Samstag, 13. Februar 2016

Auf Merkels Sofa


... macht George Clooney Werbung für seinen neuen Film »Heil Erika« (oder so ähnlich) und für die Einwanderungspolitik Merkels. PR ist heutzutage eben alles, denkt sich diese. Oder vielleicht doch nicht. Es spricht sich mehr und mehr herum, daß Merkel durch ihr sinnloses Agieren längst vor einem Abgrund steht. Der sie hoffentlich bald verschlingen wird. Denn sonst kommt ein Werbefuzzi noch auf die Idee, ein posthumes Interview mit dem früheren Großkritiker der FAZkes, zusammenzustricken, in dem dieser zischend und r-rollend erklärrrrt, dassss ohne Einwanderrrrung die Literrrraturrrkrittik irrrreparrrablen Schaden genommen hätte.

Oder so halt.

Aber, wie gesagt: vielleicht treten Merkels Parteifreunde sie ohnehin noch rechtzeitig in die Tonne. Wir würend's ihnen danken ...

Heute vor 250 Jahren

...wurde der britische Ökonom Thomas Robert Malthus geboren. Bis heute ist sein Name eigentlich nur mit seinem sogenannten Bevölkerungsgesetz im Gedächtnis geblieben — und dementsprechend »umstritten« (um ein heute so beliebtes Hüllwort für Unliebsame zu verwenden) ist sein Urheber.

Fraglos ist dieses »Malthus'sche Gesetz«, welches die Möglichkeiten technischen Fortschritts in der Agrarwirtschaft weitaus zu niedrig vorhersagte, durch die faktische Entwicklung der Welt überholt worden — doch läßt sich das auch für die prinzipielle Fragestellung sagen?

Der Mensch hat die Problematik des ungehemmten Bevölkerungswachstums längst erkannt (soweit er nicht, in tribalistischen und muselmanischen Traditionen großgeworden, die nötige Einsicht selbst dazu nicht aufbringt ...), und aus dem Erkennen überscharf die Konsequenzen gezogen, und in der westlichen Welt, aber auch in traditionell kinderreichen Ländern wie China und Indien eine drastische Reduktion der Geburtenraten eingeleitet.

Heute stehen wir vielfach vor dem Problem deutlich zu niedriger Geburtenraten gerade in den (noch) hochentwickelten und geistig führenden Ländern der Welt — und damit genau in jenem Teil der Weltbevölkerung, auf dem die Hoffnung für ein halbwegs friedliches und erfolgreiches Fortschreiten der Menschheit auf dem Weg in die Zukunft beruht.

Vielleicht haben die Kritiker des Thomas Malthus einfach nicht hinreichend lange mit ihrem Verdikt gewartet. Denn wenn die Bevölkerungsentwicklung in der Welt tatsächlich so vonstatten geht, daß die hochentwickelten Völker in (für die jeweils betroffenen Personen in unmittelbarer »Lebensqualität«, oder wenigstens Konsumquantität, an sich ja durchaus nachvollziehbarer!) Geburtenbeschränkung vorangehen, wohingegen die ... ähm, wie sagt man das jetzt politisch korrekt ... weniger hervorragend an der Entwicklung der Menschheit beteiligten Völkerscharen ebenso lustvoll wie hirnlos eine karnickelartige Vermehrung forcieren, dann könnte Thomas Malthus in the long run leider doch rechtbehalten.

Was wir ihm (auf Wolke 7 die Entwicklung seiner Theorien beobachtend) allerdings ebensowenig gönnen wollen, wie uns zumuten ...

Wie es sich entwickelt ...






Freitag, 12. Februar 2016

Heute vor fünfzig Jahren

... starb Wilhelm Röpke, der bedeutende Nationalökonom, Wirtschafts- und Sozialphilosoph. In libertären und radikal-liberalen Kreisen wird er — als einer der geistigen Väter der »Sozialen Marktwirtschaft« — mit Mißtrauen beäugt. Doch wer über den Tellerrand eines lupenreinen Rothbard-AynRand-Hoppe-Libertarismus ein wenig hinauslugt, wird in Röpkes Werken so viele wertvolle Anregungen finden, wie wohl kaum sonstwo!

