Freitag, 9. Dezember 2022

Neue Narrative

 von Sandokan


Zwei "narrative Meldungen" von ORF Online - 8. Dezember, 2022


Ich behaupte, Covid war immer schon eine "ganz andere Krankheit" als man uns glauben machen wollte. 


Am Montag wurde die vollständige Niederschrift einer siebenstündigen Befragung unter Eid von Dr. Anthony Fauci veröffentlicht.
Diese Befragung fand bereits im November statt, im Zusammenhang mit der Klage der Generalstaatsanwälte von Louisiana und Missouri gegen die Regierung Biden und mehrere Beamte aufgrund des Verdachts von Manipulationen während der Pandemie.
Covid-Regierungsexperte Dr. Fauci ist einer der Beklagten (quasi der amerikanische Dr. Drosten).

Es gab eine Reihe interessanter Details zu hören, etwa zur Vertuschung der möglichen Herkunft des Virus aus dem Labor, der tatsächlichen (Un-)Wirksamkeit von Masken und Lockdowns, wie auch der Kollaboration von staatlichen Akteuren und Social Media-Unternehmen.


Gun control

by  Westcoasttravler 



 
 
 
 

Juristen sind ja doch zu was gut!

von LePenseur
 
 
Angesichts der Klebegören und Klebeschnullis der »Letzten Generation« (man kann sich und denen nur wünschen, daß die sich wirklich nicht — und v.a. nicht miteinander — fortpflanzen, bei solchen Genen kann doch nur Ausschuß herauskommen ...) entbrannten größtenteils laienhafte Debatten, was man denn in solchen Fällen nur machen können, dürfe, solle, und überhaupt und außerdem ...

Prof. Dr. Thomas Fischer legt im folgenden eine differenzierte Analyse des Problems vor, die zwar die intellektuelle Kapazität unserer Politruks und Presstituierten bei weitem übersteigt, aber einen Juristen mit der Befriedigung erfüllt, daß ein Fachkollege endlich mal all den Schwurbeleien und Pseudo-argumenten den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Aber lesen Sie selbst:

Üben "Aktivisten" "Gewalt" aus, gegen die sich Autofahrer auch gewaltsam wehren dürfen? Für Thomas Fischer wird die Diskussion um Gewaltbegriffe mit zweierlei Maß geführt. Ob das Notwehrrecht wirklich greife, zeige sich im Einzelfall.

Das Moratorium der "Letzten Generation" – man könnte es auch "vorübergehenden Waffenstillstand" nennen – ist an diesem Wochenende vorbei. Erwartungsgemäß hat die Bundesregierung nicht mitgeteilt, sie werde die mittels Drohung mit weiteren "Aktionen" abgenötigten Forderungen der so genannten "Aktivisten" – deutschlandweit vermutlich weniger als 1.000 – erfüllen. Daher wird man nun wieder mit allerlei demonstrativen Handlungen zu rechnen haben, die sich im Umfeld von Nötigung, Sachbeschädigung und Eingriffen in (Verkehrs-)Infrastruktur abspielen. 

Von den Handelnden werden diese Aktionen "ziviler Ungehorsam" genannt. Das ist ein politischer Kampfbegriff und keine juristische Kategorie.
Chapeau, Herr Professor! Touché!


Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Zitat einer Mutter mehrerer Kinder bei der Trauerfeier für das alevitische Mädchen, das in Illerkirchberg brutal geschlachtet wurde:

Es war bekannt, dass die Asylbewerber immer mal wieder Mädels und auch die Kinder des gegenüberliegenden Kindergartens belästigt haben.“

Ja, es war wohl bekannt, aber niemand hat sich getraut etwas zu sagen, denn im besten Schland aller Zeiten muss man beim Aussprechen bekannter Wahrheiten damit rechnen, als Rassist und Staatsdelegitimierer auf die Liste derjenigen gesetzt zu werden, die man an Zeitungsredaktionen durchsticht, samt Termin der Razzia durch eine schwerbewaffnete Anti-Terror-Einheit.

***

Ach je, da lag ich wohl gestern weniger falsch als erwartet. Der Hauptverdächtige von Illerskirchberg sitzt wohl noch ein, aber sein Kumpel, der kurzzeitig festgenommen und dann wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, sprang kurz darauf vor einen Güterzug. Jetzt muss nur noch in einer „überraschenden Wendung“ festgestellt werden, dass der doch der eigentliche Täter war und der andere unrechtmäßig verdächtigt wurde, dann ist alles wieder im Lot. Na, mal abwarten, was kommt...

