Montag, 15. Oktober 2018

Eine nüchterne Analyse der Bayernwahl


... liefert Kommentator »Xerxes« im Gelben Forum:

Schon erstaunlich, mit welchen Analysen die MSM hausieren gehen und überall die Jubelbilder der Zeugen Morgenthaus. Was haben die denn gewonnen? Nichts!

Nimmt man die Herrschaften als neue Sammelbewegung der Multi-Kulti-Linken, so haben sie sogar verloren. Vergleicht man mit den Ergebnissen der Bundestagswahl in Bayern, ergibt sich ein interessantes Bild. SPD, Grün und Linke hatten da noch 31,2%. Nun bei der Landtagswahl 30,4%.

Dem gegenüber haben die "konservativen" Kräfte (Migrationsstop) deutlich zugelegt: CSU, FW (Bayernpartei 2.0) und AfD kommen nun auf 59,0% nach 51,2%! Die CSU hat gerade mal 1,6 Prozentpunkte verloren und das nach dem GroKo-Chaos der letzten Monate! Die FDP (weder Fisch noch Fleisch) lasse ich bewusst aussen vor.

Alles in allem, sehe ich die CSU nicht als grosser Verlierer. Im Gegenteil, Sie kann nun ganz entspannt, zusammen mit den FW in die nächste Legislaturperiode gehen.
Nun ist es natürlich ein Unterschied, ob eine Bundestags- oder eine Landtagswahl stattfindet — die Ergebnisse 1 : 1 zu vergleichen, ist also auch nicht ganz richtig. Aber im Großen und Ganzen stimmt der Befund: die GrünInnen haben die SPD beerbt. Das mag man angesichts von Gestalten wie Schulz oder Nahles für mehr als gerechtfertigt halten — aber einen Freiheitsfreund kann es trotzdem nicht freuen ...

Hadmut Danisch über Denkfäule


Über permanente Selbstwidersprüchlichkeit.

Zugegeben: Eigentlich hätte es Denkfaulheit heißen müssen, aber das hat mir als Überschrift nicht so gefallen.

Bei mir rappelt’s gerade wieder heftig in der Mailbox, und viele der Zuschriften drehen sich um Selbstwiedersprüche der linken political-correctness-Front.

In Berlin demonstrieren ganz viele Leute für #unteilbar und fordern, dass wir alles, was wir haben, mit anderen teilen. 
Dringende Leseempfehlung. Wobei ... ich weiß ja eh: diejenigen, die der Empfehlung nachkommen, brauchen sie eigentlich nicht — und die, die sie brauchten, werden ihr nicht nachkommen, sondern hier weiterhin dumme bis haßerfüllte Kommentarpostings absondern. Oder, um bei einem treffenden Bild des geschätzten Co-Autors Fragolin zu bleiben: sich aufführen, wie Tauben beim Schachspiel: herumstolzieren,  Figuren umschmeißen und aufs Brett scheißen ...

Blauweiße Wahlnachlese

von Fragolin

Söder und Seehofer haben ihr Wahlziel klar erreicht. Während früher nur jeder Zweite die CSU wählte, ist es heute weit mehr, nämlich jeder Dritte.

Die AfD plakatierte in Bayern, Franz-Josef Strauß hätte AfD gewählt. Das stimmt nicht. Ein Bayern mit einem Franz-Josef Strauß an der Spitze bräuchte keine AfD.

Die Grünen freuen sich, dass so viele Wähler sich für ihr Programm entschieden haben. Jetzt wollen sie an die Arbeit gehen und eines erstellen. Arbeitstitel: „Bayern, du mieses Stück Scheiße“

Zur SPD in Bayern kann man nichts sagen - aus Gründen der Pietät.

Die Linkspartei kommt doch nicht in den bayerischen Landtag. Nun müssen die strammen Kommunisten also weiter darauf warten, ihre Konzentrationslager für „Nazis“ einzufordern. Listen, wer nach ihrer Definition einer sein soll, existieren bereits. In Bayern nennen sie sich „Telefonbuch“.

Jetzt kommt wohl eine Koalition der CSU mit den „Freien Wählern“. Es bleibt also alles in der Familie.

Bayern hat gewählt

von Fragolin

Nicht wie erwünscht.
Nicht wie erhofft.
Aber wie befürchtet.
Ein Viertel der CSU-Wähler ist zur CSU mit Eiern, also der AfD, übergelaufen.
Die Hälfte der SPD-Wähler ist zu den richtigen, bekennenden linksextremen Deutschlandhassern, also zu den Grünen, übergelaufen.

Die Leute versammeln sich an den Rändern, wobei man erkennt, dass fast keiner den rechten Rand aufsucht, denn der ist nicht etwa bei der AfD zu finden sondern, was gerne verschwiegen wird, bei den irgendwo einprozentigen Reps, während sich die bisherige „linksorientierte Mitte“ bei den Linksextremen und Linksradikalen wiederfindet, die Deutschland für ein „mieses Stück Scheiße“ halten.

Wenn sich die CSU mit den Deutschlandhassern der Grünen zusammentut, dann ist nur eines gewährleistet: dass bei der nächsten Wahl das nächste Viertel der CSU-Wähler zur AfD überlaufen.
Bis dahin möchte ich aber kein Raunzen aus der Lederhose hören, denn, liebe Bayern, ihr habt bestellt.
Und jetzt wird geliefert.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Daß (prognostiziert) 18,5% der Wähler


... die GrünInnen wählten, läßt einen schon irgendwie an der Intelligenz der Menschen in Bayern zweifeln. Aber — Wahlen sind bekanntlich kein Intelligenztest.

Jedenfalls löst Bayern auf die Weise vermutlich nachhaltig jegliches Energieproblem: die CSU wird mit den GrünInnen eine Koalition machen, und Franz Joseph Strauß rotiert im Grab derartig, daß damit einige Elektrizitätswerke betrieben werden können ...


Wort zum Sonntag: »Glauben Sie eigentlich an Gott?«


... fragt einer den Pastor. Alte Geschichte, denkt man. Im  konkreten Fall war die Frage an den em. Pastor Dr. Hermann Detering gerichtet, der sie auf eine höchst lesens- und bedenkenswerte Weise beantwortete:
Glauben Sie eigentlich an Gott?

Die Frage kam spontan, ebenso wie meine Antwort. Ich versuchte über das „eigentlich“ und die darin liegende Unterstellung hinwegzuhören (war ich doch möglicherweise nicht ganz unschuldig an dem Vorurteil, das darin zum Ausdruck kam) . Ich sagte,  dass die Existenz Gottes, oder was wir traditionell so nennen, mir gewisser sei als meine eigene.



