Dienstag, 11. August 2026
Prof. John Mearsheimer : What Comes Next in Iran?
Ein Nachtrag zur Antonow in Leipzig und zu den jüngsten Drohnen-Vorfällen
In Rumänien spricht die Regierung von mutmaßlicher russischer Drohne, aber die Bulgaren sagen die Wahrheit. Eine Meldung dazu (übersetzt):
"Die Ukraine hat auf den Absturz einer Drohne am Samstag in der Nähe der Grenze zu Rumänien und einer strategisch wichtigen Gasleitung reagiert. „Die ukrainische Armee hat kein Fluggerät absichtlich in Richtung Bulgarien gelenkt“, teilten die Behörden mit.
Zudem wurde die ukrainische Botschafterin ins bulgarische Außenministerium einbestellt." (Quelle)
Samstag, 8. August 2026
Prof. Richard Wolff : Why Europe's Leaders Provoke War with Russia
Dienstag, 4. August 2026
Der kenntnisreiche Prof. John Mearsheimer
In diesem Video, meinem ersten ausführlichen Beitrag, erläutere ich meine Theorie der konventionellen Abschreckung und erkläre damit das russische Denken im Vorfeld des Ukraine-Krieges sowie die Art und Weise, wie der Krieg in den letzten über vier Jahren verlaufen ist. Die zentrale Frage lautet: Warum ließ sich Russland nicht von einem Angriff auf die Ukraine abhalten? Schließlich verfügte Russland nicht über eine große und gut ausgebildete Armee, und der Westen hatte zwischen Februar 2014 und Februar 2022 erhebliche Anstrengungen unter-nommen, die ukrainische Armee zu bewaffnen und auszubilden. Es handelte sich nicht um einen Kampf zwischen Bambi und Godzilla. Warum also versagte die konventionelle Abschreckung in diesem Fall?
Donnerstag, 30. Juli 2026
Larry Johnson : Russia's Naval Blockade of Odessa & Ukraine's Attack on Iranian Ship
1. Russland geht mit voller Härte vor. Russland betrachtet den Konflikt nicht länger als „Militäroperation“, sondern als ausgewachsenen Krieg mit Europa. Nach Warnungen russischer Offizieller hat Russland die Angriffe auf Kiew, Odessa und andere Städte drastisch verstärkt. Russland agiert nun ohne Zurückhaltung und greift Infrastruktur und ausländische Schiffe an, die ukrainische Häfen anlaufen.
2. Odessa ist praktisch lahmgelegt. Der Hafen von Odessa ist für den Schiffsverkehr geschlossen; Russland zerstört jedes Schiff, das sich ihm nähert, unabhängig von seiner Flagge. Große Reedereien (z. B. Maersk) haben sich vollständig zurückgezogen. Die Ukraine verliert wichtige Import- und Exporteinnahmen, was ihre Wirtschaft schwer schädigt.
3. Angriffe der Ukraine/NATO haben sich als Bumerang erwiesen. Die vom Westen/der NATO unterstützten Angriffe auf russische Schiffe lösten Russlands harte Vergeltungsschläge aus. Sogar Russlands Partner (Kasachstan usw.) waren von den ukrainischen Angriffen betroffen, was US-Interessen (z. B. Chevrons Investitionen) untergrub. Johnson argumentiert, die Ukraine habe Russland einen Gefallen getan, indem sie Moskau einen Vorwand lieferte, den Schiffsverkehr zu unterbinden.
4. Russland wird US-Diplomatie-Initiativen ablehnen. Russland betrachtet die USA als „vertragsunfähig“ – sie brechen jedes Abkommen. Die russische Öffentlichkeit ist entschieden gegen Verhandlungen: die Wähler wollen Vergeltung und die Zerschlagung der Ukraine. Einflussreiche russische Denker (z. B. Karaganow) spiegeln eine zunehmend verhärtete nationale Stimmung wider.
5. Der ukrainische Angriff auf ein iranisches Schiff verbindet die Kriege. Laut Johnson griff die Ukraine ein iranisches Schiff im Kaspischen Meer an, um sich bei Washington einzuschmeicheln. Der Iran warnte, der Angriff könne nicht unbeantwortet bleiben. Der Iran könnte Vergeltungsmaßnahmen gegen Ziele in Odessa ergreifen und sich dabei wahrscheinlich mit Russland abstimmen.
