Freitag, 22. Februar 2019

Rindviecher

von Bastiat


Ein aktuelles Urteil eines österreichischen Gerichts sorgt für Aufregung: im Jahr 2014 wurde eine Wanderin, die auf einer Alm in Tirol mit ihrem Hund unterwegs war, von einer Herde Kühe attackiert und getötet. Kühe reagieren, insbesondere wenn sie mit Jungtieren unterwegs sind, sehr aggressiv auf Hunde, weil sie sie für Wölfe halten und deshalb als Bedrohung für die Kälber ansehen. 

Man muss für Flachländer erklärend hinzufügen, dass es im Alpenraum seit Jahrhunderten üblich ist, während der Sommermonate Kühe auf hochgelegene Wiesen (die Almen) zu bringen und dort weitgehend ohne menschliche Aufsicht, und auch ohne Ställe, Zäune, etc., zu belassen, bis sie im Herbst wieder zurück ins Tal gebracht werden. Dies entlastet die tieferliegenden Weiden und erlaubt, das dort wachsende Gras für die Vorratshaltung im Winter zu verwenden.

Der Bauer, dem die betreffenden Kühe gehören, hatte sogar am Zugang zur Weide Schilder angebracht, die vor der Herde mit Mutterkühen warnte. Es wird weiters stets darauf hingewiesen, dass man im Fall eines aggressiven Verhaltens der Kuhherde seinen Hund von der Leine lassen soll; dieser kann schneller laufen als sein Besitzer und auch schneller als die Kühe. Die betreffende Frau jedoch hatte sich die Hundeleine um den Bauch gebunden. Nicht übermäßig clever, möchte man konstatieren. Oder anders gesagt: selbst schuld. Konsequenterweise wurde der Bauer im strafrechtlichen Verfahren freigesprochen.

Nun, das Zivilgericht, das von den Angehörigen der Frau bemüht wurde, zeigte deutlich weniger Hausverstand. Der Bauer wurde zu einer Entschädigungszahlung von knapp € 500.000 verurteilt. Die sinnige Begründung des Gerichts: er hätte einen Zaun errichten sollen, um Wanderer vor seinen Kühen zu schützen.

Nun, bei diesem Richter handelt es sich offensichtlich um einen Juristen, der auch sonst von mäßigem Verstande ist. Es ist komplett lebensfremd zu verlangen, jeder Bauer mit Vieh auf der Alm müsse Touristen, die uneingeladen über seinen Grund und Boden latschen und dabei jegliches Gefühl für mögliche Gefahren vermissen lassen, erstens vor sich selbst und zweitens vor seinen Kühen schützen. Nicht einmal Warnschilder wären ausreichend; offensichtlich stellt das Zivilgericht an die geistigen Fähigkeiten von menschlichen Wanderern keine höheren Anforderungen als an die der Rindviecher, die dort grasen. Selbstverantwortung ist ja auch sowas von 20. Jahrhundert.

Dieses Urteil wurde vom Anwalt des Bauern beeinsprucht. Falls es hält, wird es weitreichende Folgen für die Almbewirtschaftung wie für den Tourismus haben. Auf Almen Zäune errichten zu müssen, um Kühe einzusperren, wäre wirtschaftlich gesehen eine Katastrophe und ein Frevel an der Natur. Verständlich wäre es daher, wenn die Bauern den Zugang zu den Almen für Wanderer generell sperren. Bei Wäldern ist der freie Zugang gesetzlich geregelt; dies gilt jedoch nicht für Weideflächen. Wäre natürlich sehr unerfreulich für Wanderer; die dürften sich dann bei einem geistig überforderten Richter und posthum bei einer ebensolchen Touristin bedanken.

Es scheint, in dieser Causa gibt es viele Rindviecher, und nicht alle tragen Hörner.

Dumm wie Toastbrot

von Fragolin

Mir ist ja bei meinen gelegentlichen Ausflügen in die Welt der Irgendwasmitmedienschaffenden schon mehrmals der Web-Auftritt „Tag24“ aufgefallen, vor Allem durch seine intellektuell hochwertige und von journalistischer Qualität durchseelte Erscheinungsweise.
So fiel mir gestern dieser Artikel zu, der ein Thema aufgreift, über das an sich ich schon herzhaft lachen musste, und der das auch noch in beispielhafter Manier veranstaltet.
Es geht um Toast.
„Dumm wie Toastbrot“ ist ja ein Spruch, der schon vor der Erfindung des permanent mieselsüchtigen Depressiv-Vierkantes „Bernd“ bekannt war, aber gegen manche Zeitgenossen wirkt selbst eine Scheibe doppelt gebranntes Burger Knäcke wie eine Reinkarnation von Albert Einstein, und damit meine ich ausnahmsweise mal nicht die dem Nachnamen ähnliche Konsistenz. In so manchem Toast scheint es mehr der gestern erwähnten Intelligenz-Gene zu geben als in machen Menschen.
Und so titelt dieser sächsische Ableger des Hauses Gruner&Jahr mit immerhin 40%-iger Dirketbeteiligung der Partei der sozialdemokratischen geistigen Elite, also faktencheckende Qualitätspresse at it‘s best:

Verbrannte Toastscheiben verpesten die Luft mehr als Autos“

Äh. Ja. Also. Wie soll ich mir das vorstellen? Wenn ich in meiner geräumigen Nahrungsmittelzubereitungskemenate einen Scheibe Toast röste, dann verpeste ich die Luft mehr, als wenn ich für die gleiche Zeit die Abgase eines vor dem Haus mit eingeklemmtem Gaspedal vor sich hinjaulenden Vierzigtonners in die Küche leite? Oder müssen es mehrere Toastscheiben sein? Immerhin wird ja von der Mehrzahl geschrieben, allerdings auch bei den Autos. Also ist das Anbrennenlassen von drei Millionen Toastscheiben luftverpestender als das Herumstehen von drei Elektroautos? Mal sehen, ob aus dieser Nicht-Aussage noch irgendwas wird.

Jedem ist wahrscheinlich schon einmal aufgefallen, dass in einer viel befahrenen Stadt die Luft wesentlich schlechter ist, als auf dem Land.“

Mein erster Gedanke war: definiere „gut“ und „schlecht“ und versuche dann, die Kommaregeln der deutschen Sprache zu verstehen. Beides sollte eine leichte Aufgabe für einen qualifizierten und kompetenten Journalisten sein, und etwas anderes werden die Genossen doch wohl nicht einstellen, oder? Immerhin kann er den Unterschied von „als“ und „wie“ richtig interpretieren und das ist ja schonmal was.
Als Zweites ist mir aufgefallen, dass mir noch nie aufgefallen ist, dass die Luft in einer viel befahrenen Stadt schlechter, und schon gar nicht wesentlich, wäre als auf dem Land. Nicht etwa wegen der über morgendliche ländliche Feuchtwiesen ziehenden Gülleduftschwaden sondern einfach, weil ich noch nie in einer viel befahrenen Stadt war. Ja, auf viel befahrenen Straßen schon, aber die führten maximal durch eine Stadt; die meisten Autofahrer haben es geradezu penibel vermieden, etwas anderes zu befahren als die Straße, und so ist mir zwar schon manche viel befahrene Straße begegnet, durchaus auch außerhalb von Städten, aber noch nie eine viel befahrene Stadt.
Eine erste zarte Ahnung vom Kompetenzlevel des Artikels durchweht die Zeilen.

Noch schlechtere Luft atmet ihr jedoch ein, wenn ihr in euren eigenen vier Wänden Toastbrot röstet.“

Also schlechtere Luft als in einer „viel befahrenen Stadt“. Aber nur in euren eigenen vier Wänden. Also können sich alle zurücklehnen, die auf Miete oder sogar noch bei den Eltern wohnen. Gehören dir die Wände nicht, schadet dir auch kein Toasten!

