Montag, 10. Dezember 2018

Abgehängte

Dass Linke, besonders vom anarchistisch angehauchten Rand der Grünen, in einem eigenen Universum leben, in dem Strom aus der Steckdose und Wasser aus der Wand, Geld vom Automaten und Denken von der Partei kommt, ist ja nun generell nichts Neues. Aber irgendwie ist es trotzdem immer wieder lustig zu sehen, wie es in den Köpfen dieser Leute aussieht.
Ich würde ja gerne mal wissen, welcher Tätigkeit die Anarchisten aus der „Nele 35 so nachgehen, womit sie ihren Lebensunterhalt so finanzieren. Denn wer als Leistungsveganer von Sozialbezügen lebt und als Besitzversager mit weit auseinanderklaffender Schere zwischen Anspruch und Eigenleistung einen solchen Spruch an die Wand schmiert, den kann man wohl kaum für voll nehmen:



So, und jetzt mal wieder die üblichen Fragespiele:
Was würde geschehen, wenn es ab morgen keine Polizisten mehr gäbe? Richtig: Mehr Kriminalität, mehr Gewalt, mehr Gefahr um Leib und Leben.
Was würde geschehen, wenn es ab morgen keine „Hausbesetzer-Aktivisten“ mehr gäbe? Richtig: Weniger okkupierte, verlauste und verschmierte Häuser, weniger Sachbeschädigung und Diebstahl.
So, und jetzt mal nachdenken, was der Gesellschaft besser tut, mehr Sicherheit und Ordnung oder mehr verdreckte und verschmierte Drecklöcher.

Einfache Schlussfolgerung: Polizisten werden gebraucht, linksanarchistische Idioten nicht.
Das ist die eigentliche Tragik an dieser Komödie: Die glauben, ein besonders wertvoller, besonders nützlicher, besonders notwendiger Teil der Gesellschaft zu sein und merken nicht, dass sie ein funktionsloser Wurmfortsatz sind, dessen einziger „Nutzen“ daran besteht, ab und zu Schmerzen zu verursachen und Geld zu kosten.
Es gibt fast niemanden im Staatsgefüge, dessen Existenz zweckfreier ist und der es weniger verdient hat, irgend eine Form von „Lohn“ zu empfangen, als diese sich außerhalb des gesetzlichen Bogens des demokratischen Rechtsstaates positionierenden auf mehreren Daseinsebenen Abgehängten.

Sonntag, 9. Dezember 2018

Georg Philipp Telemann: Kantate für den 2. Adentsonntag




Eine wirklich interessante Diskussion


... über die AKK-Wahl der CDU-Delegierten tut sich auf Professor Dilgers Blog. Auch wenn ich keineswegs alle Standpunkte Dilgers teile, z.B. die Einschätzung der derzeitigen (und v.a. künftigen) Richtung der AfD-Politik, ist doch der Kommentar-Thread voller interessanter Beiträge:

Mini-Merkel folgt auf Merkel



Heute wurde Annegret Kramp-Karrenbauer als Nachfolgerin von Frau Merkel zur CDU-Vorsitzenden gewählt. Dabei war das Ergebnis recht knapp. Sie hatte zwar im ersten Wahlgang bereits die relative Mehrheit, musste jedoch mangels absoluter Mehrheit in die Stichwahl mit Friedrich Merz. Sie hatte 450 Stimmen (45 Prozent) bekommen, er 392 (39 Prozent) und Jens Spahn 157 (16 Prozent). In der Stichwahl siegte sie dann mit 517 (52 Prozent) zu 482 Stimmen (48 Prozent), also 35 Stimmen Vorsprung. 
Durchaus lesens- und nachdenkenswert!


Verbockt

von Fragolin

Kann man die „Gelbwesten“ verstehen?
Ja, man kann.
Man kann, ja muss, als zivilisierter Mensch allerdings ihre Methoden ablehnen. Meine Meinung dazu habe ich hier bereits dargelegt.
Aber die Motivation dahinter, die ist verständlich.
Dem Staat jeden Monat Steuern zu zahlen, das ist, wie seiner Angebeteten jeden Monat ein Gehalt dafür zu zahlen, dass sie einen daheim umsorgt und verwöhnt – und irgendwie haben die Ausgeflöhten jetzt mitbekommen, dass die Schlampe permanent fremd geht. Sie lügt etwas von hohen Kosten für die teure Heizung, mit der die soziale Wärme daheim befeuert werden soll, und in Wahrheit findet sich der Zahltrottel nach einem langen Arbeitstag frierend im Keller bei Wasser und Brot, während die Bitch oben mit irgendwelchen fetten Finanzbrocken in den Kissen wühlt und sich derweil in der Speisekammer wildfremde Leute auf seine Kosten durchfressen.
Das frustriert.
Das erklärt auch Reaktionen wie die Ankündigung, den Elysee-Palast zu stürmen und Macron den Kopf abzuschneiden. Was in heutiger Zeit fast islamistisch klingt hat aber in Paris so etwas wie Tradition. Guillotine: Wer hat‘s erfunden?

Man kann und darf es nicht tolerieren, wenn es jetzt schon in Mordaufrufe ausartet.
Aber man muss schon sagen: Das hat Macron provoziert.

Und er hat nochwas, und das mit Bravour und Ansage: Er hat es verbockt. Komplett.
Im Cäsarenwahn, als Verhinderer der bösen Rechten um LePen nun geradezu napoleonischen Ruhm errungen zu haben, der ihn zum unumschränkten, bestmanikürten und teuerst versorgten Stellvertreter Gottes in Frankreich erhebt, ritt er in glänzender Rüstung und mit vergoldeten Fanfaren direkt nach Waterloo. Ausgerechnet dieser eine Punkt, aus dem er all seine Legitimation als Quasi-Kaiser zieht, nämlich alpensaschagleich ein Verhinderer der Rechten zu sein, könnte jetzt zum historischen Rohrkrepierer werden, denn in der Opposition erlebt Frankreich gerade den Schulterschluss des linken und des rechten Randes, die gerade entdecken was jeder aus der Mitte schon lange weiß, nämlich dass in ihrem kernsozialistischen Ansinnen kein Blatt Papier zwischen sie passt, denn wenn es ums Eingemachte geht und das einzig trennende Thema „Umgang mit Ausländern“ zur Bedeutungslosigkeit schrumpft, dann findet zusammen, was zusammen gehört.

Würde heute die Wahl um den Präsidententhron stattfinden, würde ich keinen Cent mehr darauf verwetten, dass noch irgendwer eine Marine LePen verhindern kann. Macron ist auf der Zielgeraden, vom gefeierten Verhinderer zum größten Förderer von LePen zu werden.

Es wird spannend. Nach dem bereits an den Grundfesten der EU meißelnden Katalonien-Konflikt in Spanien und dem mit der Hilti daran herumstochernden Brexit fährt gerade ein französischer Bulldozer dagegen an. Wenn Frankreich von Macron in den Bürgerkrieg geführt wird und die EU-Gegner dort das Ruder übernehmen, können sich die Puffs in Brüssel schon mal nach neuen Geschäftsfeldern umschauen.