***

Die Polizei diente einst dem Schutz der Bürger vor Kriminellen. Inzwischen ist ihre Hauptaufgabe die Volkserziehung. Wenn ein Mord geschieht, informiert sie wenig über Tat und Täter, aber belehrt sofort, was der Bürger nicht denken und wen er nicht verdächtigen darf. Wenn eine Show-Razzia durchgeführt wird, werden Journalisten eingeladen und noch vor Ort die mangelnden Ergebnisse durch eine Belehrung ersetzt, als welche Bedrohung der Bürger den Eigentümer der gestürmten Liegenschaft zu betrachten habe.

Unter einer linksradikalen Innenministerin ist die Polizei endgültig auf dem Stadium des DDR-Abschnittsbevollmächtigten mit dem SED-Parteibuch angekommen, der den Genossen Bürger belehrt, wie er zu denken und was er zu sagen habe. Das bindet so viele Energie, dass für Clankriminalität und allseits bekannte Problembären (siehe oben) keine Zeit mehr bleibt.

***

Eilmeldung: Im Kindergarten Schlumpfheim hat der kleine Hansi mit drei Kumpels aus der Bärchengruppe und der Anni von der Häschengruppe konspirative Sitzungen am Sandkasten abgehalten und die Tante Susi hat mitbekommen, wie sie mit Hilfe eines Schaukelpferdes und eines Holzschwertes den Kindergarten übernehmen, die Küche besetzen und der Kindergartenleiterin die Macht entreißen wollen, die Reihenfolge, wer an welchem Tag ein Türchen am Adventskalender öffnen darf, zu bestimmen.

Nur durch das mutige Zusammenstehen aller Betreuungskräfte konnte das Schlimmste abgewendet werden. Hansis Eltern mussten den kleinen Racker abholen und stehen jetzt unter Beobachtung des Staatsschutzes, denn irgendwoher muss der ja dieses Reichsbürger-Gen haben. Die anderen vier Kinder wurden gerügt und bekommen bis Weihnachten keinen Schokopudding mehr.

Der kleine A., dessen Name in diesem Zusammenhang nicht genannt werden darf, griff derweil der kleinen Ida aus der Hamstergruppe unter das Röckchen und drohte ihr mit einem Plastikmesser. Nach einem klärenden Gespräch mit der Kindergartenleiterin wurde der beobachtenden Tante Jana mit sofortiger Entlassung gedroht, sollte sie darüber auch nur ein Sterbenswörtchen verlieren. Ida wurde derweil erklärt, dass Beschuldigungen gegen A. rassistisch wären und einem Generalverdacht gegen all seine Geschwister gleichkäme, wofür sie leider aus dem Kindergarten ausgeschlossen werden müsste.

Das ist der beste Kindergarten, den es jemals gab.


Donnerstag, 8. Dezember 2022

Conception of the Blessed Virgin Mary

von LePenseur
 
 
Zur Abwechslung eine anglikanische Vesper (»Evensong«) für den 8. Dezember — welcher Tag auch bei den Anglikanern ein Festtag (wenn auch nur ein »Lesser Festival«) ist. Stilsicher, höchst seriös und erbaulich — wie das meiste, was auf gottesdienstlichem Gebiet von der Church of England geboten wird:







The Difference Between The Vaxxed & The Un-Vaxxed

by  Westcoasttravler 



Am Öle hängt, zum Öle drängt doch alles ... oder?

 von Sandokan


Weshalb?
Ähnlichkeiten mit Zielen etwa des World Economic Forums, der Agenda 2030 der UN
 oder Fridays For Future - Last Generation sind rein zufällig... oder?

Was?

Wie?


deutschsprachige Version!
Wie Big Oil die Welt eroberte & Warum Big Oil die Welt eroberte

https://odysee.com/@Observer2020:1/Wie-Big-Oil-die-Welt-eroberte--CORBETT-REPORT:8


Verzeihung! Wie, bitte: Verzeihung?

von  it's  me  

„Wir werden einander verzeihen müssen“ 

... sagte der Banklehrling und ehemalige Gesundheitsminister Jens Spahn bezüglich der Gräben, die die Coronapolitik aufgerissen hat. Ähnliches kam auch von unserem Hofburggreis.

 

Einen Scheißdreck muss und werde ich! 

 

Denn ich wüsste nicht, wofür ich mich bei den Impffanatikern entschuldigen müsste! Ich habe mich nur auf den Artikel 7 der Verfassung berufen, dass alle Bürger vor dem Gesetz gleich sind, und auf den Nürnberger Kodex von 1947 und dessen 1. Punkt:

Die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson ist unbedingt erforderlich. Das heißt, dass die betreffende Person im juristischen Sinne fähig sein muss, ihre Einwilligung zu geben; dass sie in der Lage sein muss, unbeeinflusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges,….