Ja, keine Frage, er war weltanschaulich konservativer als der etwa gleichaltrige Friedrich August von Hayek — dennoch wage ich zu behaupten, daß der Richtungsstreit in der Mont Pelerin Society zwischen Röpke et al. (dem »deutschen« Flügel, d.h. Anhängern einer sozialen Marktwirtschaft) einerseits, und Hayek et al. (also dem »amerikanischen« Flügel, der eine »adjektivlose« Marktwirtschaft präferierte) durchaus schädlich für beide Seiten war, und für die (alt-)liberale Idee insgesamt sowieso. Die soziale Marktwirtschaft entartete in der Folge (nach dem Tod und sicherlich ohne die Schuld Röpkes!) zu einem konservativ konnotiertem Mittelstands-Staatsinterventionismus — und die »adjektivlose« zu einem »Neoliberalismus« der Börsenjobber, Bankster und Großkonzerne ...

Dabei hat Röpke in durchaus klarsichtiger Weise herausgearbeitet, daß es durchaus auch »Jenseits von Angebot und Nachfrage« (so auch der Titel eines überaus lesenswerten Werkes, 2009 neu aufgelegt ISBN 978-3-86950-036-2) wirtschafts- und gesellschaftspolitische Fragestellungen und Antworten (sic!) gibt, die man nicht einfach mit libertärem Wortgeklingel hinwegeskamottieren kann.

Man mag über die nähere Gestaltung des »dritten Wegs«, wie ihn Röpke bezeichnete — also »eine Wirtschaftsordnung des „ökonomischen Humanismus“« — verschiedener Ansicht sein: aber die in libertären Kreisen gern vorgenommene Verengung auf eine Handvoll Prinzipien erweist sich in der Praxis als viel zu sehr »von des Gedankens Blässe angekränkelt«, als daß sie wirklich überzeugende Grundlage einer allgemeinen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zu sein vermöchte!

Roland Baader (der, hoffentlich, auch für Libertäre halbwegs unbedenklich sein dürfte) hat sich im Jahre 1999 nicht gescheut, aus Anlaß der hundertsten Wiederkehr des Geburtstages von Röpke einen eindrucksvollen Würdigungsartikel zu verfassen, mit dem ich dieses Gedächtnis eines bedeutsamen Ökonomen und Philosophen beschließen möchte:
Zum Gedenken an den 100. Geburtstag von Wilhelm Röpke

Denker der Civitas humana

 
Von Roland Baader, Waghäusel/Deutschland


Am 10. Oktober 1999 jährt sich der Geburtstag des 1966 in Cologny bei Genf verstorbenen Nationalökonomen und Sozialphilosophen Wilhelm Röpke zum hundertsten Mal. Es steht zu fürchten - und vieles deutet darauf hin, dass aus dem Anlass des Gedenkens zugleich auch ein endgültiger Abschied werden könnte.

Gerade das Wertvolle und dauerhaft Gültige ist dem flüchtigen Zeitgeist oft lästiger Ballast, den er bereitwillig abwirft. Das gilt im ausklingenden 20. Jahrhundert, das ein Säkulum des Sozialismus und des Sozialdemokratismus war, besonders für das geistige Erbe jener Figuren, die es gewagt haben, inmitten der vom Fürsorgestaat proletarisierten Massen so etwas wie Grandseigneurs zu bleiben; Grandseigneurs des Geistes, der Bildung, des Herzens, des Charakters, der Haltung und der Sprache. Zu nennen wären beispielhaft Köpfe wie Ludwig von Mises, Elias Canetti, Salvador de Madariaga, Ortega y Gasset, Alexander Rüstow, Romano Guardini, Friedrich A. von Hayek - und eben last but not least Wilhelm Röpke.