Ob Macron die Lage noch in den Griff bekommt?
Ich prophezeie: Nein.
Wenn die Franzosen einmal richtig ausrasten, geben sie erst Ruhe, wenn ein Kopf in einen Korb fällt. Und Macron sowie die hinter ihm stehenden Gesellschaftsklempner, deren Menschenexperiment gerade fulminant gegen die Wand fährt, werden nicht einen Millimeter nachgeben, auch wenn es Tote gibt. Zu festgefahren ist die Propaganda, zu tief sitzt der Stachel, zu zahnlos ist die ganze „Rechte-Linke-Nazis-Abgehängte“-Keulenschwingerei. Die Franzosen beweisen gerade, dass die Zahlen der Festgenommenen, der Verletzten und der Toten sie nicht abschrecken, ganz im Gegenteil. Sie haben die Angst verloren, und das ist das Schlimmste, was Regenten passieren kann.

Und wenn ich dann in die Zukunft Deutschlands schaue, wird es noch weit interessanter. Denn im Gegensatz zu den Franzosen braucht der Deutsche viel länger, bis er ausrastet. Doch wenn, dann reicht ein Kopf in einem Korb nicht mehr.
Interessante Zeiten kommen auf uns zu.
Denn die EU-Eliten haben noch einen Trumpf im Ärmel, sollte es europaweit zum Bürgerkrieg kommen. Das alte Rezept: Wirst du der Gegner im Inneren nicht mehr Herr, schaffe einen äußeren Feind und beginne einen Krieg.
Wetten, dass bald irgend etwas aufkocht, was die Stimmung gegen Russland weiter anheizt?

Samstag, 8. Dezember 2018

Höhere Toleranzforschung


... betreibt derzeit die Universität Wien, wo ein Team um einen gewissen Zoltan Peter eine Studie mit dem schönen Titel »Integrationsthema Toleranz« zusammengebastelt hat. DiePresse schreibt ganz entzückt (von APA ab):

Jugendliche Zuwanderer: Hohe Toleranz - und xenophobe Tendenzen


Eine Studie zeigt, dass 87 Prozent der befragten Zuwanderer demokratisch gesinnt und tolerant sind. Vergleichsweise viele von ihnen tendieren zu Ausländerfeindlichkeit. Religiosität ist kein Integrationshemmnis, zeigte sich.

[...] Insgesamt seien 87 Prozent der befragten Jugendlichen demokratisch gesinnt und tolerant, auf 60 Prozent trifft das sogar in hohem Maße zu, schilderte Peter. Sie befürworteten etwa, dass niemand wegen Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung benachteiligen werden darf, sind für Religionsfreiheit und gleiche Rechte für Frauen und Männer.

Damit sei die Mehrheit tolerant genug, um mit verschiedenen Meinungen, Kulturen und Lebensstilen hierzulande adäquat umzugehen. 
(Hier weiterlesen)
Entweder nehmen die Studienautoren irgendwelche bewußtseinsveränderte Substanzen, und glauben daher, daß kontradiktorische Aussagen untereinander vereinbar seien, oder sie halten die Österreich für Vollidioten, die nicht einmal die einfältigsten Märchen durchschauen können. Anders sind die flagranten Widersprüche nicht erklärbar, wie z.B.:
Vergleichsweise viele Jugendliche haben ausländerfeindliche oder antisemitische Tendenzen: Rund 20 Prozent finden, dass zu viele Ausländer in Österreich leben und rund 23 Prozent stimmen der Aussage "Ich finde, dass Juden weltweit zu viel Einfluss (Macht) haben" sehr zu.
Hier ist interessant, daß (anders als bei anderen Fragen) nur die, die »sehr zustimmenden« genannt wird — man also davon ausgehen kann, daß eine ähnliche große (oder gar größere) Gruppe dem »eher zustimmen«, womit wir bei fast der Hälfte wären. Aber »hohe Toleranz«? Na ja ...

Ebenfalls gezielt verunklärt ist, welche jugendlichen Zuwanderer befragt wurden. Da Österreich auch eine große Zahl von Zuwanderern aus der EU beherbergt, ist so eine Studie als Augenauswischerei anzusehen, wenn sie uns einen »Toleranzdurchschnitt« aus Deutschen, Polen, Ungarn, Afghanen und Nigerianern präsentiert. Das erinnernt an den alten Physikerwitz, daß sich man mit einer Hand in der Tiefkühltruhe, und mit der anderen auf der Herdplatte einer »im Durchschnitt« recht angenehmen Temperatur erfreuen darf. Der vorletzte Absatz lüftet da ein wenig den Deckel — und sogleich duftet es ein bisserl weniger nach Rosen, als zuvor: 
Nach Herkunftsländern sind vor allem Befragte aus Afghanistan und dem Iran vergleichsweise wenig tolerant. Bei einem etwas größeren Anteil der Jugendlichen, die in Afghanistan aufgewachsen sind, gibt es laut den Forschern erhöhten Nachholbedarf. Sie sehen beispielsweise die Rolle der Frau gehäuft im Haushalt und finden gleiche Rechte für Frauen und Männer sowie das Recht auf freie Wahl des Ehepartners weniger wichtig. Ein Verbot der Diskriminierung wegen Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung oder das Recht, keiner Religion anzugehören, ist ihnen ebenfalls weniger wichtig.
Hier wird aber sicherheitshalber auf eine genauere Quantifizierung verzichtet. »Weniger wichtig« muß genügen. Aber wir werden's sicher ganz genau nachlesen können, wenn die Studie erscheint:
Die Ergebnisse der Studie sollen im April veröffentlicht werden.
Also: das glaube ich aufs Wort! Und zwar am ersten April, vermutlich ...

Das sozialistische Paradies

von Fragolin

Wir kennen die Parolen. „Die Reichen zahlen keine Steuern“, „die obersten 10% müssen zur Kasse gebeten werden“ oder um es mit dem sozialistischen ÖVP-U-Boot Mikl-Leitner zu sagen: „Her mit dem Zaster, her mit der Marie!“
Dass die obersten 10 Prozent der Einkommensbezieher keine Steuern zahlen und deshalb viel zu wenig geschröpft werden ist ja eine der beliebtesten Argumente derer, die glauben, sich holen zu müssen was ihnen zusteht. (Wenn sie bekämen, was ihnen wirklich zusteht, würde ihnen für Tage das Sitzen wehtun…) Dass es sich dabei nicht nur um geschraubte Propaganda sondern in bekannter linker Manier um nichts anderes als dreiste Lügen und zu Hass aufstachelnde Hetze handelt verwundert nur jene, die das System des Sozialismus noch nicht verstanden haben: es basiert einzig und allein auf Ausplündern. Deshalb ist bisher jeder sozialistische Versuch im Desaster geendet und wird dies auch in Zukunft tun.

