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Donnerstag, 16. Juli 2026

Dr. Ron Paul : Cold War Biases Doom Effective Russia Policies Today

von kennerderlage
 
 
"The legendary" Dr. Ron Paul, erstmals zu Gast bei Daniel Davis! Ein beeindruckendes Interview zum Iran-Krieg und seinen Folgen in der Weltwirtschaft und vor allem zur unausrottbaren Cold-War-Mentality, die bis heute jede Verbesserung der Beziehungen der USA (und des Westens insgesamt) zu Russland vergiftet!
 
 
Unter den vielen Kommentaren unter dem Video finde ich einen ganz besonders bemerkenswert, denn er betrachtet das Problem unter einem anderen Blickwinkel:
@HEGEMONIX
I'm not sure it's Cold War holdover attitudes, though there is some of that. The problem is that the operating system of the US is Western Liberalism. It was Liberalism vs the Nazis, Liberalism vs the Soviet Communists and now, in deepest irony, Liberalism vs. Russian Orthodox Christianity. The roles of the Cold War powers have essentially reversed to the extent that Liberalism was seen as the flagship of Christianity during the Cold War 1.0. Now, paradoxically, Liberalism has taken on the role of the Bolsheviks or the Nazis against Christianity in the present Cold War 2.0. It's unbelievable to the American electorate and the American elite are in denial, having sold their souls to their ideologies and never being able to believe that their alleged enemies are sincere in their beliefs. And it's a mess.
 
 

Mittwoch, 3. Juni 2026

End The Fed !

by  Meme Dept. 




Freitag, 27. März 2026

Eine in der Theorie sicherlich interessante Diskussion

von LePenseur
 
 
... führten zwei ausgewiesene Experten (und Uniprofessoren) zur (nicht umgesetzten) von Milei in seinem Wahlkampf angekündigten sofortigen Schließung der argentinischen Zentralbank. Man kann hier die beiden Schluß-Statements der Kontrahenten, Prof. Jörg Guido Hülsmann (Universität Angers) und Prof. Philipp Bagus (Universidad Rey Juan Carlos, Madrid) mit durchaus erklecklichem Erkenntnisgewinn nachlesen.
 
Die geopolitische Dimension eines solchen Schrittes wurde von beiden Geld- und Konjunkturtheoretikern nicht einmal ansatzweise thematisiert. Denn egal, ob man bei einer Schließung der argentinischen Zentralbank von einem deflationären oder (hyper-)inflationären Szenario ausgeht: die damit einhergehende Demonetarisierung der lokalen Währung, also des argeninischen Peso, führt dazu, daß der Bevölkerung Argentiniens faktisch nur die Flucht in den US-Dollar übrigbleibt. Ein Flucht, die aufgrund des schon längst bestehenden Mißtrauens in den Peso sicherlich schon von vielen (vermutlich sogar den meisten) Argentiniern schon "freiwillig" teilweise vorweggenommen wurde.
 
Aber: durch den faktisch erzwungenen Wegfall einer lokalen Verrechnungswährung wäre die Nachfrage nach US-Dollar auf einmal um ein Vielfaches größer: waren es bisher die Erwägungen, seine Ersparnisse in einer immer noch verhältnismäßig "werterhaltenderen" Währung, dem US-Dollar, zu parken, so wäre nun der gesamte Geldtransaktionsbedarf aller Argentinier durch US-Dollar zu decken! Und das ist natürlich ein weitaus größeres Volumen als die Summe der "Notgroschen" (der kleinen Leute) bzw. der "Investitions-Reserven" (der Unternehmen und Kapitalbesitzer)!
 
Nachtigall, ick hör dir trapsen! Wer wäre denn der Profiteur einer solchen blitzartig einsetzenden Nachfrage nach US-Dollars? Die USA, genauer: ihre Zentralbank, ihre Regierung, ihre regierungsnahen Konzerne! Und genau auch deshalb  bezeichnete ich diesen Javier Milei schon mehrfach als Mogelpackung!
 
