Samstag, 26. September 2020

Fußnoten zum Samstag

von Fragolin

 

Das schariakonforme Schächten von Ehebrechern zur Rettung der persönlichen Ehre nennt sich jetzt „Eifersuchtsdrama“.

Eine Islamisierung findet nicht statt.


***


In einem Kaff in NRW blitzte ein einheimisches Ehepaar mit der Klage ab, sie würde sich durch den laut in ihr Haus schallenden Muezzin-Ruf religiös genötigt fühlen. Der Muezzin darf weiterhin verkünden, dass es nur einen wahren Gott gibt der alle Ungläubigen niederwerfen wird.

Eine Islamisierung findet nicht statt.


***


In einem anderen Kaff im grünen Vorzeigeland Baden-Württemberg demonstrierte ein „Hochzeitskorso“ aus Nobelkarossen die Landnahme durch das Erzwingen der Vorfahrt durch Schusswaffengebrauch. Schuld sind alte weiße Männer, denn ohne die hätten die betreffenden Söhne anatolischer Rechtgläubiger statt Nobelkarossen und Schusswaffen nur Esel und Krummsäbel und keine Vorstellung davon, was der Begriff „Vorfahrt“ überhaupt meint.

Eine Islamisierung findet nicht statt.


***


Ihr seid die Zukunft dieser Stadt. Darum habt Ihr es verdient, mit daran zu arbeiten, wie diese Stadt gestaltet werden soll. Das möchte ich mit Euch gemeinsam machen, wenn es um Themen wie den Muezzin-Ruf, wie zum Beispiel Frauenschwimmen, sportliche Teilhabe oder auch preisgünstiges Wohnen geht.“

Also wendet sich ein knallroter Bürgermeisterkandidat um Stimmen flehend an die muselmanische Jugend in seinem Kaff.

Eine Islamisierung findet nicht statt.


Freitag, 25. September 2020

Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

 

Die EU präsentiert stolz ihre neuen Pläne für „sichere Transferrouten“ Einwandernder, deren sofortige Personenfreizügigkeit in ganz Europa und schnellste Anerkennung ihres Bleiberechtes. Der sich immer wieder als linksextremes Propagandablatt entpuppende „Standard“ betitelt diesen Migrationspakt 2.0:

EU-Kommission schlägt Asylverschärfungen vor“.

Dass bezahlte Schreibhuren dem Pöbel Sand in die Augen streuen ist ja nichts Neues, ist ja immerhin ihre Aufgabe, aber mit dieser Umdeutung haben sie das Kunststück vollbracht, ganze Viertausender in das Gesicht ihrer Leser zu wuchten.

Immer wenn man denkt, verlogener geht es nicht mehr, kommen von irgendwo „Falter“ und „Standard“ daher...


***


Dazu mal wieder was aus der Mottenkiste gegrabbelt, fast genau vier Jahre alt, aber irgendwie zeitlos:


Wer in seinem "Gastland", in dem er auf Kosten der Gesellschaft "Schutz sucht" und sich verwöhnen lässt, kriminell wird, egal ob groß oder klein, oder sich sicht- und hörbar gegen diesen Staat und seine Gesellschaft deklariert, der hat ausnahmslos sofort jedes Recht auf Anwesenheit, Schutz und Versorgung verloren. Wenn ich mich vor Angreifern hinter einem Stärkeren verstecke, ist es eben keine gute Strategie, diesem in den Hintern zu kneifen. Nein, sofortige erkennungsdienstliche Erfassung (Fingerabdruck und DNA) und Abschiebung auf Lebenszeit. Wohin? Kann uns komplett egal sein, ist nicht mehr unser Problem.

Bei allem Gesudere über unsere völkerrechtlichen Pflichten wird gerne über ein völkerrechtliches Recht vergessen, nämlich dass wir keinerlei Verpflichtung haben, jemanden als Gast in unseren Grenzen zu dulden, der uns Schaden zufügt oder uns hasst. Egal ob der behauptet, irgendwo verfolgt zu werden. Das ist nicht unser Problem. Wir besitzen die Güte und übernehmen es sogar als Verpflichtung, Hilfesuchenden zu helfen. Wir haben aber nicht die Verpflichtung, dafür Kriminalität, Betrug, Hass und Terror in unsere Gesellschaft tragen zu lassen und unser Haupt demütig vor jedem aggressiven Rotzlöffel zu beugen.

Wir sind nicht einmal verpflichtet, den Islam zu akzeptieren.

Mir graust nur vor dem Tag, an dem die Menschen die Handlungsunwilligkeit von Staat und Behörden als Aufforderung betrachten, das Recht gewissermaßen basisdemokratisch und faktenbasiert zurück in den Staat zu bringen. Dann wird es zu spät sein für feinsinnige Diskussionen über das Zusammenleben mit alternativlos Unkritisierbaren.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Politik überhaupt schon begriffen hat, wie explosiv das Fass ist, das sie uns da unter den Hintern geschoben hat.



Donnerstag, 24. September 2020

Das war's dann ...

 


 

 

 

 

Lesbos

 
Zum Unterberger-Artikel »Die Lehre von Lesbos« erscheint folgender


Gastkommentar
von Selbstdenker
 
 
Lesbos liefert gute Anschauungsbeispiele betreffend Methoden und Akteure:

– Der gelegte Brand im Flüchtlingslager war ein Testlauf.

