Mittwoch, 28. Juni 2017

Gutmenschelnder Rinderwahnsinn

DiePresse schreibt (von APA/AFP ab):



Kanadische Post kapituliert vor Krähe

Der Vogel greift immer wieder Briefträger in Vancouver an. Die Bewohner dreier Häuser müssen sich ihre Post nun selbst abholen. Krähe "Canuck" ist den Behören nicht unbekannt.




Ramadan ist vorbei

von Fragolin

Da hat aber einer ordentlich Hunger gehabt: in Wiener Neustadt hat ein Häftling seinen Wärter zum Fressen gern.
Entweder stammt der Afrikaner von einem kannibalistischen Bantu-Stamm oder sowas ab, oder er ist Muslim und hatte einfach nur Hunger: Ramadan ist vorbei!

Wet T-Shirt (6)





»Hic Rhodus, hic salta!«

Ein ergötzliches Experiment planen die FPÖ und das Team Stronach. DiePresse schreibt dazu (von APA ab):
Die FPÖ und das Team Stronach wollen in der Plenardebatte des Nationalrats am Mittwoch Vorschläge von Außenminister und ÖVP-Chef Sebastian Kurz ins Visier nehmen. Beide Klubs wollen Forderungen von Kurz wortgleich als Anträge ins Parlament einbringen. So solle entlarvt werden, dass Kurz "alles fordert, was bei der Bevölkerung gut ankommt", sagte Team Stronach-Klubobmann Robert Lugar. "Der Grund ist, dass er Erster werden will, nicht weil er das tatsächlich umsetzen will." Als Beispiele nannte er den Ruf nach mehr Abschiebungen oder die Islam-Kindergärten, wo Kurz schon längst etwas unternehmen hätte können.


Die FPÖ will, dass Staaten keine EZA-Leistungen mehr aus Österreich bekommen, wenn sie bei der Rücknahme von Flüchtlingen nicht kooperieren. Ferner beantragt man ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst, Deutschklassen für Flüchtlinge, die Anpassung der Familienbeihilfe an die jeweiligen Lebenserhaltungskosten im Herkunftsland, einen Abbruch der Beitrittsverhandlungen zur EU mit der Türkei sowie eine leichtere Schließung islamischer Kindergärten.
Wetten werden angenommen, daß sich Kurz auf seine erhobenen Forderungen etwa so festnageln läßt wie ein Pudding an die Wand. Leider werden ebenso Wetten angenommen, daß die Bürger das bis zur Wahl unter dem Medienhype, mit dem Kurz zum Messias Austriæ stilisiert werden soll, vergessen haben werden. Irgendwo ist es zum Verzweifeln ...

Andererseits: daß das Team Stronach nicht mehr bei den Nationalratswahlen antritt, bedeutet für die FPÖ sicherlich 2-3% mehr an Stimmen (denn die hätte das TS wohl v.a. aus dem FPÖ-Wählerpool »abgesaugt«). Die Wahl bleibt spannend, auch wenn es das Resultat dann nicht sein wird.



Interessante Zeiten

von Fragolin

Wer die Hoffnung hatte, Trump würde die unter Obama und teilweise auch dessen Vorgänger Dabbeljuh angezettelten Schweinereien abstellen oder zumindest die ärgste Kriegstreiberei bremsen, der muss leider diese Hoffnung fahren lassen. Auch Trump ist nur ein Präsident der USA und schön langsam scheint er sich in das System einzufügen. Wobei die Frage bleibt, ob der amerikanische Präsident wirklich dieser angeblich allmächtige Herrscher ist, als der er zumindest seit Trumps Amtsantritt medial dargestellt wird, denn er scheint sich immer mehr in das bestehende Gefüge zu integrieren und die bestehenden Agenden weiterzuführen. Als gäbe es einen vorgezeichneten Pfad in die Eskalation des Dritten Weltkriegs, der nicht mehr verlassen werden kann, weil der PONR bereits überschritten ist und sich das System verselbstständigt hat.
Und dazu gehört neben dem milliardenschweren Waffendeal mit den Saudis und Katar, die kurz vor einem Krieg stehen, bei dem sie sich gegenseitig mit amerikanischer Technik beharken werden, auch die weitere Eskalation in Syrien.

Über rote Linien und die nächste, zu erwartende Eskalationsstufe im Dritten Weltkrieg hier.

Dienstag, 27. Juni 2017

Unter dem Vulkan



Heute vor sechzig Jahren, am 27. Juni 1957, ist Malcolm Lowry, Autor eines literaturgeschichtlich bedeutsamen Romans, aus dem Leben geschieden.

Die Farbe der Kumquat ist ...?

Na, ist doch klar — orange! Und, klingelt's? Noch nicht? Aber bald:
This mapping provides the Open Society European Policy Institute and the Open Society network intelligence on Members of the 8 th European Parliament likely to support Open Society values during the 2014–2019 legislature. It spans 11 committees and 26 delegations, as well as the European Parliament’s highest decision- making bodies: 226 MEPs who are proven or likely Open Society allies.
(Hier weiterlesen)
Mit diesen Worten beginnt die »Introduction« zu einer 177-seitigen Übersicht über alle von Soros und seinen Tarnorganisationen gekauften EU-Abgeordneten, Delegationsmitgliedern etc.

Nein, das ist keine pöhse »Verschwörungstheorie«, sondern eine offizielle Publikation einer gewissen KUMQUATCONSULT, betitelt

Reliable allies in the European Parliament (2014 – 2019) 
for the Open Society European Policy Institute


Na, klingelt's jetzt? Ab Seite 1 darf der staunende Österreicher erfahren, daß gleich sechs seiner EU-Abgeordneten für Soros lobbyieren, und ihre Fratzen »bewundern«. Und die deutschen Leser dieses Blogs werden ab Seite 38 bedient (31 Abgeordnete von Soros' Gnaden, wenn ich mich nicht verzählt habe). Na, da kommt doch Freude auf!

Welche wohl nur mehr getoppt werden kann, wenn ich — hoffentlich bald! — die Gelegenheit habe, den Schlußchor aus Schuberts »Deutscher Messe« wieder zu posten. Ewig kann ja auch dieser Verbrecher nicht leben ...