Kein Wunder, daß er bei vielen als Heilsbringer und Wunderwuzzi gefeiert wurde, versprach er doch, durch die faktische oder sogar gesetzliche Demonetarisierung des Peso die Dollar-Nachfrage zu beleben — und was wäre süßer als Honig und Honigseim (um alttestamentaische und daher im Geldwesen nicht unbekannte Jubeltöne zu zitieren ...) für all jene Reichen, die angesichts der explodierenden US-Verschuldung und des sie begleitenden Vertrauensverlustes in die US-Währung Gefahr für ihre Barschaften witterten!
 
Daß derselbe Milei auch noch auf Konfrontation zur BRICS-Statengruppe ging und sich dafür — aus seiner Familiengeschichte allerdings nicht ganz unerwartet — als getreuer Gefolgsmann der USrael-Gruppe andiente, komplettiert das Bild aufs kenntlichste!
 
In libertären Kreise und Publikationen wurde und wird immer noch das Loblied des wackeren Marktliberalen Milei, des "österreichischen" Ritters ohne Furcht und Tadel, gesungen. Mir war er allerdings immer schon suspekt. Und die vorstehend dargelegten Erwägungen sind nicht geeignet, meine Meinung über diesen Herrn entscheidend zu verbessern ...
 

Freitag, 2. Januar 2026

New Year's resolution

by  Meme Dept. 

 

(Neujahrsvorsatz: Libertäre sind gegen Angriffskriege, egal, wer Präsident ist.)

 

Freitag, 31. Oktober 2025

Libertär vs. liberal

von Helmut


Immer wieder stoße ich auf das Wort "Libertär". Solange es im ursprünglich gemeinten Sinne verwendet wird, ist es ja klar. Allerdings wird diese Bezeichnung oft auch als Schimpfwort oder zumindest diffamierend verwendet. Die Unterschiedlichkeiten sind in weiterer Folge auch in wiki herausgearbeitet:

U.a. kann man hier nachlesen:
„Libertär“ wurde als Adjektiv für anarchistische und sozialistische Utopien verwendet und erst später im klassisch-liberalen Kontext aufgegriffen
Man sollte sich auf jeden Fall die Unterschiede vor Augen führen, vor allem zwischen "liberal" und "libertär".

Hier wird das im Groben skizziert:
Es gibt eine Vielzahl von liberalen und libertären Positionen. Gemeinsam ist ihnen die große Wertschätzung der individuellen Freiheit. Der wesentliche Unterschied besteht im Verhältnis zum Staat. Liberale haben ein differenziertes Staatsverständnis (als Garant und zugleich Gefahr für die Freiheit, weshalb der Staat selbst ausdifferenziert sein sollte z.B. durch Gewalten-teilung), Libertäre ein negatives. Die meisten Libertären lehnen den Staat komplett ab.
(Quelle: https://alexanderdilger.wordpress.com/2015/08/22/liberal-versus-libertaer/)
Zum letzten Satz der kompletten Ablehnung: Wenn man da aber das Kind mit dem Bad ausschüttet, stellt sich für mich die Frage nach der Landesverteidigung, wie man das dann organisieren will. Bürgerwehren in jedem Dorf?

In weiterer Form wird immer wieder auf die "Österreichische Schule der Nationalökonomie" hingewiesen. Aber auch hier lese ich Feststellungen, die ich so nicht nachvollziehen kann, wie z.B. diesen Satz:
Der gerechte Preis werde durch die Marktknappheit bestimmt. (Luis Saravia de la Calle).
Es hat sich doch gezeigt, dass durch oftmals willkürlich herbeigeführte Marktknappheit der Preis in ein ungerechtes Licht gerückt wird. Bestes Beispiel war ja in den 70er Jahren die OPEC.

Wiki schreibt u.a.:
Wegen der zahlreichen unterschiedlichen Strömungen und Positionen lässt sich eine einheitliche Theorie des Libertarismus nicht aufstellen, man kann diese Varianten lediglich beschreiben.Die verschiedenen Richtungen erkennen einander zum Teil nicht als „libertär“ an. Gemeinsame Leitnorm ist die Idee der negativen Handlungsfreiheit.
Stichwort negative Handlungsfreiheit. Fällt so etwas auch darunter?
 