Doch jetzt mal zu den Fakten, die die Lügen der Linken eindeutig entlarven und deshalb seltsamerweise keine Schlagzeile in den Verkaufsmedien wert sind.
Für Deutschland findet man z.B. eine schöne Übersicht über die Verteilung der Einnahmen aus Einkommensteuer nach Einkommensdezilen:



Hinzu kommt, dass die Statistik die Haushalte mit den höchsten Einkommen aus Datenschutzgründen nicht vollständig erfasst, sodass ihr Anteil am Steueraufkommen sogar noch höher ausfallen dürfte als hier berechnet. Fasst man jedoch die oberen drei Dezile zusammen, bleibt ohnehin nicht viel übrig: Fast 80 Prozent seiner Einnahmen aus der Einkommenssteuer kassiert der Staat vom oberen Drittel der bundesdeutschen Haushalte.“

Die obersten 10% zahlen also fast die Hälfte, die obersten 30% fast 80% aller an den Staat abgeführten Einkommensteuern. Das verstehen die Linken unter „nichts“.

In Österreich sieht es nicht anders aus, ganz im Gegenteil. Die obersten 10% berappen hier sogar mehr als die Hälfte aller an den Staat abgeführten Einkommensteuern, von den obersten 30% werden auch hier 80% der Einkommensteuereinnahmen kassiert.


Ja, toben dann die Linken sofort los, die kassieren ja ihr ganzes Geld auch aus Vermögen, und im Gegensatz zum Mittelstand mit seinem kleinen Sparbuch, der über die Kest dick abgezockt wird, können sich die Reichen in Sorglosigkeit suhlen. Der Staat bedient sich nur bei den Kleinen und Ärmsten der Armen und wie die ganzen Brocken aus der Floskelbingo-Kiste so lauten.


Die obersten 10%, die die 90% des Vermögens besitzen, kommen damit auch für 90% der Ertragssteuern aus Vermögenserträgen auf. Also wieder das, was Linke unter „nichts“ verstehen.
Deshalb muss nach linker Unlogik auch den Vermögenden dieses Vermögen entzogen werden, denn nur so kann man gewährleisten, dass die nach deren Glauben eh nicht gezahlten Steuern auch wirklich niemals in das Steuersäckel kommen. Und wenn da nichts mehr reinkommt, wen wird es treffen?
Genau, jene die daraus leben.
Und wer ist der Nutznießer des Transfers?
Na, schaumer mal:


Oha.
Die Einnahmen an Einkommens- und Vermögenssteuern der obersten 20% reichen gerade aus, um die Ausgaben an die untersten 10% zu decken. Die unteren 10% leben voll auf Kosten der oberen 20%.
Aber das ist den Linken noch immer nicht Umverteilung genug.
Die geben erst Ruhe, wenn das obere Drittel so ausgeplündert ist, dass es in den Streik tritt oder auswandert. Dann herrscht das sozialistische Paradies: alle sind gleich arm.
Wie immer.

Freitag, 7. Dezember 2018

»Ein Aufbruchsignal von ähnlicher Kraft wie seinerzeit der Amtsantritt von Egon Krenz als Nachfolger Erich Honeckers«


Frauentausch: Merkel macht weiter

Spontaner Jubel bei der AfD, als die Wahlergebnisse des CDU-Parteitages bekannt werden.

Alexander Gauland warf die Hände in die Luft. Ein Jubelschrei entrang sich dem wie immer in sanften Tweed gehüllten Oberkörper des AfD-Chefs. Gauland wusste für einen Moment lang nicht, wohin mit den Händen, den Armen, dem ganzen  vibrierenden Körper. Er fiel Alice Weidel um den Hals. Und rief noch einmal  "Jaaah!", als wäre er 15 Jahre alt und seine Lieblingsband würde gerade seinen  Lieblingssong anspielen.

Alice Weidel, etwas größer als ihr greiser brandenburgischer Kollege, lächelte entrückt über dessen Schulter. Mit roten Bäckchen schaute die gerade nach Berlin umgezogene Quotenfrau in der AfD-Chefetage auf den großen Flachbildfernseher, auf dem genauso gejubelt wurde wie in dem Pulk von AfD-Mitarbeitern davor. Jaaah, dachte auch Alice Weidel in diesem Moment, der historisch war: Die CDU hatte sich eben gerade entschlossen, noch einmal auf Angela Merkel zu setzen.
(Hier weiterlesen)
Einfach Politplatschquatsch at its best! Satire? Nein: real existierendes Deutschland 2018 ...

Bei der AfD dürften schon die Sektkorken knallen!


Muttis Nachfolgerin ist — ihr Klon. Die CDU ist nicht zu retten. Und das ist auch gut so ...


Nebenwirkungen von metoo - die zweite

von Bastiat


Ich bin vor einiger Zeit hier schon einmal darauf eingegangen, welche unerwarteten Nebenwirkungen der #metoo-Schwachsinn hat. Und zwar schädigt er genau die Gruppe, die er zu schützen vorgibt – die berufstätigen Frauen. Und „unerwartet“ sind diese Nebenwirkungen eigentlich nur für geistig Minderbemittelte, die glauben, man könnte sich mit der Zerstörung von Reputation und Existenz von Männern, ohne Sachbeweise zu liefern, aufführen wie der Elefant im Porzellanladen, ohne Reaktionen vom Besitzer des betreffenden Porzellanladens zu provozieren.

Nun, wenn ein Elefant im Porzellanladen randaliert, ist es Zeit, die Elefantenbüchse zum Einsatz zu bringen. Und diese Vorgangsweise scheint in der US-Wirtschaft allmählich Fuß zu fassen. Das Handelsblatt berichtet von entsprechenden Reaktionen in der US-Finanzbranche. Die Beschäftigung von Frauen wird dort zunehmend als Risikofaktor betrachtet. Wie bereits zuletzt beschrieben: Männer in Führungspositionen handeln primär rational. Risikofaktoren werden, so weit es geht, ausgeschaltet. Was bedeutet, wie im Artikel so schön beschrieben, es „könnte die Wall Street noch mehr zu einem Männerklub werden, als sie es sowieso schon ist.“

Also weniger hochbezahlte Top Jobs für Frauen bei den Profiteuren des staatsmonopolistischen Fiat Geld System. Tja, tough luck, ladies. Wie bestellt, so geliefert.

Natürlich wird im Artikel auch rumgejammert, dass ja eigentlich – einmal mehr – nur die toxischen, alten weißen Männer Schuld seien. Ihnen würden angeblich „die Umgangsformen fehlen, um entspannt mit weiblichen Kollegen umzugehen.“ So etwas wie mögliche Falschbeschuldigungen existieren in der einfachst gestrickten Gedankenwelt von Schreiberlingen nicht. Frauen würden doch niemals lügen. Selbst wenn eine Falschbeschuldigung ein einfacher Weg wäre, etwa einen männlichen Konkurrenten um einen Spitzenjob beiseite zu räumen. Niemals.

Und, die alten weißen Männer hätten angeblich „Probleme, mit der neuen Zeit zurechtzukommen.“ Irrtum, sprach der Igel: genau das Gegenteil ist der Fall. Die Manager haben sich perfekt auf diese „neue Zeit“ eingestellt und eliminieren mögliche Risiken für sich und die Firma. Perfekt gemacht!

Wintermarkt in Thuringistan

von Fragolin

Im thüringischen Gera fand ein ganz besonderes „Konzert gegen Rechts“ statt: Direkt neben der von ungläubigen Kuffar bis heute in faschistischem Trotz als „Weihnachtsmarkt“ bezeichneten Beleidigung für mohammedanische Neubürger haben Afghanen eine Demonstration abgehalten und das widerliche Treiben der Kartoffeln laut mit afghanischem Gedudel beschallt. Immerhin musste den Nazi-Ossis mal wieder klar gemacht werden, wer jetzt hier der neue Chef am Marktplatz ist. Schlimmer als das in Endlosschleife abgedudelte Dschingelbälls-Wonderländ-Geplärre kann es nicht kommen, dachte der verstockte Thüringer bisher, doch jetzt wurde er eines Besseren belehrt.

Zu befürchten ist, dass durch die Art und Weise der Kundgebung bei vielen Passanten das Gegenteil dessen bewirkt wurde, was bewirkt werden sollte.“

Also sprach der Bürgermeister.
Irrtum.
Die diese dreiste Provokation unterstützende SED im neuen Kleid will genau das bewirken: empörte Reaktionen und Kommentare, auf die sie sich wieder stürzen können um zu beweisen, wie Nazi und faschistisch die bösen Deutschen sind und dass sie ganz dringend noch viel mehr Geld für ihren „Kampf gegen Rechts“ brauchen. Es ist die immer gleiche Strategie aus der Stasi-Werkzeugkiste, die Menschen aus einer selbsterklärt höheren Position heraus mit feinen Nadelstichen so lange zu piesacken, bis dem Ersten der Kragen platzt – um dann sofort loszukreischen, wie aggressiv und brutal diese widerlichen Gegner wären, und das wäre jetzt der Beweis dass man sie mit aller Härte verfolgen, in Gulags sperren oder gleich per Genickschuss liquidieren muss. Kommunistenpack in Reinkultur eben.

Allerdings sei die Kundgebung ordnungsgemäß angemeldet worden, auch für sie gelte das Recht auf Versammlungsfreiheit. Nach Ansicht Vonarbs dürfe der Weihnachtsmarkt in Gera keine Bühne für politische Botschaften sein. „Rein formal gehört der Bürgersteig allerdings nicht zum Weihnachtsmarkt, hierdurch kam es überhaupt erst zu der Situation“, heißt es in der Mitteilung der Stadt vom Dienstag.“

Das Recht auf Versammlungsfreiheit wird aber nicht angetastet, wenn man diese Versammlung nur unter Auflagen erlaubt. Zum Beispiel was den Ort betrifft – sie hätten sich auch vor dem Bahnhof versammeln können – und was die Geräuschentwicklung betrifft – Versammlung heißt nicht die halbe Stadt aus aufgedrehten Boxen zu beschallen. Also billige Ausrede. Man hatte nur Schiss den von links aufgestachelten Neubürgern irgend einen Platz am Stadtrand zu geben, denn das unweigerlich zu erwartende Mimimi-Rassisten-Nazi-Gekreisch der Linken hat anscheinend auch den letzten Kommunalpolitiker schon weichgeklopft. Und die Polizei ebenso:

Im Vorfeld hätten die Behörden mit den Veranstaltern der Demo außerdem eine maximale Lautstärke vereinbart. Ob die letztlich eingehalten wurde, ist unklar.“

Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Drahtzieher hinter dieser Aktion (am Geraer Weihnachtsmarkt gegen den Krieg in Afghanistan zu demonstrieren ist ja von der Begründung her schon ein schlechter Witz) jetzt glücklich oder traurig sind. Glücklich, weil das bereits gut erzogene deutsche Schafsvolk kopfschüttelnd und raunzend aber tatenlos an dieser Provokation vorbeitrottet oder traurig, dass es auch diesmal nicht dazu gekommen ist, dass sich eine Gruppe Jugendlicher zusammentut und den linken Blockwarten im Hintergrund Handyfilme von „rassistischen Beschimpfungen“ und „Menschenjagden“ zu liefern.
Was mal wieder ein nettes Sittenbild der Linksextremen liefert, die „Flüchtlinge“ für Provokationen instrumentalisieren, um rechte Gewalt überhaupt erst zu erzeugen und diese dann auch auf andere zu lenken. Kanonenfutter für ihre Hasspropaganda, das ist es, was von der humanistischen Menschenrettungsattitüde der Linken übrig bleibt. Die Linksextremen importieren den Islam, weil sie diesen als Instrument zur Zerschlagung der verhassten Gesellschaft benutzen wollen.
Ob das nach hinten losgehen wird?
Auf jeden Fall.
Aber Denken war der Linken Stärke nie…

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Am 3. Februar 2019


... steigen die USA also aus dem INF-Vertrag aus. Das wäre wenigstens die logische Schlußfolgerung aus dem, was DiePresse (wie üblich, von APA/dpa ab-)schreibt:

Abrüstung: USA setzen Russland 60-Tage-Ultimatum

Russland soll mit einem neuen Marschflugkörper gegen den Vertrag zum Verzicht auf atomare Mittelstreckenwaffen verstoßen. "Russland ist kein Land, dem man ein Ultimatum stellt", heißt es postwendend aus Moskau. Nun wird eine Aufrüstungsspirale in Europa befürchtet.
(Hier weiterlesen)
Nun, der geopolitische Rinderwahnsinn, dessen Ausbruch ich gestern befürchtete, geht bereits los ... 
 
Man muß die transatlantischen Trolle, die DiePresse unter dem Artikel mit Parolen überschwemmen und jetzt angestrengt auf »Wir werden Putin schon schlachten!« hyperventilieren, doch dabei leider vergessen, daß das Feld dieses Schlachtens sich vermutlich in den mittleren Teilen Europas befinden dürfte, auf ein paar Dinge hinweisen, die sich seit dem letzten Versuch, Rußland unters kaudinische Joch der Wall-Street-Mafia zu beugen, doch ein bisserl geändert haben:

1. Die Finanzlage:
 
Zu Zeiten der späten UdSSR war der Ostblock faktisch bankrott. Wenn ich mir heute die Finanzlage Rußlands ansehe, und sie mit dieser netten Graphik vergleiche, dann könnte — nein: dürfte! — ein Kräftemessen, das nicht nach der Methode »Blitzkrieg« die Russen innerhalb von wenigen Tagen vernichtet, einigermaßen in die Stars&Stripes-Hosen gehen. Weil einfach die finanziellen Ressourcen nicht mehr da sind. Und Zwangsanleihen und Enteignungen mögen die Herren der Wallstreet nicht so wirklich — doch ohne solche wird es bei dieser Überschuldung kaum länger gehen. Das war ab den 1960er-Jahren, als die USA die UdSSR durch gezieltes zu-Tode-Rüsten in den Ruin trieben, noch anders (wie man in der obigen Graphik auch deutlich sehen kann). Heute wird es wohl nicht wirklich funktionieren.

2. Die Position Chinas:

Bei Untergang der Sowjetunion war China dieser gegenüber recht feindlich gesonnen, und versuchte Anschluß an den US-Westen zu finden. Heute sind China und Rußland zwar nicht befreundet, das wäre zuviel gesagt — aber daß die schrille »Hoppla-jetzt-komm-ich«-Art Trumps die traditionell auf Gesichtswahrung bedachten Chinesen nicht gerade auf seine Seite ziehen wird, liegt auf der Hand — Doch ohne die Unterstützung durch China wird Washington Moskau einfach nicht »derheben« (wie der Wiener sagt).

