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Mittwoch, 12. Mai 2021

Fußnoten zum Mittwoch

 

Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur Pflicht.

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Dass die deutschen, bald die Bundeskanzlerin stellenden, Grünen hauptsächlich ökoverkleidete Stalinisten und Maoisten sind, wurde endgültig als ultrarechte Faschopropganda entlarvt: sie finden ihre Wurzeln beim leninistischen Komsomol. Na gut, nochmal Glück gehabt.

Übrigens putzig, dass die braungrüne Jugend glaubt, mit der Erklärung, sie wüssten nicht, wer der Urheber dieser Propagandabilder sei, wäre alles wieder gut. Nein, das würde es sogar schlimmer machen, weil es beweist, dass selbst ohne Vorkenntnis (was man denen nun wirklich unbesehen glauben kann, denn Wissen ist die größte Mangelware in dieser Dunning-Kruger-Selbsthilfegruppe) aus einem beliebigen riesigen Stapel an verfügbaren Bildern, wie man sie nun einmal bei der Stockphoto-Quelle vorfindet, das Herz zielsicher von den Abziehbildern erzkommunistischer Klassenkampfpropaganda angezogen wird und diese als zur eigenen Ideologie passend ausgewählt. Das ist kein Hoppala sondern eine Freudsche Offenbarungsleistung. Als würde sich ein Pädophiler mit der Ausrede, er hätte ja nicht wissen können, wie jung die Kleine ist, zielsicher das Bild einer nackerten Zwölfjährigen aus einem Stapel Pornobilder ziehen. Manchmal funzt die Camouflage einfach nicht bei jedem. Macht aber nichts, denn solange die Mehrheit zu blöd ist, selbst dann die richtigen Schlüsse zu begreifen, wenn sie ihnen sogar schon von der Bildzeitung entgegengebrüllt werden, dann spielt es eh keine Rolle mehr.

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Boris Palmer, der in die Reihen der Braungrünen etwa so hineinpasst wie Sarah Wagenknecht zu den Linken oder ein Kanarienvogel zu einer Horde Spatzen, soll von denen nun ausgeschlossen werden. Weil er „Neger“ gesagt hat. Für „Indianer“ kann man Buße tun, das geht noch, aber beim „N-Wort“ ticken die Sprachfaschisten komplett aus, selbst dann, wenn man es, wie bei Palmer nun mal geschehen, als Zitat einer anderen Person verwendet. Der Grund war der Rochaden-Rauswurf von Dennis Aogo, weil der in einem TV-Kommentar gesagt habe, Manchester City trainiere „bis zum Vergasen“. Das wäre schlimmste „Holocaust-Verharmlosung“.

Noch so ein typischer, von Fakten unberührter braungrüner Reflex. Die Redewendung „arbeiten bis zur Vergasung“ stammt nämlich aus dem Ersten Weltkrieg, der ja für jene, deren Weltgeschichte auch Zeiträume vor 1933 umfasst, als Stellungs- und Gaskrieg mit Millionen Toten bekannt ist. Dort schrieben die Soldaten in der Feldpost zynisch nach Hause, sie würden „durchhalten bis zur Vergasung“. Das wurde zur geflügelten Redewendung und hat sich bis heute im deutschen Sprachgebrauch erhalten als Synonym für stramme Pflichterfüllung und Arbeiten bis zum Umfallen. Mit Juden und Auschwitz hat das genau gar nichts zu tun, aber wer im Geiste der Braungrünen glaubt, Adolf Hitler hätte 1933 aus dem davor allumfassenden Nichts heraus die Welt erschaffen, wird das niemals begreifen. Aber zumindest eines beherrschen die Grünen: sabbern, wenn das Glöckchen klingelt.


Donnerstag, 8. April 2021

Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin

 

Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur Pflicht.

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Politiker mit Rückgrat und Gewissen würden ihren Stolz darüber verbreiten, von einem Armleuchter wie dem irren Sultan nicht auf einem goldenen Sessel hofiert zu werden, aber Uschi „Ähm“ der Leyen ist beleidigt, weil sich der Macho vom Bosporus wie ein Macho vom Bosporus benommen hat. Tja, was hat sie denn erwartet? Dass ihr für den Versuch, dem zweitdurchgeknalltesten Diktator dieser Welt in den Hintern zu kriechen, dieser auch noch ein Gleitgel serviert?

Blöd ist auch, dass die Uschi jetzt zwar eine auf empört spielt, aber rein protokollarisch am Katzentisch genau den richtigen Platz hatte. Dass können selbstüberschätzende Größenwahnsinnige nämlich nicht begreifen, dass sie in einer Runde von drei Politikern protokollarisch einfach auf Platz drei sitzen.Sich selbst für die wichtigste Person der Welt zu halten ist eine Ansicht, die gelegentlich nicht von allen anderen geteilt wird. Wird die Inkompetenzgranate Von der Leyen in diesem Leben aber nicht mehr begreifen.

Außerdem, wenn sie nicht nach Ankara geflogen wäre um sich vor dem Sultan des neuen Osmanischen Reiches in den Staub zu werfen, wäre ihr diese lächerliche Szene erspart geblieben. Aber sie können es ja nicht lassen, sich im Glanz Recep des Prächtigen ein bisschen zu sonnen. Nun denn, liebe Eurokraten, soll er euch noch viel tiefer demütigen, denn ihr bettelt ja darum!

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Immer wieder entdecken aufrechte und mutige Zivilgesellschafter rassistische und islamophobe Ausbrüche, auch rückwirkend. Sehr rückwirkend. Verdammt lang rückwirkend. Und so wird auch Dante endlich antirassistisch und kultursensibel nachbearbeitet und in seiner höllischen „Göttlichen Komödie“ die Nennung des Propheten Mohammed gecancelt. Man möchte ja eine besonders emotionale Klientel nicht empören. Was die „woken“ Zensoren nicht bedenken ist, dass sie Dantes Nennung des zauseligen Wüstenpropheten in seiner Vision der Hölle voll und ganz bestätigen, indem sie seine Nennung vermeiden, damit dessen fanatisierte Anhänger nicht ausrasten und mit Maschinenpistolen bewaffnet ganze Verlagshäuser niedermähen oder sich brüllend mit Messern auf unschuldige Passanten werfen.


Donnerstag, 11. März 2021

Freitag, 22. Januar 2021

Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

 

Da hat man sich jahrelang jeglichen sprachlichen Verrenkungen hingegeben, um die Einwanderer als Geflüchtete und Asylsuchende hinzustellen, ist dann auf den Begriff Migranten ausgewichen um die Verwendung des Begriffes „Einwanderer“ als sicheren Indikator für Deutsch-affine Kellernazis und xenophobe Fremdenhasser zu offenbaren, und nun das: Es soll laut neuer Sprachregelung der Experten für politisch korrektes Neusprech nicht mehr „Migrationshintergrund“ heißen sondern… Eingewanderte. Yep. So wird aus der (nur von bösen rechten Hetzern beim richtigen Namen genannte) illegalen Einwanderung erst eine angebliche „Flucht“ konstruiert, denn „Geflüchtete“ und „Gerettete“ kann man entgegen Einwanderern ja nicht an der Grenze abweisen, da sie sonst keinerlei rechtliche Grundlage für das Übertreten selbiger mitbringen würden, und kaum im Lande, mutieren die eben noch statt illegal eingewandert Seienden schutzerflehenden traumatisierten Geflüchteten dann zu ganz normalen Einwanderern, denn, laut Muttisprech, sind sie ja nun mal da. Und als Einwanderer sind sie im Gegensatz zu temporär Schutz suchenden Kriegsflüchtlingen ja gekommen, um zu bleiben.

