Samstag, 21. September 2019

Gustav (von) Holst


... wurde heute vor 145 Jahren, am 21. September 1974, geboren. Ein frühes Werk, die Symphonie in F-dur, op. 8, »The Cotswolds«, aus dem Jahre 1902, das nur in Ansätzen den späteren Komponisten an der Grenze zwischen Spätromantik und früher Moderne verrät, ist gleichwohl reizvoll zu hören:



P.S.: Der Komponist war bereits heute vor fünf Jahren mit zwei Kompositionen auf dem LePenseur-Blog zitiert.

Was DiePresse »peinlich« findet


... ist bisweilen — von einem höheren Blickwinkel als dem des im Meinungs-Mainstream paddelnden Journaillisten — weit eher erheiternd als »peinlich«:

Peinlich: UNO macht bei „Guernica“ die Opfer zu Tätern

Picasso habe mit seinem Bild gegen die „Gräuel der Republik“ protestiert.

Er würde sich im Grab umdrehen: Selten passt die abgedroschene Phrase so gut wie hier. Mindestens drei Jahre lang schrieben die Vereinten Nationen auf ihrer Website über einen Wandteppich, der nach „Guernica“ von Pablo Picasso gefertigt wurde und der vor dem Sitzungssaal des Sicherheitsrats hängt: Der Künstler habe mit dem berühmten Gemälde „gegen die Gräuel der Republik“ protestiert. Dabei zeigt es doch den Luftangriff der deutschen Legion Condor, der die baskische Stadt in Schutt und Asche legte und Hunderte Zivilisten das Leben kostete. Damit half Hitler seinem Verbündeten Franco im Bürgerkrieg – gegen die Republikaner, für deren Sache Picasso mit seinem Werk warb. Als die Geschichtsverdrehung jüngst ruchbar wurde, sammelte ein Protest-brief an einem Tag über 1000 Unterschriften. Nun entschuldigte sich der UN-Sprecher beim spanischen Volk für den „schrecklichen Fehler“. Die Website war nicht nur für die Korrektur offline: Man suchte fieberhaft nach anderen Schnitzern. (gau)
Wer immer hinter dem Redaktionskürzel »gau« steckt — doch nur in den Augen linksgewendeter Medienfuzzis wäre es einer! Mag schon sein, daß Picasso, der servile Stalin-Bewunderer und clevere »Kunst«markt-Verarscher im Grab rotiert, denn die Wahrheit, daß ein Franco nur die verständliche Reaktion auf die vorherigen Greuel des republikanischen Regimes war, denen unzählige Geistliche, Klosterschwstern und unerwünschte Zivilisten zum Opfer fielen, hätte er sich ja nie eingestanden ...

Doch die Zerknirschung der UNO, sich für den »schrecklichen Fehler« gleich beim »spanischen Volk« entschuldigen zu wollen, mutet angesichts der Hinterbliebenen und Nachkommen der Opfer dieses roten Volksfront-Regimes etwas schal an. Denn die werden die politische Propaganda dieses Wandteppichs bislang wohl eher wenig goutiert haben! Wer ein überaus einseitig parteiisches Bild über ein Ereignis aus einem Bürgerkrieg als Wandteppich vor einen Sitzungssaal hängt, der hat nämlich keinen Grund, sich für dessen — wenngleich unbeabsichtigte — Zurechtrückung im Sinne historischer Wahrheit zu entschuldigen.



Die Religion des Klimafriedens

von Fragolin

Lamya Kaddor, die kompetenzdiskriminierte Vorzeigemuslima mit dem weltoffenen Herzen, die es immerhin schaffte als angeblich „liberale“ muselmanische Religionslehrerin in ihren Klassen besonders erfolgreich IS-Anhänger zu züchten, erklärt uns mit süßlicher Stimme mal wieder die Welt. Und lässt einen tiefen Blick in die Propagandakiste der Islamisten werfen. Ist ja nicht so, dass die das nur heimlich machen, nein, man kann ja bei börsenotierten milliardenschweren Werbeunternehmen ein bisschen PR kaufen, wohlfeil auch mit Petrodollars, und diese verbreiten das dann als angeblichen „Artikel“ im konzerneigenen Medium. Was „Rezo“ kann, kann T-Online auch. Gehören ja zusammen.

Und so kredenzt uns das islamistische Propagandapummelchen fröhlich einen halal Mix aus Freitagsgebet und Fridays for Future, der uns belehrt, dass Umwelt- und Klimaschutz eigentlich Themen sind, die dem bärtigen Propheten höchstpersönlich von Allah in den Kopf gepflanzt und über den Koran in die Welt verbreitet wurden. Nun ja, wir alle wissen ja auch, wie wichtig in diesem Kulturkreis bis heute Umwelt- und Klimaschutz sind und dass die islamischen Staaten Musterbeispiele des ökologischen Gleichgewichtes darstellen.

"Liest man zwischen den Zeilen, stehen die Gebote der Energiewende schon im Koran."