Da immer wieder Kommentare hereinkommen

von LePenseur
 
 
 ... die aus Unwissenheit (an die ich freilich nur in seltensten Fällen glaube!) oder — mir weitaus wahr-scheinlicher vorkommend — aus der polemischen Absicht heraus, den Begriff "libertär" zu diskreditieren und auf Dauer negativ zu konnotieren, aus jedem nur erdenklichen Anlaß höhnisch "die Libertären" für Dinge verantwortlich machen nzw. ihnen ideologisch andichten, die mit dem, was als "Libertarismus" bezeichnet werden kann, nicht das geringste zu tun haben!

In einem Aufwaschen wird dann oft auch gleich Trump als "libertär" bezeichnet, was er mit Sicherheit nicht ist, um auf diese Weise zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Ich erlaube mir zu diesen beiden Themen einen hervorragenden Artikel unseres Kollegen Friedrich Dominikus zu Lektüre zu empfehlen:
Um es festzuhalten: über Trump
 
Ich führe den Blog aus mehreren Gründen, einer der zentralsten: Minimierung des Staates, selbstverständlich (auch) weltweit. Somit ist es natürlich wichtig, auch die USA und deren obersten „Indianer“ zu behandeln. In diesem Blog ist auch Trump ein wiederkehrendes Thema: 
https://www.q-software-solutions.de/blog/?s=Trump

Hier ein Eintrag von vor der ersten Wahl:
https://www.q-software-solutions.de/blog/2016/11/well-well-well/?highlight=Trump 
 
Und hier meine sehr frühe Meinung:
https://www.q-software-solutions.de/blog/2017/05/meine-meinung-zu-trump/?highlight=Trump

Zitat: „Weil das geht, nimmt natürlich die Politik Einfluss auf die Justiz. Das ist einfach falsch. Auch sollte sich ein Präsident, was Gesetzesvorstöße angeht, eigentlich zurückhalten. Was aber die Leute auch wieder nicht gut fänden, weil dann der Präsident nichts macht. Alles ändert aber am Fakt nichts, daß es eben keine Gewalttrennung gibt.
(Hier weiterlesen)
Der Artikel datiert zwar von Jänner 2025, hat aber nicht an Aktualität und Zutreffen verloren! Die Lektüre lohnt sich!

Mittwoch, 29. Oktober 2025

Sonntag, 12. Oktober 2025

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (167)

 

 
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Dienstag, 7. Oktober 2025

Schön langsam dämmert es einigen Libertären

von LePenseur
 
 
... daß dieser Professore Javier Milei, als erster "libertärer" Präsident der Welt gehyped, eine Mogelpackung ist. Das an sich höchst schätzenswerte Magazin eigentümlich frei, das ihm bisher Lobeshymnen spendete, veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgabe einen nicht unkritischen Artikel (leider hinter der Bezahlschranke) über diesen Herrn, dessen Vater übrigens einen etwas längeren Namen trug, nämlich Mileikowsky. Und das war, ganz zufällig, auch der Name von Bibi Netanyahus Vater: Benzion Mileikowsky, der (wie viele andere) seinen Namen aus Anlaß der Übersiedlung nach Palästina änderte, in "Netanyahu". Der Großvater Netanyahus war ein gewisser Nathan Mileikowsky, ein führender Hardcore-Zionist der frühen Stunde ...

Im Internet wurde spekuliert, ob Javier und Bibi vielleicht verwandt sein könnten. Mag sein, mag nicht sein ... es ist aber ziemlich belanglos! Was hingegen gar nicht belanglos ist: Milei verfolgt eine ganz eindeutig pro-zionistische Linie in seiner Außenpolitik. So will er die argentinische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen (wie der von reichen Zionisten im Wahlkampf finanziell unterstützte Trump es bereits getan hat) und wählte für seinen ersten Auslandsbesuch als Staatspräsident kein wichtige Nachbarland, sondern ausgerechnet ... Israel, wo er (wie schon Trump) unverbrüchliche Unterstützung der zionistischen Agenda versprach.

Ein libertärer Zionist ist aber ein Unding — etwa so, wie ein monarchistischer Leninist oder ein pazifitischer Nazi! Das gibt's einfach nicht und wenn man sowas verklickern will, dann schrillen bei mir die "Humbug"-Sirenen gellend laut ...