Laut einem Bericht der "Times" waren nach dem Einschalten des Toasters sofort giftige Feinstaubartikel in der Luft messbar.“

Zwei Fragen bewegen mich, seit ich diesen Satz lesen durfte:
Erstens, was ist ein „Feinstaubartikel“? Ein „Artikel“ ist ja ein zum Verkauf angebotenes Produkt; zählt jetzt der Backwarenartikel „Toastbrot“ auch zu den „Feinstaubartikeln“? Gibt es beim Aldi oder bei Rewe eine Abteilung mit „Feinstaubartikeln“? Google hat keine brauchbaren Ergebnisse ausgespuckt, ich bin wirklich ratlos. Oder bezieht sich das doch auf Zeitungs-Artikel? Dann ist also das Geschriebene selbst ein „Feinstaubartikel“? Jetzt habe ich mir also zuhause die Luft verseucht, ohne zu toasten, einfach nur durch Öffnen dieses Feinstaubartikels?
Zweitens war es mir bisher durchaus bewusst, dass Feinstaub ab einer gewissen Menge als gesundheitlich bedenklich oder gar gesundheitsgefährdend gilt, aber „giftig“ ist neu. Giftig sind meist Chemikalien, weil es durch diese zu schädlichen chemischen Reaktionen kommt, aber Feinstaubartikel? Nicht mal, wenn es sich um Feinstaubpartikel handelt, gelten diese als giftig, weil Gift eben ganz was anderes ist als Staub, aber man lernt eben nie aus.

Die Forscher gehen davon aus, dass es dafür zwei unterschiedliche Gründe gibt:“

Sie gehen davon aus? Also wissen sie es nicht, sondern nehmen es nur an? Der Verdacht, dass es sich nach der Nicht-Überschrift auch um einen Nicht-Inhalt handelt, verhärtet sich von fein herumwirbelndem Staub zu einem veritablen Klumpen aus Zweifel und Kopfschütteln. Doch schauen wir mal, welche zwei Gründe das sein könnten:

Zum einen stammen die Partikel vom Gerät selbst, zum anderen von Toastkrümmeln, die am Boden des Geräts zu rauchen anfangen.“

Ach. Toaster zerstäuben also ganz von selbst beim Einschalten? Ich habe einen Doppelschlitztoaster mit dem Fassungsvolumen von vier Scheiben amerikanischem Sandwich-Toast, und der funktioniert bereits seit einem Jahrzehnt ohne allzu auffällige Zerfallserscheinungen. Wenn der bei jedem Toastvorgang auch nur ein Zehntel Gramm seines Gewichtes in Feinstaub umgewandelt hätte, würde der heute nur noch aus Folie bestehen. Aber wenn Forscher von irgendwas ausgehen, muss das ja nicht schlüssig sein.

Und dann zu den Krümmeln. Ich muss gestehen, mein Toaster hat sowas nicht. Der ist einfach technisch nicht in der Lage, Krümmel mit typischer Doppel-M-Belastung zu produzieren. Dem entstehen nur Krümel, und die sind relativ egal, weil mein Toaster auch noch eine technische Raffinesse besitzt, die ich Dummerle für eine normale Vorrichtung gehalten habe, obwohl es anscheinend eine ganz besondere bauliche Besonderheit meines Toasters ist: Nach dem Toasten kann man eine kleine Schublade unten rausziehen, auf der die ganzen Brösel und Krümel herumliegen, die dem Brot beim Toasten entfallen sind, und die entsorgt man dann einfach in den Müll, anstatt sie im Schrank bis zum nächsten Sonntag vor sich hingammeln und -schimmeln zu lassen, auf dass sie sich beim nächsten Toasten zu stinkenden Kohlen verwandeln.

Vielleicht hätten die Professoren dieser amerikanischen Universität ihre illegalen honduranischen Küchenhilfen das Brot toasten lassen sollen, die hätten erst den Dreck aus dem Toaster geräumt und das Brot dann nicht dringelassen, bis es verkohlt. Denn neben dem technischen Wunderwerk der Krümelschublade haben die Toastingenieure auch so einen komischen Drehknopf an den Toaster gebaut, der zwar waschmaschinös aussieht, aber auch für Männer der höheren Bildungsstufe einfach bedienbar gestaltet ist. Da kann man einstellen, dass der Toast aus dem Gerät fliegt, bevor er zum Brikett mutiert ist. Ganz ohne IoT und App.

Die Wissenschaftler weisen jedoch darauf hin, dass der Toaster womöglich nur für eine kurzfristig hohe Belastung sorgt.“

Na was für ein womögliches Glück, immerhin riecht es sogar eine halbe Stunde nach dem Sonntagsfrühstück immer noch nach Toast in meiner Wohnung, als wäre ich weiterhin von kleinen giftigen Feinstaubartikeln umgeben. Also nur während des Toastens und kurz danach flach atmen oder besser Gasmaske tragen. Oder Atemschutzgerät mit Sauerstoffflasche. Ich werde mal meine alte Taucherausrüstung vom Boden holen, zumindest der Schnuffel müsste mir noch passen. Ich hoffe sie ist nicht zu sehr eingestaubt; es muss ein komisches Bild sein, wenn die Rettung kommt und mich mit der Tauchermaske vor dem Gesicht und mit Feinstaubartikelvergiftung vor einem Toaster zusammengebrochen in der Küche findet.

Trotz dass die Werte niedriger sind, seien die Langzeitfolgen von Autoabgasen wesentlich höher.“

Trotz dass der Schreiberling von der reichsten Partei und einem der größten Medienhäuser bezahlt wird, muss es recht niedrig sein, wenn man sein Sprachniveau betrachtet. Zumindest was das willkürliche Zusammenlöten von Buchstaben und Worten zu kreativen Neuschöpfungen angeht, scheint das Toasten als Solches unbedenklicher zu sein als der Konsum eines Artikels von „Tag24“.
Ansonsten ist auch dieser Satz inhaltsleer.

Dennoch wird empfohlen, seinen Toaster regelmäßig zu reinigen und den Toast maximal zu "vergolden".“

Dennoch empfehle ich, seine Texte regelmäßig gegenzulesen oder zumindest durch ein Rechtschreibprogramm laufen zu lassen und seine Blödheit maximal für sich zu behalten.
Aber nur ganz unverbindlich.

Was ich aber wirklich befürchte ist, dass sogar dieser journalistische feinstaubartikelvergiftete Krümmelkäse Leute bei den Grünen aufscheucht und nach dem „Dieselgipfel“ Antonia Hofreiter, aus deren Bartflusen bei jedem Nicken wahrscheinlich mehr Feinstaub ausbröselt als mein alter Toaster in einem Monat produzieren kann, vollmundig und fetthaarig einen „Toastergipfel“ fordert und vor einem Einknicken der Bundesregierung vor der kriminellen Toastlobby warnen muss.
Und wieder fällt mir der Spruch „Dumm wie Toastbrot“ ein...

Donnerstag, 21. Februar 2019

An der Reaktion merkt man, ob's stimmt ...


Ein Artikel über die Soros-Verflechtung des Springer-Konzerns hat Alain Posener auf Facebook zu einer Wut-Tirade hingerissen:
Orbans antisemitische Anti-Soros-Kampagne greift nun auf Deutschland über. Der katholische Erzreaktionär David Berger lässt unter Pseudonym gegen Springer hetzen, und nicht zufällig steht ein Jude – Martin Varsavsky – im Zentrum der raunenden Verdächtigungen. Widerlich.
... und so weiter. Ein bisserl dünnhäutig, der gute Mann! Oder war's bloß eine von der Konzernleitung bestellte Entrüstungs-Inszenierung, die das konzerneigene Mietmaul auftragsgemäß übergehen ließ? Posener entblödete sich auch nicht, die Leser von Philosophia perennis als »stinkende Brühe« zu bezeichnen — na, na! Da mischt einer in der Liga von Sigi »Das Pack« Gabriel oder »Feine Sahne Fischfilet« mit, von dem man das eher nicht erwartet hätte.