Ich finde es immer wieder putzig, dass die Islamgelehrt*innen ihren koranverwirrten Schäfchen explizit davon abraten, irgend etwas zwischen irgendwelchen Zeilen lesen zu wollen sondern das Wort des Propheten als direktes Wort ihres Gottes unverrückbar und unübersetzbar genau so zu lesen, wie es dasteht, während sie nach außen jegliches Argument, dass da ja wörtlich steht, man solle irgendwem den Kopf absäbeln, mit der Plattitüde niederbügeln, man müsse das eben auslegen und irgendwas zwischen den Zeilen lesen, um es richtig zu verstehen.
Dass es Moslems waren, insbesondere Türken, die die Wissenschaft erfunden, Amerika entdeckt und das Raketentriebwerk gebaut haben, wurde mir vor Jahren, als man da noch hinfahren konnte, von Türken im Brustton vollster Überzeugung erklärt. Die glauben das wirklich. Ich wunderte mich immer, wie man denen so einen Blödsinn einträufeln kann, aber die dralle Maid macht es vor:

Dabei sind die Ansätze für eine islamische Umweltethik schon Jahrhunderte alt. Themen, die Umwelt-, Natur- und Tierschutz berühren, werden von Muslimen seit dem Mittelalter in der Literatur verhandelt.“

Kurze Unterbrechung: es heißt behandelt. Verhandelt werden nur die Regeln des Zusammenlebens, und das neuerdings täglich neu. Meist mit Muslimen und unter konsequentem Ignorieren nicht nur der Umwelt- sondern auch jeglich anderer Ethik. Aber weiter:

Heutige Umweltaktivisten könnten zum Beispiel auf die Schriften der Lauteren Brüder von Basra (Ikhwân al-safâ’), einem Kollektiv anonymer Philosophen vor dem 10. Jahrhundert, zurückgreifen; oder auf die kosmologischen und naturphilosophischen Überlegungen bei Ibn Sina alias Avicenna; auf die humangeografischen Erkenntnisse von Abu l-Hassan al-Mas´udi oder die frühen Gedanken zur Evolution des Universalgelehrten Abu l-Raihân al-Birûnî oder des Ethikers Miskawaih, die den Einfluss der Umwelt auf Lebewesen und ihre graduelle Weiterentwicklung erkannt hatten.“

Vergesst die alten Griechen, vergesst Galilei, vergesst Darwin – alles nur als angebliche Wissenschaft getarnte billige Raubkopien der Erkenntnisse muselmanischer Universalgelehrter, die all das bereits weit vorher aus den Suren des Koran gefiltert hatten; oft sogar, bevor es überhaupt einen Koran gegeben hat. Leider formulierten diese ihre Weisheiten meist in so blumigen Verschwurbelungen, dass die Prophezeiungen des Nostradamus, die komischerweise immer erst nach irgendwelchen Geschehnissen auf diese umgedeutet werden können, was ihre Tauglichkeit zur Vorhersage der Zukunft etwas einschränkt, dagegen wie die trocken-rationale Wartungsanweisung für eine Kaffeemaschine wirken. Da kann man dann alles reinlesen und rauslesen, was man gerade braucht. Nur nichts Sinnvolles und Konkretes.

Anknüpfungspunkte finden sich zudem in der wunderbaren arabischen Naturdichtung, die Flüssen, Auen, Wüsten, Blumen, Tieren mit detailreichen und ausgefeilten Beschreibungen schon vor dem Islam poetische Denkmäler gesetzt hat.“

Nun, auch aus Alamanniya sind aus der Zeit, bevor Islamisierung, flächendeckender Moscheebau und Kommentare pummeliger Islampropagandistinnen den Stammtisch beschäftigten, wunderschöne poetische Naturverherrlichungen überliefert, von Hagebuttensträuchern im Walde über das Schondasein aller Vögel bis zu pieksenden Heideröslein. Allerdings gilt in progressiven Kreisen die Rezitation solch altertümlicher Verherrlichungen der braunen Heimatscholle eher als ewiggestriges Nazitum denn als Beweis der Umweltverbundenheit Schon-länger-hier-Lebender.
Und warum sich Frau Kaddor in der Beweisführung, warum der Islam die eigentliche Öko- und Klimareligion ist, ausgerechnet auf vorislamische Zeiten beruft, deren Denkmäler bei strenggläubigen Muslimen mit der Geburt des Propheten obsolet wurden, weiß ich nicht, aber wenn man im eigenen Stall nicht viel findet, muss man eben woanders graben.
Deshalb schauen wir mal, was sie dann noch aus dem eigenen Religionsfundus zaubert:

Die wohl berühmteste Überlieferung über den Propheten Muhammad in diesem Zusammenhang prangert die Verschwendung an. Muhammad beobachtete demnach einen Mann, der sich an einem Fluss wusch, um sich für das rituelle Gebet vorzubereiten. Als der Mann das benutzte Wasser achtlos ans Ufer schüttete, tadelte er ihn und hielt ihn an, das Wasser wieder in den Fluss zu gießen, statt es zu vergeuden.“

Äh, Lammy, ich will ja jetzt nicht altklug rüberkommen, aber wenn das schon das Vorzeigebeispiel deines Zottelbartes ist, dann habe ich schlechte Nachrichten für dich: Dein Mohammed hat keine Ahnung. Bei allem, was über Eroberung, Unterwerfung und Kopfabschneiden hinausgeht bin ich bei Kriegsherren eh skeptisch (Schuster, bleib bei deinen Leisten), aber hier brüllt einen die Ahnungslosigkeit des Propheten geradezu an. Ein typischer „Gelehrter“ halt, so wie heute die „Experten“ im Fernsehen, die echte Wissenschaftler ersetzen sollen und keiner merkt‘s.
Wenn der das Wasser an das Ufer schüttet, sickert es durch das Erdreich und kommt als gefiltertes Grundwasser wieder in den Fluss, während der Staub und Dreck des Gewaschenen genau da ist, wo er hingehört, nämlich zwischen dem restlichen Staub und Dreck an Land und nicht in dem Fluss, aus dem einen Kilometer oder von mir aus einen halbstündigen Kamelritt entfernt das nächste Dorf sein Trinkwasser schöpft. Kippt der frisch Gewaschene die Dreckbrühe direkt in den Fluss, freut sich das nächste Dorf stromabwärts sicher über die Qualitätssteigerung seines Trinkwassers.
Um soviel Unwissen und Blödheit als leuchtendes Beispiel für Umweltschutz und Klimarettung heranzuziehen, muss man schon mit sehr viel Unwissen und Blödheit gesegnet sein. Naja, wenn man sich überlegt, von wem das jetzt kommt...