– Medien versuchen über emotionsgeladene Bilder einen Narrativ zu verbreiten und einzuzementieren, bevor die Fakten nach und nach eintrudeln; es ist eine Art Konditionierung wie beim Pawlowscher Hund.

– Selbst vermeintlich konservative Teile von CDU/CSU hängen and der kurzen Leine von Merkel.

– Deutschland zahlt, weil es anschaffen will (“wer zahlt schafft an”) …

– … und bestimmt dabei auch über Länder, wie Österreich, die selbst Nettozahler sind.

– Die üblichen Verdächtigen (“Medienschaffende”, “Künstler”, “Experten”, Kirchenvertreter, etc.) versuchen nicht nur die Öffentlichkeit zu manipulieren, sondern auch den Entscheidern (hier: BK Kurz) ein Zerrbild der öffentlichen Meinung zu vermitteln.

– Es geht diesen üblichen Verdächtigen nicht um die Lösung eines Problems, sondern um die Ausweitung ihres Einflusses auf Kosten anderer hinter vermeintlicher Moralität.

– Prinzipien (hier: christliche Prinzipien) werden pervertiert und gegen jenen verwendet, die sich über diese Prinzipen definieren.

 

(Dieser Kommentar erschien zuerst bei OrtnerOnline



Eine kleine Gutentagsgeschichte zum Donnerstag

von Fragolin

 

Wochenlang lungerte ein Obdachloser auf der Straße vor meinem Anwesen herum und schlich sich jeden Tag näher heran. Irgendwann stand eine rastabezopfte Demonstrantin neben ihm und hielt ein Pappschild hoch, auf dem die Forderung stand, ich solle den Ärmsten doch gefälligst in mein Haus aufnehmen, das wäre groß genug und ich hätte auch genug zu essen, um ihn mitzuversorgen. Und ich hätte ja auch schon einen Koch, einen Gärtner und ein Zimmermädchen von der Straße aufgenommen, da wäre es ja eine Schande, wenn ich den Ärmsten der Armen nicht auch aufnehmen würde.
 
Ich war nicht bereit, ihn aufzunehmen, da ich diese Forderung für überzogen hielt, bot ihm aber an, ihm jeden Tag etwas zu Essen zu geben. Von dem Moment an campierte er in meiner Einfahrt. Innerhalb weniger Tage kamen etliche seiner Kollegen und gesellten sich zu ihm, sodass mein Koch schon bald jeden Tag extra für diese Versammlung kochen musste.
 
In einem unbewachten Moment schlüpften die inzwischen von mir auch mit frischer Kleidung versorgten Camper durch das Tor und setzten sich auf meinen Rasen. Vor dem Tor versammelten sich derweil die Anhänger der Rastabezopften und schrien unter erwachendem medialen Interesse, ich solle doch endlich dafür sorgen, diese Menschen alle in mein Haus aufzunehmen, mein Zögern wäre eine Schande und würde meine Menschenfeindlichkeit demonstrieren. Meine Gegenfrage, warum sie niemanden von den Gestalten auf meinem Rasen mitnehmen und versorgen, erfolgte bestialisches Wutgeheul und die Drohung, mein Haus anzuzünden.
 
Da mir die Obdachlosen immer noch irgendwie leid taten, obwohl sie offensichtlich von denen, die mich hassen, instrumentalisiert wurden, um mich medial anzugreifen, ließ ich ihnen ein Zeltlager in meinem Vorgarten errichten, stellte ihnen ein Dixi-Klo dazu und eine Campingdusche und nahm einen Angestellten auf, der sich nur um die Versorgung dieses Zeltlagers kümmern sollte.
 
Doch egal, wie viele Zelte ich aufstellen und wie weit ich die Wasserleitung legen ließ, jeden Tag kletterten mehr und mehr über meinen Zaun und zogen in das Zeltlager ein.
 
Als ich eine Security einstellen wollte, die meine Grundstücksgrenzen besser schützt, würde diese mit Wutgebrüll und Steinewürfen verjagt und die Medien schrieben, ich würde mein Anwesen in eine unmenschliche Festung verwandeln und meine wahre Fratze als widerlicher Menschenhasser offenbaren, dem es egal wäre, wenn an seinem Gartenzaun Menschen erschossen würden oder Kinder verhungerten. Meine Entgegnung, ich würde niemanden erschießen lassen und nachweislich wohl niemanden verhungern, denn ich belieferte das Zeltlager inzwischen mit mehreren Gerichten, um niemanden zur Ernährung mit seinen religiösen Gefühlen widersprechenden Nahrungsmitteln zu zwingen, wurde in den Medien als billige Ausrede eines reichen Egoisten verrissen, dessen menschenfeindliche und rassistische Fratze täglich immer deutlicher zum Vorschein käme.
 
Während in einer Sondersendung die Frage diskutiert wurde, wie man mich per Gesetz und mit Staatsgewalt dazu zwingen könnte, endlich mein Haus zu öffnen und den Bewohnern des Zeltlagers einen Rechtsanspruch auf mein Eigentum zu schaffen, fackelten vom täglich lauter werdenden Geschrei der Rastazopfigen und ihrer Mitdemonstranten aufgepeitschte Terroristen mein Auto ab und schickten mir Drohbriefe, sie wüssten, wo meine Faschistenkinder in die Schule gehen und ich solle nur gut aufpassen, dass ihnen kein Unfall passiert, denn das könne bei Nazischweinen schon mal vorkommen.
 