Nun also haben also auch naive libertäre Gemüter begriffen, was Autoren unseres Blogs, insbes. Kollege kennerderlage, bereits seit zwei Jahren schrieb: der Mann ist eine Mogelpackung: (1) (2).

Schön, daß endlich auch eigentümlich frei draufgekommen zu sein scheint ...

Dienstag, 29. Juli 2025

The Libertarian Answer

by  Meme Dept. 



Freitag, 4. Juli 2025

"Javier Milei Is a Neocon"

von kennerderlage
 
 
Meine Rede! Dass ich Milei nur als angeblichen Lbertarian ansehe, schrieb ich schon am 8. Dezember 2023. Dass er sich auf geradezu ekelhafte Weise an Zionisten und Israel-Lobby=Neocons in den USA ranschmeisst, kann man in einem informativen Artikel von Oscar Grau nachlesen:

In April 2024, Javier Milei, current president of Argentina, said that his guiding stars were the well-known libertarian thinkers Murray Rothbard and Hans-Hermann Hoppe. Milei’s foreign policy and interventionist views suggest quite otherwise. Nevertheless, in September 2024, economists Philipp Bagus and Bernardo Ferrero (B&F) argued that Milei is not a neocon, but indeed a libertarian.

Strange enough, in parallel, Milei’s statements proving his support for American-Zionist imperialism are all over the place. Here are just a few of them until September 2024:

Israel, I consider such an ally that I’ve said that I will move the embassy from Tel Aviv to Jerusalem.

I’ve indicated my alignment with the United States, with Israel and with the free world… I’m not willing… to establish relations with those who don’t respect liberal democracy… individual freedoms… and peace.

I argued… to endorse Israel’s right to legitimate self-defense… whatever [Israel] is doing, it is doing it within the rules of the game… Israel is not committing a single excess… despite the excesses committed by Hamas’ terrorists.

It’s so important to understand the link of freedom with Israel… because it’s a people… that has achieved… the conjunction between the spiritual and the material, and that spiritual-material harmony generates progress.

I consider the United States as an ally, regardless of whether it’s governed by a Democrat or a Republican.

[On the protests against the genocide in Gaza] I find the anti-Semitic behavior that is taking place in some [American] universities aberrant…

We stand on the right side of history… on the side of Israel… of the United States… of the West… and we’ll use all resources to defend ourselves against terrorists.

[At the UN]… it has been systematically voted against the State of Israel, which is the only country in the Middle East that defends liberal democracy.

 (Hier weiterlesen)

Mit einem Wort: Milei ist eine Mogelpackung. Wie auch Trump. Von den globalistischen "Eliten", die eine konzertierte Weltherrschaft von Londoner City, Wall Street und Jerusalem ersehnen, mit der sie alle anderen zu ihrem (nicht deren!) Profit arbeiten lassen und sie aus dem Hintergrund die Marionetten steuern, mit denen sie dem tumben Volk vorgaukeln, eine "Wahl" zu haben. Dazu hat unser Blogchef schon vor Jahren das ideal treffende Bild gepostet (den Nicht-Oesterreichern als kleine Hilfe dazugesagt: die beiden Politruks, die sich am Wahlabend vor Lachen fast in die Hose pinkeln bzw. grinsend zuprosten, waren Franz Vranitzky (SP und Bundeskanzler) und Erhard Busek (VP und Vizekanzler). Eine Karikatur von Haderer, die mehr von unserer "Demokratie" berichtet als zehn dicke Folianten Verfassungsrechtslehre!

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PS: der damalige Artikel aus dem Jahr 2010 (!), aus dem das Bild stammt, ist heute immer noch aktuell und lesenswert.


