett eines Präsidenten offen die Regierung eines Nachbarstaates zu beschuldigen, Volksaufstände zu organisieren und zu finanzieren, ist die Vorstufe zur Kriegserklärung.
Kann aber auch sein, dass es genau das ist, was Macron bezweckt. Denn wenn er sich zum Kriegsherren ausrufen kann, dann steht der napoleonische Thron bereit.

Wenn die EU zerfällt, und es bröckelt an allen Ecken und Enden, dann wird es, wie immer beim Zusammenbruch großer und mächtiger Reiche, unweigerlich nicht friedlich abgehen. Wie es scheint hat der offene Kampf um die Führungsrolle im einsetzenden Machtvakuum bereits begonnen und die Begehrlichkeit nach Einflusszonen treibt die ersten Größenwahnsinnigen in den Furor.
Befeuert von jenen Kreisen, die dafür bekannt sind, nichts aufbauen zu können aber mit Begeisterung alles kaputtzuschlagen.
Es scheint, interessante Zeiten stehen uns bevor.

Ach ja, eines noch aus dem Artikel:
Frankreichs Europaministerin Nathalie Loiseau hatte auf entsprechende Äußerungen vor wenigen Tagen auf Twitter reagiert: “Frankreich erteilt Italien keine Lektionen. Salvini und Di Maio sollten lernen, vor ihrer eigenen Haustür zu kehren.”“

Abgesehen davon, dass sich da noch eine zweckfreie Versorgungsquote meldet, merkt sie nicht einmal, dass sie im zweiten Satz exakt das tut, von dem sie im ersten Satz behauptet, genau das würde sie nicht tun.
Wenn man schon überall Quotenweiber reinpressen muss, finden sich denn da nicht wenigstens ein oder zwei mit Kompetenz Gesegnete? Sind die wirklich alle dumm wie ein Toastbrot? Oder sind die Kompetenten einfach aus eigener Kraft erfolgreich und haben es deshalb gar nicht nötig, sich von irgendwelchen Pudeln in Quotenposten hebeln zu lassen?

Donnerstag, 17. Januar 2019

Ein »Teenager aus Mali«


... um die freundliche Diktion der Kronenzeitung zu übernehmen, sorgte für ein kleines Erweckungs-Erlebnis im sonst so verschlafenen Mühlviertel:

Betreuerin in Asylheim krankenhausreif geschlagen

Ein 17-jähriger Asylwerber, der bereits mehrmals in Unterkünften aggressiv geworden war, ist nach einem neuerlichen Vorfall am Donnerstag in die Justizanstalt Linz eingeliefert worden. Der Teenager aus Mali hatte in dem Quartier im Bezirk Perg eine 40-jährige Betreuerin angegriffen und mit seinen Fäusten verprügelt.
Da die »Betreuerin« nicht tot ist, kommt dieser vergleichsweisen Quisquilie auch nicht jener Stellenwert zu, der zu einer Aufnahme in die Liste der Einzelfälle, die Kollege Fragolin zum geringen Entzücken linker Forums-Trolle seit Jahresbeginn führt, berechtigen würde.

So muß die 40-jährige Betreuerin damit leben, nicht zu Ehren ungezügelter Bereicherung durch div. Fremdvölker quasi per holocaustum zur Gänze aufgeopfert worden zu sein, sondern nur durch blaue Flecken oder Prellungen etc. einen höchstpersönlichen Erkenntnisfortschritt über die Natur unserer Bereicherer gewonnen zu haben.

Aber immerhin — genügend solcher Erlebnisse können ja durchaus zu einer »Fulguration« (im Sinne von Konrad Lorenz) in der Gesamtbevölkerung führen ...


Finden Sie den Fehler


Was ist falsch an folgender Schlagzeile?


Nun, das ist ja nicht so schwer! Natürlich das Fragezeichen am Schluß.



Leseempfehlung

von Fragolin

Heute mal eine kurze Leseempfehlung.
Im „Cicero“ findet sich dieser Artikel, der sich wohltuend dort bewegt, wo sich wirklich liberale Medien bewegen würden. Und der mit brutaler Deutlichkeit zeigt, dass lockere 90% der Medien nicht einmal mehr in Spurenelementen liberal sind. Von Politikern mal ganz zu schweigen.

Es ist einer der Grundpfeiler unserer westlichen Demokratie, dass in der politischen Auseinandersetzung niemand um sein Leben oder seine Sicherheit fürchten muss. Auch nicht jemand, dessen Ansichten als radikal oder extrem wahrgenommen werden. Die Grenzen für Meinungsfreiheit, Diskussionen und politische Auseinandersetzung dürfen ausschließlich Gesetze und unabhängige Gerichte festlegen. Niemand anderer darf sich zum Richter aufschwingen, schon gar nicht Politiker oder Parteien – das ist eine der wichtigsten Lehren, die uns Deutschen die Geschichte erteilt hat.“ (mehr)

Ja, die Lehre wurde erteilt.
Nichtsdestotrotz wurde sie nicht verstanden.
Mit der Parole „wehret den Anfängen“ auf den Lippen fängt man wieder einmal an.

Mittwoch, 16. Januar 2019

75 aufrechte Männer

von Bastiat


Grundsätzlich gilt, dass gerade in den angelsächsischen Ländern die Schwachsinns-Ideologien des Feminismus und der Political Correctness besonders ausgeprägt sind. In Großbritannien haben sie allerdings gerade eine Niederlage einstecken müssen, dank einiger aufrechter Männer mit Rückgrat.

Der betreffende Artikel im Daily Mail beschreibt ein Selektionsprogramm der britischen Armee für zukünftige Infantrie-Ausbildner. Daran nahm auch eine Frau, eine gewisse Daisy Dougherty, teil. Diese Teilnahme war erst möglich, nachdem letztes Jahr von der Politik die Schwachsinns-Entscheidung gefällt wurde, Frauen auch für Kampftruppen, ja sogar für militärische Spezialeinheiten, zuzulassen.

Die Kandidatin scheiterte bereits in der ersten Phase des Selektionsprogramms, einem Geländemarsch mit enger Zeitvorgabe. Nun gab es aber offensichtlich bei den höheren Militärs (das sind diejenigen, die sehr häufig den Politikern in den Arsch kriechen) die Vorgabe, dass diese Frau das Selektions-programm unter allen Umständen bestehen müsse. Dougherty (und einige männliche Kandidaten, die auch gescheitert waren) durfte lauft Order von oben das Programm fortsetzen. Dies stand in klarem Widerspruch zu den unmissverständlichen Regeln des Programms, dass ein Scheitern bei diesem Test das unmittelbare Ausscheiden des Kandidaten zur Folge haben muss.