Johann Sebastian Bach: Kantate für den 20. Sonntag nach Trinitatis (BWV 180)




Video zur Wahlentscheidung

 von Fragolin

Liebe Bayern, sollte heute abend wirklich der gackernde Sauhaufen, der sich „Grüne“ nennt, zur zweitstärksten Kraft gewählt werden und vielleicht sogar in Regierungsverantwortung, dann würde ich gerne eine Erklärung haben: Für was steht und wofür wählt man SOWAS:




Man stelle der grünen Krampfhenne eine beliebige Anzahl konkreter Fragen, und man wird immer genau die gleiche Menge konkreter Antworten bekommen, nämlich NULL. Floskelsprech und Lügen, inhaltsleer und verhetzend.

Video zum Sonntag

von Fragolin

Der Islam kann nicht zu einem Rechtsstaat gehören.
Wo er recht hat, hat er recht.
„Der Neubürger holt seine Zweit- und Drittfrau nach, der Altbürger kann zur Finanzierung seinen Zweit- und Drittjob antreten.“
„Die Türkei war eine Demokratie, als der Islam dort nichts zu melden hatte; seitdem der Islam durch Erdogan wieder die Macht bekommt, hört die Türkei nicht durch Zufall auf, eine Demokratie zu sein.“
Und die Linken kreischen und toben...
Curio in Bestform:




Samstag, 13. Oktober 2018

Beispielhafte Initiative eines Gastwirts


(mit Dank an Meister Klonovsky, der diese Trouvaille veröffentlichte)




Netzfund

von Bastiat





Ich finde es übrigens äußerst amüsant, wenn Trump von den Linken als besonders dämlich dargestellt wird. Angesichts der zahlreichen Siege (beginnend natürlich mit seinem Wahlsieg gegen Hitlery), die Trump inzwischen gegen den stets wütenden Widerstand von linker Seite erzielen konnte, bleibt dann ja wohl nur ein Schluss übrig: die Linken sind noch viel dämlicher als Trump.



Heute wird die »alte Dame« achtzig ...



Christiane Hörbiger in einer ihrer besten Rollen — sehenswert (was auch immer Reich-Ranicki daran zu nörgeln hatte ...)!

Demokratie auf Merkeldeutsch

von Fragolin

Aktion eins: In Berlin verschütten Greenpeace-Aktivisten einen ganzen LKW voll schmieriger gelber Farbe, versauen tausende Autos, verursachen gefährliche Situationen, bringen Radfahrer auf glitschiger Fahrbahn zum Sturz und beschäftigen die Stadtreinigung mit einer stundenlangen und sehr aufwendigen Reinigungsaktion. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet – gehört hat man davon bisher nichts mehr.

Aktion zwei: In München verschütten junge Rechtsnationale (nein, diesmal keine „Aktivisten“, wie zu erwarten) Kunstblut, stellen Kerzen auf und sprühen die Namen von 40 Opfern der Merkelschen Bereicherungspolitik auf das Pflaster vor der CSU-Parteizentrale. Die Staatsanwaltschaft leitet auch ohne Anzeige sofort Ermittlungen ein und ein Richter beschließt schnell genau am Vorabend der Wahl zum bayerischen Landtag die Stürmung der Wohnungen der beteiligten Funktionäre der Jungen AfD im Morgengrauen, zum Teil werden die Wohnungen aufgebrochen und komplett durchwühlt.

Also schwere Sachbeschädigung, Verkehrsgefährdung und Verursachung von Unfällen mit Körperverletzung führen nicht zu Hausdurchsuchungen, wenn es sich um grüne „Aktivisten“ handelt, aber leichte Sachbeschädigung ohne weitere Folgen führt zu Hausdurchsuchungen, wenn es sich um „Rechtsnationale“ handelt. Was ist der Unterschied? In Berlin regieren die Grünen mit, in Bayern ist die AfD in der Opposition und die härteste Konkurrenz für die regierende CSU. Darf das in einer Demokratie eine Rolle spielen?

Denn rein zufällig muss betont werden, dass die CSU keine Anzeige erstattet habe sondern die StA ganz von allein die Ermittlungen aufgenommen hat. Denn rein zufällig wird nur gegen den stärksten Konkurrenten der CSU bei der Bayernwahl so brutal „ermittelt“. Und rein zufällig am Tag vor der Wahl, um am Wahltag die Gazetten mit Schlagzeilen zu füllen, in denen dieser politische Konkurrent als Verbrecher dargestellt werden kann, gegen den mit voller Härte des Rechtsstaates vorgegangen werden muss.

Das sind Methoden, wie man sie aus der Türkei oder Kasachstan kennt. Das sind Methoden, wie man sie (unbewiesen, nur behauptet) in Ungarn und Polen anprangert. In Merkeldeutschland wird der politische Gegner der faktischen Monarchin und ihrer Höflinge und Provinzverwalter inzwischen auf eine Weise behandelt, die den Stasi-Methoden der SED-Diktatur in nichts mehr nachsteht, und die Protagonisten fühlen sich noch als „aufrechte Verteidiger der Demokratie“, so wie die strammen Genossen zu Merkels Jugendzeit, die auch glaubten, das Honecker-Regime wäre eine gelebte und geliebte Demokratie.
Geschichte wiederholt sich. Und die, die immer „Wehret den Anfängen!“ kreischen, sind genau jene, die diese Wiederholung herbeiführen. Die merkeldeutsche Demokratie ist die Demokratie der DDR, und sie nähert sich der Demokratie Hitlers.
Wenn die AfD verboten wird (und das ist das Ziel dieser Aktionen) und ihre Funktionäre in Lagern landen, wird vielleicht der Eine oder Andere aufwachen. Bis dahin aber geht der Spuk weiter.

P.S. Liebe irrlichternde Linkstrolle hier, zu Eurem allergrößten Bedauern gibt es diese Lager noch nicht, aber ein Funktionär eurer geliebten SED in Bayern hat diese bereits gefordert. Ihr seid also bereits auf dem richtigen Weg. Also schön weiter hetzen und schwarze Listen führen, Ihr kleinen Linksfaschisten, denn vielleicht kommt ja Euer Großer Tag der Revolution und Ihr könnt Eure sadistische Ader endlich, endlich ausleben und jeden, den Ihr hasst und verachtet in Konzentrationslager deportieren und dort zu Tode foltern. Im Namen der Freiheit und Demokratie natürlich, denn Ihr führt immer große Worte, um den kleinen Geist zu vertuschen, der dahinter steht. Lügen seid Ihr ja gewohnt, ist doch so gut wie jedes Wort, was Ihr in den Kommentaren in Blogs wie dem von „LePenseur“ absondert, reine Lüge und Hetze. Denn was anderes könnt Ihr nicht, als die Tauben auf dem Schachbrett zu sein. Ihr seid der lebende Beweis für den einzigen Schwachpunkt, den die Demokratie hat: Es gibt nur wenige Schachspieler, aber massenweise Tauben. Und der größte Unterschied: Schachspieler akzeptieren Tauben, weil es sie nunmal gibt. Aber Tauben hassen Schachspieler und wollen sie am liebsten vernichten. Mit ihrem Hass zuscheißen. Ich freue mich schon auf die nächsten mentalen Taubenkleckse, die unweigerlich hier auftauchen werden. Sie werden mich bestätigen, denn Tauben können nichts anderes als herumstolzieren und scheißen.

