Samstag, 6. Juni 2020

Fußnoten zum Samstag

 von Fragolin

Ich werde dich zerstückeln und in den Müll werfen!“ - Mit diesen schrecklichen Worten soll ein Syrer seine Tochter bedroht haben, nachdem sie sich geweigert hatte, einen Unbekannten zu heiraten.
Ein Artikel, der so beginnt, kann heute nur so enden:
Die Kommentarfunktion ist aktuell geschlossen.“
Daher: ohne Kommentar.

***

Schabowski lässt grüßen. Medial lässt die Regierung verbreiten, dass nun alle Österreicher wieder ihr Land verlassen dürfen.
Das tritt nach meiner Kenntnis, is das, sofort, unverzüglich...“
Und an der Grenze?
Wir lassen hier keinen durch!“
Begründung?
Wir haben alles aus den Medien erfahren - uns fehlt der entsprechende Erlass.“
Den habt ihr. Nennt sich Verfassung.
Hätte ich dort an der Grenze gestanden und ein österreichischer Polizist hätte mir die Ausreise verwehrt, wären Anzeige und Verfassungsbeschwerde schon unterwegs.

***

Im letzten Corona-Hotspot Österreichs, Wien, fand ein großes Freiluft-Experiment statt: Unter dem aufrechte Linke zur Teilnahme gruppendynamisch verpflichtenden Lockthema „Antirassismus“ trommelten die Roten angeblich 50.000 Demonstrationsentwöhnte und Babyantifanten zusammen und feierten eine gigantische Corona-Party. Selbst der Wiener Gesundheitsstadtrat war anwesend.
In spätestens zwei Wochen werden wir anhand der Neuinfektionen dann Daten besitzen, die uns dabei helfen, zu entscheiden, ob die Fußballstadien wieder aufgemacht werden können. Hut ab, liebe Wiener, zu diesem Selbstversuch!

Ach ja, dass sich keiner Schwachheiten einbildet: Zu „Antirassismus-Demos“ dürfen sich ruhig Zehntausende zusammenfinden, bei Hochzeiten aber nur 100. Denn das Virus ist für Antirassisten ungefährlich, aber bei Heteronormativen hochansteckend...

***

Im vergangenen Jahr starben über 40 Frauen in Österreich durch Gewaltverbrechen. Die Hälfte der Täter waren keine Österreicher, also um das Vierfache überrepräsentiert.
Demonstrationsteilnehmer: Null.
Täter erster Klasse und Opfer zweiter Klasse.

***

Wenn, wie gerade in Deutschland, gefordert wird, dass über die Befindlichkeiten von Farbigen ausschließlich Farbige eine Meinung abgeben dürfen, warum erklären uns dann ständig Linke die Befindlichkeiten von Rechten?

***

Heute nochmal was zum Thema Auto: diesmalfuhr der Lenker selbst, vertraute aber seinem Navi. Man sollte nicht „kürzester Weg“ eingeben. Jedenfalls nicht mit einem Sattel…


Freitag, 5. Juni 2020

Fußnoten zum Freitag

von  Fragolin

Rassisten sind Menschen, die renitent darauf beharren, dass man andere Menschen auch dann noch kritisieren darf, wenn sie eine andere Hautfarbe haben.

***

Wie schnell sich doch die Zeiten ändern: Noch vor einer Woche war die Instrumentalisierung eines Toten für politische Zwecke ein widerlicher Akt der Menschenverachtung. Heute ist es die Ablehnung der Instrumentalisierung.

***

In Sachsen hat ein Pakistani einen anderen schariakonform geschächtet. Deutschland verteidigt seine Freiheit am Hindukusch, der Hindukusch seine Religion in Deutschland.

***

Wenn weiße Polizisten einen mehrfach Vorbestraften zu hart angreifen, ist die ganze Welt empört. Wenn schwarze Plünderer einen pensionierten Polizisten umbringen, ist das der Welt egal. Beide Opfer waren Schwarze. Also geht es nicht um die Opfer sondern nur darum, dass Weiße böse Täter sind und Schwarze gute.

***

Moderne Autos können „autonomes Fahren“. Von „autonomes Bremsen“ hat keiner was gesagt.

