Samstag, 29. April 2017

Guter Schmäh

von Fragolin

Ein Mann erklärt sich einverstanden, freiwillig nach Nigeria zurückzukehren (Gab es da eine Prämie?), verpasst „zufällig“ den Flieger heimwärts und rastet dann aus - aus Empörung, noch ein paar Tage hier gepampert werden zu müssen. Was eine Anzeige einbringt und dazu führt, dass das ganze Heimkehrspiel beendet ist.
Guter Schmäh, um einen auf „ich würde ja gern aber mimimi“ zu machen.
Wer glaubt das?

Ein „Bursch“ wird kurz vor Mitternacht von einer Polizistin kontrolliert, und rastet dann aus – aus Empörung, dass eine ungläubige unverschleierte Schlampe einen stolzen Jungmusel überhaupt anzusprechen sich erdreistet. Er erzählz natürlich er wäre Afghane und erst zwölf, was natürlich dazu führt, dass er egal was er tut straffrei geht, weil strafunmündig.
Guter Schmäh, um einen auf „ich bin ein armes Kind und kann deshalb machen was ich will“ zu machen.
Wer glaubt das?

Die Zukunftsangst der Eliten

von San Casciano


In letzter Zeit mehrt sich insbesondere ein Belehrungsduktus in den nationalen wie internationalen Medien, wenn dem populistischen Feind zugesetzt werden soll: anstatt die tiefer liegenden Probleme zu sezieren, packen Politiker und Journalisten das Übel nicht an der Wurzel, sondern machen Wählerschichten oder Parteien für die Misere verantwortlich. An dieser Stelle muss wohl nicht ausgewalzt werden, dass Figuren wie Le Pen und Wilders mit Hitler verglichen wurden, und Clinton die Wähler Trumps als „Deplorables“ bezeichnete. Die Furcht vor dem Islamischen Terror, die man Anfang der 2000er noch so ernst nahm, dass der Westen damit gleich zwei Kriege und mehrere Militäroperationen rechtfertigte (vor allem Enduring Freedom), gilt heute als irrational. Es wäre an dieser Stelle eine berechtigte Frage, ob der Wandel früherer Propaganda (allgegenwärtigen Terrorgefahr in den 2000ern) hin zur heutigen Propaganda (friedliches Zusammenleben der Kulturen, das nur von „Einzelfällen“ beeinträchtigt wird) womöglich auch globalpolitische Aspekte beinhaltet; besonders die US-Außenpolitik, die unter Bush Jr. extrem interventionistisch gehalten war, wird seit der Überdehnung und Krise des amerikanischen Imperiums der Lage nicht mehr Herr. Der neue Status quo lässt nur noch Aussitzen zu: eine Bankrotterklärung der Staatlichkeit des Westens. Die Verkündungen aus Politik und Medien schaffen es heute gar, nicht mehr die islamischen Terroristen, sondern die Kritiker und Islamgegner als Staatsfeinde #1 zu brandmarken. Die Völker mögen sich an den Terror gewöhnen, statt den Terror als casus belli für Militäreinsätze zu instrumentalisieren – nichts zeigt den Niedergang westlicher Dominanz mehr, als aus einer Not eine Tugend zu machen.

Zuvorderst soll es jedoch um die Rhetorik gehen. Prinzipiell war es früher eine Sache des gesunden Menschenverstandes, körperlich unversehrt bleiben zu wollen. Ebenso ist Sicherheit die erste Pflicht des Staates: noch vor Justiz oder gar sozialen Hilfen ist doch gerade der Rahmen öffentlicher Ordnung der einzige, der Staatlichkeit erst ermöglicht. Dennoch scheinen die heutigen Regierungen ihre Arbeit vor allem darin zu verstehen, pralle Füllhörner mit sozialen Leistungen zu verteilen und sich dabei um die Details von Subventionen oder Versicherungen zu streiten, statt sich um das Überleben der Staatsvölker zu sorgen. Um es mit den Worten Udo di Fabios zu sagen: was nützt der Oma eine höhere Rente von 5 Euro, wenn sie Gefahr läuft, daheim überfallen zu werden. Das Beispiel zeigt die gesamte Perversität des Systems.

Während derzeit Zustände in Deutschland herrschen, wie man sie seit dem 2. Weltkrieg nicht erlebt hat, wird immerzu der Terminus „diffuser Ängste“ bemüht. Obwohl sich massenhafte sexuelle Belästigungen auf der Kölner Domplatte zuvor nie ereigneten, gilt die Diskussion über die Täter (mit Verlaub, darf man Nafri sagen?) als anstößiger als der eigentliche Tatbestand; häufen sich die Vergewaltigungen, sprechen „Expertinnen“ von einem „Männerproblem“; und wenn wie seit Neuestem Leichen durch den Bonner Rhein treiben, erregt dies auch kaum noch Aufmerksamkeit. Die Verdrehung jeglicher Prioritäten ist für jeden offenbar, dennoch sind die Wohlgesinnten überzeugt, alles laufe wie immer, womöglich noch besser, wenn die ganzen Nazis und Rassisten nicht wären, die dieses neue Utopia aus täglicher kultureller Bereicherung immer wieder auftauchender Einzelfälle schlecht redeten.

Der Vorwurf „diffuser Ängste“ ist daher geradezu diabolisch. Indes sich faktische Taten abspielen, die jeder sehen und nachlesen kann, wird so getan, als seien nicht etwa die gutmenschlichen Weltretter mit ihrer rosa Brille die Wahnhaften, sondern jene Leute, in deren Nachbarschaft geraubt, vergewaltigt und gemordet wird. Statistiken werden bemüht, wobei in den Nachrichten die Herkunft der Täter schon als sehr spezifisch gelten darf, wenn der sagenhafte Kontinent „Südland“ auftaucht; stattdessen verweist jede „Expertin“ und jeder „Aufklärer“ darauf, dass hingegen rechtsextreme Delikte gestiegen seien, ohne zu erwähnen, dass schon das Anmalen eines Hakenkreuzes als rechtsradikal gilt, selbst wenn es ein Linker auf das Wahlplakat eines AfD-Kandidaten gekritzelt hat. Bei neuen Anschlägen gilt es tunlichst zu vermeiden, vorschnelle Schlüsse bezüglich der Identität der Täter zu ziehen, da man Wasser auf den Mühlen der Rechten befürchtet (!); mit ebenso großem Eifer geht man hingegen bei Bränden in Flüchtlingsheimen sofort von rechtsextremen Motiven aus – auch, wenn sich nach Wochen herausstellt, dass die Asylanten aufgrund ihres fremdländischen kulturellen Hintergrunds einfach nicht mit westlicher Technik umzugehen wussten.

Dabei wird klar: wenn jemand „diffuse Ängste“ hat, dann all jene Mitglieder der Redaktionsstuben und Parteiverbände, die immer noch von der Rückkehr des Gefreitenbärtchens halluzinieren, während der Islamist bereits im Vorgarten steht und den dortigen Gartenzwergen fröhlich den Kopf abschlägt. Diffuse Ängste bedeutet: sich vor rechten Demonstranten zu fürchten, indes in Moscheen gehetzt wird und die Rigaer Straße brennt. Diffuse Ängste heißt: alternative Medien als Fake News verbieten zu wollen, obwohl man selbst unausgewogen oder falsch berichtet. Diffuse Ängste sind: wenn man anderen Zukunftsangst vorwirft, aber selbst Angst vor der Zukunft hat.

Bleiben wir beim letzten Punkt. Die Antrittsrede Steinmeiers ist ein Offenbarungseid. Der neue Bundespräsident bemüht den Topos der Zukurzgekommenen, Abgehängten, derjenigen, die sich deswegen vor der Zukunft fürchteten. Auch hier: Menschen mit diffusen Ängsten, die Opfer der „Rattenfänger“ oder der „Autoritären“ werden. Ein weiteres Steinmeier’sches Mantra: es gebe keine einfachen Antworten in einer komplizierter werdenden Welt. Es wird dies stets als Kontra zu allerlei Gegenmeinungen entgegengeschleudert, was nicht nur historisch und philosophisch ein haarsträubendes Argument ist (die Geschichte und Ockham belehren uns eines Besseren), sondern auch, weil diese Argumentationsführung selbst eine einfache Antwort auf ein komplexes Problem bleibt, wenn Steinmeier dazu keine weiterführende Antwort gibt.