Die Stadt der Namenlosen

von Fragolin


„Hallo, was wollen Sie?“

„Wir haben einen Termin vereinbart...“

„Wir haben ganz sicher keinen Termin!“

„Aber wir haben doch erst vor wenigen Minuten telefoniert, Frau Fünf...“

„Ich heiße nicht Fünf. Wir haben hier glaube ich eine Fünferin im Haus, ich bin mir nicht sicher aber so eine wohnt glaube ich im Dritten links, aber ich bin das nicht.“

„Oh, entschuldigen Sie, da habe ich mich wohl vertan beim Drücken. Ich dachte Wohnung 7-3...“

„Nein, 7-3 bin ich. Versuchen Sie es mal am Klingelknopf 3-7!“

„Okay, Dan…“ Knacks. Tipp – tipp – tipp.

„Waswillstu Alta!“

„Entschuldigung, wohnt bei Ihnen eine Frau Fünf...?“

„Spinnstu Alta odawas?! Kommisch gleich runta und fickdisch, Alta!“

„Es tut mir leid, ich suche nur ...“

„Hörischmisch an wie eine Nummernkartoffel? Scheißköterfickdisch!“ Knack. Tipp – tipp – tipp.

„Sie schon wieder? Ich rufe gleich die Polizei wegen Stalking!“

„Neinein, entschuldigen Sie tausendmal, aber auf 3-7 wohnt keine Frau Fünfundsechzig sondern ein netter Herr mit Migrationshintergrund, ich wollte Sie nur bitten nochmal zu überlegen, wo die Frau wohnen könnte…“

„Was belästigen Sie mich damit? Mir ist die Fünfundsechzig komplett egal, die hab ich noch nie das Steigenhaus machen sehen. Rufen Sie die doch einfach nochmal an!“

„Danke!“ Knack.

Am Handy: „Ja, hallo, bitte entschuldigen Sie, ich stehe vor ihrem Haus und habe wohl den falschen Kopf… ah, die 3-7? Ganz sicher? Ja, vielleicht habe ich mich nur verdrückt…“

Tipp – tipp – tipp.

„Alta willstu auf die Fresse oder was!“

„Frau Fü...?“

„WAS?? Ischkommjetzruntaalta!!!“ Knack

Flucht. Im Auto, hinter dem ein knüppelschwenkender Jungtürke herrennt, geht das Handy.

„Nummer Siebenundvierzig-elf-neunzehn hier. Ich muss den Termin leider verschieben. Ich war in der 23. Straße an der Tür 14 und habe bei 3-7 gekling…, äh, wie bitte? 32. Straße? Oh. Ja.
Wie wäre es morgen? Oder besser übermorgen, ich muss mir erst ein anderes Nummernschild besorgen. Dann bekommen Sie Ihren Chip mit der auslesbaren RFID-Nummer...“

Freitag, 12. Oktober 2018

»What if ...«


Ein lesenswerter, nachdenklicher und nachdenklich stimmender Artikel von Andrew P. Napolitano auf LewRockwell:

What if the President and the Senate Just Pulled a Fast One?

What if the whole purpose of an independent judiciary is to be anti-democratic? What if its job is to disregard politics? What if its duty is to preserve the liberties of the minority — even a minority of one — from the tyranny of the majority? What if that tyranny can come from unjust laws or a just law’s unjust enforcement?

What if we have a right to insist that judges be neutral and open-minded rather than partisan and predisposed to a particular ideology? What if presidential candidates promise to nominate judges and justices who they believe will embrace certain ideologies?
Leseempfehlung!

Apocalypse now



Die Klimahysteriker überschlagen sich wieder:

Klimawandel: So begrenzen wir die Erwärmung

Das Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken, ist mit den jetzigen Methoden fast nicht mehr zu erreichen, so der UN-Weltklimarat. Es braucht drastischere und teurere Maßnahmen.
(Hier weiterlesen)
...hyperventiliert DiePresse. Irgendwie ruft mir das alles einen Artikel in Erinnerung, der auf diesem Blog im Frühjahr 2007 (!) veröffentlicht wurde. Das lähmende Gefühl einer Zeitschleife, in der man immer wieder genötigt ist, auf den gleichen Unsinn mit den gleichen logischen Argumenten zu replizieren, macht sich breit ...

Der wie immer nüchtern beurteilende Dr. Klaus Peter Krause meint dazu:
Der Klimawandel-Alarmismus nimmt schon wieder schrille Töne an. Der Ausschuss für Klimaänderungen trompetet wieder Warnungen in die Welt. Einen Sonderbericht hat er veröffentlicht. Die Lückenmedien können sich gar nicht lassen vor Begeisterung mitzutrompeten. Beispiele dafür sind diese: „Klimarat: Jetzt helfen nur noch radikale Maßnahmen“ – „Klimabericht befeuert Debatte um den Kohleausstieg. Umweltschützer sehen sich durch Weltklimarast bestätigt“ – „Klimawandel: Die Zeit drängt. UN-Experten fordern rasches Handeln“ – „Jetzt mal schnell die Welt retten“ – „Erderwärmung: Lübecks Kampf gegen das Wasser“ – „Die Welt geht unter, macht was draus“. So tönen sie ihrem Publikum entgegen, das – weil dauerhaft indoktriniert – tief ergriffen und entsetzt ist, weil es nicht sämtliche Fakten kennt, auch nicht kennen kann, denn sie werden ihm vorenthalten. Da wir mit diesen Alarmtönen schon so lange und immer wieder traktiert werden, muss man auch immer wieder dagegenhalten.
Man weiß nicht — soll man schaudernd die Perfidie bewundern, mit der interessierte Kreise, die eine gesellschaftliche Destabilisierung durch möglichst grelle Ankündigung von Apokalypsen auslösen und die öffentliche Meinung durch Alarmismus zu steuern versuchen, oder über die ideologische Vernageltheit ihrer politisch-medialen und »zivilgesellschaftlichen« Nachbeter den Kopf schütteln.

Tröstlich jedenfalls, daß die Leserkommentare (soweit DiePresse sie zuläßt ...) noch immer eine gesunde Skepsis (wenigstens der intelligenteren Teile der Bevölkerung) verraten. Bspw.:
Eugen L

Na was wird ein "Weltklimarat" denn sagen?
Die leben doch alle davon dass sie ihre frei erfundene Story vom Weltuntergang mit immer absurderen Behauptungen in die Köpfe der wohlhabenden Industrieländer pflanzen.
Wir erleben hier den größten und teuersten Popanz aller Zeiten. 
Dr.Gernot Stöckl

……..wenn man von den Religionsstiftern absieht! Aber diese Klimahysterie ist ja auch schon so etwas, wie eine Religion! 
 Dem ist nichts hinzuzufügen.