***

Da wird ein Malaria-Medikament bei schweren Corona-Fällen getestet und die WHO unterstützt das. Dann sagt ein gewisser Donald Trump, dass das wohl ein gutes Medikament sei. Und sofort taucht eine Studie auf, die belegen soll, dass dieses Medikament eher schädlich ist und die WHO stoppt sofort alle Versuche.
Bis herauskommt, dass die Quelle dieser Studie in etwa die Glaubwürdigkeit der „syrischen Beobachtungsstelle“ besitzt und ebenso ein Ein-Personen-Fake-Unternehmen ist.
Immer das gleiche Schema: Wenn jemand genau das Narrativ liefert, das gerade von interessierten Parteien für ihre politischen Zwecke benötigt wird, ist alles andere egal.

Donnerstag, 4. Juni 2020

Was er gestaltete, kennt wohl jeder


Doch kennt man auch seinen Namen? Wohl nur die wenigsten: Hermann Zapf, deutscher Typograph (vor allem Schriftdesigner) und Kalligraph. Hier einige seiner bekanntesten Schriften:


Die zeitlose Eleganz, die insbesondere die »Palatino« und die »Optima« auszeichnen, machte sie zu den beliebtesten »Fonts« unseres Computerzeitalters. Heute vor fünf Jahren, am 4. Juni 2015, ist ihr Schöpfer vor seinen Schöpfer getreten ...


Political off topics

von  it’s  me 


Als die „Edelfeder“ Österreichs, Helmut A. Gansterer, vor Jahren als damaliger Herausgeber des TREND-Magazins über die Lehrer geschrieben hatte, erlebte er einen gewaltigen Shitstorm (der ihm übrigens am Arsch vorbei ging ...): er forderte nämlich in seiner typischen, leicht provokanten Art, dass das Gehaltsgefüge bei den Lehrern geändert gehöre, da es völlig falsch wäre – bekommen doch die Universitätsprofessoren, die es mit erwachsenen Menschen zu tun haben, das höchste Gehalt, während die Volksschullehrer, die in und mit ihrem Unterricht kleine Kinder für immer prägen und beeinflussen, das geringste. Und recht hat er, der große Humanist, Pazifist und – was ihn extremst sympathisch macht – Hedonist!

Und genauso möchte ich als alter Mediziner, der einmal Allgemeinmediziner war, Notarzt und im Rahmen seiner Ausbildung alle Stationen durchlaufen hatte, ein Ranking abgeben über meine Kollegen in ihren Spezialgebieten und deren Wichtigkeit und Wertschätzung, die ihnen zusteht.

Fangen wir an bei den Chirurgen, den klassischen Göttern in weiß und Lebensrettern, die durch einen heroischen Eingriff ein Leben gerettet haben. Es ist ein anstrengender Beruf, ein Feinhandwerk, viel Druck, wenn die Blutung während der OP nicht stoppt und bereits die 15. Blutkonserve angehängt wird, aber es ist noch immer ein Handwerk. Ich bewundere die Chirurgen ob ihres Könnens, aber es bleibt ein Handwerk, akademisch zwar, aber ein Handwerk, genauso wie das des

Traumatologen/Unfallchirurgen: wobei dort ist es noch schwieriger, weil kein Fall berechenbar ist wie die Blinddarmoperation oder die Entfernung der Gallenblase für einen Chirurgen. Wenn da so der durch einen Motorradunfall halbamptierte Mensch eingeliefert wird, bewundere ich diese Kollegen über alles, denn sie machen einen einzigartigen Job, der wirklich viele Menschenleben rettet. Danke, Kollegen, dass es Euch gibt.

Genauso schätzenswert sind die Neurochirurgen, die eine hervorragende, fast außergewöhnliche Aufgabe erfüllen, die absolute Disziplin verlangt, denn da scheidet sogar das Achterl Veltliner am Abend davor aus, wenn am nächsten Tag ein Astrozytom aus dem Gehirn geholt werden muss. Kompliment, Verneigung, Respekt, Kollegen! Volle Bewunderung, aber nichts für mich – gebe ich unumwunden zu.

Bleiben wir bei den meist chirurgisch tätigen Kollegen der Gynäkologie und der Urologie, wobei der Urologe in der Reputation immer den Kürzeren ziehen wird, denn wer gibt schon freiwillig zu, eine Prostatavergrößerung zu haben, nachdem er das Missvergnügen hatte, rektal mit dem größten Finger eines Menschen – dem Mittelfinger – untersucht worden zu sein ... ... im Gegensatz zu jemandem, dessen Kind in einem heroischen Kaiserschnitt vom gynäkologischen Gott in Weiß aus dem Bauch gezaubert worden ist.