Aber so sind unerwünschte Wahrheiten eben: demaskierend. Danke, Herr Posener, daß Sie sich mit Ihren Ausfällen »zur Kenntlichkeit entstellt« haben. Keinem anderen wäre das vermutlich so perfekt gelungen ...


Intelligenz-Gene

von Fragolin

Die neofaschistische Populistenregierung unter der Nobelhure der Neonazis lässt das einst blühende Alpenland im braunen Sumpf eines finsteren Mordor versinken, nur der Zauberpräsident Gandalf Gelbzahn, die Rotelfenprinzessin JoyPam und der grüne Zwerg Pilzi widerstehen noch dem Ansturm der berittenen Orks des Sauron Kickl und der Geisterarmee des Finsteren Haceh.
Aus den Schatten kriechen schleimige Alchimisten, die nach der Machtübernahme durch die dunkelaustriakischen Fürsten der Finsternis in der Medizinischen Universität Innsbruck wieder ihr pseudowissenschaftliches Hexenwerk vollbringen; ungeläutert durch die wahren Wissenschaften der Soziologie und Genderologie brauen sie wieder wie in dunkelsten Zeiten ihre toxischen Tränke um sie in die aufnahmebereiten Gehirne der geistig Armen am rechten Rand der Gesellschaft zu gießen. Sie behaupten entgegen allen Erkenntnissen der Geisteswissenschaften und des Marxismus in typisch verstockter, ewiggestriger Manier, jene Gene gefunden zu haben, die, festhalten, es wird grausam, dafür verantwortlich sind, dass, man kann es kaum aufschreiben, es widerspricht einfach allem, woran die Menschheit zu glauben gezwungen werden soll, Menschen eine höhere oder geringere Intelligenz entwickeln.
Gene. GENE!! Und die sollen INTELLIGENZ beeinflussen!

Welch widerliches diskriminierendes faschistisches Gedankengut! Es soll also Gene geben, die etwas beeinflussen, von dem wir mit hunderzehnprozentiger und hyperabslouter Sicherheit wissen, dass es gar nicht existent ist sondern nur ein soziales Konstrukt ist, ein von alten weißen Männern mit dem Ziel Frauen, Ausländer, Neger, Geflüchtete, Indianer und Moslems zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden, erfundener Denkkäfig, den es zu sprengen gilt.

Warum sind manche Menschen intelligenter als andere?“ fragt provokant auch die bekannt ultrasondersuperrechtsaußenorientierte „Kronen-Zeitung“, von der man im Gegensatz zur links-progressiven hellösterreichischen intellektuell anspruchsvollen Qualitätspresse auch nichts anderes erwarten konnte als die Negierung der in Stein gemeißelten Erkenntnis, dass es eben keine Unterschiede in der Intelligenz gibt und alle Menschen gleich geboren werden und erst durch den renitenten Entzug der frühkindlichen Rohmasse aus der gütig erziehenden Hand staatlicher Menschenformer in die familiären Bruthöhlen der geistigen Inzucht und verderblichen Verblödung in ihre Schubladen als männlich oder weiblich, doof oder intelligent gezwungen werden. Wir wissen doch aus der roten Parteiakademie, dass der soziale Status und das Einkommen darüber entscheiden, ob Kinder intelligent werden, denn der Rückschluss, dass Kinder das ererbt haben könnten und die Eltern genau deshalb, weil auch sie intelligent sind, es zu Wohlstand und Stellung gebracht haben, ist ketzerisch und würde den Grundkonsens der Zweiten Republik aufkündigen, der da besagt, dass eben alle Menschen gleich sind und ausschließlich durch ihre Umwelt geformt werden.

Ein Grund dafür liegt auch in den Genen. Bisher ist allerdings nur wenig über die genetischen Grundlagen der Intelligenz bekannt gewesen.“
Weil es sie politisch korrekt auch nicht gibt. Das Ganze ist eine Lüge, ein Fake, ein rassistischer und ultrarechter Frontalangriff auf die Grundwerte unserer aufgeklärten humanistischen Gesellschaft!

Was brüten diese als Wissenschaftler verkleideten toxischen Propagandisten und selbstgewählte Opfer eines unterdrückerischen Patriarchates als nächste „Erkenntnis“ aus? Dass es in verschiedenen Gebieten der Erde unterschiedliche Häufigkeiten bestimmter Gene gibt, die nicht nur Hautfarbe oder Augenform sondern eben auch kognitive Fähigkeiten oder geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen? Na, da hört man doch den Gobineau aus der Gruft lachen und die Springerstiefel der SS durch die Korridore der soziologischen Fakultät stampfen!
Es wird Zeit, die Medizinische Universität des ultrafaschistischen Alpenmordor auszutrocknen, die am patriarchalisch-diskriminierenden Wissenschafts-Realismus verstockt Festhaltenden zu maßregeln und mindestens zwei Gender- und Diversity-Lehrstühle sowie eine konstruktivistische Fakultät einzurichten!
Nicht, dass noch einer auf die Idee kommt, per DNA-Analyse festzustellen, dass wir von Idioten regiert werden und die die sich als intellektuelle Elite selbstbeweihräuchernden Schreibknilche aus dem Oberstübchen der linken Redaktionsbunker in Wirklichkeit strunzdumme Vollpfosten mit ausgewachsenem Dunning-Kruger sind…


Mittwoch, 20. Februar 2019

Fr./Frl. Anja F. Plaschg entsetzt sich


Und zwar derart:
Ich wurde diesjährig für den Amadeus Austrian Music Awards in den Kategorien „Album des Jahres“ sowie „Alternative“ nominiert.

Mich in derselben Kategorie sowie in derselben Veranstaltung mit einem Möchtegern-Magnat zu wissen, der sein reaktionäres, nationalistisches, chauvinistisches und sexistisches Lebenskonzept zu kommerzialisieren weiß und hier Anklang findet, entsetzt mich derart dass ich an der Veranstaltung nicht teilnehmen werde.
(Hier weiterlesen)
Aha. Einmal davon abgesehen, daß es »Möchtergern-Magnaten« heißen müßte, weiters in der letzten Zeile ein Beistrich fehlt ... aber: wer in aller Welt ist Fr./Frl. Anja F. Plaschg? Doch zum Glück gibt es Kommentarposter, die einem weiterhelfen, z.B.:
istangl13

Na was wird die uns abgehen....
"...in den Kategorien "Album des Jahres" und "Alternative" nominiert...."
Aha, also unbedeutend.

Der Gabalier hat wahrscheinlich beim rülpsen unter der Dusche mehr Zuhörer als die Dame in ihrem ganzen Leben vor der Bühne zusammenkratzen wird können.


Aber vielleicht wird sie auch öfters zu Auftritten wie 2015 (Solidaritätskonzert für Asylsuchende "Voices for Refugees" ) eingeladen. Da hat sie dann die Möglichkeit ihre musikalischen Ergüsse vor Gleichgesinnten auszubreiten.
Und ein Poster Marc de Sarno meint treffend:
Nur unter uns ... ich würde auch keinen Preis annehmen, an dem Robert Menasse mit mir in der Schlange steht.
Aber das würde ich nie auf Instagramm verbreiten :) 
Touché!
 

Na, alles net so schlimm — denen hat nur bisher nie jemand gesagt, was richtig und was falsch ist!