Und für diese Sprachakrobatik bezahlen die Steuerschafe jahrelang eine „Expertenkommission der Bundesregierung“ – und wie sowas zusammengesetzt ist, wissen wir spätestens seit Corona und den peinlichen Fragen eines Boris Reitschuster in der Bundespressekonferenz sehr genau. Die Personalien der Vorsitzenden dieser „Expertenkommission“ sprechen Bände: der CDU-Politiker und ehemalige Oberbürgermeister von Bonn Ashok-Aleksander Sridharan und die Berliner Abgeordnete der SPD Derya Caglar. Man besetzt die Kommission mit eigenen Parteigängern ohne jeglichen Beschäftigungshintergrund jenseits der eigenen Parteibüros, dafür aber mit für diesen Job richtig klingenden Namen, und verschafft denen im Nebeneffekt ein kleines Zubrot. Zum Dank bekommt man eine vorgebliche Legitimation von „Experten“ für sprachliche Lenkung der Manipulation der öffentlichen Meinung und einen Katalog der Triggerworte, an denen man Dissidenten und Falschmeinende erkennen kann.

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Wochenlang war die willkürlich eingerichtete „Corona-Ampel“ flächendeckend eine blutrote Kriegsflagge, von den Pandemietreibern und Impfbegeisterten wie eine Monstranz vor der Parade zur Hexenjagd auf Unverantwortliche und Coronaleugner hergetragen. Inzwischen hat die aktuelle Entwicklung dazu geführt, dass einige Bezirke wieder orange eingefärbt werden könnten, und weil diese Flecken auf der Panikstandarte den Hysteriefaktor senken und Wasser auf die Mühlen der renitenten Beschwichtiger gießen könnte, wurde mit sofortiger Wirkung festgelegt, die Arbeit der Ampelkommission einzustellen und auf Dauerrot zu schalten. Die Frage, wie es sein kann, dass sinkende Zahlen und entspannende Lage automatisch zu Verlängerungen und Verschärfungen des Hausarrestes führen, ist nicht erwünscht.




Donnerstag, 17. September 2020

Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin


Der Stern der Moderatorin-für-eh-jede-Show Barbara Schöneberger, die aus mir unbekanntem Grunde geradezu omnipräsent auf dem Bildschirm ist und eher ein Grund, die von ihr moderierte Show nicht anzusehen, weil ich selten einen Menschen erlebt habe, bei dem die Differenz zwischen selbstgefühlter Witzigkeit und fremdbetrachteter Peinlichkeit größer ist, mit Ausnahme von Jan Böhmermann und Stefan Raab vielleicht, wird gerade unter einem „Shitstorm“-Kackehaufen begraben. 

Ihr Vergehen gegen die Menschlichkeit ist der billige Witz, „Zigeunersoße“ würde jetzt „Soße ohne festen Wohnsitz“ heißen. Prompt erfolgte der Aufschrei einiger Empörungsbeauftragter und Sprachblockwarte, freudig aufgegriffen von den Medien, die das sofort groß betrommeln. Und der „Zentralrat der Sinti und Roma“, eine seltsame Institution für ein angeblich Freies Volk ohne festen Wohnsitz – für einen „Zentralrat“ reicht es immer – tobt natürlich sofort los:
„Beschämend und unwürdig. Antiziganismus ist immer noch Alltag! Vor allem in den Medien. Für Barbara Schöneberger ein Witz, für Sinti und Roma herabwürdigend und tief verletzend.“
Äh, liebe Zigeuner, und ich rede euch so an weil ihr selbst die Bullshitbingo-Floskel „Antiziganismus“ in den Raum tretet, was wollt ihr jetzt? Wer sagt, man darf auch weiterhin Zigeuner sagen, wird von euch ebenso angebellt wie der, der sagt, man darf es nicht mehr. Ihr seid ja sowas von herabgewürdigt, verletzt und von Mimimi erfüllt. Berufsmäßig. Welchen Job hat ein Zentralrat der Zigeuner noch, außer sich herabgewürdigt und verletzt zu fühlen? Eine Frage, die man bei allen Zentralräten stellen kann. Denn ein Zentralrat, der feststellt, dass es eigentlich nix mehr zu tun gibt, weil das Zusammenleben einfach flutscht, und es deshalb auch keine Geldhähne mehr gibt, die man anzapfen könnte, der hat seine Existenzgrundlage und damit sich selbst aufgelöst.

Wisst ihr was? Jemand, den man gerichtlich bestätigt als Köterrasse bezeichnen darf, als weißen Abschaum, hochpräsidial-majestätisch auch als dunkeldeutsches Pack und im Sinne einer bald wieder regierenden Partei als Bewohner eines miesen Stückes Scheiße, und der mit seiner Arbeit auch noch jene Steuerfläschchen füllt, an denen ihr nach jeder Empörungsorgie nuckeln könnt, der kann auf euer Mimimi pfeifen. 

Und da sage mal noch einer, Sinti und Roma wären starke, stolze Völker.

Übrigens: Wieso stehen diese Völker unter besonderem Schutz, wenn doch bereits die Behauptung, es würden Völker existieren, für das von diesem Begriff abgekoppelte Konglomerat der „die Menschen“ die „hier leben“ ein Indiz für völkische Gesinnung, tiefen Nationalismus und eine Spaltung der Gesellschaft in die „Wir“ und die „Die“ darstellt? Also, liebe Zigeuner-Zentralrätler, es gibt kein Volk der Sinti und kein Volk der Roma, es gibt keine staatenlosen Nationen, ihr seid Verbreiter einer nahe an der Reichsbürger-Mentalität schrammenden völkischen Gesinnung, die die hier lebenden und umherziehenden Menschen künstlich spaltet. Es gibt euch gar nicht. Ihr gehört dekonstruiert, weggedacht und in der Masse der „die Menschen“ aufgelöst.

Und zum Abschluss ein Video des brutalen Alltagsantiziganismus der Deutschen, als es sie noch gab. Die Deutschen ebenso wie die Zigeuner. Verklärte Romantik statt hasszerfressenes Mimimi. Ach, waren das noch Zeiten.

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P.S. Sollte Barbara Schöneberger jetzt weniger bildschirmpräsent sein, halte ich das nicht für einen Verlust. Aber die Begründungen für die Abgänge der Sternchen halte ich für immer idiotischer. Willkommen bei der Sprachpolizei der Mullahs im Iran, wir haben dieses Niveau langsam erreicht.


Freitag, 4. September 2020

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (54)





Ein Befund, an dessen Richtigkeit mit Ausnahme des — zwar höchst verbreiteten und dennoch falschen — Konjunktivs »bräuchte« nichts auszusetzen ist ....


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Donnerstag, 6. August 2020

Die unnötige Bombe


So etwa könnte man einen interessanten, faktenreich aufbereiteten Artikel im Contra-Magazin über den Abwurf der Hiroshima-Atombombe, der sich heute zum 75. Male jährt, zusammenfassen:

Warum Amerika Japan nicht mit Atombomben hätte angreifen sollen


Die Überzeugung der USA, dass Atombombenangriffe notwendig waren, um eine noch tödlichere Invasion Japans zu verhindern, ist 75 Jahre später genauso falsch wie damals.

Heute vor fünfundsiebzig Jahren haben die Vereinigten Staaten den einzigen Atomkrieg der Geschichte entfesselt.

Zu den Wahrheiten, die für Millionen Amerikaner selbstverständlich sind, gehört die Vorstellung, dass die atomare Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki Leben gerettet hat, sowohl amerikanische als auch japanische.

Die Amerikaner lernten, dass sie die Wahl zwischen Atombomben und einer noch blutigeren Invasion Japans hatten, dessen fanatische Bürger bei der Verteidigung ihrer Heimat und ihres Kaisers bis zum Tod gekämpft hätten.

Diese Erzählung ist zutiefst falsch.
Wie in der Kriegsführung aller Zeiten sprichwörtlich: das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit. Warum soll es beim ersten Atomkrieg anders (gewesen) sein?



Donnerstag, 11. Juni 2020

Mittwoch, 22. April 2020

„Aber ...“

von  it’s  me 



Das Wort „aber“ ist bei mir ganz, ganz negativ besetzt, denn in meiner Jugend hörte ich von meiner Mutter öfters bezüglich meiner Wahl der jeweiligen Lebensabschnittspartnerinnen, dass sie sich ja in meine Entscheidung nicht einmischen wolle, sie aber nur sagen wolle ...