Sonntag, 23. Februar 2025

Hier noch mal eine Wahlhilfe für Liberale

Gastkommentar
von Dragonfly
 
 
 
 

Samstag, 21. Dezember 2024

Was das Wort "libertär" bedeutet und was nicht

von LePenseur
 
 
Immer wieder versuchen Trolle, die unseren Blog heimsuchen wie Ungeziefer die Rosen in meinem Garten, Begriffe wie "libertär", "Libertarismus" in eine rechtsextreme Neonazi-Ecke zu rücken, um solcherart ihre einfältigen Propadandasprüchlein ein bisserl aufzuhübschen. Nun hat das deutsche Ludwig v. Mises-Institut dankenswerterweise einen Artikel von Prof. Thorsten Polleit veröffentlicht, der wirklich profund erklärt, was "libertär" bzw. "Libertarismus" tatsächlich bedeutet — und was eben nicht. 
 
Ich gebe mich natürlich keiner Illusion hin, daß die verleumderische, vorsätzliche Fehlattribuierung dieser Begriffe dadurch aufhören wird (denn Trolle werden schließlich dafür bezahlt, auch bei hoffnungslosem Argumentationsnotstand weiterzutrollen!) — aber sie werden eben in Zukunft unter Verweis auf den Artikel (oder auch ohne solchen Verweis, einfach so) gelöscht.

Achtung, Libertarismus! Was das Wort ‚libertär‘ bedeutet, und was es nicht bedeutet
von Thorsten Polleit und Andreas Tiedtke

In der Hauptstrom-Presse ist nun das Wort libertär beziehungsweise das Substantiv Libertarismus aufgetaucht. Worte, die es im angelsächsischen Sprachschatz, vor allem im US-amerikanischen, schon lange gibt. Hier spricht man von libertarian beziehungsweise libertarianism. Dass das Wort libertär nun in der deutschsprachigen Presse die Runde macht, liegt vermutlich am argentinischen Präsidenten Javier Milei.

Er ist seit dem 10. Dezember 2023 im Amt und ist gewählt worden mit dem Versprechen, der argentinischen Bevölkerung Freiheit und Wohlstand zurückzugeben. Und zwar mit einem Reformprogramm, das es in sich hat: Geht es nach Javier Milei, soll der Staat (wie wir ihn heute kennen) auf das Stärkste ausgedünnt, am besten ganz abgeschafft werden.

Sein Politikprogramm (genauer: sein Antipolitik-Programm) sorgt mittlerweile überall auf der Welt für Schlagzeilen. So hat Milei sich bereits mehrfach mit Elon Musk und auch dem erneut gewählten US-Präsidenten Donald J. Trump getroffen — und, wie es scheint, beide verstärkt mit libertären Ideen in Kontakt gebracht.

Die Bedeutung von ‚Libertarismus‘

Was bedeutet nun aber libertär beziehungsweise Libertarismus? Das ist einfach erklärt: Libertarismus ist ein Programm für die Schaffung und den Erhalt der Freiheit des Einzelnen in der Gemeinschaft. Zentral für den Libertarismus ist das Nichtaggressionsprinzip (Englisch: Non-Aggression Principle): Niemand darf ungebetene Aggression und Gewalt gegen andere Personen oder deren Eigentum ausüben.

Nun: nicht ohne Grund bezeichnet sich der LePenseur-Blog nicht einfach als "libertär", sondern führt eine Begriffs-Trias in seinem Blogtitel: 

LIBERTÄR - KONSERVATIV - NONKONFORMISTISCH

"Libertär" alleine ist daher ebenso unzutreffend, wie es "konservativ" alleine wäre — und von einem bloßen "Nonkonformismus" hätte auch keiner was, denn er ist nur Ausdruck einer Unwilligkeit, sich den Ansichten anderer servil zu unterwerfen!

Libertäre reinsten Wassers vertreten nach meiner Meinung eine bloße "Schönwetter-Weltanschauung", der gegenüber das Leben das recht uncharmante Erfordernis zu bewältigen hat, auch unter Sturm und Regen zu funktionieren! Deshalb: "konservativ". Denn das ist keine Ideologie, kein Wolkenkuckucksheim (zumindest dann, wenn man das Wort im selben Sinne verwendet wie ich: nämlich als realistisch-nüchterne, skeptische Abwehrhaltung gegenüber Neuerungssucht, aller Planbarkeitsillusionen und verblasenen Zukunftsaussichten), sondern solides Vertrauen in das, was es bereits bewährt gibt, und von dem man daher besser als bei noch nie Erprobtem hoffen darf, daß es auch weiterhin funktionieren wird.