EU und Demokratie

von Fragolin

Als die Linksextremen sich noch nicht ganz darauf versteift hatten, dass jede Kritik an der EU und deren Demokratiedefizite rechtsradikales Nazigedöns ist, hatten sie noch einen klaren Blick. Dass ihre Kritik nur nichtlinke Politiker trifft, ist ein Detail, das man überblenden kann, denn in der Sache haben sie Recht, wenn sie hier in einer älteren Folge der „Anstalt“ den Leuten mal bildlich vor Augen führen, von wem sie in Brüssel da gerade verarscht werden (auch wenn die Liste unvollständig ist, zeigt sie zumindest die Rolle des Kleinen Mannes im Brüsseler Reich sehr deutlich).


Ach ja, ganz bezeichnend ist für mich die Passage um die Definition des Wortes „Demokratie“. Da wird, weil Lincoln dreimal das Wort „Volk“ verwendete, das Zitat erst Frauke Petry zugeordnet und der brav linksgepolte Zuschauersaal der „Anstalt“ jauchzt und schenkelklopft, ohne eine Sekunde zu behirnen, was da gerade passiert ist, nämlich die Erklärung der Grundfunktion der Regierungspropaganda gegen die einzige funktionierende Oppositionspartei in Deutschland: Wenn Demokraten bei der Definition ihrer Vorstellung von Demokratie das Wort „Volk“ verwenden, werden sie zu Nazis und Demokratiefeinden erklärt. Die Demokratie nach der Deutung der Merkeldeutschen Vordenker kommt komplett ohne Volk aus und allein seine Erwähnung macht einen Demokraten zum Demokratiefeind.

Ein Demokrat ist somit ein Demokratiefeind, wer auf gesellschaftliche Rechtsnormen und Gesetze pocht ein Gesellschaftsfeind, wer das Einhalten des Grundgesetzes fordert ein Verfassungsfeind, Freund ist Feind, Krieg ist Frieden, Schwarz ist Weiß.
Und die Schenkelklopfer freuen sich, weil „Volk“ und „Petry“ in einem Satz genannt werden, jo mei Gaudi! Sie erkennen nicht nur keinen Lincoln, sie kapieren auch nicht, dass Merkel und Co. sie bereits in eine Orwellsche Dystopie geführt haben. Und diese Leute fühlen sich als linksintellektuelle Elite.

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Ludwig von Mises

von Bastiat


Wie mich der Bloginhaber freundlicherweise erinnert hat, jährte sich gestern, am 10. Oktober,  der 45. Todestag von Ludwig von Mises. Es handelt sich dabei um einen sehr wichtigen, vielleicht den wichtigsten und fundiertesten Vertreter der Österreichischen Schule für Nationalökonomie.

Mises war ursprünglich, während seiner frühen Studienzeit um 1900, eher linksliberal und trat für staatliche Interventionen in die Wirtschaft ein. Das änderte sich jedoch, als er begann, diese Interventionen und deren Folgen wissenschaftlich zu unter-suchen. Bevor er noch mit der Österreichischen Schule in Kontakt kam, stellte er die Nebenwirkungen solcher staatlichen Eingriffe und die oft damit verbundenen Nachteile, gerade für diejenigen, die eigentlich als Nutznießer gedacht waren, fest. Ein typisches Beispiel dafür sind Mindestlöhne. Geplant in positiver Absicht, um Armen ein höheres Einkommen zu ermöglichen, führen sie stattdessen dazu, dass selbige ihre Jobs verlieren, weil die durch ihre Tätigkeit erzielte Wertschöpfung eben nicht hoch genug ist.

1903 kam Mises dann in Kontakt mit der Österreichischen Schule für Nationalökonomie, konkret mit den Schriften Carl Mengers, des Gründers dieser Schule. Außerdem studierte er bei Eugen Böhm von Bawerk (Finanzminister 1895 – 1904, seiner-zeit abgebildet auf der 100-Schilling Banknote).

Die nächsten Jahre waren intellektuell extrem produktiv. Mises verfasste Werke wie „Theorie des Geldes und der Umlaufmittel“, „Die Gemeinwirtschaft“, „Liberalismus“ sowie „Kritik des Inter-ventionismus“. Hervorzuheben ist auch, dass Mises im Jahr 1927 das „Österreichische Institut für Konjunkturforschung“ gründete, mit Friedrich von Hayek als Leiter; dieses firmiert heute unter „Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung“ (WIFO). Intellektuell ist es natürlich nur mehr ein müder Abklatsch von damals.

Ludwig von Mises hatte einen extrem scharfen Verstand und gleichzeitig einen unbeugsamen, unbestechlichen Charakter. Niemals ist er von Grundsätzen, die er auf Grund seines Intellekts und als Ergebnis seiner Forschungen als wahr ansah, abgerückt; selbst wenn ihm diese Haltung erhebliche persönliche und finanzielle Nachteile eintrug. Welch ein Unterschied zu den intellektuellen Huren, die sich heute in der staatsfinanzierten und –beauftragten Ökonomie tummeln!

Eine universitäre Laufbahn, mit Ausnahme einer Position als außerordentlicher Professor, blieb Mises versagt. Deshalb wich er kurzerhand aus und bildete in seinem jeden zweiten Freitag Abend statt-findenden, sogenannten „Privatseminar“, eine ganze Generation von Ökonomen aus; darunter Friedrich von Hayek, Gottfried von Habeler, Oscar Morgenstern und Fritz Machlup.

Mises war ein strikter Gegner, ja intellektueller Todfeind sämtlicher totalitärer Regime. Und er stand auf der Feindesliste dieser Regimes: noch vor dem „Anschluss“, am 13.März 1938 – die deutsche Wehrmacht hatte gerade Wien erreicht – brach die Gestapo in seine Wohnung ein und beschlagnahmte seine komplette Bibliothek. Mises befand sich damals zum Glück in der Schweiz und entging so der Verhaftung und – höchstwahrscheinlich  - der Ermordung durch die Nazis.

Mises emigrierte 1940 in die USA. Die Zeiten waren für ihn auch dort keineswegs rosig. Im Klima des „New Deal“ des Sozialfaschisten F.D.Roosevelt war das Interesse an einem europäisch-jüdischen laissez-faire Liberalen (heute würde man sagen: Libertären) sehr überschaubar. Die Sicherung seines Lebensunterhalts war für Mises Zeit seines Lebens ein Problem. Nie jedoch hat dies, wie oben bereits erwähnt, zu Kompromissen in seiner unbeugsamen Haltung geführt.

1949 veröffentlichte Mises sein bedeutendstes und umfassendstes Werk, „Human Action“. Danach ist es ihm, trotz aller Widrigkeiten, gelungen, eine Gruppe von Gleichgesinnten um sich zu scharen und auszubilden, die - bzw. bereits deren Schüler - in der Tradition der „Austrian School of Economics“ lehren. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass Mises durch seine Emigration und seine Lehrtätigkeit in den USA die Österreichische Schule am Leben erhalten und ihre Wiederverbreitung in Europa ermöglicht hat.

Ach, bloß eine Geste ...