Ob man sich jedoch auf die Religion versteifen sollte, um das Umweltbewusstsein zu schärfen, darf bezweifelt werden. Der Schutz des eigenen Lebensraums muss ein Ergebnis der Vernunft sein, nicht bloß religiöser Gebote. Denn sollte der Glaube mal nachlassen oder sich jemand ganz vom Islam abwenden, wird er dann wieder zum Umweltsünder?“

Nun, zumindest diese Frage wird im Koran recht eindeutig beantwortet. Wer sich vom Koran abwendet, wird kein Umweltsünder, sondern Kompost. Da sind die Anweisungen recht eindeutig und stehen nicht zwischen, sondern in den Zeilen.

Freitag, 20. September 2019

Ture Rangström


... ist einer der vielen, allzuvielen »Vergessenen«, richtiger: von Adorno & Consoten ins Abseits, in die Vergessenheit gedrängten Komponisten, die das Sakrileg begingen, von Schönberg & Consorten nicht in Devotionsbücke zu gehen und serielle, oder — wenigstens! — atonal-zwölftönige »Musik« abzusondern. Adorno hat dem Publikum nie verziehen, daß es seine ebenso unanhörbaren wie stinklangweiligen Kompositionen einfach nicht anhören wollte, und biß mit der Wut des Versagers auf jeden, der beim Publikum erfolgreicher war (Sibelius hat er, wenigstens für den deutschen Raum, auf diese Weise totgemacht ...).

Nun war Ture Rangström ja auch nicht gerade ein lauer Ohrenschmeichler — seine Studienkollegen gaben ihm nicht ohne Grund den Spitznamen »Sturm-und-Drangström« —, doch ist seine Symphonie Nr. 3 in Des-dur Sång under stjärnorna (Gesang unter den Sternen) aus dem Jahr 1929, und damit heuer neunzig Jahre alt, mit Sicherheit weder stinklangweilig, noch unanhörbar!




Wie man‘s gerade braucht...

von Fragolin

Wenn sich eine Handvoll Wissenschaftler einig sind, dass Geschlecht biologisch bedingt ist, dann ist das rassistische Kackscheiße* und muss niedergebrüllt werden, weil Wissenschaft ein patriarchalisches Unterdrückungsinstrument des Weißen Mannes und damit des Teufels ist.

Wenn sich eine Handvoll Wissenschaftler einig sind, dass Fähigkeiten und Talente durch Vererbung weitergegeben werden und Neugeborene kein unbeschriebenes Blatt sind sondern bereits bestimmte Voraussetzungen in den Genen haben, ist das evolutionistische Kackscheiße* und muss niedergebrüllt werden, weil Wissenschaft ein patriarchalisches Unterdrückungsinstrument des Weißen Mannes und damit des Teufels ist.

Wenn sich eine Handvoll Wissenschaftler einig sind, dass Männer und Frauen auch jenseits der Sozialisation unterschiedliche Herangehensweisen, Sichtweisen, Interessen und Fähigkeiten entwickeln und daher für bestimmte Aufgaben das eine, für andere Aufgaben das andere Geschlecht bessere Voraussetzungen mitbringt, ist das sexistische Kackscheiße* und muss niedergebrüllt werden, weil Wissenschaft ein patriarchalisches Unterdrückungsinstrument des Weißen Mannes und damit des Teufels ist.

Wenn sich eine Handvoll Wissenschaftler einig sind, dass der Klimawandel nichts mit der nachweislich höheren Sonnenaktivität und energiereichen kosmischen Strahlung zu tun hat sondern einzig und allein von deutschen SUV-Fahrern zu verantworten ist und von Greta gesehen werden kann, dann darf das nicht angezweifelt werden, denn Einigkeit unter Wissenschaftlern ist der einzig gültige Beweis für die Richtigkeit einer Aussage, und wer etwas anderes behauptet, muss niedergebrüllt werden, weil er Wissenschaft und damit Klima und Kollektivschuld leugnet...

*) Jaja, die Feingeister kollabieren wieder, aber wenn ich die linksradikalen und feminazistischen Brüllaffen zitieren möchte, muss ich leider deren Vokabular übernehmen. Und da gehört „Kackscheiße“ noch zu den harmlosen Begriffen...

Donnerstag, 19. September 2019

Brauchen wir sowas? Wirklich? Echt jetzt?

Gastkommentar
von Damaszenerklinge


Netter Videoclip —




Wenn es nicht verboten wäre: einfach weiterfahren wäre hier durchaus überlegenswert! Arschlöcher, die glauben, nur weil sie pigmentiert sind, können sie einen auf dicke Hose machen, die brauchen wir etwa so sehr wie Moskitos in einer Sommernacht. Die werden schließlich auch einfach plattgemacht, damit endlich Ruhe ist. 

Aber das geht mit Menschen bekanntlich nicht — außer es handelt sich um Einheimische, da kräht nämlich kein Zeitungshahn danach! — wegen der Menschenwürde, Sie verstehen!

Zur Wahrung der Moskitowürde hat man schon vor geraumer Zeit das Moskitonetz erfunden, welches verhindert, daß die Blutsauger eine Chance haben uns anzugreifen. Wird Zeit, daß man die Erfindung von Invasoren-Netzen vorantreibt. Moment — eigentlich wären die ja längst erfunden und nennen sich zB »Grenzkontrolle«, »Abschiebung« und »Einreiseverbot«.

Nur — benützen müßte man sie halt ...


