Mittwoch, 24. August 2016

A thing of beauty # 2





Sie ist eine Wunderwaffe, vor allem in Deutschland und Österreich ...

... wirkt sie prompt und zuverlässig: Konservative Islamverbände haben in trauter Eintracht mit selbst ernannten Hütern der politischen Moral ein probates Druckmittel zur Hand: die Islamophobie. Um die Wirkung noch zu verstärken, wird die vermeintliche Islamophobie – ein in sich nicht schlüssiger Begriff – mit Rassismus und Hetze, je nach Gusto, verstärkt. In diese Kerbe schlagen seit dem Putschversuch in der Türkei deren Politiker, ja neuerdings auch viele türkischstämmige Österreicher und selbst Intellektuelle unter ihnen. Sie lassen sich von Fundamentalisten und von Erdoğan vereinnahmen und sprechen plötzlich von „uns Türken“, selbst wenn sie schon in zweiter oder dritter Generation Österreicher sind und Karriere gemacht haben.

Beim Islamophobie-Vorwurf wird kein Unterschied gemacht, ob es sich um sachliche und fundiert argumentierte Kritik handelt oder um rüde Anwürfe und pauschale Verunglimpfungen, die zu Recht verurteilt werden. Das Ziel dieses Islamophobie-Reflexes: die Ausschaltung der Meinungsfreiheit und damit von Kritik.
... bringt "DiePresse" in einem exzellenten Artikel von Gudula Walterskirchen das allgegenwärtige Geschwätz von "Islamophobie" auf den Punkt. "XY...phobie" — es nervt schlichtweg, wie hier ein psychiatrischer Fachterminus von hirnamputierten Zeitgeist-Surfern geradezu vorsätzlich mißbraucht wird! Ein Kommentarposting in der "Presse" führt das dumme Phobie-Gerede gekonnt ad absurdum:

Phobie?

Ich habe keine Weltuntergangsphobie, aber erleben will ich ihn auch nicht. Alles klar?
Touché! Chapeau!



Dienstag, 23. August 2016

A thing of beauty is a joy forever ...

... sagte schon John Keats, was übersetzt so ca. "Ein hübsches Ding freut einen immer" bedeutet ;-). Oder so ähnlich. Daß

Iveta Vodáková
(a.k.a. Iveta B, oder Iveta Vale)

nun sogar ein verdammt
hübsches Ding ist, kann wohl selbst ein Blinder mit dem Krückstock tasten. Ich würde sogar sagen: sie ist eines der hübschsten Dinger, die jemals online zu sehen waren! Deshalb in den nächsten Tagen eine Mini-Serie (zur Beruhigung der katholibanischen Blogoezese natürlich jugendfrei. Ich lege ja keinen Wert darauf, von den Google-Blogger-Klemmis als "adult content" hinter einer Sicherheitsabfrage zu verschwinden ...). Eh voilà:


(to be continued ...)

Die Botschaft hinter dem Aufruf der Bundesregierung



Die Bundesregierung ruft öffentlich zur Krisenvorsorge auf. Dass ich noch einmal erleben darf, in den Massenmedien von der Regierung zu hören, Krisenvorsorge zu betreiben, wozu ich seit Jahren aufrufe. Welche Botschaft möchte sie aber damit verbreiten? Es sind mehrere Botschaften und letztendlich keine erfreulichen.
(Hier weiterlesen)
Was immer hinter dieser Botschaft steht: daß es keine allzu erfreuliche sein wird, liegt auf der Hand ...

Montag, 22. August 2016

Ziemlich blauäugig!




... dessen ungeachtet aber verdammt fesch!

Sonntag, 21. August 2016

Peter Joseph von Lindpaintner

Als Felix Mendelssohn Bartholdy Stuttgart im November 1831 besuchte, schrieb er wenig später in einem Brief an seinen Lehrer Carl Friedrich Zelter (15. Februar 1832): „Der Lindpaintner ist, glaub' ich, jetzt der beste Orchesterdirigent in Deutschland; es ist, als wenn er mit seinem Tactstöckchen die ganze Musik spielte“.

Das Stuttgarter Opernorchester wurde in den Jahren seiner Leitung zu einem der wichtigsten Opernorchester in Deutschland.
... informiert uns Wikipedia in ihrem Artikel über den heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Komponisten und Dirigenten.

Durchaus zu Unrecht in Vergessenheit geraten, wenn man eine so charmante, flüssig geschriebene Komposition wie seine Sinfonia Concertante in B-Dur für Bläserquintett und Orchester op. 36 aus dem Jahre 1821 als Beispiel nimmt:


Sicher keine »große« Musik, die uns mit atemberaubenden Neuerungen und emotionalen Ausbrüchen in den Bann zu ziehen weiß — aber eine stilsichere, in Ohr gehende, virtuos gekonnte und handwerklich perfekt gearbeitete Komposition, die ihre öftere Aufführung durchaus verdiente!

Heute vor 160 Jahren ist Peter Joseph von Lindpaintner verstorben — wäre es nicht an der Zeit, ein bisserl was von ihm wiederzuentdecken ...?

Wort zum Sonntag




Hm ... das wird vielen Lesern dieses Blogs nicht gerade angenehm über den Gaumen gehen. Trotzdem: nur Herausforderungen bringen uns weiter. Stellen wir uns ihnen!

Ein Poster meint dazu:
Ah. The old "limited options" ploy. There is, of course, an option "d": People have willfully misinterpreted said holy work for political ends. Presumably, God allows this misapplication of His word for the same reason He allows all the other crap to go down - that annoying thing called free will. Amusingly, free will seems to be what libertarians and atheists value the most yet they become terribly upset when God allows them it. Go figure.  
... und ein anderer:
That's a big old fail of logic. The knife maker either wants people to be stabbed, can't adequately tell people not to use his knives to stab, or doesn't exist. Um, no.

Gut gebrüllt, ihr zwei Löwen! Gerade in libertären Kreisen ist oft eine Voreingenommenheit gegenüber Religion (in genere) zu konstatieren. Daß das nicht notwendig so sein muß, beweisen Leute wie z.B. ein unitarischer Reverend Darlison (der auf diesem Blog schon mehrfach zitiert bzw. verlinkt wurde), oder ein katholischer Prof. Rhonheimer, dem man als ausgewiesenen "Austrian", Philosophieprofessor und Priester nicht wird nachsagen können, er hätte keine Ahnung, wovon er spricht:



Aber, dessen ungeachtet: Religion wird von vielen Libertären argwöhnisch beäugt und geringschätzig als Kinderei veräppelt. Das ist die Realität, der man sich mithin stellen muß: deshalb die regelmäßige Kolumne "Wort zum Sonntag" auf diesem Blog. Die Kommentar- und Zugriffs-Resonanz ist (derzeit noch) überschaubar. Aber trotzdem wichtig.