DiePresse (als Abschreibübung von APA) ist voll auf fassungslos-aber-empathisch-Modus geschaltet. Wie das Hohe Gericht übrigens auch:
"Wie kommt man auf die Idee, auf diese Weise seinen ersten Sex zu haben?", ist ein 14 Jahre alter Bub am Dienstag am Wiener Landesgericht gefragt worden. Der Bursch hatte sich am 17. September 2018 mit einer Mitschülerin getroffen, diese in einen Aufzug gedrängt und die Gleichaltrige vaginal vergewaltigt. Anschließend zwang er sie noch zur Vornahme eines Oralverkehrs.
(Hier weiterlesen)
Nun sind derlei Sachen sicherlich auch schon früher an Sonn- und Werktagen in Österreich zuhauf vorgefallen, wie uns Frau Dr. Griss sicherlich bald erklären wird, und daß das jetzt vom Sohn eines Mazedoniers auch gemacht wird, ist eindeutig auf den verderblichen Einfluß der »schon länger in Österreich Lebenden« zurückzuführen.

Doch immerhin:

14-Jähriger dürfte in wenigen Tagen freikommen

.. atmen DiePresse 
(und die APA) auf, und wir alle mit ihnen, denn es wäre doch schrecklich, wenn so ein »14 Jahre alter Bub« (als es drum ging, die päderastischen Neigungen unserer Homosexuellen zu entkriminalisieren, indem das Schutzalter massiv gesenkt werden sollte, da pflegte man derlei 14-jährige auch gern als »Männer« zu bezeichnen — tja, so ändern sich die Zeiten und Worte ...) durch eine Gefängnisstrafe verdorben und charakterlich gebrochen würde ...

Na, weil wir gerade beim Brechen sind: APA und DiePresse finden es in stiller Freude also durchaus okay, daß sich im Falle des Vergewaltigers in wenigen Tagen unter
... Berücksichtigung der in der U-Haft abgesessenen Zeit, die auf die verhängte Strafe anzurechnen ist, [...] die Gefängnistore auch für den 14-Jährigen in wenigen Tagen öffnen ...
dürften. Denn:
Er hat deutlich mehr als die Hälfte des unbedingten Strafteils verbüßt, womit einem Antrag der Verteidigung auf vorzeitige bedingte Entlassung nichts im Wege stünde. 
Na — isses nich schön! Und außerdem:
Bei beiden Burschen wurde Bewährungshilfe angeordnet. Außerdem wurde ihnen die Weisung erteilt, sich einer Sexualtherapie zu unterziehen.
Und das vergewaltigte Mädchen? Ach, da schweigt DiePresse (bzw. die APA) lieber — vermutlich aus Taktgefühl, und liefert nur eine Artikelzeile:
Die Betroffene hatte von der Vergewaltigung — vermutlich aus Scham — nicht einmal ihrer Mutter erzählt.
»Vermutlich aus Scham« ... ... ja, das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen! Es könnt' ja auch sein, daß das Mädel die Mama nicht gamsig auf ihre jungen, geilen Stecher machen wollte, oder wie?

DiePresse hat den Artikel zwar in der Leiste der »meistgelesenen« des Tages gelistet, aber interessant ist, daß es keinerlei Kommentare dazu gibt. Nicht einmal den Hinweis, daß die Kommentarfunktion leider wegen massiver Verstöße gegen die Forenregeln bla ... bla ... bla ....

Vermutlich tat sie das aus Zartgefühl. Gegenüber den Vergewaltigern, die doch nicht durch Vorurteile diskriminiert werden sollten. Oder so.

Ihr mieses Dreckpack in den Redaktionen! — ist euch noch immer nicht klar, warum euch die Leute mittlerweile schlicht und einfach zum Kotzen finden?!


#no_man!

von Fragolin

Wie kommen unsere intoleranten rassistischen und lookistischen Medien überhaupt dazu, jedes mal von einem „Mann“ oder einer „Gruppe von Männern“ zu schreiben, wenn irgendwo eine bereichernde Neuverhandlung der Regeln des täglichen Zusammenlebens stattgefunden hat? Kaum steckt irgendwem ein Messer in den Eingeweiden, wird ein Supermarkt überfallen oder einem Sanitäter für den Versuch, eine Unantastbare zu berühren, eine Schnapsflasche auf der Schädeldecke zerdroschen, dann ist sofort klar: der mutmaßliche Täter ist zwar nur mutmaßlich ein Täter, aber nicht mutmaßlich sondern absolut sicher ein Mann.
Woher wollen die das wissen? Gehen sie vom Äußeren aus? Vom Klang der Stimme? Von der Frisur? Oder haben sie in der Hose nachgeschaut? Orientieren sie sich am Kleidungsstil? Oder um es mit dem Winsel-Gröni zu fragen: Wann ist ein Mann ein Mann?

Da lernen wir seit Jahren, dass es so etwas wie Männer und Frauen gar nicht gibt, dass das nur soziale Konstrukte sind und Biologie ein Unterdrückungsinstrument des Patriarchats, dass das Geschlecht unabhängig von körperlichen Merkmalen und Verhaltensstereotypen existiert und ausschließlich im Geist eines jeden Menschen konstruiert und definiert wird, und dann kommen uns die Medien permanent mit dem „Mann“, der eine Oma niedergeprügelt hat oder einer Dreizehnjährigen das Handy geklaut oder eine „Schnittwunde am Hals“ zugefügt hat, wie der politkorrekte Code für den Versuch einer schariakonformen Schächtung einer ungläubigen Hure lautet.

Wenn es schon einen Kodex der Medien gibt, selbst gesicherte Erkenntnisse über den mutmaßlichen Täter wie Hautfarbe oder Herkunft lieber zu verschweigen, um die höchstpersönlichen Rechte des mutmaßlich eventuellen Vielleicht-Kriminellen nicht anzutasten, dann gehört dort doch eigentlich auch hinein, geschlechtssensibel zu berichten und nicht in sexistischer Effekthascherei als Erstes immer die reine Vermutung des Geschlechtes des Tatverdächtigen hinauszuposaunen, als handele es sich um eine Gewissheit.

Warum also heißt es nicht einfach „eine Tatsverdachtsperson“ oder noch besser „ein Mensch“? Wie wollen wir aus einer mordversuchenden oder messerstechenden straftatsgemutmaßten Verdachtsperson einen besseren Menschen machen, wenn wir ihn/sie/es oder wasauchimmer bereits am Anfang aller Bemühungen in ein sexistisches, lookistisches Korsett stecken und ihm keinen Freiraum zur Entfaltung seiner eigentlichen sexuellen Bestimmung lassen? Vielleicht ist es ja gerade dieser unsensible, intolerante Geschlechtsfaschismus, dem derdiedas Traumatisierte entfliehen wollte, und nun ist ersiees in einer ebenso intoleranten, diskriminierenden Drecksgesellschaft gelandet, wie er entflohen ist. Ist es vielleicht die reine Enttäuschung, auch hier bei uns nicht als das anerkannt zu werden, was es sein möchhte, das diese armen Traumatisierten, die hier sexistisch zu „Männern“ schubladisiert werden, die sie erst verzweifelt und dann wutentbrannt kriminell werden lässt?

Bitte, liebe intellektuell anspruchsvolle Qualitätsmedien, gehet in euch und überdenkt eure hetzereische, diskriminierende und sexistische Berichterstattung! Verzichtet neben der Nennung des Namens, der Hautfarbe und der Herkunft gefälligst auch auf die Nennung des Geschlechtes und vor Allem auch auf die Nennung des Ortes und des dort angeblich begangenen Verbrechens. Dann können Meldungen lauten:
„In der Nähe des Wartehallengebäudes eines schienenbasierten Verkehrsknotenpunktes kam es zu einer interkulturellen Diskussion zwischen zwei Gruppen jugendlicher Personen, die zum Teil sehr emotional geführt wurde. Den Verletzten geht es dank des heldenhaften Einsatzes unserer Rettungskräfte inzwischen wieder gut.“
Das klingt doch besser als:
„Am Bahnhof XY kam es zwischen zwei Gruppen junger Männer zu einer Messerstecherei, drei Verletzte wurden mit Stichwunden in das örtliche Krankenhaus eingeliefert.“

Also, reißt euch zusammen, Irgendwasmitmedienschaffende! Sonst muss ich noch zu Twitter wechseln, was ich echt vermeiden möchte, und dort den Hashtag „#no_man!“ gründen.
Vor „shitstorms“ knickt ihr je immer gerne ein...