6. Den USA gehen die Waffen aus. Die USA verfügen über keine Patriot-PAC-3-Raketen mehr, die sie in die Ukraine schicken könnten. Europa besitzt keine Luftverteidigungssysteme, die russische ballistische Raketen abfangen können. Die Ukraine ist nun völlig ungeschützt.
7. Die globale Energiekrise verschärft sich. Es herrscht ein akuter weltweiter Mangel an Diesel und Flugbenzin. US-Raffinerien benötigen schwefelhaltiges Rohöl, das nicht mehr aus dem Persischen Golf geliefert wird. Die strategischen Ölreserven sind gefährlich gesunken, wodurch die Gefahr eines Kaverneneinsturzes besteht. Europa sieht sich im Winter katastrophalen Energiepreisen und Versorgungsengpässen gegenüber.
8. Die Huthis haben Saudi-Arabien schwer getroffen. Die Huthis im Jemen reagierten auf saudische Angriffe mit einem Angriff auf die Jizan-Aramco-Raffinerie, eine der modernsten der Welt. Die Raffinerie brennt noch immer und ihre Wiederherstellung kann Monate dauern. Die Huthis haben gezeigt, dass sie die saudische Wirtschaftsinfrastruktur zerstören können, während sie wichtige Ziele verschonen, was auf weiteres Eskalationspotenzial hindeutet.
9. Die US-Diplomatie mit dem Iran scheitert. Mehrere Versuche über Pakistan, Katar und den Irak sind gescheitert; der Iran lehnt Gespräche ohne Vorbedingungen ab. Der Iran besteht darauf, dass die USA die in früheren Abkommen gemachten Zusagen einhalten, bevor die Verhandlungen wieder aufgenommen werden. Die USA benötigen aufgrund der Ölknappheit Diplomatie, doch der Iran gibt sich unnachgiebig.
10. Russlands Verhandlungsposition hat sich verhärtet. Russlands anfängliche Bereitschaft (2022), sich aus dem Donbas zurückzuziehen, ist dahin. Russland fordert nun die Anerkennung der Krim, Saporischschja, Cherson, Donezk und Luhansk als russisches Territorium. Kürzlich signalisierte Russland, dass es neue Pufferzonen (Sumy, Charkiw, Dnipro) einrichten wird. Russland beabsichtigt, Neurussland wiederherzustellen und den Großteil des Landes östlich des Dnipro, einschließlich Odessa und Mykolajiw, zu annektieren. Die Westukraine wird als lästiges Problem betrachtet, das Russland vermeiden möchte.
11. Europa befindet sich im wirtschaftlichen Abschwung. Europa steht aufgrund von Energieknappheit und industriellem Niedergang vor einer Rezession oder Depression. Johnson argumentiert, Europa könnte aus Notwendigkeit letztendlich ein Abkommen mit Russland anstreben. Russland muss möglicherweise seine Abschreckung wiederherstellen, indem es Europa die Konsequenzen feindseliger Aktionen vor Augen führt.
12. Die Allianzen im Nahen Osten verschieben sich. Die Golfstaaten (Saudi-Arabien, VAE, Katar) könnten sich aufgrund der Unfähigkeit Washingtons, sie zu schützen, von den USA abwenden. Kuwait und Bahrain bleiben eng mit den USA verbunden. Die Huthis haben die Schwäche der USA bei der Verteidigung ihrer Golf-Verbündeten offengelegt.
Dienstag, 28. Juli 2026
Nachbemerkung zur Wutrede von Prof. Haditsch
Dann mögen bitte alle, die den Westen für so verkommen und grenzdebil halten wie dieser große professorale Rhetoriker, schleunigst diese verkommene Welt verlassen und nach Russland, China oder Korea zügeln. Ansonsten müsste eine Fachdiagnose gestellt werden, wg. Verdacht auf schwere masochistische Störung.
1) Ich halte den Westen nicht für dumm und grenzdebil, sondern die Politiker für verantwortungslos und geldgierig, sowie die Bevölkerung für gutgläubig und oftmals politisch uninteressiert. Dadurch ist es möglich, den Leuten einzureden, dass man Russland besiegen könne, wenn man nur genügend Waffen und Geld in die Ukraine schickt. Dieser Gedankengang ist tatsächlich als grenzdebil zu bezeichnen.