A propos Verschwörungstheorie ... »Only the small secrets need to be protected. The big ones are kept secret by public incredulity«, wußte schon Marshall McLuhan

Diese Publikation ist ganz hochoffiziell gedruckt und in Internet veröffentlicht worden. Und doch so gut wie nicht publiziert. Die Existenz wird totgeschwiegen und (wenn's gar nicht anders geht) einfach kleingeredet. Mafiöse Zirkel, die die Politik als Strippenzieher fernsteuern, sind für gewöhnlich das Zeichen von Bananenrepubliken.

Nicht, daß es verwundern würde, daß auch die EU in diese Kategorie fällt. Aber es beunruhigt, in welch metastasierendem Ausmaß!

Wet T-Shirt (5)






Intelligenz

von Fragolin

Intelligenz ist nicht an die Zugehörigkeit zu bestimmten Kulturkreisen, Religionen oder Völkern gebunden. Sie benimmt sich nur statistisch etwas kreativ in dieser Hinsicht.
Ein wundervolles, geradezu köstliches Beispiel für unterschiedliche Ausprägungen von Intelligenz bzw. deren Fehlen konnte man kürzlich in der „Bild“ finden:

Ausrüstung für afghanische Soldaten – Fehlkauf: Tarn-Uniform tarnt nicht“

Warum das ein Aufreger in einem Staat ist, dessen Truppe mit Sturmgewehren ausgerüstet wird, die nicht schießen können? Ein paar Gedanken dazu hier.

Montag, 26. Juni 2017

Heute vor exakt zweihundert Jahren

... wurde von Friedrich Ernst Fesca (1789-1826), damals Konzertmeister des großherzoglich badischen Hoforchsters in Karlsruhe, und ein heute leider fast völlig in Vergessenheit geratener Komponist des Übergangs zwischen Klassik und Romantik, bei einer musikalischen Akademie zum Wohle der Armen von Döbling (einem damaligen Vorort Wiens, heute 19. Gemeindebezirk) eine neue Symphonie aufgeführt. Es dürfte sich dabei um Fescas 2. Symphonie in D-Dur, op. 10 (komponiert um 1810) gehandelt haben:


Wohl nicht nur zum Wohle der Armen, sondern für jeden Musikfreund höchst erbaulich anzuhören ist dieses kleine Meisterjuwel, das im Repertoirebetrieb unserer Tage gänzlich vernachlässigt wird, und nur auf einer CD des verdienstvollen Labels cpo zu hören ist. Und, dank Youtube, auch auf diesem Blog ...

Wer mehr über den jung verstorbenen, hochtalentierten Komponisten erfahren möchte, als der Wikipedia-Artikel enthält, sei auf eine ausführliche Dissertation von Markus Frei-Hauenschild verwiesen, die in digitaler Form vorliegt.


Eh klar!


Offenbar Vergewaltigung am Donauinselfest verhindert


34. DONAUINSELFEST IN WIEN: †BERSICHT  HUBSCHRAUBE

Polizisten haben am Samstagabend am Wiener Donauinselfest offenbar eine Vergewaltigung verhindert. Sie zerrten den 18-jährigen Täter, der bereits auf der 21-Jährigen saß und ihr T-Shirt gewaltsam entfernt hatte, vom Opfer und nahmen ihn fest. Die junge Frau blieb körperlich unverletzt. Die Staatsanwaltschaft setzte den Afghanen am Sonntag auf freien Fuß. [...]

Zuvor war der Sachverhalt dem Journalstaatsanwalt von der Polizei mündlich geschildert worden. Dieser musste sofort entscheiden, ob die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft vorliegen, erklärte Behördensprecherin Nina Bussek. "Bei dieser Schilderung war die Journalstaatsanwaltschaft der Ansicht, dass kein dringender Tatverdacht erkennbar ist", sagte Bussek. Außerdem handelt es sich beim 18-Jährigen um einen jungen Erwachsenen, bei dem noch strengere Maßstäbe für die Verhängung von Untersuchungshaft vorliegen.
Wer hätte denn auch eine andere Vorgangsweise erwartet ...?


Nachfolger von Wolfgang Amadeus Mozart als Hofcompositeur

... war ein gewisser Leopold Kozeluch, dessen Geburtstag sich heute zum 270. Male jährt. Leopold ... wer? Diese spontane Frage von LaPenseuse hätte einer seiner Zeitgenossen wohl nicht gestellt. Damals galt er als einer der führenden Komponisten seiner Zeit, und seine Berufung auf die mehr prestige- als einnahmeträchtigen Posten eines Kammerkapellmeisters und Hofkomponisten am kaiserlichen Hof zu Wien, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1818 bekleidete, war daher keineswegs so überraschend, wie sie uns heute vielleicht anmutet.

Und, obwohl in seinen späten Jahren von Beethoven als "Vielschreiber" recht hart kritisiert: dieser Leopold Kozeluch was alles andere als eine unbedeutende Komponistenpersönlichkeit! Vieles in seiner Tonsprache weist schon auf den (um eine knappe Generation jüngeren) Beethoven und sogar auf Schubert hin, andererseits blieb er zeitlebens fest in der Tradition der Wiener Klassik verhaftet. Ein Komponist einer Übergangszeit, der, wie einst Moses, das gelobte Land (der neuen, romantischen Musik) zwar sehen durfte, es aber nicht betrat.

Was liegt näher, als eine seiner Auftragskompositionen als Hofcompositeur, ein Oratorium (ein solches oder aber eine Oper hatte er jährlich abzuliefern) als Tonbeispiel vorzustellen ... »Moses in Ägypten«:




Wet T-Shirt (4)





Beim Tanken raucht man nicht

Weiß eigentlich bei uns schon jedes Kind. In Pakistan offenbar nicht einmal jeder Erwachsene:
Tanklastzug in Flammen aufgegangen - über 120 Tote

25.06.2017, 09:22

Nach einem Unfall eines Tanklastzugs in Pakistan sind durch eine Explosion mehr als 120 Menschen ums Leben gekommen und 80 weitere verletzt worden. Als der geladene Treibstoff auslief, wollten in der Gegend lebende Menschen den Kraftstoff abschöpfen. Angeblich haben Schaulustige in der Nähe des Unfallwagens geraucht, was das Inferno ausgelöst haben könnte.
Sicherlich sind jene, die nicht geraucht haben und jetzt infolge der Explosion tot oder schwerverletzt sind, zu bedauern. Aber ganz ist auch dieser — zugegeben: eher wenig pietätvoll rüberkommende — Leserkommentar nicht von der Hand zu weisen:

BuergerReloaded  

Zitat Kurz : Der durchschnittliche Flüchtling ist besser gebildet als der durchschnittliche Österreicher...Zitat Ende !
Brauchen wir solche Leutchen wirklich bei uns? Und müssen sie unsere Politruks uns mit solcherlei Lügen andienen?