In diese Kategorie sind die Orthopäden einzuordnen, sind sie doch auf ihrem handwerklichen Gebiet hervorragend, denn viele Menschen könnten ohne orthopädische Kunst nicht mehr laufen. Demütig verneige ich mich vor diesen Kollegen, und umso mehr, als bei mir ein durch Leistungssport in der Jugend nun kaputtes Knie in absehbarere Zeit durch ein künstliches ersetzt werden muss.

Alles hochqualifizierte, bewundernswerte Handwerker!

Einen wesentlich lässigeren Job haben bereits die Internisten. Da spielt der Stressfaktor Zeit, den die Chirurgen und Traumatologen haben, keine Rolle. Da kommt z.B. ein Herzinfarkt, jemand mit unspezifischen Bauchbeschwerden, man lässt einmal das ganze Prozedere ablaufen – es klingt abwertend, handelt es sich doch bei diesen Kollegen um Spitzenleute, hochausgebildet und qualifiziert! Auch ich habe deren Wissen schon in Anspruch genommen und bin ihnen dankbar für ihre Kompetenz, aber hier geht es um ein Ranking und nicht um Gefälligkeiten – aber das EKG kann bald einer lesen, und dann stellen wir den Blutdruck ein – eine Glückssache. Erst probiert man es mit Nomexor, wenn das nicht greift, dann Doxazosin, Amlodipin, Blopress, wenn das nicht hilft, dann Telmicard. Eine relativ stressfreie Fachrichtung.

Der Bereich de Gastroenterologie ist schon herausfordender, aber auch kein Problem, wenn man die Ausschlussdiagnostik beherrscht, nur in der IST-Zeit verlassen sich zu viele Kollegen auf Maschinen und greifen einen Patienten nicht mehr an, und das kritisiere ich an vielen internistischen Kollegen. Dies weiß ich aus Erfahrung und nicht vom Hörensagen!

Wir haben noch – ohne CT, ohne MRT, ohne Ultraschall durch eine perfekte Anamnese einen Morbus Crohn diagnostiziert – heute unmöglich! Nur ist diese Art der Medizin eben zeitaufwendig und  heute deshalb leider ausgestorben.

Die Neurologen sind meiner Meinung nach die ärmsten Schweine in der Medizin, denn sie haben überhaupt kein Erfolgserlebnisse. Denn wer ist die Hauptklientel auf der Neuro? – Patienten mit Schlaganfällen! Da wird der Patient eingeliefert. Man macht zuerst ein CT, danach ein MRT mit dem Ergebnis, nichts machen zu können – außer zu wissen, wo der Thrombus eingeschlagen ist, wo die entsprechenden Lähmungen sind, und im Grunde kann man sowieso nichts machen. Eigentlich sind sie nur Diagnostiker ohne therapeutische Kompetenz – wie gesagt, für mich arme Schweine, denen nichts anderes überbleibt, als blutverdünnende Medikamente zu verschreiben und blutdrucksenkende, was bei Insultpatienten meist indiziert ist. Mir tun die Neurologen leid, weil sie selten, viel zu selten, einen Erfolg verbuchen können.

Genauso aufopfernd mit geringer Chance auf Erfolgserlebnise arbeiten die Intensivmediziner, die auf ihren Stationen das personifizierte Leid liegen haben, oft junge Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma nach Verkehrsunfällen. Daher die hohe Suizidrate unter dieser Berufsgruppe, aber große Idealisten.

Dann kommen wir zu den Psychiatern, wobei ein lieber Freund, emeritierter Chirurg, einmal gesagt hat, dass sich zwei Ärztegruppen nicht als Ärzte bezeichnen dürften: Zahnärzte und Psychiater. Und irgendwo hat er recht, denn die Psychiatrie ist über des Zustands des Versuchens (wie auch die Dermatologie) noch nicht hininausgekommen, Die einen verschreiben Psychopharmaka, die anderen, die Dermatlogen, Cortison, Mehr geben beide Fachrichtungen – leider – nicht her.