Dienstag, 19. Februar 2019

Aus der Serie »Wollen die uns verarschen?« ...


kommt die jüngste Anstrengung der ARD, uns die zwangsbeitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Propagandaanstalten als »Gemeinwohlmedien« anzudienen. Wobei von »dienen« dabei allerdings keine Rede sein kann (dienen und dienern tun die Staatsmedienfuzzis vor anderen, aber nicht vor uns Bürgern)!

Nun kann man dem Gutachten eins nicht absprechen: gelegentlich (man könnte auch »versehentlich« sagen, denn beabsichtigt kann das ja kaum gewesen sein!) trifft es die Wahrheit — und zwar 100% punktgenau, etwa in diesen Absätzen:
Nehmen wir den Supermarkt als ein Beispiel der konkreten Welterfahrung, die unser Begreifen davon, was es bedeutet, ein „Konsument“ zu sein, prägt. Der Supermarkt-­Frame ist tatsächlich, auch durch seine Relevanz für das tägliche Leben, die gängigste Realisierung des Konsumenten-­Frames in unserem Denken. Denken Sie einmal in aller Schnelle diese Situation durch: Ich bin im Supermarkt. Ich will 4 Pfund Kartoffeln und einen Camembert kaufen. Ich hole beides, ich gehe zur Kasse und – bezahle 4 Pfund Kartoffeln und einen Camembert! So ist es richtig, so ist es gerecht, weil ich ja für das bezahlen muss, was ich vom Warenanbieter haben will. Die Ware nicht zu bezahlen wäre falsch und unrecht .

Und ebenso falsch und unrecht wäre es, wenn ich neben meinen 4 Pfund Kartoffeln und meinem Camembert außerdem für den gesamten Gemüse ­ und Käsebestand des Ladens zahlen müsste, falls andere Kunden später noch Blumenkohl oder Parmesan wollen. Ebenso falsch und unrecht wäre es, wenn mich der Ladeninhaber unter Androhung juristischer Konsequenzen gesetzlich dazu zwingen dürfte, neben den Waren, die ich gleich zu Hause verzehren will, zu ­ sätzlich eine Tüte Gummibärchen, eine Harmonie ­ Teemischung und zwei Pfund frischen Hering zu kaufen, die ich gar nicht esse.

Schlimmer wäre fast nur eins. Und zwar, wenn ich überhaupt nie den Laden betreten hätte. Weil ich überhaupt keine Lebensmittel aus diesem Laden brauche, weil ich nämlich die Lebensmittel in diesem Laden gar nicht mag. Wenn dem so wäre, und ich dann von ebendiesem Laden einmal im Monat eine Rechnung bekäme – das würde dem Fass den Boden ausschlagen. 
Exakt so ist es! »Chapeau! Touché!« — wie auf diesem Blog dann des öfteren zu lesen ist. Hätte das Gutachten sich damit begnügt, hier innezuhalten und zu sagen: »Da das nicht im Interesse der ARD ist, werden Sie sich wohl was einfallen lassen, auch wenn es eine bloße Vergackeierung der ARD-Konsumenten ist«. Dann wäre das Gutachten vermutlich unhonoriert geblieben, aber die befaßten Wissenschaftler hätte ihre wissenschaftliche (und allgemein-ethische) Ehre gerettet.

Da aber auch Wissenschaftler gerne zu Folgeprojekten, an denen sie was verdienen können, durch die sie »bedeutend« werden können, weitere Aufträge erhalten wollen, husten sie auf »Ehre« und »Anstand«, sondern betreiben viel lieber opportunistische Auftragsforschung nach dem Motto: »Sie bestellen, wir liefern!«

Das ist halt die Realität des Lebens, und kommt von der Pharmaindustrie, die ihr »verbessertes« (und überteuertes) Antifalten-Präparat über den Tresen bringen möchte, bis zu den Klimahysterikern, die irgendwelchen »ökologiebewegten« Lobbies zuarbeiten, indem sie Kohlendioxid zum »Klimakiller« erklären, am laufenden Bande vor. Auch Wissenschaft hat das Zeug zur Hure — war unter den Nazis so (»Imprägnationstheorie« beim Geschlechtsverkehr mit Juden), bei den Kommunisten (Lyssenko-Affaire ist ja noch heute ein Begriff) ebenso — und warum sollte es unter den heutigen Politruks und ihren medialen Handlangern denn anders sein?

All das überrascht nicht, aber rechtfertigt diese Vorgehensweise dennoch nicht. Ich war auch nicht überrascht, als grün-alternative Odenwaldschul-Absolventen sich für Kindesmißbrauch aussprachen. Ich weigere mich allerdings, das deshalb schon gutzuheißen!

Alexander Wendt deckt in seinem Artikel zu diesem »Framing Manual« den entscheidenden Punkt unbeirrt auf, indem er schreibt:
To frame bedeutet im Englischen übrigens so viel wie hereinlegen. Einen Trickbetrüger nennt man Framing artist.
Ein »Gemeinwohlmedium« als Trickbetrüger. Nun, die öffentlich-rechtlichen Medien haben uns in der Vergangenheit hinlänglich unter Beweis gestellt, daß sie wohl gemein sein können, und das durchaus bis zu perfider Charakterlosigkeit (man denke etwa an den Rausschmiß von Eva Herman, oder an gefälschte Umfragedaten zur Stützung des etablierten Parteikartells) — aber von »Gemeinwohl« war da eher nichts zu bemerken. Daß sich das auch in Zukunft nicht ändert, dafür wollen »Framing Manuals« wie ebendieses für die ARD sorgen.

Und damit wären wir wieder zurück zur Ausgangsfrage gelangt: »Wollen die uns verarschen?«

Ich glaube, die Antwort wissen Sie längst ...




»Gibt es eine Soros-Springer-Connection?«


... fragt Patrizia von Berlin in einem überaus lesenswerten Artikel auf »Philosophia perennis«:
Das Erscheinen eines Artikels in der Welt vom 12. Februar 2019 warf bei kritischen Lesern die Frage auf: Warum hofiert ein – sich als „konservativ“ verortendes – deutsches Medium einen politisch links stehenden US Multimilliardär wie George Soros, der mit Unsummen massiv auch die europäische Politik manipuliert?
Das einzige, was am Artikel falsch ist, ist das Fragezeichen im Titel (das aber bewußt als Sicherung gegen eine ruinöse Abmahnung eingebaut sein könnte). Sonst: chapeau! Touché!



Der Grüne Siegeszug

von Fragolin

Bei den Grünen laufen die Vorbereitungen auf die Europawahl auf Hochtouren. Und sie setzen Marker, um den rechtspopulistischen Hetzern endgültig die Wähler abspenstig zu machen.
Was wissen die Grünen von den österreichischen Wählern? Nachdem sie sich jahrzehntelang um dieses Thema eher nicht gekümmert haben, weil sie glaubten, gewählt zu werden wäre ein von Inhalten und Menschenkenntnis abgekoppeltes elementares Grundrecht, haben sie durch geschicktes Einschleusen einer Spionin in einem Glücksspielkonzern nun herausgefunden, was die Menschen in Österreich am meisten wollen: gut Essen und die illegal Eingeschneiten wieder loswerden.