Heute, kaum mehr als drei Jahrzehnte nach Röpkes Tod, sagt sein Name, der in den Nachkriegsdekaden Millionen von Menschen weltweit und Hunderttausenden von Bürgern des deutschen Sprachraums ein ehrfurchtgebietender Begriff war, den jüngeren Generationen nichts mehr.

Kein gutes Omen für unseren Weg ins dritte Jahrtausend, wenn wir mit dem Werk des grossen Gelehrten zugleich auf jenen «inneren Kompass» (ein schönes Wort von Eva Röpke) verzichten zu können glauben, der ihn zeitlebens geleitet hat. Ein Kompass, der wie bei kaum einem anderen der grossen Ökonomen auf die abendländischen Werte - zuvorderst die christlichen geeicht war.
(Hier weiterlesen)
»Denker der Civitas humana« — welch treffende Charakterisierung, die sich aus dem gleichlautenden Titel eines weiteren, überaus lesenswerten Werkes ableitet ...

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P.S.: Vor wenigen Tagen konnten wir auf Misesde.org ein Interview lesen, in dem sich ein Prof. H.H. Hoppe zur Äußerung verstieg:
Für jüngere, anderen und neuen Ideen gegenüber noch offener stehende Menschen dagegen ist der Übergang vom Minimalstaatler zum Anarchokapitalisten oft nicht mehr als das Ergebnis einer halben Stunde intensiven, vor-urteilsfreien Nachdenkens.
Wir nehmen zur Kenntnis, daß offenbar auch Mises, Hayek und v.a. Röpke offensichtlich nicht jung, offen und/oder vorurteilslos genug waren, die Einzigrichtigkeit des anarchokapitalistischen Weges zu erkennen. Je nun, wenn er meint ...


Der Schoß

... ist fruchtbar noch, aus dem sie kroch!






Deshalb:

MERKEL
ZURÜCK
TRETEN!

Donnerstag, 11. Februar 2016

Dank em. Prof. »Silvæ«

... gelangte LePenseur zur Kenntnis eines ihm bislang irgendwie entgangenen Meisterwerkes des großen Johann Sebastian:


Warum ist dieses Werk nicht ebenso berühmt geworden wie die Goldberg-Variationen? — die doch landauf, landab gespielt werden (und zu LePenseurs Studienzeiten in den Interpretationen durch Glen Gould gewissermaßen das musikalische Pendant zur Pflichtlektüre des Douglas R. Hofstadter'schen Rätsel-Posh-Wälzers »Gödel-Escher-Bach«, den in Wahrheit doch keiner verstanden hat, darstellten ... naja, der kam, glaublich, doch etwas später, erst nach Ende der Studienzeit, heraus ... anyway ...).

Der Artikel, dem diese musikalische Entdeckung zu verdanken ist: hier. Absolute Leseempfehlung!


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P.S.: dasselbe Werk zum Vergleich in einer Interpretation durch Gustav Leonhardt (Cembalo) hier.

Blogpause (8)



... ganz en vogue!



Ach ja, da gab's doch kürzlich was mit einer Handgranate ...

Am 29. Januar 2016 wurde gegen ein Uhr früh eine scharfe Handgranate auf das Gelände der Flüchtlingsunterkunft im Schwarzwald-Baar-Kreis geworfen.

Der Splint, mit dem solche Sprengkörper gesichert werden, war gezogen. Die Handgranate explodierte aber nicht. Kaum war die erste Meldung dazu über die Nachrichtenticker gelaufen, da liefen Medien und Politiker heiß.

Der DGB rief zu einer Demo gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf. »Wir können nicht warten, bis politische Lösungen ausdiskutiert sind, sondern müssen durch Zivilcourage den fremdenfeindlichen Tätern zeigen, dass wir an der Seite der Flüchtlinge, unserer Mitmenschen, stehen und nicht eine Entsolidarisierung zulassen«, so Anja Lüders, eine DGB-Gewerkschaftssekretärin. Der Vorstand des DGB- Kreisverbands zeigte sich »entsetzt und fassungslos«. Dieser Anschlag zeige deutlich, wie weit sich Rassismus und Gewaltbereitschaft schon hätten verdichten können, um Personen zu solch einer Tat hinzureißen.