Die Zahnärzte sind für mich ein eigenes Kapitel. Sie bezeichnen sich als Ärzte, sind es aber nicht! Solange es die alte Ausbildung gab, hatten sie zumindest einen kleinen Einblick in die Medizin, mit der neuen, nur auf Zahn ausgerichteten, sind sie einfach medizinische Laien (haben aber meist das größte „Arzt im Dienst“-Schild) und kompensieren diese ihre Ahnungslosigkeit mit Arroganz und der Mitgliedschaft im teuersten Golfclub. Ein paar gibt es noch – und sie waren/sind die besten ihrer Zunft –, die nämlich, die sich nach dem Studium der Allgemeinmedizin zugewandt hatten und dann erst Zahnärzte wurden; nur sind sie im Aussterben, eben wegen des reinen Zahnmedizinstudiums. Schade.

Kinderärzte: die absoluten Idealisten unter allen Ärzten, denn sie verdienen das Wenigste und bekommen kein Feedback (man könnte sie auch die Trotteln der Mediziner nennen, aber meinen Respekt haben sie! Die Kinderkrankheiten bei unseren Kindern hat mein Frau diiagnostiziert und den weiteren Therapeverlauf veranlasst – mein absoluter Schwachpunkt. Denn welche Eltern legen – trotz Zusatzversicherung – ihr Kind auf Sonderklasse? Kinder wollen Gesellschaft! Aber genau diese sogenannten „Klassengelder“ verbessern das Gehalt der Spitalsärzte. Für mich sind Kinderärzte in der Hierarchie der Idealisten die absolute Nimmer 1. Vor den Vorhang, Kollegen, und beschämt mich ob meines Nichtwissens über Kinderkrankheiten. Während meiner Zeit auf der Kinderabteilung habe ich, im Gegensatz zu allen anderen Abteilungen, nichts gelernt, denn ich habe mit den Schwächsten unter den Menschen, den Kindern, nur Mitleid gehabt. Sorry, aber eine Schwäche sollte man jedem zugestehen.

HNO-Ärzte sind so ein Zwischending zwischen allem – ein bisschen von allem. Ein bisschen ins Ohr schauen, den Dreck ausräumen, einen Hörtest veranlassen (der Tinnitus ist noch immer nicht beherrscht ...) – eigentlich ein Trotteljob ohne Befriedigung., denn ein Tonsillen-OP ist auch keine Leistung, ebenso wenig die Feststellung, dass der 80-Jährige einen Hörverlust von 40% hat, naja, das ist auch keine Überraschung ... Müsste ich dieses Fach sexuell definieren müssen, würde ich es als Hermaphrodit definieren (im Gegensatz zu den absolut heterosexuellen Fächern der chirurgisch Tätigen).

Die Dermatologen, meine absoluten „Lieblinge“, kamen sie übers Stadium des Experimentierens doch nie hinaus! Cortison ist in diesem Fachgebiet noch immer die Endlösung (ich hoffe, ich bekomme wegen dieser Wortwahl jetzt kein Probleme ...).
Dazu ein alter Witz: Der alte Dermatologe überlässt während seines Urlaubs erstmals die Praxis dem Sohn, der die Facharztausbildung eben fertiggemacht hat. Als er aus dem Urlaub zurückkommt, berichtet ihm sein Sohn ganz stolz, dass er die Frau Müller, die jahrzehntelang beim Vater in Behandlung war, geheilt hätte. Der Vater: „Wer, glaubst du eigentlich, hat deine Schulausbildung und dein Studium bezahlt?“
Das einzige, was die Dermatologen beherrschen, ist die Diagnose bei Tripper und Syphilis, und deren Therapie. 

Doch zum Schluss kommen wir zu den wahren Göttern in weiß, und diese Gruppe besteht aus dreien: den Radiologen, Pathologen und den praktischen Ärzten.

Der Radiologe hat ein Röntgenbild einer Beckenfrakur, der nächste Befund ist bei einem MRT des Schädels zu stellen wegen Verdachts auf einen Tumor, und danach hat er einen Sportler mit einer Bursitis und einem Läsion des Innenbandes, von der Diagnose einer Pyelonephritis ganz zu schweigen ... – wahre Könner und Kenner der Medizin und für mich wert, sie vor den Vorhang zu holen, da sie den Körper kennen wie Anatomen, die aber keine Entscheidungen über Leben und Tod treffen müssen.