Beides zusammen, "libertär" und "konservativ", sind zwar nicht der Garant (was ist schon "garantiert" im Leben außer dem Tod?!) von Freiheit, aber doch ein fester Standpunkt, von dem aus sich dafür kämpfen läßt, frei zu sein bzw. es zu werden.

Und für welches Ziel lohnte es sich mehr zu leben ...?

 

Freitag, 19. Januar 2024

What A Speech ...

von kennerderlage
 
 

 
 

Freitag, 8. Dezember 2023

Argentinien: nur ein Happen für die US-"Eliten"?

von kennerderlage
 
 
Auf diesen Punkt bringt ein interessanter Artikel die geopolitischen Implikationen, die die Wahl des (angeblichen) "Libertarian" Millei in Argentinien  erkennen lassen:
Argentinien wird als Abfindung an die USA
übergeben, damit sie die Ukraine verlassen und
keinen Atomkrieg beginnen

Zusammenfassung der dritten Frage aus der «FRAGE-ANTWORT»-SENDUNG 

VOM 27.11.2023

Moderator: Guten Tag, sehr geehrte Zuschauer, Zuhörer und Gäste im Studio! Heute ist der 27. November 2023.

Kommentieren Sie bitte den Sieg des perversen liberalen, proamerikanischen Politikers Javier Milei bei den Präsidentschaftswahlen in Argentinien. Er hat vor, die Zentralbank, das Bildungsministerium, das Gesundheitsministerium und das Verkehrsministerium zu liquidieren, Kinderhandel zu legalisieren, sowie alle JVAs zu privatisieren, bis hin zu der Legalisierung des Besitzes von Sklaven. Kann es sein, dass die Globalisten beschlossen haben, mit Hilfe von diesem Typen auf argentinischem Boden eine Art Versuchsanstalt zu errichten, um das System einer Steuerung der Territorien basiert auf Enklaven der transnationalen Korporationen zu testen? Die pseudoliberale Agenda Mileis passt perfekt dazu.
Durchgeknallt? Ja, sicher auch das. Aber so einige Fragen kommen eben hoch, wenn ein angeblicher "Libertarian" seinem Land das fiat money schlechthin, den US-Dollar, aufzwingen will und auch sonst (s.o.) recht "originelle" Ideen vertritt. Auch wenn die verlinkte Website mit einiger Vorsicht zu betrachten ist: ganz von der Hand zu weisen sind die im verlinkten Artikel vorgebrachten Argumente nicht.

Sonntag, 3. Dezember 2023

Bandenkriege

von LePenseur
 
 
Auf diesen griffigen Titel könnte man einen etwas langatmigen, aber trotzdem lesenswerten Vortrag von Hans-Hermann Hoppe, welcher im jüngsten ef-Magazin erschienen ist, zusammenfassen. Aber lesen Sie selbst, was der Professor zu sagen hat zum Thema 
Der Krieg in der Ukraine aus libertärer Sicht

Rede zur Jahreskonferenz der Property and Freedom Society 2023

Meine Rede im letzten Jahr (siehe ef 227) hier in Bodrum über die Rolle Deutschlands im fortdauernden Krieg zwischen Russland und der Ukraine – oder besser  und genauer: zwischen Russland einerseits und den USA als Chef der Nato, ihren verschiedenen europäischen Vasallen und insbesondere Deutschland und der Ukraine und den Ukrainern als deren Stellvertreter, als deren entbehrliche Werkzeuge, nützliche Idioten und opferbereite Lämmer andererseits – ist bei vielen vermeintlich libertären Menschen aus den ehemaligen sogenannten Ostblockländern nicht allzu gut angekommen.