Samstag, 20. August 2016

LePenseur staunt

... darüber, was alles aus diesem Blog heraus-, und noch mehr darüber, was alles in diesen Blog hineingelesen wird. Nun ist es zweifellos so, daß die
"... verblüffende Mélange aus gossendiktionalem Kampfsprech bei den grossen Polit-Themen, feinfühligstem Hochfeuilletonismus in der Analyse kultureller Themen, der jede FAZ-Edelfeder vor Neid erblassen lässt, sowie Erotik auf höchsem Niveau ..."
... wie es der Kommentarposter "Bewunderer" höchst schmeichelhaft auszudrücken beliebte, manchen Leser etwas zu überfordern droht, aber damit muß (und kann) LePenseur leben. Womit er hingegen nicht leben will, ist die stupende Hirnlosigkeit, mit der von manchen Kommentarpostern versucht wird, diesen Blog in eine ihnen genehme (nämlich: als Papiertiger zum ostentativen Bekämpfen!) Ecke zu drängen.

Wenn etwa zum Nachruf auf Ernst Nolte ein gewisser "Rosenthal" sich bemüßigt fühlt anzumerken:
Treffend wäre, der Blogger würde seinen Blog mit "identitär und völkisch" über- schreiben. 
... dann beginnt man bei solchen Lesern schon irgendwie an der Fähigkeit zu sinnerfassendem Lesen zu zweifeln. Doch bekanntlich gibt's nichts Schlechtes ohne was Gutes (bzw. nichts Dummes ohne was G'scheites), und Poster "Victorinus" erwiderte daraufhin:
Das Blog ist also völkisch – wieso eigentlich? Wegen dieses einen Absatzes? Was besagt der eigentlich genau, außer, daß er feststellt, daß deutsche Volksangehörige widerrechtlich und verbrecherisch während und nach Kriegsende vertrieben wurden und in der besetzten BRD wie auch in Österreich Umerziehungsmaßnahmen vonseiten der Alliierten stattfanden? Das sind doch Fakten. Beides muß man nicht gut finden und das ist es wohl, was den Blogherrn stört, nicht, daß die Nazis nicht mehr regieren. So schrieb er doch: »... unter dezenter Ausblendung von ...«.

Insgesamt finden sich hier einfach im Sinne des 19. Jh. klass. nationalliberale Gedanken kombiniert mit einem schwachen Theismus, so wie überhaupt noch bis in die Zwischenkriegszeit hinein die gehobene Mittelschicht und der akademische bzw. universitäre Bereich mehrheitlich in diesem Bereich zu verorten waren. Das wurde »den Deutschen« allerdings auch recht gründlich ausgetrieben, so etwas gibt es, zumal in diesen gesellschaftlichen Schichten und unabhängig von gewissen Verbindungskreisen, nur noch als eher kleine Minderheit. Da ist der Blogherr eine eher seltene Blüte. Sollte ich falsch liegen, möge er mich korrigieren.

Erstaunlich, wie immer genau in den Kommentarspalten zu solchen Blogartikeln auf diversen Blogs so eine »Sorte« auftaucht, die obendrein umgehend zum Angriff übergeht.

Für einen, der nur mit zwei Totschlagvokabeln ankommt, sind das allerdings bereits zu viel der Worte.
Nun gebührt dem Kommentarposter "Victorinus" natürlich herzlicher Dank, dem ebenso hirnlosen wie ehrabschneidenden Angriff durch "Rosenthal" entgegengetreten zu sein, doch ist aus LePenseurs Sicht auch die Einschätzung durch Victorinus nicht ganz treffend. Besonders das
... klass. nationalliberale Gedanken kombiniert mit einem schwachen Theismus, so wie überhaupt noch bis in die Zwischenkriegszeit hinein die gehobene Mittelschicht und der akademische bzw. universitäre Bereich mehrheitlich in diesem Bereich zu verorten waren ...
bedarf doch einer Präzisierung! "Nationalliberal" sind die Gedanken dieses Blogs sicherlich kaum je. Wenn hier zugunsten "der Deutschen" argumentiert wird, dann sind es so gut wie immer Aspekte einer (herzustellenden) Gerechtigkeit, das Bekämpfen von unterschwellig insinuierten Kollektivschuldlügen, etc. Das alles mag auch von Personen, die "national(liberal)" empfinden, in ähnlicher Art vorgebracht werden, nur ist "nationalliberal" dabei nicht die primäre Intention LePenseurs.

"National" ist ein schillernder Begriff, besonders aus der Sicht eines Österreichers, dessen Land durch Jahrhunderte einem Vielvölkerstaat angehörte (nämlich den Erblanden und den damit verbundenen Königreichen und Ländern, die neben den durchaus (aber nicht allein!) tonangebenden Deutschen eine bunte Völkermischung von Italienern über Ungarn, Kroaten, Slowenen, Tschechen, Polen, Ruthenen, Walachen und Juden umfaßte. "Österreichisch-national" war daher (und wäre noch) eine contradictio in adjecto. Entweder war man "national" im Sinne einer der Völkerschaften (dann war das ein innerer, teils sogar militanter Widerspruch zu der vorliegenden Gemengelage), ober man dachte "dynastisch". Nur war das dann klassisch "übernational".

Daß (ebenfalls jahrhundertelang) die erblichen Herrscher dieses Konglomerats zugleich als gewählte Oberhäupter für ein ähnlich kompliziertes mixtum compositum, nämlich das Heilige Römische Reich Deutscher Nation fungierten, machte einen "nationalen Gedanken" in Österreich nicht leichter, sondern klarerweise schwerer.

Durch den Zerfall der Donaumonarchie verblieb ein Restösterreich, das zunächst sofort ins "große" Deutsche Reich wollte, und (als ihm das von den Siegermächten verboten wurde), teils nostalgisch von früheren Zeiten träumte, teils in einer Trotzreaktion "nun erst recht" auf deutschnational markierte. Als 1938 dann der "Anschluß" Wirklichkeit wurde, war die Ernüchterung in der Bevölkerung zwar nicht schlagartig, aber doch nach einigen Jahren, so eindeutig, daß jedenfalls seit 1945 eine Mehrheit für einen Anschluß unter den Österreichern längst nicht mehr gegeben ist. Realistisch geschätzt werden das vielleicht noch ca. 3-5% wollen. Dennoch: ein "österreichisch-national" gibt es bis heute nicht, und der Blogautor empfindet da durchaus nicht anders.

Es gibt natürlich (außer bei Sportereignissen, aber auch da in überschaubarer Menge) "Österreich-Patrioten", die aber immer so ein bisserl unfreiwillig komisch wirken, und zu denen sich LePenseur ebensowenig zählen kann. Er ist ... ja, wie sagt man das am besten ... ... nun, vielleicht so:

LePenseur ist heimatverbunden, wobei das Wort "Heimat" sich eher auf das Land, das Klima, das Essen, die Qualität des Wassers und die Schönheit der Natur, als auf die "Leute" bezieht, die der doch etwas misanthropisch angehauchte Blogautor oft ziemlich wenig mag. Was die Kultur angeht, fühlt sich LePenseur natürlich als Mitglied der größeren "deutschen Kulturnation", denn während ihm die "Italianità" eines Verdi oder Puccini gepunktelte Hautausschläge zu verpassen vermag, empfindet er eine eindeutige Verwandschaft eben über die Stämme Deutschlands: ein Österreicher Schubert oder Haydn steht ihm nicht näher, als bspw. ein bayerischer Richard Strauss, ein rheinländischer Max Bruch, ein norddeutscher Brahms etc. etc.