Generell haben es mir diese falschen Intros angetan, denn genauso schlimm ist zum Beispiel „Ich wollte dich eh schon die längste Zeit anrufen, aber ich hatte in letzter Zeit soooo viel zu tun“. Warum traut sich fast niemand zu sagen, dass er vergessen hat, oder derjenige halt nicht so wichtig ist, ihn sofort zurückzurufen?

Ich halte es mit der brutalen Ehrlichkeit mit den Vorteilen, keine falschen Freunde zu haben, sondern nur wenige, aber dafür echte, die in jeder Lebenslage zu mir halten. Ich nenne sie „Schlechtwetter-freunde“, denn bei Sonnenschein hat man sowieso unzählige „Freunde“, so enge wie die bei Facebook. Um zurückzukommen zum „aber“ und zum Land mit uneingeschränkter Meinungsfreiheit (aber nur solange wie es Mutti gefällt) – Krautland, wo der Sportjournalist Frank Buschmann auf Twitter seine Meinung kundtat auf eine kritische Äußerung des ehemaligen Tormannes Lehmann zu den seiner Meinung nach zu restriktiven Maßnahmen der Regierung:


Und da ist es wieder, das „aber“, das genau das aussagt, was Buschmann will: von Muttis Meinung abweichende gehörten verboten! Warum hat Buschmann nicht gleich gesagt: „Ich arbeite bei einem öffentlich rechtlichen Sender und will mir die Karriere nicht versauen, daher betreibe ich Akrobatik in Muttis breitem A...“? Warum seine Pseudoaussage, für Meinungsfreiheit einzutreten, aber sofort diese auf „gefällige“ und „genehme“ Personen einzuschränken?

Merken die nicht, wie sie sich in ihrer Blödheit selbst entblößen? Haben die überhaupt kein Scham-gefühl und keinen Ekel, den ganzen Tag ihre Körper in die Form eines Suppositoriums zu bringen, um in den jeweiligen Enddarm zu passen?

Elisabeth Huther, Journalistin der Rheinischen Post, bringt es in ihrer linken Gesinnung wenigstens ehrlicher auf den Punkt, ohne entschuldigendes Pseudointro. Die Sportjournalistin meint auf Twitter:



Was der Trampel will, offenbar ohne es zu kapieren: die Verordnung dessen, was gesagt werden darf, also Meinungsdiktatur im Sinne einer DDR 2.0.

Aber keine Angst, Frau Fast-Pulitzerpreisträgerin Huther: Es dauert nicht mehr sehr lange, und Ihr Krautland gestattet nur mehr von der Zensurbehörde (Annette Kahane’s Amadeu-Antonio-Stiftung wäre dafür gut geeignet) erlaubten Wortmeldungen. Und wer sich nicht daran hält, bekommt einen Bußgeldbescheid oder Besuch von der linken Gestapo, der Antifa.



Samstag, 22. Februar 2020

Euzis

von Fragolin

Wem Europa zu groß ist, der ist primitiver Nationalist.
Wem Europa zu klein ist, der ist verbrecherischer Globalist.
Weil sich die Nationalsozialisten heute als Europasozialisten tarnen, sind sie so schwer zu erkennen.
Nenne wir sie Euzis.

Der böse Nazi sagt: „Ich bin überzeugter Deutscher und möchte, dass Deutschland stark ist und sich gegen Großmächte wie die USA, China und Russland stolz behaupten kann.“
Der gute Euzi sagt: „Ich bin überzeugter Europäer und möchte, dass Europa stark ist und sich gegen Großmächte wie die USA, China und Russland stolz behaupten kann.“
(Wer aber sagt: „Ich bin überzeugter Mensch und möchte, dass jeder Mensch eine Heimat hat, in der er gerne lebt und bleibt.“, der ist überführt als Überultraxeophobfaschistennazirassist.)

Noch ein paar Häppchen von ideologischen Wegbereitern der Euzis (die wir hier schon mal hatten, aber es passt nochmal so gut):

„Die europäischen Völker stellen nun mal eine Familie auf dieser Welt dar. Es ist wenig klug, sich einzubilden, auf die Dauer in einem so beschränkten Haus wie Europa eine Völkergemeinschaft verschiedener Rechtsordnung und Rechtswertung aufrecht erhalten zu können.“
(ein Amtsvorgänger Merkels vor dem Deutschen Reichstag 1936)

„Es muß das Ziel unseres Kampfes bleiben, ein einheitliches Europa zu schaffen.“
(Tagebucheintrag seines Propagandaministers aus dem Mai 1943)

Die Richtung stimmt!

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Strick' dir deinen Nazi


... ist offensichtlich das Lebensmotto unserer Politruks und Systemmedien. wie ein gut recherchierter Artikel auf ScienceFiles beweist:

Eine rechtsextreme Gesinnung wird erfunden: Geschichte einer Geschichtsfälschung


Im Zeitalter der Postmoderne ist Geschichte eine Verfügungsmasse, die sich je nach Intention des Betrachters zu einer bestimmten Erzählung gestalten und als solche manifestieren lässt. Was dann manifestiert wird, hat mit der tatsächlichen Geschichte meist nichts mehr zu tun. Aber darum geht es auch nicht. Es geht darum, historische Gegebenheiten aus ihrem Zusammenhang zu lösen, sie ihrer Verbindung zur vergangenen Realität zu entkleiden und in eine neue, gerade für sie geschaffene Realität zu packen. Zeit ist dabei ein Verbündeter, denn wenn man 2019 Ereignisse aus dem Jahr 2016 in eine gerade neu geschaffene Realität stellt, dann weiß kaum noch jemand, was 2016 eigentlich war.
Und so, wie heute fast keiner weiß, was es mit dem uns präsentierten »David S.«, der in Wirklichkeit ein »Ali David S.« orientalisch-muselmanischer Herkunft war, auf sich hatte, so weiß heute auch fast keiner mehr, daß seinerzeit, bevor die deutschen Politruks dringend einen »NSU« brauchten, um dem durch zunehmende Zuwanderungskriminalität und die Finanzkrise zunehmend weniger profitabel ausschlachtbar — sogar hirngewaschene deutsche Schlafschafe werden bei akuten Problemen weniger geneigt, an vorgebliche »Opfer der x-ten Generation« Geld abzudrücken — werdenden Schuldkult aufzuhelfen. Also konstruierten sie einen; von völliger Hirnrissigkeit, an Unplausibilität kaum zu übertreffen, zuletzt erschossen sich tote »Nazis« wechselseitig, und aus ausgebrannten Räumen wurden unversehrte DVDs geborgen — naja, das Übliche halt, wenn Stasi-Spitzel auf James Bond stümpern ...

Schlimm daran ist: die meisten merken es nicht, wie sie verarscht werden! Die merkten ja seinerzeit bei Gladiator auch nicht, daß über einer Figur aus der Römerzeit ein Flugzeug durch den Himmel zieht ...

Bei Gladiator ist das bloß ein Schmunzeln wert (auch wenn dem unachtsamen Kameramann danach nicht zum Schmunzeln zumute war, als es doch einer entdeckte). Wenn damit aber Machenschaften der Macht»eliten« zugedeckt werden sollen — dann sollte das uns allerdings nicht unbeteiligt lassen!