Die nächsten Genies sind für mich die eben angesprochenen Pathologen, die unterschätztesten Helden der Medizin – denn die Entscheidung treffen zu müssen, ob die Brust weg muss oder bleiben kann, obliegt dem Pathologen, der dafür nur wenige Minuten zur Verfügung hat. Ich hatte das „Vergnügen“, bei solchen Entscheidugungen dabei sein zu dürfen: jeder Krimi ist ein Schmarr'n dagegen – das ist der ultimative Thrill! Daher nehme ich keine Drogen – ich habe meine gefunden, gottlob berufsbedingte. Warum ich die Pathologie noch eine Spur höher bewerte als die Radiologie: der Pathologe geht wirklich auf den Grund, er schneidet auf, geht bis zum Rectum und zur Wirbelsäule, schaut nach, ob die Hirnanhangsdrüse in Ordnung ist und die Herzkranzgefäße durchgängig, es ist ganz einfach das befriedigendste, schönste Fach der Medizin neben jenem der

Allgemeinmediziner – den Universalisten, den zumeist unterschätzten, den schlechtest bezahlten Heroen der Medizin. Sie sind gut, die sehr guten unter ihnen, wie mein Kollege und Freund, Tag und Nacht erreichbar, die wahren Helden und gleichzeitig Trotteln, diesen hervorragenden Beruf in einer Leidenschaft mit einer relativ miserablen Honorierung auszuüben.

Ich liebe sie einfach!


Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin

Weil Schwarze glauben, sie müssten gegen den Tod eines Schwarzen demonstrieren, indem sie ein Geschäft plündern, erschießen sie dabei einen Schwarzen, der sie daran zu hindern versucht. Und die Verteidiger dieser Leute wollen uns Rassismus und Logik erklären.

***

Weil die Politik vorher die Dinger verschenkte und dann darauf kam, sie großflächig vorzuschreiben, stieg der Bedarf an Masken exorbitant, während die Versorgung klopapieresk abstürzte. Und schon sprossen Shops in Edellage, mit Edelmasken zu Edelpreisen aus dem Boden.
Einem Mann namens Emad nur deshalb zu misstrauen, weil er vorher Handyverticker war und nie etwas mit Medizintechnik zu tun hatte, wäre ja auch arg fremdenfeindlich, rassistisch und rechtsextrem gewesen. Also muss jetzt eine Razzia klären, warum sogar öffentliche Stellen bei einem Newcomer bestellten, der Zertifizierungen behauptete, die nicht existieren, und Funktionen versprach, die seine Ware nicht einhielt. Kommt bei Handyhändlern doch nie vor, das!

***

Wie funktioniert Marktwirtschaft?
Vorletzte Woche am Stand vor unserem Baumarkt: bunte Stoff-Maulkörbe im Angebot, das Stück 16 Euro, im Doppelpack zusammen nur 26 Euro, als Sonderschnäppchen. Dann die Ankündigung, dass man die Dinger bald nicht mehr braucht. Gestern dann das Stück 6 Euro, der Doppelpack 10 Euro.
So funktioniert Marktwirtschaft.

***

Fragen zum Thema Doppeldenk:

Sind Sie der Meinung, dass ein Mensch, der direkt oder indirekt durch das Wirken eines anderen Menschen geschädigt wurde, eine negative Meinung über diesen haben und veröffentlichen darf?
Ja?
Bleiben Sie bei dieser Meinung, wenn der Geschädigte zum Beispiel ein Weißer ist und der Schädiger, sagen wir mal, ein Farbiger? Oder der Geschädigte ein Christ und der Schädiger ein Muslim? Der Geschädigte ein Deutscher und der Schädiger ein traumatisierter Schutzerflehender?

Sind Sie der Meinung, dass Menschen in ihrer Wut über den gewaltsamen Tod eines unschuldigen Menschen durch einen aggressiven Gewalttäter gegen die Gruppe, aus der dieser Gewalttäter stammt, demonstrieren und aufbegehren dürfen wie momentan in den USA?
Ja?
Bleiben Sie bei dieser Meinung, wenn es sich bei dem Toten um ein bis zur Unkenntlichkeit zerschlitztes deutsches Mädchen handelt und bei dem Gewalttäter um einen kriminellen illegalen Migranten?

***

Zitat zu Obigem:
Also sprach Klonovsky:
Wer mir als Individuum irgendeine kollektive Schuld aufbürden will, erklärt mich zum Feind, und ich werde ihn folglich ebenfalls als Feind betrachten.“
Amen.