Und deshalb beginnt ihr Wahlkampf mit zwei Paukenschlägen:

Für das gute Essen präsentieren die Grünen Sarah Wiener. Ob ihre maghrebinischen Auberginenklumpen mit algengefärbten Körnerbällchen außerhalb der grünen Bobo-Blase wirklich ankommen, weiß ich nicht, aber man setzt in typisch grüner Einschätzung der Intelligenzquotienten des politischen Gegners fest darauf, dass der durchschnittliche Keller-Ösi eh nicht kapiert, dass Sarah Wiener nicht die Erfinderin des Wiener Schnitzels ist.
Als ob die Leute geglaubt hätten, der rote Exkanzler hätte das Kernöl erfunden.

Und um sich als Aktivisten der Rückführung illegaler Migranten zu gerieren, hat der Kärntner Grünen-Chef Matthias Köchl in einer Nacht-und-Nebel-Aktion persönlich und mit dem Privatauto einen illegalen Iraker über die Grenze nach Italien zurückgeschmuggelt und sich dort dann medienwirksam erwischen lassen.
Jetzt steht dem fulminanten Wahlerfolg der Grünen nichts mehr im Wege!
Was für eine ausgeklügelte Strategie!
Hätte ich den Melonen gar nicht zugetraut.
Oder um es mit Stefan Jürgens zu sagen: Gefickt eingeschädelt!

P.S: Meine liebreizende Fragolina hat eine eigene Theorie: Die Grünen setzen jetzt auf Sarah Wiener? Die wollen sich nur final einkochen lassen!“

Montag, 18. Februar 2019

»Ein spießiges, selbstgefälliges Arschloch«


... so umschrieb es eine meiner Sekretärinnen, die ich um eine spontane Antwort nach dem visuellen Eindruck dieses Photos ersuchte. Nun, ich konnte ihr schwer widersprechen, nachdem ich las, welche Wortspenden dieser Interview-Partner des KURIER freihändig verteilte. DiePresse, die ganz servil die Kommentarfunktion abdrehte, berichtet wie folgt:



Philosoph Levy tritt für Sanktionen gegen Österreich ein

Der Philosoph kritisiert die Koalition aus ÖVP und FPÖ – und geht mit Kanzler Kurz ins Gericht: "Euer Kurz hat etwas von Donald Trump an sich, das ich nicht mag."
(Hier weiterlesen)
Nun könnte ich ja umgekehrt auch einiges sagen, was besagter »Philosoph« (eine Selbstbezeichnung, die einem das Zitat »si tacuisses ...« quasi auf die Zunge legt) an sich hat, was ich nicht mag — aber auf ein derart primitives Niveau wie das seine möchte ich mich nicht begeben.

Also besagter »Philosoph« befürwortet Sanktionen gegen Österreich. Hm ... aber warum eigentlich?
»Ich kann keine hohe Meinung von einem Kanzler haben, der in seiner Regierung Vertreter einer Partei, der FPÖ, hat, die von Nazi-Regime-Nostalgikern gegründet wurde.«
Und LePenseur wieder kann keine hohe Meinung von einem »Philosophen« haben, der Anteilseigner einer Zeitung — »Libération« — ist, die (wie die nazi-nostalgischer Umtriebe recht unverdächtige deutsche Wikipedia schreibt
... im Frühjahr 1973 als Sprachrohr der französischen 68er-Bewegung und der Neuen Linken
gegründet wurde. Spannend wäre auch die Antwort des »Philosophen«, ob er bei seinem Vergleich von Kurz mit Trump nicht konsequenterweise auch Sanktionen gegen die USA fordern müßte. Aber offenbar leuchtet sogar einem »Philosophen« (und der ihn interviewenden KURIER-Redaktion) ein, daß er sich damit heillos lächerlich machen würde.

So bleibt es also beim Sanktionswunsch gegen Österreich, was zwar ebenso hirnverbrannt ist, aber im linken KURIER auf offene — DiePresse sekundiert da bloß insgeheim — Begeisterung stößt.
Gegen die erste ÖVP-FPÖ-Regierung im Jahr 2000 seien "für Geringeres Sanktionen angestrebt" worden. "Diese Entschiedenheit müssten wir heute wieder haben. Europa ist kein Gasthaus, in dem man nur das bestellt, was einem passt. Daher, ja, bin ich für Sanktionen gegen das Österreich von Kurz", sagte Levy.
... zitiert DiePresse weiter. Das mit dem Gasthaus ist natürlich eine überaus treffliche Metapher des »Philosophen«, denn auch die Bestellungen, die einem »Philosophen« passen, werden der Realpolitik Europa mit Recht einfach am Allerwertesten vorbeigehen. Doch, Augenblick mal ... DiePresse ist so schön am berichten — lesen wir einfach weiter:
Der Philosoph, der im Frühjahr 2011 den damaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy dazu gebracht hatte, die Anführer der libyschen Opposition zu empfangen und damit letztlich den Anstoß für ein militärisches Eingreifen in Libyen gegeben hatte, hatte Bundeskanzler Kurz bereits Ende Jänner kritisiert und in einem "Presse"-Interview als "Gegenteil" des französischen Präsidenten Emmanuel Macron bezeichnet.
Muß Kurz jetzt fürchten, von der Opposition abgeknallt und am Abschlepphaken durch die Straßen geschleift zu werden? Denn exakt das ist in Libyen nach dem völkerrechtswidrigen Angriff der USA und Frankreichs mit Gaddafi geschehen. Dieser »Philosoph« hat demnach also — doch eher selten in seiner Zunft — Blut an den Händen. Denn daß für ihn einfach nicht vorhersehbar war, daß ein von außen angezettelter Umsturz in Libyen blutig verlaufen würde, das kann er höchstens seiner blinden und tauben Urstrumpftante erzählen.

Er ist also — insofern verdient die Charakteristik durch die Sekretärin eine kleine, aber entscheidende Ergänzung — nicht nur spießig und selbstgefällig, sondern auch noch verantwortungslos und eiskalt verbrecherisch. Der Rest der Überschrift versteht sich dann von selbst ...


Diverse Mutterväter diverser Töchtersöhne

von Fragolin

Der Gender-Irrsinn geht in die nächste Runde. Da man, wenn man die Himmelsrichtungen einmal zu Konstrukten erklärt, die keine Realität begründen und die man dekonstruieren muss um sich vom engen patriarchalischen Korsett eines Denkens in Raumkoordinaten zu befreien, einfach keinen Kompass mehr benutzen kann, der einem noch halbwegs die Richtung zeigen kann, verläuft sich das ganze Gender-Gedöns in immer verwinkelteren Labyrinthen aus Selbstwidersprüchen und Unsinnigkeiten.

Wie bei Jouwatch zu finden, hat es jetzt in Großbritannien, also da, wo ein inhaftierter Vergewaltiger nach seinem ausdrücklichen Wunsch, ab sofort als Frau betrachtet werden zu wollen, in den Frauenknast verlegt werden musste, wo er es sich entsprechend gut gehen ließ (wenn der Mops eine Wurst klaut und dann erklärt, er fühle sich als Brokkoli, sperrt ihn ja auch keiner in die Speis‘, aber so läuft Genderwahnsinn eben), also da in Großbritannien, das auch durch einen Brexit offensichtlich nicht vom Irrsinn zu heilen ist, hat eine Frau, die jetzt ein Mann sein will und also als Mann bezeichnet werden muss, aber vorher ein Kind geboren hat, gefordert, jetzt zum Vater des Kindes erklärt werden zu wollen, obwohl ihr Beitrag nun einmal nicht die Samenzelle sondern die Eizelle war, was den Fall jetzt erstmal so ziemlich klar macht. Das Blöde ist: Sie ist die Mutter des Kindes. Sie ist es, weil sie es ist. Einen Vater hat es schon, auch wenn es den wahrscheinlich nie kennenlernen wird. Sie ist ja auch ein Frau, weil sie es ist. Aber der Genderwahn lebt ja davon, das Geschlecht abgekoppelt von der Realität, die es ja laut konstruktivistischem Weltbild gar nicht gibt, zu betrachten und damit von realen Merkmalen abgekoppelt zu betrachten. Und es gibt ein erkleckliches Maß an Menschen, die sich anscheinend nur über ihr Geschlecht und ihre sexuellen Vorlieben definieren, bei denen sich das ganze Sein und die Bedeutung als Person auf eine Stelle unterhalb des Bauchnabels konzentriert, die ihren Wert und ihre Existenz davon abhängig machen, wie offen sie ihre möglichst weit von der Realität abweichenden Wünsche herumzeigen können und wie weit diese vom Rest der Welt anerkannt werden. Manisch sexgetriebene Egozentrik.