Die folgende Anzeige bei der Polizei wurde mit der lakonischen Bemerkung, ich solle mir keine Hoffnung auf Aufklärung machen und bräuchte ja nur mehr Menschlichkeit zeigen, dann wäre das Problem erledigt, abgetan.
 
Letzte Woche wurde das Zimmermädchen, von ihrem freien Tag heimkommend, bei dem Versuch, an dem Zeltlager vorbeizugehen, von einer dort lungernden Gruppe junger Männer in die Büsche gezerrt und vergewaltigt. Sie bat mich unter Tränen, nichts davon zu erzählen, denn die Demonstranten hätten sie eh schon als rechtsextreme Nazischlampe niedergebrüllt, weil sie über Belästigungen gesprochen habe.
 
Ich forderte daraufhin von den Insassen des Zeltlagers, das inzwischen mein Haus fast umschloss und aus dem täglich Gebrüll mit der Forderung, sie endlich ins Haus zu lassen, ertönte und Steine gegen meine mittlerweile panzerverglasten (ein weiterer Beweis meiner Unmenschlichkeit) Fenster fliogen, sich zu benehmen, sonst müsse ich sie alle von meinem Grundstück schaffen lassen.
 
Die folgende Demonstration gegen Polizeigewalt und mich als widerlichen, alle Obdachlosen unter Generalverdacht stellenden, faschistischen Menschenfeind und herrenmenschlichem Nazidenken Verhafteten füllte die gesamte Straße und endete erst, als die Polizeikette sich entschuldigend niederkniete und den Demonstranten einen heiligen Schwur leistete, niemals einen Finger gegen die Anwohner des Zeltlagers zu rühren, das inzwischen mein Haus umschloss. 
 
Inzwischen lagerten dort so viele Menschen, dass allein deren Versorgung nicht nur meine Küche sondern auch meine finanziellen Möglichkeiten überforderte. Die Demonstranten vor meinem Anwesen schleppten fast jeden Tag irgend jemand Obdachlosen von irgendwo auf dieser Welt an und schoben ihn durch die inzwischen in meinen Gartenzaun geschnittenen Löcher. Die Medien hatten auf der anderen Straßenseite ein Studio aufgebaut und berichteten permanent von den menschenunwürdigen Zuständen in dem angeblichen KZ, das in meinem Garten stand, obwohl es doch ganz Un-KZ-like jedem frei stand, dieses jederzeit unbehelligt zu verlassen (was als weiterer Beweis meines menschenfeindlichen Zynismus angesehen wurde) von dem Müll und Dreck, den die Anwohner selbst produzierten und nicht wegräumten und meiner hässlichen Fratze als widerlicher Menschenfeind.
 
Gestern dann eskalierte es vollkommen. Unter Geschrei und Gesängen zündeten sie das vorher auf wundersame Weise in die restlichen leeren Plätze des Parks evakuierte Zeltlager an und tanzten zwischen den brennenden Zelten. Die Medien überschlugen sich in der Berichterstattung über meine Schande, mit meiner faschistischen Abschottung und Menschenfeindlichkeit die Ärmsten zu solchen Verzweiflungstaten zu treiben und massenhaft Tote zu provozieren. Die anrückende Feuerwehr wurde von den Demonstranten blockiert und mein Koch, der löschen helfen wollte, von einem Pflasterstein ins Koma befördert.
 
Nach einer Sondersendung, die sich mit dem Thema befasste, wie man mich endlich dazu zwingen könnte, meine menschenverachtende rassistische Verweigerung, alle Ärmsten dieser Welt in mein Haus aufzunehmen, zu verköstigen und mit Wohlstand zu versorgen, bekam ich die Nachricht, dass meine Faschistenkinder von der der Toleranz und Haltung verpflichteten Schule gefeuert wurden und gezwungen, mit einem Pappschild „Ich bin ein weißer Nazi“ vor dem Schultor zu knien und die Welt um Entschuldigung für ihre Erbschuld zu bitten.
 
Ich habe aufgegeben.
 
Nachdem in der Nacht marodierende Horden die letzten Reste des Zeltlagers niedergebrannt hatten und eine rußverschmierte alte Oma ihr angeblich durch meine Schuld leidendes Enkelkind kreischend in die begierig die Szenerie aufnehmenden Kameras hielt, bin ich durch die Hintertür geflohen. Inzwischen haben die Demonstranten das Tor aufgebrochen und mein Haus zur Plünderung freigegeben. Ich weiß nicht, was aus dem Koch und dem Dienstmädchen geworden ist. Für die interessiert sich keiner. Nur dass man in meinem Haus nichts finden konnte, das die Plünderer interessierte, was ein weiterer Beweis meiner Widerlichkeit wäre, denn die Tatsache, dass ich die längste Zeit pleite bin durch meinen verzweifelten Kampf gegen die Vernichtung meines Rufes und meines Anwesens, interessiert auch niemanden und wird deshalb gern verschwiegen.
 