Jährige und Phantome

von Fragolin

In Oberösterreich, das bekanntlich irgendwo zwischen Tschetschenien und Kosovo liegt, kam es gestern mal wieder zu einem Neuausverhandeln der Regeln des täglichen Zusammenlebens.
Kurze Zusammenfassung: Ein Jähriger aus dem Bezirk Eferding hat einen Jährigen aus dem Bezirk Eferding und dessen jährigen Kollegen angemessert, und dann seinen jährigen Onkel und dessen jährigen Sohn gerufen, um die Messerei auszuweiten. Wenn wir das lesen, hat das Phantom wieder zugeschlagen, von dem die Bild-Zeitung vorgestern zu berichten wusste. Dass der Bezirk Eferding offensichtlich im Kosovo liegt, da alle aufgezählten Jährigen zu zwei kosovarischen Familien gehören, die sich seit Jahren in Oberösterreich bekriegen, war mir so noch nicht bekannt, aber Geographie ist ja auch ein Unterdrückungsinstrument rassistischer weißer Suprematisten und ein Relikt ewiggestriger Sichtweisen. Kalkutta ist überall. Und das war schon immer so, ist uns nur nie aufgefallen, weil wir das rassistisch verleugnet haben.

Tirol, das im Oberland noch immer reizvolle und sich den Luxus gelegentlicher Originalität und Migrantenmangel leistende pittoreske Siedlungegebiet im Westen Österreichs, dessen Unterland mit zunehmender Bedeutung als migrantische Durchflussroute und Rückstaubecken zum Leidwesen seiner armen Schon-länger-dort-Wohnenden zum Kriminalitätshotspot verkommt, kommt auch mal wieder in die rassistischen Schlagzeilen, weil sich zwei Türken aus Tirol – wie erwähnt, Geographie hat nichts mit Landkarten zu tun sondern wird nur durch das Denken jedes Einzelnen definiert – gegenseitig und mit leider nur mäßigem Erfolg abzumessern versuchten. Ja, richtig gelesen: leider. Ich lehne Gewalt generell ab, habe aber keinerlei Mitleid, wenn ihr freiwilliger Einsatz von beiden Streithähnen zu einem etwas nachhaltigeren Beilegen des Streites führt. Außerdem sind mir diese Armleuchter sowas von egal, dass es mir leid ist um das Geld, das man von meinen Krankenkassenbeiträgen stiehlt, um diese Idioten wieder zusammenzunähen anstatt sie um einen Bruchteil dafür irgendwo einzugraben. Bei den ganzen Messerstechereien (vulgo „Rangeleien“) vor Bahnhöfen, Shisha-Bars und Diskotheken bin ich dafür, keine Polizei mehr zu schicken sondern nur noch einen Putztrupp. Warten, bis die sich gegenseitig umgebracht haben und dann feucht durchwischen.

Doch seien wir nicht so hart zu diesen künftigen Pflegekräften und Sicherern unserer Pensionen. Die wollen nur ein bisschen die zuhause schmerzlich vermisste Freiheit genießen und werden ganz dolle bald zu einem bereichernden und gewinnbringenden Teil unserer von Leuten wie Maas, Grönemeyer und Van der Bellen diktierten Gesellschaft. Man muss nur daran glauben und nicht irgendwelchem rechten Gelaber millimeterweit folgen.

Die rassistischen Medien müssen sich nur schelten lassen, dass sie mal wieder das Bild vermittelt haben, diese Messerstechereien würden irgendwie nur von Ausländern begangen, dabei beweist die Statistik das Gegenteil. Warum wird nicht berichtet über die Messerattacke von Sepp F aus Fürstenfeld gegen einen Bettler aus Nigeria, die Messer-Rangelei zwischen mehreren Österreichern vor der Disco in Vöcklamarkt und die Massenschlägerei zwischen zwei Maturaklassen auf dem Bahnhof Villach, bei der mehrere junge Österreicher „Allah ist Scheiße!“-schreiend mit dem Taschenmesser auf friedliche muselmanische Mitschüler losgegangen sind? Nur, weil all diese Sachen zwar politisch korrekt statistisch hätten passieren müssen, aber nie wirklich passiert sind? Was ist das denn für ein Verständnis von Haltung, liebe Genossen Informationsschaffenden?!

Mittwoch, 18. September 2019

Zum Sportpalast-Gröler


... ein Leserkommentar zu einem lesenswerten, etwas spitz-züngigen Artikel von Till-Lukas Wessels:

Martin Heinrich

Eine Gesellschaft, die sich öffentlich darüber amüsiert, wenn in der Fernsehfastnacht Menschen als »Kanalratte aus Washington« tituliert werden, die »Literaten« auszeichnet, die die Demokratie für verzichtbar halten (»Wir müssen dieses letzte Tabu der aufgeklärten Gesellschaften brechen: dass unsere Demokratie ein heiliges Gut ist.« — Robert Menasse), die Andersdenken die Grundrechte entziehen will (Peter Tauber), ist geistig längst im Faschismus angekommen. Lediglich die einzelnen Mosaiksteine sind noch nicht endgültig zu einem für die dumme Masse erkennbaren Bild zusammen-gesetzt ...

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Wie lautet doch dieser so oft zitierte (und immer wieder einem anderen Autor zugeschriebene) Satz?  


Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 
»Ich bin der Faschismus.« Nein, er wird sagen: 
»Ich bin der Antifaschismus.«


Oder besser gesagt: er wird's nicht sagen, sondern in sein antifantisch-frenetisches Publikum grölen ...


Die berittene Gebirgsmarine

von Fragolin

Weil doch gestern die steigende Militanz der ewiggestrigen „Zurück-in-die-urkommunistische-Steinzeit“-Krakeeler und aggressiven Neofaschisten vom ultralinken Rand das Thema waren, heute noch ein kleiner Seitenblick auf das österreichische Bundesheer, auch gerne mal Kasperlverein oder Gockelparade genannt. Kasperlverein, weil man so ehrlich sein muss, zu gestehen, dass dieses Heer trotz ehrlicher Mühe einiger Offiziere niemals wirklich in der Lage war, eine reale Bedrohung abzuwehren, und Gockelparade wegen der Diskrepanz zwischen der Anzahl der politisch installierten Lamettaträger zum einfachen Fußvolk, das auch noch halbjährlich ausgetauscht wurde. Den Spott mit der „berittenen Gebirgsmarine“ lassen wir mal stecken.
Dieses Bundesheer, so beklagt der grün-affine ehemalige Stabschef des grünen Bundespräsidenten, wäre faktisch pleite, kaputtgespart, ausgelaugt, fertig gefahren und nicht einmal zu basalen verfassungsmäßigen Schutzaufgaben mehr in der Lage.