3. Die innenpolitische Lage Rußlands:

Im Gegensatz zu den letzten Jahr(zehnt)en der Sowjetunion, in denen eine von der Bevölkerung in weiten Teilen abgelehnte Führung diese mit zunehmender Gewaltanwendung und Unterdrückung in Schach halten mußte, was zu Frustration und inneren Reibungsverlusten führte, ist Putin deutlich populärer. Vielleicht nicht so populär, wie er möchte und seine Anhänger gern erzählen — aber er ist es ohne jeden Zweifel (auch wenn es den Transatlantikern überhaupt nicht gefällt). Von einer solchen Popularität aus kann man anders agieren, als vom Hochsicherheitsbunker des Zwingherrn.

4. Die innenpolitische Lage der USA:

Diese ist zwar nicht so gespalten, wie es unsere linkslastigen Medien in EUropa gern beschreiben — aber von Geschlossenheit und Einigkeit auch ziemlich weit entfernt. Sagen wir so: es wird tendenziell weniger Russen geben, die Putin, als US-Amerikaner, die Trump am liebsten als Haifischköder sehen wollten ...

5. Die Undurchführbarkeit einer »nuklearen Option«:

Wenn selbst ein vergleichsweise nuklearer Zwerg wie Nordkorea nahezu unangreifbar ist, weil keiner eine Atombombe auf eine Großstadt mit ihren zig(hundert)tausenden Toten riskieren will, dann ist eine atomare Großmacht wie Rußland erst recht unangreifbar, und zwar auch (und v.a.) in Bezug auf
 
6. Die Kampfkraft der Streitkräfte:
 
Vor allen für die US-Army, die in den konventionellen Kriegen der letzten hundert Jahre doch nur gezeigt hat: ja, sie hat viel Material! Und nein: sie hatte und hat weder geniale Heerführer, die man ja nicht daran erkennt, daß sie, aus dem Vollen schöpfend, einen unterlegenen Gegner abschlachten können, sondern daran, daß sie mit einem Hosenknopf bewaffnet durch gewitzte Strategie gegen eine Übermacht gewinnen (oder doch bestehen) können — und, vor allem: sie hat ein untermittelprächtig kampftüchtiges Fußvolk. Ja, ja, ich weiß ... die Marines ... aber man werfe doch einen ungeschönten Blick in die Geschichte des gesamten 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts: die US-Army hatte entweder einen auf Materialüberlegenheit basierten, schnellen Erfolg, oder ... zermürbend peinliche Niederlagen. Man vergleiche das mit der russischen Armee ... Sicher: die deutsche Wehrmacht war da nochmals »ein anderes Kaliber« — aber die gibt's nicht mehr, und die gurkentruppe der Flintenuschi tut irgendwie gut daran, jede Pflege alter Wehrmachtstraditionen auszumerzen: sie wären doch nur peinlich-mahnende Menetekel für die Bundeswehr — und ehrenrührige Besudelung der Wehrmacht durch ihre minderwertige Nachfolge.
 
7. Der Vorteil des Verteidigers:
 
Schließlich sollte noch ein entscheidender Vorteil Rußlands in diesem Spiel nicht vergessen werden: es agiert aus der Rolle des gelassenen Verteidigers. Wer Rußland ernstliche angreifen will, muß sich in die endlosen Weiten dieses Landes begeben. Sein Vorfeld hat es im Zuge des Zzusammenbruchs des Ostblocks längst eingebüßt — hier bleibt von US-Seite also relativ wenig Möglichkeit zu billigen »Siegen« (Weißrußland oder das kleine Transnistrien vielleicht, aber auch das ist unwahrscheinlich). Doch den Krieg ins Territorium eine Nuklearmacht selbst hineinzutragen, das wird nur gehen, wenn diese selbst es durch einen Angriff provozieren würde. Wofür es allerdings keinerlei Anzeichen gibt. Wo — und v.a. warum — sollte Rußland so etwas machen? Oder glaubt jemand ernstlich, die Russen dächten daran, die Ukraine gewaltsam »heim ins Reich« zu holen? Oder Kasachstan? Oder Georgien? Oder das Baltikum. Oder ... naja: was denn dann eigentlich? Das ist doch alles lächerlich ...
 
Ich habe deutlich mehr als die Hälfte meiner Lebenszeit unter der Atmosphäre des Kalten Krieges verbracht, und daher glaube ich nicht, daß es wirklich zu einem totalen Showdown kommen wird. Einerseits bleibt da immer das Restrisiko eines Verrückten, der auf den sprichwörtlichen roten Knopf drückt, bzw. das der Verkettung von Irrtümern, die dann unkorrigierbare Aktionen auslösen, und andererseits mag auch eine Dauerlähmung Europas durch Sanktionen vielleicht im Interesse der USA (und Chinas) sein, aber sicher nicht in dem unseren.

Und genau deshalb kann ich die Reaktionen unserer transatlantisch durchsetzten Politruks nur mit Kopfschütteln verfolgen. Und mit dem Ekelgefühl, das eine derartig opportunische Handlungsweise in einem moralisch normalveranlagten Menschen auslösen sollte.
 
 

Das Zentrum für faschistische Schönheit

von Fragolin

Das linksradikale Blockwartportal des sogenannten „Zentrums für politische Schönheit“, einer Vereinigung offensichtlich ultralinker Demokratie- und Verfassungsfeinde, die unter dem Vorwand „Kunst“ wie man sieht knallharte politische Propaganda und politischen Aktionismus weit außerhalb der Legalität betreiben, wird verklagt.
Gut, denkt man sich.
Doch die Sache hat einen Haken.
Die Linksradikalen wurden nicht etwa dafür angezeigt, dass sie widerrechtlich Fotos von Demonstranten veröffentlicht, die persönlichen Daten der Abgebildeten dazugeschrieben und recht eindeutig illegale Forderungen nach „Bestrafungen“ formuliert haben und für die Denunziation von Nachbarn, Bekannten oder Arbeitskollegen sogar Bargeld auslobten. Nein, das ist in Deutschland inzwischen salonfähig geworden, wenn Linke ganz offen Recht und Gesetz brechen und in einer Art Inquisition Denunzianten bezahlen, die Gemeldeten der modernen Hexerei des „Rechts-Seins“ anklagen und vor-verurteilen in Einem und das Urteil, ein Nazi und in guter Tradition faschistischer Entmenschlichung des politischen Gegners eine „AfD-Ratte“ zu sein, auf jede Litfaßsäule zu kleben.

Das Kündigen von Wohnungen, Konten oder Broterwerb nach Vernaderung des Delinquenten durch solche Lichtgestalten der „politischen Schönheit“, die die Schönheit von lodernden Scheiterhaufen meint, steht in Merkeldeutschland inzwischen an der Tagesordnung. Das Verbrechen der Verurteilten: Sie sind einer anderen Meinung als die Regierung. Das war in Deutschland schon immer ein Verbrechen, hat solche Intensität aber das letzte Mal nur im Osten erreicht, in der ideologischen Wiege der heutigen Regentin des neoteutonischen Siedlungsgebietes.