Sonntag, 25. Juni 2017

Der Club der einsamen Hexen

Die GrünInnen haben's geschafft. Nach der Vergraulung von Dönmez gelang es ihnen heute, eines der »Urgesteine« der Partei zu sprengen: Peter Pilz.


Abschied von Peter Pilz: "Vielen Dank, auf Wiedersehen"

Der Abgeordnete Peter Pilz verlor bei Abstimmung um Platz 4 gegen Julian Schmid. Er kündigte bereits kurz nach der Wahl seinen Abschied an: "Vielen Dank, auf Wiedersehen."

Nun ist es ja nicht so, daß mir dieser in der Wolle rot gefärbte Wolf im Schafspelz besonders am Herzen läge, aber die GrünInnen haben es mit dem Schritt endgültig geschafft, ihren letzten Mandatar mit so etwas wie einem eigenständigen Profil loszuwerden. Jetzt stehen neben feministischen Krampfhennen (HennInnen?) und Lesben nur mehr windelweiche gegenderte Lulus und Sitzpinkler auf der Liste. Wer soll sowas noch wählen?

Nun, nicht mein Problem! Pilz hat jedenfalls seien Rückzug aus der Politik angekündigt (warten wir ab, ob er sich umstimmen läßt), und wird weich fallen: als langjähriger Parlamentarier winkt ihm ein ansehnlicher Pensionsbezug ...

Die GrünInnen haben sich unter einem Spitzenduo aus politisch unbedarfter Parteichefin und offen lesbisch-feministischer Spitzenkandidatin offensichtlich entschlossen, den Weg zu einem »Club der einsamen Hexen« zu beschreiten. Wir wünschen ihnen — und v.a. uns! — dazu gute Reise ...




Wet T-Shirt (3)



Anastasia Nova: immer neu, immer ein erfreulicher Anblick!

Johann Sebastian Bach (BWV 2), Kantate für den 2. Sonntag nach Trinitatis





Sensation!

von Fragolin

Was haben wir über die Medien gelacht, wie sehr haben wir ihre Meldungen bezweifelt, dabei waren sie die ganze Zeit im Recht: Obama war der bisher intelligenteste Präsident der Vereinigten Staaten! Die „Presse“ enthüllte exklusiv die Bestätigung, die ausgerechnet von seinem Amtsnachfolger selbst, Donlad Trump, ausgesendet wurde:

Trump: "Obama wusste von Russland"


Wenn das stimmt, ist das ein Kracher!
Obama dürfte damit der erste amerikanische Präsident sein, dem die Existenz anderer Staaten bewusst war. Wenn jetzt noch herauskommt, dass er wusste, wo dieses „Russland“ auf dem Globus liegt (und dass dieser Globus keine Scheibe ist), dann hat er den Nobelpreis wirklich verdient.
Und einen Eintrag bei Guiness.

Schniedel und Wutz

von Fragolin

Heute hat einmal ein Artikel auf „gmx“ mein Interesse geweckt, und ich muss gestehen, es war die Schlagzeile, die mich voll vom Sessel katapultiert hat:

Martin Schulz wirft Angela Merkel und der Union „Arroganz der Macht“ vor“

Naja, das hat die Qualität, als würde Claudia Roth zu Merkel sagen, sie wäre eine kompetenzfreie alte Schachtel. Deshalb gebe ich hier mal meinen Senf dazu.

Samstag, 24. Juni 2017

Mit der am 24. Juni 1717 erfolgten Gründung



 
... der Großloge von England wurde heute vor dreihundert Jahren die Freimaurerei als Organisation im gegenwärtigen Sinne gegründet.

LePenseur überläßt es allen verschwörungstheoretischen Trollen unter den p.t. Lesern dieses Blogs, aus der Tatsache der Erwähnung dieses Datums Schlüsse nach Wahl zu ziehen. Viel Spaß!


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P.S.: Warnhinweis — allzu blöde Kommentarpostings werden allerdings nicht freigeschaltet ...


P.P.S.: LePenseur weiß bereits, daß das obige Wappen jenes der »United Grand Lodge of England« ist, die natürlich nicht heute vor 300 Jahren gegründet wurde, sondern erst am 27. Dezember 1813 ...


P.P.P.S.: wie ich eben entdecke, ist dieser Artikel zum 300. Geburtstag der Großloge zugleich auch der 5000. Artikel auf diesem Blog. Verschwörungstheoretiker vor!


Johann Sebastian Bach, Kantate (BWV 20) zum Feste Johannes des Täufers




Wet T-Shirt (2)



Finger-licking good!

Kindermörder

von Fragolin

Juden sind Kindermörder und Brunnenvergifter. Das wissen wir seit dem finsteren Frühmittelalter. Und diese alte Weisheit wurde von den Weisen Arabiens bis heute bewahrt und gepflegt. Da muss man sich jetzt nicht so mit Fakten herumplagen, bringt auch nichts, wenn man sieht, wie in unserem volkserzieherisch betreuenden Fernsehen Hinweise in erklärenden Dokumentationen darauf eingeblendet werden, dass man hier mit verhetzender Relativierung alter Weisheiten zu tun hat und es absolut nicht so sei, dass Linke Antisemiten sind, wenn sie Juden hassen. Dann sind sie nämlich Antizionisten, und das ist was Gutes, im Gegensatz zu den bösen Antisemiten, was aber Rechte immer sind, wenn sie Israel kritisieren.

Was ein Wutausbruch an einer Berliner Universität mit dem Judenhass der Palästinenser und eine radikale antisemitische Hetzbewegung mit der EU gemein hat hier.

Freitag, 23. Juni 2017

Die Johannesnacht

... wurde selten witziger und (!) ergreifender besungen, als von Richard Strauss in der heute nahezu vergessenen Oper Feuersnot (op. 50, Uraufführung in München am 21. November 1901). Als kleinen Vorgeschmack möchte ich den Trailer über eine Einstudierung für den BR bringen:


Neugierig geworden? Dann hören Sie hier die ganze Oper (leider nur eine konzertante Aufführung - tja, in Palermo müßte man sein ...).