Da dürfte er absolut recht haben.
Putzig nur, das ausgerechnet aus dem Munde eines Generales zu hören, der selbst aus jener politischen Ecke kommt und von jenem Präsidenten in sein Amt geschoben wurde, der diese politische Ecke repräsentiert, aus der jeder Cent für das Heer als imperialistische Hochrüstungs-Geldverschwendung für eine menschenmordende Militärmaschinerie bekreischt wurde. Die Forderung nach dem Kaputtsparen des Heeres kam immer von grüner und roter Seite; alle Bestrebungen der Schwarzen und Blauen, das Heer wenigstens an einigen Punkten halbwegs handlungsfähig zu halten, wurden immer niedergebrüllt. Wenn man sich die Eurofighter-Posse anschaut und die rote Kastration der bestellten Flotte zu einem abgespeckten wetterempfindlichen Schrotthaufen von der Resterampe, dann weiß man nicht, ob man lachen oder heulen soll.
Das Bundesheer ist kaputt, und der, der das bejammert, kommt aus der Ecke genau jener, die das kräftig forciert haben.

Und auch jetzt wird zusätzlich zum maroden Zustand der Landesverteidigung das Märchen vom „unleistbaren Wehrdienstheer“ getrommelt, denn Starlinger ist ja auch ein begeisterter Anhänger der Berufsheer-Strategie. Dass ein solches besser und preiswerter zu haben ist als ein Pflichtheer ist eine Legende, die in Deutschland und auch anderswo schon lange geplatzt ist. Ganz im Gegenteil, hat das Berufsheer etliche Nachteile.

Söldner ergreifen diesen Beruf durchaus aufgrund persönlicher Vorlieben. Da ist man immer so empört über „Waffennarren“ und will dann doch nur diese auf die staatlichen Waffenkammern loslassen. Söldner repräsentieren nicht den Schnitt der Bevölkerung und können daher leichter gegen diese eingesetzt werden als deren Söhne. Söldner können untereinander Verbindungen aufbauen, die mangels anwesender Außenstehender nicht gesehen werden können. Putsche wurden immer von Berufssoldaten und Söldnerheeren getragen.

Eine Demokratie und ein Söldnerheer vertragen sich nicht gut. Außerdem ist der gesellschaftliche Nutzen einer zumindest für ein paar Monate in Landesverteidigung und Katastrophenschutz geschulten Jugend nicht zu unterschätzen. Auch wenn meiner Meinung nach wie in vielen anderen Ländern der Welt auch die Frauen ihren Platz in dieser Gesellschaftsverpflichtung finden sollten. Wer wählen gehen darf, darf auch das Gemeinwesen unterstützen. Es gibt ausreichend Möglichkeiten, auch ohne Waffen.

Dienstag, 17. September 2019

Ach, die Saubermännchen & -weibchen ...


oe24.at weiß zu berichten:

"Bei den acht Beschuldigten in diesem Verfahren sind sieben Personen und ein Verband", bestätigt der Sprecher der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft Dr. René Ruprecht die aktuellen Berichte der Tageszeitung ÖSTERREICH über die Ermittlungen im Wiener Magistrat.

In der Magistratsabteilung MA 21A, die von einem engen Vertrauten und früheren Büro-mitarbeiter der im Juni zurückgetretenen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) geführt wird, sind vor wenigen Wochen still und heimlich zahlreiche Akten sichergestellt worden. Über den tatsächlichen Stand der Ermittlungen schweigt die Staatsanwaltschaft. Allerdings erfuhr ÖSTERREICH aus der Justiz: Es geht um den Verein "S2ARCH", den Trägerverein des Charity-Projekts "Ithuba".

Mit diesem Verein werden seit 2004 Spendengelder für Schulprojekte in Südafrika gesammelt, jahrelang war der prominente Wiener Grüne Christoph Chorherr Kopf dieses Vereins.
Manches comeback entpuppt sich unversehens als coming out — und was aktuell bei den GrünInnen 'rauskommt, wird unsere Ökommunisten wohl ein bisserl in Schwulitäten bezüglich ihrer Sauberkeit bringen ...


»Free Hong Kong«

von  it’s  me  


Nach Greta ist die neue Ikone aus dem Hut gezaubert, nämlich Joshua Wong, der für Freiheit in Hong Kong eintritt/kämpft. An dieser Stelle darf gefragt werden, wie weit die Freiheit in der ehemaligen britischen Kronkolonie eingeschränkt ist. Natürlich wesentlich mehr als bei uns, aber noch immer nicht so stark, dass Joshua Wong an der Ausreise gehindert wurde, noch immer nicht so stark, dass er wegen seiner Demonstrationen inhaftiert wurde. Keine Frage, dass China diktatorisch geführt wird, aber seien wir einmal ehrlich: denkt irgend jemand mit logischem Denkvermögen, dass China mit seinen 1,3 Milliarden Menschen demokratisch geführt werden kann wie Großbritannien oder das kleine Österreich mit seinen 8 Millionen?