Hier kommen wir nämlich an den eigentlichen Grund des Problems. Nicht etwa die Populisten und ihre Wähler sind von „diffusen Ängsten“ besessen oder rückwärtsgewandt. Die derzeitige Elite und ihr gesamter Anhang von Beraterstäben und Medien sind weithin von den 68ern, dem Kalten Krieg und dem Mauerfall geprägt. Sie haben im wettergeschützten Terrarrium des historischen Ausnahmefalls gelebt; aber diese Menschen sind weiterhin davon überzeugt, dass es eine Marschrichtung in der Geschichte gibt, und das mit einem beinahe Hegel’schen oder Marx’schen Eifer: Zusammenwachsen der Welt, Offene Grenzen, Multi-Kulti, Vereinigte Staaten von Europa, Wandel durch Handel, Expansion der Demokratie bis in den letzten Winkel. Es sind dies alles Heilsbekenntnisse – die aber aufgrund aktueller Entwicklungen allesamt auf der Kippe stehen. Die Ideologie bekommt Risse, da sie sich mit der Realität messen muss. Nun gibt es mit Sicherheit in vielen Redaktionsstuben Überzeugungstäter, welche den Heilsplan bis zuletzt in fanatischster Manier bis zum Ende durchziehen; doch gerade in der Politik mehren sich die Anzeichen, dass die Mächtigen sehr wohl wissen, in welche Sackgasse sie steuern. Spätestens das Bekenntnis des Vorbildeurokraten Juncker, nämlich, dass die EU ohne tiefgreifende Reform zerbrechen könnte, zeigt, das viele der Parolen, welche die Unerschütterlichkeit der Union und des Euros preisen, nichts weiter als heiße Luft sind. Ganz ähnlich verhielt es sich mit der Grenzöffnung Merkels, deren humanitärer Stempel erst folgte, nachdem die Verantwortungslosigkeit der herrschenden Elite kaschiert werden musste. Das Fundament jedweder Herrschaft ist die Legitimation, mag diese nun aus Gott, Volk oder höherer Moral bestehen.

Die Zukunftsängstler sehen nun den geraden Weg hin zur Erfüllung der Geschichte plötzlich verschlossen. Die Nachkriegsgeneration kennt nur die Einbahnstraße von mehr Wohlstand, mehr Freiheiten, mehr Einheit. Sie sind von dem positiven Weltereignis des Mauerfalls gekennzeichnet (auf globaler Skala: der Untergang der UdSSR). Ob sie Fukuyama kennen oder nicht: für sie existiert keine Geschichte außerhalb der westlichen Demokratie, und der Sturz der östlichen Tyrannen war ihr Prophet. Dass die Geschichte Dellen und Biegungen hat, ist für sie ebenso unverständlich wie der schwarze Schwan der Wirtschaft, der sie 2008 überraschte. Sie berufen sich auf die Geschichte, haben aber keine Ahnung davon, dass Einheitswährungen nur in geeinten politischen Gebilden funktionierten (nach der deutschen und italienischen Einheit) und auf mutinationaler Ebene scheiterten (Lateinische Münzunion). Sie scheinen sich auch keinen Gedanken davon zu machen, dass übermäßige staatliche Eingriffe schon seit der Zeit Friedrichs II. von Staufen zu katastrophalen ökonomischen Auswirkungen führten. Ebenso folgern sie zwar richtig, dass 60 Jahre Frieden in Europa eine Ausnahmeerscheinung sind, rechnen dies aber nicht etwa dem atomaren Gleichgewicht des Schreckens in Zeiten der Bipolarität an, sondern einem Gebilde, dass es so erst seit 1993 gibt. Und obwohl diese Geschichtsversessenen im Angesicht der 1930er Jahre stets davon überzeugt sind, auf der richtigen Seite zu stehen, bewegen sie sich als Geschichtsvergessene in Unkenntnis dessen, dass auch Nero, Cromwell, Napoleon und nahezu alle Diktatoren des letzten Jahrhunderts sich auf der Seite der Guten glaubten.

Kurz: diese Generation hat eine Welt erlebt, in welcher die Verhältnisse recht klar waren. Die europäische Integration konnte sich aber nur unter dem Schutzschirm der Amerikaner so gestalten, weil diese das Projekt als Stabilisator der NATO ansahen und ansehen. Die USA unterstützten nicht zuletzt deswegen den Beitritt der osteuropäischer Staaten oder Griechenlands (und bis heute der Türkei) um geostrategische Verbündete über die Brüsseler Zahlungen stabil zu halten. Eben dies hat den Konflikt in der Ukraine eskalieren lassen, als ein traditionell russischer Satellit über EU-Transferleistungen in den Orbit des westlichen Bündnisses geführt werden sollte. Schon damals schien aus der Sicht der westlichen Kreuzritter der „Demokratie“ unverständlich, dass sie selbst das Feuer angezündet hatten und glaubten sich im Recht: was man 60 Jahre lang getan hatte, konnte nun nicht schlecht sein.

Die Welt hat sich aber entscheidend gewandelt, weil sie nach der Klammer des kurzen 20. Jahrhunderts wieder in den Zustand vor dem 1. Weltkrieg zurückfindet. Das ist aber der Normalzustand. Die Ausnahme waren die letzten Jahrzehnte. Obwohl Steinmeier und Konsorten dies immerzu beschwören, gehen sie trotzdem immer noch mit den Rezepten der 70er Jahre an die Probleme heran. Für sie erscheint Putin als Revisionist, da ihr Horizont nur für das 20. Jahrhundert reicht, und der russische Präsident damit – frei nach Merkel – in einer anderen Zeit lebt. Das ist aber deswegen nicht richtig, weil Putin sich jener realpolitischen Mittel bedient, die immer gegolten haben, und nicht derer, die nur im kurzen 20. Jahrhundert opportun waren. Das mag einigen nicht gefallen, ist aber das, was schon Thukydides im vierten vorchristlichen Jahrhundert wusste. Wenn Geschichte sich nicht wiederholt, aber wenigstens reimt, ist Zukunft immer ein Rückgriff auf die Vergangenheit; Menschen, die sich vor der Zukunft ängstigen, sind demnach in der Gegenwart stehengeblieben und klammern sich nur an das Jetzt. Dies ist aber exakt das, was auf Juncker, Merkel, Steinmeier und Konsorten zutrifft. Sie definieren Zukunftsfähigkeit nach Ideologie, nicht nach dem Zwang der Notwendigkeit; ersteres Konzept ist Zeitgeist des 20. Jahrhunderts, letzteres ist Zeitgeist der übergreifenden Jahrhunderte. Wenn Geschichte aber ein Buch der Kontinuität ist, werden die Steinmeiers dieser Welt unter den Buchseiten der Ananke begraben.

Deswegen: die aktuelle Kaste möchte in der bekannten, unkomplizierten Welt bleiben. Sie möchte sich nicht auf geänderte Rahmenbedingungen einstellen. Sie will nicht über Mauern und Abschottung nachdenken, obwohl dies seit dem Römischen Reich partielle Antworten auf ein größeres Problem sein konnten. Sie will auch nicht Bündnisse mit (ideologischen) Rivalen suchen, wie es die Staaten der Frühen Neuzeit immer wieder taten, um zu überleben. Sie bleiben fest in der Gegenwart, die allerdings eine Gegenwart des späten 20. Jahrhunderts ist, und damit bereits: gestrig. Ewiggestrige haben den Vorteil, dass sie einen Anteil an Ewigkeit haben, und genau wissen, was sich durch die Jahrhunderte hindurchzutragen lohnt, weil es ewige Gültigkeit hat. Die angesprochene Entourage hingegen hält sich nur am Gestrigen auf, ohne sich dabei auf etwas berufen zu können, außer auf historische Epochalereignisse die nur das 20. Jahrhundert prägten („Lehre“ aus den zwei Weltkriegen und ihren negativen Ideologien samt Völkermord), aber eben nicht die gesamte europäische oder gar globale Geschichte.

Womöglich ruft die „populistische Welle“ deshalb so große – diffuse – Ängste bei jenen hervor, die das linksliberale Projekt als einzige Perspektive ansehen. Auch wenn Wilders in den Niederlanden nicht gewonnen hat, und Le Pen vielleicht in Frankreich nicht gewinnen wird, so ist doch offenkundig, dass die Gegenbewegung stärker wird. Einige mögen die AfD als Zeitphänomen ansehen, über das in zehn Jahren keiner mehr spricht; aber sie ist mehr Symbol als Substanz, dass in breiten Teilen der Gesellschaft nicht mehr die gewohnten Rezepte als einzig denkbare Lösungen erscheinen. Die Akzeptanz der herrschenden Elite und ihrer Politik bricht ein. Es ist schwer vorstellbar, dass die Wähler der etablierten Parteien, welche sich von diesen abgewandt haben, jemals wieder zurückkehren. Sollten sie nach einem Misserfolg der populistischen Parteien sich auch von diesen abwenden, ist es jedoch eher schwer vorstellbar, dass sie sich gänzlich ins Private zurückziehen. In Italien zumindest suchte man das Heil nach dem ersten Misserfolg in einer neuen Generation populistischer Parteien (nach Berlusconi und Lega nunmehr Grillo und Lega).