Samstag, 26. Oktober 2019

Limburger

von Fragolin


In Limburg an der Lahn, bekannt durch eine bischöfliche Doppelbadewanne mit Goldarmaturen und dem kleinen LKW-Hoppala durch einen psychisch Belasteten vor zwei Wochen, gab es eine mutmaßliche Beziehungstat durch einen „deutschen Staatsbürger, der in Deutschland geboren wurde“, wie die Polizei betont, „aber keinen deutsch klingenden Namen trägt“, wie sie vorsichtig anmerkt. Deshalb war eine der ersten Aktionen der Polizei nach dem Aufnehmen der Spuren die Drohung an alle, die es wagen würden, ein Video davon zu zeigen, denjenigen als Verherrlicher von Gewalt anzuzeigen und mit Haft zu bedrohen. Also so ähnlich wie bei dem Video von dem Irren aus Halle, aber doch wieder nicht, denn der war ja eh erkennbar Deutscher, weshalb das Video tagelang anzeigenfrei durch alle Medien streamte, während bei dem Limburger mit dem nicht ganz so deutschen Namen auch ein nicht ganz so deutsches Aussehen dazukommen könnte. Und das würde jetzt, so kurz vor dem mühsamen Abwehren der Machtergreifung des teuflischen Höcke in Thüringen, Wasser auf Mühlen gießen, die mühsam trockengelegt werden sollen.

Also radiert nach Angaben einiger Kommentatoren die „Bild“, wahrscheinlich nach einem kanzleramtlichen Hinweis an die Chefredaktion, in welchem Umfang durch solches der Migrationspakt untergraben und die Merkelpolitik in wasseraufdiemühlengießender Weise verunglimpft wird, die Anmerkung, es würde sich zwar um einen Passdeutschen handeln, dieser aber „Migrationshintergrund“ besitzen, verschämt aus ihrem Artikel wieder raus.
Es ist nichts geschehen! Es war offensichtlich kein Nazi, kein Deutscher (was nach käßmannscher Definition ja das Gleiche ist), kein „Rächter“, und es lässt sich herkunftstechnisch wahrscheinlich nicht einmal wie beim Münchner Perser „David“ eine AfD-Nähe herbeiphantasieren. Also gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen! Es hat nur einer die Scheidung beschleunigt, wie es in Deutschland schon immer Brauch war.
Und wer anderes behauptet, ist ein Hetzer und muss mit der vollen Härte des Rechtsstaates rechnen, jawoll!

Ach ja, Limburger ist noch etwas anderes. Ein ziemlich übel stinkendes Stück vergammeltes Milchfett mit einer Art roten Schlatze außenrum. Erstaunlich, wie viele Gleichnisse Limburg momentan auf Merkeldeutschland zu bieten hat.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

»Wir müssen so berichten, wie es Frau Merkel vorgibt«


Schon mehr als dreieinhalb Jahre alt — und nichts hat sich gebessert, im Gegenteil! Ein ständiger Skandal, diese »öffentlich-rechtlichen Sender«, in Österreich nicht anders als in Merkelstan ...




Donnerstag, 5. September 2019

» Das bedeutendste Hamburger Beamtenblatt bei der Lektüre-Empfehlung«


Für Fomulierungen wie diese muß man Klonovsky lieben — und erst recht, wenn er keck fortsetzt:
Aber warum der Lärm? Weil der Faschismus am Wahlabend in die deutschen Wohn-stuben Einzug hielt:

"Der dezentralisierte Verbund der ARD ist einst nach der Erfahrung der NS-Diktatur von den West-Alliierten geründet worden mit dem erklärten Ziel der 'reeducation', der journalistischen Mithilfe bei der Demokratisierung des nazistischen Deutschlands. Faschistische Propaganda sollte für die Zukunft verhindert werden. Ob die ARD diesen Auftrag heute noch lückenlos und kompetent erfüllt, dessen kann man sich nach einer Wahlberichterstattung wie der am Sonntag nicht mehr völlig sicher sein."

Der "Auftrag" der ARD ist also die lückenlose Verhinderung "faschistischer Propa-ganda" (inclusive der Mär von einer Reeducation?) – und der Auftrag der Zeit besteht künftig wohl in der Verbreitung von Antifa-Propaganda. Irgendwer muss schließlich klarstellen, was als faschistisch zu gelten hat.

Wir gehen großen Zeiten entgegen.
Das ohne Zweifel. Nur: ob wir uns das gewünscht haben, das hat uns von diesen Knülchen doch keiner gefragt ...

Donnerstag, 23. Mai 2019

Rattengedicht

von Fragolin

Und wieder ist ein schröckliches „Rattengedicht“ aufgetaucht!
Es sind die Ergüsse eines gewissen Harry H. aus Düsseldorf, einer zwielichtigen Gestalt mit seltsamer Vita. Ein Burschenschafter und Freimaurer, der mit spitzer Feder gegen die Weisheit des Regimes und politisch Andersdenkende polemisiert, gegen Religionen und Homosexuelle hetzt und es sich als Ungustl mit so ziemlich jedem verscherzt. Und der hat ein wirkliches Rattengedicht veröffentlicht, also nicht etwa sich selbst als Ratte bezeichnet, die das Treiben der Menschen beobachtet, sondern

Die Wanderratten

Es gibt zwei Sorten Ratten:
Die hungrigen und satten.
Die satten bleiben vergnügt zu Haus,
Die hungrigen aber wandern aus.

Sie wandern viel tausend Meilen,
Ganz ohne Rasten und Weilen,
Gradaus in ihrem grimmigen Lauf,
Nicht Wind noch Wetter hält sie auf.

Sie klimmen wohl über die Höhen,
Sie schwimmen wohl durch die Seen;
Gar manche ersäuft oder bricht das Genick,
Die lebenden lassen die toten zurück.

Es haben diese Käuze
Gar fürchterliche Schnäuze;
Sie tragen die Köpfe geschoren egal,
Ganz radikal, ganz rattenkahl.

Die radikale Rotte
Weiß nichts von einem Gotte.
Sie lassen nicht taufen ihre Brut,
Die Weiber sind Gemeindegut.

Der sinnliche Rattenhaufen,
Er will nur fressen und saufen,
Er denkt nicht, während er säuft und frißt,
Daß unsre Seele unsterblich ist.

So eine wilde Ratze,
Die fürchtet nicht Hölle, nicht Katze;
Sie hat kein Gut, sie hat kein Geld
Und wünscht aufs neue zu teilen die Welt.

Die Wanderratten, o wehe!
Sie sind schon in der Nähe.
Sie rücken heran, ich höre schon
Ihr Pfeifen - die Zahl ist Legion.

O wehe! wir sind verloren,
Sie sind schon vor den Toren!
Der Bürgermeister und Senat,
Sie schütteln die Köpfe, und keiner weiß Rat.

Die Bürgerschaft greift zu den Waffen,
Die Glocken läuten die Pfaffen.
Gefährdet ist das Palladium
Des sittlichen Staats, das Eigentum.

Nicht Glockengeläute, nicht Pfaffengebete,
Nicht hochwohlweise Senatsdekrete,
Auch nicht Kanonen, viel Hundertpfünder,
Sie helfen Euch heute, Ihr lieben Kinder!

Heut helfen Euch nicht die Wortgespinste
Der abgelebten Redekünste.
Man fängt nicht Ratten mit Syllogismen,
Sie springen über die feinsten Sophismen.

Im hungrigen Magen Eingang finden
Nur Suppenlogik mit Knödelgründen,
Nur Argumente von Rinderbraten,
Begleitet mit Göttinger Wurst-Zitaten.

Ein schweigender Stockfisch, in Butter gesotten,
Behaget den radikalen Rotten
Viel besser als ein Mirabeau
Und alle Redner seit Cicero.

Was für ein menschenverachtender, zynischer Autor! So ein rechtsrechtes Gehetze, in dem Menschen zu Ratten erklärt und das Verhalten von Geflüchteten und Zuwanderern auf das Erniedrigendste karikiert wird!
Was für ein Hasser und Hetzer nach Maasschem Verständnis! Er wird nur deshalb nicht von den Kahane-Schergen gejagt und Merkels Kettenhunden zur Unperson zerrissen, weil er die Gnade der frühen Geburt erfuhr und bereits im neunzehnten Jahrhundert werkte.
Hier eine Quelle dieses Machwerkes, das im Sinne des Migrationspaktes wohl bald aus dem deutschen Kulturgut, das es nach Ansicht der Progressivdenker eh nicht gibt, zu tilgen ist.