Dass massivster Druck und Vortäuschung ausgeübt wurden, steht außer Zweifel, allein die Werbung durch den Internisten Prof. Müller ist noch in meinen Ohren, dass die Impfung völlig sicher sei, und das wenige Wochen nach der bedingten Zulassung,

 

Das heißt, ich habe mich auf bestehende Gesetze berufen und wurde dafür ausgegrenzt, ich durfte nicht mehr  mein Haus verlassen, ich durfte in kein Lokal ohne 2G-Nachweis, usw., ich war eine persona non grata, ich wurde behandelt wie ein Aussätziger, ich wurde beschimpft, es gab Aufforderungen, mich und Gleichgesinnte in Lager zu sperren, mir wurde unterstellt, andere zu gefährden (dabei glaubten dieselben Ausgrenzer anscheinend selbst nicht an die Wirkung der Impfung!), Menschen wurden ihrer Existenz beraubt, viele wurden schwer krank und einige verloren durch diesen Genozid nahe Angehörige (so wie ich).

 

Dass jetzt fast überall die Coronarestriktionen aufgehoben sind, es keine berufsbezogene Impfpflicht mehr gibt, die meisten Intensivpatienten „vollimmunisiert“ sind, es eine massive Übersterblichkeit gibt, Covid-positive Menschen weiterhin arbeiten dürfen – sogar im Gastgewerbe – zeigt, dass ich im Recht war.

 

Und wofür soll ich mich entschuldigen? Dass der Jugend zwei Jahre ihres Lebens geraubt wurden und mir meine verfassungsmäßig garantierte Freiheit?

 

Nie und nimmer werde ich das tun, im Gegenteil: Ihr Fanatiker, Ihr Verblendeten, Ihr Nicht-Denkenden müsst bei mir zu Kreuze kriechen und Euch reumütig und aufrichtig entschuldigen. 

 

Wenn nicht – dann fahrt zur Hölle!

 

So weit kommt’s noch, dass sich die Opfer beim Mörder entschuldigen müssen, nachdem der vielleicht eine Pseudo-»Entschuldigung« geäußert hat.

 

Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Vor wenigen Jahren war dieses Video Fiktion:

 

Heute ist DAS Realität.

***

Im erzgrün regierten Baden-Württemberg gab es gestern den ersten Strom-Mangelalarm. Angeblich, weil zu wenig Strom aus Norddeutschland geliefert wurde. Dort fehlen nach tagelanger Trübheit und Windstille genau jene Energielieferanten, die nach Wunsch der Grünen bald die einzigen in Deutschland sein sollen. Das Erfolgsrezept der „Energiewende“ wirkt.

Und nicht vergessen: Mahner vor Blackouts waren gestern noch Rechtsradikale und Staatsdelegitimierer.

***

Die „Linke“ pauschalisiert alle „Geflüchteten“ zu „Abgelehnten, Illegalen, Kriminellen und Gefährdern“. Und das in aller Klarheit. Denn nachdem Alice Weidel forderte, dass genau diese Gruppen konsequent abgeschoben gehörten, um solche Fälle wie in Illerkirchberg künftig zu vermeiden, tobt der „Linke“-Politiker Riexinger sofort los, die AfD würde damit gegen Geflüchtete hetzen statt den Mund zu halten. Geflüchtete sind im Rückschluss nach der Logik des Linksextremen also alle Abgelehnte, Illegale, Kriminelle und Gefährder. Interessant, diese Erkenntnis.

***

Apropos Illerkirchberg. Nachdem der Worst Case der Woko Haram eintrat, und das abgeschlachtete Mädchen auch noch eine junge Türkin war, die Medien sich wegen ihrer Katar-Show gegen Faeser einschossen und die Regierung generell einen miesen Stand hat, musste dringend irgend eine große Ablenkungs-Show losgetreten werden, und wie man inzwischen weiß, hatte man die auch schon seit Monaten in der Schublade. Jetzt war der richtige Zeitpunkt gekommen, um eine „Reichsbürger-Verschwörung“ medienwirksam und mit riesigem Tamtam auszuheben. Man setzte 3.000 Polizisten in Gange, stürmte über 130 Wohnungen und Häuser und schleifte 25 Leute aus dieser obskuren Szene in den Knast. Niemand hinterfragt, wie 25 Hanseln die Regierung stürzen und das länger als eine halbe Stunde überleben wollen, man suhlt sich lieber in Empörungsbesoffenheit und malt fürchterbare Schröckensbilder an die Wand – Sondersendungen, Medienberichte, Hintergrundrecherchen und ZDF-info-Dokumentationen über die „Gefahr von rechts“ inklusive wird jetzt die nächsten Wochen keines der lästigen Themen mehr Platz in den Medien und den Köpfen derer Konsumenten haben.