Aus dem Recht, sich selbst auch als alternder dicker glatzköpfiger mitteleuropäischer Stubenkater in seinem Kopf vorzustellen, er wäre ein sechszehnjähriges japanisches Cosplay-Model, leitet der Neo-Konstruktivismus das Recht ab, dies auch anzuerkennen und der Umwelt aufzuzwingen, ihn an Teenager-Verkleidungswettbewerben teilnehmen zu lassen, wobei beachtet werden muss, dass er auch einen Preis bekommen muss, da er in seiner Wahnvorstellung ja das perfekteste Kostümchen trägt und die schönste Frisur hat. Klingt bekloppt? Ist es auch, aber genau so funktioniert dieser kulturmarxistische Genderwahn.
Weil jemand mit manischer sexgetriebener Egozentrik die Realität nicht erträgt, muss diese Realität sich um ihn (oder sie oder es) biegen? Nein, die Welt muss nicht den Einzelnen akzeptieren, sondern erstmal muss der Einzelne lernen, die Welt zu akzeptieren.

Bei einer laufenden Gerichtsverhandlung wurde nun festgestellt: Der Begriff „Mutter“ ist nicht mehr länger an das weibliche Geschlecht gebunden.“

Das kommt dabei raus, wenn Abgänger der „geisteswissenschaftlichen“ Fakultäten auf Realität stoßen. Der Begriff „Mutter“ ist daran gebunden, ein Kind zur Welt gebracht zu haben. Beziehungsweise zumindest eine Eizelle beigesteuert zu haben. Das können rein biologisch nur Menschen, die gleichzeitig Frauen sind, also das weibliche Geschlecht besitzen. Deshalb können auch nur Frauen Leih- oder Adoptivmütter werden; ein Mann kann eben nicht Adoptivmutter werden, weil er auch biologisch keine Mutter werden könnte.
Es ist nämlich ein Trugschluss, dem auch „Jouwatch“ hier aufliegt, dass „Mutter“ von „Frau“ abgekoppelt wurde, denn eigentlich wurde „Frau“ von der „Mutter“ abgekoppelt. Die Klagende ist nämlich Mutter und bleibt es auch, sie ist damit eindeutig auch eine Frau, egal was sie denkt zu sein. Und ich nehme mir das Recht heraus, das mir laut Meinungsfreiheit auch zusteht, sie weiterhin als Frau zu betrachten und über sie als weiblichen Menschen zu schreiben, als der sie offensichtlich geboren wurde, egal ob ihr das nun gefällt oder nicht, denn die Fakten müssen sich nicht an Wünschen ausrichten sondern nur an sich selbst.

Geklagt hat eine Ex-Frau, die jetzt Mann ist.“

So ändern sich die Begriffe. Früher war eine Exfrau eine, die ihren Mann losgeworden ist, heute ist es eine, die sich selbst zum Mann erklärt hat.

Sie/Er wollte nach der Geburt ihres/seines Kindes in dessen Geburtsurkunde nur als „Vater“ geführt werden. Das Kind soll hochoffiziell als „mutterlos“ aufwachsen.“

Wird wahrscheinlich wirtschaftliche Gründe haben, aber der Witz ist der: dadurch, dass eine Mutter mit dem eindeutigen Geschlecht Frau in ihrem Hirn beschlossen hat, ein Mann sein zu wollen, kommt man jetzt aus der Falle nicht mehr raus, dass dadurch die Mutter zum Vater mutiert, der sie ebensowenig ist wie ein Mann. Es gibt einfach keine logische Schnittstelle zwischen Wunsch und Realität; man kann zwar verweigern, die Realität anzuerkennen, aber man verändert sie damit nicht. Es ist die Logik der Idioten, die glauben, „Denken Sie sich reich!“ würde bedeuten, man muss sich nur vorstellen ein fettes Konto zu haben und schon hat die Umwelt die Pflicht, einem diesen Wunsch zu erfüllen. Es bedeutet aber im Gegenteil, sich unabhängig vom (realen) Kontostand trotzdem für reich zu halten, weil man eben anderes besitzt als Geld und für sich beschlossen hat, anderes als Geld für wichtiger zu erachten. Daraus begründet sich eben nicht das einklagbare Recht, ab sofort nur noch wie ein Reicher behandelt zu werden und in die Forbes-Liste aufgenommen zu werden.
Man ändert mit dem Denken nicht die Realität sondern seine Sicht auf die Realität. Diese Frau und Mutter kann für sich selbst beschließen, sich als Mann und Vater des Kindes zu fühlen, aber daraus das Recht abzuleiten, den Rest der Welt zu zwingen, dieses Gefühl permanent zu bestätigen, ist Irrsinn und führt, wie man am vorliegenden Beispiel sieht, in eine Sackgasse, oder besser, in ein Labyrinth aus Erklärungsversuchen, die sich sinnbefreit ineinander verknäulen und jeder Logik Hohn sprechen.

„„Mutter zu sein, ist nicht länger ein geschlechtsspezifischer Begriff. Ein Mann kann, wie in diesem Fall, eine Mutter sein. Er hat sich entschieden, ein Kind zur Welt zu bringen und es liebevoll aufzuziehen“, erklärte Regierungsvertreter Ben Jaffey laut Breitbart. In der Geburtsurkunde könnte in Zukunft „männliche Mutter“ stehen, so der Vorschlag.“

Nein, ein Mann kann eben nicht eine Mutter sein. Der Irrsinn beginnt nämlich an dem Punkt, wo eine Mutter behaupten kann, ein Mann zu sein. Nochmal: sie kann sich als Mann fühlen, als Mann denken, aber das ändert nichts an der Tatsache (auch wenn einige empfindsame Seelchen sich ob meiner rationalistischen Penetranz in Safe-Spaces voller Welpen- und Kätzchenfotos zurückziehen und ihren aufkeimenden Hass auf alle alten weißen Männer nur unter Tränen mühsam unterdrücken können) dass sie eine Frau und Mutter ist. Die Realität ist die Realität und alles Andere ist Wahn. Man kann den Wahn tolerieren und akzeptieren, aber man kann eben nicht per Gerichtsbeschluss festlegen, dass die Denkwelt eines einzelnen Menschen dazu berechtigt, die Realität um diesen Menschen zu biegen. Mit der Realität umzugehen und zu leben ist immer noch Aufgabe der Betroffenen. Sie ist kein Mann und sie ist kein Vater, denn die Realität entsteht eben nicht aus Begriffen. Sie kann sich fühlen wie sie will, aber nicht sein, was sie will. Das ist der Casus Knaxus.

Mutterschaft ist dann nicht mehr ein biologisches Privileg“

War sie auch nie. Privilegien sind nämlich, im Gegensatz zur Biologie, wirklich Konstrukte. Mutterschaft ist kein biologisches „Privileg“ sondern eine biologische Tatsache. Da es sich um Menschen handelt und nicht um Amphibien oder Schleimpilze (selbst wenn sie sich so fühlen), ist die Sache ganz einfach und klar.

