Freitag, 3. Juli 2026
Dienstag, 30. Juni 2026
Heute vor 70 Jahren
Nach dem Wiener Staatsvertrag von 1955, dem daraus folgenden Abzug der vier Besatzungsmächte und nachdem die Kommunistische Partei Österreichs ihre finanzielle Unterstützung eingestellt hatte, musste das Theater schließen. Die letzte Vorstellung fand am 30. Juni 1956 statt. Mit ursächlich dafür war sicherlich auch der Wiener Brecht-Boykott, den im Jahre 1954 die Publizisten Hans Weigel und Friedrich Torberg in der politisch-literarischen Zeitschrift FORVM (deren Geldgeber war pikanterweise die CIA-Vorfeldorganisaton „Congrès pour la Liberté de la Culture“) gestartet hatten. Zu dieser Kampagne gibt es einen lesenswerten Wikipedia-Artikel, den man (wenn man halbwegs sine ira et studio unterwegs ist) nicht ohne Ekelgefühle zu lesen vermag:Nach Verhandlungen mit den Sowjets, in deren Sektor sich das Theater befand, der Kommunistischen Partei Österreichs und dem Wiener Kulturamt konnte es als selbstverwaltetes Schauspielertheater seine Pforten öffnen. Wolfgang Heinz hatte 1948 in Wien – nach einer erfolgreichen Aufführung des Schauspiels Die russische Frage von Konstantin Simonow – vom sowjetischen Hochkommissar Generaloberst Wladimir Wassiljewitsch Kurassow die Freigabe des ehemaligen Großkinos Scala als Theater erhalten, und der Bürgermeister hatte ihm die Spiel-konzession erteilt. Das Theater wurde von einer Gruppe von Sozietären geleitet, man entschied gemeinsam über Spielplan und Engagements und verstand sich als linke, revolutionäre Bühne. Geplant war ein anspruchsvolles Theater, in dem das Volksstück ebenso gespielt wurde wie ‚Klassiker‘ und zeitgenössische Dramen.Die Scala war auch einem volksbildenden Anspruch verpflichtet, der das Ensemble zu Vorträgen, zu szenischen Kostproben aus den Stücken und zur Werbung von Mitgliedern für die Publikumsorganisation in die Gasthäuser der Vorstadt führte, um den Arbeitern die Schwellen-angst zu nehmen. Obwohl große Teile des bürgerlichen Theaterpublikums die „Kommunisten-bühne“ mieden, war das Theater populär. „Wir haben die Leute eingeladen, ins Theater zu kommen – und sie haben es getan: Am Anfang waren wir leer, am Ende ausverkauft.“ In vieler Hinsicht an das Theater von Bertolt Brecht und sein Theater am Schiffbauerdamm in Berlin angelehnt, waren niedrige Eintrittspreise ebenfalls programmatisch.
Der Schauspieler Karl Paryla übernahm gemeinsam mit Wolfgang Heinz, der die Theater-Konzession innehatte, die Leitung, gemeinsam mit den Schauspielern und Regisseuren Günther Haenel, Friedrich Neubauer und Emil Stöhr.
Brecht-Boykott wird eine antikommunistische Kampagne in Österreich gegen den Autor Bertolt Brecht genannt. In deren Lauf zwischen 1953 und 1963 führte kein etabliertes Wiener Theater dessen Werke auf. Initiatoren waren die beiden Publizisten Hans Weigel und Friedrich Torberg sowie der Burgtheaterdirektor Ernst Haeussermann, publizistisches Organ war die politisch-literarische Zeitschrift FORVM.
Montag, 8. Juni 2026
Der Bazillus des "zweierlei Maß" der europäischen Politiker
"Wenn es um die Ukraine geht, tritt Deutschland als moralischer Wächter auf, aber wenn es um Palästina geht, spielt es die drei weisen Affen. Deutschland ist ein heuchlerischer und erbärmlicher Staat."