Die Realität interessierte offenkundig nicht. Denn ob es sich in Villingen-Schwenningen überhaupt um einen Anschlag mit fremdenfeindlichem Hintergrund handelte, war da völlig unklar. Klar war vielmehr: Ein Sicherheitsmitarbeiter der Flüchtlingsunterkunft hatte die Handgranate neben dem Container für den Sicherheitsdienst gefunden. Und gefährdet wären durch die Explosion der Granate vor allem die Sicherheitsmitarbeiter, nicht aber die auf dem Gelände untergebrachten Flüchtlinge gewesen.

Staatsschutz und Kriminalpolizei teilten schon wenige Stunden nach dem Fund mit, dass voreilige Schlüsse zu einem Anschlag von Rechtsextremisten nicht angebracht seien, weil die Sachlage eine völlig andere sei.

Doch die Polizei wurde zurückgepfiffen. Die Staatsanwaltschaft Konstanz kassierte den Polizeibericht und teilte politisch korrekt mit: »Wir gehen mit Sicherheit von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus
Nun hüllt sich die Konstanzer Staatsanwaltschaft in Schweigen. Der DGB-Kreisverband dürfte mit der Schnappatmung ebenfalls aufgehört haben und übt sich vermutlich in der schwierigen Disziplin des Unterirdischgehens. Und die Lückenpresse wird ihrem Namen voll gerecht, und läßt (und sitzt) die peinliche Sache einfach aus.

Genosse Meiko Haas (danke, Monsieur Klonovsky, für dieses treffliche Anagramm!) hat gesiegt: wo Nachrichten par ordre du moufti hochgekocht, und dann ebenso schnell totgeschwiegen werden können, braucht es keine Zensur mehr. Nur ausreichend feige Arschgeigen in Behörden, Justiz und Medien.

An welchen scheints kein Mangel herrscht in diesem Lande ...

Mittwoch, 10. Februar 2016

»Die Meinung sind wir. Alles andere ist Hass und Ängste.«

Das ist, verdichtet, der deprimierende Befund, den uns Hadmut Danisch in gewohnter Brillanz in seinem Artikel »Die Verlogenheit der Goldenen Kamera« vorlegt.

Da wundert sich die system-mediale Dummschwätzerin Dunja Hayali also, daß ihre Desinformations-Anstalten als Lügenpresse & Co. firmieren? Entweder ist die Frau dümmer als die Polizei erlaubt, oder sie lügt einfach zwanghaft wie gedruckt — bzw. in ihrem Fall: wie moderiert, alias gequasselt!

Kotzstärke 10 auf der nach oben offenen Liebermann-Skala ...

Bror Beckman

... am 10. Februar 1966, also heute vor 150 Jahren, geboren, »... war ein schwedischer Komponist. Beckman wurde 1904 Mitglied der Stockholmer Musikakademie und 1910 Direktor des Konservatoriums. Von 1915 an war er für acht Jahre Inspektor für den Schulmusikunterricht. Er komponierte eine Sinfonie, zwei Sinfonische Dichtungen, eine Sonate für Violine und Klavier, Klavierstücke und Lieder in spätromantischem Stil.«

Das ist so ziemlich alles, was Wikipedia über ihn zu berichten weiß. Die einzige Symphonie gibt's zum Glück auf Youtube zu hören — ein schwungvoll-charmantes, melodiöses Werk:


Muß man es, muß man ihn kennen? Natürlich nicht! Aber schadet es ...?

»Deutsche Bank CDS explodieren«

... titelt »MMNews«:
Die Versicherungsprämien (Credit Default Swaps, CDS) bei Deutscher Bank schossen in den letzten Tagen drastisch in die Höhe. Auch bei der Commerzbank starker Anstieg.