Naja, hier hänge ich gleich noch meinen Kommentar bei „Jouwatch“ mit an:

"In der Geburtsurkunde könnte in Zukunft „männliche Mutter“ stehen, so der Vorschlag".
Die Geburtdsurkunde ist ebenso wie der Pass ein amtliches staatliches Dokument und hat sich ausschließlich an biologischen Tatsachen zu orientieren und nicht an der Geisteswelt des Betroffenen. Wer in der Klapse sitzt und glaubt, er wäre Napoleon, hat trotzdem einen anderen Namen im Pass stehen und kann als Beruf in offiziellen Papieren auch nicht "Kaiser" anführen. (Zusatz: Und wer in der Klapse sitzt und glaubt, er wäre eine Topfpflanze, kann von mir aus wollen, dass er jeden zweiten Tag gegossen wird und Mittwoch ist Substral-Tag, trotzdem wird er rein rechtlich weiterhin ein Mensch bleiben, einfach weil er einer ist. Das Recht hat sich an Fakten zu orientieren und nicht an Vorstellungen.)

Dieses linke System der Zerstörung der Realität durch die Akzeptierung des persönlichen Wahns als realitätsstiftender Grundlage muss als Waffe betrachtet werden. Es geht um die Zerschlagung aller historisch gewachsenen Systeme durch permanentes Negieren des Existenzrechtes einer logischen Realität. Reale Dinge werden einfach zum Konstrukt eines Denkaktes erklärt und damit von ihrem realen Sein entkoppelt.
Es soll sich doch jeder halten für was er will und in seinem Oberstübchen glauben, er wäre ein Außerirdischer mit acht Parallelgeschlechtern und Tentakeln am Rücken, der sich an sechsbeinigen lila Ziegen befriedigt, das ist sowas von egal. Aber es besteht kein Recht darauf, das von staatlicher Seite anerkannt zu bekommen oder gar einzuklagen, man wolle nur noch so behandelt werden. Hier wird Irrsinn zur Methode und zur Grundlage staatlichen Handelns, das ist vernunft- und verfassungswidrig, denn der Staat hat sich nicht am Einzelnen sondern der Gesamtheit zu orientieren.

Nachtrag: Die Großen Propheten der Bergschlange wussten es schon vor Jahrzehnten:

Sonntag, 17. Februar 2019

Der Malström

Wie ein Strudel zieht es die einst mächtige deutsche Presse nach unten; die Einbrüche bei Verkaufszahlen und Anzeigen führen zu einem Kreislauf, der, das haben andere Wirtschaftszweige vorgemacht, unweigerlich in den Abgrund führt: Weniger Gewinn > weniger und billigere Arbeitskräfte > Einstellung der Recherche und Zukauf der Informationen > Ausdünnung der Inhalte, Gleichschaltung und Informationslücken > weniger Interesse der Kunden > weniger Käufe > weniger Gewinn. Der Malström dreht sich und zieht alles ins nasse Grab.
Dass eine ideologische Gleichschaltung und der Verlust der Objektivität das Ganze nur beschleunigen, liegt auf der Hand.
Das Video zum Sonntag heute von Eva Hermann, die die Medienlandschaft von innen kennt und die wegen ihres sehr kritischen Umgangs damit auch eine der ersten war, die öffentlichkeitswirksam dafür medial geschlachtet wurde:



Samstag, 16. Februar 2019

Ganz




R.I.P.

Bloß »Eitle Provokation« ...?


DiePresse in Gestalt von Rosa Schmidt-Vierthaler hadert etwas mit der Moderation einer Servus-TV-Sendung unter ihrem ehemaligen Chefredakteur Fleischhacker. Und mit Herrn Broder natürlich:



„Talk im Hangar“: Eitle Provokation zum Mord in Dornbirn


Während auf Servus TV deutlich wurde, dass viel zu viele Fragen zu Dornbirn offen sind, ließ der Publizist Henryk Broder jede Sachlichkeit vermissen.

[...] Wer sich von dem Querdenker Broder, der oft als eitler Populist gescholten wird, interessante Beiträge zur Diskussion erhoffte, wurde allerdings enttäuscht: Er verwirrte mit Aussagen, die nicht zur Sache passten und hatte ganz offensichtlich weder Ahnung vom Thema noch Interesse daran. So sagte er, die Politik müsse „die Bevölkerung schützen, nicht die Beamten“. Mit Betonung auf „nicht“ — und das wenige Tage nach dem Tod des Beamten in Dornbirn.
(Hier weiterlesen)
Nun, konzediert: Broder ist eitel (wie die meisten Journalisten). Und er ist provokant (ganz im Gegensatz zu vielen Journalisten, die höchstens pseudoprovokant sind — wenn sie ganz im Strom der allgemeinen Meinung schwimmend bissig zu sein vorgeben).

Aber ihm verdanken wir immerhin zarte Ansätze in dieser Diskussion in Richtung auf eine Realitäts-Wahrnehmung außerhalb der Filterblase des politisch-medialen Komplexes, der sich gegenseitig auf die Schulter klopft und versicher, wie kritisch und wahrheitssuchend sie doch unterwegs sind. Gegen solche unerwünschte Ansätze fordert DiePresse sogleich »Sachlichkeit« ein. Ein Kommentarposter findet dafür eine treffende Antwort:
Die Sachlichkeit soll also Menschenleben ersetzen. Die Realität ersetzt ja schon jede Sachlichkeit. Oder will man einen Mord an einer 16 jährigen oder an zwei über 80ig jährigen um nur zwei zu nennen auf die Grundlage von Sachlichkeit stellen. Ist ein Mensch der als Beamter gearbeitet hat und sein Leben verloren hat mehr wert als ein 16 jähriges Mädchen. Ist damit eine Sachlichkeit gemeint. Ist die Wahrheit bereits eine Provokation ?
Herr Broda hat in allen seinen Ausführungen absolut recht.
Ist eine Verhinderung einer Veröffentlichung von Straftaten nicht bereits eine Gefährdung der Bevölkerung ?
Alle Politiker ausser Kickel sitzen im selben Boot. Deshalb verteidigen sie die in einer Agenda vorgebenen Vorgehensweise mit allen Mitteln. Die Bevölkerung wird mit fehlenden Aufdrucken auf Nudelpaketen über die Kochzeit beschäftigt. Eine ehemalige Finanzministerin hat einen Fleischauer wegen Geruchsbelästigung heraugeklagt und dafür einen Dönerhersteller hineingenommen, ein Schmied hatte die Schnauze voll das er einen Papierkram erledigen mußte der sogar den Beweis verlangte aus welcher Erzmine sein Eisen gewonnen worden ist. Das mit einer 30jährigen Berufserfahrung. Ist das unter Sachlichkeit zu verstehen? Nein es ist glatter Irrsinn.  
Und die Einäugigkeit, mit der das gefordert wird, läßt auch tief blicken — kein Wort im Artikel über die flagrante Unsachlichkeit, mit der Griss unterwegs war. Doch auch hier sprang ein Kommentator in die Bresche:
Statt einen "Provokateur" in der Luft zu zerreissen, würde ich eher die unglaubliche Aussage einer Griss ins Visier nehmen, die da nämlich behauptete, dass in der Vergangenheit es nach Kirchgängen auf dem Land Messerstechereien gegeben hätte — es also in ihren Augen völlig normal ist, was derzeit abgeht.
Diese Aussage hat mich viel mehr empört! Ich bin in ähnlicher Umgebung wie Griss aufgewachsen (gar nicht so weit von ihrer Heimat entfernt), zwar ein wenig jünger, aber ich habe NULL Erinnerung oder Kenntnis von derartigen Vorkommnissen. Schlägereien ja, aber danach reichten sich die Burschen die Hand und hatten ihre Gaude. Griss verbreitet Geschichten, die einfach nicht stimmen. Für mich ist das mehr als bedenklich, da sie ja eigentlich der "Wahrheit" verpflichtet wäre. Diese "Geschichtslüge" darf man so nicht stehen lassen!
Sorry, liebe Mainstream-Journaille! Mit bloßer Wehleidigket über angebliche »Provokateure« werdet ihr den Untergang der Systemmedien nicht aufhalten können ...