Mittwoch, 3. Juni 2020

Fußnoten zum Mittwoch

von Fragolin

Erst wollten alle Klopapier, jetzt haben alle Vorräte für Monate – und keiner braucht mehr welches. Die Papierhersteller beruhigen aber: „Wir machen jetzt die Lager wieder voll!“
Also beim Thema Klopapier klingt das schon seltsam...


***

Es geht uns mit körperlichen Angriffen darum, das öffentliche Auftreten der Faschisten soweit wie möglich zu unterbinden. Wir treiben den gesundheitlichen, organisatorischen und materiellen Preis dafür in die Höhe. Sie sollen mit Schmerzen, Stress und Sachschaden rechnen und dadurch möglichst isoliert, gehemmt, desorganisiert und abgeschreckt werden.“
So zitiert Vera Lengsfeld die Antifa, die auf ihrer Hassplattform „Indymedia“ feiert, einen „rechten“ Betriebsrat mit einer Gaspistole systemmedial eher unbeachtet ins Koma geballert zu haben.
58 und Antifa. Selbstverständlich.“
So zitiert Saskia Esken sich selbst auf Twitter, zu finden zum Beispiel beim „Reitschuster“.
Die SPD-Spitze solidarisiert sich also wie selbstverständlich mit aggressiven, gewalttätigen Terroristen, denen der letzte Mordversuch noch nicht ganz geglückt ist.
Nach der eigenen Sichtweise haben also SPD-Bonzen vom linken Rand wie Stegner, Maas oder eben Esken bei dem Mordversuch die Gaspistole mitabgedrückt. Wer wählt die?

***

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich laut Innenministerium die Gesamtzahl der Ankünfte in Italien verdreifacht. Der Grund laut Patronaggio: Nicht mehr Milizen in Libyen, die im Strudel des Bürgerkriegs steckten, organisierten die Überfahren, sondern kriminelle Organisationen in Tunesien.“
Zwischen 20 und 30 Prozent der Tunesier, die über die neue Flüchtlingsroute nach Sizilien kämen, sagt Patronaggio, hätten Vorstrafen, vor allem wegen Drogenhandels und Eigentumsdelikten.“
Nach den Erkenntnissen Patronaggios bezahlen auf der neuen Migrationsroute Menschen aus der Subsahara rund 2000 Euro, um nach Italien zu kommen, Tunesier rund 1000 Euro.“
So hetzt fröhlich die ultrarechte Hassplattform „Tagesschau“ ihre Lügen über kriminelle Migranten in die Welt, die auch noch üppig dafür bezahlen, sich von tunesischen Fischern an die italienische Küste bringen zu lassen. Ist ja auch blöd, dass die Gratis-Fährdienste nicht mehr funktionieren.

***

Bemerkenswert der massive wirtschaftliche Zusammenbruch Großbritanniens nach dem Brexit. Noch bemerkenswerter, dass ihn niemand bemerkt.

Dienstag, 2. Juni 2020

Mozart!


Dringende Lese- (und v.a. Hör-!)empfehlung für einen Artikel bei Professore Silvæ: »Mozart?«. Mit Verlaub, geschätzter Herr Professor — ich tät' noch den guten alten Wilhelm Kempff zum Vergleich empfehlen (obwohl ich der Leonskaja-Interpretation viel abgewinnen kann). Und, wenn man ein etwas schnelleres Tempo fürs Adagio bevorzugt: Wilhelm Backhaus (nichts für ungut, wegen dieser Ergänzungen!).

Mozart wird auch mich diese Woche begleiten ...

»Betreutes Regieren«


Kickl über Kogler und grüne »Kultur« — und was Basti-Fantasti daraus machten ...




Was wurde eigentlich aus dem Gulyas-Diktator ...?


Wie immer: Gerald Grosz in Hochform!




Fußnoten zum Dienstag

von Fragolin

Wenn mit Gehhilfen und Zahnprothesen bewaffnete Pensionisten auf einem aggressiven Pegida-Spaziergang durch eine Stadt marschieren, dann erkennt man darin die faschistoide, brutale und menschenverachtende Tötungsmaschinerie der Rechtsextremen.
Anders ist es, wenn die Toleranz fordernden und für Liebe und Freiheit einstehenden linken Aktivisten friedlich durch eine Stadt flanieren, soziale Wärme aus Autoreifen und Geschäften aufsteigen lassen und der Welt die Eleganz bargeldlosen Einkaufens ohne lästige Ausbeutung von Kassiererinnen präsentiert.
Wie kann man das nur anders wahrnehmen!