Soweit business as usual, die übliche Bevorzugung von Frauen unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung. Nun passierte aber etwas ungewöhnliches und sehr erfreuliches: es gab einen Aufstand der 75 Soldaten, die den Test erfolgreich abgeschlossen hatten. Sie protestierten bei den verantwortlichen Offizieren, mit dem nachvollziehbaren Vorwurf, dass hier militärische Standards gesenkt werden sollten, um Frauen entgegenzukommen. Als das nichts half, wurden die Medien informiert. Letzteres zeigte dann Wirkung, Dougherty (ebenso wie die männlichen Soldaten, die den Test nicht bestanden hatten) wurden aus dem Programm entfernt.

Meinen allergrößten Respekt vor diesen aufmüpfigen Soldaten. Sie haben es begriffen. Sie sind schließ-lich dafür ausgebildet und offensichtlich auch motiviert, Bedrohungen ihres Landes zu bekämpfen. Und der Feminismus und die Political Correctness gehören derzeit zu den größten Bedrohungen aller westlichen Länder.

»The theme of Good Guys fighting Bad Guys

... resonates with a population that has been raised for generations on Hollywood films featuring a handsome action hero emerging victorious after a ninety-minute struggle and karate kicking an ugly villain off a cliff before kissing the pretty girl, but it doesn’t accurately reflect the reality we actually live in.«

Ein treffender Artikel von Caitlin Johnstone auf LewRockwell.com — Leseempfehlung!

Leider habe ich den Link ein Jahr zu spät gefunden


... sonst hätte ich mit »Heute vor achtzig Jahren ...« anfangen können. So bleibt mir nur zu schreiben:

Heute vor 81 Jahren fand in der Carnegie-Hall in New York das erste Swing-Konzert statt — mit Benny Goodman und seinem Orchester:


Netter Swing — ach, warum denn nicht?! Man ist ja nicht immer in der Stimmung, die »Lachimæ«, die »Kunst der Fuge«, das »Dissonanzenquartett«, die »Winterreise«,  die »Götterdämmerung« oder das »Konzert für Orchester« zu hören ...


Splitter

von Fragolin

Wenn eine Regierung, die permanent die Verfassung bricht, eine Opposition, die das Einhalten der Verfassung fordert, vom Verfassungsschutz beobachten lassen will, dann ist das, als wenn Juncker von den Alkoholgegnern einen täglichen Alkotest verlangen würde.

***

Regierende in einer Demokratie verstehen sich oft als Lenker des Staates. Das ist ein Irrtum.
Regierende Demokraten sind nur Chauffeure; regierende Lenker sind Despoten.

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Wenn ein Politiker früher versprach, auf das Begehr des Volkes zu hören und den Schwur, zu dessen Nutzen und Wohl zu agieren, ernst nahm, dann nannte man ihn Demokraten.
Heute nennt man ihn Populisten und Demokratiefeind.

***

Wenn man darauf hinweist, dass man es zu akzeptieren hat, wenn eine demokratisch dazu legitimierte FPÖ regiert, dann kommt das Argument, auch Hitler wäre demokratisch gewählt worden. Von den gleichen Leuten kommt aber das Argument, dass jemand, der gegen eine demokratisch gewählte Frau Merkel auf die Straße geht, ein Demokratiefeind sein muss, der nicht begriffen habe, dass demokratische Entscheide zu akzeptieren sind.

***

Die Donnerstagsdemos sind die Pegida von Wien: Beide wollen, dass die amtierende Regierung entfernt wird.

***

In Deutschland wird man dafür kriminalisiert, dass man Kriminalität kritisiert.

***

Rassismus soll sein, wenn man einer Menschengruppe Sühne für die Schandtaten einiger ihrer Angehöriger abverlangt.
Antirassismus soll sein, wenn wir uns selbst ständige Sühne für die Schandtaten einiger unserer Vorfahren abverlangen.

***

Eine der größten Lügen der alle Weißen hassenden Rassisten ist es, zu behaupten, alle Weißen wären gleich und nur die Farbigen würden Buntheit und Vielfalt garantieren. Dabei gibt es keinen Kontinent, auf dem es mehr Diversität und Buntheit zwischen den Kulturen gibt als Europa.

***

Seit Maaßen wissen wir, wie Merkel regiert.
Das „EDEKA“-Prinzip: Kritik an Ihrer Majestät = „Ende der Karriere“.

Dienstag, 15. Januar 2019

Einzelfall 4/19

von Fragolin

Auch der Einzelfall des Niedermesserns von Frauen ist auf dem besten Weg, zum täglichen zu werden. Erst gestern habe ich festgestellt, dass 3 Morde in 13 Tagen ein ziemlich heftiger Jahresstart sind, und schon kommt heute an Tag 15 die Nummer 4 hinzu. Um es mit den Worten meines Lieblingstrolls im Penseur-Blog zu sagen: ein besorgter Bürger hat seine Schwester, um deren Seelenheil er ebenso besorgt war wie um den Ruf und die Ehre seines Stammes, niedergestochen. Wird diesem Troll und all den von der gleichen moralischen Überlegenheit strotzenden Idioten aber vollkommen am Hintern vorbeigehen. Solange der besorgte Neger beim Niedermessern seiner Schwester keine Zeilen aus Burschenschafter-Liederbüchern rezitiert, ist für diese geistigen Glühwürmchen alles in bester Ordnung.
Es darf gekotzt werden.

LePenseur revisited (11):


Dienstag, 15. Januar 2008

Ein Kinderschänder


Vor einigen Wochen ging durch die Medien, daß im Zuge einer weltweiten Aktion (»Orangebill«) ein großer Schlag gegen die Kinderpornographie gelungen sei. Die österreichische Tageszeitung Kurier berichtete darüber unter anderem:
Ein 44-jähriger Wiener, dessen PC bei der Hausdurchsuchung online war, hatte als Bildschirmschoner ein Foto verwendet, das er selbst beim Missbrauch seiner zehn-jährigen Stieftochter angefertigt hatte.
Ein übler Kinderschänder — keine Frage! Denn ein 44-jähriger, der ein 10-jähriges Mädchen miß-braucht, kann wohl nicht anders genannt werden. § 206 StGB ist hier völlig eindeutig:
§ 206 Schwerer sexueller Mißbrauch von Unmündigen
(1) Wer mit einer unmündigen Person den Beischlaf oder eine dem Beischlaf gleich-zusetzende geschlechtliche Handlung unternimmt, ist mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.
(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer eine unmündige Person zur Vornahme oder Duldung des Beischlafs oder einer dem Beischlaf gleichzusetzenden geschlechtlichen Handlung mit einer anderen Person oder, um sich oder einen Dritten geschlechtlich zu erregen oder zu befriedigen, dazu verleitet, eine dem Beischlaf gleichzusetzende geschlechtliche Handlung an sich selbst vorzunehmen.