Immer wenn man denkt, bald geht es nicht mehr, kommt von irgendwo ein Märchen her...

***

Gab es das nicht schon mal?

Ja, so ähnlich.

Am 27. Dezember 2017 wurde die gerade fünfzehnjährige Mia aus Kandel von ihrem afghanischen Ex-Freund brutal abgeschlachtet. Der Zorn kochte hoch, aber war noch halbwegs im Griff, bis im Frühjahr 2018 bekannt gemacht wurde, dass der offensichtlich weit ältere Afghane nach Jugendstrafrecht angeklagt würde und damit keine allzu lange Haftstrafe befürchten müsse. Das war zuviel.

Und prompt fand man im April 2018 eine schon länger beobachtete Neonazi-Gruppe, gegen die man medienwirksam eine Großrazzia durchführen und denen man versuchten Umsturz anhängen konnte. Wochenlang tobten die Medien und die Politik bebrüllte den „Kampf gegen rächtz“, so dass nichts anderes gehört werden konnte.

Als im September 2018 der Knilch zu achteinhalb Jahren verurteilt wurde, was soviel bedeutet wie etwa sechs Jahre einsitzen, war das keine große Schlagzeile mehr.

2019 fand man, medial randbemerkt, die Leiche des Mörders in seiner Zelle.

Naja, zumindest sieht es für den Eritreer von Illerkirchberg nicht so gut aus. Der wird wohl einsitzen, bis man ihn irgendwann eher unbemerkt in seiner Zelle baumelnd findet, dann ist das Problem aus der Welt.

Bis dahin wird man wieder irgendwelche Telegram-Gruppen oder Kleinvereine medienwirksam zu Staatsfeinden hochjazzen und zu den Demo-Veranstaltern, „Terror-Omas“ und Reichsbürgern in den Knast schaffen, wo sie teils ohne, teils mit extrem kruden Anschuldigungen („wollte Karl Lauterbach entführen“), festsitzen müssen, bis man mal wieder ein Ablenkungsmanöver braucht.

***

Ach ja, eines noch. In den Medien wird verbreitet, diese „Reichsbürger“ hätten Aktionen geplant, bei denen sie auch den Tod von Menschen billigend in Kauf genommen hätten. Na und? Als die Klimakleber nach dem mitverschuldeten Tod einer Radfahrerin ein höhnisches „Shit happens!“ nachschoben, bekamen sie sofort eine zärtliche Liebeserklärung des Verfassungsschutzes. Eine Vereinigung ist noch lange nicht als terroristisch einzustufen, schwurbelte Merkels Schoßhündchen brav, nur weil sie Straftaten begehe und Leben gefährde. Na bitte – dann können die medienwirksam eingesammelten Reichsverwirrten ja morgen wieder nach Hause gehen, oder gibt es da zweierlei Maßstäbe?

Und ja, die Klimakleber haben im Unterschied zu den Reichsbürgern, die ja nichts gegen Demokratie haben, sondern die Souveränität Deutschlands anzweifeln, schon mehrfach erklärt, mit Demokratie und Rechtsstaat nichts am Hut zu haben und die „kapitalistische“ Gesellschaft abschaffen und durch eine kommunistische ersetzen zu wollen. Also wirklich demokratie- und verfassungsfeindliche Ziele zu besitzen.


Mittwoch, 7. Dezember 2022

Was ist der Unterschied zwischen Psychologie und Psychopathie?

von Deliberator Austriacus
 
 
Nun ganz einfach: Psychologie versucht geistig-seelische Erkankungen zu erkennen und zu heilen (oder doch wenigstens: zu lindern). Psychopathie ist dagegen eine – und zwar höchst destuktive, für den davon Befallenen wie für die Betroffenen in seinem Umfeld – geistig-seelische Erkankung. So weit, so klar.

Und was ist ein »Angst-Experte«? Ein Experte, der mit Angst umzugehen und sie zu bekämpfen weiß – oder ein Experte, der uns Angst macht? Entscheiden Sie selbst bei einem Angst-Experten, dem Professor für Psychologie an der Universität Göttingen – Tätterättäää!!! –

Prof. Dr. Borwin Bandelow
 
 dessen sympathisches, wahrhaft humanistisches, fast schon philanthropisches Konterfei Sie bspw. unter dieser URL:

https://image.geo.de/30154112/t/KZ/v3/w960/r0/-/prof-dr-borwin-bandelow-1221359607-jpg--87919-.jpg

 bewundern
können. Und was sagte unser Angst-Experte und Menschenfreund, z.B. über die, die sich (aus welchen Gründen immer nicht der Covid-»Impfung« unterzogen?
»Man kann die Nichtgeimpften zwar nicht abführen oder zwangsimpfen, aber wir können sie von allem Möglichen aus-schließen und uns so vor ihnen schützen.«
Bemerkenswert! Worte für die Ewigkeit: abführen geht zwar nicht, aber ausschließen ... ja, das können wir! Von allem Möglichen. Da bleibt nicht mehr viel über, wenn das ausschließen von allem Möglichen möglich ist. Bei solch hochgemuten Worten fällt einem spontan ein bildungsbürgerliches Horaz-Zitat ein:
 