Mag die Presse zensuriert werden, ebenso das Internet, aber es herrscht Reisefreiheit und wer Hong Kong mit Einheimischen besucht, merkt nicht, in einer Diktatur zu sein, im Gegensatz zu Katar,Saudi Arabien oder Pakistan. Und dieselben Politiker und Medien, die „Free Hong Kong“ schreiben/brüllen, schweigen zu den Unterdrückiungsmechanismen und brutalen Menschenrechtsverletzungen in Saudi Arabien, Bahrain, Kuweit, Iran, Afghanistan, Indonesien, Malaysien, Jemen und fast allen muslimischen Ländern. Im Gegenteil, man jubiliert, wenn der saudische König in Aussicht stellt, dass Frauen vielleicht ein Auto lenken oder ein Fußballstadion besuchen dürfen. Dann redet man von Reformen und Fortschritten, Zustände, die in Hong Kong Norm sind.

Bei meinem letzten Besuch in Hong Kong vor 16 Monaten habe ich in den 6 Tagen keine 10 Polizisten gesehen. Vielleicht überwacht die Verwaltung etwas diskreter, aber das Gefühl ist nicht schlecht und die Bewohner Hong Kongs müssen sich immer in Erinnerung rufen, nicht mehr unter britischer Herrschaft zu leben. Btw, warum beantragen nicht alle Bewohner der Ex-Kronkolonie Asyl in GB oder in Deutschland? Man kann nicht oft genug Hadmut Danisch zitieren: „Es sind nicht die Maßstäbe, sondern die doppelten Maßstäbe, die mich ankotzen“.

Das Ganze erinnert mich irgenwie an Südafrika und die Zeit der Apartheid und die unrühmliche Beteiligung der Presse, die damals schon den Titel „Lügenpresse“ verdiente, an der „Free Nelson Mandela“-Kampagne, um einen Regimewechsel herbeizuführen. Mein seit Jahrzehnten in Südafrika lebender Verwandter, den ich damals für fünf Wochen besuchte, hat immer den damaligen Premier De Klerk zitiert, dass man den Schwarzen das Land zurückgeben müsse, aber langsam und in geordneten Bahnen und das wunderschöne, reiche Land nicht ins Chaos stürzen dürfe. Zu diesem Zweck hat die damalige Regierung versucht, eine schwarze, intellektuelle Elite zu schaffen, indem die talentiertesten gratis an den besten Universitäten der Welt studieren durften. 

Nur war der Druck von außen so stark, dass der Regimewechsel zu schnell über die Bühne ging mit dem Ergebnis, dass Leute in führende Positionen kamen, die ihnen einfach um einige Nummern zu groß waren. Es war einfach keine intelligente Schicht vorhanden. Das Ergebnis kennen wir alle: Das Land fuckt ab, nähert sich in riesigen Schritten denen des Nachbarlandes Rhodesien, es werden jährlich 70 weiße Farmer gefoltert und ermordet, deren Töchter und Frauen vergewaltigt, mit dem Ergebnis, dass das einst fruchtbare Land unfruchtbar ist. Außerdem hat Südafrika in der Zwischenzeit weltweit die höchste Vergewaltigungrate – vor Schweden. 

Die Verlogenheit der nach dem Ende der Apartheid fordernden Elite repräsentierte am besten der
Friedensnobelpreisträger, Bischof Desmond Tutu, dessen Haus mir von der Ferne gezeigt wurde. Keine Angst, es war nicht in Soweto oder eine anderen, schwarzen Siedlung. Sein Haus war in Cape Town, in einem von Mauern und Stacheldraht umgebenen, von Securities bewachten, weißen Ghetto“. Und selbiger rief immer auf, die Apartheid zu beenden. 

Und den Beweis, warum die Presse damals schon eine Lügenpresse war, wenn es dem „großen Ganzen und Guten“ diente: In den westl. Medien sah man ein Foto, wo schwarze Kinder hinter einem Gitter Weißen beim Fußballspielen zuschauten mit dem Untertitel: „Was können diese armen, schwarzen Kinder dafür, dass sie den Weißen nicht zuschauen dürfen und dies hinter einem Gitter machen müssen?“ Ein Colonel der Armee, klärte mich auf, dass es sich bei diesem Foto um eine Ausschnittsvergrößerung handelte: das Fußballspiel war in einer Kaserne zwischen einem Team aus Weißen und einem aus Schwarzen. Und jede Kaserne dieser Welt ist mit Zäunen umgeben und es besteht Zutrittsverbot für jedermann – weiß und schwarz. 

Aber die Wirkung der angeblichen Diskriminierung war da und damit der nächste Schritt, dieses Land ins Chaos zu stürzen, gemacht. Generell herrscht im Westen die präpotente Einstellung, dass wir die Moral, den Anstand, die Ethik und die demokratische Einstellung verinnerlicht hätten und als Weltverbesserer alle Länder dieser Welt erziehen müssten, unabhängig davon, ob wir die Mentalität dieser Länder kennen und/oder verstehen.


Steigende Militanz

von Fragolin

Also irgendwie macht mich das Tempo, mit der der radikal-ultralinke klimasektierende Rand seine Radikalisierung und steigende Militanz präsentiert, atemlos.

Da ist diese von Grönemeyer in Goebbels-Manier und -Tonfall in seine frenetisch kreischende Fan-Gemeinde gebrüllte Aufforderung, „wir“ - und damit meint er offensichtlich eben sich selbst und seine Kreischhasen – müssten jetzt der Gesellschaft „diktieren“, wie sie zu funktionieren habe. Wie er diese Diktatur seiner linksradikalen und vor Begeisterung brüllenden Stiefeltruppen exekutieren möchte, hat er nicht erwähnt, aber das Aufpeitschen der Massen wird bei dem Einen oder Anderen sicher den Schalter in die gewünschte Richtung umgelegt haben, „aktiv“ zu werden. Dass sein herausgebrülltes „Keinen Millimeter nach rechts!“, das ja im Antifasprech nur bedeutet, keinen Millimeter Richtung des überall außer bei sich selbst georteten Faschismus, angesichts eines ins faschistoide abgleitenden Massenauflaufes politisch aufgehetzt grölender Aufgeputschter mehr als absurd ist und der offene Applaus eines radikalen Politikers wie Heiko Maas, der offene Sympathien für verfassungsfeindliche und zu linksextemer Gewalt aufrufende Musikgruppen schon mehrmals verdeutlicht und das erste stalineske Zensurgesetz im wiedervereinigten Deutschland durchgeboxt hat, auch nicht gerade nach Demokratie und Rechtsstaat riechen, scheint niemandem aufzufallen und wird auch von den Medien, die sich vehement des Vorwurfes der Systemhörigkeit entgegenstemmen, donnernd beschwiegen.