Vor einigen Tagen wurde in einer Ansprache die durch Quellen gut belegte Tatsache erwähnt, daß der damals 56-jährige Stifter einer großen Religionsgemeinschaft mit einem 9-jährigen Mädchen Geschlechtsverkehr hatte. Gegen die Rednerin werden von der Staatsanwaltschaft Graz derzeit Ermittlungen wegen »Volksverhetzung« und »Herabwürdigung religiöser Lehren« geführt. Ob es zu einer Anklage kommt, ist derzeit nicht abzusehen.

Selbstredend vermeide ich es, besagten 56-jährigen Religionsstifter als Kinderschänder zu bezeichen — ich will den weisen Erkenntnissen der Grazer Staatsanwaltschaft nicht vorgreifen. Ich würde aber dennoch gerne wissen, wie man einen 56-jährigen Religionsstifter, der ein 9-jähriges Mädchen mißbraucht, sonst nennen soll ...



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Manchmal beschleicht LePenseur der Verdacht, mit seinem Blog eine Zeitschleife begleitet zu haben. Dieser Artikel ist heute mindestens so aktuell wie vor zehn Jahren ...
 
 

Vom Zwitschern und vom Mimimi

von Fragolin

Hahaha, ein ganz besonderes Schmankerl aus dem (sich selbst als „liberal“ sehenden) rosaroten Kampfblatt der Linksextremen, dem „Standard“: es geht um Politiker, die beim Twittern „ausgerutscht“ sind, also irgendwie so ein bisschen was Blödes ins Netz gestellt haben und dafür von der Netzgemeinde ganz böse geschlachtet werden. Also so richtig brutale shitstorms erleben müssen. So 30 oder 50 Kommentare, von denen eine Handvoll negativ ausfällt, da kollabieren die Schneeflöckchen ja schon vollkommen und ihre Begleitpresse bauscht das zum Staatsakt mit Blasmusik auf.

Oh, dachte ich, kommt jetzt endlich selbstreflektierend zerknirschte Einsicht ob der genüsslichen Hetze, die bei jedem Trump-Tweet aufkocht oder wegen der teils wochenlangen Zerfleischung irgend eines Jahre zurückliegenden Tweets eines ehemaligen FPÖ-Mitglieds aus Hintertupfingen in der ultralinken Filterblase des eigenen Mediums?
Mit Nichten und Neffen.
Man beweint nur tränenreich den Twitter-Abgang des grünen Pöbelheinis Habeck, dessen Entgleisungen natürlich nur böse „Stolperfallen“ waren (ohne mal zu hinterfragen, wer ihm heimtückisch solche gestellt haben sollte), jammert über den unglücklichen Auftritt roter Rolex-Genossinnen und gräbt irgendwelche tanzenden Latinas in den USA aus, um nur ja einen möglichst großen Bogen um das Thema zu machen, wie man selbst mit Wortmeldungen jener Politiker umgeht, die einem nicht zum Gesicht stehen. Oh, Twitter ist ja so grausam und voller Hass und Hetze, alles böse Menschen, da sie auch gegen linke Politiker wettern, wenn sie entgleisen. Selbst natürlich lobt man über den roten Klee:

Dazu kommt, dass es unmöglich ist, Debatten auf Twitter zu moderieren – während dies für Facebook-Seiteninhaber theoretisch möglich und in klassischen Medien wie dem STANDARD auch tägliche Praxis ist.“

Ach. Der „Standard“ redigiert die Aussagen von Politikern? Interessant.
Oder meinen sie doch die Moderation der Antworten. Also den Blödsinn der Politiker stehen lassen, aber das, was darauf geantwortet wird, zensieren? Stimmt, das macht der „Standard“. Wer einen linken Politiker wegen Aussagen kritisiert wird gesperrt oder gleich rausgeschmissen, wer einen rechten Politiker wüst beflegelt, kommt trotzdem durch.
Aber Twitter ist böswillig und verbreitet Hetze?
Richtig: weil es eben auf links oder rechts pfeift und nicht politisch korrekt redigiert. Das ist ein Dorn im Auge der Linksextremen, die nur dann Meinungsfreiehit fordern, wenn es um ihre Meinung geht, aber jeder anderen schlicht das Existenzrecht absprechen.
Und täglich grüßt die Heuchelei.

Übrigens vergessen die Zensurbegeisterten eines, nämlich die Eigenverantwortung. Kein Wunder, ist bei den Linken ja ein Fremdwort mit unbekannter Bedeutung. Bei „Twitter“ kann man nämlich, wenn man merkt, dass man gerade etwas abgelassen hat, das man doch nicht so meint, das Ganze wieder löschen und eine Richtigstellung reinstellen. Im „Standard“-Forum hat nur die Moderation die alleinige Zensurmacht. Also das ElDorado der linken Meinungslenker.

Putzig auch der Schlusssatz des Pamphletes:
Und was, wenn trotzdem einmal etwas Dummes passiert? "Dann", sagt Journalismusforscher Meier trocken, "dann brauchst du eben ein dickes Fell."“
Seltsam. In der linken Filterblase tobte es wochenlang, dass nicht zu jedem dünnen Furz, der einem FPÖ-ler aus der sechsten Reihe vor Jahren auf Twitter entfleuchte, sofort die gesamte Regierung eine Sonderpressekonferenz einberufen und sich distanziert, empört oder auf Wunsch der Linken sofort aufgelöst hat.

Der beste Kommentar aus dem Forum kommt offensichtlich aus dem Lande Habecks:
Wer austeilt, muss auch einstecken können, ansonsten geht man nicht in die Politik, sondern wird Fahrkartenabreißer bei der Bundesbahn!“

Richtig. Ohne Fahrkartenabreißern jetzt zu nahe treten zu wollen; das ist ein ehrbarer Beruf, der momentan weniger der Gefahr bitterer Tweets als vielmehr des Angespucktwerdens oder Zusammengetretenwerdens ausgesetzt ist, was die Jammertanten vom „Standard“ aber weniger dazu bemüßigt hat, mutig dagegen „aufzustehen“, als lieber gegen jene zu hetzen, die solches überhaupt zur Sprache bringen. Aber das nur am Rande.

Bei Kritik am Blödsinn, den linke Politiker ablassen, in Mimimi verfallen, aber den tätlichen Angriff auf einen rechten Politiker achselzuckend oder gar verhalten zustimmend zur Kenntnis nehmen – ja, man ist im „Standard“. Ich vermisse den Wunsch an einen Herrn Magnitz oder auch andere seiner Parteikollegen, denen die Autos abgefackelt, die Fensterscheiben eingeschlagen oder die Häuser mit Hakenkreuzen beschmiert wurden, auch „trotzdem weiterzumachen“.