EXEGI MONUMENTUM ÆRE PERENNIUS

oder biblisch-fromm ein

Himmel und Erde werden vergehen; 
aber meine Worte werden nicht vergehen.
(Mt. 24:35)
... nur halt verkehrt-rum,
von der Intention nämlich ...
 
Herr Professor: wir werden dafür sorgen, daß Sie nicht vergessen werden. Von allen den »von allem Möglichen« ausgeschlossenen Ungeimpften. Aber auch von denen, die sich durch derlei markige Worte zur »Impfung« haben drängen lassen und nun gesundheitliche Folgen erleiden, vor denen Ihre Worte sie nicht schützen. Auch Sie, Herr Professor, werden dereinst (auch wenn Sie nicht daran glauben sollten) vor einem Richter Rechenschaft ablegen müssen – und wär's »nur« das Urteil Ihrer Nachwelt. Und man wird sich Ihrer Worte erinnern und Sie danach beurteilen. Und das ist auch völlig gerecht so. Sie haben's redlich verdient. Ich wünsche Ihnen, daß Sie Angst-Experte genug sind, damit umzugehen.
 
Sie und Ihresgleichen werden sich nicht einfach davonstehlen können. Auch für Sie alle gilt nämlich der Satz: 

¡No pasarán!

»Herbst des Mittelalters«

von LePenseur
 
 
...ist der Titel, den das Hauptwerk des heute vor 150 Jahren geborenen niederländischen Kultur-historikers Johan Huizinga (gestorben knapp vor Kriegsende am 1. Februar 1945), trägt. Die Wiener Zeitung brachte über ihn einen lesenswerten Gedenkartikel in der letzten Wochenendausgabe: 
Totentanz und höfische Feste 
 
Ihn zu kennen, ist heutzutage wohl nur noch Eingeweihten vorbehalten. Dabei war der Niederländer Johan Huizinga einst nahezu ebenso bekannt wie sein Schweizer Vorbild Jacob Burckhardt. Dieser hatte ein halbes Jahrhundert vor ihm in seiner berühmtesten kulturgeschichtlichen Publikation schwelgerisch die Schönheit und den Glanz der "Kultur der Renaissance in Italien" gefeiert. Huizinga hingegen setzte sein nicht weniger sinnlich ansprechendes Geschichtsbild anderthalb Jahrhunderte früher an und verlagerte den Schauplatz von Florenz nach Flandern und in das Burgund.  
LePenseur darf sich demnach als »Eingeweihter« betrachten ... nun gut! Das Buch las ich bereits als junger Student und habe es seitdem — ja: wie oft eigentlich? — gefühlt unzählige Male in Teilen und einige Male in einem Zug zur Gänze wiedergelesen. Es gibt wenige historische Gesamtdarstellungen einer Epoche und Kultur, die so »lesbar« geschrieben sind: hier ist der im zitierten Artikel gebrachte Hinweis auf Burckhardt völlig berechtigt. Man könnte noch einen Leopold von Ranke hinzufügen, aus Österreich bspw. einen Hugo Hantsch oder Alfons Lhotsky und sicher noch manch anderen ... ... aber generell führt die höhere Gelehrsamkeit eines Autors meist zu sinkendem Lesegenuß.

Huizinga ist da eine bemerkenswerte Ausnahme: bei ihm ist das Mittelalter nicht jene dunkel-amorphe Masse, durch die man sich mühsam von Dynastie zu Dynastie wie durch einen Alptraum durchkämpfen muß, sondern eine uns zwar schon recht fremde, aber höchst ansprechende Kulturepoche, die fasziniert, ja sogar begeistern kann! Keineswegs dunkel steht es vor uns, sondern recht hell und klar, wenngleich (wie es der von Huizinga betrachteten Epoche entspricht) in einem milden, manchmal auch etwas trügerischen Abendlicht eines Epochenendes.

Was man über das Leben dieses großen Historikers wissen möchte, findet sich in einem übersichtlichen Wikipedia-Artikel, der weitgehend ohne zeitgeistige Desinformation und ideologische Einseitigkeiten zu informieren weiß. Wer die Fazination seines Meisterwerks »Herbst des Mittelalters« begreifen will, muß es lesen. Denn wie sonst  selten lohnt es sich, ein »Eingeweihter« zu werden ...