Noch gruseliger ist aber das Bild jener Wiener „Demonstranten“, die sich zu einer Reihe formiert haben und in exakter Kopie der aus der Verfilmung von Orwells „1984“ bekannten Geste die überkreuzten Arme vor das Gesicht rissen und ihre dumpfen Panik- und Endzeit-Parolen herausbrüllten. Als ob faschistoide Kampfgruppen keine wären, wenn sie als einziges Merkmal ihre verbindenden Symbole und Handbewegungen verändern, der Rest ihres Denkens und Handelns aber gleich bleibt. Sie recken nicht den rechten Arm vor sondern kreuzen die Arme mit geballter Faust. Sie könnten auch die Faust ausstrecken, die Blutraute machen oder eine Welle. Es spielt keine Rolle. Die radikalisierten Randgruppen gehen auf die Straße und zelebrieren ihr Kollektiv; ein gegenseitiges in die Masse Assimilieren und propagandistisches Aufpeitschen, wie man es vor fast genau hundert Jahren bei den ersten Aufmärschen der kommunistischen und nationalsozialistischen Jugendgruppen erleben musste. Und nur weil den Kommunisten heute keine Konkurrenz mehr den Rang ablaufen kann, wird es um keinen Deut besser. Auch wieder besonders putzig dieses komplette Verdrehen der Tatsachen, wenn eine sich zu einem kollektiven Brei verschmelzende Menge glaubt, dadurch besondere Größe und Individualität zu beweisen. Nein, es ist das genaue Gegenteil.

Und bei den Bildern der Belagerung der Frankfurter Automesse durch einige hundert radikale „Aktivisten“, die in den Medien zu „Zehntausenden“ hochgejazzt wurden wie zu besten „Stürmer“-Zeiten, fiel mir das nächste Anzeichen der zunehmenden Formung militanter Kampfgruppen auf: das gemeinsame Symbol. Passend zu den in Wien hochgeworfenen überkreuzten Armen trugen die mit Schutzanzügen uniformierten Belagerer von Frankfurt ein liegendes Kreuz auf ihren Transparenten und ihrer Kleidung. Es fehlen eigentlich nur die Haken daran, aber das sind Details, die man im Gros der Gemeinsamkeiten ignorieren kann.

Sie formieren ihr Kollektiv. Sie schaffen Symbole und Erkennungszeichen, toben zu propagandistischem Einpeitscher-Gebrüll, feiern sich für Brandanschläge wie bei den jüngst abgefackelten Autohäusern und Autos auf den Straßen – ja, liebe immer wieder angeblich irgendwelchen Anfängen Wehrende: so fängt es an. Und ihr wehrt nicht, sondern macht mit.
Das, was sich hier zusammenbraut, und das mit atemberaubenden Tempo, riecht nach Militarisierung. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch hier wie in El Paso ein solcherart Aufgepeitschter der Meinung ist, nur noch das Ermorden möglichst vieler Konsumenten in einem Einkaufstempel könne Umwelt und Klima retten. Und wenn der dann ausrastet werden die Medien wieder von einem „rechtsextremen Terroranschlag“ faseln.
Womit sie in einem Punkt recht haben, denn das, was landauf, landab irgendwelchen imaginären rechtsextremen Stiefeltruppen angedichtet wird, ist die gelebte linksradikale Praxis. Sie schließen von sich selbst auf Andere, und zur Not erfinden sie diese Anderen einfach oder erklären irgendwelche Gruppen zu diesen Anderen: Andersdenkende, Neoliberale, weiße Männer, SUV-Fahrer – egal.

Als überzeugten Individualisten, der selbst die Demokratie nur als notwendiges Übel zur Staatslenkung betrachtet, sozusagen in ihrer Ausformung als direkte Demokratie das kleinste notwendige Übel akzeptiert, beobachte ich solche Kollektivbildungen und deren steigende Radikalisierung mit Sorge. Es waren bisher immer die Kollektive, die zusammengeschweißten Massen, die brüllend ihren Einpeitschern zujubelnden und kreischend gegen Andere aufmarschierten, Gewalt verherrlichten und ihr Heil im Angriff gegen das Individuum und seine Freiheit sahen, die in Strömen von Blut endeten.
Individualismus hat noch niemals einem Menschen geschadet. Kollektivismus hat hunderte Millionen Tote gefordert.
Und sie marschieren wieder auf.

Montag, 16. September 2019

Flintenuschi goes Quotenuschi goes Quotzenuschi

von  it’s  me  


Im Zuge der #metoo-Kampagne kam plötzlich die Forderung auf, dass Frauen in Spitzenpositionen kommen müssten, um die sogenannten „Quote“ zu erfüllen, unabhängig von ihrer Qualifikation.