DiePresse jubelt mit einem Artikel von Herrn Wolfgang Greber:


Erstmals Manöver mit Nato-Kampfflugzeugen in der Ukraine

Beim Nato-ukrainischen Luftwaffenmanöver "Clear Sky 2018" nehmen Abordnungen aus acht Nato-Ländern teil, von Belgien bis zu den USA. Es ist die erste militärisch-politische Geste dieser Dimension in der Ukraine in Richtung Russland.
(Hier weiterlesen)
Offenbar wollen die Kriesgstreiber des Military Industrial Complex so lange zündeln, bis es kräftig »rums« macht — so wie vorgestern in einem Munitionslager der Ukraine.

Nur, daß dann vermutlich halb Europa (inkl. Ukraine) in Trümmern liegt. Shit happens halt ...

Daß die transatlantische begeisterung der Redaktion nicht so recht auf die Leserschaft überspringen will, beweisen die Kommentare, der m.E. treffendster lautet:
Man stelle sich vor Russland würde solche Manöver in México abhalten. 
Tja, man stelle sich so eine »Geste in Richtung USA« vor. Oder würde DiePresse dann etwa von »Provokation« sprechen? Und was verrät uns der unterschiedliche Wortgebrauch über die angeblich so »unabhängige« Presse ... ?




Die femina(r)zistische Erschütterung wird fortgesetzt



... und zwar in einem Kommentar einer gewissen Frau Christine Irmlinger, die DiePresse-Leser mit folgendem Artikel beglückte:

Welche Lücken der Fall Maurer zeigt: Wer sich wehrt, verliert


Dass Frauen nur der öffentliche Pranger bleibt, um sich zu wehren, und sie dann auch noch Strafe zahlen sollen, ist unerträglich. Die Gesetzeslücke gehört geschlossen.
(Hier weiterlesen)
Nein, p.t. Frau Irmlinger — nicht das ist unerträglich, sondern Ihre offensichtliche Unfähigkeit oder Unwilligkeit, über den Tellerrand femina(r)zistischer Befindlichkeiten hinauszusehen, und so etwas wie Gesetzeskenntnis zu erwerben. Zwei Kommentarposter bringen dieses offensichtliche Defizit der Autorin aus verschiedenen Blickwinkeln perfekt auf den Punkt:

1.
ohne idee

Sie hätte einen Screenshot posten und sagen können, dass das von diesem Account geschrieben wurde. Dann kann sie Worte wählen, die sie will (derb, feine Klinge...). Das ist etwas subtiler als die Person an den Pranger zu stellen und hätte den gleichen Effekt gehabt.

Sie wollte ihn über Social-Media fertig machen, das liegt auf der Hand. Und das ist eben zu verurteilen. Der Richter sah es ebenso.

Den Accountbesitzer zur Verantwortung zu ziehen halte ich für problematisch, denn im Falle eines gehackten Accounts kann man auch nichts dafür (analog zu einem gestohlenen Autos oder einem Brief wo jemand einfach meinen Namen und Adresse als Absender drauf schreibt). Gibt es tatsächlich kein Gesetz um das löschen zu lassen und im Wiederholungsfall den Account zu sperren - ähnlich Mobbing oder Stalking?.

Nur so, wie Frau Imlinger es darstellt, greife ich mir auch auf den Kopf. "Wer sich wehrt, verliert...", "Das Weib, es hat das Maul zu halten...das ist der...Beigeschmack" oder "Frauenverachter, Chauvinisten, Sexisten...belästigt und beleidigt, wie es euch gefällt...keine Konsequenzen...". Frau Maurer hat sich nicht gewehrt, das steht ihr zu, das soll sie, solche Dinge sind zu verurteilen. Aber auch was Frau Maurer getan hat. Nämlich jemanden an den Pranger zu stellen und bewusst fertig machen zu wollen. Dies steht in keiner Relation zu der vermeintlich von ihm begangenen Dinge, so derb sie sein mögen, finde ich. Es ist zudem auch nicht besser als das, was er gemacht hat. 
2.
Eugen L

Ich darf ihnen, sehr geehrte Frau Kommentatorin, die Fakten als Gleichnis in Erinnerung bringen:

1. Frau Maurer hat einen für sie persönlich bestimmten "Brief", bekommen, nur an sie adressiert, mit einem obszönen Inhalt, den aber sonst NIEMAND lesen konnte.

2. Am "Brief" war ein Absender vermerkt. Dieser Absendervermerk war jedoch kein Beweis dafür, dass der vermeintliche Absender den Inhalt tatsächlich verfasst hat.

3. Frau Maurer hat sich trotzdem entschlossen, den obszönen Inhalt des nur für sie bestimmten und nur ihr selbst bekannten "Briefes" ÖFFENTLICH zu machen und gleichzeitig mit großem tamtam ÖFFENTLICH den vermeintlichen Absender als Schreiber des obszönen "Briefes" zu beschuldigen.

4. In der Gerichtsverhandlung konnte sie nicht nachweisen, dass der von ihr so Geoutete tatsächlich der Verfasser des Schreibens war. Es gab im Gegenteil vielerlei mögliche Schreiber.

5. Somit war Frau Maurer schuldig zu sprechen der üblen Nachrede.

Gegen einen ANONYMEN Brief kann man sich mit den Mitteln des Rechtsstaates wehren! Aber einen nur Verdächtigen ÖFFENTLICH der Urheberschaft zu beschuldigen ist völlig unzulässig und MUSS bestraft werden.

Man muss sich nur den Fall vorstellen dass jemand auf die Idee kommt ein facebook-Profil anzulegen und sich dabei "Christine ImIinger" nennt. Dann verschickt derjenige einen ungustiösen Brief und schon wird eine gewisse Frau I. öffentlich und zngestraft der Urheberschaft beschuldigt...?!?

Bitte das zu bedenken. DANKE! 
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer der Prognose, daß unsere Obergerichte vermutlich vor geballten Medienhetze einknicken werden (Beispiele dafür gibt's leider ohne Zahl!), und dann wieder einmal ein Fundament des Rechtsstaates aus feiger Anlaß-»Rechtsspechung« (und in der Folge mit ideologisch motivierter legistischer Barbarei »gedeckt«) irreparabel kaputtgemacht wird.

Aber genau das wollen die Linken ja — Rechtsstaatlichkeit hat sie schon immer gestört, weil sie diese durch eine parteiliche Linksstaatlichkeit ersetzen wollen ...







Ersessenes Bleiberecht

von Fragolin

Wie kann man sich als bereits abgelehnter geschenkter Merkelgast ewiges Bleiberecht „ersitzen“?
Richtig: Indem man „einsitzen“ geht.
Eine im besten Deutschland, diesem laut den Grünen miesen Stück Scheiße, aller Zeiten nicht mehr funktionierende Masche ist es, einfach loszugehen und irgendwelchen köterrassigen Kartoffeln in die Fresse zu hauen. Dafür kommt man zwar vor den Kadi, dieser schickt einen aber mit einem verschmitzten „Dudu!“sofort wieder auf die Straße zurück, um sich weiter volksbereichernd zu betätigen.