Sommer is'

... und damit muß auf diesem Blog natürlich für Abkühlung gesorgt werden. Und was kühlt besser als ein

Wet T-Shirt

Damit keine der Blog-Feminazissen wieder aufschreit: »Sexist!« ... und außerdem, weil der Kavalier alter Schule stehts dem Grundsatz »Ladies first!« huldigen sollte, kommt zunächst ein cooler Mann für die geschätzte Freiburgbärin:



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P.S.: und damit die Blogözese und ihre abrahamitischen Religionsverwandten sich schon mental darauf vorbereiten können: diese Wet-T-Shirt-Serie wird bis zum Ende der aktuellen Hitzewelle fortgesetzt ...

Dortmund-Budapest

von Fragolin

„Wer feste arbeetet, der kann ooch Feste feiern!“ schnauzt der pittoreske Bio-Berliner, wenn er nach vollbrachtem Tagwerk den Einweggriller am Balkon ankokelt und sich zwei bis sieben Kindl durch die durstige Kehle rinnen lässt. Aber nicht zu laut und nicht zu lange, denn sollten sich die Nachbarn bei ihrer Yoga-Einheit gestört fühlen oder das Stöhnen ihres Lieblingspornos nicht mehr hören können, rufen sie schon gern einmal die Bemützten, damit die einmal vorbeikommen und die Personalien des Grillmeisters aufnehmen. Auch zu lange sollte die Grillfeier nicht dauern, denn Sperrstunde ist Sperrstunde, und da muss der Beamte vielleicht sogar noch mit Nachtschichtzulage entschädigt werden, wenn er nochmals zur Ermahnung anrücken und vielleicht sogar ein scharfes „Dudu!“ mit mehrmals gewackeltem Zeigefinger aussprechen muss.

Doch jetzt ist alles anders, jetzt sind wir bereichert und multikulturell. Jetzt haben wir neue Freunde, die uns beibringen, dass es eigentlich heißen muss: „Wer feste hungert, der kann ooch Feste feiern!“.
Mehr dazu hier.

Donnerstag, 22. Juni 2017

»Warum Hamburger Schüler neue Kleiderregeln einhalten müssen«

.... informiert uns »DieWelt«. Und das liest sich dann so:
Von Sibylle Rathgeber | | Lesedauer: 2 Minuten
Für den Schulbesuch ab sofort nicht mehr geeignet: bauchfreie T-Shirts und knappe Hosen
Für den Schulbesuch ab sofort nicht mehr geeignet: bauchfreie T-Shirts und knappe Hosen
Quelle: pa/Wolfram Stein/dpa/wst sv
Keine übertiefen Dekolletés, keine bauchfreien Shirts, keine pofreien Shorts: Ein Gymnasium im feinen Hamburger Stadtteil Eppendorf hat Anregungen für Kleidung in ihre Hausordnung aufgenommen. Der Wetterbericht sagt für Hamburg für die kommende Woche hochsommerliche Temperaturen voraus. Kaum steigen die Temperaturen, scheint auch das Thema angemessener Schulkleidung wieder an Aktualität zu gewinnen. So hat in Hamburg nun eine weitere Schule Anregungen für eine angemessene Kleidung in ihre Hausordnung aufgenommen, wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.

In der neuen Fassung der Schulordnung des Gymnasiums Eppendorf heißt es nun unter Punkt 6: „Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft haben eine der Institution Schule und der Atmosphäre des Lernens und Lehrens angemessene Kleidung zu tragen. Dazu gehört unter anderem, dass Kapuzen, Mützen und Ähnliches während des Unterrichts und in der Mensa abgelegt werden. Auch bei sommerlichen Temperaturen ist auf zu freizügige Kleidung zu verzichten. Darunter verstehen wir z.B. übertiefe Dekolletés, bauchfreie Shirts, pofreie Shorts, zu kurze Röcke etc.“
Na also! Nur »angemessen« der Atmosphäre des Lernen und Lehrens. Keineswegs — na aber ganz und gar nicht! —  etwa im Zusammenhang mit Vorfällen wie diesen ...

Die betulich behübschende Berichterstattung wird freilich von vielen Lesern nicht wirklich goutiert:
Andy K.

ich bin auch für die neue Kleiderordnung - allerdings nur solange Kopftücher und bodenlange Gewänder ebenso als ungeeignet verboten werden.
Bis dahin soll z.B. bauchfrei rumgelaufen werden so oft man möchte.
OK, es muss ja nicht gleich extrem sein aber so 10cm freie Haut sind doch ok und luftig.

Christian M.

Selbstverständlich hat es mit der nicht stattfindenen Islamisierung und Flüchtlings-katastrophe 2015 zu tun. Warum sonst werden solche Vorschriften nach über 30 Jahren exakt seit Sommer 2015 wieder aus der Mottenkiste geholt.

Hans B.

Und auf wen wird mit diesen Maßnahmen Rücksicht genommen?
Das hätte noch vor 10 Jahren zu einem Aufschrei geführt. Und wenn man an den Mini-Rock der 60er Jahren denkt... "Freie Selbstbestimmung", "Emanzipation", ... das war mal...

Ach, es ist eine katholische Privatschule in Hamburg, dies das jetzt einführt! Nun, wie so oft in der Geschichte der RKK hat diese sich recht wendig-trendig neuen Herrschaftsträgern angedient, wenn sie dadurch ihre Position sichern konnte. Nihil sub sole novum ...

Wie geht die deutsche Justiz mit Brandanschlägen und Feuerattacken um?

Gute Frage! Die Antwort lesen Sie hier.

Heute vor 250 Jahren

... erblickte der spätere Gelehrte und Staatsmann Wilhelm von Humbold zu Potsdam das Licht der Welt.


Leider ist es mir aus Zeitgründen nicht möglich, diesen für die Geistesgeschichte Deutschlands so bedeutsamen Mann mit einem ausführlichen Artikel zu würdigen, jedoch ist sein Wikipedia-Artikel nicht bloß in die »Liste der lesenwerten Artikel« aufgenommen worden, sondern gibt in der Tat ein abgerundetes Bild der vielseitigen Persönlichkeit Humboldts. Leseempfehlung!