Bei der Literatur ist's ein wenig (aber nicht viel!) anders: hier ist das Idiom Österreichs doch schon etwas abgesetzt vom "reichsdeutschen" (wenn auch nicht so stark wie das "Schwyzerdeutsch"!), hier hat die Literatur ihre eigenen Wege, die ihm lieb und teuer sind, was allerdings nicht heißt, daß ihm ein Goethe oder Fontane nicht lieb und teuer wären!

Politisch gesehen hat LePenseur weit eher "klassisch liberale" (wozu man auch "libertäre" sagen kann) Ansichten, gemischt mit einem grundsätzlichen weltanschaulichen Konservativismus der (hierzulande recht seltenen) klar staatsskeptischen Ausrichtung. Für "national", sorry to say, bleibt da eher wenig Raum.

Ja, durchaus eingeräumt: LePenseur denkt elitär, nicht egalitär. Er denkt, daß Menschen nach Völkern, Kulturen und Rassen (wie auch nach ihrem Geschlecht) sich unterschiedlich verhalten und auch keineswegs "gleich" sind (oder - Gott bewahre! - es werden sollten). Er vertritt überhaupt viele Ansichten, die einen systemschlüpfrigen Zeitgeist-Surfer verstören mögen: er hat eine Neigung zu einem kulturell-philosophisch gezügelten Sozial-Darwinismus, und demgemäß Spott und Hohn für alle, die durch zwangsverordnetes "schön Sprechen" die Welt verbessern wollen.

Und er haßt Heuchelei und Gesinnungslosigkeit, opportunistische Karrieristen und "Netzwerker", und die unübersehbare Schar von Sozialschmarotzern, v.a. im Beamtenstand, die es sich auf seine Steuerkosten hin gutgehen lassen.

Ein Wort noch zu dem vom Kollegen "Victorinus" erwähnten "schwachen Theismus". Dies ist ein Fachterminus, der vielen nichts sagen wird, aber die Ansichten von LePenseur auf religiösem Gebiet recht gut umschreibt. Er meint im wesentlichen ein undogmatisches Vernunftchristentum, einen Glauben an einen personalen Gott, ohne "Wunderglauben", eigentlich das, was Paulus (Hebr. 11,6) mit den Worten
Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muß glauben, daß er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde. 
ausdrückt.
Wenn man dazu noch "Kulturchristentum", das die kulturell-gesellschaftlichen Werte des christlichen Abendlandes wertzuschätzen weiß, fügt, dann hat man die religiöse Weltsicht LePenseurs recht gut umrissen.

All das muß (und wird) nicht jedem gefallen. Muß es auch nicht, und Diskussionen darüber sind stets willkommen: Nichts wäre fader (und überflüssiger) als ein Blog, in dem Leser und Autor immer einer Meinung sind! Wer jedoch bloß mit Kampfbegriffen à la "völkisch" oder "identitär" untergriffig wird, der sollte sich besser andere Spielwiesen zum Radaumachen suchen.

Freitag, 19. August 2016

Gastkommentar: Sozialisten, Nazis und Islam

von Fragolin 

Wenn man in deren Ideologie an der richtigen Stelle dropdown-Felder einfügt, wo man bspw. zwischen „Marx“, „Lenin“, „Mohammed“ und „Allah“ auswählen kann, gibt es kaum noch erkennbare Unterscheidungen. Selbst die Ansage, das was sich in Wien „Sozialdemokratie“ nennt hätte nichts mit strammem „Sozialismus“ zu tun kann man ohne Bügelfalte auf die Aussage plätten, der Islam hätte nichts mit dem Islamismus zu tun. 

Zwischen die Führer-orientierten Sozialisten, in deren System immer ein Großer Vorsitzender, ein Geliebter Vater, ein Heroischer Held oder auch nur ein schnauzbärtiger Gefreiter mutig voran schreiten muss, damit die stramm auf Linie gebügelten Lemminge ihm bis in den Tod folgen und die Feinde/Konterrevolutionäre/Ungläubigen (noch eine dropdown-Liste…) im Staub zermalmen können, und dem auf genau das gleiche System abzielende Islam, dessen Erfüllung eine amorphe Masse gehirngewaschener Untertanen ist, die ihrem Kalifen mit dem gleichen blinden Kadavergehorsam zu folgen haben wie der stramme Genosse seinem Großen Obertanen, passt kein Blättchen feuchtes Einlagiges. 

Sozialisten, Nazis und Islam – irgendwie die gleiche Schlange, nur mit drei unterschiedlichen Köpfen. Sogar ihre ideologischen Kampfschriften kommen auf der gleichen Welle literarisch ungenießbaren Bracktextes daher, wobei man Marx und Lenin noch zugestehen muss, es wenigstens versucht zu haben, so etwas wie Intellektualität einzuweben. Das irrsinnige Wortgewusel des geistlos aus seinem eigenen Zusammenhang zerwürfelten Surengemischs als das persönliche Wort Gottes zu bezeichnen, kann man, wenn man an einen allmächtigen und weisen Schöpfergott glaubt, allerdings nur noch als Blasphemie betrachten. Da hat Satan scheinbar ganze Arbeit geleistet, dass ein machtgeiler brutaler Kameltreiber ihm auf den Leim ging und wirklich glaubte, es mit einem Erzengel Gabriel zu tun zu haben. Und über den gestanzten Irrsinn des Schnauzbartes aus Braunau braucht man auch nicht mehr nachzudenken. Leute, die sich dieses Machwerk heimlich besorgen um ihn als Quell und Inspiration zu nutzen, können geistig nicht normal entwickelt sein. 

Wieso nur hat es die Vernunft auf dieser Welt so schwer? Die einzige wirklich von Vernunft und Intellekt geprägte Phase eines kleinen Teiles dieses Planeten scheint gerade endgültig unter dem Irrsinn, der vor hundert Jahren begann und in unterschiedlicher Ausprägung mit unterschiedlichen Namen immer übler wütet, zermatscht zu werden. 

Die Menschheit hatte ihre Chance. Die nächste wird wohl wieder ein paar hundert Jahre dauern, falls nicht vorher der Irrsinn mit den ihm heute zur Verfügung stehenden Waffen dem ganzen Spiel ein knalliges Finale beschert. Für den Genossen Vorsitzenden, Führer, Prophet und Allah, BUMM. 

Donnerstag, 18. August 2016

Über den heute verstorbenen großen Historiker und Ehrenmann Ernst Nolte

... veröffentlicht "DiePresse" einen kurzen Nachruf:

Historiker Ernst Nolte mit 93 Jahren gestorben


Historiker Ernst Nolte
Historiker Ernst Nolte / Bild: (c) imago/Leemage  

Der deutsche Historiker hatte 1986 mit seinen Thesen zur Vergleichbarkeit der NS-Verbrechen mit denen des Stalinismus den "Historikerstreit" ausgelöst.
(Hier weiterlesen)

Falschmeldung, liebe "Presse"- (bzw. APA-)Redaktion! Ernst Nolte hat den Historikerstreit nicht "ausgelöst", sondern war vielmehr sein leidtragendes Opfer!

Ausgelöst hat ihn ein Artikel jenes (in jeder Hinsicht!) linken, geschwätzigen Pseudophilosophen, der im Gegensatz zu Nolte leider bis heute am Leben ist. Der von seiner genuin neomarxistischen Position aus einen mutigen Historiker, der etwas an sich ganz selbstverständliches aussprach, mit böswilligen Verdehungen und rabulistischen Uminterpretationen zum Abschluß durch die politkorrekten Medien freigab.

Nun, die Geschichte wird ihr Urteil über beide sprechen, und ich bin überzeugt, daß Ernst Nolte als Historiker den patentierten Worthülsenfabrikanten der Frankfurter Schule lange überleben wird. Wenn "DiePresse" einen der eifrigsten Mitstreiter dieses auf historischem Gebiet dilettierenden "Philosophen" wie folgt zitiert:
Mehr als zehn Jahre später zog Wehler das Fazit, er kenne keinen Historiker, der Noltes Interpretationen in den wesentlichen Punkten recht gegeben habe.
... dann beleuchtet das zwar gut die Kenntnis (recte: Unkenntnis!) dieses Herrn Wehler, hat jedoch in einem Nachruf nicht unkommentiert stehenzubleiben. Dieses Versäumnis der Redaktion(en) wurde zum Glück durch einen Kommentarposter korrigiert:
Collector 18.08.2016 14:41

Er blamierte Habermas

dessen wissenschaftliche Unseriosität im Historikerstreit durch Michael Stürmer, Klaus Hildebrandt, Joachim Fest, Dieter Bracher, Andreas Hillgruber u.v.a. nachgewiesen wurden.

Der Begriff "kausaler Nexus" ist inzwischen zu einer unverzichtbaren Kategorie historischer Forschung aufgestiegen, jetzt z.B. im Zusammenhang zwischen islami- schem Terror und Flüchtlingsschwemme.
"DiePresse" beschloß jedenfalls, zusätzlich zu ihrer Abschreibübung aus der APA noch einen Nachtritt auf den Verstorbenen zu verfassen:
1986 entzündete sich eine heftige Debatte über die Einordnung des Nationalsozialismus – an einem Text des Faschismus-Historikers Nolte.
 (Die Presse)
„Vergangenheit, die nicht vergehen will“ – unter diesem Titel veröffentlichte der damals hoch angesehene Berliner Historiker Ernst Nolte 1986 einen folgenreichen Text. Die nationalsozialistische Vergangenheit, schrieb er in der „FAZ“, sei „als Schreckbild . . . wie ein Richtschwert über der Gegenwart aufgehängt“. Er plädierte für einen „Schlussstrich unter das kollektivistische Denken“ („die Juden, die Russen, die Deutschen“). Und er bezeichnete einen „kausalen Nexus“ zwischen den Gräueltaten Stalins und dem Holocaust als „wahrscheinlich“: „War nicht der Archipel Gulag ursprünglicher als Auschwitz? War nicht der ,Klassenmord‘ der Bolschewiki das logische und faktische Prius des ,Rassenmords‘ der Nationalsozialisten?“ Neu sei die technische Durchführung gewesen.
(Hier weiterlesen)
Nun, was sollte daran etwas falsch sein? Oder sind nur tote Juden die "richtigen" Opfer, deren Tod uns mit gebührendem Grauen erfüllen muß, wogegen tote "Kulaken" oder "Kapitalisten" halt einfach irgendwie Pech gehabt haben, auf der falschen Seite gestanden zu sein?

Endgültig infam wird der Nachtritt, wenn Frau Simon resumiert:
Ernst Nolte schrieb sich in den Folgejahren immer mehr in die Isolation und festigte seinen Ruf als scharfsinniger, aber zunehmend verbohrter Historiker. Im Jahr 2000 erhielt er den Konrad-Adenauer-Preis, Kanzlerin Angela Merkel lehnte es ab, die Laudatio zu halten.
Aha: ein "scharfsinniger, aber zunehmend verbohrter Historiker" also? Aus dem Umstand erschlossen, daß diese FDJ- & Stasi-Trulla (die damals übrigens noch keineswegs Kanzlerin war!), die keinen grammatikalisch richtigen Satz herausbringt, es ablehnte, eine Laudatio für ihn zu halten? An Noltes Stelle hätte ich mir doch verbeten, daß so eine letztklassige Karrieristin und miese Politruk-Gestalt überhaupt bei solch einer Feier auch nur anwesend sein darf!

Was wäre unseren Machthabern (eher: unseren Lokalsatrapen der Siegermächte) denn genehmer als ein "scharfsinniger, aber zunehmend verbohrter Historiker"? Eine jener Dutzendgestalten, die das Narrativ einer Siegergeschichtsschreibung munter nachplappern? Die den allgegenwärtigen Gründungsmythos der per aspera ad astra sich aus dem Dunkel de NS-Greuel ins Licht der "friedlichen Nachkriegsordnung Europas" erhebenden Humanität und alles durchflutenden Demokratie besingen ... unter dezenter Ausblendung von Millionen Vertriebener aus den deutschen Ostgebieten, dem Baltikum, dem Sudetenland und vielen anderen Landen. Die willfährig unter der Knute einer ewigen (aber, wenn explizit angesprochen, stets in Abrede gestellten) Kollektivschuld "der Deutschen" Geschichtsklitterung nach dem Gusto der Besatzungsmächte betreiben? ... zur höheren Ehre der Alliierten, die die pöhsen Deutschen dankenswerterweise endlich umerzogen haben, indem sie sie um Rückgrat und Eier befreiten.

Es sind Nachrufe wie jene über Ernst Nolte in den heutigen Systemmedien, die dem aufmerksamen Leser die allgegenwärtigen Mechanismen der Desinformation so richtig vor Augen führen. Und jede Hoffnung auf ein baldiges Ende der "Diskurshoheit" der bis heute tonangebenden Alt-68er-Kreise als voreilig entlarven. Denn leider: "der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch" ...


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P.S.: Wie links die einst bürgerlich-liberale "Presse" mittlerweile tickt, erkennt man, wenn man die heutigen Artikel mit dem lobhudelnden Nachruf auf Hans Mommsen vor einigen Monaten vergleicht. Nun, "DiePresse" braucht sich dann auch nicht zu wundern, wenn ihr die Abonnenten scharenweise davonlaufen ...

Religionsfreiheit ist ...

... wenn ein Atheist einem Moslem Gott erklärt und überlebt.

Genialer Artikel auf "Unbesorgt":
Lieber Abdel-Hakim Ourghi, Sie wissen, dass ich Sie und Ihre Arbeit sehr schätze. Ihren Beitrag auf Facebook neulich fand ich jedoch etwas zwiespältig. Sie schrieben:  
 „Ich glaube nicht, dass die Atheisten nerven. Sie brauchen die Religionen als Thema, damit ihre von der Realität entfernte Ideologie überlebt. Mit dem Gegenstand Gott sind sie religiöser als die Anhänger der Religionen. Übrigens, von den Atheisten kann man einiges über seine eigene Religion lernen. Deshalb ist der Dialog mit ihnen unentbehrlich.“
Zunächst mal muss ich sie in einem Punkt wirklich korrigieren. Atheisten nerven sehr wohl, und wie! Ich muss es wissen, gehe ich doch so einigen meiner gläubigen Mitmenschen gewaltig auf die Ketten. Zumindest dann, wenn es um Religion geht. Was dieses Thema angeht, ist der Atheist nämlich eher der „Wir-müssen-reden-Typ“, während der Gläubige eher der „Es-ist-alles-gesagt-Typ“ ist.
 Leseempfehlung!

Heute vor hundert Jahren

... feierte Kaiser Franz Joseph zum letzten Mal seinen Geburtstag.


Ein gramgebeugter, alter Herr, der die Grausamkeit dieses Weltkrieges nicht mehr aushalten konnte und in jenen Tagen zu seiner Umgebung den verbürgten Satz "Ein paar Wochen schau' ich noch zu, dann mach' ich Schluß!" sprach.

Nun, dazu kam es nicht mehr. In seinen letzten Wochen, die ihm noch vergönnt (?) waren, verfiel der Monarch gesundheitlich. Und den "Schluß" machte "nach ein paar Wochen" das Schicksal mit ihm, nach 68 Jahren Regentschaft, überschattet von der wenig hoffnungsvollen Aussicht auf ein weiteres Überleben der Doppelmonarchie.

Aber heute vor hundert Jahren war noch einmal ein Feiertag, "Kaisers Geburtstag" (interessant: noch heute wissen viele, auch jüngere, Österreicher das Datum "18. August" richtig einzuordnen!), und sicherlich mit dem obligaten "Kaiserwetter" (d.h.: strahlender Sonnenschein, aber nicht zu heiß) ...

Mittwoch, 17. August 2016

Dienstag, 16. August 2016

»Soros Hack Reveals Plot Behind Europe's Refugee Crisis ...

... Media Manipulation; Cash For "Social Justice"«
In the two days since the Soros Open Society Foundation hack by the DCLeaks collective, several notable revelations have emerged among the data dump of over 2,500 documents exposing the internal strategy of the organization, which expose some of Soros' tactics to influence and benefit from Europe's refugee crisis, the opportunistic funding and influence of media organizations, providing cash for assorted "pro-democracy" groups including the infamous La Raza, Soros' funding of various "social justice" organizations while paying to track unfavorable media coverage including that of Pamela Geller.

One particular leaked memo, profiled earlier by the Daily Caller, argues that Europe’s refugee crisis should be accepted as a “new normal,” and that the refugee crisis means “new opportunities” for Soros’ organization to influence immigration policies on a global scale. OSF program officer Anna Crowley and program specialist Katin Rosin co-authored the May 12 memo, titled “Migration Governance and Enforcement Portfolio Review.”

The nine-page review makes three key points: OSF has been successful at influencing global immigration policy; Europe’s refugee crisis presents “new opportunities” for the organization to influence global immigration policy; and the refugee crisis is the “new normal.”

As the authors write in the introduction, one of the purposes of the review “consider the effectiveness of the approaches we have used to achieve change at the international level.” A section of the review titled “Our Work” describes how America’s least transparent think tank has worked with “leaders in the field” to “shape migration policymaking and influence regional and global processes affecting the way migration is governed and enforced.” 

This may be of particular interest to Germans, the majority of whom are displeased with Merkel's "open door" policies in the aftermath of the recent terrorist attacks on German soil.
Sicherlich alles nur wieder Verschwörungstheorien! Wissen wir doch. Wie damals mit den Zweiflern an den auf London gerichteten Massenvernichtungswaffen des pöhsen Saddam Hussein. Oder sowas halt ...


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P.S.: wem das nicht genug Verschwörungstheorien sind, der kann ja »more in the full 177 page memo« lesen. Und erschüttert sein über die Ungerechtigkeit, mit der ein edler Menschenfreund wie Soros von ruchlosen Menschen verleumdet wird!

Nicht jeder Fang ist ein Fisch





Der begnadete Wunderwuzzi der österreichischen Politik

(sag' an, wer ist's? Natürlich der derzeitige Sozialminister Alois Stöger, der schon in manch anderen Ministerämtern seine komplette Unfähigkeit bewiesen hat)

... unternimmt was! Was denn? Na, das:

Stöger unternimmt neuen Anlauf für Homo-Ehe


Sozialminister Alois Stöger (SPÖ)
Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) / Bild: APA (GEORG HOCHMUTH) 

Es gibt immer noch 32 Unterschiede zwischen der Ehe und der für homo- sexuelle Paare möglichen Eingetragenen Partnerschaft.
Falls er's noch nicht weiß, kann ich ihm freilich noch einen (durchaus entscheidenden) Unterschied sagen:

33. Durch's Arschpudern werden keine Kinder produziert.

Da die Form sexueller Befriedigung unter konsensualen Erwachsenen den Staat eigentlich einen Schmarr'n angeht, die Institution "Ehe" allerdings im Hinblick auf die normalerweise durch sie zu erwartende Nachkommenschaft (die für den Fortbestand eines jeden Gemeinwesens unabdingbar ist) gegenüber anderen Formen des "irgendwie-Zusammenlebens" rechtlich privilegiert ist, ist eine von Natur aus notwendig unfruchtbar bleibende Beziehung eben anders zu beurteilen, als eine im Regelfall doch zu Nachkommen führende.

Wer das noch immer nicht geschnallt hat, der verdient es, von Import-Museln (die sich dann bei uns dank Sozialgesetzgebung karnickelartig vermehren) überrannt, und (metaphorisch gesprochen) bald in den Arsch gefickt zu werden.

Und jene p.t. Hinterlader, die sich ach so "benachteiligt" fühlen, weil sie "nur" eine eingetragene Partnerschaft eingehen können, und deshalb fleißig die Immigrations-Partei SPÖ wählen, dürfen schon gustieren gehen, an welchem Kranhaken sie dereinst hängen wollen.

So sorry ... aber ihr Idioten wollt es offenbar nicht anders.

Montag, 15. August 2016

In den Kommentaren

... zum Artikel "Dreißig Silberlinge für diesen Typen" gab es eine Reihe von Postings, welche die Linie des LePenseur-Blogs einigermaßen konterkarieren. Was überhaupt kein Problem ist, denn im Gegensatz zu vielen Blog-Betreibern liebt LePenseur kontroversielle Diskussionen und findet nichts langweiliger als devote bis frenetische Beklatschung durch Fans (womit seine Nicht-Eignung zum Bühnendarsteller einigermaßen evident sein dürfte ...).

Dennoch erscheint es sinnvoll, diese Kommentare zum Gegenstand eines Artikels zu machen: nicht, um die Poster "auf Linie" zu bringen, sondern um allfällige Mißverständnisse über die eigene Position des Blogautors möglichst im Keim zu ersticken.

Die Poster "Conservo", "Kein Zoll Boden den Linken!" und "Libertärer" (bei denen einen irgendwie fast der Verdacht beschleicht, hier handle es sich vielleicht um eine Person mit Persönlichkeitsspaltung, oder aber um deren Versuch, die "Front" der Kommentatoren eindrucksvoller zu gestalten ... aber vielleicht täuscht das auch!) finden wenig Geschmack an der Position des Blogs gegenüber dem Islam ganz im allgemeinen, und dem Erdowahnsinnigen (a.k.a. GröTAZ) im besonderen, und artikulieren das bspw. wie folgt:
Conservo hat gesagt...
Kenner: Ihr Sarkasmus in Ehren, aber hallo, lieber eine bekopftuchte Gattin mit meinetwegen 15 Kindern, als die linksgruenversifften Kramphennen a la Erika und Claudia, die naturgemäß fruchtbarkeitsmaessig zeitlebens Totalausfalle waren. Statt Kindern das Leben zu schenken, haben sie eine Diktatur errichtet, die dem früheren SED+ System in nichts nachsteht, eher noch schlimmer.
Und nochmal: Putin macht uns vor, wie man kluge Politik macht. Erdogan kann ein wichtiger strategischer Partner gegen die linke "East Coast"-Diktatur werden. Politik wird mit dem Kopf gemacht, nicht aus dem Bauch. 
Ohne in "Conservos" Debatte mit dem "kennerderlage" allzusehr eingreifen zu wollen, muß LePenseur doch gestehen, daß ihm zwangsbekopftuchte Gattinnen mit oder ohne 15 Kinder noch immer trotzdem nicht lieber sind, als Erika und Claudia, sondern höchstens gleich unlieb.

Denn sosehr dem Befund beizupflichten ist, daß IM Erika & Co. ein System in Anlehnung an das frühere SED-System hochgezogen haben, und Freiheit und Rechtsstaat längst ausgehöhlte Begriffe sind, kaum inhaltsvoller als der Menschenrechtsabschnitt der Stalin'schen UdSSR-Verfassung, so ist wohl dasselbe vom System des Erdowahnsinnigen zu sagen: eine angebliche "Demokratie", ein angeblicher "Rechtsstaat" Türkei, der innerhalb kürzester Zeit 35.000 (nach anderen Quellen sogar 60.000) angebliche "Putschisten" verhaftet und aus allen Ämtern entläßt, ist doch keine Alternative, sondern einfach derselbe Skandal, wenn nicht ein noch schlimmerer!
Kein Zoll Boden den Linken! hat gesagt...
@Conservo:Gut gegeben! Es gibt eine akute Gefahr bei uns Konservativen, obsessiv und emotional nur noch im Islam den Feind schlechthin zu sehen. Und die Linksgrünen lachen sich ins Fäustchen und bauen ihre Diktatur immer skrupelloser aus, weil wir nicht mehr sehen, wo der Feind ist, der uns vernichten will. Und wie man strategische Bündnisse dagegen schmiedet
Nun ist es sicherlich verfehlt, "nur noch im Islam den Feind schlechthin zu sehen". Die Freiheit (dieser Blog hat nicht umsonst den Wappenspruch "Patria cara, carior libertas" adoptiert!) hat viele Feinde! Allerdings ist einer der wichtigsten Feinde eben: der Islam! "Islam" bedeutet "Unterwerfung"; und daß Unterwerfung mit Freiheit ziemlich inkompatibel ist, sollte doch einleuchten.

Und wenn der "Libertäre" über den GröTAZ meint:
Woher rührt seine Popularität? U.a. daher, dass es den Türken in der Breite heute wirtschaftlich enorm viel besser geht als vor 15 Jahren, bevor E. an Macht gewählt wurde. Gerade diejenigen, die mit sozialistischer Murkswirtschaft nichts am Hut haben und den Kapitalismus bevorzugen, sollten sehen, dass Erdogan den Jahrzehnte herrschenden kemalistischen Etatismus und Staatsdirigismus, der den "kranken Mann am Bosporus" dauerhaft ans Bett gefesselt hatte, Zug umd Zug wirtschaftsliberal umgemodelt und in weiten Teilen bereits abgeschafft hat. Das hat viel mehr als seine islamische Sprüche zu seinem Erfolg beigetragen. Und das spricht nicht gegen ihn.

Dass er in den gesellschaftlichen Werten tendentiell gut konservatv tickt, auch nicht. Und von öffentlichen Enthauptungen, aufgehängten Schwulen und gekreuzigten Christen ist aus der Türkei bisher auch nichts bekannt, im Unterschied zu Saudi-Arabien, das aber seltsamerweise viel weniger beachtet und kritisiert wird.

Also etwas mehr Nüchternheit im Blick auf die Türkei kann uns nicht schaden. Wie es weiter oben einer treffend sagte: Der Feind steht nicht in Istanbul und Ankara. Der Feind steht LINKS! Das heißt: in Berlin und Washington.
... dann ist ihm aufs vielerlei Gründen entschieden zu widersprechen:

1. Ja, der Kemalismus hatte Staatsdirigismus und Etatismus als integrierenden Bestandteil eingebaut. Was (wenig verwunderlich!)  LePenseur denkbar zuwider ist. Und was sich mit der nationalistisch verschwurbelten Türkentums-Rhetorik bis zum Brechreiz verstärkte. Nur: ist der GröTAZ ein Jota weniger nationalistisch? Blüht unter ihm nicht ebenso die Staatsintervention und Korruption?

2. Daß es den Türken heute besser geht, ist nicht auf die geniale Wirtschaftspolitik des Möchtergern-Sultans zurückzuführen, sondern auf die massiven Unterstützungszahlungen aus der EU, und auf (auch wieder korruptiv eingefädelt!) ausländisches Investitionskapital, das hier die profitable Abzocke auf Steuerzahlerkosten der EU-Nettozahler wittert.

3. Wie ein Libertärer beim Erdowahnsinnigen zum Befund kommt, daß er "in den gesellschaftlichen Werten tendentiell gut konservatv tickt", ist LePenseur völlig unnachvollziehbar! Was ist an dessen Islamisierungskurs denn "gut konservativ", bitteschön!? Daß er den Türkenmädels ein Wurfziel von mindestens drei Kindern ans Herz legt? Daß er sie durch Kopftücher (ver)stecken will? Daß er auf ganz "gut konservativ" in die Privatsphäre der Leute massiv eingreift, indem er z.B. den öffentlichen, aber auch den privaten (!) Konsum von Wein und Bier möglichst unterbinden will? Sorry, das ist für einen Freund der Freiheit (und das sollte bei einem "Libertären" wohl selbstverständlich sein!) ebenso unerträglich wie ein "christlicher" Bundeskanzler, der in der Fastenzeit den Verkauf von Fleischwaren verbieten möchte, oder irgendwelche grüne Regulierungswahnsinnige, die in der Privatwirtschaft ein Nichtraucher-Gebot durchsetzen wollen! Wenn der "Libertäre" dann noch meint:
Der Feind steht nicht in Istanbul und Ankara. Der Feind steht LINKS! Das heißt: in Berlin und Washington.
... dann ist zu antworten: ja, der Feind steht LINKS! In Istanbul und Ankara, und in Berlin und Washington. Und in der islamischen Welt ganz generell. Denn der Islam ist eine totalitäre Polit- "Religion", dessen "spirituelle" Seite nahezu inexistent ist (sieht man von dem inzwischen fast ausgerotteten Sufismus ab), der vielmehr ein rigides, theokratisches "Ordnungssystem" hochzieht. Statt "Gewissen": "haram". doch die Begriffe "links" und "rechts" (sofern sie überhaupt einen Sinn haben sollen) können sich doch nur auf "kollektivistisch" bzw. "individualistisch" beziehen.

Während Freiheitsfreunde beim GröTAZ also ein Schaudern überkommt, werden "Thron-und-Altar-Konservative", die das Strammstehen und Maulhalten als Tugenden empfinden, das alles durchaus sympathisch finden! Denn auch diese sind in Wahrheit Kollektivisten - nur daß ihre ersehnten Kollektive eben "Kirche" und "Untertanenschaft" (statt z.B. "Arbeiterklasse" oder "KPdSU") heißen.

In Istanbul skandierten Hunderttausende Parolen wie "Befiehl, und wir sterben!" - was ist das anderes, als Kollektivismus? Und hat es nicht eine fatale Ähnlichkeit mit jenem Pöbelgeheul aus tausendjähriger Zeit, das da lautete: "Führer befiehl, wir folgen"!?

Natürlich: der Feind steht in Berlin und Washington. Das auf diesem Blog besonders herauszustellen, hieße, Eulen nach Athen zu tragen!

Daß er aber genauso in Istanbul, Ankara, Riad und Teheran (und an vielen anderen Orten) steht: das zu vergessen oder zu beschönigen könnte sich als tödlicher Fehler erweisen.

Auf zum Kinderschänden!

Die offiziöse "Wiener Zeitung" berichtete, versteckt unter anderem Kleinkram rechts unten im Inneren der aktuellen Wochenend-Printausgabe (Seite 7). In der Onlineausgabe war die kurze Notiz so gut versteckt, daß sie nicht einmal durch Volltextsuche zu finden war. Nun ja - vermutlich nur ein Zufall ...

Das Magazin heute.at bringt die Nachricht etwas "sichtbarer":

Der türkische Verfassungsgerichtshof kippte eine bisherige Bestimmung, die alle sexuellen Kontakt mit Kindern unter 15 Jahren als sexuellen Missbrauch einstufte. Die Entscheidung wurde bereits im Juli getroffen, doch wegen des Putsch-Versuchs gegen Präsident Erdogan ging diese bedenkliche Entwicklung unter.


Ein Bezirksgericht hatte die Höchstrichter angerufen, da die bestehenden Gesetze keinen Unterschied zwischen den unterschiedlichen Altersgruppen machten, berichtet die englischsprachige Seite der Tageszeitung "Hürriyet".

Bei Missbrauch werde kein Unterschied zwischen einem 14-Jährigen und einem 4-Jährigen gemacht, argumentierte das Bezirksgericht. 12- bis 15-Jährige können die Bedeutung von Sex verstehen, aber rechtlich gesehen keine Zustimmung dazu geben. Es liege daher eine Ungleichbehandlung vor, die man nun beseitigen wollte.

Das Verfassungsgericht stimmte mit sieben zu sechs Stimmen dafür, das bisherige Verbot von Sex mit Kindern unter 15 Jahren zu kippen. Die neue Regelung wird am 13. Jänner 2017 in Kraft treten.



"Straffreiheit für Kinderschänder"
 
Die Proteste von verschiedenen Organisationen, etwa für Menschen-, Kinder- oder Frauenrechte, sind aber groß. Es wird befürchtet, dass so eine Vielzahl von sexuelle Missbrauchsfällen unbestraft bleiben. Professor Aysun Baransel, Generalsekretär des Vereins zur Verhinderung von Kindesmissbrauch und -vernachlässigung, gab zu bedenken, dass eine derartige Zustimmung zum Sex wohl unter Gleichaltrigen akzeptiert werden kann, es allerdings unmöglich sei, von Zustimmung zu sprechen, wenn etwa ein 60-Jähriger und eine 15-Jährige betroffen sind.

"Das Wichtigste ist, dass wenn man diese neue Bestimmung nicht sofort überdenkt, Kinderschänder frei herumlaufen können, weil es kein neues Gesetz dazu gibt", so Baransel. Mehrere Organisationen überlegen nun, den Fall vor das Europäische Gericht für Menschenrechte zu bringen.
(Quelle)
Die Türkei reagiert inzwischen. Mit einer Demarche, zu der sie den österreichischen Geschäftsträger in Ankara ins Außenministerium zitierte. Wegen eines "anstößigen Berichts", welcher im Newsticker am Wiener Flughafen unter der Schlagzeile "Türkei erlaubt Sex mit Kindern unter 15 Jahren"lief. In Wahrheit sei das alles ganz anders, es gehe (und hier wird die Kurier-Berichterstattung etwas konfus) darum, daß die bisherige Regelung nicht zwischen 4-jährigen und 14-jährigen unterschieden hätte (und in Zukunft daher das Petting von Jugendlichen zwischen 12 und 15 straffrei bleiben sollte), jedoch gleichzeitig, daß diese Aufhebung nicht bedeute, daß Pädophilie in Zukunft straffrei bliebe, sondern ganz im Gegenteil schärfer bestraft würde.

Na schön - entscheiden Sie sich bittesehr, was jetzt sein wird. Und die besorgte Reaktion von Kinderrechtsexperten erscheint diesfalls auch etwas seltsam, denn warum sollten diese sich über einen so harmlosen Sachverhalt dann besorgt gezeigt haben? Was den Verdacht nährt, daß nicht deren seinerzeitige Reaktion, sondern die nun folgenden Beschwichtigungen der Regierung nicht der Wahrheit entspricht.

Aber wo, bitteschön sind in den letzten Tagen eigentlich die Lichterketten und flammenden Aufrufe all unserer GrünInnen und SozInnen geblieben, die sich doch sonst so gern "besorgt", "betroffen" und "engagiert" geben? Wo bleiben die Aufschreie in den "Sozialen Medien" (sie sich seinerzeit über ein ungelenkes Kompliment eines FDP-Kandidaten wochenlang ereifern konnten), wo die empörten Schlagzeilen der Systemmedien?

Dröhnendes Schweigen im Walde! Offenbar gibt es einen mentalen Konflikt zwischen dem Bemühen, durch möglichst viel Musel-Zuzug die verhaßte abendländische "patriarchalische"  Gesellschaftsform auszurotten, und der Erkenntnis, daß all die hochgejazzten, schröcklichen "Diskriminierungen" von Frauen hierzulande ein (im Wienerischen trefflich so bezeichneter) "Lercherlschaß" sind gegen das, was durch die drohende Schariagesetzgebung demnächst "state of the art" sein dürfte.

LePenseur braucht es im Grunde nicht zu kratzen ... ihn wird schon keiner mißbrauchen: zu alt, zu schlau, zu gut bewaffnet!