Fußnoten zum Mittwoch

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Irgendwie häufen sich hier die Nachrufe.

Der zweitberühmteste Vulkanier nach Spock war Saavik, die als Leutnant auf der "Enterpreise" im "Zorn des Khan" auftauchte. Die Schauspielerin Kirstie Alley, vorher Nebendarstellerin in Game-Shows und Sitcoms, wurde dadurch bekannt und die Türen nach Hollywood öffneten sich. Mit der Komödienreihe "Kuck mal, wer da spricht" wurde sie endgültig berühmt.

Ihr Stern sank durch ihre ehrliche, einfache Art und die zunehmende Körperfülle. Sie eckte an. Egomanen wie William Shatner kamen nicht klar mit ihrer offenen Art, deshalb blieb es auch bei nur zwei Einsätzen auf der „Enterprise“.

Berühmt wurde auch ihr tweet zu MeToo:

"We now live in a country where people lose their jobs when accused of something without proof or trial or in some cases with anonymous accusers? Can't confront your accuser? This is bulls**t. And it hurts the real victims of abuse and innocent people."

Dass sie dafür von der woken Brüllblase niedergeshitstormt wurde, ist logisch, denn immerhin sind diese Worte genau die Beschreibung dessen, was von ultralinken Gesellschaftszerstörern als Waffe gegen politische bzw. ideologische Gegner eingesetzt wird.

Sie kritisierte Wokeness und MeToo, stimmte für Donald Trump und leistete gegen die Corona-Hysterie Widerstand. Dafür erntete sie Hass und Häme, wurde verspottet, wegen angeblicher Nähe zu "Scientology" angegriffen (die sie immer bestritt, aber es war eben die Methode, die sie in ihrem tweet beschrieb und die nicht nur bei "MeToo" gegen Männer sondern über andere Themen auch gegen unbequeme Frauen angewandt wird) und aus dem Kino-Geschäft gedrängt.

Vorgestern erlag sie im Alter von 71 Jahren einem schweren Krebsleiden. R.I.P., Kirstie.

Heute Abend gibt es bei mir "Star Trek".



***

Nochmal zum Messermord von Illerkirchberg, nachdem der linksradikale Rand von Restle abwärts sich in Rage getwittert hat, dass mal wieder „die Rächten“ irgendwas instrumentalisieren würden, nur weil der Täter ein Eritreer sei.

Das Opfer war ein Mädchen mit türkischen Wurzeln.

Man stelle sich das Erbrochene von Restle und Co. vor, wenn der Täter kein Eritreer gewesen wäre sondern ein "Biodeutscher".


Dienstag, 6. Dezember 2022

Oh Honey ...

by  Westcoasttravler 
 
 
 
 

»Wir steuern auf einen anderen Abgrund zu, als uns immer erzählt wird«

von LePenseur
 
 
... lautet die Überschrift eines höchst lesenswerten Artikels von Dr. Bernd Heim bei »NP Neopresse«:

Glaubt man dem gängigen Narrativ der Klimaaktivisten, steht unsere Welt am Rande eines Abgrunds. Mit erhobenem Zeigefinger wird deshalb dringend eingefordert, dass der menschliche Kohlendioxidausstoß unbedingt verringert werden müsse. Einzelne Aktivisten fühlen sich deshalb sogar berechtigt, zum Terroristen zu mutieren und andere Menschen bei Klebe- und sonstigen Protestaktionen als Geisel zu nehmen.

Jeder, der im Schulunterricht nicht nur geschlafen hat, wird zugeben, dass das Klima sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder wandelt. Ob es auf der Erde wärmer oder kälter ist, entscheidet aber nicht der Mensch mit seinem Tun. Viel entscheidender ist, in welchem Ausmaß die Sonne ihre Energie zur Erde schickt.
 Leseempfehlung!
 

Fußnoten zum Dienstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Edmund Sackbauer, der Alfred Tetzlaff Österreichs und einzig echte Wiener, ist gestorben. Nicht plötzlich und unerwartet sondern friedlich und einfach an hohem Alter. RIP, Karl Merkatz.

Zur Erinnerung die Szene, die nach Meinung einiger seiner Fans die Entscheidung im Volksbegehren gegen Zwentendorf gebracht hat. Denn schon damals war der Mehrheit die Meinung von ORF und Schauspielern wichtiger als die Argumente irgendwelcher Wissenschaftler.



***

Apropos plötzlich und unerwartet. Eine Weihnachtsshow der „Kelly Family“ musste nach bereits zwei Minuten abgebrochen werden, weil ein Zuschauer plötzlich und unerwartet im Publikum verstarb. Wie man das so kennt und schon immer so war. Und wenn Patricia Kelly schwurbelt: „In 50 Jahren im Beruf ist uns so etwas noch nie passiert“, dann muss das Amnesie sein. Das gab es schon immer, nur jetzt etwas häufiger, dafür aber sicher wegen Long Covid, Klimawandel und Gartenarbeit ohne Handschuhe.