Mittwoch, 15. Mai 2019

»Frau Gertrude« 2.0 darf warnen


Letztes Mal war's für den Bundesbello. Damals wurde uns ein später preisgekröntes PR-Video einer gewissen »Frau Gertrude« vorgeführt. Diesmal wird die Gertrude halt »Helga« genannt, und wirbt für die EU-Blockparteien — oe24.at berichtet:

Holocaust-Überlebende warnt vor Rechtstrend

In einem von SOS Mitmensch veröffentlichten Video-Appell zeigt sich die Holocaust-Überlebende und Zivilcourage-Preisträgerin Helga Feldner-Busztin tief besorgt über die „beängstigende“ politische Entwicklung in Europa. Sie warnt vor dem „Rechtstrend“ und vor Rassismus und ruft eindringlich zur Teilnahme an der EU-Wahl am 26. Mai auf.

„Beängstigende Entwicklung“

„Ich bin schon 90 Jahre alt und habe schon sehr vieles gesehen in meinem Leben, aber was jetzt in den wesentlichen Staaten von Europa an der Spitze ist, ist beängstigend“, so die Holocaust-Überlebende. Feldner-Busztin warnt vor dem „Rechtstrend“ und dem „Trend, Menschen nach ihrer Hautfarbe, ihrer Religion, ihrer Herkunft schlechter zu behandeln als die eingeborene Bevölkerung, die glaubt, dass das ein Privileg ist, dass man irgendwo geboren ist und dass einem dadurch Vorteile zukommen, nur weil man irgendwo weiß ist, bei der passenden Religion oder bei der passenden Partei.“
 Ganz d'accord, Frau Feldner-Busztin! Wenn Sie nicht zu erwähnen »vergäßen«, daß im Moment die »passende Religion« wohl von Anhängern der angeblichen »Religion des Friedens« ganz besonders wichtig genommen wird (und im »Ehren«mord- bzw. Vergewaltigungsfall auch strafmildernd wirkt), und die »passende Partei« wohl zumeist eine ist, die links angesiedelt ist. Und die Vorteile, »weiß« zu sein, kann jeder bestätigen, der die bereichernde Erfahrung machen durfte, mit einem Nicht-Weißen in einem rechtlichen (oder sonstigen) Konflikt verwickelt zu werden. Da kann es nämlich ganz schnell passieren, daß man bspw. eine U-Bahntreppe so einfach »runterfällt«, mit einem Messer im Bauch im Spital aufwacht (mit etwas weniger Glück in der Prosektur eben nicht mehr ...). Und darf ich Ihnen ein kleines Geheimnis verraten, gnädige Frau? Die Täter sind mit statistischer Signifikanz eher ...ähm... nicht so ganz weiß. Vielleicht sollte eher das für Sie eine »beängstigende Entwicklung« darstellen!

Ihrem Aufruf zur Teilnahme an der EU-Wahl am 26. Mai folge ich dafür gerne — und es freut mich, Sie hier ganz auf der Linie der FPÖ zu wissen:


Danke für die Erinnerung, Frau Helga!



Donnerstag, 28. März 2019

Schuss ins Leere

von Fragolin

Ein Artikel in der „Presse“ offenbart die geballte Hilflosigkeit der politisch korrekten Beschreibung der Welt. Da die Realität sehr oft politisch inkorrekt daherkommt, lassen sich immer größere Teile der Realität auch politisch korrekt nicht mehr beschreiben.
So scheitert auch dieser Artikel über den weit verbreiteten und sehr tief sitzenden Antisemitismus in der türkischen Community an der Realität. Denn die politisch korrekte Sichtweise ist eben die, dass es nur eine einzige rassistische Gruppe auf dieser Welt gibt, und das ist der weiße westliche Mann. Alle anderen können per se nicht rassistisch sein und gegen den Weißen kann man es auch nicht. Bekanntestes Beispiel ist das gerichtlich verbriefte Recht der Türken in Deutschland, die Deutschen als „Köterrasse“ bezeichnen zu dürfen, während ein umgekehrtes „Kameltreiber“ zu empfindlichen Strafzahlungen führen kann.

„Antisemitismus unter Türken – eine moralische Bankrotterklärung“

Irrtum.
Der Antisemitismus unter Türken ist keine moralische Bankrotterklärung, sondern schlicht und ergreifend ein sich aus Geschichte, Religion und Brachialrhetorik ihres vergötterten Sultans logisch ergebender Fakt. Eine Bankrotterklärung ist die Hilflosigkeit unserer Medien und Politik, sich diesem Phänomen endlich ehrlich und ohne politkorrekte Verrenkungen vor irgend einer linksextremen Empörungsblase oder muslimischen Opfer-Jammer-Community zu stellen.
Und so beginnt das Pamphlet mit einer solchen Bankrotterklärung:

„Es gibt da diese Szene in dem Kultfilm "Dead Presidents" aus dem Jahr 1995. Zwei farbige junge Männer aus der New Yorker Unterschicht geraten in einen Streit und beschimpfen einander aufs Übelste. Einer fängt sogar an, den anderen rassistisch zu beleidigen. Er sehe aus wie jemand, der in eine Öllache gefallen sei, meint er. Ein dunkelhäutiger Mann wirft also einem anderen dunkelhäutigen Mann vor, dunkler zu sein als er selbst.“

Merkt das jeder? Sieht jeder den Denkfehler? Der Denkfehler ist nämlich zu glauben, Rassismus und Herabwürdigung des Anderen ist ein rein weißes Privileg und andere wären frei davon, weil es auf der Welt eben nur zwei Gruppen gibt: die Weißen inklusive der Juden, der Inbegriff des Übels, und alle anderen, der Inbegriff der engelsgleichen Reinheit. Und wenn sich zwei Engelsgleiche plötzlich gegenseitig Anpöbeln, bricht das Weltbild entzwei, will es nicht wahrhaben, erklärt es zu einer weiteren weißen Übeltat, die Englein gegeneinander aufgehetzt zu haben.

Deshalb verschließt man die Augen vor den Zuständen in Afrika; den hundertfachen Christenmorden in Nigeria, den tausendfachen Morden durch Boko Haram und andere radikalmuslimsiche Terrorbanden, den zigtausendfachen, ja hunderttausendfachen Morden aus Gründen ethnischer Säuberungen von Stammesgebieten. Morde von Schwarzen an Schwarzen, die etwas anders schwarz als sie selbst sind. Deshalb ist es historisch zwar richtig, aber politisch inkorrekt, darauf hinzuweisen, dass jene Sklaven, die man einst nach Amerika verschleppte, nicht von Weißen gejagt und gefangen wurden sondern fast ausschließlich in afrikanischen Häfen billig gekauft werden konnten, weil Stammeshäuptlinge keinerlei Skrupel hatten, die Mitglieder anderer Stämme zu jagen und zu versklaven und an die Lieferanten von Feuerwasser und bunten Stoffen zu verscherbeln. Manchmal auch die Parias des eigenen Stammes.

„In einer späteren Szene des Films beschwert er sich seinerseits darüber, von Weißen wegen seiner Hautfarbe diskriminiert zu werden. Ohne auch nur eine Spur von Selbstkritik oder Selbstreflexion – darin liegt wohl auch die ganze Tragik und Schizophrenie von Diskriminierungen aller Art.“

Die Beschwerde hat ja auch nichts mit realem Rassismus zu tun sondern mit einem anerzogenen Opferkult. Es gibt drei Ideologien auf dieser Welt, die ihre Anhänger permanent zu Opfern einer irgendwie gearteten Weltverschwörung erklären und deshalb wutentbrannt das Töten ihrer Unterdrücker fordern und sich, kaum ertappt, wieder in den Staub werfen und selbst die Diskriminierung der Urgroßeltern noch hervorholen, um sich als Opfer zu stilisieren.
Sozialismus, Feminismus, Islamismus.
Man ist Täter, weil man Opfer ist. Man muss die Verantwortung für sein eigenes Versagen unbedingt auf Andere projizieren, weil die Tatsache, dass man selbst nichts auf die Reihe bekommt. weil man einfach zu doof ist, nicht zum Selbstbild des gottesabziehbildlichen Muster-Herrenmenschen passt. Ich kann kein kompletter Totalversager sein, ich bin doch (wahlweise ankreuzen) progressiv-intellektueller Salonmarxist, genderstudiert-akademische Feministin, koranbeleuchteter auserwählter Mustermuslim. Und jeder hat seine Propheten, die ihm erklären, warum ausgerechnet er zu den Höchstwertigen und Auserwählten gehört. Ich verzichte aufs Gendern, aber Frauen betrifft das in vollem Umfang ebenso.