Aber eure Töchter kann's betreffen, liebe Quotenfrauen, die ihr da von "gläsernen Decken" und "gender gaps" schwadroniert, und dabei überseht, daß das alles im Gegensatz zu einem Zwangs-Quickie auf der U-Bahn-Toilette bloß Luftpuderei ist.

Lean back and enjoy, liebe Kampfemanzen!

Quidquid  agis,
prudenter agas
et respice finem

... sagten in derlei Fällen die alten Römer.

Doch um das zu verstehen, müßte man halt Latein, statt nur Emanzen-Chinesisch können ...

Sonntag, 14. August 2016

Zwei Männer

… sind heute vor sechzig Jahren, am selben 14. August 1956, gestorben: der vormalige Diplomat und Reichsaußenminister Konstantin Freiherr von Neurath auf seinem Landgut in Württemberg — und der Schriftsteller und Regisseur Bertolt Brecht in Ost-Berlin. Zwei Männer, wie sie auf den ersten Blick hin unterschiedlicher kaum gedacht werden können, und doch in manchem ähnlicher, als es ihnen wohl lieb gewesen wäre herauszufinden …

Beider biographische Daten wiederzukäuen, ist wohl überflüssig — wer in Zeitgeschichte und Literatur bewandert ist, wird sie hinreichend kennen; was einem darin fehlt, kann man jederzeit nachschlagen. Deshalb nur einige lakonisch hingeworfene Gedankensplitter, zunächst zu

Konstantin von Neurath

Als Botschafter in Rom (1929)
Was hatten sich die Alliierten eigentlich gedacht, den von Hitler recht ostentativ kaltgestellten Neurath in der Riege der »Hauptkriegsverbrecher« vor das Nürnberger Tribunal zu stellen, und zu der absurd hohen Gefängnisstrafe von fünfzehn Jahren zu verurteilen?

Neurath war schon im Kabinett Papen, und unter Hitler nur bis Anfang 1938 Außenminister (ab 1936 bereits durch Ribbentrop und dessen »Dienststelle Ribbentrop« zunehmend entmachtet); danach gehörte er formell der Reichsregierung als Minister ohne Geschäftsbereich an, doch konnte er diese Funktion mangels Kabinettssitzungen ebenso wenig erfüllen, wie seinen Vorsitz im »Geheimen Kabinettsrat«, welcher denselben Schönheitsfehler hatte, nie zusammengetreten zu sein. Ihn daher zu den Punkten
- Verschwörung gegen den Weltfrieden,
- Verbrechen gegen den Frieden,
- Planung und Durchführung eines Angriffskrieges,
- Kriegsverbrechen, und
- Verbrechen gegen die Menschlichkeit
vor ein Tribunal zu zerren, und dann auch noch in allen Punkten zu verurteilen, war daher völlige Willkür, zumal die Strafhöhe deutlich über der anderer, oft weitaus schuldiger gewordener NS- Amtsträger lag.

Wenn man Neurath einen — freilich eher moralischen, als rechtlichen — Vorwurf machen kann, dann den: aus Bequemlichkeit, Feigheit oder Opportunismus sein Amt nicht zur Verfügung gestellt zu haben, sondern mit dem Regime seinen billigen Frieden gemacht zu haben.

Aber seine Position als Reichsprotektor? Nun, nicht einmal in dieser Position hielt ihn Hitler für entschlossen genug, den tschechischen Widerstand zu brechen, weshalb er schon 1941 offiziell »beurlaubt« und faktisch durch seinen »Stellvertreter«, Reinhard Heydrich (bzw. nach dessen Ermordung: Kurt Daluege) ersetzt wurde.

Und worin wäre nun die Ähnlichkeit mit

Bertolt Brecht

zu finden? Nun: in ebendiesem billigen Frieden, den auch Bertolt Brecht mit dem Regime, bei ihm eben nicht das Hitlers, sondern das Ulbrichts (bzw. Stalins). Wenn der Brecht-Apologet und linke Schweizer Schriftsteller Muschg dazu herumschwadroniert:
Der von der Feigheit und Dummheit der Zeit frei Gebliebene führte das Doppelleben, das ‚Der gute Mensch von Sezuan‘ darstellt, und befleckte sich mit Zugeständnissen, um sich halten zu können. Es half ihm nichts, daß seine für offizielle Anlässe gelieferten Verse, absichtlich oder nicht, erstaunlich schlecht waren, Schweyks Schläue im Umgang mit der Diktatur konnte ihn innerlich nicht beruhigen. Er mußte sich als Gespenst seiner selbst vorkommen, weil er, zur Flucht zu stolz, unter der ihm längst fragwürdig gewordenen Fahne ausharrte. Nur ein besseres Ende des Krieges hätte ihn vor dieser Zwangslage bewahren können. Er war kein Verräter, aber ein Gefangener. Er wurde wieder zum Außenseiter, sein Gesicht bekam einen leichenhaften Zug. Der schlimmste Mißbrauch seiner Person war die Unterschlagung seiner kritischen Stellungnahme zur Unterdrückung des Berliner Juniaufstandes von 1953, von der die Öffentlichkeit nur die verbindliche Schlußformel zu sehen bekam. Nach seinem frühen Tod, der wohl mit dem Gram darüber zusammenhängt, kamen Gedichte ans Licht, die zeigen was er litt.
… dann läßt er völlig die aggressive Standardfrage aller Berufs-Antifanten vermissen, die doch sonst jeden mit der Ungnade der früheren Geburt inquisitorisch befragten: »Und warum hast du geschwiegen? Warum hat du nichts dagegen unternommen?«

Es ist nun nicht so, daß Brecht nicht darunter gelitten hätte. So, wie einem alten Diplomaten und Adeligen wie Neurath die ganze Hitlerei sicher auch contre cœur ging. Aber alle beide schwiegen sie — aus Feigheit? Bequemlichkeit? Angst?

Brechts Biographie ist allerdings auch unabhängig von diesem Einknicken gegenüber der (bei ihm eben: sozialistischen) »Obrigkeit« moralisch problematisch genug. Seine zahllosen Liebschaften, die er teils schamlos für sein Werk ausnützte, sein Verhalten gegenüber literarischen Konkurrenten — nein: »edel, hilfreich und gut« war dieser Mensch wirklich nicht!
Die chamäleonhafte verbale Anpassung an das Regime habe ihm ermöglicht, seine wirklichen Interessen zu verfolgen. (»the self-perserving chamelon-attitude which enabled him, like his own Galileo, to pay lip-service to authority while quietly getting on with his own serious interests, remained predominant«)
... zitiert Wikipedia Ronald Gray. Nobel umschrieben, fürwahr! Darf man’s auch »eigennützigen Opportunismus« nennen? Man darf. In einer seiner Balladen textete Brecht einmal eine Zeile, die aufhorchen läßt: 
»Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlecht genug«

Brecht hat diesen Vers durch das Beispiel seines Lebens erfolgreich zu widerlegen gewußt.

Hiobs-Botschaft zum Sonntag






N.B.: man muß Rev. Preston Moore's Gedanken zu diesem so rätselhaften Buch Hiob keineswegs in allem (oder überhaupt) beipflichten. Doch ohne jeden Zweifel stellt er wichtige Fragen, über die es sich nachzudenken lohnt.