Also dachte sich ein gewisser Mohamed, wenn selbst Teutonen vermöbeln oder ihre Schnallen durchknödeln einen nicht mehr in den Knast bringt, dann muss man gleich auf die Polizei losgehen. Die deeskalierenden Abschnittsbevollmächtigten der DDR 2.0 halten ja erst eine langweilige Gefährderansprache und dann die rechte Wange hin; ein New Yorker Cop hätte dem Idioten das Stroh aus dem Schädel geblasen und dann mal nachgeschaut, ob da noch was anderes zwischen den Ohren war. Diese Gefahr besteht in Schland nicht, also ran an die Buletten und fröhlich Keile an die Bullen verteilen, sich dann auf den Boden werfen und kreischen, man wäre rassistisch angegriffen worden und die Polizei hätte kein Recht, einen Ausweis von ihm sehen zu wollen, immerhin wäre er ein Flüchtling, also hauptberufliches Opfer. Das übliche Programm eben,

Nun denn, das arme Opfer deutscher rassistischer Behördenwillkür muss nun zwölf Monate fix hinter schwedische Gardinen, und somit ist ihm, als abgelehntem Mehrfachkriminellen, ein weiterer Verbleib in Deutschland gesichert, und wenn er wieder rauskommt noch ein paarmal diese Show abziehen und das Bleiberecht ist „ersessen“.
Das ist Deutschlands „repressive Einwanderungspolitik“, die die Grünen so anprangern.
Jeder kriminelle Idiot kann rein und sich aufführen, wie er will, denn eines muss er nicht befürchten: dass ihn jemand abschiebt und in das Loch zurückjagt, aus dem er gekrochen kam. Jetzt hat er erstmal für die nächsten Monate ausgesorgt und auch danach wird ihm Merkeldeutschland nicht die Tür weisen.
Und dann wundert sich jemand, dass es Menschen gibt, die AfD wählen.

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Ein Zitat



aus Anlaß der 45. Wiederkehr des Todestages von Ludwig von Mises. Passenderweise für unsere Zeit über eine jener Geisteskrankheiten, für deren Therapie sie sich halten — den Sozialismus:
Der Neurotiker kann das Leben in seiner wahren Gestalt nicht ertragen. Es ist ihm zu roh, zu grob, zu schlecht. Um es sich erträglich zu gestalten, will er nicht wie der Gesunde „allen Gewalten zum Trutz sich erhalten“; das wäre seiner Schwäche fremd. Er flüchtet in eine Wahnidee. Die Wahnidee ist, nach Freud, „selbst etwas Erwünschtes, eine Art Tröstung“; sie ist gekennzeichnet durch „ihre Resistenz gegen logische und reale Angriffe“. Es genügt daher keineswegs, sie dem Kranken durch überzeugende Beweise ihrer Unsinnigkeit ausreden zu wollen; um zu genesen, muß der Kranke selbst sie überwinden, er muß verstehen lernen, warum er die Wahrheit nicht ertragen will und zum Wahne seine Zuflucht nahm …

Auch der Marxismus kann das Bild der sozialistischen Gesellschaft nicht anders konstruieren als durch zwei schon von Fourier gemachte Annahmen, die aller Erfahrung und aller Vernunft widersprechen. Auf der einen Seite die Annahme, daß das „materielle Substrat“ der Produktion, das „ohne Zutun des Menschen von Natur vorhanden ist“, so reichlich zur Verfügung steht, daß mit ihm nicht gewirtschaftet werden muß; daraus ergibt sich dann der Glauben an eine „praktisch schrankenlose Steigerung der Produktion“. Auf der anderen Seite die Annahme, daß im sozialistischen Gemeinwesen die Arbeit „aus einer Last eine Lust“, ja, daß sie „das erste Lebensbedürfnis“ werden wird. Wo alle Güter im Überfluß zur Hand sind und die Arbeit Lust ist, kann man freilich unschwer das Schlaraffenland einrichten …

Im Leben des Neurotikers kommt der Lebenslüge eine doppelte Aufgabe zu. Sie tröstet über den Mißerfolg und stellt kommende Erfolge in Aussicht. In dem Falle des sozialen Mißerfolges, der uns hier allein angeht, liegt der Trost in dem Glauben, daß das Nichterreichen der angestrebten hohen Ziele nicht der eigenen Unzulänglichkeit, sondern der Mangelhaftigkeit der gesellschaftlichen Ordnung zuzuschreiben ist. Von dem Umsturz der Gesellschaftsordnung erhofft der Unbefriedigte den Erfolg, den ihm die bestehende Ordnung vorenthalten hat. Da ist es nun ganz vergebens, ihm begreiflich zu machen, daß der geträumte Zukunftsstaat undurchführbar ist und daß die arbeitsteilige Gesellschaft anders als auf Grundlage des Sondereigentums an den Produktionsmitteln nicht bestehen kann. Der Neurotiker klammert sich an seine Lebenslüge, und wenn er vor die Wahl gestellt wird, entweder ihr oder dem logischen Denken zu entsagen, zieht er es vor, die Logik zu opfern. Denn das Leben wäre ihm unerträglich ohne den Trost, den er in der sozialistischen Idee findet. Sie zeigt ihm, daß die Fehler, die seinen Mißerfolg verschuldet haben, nicht in seiner Person, sondern in dem Gang der Welt liegen, hebt damit sein gesunkenes Selbstbewußtsein und befreit ihn vom quälenden Minderwertigkeitsgefühl. Wie der gläubige Christ das Mißgeschick, das ihm auf Erden widerfuhr, leichter hinnehmen konnte, weil er an eine Fortsetzung der individuellen Existenz in einem besseren Jenseits hoffte, in dem die, die auf Erden die Ersten gewesen waren, die Letzten sein werden und die Letzten die Ersten, so ward für den modernen Menschen der Sozialismus zum Elixier gegen irdisches Ungemach.
(Dank an Oliver Janich, auf dessen Website diese und weitere Zitate zu finden sind)

Ein interessantes Interview


... mit dem Mitinitiator der Plattform »Juden in der AfD«, Wolfgang Fuhl, bringt »Die Freie Welt«:

Die Stimmung in den jüdischen Gemeinden ist in Richtung AfD gekippt


Der Mitinitiator der Initiative »Juden in der AfD«, Wolfgang Fuhl, sprach mit der »Freien Welt« über die Schnittmengen zwischen konservativen Juden und der AfD sowie über die Kritik des Zentralrates an der Initiative.


Veröffentlicht:
 
Wolfgang Fuhl, Jahrgang 1960, ist seit 2013 Mitglied der der Partei Alternative für Deutschland und war stellvertretender Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Lörrach, Delegierter zum Oberrat der Israeliten Badens und zwischen 2007 und 2012 dessen Vorsitzender. Von 2009 bis 2012 war er Mitglied im Direktorium des Zentralrates der Juden in Deutschland. Seit 2011 ist er Träger des Landesverdienstordens von Baden-Württemberg.