Die Willkommensfibel

von Fragolin

Ich freue mich schon auf die diesjährige Buchmesse, die wohl ganz unter dem leuchtenden Stern des heldenhaften Kampfes Deutschlands gegen seine dunklen Seiten und für seine geschenkten Sonnenscheinchen steht. Neben dem lyrischen Meisterwerk des Gesinnungsministers, das bereits hier seine verdiente Würdigung fand, ist in dieser Glanzzeit der literarischen Meisterwerke endlich und viel zu spät auch diese wundervolle Willkommensfibel erschienen.

Eine Rezension dieses feinfühligen und unendlich wertvollen Zeitdokumentes findet der kulturinteressierte Leser hier.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Nordland-Rhapsodie



Des österreichischen Komponisten Joseph Marx wurde auf diesem Blog schon mehrmals*) gedacht. Hier nun also die großartige Nordland-Rhapsodie (aus 1928/29), die in wunderbarer Klagvielfalt die nordische Landschaft vor das innere Auge des Hörers zaubert ...


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Wenn das echt ist

... dann wäre das ein Mega-Skandal, der von unseren Systemmedien pflichtschuldigst natürlich in die Ecke der »Verschwörungstheorien« geschoben werden wird (sofern sie es nicht schaffen, das völlig durch Stillschweigen zu erledigen):


Der wegen der geringen Bildauflösung mit Mühe (aber fehlerfrei) lesbare Text der linken Textseite ist folgender:
„Im Wahljahr 2017 wird es keinen Terroranschlag geben, zumindest wenn es sich vermeiden lässt. Das heißt, egal wie sicher die eingesetzten Beamten auch sind, dementieren wir vor der Presse und Öffentlichkeit erstmal alles.

Der Beratungsstab der Regierung benötigt Zeit, um die passende Story auszumalen und eine wasserdichte Geschichte für die Öffentlichkeit bereitzustellen. Bekennerschreiben werden nur wenn nötig genannt, aber keine weiteren Hinweise gegeben.

Im Zweifelsfall erstmal einen terroristischen Anschlag ausschließen. Einzeltäter Theorie, sowie geistige Verwirrung kundtun.

Noch etwas, lassen Sie immer erstmal den IS/ISLAM außen vor.“
Nun gibt es durchaus Gründe, dieses Schreiben für eine Fälschung zu halten. So ist bspw. »... Zeit, um die passende Story auszumalen ...« nicht unbedingt typischer Behördenstil. Aber ...

1. Daß so etwas überhaupt von einem zwar kleinen, aber keineswegs ganz unbedeutenden Medium wie dem »Corriere Ticino« veröffentlicht werden kann, spricht schon für einen hohen Erosionsgrad im Vertrauen auf das rechtsstaatliche Vorgehen staatlicher Behörden. Und

2. Wer sagt uns, daß diese »Story« nicht ganz bewußt linciert wurde, um etwaige tatsächlich geleakte BKA-Dokumente von ähnlichem Schweinerei-Grad damit zu neutralisieren, indem man das obige Schreiben mit viel Aplomb als »Fake« enttarnt, und so alle anderen Dokumente gleich pauschal mit einem generösen: »Ach, ist doch genauso ein Fake!« vom Tisch wischen kann.



Wahlplakativ. Aber wahr.





(Hier gefunden)

Gastkommentar: Urlaub von der Flucht

Zum Artikel auf OrtnerOnline

Wenn Flüchtlinge Urlaub in der Heimat machen


„….Das deutsche Amt für Migration und Flüchtlinge erfährt immer öfter von Reisen von Flüchtlingen in ihre Herkunftsländer. Die Zahl könnten aber weder das Amt noch die Bundespolizei beziffern, berichtete die dpa am Donnerstag. Eine Reise ins Land, aus dem die Menschen geflohen sind, führt nicht automatisch zur Aberkennung des Schutzstatus'. 

(Hier weiterlesen)
erscheint folgender

Gastkommentar
von mariuslupus


Eine Geschichte aus der Vergangenheit : Herr Rosenblatt, seit einigen Wochen in Zürich ansässig, beschließt im Juni 1939 an den Wannsee in die Ferien zu fahren, seinen Garten zu pflegen, und Unter den Linden flanieren und an der Havel eine Berliner Weiße zu trinken. Herr R. teilt seinen Beschluß der versammelten Familie mit. Betretenes Schweigen, verstohlene Blicke. Dann Entscheidung.

Etwas später, kommen zwei stämmige Männer in weißer Kleidung und bitten Herrn R. höflich, aber unmißverständlich, ihnen zu folgen. Mit dem Automobil und in Begleitung seiner Frau, wird Herr R. nach dem Burghölzli transferiert, wo er vom Herrn Professor Bleuler freundlichst begrüßt wird. In dieser Anstalt verbleibt Herr R., der beschlossen hat, seinem Leben ein Ende zu setzen, zu größten Erleichterung seiner Familie, gesund und munter, die nächsten Jahre.


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P.S. (von LePenseur): eine zwar kurze, den hier & heute herrschenden Aberwitz jedoch trefflich illustrierende Geschichte ...


Rassismus

von Fragolin

Keine Frage, die Waffen sitzen locker bei den Polizisten in den USA. Allerdings sollte man, bevor man in empörungsbesoffene Kreischorgien verfällt, sich auch mal überlegen, dass jedes Jahr hunderte Polizisten in den USA durch Angriffe schwer verletzt werden und im Schnitt etwa 40 Beamte im Dienst ihr Leben lassen. Man sollte sich fragen, ob es zur Stellenbeschreibung eines Beamten gehört, im Zweifelsfall abzuwarten, ob man jetzt wirklich erschossen wird, oder ob man ihnen zugesteht, in einer Bedrohungssituation proaktiv tätig zu werden. All jene, die sich jetzt laut gackernd über jeden einzelnen Fall eines vorschnell die Waffe ziehenden Cops erregen, sind in ihrem ganzen Leben noch niemals in der Situation gewesen, in den Lauf einer Waffe zu blicken oder von einem Menschen mit Messer bedroht zu werden. Polizisten in nordamerikanischen Städten erleben so etwas permanent. Das ist keine Entschuldigung, sondern einfach eine Tatsache.