Die Ammenmärchen in den sozialen Medien, dass Putin hinterrücks dieses Ergebnis inszeniert hat, entsprechen nur den ukrainisch gelenkten Medien. Nun hat man sich in Deutschland ja schon seit Längerem an dieses "Phänomen" des zweierlei Maßes gewöhnt, zumindest in den alten Ländern. In den neuen Ländern ist man da hellhöriger, - Beispiel:
https://www.sueddeutsche.de/politik/sachsen-anhalt-cdu-wahlkampf-friedrich-merz-klausur...
Aber ich habe im Titel vom Bazillus der europäischen Politiker gesprochen. Ein aktuelles Beispiel aus Rumänien:
Da gab's einen russischen Dohnenangriff auf die ukrainische Stadt Reni und deren Hafen mit 43 Drohnen, worauf die ukrainische Luftabwehr reagiert hat. Allerdings wurde eine dieser Drohnen nicht "erwischt", sondern in die rumänische Stadt Galati umgelenkt, wo sie auf dem Dach eines Wohnhauses mit ca. 30 kg Sprengstoff zur Explosion kam. Das ist die realistische Version, die auch vom rumänischen Präsidenten klargestellt wurde.
Rumänien hat daraufhin den russischen Botschafter einbestellt, den russischen Konsul in der Schwarzmeer-Stadt Constanta ausgewiesen und das Konsulat geschlossen.
Zum Vergleich ein weiterer aktueller Vorfall:
Eine ukrainische Seedrohne explodierte im Hafen von Constanta, einer
großen rumänischen Stadt am Schwarzen Meer. Es wird unumwunden
zugegeben, dass es sich um eine ukrainische Drohne gehandelt hätte, aber
dazu wird gleich gesagt, dass die Russen diese Drohne nach Rumänien
"umgeleitet" hätten.
https://de.euronews.com/video/2026/06/05/marinedrohne-explodiert-im-rumanischen-hafen-c...
Wer's glaubt, wird selig, sagt man.
Nun stellt sich die Frage, ob Rumänien nun auch das ukrainische Konsulat schließt. Mit Sicherheit nicht. Denn es gibt nur ein einziges Konsulat der Ukrainer in Rumänien, und zwar in Bukarest, das aber auch an die ukrainische Botschaft angeschlossen ist.
Ein böses Wort des rumänischen Präsidenten in Richtung Ukraine? Aufforderung zum Unterlassen des Verbreitens von Seedrohnen in rumänischen Gewässern?
Freitag, 24. April 2026
Prof. Glenn Diesen : How the Hungarian Election Will Effect Europe
Samstag, 4. April 2026
Christian Ortners Wehmut
In Japan sitzen derzeit rund 100 zum Tode Verurteilte im Gefängnis und warten auf ihre Hinrichtung. Todesurteile werden dort etwa wegen terroristiswcher Delikte wie der Sarin-Attacke auf die U-Bahn in Tokio verhängt und vollstreckt. Davon, dass in EU-Hauptstädten deswegen ein Sturm der Entrüstung losbräche, ist nichts zu sehen. Japan ist halt so.
Und wenn "Japan halt so ist", so Ortners implizite Schlussfolgerung, so darf doch Israel "halt ebenso sein", nicht wahr? Nein: eben nicht wahr! Denn hier möchte Ortner, der in der EU "zweierlei Maß" für denselben Sachverhalt sieht, auf einmal mit einerlei Maß für keineswegs denselben Sachverhalt messen.
Was aber genauso falsch ist, denn das Gleichbehandlungsgebot wird nicht nur durch die unterschiedliche Behandlung gleicher Sachverhalte, sondern eben auch durch die gleiche Behandlung unterschiedlicher Sach-verhalte verletzt. In Japan werden terroristische Delikte, egal wem gegenüber sie und aus welchen Motiven heraus begangen hat, mit dem Tod bestraft. In Israel hingegen nur
... jeder, der vorsätzlich oder fahrlässig den Tod eines israelischen Staatsbürgers verursacht, wenn die Handlung aus einem rassistischen oder volksfeindlichen Motiv im Sinne von § 144f dieses Gesetzes und mit dem Ziel begangen wird, dem Staat Israel und der Wiedergeburt des jüdischen Volkes in seinem Land Schaden zuzufügen ...