***

Grüß Gott“ ist eine ganz normale Grußformel in Österreich, die in etwa so religionsbehaftet ist wie „Gott sei Dank!“ oder „Pfui Teufel!“

Trotzdem bringt allein das Aussprechen dieser Grußformel stramme österreichhassende Genossen bereits so zur Weißglut, dass sie nicht mehr an sich halten können, wenn sie sie hören. So geschehen im ÖVP-Untersuchungsausschuss, der sich wahrlich mit anderen Problemen der Dollfußjünger auseinandersetzen sollte, als der schwarze Bernhard Ebener mit eben diesem Gruß eintrat. Der SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer (kann man seine Eltern eigentlich wegen solcher Namensgebung verklagen?) schäumte sofort: „In Wien heißt das nicht Grüß Gott, sondern Guten Tag!“ Was, abgesehen davon, dass es absoluter Unsinn ist (kaum im Grab, beginnt der Mundl schon zu rotieren wie ein Erdbohrer), sehr erstaunlich ist, denn mir wäre kein einziger Fall bekannt, in dem sich jemand aufgeregt hätte, dass es in Wien nicht „Salam!“ heiße; ja nicht einmal ein lautstarker „Allahu akbar!“ bringt die Genossenden wegen seiner Religionsbehaftung aus der Fassung, aber bei „Grüß Gott!“ drehen sie frei.

Selten war das Auftreten eines roten Bonzen so entlarvend. Und ja, natürlich, wie in diesen Kreisen üblich, war es hinterher nur „satirisch gemeint“, ein Späßchen, hahaha. Aber wie gesagt: sie sollten sich eigentlich um andere Dinge kümmern in diesem Untersuchungsausschuss, aber außer ein paar SMS zur Volksbelustigung ist da noch nicht viel herausgekommen. Wie es scheint, haben auch die anderen Parteien im Parlament kein übergroßes Interesse an demokratiefeindlichen und gesellschaftsuntergrabenden Umtrieben – wer gräbt schon gern im Keller des Nachbarn, wenn der eigene voller Leichen liegt.

Grüß Gott!

***

Ach ja, apropos Salam. Morgens halb acht in Deutschland: Schulkinder müssen damit rechnen, auf dem Weg zum Bus abgeschlachtet zu werden. Und wenn es passiert, legt die Polizei auch gleich klar, wo jetzt die Prioritäten liegen:

Die Polizei bat in der Mitteilung darum, „keinen Generalverdacht gegen Fremde, Schutzsuchende oder Asylbewerber allgemein zu hegen oder solchem Verdacht Vorschub oder Unterstützung zu leisten".“

Dem Fremdenhass keinen Millimeter! Immerhin brauchen wir den ganzen Platz für den Nächstenhass.

***

Auch die Weihnachtsmärkte werden immer erlebnisorientierter. Und wieder war es auch in Essen nur ein kleiner „Piks“. Aber das Abenteuer ruft, außer es ruft eine Spaßbremse an und kündigt eine LKW-Fahrt Marke Breitscheidplatz an. So geschehen in Düsseldorf. Da war dann Schluss mit Weihnachtsmarkt.


Montag, 5. Dezember 2022

Trust The Science!

by  Westcoasttravler 
 
 
 
 

Virale Nachlese

 von Sandokan




Laut offizieller Darstellung wurde der erste Fall von Covid-19 im Dezember 2019 registriert.
Am 11. März 2020 wurde dann von der WHO eine Pandemie ausgerufen (entsprechend der viel kritisierten neuen Definition einer Pandemie in Folge der Schweinegrippe von 2009).
Medial lanciert wurden auch Studienergebnisse nach denen bereits im Zeitraum ab September 2019 erste Covid-Fälle aufgetreten sein sollen (in diesen Zeitraum fallen auch die damaligen Militärweltspiele von Wuhan). 
Diese Studien (Universität Kent und Universität Cambridge) gehen alle von einem natürlichen Ursprung des SARS-Corona Virus-2 (SARS-CoV-2) aus und nicht von einer Herkunft aus dem Labor.
So als ob ein früherer Ausbruch die kriminelle Gain of function-Bastelei und Laborherkunft ausschließen würde.
Die Ergebnisse waren jedenfalls ganz im Sinne der WHO und dienten wohl auch der Entlastung der chinesischen Regierung. Die Forscher gestanden aber selbst ein, dass ihre Schlussfolgerungen nur so gut wären, wie die Daten aus China auf die sie Zugriff hatten. 1, 2

Bereits 2019 wurde jedoch vom sog. Reliefweb der UNO (OCHA) für 2020 eine Pandemie-Übung für den gesamten UN-Apparat (samt WHO) geplant - siehe Bild oben.
Beim Übungsszenario ging es um die absichtliche Freisetzung eines Erregers der eine tödliche Atemwegserkrankung auslöst.
Wenn man zum Ende des Dokuments blättert sieht man, dass ua. auch bereits Dr. Fauci (späterer US-Regierungsexperte für die Covid-Pandemie unter Trump und Biden) beteiligt war.