Was die Berichterstattung unserer Qualitätsmedien zum aktuellen Fall einer in Seattle von Polizisten erschossenen Schwangeren zu gelebtem Rassismus macht, hier.

Dienstag, 20. Juni 2017

Wächterrat

von Fragolin

Im Sultanat Berlin wird jetzt durchgegriffen und Werbung verboten, die solche unislamischen Schweinereien zeigt wie zum Beispiel, wenn „die Frau kaum oder sehr körperbetont bekleidet und ohne Anlass lächelnd inszeniert wird“, was ja bereits zu unkeuschen Vergewaltigungsträumen bei Schutzerflehenden führen kann. (da hat neulich so eine linke Psychotussi den Mädels ernsthaft empfohlen, sich nicht zu wehren und schön still zu halten, wenn sie mal wieder von einem Goldstück aus Ghana oder so in die Büsche gezerrt werden, um den Schwarzen, die ja gerne schnackseln, wie uns Prinzessin Gloria von Thurn und Taxis dereinst wissen ließ, nicht den Spaß zu versauen). Wann eine Werbung unter die Fatwa der Deutungshoheiten fällt, soll ein Wächterrat entscheiden. So werden Sitte und Anstand im Sultanat Berlin gewahrt und es auf den Beitritt zum Khalifat des Irren Sultans von Neo-Osmanien vorbereitet.

Der Bürger soll gläsern werden, damit man ihn leichter brechen kann

Micro-Chip im Personalausweis automatisch aktiv: Neues Gesetz macht Bürger überwachbarer



Neues zum elektronischen Personalausweis: Das Gesetz, dass Bürger per Microchip überwachbarer macht, wurde durchgewunken – und zwar schon Anfang Juni.

Bundestag und Bundesrat haben dem „Gesetz zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweises“ zugestimmt – und zwar schon Anfang Juni. Im März berichteten wir bereits über den Plan der Bundesregierung, die elektronische Identifikationsnummer des Personalausweises automatisch zu aktivieren. Ab Mai 2018 sollen Geheimdienste dann auf die biometrischen Passbilder der Bürger zugreifen können.

Microchips werden automatisch aktiviert



Der Personalausweis mit eID-Funktion (elektronischem Identitätsnachweis) wurde bereits 2010 eingeführt, doch nur wenige nutzten die Funktion. Bis vor kurzem konnte man den Chip freischalten lassen konnte, musste aber nicht. Mit dem neuen Gesetz wird nun jeder neue Personalausweis automatisch freigeschaltet ausgegeben.
Klingt fatal nach feuchtem Traum für Ex-Stasi-Spitzel & Consorten. Die Stellungnahme des Chaos Computer Clubs ist auch nicht in der Lage, diese Besorgnisse wegen der massiven Einschränkung der persönlichen Freiheit der Bürger zu mildern — im Gegenteil!
Das Ziel des Gesetzes zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweises (eID) spricht bereits aus dem Titel: Die Nutzung der eID-Funktion soll sowohl beim elektronischen Personalausweis (ePA) als auch beim elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) flächendeckend ausgebaut werden. Das soll vor allem dadurch erreicht werden, dass die Funktion standardmäßig und dauerhaft eingeschaltet wird, „bürokratische Hürden“ abgebaut und mögliche Anwendungsfelder erweitert werden. 

Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf wird also eine Förderung der Nutzung der eID-Funktion im Personalausweis versucht. Der elektronische Ausweis enthält einen Chip mit einer drahtlosen Schnittstelle, der drei verschiedene Funktionen anbietet. Eine davon ist der elektronische Identitätsnachweis (eID). Zur Nutzung dieser eID sind prinzipiell zwei Faktoren notwendig: der Besitz der Ausweis-Karte und die Kenntnis eines Geheimnisses (Zwei-Faktor- Authentisierung). Diese Zwei-Faktor-Authentisierung ist für den Nutzer ein technischer Vorteil in Fragen der Sicherheit, aber kein Alleinstellungsmerkmal gegenüber nicht-staatlichen Alternativen zur eID im Ausweis. Mittlerweile setzt eine Vielzahl von Anbietern Verfahren ein, die auf mehreren Authentisierungsfaktoren beruhen. 
Offenbar wird hier schnell der gläserne Bürger durch das Parlament durchgewunken, bevor eine irgendwann vielleicht geänderte politische Machtlage droht: der man durch gläserne Bürger, die man jederzeit brechen (oder mit dem zerbrechen bedrohen) kann, vorgängig begegnen will.

DDR 2.0 ist längst auf Schiene. Wer das noch imer nicht sieht, der wird sich (so er sie hat) von seinen Kindern und Enkeln einmal die Frage stellen lassen müssen: »Warum hast du damals eigentlich nichts dagegen gemacht?« ...

Interessante Zeiten

von Fragolin

Es war absehbar, es musste irgendwann passieren. Es sollte wahrscheinlich auch irgendwann passieren. Lange wurde an der Flasche geschüttelt, endlich ist der Korken rausgeknallt. Denn bis jetzt musste immer irgendwie herumgedruckst werden, dass man halt irgendwie mehr Kameras aufstellen muss aber ansonsten nichts tun kann, weil man ja sonst die Muslime unter Generalverdacht stellen würde.

Jetzt ist das Pendel zurückgeschlagen, der erste Kragen ist geplatzt, der erste Anschlag als Antwort auf die inzwischen im Wochentakt knallenden radikalmuslimischen Einschläge, gewissermaßen die erste Retourkutsche, wurde geliefert. Und da die Muslime diesmal die Opfer sind und der Täter ein weißer Mann, hat sich das verschämte Herumgedruckse von wegen Generalverdacht und Einzelfall und psychisch labil auch erledigt. Jetzt kann man den Anschlag nicht nur als das bezeichnen, was jeder Terroranschlag ist, nämlich heimtückisch, gemein, widerwärtig, nein, jetzt wird man plötzlich auf die Suche nach den Hintergründen in der Gesellschaft gehen, denn was man in der Gesellschaft der Muslime auf keinen Fall darf, nämlich die Gründe für das Durchknallen jährlich Tausender Muslime im Islam suchen, darf man jetzt fröhlich jedem zuschreiben, der dadurch auffällt, dass er nicht nur Nichtmuslim ist, sondern den Islam auch zu kritisieren wagt.