Die Credit Default Swaps (CDS) von Deutscher Bank explodieren in den letzten Tagen regelrecht. Mit einem Stand per heute von 238 Basispunktenn wurde für die Versicherungsprämien ein höherer Stand erreicht als zur Finanzkrise 2009.

Zum Vergleich: Anfang des Jahres standen die DB CDS noch bei rund 100 Basispunkten - macht also ein Anstieg von fast 140% in nur wenigen Wochen. MIt diesem Stand rangiert der deusche Bankenprimus deutlich über der Peergroup und auch deutlich über der Commerzbank mit derzeit 174 Punkten. Fakt ist jedoch auch, dass die CDS bei allen Finanzinstituten in den letzten Wochen anzogen.

(Hier weiterlesen)
Wie war das doch schnell, damals, so 2007/08 ...? Mit dem berühmten, ab-so-lut un-sink-ba-ren Schiff der US-Bankenwelt, wie hieß das doch schnell ... ach ja: Lehman Bros. ...?

Ach ja, das war doch damals exakt dasselbe. Die CDS gingen steil nach oben, und selbstmurmelnd war die Bank bis zuletzt in der Lage, allen ihren Verpflichtungen nachzukommen. Das heißt: bis fast zuletzt. Denn zuletzt war sie bankrott, und die Welt knapp vor einem Totalzusammenbruch ihres Finanzsystems.

Dann wurde gemauschelt und getrickst, wurden Schulden mit frischem Geld aus der hohlen Hand bedient, Statistiken gefälscht und Bilanzen geschönt, daß es nur so a Freud' war!

Und heute stehen wir ...?

Wer da steht, sehe zu, daß er nicht falle.


Notenbankster-Hochmut kommt vor dem Fall.

Dienstag, 9. Februar 2016

Laurentii Rhenanii Wochenschau 5KW2016

2. Die diesjährige praequadragesimale Kostüm- und Saufsaison zeigt nur zu deutlich, wie es um die sog. Narrenfreiheit in der postparlamentarischen GroKokratur bestellt ist. Man ergeht sich im Schunkeln, Schenkelklopfen bei allbackenen Witzen über längst ausgestorbene Spießbürgerfiguren oder die allgefälligen SUV-Supermütter und braven Knüffen in die Seite des Establishments. Die vom angeblichen Mief der traditionellen Sitzungen befreiten Bühnenshows zeigen sich als das,was sie sind: geschichtsvergessene Spießigkeit! Merke: Nicht jede Zeit bekommt ihren Karl Küpper geschenkt!
Von den dreizehn Punkten, die der geschätzte katholisch-blgözesane Blogger Laurentius Rhenanius in der Wochenschau anführt, ist nur der erste ein teils katholisches, teils legitimistisches Insider-Thema. Die anderen Punkte können dafür von jedem kritischen Zeitbeobachter nur mit zustimmendem Kopfschütteln (um's etwas paradox auszudrücken) quittiert werden.

Die Narrensaison scheint inzwischen schon ganzjährig anzudauern ...

Blogpause (7)



Wow! Die Beatles! Da zieht's einem doch glatt die Schuhe aus ...!

Montag, 8. Februar 2016

»Der lächerliche Jihad«

... betitelt sich ein köstlicher Kommentar von Thomas Kramar in der »Presse« vom letzten Sonntag:

Symbolbild Jihad
Symbolbild Jihad / Bild: REUTERS 
Und was ist jetzt mit den versprochenen 72 Jungfrauen, kriegt er sie, oder kriegt er sie nicht?
 (Die Presse