2) Über das Verlassen der westlichen Länder gibt es eine äußerst unterschiedliche Sichtweise, die mit der jeweiligen familiären Problematik zusammenhängt. Kein Mensch wird sein Land verlassen, auch wenn es noch so angesagt wäre, wenn er z.B. jemanden aus der Familie zuhause hat, den er/sie pflegen muss.
Dazu muss man dazu den inneren Schweinehund überwinden, der sich hauptsächlich in der Bequemlichkeit finden lässt. Als ich familiär frei war, als beide meiner Elternteile verstorben waren sowie meine erste Frau, war ich sehr wohl in der Lage, die politische Situation in Deutschland zu beobachten, genauso wie den wirt-schaftlichen Niedergang. Der NATO-Gipfel Juli 1997 in Madrid gab dann definitiv Anlass zur Entscheidung, denn jeder, der einmal im Militärdienst war und klar denken konnte, war in der Lage, sich die Zukunft auszumalen, wenn sich plötzlich Russland von den ehemaligen Warschauer-Paktstaaten als neue NATO- Staaten umringt sieht.
Wir gingen nicht nach Nordkorea, sondern in das Land meiner neuen Partnerin, nach Rumänien, genauer nach Siebenbürgen. In ein Land, in dem sicher vieles nicht so ist, wie es sein sollte, aber das mir und meiner Familie mehr Sicherheit bietet. Auch nach den Jahrzehnten meines Umzugs habe ich das nicht bereut.
Natürlich habe ich auch die politische Entwicklung in Rumänien verfolgt, was mich letztlich veranlasst hat, sogar noch als Pensionist auf einem Dorf, weit weg von der Stadt, ein Haus zu bauen, wo nicht nur meine Familie, sondern alle meine Kinder, die in Österreich und Deutschland leben, mit ihren Familien Platz hätten, wenn es notwendig wäre. Wenn es mal kracht, dann sicher ncht dort, wo ich dann wohne.
Dazu habe ich meine politische Einstellung behalten, ich demonstriere gegen die NATO, genauso wie gegen die eklatanten Fehlentscheidungen in der europäischen Politik. Am Haus bei mir prangen an der Fassade die Aufrufe zum Austritt aus der NATO, und ich werde in der nächsten Zeit die erste Friedensinitiative in Rumänien ins Leben rufen, weil es sowas hier noch nicht gibt.
So, wie ich Ihren Kommentar einschätze, werden Sie sich freuen, wenn Sie in Deutschland leben sollten, dass Sie Ihre Kinder in den Krieg schicken können, und, wenn Sie in Österreich leben sollten, dass Sie weiterhin Millionen und Milliarden aus Ihrem Steuergeld in die Ukraine transferieren können. Ich könnte sogar darauf wetten, dass Sie sich niemals an einer Demo für oder gegen irgendwas beteiligen würden — dafür sind Sie nicht der Typ.
Und so ist jeder seines Glückes Schmied, wie das Sprichwort sagt — vergessen Sie das niemals!
Samstag, 25. Juli 2026
Prof. Glenn Diesen : Will Putin Attack His NATO Tormentors?
@joehenderson8939The endemic hatred of Russia is engrained in all politicians of just about all nations stemming from the cold war with the USSR. The Federation is very different and Putin explained a lot of it in his interview with Tucker Carlson. Our collective intelligence agencies are built around defeating Russia and Iran in the US. The citizens have little say in government's decisions about Foreign Relations. Trump's administration has exposed how corrupted our government is with Israel ideology. AIPAC has a death grip on our congress and our government is on the cusp of being controlled by the tiny Zionist nation.
Donnerstag, 23. Juli 2026
Douglas Macgregor : New Russian General Signals Major Escalation in Ukraine
Mittwoch, 22. Juli 2026
Wenn Zurückhaltung zur Strategie wird – und Strategie zur Belastung
Allein das könnte schon als Kontraindikator genutzt werden. Diesen Herrschaften sollte man die klar fest-gelegte russische Kriegs-/Angriffs-Doktrin zum lesen geben und zwar so oft, bis sie sie auswendig singen und dabei auch noch Kasatschok tanzen können.
Die NAhTOd-Oberen stolzieren umher und plustern sich inflationär marktschreierisch auf, wie schlagkräftig man doch sei und "das man schon in der kommenden Nacht Angriffe fliegen könnte" wie kürzlich so eine deutsche Luftwaffen-Pfeife zum besten gab. Das hat man nicht nötig, wenn man diese Stärke wirklich hätte. Das ist alles komplett surreal und Menschen lassen sich davon einfangen.
Ich denke auch, Putin hätte das, was er jetzt macht, schon vor einem Jahr tun sollen. Ein strategischer Fehler. Aber man konnte sich wohl einfach wohl nicht vorstellen, dass die EU deutliche Warnungen, wie den un-bewaffneten Oreshnik-Einsatz, spöttelnd abtun wird und weiter diesen selbstzerstörerischen Kurs verfolgen und sogar noch beschleunigen wird.
Wie es hier weitergeht, wird davon abhängen, wie Trump und Bibi sich weiter in die Scheiße im Iran-Konflikt reiten. Sollte das eskalieren, wird der negative Einfluß auf die EU so gravierend sein, dass Putin genüßlich zusehen kann, wie der Laden hier abschmiert und die NAhTOd auseinander bricht.
Der Artikel von Paul Craig Roberts kann sehr kurz zusammen gefasst werden:
Er wirft Russland und Iran im Kern vor, dass sie nicht, die unmenschliche, hochagressive und verachtungs-würdige Vorgehensweise gewählt haben, wie es die USrael-Schlächter vormachen.
Erstmal Lügen in die Welt setzen und durch diese begründet alles platt Bomben und dann Boots on the ground. Zivilisten? Drauf geschissen. Er schlägt ihnen vor, Konflikte nicht mit Diplomatie (wie in Minsk) lösen zu wollen, sondern gleich umfassend zu zu schlagen, um sich Respekt zu verschaffen. "Selbstschädigende Moral" nennt er das. Darauf, wie speziell der UA-Konflikt ist, geht er gar nicht ein. Vermutlich hat er es gar nicht verstanden. Und das im Iran ganz andere Vorzeichen bestanden haben, sieht er offenbar auch nicht.
Klar ist aber auch, dass Trump, EU und was sich sonst noch zum Wertewesten zählt, Verhandlungen, Diplomatie und Vertrauen darauf komplett in den Orkus getreten haben. Und das vermutlich sehr nachhaltig, da man ja mehrfach zugegeben hat, dass alles nur Verarsche war. Das wird der Rest der Welt genau beobachtet und zur Kenntnis genommen haben. Insofern hat Roberts recht, dass dann offenbar nur noch sofortiges Zuschlagen übrig bleibt.
Zwischen den Runden finden sich auf der Westseite fast nur noch verbal proletende Wirtshausschläger als Ansprechpartner.
Ein Angriff des Irans von allen Seiten mit den Öl-Anreinerstaaten, die sich bedauerlicherweise weiter an USraels Seite stellen, soll jetzt den Iran bezwingen. Ein verzweifelter (letzter?) Versuch, der die Waffenarsenale weiter massiv dezimieren wird.
Zudem stehen damit massive Genozid- und Menschenrechtsverbrechen größten Ausmaßes bevor. Ich habe keinerlei Zweifel, dass der Iran so zurück schlagen wird, wie er es ankündigt, wenn USrael samt (Zwangs-) Verbündete das durchziehen.
Klar ist, dass wenn Iran vom Weltmarkt durch Zerstörung abgeschnitten wird, die Energieförder- bzw. Produktionsanlagen der Anrainerstaaten zerstört werden. Was uns dann im Herbst hier bevorsteht, ist unschwer zu folgern. Zum Machterhalt wird sich das EU-Gesocks in Notstandsregierungen flüchten. Wenn es schlecht für uns läuft, kommt noch der Spannungsfall hinzu.
Dass sich Russland und China mit deutlichen Signalen an die Seite des Irans gestellt haben, scheint niemanden zu beeindrucken.
Russland fällt ja bald auseinander....