Ich habe meine Kinder abgeholt und wir haben uns von deren verbliebenen Taschengeld ein altes Zelt gekauft. Mit dem campieren wir jetzt unter neuer Identität in der Einfahrt des reichen Vaters der rastabezopften Anführerin der Demonstranten, der selbst noch nirgends durch besondere Nächstenliebe aufgefallen ist. Mein ehemaliger Gärtner hat sich bereit erklärt, als Demonstrant mit einem Pappschild zu fungieren. Jetzt warten wir nur noch, dass ein Medienvertreter vorbeikommt, dann kann die Show beginnen.
 
 

Mittwoch, 23. September 2020

Alexander Arutjunjan

... wurde heute vor hundert Jahren, am 23. September 1920, in Eriwan, Armenien, geboren. Einer der vielen vergessenen, weil eindeutig zu wenig »modernen« Komponisten. Daß man seine Werke mit Freude und Genuß anhören kann (was wohl von den meisten um diese Zeit und später geborenen Komponisten nicht ernstlich behauptet werden kann), zählt im geschmäcklerischen Elfenbeiturm der Gralshüter der seriellen und sonstwie mißtönenden Musik nicht. Als kleine Erinnerung an diesen (sogar für die Wikipedia der »... nach Chatschaturjan bedeutendste armenische Komponist«) seine mitreißende, melodiöse Symphonie in c-moll für großes Orchester aus dem Jahre 1957 (revidiert im Jahr 1980):

 



Warum jetzt nicht gleich wieder einen Lockdown wagen ...?

 Ei, warum? Ei, darum:

Es gibt keine historischen Beobachtungen oder wissenschaftlichen Studien, die für eine Quarantäne von möglicherweise infizierten Personengruppen über einen längeren Zeit-raum sprechen, um die Ausbreitung der Influenza zu verlangsamen. Eine Arbeitsgruppe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kam nach Durchsicht der Literatur und unter Berücksichtigung zeitgenössischer internationaler Erfahrungen, zu dem Schluss, dass „erzwungene Isolation und Quarantäne unwirksam und unpraktisch sind“. Trotz dieser Expertenempfehlung wird die obligatorische Quarantäne in großem Maßstab von einigen Behörden und Regierungsbeamten weiterhin als Option in Betracht gezogen.

Das Interesse an Quarantäne spiegelt die Ansichten und Bedingungen wider, die vor mehr als 50 Jahren vorherrschten, als viel weniger über die Epidemiologie von Infektions-krankheiten bekannt war, und als es in einer weniger dicht besiedelten Welt weit weniger internationale und nationale Reisen gab. Es ist schwierig, Umstände im letzten halben Jahrhundert zu identifizieren, unter denen Quarantäne in großem Maßstab effektiv zur Bekämpfung von Krankheiten eingesetzt wurde. Die negativen Folgen einer großflächigen Quarantäne sind so extrem (erzwungene Eingrenzung kranker Menschen; vollständige Einschränkung der Bewegung großer Bevölkerungsgruppen; Schwierigkeiten bei der Beschaffung kritischer Vorräte, Medikamente und Lebensmittel für Menschen innerhalb der Quarantänezone), dass diese Kontermaßnahme aus ernsthaften Überlegungen aus-geschlossen werden sollte.

(Thomas V. Inglesby/Jennifer B. Nuzzo/Tara O’Toole/D.A. Henderson: „Disease Mitigation Measures in the Control of Pandemic Influenza“, in: Biosecurity and Bioterrorism)


»Wenn wir jetzt nicht handeln, haben wir die Zukunft von Generationen bewusst verspielt.«

 
Mit diesem lapidaren Satz schließt ein Artikel des ehemaligen Vizepräsidenten der Niederländischen Handelskammer in Österreich, Dr. Norbert van Handel, mit dem Titel: »Von der Hysterie zum Polizeistaat«:
Dass – vorsichtig ausgedrückt – die Gefährlichkeit von Corona von verschiedenen Gruppen von Wissenschaftlern verschieden beurteilt wird, weiß inzwischen jeder. 
 
So führte etwa der Präsident der oberösterreichischen Ärztekammer kürzlich aus, dass die Infektion mit Corona keine Krankheit sei. 
  • So forderten tausende Ärzte und Angehörige des Gesundheitsbereiches in Belgien ihre Regierung auf, die Corona Maßnahmen unverzüglich einzu-stellen, da sie unverhältnismäßig seien und mehr Schaden verursachten, als sie Gutes täten. 
  •  So ist die Sterblichkeit der mit Corona Infizierten kaum höher als die übliche Todesrate in Normalzeiten. 
Nun, auf der anderen Seite stehen die von der Regierung beschäftigten Experten, die meinen, dass Corona gefährlicher als fast alle anderen bekannten Krankheiten wäre. Sämtliche Maßnahmen, auch die, die den Staat und seine Wirtschaft zerstören, wären gerechtfertigt. 
 
Wir können aus medizinischer Sicht nicht entscheiden was richtig ist. Was wir aber fordern müssen, ist ein öffentlicher Dialog zwischen beiden Wissenschaftlergruppen, der so transparent als möglich und selbst den letzten Staatsbürger erfassend, klar macht, was wirklich Sache ist. 
 