Das ganze lief unabhängig von der ominösen Pandemieübung Event 201 ab, die ein ganz ähnliches Szenario zum Inhalt hatte und die sich dann auch zeitlich mit der realen Covid-Pandemie überschnitt. 
Kurz gesagt - die Simulationen gingen wie geschmiert in die reale Pandemie über.

***
Ebenfalls bemerkenswert - bereits im März 2021 wurde der Ausbruch von Affenpocken als Übungsszenario durchgespielt.
Durchexerziert von der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) und der Nuclear Threat Initiative (NTI), letztere übrigens gegründet vom CNN-Erfinder Ted Turner (Good Club, Bilderberger, WEF Davos).
Mit 19 hochrangigen Teilnehmern aus aller Welt.

https://www.newsweek.com/report-simulating-monkeypox-outbreak-released-six-months-ago-1709520

Zum Ausbruch der glücklicherweise harmlosen Affenpocken-Pandemie kam es dann wie bestellt im Folgejahr, im Mai 2022.

Wie heißt es doch so schön: die Gedanken sind frei!
Und ich vermute natürlich immer nur das Beste von der globalen Elite.  

Thematisch passend ...


Lies Liessmann!

von LePenseur
 
 
Er war ja nicht immer so, zugegeben ... in seiner Jugend war er ziemlich links, wie die meisten, damals ums Jahr 1968. Und erbrachte damit den Beweis, ein Mensch zu sein. Man kennt das Zitat: »Wer bis zum Dreißiger nie Sozialist war, ist Kein Mensch. Wer's danach ist, ist ein Trottel!« Einer der edel-denkendsten Menschen, denen ich begegnete, der österreichische Dichter Franz Richter, ergänzte noch: »Und wer's mit sechzig immer noch ist, ist ein Verbrecher!« (damals war er schon hoch in seinen Achtzigern) ...

Der österreichische »Großintellektuelle« – um eine Wortprägung aus dem folgenden Artikel auf ihn selbst zu münzen – und Philosoph Konrad Paul Liessmann, hat am Wochenende eine gar köstliche und überaus bedenkenswerte Kolumne in der »Wiener Zeitung« geschrieben, deren Lektüre den geneigten Lesern ans Herz gelegt sei:
Ethische Rituale

Deutschland scheidet nach der Vorrunde aus und fährt nach Hause. Eine Blamage. Doch es gibt Trost: Den schon in den ersten Tagen der WM in Katar eroberten Titel eines Moralweltmeisters kann den Deutschen niemand mehr nehmen. Mit mächtigen Sym-bolen wie zugehaltenen Mündern, nicht getragenen Liebesbinden und bunt bemalten Flugzeugen demonstrierte die Mannschaft des Weltgewissens gegen Zustände in Katar ...
Chapeau! Touché!


Fußnoten zum Montag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Montag, Klimaklebertag. Dazu ein paar Sätze für das Poesiealbum:


***

Als ich sagte, die Klimahüpfer sollten auf den Boden der Realität zurückkommen, meinte ich nicht, dass sie sich daran festkleben sollen.

***

Sexismus-Alarm am Rande: Die Fußball-Nationalmannschaft der Frauen kommuniziert weniger über ihre Binden als die der Männer.

***

Im „Land der ausgehenden Lichter“ sprießen neue Geschäftsmodelle: Schwimmbäder bieten für 1,50 Euro Eintritt eine halbe Stunde zum Duschen und Aufwärmen. Damit man sauber und aufgewärmt in seiner kalte Bude sitzt, wenn man sich die Stromrechnung nicht mehr leisten kann...

***

Und wer sich die Stromrechnung leisten kann oder gar autark versorgt, dem flattern schon mal Liebesbriefe der Klebstoffschnüffler ins Haus. Ja, so sind sie, die toleranten und herzensguten Menschenfreunde vom ultralinken Rand.



***

Twitter ist in China verboten und gesperrt.

Nun bald auch in der EU.

Aus Ähnlichkeiten werden immer weiter Gleichheiten.

Sonntag, 4. Dezember 2022

Got it?

by  Mngent