Der zionistisch denkende Siedler im Westjordanland, der den palestinensischen Nachbar einfach so abknallt, der hat nicht den Galgen zu befürchten. Und bei der Nachlässigkeit israelischer Strafverfolgungsbehörden in diesen (recht zahlreichen!) Fällen, nichts, was über die Sanktion fürs Trinken von Kamillentee hinausginge, nämlich: gar nichts! Ein Pali weniger, na und? Weiter so!
Ortner hätte, bevor er seine Verteidigungstirade für Israel losgelassen hätte, bei Dushan Wegner nachlesen können, der kürzlich einen informativen Artikel darüber geschrieben hat. Und er hätte nachdenken können, ob er in Vergleichsfällen das "... ist halt so" auch so flüssig in die Tastatur getippt hätte.
So ganz hypothetisch stellen wir uns einfach vor: in Österreich würde die Vergewaltigung von Frauen nur dann streng (wenngleich nicht mit dem Strang, das verbietet unsere Verfassung seit vielen Jahren!) bestraft, wenn die Vergewaltigung beispielsweise von Inländern ohne Migrationshintergrund begangen werden. Alle anderen Vergewaltiger wären von dieser strengen Bestrafung nicht betroffen.
Wie gesagt: rein hypothetisch, dieses Vergleichsbeispiel, denn in Österreich sind die Staatsanwaltschaften und Gerichte mit n i e g e s e h e n e m E i n s a t z bemüht, alle Vergewaltigungen gleich streng zu bestrafen. Nicht wahr?
Aber ich überlege mir kurz, wie ein Artikel von Christian Ortner zum obigen, rein hypothetischen Vergleich wohl schließen würde: "Österreich ist halt so" ... ... glaube ich irgendwie eher nicht.
Montag, 26. Januar 2026
Der beginnende Verlust der persönlichen Freiheit: ein Nachtrag zum vorherigen Artikel
Untersuchungshaft - Artikel 223:Natürlich sind da auch Formulierungen eines Gummiparagraphen dabei, die auf verschiedenste Art inter-pretierbar sind, aber es ist klar, dass es sich bei der Untersuchungshaft um eine Repressalie gegenüber einem politischen Häftling handelt. Kein einziges aufgeführtes Delikt trifft für ihn zu.
(1) Die Untersuchungshaft kann vom Richter für Rechte und Freiheiten während der Straf-verfolgung, vom Richter der Vorverhandlungskammer im Vorverfahrensverfahren oder vom Gericht, vor dem die Sache verhandelt wird, während des Verfahrens angeordnet werden, sofern aus den Beweisen ein begründeter Verdacht hervorgeht, dass der Angeklagte eine Straftat begangen hat, und eine der folgenden Situationen vorliegt:
a) Der Angeklagte ist geflohen oder untergetaucht, um sich der Strafverfolgung oder dem Gerichtsverfahren zu entziehen, oder hat Vorbereitungen jeglicher Art für solche Handlungen getroffen.
b) Der Angeklagte versucht, einen anderen Beteiligten an der Straftat, einen Zeugen oder einen Sachverständigen zu beeinflussen oder Beweismittel zu vernichten, zu verfälschen, zu verbergen oder zu entwenden oder eine andere Person zu einem solchen Verhalten zu veranlassen.
c) der Beschuldigte übt Druck auf die geschädigte Person aus oder versucht, mit ihr eine betrügerische Vereinbarung zu treffen;
d) es besteht der begründete Verdacht, dass der Beschuldigte nach Einleitung des Strafverfahrens gegen ihn vorsätzlich eine neue Straftat begangen hat oder die Begehung einer neuen Straftat vorbereitet.
(2) Die Untersuchungshaft kann auch angeordnet werden, wenn aus den Beweisen der begründete Verdacht hervorgeht, dass der Beschuldigte eine vorsätzliche Straftat gegen das Leben, eine Straftat, durch die einer Person Körperverletzung oder Tod zugefügt wurde, eine Straftat gegen die nationale Sicherheit gemäß dem Strafgesetzbuch und anderen Sondergesetzen, eine Straftat des Drogenhandels, Waffenhandels, Menschenhandels, Terrorismus, Geldwäsche, Fälschung von Geld oder anderen Wertpapieren, Erpressung, Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, Steuerhinter-ziehung, Beleidigung, gerichtliche Beleidigung, ein Korruptionsdelikt, ein Delikt, das mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel begangen wurde, oder ein anderes Delikt, für das das Gesetz eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren oder mehr vorsieht, und auf der Grundlage der Bewertung der Schwere der Tat, der Art und Weise und der Umstände ihrer Begehung, seines Umfelds und seiner Herkunft, seiner Vorstrafen und anderer Umstände, die seine Person betreffen, festgestellt wird, dass seine Freiheitsentziehung notwendig ist, um eine Gefahr für die öffentliche Ordnung abzuwenden.
Warum unterstreiche ich das:
In einem EU-Land wird aktuell das geltende Recht mit Füßen getreten, mit dem Zweck, politische Gegner auszuschalten. Brüssel hat damit keine Probleme, das zu ignorieren, und es begann auch schon in anderen EU-Ländern, auf ähnliche Weise Leute auszuschalten, die sich gegen die Vorgaben der Regierung richten. Ob das in Deutschland nun Leute sind, die die Corona-Lügen aufgedeckt haben (z.B. RA Fuellmich), oder auch andere, aktuell die Blockade und Kontensperrung, von der EU veranlasst, betreffend Jacques Baud in Belgien, usw. usw. wir pendeln uns langsam auf eine andere Ebene ein. Eklatant ist, dass man bei den Ungarn jeden nur irgendwie dunklen Punkt sucht, weil sich Orban nicht diesem Diktat unterordnet.
Das war eigentlich mein Aufhänger, um den Lesern etwas mehr Sensibilität nahe zu bringen, was die Verletzung der Grundrechte der Menschen in der EU betrifft. Denn, Rumänien ist und war immer nur ein Probelauf, und das, was in Rumänien funktioniert hat, wurde auch in der selben oder abweichenden Form in anderen Ländern exerziert. Rumänien deshalb, weil die Leute dort derart unterwürfig sind, dass man von dort kaum einen Protest erwarten kann.
Was hat das mit den anderen Ländern zu tun, mit Österreich, mit Deutschland, usw.? Beobachten wir doch, wie in anderen Ländern das Strafrecht politisch missbraucht wird, wie Vergewaltiger aus anderen Kulturbereichen freigesprochen oder zumindest auf freien Fuß gesetzt werden, wie Leute immer noch Repressalien aus der Coronazeit zu erleiden haben.
Es gibt genügend Beispiele, wo das geltende Recht mit Füßen getreten wird. Für mich war der Spruch "Wehret den Anfängen" eine Lebensvorgabe, um Unrecht bereits im Ansatz zu bekämpfen. Aber in jeder Richtung, nicht einseitig, so wie es manche verwenden.
Es ist die Pflicht eines mündigen Bürgers, die Augen offen zu halten, die aktuellen Zustände zu bewerten und sich offen gegen beginnende Missstände sich auszusprechen. Ansonsten erleben wir eine Wiederholung der Episode 1930, und das hat dann nichts mehr mit Adolf zu tun, sondern mit dem uns aufdiktiertem Regime von Brüssel.
Samstag, 24. Januar 2026
Die Nazi-Methoden der ukrainischen Regierung
Mit dem neuen Gesetz, seit dem 16.1.2026, gibt es für sie in der Ukraine keine Doppelstaatsbürgerschaft mehr, was die rumänische Bevölkerung natürlich benachteiligt. Nicht nur, dass die Kinder ab einer gewissen Schulstufe keinen Unterricht mehr in rumänischer Sprache erhalten dürfen, nicht nur, dass man die Pfarrer, die ihren Gottesdienst nach orthodoxem rumänischem Ritus vollziehen, bekämpft, verprügelt und deren Kirchen blockiert werden, nicht nur, dass man als Rumänischstämmiger in gewisse berufliche Positionen nicht kommen kann, usw., nun auch diese Einschränkung (Details hier in rumänisch)
Die Medien verschweigen das, zumindest in der Mehrzahl. Es ist nicht opportun, über so etwas zu berichten, wenn man die Bevölkerung davon überzeugen muss, wie wichtig es ist, von der EU weitere Milliarden an die ukrainische korrupte Führung zu spenden. Genauso wird darüber nicht berichtet, wenn man Fotos sieht, mit Hitlergruß der Azow-Brigaden in der Ukraine.
Ich als Österreicher registriere das und ich beanstande das auch. Ich als Österreicher, der in Rumänien lebt. Aber ich schäme mich für alle, die hier eigentlich schon lange den Mund aufmachen müssten, und schweigen.
Mittwoch, 19. November 2025
Wie wir alle wissen, waren die Nazis einzigartige Scheusale
Montag, 30. Juni 2025
Hans Grimm
In den 1930er Jahren wandte er sich mehrmals an führende Nationalsozialisten, u. a. an Joseph Goebbels um finanzielle Unterstützung und Aufträge. 1937 übernahm die „Stadt der Reichs-parteitage“ Nürnberg eine mit 4000 RM jährlich dotierte Patenschaft für Grimm, die ihn verpflichtete, seine nächste Oper den Städtischen Bühnen anzubieten.
1. Breit und betont 2. Langsam, breit und ruhig 3. Lebhaft - Sehr lebhaft
Mittwoch, 18. Juni 2025
"Trump will Ayatollah Chamenei vorerst nicht töten"
Samstag, 7. Dezember 2024
Mittwoch, 27. November 2024
Für "Hohlbratze" wird man freigesprochen
Montag, 17. Juni 2024
Sonntag, 16. Juni 2024
Suchbild
Sonntag, 18. Februar 2024
Woran erkennt man Propaganda?
Griffiger formulierten es später Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne): „Wladimir Putin und sein mörderisches Regime sind dafür verant-wortlich“, schrieb Van der Bellen auf X. Kogler forderte eine internationale Untersuchung der Todesumstände und schrieb: „Nach der Ermordung zahlreicher Kritiker nimmt das verbrecherische Putin-Regime dem wichtigsten Oppositionsführer das Leben“.
Donnerstag, 24. Februar 2022
Aggressor Putin?
In Italien sieht man das differenzierter. Auch die Rückschau lohnt sich, wo die Interessen des Werte-Westens wirklich liegen, auch wenn das immer wieder schon einmal gesagt und geschrieben wurde.
Der übliche heuchlerische terroristische Westen: Putin 'Aggressor'
"Jetzt nennen alle Wladimir Putin einen rücksichtslosen Verrückten, aber die wirklichen Verrückten sind wir, die wir das pathetische Narrativ schlucken, das uns aus dem Oval Office des Weißen Hauses als absolute Wahrheit auf den Kopf gefallen ist: das des Westens und vor allem Amerikas als Verfechter der unveräußerlichen Rechte der Nationen".
So kommentiert "Libero" in einem Leitartikel die russische militärische Reaktion auf die wiederholten atlantischen Provokationen in der Ukraine, einem Land, das offiziell für den Beitritt zur NATO "ge-bucht" wurde, was gegen alle vorherigen Vereinbarungen verstößt.
https://www.libreidee.org/2022/02/il-solito-ipocrita-occidente-terrorista-putin-aggress...
Einschub dazu vom mir: „Libero“ ist eher eine konservative Zeitung in
Italien – Berlusconi-freundlich, wie Wikipedia schreibt, also kein
Hausorgan von RussiaToday oder des Russen-freundlichen Polit-Teams
„Wagen-Fontaine“. ![[[zwinker]]](https://dasgelbeforum.net/images/smilies/zwinker.gif)
Praktische Übersetzung in unseren Medien: Putin soll gegen das Völkerrecht verstoßen, die Souveränität eines von der UNO geschützten Staates mit Füßen getreten und zwei Gebiete im Donbass (Osten der Ukraine), die sich zu unabhängigen Republiken erklärt haben, offiziell anerkannt und militärisch unterstützt haben.
„Libero" zeigt mit dem Finger auf das historische Laster des Westens: die "humanitäre" Einmischung.
"Wenn Beobachter, die nicht immer unvoreingenommen sind, feststellen, dass in einer bestimmten Region der Welt ein grausamer Tyrann herrscht, dann ist es zulässig, Truppen zu entsenden, Präsidenten zu ersetzen und ein Land in Dienst zu stellen..