Übrigens gibt es an den US-amerikanischen Universitäten, diesen Schneeflöckchen-Brutstätten, gerade einen neuen Kampf, der sich sehr wohl gegen eine Minderheit richtet, aber von allen anderen Minderheiten zusammen mit der Mehrheit begeistert geführt wird: der Kampf gegen Asiaten. Die weigern sich nämlich, sich nach unten nivellieren zu lassen und legen Wert auf Erfolg. Und damit sind sie nun einmal überdurchschnittlich gut, während die wohlstandsverblödeten dicken Weißenkinder und ihre vor Fleiß und Intelligenz nicht unbedingt strotzenden, aber mit ausreichend Selbstbewusstsein ausgestatteten politisch korrekt behüteten „People of Color“ mehrheitlich am unteren Ende der Erfolgskette dahindümpeln. Es ist der gleiche Mechanismus: der Erfolg der meisten Asiaten liegt nicht an deren Leistungsbereitschaft und Lernkompetenz, sondern der Misserfolg der Schneeflöckchen liegt an rassistischer Unterdrückung durch die Universität, die Asiaten bevorzugt.
Es ist immer das gleiche Muster.
Realitätsverweigerung, Opferkult, Mimimi. Dunning-Kruger. Geboren aus der Unvereinbarkeit des Selbstbildes mit der oft recht traurigen Realität der eigenen bdeutungslosen Existenz.

„Rassismus innerhalb der schwarzen Community der USA wird öffentlich nicht oft thematisiert, ist aber ein durchaus weitverbreitetes Phänomen. Auch wenn es einem schwerfällt, sich eine derart absurde Form von Ausgrenzung vorzustellen. Vor allem drängt sich die Frage auf, welche Unterstützung und Solidarisierung sich besagter Mann aus dem Film von der Bevölkerung erwarten kann. Wer würde so jemandem gegenüber Empathie zeigen? Wer könnte Verständnis für seine Probleme haben? Für seine möglicherweise schwierige Vergangenheit?“

Ja, der gleiche Denkfehler wird immer und immer wiederholt, denn er sitzt tief verankert. Nein, es fällt nicht schwer und nein, es ist nicht absurd. Nicht alle Nichtweißen sind automatisch Brüder und Schwestern, nur weil sie eben nicht Weiße sind. Weiße sind untereinander ja auch nicht alle gleich. Warum also sollten es Nichtweiße sein, von denen es inzwischen etwa achtmal so viele auf diesem Planeten gibt, Tendenz steigend? Und es wird nicht thematisiert, weil es eben nicht in das ideologische Schema des bösen Weißen und guten Nichtweißen passt, das aber grundlegendes Dogma linksrassistischer Weltsicht ist. Das linke Weltbild ist inkompatibel zur Realität, deshalb werden Verkünder der Realität auch beschimpft, bekämpft und, wie aktuell in Holland zu sehen, sogar offen zu deren Mord aufgerufen.

„Zurück nach Österreich. Einer aktuellen Studie des Instituts Ifes zufolge ist Antisemitismus nicht nur unter Asylwerbern aus manchen arabischen Ländern, in denen Judenhass bekanntermaßen zur Staatsräson gehört, sehr weitverbreitet, sondern auch unter Türken der dritten und vierten Generation.“

Oh. In Österreich scheint sich medial einiges zu lockern, außer beim ORF und beim „Standard“ natürlich. Für solche Sätze würde man in den Linksmedien auf kleiner Flamme gegrillt, in Deutschland eher auf offenem medialem Scheiterhaufen verbrannt. Allein die Feststellung, dass in manchen arabischen Ländern Judenhass zur Staatsräson gehört, die von Asylwerbern aus diesen Gegenden auch noch hierher importiert wird, ist mutig. Sie ist wahr, aber wer die Wahrheit sagt, braucht bekanntlich ein schnelles Pferd. Dem die Linken automatisch ein Hakenkreuz auf die Arschbacken brennen.
Und dann diesen Judenhass auch noch dorthin verorten, wo man ihn auch findet (ebenso wie den Kuffarhass, der aber hier kein Thema ist, auch wenn er mal dazupassen würde), nämlich bei der rot-grünen Wählerklientel von Wien, das erfordert geradezu ein Pferd mit Raketenantrieb. Den haben ja auch die Nazis erfunden, können linke Schreibknilche also gleich als Beweis anführen.
Das kann noch interessant werden. Gelingt der Ausbruch aus der korrekten Denkwelt des „Das kann doch nicht wahr sein!“

„Aber dass auch Türken in Österreich in diese Falle tappen, macht vor allem aus zwei Gründen ratlos: wegen der jüngeren Geschichte Österreichs, die einem (vernünftiger- und notwendigerweise) nicht nur regelmäßig von den letzten verbliebenen Zeitzeugen über die Medien, sondern auch im Unterricht ab der Volksschule vergegenwärtigt wird, und wegen der jüngeren Geschichte der Türken in Österreich, die wissen müssten, was es bedeutet, pauschal verunglimpft zu werden und sich in einem Land nicht willkommen zu fühlen.“

Nein, ist misslungen. Es scheint unbegreifbar zu sein.
Denn erstens werden Türken in Österreich nicht „pauschal verunglimpft“ oder diskriminiert, ganz im Gegenteil, sie können hier so ziemlich tun und lassen was sie wollen, sogar sonntags ihre Gemüseläden offenhalten, wenn der Österreicher zumachen muss, dortselbst auf Registrierkassen verzichten, sich auf Staatskosten in sozialen Hängematten einkuscheln, Forderungen stellen, mit Türkenfahnen durch Wiens Straßen marschieren, eigene Kindergärten betreiben, eigene Schulklassen fordern und und und – also Diskriminierung sieht anders aus. Es ist ihre (nicht nur Türken sondern Muslime bzw. deren angebliche Sprachrohre generell) Strategie, siehe oben, permanent in die Opferrolle zu fallen um aus der Opferposition heraus Forderungen zu stellen, bei deren Nichterfüllung mit „Empörung“, sprich Hass und Gewalt, gedroht wird.

Zweitens ist es diesen Türken und Arabern jeglicher Staatsangehörigkeit vollkommen scheißegal, ob Österreicher in „unseligen Zeiten“ an irgendwelchen Naziverbrechen beteiligt waren, denn zum Einen ist Hitler nicht umsonst bis heute im arabischen Raum hochgefeierter Held und zum Anderen würde ein Österreicher, der in die Türkei zieht, sich auch nicht demutsvoll und schamgebeutelt ob des Genozids an den Armeniern oder anderer Türkenverbrechen der Vergangenheit selbst geißeln. Und es ist nicht nur so, dass Türken sich nicht mit den Verbrechen österreichischer Uropas nicht identifizieren, nein, sie verstehen teilweise nicht einmal das Schuldbewusstsein der österreichischen Urenkel, war der Genozid an den Juden ihrer Meinung nach doch kein Verbrechen sondern in seiner industriellen Perfektion und angestrebten Endgültigkeit bewundernswert. Ja, es gibt genug Leute im arabischen Raum, die offene Bewunderung für die Nazis empfinden. Und die werden ihre Meinung nicht ändern, nur weil Kuffar-Volksschullehrer mit betroffener Miene erklären, das wäre ein Verbrechen. Es ist neben dem „Schwarze können doch keine Schwarzen verächtlich machen“-Dogma das noch stärkere „Nichtweiße können doch keine Nazis sein“-Dogma, das hier greift. Können sie nicht nur, sie sind sogar streckenweise ärger als die Originale.