Nein, der Anklagepunkt ist nicht das widerliche Denunziations-, Hass- und Hetzsystem der ultralinken Glaubenskongregation, sondern dass sie auch Fotos veröffentlichten, die von einem jüdischen Antisemitismus-Verein gemacht wurden. Deshalb kann die Nachfolgeorganisation des Rundfunks der DDR, in der ja auch noch ausreichend alte SED-Recken ihren Dienst versehen sollen, die sicher genug Nachsicht mit dem Wiederaufleben der alten Stasi-Methoden aufbringen, auch nichts wirklich Verwerfliches im Tun dieser Linksradikalen finden. Nur das Urheberrecht einer jüdischen Organisation hätten sie nicht brechen dürfen, aber ansonsten: Null Problemo.

Ach ja, die alten SED-Recken tröten auch aus der „Linken“, es wäre doch alles harmlos und nur „Kunst“ (dass Stalin diese Ausrede nicht eingefallen ist…), und außerdem hätte ja auch die AfD ein Meldeportal eingerichtet.
Ja, so sind sie. Keinen Genierer, Äpfel mit Pferdekot zu vergleichen.
Die AfD hat keine Bargeld-Belohnung für Denunzianten ausgeschrieben.
Die AfD hat keine Bilder, Namen und verhetzende Kommentare zu den Dargestellten veröffentlicht.
Die AfD hat keine Daten für radikale Schlägertrupps zugänglich gemacht.
Die AfD hält alle Daten geheim und versteht sich als Vermittler zu den Schulbehörden, sollte es zu mehreren oder besonders ernsthaften Meldungen kommen.
Nein, das muss man nicht gut finden, aber man kann es auf keinen Fall auch nur ansatzweise vergleichen mit bezahltem Denunziantentum und öffentlicher sozialer Hinrichtung der Vernaderten. Hätte die AfD wirklich ein Hetzportal ähnlich dem der Linksradikalen eingerichtet, es würde schon längst ganz Deuschland toben und sich der Verfassungsgerichtshof damit beschäftigen, ob die Partei verboten gehört. Zurecht, übrigens. Nur bei der Linkspartei, die ideologisch den „Künstlern“ die Staffelei hält, muss man nicht damit rechnen.

Im Raum steht, ob wirklich sämtliches Bildmaterial echt ist und von den Chemnitzer Demos stammt. (…) Problem sei bei dieser künstlerischen Aktion, dass man hier im Moment nicht im Einzelnen zwischen Wahrheit und Fiktion unterscheiden könne.“

Und dann ist noch nicht einmal erwiesen, ob nicht von vornherein mit Fake gearbeitet wird. Fake News, Alternative Fakten, Hass und Hetze. All das, was sie Breitbart vorwerfen, betreiben sie als „Kunst“.

Geht man von der Echtheit der gezeigten Fotos aus, dann sind laut Hense Teile der Aktion ganz offensichtlich unzulässig. "Auch die Kunstfreiheit deckt eine solchen Prangerwirkung nicht ab." Hier gehe es um die Menschenwürde der Betroffenen. "Fahndungsaufrufe sind Sache der staatlichen Behörden." Mit dem Aussetzen von Kopfgeldern würden Grenzen überschritten.“

Genau, und zwar die Grenzen zum Faschismus. Kopfgeld ausloben zum Ergreifen von Regimegegnern – da ist es egal, ob das ein „Künstlerkollektiv“ macht, eine politische Partei oder der Staat selbst, Faschismus in Reinkultur. Also das, was immer wieder übrig bleibt, wenn Links die Macht übernommen hat.

Andererseits gehe die Kunstfreiheit sehr weit.“

Es gibt kein Andererseits zum vorherigen Absatz. Genau gar keines. Wenn ein Künstler eine Straftat begeht, ist das keine Kunst. Ich kann auch nicht einen Menschen auf offener Straße vierteilen und dann erklären, das war nur eine Kunstaktion. Wäre ja eine tolle Ausrede für den gewesen, der seine Frau an der Anhängerkupplung durch die Straßen geschleift hat. Und Anis Amri hätte einen Kunstpreis für seine Aktion „Befahren des unbefahrbaren Raumes“ am Breitscheidplatz verdient.

Er glaube, dass das Künstlerkollektive gezielt Grenzen überschritten hat, so wie auch einige Demonstranten Grenzen überschritten haben.“

Nein. Demonstranten handeln spontan und in der Gruppendynamik. Das „Künstlerkollektiv“ hat eiskalt kalkuliert nicht nur die Grenzen der Moral und der Legalität überschritten, sondern eine Demokratiefeindlichkeit offenbart, die nur noch durch die Verfassungsfeindlichkeit ihrer offenen Unterstützer aus der Linkspartei übertroffen wird.
Es sind genau die Art „Künstler“, die den Nazis und den Kommunisten Propagandafilme gedreht haben, in der Wochenschau oder im Schwarzen Kanal erklärt haben, wer die wahren Ratten seien, das Ungeziefer, das es gegen Belohnung für brave Volksgenossen zu melden und mit allen Mitteln auszugrenzen und auszurotten gilt. Sie sind die wahren Faschisten.
Das Zentrum für faschistische Schönheit.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Ganz zu trauen ist ihm nicht


... dem guten »Diogenes« vom »Gelben Forum«, und seiner Lampe — aber seine von Süffisanz und Boshaftigkeiten pikant gewürzten Analysen sind jedenfalls immer ein Lesegenuß! Diesmal geht's um Frankreichs Makrönchen, Schlands Mutti und somanch anderes Gesocks, das sich heute so auf der Bühne der Welt — wir wissen: die mit den Brettern vorm Kopf, die ihnen die Welt bedeuten ... — herumtreibt. Aber lesen Sie selbst:
Merkel, Macron, der Gipfel und die Gelbwesten

verfasst von Diogenes Lampe, 04.12.2018, 18:58

Also sprach der Heilige Paulus: Nehmet alles und prüfet das Beste! - oder so ähnlich...

Zufälle gibts!

Da kommt Monsieur le President, also Gott in Frankreich, auf dem Flughafen von Buenos Aires an, doch keine offizielle Amtsperson Argentiniens begrüßt ihn. Dafür Gelbe Westen! Etwas irritiert begibt er sich mit seiner reiferen Ehehälfte in seine wenigstens pünktlich für ihn bereit stehende Limousine und verläßt im Eiltempo das Rollfeld.

Merkel kommt gar nicht erst an. Ihre Flug endete über dem Ärmelkanal. Technische Panne heißt es. Kein Funkkontakt mehr zum Bodenpersonal. Wie in ihrem richtigen KanzlerInnenleben eben. Die Ersatzmaschine wäre startklar gewesen, aber deren Flugpersonal nicht. Auch 'ne hübsche Metapher.

Aber mal ehrlich - wer glaubt diesen Quatsch? Wer glaubt wirklich, eine deutsche Regierungsmaschine, die die Kanzlerin zu einem enorm wichtigen G20 Gipeltreffen fliegen soll, wäre so schrottreif, dass ihr mitten im Flug die Funkgeräte versagen? Wer glaubt, die offizielle Nichtbegrüßung des Präsidenten der Grande Nation wäre ein Versehen gewesen?