In Somalia geschah dies 1993, in Bosnien-Herzegowina bis 1996. Regelmäßig retuschiert "nach dem Maß des Stärkeren, das nicht immer das Gute ist".
Im Kosovo griff die NATO 1999 "ohne den geringsten Hinweis auf die Zustimmung der Vereinten Nationen" Serbien an, das "schrecklicher Verbrechen in der ehemaligen autonomen Provinz Pristina mit albanisch-muslimischer Mehrheit beschuldigt wurde", doch in Wirklichkeit waren "die Berichte so falsch wie die von Judas".
Nicht nur: "Wir Italiener haben Belgrad aus humanitären Gründen bombardiert, sogar ein Krankenhaus.Dann garantierten wir Milosevic, dem kommunistischen Präsidenten von Belgrad, der von Russland und Schriftstellern wie Solzenicyn vergeblich verteidigt wurde, eine ehrenvolle Kapitulation und schworen, dass der Kosovo heiliges Territorium Serbiens bleiben würde.
In diesem Fall "intervenierte die NATO, indem sie Lügen erfand, um einen mafiösen islamischen Staat im Herzen Europas zu errichten: Es war eine Operation unter der Leitung von Bill Clinton und Joe Biden".Und was ist mit dem Irak? Im Jahr 2003 fabrizierten die Vereinigten Staaten mit Hilfe europäischer Geheimdienste falsche Beweise für den Besitz von Massenvernichtungs-waffen durch Saddam Hussein.
Befreiungskrieg?
Ein weiteres Kapitel, Libyen: "Die NATO hat entschieden, dass Gaddafi schlecht und die Dschihadisten Allahs gut sind".
In der Praxis, so "Libero", "haben wir die Halsabschneider unterstützt, indem wir uns selbst die Kehle durchgeschnitten haben (mit Kehle ist hier die Energieversorgung gemeint) und unser Land zu einem Ziel für Migranten gemacht haben, die als Destabilisierungswaffen eingesetzt werden".Nach Libyen war Syrien an der Reihe, und so weiter.
Heute "wendet Putin die gleichen Kriterien an wie bei den früheren "amerikanischen" Punkten: Es geht insbesondere um den Irak und den Kosovo".Die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO? Mehr als vorhersehbar, auch wenn sich 2008 sowohl Prodi als auch Merkel dagegen ausgesprochen haben.
Doch jetzt "ist die Stationierung westlicher Streitkräfte und Raketen mit Stützpunkten in Rumänien, Polen und den baltischen Ländern ein frecher Ausdruck von Feindseligkeit".Was die russischsprachige Bevölkerung von Donbass und Odessa betrifft:
"Wagt es irgendjemand zu leugnen, dass sie von dem gegenwärtigen, vom Westen unterstützten Regime schikaniert und zu 'Dummköpfen', zu Bürgern zweiter Klasse, degradiert werden, um Russland ein Dorn im Auge zu sein?".
Sallustis Zeitung spricht von einer "zweiten Ebene der Heuchelei" und erklärt:
"Putin hat in den letzten Tagen einfach offiziell gemacht, was bereits seit 2014 Realität war". Das heißt: "Seit der Invasion und Annexion der Krim steht der Donbass unter russischer Hoheit: Es gibt keinen westlichen Geheimdienst, der das nicht weiß.
Selbst die dortigen Streitkräfte in ukrainischen Uniformen dienen Moskau.
Es gab Referenden im Donbass, bei denen sich die Bevölkerung plebiszitär - nach dem Prinzip der Selbstbestimmung - für die Unabhängigkeit von Kiew entschieden hat".
Und jetzt kommt eine wirklich schöne kalte Dusche.
Und: "Gilt das Prinzip der Selbstbestimmung nur dann, wenn die Amerikaner es entscheiden. Schließlich haben auch sie sich vor einigen Jahrhunderten für unabhängig von Großbritannien erklärt, oder irren wir uns?".
"Libero" bemerkt:
"Die Geschichte ist in Bewegung.
Das internationale Recht ist geprägt von einem ungleichen Kampf zwischen reinen Idealen und schmutziger Gewalt. In der Regel siegt die Kraft".