Derzeit entspricht die Vorgangsweise, etwa des völlig überforderten österreichischen Gesundheitsministers, der geheimen Kabinettspolitik eines Metternich, mit dem Unter-schied, dass bei Metternich hochqualifizierte politische Persönlichkeiten wirkten, während Anschober Damen und Herren zu konsultieren pflegt, von denen niemand, außer ihm, vorher je etwas gehört hat. 
 
Bedauerlicherweise stellt sich der Bundeskanzler hinter seinen ständig rechtswidrige Verordnungen und Erlässe produzierenden Minister, wohl weniger weil er mit dessen politischen Tätigkeit so einverstanden ist, als mehr weil dessen Popularität die Umfragewerte des Kanzlers zu gefährden beginnt.
(Hier weiterlesen)
Dem Befund ist wenig hinzuzufügen außer der alte Satz, daß, wer in einer Demokratie schläft, gewärtig sein muß, in einer Diktatur aufzuwachen! Wenn wir also nicht jetzt zu Protestmaßnahmen und zivilem Ungehorsam greifen, werden wir später keine Möglichkeit haben. Auch die Freiheit der Russen wurde nicht unter der Herrschaft Stalins und seiner Nachfolger verspielt, sondern im Winter 1917/18. 

Sobald das Regime der linken Dirigisten und Ökommunisten unter den Vorwänden von »Gesundheit« und »Klimaschutz« einmal etabliert ist, ist es faktisch erst durch den zwar notwendig eintretenden, aber erst nach längerer Zeit erfolgenden wirtschaftlichen Totalzusammenbruch zu beseitigen. 
 
Was freilich — wie am Beispiel der Sowjetunion vorexerziert — eine u.U. jahrzehntelange Knechtung unseres Volkes bringen kann. Jetzt gilt daher für die machtgeilen grünen Scharlatane und ihre türkisen Genossen, die sich heute stolz als deren Raubtierbändiger gerieren, und doch bloß nützliche Idioten und Steigbügelhalter sind:

Ecrasez l’infâmes!


Fußnoten zum Mittwoch

 von Fragolin

 

Die Chinesen toben über den TikTok-Deal in Amerika.

"Wenn dieser durch US-Manipulationen vorangetriebene Umbau von Tiktok Schule macht, wird jedes erfolgreiche chinesische Unternehmen, sobald es sein Geschäft auf die USA ausdehnt und wettbewerbsfähig wird, von den USA ins Visier genommen", hieß es. Durch "Tricks und Zwang" werde es dann in eine amerikanisch kontrollierte Firma verwandelt.“

Was für ein Treppenwitz.

Die Chinesen lassen kein einziges ausländisches Unternehmen in ihr Reich, außer es löst sich in einem Joint-Venture mit einem chinesischen Unternehmen auf, das zwangsweise mindestens 51% halten muss. Kein Unternehmen darf ohne direkte staatliche Kontrolle in China auch nur ein Büro aufmachen. Und die, ausgerechnet die, plustern sich auf, wenn die Amerikaner ihnen in den USA in die Suppe spucken?

Was für eine köstliche Show!


***


Das Anschober-Ermächtigungsgesetz, das mit schwammigen und definitionsfreien Bestimmungen nicht nur Grundrechtseingriffe ohne parlamentarische Beschlüsse ermöglicht sondern auch am Parlament vorbei durch die Regierung verlängert werden kann, wird nun wohl doch mit den Stimmen der SPÖ ohne irgendwo anzustreifen durch den Nationalrat gewunken. Es hat sich also gelohnt, den roten Vorfeldorganisationen durch milliardenschwere „Bildungsoffensiven“ Berge an Steuergeld in den Rachen zu schaufeln. So geht das am Nordbalkan.



Dienstag, 22. September 2020

Falls es jemand noch nicht gesehen hat

 
... hier das Video des Corona-Quartetts bei ServusTV am Sonntag:





Fußnoten zum Dienstag

 von Fragolin

 

Wer noch Zweifel hatte, dass es beim Zwang zum Tragen der Maske um ein Konformitätsabzeichen geht, das zum Ausfiltern von Kritikern und Dissidenten dienen soll, dem kann hier geholfen werden.

Von China lernen heißt diktatorisch herrschen lernen.


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Ein Nasenspray, das Coronaviren abtöten soll und in Minutenschnelle wirkt, wurde von Innsbrucker Forschern entwickelt. Seine Zutaten sind bereits als pharmazeutische Wirkstoffe und für Lebensmittelergänzungsmittel zugelassen und daher als nebenwirkungsfrei bekannt. Trotzdem wird selbst mit tiefstem Optimismus mit einer Zulassungszeit von mindestens zwei Jahren gerechnet.

Nur ein Gentechnikexperiment am Menschen, ein vollkommen neuartig wirkendes Medikament, kann im Eilverfahren innerhalb weniger Monate durchgepeitscht werden. Nicht darüber nachdenken!


***


Der „Haltungsjournalismus“ der Wahrheitspresse ist in guter Stürmer-Tradition dem volkserzieherischen „Anleitungsjournalismus“ gewichen. Und so veröffentlicht die Relotiuspresse eine „Anleitung für Angehörige“, wie sie mit „Verschwörungsgläubigen“ umgehen sollen.

Ich erwarte in Kürze auch die Veröffentlichung der behördlichen Stellen, bei denen man diese Fälle, sollte sich der Umgang trotz Anleitung schwierig gestalten, gemeldet werden können. Und wo man Fotos zum Abgleich der Daten mit der oben erwähnten Gesichtserkennungs-Software hinschicken kann, denn wer weiß, vielleicht ist der Verschwörungskranke ja bereits amtsbekannter Maskenverweigerer?