Als ich das mit der Merkelpanne hörte, fiel mir gleich wieder der feine Humor von Macky Sall ein, den Präsidenten Senegals, der die Kanzlerin des Grauens im August mit: „Ja, mir san mit'm Radl da...“ empfing.
(Hier weiterlesen)
»Chapeau! Touché!«, kann man da nur rufen. 

Ich schrieb ja schon öfters: Man muß behindert sein


... um das Merkel-Regime zu wählen.


Doch nun haben wir es amtlich vom Experten:
Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, hat zum Tag der Menschen mit Behinderung eine kurzfristige Reform des deutschen Wahlrechts verlangt. „In Deutschland können derzeit ungefähr 85.000 Menschen nicht wählen, davon 81.000, die eine Betreuung in allen Angelegenheiten zur Seite gestellt bekommen haben“, sagte Dusel der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag). Diese Menschen seien aber gleichwohl geschäftsfähig.
Spontal dachte ich angesichts des Namens »Dusel« an eine Satire-Meldung — doch dieser Mensch heißt tatsächlich so!

Und was die derzeit auch im Wahlrecht Behinderten betrifft ... mag ja sein, daß sie fähig sind, ihr Geschäft zu verrichten — aber heißt das, daß sie deshalb auch wirklich wählen können? Nämlich: mit freiem, reiflichem Entschluß? Wer sich ansieht, wie Altersheime in Bayern und Hessen auf einmal zu GrünInnen-Hochburgen mutieren, will bei Kenntnis des dort inzwischen endemischen Personals einen etwas seltsamen Geschmack auf der Zunge nicht loswerden ...


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P.S.: wie ich gerade in Wikipedia lese: dieser Dusel ist auch noch blind. Na, dann ...


Auferstehen aus Ruinen

von Fragolin

Weh mir, oh weh! klagt es durch die „Welt“, die Schlitzaugen erweisen sich als Schlitzohren und greifen aus dem vom teutonischen Steuerschaf brav gefüllten Klimafonds so richtig deftig ab. Mimimi.
Joschka Fischer hat es ja einst gefordert: Man muss den Deutschen das Geld wegnehmen, egal wofür, egal wieviel, Hauptsache sie haben es nicht mehr.
Ich mache den Chinesen keinen Vorwurf, wenn sie ein dummes System ausnutzen, ich mache Merkel und Co. den Vorwurf, ohne Nachzudenken und nur um "gut dazustehen" Milliarden in ein dummes System zu verpulvern, damit es dann von den Chinesen oder wem auch immer ausgenutzt werden kann. Parallelen zu Sozialsystem oder Asylsystem sind offensichtlich. Je offener für Missbrauch ein System, umso freudiger versenkt Deutschland sein Geld darin.

In Deutschland können keine Brücken, Bahnhöfe und Flughäfen mehr gebaut werden, die Infrastruktur ist fertig gefahren und das Heer ein zahnloser Kasperleverein mit Schwangerenuniformen aber ohne funktionsfähige Schiffe, Flieger und Panzer. Die Kassen sind leer, der Staat verschuldet und sogar die Exporte der Wirtschaft zahlt der Steuerzahler über Target2 selbst, die Bürokratie und der gesamte innere Sicherheitsapparat zerbröselt vor einer Handvoll arabischer Großfamilien und fahnenschwenkenden Sultanfans - aber Merkel versenkt Milliarden über Milliarden rund um die Welt um irgendwo wieder in einer guten Schlagzeile aufzutauchen.
Wenn Merkel fertig ist mit Deutschland, heißt es wieder einmal: Auferstehen aus Ruinen...

Dienstag, 4. Dezember 2018

Hundert notwendige Gedichte L – Stefan George





DER KRIEG

Wie das getier der wälder das bisher
Sich scheute oder fletschend sich zerriss
Bei jähem brand und wenn die erde bebt
Sich sucht und nachbarlich zusammendrängt:
So in zerspaltner heimat schlossen sich
Beim schrei DER KRIEG die gegner an .. ein hauch
Des unbekannten eingefühls durchwehte
Von schicht zu schicht und ein verworrnes ahnen
Was nun beginnt ... Für einen augenblick
Ergriffen von dem welthaft hohen schauer
Vergass der feigen jahre wust und tand
Das volk und sah sich gross in seiner not.

Sie kamen zu dem Siedler auf dem berg:
›Liegst du noch still beim ungeheuren los?‹
Der sprach: dies frösteln war das edelste!..
Was euch erschüttert ist mir lang vertraut ·
Lang hab ich roten schweiss der angst geschwizt
Als man mit feuer spielte .. meine tränen
Vorweg geweint .. heut find ich keine mehr.
Das meiste war geschehn und keiner sah ..
Das trübste wird erst sein und keiner sieht.
Ihr lasst euch pressen von der äussern wucht ..
Dies sind die flammenzeichen · nicht die kunde.
Am streit wie ihr ihn fühlt nehm ich nicht teil.

Nie wird dem Seher dank .. er trifft auf hohn
Und steine · ruft er unheil – wut und steine
Wenn es hereinbrach. Angehäufte frevel
Von allen zwang und glück genannt · verhehlter
Abfall von Mensch zu Larve heischen busse ..
Was ist IHM mord von hunderttausenden
Vorm mord am Leben selbst? Er kann nicht schwärmen
Von heimischer tugend und von welscher tücke.
Hier hat das weib das klagt · der satte bürger ·
Der graue bart ehr schuld als stich und schuss
Des widerparts an unsrer söhn und enkel
Verglasten augen und zerfeztem leib.

SEIN amt ist lob und fem · gebet und sühne ·
Er liebt und dient auf seinem weg. Die jüngsten
Der teuren sandt er aus mit segenswunsch ..
Sie wissen was sie treibt und was sie feit ..
Sie ziehn um keinen namen – nein um sich.
IHN packt ein tiefres grausen. Die Gewalten
Nennt er nicht fabel. Wer begreift sein flehn:
›Die ihr die fuchtel schwingt auf leichenschwaden ·
Wollt uns bewahren vor zu leichtem schlusse
Und vor der ärgsten · vor der Blut-schmach!‹ Stämme
Die sie begehn sind wahllos auszurotten
Wenn nicht ihr bestes gut zum banne geht.

Zu jubeln ziemt nicht: kein triumf wird sein ·
Nur viele untergänge ohne würde ..
Des schöpfers hand entwischt rast eigenmächtig
Unform von blei und blech · gestäng und rohr.
Der selbst lacht grimm wenn falsche heldenreden
Von vormals klingen der als brei und klumpen
Den bruder sinken sah · der in der schandbar
Zerwühlten erde hauste wie geziefer ..
Der alte Gott der schlachten ist nicht mehr.
Erkrankte welten fiebern sich zu ende
In dem getob. Heilig sind nur die säfte
Noch makelfrei versprizt – ein ganzer strom.