Während zu unserer Konferenz stets Teilnehmer aus Osteuropa kamen, oft sogar recht viele, sind es diesmal nur sehr wenige. Das finde ich natürlich enttäuschend, aber ich bedaure nicht, was ich im letzten Jahr zu diesem Thema gesagt habe, und ich finde auch keinen ernsthaften Fehler in meiner Analyse. Im Gegenteil, wenn überhaupt, haben spätere Ereignisse wie die Zerstörung der Nord-Stream-Pipeline durch die USA oder in enger Zusammenarbeit mit den USA und das offene und bestechende Eingeständnis von Merkel, Hollande, Macron und Selenskyj, dass die Minsker Vereinbarungen von ihnen nie ernst gemeint waren, sondern nur dem Zweck dienten, der Ukraine mehr Zeit zu verschaffen, um sich für eine militärische Konfrontation mit Russland zu rüsten, meine Argumente weiter gestärkt.
Vieles von dem, was Prof. Hoppe sagt, ist goldrichtig. Trotzdem haftet manchen seiner Thesen jener irreale Hauch von "libertärem Wolkenkuckucksheim" an, der jeden, der die Welt nicht vom Elfenbeinturm eines Universitäts-Lehrstuhls betrachten kann, ein bisserl an die beliebte Fernseh-Show der 70er-Jahre "Wünsch dir was". Die war zwar, wie es sich für eine "zeitgemäße" Show jener Zeiten nach  dem Krawalljahr 1968 geziemte, schön brav links gebürstet, was man Prof. Hoppe nun wirklich nicht vorwerfen kann – aber eine vergleichbare Realitätsnähe aufzeigt. 

So mag die Charakterisierung des Ukrainekonfliks als "Bandenkrieg" zwar eine treffliche Metapher sein, Konfliktmuster "gegen den Strich gebürstet" erkennbar zu machen – doch verdeckt sie ebenso viel, wie sie enthüllt. Geopolitische Konflikte durch Assoziationen mit Berlin-Kreuzberg oder Palermo begreiflicher zu machen, mag funktionieren. Doch aus diesen Vergleichen libertäre Konzepte zu destillieren, die schon in Berlin oder Palermo nicht funktionieren, wirken, auf geopolitischen Maßstab aufgeblasen, nur noch "verblasen" ...

 

Freitag, 5. August 2022

Die Rebellion beginnt hier

by  Westcoasttravler 

 
 

 
 

Mittwoch, 1. Juni 2022

Daß sich sowas jetzt einer noch zu schreiben getraut ...

von LePenseur
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Playing the Hitler Card

Supporters of an aggressive American foreign policy like brain-dead Biden and the gang of neocons who control him reply to critics by playing the Hitler card. They say, “Imagine what would happened if the US stayed out of World War II. Hitler would have conquered the world! This shows why we have to fight against Russia and China now!”

Of course it doesn’t show that, and if we do fight Russia and China, we will destroy the world in a nuclear war. But we should look at their argument in its own terms. Should we have stayed out of World War II? The answer is clear. Yes, we should have, and in seeing why, our best guide is the great Murray Rothbard.
(Hier weiterlesen)
Ein jeder Trottel fühlt sich derzeit bemüßigt, »Putin = Hitler« zu krakeelen. Na klar! Wenn man was aus der Geschichte, wenn schon nicht des Zweiten Weltkriegs, so doch aus der nach demselben gelernt hat, dann das: Propagandalügen wirken! Also lügt man, daß sich die Balken biegen. Irgendwas bleibt immer hängen.

Umso wichtiger ist, daß wenigstens einige unabhängige Meinungen verbreitet werden, damit nicht alles bloß vom Medien-Mainstream — und damit: von denselben Hintermännern, die auch die System-politiker bestechen bzw. erpressen — kontrolliert werden kann.

Murray Rothbard ist als libertäres »Urgestein« und erst recht aufgrund der ethnischen Herkunft wohl unverdächtig, ein »appeaser« gegenüber dem NS-Regime (oder gar »Hitler-Versteher«) zu sein. Aber seine Argumente, warum die USA schon damals besser nicht Kriegsteilnehmer geworden wären, sind natürlich »nicht hilfreich« für die Pläne der Neocon-Kriegstreiber in Washington D.C., schaden dem Profit des Military Industrial Complex' (und der hinter diesem stehenden US-Oligarchen) und dürfen daher nicht gehört werden. 
 