Und Putin hat sich jetzt bewegt, "nicht weil er verrückt geworden ist", sondern aus innenpolitischen Gründen ("das Erkennen äußerer Aggression schart das Volk um den Führer") und auch, "um den Europäern zu zeigen, wer Biden wirklich ist".
"Er schert sich einen Dreck um die Interessen und das Wohlergehen der verbündeten Völker und tut alles, was er kann, um die Bedingungen zu schaffen - durch Verschärfung des diplomatischen Konflikts, durch Verlagerung des Militärs -, um Russland und die europäischen Staaten gegeneinander aufzubringen.
Mit anderen Worten: "Was kümmert es Biden, wenn sich die Stromrechnung in Bari und Turin verdreifacht, wenn die Schmelzöfen in Mestre stillstehen und kein Glas mehr schmelzen, weil das Gas zu teuer ist?".
"Libero" zitiert eine Überlegung von Jeffrey Sachs von der Columbia University, die in der Financial Times veröffentlicht wurde. Sachs schreibt:
"Die Vereinigten Staaten sollten Russland garantieren, dass die Ukraine niemals der NATO beitreten wird, und im Gegenzug den vollständigen Rückzug der russischen Streitkräfte aus der Donbass-Region und die Aufhebung der Anerkennung der Unabhängigkeit der beiden separatistischen Republiken sowie die Demobilisierung der Truppen an der Grenze zur Ukraine zusammen mit Garantien für die Anerkennung der Souveränität Kiews verlangen".
Der Analyst fügt hinzu: "Wenn die USA dieses Abkommen nicht vorschlagen, sollten Deutschland und Frankreich es tun". Es sei denn, angesichts des Ausmaßes der russischen Militäroffensive gegen die Ukraine ist es jetzt zu spät.
Erinnert sich noch jemand an Jeffrey Sachs, den Radikal-Reformer? Hat der Falke sich jetzt das Tauben-Kostüm übergestreift, weil er ahnt, das die Büchse der Pandora geöffnet werden könnte?
Kurzum: So einheitlich, wie medial beschworen, ist selbst der orginäre Westen also keineswegs aufgestellt.
Und noch etwas geht mir gerade durch den Kopf – das Timing!
Der Härtetest Corona scheint nach 2 Jahren zu Ende zu gehen und damit steigt die Zuversicht für Menschen und Wirtschaft.
Ausgerechnet jetzt tritt der neue russische "Stalin" die friedliche Welt
in den Hintern und sorgt für Preisexplosionen an den Märkten, die der
Rest-Welt schaden.
Auf emotionaler Ebene mal wieder verdammt gefickt eingeschädelt von den Hintertanen.
Mittwoch, 16. Februar 2022
Was treibt Putin an?
So unwahrscheinlich/unvorstellbar ein konventioneller Krieg des Westens gegen Russland auch ist, möchte Putin weiterhin einen Puffer gegen Westen haben, und das ist neben Belarus eben die Ukraine, das Bestrebungen hat, NATO-Mitglied zu werden. Dass die Russen das nicht wollen und zu verhindern trachten, haben sie sich von den Amerikanern abgeschaut, die in der Kubakrise auch verhinderten, dass 1962 auf Kuba russische Raketen installiert werden und dabei den 3. Weltkrieg riskierten. Mögen die Amerikaner den Truppenaufmarsch als Provokation sehen – dasselbe Recht steht auch den Russen zu, die schon mit dem amerik. Raketenschild in Polen leben müssen, da benötigen sie nicht dasselbe auf ukrainischem Boden und damit in einen Zangengriff der NATO zu geraten noch dazu, wo ihnen nach der deutschen Wiedervereinigung versprochen wurde – auf höchster Ebene, dass es keine Osterwei-terung der NATO mehr geben werde. Danach kamen Polen, Rumänien, Bulgarien, et. dazu – ohne dass Russland rebellierte, aber irgendwann muss Schluss sein mit dem Nichteinhalten von Versprechungen.