Wo zeigt der Mann sich der vertritt? das Wort
Das einzig gilt fürs spätere gericht?
Spotthafte könige mit bühnenkronen ·
Sachwalter · händler · schreiber – pfiff und zahl.
Auch in verbriefter ordnung grenzen: taumel ·
Dann drohnde wirrsal .. da entstieg gestüzt
Auf seinen stock farblosem vororthaus
Der fahlsten unsrer städte ein vergessner
Schmuckloser greis .. der fand den rat der stunde
Und rettete was die gebärdig lauten
Schliesslich zum abgrundsrand gebracht: das reich ..
Doch vor dem schlimmren feind kann er nicht retten.

›Fehlt dir der blick für solch ein maass von opfern
Und kraft der allheit?‹ Diese sind auch drüben.
Das nötige werk der pflicht bleibt stumpf und glanzlos
Und opfer steigt nicht in verruchter zeit ..
Menge ist wert · doch ziellos · schafft kein sinnbild ·
Hat kein gedächtnis – Was fragt sich der Weise?
Sie troff im schwatz von wolfahrt · menschlichkeit
Und hebt nun an das greulichste gemetzel.
Nach speichel niedrigster umwerbung: geifer
Gemeinsten schimpfs!.. und was sich eben hezt
Umkröche sich geschmiegt wenn sich erhöbe
Furchtbar vor ihm das künftige gesicht.

Und was schwillt auf als geist! Solch zart gewächs
Hat fernab sein entstehn ... Wie faulige frucht
Schmeckt das gered von hoh-zeit auferstehung
In welkem ton. Wer gestern alt war kehrt nicht
Jezt heim als neu und wer ein richtiges sagt
Und irrt im lezten steckt im stärksten wahn.
Spricht Aberwitz: ›Nun lernten wir fürs nächste‹
Ach dies wird wiederum anders!.. dafür rüstet
Nur vollste umkehr: schau und innrer sinn.
Keiner der heute ruft und meint zu führen
Merkt wie er tastet im verhängnis · keiner
Erspäht ein blasses glühn vom morgenrot.

Weit minder wundert es dass soviel sterben
Als dass soviel zu leben wagt. Wer schritthielt
Mit dem Jahrhundert darf heut spuk nur sehn.
Der hilft sich · kind und narr: ›Du hasts gewollt‹
Alle und keiner – heisst das bündige urteil.
Der lügt sich · schelm und narr: ›Diesmal winkt sicher
Das Friedensreich.‹ Verstrich die frist: müsst wieder
Ihr waten bis zum knöchel bis zum knie
Im most des grossen Keltrers .. doch dann schoss
Ein nachwuchs auf · der hat kein heuchel-auge:
Er hat das schicksalsauge das der schreck
Des ehernen fugs gorgonisch nicht versteint.

In beiden lagern kein Gedanke – wittrung
Um was es geht ... Hier: sorge nur zu krämern
Wo schon ein andrer krämert .. ganz zu werden
Was man am andren schmäht und sich zu leugnen
›Ein volk ist tot wenn seine götter tot sind‹
Drüben: ein pochen auf ehmaligen vorrang
Von pracht und sitte · während feile nutzsucht
Bequem veratmen will .. im schooss der hellsten
Einsicht kein schwacher blink · dass die Verpönten
Was fallreif war zerstören · dass vielleicht
Ein ›Hass und Abscheu menschlichen geschlechtes‹
Zum weitren male die erlösung bringt.

Doch endet nicht mit fluch der sang. Manch ohr
Verstand schon meinen preis auf stoff und stamm ·
Auf kern und keim .. schon seh ich manche hände
Entgegen mir gestreckt · sag ich: o Land
Zu schön als dass dich fremder tritt verheere:
Wo flöte aus dem weidicht tönt · aus hainen
Windharfen rauschen · wo der Traum noch webt
Untilgbar durch die jeweils trünnigen erben ..
Wo die allblühende Mutter der verwildert
Zerfallnen weissen Art zuerst enthüllte
Ihr echtes antlitz .. Land dem viel verheissung
Noch innewohnt – das drum nicht untergeht!

Die jugend ruft die Götter auf .. Erstandne
Wie Ewige nach des Tages fülle .. Lenker
Im sturmgewölk gibt Dem des heitren himmels
Das zepter und verschiebt den Längsten Winter.
Der an dem Baum des Heiles hing warf ab
Die blässe blasser seelen · dem Zerstückten
Im glut-rausch gleich .. Apollo lehnt geheim
An Baldur: ›Eine weile währt noch nacht ·
Doch diesmal kommt von Osten nicht das licht.‹
Der kampf entschied sich schon auf sternen: Sieger
Bleibt wer das schutzbild birgt in seinen marken
Und Herr der zukunft wer sich wandeln kann.

Nun ist's auch schon wieder dreieinhalb Jahre her, daß ich in dieser Serie von »Hundert notwendigen Gedichten« ein mich seit Jugendzeiten begleitendes Gedicht von Friedrich Nietzsche vorstellte. Und, wie ich soeben sehe: es kam als Nummer XXV der Serie, genau zum ersten Viertel des geplanten Ganzen. Und nun stehen wir in der Hälfte des Zyklus' — und ich zögerte, welchem Gedicht ich diesen Platz zuweisen sollte: einem des Großmeisters Goethe ... .. aber welchem? Oder machte ich es mir mit einem Goethe-Gedicht zu einfach ...?

Und da kam mir »DER KRIEG« von Stefan George in den Sinn. Wenn wir die Signale aus Washington und London, Paris und Berlin vernehmen, klingt's ähnlich brutal-mißtönend, wie aus jener wahrlich schauerlichen »Melodie« der Tenor-Tuba im 1. Satz der Holst'schen »Planeten«-Suite — »Mars.The Bringer of War«:


 ... ist es bald wieder so weit?

Auch dieses Gedicht von George — wenn die autobiographische Anmerkung gestattet ist — rezitierte ich damals vor der atemlos lauschenden Klasse. Insgesamt war mein Referat offenbar eindrucksvoll genug, daß mich unser Deutsch-Professor zwei Wochen danach zu einem »Gastvortrag« in die von ihm ebenfalls unterrichtete Parallel-Klasse einlud, und wer weiß: vielleicht war es bestimmend für mich, neben den drögen Problemen des Rechts und Betriebswirtschaft mich immer auch mit Musik, Literatur und Kunst zu berschäftigen. Habent sua fata — offenbar nicht nur libelli, sondern auch Referate ...

In jenem Vortrag hatte ich damals, natürlich, auch den »totgesagten park« vorgetragen. Naturlyrik in einem Knabengymnasium ist freilich von durchaus endenwollender Eindrücklichkeit — muß man sich ehrlich eingestehen. »DER KRIEG« war da schon von »anderem Kaliber«!

»Ist es bald wieder so weit?« — fragte ich weiter oben. Ich fürchte es ...


Zu jubeln ziemt nicht: kein triumf wird sein ·
Nur viele untergänge ohne würde ..


... wußte freilich schon Stefan George, der übrigens heute vor 85 Jahren das auch damals unfriedliche Diesseits mit einer hoffentlich besseren welt vertauschte.

Auch die, die jetzt zündeln, wissen es. Und wir alle werden es erleiden müssen, was aber denen die die Zündschnüre für den Weltenbrand verkaufen, ziemlich egal ist, solange die Prämie stimmt ...