Freie Welt: Was war Ihre persönliche Motivation, sich in der AfD zu engagieren?

Wolfgang Fuhl: Im Jahr 2013 hatte ich große Befürchtungen um die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland. Der Bruch von Gesetzen durch staatliche Vertreter alarmierte mich. Die Sorgen um die Zukunft Deutschlands und um die Zukunft meiner Kinder und Enkelkinder bewogen mich für das Engagement.
Tja — wenn man die klug-abwägenden Worte von Herrn Fuhl liest, dann wird der verzweifelte Versuch von Merkel, Maas & Consorten, die AfD als Neonazi-Gang zu verfemen, wohl in die Hose gehen ...


Siegmund von Hausegger


Heute ist er weitgehend vergessen — so, wie fast all seine Generationsgenossen, die sich dem Diktat der »Neuen Wiener Schule« um Schönberg nicht beugen wollten, und die Tonalität nicht aufgaben. Vor kurzen wurde auf diesem Blog bspw. des Symphonikers Max Trapp gedacht (bei Richard Wetz, Joseph Marx, Felix von Weingartner und anderen ist es schon etwas länger her ...). Die alle das Schicksal teilen, als vermeintlich »epigonale« Nebenfiguren der Musikgeschichte von Konzertpodien und Opernbühnen verdrängt worden zu sein.

Doch wer das opus magnum von Siegmund von Hausegger, die »Natursymphonie« (1911) je gehört hat, wird über dieses hochmütige Verdikt kulturmarxistischer Klüngel um Adorno & Consorten nur den Kopf schütteln können:


Was für ein großartiges Werk voll Ingenium und gerade stupender Beherrschung des musikalischen »Handwerks« entrollt sich da dem Hörer! Und dieses Meisterwerk ist nicht bloß ein »Zufallstreffer« in Hauseggers Schaffen, symphonische Dichtungen wie »Wieland der Schmied«, »Barbarossa«, oder die »Dionysische Phantasie« sind keinen Deut weniger beeindruckende Zeugnisse kompositorischer Meisterschaft!

Natürlich sind die handelsüblichen Verdächtigungen und Unterstellungen bei einem, der in der Nazi-Zeit lebte und nicht emigrieren wollte (oder mußte), seinem Fortleben im Musikbetrieb nach 1945 nicht förderlich gewesen. Daß man dabei bereitwilligst Dinge »übersah«, wie z.B. den Umstand, daß der gefeierte Dirigent Hausegger aufgrund der Weigerung, 1933 in einem Konzert das Horst-Wessel-Lied zu dirigieren, von SA-Horden vom Podium gerissen wurde, paßt genau zum auch sonst weit verbreiteten »Gratismut« unserer Berufsantifanten und »Nazi«-Aufdecker.

Mittlerweile beginnt eine von sinnentleerten »Nie-wieder«-Ritualen gelangweilte jüngere Generation allerdings zu entdecken, daß es in der Zeit zwischen ca. 1910 und 1950 jede Menge hochqualitativer Musik zu entdecken gibt, die nicht über den Leisten von zwölf Tönen oder sonst mißtönenender Kakophonie geschustert wurde — und die man wohl auch noch in hundert Jahren »mit Genuß und Belehrung« wird anhören können. Was bspw. von den atonalen Hirngeburten eines Prof. Adorno nur mit deutlichem Zweifel vermutet werden darf ...

Am 10. Oktober 1948, also heute vor siebzig Jahren, ist Siegmund von Hausegger in den Nöten der Nachkriegszeit verstorben. Höchste Zeit, seiner wieder zu gedenken!


Die Prophezeiten

von Fragolin

Da ist doch einem bayerischen SED-Genossen aus Versehen seine wirkliche Gedankenwelt aus dem Gesicht gefallen. Nicht nur, dass für diese alten kommunistischen Klassenkämpfer jeder, der kein strammer Marxist ist, ein „Rechter“ und „Nazi“ ist, macht er auch aus seinem Herzen keine Mördergrube, was er diesem dunkeldeustchen Dreckspack für eine Zukunft wünscht: „zentralisierte Unterbringung“.
Also auf Klartext: Gulag.
Sie kriechen wieder aus ihren Löchern, die wirklichen Faschisten, die Andersdenkende in Lager stecken. Sie sind die, die sich Antifaschisten nennen.
Sie waren prophezeit.

Possenreigen

von Fragolin

Posse #1

Der tägliche Kickl-Bashing-Artikel im „Standard“ nimmt immer skurrilere Züge an. Immer wieder ein Quell wahrer Heiterkeit ist ja die vollkommene Inhaltsleere dieser Artikel, um dessen Deutung, warum Kickl denn nun eine Schande des Abendlandes sei, die entweder zurücktreten oder vom Bundesopa rausgeschmissen oder – da ja auch die ganz Linksradikalen was beitragen wollen – mitsamt allen Blaunazis und Burschis an der nächsten Laterne aufgehängt werden soll, sich dann die linksextreme Foristenmeute balgt wie räudige Köter um einen substanzlosen Knochen.

Das gestrige Beispiel war eine ganz besondere Posse.
Ein Sammelbecken parteien- und steuergeldfinanzierter Vorfeldorganisationen der Vereinigten Linken zwischen moralherrenmenschlichen Kulturmarxisten und Evangelischen Kumba-Ya-Besoffenen hat sich im Rahmen des EU-Gedöns eine kleine Zusammenrottung zwecks gegenseitigem antirassistischen Schulterklopfens gegönnt und dabei einen besonderen Fake gebastelt, den die linksextremen Empörmedien natürlich sofort aufkochen: Sie haben Kickl als Stargast und Halter der Eröffnungsrede ihrer „Antirassimus-Konferenz“ angekündigt.
Zeitgleich haben sie mit Kickl – genau, gar nichts. Weder eingeladen noch einen Termin vereinbart. Nichts. Jetzt, kurz vor Veranstaltungsbeginn, kommt raus, dass Kickl nicht kommt. Wie auch, wenn er gar nicht eingeladen war. Und schon passieren zwei skurrile Dinge:

Als Erstes jubeln die vereinigten NGOs, dass sie es geschafft haben, Kickl als Festredner zu verhindern. Keiner fragt, warum sie ihn dann überhaupt auf die Liste gesetzt haben, wenn sie ihn sowieso nicht wollten. Keinem fällt auf, dass Kickl von sich aus gar nichts getan und auch keine Ambitionen gezeigt hat, dort aufzutreten. Weil er auch gar nicht geladen war.
Allein hier steigt der normal denkende Mensch kopfschüttelnd aus und fragt sich, was diese Leute noch nötig haben, um sich wenigstens gegenseitig das Gefühl von Wichtigkeit zu geben. Die fallen sich gerade schreiend und jubelnd in die Arme, dass sie gerade mit Heldenmut und Zivilcourage den Auftritt ihres ultrarechtsrechtsrassistinazischen Lieblingsfeindes verhindern konnten, der gar nicht auftreten wollte, ja nichts mal von seinem geplanten Auftritt wusste.
Kann man noch blöder sein?
Ooooh, ja!