Freitag, 17. Juli 2026
John Mearsheimer : All-Out War in the Middle East & Trump's War on Russia
Donnerstag, 16. Juli 2026
Larry Johnson & Lt Col Daniel Davis : Ukraine/Russia War Latest (Jul 16, 2026)
Dr. Ron Paul : Cold War Biases Doom Effective Russia Policies Today
@HEGEMONIXI'm not sure it's Cold War holdover attitudes, though there is some of that. The problem is that the operating system of the US is Western Liberalism. It was Liberalism vs the Nazis, Liberalism vs the Soviet Communists and now, in deepest irony, Liberalism vs. Russian Orthodox Christianity. The roles of the Cold War powers have essentially reversed to the extent that Liberalism was seen as the flagship of Christianity during the Cold War 1.0. Now, paradoxically, Liberalism has taken on the role of the Bolsheviks or the Nazis against Christianity in the present Cold War 2.0. It's unbelievable to the American electorate and the American elite are in denial, having sold their souls to their ideologies and never being able to believe that their alleged enemies are sincere in their beliefs. And it's a mess.
Mittwoch, 15. Juli 2026
Scott Ritter : Russia Is Winning the War, and Winning Decisively
Montag, 13. Juli 2026
Prof. John Mearsheimer: Russia Will Strike Europe If Two Conditions Are Met
@BombsquadcomedyshowIf the Russians strike targets in Europe, it will give the governments of Europe the excuse they need to declare a state of emergency, suspend elections, and arrest anyone opposition parties. This is exactly what they need to hold on to power.
Samstag, 11. Juli 2026
Warum kann Russland einen Waffenstillstand in der Ukraine nicht akzeptieren?
Bis zur Wahl Trumps im November 2024 lautete Russlands offizielle Position zum Krieg in der Ukraine, dass man zu Gesprächen mit der Ukraine und dem Westen bereit sei, während der Westen „jegliche Diplomatie ablehne“. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte bekanntlich ein Präsidialdekret unterzeichnet, das Gespräche mit seinem russischen Amtskollegen untersagte.
Nach Trumps Amtseinführung im Januar 2025 wurden die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Russland wieder aufgenommen. Nun begannen die Unterstützer der Ukraine, sowohl in den USA als auch in Europa, zu protestieren, dass Trump die Ukraine verrate und dass die USA begonnen hätten, Russland in dem Konflikt zu begünstigen. Die Belege für diese Einschätzung erscheinen allerdings dürftig: Die USA unterstützten die Ukraine größtenteils weiterhin durch Geheimdienstinformationen über Ziele innerhalb Russlands und ermöglichten es Europa, über das PURL-Programm (Prioritised Ukraine Requirements List) amerikanische Waffen für die Ukraine zu kaufen.
Douglas Macgregor : Disastrous NATO Summit - Renewed War on Iran and Russia
Mittwoch, 8. Juli 2026
Dmitri Peskow spricht mit der Weltwoche zu Eskalationsgefahren des Ukraine-Konflikts
@Alexander_Scherbakov_ViolinistWer an der Absurdität und Härte der aktuellen Kulturpolitik zweifelt, sollte sich die Geschichte von Vladimir Spivakov und dem Festival im französischen Colmar ansehen. Sie zeigt perfekt, wie unfair und scheinheilig dieser blinde Boykott ist:
Spivakov hatte dieses renommierte Festival über 33 Jahre lang (!) aus dem Nichts aufgebaut und zu internationalem Weltruhm geführt. Direkt nach Kriegsbeginn 2022 bezog er öffentlich Stellung und unterzeichnete eine Petition FÜR den Frieden. Die Reaktion? Die Stadtverwaltung setzte ihn praktisch über Nacht vor die Tür, strich seine Konzerte und ersetzte ihn eiskalt durch einen französischen Dirigenten.
Keine Russophobie?
Reine Sippenhaft statt Differenzierung: Spivakov hat sich für den Frieden ausgesprochen. Ihn trotzdem, ohne zu zwinkern zu feuern beweist, dass es den Verantwortlichen gar nicht um die tatsächliche Gesinnung geht, sondern nur um den Pass. Wenn selbst Friedensstifter gecancelt werden, ist das reine Willkür.
Null Respekt vor der Lebensleistung: Einen Jahrhundertkünstler nach über drei Jahrzehnten treuer Dienste per einfacher Pressemitteilung wie einen unliebsamen Angestellten zu verjagen, ist menschlich und künstlerisch absolut unwürdig.
Wenn wir die Musik – die eigentlich die letzte Brücke für den Dialog sein sollte – für billigen politischen Aktionismus opfern, zerstören die Europäer die eigenen Werte von Freiheit und Offenheit. Ein unfassbar unfaires Kapitel europäischer Kulturgeschichte! Danke Herr Köppel, dass Sie dies täglich ans Licht bringen!