Es lebe die Corona-Diktatur.


***


Nach heutigem Satireverständnis hätte Eulenspiegel die Gegner des Fürsten lächerlich gemacht und dessen Politik gepriesen.


Montag, 21. September 2020

Sagt mir, wo die Toten sind, wo sind sie geblieben?

... oder so ähnlich sang einst Marlene Dietrich, und später (zu meiner Zeit, und das sogar auf Deutsch) Joan Baez.

 

Todesfälle in Deutschland

2016 2017 2018 2019 2020
Januar 81.742 96.033 84.973 84.791 85.351
Februar 76.619 90.649 85.799 80.824 79.879
Marz 83.663 82.934 107.104 86.493 87.288
April 75.315 73.204 79.539 77.157 83.605
Mai 74.525 75.863 74.648 75.451 75.483
Juni 69.186 69.644 69.328 73.195 71.488
Gesamt 461.050 488.327 501.391 477.911 483.094

Einwohner in Mio. 82.522 82.792 83.019 83.167 83.170
Sterberate 0,56% 0,59% 0,60% 0,57% 0,58%
Höchstwerte rot
Quelle: Statistisches Bundesamt

* * *

 

... wann wird man je versteh'n?

Wann wird man je versteh'n ...

Fußnoten zum Montag

von Fragolin

 

Auf Trump wurde ein Giftanschlag versucht. Nach deren eigener, oft offenbarter Logik, müssen die SPD, die Linke und die Grünen sich vorwerfen lassen, sie hätten mitzumorden versucht. Keine Sorge, dass die den Unsinn ihrer eigenen Propagandaschiene erkennen, erwarte ich nicht.


***


So funktioniert Statistik:

Von KW 31 bis KW 37 Entwicklung der positiven Testzahlen von 0,98% auf 0,86%, also weiteres Sinken der Quote, obwohl bereits unterhalb des Fehlerrauschens.

In absoluten Zahlen Steigerung von „harmlosen“ 5.661 auf „alarmierende“ 9.675 positiv Getestete durch Verdoppelung der Anzahl der Tests.

Wenn man den „irren Idioten“ Trump mal wieder dabei erwischt, Recht gehabt zu haben, sieht das auf „Statista“ mit den Daten des RKI so aus:

 

Für Österreich habe ich eine solche Grafik nicht gefunden, aber eine Übersicht der Entwicklung der Testzahlen.

Der Rest ist, nun ja, eben Statistik.

Die Politik „reagiert“ nicht auf steigende Zahlen. sondern schafft steigende Zahlen, um ihre Aktionen zu rechtfertigen. Das sollte inzwischen jedem klar sein, der sein Hirn einschaltet.


***


Wir wissen nicht, ob nicht die Verwendung von Alltagsmasken in großer Verbreitungsweite, ob das nicht dazu führt, dass im Durchschnitt die erhaltene Virusdosis in einer Infektion geringer ist und dass im Durchschnitt des Krankheitsverlauf auch weniger schädlich sein könnte, aber das ist eine reine Spekulation. Dazu gibt es keine wissenschaftlichen Belege.“

Also spricht der maskenleugnende Covidiot und Verschwörungstheoretiker Chris… äh, wie bitte? Ja. Christian Drosten. Am 9. September 2020.

Medial unbeachtet wie seine Aussage, dass eine Fünf-Tage-Quarantäne im Zweifelsfall vollkommen ausreichend wäre, vom Reitschuster mal abgesehen.

Aber der kommentiert das ja auch besonders kernig:

Während man inzwischen selbst den Papst hinterfragen darf, ist nun offenbar die Weltgesundheitsorganisation, die von einem Äthiopischen Ex-Kommunisten geleitet wird, unfehlbar.“


***


Ein Glück, dass Corona eine Erkrankung der Atemwege ist. Wäre es eine Darmgrippe, hätten wir jetzt Windelpflicht.



Sonntag, 20. September 2020

Kein Wort zum Sonntag: Die Dominosteine beginnen zu fallen

 

Wirecard war gestern. Na, was haben sich die Politruks nicht erregt, daß ... .... also wirklich: so eine Schlamperei bei der Prüfung, nie aufgefallen, konnte doch niemand ahnen, kriminelle Energie, nie dagewesen, einzigartiger Fall, nicht vorstellbar, bla-bla-blupp ...

Wie es aussieht, dürfte es demnächst bspw. in der Leasingbranche rundgehen. Grenke ist ins Gerede gekommen, und auch eine in Auftrag gegebene Sonderprüfung konnte den Markt nicht überzeugen:
Eine ausführliche Stellungnahme zu den zuletzt aufgekommenen Vorwürfen hat die Aktionäre von GRENKE am Freitag letztlich nicht erleichtert. Zeitweise schafften es die Papiere zwar in einem schwankenden Handel ins Plus. Spät aber gerieten die Kurse unter Druck - wie auch der deutsche Gesamtmarkt, der vom Verfall an den Termin-börsen geprägt war.