Nicht ohne Grund haben die Muslimvertreter sofort getrötet, dieser Anschlag wäre das Werk „der Islamhasser“. Und wir wissen, was das heißt.
Komischerweise kommt keiner auf die Idee, Messerangriffe in Jerusalem den „Judenhassern“ zuzuschreiben, nein, das sind Freiheitskämpfer.
Nur mal so zum Andenken:
Die arabischen Terroristen in Israel werden immer damit entschuldigt, dass Juden sich in ihren Städten breitgemacht, diese faktisch okkupiert hätten und sie angeblich terrorisieren. Ob ein Londoner mit der gleichen Ausrede für einen Mord an Muslimen durchkommt? Zweifel sind angebracht.
Dabei terrorisieren Muslime London anders als Juden Jerusalem, denn diese tun es mit Arbeitsplätzen und Sozialleistungen und nicht mit Macheten, Gewehren, Kleintransportern und Sprengkörpern.

Kaum wurden die Scherben in London weggekehrt, hat es wieder in Paris gekracht. Ein Kleintransporter mit Gasflaschen gefüllt kracht in einen Polizeibus. Ein Franzosenhasser? Oder nur ein Polizeihasser? Darf man wohl nicht sagen, um noch eine Abgrenzung der Radikalmuslime zur linken Antifa zu finden.

Man kann sich darauf verlassen, dass die üblichen Empörungsbeauftragten und Hetzpropagandisten bereits in den Startlöchern scharren, um die Schuld für den Ausraster den sogenannten „Rechtspopulisten“ zuzuschanzen, und es wird kein Haar zu schütter und zu kurz sein, um Lügen und Märchen daran herbeizuzerren. Die Provokationen werden sich steigern. Es geht darum, die Bürgerrechte weiter einzuschränken, und bisher konnte man das nicht gut argumentieren, weil die Bürger niemals die Täter sondern immer die Opfer waren und sich daher fragen mussten, warum die Rechte der Opfer eingeschränkt werden müssen, wenn sie doch gar nichts getan haben.

Aber jetzt kann man es so hindrehen, dass es ja ein Bürger war und man dort genau nachsuchen muss ob nicht hatespeechende Islamophobe sich in den Hinterzimmern aufstacheln, Jagd auf arme Muslime zu machen. Man hat einen neuen Breivik, sogar noch was Besseres, denn der hat Norweger gejagt, jetzt aber ging es gegen Muslime. Die Muslimpropagandisten werden schon ihre Talkshowreden feilen und die nächste Verschleierte bei Anne Will ihre Todesangst vor islamophoben Radikalen herausheulen.
Die Propagandaspirale dreht sich, aber nicht nur die.
Die Terrorspirale, einmal in Gang gesetzt, wird sich auch immer schneller drehen.
Der Bürgerkrieg in Europa scheint näher zu rücken.
Nein, nicht herbeigeschrieben.
Importiert.
Wir leben in interessanten Zeiten, und gestern sind sie noch etwas interessanter geworden.

Montag, 19. Juni 2017

»Der Kontinent der Aussterbenden, regiert von Zukunftslosen«

Eine griffige Formulierung, wie sie zwar nicht nur, aber doch häufig (und eben auch heute) Michael Klonovsky einfällt!
In seiner Kolumne zitiert Karlheinz Weißmann eine Auflistung von Catholic Word News: „Emmanuel Macron, französischer Staatspräsident, hat keine Kinder, Angela Merkel, Bundeskanzlerin, hat keine Kinder, Theresa May, Premierministerin Großbritanniens, hat keine Kinder, Paolo Gentiloni, Ministerpräsident Italiens, hat keine Kinder, Mark Rutte, Ministerpräsident der Niederlande, hat keine Kinder, Stefan Löfven, Ministerpräsident Schwedens, hat keine Kinder, Xavier Bettel, Premierminister Luxemburgs, hat keine Kinder, Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, hat keine Kinder.“
Nun, lassen wir Herrn Bettel mal — wie das im Piefke-Slang heißt — »außen vor«, denn die Darmschleimhaut eignet sich nicht wirklich zum Einnisten befruchteter Eizellen, und von wo die beim Bettel-Couple kommen sollten, steht auch in den Sternen ...

»Deutschland schafft sich ab«, konstatierte der unaussprechliche und unsägliche, wenigstens aber umstrittene Thilo Sarrazin einst. Man muß ihn korrigieren: EUropa schafft sich ab. Wogegen konsequent betrieben nicht das geringste einzuwenden wäre. Nur daß in einem Aufwaschen auch gleich Europa, also: das Abendland, kaputtgemacht werden soll, dagegen habe ich doch einiges einzuwenden!




Heute vor 150 Jahren

... also am 19. Juni 1867, wurde der jüngere Bruder Kaiser Franz Josephs, Kaiser Maximilian von Mexiko, von den siegreichen Republikanern hingerichtet:


Wurde er wirklich hingerichtet?

Scheiß auf die Grünen

von Fragolin

Anton Hofreiter, der rein optisch ein schreckliches Beispiel dafür ist, was die Kombination aus biologisch abbaubaren Körperpflegeprodukten und einem schmerzbefreiten Friseur anrichten kann, hat sich in der Verzweiflung des Niedergangs seiner Partei zu einem Ausbruch hinreißen lassen, der die Redaktion der „Süddeutschen“ geradezu in einen Begeisterungstaumel versetzt hat. Wie ein amerikanischer TV-Prediger seine gläubigen Schäfchen mit lautem „Halleluja!“ von den Sesseln reißt, hat er den Saal mit kernigen Kampfparolen zum Toben gebracht. Delegierte der „Grünen“ sind offensichtlich leicht zu begeistern. Die Holy Church of Global Warming kennt eben feurige Priester und fanatische Gläubige. Und je tiefer ihr Stern sinkt, umso fanatischer peitschen sie sich auf.

Man kann sich den Artikel in der „Süddeutschen“ geben, aber Vorsicht, Triggerwarning, wenn man gerade etwas Gutes gegessen hat, zum Beispiel ein leicht blutiges Rindersteak mit gut abgelagertem Cote du Rhone runtergespült hat, kann die Lektüre zu einer nachträglichen Beeinträchtigung der Stoffwechselvorgänge führen. Die Begeisterung und der feuchthosige Jubel des geradezu glücksbesoffenen Schreiberlings, mit dem er vor dem Guru der Klimawutrede zu Boden sinkt und jedes zu diesem gefallene fettige Haar seines Messias küsst, ist mit peinlich noch wohlwollend beschrieben. Der appetitzügelnde Effekt kann als diätunterstützend angesehen werden und hilft auch Muslimen wunderbar durch den Ramadan.