Die erste, die dieser Forderung nachkam, war die neue EU-Kommissionspräsidentin, die politische Nullnummer, wenn man sich ihre bisherige Karriere verinnerlicht – Ursula von der Leyen – die 13 Frauen und 14 Männer zu Kommissaren ernannte, wobei ich ihr unterstelle, nicht einmal bis 100 zählen zu können. Denn im Parlament sind 36% der Sitze durch Frauen besetzt, der Rest durch Männer. Also der erste grobe Fehler, aber man muss die Hälfte aller Versorgungsposten an Frauen vergeben, unabhängig ihrer Qualifikation, denn mit erschließt sich nicht, was eine Historikerin und Politologin auf dem Posten einer Kommissarin für Energie zu suchen hat. Gibt es in der EU keine Physiker, Maschinenbauer oder Mathematiker? Nein, es genügt anscheinend, eine Vulva zu besitzen. Das ist genug Qualifikation, und wer das anzweifelt, ist ein Macho, ein alter, heterosexueller, weißer Mann, der Frau nichts vergönnt und ihr zutraut.

Natürlich gibt es auch genug Männer, die die Kommissariate wechseln wie andere die Unterhose, und von der Materie, die sie verstehen sollten, keine Ahnung haben. Aber was mich verwundert, dass Flintenuschi in Zeiten der sexuellen Vielfalt (wie man uns einzureden versucht – 60 Geschlechter) nicht ein Kommissariat an ein* Vertret* der diversen Fraktion vergeben hat oder zumindest an einen
bekennenden Schwulen oder Transvestiten. 13 Kommissarinnen, 13 Kommissare und 1 Kommissar* - das wär’s gewesen, Uschi!

Apropos weiße, alte, heterosexuelle Männer, die die Frauen angeblich immer benachteiligen und sich anmaßen, in vielen Punkten besser sein zu wollen. Das sind sie ganz sicherlich in technischen, wirtschaftlichen und innovativen Gebieten, wie mir „gofeminin.de“ im Rahmen eines Rankings der 35 reichsten Frauen der Welt bestätigte.


33 Frauen haben das Vermögen von Männern (Ehemänner oder Väter) geerbt oder erschieden, nur 2 haben es selbst zu diesem Reichtum geschafft, und bezeichnenderweise sind es 2 Chinesinnen. Was hindert „Frau“ daran, eine Idee zu haben wie Jeff Bezos oder Jack Ma, oder eine Technologiefirma zu
gründen wie Zhou Qunfei, die Bildschirme für Smartphones herstellt und damit Samsung LG, Microsoft beliefert, und das als Wanderarbeiterin ohne Schulabschluss und mit einem Startkapital von 3.000 Hongkong-Dollar, aber mit einem unbändigen Ehrgeiz und Biss. Chinesische Tugenden halt.

Ich warte nur noch auf die erste Forderung, dass bei der Verteilung des Vermögens Frauen ebenfalls eine 50%-Quote erhalten müssten – wegen der „Gerechtigkeit“ ...


#Comeback saubere Politik





Sauber, sauber, was da gerade — von den linken Systemmedien natürlich verschämt unter »ferner liefen ...« versteckt — an Korruption ausgeapert ist. Auch DiePresse bringt es nicht übers Herz, klar darauf hinzuweisen, daß die Ermittlungen eigentlich nicht die Rathaus-Roten, sondern die GrünInnen betreffen, sondern redet verklausuliert um den Brei herum:


Ermittlungen im Wiener Magistrat für Flächenwidmung

Akten aus dem Magistrat Wien wurden an das Bundesamt für Korruptions-bekämpfung übergeben. Die Opposition verlangt  Aufklärung von der rot-grünen Stadtregierung.
(Hier weiterlesen)
Kein Wunder, ist doch einer der Hauptverdächtigen niemand anderer Christoph Chorherr, der Sohn des früheren Chefredakteurs und Herausgebers Thomas Chorherr. Ein Kommentarposter bringt ein bisserl Licht ins mediale Sfumato:

Chorherr hat heute einen gut bezahlten Berater-Vertrag bei genau dem Herren, dem er durch bis heute umstrittene Flächenumwidmungen ermöglichte, die Danube Flats zu bauen.
Schon im März dieses Jahres stellte der Rechnungshof fest, dass Chorherrs Verein der Regeln der Stadt Wien widersprach und nur durch eine noch nie dagewesene Sonderregel ermöglicht wurde.
Weiters wurden die zuständigen Mitarbeiter der MA27 angewiesen, das Projekt auch dann weiter zu fördern, wenn Chorherr die Bestätigung der korrekten Verwendung der Gelder schuldig bleibt.
Was er auch tat und bis heute tut.
Zusammengefasst: Chorherr gründet einen undurchsichtigen Verein, lässt sich von den Herren die die umstrittensten Bauprojekte planen und von seiner Gunst abhängig sind Hundertausende Euro überweisen, kann keine korrekte Verwendung nachweisen und lässt die Beamten anweisen, in seinem Fall auf Prüfung zu verzichten.
Nachzulesen in Wikipedia, einfach Chorherr mit Namen eingeben, oder im 60-seitigen Bericht des Rechnungshofes, der frei zugänglich im Netz liegt. 
Sauber, sauber, die Politik der GrünInnen ...



Neun Jahre

von Fragolin


Widerliche Hetze vom ultrarechten Rand der Umvolkungs-Verschwörungstheoretiker?

Ab 2035 beginnt ein neues Zeitalter! Es wird ein Zeitalter sein, in dem wir Herkunftsdeutschen in unserem Land die Minderheit darstellen werden.“

Quelle: HIER.

Und dazu bereicherungsfeindliche Parolen gegen nicht mehr so genannt werden dürfende Gaben mit Edelmetallhintergrund?

"Wir [...] treten für die deutsche Leitkultur und gegen Multikulti ein - Multikulti ist tot."

Quelle: HIER.

Und von ebendort die Forderung nach klaren Regeln:

Ein prognostizierter Fachkräftemangel könne kein Freibrief für ungesteuerte Zuwanderung sein.“

Doch. Ist er. Und der Polterer von damals ist heute der Aussteller des Freibriefs.
Wie sich die Zeiten in nur neun Jahren ändern...