Denn als Zweites tobt die linksextreme Forengemeinde des rosaroten Wiener Klassenkampfblattes sofort los, um sich gegenseitig aufzupeitschen, wie abgesandelt das neofaschistische Österreich doch ist, wenn aufrechte antirassistische NGO‘s, also ultralinke Vorfeldorganisationen der europäischen Linksparteien, nicht einmal mehr den österreichischen Innenminister beim Reden zuhören wollen. Dass der sowieso nicht reden wollte, und wahrscheinlich vor diesen Deppen erst recht nicht – egal. Dass sie sich auch den Älteren der zwei Unrasierten an der Spitze unseres Staates hätten ausborgen können, der ihnen gerne eine antirassistische Rede über das Tragen von Kopftüchern als Protest gegen Diskriminierung von Muslimen gehalten hätte – auch egal. Hauptsache man kann seinen täglichen Hass ausrotzen und sich dabei als moralische Herrenmenschen fühlen.

Und die wollen, dass sie jemand ernst nimmt? Die fragen sich, warum sie keiner mag außerhalb ihrer Filterblase?

Posse #2

Ein Trio amerikanischer Forscher hat die ganze Gender-Sozio-Pampe am Nasenring gegriffen und lachend durch die universitäre Manege gezerrt. Mit insgesamt zwanzig absolut sinnfreien Artikeln über das Paarungsverhalten von Hunden, aus denen die Dressierbarkeit von Männern abgeleitet wird (man wusste, was man liefern muss, um bei den Kampfemanzen die hanfseidenen Höschen feucht werden zu lassen) oder darüber, dass inklusives Bodybuilding auch den Aufbau von Fett fördern müsse bis hin zu wörtlichen Absätzen aus Hitlers „Mein Kampf“ eroberten die Drei die einschlägigen Fachmagazine der sogenannten Gender-“Wissenschaften“ und feministische Kampfblätter. Schon, um zu zeigen, welcher Schrott dort widerstandslos gefressen wird, wenn er nur in das eigene hasszerfressene Weltbild passt.
Wo wir ja auch wieder bei der Posse #1 wären...

Dienstag, 9. Oktober 2018

Feminazistische Erschütterung



... bricht aus angesichts einer Verurteilung einer grünen Ex-Nationalratsabgeordneten, die einen Bierlokalbesitzer beschuldigte, sie übelst beschimpft zu haben, indem sie Facebook-Beflegelungen veröffentlichte, und ihn aufgrund dessen beschuldigte, sie sexuell (und überhaupt) damit belästigt zu haben.

Der Lokalbesitzer klagte und bekam recht — wider Erwarten! Denn es handelte sich 
  1. um ein Frau — und die sind sowieso zu allem nicht nur fähig sondern auch berechtigt; 
  2. um eine Grüne — also Gute, wohingegen ein Bierlokalwirt eigentlich rechtens in die Kategorie Untermensch gehört, oder so (wenigstens für Gute = Grüne)
So, jetzt wollen wir mal die Polemik beiseitelassen und den Fall einfach nach juristischen Kriterien in einem Analogbeispiel betrachten:

Herr A. beschuldigt Herrn B., in seinem Facebook-Account einen Artikel mit dem Aufruf zum Mord bspw. an Joy Pamela Rendi-Wagner veröffentlicht zu haben. Dies ist zweifellos, wenn's nicht wahr ist, eine üble Nachrede. Herr B. legt nun dar, daß besagter Facebook-Account einer größeren Zahl von Personen zur Verfügung steht, und bestreitet, diesen Mordaufruf gepostet zu haben. Herr A. ist nicht in der Lage, seine Beschuldigung gegen Herrn B. zu verifizieren, und wird daher wegen übler Nachrede verurteilt.

Was, bitte, soll an einem solchen, glasklar aus der Gesetzeslage abzuleitenden Urteil zu kritisieren sein? Der Paragraph der üblen Nachrede soll eben verhindern, daß irgendwer irgendwelche Vorwürfe, die das Ansehen eines anderen zu schädigen geeignet sind, erhebt, ohne den Wahrheitsbeweis für seinen Vorwurf anzutreten.

Es ist eigentlich kleines Einmaleins unter Juristen, daß der, der beschuldigt, dies auch beweisen muß. Jede Beweislastumkehr ist eigentlich per se ein Verrat am Rechtsstaat — obwohl bedauerlicherweise derlei legistische Skandale seit einigen Jahrzehnten zunehmend häufiger werden. Gott sei Dank aber nicht beim Tatbestand der üblen Nachrede. Hier gilt eben (noch! Denn jetzt wetzen die Feminazis die Messer, auch diesen Tatbestand zeitgeistig in ein Frauenprivileg umzugestalten — oder bessergesagt: zu verunstalten) der alte Grundsatz, daß Anschuldigungen zu beweisen sind.

Ich kann eben nicht ungestraft einen Herrn Kern (um einen beliebigen Massennamen zu nennen) als Versicherungsbetrüger oder Kinderschänder bezeichnen, und erwarten, daß mit einem »Oooops! Das kann ich jetzt leider nicht beweisen, aber ich dachte, es stimmt!« die Sachen schon irgendwie gut ist. Oder gar (und das scheint besagte Ex-Abgeordnete wohl gedacht zu haben) einfach aufgrund meiner Anschuldigung besagten Herrn Kern als bereits verurteilt betrachten.

Daß der Richter trotz seiner offenkundigen Angst vor dem backlash der vereinigten Kampfemanzen sich traute, ein — an sich selbstverständliches! — Urteil zu sprechen, ehrt ihn. Die obiter dicta à la »achtenswerte Beweggründe« (was, bitte, ist an einer unbewiesenen, ehrenrührigen Anschuldigung »achtenswert«?) oder »Was Ihnen angetan wurde, ist nicht strafbar — das steht aber auf einem anderen Blatt.«, hätte er sich sparen können, denn ein Richter ist nicht dazu da, die mimosenhaften Befindlichkeiten von Straftätern zu evaluieren, sondern Recht zu sprechen.

Wer das nicht akzeptiert, der riskiert den Rechtsstaat an seiner Wurzel zu verwunden. Zu dessen Grundsätzen seit jeher gehört, daß nicht der Beschuldigte seine Unschuld zu beweisen habe, sondern der Beschuldiger seine Anschuldigungen!


-----


P.S.: ein Kommentarposter zum — merklich erschüttert rüberkommenden — Artikel über dieses Geschehen, den DiePresse (von APA/cim wie so oft ab-)geschrieben hat, stellt nicht unberechtigt
Nur eine Frage: Hat die Frau Maurer nach der Urteilsverkündung dem Richter auch den Mittelfinger gezeigt?

Wie gesagt: Nur eine Frage. 
 
Antwort nötig?