Der Leasinganbieter wies die Vorwürfe eines Leerverkäufers, der durch den Wirecard-Fall bekannt geworden war, am Freitag in einer bereits angekündigten Stellungnahme erneut mit aller Entschiedenheit zurück. Er will dies nun in einer Sonderprüfung durch externe Berater belegen lassen. Nach einer deutlichen Vortagserholung bekamen die Anleger dennoch wieder kalte Füße. Am Ende sackten die Papiere am Freitag wieder um 6,6 Prozent ab.
Da helfen freundlich verpackte Artikel im HandelsblattVorwürfe um Betrug, Geldwäsche und Bilanzfälschung: Der Grandseigneur steht unter Druck«) vermutlich auch nicht mehr viel.

Und heiter weiter: die Apotheker Deutschlands können vermutlich schon in eigener Sache die Bestände an Beruhigungstabletten zu plündern beginnen, denn:
Das in Turbulenzen geratene Apotheken-Abrechnungszentrum AvP in Düsseldorf ist zahlungsunfähig. Den Insolvenzantrag hatte der von der Finanzaufsicht eingesetzte Sonderbeauftragte beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt. Insolvenzverwalter wurde Dr. Jan-Philipp Hoos von White & Case. Die Firmenpleite hat vor allem bei den betroffenen Apotheken große Sorge ausgelöst.

In Rechenzentren wickelt AvP das Zahlungsgeschäft tausender Apotheken in Deutsch-land mit den Krankenkassen ab. Es reicht die Rezepte gebündelt bei den Kassen ein und leitet die Beträge der Krankenkassen an die Apotheken weiter. Dabei geht AvP in Vorleistung und bezahlt die Apotheken, bevor es selbst das Geld von den Krankenkassen erhält. Da es sich hierbei um Bankgeschäfte handelt, fällt ein solches Geschäftsmodell in die Zuständigkeit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BaFin. Nach JUVE-Informationen sind rund 3.600 Apotheken Kunden der AvP.

Nachdem der BaFin Unregelmäßigkeiten im Unternehmen aufgefallen waren, setzte sie einen Sonderbeauftragten ein und übertrug ihm die alleinige Geschäftsführung des Abrechnungszentrums. Außerdem hat die Behörde Strafanzeige erstattet, sagte eine Sprecherin der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft.
Tja, Wirecard wird uns noch länger beschäftigen. Hach, was war es nicht modern, sich noch kürzlich Gedanken zu machen, wie wir 2030 bezahlen werden. Digital natürlich, was sonst:

"The way we pay in 2030" mit Mag. Susanne Steidl
23.03.2019

Mit einer spannenden Veranstaltung ging die Fakultät für Betriebswirtschaft am 21. März an den Start: Mag. Susanne Steidl von der Wirecard AG war mit ihrem Vortrag zum Thema "The way we pay in 2030" zu Gast in Innsbruck.

Zur Begrüßung betonte Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Tilmann Märk, Rektor der Universität Innsbruck, dass die Aula selten so voll gewesen sei und hob hervor, dass die Veranstaltung der Höhepunkt einer ganzen Reihe von hockarätigen Vorträgen sei. Mit Mag. Susanne Steidl begrüße man eine sehr erfolgreiche Absolventin der Universität Innsbruck. Steidl sei als Mitglied im Vorstand eine von 27 Frauen in den 134 DAX Unternehmen. Wirecard habe, laut Märk, elektronisches Bezahlen in den letzten 20 Jahren revolutioniert. Auch die Universität Innsbruck gehe Schritte in Richtung des Themas "Digitalisierung" und habe mit dem Digital Science Center eine Einheit von der die Studierenden profitieren könnten, gegründet.

Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaft, Prof. Matthias Bank, betonte dass er sich auf einen spannenden Vortag aus dem Vorstand eines Unternehmens, das eine hervorragende Performance hingelegt habe, freue. Die Fakultät versuche immer wieder, den Kontakt zwischen Universität und Praxis herzustellen. Der Dekan richtete das Wort auch direkt an die Studierenden: Die Theorie sei notwendig um sie in der Praxis anzuwenden und die Universität Innsbruck sei hier genau der richtige Ausgangspunkt.
Mittlerweile werden sich einige Professoren der Uni Innsbruck wünschen, sie hätten sich nie mit dieser Dame photographieren lassen ... ... vergeblich: das Internet vergißt zwar nicht nie, aber jedenfalls nicht so schnell.
 
Wenn man jetzt auf einige der Projekte zurückblickt, hast man als Österreicher das eine oder andere déjà-vu-Erlebnis:

Die Financial Times zeichnet die letzten Monate von Wirecard nach – und dabei ein verheerendes Bild der Vorstände, aber auch der überprüfenden Institutionen.
So soll unter dem Codenamen „Project Panther“ sogar angedacht worden sein, die Deutsche Bank zu übernehmen.

In einer 40-seitigen Präsentation im vergangenen November hätten die Berater darauf bestanden, dass die neue Bank (aus dem Zusammenschluss der Deutschen Bank und Wirecard) „wie eine Fintech-Bank in der Größenordnung einer globalen Bank denken und handeln“ würde.
Der Name sollte „Wirebank“ lauten. Bis 2025 könne sie sechs Milliarden Euro an zusätzlichem Gewinn erwirtschaften, behauptete McKinsey. Das Beratungsunternehmen hatte Markus Braun beauftragt, die Übernahme vorzubereiten.
Der McKinsey-Bericht versprach laut der FT eine Verdoppelung der gemeinsamen Börsenbewertung auf knapp 50 Milliarden Euro.  