Montag, 14. Januar 2019

„Verlust der Mitte“


... betitelt sich die gestrige Kolumne von Klaus Woltron in der »Kronenzeitung«:
Im 21. Jahrhundert müssten die Eliten und die politischen Repräsentanten endlich wieder lernen, mit ihrem Volk zusammenzuleben. Gelassen stellt der Franzose Christophe Guilluy diese rebellische Behauptung in den Raum. Hat er recht? Oder ist er einer jener Hysteriker, denen der Zukunftsoptimist Steven Pinker zur Last legt, unliebsame Nachrichten zu übertreiben?
 Lesenswert!

»Holy Shit!« oder: Der durch DiePresse wiedererweckte Grubenhund


Was denken sich Journaillisten, wenn sie ihre Artikel schreiben? Offenbar nicht viel. Hauptsache, es klingt »gefällig« (für die Ohren ihrer Brötchengeber) und »witzig« — wenigstens für kultur- und bildungsferne GesellInnen (Gender muß sein!) wie sie ...

DiePresse, näherhin ein Herr Günter Spreitzhofer (dessen Namen man sich wohl nicht wird merken müssen, wenn all seine Artikel so fundiert sind), berichtet über die Hauptstadt der Dominikanischen Republik unter der Titelzeile:

Dominikanische Republik: Eine Stadt namens Heiliger Sonntag

Die Destination ist mehr als ein Badetraum unter karibischen Palmen. Das bemerkte schon Christoph Kolumbus, als sein Schiff Maria an der Nordküste strandete.
(Hier weiterlesen)
Holy Shit! »Eine Stadt namens Heiliger Sonntag« — solch blühender Unsinn muß einem erst mal einfallen! Warum, Herr Spreitzhofer, glauben Sie, daß die »Dominikanische Republik« auf Deutsch eigentlich so, und nicht etwa »Sonntagsrepublik« heißt? Weil sie vielleicht was mit »Dominikanern« zu tun haben könnte? 

Bingo! Denn: »Domingo« heißt auf spanisch nicht nur der Sonntag (der »Herrentag«, um es exakt zu übersetzen), sondern auch der Ordensgründer

Domingo de Guzmán

Domingo de Guzmán (Caleruega, Burgos; 1170 — Bolonia, Sacro Imperio Romano Germánico, 6 de agosto de 1221) fue un presbítero castellano y santo católico, fundador de la Orden de Predicadores, más conocidos como dominicos.  
... wie einen die spanische Wikipedia belehrt (wobei der Name »Domingo de Guzmán« auch in der deutschen Version des Lexikons ausdrücklich erwähnt wird). Also nix mit »Heiliger Sonntag«, Herr Spreitzhofer, sondern schlicht und einfach: »Sankt Dominik« ...

Und so geht's im Artikel munter weiter mit dem Pseudowissen!
Es war Christoph Kolumbus, der die Insel 1492 – Auftraggeber Spanien zu Ehren – Hispaniola nannte, kurz zum ersten Gouverneur der „Neuen Welt“ aufstieg und damit seine Schuldigkeit getan hatte: 1502 wurde er abgesetzt, sein Sohn Diego de Colón bald Vizekönig. Der Seeweg nach „Westindien“ war vermeintlich gefunden, auch wenn die angeblichen Indianer eigentlich Tainu, die lokale Urbevölkerung, waren.
Nein, Columbus glaubt keineswegs den Seeweg nach »Westindien« gefunden zu haben, sondern den westlichen Seeweg nach Indien — denn er wähnte sich an der Ostküste Indiens gelandet! Der Begriff »Westindien« wurde erst geprägt, nachdem klargeworden war, daß diese Territorien eben nicht im (seit der Antike bekannten) Indien lagen, weshalb man sie zur Unterscheidung »Westindien« — im Gegensatz zum »alten«, zum »echten« Indien (welches in der Folge dann zu »Ostindien« mutierte) — benannte.

Was sonst noch im Artikel steht, kann ebenso aus jedem Reisebüro-Prospekt entnommen werden. Mit einem Wort: ein klassischer Schwurbelartikel mit Halbwahrheiten für Halbgebildete. Mittlerweile typisch für »Qualitätsmedien«. Daß derlei — der von Karl Kraus genüßlich zitierte »Grubenhund« beweist's — auch früher schon vorkam, erklärt manches, aber entschuldigt nichts! Denn der typische »Grubenhund« soll zwar nicht, aber kann wegen seiner überzeugenden Gefinkeltheit einer Redaktion schon »passieren«. Gewisse Grundzüge von Bildungswissen hingegen darf man hingegen selbst heutzutage bei Mitgliedern einer Zeitungsredaktion voraussetzen — oder ist selbst das in Zeiten des grassierenden »Relotismus«bereits zu viel verlangt?


Schneeschaufeln

von Fragolin

Jetzt beginnt es auf die örtlich meterdicke Schneeschicht auch noch zu regnen. Die Sicherheitslage wird immer brisanter, die Schneebruchgefahr steigt, Hausdächer drohen einzustürzen.
Neben den tausenden Rettern und Helfern sind auch große Gruppen fleißiger, hochmotivierter Geflüchteter unterwegs, die mit vollem Einsatz ihre grenzenlose Dankbarkeit für all die geschenkte Hilfe und den gewährten Schutz vor Krieg und Gewalt gegenüber ihren Gastländern bezeugen wollen, indem sie helfen, Schaden abzuwenden, Dächer und Straßen freizuschaufeln.
Leider ignorieren die Medien diesen selbstlosen Einsatz tausender dankbarer Flüchtlinge vollkommen und bringen keinen einzigen Bericht darüber.
Woran liegt das? Traut sich keiner, den Relotius zu machen?

Vor hundert Jahren


... wurde eine der schillerndsten Figuren des politischen Nachkriegs-Italien geboren: Giulio Andreotti (19.1.1919 – 6.5.2013). Seine Biographie liest sich sogar in den eher nüchternen Ausführungen einer Wikipedia wie ein Roman, manchmal wie ein Kriminalroman. Ein bekanntes Zitat von ihm lautet wohl nicht von ungefähr:

A pensar male degli altri si fa peccato ma spesso ci si indovina.
(Wenn man über Andere schlecht denkt, begeht man eine Sünde, aber man trifft üblicherweise gut.)