Daher drängt sich auch hier die Frage auf, wer sich mit ihnen solidarisieren würde. Wer soll unter diesen Umständen Empathie für sie zeigen? An wen wollen sie sich wenden? Dann nämlich, wenn sie selbst Opfer von Alltagsrassismus werden (was ja laut aktuellem Zara-Antirassismusbericht nicht so selten vorkommt) oder im Zuge politischer Diskriminierung etwa für Religions- und Sozialmissbrauchsdebatten herhalten müssen.

Abgesehen davon, dass sich absolut niemand mit denen solidarisieren muss, verfällt der Autor nach der Unfähigkeit, der Realität politisch inkorrekt in die Augen zu schauen, auch wieder in die übliche Relativierung, dieses Opfergejammere. Erstmal gebe ich auf den Bericht von „Zara“ keinen Cent, denn ein Verein, der nur dann mehr Geld abgreifen kann, wenn er mehr Rassismus ortet, wird immer mehr Rassismus orten. Außerdem wird es inzwischen zum Sport, sich als rassistisch angegriffen zu outen, um PR zu machen, siehe das dämliche Spiel dieses „Dancing-Stars“-C-Promis in den letzten Tagen. Und dann dieses opferrituelle Schneeflöckchengewinsel über irgend ein „Das könnte man rassistsich auslegen“-Blabla auf eine Stufe zu stellen mit den Judenverfolgungen und der versuchten industriellen Vernichtung aller Juden, das ist dummes rabulistisches Politkorrektgewäsch der Extraklasse. Die Behandlung der Türken im heutigen Österreich mit der Judenverfolgung unter Hitler auch nur in Gedanken ansatzweise auf eine Stufe zu heben grenzt an Verharmlosung der Nazi-Verbrechen und offenbart ein krankhaft verzerrtes Weltbild.

„Vielleicht sollten sich türkischstämmige Österreicher, die sich abfällig über Juden äußern, diese Fragen einmal stellen. Am besten bei der nächsten Umfrage, bei der sie – nicht ohne Larmoyanz – angeben, selbst zu der am stärksten diskriminierten Minderheit des Landes zu gehören. Und sich darüber wundern, dass es nach all den Jahrzehnten immer noch so viele dumme Vorurteile über sie gibt.“

Noch ein Denkfehler. Man schafft das faktisch in jedem Absatz, einen zu finden.
Wenn eine Gruppe von Menschen eine andere Gruppe von Menschen hasst, sich selbst aber opferrituell zwecks Erzwingung von Sonderrechten als diskriminiert hinstellt, dann ist eine ablehnende Haltung gegenüber dieser Community kein „dummes Vorurteil“ sondern ein wohlbegründetes Verhalten. Ein „dummes Vorurteil“ wäre es ja, wenn es falsch wäre, aber der ganze Artikel vorher hat ja hauptsächlich zum Inhalt, dass es stimmt. Dass es eben kein „dummes Vorurteil“ ist, sondern dass sich in der jungen Türken-Community auf dem Kompost einer entsprechenden Religion die Saat des Opferrituales zu einem ordentlichen Baum aus Hass und Verachtung ausgewachsen hat, gegen den Vorurteile zu hegen alles andere als dumm ist.

Einer solchen Community mit einem „Nun geht einmal in euch und denkt darüber nach, was ihr da gerade gesagt habt!“ zu kommen wird dort nicht zu mehr als einem Lachanfall anregen.
Die Realität kann man gerne mit Wünschen durchweben, sie wird trotzdem die Realität bleiben. Man kann sie sich anders vorstellen, man kann sie ignorieren, ja verneinen, aber sie wird trotzdem da sein. Medien, Journalisten, Kommentatoren, Politiker, Akademiker – wenn sie alle nicht mehr bereit und/oder in der Lage sind, sich mit der Realität ehrlich auseinanderzusetzen, dann haben wir der Realität, wenn sie uns einholt, nichts mehr entgegenzustellen. Augen zu, Ohren zuhalten und laut singen – mehr kommt da anscheinend nicht mehr.
Nach einem kurzen Aufblitzen einer mutigen Feststellung, über die nur zu diskutieren die politische Korrektheit eigentlich schon verbietet, versinkt der Artikel in den üblichen blindmachenden Denkschablonen und Stereotypen.
Und die, an die er sich richtet, werden nicht einmal das lesen. Die lesen nämlich türkische Zeitungen und sehen türkisches TV, Erdogan-Propaganda rund um die Uhr. Also ein Schuss ins Leere. Und das mit Nachladen.

Dienstag, 26. März 2019

Antiziganismus

von Fragolin

Immerhin 74 Jahre nach dem Ende der Hitlerei entdeckt Merkeldeutschland plötzlich eine besondere Verantwortung gegenüber den damals unterdrückten und verfolgten Volksgruppen der Sinti und Roma, auch bekannt unter dem landläufigen Begriff „Zigeuner“. Und so wird schnell mal am letzten Freitag im Bundestag ein weitreichendes Paket gegen „Antiziganismus“ beschlossen.
Mal wieder was Neues. Unwichtig wie nur irgendwas, überflüssig wie ein Kropf. Nein, nicht etwa, weil ich für irgendeine Diskriminierung von irgendwem wäre, sondern weil die Diskriminierung, Beleidigung und Verhetzung von Minderheiten bereits jetzt generell gesetzlich verboten ist, was die Zigeunerstämme automatisch einschließt. Also warum ein eigenes Gesetz, wenn geltendes Recht dieses doch bereits rechtlich abdeckt?

Möglichkeit eins: Man wollte mit „Antiziganismus“ einfach einen weiteren „Anti-irgendwasismus“ schaffen und zum Kampfbegriff aufblasen, den die AfD nicht verdammt, womit man eindeutig bewiesen hat, dass die nicht nur islamophob, xenophob, antisemitisch, sexistisch, rassistisch und wasweißichistisch sind, sondern auch antiziganistisch sind. Allgemein böse eben. Wie Vernunft nun einmal ist in Merkeldeutschland.

Möglichkeit zwei: Man diskutiert über irgend ein Nebelthema und spielt auf der Politbühne eine hochwichtige, medial vielbeachtete Humanismus-Gesetzgebung über Korrektsprech, während hinter den Kulissen die eigentlich wichtigen Themen abgehandelt werden wie die (wer hätte das gedacht…) Herstellung der Rechtsverpflichtung des erst nicht und nun doch rechtsverbindlichen Migrationspaktes samt seinen die Pressefreiheit verfassungsfeindlich aushebelnden Maulkorbregeln.

Möglichkeit drei: Die sind wirklich schon im politischen und ideologischen Burn-Out angekommen, haben absolut keine Antworten mehr auf irgendwelche brennenden Fragen und spielen nur noch ein bisschen Alibi-Politik auf Nebenschauplätzen, weil ihnen die Zügel schon lange komplett entglitten sind. Während sich vor ihrer Haustür am Alex in Berlin Hundertschaften türkischer und arabischer Clans wegen irgendwelcher Youtube-Anrotzungen prügeln und die alten sozialistischen Plattenbauten in Marzahn von arabischen und afrikanischen Clans übernommen werden, kümmern sie sich um das Zigeunerschnitzel. Das jetzt wohl anders benannt werden muss. „Rotationseuropäischer Haram-Fleischfetzen“ oder so. Keine Ahnung.

Möglichkeit vier: Das Ganze hat ein Ziel, das wir noch nicht sehen. Irgend eine weitere Einschränkung der Bürgerrechte, irgend eine Ausweitung der Maulkorb-Erlässe, irgend eine bald zufällig passierende Aktion, die zu sofortigem harten Handeln zwingt. Vorzugsweise gegen irgend eine Opposition. Wobei „irgend eine“ gut formuliert ist, wenn es eigentlich nur noch eine gibt.
Lassen wir uns überraschen.