***

Oder anders:
Wenn bei der Amtshandlung eines weißen Polizisten ein Schwarzer stirbt (und die Gerichtsmedizin gibt die Schuld am Tod des als eingesessener gewalttätiger Räuber amtsbekannten Verdächtigen eher einem Herzfehler in Verbindung mit einem offensichtlich recht bunten Drogencocktail in den kaputten Blutbahnen, aber das muss ein Gericht entscheiden), dann werden Brandschatzungen, Plünderungen und selbst Drohungen mit Mord (und das in erinnerung an Dallas 2014) von unseren Linksmedien als „verständliche Wut-Reaktionen“ dargestellt.
Wenn aber „Exfreundinnen“ von vorderasiatischen Eigentumsforderern bis zur Unkenntlichkeit zu Tode gemessert werden, immer und immer wieder neue Einzelfälle, dann ist selbst nach dem zehnten Fall eine friedliche Demonstration geschockter Bürger, die solche Zustände in ihrem Heimatort nicht wollen, ein instrumentalisierender Aufmarsch rechtsextremer Nazis und Menschenfeinde, gegen den hart durchgegriffen und ein Konzert organisiert werden muss.
Orwellpresse.

***

Politiker genießen Immunität.
Deswegen kann ihnen auch kein Killervirus was antun und sie brauchen keine Masken und keinen Abstand, wie sie es dem gefährdenden Gevölke anordnen, wie man in diesem Video im Hintergrund gut sehen kann.

***

Wie geht es eigentlich dem Mann, dem in Stuttgart von aufrechten Antifanten entsprechend der Bertiebsanleitung auf „indymedia“ die Gaspistole an der Schläfe abgedrückt wurde? Liegt der noch im Koma oder ist er schon tot? Ich frage nur, weil Seehofer gerade wieder getrötet hat, man müsse weit härter „gegen rechts“ vorgehen.
Sollten die Antifanten das nächste Mal eine echte Knarre benutzen, können sie sich immerhin auf einen CSU-Politiker berufen. Das ist ja auch nicht ohne.

***

Twitter hat Trump gemaßregelt und seine Tweets „korrigiert“ mit dem Hinweis, er möge es doch unterlassen, Gewalt zu verherrlichen, indem er Plünderern und Brandschätzern mit dem Militär drohe. Welche Tweets Twitter nicht dergestalt medienwirksam „korrigiert“?
Naja, zum Beispiel die der iranischen Mullahs, die zum Heiligen Krieg und Terror gegen Israel aufrufen. Da gibt es ja auch keine Wahlen.

***

Ach ja, die sozialen Hetzwerke. Auf Facebook wird es ja gerade Mode, Einträge durch selbsternannte sogenannte „Faktenchecker“ wie das extrem linkslastige „Correctiv“ als wahr oder falsch abstempeln zu lassen. So auch geschehen bei einem Beitrag von Tichy. Nun wurde in zweiter Instanz eine schallende Ohrfeige entschieden. Für „Correctiv“. Das OLG Karlsruhe entschied im Sinne Tichys und untersagt den „Faktencheckern“ ihre dreiste Wertung.
Wieder ein erfreuliches Körnchen Restrechtsstaat.
Das Urteil ist nicht mehr anfechtbar.
Und Merkel wird hoffentlich nicht anrufen und anordnen, dies wäre „rückgängig zu machen“.


Montag, 1. Juni 2020

Monatsanfangsfigur Juni: Elisabeth Turner





Wer noch mehr Elisabeth Turner will: hier werden Sie geholfen:

Koste es was es wolle!

von  it’s  me 



Sehr geehrter Herr Kurz, werter Herr Anschober!

Mit Tränen in den Augen habe ich täglich ihre Pressekonferenzen verfolgt, wo Sie eindrücklich bewiesen, wie Ihnen das Wohl ihrer Landsleute auf dem Herzen liegt und wie Sie unser aller Leben gerettet haben, oder sagen wir das Leben fast aller. Leider sind bisher 668 Coronatote zu beklagen, wobei mich interessierte, ob diese – so wie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf – auch obduziert wurden. Denn in Hamburg stellte sich heraus, dass alle Opfer MIT dem Virus starben aber nicht WEGEN desselben. Aber wahrscheinlich wütete in Österreich ein anderer Stamm, sodass zu 100% verifiziert ist, dass es hierzulande reine Coronatote waren.