Inhaltlich tobt sich der Empörungsbeauftragte für Eh-Alles dann am Klima aus, und daran, dass wir es unbedingt retten müssen. Der Rest ist vorhersehbar: Böses Deutschland, böser Trump, böse VW-Autos und tolle „Klimabohrcamps“, die an seltsamen Orten in der Arktis liegen, denn: "Man sieht, wie sich dort ganz krass und ganz massiv das Klima ändert." Weil dort viel mehr Wasser von Gletschern ins Meer fließt, als sich Anton Hofreiter vorstellen konnte, und das, also das vorgestellte, scheint eben nicht so viel gewesen zu sein, als es dann in Realität war, was zwar mehr über das Vorstellungsvermögen des Herrn Hofreiter aussagt als über das Klima, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Und ihm wird Angst und Bange, nein, nicht vor Vergewaltigern oder Antänzern, Bombengürteln oder Brandanschlägen der Antifa, sondern vor dem Kampf des Landwirtschaftsministers gegen Tofu-Würstchen, der von der verlogenen Systempresse scheinbar geheimgehalten wird, weswegen Herr Hofreiter so ziemlich der Einzige sein dürfte, der Angst und Bange vor den Tofuwurstkriegen hat, die am Rest Deutschlands unbemerkt vorbeiziehen.

Was haben die „Grünen“ nicht? Natürlich ein Konzept, was zu tun sei, sollte man mit einer schier unendlichen Verbotsliste von Autofahren bis Ziegenhaltung es nicht schaffen, die Veränderungen des Klimas zu verhindern. Ob die Dieselautos von VW die Hauptschuldigen an der in den letzten Jahren ein bisschen stockenden Erderwärmung sind, ist nämlich noch nicht erwiesen. Erwiesen durch die Klimaforschung ist allerdings, dass „das Klima“ in der Erdgeschichte noch niemals eine fixe Größe war und die Vergletscherung der Pole sogar vergleichsweise selten aufgetreten ist. Ich habe schon ehrliche Erleichterung verspürt, dass die „Grünen“ ein pittoresker Auswuchs der Jetztzeit sind, denn wenn solche Menschen bereits in der letzten Eiszeit aufgetaucht wären, hätten die mit allen Mitteln dagegen gekämpft, dass es sich wieder erwärmt und die armen zotteligen Mammuts aussterben müssen. Wir täten noch heute im Iglu zu Füßen eines Gletschers leben und mit dem Holzspeer… ach nein, vegan Wurzeln ausgraben.
Wenn man solche Typen schon vor 100.000 Jahren nicht hätte für voll nehmen können, was genau soll uns heute ein Grund sein, sie für voller zu nehmen? Weil sie statt Mammuts lieber Eisbären retten wollen?

Was machen wir denn, wenn der Meeresspiegel steigt, obwohl keiner mehr Auto fährt? Was ist zu tun, wenn wir uns an geänderte Lebensbedingungen gewöhnen müssen? Welche Strategie gibt es, sollten wir die Entwicklung nicht beeinflussen können? Was, wenn selbst das erfolgreiche Senken des Kohlendioxidgehaltes in der Atmosphäre von 0,38 auf sagen wir mal 0,37 Promille erwartbar gar nichts verändert? Was, wenn eine leichte Veränderung in der Strahlungsintensität der Sonne all die größenwahnsinnigen Pläne von der gottgleichen Klimasteuerung als genau jene Absurdität entlarven, die sie ist? Und was, wenn die „Grünen“ wichtige Verbotskataloge erstellen und sich, dem Beispiel ihrer geliebten Humangeschenke folgend, kein Schwein daran hält?

Nein, die „Grünen“ haben keinen Plan. Sie stehen vor dem Bild ihres Maskottchens, dem aussterbenden Eisbären, dessen Population sich in den letzten Jahrzehnten zwar mehr als verdoppelt hat, aber man muss sich ja nicht durch Fakten beirren lassen. Hofreiter erinnert mich in seinem Auftritt an all die Einpeitscher sogenannter „Motivationsveranstaltungen“, wo windige Parolenklopfer der süchtig an ihren Lippen hängenden Zuhörerschaft unter dem Bild eines Porsche oder einer Yacht Glück, Reichtum und schlangestehende geile Weiber versprechen, wenn sie endlich das unschlagbare Finanzprodukt an alle Verwandten und Freunde verscherbelt haben.

Und dann wollen die sich wirklich wundern, wenn ihnen außer ein paar verblendeten Spinnern keiner mehr nachrennt? Keine sinkenden Reallöhne, kein Abbau der Sozialleistungen für Einheimische, keine invasorische Zuwanderung aus mittelalterlichen Kulturkreisen, keine Rekordstaatsverschuldung, keine Zunahme der Kriminalität, keine Terrorgefahr – nein, das alles interessiert die „Grünen“ nicht, denn das sind ja nur primitive Alltagssorgen des Pöbels. Verseuchung der Umwelt und Gefahr neuer „Brandopfer für den Klimagott“, wie ein Kommentator letztens so treffend wie zynisch bemerkte, durch das Zupappen von Fassaden mit verseuchtem und krebserregendem Plastikmüll, nachhaltige Umweltzerstörung durch Lithium-Abbau für ihre Elektrofahrräder, Zerstören von Lebensräumen in unseren Wäldern und auch vor der Küste durch brummende Vogelschredder, dauerhafte Belastung der Umwelt durch den Einsatz von giftigen Chemikalien bei der permanent steigenden Aluminiumerzeugung für Solarpaneele und selbst der CO2-Ausstoß des eigenen Fluges in die Arktis (Hofreiter ist wohl kaum im Kanu nach Grönland gepaddelt und dann zu Fuß zu den Bohrkernsammlern gepilgert) sind keine Themen.
Scheiß auf die Umwelt, wir haben Klima!
Meine Antwort:
Scheiß auf die „Grünen“, wir haben andere Sorgen.