Bis dahin kommt mir diese Musik ins Autoradio, und das laut und bei offenen Fenstern Immerhin ist Frühling und das Lied so romantisch und das lustige Zigeunerleben als so erstrebenswert verherrlichend…:




(Wer hätte damals in den 60ern gedacht, dass eine grüne Romantikerin und Baumbeweinerin heute mit dem gleichen Text zur rechtsextremen Antiziganistin gestempelt würde...)

Sonntag, 17. März 2019

Video zum Sonntag

„Die Geburtsstunde der Lügenpresse“ titelt ein Buch über den Fall Eva Hermann, zu dem sich Robert Stein mit der bis heute als ewiggestrige und ultrarechte Nazi-Verharmloserin diffamierte Eva Herman zu einem Gespräch traf:


Wer sich nicht mehr erinnern kann oder nicht genau weiß, worum es geht, dem sei ruhig auch die angesprochene Kerner-Show aus 2007 nochmal empfohlen. Aber Vorsicht, man sollte einen starken Magen und einen ruhigen Puls haben. Selten durfte man einem Volksgerichtshof live im TV dabei zuschauen, wie er ein bereits vorab gefälltes Urteil vor laufender Kamera vollstreckt, damit der Pöbel vor den Volksempfängern zum Schnauze halten erzogen wird. Über die Rolle der Anwesenden muss man nichts sagen, die erklärt sich aus deren Wortmeldungen und Mimik ganz von selbst.

Anmerkung nur zu dem aufbrausenden Historiker Wolfgang Wippermann: es ist bezeichnend, dass Kerner als einzigen „Experten“ einen glühenden Linken eingeladen hat, der selbst in Historikerkreisen umstritten ist, weil er sich weigert, die Verbrechen Hitlers mit denen eines Stalin oder Mao auch nur zu vergleichen. Er ist ein erbitterter Gegner der Arbeit des „Forschungsverbund SED-Staat“ und Verharmloser kommunistischer Verbrechen; putzigerweise ist dieser Advocatus Diaboli vor diesem Volksgerichtshof im Gegensatz zur mehrmals frontal angegriffenen Angeklagten wirklich ein Verharmloser von Verbrechensregimes.
Ein glühender Feind übrigens des jüngst geschassten Erben der Gauck-Behörde Hubertus Knabe und jedes anderen, der den gelobten Kommunismus mit dem Nationalsozialismus auch nur zu vergleichen wagt.

Mit Eva Herman begann etwas, was wir auch bei Sarazzin oder Pirincci oder Matussek oder Maaßen (um mal die Bekannten zu nennen, wie viele „Kleine“ schon geschächtet wurden, werden wohl einst Historiker aufarbeiten müssen) erleben durften, nämlich die mediale Hinrichtung politisch Inkorrekter unter dem Regime Merkel. Es ist nicht so, dass der Totalitarismus der Exkommunistin Merkel erst heute beginnt, nein, seine Hinweise ballen sich nur erst heute so stark, dass man sie nicht mehr übersehen kann.

Damals erschien einem der Fall Eva Herman als pittoresker Einzelfall, als aufgebauschtes Missverständnis; da ich ihre Bücher nie gelesen habe und naturgemäß auch keine katholischen Kirchentage besuche (allerdings ohne Kerners angedeutete Meinung zu teilen, dass bereits dort aufbrandender Applaus für seine Ideen ein Zeichen für Schrecklichkeit sein muss) war ich zuwenig mit dem Inhalt vertraut, habe aber schon damals genau erkannt, warum sie geschlachtet wurde: es war der Angriff auf die 68er. Herman hat die Pervertierung der Familie unter Hitler und die Zerschlagung der Familie durch die 68er auf eine Stufe gestellt und damit den Hass des gesamten durch die Institutionen marschierten linksgrünen Establishments fokussiert auf sich gezogen.

Heute wissen wir, es war nur der Auftakt.
Wir sind schon mittendrin.
Das dicke Ende kommt erst noch, und ich befürchte, es dauert nicht mehr lange, wenn man sich die Einschlagdichte und -heftigkeit anschaut.

Dienstag, 5. März 2019

Karren an die Wand gefahren

von Fragolin

Wenigstens heute muss ich dann doch einmal auf das Thema Fasching eingehen, das mir ehrlich gesagt so ziemlich am Allerwertesten vorbeischrammt. Ein Fest, das davon lebt, dass sich Leute Uniformen anziehen und mit Alkohol abfüllen müssen, um wenigstens einmal im Jahr lustig sein zu können, reizt mich nicht.
Merkels Kronprinzessin hat es gewagt, einen Witz zu reißen. Nicht einmal einen besonderen Brüller, nur ein ganz normaler Witz, teutonisches Karnevalsniveau, eh schon wissen.

„Wer war denn von Euch vor kurzem mal in Berlin?“, fragt die im Sargnagel-Kostüm herumhopsende Witzfigur ihr bierseliges Schunkelpublikum, „Da seht ihr doch die Latte-Macchiato-Fraktion, die die Toiletten für das dritte Geschlecht einführen. Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder noch sitzen müssen.“

Tja, Anni, das war‘s dann mit dem Merkel-Erbe. Denn eine schwer sexistische, homophobe und Minderheiten diskriminierende Ulknudel weckt einfach nur Hass, Toben und Geschrei und disqualifiziert sich für den Kanzlerposten. Denn eine Kanzleuse von Teutonien muss eine weise Herrscherin für alle sein, für Männlein, Weiblein, Diverslein, Längerhierlebende und Kürzerhierlebende, für Hintergrundgermanen ebenso wie Hinterladergermanen, nur für eine Sorte Menschen nicht: nicht für alte weiße Männer und schon gar nicht für Rechte.

Und so schütten die üblichen Empörbolzen von fastlinks, links, ganzlinks und grünlinksaußen ihren erwartbaren Scheißesturm über die Frau, die immerhin den Mut hat mit ihrem Namen eine Faschingsbühne zu betreten und auch jeden, der es gewagt hat, im Saale zu lachen. Denn es wäre egal gewesen, wenn sie stundenlang über alte toxische weiße Männer hergezogen wäre, unter Johlen und Schenkelklatschen über den Trump und den Putin und alle AfD-ler sowieso die niedersten Böhmermann-Sprüche geschüttet hätte. Witze und Faschingsreden sind nur noch gegen Männer und zu „Rechten“ erklärte Personen erlaubt. Alice Weidel hätte sie, den Segen der Justiz im Nacken und das sichere Lachen der Konditionierten vor sich, als köterrassische und lesbische Nazischlampe lächerlich machen können bis zum Anschlag, und den Gauland oder Höcke sowieso alles heißen dürfen, aber einen Satz abzusondern, der von irgendwelchen Hinterladern oder Transen beliebiger Coleur (man kennt sich bei den hunderten Hirnkonstruktionen geschlechtlicher Selbstbestimmung eh nimmer aus) in irgend einer Weise als beleidigend empfunden werden könnte, das ist inzwischen strengstens verboten.

Es wird Zeit, dass endlich ein Leitfaden für Büttenreden erstellt wird, die ARD kennt da fähige Spezialisten. Eine Liste von Themen, über die keine Witze gemacht werden dürfen. Bei der Ausarbeitung können fähige alte Stasi-Gefährten Merkels sicher kompetent mitarbeiten, die haben da Erfahrung.
Politische Korrektheit ist gelebte Humorlosigkeit.

Merkels Prinzesschen von der Saar dürfte sich damit aus dem Rennen geschossen haben. Klingt ja erstmal gar nicht so schlecht, denn die braucht eh keiner. Aber ob da was Besseres aufgestellt wird oder sich Mutti nicht doch weiterhin aufopfernd für ihre Bevölkerung selbst zur Ewigkanzleuse erklärt, bleibt abzuwarten. Ich wäre ja für Olivia Jones, das wäre wenigstens einmal konsequent.