Oh Herr, lass Hirn regnen

von Fragolin

Wenn ich 22 Stunden in der Woche arbeite, bin ich Dienstagmittag fertig.”
So tönte ein knallroter Wiener Ex-Bürgermeister, der offensichtlich den abendlichen Spritzwein mit den Genossen auch als Arbeitszeit definierte, den Lehrern entgegen.

Bei unserer Klientel ist teilweise der Eindruck entstanden, dass wir früher für jene da waren, die um sechs Uhr früh arbeiten gehen - und jetzt nur noch für jene da sind, die um sechs Uhr früh ihr erstes Bier öffnen.“
Diese Erkenntnis entfleuchte 2016 dem damals noch in Amt, auch ohne Würde, selbstdarstellenden knallroten Ex-Bundeskanzler Christian Kern.

Brennpunktschulen haben mehr Schüler, die die Sprache nicht ordentlich können und daheim keine Unterstützung bekommen, vielleicht sogar die einzigen sind, die in der Früh aufstehen.“
So ultrarechtelt der knallrote Wiener Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky.

Alles für die Genossen hinnehmbare Aussagen.

Ich glaube nicht, dass es eine gute Entwicklung ist, wenn immer weniger Menschen in der Früh aufstehen, um zu arbeiten, und in immer mehr Familien nur mehr die Kinder in der Früh aufstehen, um zur Schule zu gehen.“
Eindeutig in Richtung von dauerarbeitsverweigernden Mindestsicherungsgenießern schießt der jetzige Bundeskanzler Sebastian Kurz diesen Korken ab.

Und was passiert?
Die linke Filterblase heult, die SPÖ (ja, die gleiche Partei, deren Genossen die oben stehenden Aussagen gemacht haben) schäumt, die knallroten Heuchler schnappatmen und, was das Allerbeste ist, rudelweise fühlen sich jetzt linksgepolte Arbeitende bemüßigt, den meistgehassten Kanzler dadurch zu widerlegen, dass sie twittern, wie früh sie aufstehen.

Und keiner der von aus all ihren Propagandablättern seit Monaten auf Hass gebügelten Leuten merkt, dass sie sich lächerlich machen. Kurz hat in der Debatte um die Mindestsicherung explizit jene angesprochen die eben nicht arbeiten gehen, also wie wollen die, die es dennoch tun, ihn widerlegen? Er hat ja nicht behauptet, niemand würde mehr irgendwas tun oder früh aufstehen. Also was will man erreichen?
Das ist, als ob jemand sich über Raucher aufregt, die am Spielplatz pofeln, und sich plötzlich alle Menschen, die weder an Spielplätzen sitzen noch rauchen, sich als Nicht-am-Spielplatz-Raucher outen, um die Aussage zu widerlegen, dass es eben doch solche Leute gibt.

Könnte der Herr in seiner unermesslichen Weisheit nicht mal ein paar Krümel mehr Hirn verteilen? Oder gibt es nur eine begrenzte Menge an Intelligenz für diese Welt, und die permanent steigende Zahl an Köpfen verwässert den verteilbaren Inhalt so stark, dass bald nichts mehr übrigbleibt?

Sonntag, 13. Januar 2019

Tja, Ischias-Schmerzen ...


... sind »a Hund«, wie der Wiener sagt:

Juncker wankt

Die FPÖ findet Juncker längst rücktrittsreif. Aber kann man das bei diesen Koordinationsstörungen von ihm denn überhaupt erwarten ...?

13 Tage

von Fragolin

Dieses Jahr ist erst 13 Tage alt und es gibt schon die dritte letale „Beziehungstat“ allein in Niederösterreich. Wir leben in bunten Zeiten und beim täglichen Neuausverhandeln der Regeln des Zusammenlebens scheinen besonders Mädchen und Frauen in einer schlechten Verhandlungsposition zu sein. Vor Allem jene, denen man eingebläut hat, dass Toleranz angesagt ist und der Vergleich von muslimischem Anbandeln mit russischem Roulette nur xenophobe Hetze.

Ich warte nur noch auf die mahnenden Worte unsere Bundesopas, dass man jetzt aber keinen Generalverdacht und überhaupt und man müsse viel mehr Kopftücher tragen. Die „Omas gegen rechts“ können derweil ein Konzert der Toleranz mit ein paar exhumierten Austropoplegenden in Niederösterreich organisieren, denn wenn es so weitergeht ist bald mit erstem Murren aus der Bevölkerung zu rechnen…

Meine Gedanken sind bei der Mutter. Es muss schrecklich sein, das eigene Kind so zu finden. Ich wünsche ihr Kraft und hoffe, dass sie, sollte sie in der emotionalen Extremsituation ein unbedachtes Wort äußern, nicht auch noch die geifernde Linkskamarilla an der Backe hat, bei der Mitgefühl und Verständnis nur für Täter, aber nicht für Opfer existieren. Die lauern jetzt nur darauf.

Worrt zum Sonntag: Kirchen und NGOs mit anhaltender Realitätsverweigerung




Schwangerschaftsabbruch

von Fragolin

Einmal mehr ist eine jener Taten geschehen, wie sie laut linkem Narrativ immer wieder von Deutschen begangen wurden, ohne dass die Medien je darüber berichtet hätten: In Bad Kreuznach hat ein „Mann“ in einem Krankenhaus auf eine Schwangere eingestochen, die Frau lebensgefährlich verletzt und das Ungeborene ermordet. Sollten irgendwelche Bad Kreuznacher diese Tat als besonders verabscheuungswürdig erachten und der politisch inkorrekten Meinung sein, dass man früher nicht ständig so etwas erlebt hat und dass das irgendwas mit der Großzügigkeit der Kanzlerin der Herzen zu tun haben sollte, droht ihnen derAufschlag der gesamten kamerabewehrten linksmedialen Inquisition von Dunja Hayali bis Klaus Kleber und ein Gratis-Konzert von irgendwelchen Hassparolen grölenden Fischköppen aus der MP3-Sammlung des amtierenden Vizekanzlers.

Die „Kampf gegen rechts“-Walze würde auch Bad Kreuznach gnadenlos überrollen, also überlegt, wertes Gevölke, ob ihr in den Fokus der Antifa geschoben und durch Toleranzdemonstrationen befriedet werden wollt. Diese Inquisition wartet nur darauf, endlich wieder einen Mord instrumentalisieren zu können, um unter dem Vorwand, gegen einen sowieso nirgends geäußerten „Generalverdacht“ zu kämpfen, ihren aggressiven Gutterror auf eure Straßen zu tragen. Und wagt es ja nicht, im Angesicht der Kameras einen pöbelnden Kollegen des Messerstechers vom Platze zu jagen, sonst wird Bad Kreuznach erleben, wie schnell es geht, dass man auf Weisung der Regentin zu Chemnitz erklärt wird. Gehen Sie weiter, es ist nichts geschehen, sonst kommt die „Zivilgesellschaft“ vorbei, zur Not mit Bussen von den Grünen und der Linken auf eure Steuerkosten aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengekarrt.