Natürlich wäre ein Einmarsch der Russen ein ungerechtfertigter, aber rein theoretisch gesehen noch immer nachvollziehbarer, leben doch sehr viele Russen in der Ukraine, als der der USA in den Irak unter der großen Lüge, dass Sadam Hussein Massenvernichtungswaffen habe, die sich vom Einmarsch 2003 bis zum Abzug 2011 nicht finden ließen.
Ebenfalls kann ich Putins Reaktion nachvollziehen, wurde doch Russland nach der Annexion der Krim 2014, auf der die Russen 60% der Bevölkerung stellen, aus der G8 ausgeschlossen, während die USA überall einmarschieren und Krieg führen dürfen, ohne je gemaßregelt zu werden oder Konsequenzen fürchten zu müssen, sind sie doch die selbsternannte Weltpolizei und Schiedsrichter. So geschehen auch 1979, als die Russen in Afghanistan einmarschierten und 1 Jahr später die olymp. Spiele in Moskau von den USA boykottiert wurden. Als die USA Jahre später Afghanistan zu besetzen trachteten und einen Feind bekämpften, den sie selbst im Kampf gegen Russland (damals noch UdSSR) groß gemacht hatten (die Amerikaner hatten schon immer die primitivste Außenpolitik nach dem Motto: der Feind meines Feindes ist mein Freund – und machten dadurch die Mudschahedin stark) galten sie als Kämpfer für die Freiheit. Wenn zwei das gleiche tun, .............
Eine weitere Demütigung erfuhr Russland in Bezug auf die Ukraine, als der prorussische Präsident Wiktor Janukowytsch 2005 abgesetzt und durch eine prowestliche Regierung ersetzt wurde.
Und als letzte Provokation gegenüber Russland sehe ich die Weigerung Deutschlands, Nordstream eine behördliche Bewilligung zu erteilen als Teil von angeblich notwendigen Sanktionen. Da investieren die Russen Milliarden in eine Gasleitung, von der speziell Deutschland provoziert und dann besteht Gefahr, dass das Geld fehlinvestiert wurde. Umso mehr muss man Putin schätzen, dass er trotz dieser ständigen Versuche, ihn zu demütigen, noch immer Gas nach Deutschland liefert und die Liefer-verträge einhält.
Meine Conclusio: Putin wird erst dann in die Ukraine einmarschieren, wenn der Westen diese offen-sichtliche Warnung Russlands weiterhin ignoriert und Gespräche mit der Ukraine bzgl. einer NATO-Mitgliedschaft aufnimmt.
PS: Was gerne übersehen wird und zu einem Schuss ins eigene Knie sein könnte: wenn Russland weiterhin verhöhnt und ständig geächtet wird, wird es sich China noch mehr annähern, das gerne die für Deutschland bestimmten 55 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich für ihre eigene Industrie nehmen würden, dann wären Russland und China zusammen die Weltmacht Nr.1, und der Westen scheint dies in seiner Blödheit zu favorisieren.
Sonntag, 30. Januar 2022
Sonntagsfrage
Donnerstag, 27. Januar 2022
Der grüne Kotzbrocken
Es ist nicht der erste Fall, wo “hohe Herrschaften” aus Regierungsämtern fleißig Party gefeiert haben, während sie die Bevölkerung mit ihren zumeist sinn- und nutzlos anmutenden Corona-Verordnungen drangsalierten. Dieses Video, das eine nicht näher genannte Privatperson am 26. Juni 2021 in Dornbirn angefertigt hat, zeigt bizarre Szenen. Die Spitzen der Grünen nahmen wohl an, besonders sexy Bühnenacts zu sein. Systemmedien feierten sie dafür. Die damals geltenden Abstandsregeln waren wohl wieder einmal nur für “den einfachen Pöbel”.Nachdem uns das Video zugeschickt wurde, haben wir recherchiert und Zeit und Ort feststellen können. Die bizarre Grünen-Party stieg in Dornbirn am 26. Juni beim “Public Viewing” des Achtelfinales, bei der sich offenbar nicht nur der grüne “Sportminister” und Vizekanzler Kogler besonders sexy vorkam, sondern auch die grüne Klubobfrau Sigrid Maurer wild den Hintern schwenkte wie auf einer Schülerparty.