Das tumbe Volk könnt' ja sonst aufwachen und fragen: »Warum sollen wir uns für deren Profit eigentlich schlachten lassen...?«
 
 

Mittwoch, 3. März 2021

Zum Thema Datenschutz

 
... dem Andreas Unterberger jüngst einen etwas ambivalent zu wertenden Artikel widmete, noch ein fulminanter
 
 
Gastkommentar
von elfenzauberin
 
 
Ich gebe Dr. Unterberger vollkommen recht, dass der Datenschutz in der jetzigen Form komplett sinnlos ist. Doch es lohnt sich, diese Thema auch aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Es sei vorausgeschickt, dass ich ein liberaler, oder genauer gesagt ein libertärer Geist bin, der den unbändigen Freiheitswillen einer Ayn Rand bewundert und der ein selbstbestimmtes Leben führen will. Davon sind wir aber meilenweit entfernt. Derjenige, der mich hier massiv einschränkt, ist der Staat, der mir nicht auf Augenhöhe begegnet, sondern mich als Untertan betrachtet, den man nach Belieben ausnehmen kann wie eine Weihnachtsgans.

Das ist nicht so einfach dahingesagt. Wenn ich meine jährliche Steuererklärung abgebe, dann muss ich für jeden lächerlichen Kugelschreiber einen Beleg vorweisen, um ihn steuerlich geltend zu machen. Umgekehrt besteht seitens des Staates diese Rechtfertigungsplicht nicht. Der Staat kann in Wahrheit machen, was er will. Und wenn ich an den Sager von Mikl-Leitner (ÖVP) erinnern darf ("Her mit der Marie, her mit dem Zaster"), dann weiß man, wie die Mehrheit unserer Volksvertreter ticken.

Insofern wünsche ich mir keinen effizienten Staat, denn ein solcher wird seine gesteigerte Effizienz mit Sicherheit dafür nutzen, mich finanziell bis auf die Unterhosen auszuziehen und meine Freiheit noch weiter einzuschränken.

Wer das für übertrieben hält, der soll sich in Erinnerung rufen, dass es der Staat war, der wegen einer Infektionskrankheit mit einer Inzidenz von unter 1% und einer Letalität von 0,3% rigide Ausgangs-sperren verhängt hat, der uns zwingt, Masken sogar im Freien zu tragen, der uns zwingt, absurde Abstandsregeln einzuhalten und uns bei Nichtbeachtung mit drakonischen Strafen droht. Es ist auch der Staat, der das Geld der Steuerzahler dafür missbraucht, um Medien zu bestechen und Leute gnadenlos zu verfolgen, die keine Schuld auf sich geladen haben.

Insoferne stehe ich jedem "effizienten" Staat mehr als skeptisch gegenüber. Aus meiner Sicht besteht die Aufgabe des Staates darin, dass er Aufgaben übernimmt, die der einzelne nicht schultern kann. Dazu gehört etwa der Ausbau der Infrastruktur, die innere Sicherheit, der Schutz der Grenzen und ähnliches. Wofür ich den Staat mit Sicherheit nicht brauche, sind solche Dinge wie Kultur, Sport, Freizeit, Familie, Gesundheit etc. Die entsprechenden Ministerien könnte man ersatzlos auflösen.

So gesehen interessiert es mich überhaupt nicht, dass ich dem Staat meinen Impfstatus in elektronischer Form zur Verfügung zu stellen, denn die Erfahrung zeigt, dass der Staat diese Informationen letzt-endlich GEGEN seine Bürger einsetzen wird. Das hat die Vergangenheit gezeigt.

Deswegen schrillen bei mir die Alarmglocken, wenn der Staat das Bargeld abschaffen will, wenn er elektronische Gesundheitsakte anlegen will, wenn er die Möglichkeit hat, nachzusehen, wofür ich mein Geld ausgebe usw.

Statt eines gläsernen Bürgers wünsche ich mir einen gläsernen Staat. Letztendlich sind es die Bürger, die den Staat finanzieren. Die Politiker sind keine Herrschen, sondern Volksvertreter, die Rechen-schaftspflicht gegenüber den Steuerzahler haben sollten. Statt dessen genießen sie Narrenfreiheit.

Ich meine weiters, dass die Staatsgläubigkeit und der Etatismus, der immer mehr um sich greift, eine wesentliche Quelle der deplorablen Zustände sind, die in unserem Land herrschen.