Und was ist jetzt mit den versprochenen 72 Jungfrauen, kriegt er sie, oder kriegt er sie nicht? Diese böse Scherzfrage – den Attentäter betreffend, der sich in einem somalischen Passagierflugzeug selbst in die Luft gesprengt hat – kursiert derzeit wohl nicht nur ein Mal in den sozialen Medien.
Bevor noch jemand fragt, ob Lachen über einen vermutlichen Jihadisten nicht geschmacklos sei oder eine religiöse Minderheit kränken könnte, sei hier behauptet: Ja, man darf sich, soll sich sogar über Dummheit und Gemeinheit lustig machen, auch wenn sie sich auf religiöse Inhalte berufen.
Man darf, man soll es sogar offensiv lächerlich finden, wenn Mörder glauben, sie würden für ihre Verbrechen im Paradies mit ihnen zur Verfügung gestellten Jungfrauen belohnt, denen Schriftgelehrte u. a. volle Brüste und zurückhaltenden Blick attestieren. (Vielleicht bekommt der ungeschickte Möchtegernattentäter jetzt zur Strafe welche zugeteilt, die ihn frech anschauen? Oder warten im Paradies gar, wie alternative Exegeten glauben, nur 72 Weintrauben?)
(Hier weiterlesen)
Auf dem LePenseur-Blog wird schon seit Jahren empfohlen, die Hirnlosigkeit des Muselmanentums durch seine gezielte Verarschung offenzulegen. Es ist schön, zu sehen, daß dieser Denkansatz langsam auch in der Systempresse (zögernd, aber doch) Eingang findet! 

Deshalb geben wir die Hoffnung nicht auf, immer öfter den — rein virtuell, real giert keiner danach! — ausgestreckten Mittelfinger im Allerwertesten jener Steinzeit-Importe stecken zu sehen, wie bspw. so:


oder so:


oder so:


... ja: ganz besonders so! Denn es trifft die Psychopathie dieser Muselmaniacs einfach am besten ...

Sturm verhindert Rosenmontagsumzüge in Deutschland

Weiß die deutsche Regierung und schreiben daher brav auch alle Systemmedien. Wenn nun die Regierung sagen kann:

»Sturm, brich los!«

... dann ist es an der Zeit

zu antworten:

»Volk, steh auf!«

... und tritt deine Verräter,

wohin sie gehören: 

 

IN DIE TONNE!


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P.S.: »DiePresse« hat sicherheitshalber die Kommentarfunktion unter diesem Artikel deaktiviert. Offenbar befürchtete man einen Entrüstungssturm der Leser über die heuchlerisch-feige Verlogenheit unserer Arschgeigen-Politruks ...

Blogpause (6)



Hilfe! Ich glaub, ich krieg von diesem Zeug Pickel im Gesicht ...!
Ach was ... bloß nicht ausdrücken! — weglächeln!!



Sonntag, 7. Februar 2016

Norbert Hofer



... das »freundliche, zivilisierte Gesicht der FPÖ«, wie »DiePresse« offenbar sofort als Besonderheit gegenüber allen anderen FPÖlern herauszustellen sich bemüßigt fühlt (wogegen es in anderen Parteien von freundlichen, zivilisierten Gesichtern nur so wimmelt!), wurde nach der Bekanntgabe seiner Bundespräsidentschafts-Kandidatur in einem ausführlichen Interview befragt:
Warum sind Sie eigentlich in der FPÖ?
Norbert Hofer: Mein Vater war Direktor eines mittelständischen Unternehmens und hatte die Gelegenheit, in der Mittagspause immer nach Hause zu kommen. Und da haben wir immer das „Mittagsjournal“ gehört. Da entstand im Lauf der Jahre Interesse für Politik. Als junger Mann wollte ich dann auch politisch etwas machen. Und habe mich bei der FPÖ gemeldet.
Warum bei der FPÖ?
Ich komme aus einem ÖVP-Haus. Mein Vater war ÖVP-Gemeinderat. Mein Großvater war Christdemokrat in der NS-Zeit – war nicht lustig. Aber mein Vater hat oft gesagt: Meine Partei hat sich so verändert.
 Inwiefern verändert?
Für meinen Vater war die ÖVP immer eine Unternehmerpartei – und auch christlich-sozial. Und dann sieht man, dass die KMU nicht die Unterstützung bekommen, die notwendig ist. Diese Diskussionen gab es jeden Tag bei uns zu Hause. Und das prägt. Und dann war für mich die Entscheidung: Welche Partei passt am besten zu mir?
 Welche Rolle hat Jörg Haider hier gespielt?
Jörg Haider hat bei jedem, der damals politisch aktiv geworden ist, eine Rolle gespielt. Weil er einfach Dinge gesagt hat, die vorher niemand gesagt hat. Das war natürlich eine Motivation. Aber ich sage heute noch immer allen: Leute, schaut euch die Parteiprogramme an! Man kann immer begeistert von einer Person sein. Aber die Person geht vielleicht wieder. Als Haider gegangen ist, bin ich geblieben.
 Warum?
Weil mir die Linie wichtiger war als die Person.
Insgesamt ein Interview, das trotz der Verbindlichkeit, die zu Hofers Wesen gehört, recht klar zu den Fragen Stellung nimmt und nicht bloß Sprechblasen absondert. Man weiß nach diesen Antworten doch recht zuverlässig, welche Meinungen und Werte Hofer vertritt — und das ist angesichts der (zwar meist bloß theoretisch) weitreichenden Befugnisse eines österreichischen Bundespräsidenten (der deutlich mehr Kompetenzen hat als bspw. der deutsche) doch durchaus wichtig.

Hofer hat mit dem Interview sicherlich bei einer Reihe von Bürgerlichen, die schon auf »Griss-Kurs« waren (oder gar überlegten, ob sie als »Protestzeichen« den Grünen van der Bellen wählen sollten), einen guten Eindruck hinterlassen. 

Der Wahlausgang bleibt daher — eigentlich erstmals in der Geschichte der Zweiten Republik — völlig offen, da die Frage, welche beiden Kandidaten die höchste Stimmenzahl erzielen und damit in die Stichwahl ziehen, seriös derzeit nicht beantwortbar ist.

Hundsdorfer (SPÖ) und Khol (ÖVP) haben jedenfalls einen schweren Stand: sie werden vermutlich nur von den jeweiligen »Hard-Core-Wählern« der Partei gewählt werden. Van der Bellen wird weit ins »etabliert«-sozialistische Lager (Lehrer, NGO-Fuzzis und sonstige Staatsschmarotzer) grasen, und wohl auch in »linksbürgerliche« Kreise vordringen. Griss wird v.a. von Nichtwählern und frustrierten ÖVPlern (das inkludiert auch das pinke Trüppchen) profitieren.

Mit Hofer hat die FPÖ jedoch einen insofern geschickten Schachzug getan, als er — anders als z.B. eine Kandidatur von Ursula Stenzel —nicht als Kampfansage an die ÖVP gewertet wird: und wenn in Österreich sich etwas ändern soll, dann wird die FPÖ die ÖVP in Zukunft dringend brauchen (und umgekehrt)! Denn mit roten Funktionärsapparatschiks kann man den in den Dreck gefahrenen Karren ebensowenig herausziehen, wie mit grünen und pinken Gutmenschlichkeits-Spinnern!


Heute vor 115 Jahren

... wurde der Graphiker und Karikaturist Hans Kossatz geboren, von dem u.a. dieses Wahlplakat aus der Adenauer-Zeit stammt:


Man mag über die altmodische Art der Wahlpropaganda schmunzeln, doch Hand auf's Herz: waren die Knittelverse nicht hundertmal aussagekräftiger als die heute üblichen Zero-Content-Sätzchen? à la


Allein der Niedergang der Wahlwerbung beweist die Infantilisierung unseres politischen Systems ... doch zurück zu Hans Kossatz:
 
Sein  bekannteste Schöpfung war sicher der Dackel Willi, der die Leser jahrelang als Comic-Strip zum Schmunzeln brachte, daneben war er auch erfolgreich als Buchillustrator tätig.

Samstag, 6. Februar 2016

Einfach ... Klonovsky

Späterer 5. Februar 2016

Neues geflügeltes Wort: Wir wollen keine schlafenden Araber wecken.
(Hier weiter)

Blogpause (5)


Die Kleine läßt sich nicht verschaukeln ...