Neben der eigentlichen Tat des „afghanischen Asylwerbers“, dessen Werben in jedem noch halbwegs normalen Staat der Erde mit sofortiger Wirkung ein „ehemalig“ davorgesetzt bekommen würde, erregt auch das Menschenbild unserer Justiz Würgereiz. Um jeder Person, die mit dem Schlachtruf „Mein Bauch gehört mir!“ ohne nachzudenken alles darin herumstochern lassen kann, was ihr gerade zwischen die Beine kommt, selbst wenn sie zu blöd zum Pillefressen ist, auch die legale Möglichkeit zu geben, das eigene Kind zu ermorden, solange seine Augen noch kein Sonnenlicht gesehen haben, erklärt man Ungeborene einfach zu Dingen, denen man die elementaren Menschenrechte abspricht.
Und da sie keinerlei Existenzrecht besitzen, verhindert die Gesetzgebung damit, dass der brutale und kaltblütige Mörder eines Ungeborenen wegen Mordes belangt werden kann.

Und so wird der Afghane nicht nur lustig weiter um Asyl werben im die Regeln des Zusammenlebens täglich neu ausverhandelndsten Deutschland aller Zeiten, nein, er wird auch nur wegen „vollzogenen Schwangerschaftsabbruches“ und nicht wegen Mordes an einem ungeborenen Menschen angeklagt.
§ 218 StGB dazu:
1. Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Handlungen, deren Wirkung vor Abschluß der Einnistung des befruchteten Eies in der Gebärmutter eintritt, gelten nicht als Schwangerschaftsabbruch im Sinne dieses Gesetzes.
2. In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
    • gegen den Willen der Schwangeren handelt oder
    • leichtfertig die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung der Schwangeren verursacht.“
Sechs Monate bis fünf Jahre. Folgt die Justiz weiter der bisherigen Schiene der Rechtssprechung (die bisweilen stark in Richtung Rechtsbeugung tendiert), dann wird der Gute wahrscheinlich in einem halben Jahr zu maximal zwei Jahren verknackt, davon 18 Monate auf Bewährung und die U-Haft voll angerechnet, so dass er keck lachend aus dem Gerichtssaal spazieren kann, sich vom Sozialamt die nächste Tranche Dhimmisteuer abholen und ein neues Messer kaufen als Ersatz für jenes, das bei der Polizei in der Asservatenkammer vor sich hin modert.

Mildernd wir die RichterIN auf Antrag der VerteidigerIN wohl anrechnen, dass es laut Medienaussagen schon vorher einen Streit mit der jungen Polin gegeben haben soll und die Folklore des armen traumatisierten Schutzerflehenden ihn zu einer Affekthandlung trieb, auf die er voll tränenreicher Reue mit Dackelblick zurückschaue...

Vollidioten

von Fragolin

Als Privilegierter in fast schneefreier Südlage habe ich mich mangels Teilhabe nicht über die momentane Schneelage geäußert. Einer Bekannten, die nahe Eisenerz eine volle Stunde brauchte, den weißen Hügel vor ihrem Haus wieder in ihr Auto zu verwandeln, nur um eine Viertelstunde und zwei Kilometer später zu erfahren, dass sie sowieso nicht weiter fahren kann, weil die Straße wegen Lawinengefahr gesperrt ist, schickte ich zur Aufmunterung ein Foto von meinem leuchtend grünen Garten unter einer strahlenden Sonne. Müßig zu erwähnen, dass der Aufmunterungserfolg eher bescheiden ausfiel.
Doch heute vernahm ich Folgendes aus der „Tiroler Tageszeitung“:

Während zwei Deutsche im Alter von 27 und 29 Jahren nach Absetzen des Notrufes den Rat der Leitstelle befolgten und auf die Bergrettung warteten, setzten zwei 20-jährige Salzburger ihre Abfahrt in Richtung Horbergschlucht fort — trotz Warnungen der Deutschen. Kaum waren die beiden Deutschen in Sicherheit gebracht, alarmierten auch die Salzburger die Rettungskräfte. Eder und seine Kollegen mussten sich eine weitere Stunde lang durch teilweise brusthohen Schnee kämpfen.
In dieser Zeit haben sie viermal angerufen und wollten wissen, wann sie endlich gerettet werden", erzählt Eder. Auf die Gegenfrage, weshalb sie sich überhaupt in derart unwegsames Gelände begeben hatten, seien die Bergretter am Telefon angeschnauzt und beschimpft worden. Eine Erklärung für dieses Verhalten hat Eder nicht. „Entweder sind die leer im Kopf, oder ich weiß nicht", meint er verärgert. Der gesamte Einsatz dauerte letztlich fünf Stunden und konnte gegen 21 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden.“

Was ist mit denen los? Was ist da falsch gelaufen? Wie dumm muss man sein, um erst bei Lawinengefahr abseits der Pisten herumzublödeln, dann auch noch den Anweisungen der Bergrettung zuwiderzuhandeln, denen stundenlange Einsätze unter Lebensgefahr zu bescheren und die dann auch noch blöd anzupöbeln? Wären die Bergretter nicht so ehrenwerte Menschen, hätten sie umdrehen müssen und die Idioten einfach verrecken lassen.

Ich habe mal wieder einen Wunsch zu äußern: es möge teuer werden!
Denen würde ich eine Rechnung präsentieren, die sich gewaschen hat!
Und die Versicherung soll sich wegen grob fahrlässigen Verhaltens die kompletten Bergungskosten zurückregressieren. Bis auf den letzten Cent.
Was für Vollidioten!

Samstag, 12. Januar 2019

Nachtreten

von Fragolin

Wenn man glaubte, die Häme der Medien und Politiker über den blutend am Boden liegenden Magnitz wäre ausreichend gewesen, der hat den Grad des Hasses gegen die AfD und deren Erfolg noch nicht realisiert. Jetzt wird genüsslich nachgetreten. Wetten, da kommt noch mehr?
Ich bin gespannt, was die noch alles ausgraben und über ihm auskippen werden.

Warum nicht


... an einem 12. Jänner*) die 12. Symphonie von Wolfgang Amdadeus Mozart hören? Eh voilà — hier ist sie:






*) ich weiß, ich weiß — für Piefkes: »12. Januar«. Mir gefällt trotzdem » 12. Jänner« einfach besser ...

ABC

von Fragolin

Heute nochmal ein kleiner Rückblick auf den Fall mit dem verletzten Bürgermeister von Altena.

Am Anfang mal die offensichtliche und in einigen medialen Randnotizen erwähnte Wahrheit: Der Täter war in einer verzweifelten Situation. Er lebte im wirtschaftlichen Ruin, also jenem Zustand, den die Antifa jedem Andersdenkenden wünscht und gelegentlich auch vermittelt. Inwiefern er das hätte aus eigener Kraft ändern können und nur zu unfähig, zu depressiv oder zu unmotiviert war, etwas dagegen zu unternehmen, weiß ich nicht. Ist auch zweitrangig.
Er stand vor der Delogierung, man hatte ihm bereits Strom und Wasser abgedreht. Und das in einer Stadt, die leerstehende Wohnungen (die es dort ausreichend gibt) an Einwandernde respektive „Flüchtlinge“ vergeben hat, die auch nichts dafür bezahlen und denen Strom und Wasser geschenkt wird. Weil man sie ja nicht verdursten lassen kann.
Den Einheimischen aber sehr wohl.
Dass man diesem Mann mit der Parole, die Menschlichkeit gebiete Hilfe, klar gemacht hat, dass er, dem man diese Hilfe verwehrt, also kein Mensch für die Politik ist, haben die Abgehobenen bis heute nicht realisiert.

Gibt das die Legitimation für einen Mordversuch? Nein, aber eine erste Erklärung der Lage.
Den Mordversuch gab es nämlich nicht.
Es gab eine Drohung. Und zur Unterstreichung der Drohung hielt der Täter dem Bürgermeister das Messer an den Hals. Der Dönerbudenbesitzer entwand ihm das Messer, es rutschte ab und gab einen kleinen Ritz in der Haut, der mit einem Pflaster versehen wurde und fertig. Man muss sogar hinterfragen, ob das Eingreifen des Besitzers nicht sogar erst zur Verletzung geführt hat, aber das ist irrelevant, weil in dieser Situation eine vollkommen verständliche Reaktion. Und der Ritz eigentlich kaum der Rede wert. Die Drohung, der psychische Schock, mit einer Waffe am Leben bedroht zu werden, bleibt.
Und das war auch die eigentliche Straftat.
Doch was wurde daraus?

Andreas Hollstein hat einen Integrationspreis bekommen – und ein Messer in den Hals.“
So posaunte der „Tagesspiegel“ in einem reißerischen Artikel.
Dann zieht er ein Messer und stürzt auf Hollstein“, fabuliert man weiter und muss auch noch die Heldentat der türkischen Lebensretter beschreiben, ohne die der Spaß nur halb so korrekt wäre.
Am Abend ziehen sie mit einer Lichterkette durch die Stadt, 400 alte und neue Altenaer, die sich an den Händen halten.“
Polemik kann nicht schaden, der Tagesspiegel lebt davon...

Aber es ist ja nicht so, dass sich das der Tagesspiegel alles aus den eigenen Fingern gesogen hat. Da haben auch die Behörden und der Bürgermeister selbst ordentlich die Trommel gerührt. Auf „t-online“, dem größten Portal der Ströer-Gruppe, deren Aufsichtsratsvorsitzender ein alter McKinsey-Kämpfer ist (in diesen Kreisen scheint eine Art Karriere-Inzucht zu herrschen), einem immer gerne willfährigen Verlautbarungsorgan derer Vertragspartner aus dem politischen Bereich, verlautbart aus Kreisen der Polizei und Staatsanwaltschaft auf Geheiß der Wahrung des Narrativs:
Die Polizei geht davon aus, dass der Angriff politisch motiviert war.“
Die Polizei konnte das mit einer so hohen Geschwindigkeit feststellen, dass sie ihren eigenen Erkenntnisstand mit wehenden Wimpeln überholt hat. Nachträglich hat sich eben herausgestellt, dass es nicht so ist.
Hollstein sei Opfer geworden, weil er durch besonderes Engagement für Flüchtlinge in Erscheinung getreten ist, sagte der Leiter des Staatsschutzes, Andre Dobersch, in Hagen.“
Komisch, da wird der Leiter einer Ermittlungsbehörde gefeuert, weil er die Wahrheit sagt, und ein anderer, der offensichtlich gelogen hat (ich lese da nichts von „mutmaßlich“, man hat festgestellt und verurteilt, wie es passt, also einfach gesagt, was ist, so dass genau das ist, was gesagt wurde – egal, ob es irgendwo die Realität streift.) bleibt seelenruhig im Amt. Lerne: es kommt nicht auf den Wahrheitsgehalt an, sondern auf die Kompatibilität mit der Herrschermeinung.
Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes. Er habe in Tötungsabsicht und aus niederen Beweggründen gehandelt, sagte ein Sprecher.“
Auch hier: kein mutmaßlich. Obwohl es eine Fehleinschätzung war und die Staatsanwaltschaft die Mordanklage zurückziehen musste, weil es eben keine Tötungsabsicht und keine niederen Beweggründe und auch keine politischen Absichten gab.
Aber man lieferte den Medien genau das Futter, das in die politische Agenda passte.
Laut Staatsanwaltschaft fügte der 56-jährige Attentäter dem Bürgermeister eine rund 15 Zentimeter lange Schnittwunde am Hals zu.“
Die er dann mit einem etwa 5 oder 6 Zentimeter großen Pflaster komplett überklebte.
Man beachte die Quelle dieser alternativen Fakten: die Staatsanwaltschaft.
Der Mann sei mit 1,1 bis 1,2 Promille alkoholisiert gewesen und habe in der Vergangenheit psychische Probleme gehabt.“
Aber die falsche Nationalität (fast hätte ich gesagt „Stoßrichtung“), also gilt das nicht und wird auch nicht weiter erwähnt.

Die „Wolfsburger Allgemeine“, die sich brüstet, „Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland“ und damit auf der sicheren Seite der Wahrheitsbewahrer und Fäknjuhsbekämpfer zu sein, titelt:
Der Hass und das Attentat auf den Bürgermeister“
Darunter werden die alternativen Fakten der Behörden wiedergekäut.
An der linken Seite seines Halses klebt ein großes weißes Pflaster, darunter klafft eine 15 Zentimeter lange Schnittwunde...“
...wie erwähnt vollkommen bedeckt von einem viel kleineren Pflaster. Aber wer kennt sich schon mit diesen Maßeinheiten aus? Dezimeter,Zentimeter, Millimeter, Nanometer – alles das Gleiche, oder?
Und:
Wieder ist ein Kommunalpolitiker wegen seiner flüchtlingsfreundlichen Haltung zum Ziel von Hass und Gewalt geworden.“
Nein.

Aber die Tatsache, dass der Täter sich darüber aufregt, dass die Stadt ihm Strom und Wasser abdreht, aber wildfremden Leuten all das großherzig schenkt, wird in der „Süddeutschen“ in gewohnter Optimierung der Fakten zu:
Als Motiv für seine Tat nannte er die Flüchtlingspolitik des Bürgermeisters, dieser hatte mehr Geflüchtete in der Stadt aufgenommen als laut Verteilschlüssel nötig.“
Nein, nannte er ganz offensichtlich nicht. Mit keinem Wort. Und ich gehe jede Wette ein, dass der gar nicht wusste, welche Zahl in welchem „Verteilschlüssel“ steht.
Aber auch der Herr Bürgermeister selbst holte, angeblich halbtot gestochen, sofort auf einer PK zu einem polemischen Rundumschlag aus; man muss das Wasser auf die Bohnen kippen, solange es noch kocht.
Dieser (Anm.: der Angreifer) sei lediglich ein Werkzeug. Verantwortlich für die Gewalt und die Verrohung der Gesellschaft seien jene, die Hass säten, besonders in den sozialen Medien. Dieser sickere dann in "simple Gemüter" ein; dazu zähle er auch den Angreifer.“
Verantwortlich für diesen Akt der Gewalt war aber die Verzweiflung eines Menschen, der nicht in den Genuss der liebevollen Versorgung durch die Stadt kam, bei anderen aber zuschauen musste, wie man dafür sorgte, dass es ihnen an nichts mangele. Anstatt das „simple Gemüt“, das offensichtlich nicht in der Lage ist, sein Leben in den Griff zu bekommen, zu unterstützen, wird es rausgeschmissen.
Man rettet den Fernsten und lässt den Nächsten fallen. So macht man sich eben keine Freunde.

Die „Lokalstimme“ verdrehte den Sinn der Aussage folgendermaßen:
Als Grund für den Angriff sollen die zusätzlich freiwillig aufgenommenen Flüchtlinge von dem Täter genannt worden sein.“
Falsch. Wissen wir schon.

Okay, was hat dieses geschehen von vor mehr als einem Jahr mit heute zu tun?
Ganz einfach, ich wollte nochmal aufzeigen, wie das damals lief: Es wurde eine zweifellos verdammenswerte Aktion eines Verlierers vom untersten Rand der Gesellschaft zu einem Mordversuch aufgebauscht, es wurde aus einem kleinen Hautkratzer eine gigantische Wunde mit der Länge des halben Halsumfangs, das Messer berührte nicht kurz den Hals bei dem Versuch, es abzuwehren, sondern wurde tief in den Hals gerammt, das Motiv war Fremdenfeindlichkeit und Hass gegen jemanden, der ein gutes Herz für Flüchtlinge hat und nicht einfach nur Wut auf den Vertreter jener Stadt, die dem Angreifer gerade Strom und Wasser abgedreht hatte, um sie Fremden zu schenken – eine Märchenstunde ohnegleichen.
Niemand, absolut niemand in den Redaktionsstuben der Medienhäuser die größer sind als kleine Blogger-Keller kam auf die Idee, die Angaben zu bezweifeln, zu hinterfragen oder gar, nachdem man eindeutig sehen konnte, dass zum Glück nichts Gröberes passiert war, zu Relativieren, Abzuwiegeln oder gar das Ganze als kleinen Unfall schönzureden.

Und jetzt kommen wir zu Bremen.
Im Gegensatz zu Hollstein, der kurz nach der Tat quietschfidel mit einem kleinen Pflaster bei einer Pressekonferenz erschien, wurde Magnitz mit geschwollenem Auge und mehreren großen Platzwunden am Kopf gefunden. Es kursierte kurz eine Geschichte von irgend einem Bauarbeiter, der ein Kantholz gesehen haben wollte (und die Platzwunde am Kopf sah auch passend aus) und natürlich wurde sofort von einem Mordversuch ausgegangen.
Allerdings nur von seinen Parteikollegen von der AfD.
Der Rest sah „nur“ eine Gewalttat, die zwar nicht ausdrücklich begrüßt wurde, aber von vielen Seiten irgendwie schon hämisch als wohlverdient dargestellt. Und jetzt kreisen alle Medien nur noch um ein Thema, und die Behörden sekundieren ungewöhnlicherweise mit dem Video einer Überwachungskamera, nämlich dass doch eigentlich alles viel harmloser war und schon fast nur noch wie ein Unfall, ein Hoppala aussieht, das die bösen Rechten eben nur „instrumentalisieren“ wollen.

Man beachte die unterschiedliche Berichterstattung. In beiden Fällen eine Körperverletzung, in beiden Fällen ein Politiker das Opfer. Bei dem einen wird dramatisiert und politisiert, bei dem anderen abgwiegelt und relativiert. Man stelle sich vor, ein Gauland hätte zu Hollstein gesagt: Naja, wenn man Fremde hätschelt und Einheimische auf die Straße wirft, dann hat das schon mal Konsequenzen. Kopfkino vom Feinsten.

Geben wir den Medien noch drei Tage, und dann erfahren wir wahrscheinlich, dass das Ganze nur ein Unfall war und der Vermummte herbeispringen wollte, um dem alten mutmaßlich alkoholisierten Nazi zu helfen; ja, so wurde sogar Schlimmeres verhindert. Der als "Angreifer" Denunzierte sollte die Lebensrettermedaille bekommen.
Nein, das ist keine Ironie.
Das ist Sarkasmus.
Der Wein, mit dem man die Realität in Merkeldeutschland schlucken muss, damit man nicht daran erstickt, wird täglich saurer.

Um das im Titel angedeutete ABC voll zu bekommen und noch etwas Essig in den Wein nachzukippen, nach Altena und Bremen noch ein Hinweis auf Chemnitz.
Was war da passiert?
Nazihorden, die durch die Stadt marodieren?
Hetzjagden auf Ausländer?
Eine Eskalation rechter Gewalt gegen die selbstgefühlte „Zivilgesellschaft“ und ihre Neumitglieder, die nur durch fröhliches Ansingen der Rassisten durch tolerante Antifaschisten gebannt werden konnte ?
All das wurde kolportiert, all das wurde wochenlang bis zum polemischen Exzess des „Nazilandes Sachsen“ hochstilisiert.
Aber genau das fand nicht statt. Außer dem fröhlichen Ansingen mit menschenverachtendem Hassgegröle.
Das Einzige, was wirklich stattfand, war ein brutaler Mord, begangen von seit Monaten durch die Stadt marodierenden und Einheimische anpöbelnden und jagenden „Geflüchteten“.
Erinnert sich noch jemand?
Weiß das noch jemand in den Redaktionsstuben?
Erstaunlich, wie sich Fakten niederbrüllen lassen, bis man sie im Getöse vergisst.