Neben dem Imagegewinn hätte der Deal aber auch einen anderen Hintergrund gehabt: Er bot die Aussicht auf einen Ausstieg aus dem massiven Betrug, den Wirecard betrieben hatte. Rund 1,9 Milliarden Euro Bargeld fehlten auf den Konten des Unternehmen und große Teile der Geschäfte in Asien waren in Wirklichkeit Schwindel, wie wir mittlerweile wissen. 

Durch die Einbettung des Wirecard-Geschäfts in die riesige Bilanz der Deutschen Bank hätte es theoretisch möglich sein können, das fehlende Bargeld, die falschen Bilanzen, irgendwie zu verstecken und alles später mit der Fusion zu erklären.

(Hier weiterlesen)

Moment mal ... gab's da nicht erst in den 90er-Jahren eine österreichische Großbank, die durch den Rubel-Verfall faktisch zahlungsunfähig war und ihre nächste Bilanz gar nicht mehr hätte »darstellen« können? Die dann in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mit einer der ältesten und größten Banken unseres Landes funsioniert wurde, und durch die dort schlummernden riesigen stillen Reserven in Immobilien und Beteiligungen gerettet wurde. Müßte man mal Dkfm. Lacina, den damaligen Finanzminister, fragen, wie das ablief — der wird sich sicher noch erinnern können (ob auch wollen, darf bezweifelt werden) ...

Aber ist das schon die ganze Wahrheit? Man darf zweifeln (und nimmt in Kauf, dafür als Aluhutträger verhöhnt zu werden), und dann kommen halt Gedanken wie diese:

Natürlich waren die im Bilde, und viele andere sicher auch: Erstens mag es zwar viele Vollpfosten in den Behörden, Aufsichtsräten, Korrospondenzbanken und Wirtschafts-prüfern geben, aber sicher nicht nur und ausschliesslich. Es gibt überall auch noch ein paar kompetente Mitarbeiter, und was hier passierte, konnte auch ein BWL-Student erahnen. Zudem wurden im englischen Sprachraum ja auch eindeutige Verdachts-momente veröffentlicht, denen dann aber wundersamer Weise niemals nachgegangen wurde.

Es ist doch völlig klar, dass Wirecard ein Unternehmen aus dem Dunstkreis der Geheim-dienste war. Guttenberg wurde wg Wirecard bei Merkel vorstellig, das sagt eigentlich schon alles. Es sollte nicht hingeschaut werden, und der ein oder andere fähige Mit-arbeiter wird vermutlich einen Anruf mit entsprechenden Instruktionen bekommen haben.

Ein undurchsichtiges Vehikel wie Wirecard ist perfekt dafür geeignet, um Unternehmen wie die DB zu übernehmen und in (halb)staatliche Kontrolle zu bekommen. Beim Wirtschafts-krieg geht es nicht nur um Märkte, sondern natürlich auch um Assets und Weisungs-befugnisse.

Facebook, Google, DARPA-finanzierte Start-ups, Tesla, wer glaubt denn, dass da nicht staatliche Stellen aus dem Geheimdienstbereich mitentscheiden? Tesla, als absoluter Neu-ling im Automarkt wäre dazu in der Lage, die gesamte deutsche Autoindustrie aufzukaufen, womöglich noch im Aktientausch. Wenn geschichtslose Non-Entities mit zweifelhaften Geschäftsmodellen freien Zugang zu Millardensummen bekommen, eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten der Wirtschaftskriegsführung.
Alles natürlich nur Verschwörungstheorie. Unsere Geheimdienst würden das doch nie machen. Die sind doch Ehrenmänner (bzw. -frauen), die nur unser Bestes wollen. Unsere Freiheit nämlich. Die danach nämlich ihnen gehören soll ...


Video zum Sonntag

von Fragolin
 

Wenn die „Schwefelpartei“ (c Klonovsky) in den fast leeren Hallen des Bundestages den wenigen Anwesenden die unangenehme Wahrheit um die Ohren bügelt, dann ist es mal wieder Zeit für lautes Gekreisch. Man ahnt, wie Claudia Roth, für die es wohl die größte Strafe ihres Amtes ist, nicht empört mitkreischen zu dürfen, solange sie ihr voluminöses Gesäß in den engen Sessel der Macht quetscht, die „Beschlussfähigkeit“ im Bundestag feststellt: sie lässt jemanden von der AfD eine Rede halten, und wenn das Gebrüll und Gekreische der Getroffenen den Lärmpegel des Normalbetriebes bei mehr als fünfzig Prozent Anwesenden überschreitet, ist der Bundestag beschlussfähig.

So auch zu hören bei dieser entlarvenden Rede zur Moria-Politik Merkeldeutschlands:




Dazu passend die Bilder von der „Rettung“ der „Kinder“ auf das griechische Festland.

Die künftigen „Kinder“ der „Partyszene“ von Stuttgart:

https://twitter.com/i/status/1304463469039816713

Schlimm, wenn satirische Bilder mehr Wahrheit beinhalten als ganze Monatsausgaben genau jener Systemblätter, die sich über den „Rassismus“ darin aufplustern: