Montag, 6. Juli 2020

Another Way to Serfdom


Nichts Neues, was dieses Video bringt, aber in dieser Konzentriertheit dennoch »augenöffnend« für noch immer optimistische Zeitgenossen. Nur werden die's nicht ansehen wollen. Trotzdem: Gottes und des Internets Wege sind unerforschlich ...




Fußnoten zum Montag

von Fragolin

Die „Ocean Viking“, auftragsgemäß vollbesetzt mit schutzerflehenden Geretteten, musste den Notstand ausrufen. 44 ihrer dankbaren Passagiere drohten mit gewaltsamer Revolte, sollte nicht bald die Verbringung in einen EU-Hafen erfolgen.
Manche beginnen ihre Karriere als wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft bereits, bevor sie den ersten Fuß auf europäisches Festland gesetzt haben. Willkommen!

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In Oberösterreich exekutierte der Österreicher Franz* den Österreicher Seppl* mit einem Kopfschuss, wie es auch früher schon immer bei uns üblich war, nur berichteten die Medien nie darüber. Außerdem wurde der Österreicher Hannes* als dringend Tatverdächtiger ausgeforscht und festgenommen.
* Staatsbürgerschaft und Namen von der Redaktion geändert, um nach den Maßgaben des Internationalen Migrationspaktes und der selbstverpflichtenden Medieninitiative „Keinen Millimeter den Rassisten!“ Verunsicherung der Bevölkerung, rechte xenophobe Hetze und das Verbreiten von Wahrheit als Fake-News zu verhindern sowie die Persönlichkeitsrechte besonders schutzbedürftiger Menschen nicht zu verletzen.

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Die Frage, ab wann das gezielte Testen in Hotspots zu Corona-Zahlen führen wird, die uns zu einer Rückkehr zur Hysterie und Panikmache treiben, dürfte beantwortet sein: pünktlich zum Ferienbeginn. Die Medien hypen die Zahlen der „an Corona Erkrankten“ nach oben, indem sie einfach jeden positiv getesteten Symptomlosen zum Kranken umfabulieren, wie es sich für faktencheckende Fake-News-Bekämpfer gehört. Und jeder, der es trotz den Vorgaben der Schwarz-Grünen Regierung wagt, doch das Land zu verlassen, muss damit rechnen, mitten im Urlaub wieder in den Corona-Wahnsinn von Ausgangssperren, Grenzschließungen und Zwnagsquarantäne zu geraten. Gut gemacht.

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Ach ja, zum Thema Corona-Wahnsinn: In Graz standen bei 30 Grad im Schatten hunderte Badewillige stundenlang vor dem Eggenberger Bad und durften nicht hinein. Ihr Fehler: sie hatten sich brav online registriert, reserviert und Tickets gekauft. Nach der Badegäste-Haushalt-Quadratmeter-Formel Pi mal Fensterkreuz durch Daumen war das halbleere Bad aber voll und die Trotteln draußen, naja, eben die Trotteln.

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Und zum Abschluss mal wieder ein kleines Zitat zum Tage:
Die Freiheit umschließt auch das Recht zu ertrinken, obwohl Rettungsringe vorhanden sind.“
(Carlo Graf Sforza)

Sonntag, 5. Juli 2020

Einfach: Chapeau! Touché!


In Graz, einstiger »Stadt der Volkserhebung« unseligen Angedenkens, führt offenbar der hierzulande herrschende Mangel an historisch vorkommenden Negersklaven bzw. pöhsen Kolonialisten, der ein Umpositionieren auf die gna-den-lose Demaskierung von Mundartdichtern aus Anfang/Mitte des 20. Jahrhunderts nötig machte, zu politischen bzw. politisch korrekten Diskussionen in dieser schönen Murstadt, jener »ville des grâces« (also: »Stadt der Grazien«):
In Graz streiten sich aktuell KPÖ und FPÖ über den richtigen Umgang mit der Grazer Stadtgeschichte (Die Tagesstimme berichtete). Während die Kommunisten im Zuge einer „Entnazifizierung” u.a. sogar ein Urnengrab exhumieren wollen, sprechen sich die Freiheitlichen gegen solche Änderungen aus. Aus ihrer Sicht soll der Schloßberg den Grazern seine Vergangenheit weiterhin „unverfälscht erzählen” können. „Denkmäler sind das Abbild unserer Geschichte. Um aus der Vergangenheit lernen zu können, muss eine objektive Darstellung historischer Personen und Ereignisse möglich sein. Das ist gelebter Bildungsauftrag“, erklärte FPÖ-Klubobmann Armin Sippel. In die Diskussion eingebracht hat sich am Freitag auch der frühere Politiker und heutige Publizist Gerald Grosz.
Und zwar mit einem trefflichen offenen Brief an den Grazer Bürgermeister:




Wie ich schon schrieb — einfach: Chapeau! Touché!


Darf man einen Erzbischof als schleimig-opportunistischen Heuchler bezeichnen?


Aber ja! Man darf es nicht bloß — man muß es geradezu.



Video zum Sonntag

von Fragolin

Die Stuttgarter Party-und-Event-Szene demonstriert ihr Verständnis von Demokratie.


Ich habe volles Verständnis für jeden, der das keine drei Minuten aushält.
Aber es hat doch auch etwas Erheiterndes: Da kreischt ein hysterisches Weib gegen genau den Faschismus an, den sie selbst repräsentiert, und ihre pudeligen Brüllaffen mit dem Intelligenzquotienten eines Duschvorlegers grölen die Parolen hirnlos nach. Nützliche Idioten des Staates, die sich als Revoluzzer sehen und dabei nur bereitwillig die Opposition niederzubrüllen versuchen.
Und wenn man sich jetzt anschaut, welche Politiker aus diesem grölenden und steineschmeißenden Pöbel hervorgegangen sind und in welchem Land und welcher Stadt sie regieren, dann wird einem klar, dass das, was in Stuttgart passiert ist, jenseits der heuchlerischen Krokodilstränen der politisch Verantwortlichen von diesen durchaus billigend bis wohlwollend in Kauf genommen wurde. Die nützlichen Idioten entgleiten dem Staat, der sie gezüchtet hat. Die Radikalisierung durch Hetzer wie Stegner und Maas oder Medien wie die „taz“ und die „Zeit“ greift nicht nur im Kampf gegen den politischen Gegner, sondern läuft komplett aus dem Ruder.
Bis heute kann sich das gewaltbereite Pack auf „indymedia“ zusammenrotten und dort Anschläge abfeiern, sogar, dass man einem dort veröffentlichten Aufruf folgend einen Menschen mit einer Gaspistole ins Koma befördert, ihn also faktisch auf Raten umgebracht hat. Dieses faschistoide Pack – eine Gruppe, auf die diese sonst nicht zu meinem Wortschatz gehörende Bezeichnung zutrifft wie nirgends sonst – plündert, brandschatzt und nimmt den Tod von Menschen billigend in Kauf. Und der Staat lässt sie gewähren, ja fördert sie noch mit zig Millionen „gegen rechts“.

Samstag, 4. Juli 2020

Es wird Zeit!


An den Bundesinnenminister

Wir fordern Sie auf, die Antifaschistische Aktion (Antifa) als terroristische Vereinigung einzustufen und zu verbieten. Die Antifa begeht Akte der Gewalt, schüchtert Anders-denkende ein und sabotiert Wahlkampfveranstaltungen. Sie bekämpft unsere freiheitlich-demokratische Rechtsordnung, indem sie die politischen, verfassungsrechtlichen, wirt-schaftlichen und sozialen Grundstrukturen unseres Landes ernsthaft destabilisieren oder zerstören will. Zum Wohle des deutschen Volkes muß der linksextreme Sumpf jetzt trockengelegt werden.
(Hier weiterlesen)

Diese Petition war längst überfällig. Na, worauf warten Sie noch?


Vor hundert Jahren


... am 4. Juli 1920 schloß einer der bedeutendsten Graphiker, Maler, Bildhauer seiner Zeit die Augen:





Leider erlaubt es mir meine Zeit nicht, diesen großen Künstler des Symbolismus so zu würdigen, wie es ihm zustünde — ich kann meine Leser nur auf den höchst informativen Wikipedia-Artikel und (in aller Bescheidenheit) auf einen kleinen Gedenk-Artikel auf diesem Blog verweisen.

Und für die Leser, die des Französischen mächtig sind, auf einen höchst interessanten Artikel über Max Klingers Opus XII, die »Brahmsphantasie« (Klinger schuf auch ein Brahms-Denkmal für Hamburg, das sich im »Brahmsfoyer« in der ehem. Hamburger Musikhalle, nunmehr »Laeiszhalle« befindet).
Neben Ludwig van Beethoven gab es keinen anderen Komponisten, der bis heute in Klingers Oeuvre einen so starken Nachhall hinterlassen hat wie Johannes Brahms. Dieses insbesondere durch den für Brahms erschaffenen und ihm gewidmetem Zyklus Opus XII: „Brahmsphantasie“, sowie das von Klinger für die Hansestadt Hamburg fertiggestellte Brahmsdenkmal aus dem Jahre 1909.

Max Klinger, der Brahms „ mit der ganzen Kraft seines leidenschaftlichen Herzens liebte “ und seit seiner Studienzeit in Karlsruhe mit seinen Werken vertraut war, insbesondere mit denen für das Klavier, hatte zu Lebzeiten ein sehr besonderes Verhältnis zu Brahms aufgebaut. Dieses Verhältnis ist durch einen umfangreichen Briefverkehr beider für die Nachwelt dokumentiert worden. Darüber hinaus ist Brahms auch einer der wenigen Komponisten, dem Klinger zu Lebzeiten persönlich begegnete.

Im Focus dieser Beziehung steht die „Brahmsphantasie“, die bis zur Fertigstellung Klingers einen wechselseitigen Dialog zwischen Klinger, Brahms und einem Verlagshaus erforderte. Inhaltlich war dieser Dialog immer wieder von Meinungsverschiedenheiten in der Kunstauffassung und in der künstlerischen Umsetzung geprägt.
... schreibt André Chahil in seiner Magisterarbeit, deren Leseprobe einen guten Einstieg ins Thema »Klinger und die Musik« zu geben vermag. Und mich zum Brückenschlag zu Johannes Brahms' op. 82, »Nänie«, nach Worten Friedrich von Schillers, veranlaßt, mit dem dieses kleine Gedenken an einen heute leider weitgehend vergessenen Großen der Kunst beschlossen sei:



Schillers Worte können uns angesichts des schon in einem Sæculum verwehten Nachruhms eines der zu seiner Zeit mit Recht bewundersten Künstler erschüttern:

Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget, 
Nicht die eherne Brust rührt es dem stygischen Zeus. 
Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher, 
Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk. 
Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde, 
Die in den zierlichen Leib grausam der Eber geritzt. 
Nicht errettet den göttlichen Held die unsterbliche Mutter, 
Wann er am skäischen Tor fallend sein Schicksal erfüllt. 
Aber sie steigt aus dem Meer mit allen Töchtern des Nereus, 
Und die Klage hebt an um den verherrlichten Sohn. 
Siehe! Da weinen die Götter, es weinen die Göttinnen alle, 
Daß das Schöne vergeht, daß das Vollkommene stirbt. 
Auch ein Klagelied zu sein im Mund der Geliebten ist herrlich; 
Denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab.



Kennen Sie den Unterschied zwischen Neonazis und Linksextremen/Antifanten?

von  it’s  me 


Die Neonazis kaufen, wie es in unseren Breitengraden üblich ist, Grundstücke und Immobilien speziell in Ostdeutschland auf – angeblich für konspirative Zwecke abseits der Beobachtung durch die Polizei.

Die linken Antifanten besetzenbesetzenbesetzenbesetzen und besetzen – und jetzt kommt’s: – illegal ganz einfach Häuser und wenn die Polizei kommt, wird diese – dem linken Geist entsprechend – attackiert.
Aber: Rechts ist böse, links ist gut.
Wobei: Alles rechts von links ist ja bereits Neonazi/Nazi.

Auch ich, denn ich habe noch nie eine linke Partei gewählt. 

Fußnoten zum Samstag

von Fragolin

Die finnische Luftwaffe hat die seit über einhundert Jahren verwendeten Hakenkreuz-Symbole von ihren Flugzeugen entfernt.
Nein, dieses Symbol war keine Erfindung der Nazis. An deren ganzer Ideologie war überhaupt nichts neu. Die haben sich zusammengekratzt, was brauchbar erschien, und daraus eine Ideologie geschmiedet, die ihren Zielen dienlich war.
Parallelen zu anderen Ideologien, die sich als die größten Feinde der Nazis ausgeben und deshalb sogar den Begriff Nazi erfunden haben, um den Wortbestandteil Sozialismus unhörbar zu machen, sind rein zufällig, nicht beabsichtigt und liegen einfach in der Natur der Sache.

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Ach ja, zum Vorigen: Wenn man sich die Chronologie der Geschichte genauer anschaut, sind die Kommunisten nicht als die größten Feinde und Bekämpfer der Nazis entstanden, sondern eigentlich war es genau umgekehrt. Begreifen nicht einmal Jungkommunisten heute.

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Fast zum Vorigen: der Botschafter des prächtigen Sultans des Neuosmanischen Weltreiches und künftigen Kalifen aller Muselmanen ist beleidigt. Weil ihn eine Kuffar-Frau zu kritisieren wagte.
Also den Botschafter, nicht den Sultan mit dem Hitler-Gedächtnis-Bärtchen.
Steht in der Zeitung.
Ganz große Schlagzeile.
Ein Türke ist beleidigt.
Die schreiben auch nichts Neues mehr.

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Noch was zum Vorigen: der Sultan mit dem Hitler-Gedächtnis-Bärtchen drückt jetzt endlich durch, dass die Hagia Sophia wieder zur Moschee umfunktioniert wird. Also nach seiner eigenen Sicht zur Kaserne seiner Glaubensarmee. Wer Kalif werden will, der muss liefern. Das Symbol ist klar.
Und nur nicht kritisieren.
Sonst ist der nächste Türke beleidigt.
Was sonst?

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Die letzte Runde auf der „Titanic“ ging aufs Haus.


Freitag, 3. Juli 2020

Rassismus in den USA

Schwarze Polizistin schiesst unbewaffneten Weißen in den Rücken




Der Vorfall geschah bereits vor der durch den Tod von Georges Floyd ausgelösten Debatte um Polizeigewalt und Rassismus in den USA, nämlich im Februar 2020. Doch interessierte sich damals niemanden, der später, nach dem Tod des Schwarzen vermeintlich gegen Polizeigewalt und Rassismus auf die Straße gehenden Aktivisten.

Für den Weißen Ariel Roman in so fern gut, denn so wurden in seinem Namen keine Geschäfte geplündert und keine Gebäude in Brand gesetzt oder Denkmäler gestürzt.

Der Fall erregte keinerlei Aufsehen, weil es hier eine schwarze Polizistin gewesen, die einem unbewaffneten Mann in Bauch und Rücken geschossen. Schwarze Polizisten dürfen das, nach dem Willen der Rassismus- und Polizeigewalt-Bekämpfer!
Und? Hat man seit Februar irgendwas davon in der Lügen- & Lückenpresse gelesen? Nö, hat man nicht. Natürlich nicht. Denn: nur »black lives matter« für das linke Gesindel in den Redaktionen. Daß ein unbewaffneter Weißer von einer Neger-Polizistin hinterrücks abgeknallt wird, ist doch nicht die Rede wert ...
Der Fall bestätigt aber auch die alte Weisheit, dass man die aller schlimmsten Rassisten stets unter denen findet, die vorgeben Rassismus aktiv zu bekämpfen! Und genau dieser widerlichen Klientel passte ein Weißer als Opfer und eine Schwarze als Täterin nicht ins Bild!

Es ist ebenso heuchlerisch und verlogen, wie bei der Preisverleihung der Black Enter-tainment Television Awards, wo ausschließlich farbige Künstler nominiert, diese dort dann Statements über angeblich erlebten Rassismus abgeben. Das diesbezüglich von den Stars nicht zu erwarten ist was Rassismus, Diskriminierung und Vorurteile wirklich bedeuten, zeigte diese schon früher deutlich bei einer Oskar-Verleihung, bei der man Trump Rassismus und Diskriminierung vorwarf, und sich gleichzeitig eine Moderatorin über den ausländischen Akzent von Trumps Ehefrau lustig machte.


Damit, dass man der Moderatorin dafür auch noch heftig applaudierte, zeigt deutlich, wie wenig diese Stars und Sternchen begriffen, um was es geht!
... schließt der Artikel. Daß Schauspieler und -innen recht oft nicht die Hellsten sind, wissen wir aus Erfahrung. Welcher intelligenzbegabte Mensch fände schon seine Befriedigung darin, Texte anderer zu sprechen, und dazu Bewegung, Körperhaltung und Mimik nach Anweisungen eines Regisseurs zu produzieren (die Ausnahmen bestätigen, wie immer, die Regel)...

Daß sie aber so doof sind, nicht einmal die peinliche Selbst-Demaskierung ihrer gutmenschlichen Heuchelei zu behirnen, das überrascht dann doch ein wenig.


Und ewig grüßt das ...

von  it’s  me 


Wie unterschiedlich doch ein und dasselbe Ereignis dargestellt werden kann!


Beim Standard kein Hinweis auf ein Flüchtlingsheim oder auf einen Sudanesen als Täter, in der Times dagegen alle Hinweise, die einer korrekten journalistischen Berichterstattung entsprechen und Grundvoraussetzung sein sollten.

Beim Standard wird beharrlich verschwiegen, dass es in London bereits die zweite Nacht „Party“ gegeben hat – mit den üblichen Begleiterscheinungen von Parties, wie sie in letzter Zeit vorkommen. 22 verletzte Polizisten, einer davon schwer, Angriffe gegen die Ordnungshüter sogar mit einem Schwert – also versuchter Mord.

Die Bild berichtet im Gegensatz zur Arbeiterzeitung – upps, dem Standard – Folgendes. Dafür war im Standard – erwartungsgemäß – als allererster ein Bericht über Kurz,, wenig schmeichelhaft – aber was sonst kann man sich auf Befehl aus der Löwelstraße erwarten?

Wer einige – etwas verstörende – Videos von der Stuttgarter Party sehen möchte – Reitschuster hat einige hier zusammengestellt.

Dem Standard, der im Panoramateil sogar über einen Prozess berichtet, bei dem ein Ohr abgebissen wurde, ist es dafür nicht wert, zu berichten, dass ein 25-jähriger Syrer und seine 21-jährige marokkanische Begleiterin mit ihrem Audi nach Österreich fahren wollten und 1,1 Millionen Euro in kleinen Scheinen bei sich hatten. Dann hätte er nämlich vielleicht fragen müssen, ob sich die beiden das Vermögen als Facharbeiter, Plasmaphysiker oder als Drogendealer verdient haben (Prostitution und Menschenhandel kämen auch noch in Frage ...).

Der BR hingegen berichtet ausführlich.

Der Standard, der sich sonst so gerne und intensiv gegen „hate speach“ echauffiert, findet es nicht der Mühe wert, über die Aussage einer Cambridge-Professorin zu berichten, die Folgendes auskotzte: „Ich werde es noch einmal sagen. Weiße Leben spielen keine Rolle. Als weißes Leben.“ Dann fügte sie hinzu: „Weißsein abschaffen.“ Die JF (Junge Freiheit) hingegen thematisierte diesen Skandal. Der weitere Skandal darain ist, dass sogar Universitäten im Rang von Cambridge schon so links verseucht sind, dass derartige Person dort mit einer ordentlichen Professur belohnt wurden!

Der Standard thematisiert in seinem Gutmenschauftrag natürlich, dass die Mohrenapotheke ihren Namen ändern wird – die Brauerei Mohrenbräu hingegen nicht. Was er nicht thematisiert, dass bis vor wenigen Jahren das „N-Wort“ verwendet wurde, ohne immer und überall Rassismus zu vermuten. So wuchs auch ich auf: ohne rassistisches Gedankengut, obwohl ich die Bezeichnung Neger wie alle verwendete, und noch immer verwende – ohne Abwertung.

Während der Standard groß über jede Diskriminierung, speziell die gegen die musl. Justizministerin aufbauschte, hüllt er sich dezent in Schweigen, wenn Norbert Hofer Morddrohungen erhält. Einige Beispiele (inkl. der Rechtschreibfehler) gefällig?
  • Was is Kuran gefährlicher du hurensohn? Du sollst geschlachtet werden. du dummer hurensohn. i fick dei mutter. […]
  • Du Hurensohn. Du wirst tot auf der Straße liegen.
  • […] Ich hoffe sie werden erschossen sie missgeburt.
  • du hurensohn. deine mutter soll vergewaltigt werden. deine kehle soll aufgeschnitten werden in deiner nächsten konferenz.
  • […] Hoffe du wirst geschlachtet. […]
  • du hurensohn ich vergewaltige deine frau vor deinen augen und dich bring ich um vor deine familie du spasst
  • […] ich werde dich mit meinen Jungs umbringen. […]
Und aus der Hofburg, die doch sonst so gerne „mahnenede“ Worte erklingen lässt – dringt nur  ... ... Schweigen – was sonst?

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P.S.: Es reicht, ich wissen, wo die Hofburg wohnen.


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P.P.S.: Vielleicht findet diese schwarzhaarige Beauty Anerkennung beim „Blogvater“ Lepenseur.




Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

Trump soll angeblich Merkel am Telefon „dumm“ genannt haben. Das geht gar nicht, so springt man nicht mit den Regierungschefs verbündeter Staaten um! Man spioniert sie heimlich aus, lässt den Geheimdienst ihre Stasi-Akten studieren und das Diensthandy als Bundeskanzlerin abhören; solange man Präsident aus den Reihen der Demokratischen Partei ist, wird das milde nachgesehen. Aber wenn ein Republikaner ihr dann die Erkenntnis daraus unverblümt ins Gesicht sagt, nein, das geht gar nicht!

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Das kommunistische Experiment in Seattle ist nach nicht einmal vier Wochen ebenso fulminant wie erwartbar gescheitert. Aus dem linksanarchistischen Friedensprojekt gegen Polizeigewalt und für Regenbogeneinhörner wurde nach dem Zusammenprall mit der Realität ein kriminelles Shithole mit Gewaltexzessen und einer Warlordregierung. Neben geradezu pittoresken Bildern von Polizistenhassern, die erst eine schwerbewaffnete Sicherheitstruppe aus gewaltbereiten Antifa-Sturmtruppen installieren und nach den Schießereien plötzlich nach der Polizei raunzen oder sich beschweren, dass Rettungssanitäter sich ohne Polizeischutz weigern, in eine Zone einzufahren, die ihre Sicherheit nicht gewährleisten kann, bleiben auch die flehenden Rufe nach Nahrungsmittelspenden in Erinnerung, denn die einfache Gesetzmäßigkeit, dass Sozialismus als Schmarotzermodell nur funktionieren kann, wenn man jemanden hat, von dem man schmarotzen kann, wurde ebenso bestätigt wie die Erkenntnis, dass die Wirtschaft entgegen kommunistischer Parolenplärrer eben nicht deshalb existiert, damit alte weiße Männer den Rest der Welt unterdrücken und ausbeuten können sondern deshalb, damit Menschen mit dem versorgt werden, was sie brauchen oder zu brauchen sich einbilden. Und beim Essen hört es sich mit dem Einbilden auf. Eigentlich hätte man dem Stadtteil das Wasser abdrehen müssen, dann wäre der Spuk innerhalb zweier Tage vorbei gewesen.

Also die gefühlt dreihundertste historische Bestätigung der Aussage: Kommunismus funktioniert nicht. Und zum dreihundertsten Male werden die Realitätsverweigerer aus ihren Löchern kriechen und greinen, dass es nur nicht richtig gemacht wurde, man den Kommunismus falsch ausgelegt hätte, das Alles nichts mit Kommunismus zu tun hätte und man unbedingt endlich den dreihundertersten Versuch starten müsste, den jetzt aber richtigen Kommunismus aufzubauen, und außerdem sei das Scheitern eh nur Schuld der Imperialisten und Faschisten blablablupp.
Kommunisten sind doof. Lernresistent, realitätsverweigernd und selbstbelügend bis zum Anschlag. Und schuld daran sind immer andere.

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Nach der medialen Deutung führt ja jedes Verbrechen, das sich irgendwie dafür verwenden lässt, automatisch dazu, eine Partei, die Stimmung im Sinne des Täters gemacht haben könnte oder deren Aussagen man auch nur so auslegen könnte, als würde das den Täter bekräftigen, direkt für die Tat verantwortlich zu machen. Die haben dann „mitgeschossen“ oder „mitgemordet“.
Wenn aber eine Partei jahrelang für Sex mit Kindern eintritt und die Ehe Minderjähriger aus religiösen Gründen vehement verteidigt und dann ein Kinderpornoring ausgehoben wird, dann darf auf keinen Fall eine Verbindung hergestellt werden. Die haben dann nicht „mitvergewaltigt“. Wenn das Buch eines Urgesteins dieser Partei bis heute die propagandistische Anleitung zur Verherrlichung von Sex mit Kleinkindern bietet, dann darf das nicht „instrumentalisiert“ werden.
Ob etwas instrumentalisiert werden darf, legen nämlich die Medien fest. Und in deren Redaktionsstuben sitzen viele Wähler und Freunde genau dieser Partei und Bewunderer genau dieses Altgrünen.

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Aktivisten“ der stramm ultralinken Marxisten von „Extinction Rebellion“ haben eine Pressekonferenz von Merkel gestürmt und demokratiefeindliche Flugblätter regnen lassen. Kostete Merkel ein Lächeln und den Nachrichten eine augenzwinkernde Meldung der Marke „Schaut wie süß die Kleinen mit Mutti spielen“.
Man stelle sich die gleiche Szene mit Identitären vor.
Muss man nicht weiter kommentieren, das Kopfkino kennt die Antwort.


Donnerstag, 2. Juli 2020

Not my President ...

von  it’s  me 


„Unser“, nicht von allen als Bundespräsident angesehener van der Bellen, meldet sich sehr gerne zu Wort, um seine mahnenden Worte von Stapel zu lassen, meist jedoch zu einem Zeitpunkt, wo er besser hätte schweigen sollen. Im Gegenzug dazu schweigt er, wenn objektive und mahnende (ich glaube, an diesen beiden Eigenschaften scheitert er regelmäßig) Worte vonnöten wären.

Bei der Angelobung des Kabinetts „Kurz II“ richtete Bundespräsident Alexander Van der Bellen mahnende Worte an die Koalition: Macht ist Mittel, nicht Zweck. Warum muss er mahnende Worte sprechen, warum kann er der Regierung nicht alles Gute wünschen und sie bitten, ihren Job im Sinne der Österreicher zu erfüllen?

Zu einem anderen Zeitpunkt erhebt er die Stimme mit mahnenden Worten bzgl. einer „Unkultur des Gegeneinander“. Da sollte er seine mahnenden Worte eher gegen seine Parteijugend und das andere linke Gesindel erheben, denn die sind es, die demokratische Entscheidungen nicht akzeptieren (siehe die Demos gegen die Regierung Kurz I – denn wo waren die Demonstrationen der Burschenschafter und Identitären, als ein Taxler oder ein Slim-Fit-Möchtegernmanager das Land runterwirtschafteten? Im Gegensatz zu den Linken akzeptieren die Bürgerlich-Konservativen eine Wahlentscheidung in ihrem demokratischen Verständnis. Nur für die Linken ist „Links“scheints zum Dogma erhoben, mit dem Anspruch auf die endgültige Wahrheit und ewige Herrschaft!)

Bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele wieder dasselbe: mahnende Worte, aber ziemlich dick aufgetragen,wie: „Die Klimakrise ist hier. Wir können sie greifen“, „Die Klimagötter sprechen seit etwa fünfzig Jahren mit steigendem Crescendo zu uns“, oder „Man könnte meinen, wie in einer griechischen Tragödie steuern wir in einem irreversiblen und nichtlinearen Prozess auf den Abgrund zu.“ Er plappert das nach, was eine kleine Göre aus Schweden vorgibt, ohne etwas zu wissen. Oder habe ich überlesen, dass er auch Metereologie studiert hat?

Als die muslimische Justizministerin Zadic in den sozialen Medien attackiert wurde, wegen ihrer Religionszugehörigkeit und ihrer Nähe zu einer Grazer Moschee, hat sich van der Bellen natürlich zu Wort gemeldet und seine mahnenden Worte losgelassen, natürlich in die Richtung, die ihm ein Greuel ist: gegen rechts, was auch immer er unter rechts versteht. Wahrscheinlich dasselbe, wie eine Grün-Politikerin im Krautland definierte, was rechts sei: „Alle, die nicht links/grün wählen“. Eine sehr eingeschränkte, ja geradezu primitive Aussage!

„Wir werden alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen – aus Solidarität“, seine nächsten, noch entbehrlicheren, mahnenden Worte. Hätte er doch den Mund gehalten! Denn österreichische Frauen auffordern, das Zeichen der Unterdrückung der Frau zu tragen, zeigt bloß von großer Abgehobenheit, Weltfremdheit (oder doch beginnender Demenz?).

Keine mahnenden Worte hörte man von van der Bellen in seiner Zeit als Parteiobmann der Grünen, als die Parteijugend zwei verschiedene Plakatserien an öffentlichen Plätzen platzierte: einmal Nimm's Flaggerl fürs Gaggerl – er als angeblicher Österreicher hat kein Problem damit, dass man die österreichische Fahne dazu missbrauchen dürfe, Hundescheiße wegzuwischen. Es gibt sogar Länder, wo man dafür ins Gefängnis geht, aber sicher nicht unter einem Präsidenten vdB, da bleibt es straffrei.

Ebenfalls Schweigen von seiner Seite und keine mahnenden Worte zu diesem Plakat der grünen Jugend, dabei wären da rügende, mahnende Worte nötig gewesen. An dieser Stelle frage ich mich immer wieder, wie sehr vdB sich als Österreicher fühlt, wenn er zwar all das Erwähnte goutiert, aber selbst mit Heimat hausieren/lügen geht.

„Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft die wahlkämpfenden Parteien vor dem Hintergrund der jüngsten Dirty-Campaigning zur Ordnung“, so die Schlagzeile im Standard. Es ist für einen Linken einfacher, alle Parteien zu benennen, dabei kann ich mich nur an Thal Silberstein erinnern, und der beriet die Sozialisten, und nicht die ÖVP oder FPÖ. Aber man will es sich halt mit seinen ideologischen Freunden nicht verscherzen.

Trotz intensiver Google – Suche fand ich keine mahnenden Worte des selbsternannten Moralapostels vdB, die er seinen Parteifreund Peter Pilz wegen dessen sexueller Übergriffe auf eine Mitarbeiterin zukommen hätte lassen. Man stelle sich aber vor, ein böser Rechter wäre seiner Sekretärin an die Wäsche gegangen. Ich will mir das mediale Beben und die im Tremolo vorgetragenen mahnenden Worte des Hofburggreises gar nicht vorstellen.

Also „Dirty Campaigning“ und medialer Shitstorm auf eine Grüne lassen den alten Mann immer seine mahnenden Worte erschallen, jedoch nie und nimmer, wenn Norbert Hofer, immerhin Parteiobmann einer demokratischen Partei, Morddrohungen und übelste Beschimpfungen über sich ergehen lassen muss, die die Beleidigungen gegen Zadic fast als Liebeserklärungen erscheinen lassen.

Sorry: er ist, um es zu wiederholen, nicht mein Präsident.


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PS: Kollege LePenseur hat mir den blonden Fehdehandschuh zugeworfen, den ich – natürlich! – aufnehmen werde. Auf ins Duell, hier mein erster Hieb mit dem Schwert: 




Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin

Jährliche Todeszahl durch Rauchen: 5 Millionen.
Jährliche Todeszahl durch Alkohol: 3 Millionen.
Das SARS-Virus hat das große Pech, dass man es nicht versteuern kann.
Es gilt, Prioritäten zu setzen.

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Woran sterben 56 Millionen Menschen jährlich, und es wird sogar eine Ausweitung der Tötungsmöglichkeiten gefordert? Richtig: Abtreibung.
Das Schlachten von 56 Millionen ungeborenen Kindern soll intensiviert werden, das Ableben einer möglichen Million hauptsächlich über 90-jähriger durch ein gefährliches Virus muss um jeden Preis verhindert werden. Es gilt, Prioritäten zu setzen.

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Die Chinesen wollen Ende des Monats ein Marsrover auf den roten Planeten schicken. Angeblich soll er untersuchen, ob es Leben, auf dem Mars gibt. Essbares Leben. Es gilt, Prioritäten zu setzen.

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Juli 2020 in Oberösterreich. Puffs sperren wieder auf, Schulen und Kindergärten werden wieder geschlossen. Es gilt, Prioritäten zu setzen.

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Der Osmanische Sultan tobt (was sonst?) gegen die „sozialen Netzwerke“, weil dort Kommentatoren nicht immer seiner Meinung sind. Er möchte praktisch ein Monopol auf das Verbreiten von Hass in den virtuellen Netzwerken erreichen. Da befindet er sich mit den Linksextremen in guter Gesellschaft; er möchte halt das Internet genauso in den Griff bekommen wie Heiko Maas. Größenwahnsinnige Kleindiktatoren ticken eben alle gleich.

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Ich bin kein Rassist, ich bin Arschlochist. Ich hasse Arschlöcher und bin dafür, jedes davon, das nicht aus einer hiesigen Quelle geflossen ist, postwendend wieder heimwärts zu schicken und mit allen Mitteln zu vermeiden, dass weitere Arschlöcher in unser Land strömen. Wir haben selbst mehr als genug davon, wir brauchen keinen Import.

Und die hiesigen werden sicher wieder ihre Äußerungen dazu aus der Ritze blasen….


Mittwoch, 1. Juli 2020

LePenseur revisited (14):

Donnerstag, 1. Juli 2010

Gut integriert
 
 
Christoph Kardinal Schönborn hat einen humanitären Aufenthaltstitel für bestens integrierte Flüchtlingsfamilien eingemahnt. Dies gelte nicht nur für die »medial viel beachtete Familie Zogaj«, sondern für eine Reihe weiterer Familien, die darum kämpfen würden, im Land bleiben zu können. Valider Maßstab für gute Integration ist aber offenbar die »medial viel beachtete Familie Zogaj« (wie denn sollte man Eminentissime sonst verstehen?), und deren gute Integration wird unter anderem durch eine Vorstrafe eines Zogaj-Sprößlings (sechs Wochen unbedingt wegen gefährlicher Drohung) unter Beweis gestellt, sowie dadurch, daß die Familie bestens in die Wohlfahrts- und Asylbetrugs-apparate eingebettet ist. Immerhin vermochte die Familie jahrelang ihre nach der Gesetzeslage eindeutig gerechtfertigte Abschiebung geschickt zu vereiteln.

Schönborn macht sich also für eine Familie stark, die sich ihre angebliche »Integration« erschleichen wollte. Das ist zirka so, wie wenn ich beim Möbelhaus eine Couch mitgehen lasse — und wenn ich ein paar Jahre drauf gesessen bin, dann gehört sie mir. Sie paßt einfach in mein Wohnzimmer (hätte ich sie sonst ausgesucht?), gut integriert halt — einfach ersessen.

Es gibt im Volksmund die Redensart, daß wem Gott ein Amt gibt, er auch den Verstand ihm dazu gebe. Brandstetter vermutet in seiner »Abtei«, daß vielmehr Gott dem, dem er ein Amt gibt, dafür den Verstand nehme. Wenn man Eminentissime Schönborn so zuhört muß man sagen: an der Vermutung ist was dran ... 
 

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Manchmal beschleicht LePenseur der Verdacht, mit seinem Blog eine Zeitschleife begleitet zu haben. Dieser Artikel ist heute mindestens so aktuell wie vor zehn Jahren ...