Kurzum: der Geist ist aus der Flasche, und immer mehr wissen darum, dass man ihn nicht mehr zurückpressen kann. Die Gegner der gegenwärtigen Politik werden mehr als weniger. Vielleicht wird das Wahlvolk keinen bedeutenden Ausschlag geben – die Geschichte wird jedoch in Form der Migrationskrise, der Rückkehr Russlands zu sich selbst, der Finanz- und Wirtschaftskrise, dem möglichen Rückzug der Amerikaner und angesichts massiver Jugendarbeitslosigkeit in Europa mit aller Gewalt zurückkehren und Chaos stiften. Dass die führenden Personalien dieses Kontinents dabei immer noch mit den Rezepten des 20. Jahrhunderts gegen die ewigen Herausforderungen ankämpfen wollen, lässt wiederum im Historiker durchaus berechtigte Zukunftsängste aufkommen.

Täter und Opfer

von Fragolin

Kurz zur Causa: Im scheenen Arzjebirch, bekanntermaßen eine eher gemächliche Ecke Deutschlands, soll es zu rüden Benachteiligungen von und diskriminierenden Angriffen auf arme traumatisierte Geflüchtete gekommen sein. So gab es einen verzweifelten Aufschrei von „Flüchtlingshelfern“ über Busfahrer, die armen Migranten die Mitfahrt verweigerten, sie anpöbelten und trotz gültigem Fahrschein aus dem Bus warfen. Sofort engagierten sich die bekannten Empörungsbeauftragten der „Grünen“ und stellten eine Anfrage im Kreistag Aue, wie es sein könne, dass der erzgebirgische Regionalverkehr so rassistisch agiere.
Im weiteren Verlauf drehte sich aber alles komplett um. Schön dokumentiert hat das die „Freie Presse“.

Über die drei Artikel, die das Ganze dokumentieren und auf eine erfrischend offene Weise der Wahrheit verpflichtet bleiben, auch wenn sie politisch unkorrekt ist, ein etwas längerer Beitrag hier.

Also: DIE Stewardeß buche ich mir für den Heimflug!



LaPenseuse lächelt etwas maliziös und fragt: "Und was machst du mit ihr dann sechs Stunden lang?"

Freitag, 28. April 2017

rechte Provokation

von Fragolin

Ein bekennender rassistischer und Hass versprühender AfD-Faschist hat die bodenlose Frechheit besessen, sich provokant mitten in der Öffentlichkeit zu zeigen und die Atemluft aufrechter antifaschistischer Widerstandskämpfer mit seinem stinkenden gewalttätigen Nazi-Mief zu verpesten. Daraufhin sahen sich die Krieger des Friedens und der Liebe aufs Brutalste provoziert und mussten zu drastischen Maßnahmen greifen, um sich der ekelerregenden Gegenwart dieses Subjektes und seiner widerlichen Begleitung zu entledigen. Aufrechte Antifaschisten kämpfen gegen die Radikalisierung der Gesellschaft, bis Blut spritzt.
Das Dokumentationsarchiv des antifaschistischen Widerstandes wird diese rechte Provokation hoffentlich in die lange Liste der rechtsextremen Straftaten aufnehmen!

Ironie off.

In der Welt wird getitelt:
Linksaktivist attackiert AfD-Stadtrat mit Holzlatte“

Das ist einmal wieder ein hervorragendes Beispiel für neutrale Berichterstattung intellektuell anspruchsvoller Medien. Man stelle sich vor, einer der „Identitären“ hätte einem grünen Funktionär mit einer Dachlatte einen Scheitel gezogen. Würde die „Welt“ dann schreiben: „Rechtsaktivist attackiert mit Holzlatte“? Oder doch eher „Rechtsextremer Gewalttäter prügelt auf xxx ein!“?
Sie können es nicht lassen, sie müssen sich um die unangenehme Wahrheit herumbiegen.

Ganze dreimal(!) in dem kleinen Artikelchen wird erwähnt, dass es sich um eine Gruppe von „mutmaßlich dem linken Spektrum zugeordnete“ Menschen handelt, aus der heraus dem AfD-ler mit der Holzlatte über den Kopf gedroschen und seiner Begleiterin in den Rücken geboxt wurde. Ich warte auf den Tag, an dem man die Identitären oder Pegida-Demonstranten oder gar, um mal einen passenden Gegenpol zu den gewalttätigen linksradikalen Prüglern zu präsentieren, eine gewalttätige Truppe NPD-Glatzen als „mutmaßlich dem rechten Spektrum zugeordnet“ bezeichnet werden und nicht einfach nur als Rechtsradikale oder Rechtsextremisten.

Bis dahin bleibt für mich, egal wie die Medien das zu verschwurbeln suchen, die geifernde Meute gewalttätiger „Antifaschisten“ nichts anderes als eine linksradikale SA in unheimlicher und widerlicher Tradition, die sich mutig fühlt, wenn sie einfache wehrlose Bürger mit Holzknüppeln attackiert und Frauen schlägt.
Ganz im Sinne der Anleitung Stegners. Man muss halt das Personal der „Rechtspopulisten“ „attackieren“, hat er getwittert. Und seine nützlichen Idioten vom linksradikalen Rand folgen diesen radikalisierenden, aufhetzenden Parolen.
Wenn man die Worte und die Taten beobachtet, dann sieht man, wer die wirklichen Radikalisierer und Demokratiefeinde sind. Und wer die, die wirklich mutig für ihre Ideale einstehen müssen und wer die, die feige agieren.

[No title]





Zweiklassenjustiz

von Fragolin

Die Gemeinsamkeit:

In beiden Fällen, in diesem wie in diesem, werden Menschen einfach so mal eben auf ein Gleis getreten, kurz bevor ein Zug einfährt. In beiden Fällen besteht für das Opfer neben der Traumatisierung extreme Lebensgefahr. In beiden Fällen sind die Täter sturzbesoffen.

Der Unterschied:

In diesem Fall gehen die Täter, sogenannte „Flüchtlinge“, schon nach einem Tag wieder frei und werden auf freiem Fuß wegen „gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr“ angezeigt, da sie ja einen „festen Wohnsitz“ hätten und eine Tötungsabsicht nicht nachgewiesen werden könne (man schubst halt eben Leute aufs Gleis, um den Bahnverkehr zu stören und nicht um sie umzubringen). Die Frage, ob den Behörden die wahre Identität der Täter bekannt ist und was diese daran hindern sollte, einfach bei Nacht und Nebel abzuhauen und im nächsten Bundesland als „neuer Flüchtling“ wieder aufzutauchen, bleibt unbeantwortet.

In diesem Fall handelt es sich um eine Ungarin mit eindeutiger Identität. Ihr fehlt somit der „Flüchtlingsbonus“. Sie wird deshalb sofort in Untersuchungshaft genommen und wegen Mordversuch angeklagt.

Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Selbe.

Zugeben muss man, dass nur zwei Tage später auf Grund des medialen Echos und des unüberhörbaren Aufschreis aus der Bevölkerung die Täter aus Sachsen doch noch festgenommen wurden und in U-Haft sitzen. Die Staatsanwaltschaft, deren Ansehen extrem gelitten hat, änderte scheinbar erst auf Druck von außen den Tatvorwurf in „versuchten Totschlag“, was von Tatschwere und möglichem Strafrahmen trotzdem noch immer weit unter „Mordversuch“ liegt.
Aber ein unguter Geruch haftet der Causa an. Für mich ist beides versuchter Mord. Und nicht durch Suff entschuldbar.
Mal sehen, ob man irgendwann etwas über die Urteile erfährt...

Gästewünsche

Behandelt man so seine Gäste? Lädt zu einer großen Party und stellt dann zu wenig Gläser hin?
Im sächsischen Riesa, dort in den dunkeldeutschen Tiefen des Tals der angeblich Fremdenlosen, wenn man den höhnischen Gegnern der Pegida glauben will, müssen sich auf geradezu diskriminierende und menschenverachtende Weise die von Merkel persönlich eingeladenen muslimischen Partygäste beim Gebet in einer kleinen Immobilie drängeln, die sie auch noch über einen Verein selbst anmieten mussten.

Dabei ist doch sonnenklar, wie die „SZ“ schreibt:

Awad Al Mahamied vom SBS-Vorstand sieht dagegen die deutsche Regierung in der Pflicht. „Die Regierung hat die Leute hergebracht! Die wusste doch, dass 90 Prozent der Asylbewerber Muslime sind, die freitags beten müssen!“

Deshalb sei eigentlich die Regierung für geeignete Räume verantwortlich. Die könne froh sein, dass sich die SBS kümmere – und die Mietkosten für den Gebetsraum durch Spenden decke. „Wenn die Stadt ein Problem mit unseren Besucherzahlen hat, soll sie uns ein größeres Gebäude zur Verfügung stellen“, sagt Elgazar.“

Also bitte, ihr orkischen Dunkelsachsen, stellt eine der Verehrung Allahs würdige Moschee zur Verfügung, aber pronto! Eure gloriose Rautenkönigin hat erlassen, dass Gäste kommen und unterwürfigst zu bedienen sind, auf dass alle Bedürfnisse erfüllt werden!

Ach ja, putzig finde ich diesen Absatz:

Wir wollen unseren Leuten die deutsche Gesellschaft erklären.“ So verstünden Menschen, die aus dem Krieg kommen, oft keine Gesetze. „Die wundern sich, dass Autos hupen, wenn sie bei Rot über die Ampel gehen.“ In Dresden gebe man längst auch Deutsch-, Arabisch-, Englischkurse. In Riesa habe man mit einem Deutsch- und Arabischunterricht für 22 Kinder angefangen. Gibt es auch Koranunterricht? „Ja, natürlich.“

Nur eine ganz kauzige Eigenart der deutschen Gesellschaft haben sie vergessen, ihren ob der Farbenspiele an Ampelkreuzungen verwunderten Gästen zu erklären, nämlich dass die Ausübung der Religion, auch und ganz besonders dann, wenn der Gläubige der Meinung ist zu einer Art theokratischen Herrenrasse zu gehören, eine reine Privatsache ist und den Staat nicht nur einen feuchten Kehrricht angehen kann, sondern sogar muss. Die Gesellschaft der Schweinefresser und Köter pfeift nämlich auf die frühmittelalterliche Hetzschrift eines arabischen Kameltreibers ebenso wie auf andere religiöse Ergüsse. Oder will hier jemand den „Hexenhammer“ wieder in die Strafgesetzgebung integrieren? Nein? Eben, deshalb auch nicht die Scharia.

Wir leben hier nicht nach der Thora und nicht nach dem Neuen Testament, ebensowenig nach anderen religiösen Schriften, sondern einzig und allein nach den menschgemachten Regeln der Vernunft (reicht aus, dass die postfaktisch momentan eher der Emotion angepasst werden). Deshalb hat niemand den Pappst gefragt oder in der Bibel geforscht, ob das Queren einer Straße bei rotem Lichte gottgefällig ist oder nicht sondern einfach nur, ob es riskant für die Gesundheit des Menschen ist. Ja, selbst dieser dreiste Eingriff in die Gottergebenheit, dass man es nicht der Lenkung des Einen überlässt sondern mit Lichtgeblinker in die Vorsehung hineinpfuscht, ob jemand an der Kreuzung niedergebügelt wird oder gesund an der anderen Straßenseite ankommt, wurde nicht auf ihre theologische Einwandfreiheit untersucht. Potzblitz! Wo sind diese armen Schäfchen nur hingekommen!

So einfach wäre das. Wäre nett, das den Ankommenden mal zu erklären. Und nicht nur, warum Autos hupen, wenn man bei Rot über die Kreuzung latscht.

Kontrollverlust

von Fragolin

„Da gibt sich ein gebürtiger Deutscher als Flüchtling aus Syrien aus, ohne ein einziges Wort arabisch zu sprechen, sondern nur französisch. Und kommt damit nicht nur anstandslos durch, nein, er setzt auch noch eins drauf: Er beantragt Asyl. Und bekommt es! Zeitgleich ist der Mann Zeitsoldat der Bundeswehr, mit 28 bereits Oberleutnant, also Offiziersstudium und aktiver Dienst. Aktiver Dienst in der Bundeswehr und gleichzeitig in einer „Flüchtlingsunterkunft“ in Gießen registriert (wofür diese wahrscheinlich Betreuungsgelder kassiert hat – bei wie viel Anwesenheit, während der Mann im Elsass im Dienst war?) und ein Asylverfahren in Bayern laufend... Hä?“

Selten eine so krude Geschichte gelesen und selten so mutige Theorien dazu...

Home… was the beach

… with the sun on her face and sand between her toes:


Ach, warum vergehen Urlaube immer so schnell ...

Donnerstag, 27. April 2017

Jahrestag

Genau heute vor drei Jahren, am 27.4.2014, gab der Springer-Verlag ein Statement zum medialen Umgang mit „dem Islam“ heraus, zu dem ich mir hier ein paar Anmerkungen erlaubt habe.
Sie betteln ja regelrecht darum...

Klonovskys Malicen: "Zur Aussage von Innenminister de Maizière

... sein Ministerium verzeichne bei der Kriminalitäsbelastung von "Zuwanderern" im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um mehr als 50 Prozent: Hätte er 2014 als Vergleichsjahr genommen, könnte er sogar stolz eine Verdreifachung der zugelaufenen Tatverdächtigen melden."
Wieder einmal wird in Deutschland was gesteigert - na isses nicht schön?! Bald sind Steigerungsraten wie damals in der Weimarer Republik bei den Mark-Scheinen drin ...


Sascha der Prächtige

von Fragolin

Oh, wie prunkvoll war sein Einzug in das Präsidentenamt, immerhin konnte nur er ein Alpen-Mordor verhindern und dafür sorgen, dass sich Österreich nicht international blamiert.
Und was macht er jetzt?
Blamiert.
Aber auf der ganzen Linie.

Dabei hat der Sascha doch nichts gesagt, was man ihm nicht absolut zugetraut hätte. Es weiß doch jeder, dass alles was da im Wahlkampf an Jägerliebe und Heimattreue geheuchelt wurde, genau so glaubwürdig war, als hätte Hofer sich als Schutzpatron der Volkshilfe ausgegeben. Besonders übrigens die Schwarzen, die genau wussten, wes Geistes Kind sie da unterstützten; bei den Roten und Grünen weiß man ja, dass das absolut konform mit deren Geisteshaltung ist.

Besonders deftig ist aber, dass er nachweislich einem Märchen, einer urban legend aufgesessen ist, als er auch noch den dümmlichen Davidstern-Vergleich absonderte, mit dem er übrigens auch noch an der Holocaust-Verharmlosung anstreifte. Noch viel blamabler als der Empörungswellen schlagende Ausrutscher mit der solidarischen Kopftuchpflicht für alle Frauen ist die historische Ahnungslosigkeit des Menschen, der immerhin das Amt des Bundespräsidenten innehat. Den Beweis, dass die politische Bildung am linken Rand auf Märchen beruht, von so hoher Stelle geliefert zu bekommen, hat was. Auf jeden Fall etwas Amtsschädigendes.

Auch wenn, wie Kollege LePenseur anmerkt, die Beleidigung des Präsidenten strafbar ist, fragt man sich, warum die Beleidigung des Amtes durch den Amtsinhaber ein Kavaliersdelikt darstellen sollte. Nach dieser Aktion ist, allen Relativierungsversuchen zum Trotz, der Sascha eigentlich rücktrittsreif. Aber das war er ja schon vor Amtsantritt auch schon, also was soll‘s.

International haben wir uns mit dieser Peinlichkeit zwar zur Lachnummer gemacht, aber zumindest auf EU-Ebene keinen Protest ausgelöst. Das tut man nur, wenn man keinen Blödsinn aus der linken Politakademie verbreitet. Oder gar warnt.
Also: Alles gut.
Gewöhnen wir uns dran.
Vielleicht macht er sogar noch ernst mit seinen Ankündigungen.

Arbeit schafft Würde

von Fragolin

Das ist die neue Parole der Roten zu ihren traditionellen, jährlich immer dünner besetzten aber seit der Einführung 1933 trotzig weitergefeierten Feiertagsaufmärsche zum 1. Mai:

Also mir kamen da, als ich das heute plakativ am Straßenrand las, ein paar sehr gemeine Gedanken.

Erstens: Diese Parole erinnert mich dermaßen an die Dreiwortsätze des politischen Gottseibeiuns der Roten, dass man sich fragt, ob die denen jetzt den Parolenklopfer abgekauft haben. Statt „Daham statt Islam“ jetzt also „Arbeit schafft Würde“.

Zweitens: Die Ähnlichkeit zu dem Spruch „Arbeit macht frei“ tut weh. Scheinbar macht sich am linken Rand momentan ein Herdentrieb mitten hinein in eine ganze Armada von Fettnäpfen bemerkbar. Da reißen alle Fäden des guten Geschmacks, wie man nicht nur an den präsidialen Entgleisungen erkennen kann, sondern auch an der geschmacklosen Videoproduktion der Arbeiterkammer. Es hat den Anschein, als hätten die Propagandisten alles verschossen, was an Munition erreichbar war, und würden jetzt nur noch entgleisen.

Drittens: Irgendwie ist es den Roten entgangen, dass „Würde“ etwas ist, was laut Menschenrechtskonvention unveräußerlich jedem Menschen zusteht, egal ob er arbeitet oder nicht, egal ob er politisch mit ihnen an einem Strick zieht oder nicht, egal ob er Unternehmer ist oder nicht. Arbeit schafft keine Würde, Arbeit schafft Werte. Zumindest dann, wenn es sich um wertschöpfende (daher der Name) Arbeit handelt. Aber wir haben es ja hier mit Funktionären zu tun, die wissen nichts über wertschöpfende Arbeit sondern leben nur von dem Rahm, den sie andern vom Becher schöpfen.

Viertens: Seit Jahren trommeln die Roten, dass Arbeit, die der arme geknechtete Proletarier für den fiesen knechtenden Unternehmer schuftend erbringen muss, entwürdigend ist. Gleichzeitig implizieren sie, dass jene, die deshalb lieber Unternehmer werden, würdelose Ausbeuterschweine, Steuerhinterzieher und Volksschmarotzer sind. Und plötzlich „schafft Arbeit Würde“? Das würde ja bedeuten, dass Arbeitgeber gleichzeitig Würde-Schenker wären. Was kommt als nächstes? Dankbarkeit gegenüber Unternehmern?

Woher auch immer dieser dämliche Plakatspruch kommt, irgendwie scheint die SPÖ keinen Plan und keine Parolen mehr zu haben. Da ist Flasche leer.

Mittwoch, 26. April 2017

Kopftuchträger




Herzlicher Dank ergeht an Kollegin Eulenfurz! Nur eine Frage: wer ist was?


Darf man einen Bundespräsidenten als Trottel bezeichnen?

Nein, natürlich nicht, denn das wäre als Beleidigung strafbar! Und wenn ein Bundespräsident sich wie folgt äußert?
"Es ist das Recht der Frau sich zu kleiden wie auch immer sie möchte, das ist meine Meinung dazu. Im übrigen nicht nur die muslimische Frau, jede Frau kann ein Kopftuch tragen", sagte Van der Bellen. Für Aufregung sorgt aber vor allem folgender Satz: "Und wenn das so weitergeht, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun."
Auch dann ist die Bezeichnung als Trottel strafbar. Weitaus besser und jedenfalls straflos wäre die spontane Reaktion einer Leserin, die da meinte:
"Herr Van der Bellen, warum gehen Sie nicht mit gutem Beispiel und einem Kopftuch voran?"
Stellt sich LePenseur gerade recht amüsant vor ...


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P.S.: sorry, aber trotz Urlaubs konnte diese Steilvorlage von UHBP einfach nicht ausgelassen werden

Enthemmte Träume

von Fragolin

Es gibt Tage, da denkt man sich, irgendwie schon alle Tiefpunkte politischer Kompetenzbefreitheit erlebt zu haben, wohl befürchtend, sich zu irren. Und dann gibt es Tage, da weiß man, dass man sich geirrt hat. Es geht noch dümmer.

Nachdem der kanzlerische Show-Ankündismus scheinbar zur neuen Paradedisziplin der Obertanenriege mutiert ist, versuchen sich alle möglichen Leute in effekthascherischen Verkündigungen. So auch Margit Kraker, die Präsidentin des Rechnungshofes, die scheinbar in Zeiten ausgeglichener Haushalte, vernunftgeleiteter Sparpolitik und verantwortungsvoller Überschusserwirtschaftung nichts anderes zu tun hat, als sich Gedanken um die Verfassung zu machen. Vielleicht hat ihr nur keiner erzählt, dass es sich gerade während ihrer Amtszeit nicht um solche Zeiten handelt. Und vielleicht könnte ihr auch jemand erklären, dass sie Präsidentin des Rechnungshofes ist und nicht des Verfassungsausschusses.

Welch seltsame Ideen manchmal aus den oberen Fettschichten der Republik in die dünne Suppe des staatsbürgerlichen Alltags ausflocken hier.

Da LePenseur technisch bedingt

... während der letzten Tages seines Urlaubs etwas schwerer ins weltweite Netz kommt, verabschiedet er sich sicherheitshalber mit einem netten Bildchen, und ersucht allfällige Kommentarposter dieses Blogs um etwas Geduld, bis ihre sicherlich geistreichen und wertvollen Ergüsse freigeschaltet werden. Aber: ab einem bestimmten Alter geht Erholung einfach vor ...



Adieu, bis demnächst ...

Dienstag, 25. April 2017

Hinrichtung

von Fragolin

Wer Interesse daran hat, einmal die Chronologie einer versuchten medialen Hinrichtung zu verfolgen, der kann sich diesen Artikel auf „meedia.de“ geben.
So werden jene, die wirklich Experten sind und nicht nur dubiose Gestalten aus dem redaktionellen Inzest-Pool, die dazu durch Wichtigtuerei ernannt werden, von den Medien „fertig gemacht“ und zum Schweigen gebracht, die sich nicht jener Meinung anhängen, die verbreitet werden soll.
Im meedia-Artikel wird das Ganze als Hoppala dargestellt, eine Mischung aus Missverständnis und copy-and-paste-stiller-Post. Aber der Geruch nach Mutwilligkeit stinkt schon sehr stark aus den Ritzen.
Es gibt eine Propagandalinie, egal woher die kommt und wie die gezogen wurde, aber nur diese muss in einem Zug geschnupft werden, sonst bekommt man den Paria-Stempel verpasst. Das sind keine Zufälle. Das hat System. Man richtet seine Dissidenten hin.

How Women Dismantle Nations ...

Oder: "How many rapes are too many rapes?" ...


Sehenswert.

Nützlicher Idiot

von Fragolin

Die „Huffington Post“ bezeichnet Trump als „nützlichen Idioten der Terroristen“. Zumindest tut dies ein ehemaliger UN-Inspektor im Irak, der sich mit den dortigen Gegebenheiten auskennt.
Scheinbar hat er auch Recht damit, wenn man sich diesen Artikel durchliest.

Nur vier Tage nach Trumps Entscheidung, Assad einfach in Ruhe zu lassen und sich den IS-Schergen zu widmen, soll Assad Giftgas eingesetzt haben.

Behauptet Al-Nusra. Und liefert als Einzige die Bilder und Berichte dazu. Und untersucht als Einzige die Opfer und den Tatort. Der übrigens schon vorher von den Russen als militärischer Standort zur Produktion von chemischen Waffen enttarnt wurde. Und wer produzierte diese und setzte sie auch nachweislich schon ein? Na??
Richtig: Al-Nusra. Der örtliche Ableger von Al-Qaida.

Da fehlte dann nur noch die „Bestätigung“ durch die „syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“, eine „Organisation“, die aus einem einzelnen Exilsyrer in Mittelengland besteht, der seit Jahrzehnten keinen Fuß mehr auf syrischen Boden gesetzt hat und glühender Assad-Feind ist, der seine Informationen auch von radikalmuslimischen Terrorbanden bezieht, aber von den gleichen Medien, die sich als Faktenchecker und Wahrheitsapostel verstehen, immer wieder als neutraler Beobachter zitiert wird. Und die gab es ja auch prompt.

Ein Präsident, der auf einen so billigen Propagandatrick hereinfällt, hat noch viel zu lernen. Vor Allem, was die Auswahl seiner Berater betrifft.

„Selbstbefriedigung in den sozialen Netzwerken.“

Grenzgeniales Antwort-Posting von Felix Baumgartner*), aufgegabelt vom Kollegen Fragolin. Lesenswert! Und auch sonst durchaus nicht un-sehenswert:




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*) ob von ihm oder von einem Ghostwriter ist letztlich piepegal ..

Hereinspaziert! Hereinspaziert!

von Fragolin

Hat irgendjemand etwas mitbekommen? Im Windschatten der medialen Aufregung um den Großsultan hat das Europäische Parlament stillschweigend beschlossen, die Grenzen endgültig fallen zu lassen und Migration nicht nur zu ermöglichen sondern den Migranten aktiv Wege zu pflastern und Brückenköpfe zu bauen. Das nennt sich dann die unverzügliche, konkrete und greifbare Einrichtung organisierter, sicherer und legaler Wege in die EU.

Das EU-Programm zur Abschaffung der heterogenen Völker, das ein Herr Timmermans so offenherzig entblößt hat, geht in die nächste Stufe. Und Schäuble muss keine Angst mehr vor Inzucht haben. Läuft alles nach Plan.

Die derzeitige Situation





Wien ist anders

von Fragolin

Berlin wirbt ja damit, „pleite, aber sexy“ zu sein. Was den dringenden Bedarf illustriert, den Begriff „sexy“ doch einmal genauer zu definieren.
Wien jedenfalls ist nicht „sexy“, war es auch niemals. Eher elegant, mondän, maximal kokett. Bevor es primitiv, klobig und verlottert wurde. Aber pleite ist es allemal. Rot-Grün wirkt immer.

Wer trotzdem Millionen aus einem leeren Stadtsäckel abgreift, ist hier Thema.
Kleiner Tipp: die Wiener Billa-Verkäuferin ist es eher nicht.

Montag, 24. April 2017

Noch eines ganz anderen Mannes sei gedacht

... dessen Wiederkehr des Geburtstages sich heute zum neunzigsten Male jährt: des Erzbischofs DDr. Donato Squicciarini, von 1989 bis 2002 Apostolischer Nuntius in Österreich. 

Mit diesem Land verband ihm nicht nur seine langjährige Tätigkeit (er war unter dem ebenfalls lange in Wien akkreditierten Nuntius Opilio Rossi, dem späteren Kurienkardinal, bereits als Nuntiaturrat in Wien), sondern auch der geographische "Sitz" seines Titularerzbistums Tiburnia (auch: Teúrnia) in Oberkärnten, zu Zeiten der Römer die Metropolitan-Diözese von Binnen-Noricum.

LePenseur blieb Erzbischof Squiccarini aus mehreren Begegnungen als stets korrekt-verbindlicher, kulturell interessierter Diplomat in Erinnerung, bei dem jedoch keineswegs die spirituelle Dimension seines Bischofsamtes verkümmert war. Seine Amtszeit in Österreich war durch die großen Umbrüche nach dem Verfall des Ostblocks ebenso gekennzeichnet, wie durch politische und innerkirchliche Probleme in Österreich. Man kann sich denken, daß er im Jahr 2002 nach Erreichung der Altersgrenze von 75 Jahren vielleicht mit gewisser Wehmut, aber auch deutlicher Erleichterung aus seinem Amt geschieden ist.

Nur wenige Jahre des Ruhestandes waren ihm noch gegönnt, schon am 8. März 2006 ist er zu Rom verstorben. Nachrufe würdigten sein Leben und Wirken, bei deren Lektüre man überlegt, ob es sein Leben und Wirken nicht deutlich erleichter hätte, wenn die Nachrufenden sich schon zu Lebzeiten ihm gegenüber so verhalten hätten ...


Zwei prägnante Zusammenfassungen in einem kurzen Artikel

... schafft Prof. Alexander Dilger:


Gauland mit Weidel, Macron gegen Le Pen

Die „AfD kürt Weidel und Gauland zum Spitzenduo“. Das halte ich für eine sehr gute Wahl. Alexander Gauland, der die längste und größte Politikerfahrung hat und seit dem Austritt von Bernd Lucke der mächtigste Mann in der AfD ist, übernimmt damit direkt Verantwortung an vorderster Front. Alice Weidel ist die gemäßigste und wirtschaftskompetenteste Führungsfigur der AfD, womit die Spannweite der AfD repräsentiert ist. 
Und über Macron, den vorgeblichen Strahlemann des künftigen Frankreich erfährt man in den Leserkommentaren auch ein paar Details, die man in den Systemmedien wenn überhaupt, dann in homöopathischer Verwässerung (trotz ihrer expliziten Dokumentation z.B. auf Wikipedia) angedeutet finden konnte:
Emmanuel Macron war bis Juni 2016 Wirtschaftsminister, bis er über zu wenig gezahlte Steuern stolperte und zurücktreten musste, zuvor war er als Investmentbanker Millionär geworden. Abzusehen ist, dass er die Fortsetzung der bisherigen Politk bedeutet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Emmanuel_Macron

Wie verzweifelt und gleichzeitig mutlos müssen die Franzosen sein auf eine solche Figur als Heilsbringer zu setzen!
Ob Frankreich freilich nach diesem ersten Wahlgang einen turn-around noch schafft, ist mehr als fraglich. Und daß diese Wahl vermutlich die letzte gewesen sein dürfte, in der angesichts der flächendeckenden Umvolkung Frankreichs (die unter einem Präsidenten Macron sicherlich hurtig weitergehen wird), ein Kandidat des angestammten Volkes der Franzosen eine Wählermehrheit bekommen kann, das erhellt eine Bemerkung von Michael Klonovsky über die Verbreitung der Sichelzellenanämie in seinen Acta diurna vom 23. April 2017. Nun, auch das ist etwas, was man in den Systemmedien wohl nicht zu lesen bekommen wird ...



Heute wäre Fatty George neunzig geworden ...

Wohl jeder Österreicher der älteren Generation kennt ihn, und auch viele Jüngere, so sie Jazz-Fans sind. LePenseur gesteht, daß er nicht unbedingt zu den Jazz-Enthusiasten zählt (er ist eher in klassischen Gefilden unterwegs), aber einigem von dieser Musikrichtung kann er dann doch etwas abgewinnen. So eben auch (wenn nicht allzu "überdosiert" aufgetischt) Fatty George:


Auch LePenseurs Großmama (deren Geburtsdatum ins vor-vorige Jahrhundert weist) wiegte ihren Kopf bisweilen beschwingt, wenn Musik in Radiosendungen wie z.B. Jazz Casino oder Swing und Dixieland zu hören war (bei Pop hingegen drehte sie verläßlich ab ...).

Das obige Video ist ein durchaus "typischer" Ausschnitt aus seiner erfolgreichen Fernsehsendung Fatty live, in der Fatty George mit seiner Band (darin u.a. der geniale Trompeter Oscar Klein) telefonisch vorgebrachte Zuseherwünsche spielte, was auch für einen geeichten Jazz-Improvisateur eine Herausforderung darstellt, die aber (fast) immer bravourös gemeistert wurde!

Neunzig ist er freilich nicht mal annähernd geworden: das ständige Nacht-Leben im Jazzkeller und eine wohl unübersehbare Neigung zu sehr genußreicher Konsumation von Speis und Trank standen dem entgegen. So ist er bereits im 55. Lebensjahr viel zu früh von uns gegangen, nicht ohne uns eine Unzahl von Schallplatten und manche Viedoaufnahme seines Könnens zu hinterlassen.


Fette Kohle

von Fragolin

Da sage mal einer, in Merkelstan würden Familien nicht unterstützt. Weil das Kindergeld nur maximal 192 Euro beträgt. Das stimmt nicht!

Man kann auch auf 1.000 Euro kommen, oder sogar auf 2.500 Euro. Kann man hier nachlesen.
Natürlich gibt es für so viel Staatsknete auch Bedingungen. Die zweitwichtigste: Es darf nicht das eigene Kind sein, das man großzieht. Dann gibt es schon mal die 1.000 Euro. Aber will man die 2.500 haben, dann muss das Kind her“geflüchtet“ sein. Und dann spielt es auch keine Rolle mehr, dass der süße Kleine, der sagt er wäre dreizehn, dabei aussieht, als wäre er dreißig.

Und jetzt wissen wir auch, warum eine kleine Gruppe der Schwulenlobby so laut danach krakeelt, Kinder adoptieren zu dürfen. Warum soll denen auch diskriminierend ein solch lukratives Geschäftsmodell verschlossen bleiben? Immerhin kann man da so richtig fette Kohle abgreifen. Gutmenschlichkeit muss sich ja auszahlen, und das Geld der Deutschen, das wissen wir seit Joschka, muss verbraten werden, ganz egal wofür.

Und wir wissen auch, warum es so viele Hilfsbegeisterte gibt, die es kaum erwarten können, dass noch viele Millionen mehr zu uns „flüchten“ um hier „betreut“ zu werden und vor Erregung bebend schon auf den Moment im September warten, wo sie ihr Kreuz bei denen machen können, die ihnen das garantieren, statt bei den fiesen Rechtspopulisten, die ihnen den persönlichen Gewinn an dieser Schmierenkomödie verhageln wollen.

Das ist das Schöne an der Demokratie: Jedes Volk bekommt, was es sich mehrheitlich wünscht.

Der unkonzentrierte Franzi

von Fragolin

Unser Oberkathole hat mal wieder seine, ich will mal so sagen, alternativfaktische Sicht der Dinge präsentiert und sich damit maximal blamiert. Meistens ignoriere ich die vollkommen abgedrifteten Geistesblitze dieser Peinlichkeit in Weiß; als Nichtkathole könnte es mir ja eigentlich egal sein, was seine Langweiligkeit so absondern, aber diesmal hat er ja mal so richtig tief in den Topf mit komprimierter und kompromittierender Peinlichkeit gelangt. Manchmal kommt mir vor, dieser Mann hat von dem, was zu Pfingsten gefeiert wird, selbst nicht allzuviel abbekommen.

Die Heilige Entgleisung hier.

Frauenbilder ...



Ja, genau das brauchen wir! Das wollen wir auch! So schnell wie bald! Gaaaanz dringend, wir können's kaum erwarten  ...

Sonntag, 23. April 2017

Jean Raspail wird bestätigt

Und wird es hassen, von seinen Landleuten bestätigt zu werden. Mehr kann man eigentlich zum Todestrieb im Herzen Europas nicht sagen ...

Heute ist es auch schon wieder 190 Jahre her

... daß einer der bedeutendstend Rechts- und Kirchenhistoriker des 19. Jahrhunderts (womit man wohl getrost sagen darf: aller Zeiten), Johann Friedrich Ritter von Schulte geboren wurde. Zunächst als einer der führenden Kirchenhistoriker auch von seiner damaligen römisch-katholischen Konfession gefeiert, geriet er später durch die Beschlüsse des Vaticanum I in einen entschiedenen Gegensatz zur angestammten Religionsgemeinschaft, da er sich aus Gründen der wissenschaftlichen und charakterlicher Lauterkeit nicht zu einer ihm nahegelegten Unterwerfung unter die Sätze der von diesem Konzil erlassenen Konstitution "Pastor aeternus", welche die Unfehlbarkeit des Heiligen Stuhles in Fragen der Glaubens- und Sittenlehre definierte, bequemen wollte.
„Nicht meine Grundsätze“, schrieb er in seiner Stellungnahme, „nicht meine Wünsche sind andere geworden. Ich hoffe mit Gottes Hilfe bis zum letzten Athemzuge zu halten an dem Glauben meiner Väter. Aber meine Anschauung über das Verhältniß von Kirche und Staat, sowie über die Intentionen gewisser Kreise mußte ich allmälig als irrige insofern erkennen, als mir klar wurde, sie sei nicht die römische. Das päpstliche Breve Tuas libenter vom 21. December 1863 an den Erzbischof von München-Freising, welches in nuce die Scholastik canonisirt, das Schreiben des Nuntius mit den für Männer und öffentliche Lehrer wahrhaft unwürdigen Bedingungen, von welchen fernere Versammlungen katholischer Gelehrten abhängig gemacht wurden, das, was ich von verschiedenen Bischöfen und der römischen Frage kundigen Männern erfuhr – dieß Alles mußte an die Stelle jugendlicher Hoffnung die stumme, kalte Resignation treten machen. ... Aber bei dem heutigen Zustande der Kirche halte ich für Pflicht, daß Jeder, der den Muth und die Fähigkeit dazu hat, offen auftrete. Ein Mandat hat Niemand nöthig. Der Wahrheit Zeugniß zu geben, ist Pflicht; für meine Kirche zu thun, was ich noch in meinen schwachen Kräften kann, steht mir ebenso gut zu, als dem Papste, den Bischöfen und Priestern, denn die Kirche ist nicht gesetzt, damit die Hierarchie regiere, die Laien gehorchen, sondern der Herr hat seine Kirche gegründet, auf daß jeder in ihr den sicheren Weg finde, für sein Heil zu wirken.“
So wurde er zu einem der maßgeblichen Mitbegründer der Altkatholischen Kirche in Deutschland, deren in den Grundzügen bis heute gültige Synodal- und Gemeindeordnung (1874), quasi das „Grundgesetz“ der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland, er verfaßte. Seinem Wappenspruch „Scientia et justitia“ blieb er bis zu seinem Tode am 19. Dezember 1914 treu ...

Eigentlich müßte er jetzt

... wegen Verharmlosung der Untaten des Nationalsozialismus ins Gefängnis wandern. Sofern man nicht verminderte Zurechnungsfähigkeit als Schuldausschließungsgrund geltendmachen kann:

Papst: "Flüchtlingslager sind Konzentrationslager"

23.04.2017, 11:55
Papst Franziskus hat Aufnahmezentren für Flüchtlinge nach Angaben der dpa als Konzentrationslager bezeichnet. Die sogenannten Hotspots - etwa jenes auf der Insel Lesbos - erinnern der Heiligen Vater offensichtlich an die NS- Zeit. "Viele Flüchtlingslager sind Konzentrationslager - wegen der Menge an Menschen darin."
Seine Worte fielen laut dpa im Zuge einer Zeremonie zum Gedenken an moderne christliche Märtyrer. Der Papst hatte demnach von einem Flüchtling berichtet, den er 2016 auf Lesbos getroffen hatte. Dessen Ehefrau sei wegen ihres christlichen Glaubens vor den Augen ihres Mannes getötet worden. Mit dem KZ- Vergleich wich er laut weiteren Medienberichten von seinem ursprünglichen Text ab.
Wäre er nicht so zeitgeistig unterwegs, wäre er nicht als Staatsoberhaupt immun, sondern ein "ganz normaler Staatsbürger" Deutschlands oder Österreichs, käme schon die Vorladung zum Staatsanwalt. Oder zum Psychiater ...

Interessant ...
 

Johann Sebastian Bach: "Am Abend aber desselbigen Sabbats" - Kantate zum 1. Sonntag nach Ostern, BWV 42





Nackte Zahlen

von Fragolin

In der „Welt“ finden sich ein paar Gedanken, die erstaunlich sind. Weil es bisher doch als unaussprechlich galt, zuzugeben, dass die Masseneinwanderung unqualifizierter und auf dem Jobmarkt einer extrem verdichteten Industrie langfristig unvermittelbarer Analphabeten nichts anderes als eine Einwanderung in die Sozialsysteme bedeutet.

So verzeichnen die in Deutschland lebenden Syrer eine Hartz-IV-Quote von 75 Prozent. Ähnliche, wenngleich nicht ganz so dramatische Zahlen gibt es bei Menschen aus dem Irak und aus Eritrea. Diese Ziffer bezieht sich nicht auf Schutzsuchende, die in Sammelunterkünften wohnen, sondern einen eigenen Haushalt bilden. Kritiker warnen vor einer Zuwanderung in die Sozialsysteme. Tatsächlich offenbart ein Blick auf die längerfristige Entwicklung, dass Ausländer einen immer größeren Teil der Sozialhilfeempfänger in Deutschland bilden. Hatten 2011 erst 19 Prozent der Hartz-IV-Empfänger eine ausländische Nationalität, so betrug die Quote 2016 bereits 27 Prozent.“

Oh, Warner vor einer massiven Zuwanderung in die soziale Hängematte dürfen wieder „Kritiker“ genannt werden und nicht nur rechtspopulistische Rassisten und Hetzer? Schön.

Ob eine schlechte Integrationspolitik dafür mitverantwortlich ist oder nicht: Die jüngste Migration strapaziert die Sozialsysteme. Ein Großteil der finanziellen Lasten entfällt auf die Kommunen, weshalb der Deutsche Städtetag bereits Alarm schlägt.“

Immer dieser neckische Seitenhieb auf die „schlechte Integrationspolitik“, als ob Integration eine Einbahnstraße wäre, die ausschließlich vom Gastgeber zu befahren sei. Wer hier leben will muss sich auch hier einfügen wollen. Wollen. Alles klar?
Und nein, nicht nur die jüngste Migration belastet die Sozialsysteme, denn auch eine erkleckliche Anzahl der Passdeutschen, die im Sozialsystem leben, haben Migrationshintergrund. Das Sozialsystem ist schon die längste Zeit prall gefüllt mit kultureller Bereicherung. Deutsche sollen bis 73 arbeiten gehen, wenn es nach den Vorstößen der Obertanen geht, damit ihre multikulturellen Dunkellandverbunter seit zarten Jugendjahren bis zum hohen Alter wohl versorgt sind, auch ohne eine Sekunde für ihr Wohlleben gearbeitet zu haben.

Besonders putzig das System des deutschen Föderalismus. Königin Angela lässt per Dekret die Grenzen schleifen und alle Menschen einreisen, die nur schnell genug ihren Pass wegwerfen und „Asüül“ stammeln können. Dann drückt sie die Humangeschenke den Ländern und Kommunen aufs Auge, und die müssen dann sehen, wie sie damit klar kommen. Der Bund schafft an, das Land nimmt auf und die Gemeinde blecht. Ohne Chance, sich der Kostenstellen wieder zu entledigen. Das überträgt man wieder an die Länder, damit sich alle irgendwie gegenseitig aneinander abputzen können, koste es den Steuerzahler was es den Politiker wolle.

Die tatsächlichen finanziellen Belastungen gehen aber darüber hinaus. Denn sie umfassen unter anderem auch Ausgaben für Unterkünfte und Schulungsmaßnahmen. Das Münchner Ifo-Institut beziffert die direkten Mehrausgaben der Krise für Deutschland allein in diesem Jahr auf 20 bis 25 Milliarden Euro, und das ist noch nicht alles. „Die langfristigen Kosten hängen sehr stark davon ab, wie gut oder schlecht uns die Integration gelingt“, sagt Ifo-Wissenschaftler Poutvaara.“

Und wieder: nicht uns muss die Integration gelingen, sondern denen.

Prinzipiell können Migranten eine Volkswirtschaft durch ihre Arbeitskraft und ihr Wissen beleben. Im Falle der Flüchtlinge ist Poutvaara allerdings nicht allzu optimistisch, dass das auf absehbare Zeit der Fall sein wird.“

Bin ich auch nicht. Denn es liegt weder eine erkennbare Motivation zum Einsatz der Arbeitskraft vor noch scheint Wissen ein allzu verbreitetes Gut zu sein. Die Beleben gar nichts außer den Konsum und gelegentlich die Arbeit der Sicherheitsbehörden.

Da sich Flüchtlinge häufig in Städten ballen, drohen die Metropolen zu Armutskrisenherden zu werden.“

Nein, drohen sie nicht zu werden. Sind sie schon.
Ach, da war es wieder: Berlin...

Hauptstadt der Ahnungslosen

von Fragolin

Berlin sammelt ja gerade Punkte, von was es alles Hauptstadt ist. Nach den Kaputtwirtschaftern, den Linksradikalen, den Bereicherern, den Flughafenversagern, den Verbrechern und den Ratten kommen nun die Ahnungslosen hinzu.

Genau 39.465 Menschen leben in Berlin, deren Asylanträge rechtskräftig abgelehnt wurden, die also kein Asyl bekommen.“

Soviel ist dem Innensenator, also dem Innenminister des Stadtstaates, bekannt.
Aber mehr auch nicht.
Wie lange sind die schon ohne Aufenthaltsrecht in Berlin? Keine Ahnung.
Wie viele haben andere Aufenthaltstitel, wie temporären subsidiären Schutz? Keine Ahnung.
Wie viele haben eine Niederlassungserlaubnis bekommen? Keine Ahnung.
Wo leben diese Leute, wovon leben sie, wer kümmert sich um sie? Keine Ahnung.

Eigentlich kann man das nur noch mit Arbeitsverweigerung im Amt umschreiben. Die farge ist doch nur noch, ob diese Arbeitsverweigerung und Ahnungslosigkeit aus reiner Dummheit resultiert, was mich bei einem roten Politiker jetzt nicht wirklich überraschen würde, oder aus Faulheit, was ich ebenso nicht ausschließen möchte, oder doch aus Berechnung, weil es einfach sicherer ist den Ahnungslosen zu spielen als den diffus verängstigten armlängengeschädigten und inzwischen täglich angepisster reagierenden potenziellen Zielscheiben islamischer Fahrschüler, zentralafrikanischer Drogendealer oder nordafrikanischer Antänzer die Wahrheit zu präsentieren.

An anderer Stelle schaut unser Staat sehr genau hin, im Finanzamt zum Beispiel oder bei der Gewerbeaufsicht. Da werden Fristen gesetzt, da werden Drohungen ausgesprochen und Verfahren angestrengt, da werden Konten gesperrt, da wird vollzogen.
Aber im Asylbereich gibt es ein Drunter und Drüber, wie man es sich nicht vorstellen kann.“

Ja, da geht es ja auch gegen die, bei denen man etwas holen kann. Denn die Politik will nur unser Bestes. In ihren Augen: unser Geld! Der Rest ist denen so egal, wie man sich nur vorstellen kann.
Rot-rot-grün eben. Kompetenzfrei, vorlaut und gierig. Nur bei der Einschätzung, ob sie einfach nur dumm sind oder gefährliche Intriganten, kann ich noch keine Entscheidung treffen.

Samstag, 22. April 2017

Nun, weht da vielleicht ein kleines Rüchlein von FAKE-NEWS durch den Raum?

Und zwar von staatlicherseits verbreiteten FAKE-NEWS.

trotz aller Verwirrung, ein paar Dinge sind schon erkennbar
verfasst von nereus, 22.04.2017, 09:23

Hallo Michael!
Ein paar Kleinigkeiten kann man sehr wohl herausfinden. Wenn die Medien oder gar die Staatsanwaltschaft dieses oder jenes melden, kann man das, soweit möglich, auf Plausibilität prüfen.

Das haben ein paar Trader auch getan und meine gemeldete und vermutete Version scheint sich zu bestätigen.

Zunächst hatte sich der Chefredakteur von Godmode-Trader, Daniel Kühn, mit dem Thema befaßt.
Was sofort auffällt - die Zahl von angeblich 15.000 erworbenen Derivaten passt nicht zusammen mit der Angabe, dass "mehrere Zehntausend Euro" aus einem Konsumentenkredit in den Kauf gesteckt wurden (laut Informationen des SPIEGEL 40 TSD EUR). Selbst wenn alle 15.000 Stück auf den teuersten Schein entfielen, kommt man auf eine Summe von max. 10 TSD EUR.
..
Was mich ein wenig irritiert ist, dass das BKA sich aktuell nicht in der Lage sieht mitzuteilen, wie hoch der maximale Gewinn gewesen wäre im Falle eines "Erfolgs" des Anschlags. Das ist wirklich einfach auszurechnen, wenn man alle Abrechnungen vorliegen hat. Man muss dann nur noch das Extrem-Szenario eines Kurssturzes auf 0 EUR unterstellen und kann dann den maximalen Wert der OS und somit auch den maximalen Gesamtgewinn errechnen.

Quelle: https://www.godmode-trader.de/artikel/borussia-dortmund-sind-das-die-optionsscheine-des-attentaeters,5269410
Natürlich wird er dabei in den Kommentaren einerseits unterstützt und andererseits von den „staatlichen Gedankenwächtern“ angefeindet, ein Phänomen, welches man aus vielen Internetblogs und Foren kennt.

Nun hakt ein Kommentar nach ...

(Hier weiterlesen)
Kommentator Nereus ist im Gelben Forum eine Institution für Recherche und Plausibilitätsprüfung bei allem, was nach Fake-News riecht, und insbesondere, wenn es von Seiten der Staatsmafia und ihrer Lügen-/Lücken-Medien kommt.

Die Sache wird spannend, insbesondere im Hinblick auf schönfärberische Vertuschungsversuche im Zusammenhang mit der französischen Präsidentschaftswahl am Sonntag (die sich die Behörden freilich eher rektal applizieren können seit dem Attentat in Paris)






"Extravaganter Humor oder kompletter Realitätsverlust?"

... fragt Metropolico. Mit vollem Recht ...

Wichte

Treffend wie immer charakterisiert Michael Klonovsky den zivilgesellschaftlichen Mut der Kölner. 
Wenn ein paar Nafris ihren Weibern elanvoll an die Wäsche gehen, stehen die braven Kölner mit angelegten Ohren daneben und schauen ergriffen zu. Aber wenn die AfD tagt, rotten sie sich in hellen Haufen zusammen, um gegen die einzige Oppositionspartei dieses Landes zu protestieren.

Was für ein Heldenstadt ist doch unser großes, heiliges Kölln!

Selbstredend macht gerade ihr Kuschen vor echten Kriminellen, gegen deren Import sie nicht protestiert und an die sie Teile ihrer Stadt verloren haben, unsere Engagierten in ihrem zivilgesellschaftlichen Meutenmut erst so richtig scharf; es handelt sich um eine reine Ersatzhandlung von Courage-Simulanten, denen die eigene Feigheit mindestens unterbewusst peinlich ist.

Ginge von der AfD auch nur die geringste Gefahr aus, wir hörten keinen Mucks von diesen Wichten.
(aus: Acta diurna)
Einziges, kleines Manko: warum läßt er den woelkig dahinschwätzenden Oberhirten dieser Stadt dezent aus? Dessen verquast-mehrdeutiges Geschwafel scheint inzwischen sogar dem kreuzbraven Kreuzknappen etwas auf den Senkel zu gehen ...


Endlich!

von Fragolin

Es wurde ja Zeit. Berlin ist endlich allumfassend Hauptstadt. Hauptstadt der Politversager, Hauptstadt der Pleitegeier, Hauptstadt der Flughafenvermurkser, Hauptstadt der aggressiven Linksradikalen, Hauptstadt der Deutschmuslime und nun auch Hauptstadt des Verbrechens, was jetzt aber absolut gar nichts miteinander zu tun hat.

Nach den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg ist Nordrhein-Westfalen der Flächenstaat mit der höchsten Kriminalitätsrate.“

Ha, und was haben alle vier gemeinsam? Ich meine, abgesehen davon, dass sie bereicherte Verbrechenshotspots, Pisaversager, megapleite und komplett heruntergewirtschaftet sind? Genau, alle werden konsequent von Rot-Grün regiert. Eine scheinbar wahrlich erfolgversprechende Konstellation.
Na dann, liebe Deutsche, wählt nur brav den Messias aus (haha) Nordrhein-Westfalen nach Berlin, damit er sich dort mit Katrin Göring-Eckardt und Sarah Wagenknecht zu einem wahrhaft fruchtbaren flotten Dreier vereinigen kann. Damit ganz Deutschland die Kriminalitätsrate und den Pleitepegel Berlins erreicht.
Wir schaffen das!

Nachtrag: Ach ja, Hauptstadt des Mülls und der Ratten ist Berlin inzwischen auch.

Freitag

von Fragolin

Naja, das war ja gestern wieder ein interessanter Tag voller Meldungen, über unsere Lieblingsmigranten, unsere Lieblingsreligion und unsere Lieblingspolitiker.

Eine kleine Zusammenfassung habe ich hier zubereitet.

Und was wurde eigentlich aus ...

... der kleinen Kaia Gerber?

Also aus jenem hübschen, jungen Mädel, das vor etwas über einem Jahr die Gemüter diverser KommentarposterInnen auf diesem Blog erregte? Nun: bezaubernd hübsch wie eh und je, und neben ihren brav absolvierten Schulzeiten durchaus erfolgreich im Model-Business unterwegs.





Also: alles im grünen Bereich! Aus der Kleinen wird schon was ...



P.S.: wer Anfang April in St. Barts urlaubte, und nicht wußte, was für ein hübscher Standhüpfer da im roten Badeanzug unterwegs war: jetzt weiß er's ...