Also nochmals Danke, Danke, Danke für ihre Übersicht und die Tatsache, dass wir sehr wenige Opfer zu beklagen hatten. Ich finde, das war mindestens 38 Milliarden wert, wenn nicht mehr!

Ihre Handlungsweise lässt mich positiv in die Zukunft blicken, denn ich habe mich noch nie so umsorgt gefühlt als mit ihnen, denn sie werden ganz sicherlich ihre Obsorge weiter ausdehnen, speziell beim Thema Verkehrsunfälle, denn bei solchen kamen im Vorjahr 410 Menschen ums Leben –  im Gegensatz zu Covid19 – sehr oft  junge Menschen. 

Darf ich Sie fragen, wie sie vorgehen werden? Darf ich Ihnen einen Vorschlag unterbreiten? 

Autos, wie wir sie bisher gefahren sind, werden verboten, erlaubt sind nur Mopedautos mit 8 PS, denn bei 30 kmh irgendwo anzufahren verursacht kaum Tote oder Schwerstverletzte. Und sie könnten eine Pressekonferenza geben, in der Sie sich die massiv reduzierte Unfallrate als Verdienst anrechnen dürften. Auch Motorräder verbieten, denn diese werden eigentlich nur als Freizeithobby verwendet, und wenn jemand mit einem Zweirad zur Arbeit fährt, genügt auch ein Moped mit 50ccm und 5 PS – und nochmals dutzende Tote weniger. Herr Kurz, stellen sie sich den volkswirtschaftlichen Gewinn vor – ein Traum!

Herr Bundeskanzler, sicher wollen Sie auch das Problem der Bergunfälle lösen, denn 2018 gab es am Berg allein 52.100 Ski- und Snowboardunfälle mit 230 toten Männern und 38 toten Frauen (wobei in dieser Zahl auch die Bergsteiger inkludiert sind). Da gäbe es eine einfache Lösung: man verbietet all diese Freizeitaktivitäten und erspart sich dadurch viel Leid und Milliarden an Kosten, die man in die Coronavorsorge (und -nachsorge, also überhaupt: -sorge) investieren könnte. 

Hätte Ihr Sozialminister eine Ahnung von seiner Aufgabe, hätte er schon lange angedacht, Sport- und Freizeitunfälle aus der allgemeinen Versicherung auszuklammern, denn ich sehe nicht ein, dass ich finanziell für schwere Verletzungen aufkommen muss, nur weil jemand nicht Schi fahren kann, aber glaubt, Hermann Maier kopieren zu müssen, oder sich auf der Hütte ansauft, sich dann „mutig“ gegen Tal stürzt und sich dabei alle Kreuzbänder abreißt. Wussten Sie, dass Versicherungsanstalten bereits vor dreißig Jahren Berechnungen in der Schreibtischlade hatten, dass bei einer privaten Versicherung das Schifahren damals um nur 10,- Schilling/Tag teurer geworden wäre, aber eine Milliardenersparnis für die öffentlichen Krankenversicherungen gebbracht hätten? Blödsinn, können sie nicht wissen, weil Sie damals noch Hose und Hemd in einem getragen haben, ihr Gesundheitsminister hätte zwar das Alter, aber der war damals damit beschäftigt, den Kindern zu erklären, dass 2+2 4 ist und man MAMA und PAPA so schreibt. Vielleicht ist er deshalb so kompetent.

Weiter geht’s, werteste Retter der Österreicher*innen (ist das so korrekt gegendert?): Sie müssen unbedingt initiativ werden, denn in den Haushalten geschehen zu viele Unfälle, im Vorjahr ganze 308.000 – davon viele tödlich. Also da anzusetzen, verlangt schon ihr profundes Wissen und die langjährige Erfahrung ihres Gesundheitsministers. Wenn es ihnen nicht zu präpotent erscheint, will ich aus ärztlicher Sicht einige Punkte anmerken: 
  • Leitern bei hohen Bußgeldern verbieten – sollen halt die Spinnweben an den Decken wachsen, aber das Leben ihrer Landsleute hat einmal Vorrang. 
  • Staubsauger ebenfalls, denn die Gefahr, dass ein Kabel defekt ist, ist immer gegeben bzw. dass ein Kleinkind in die Steckdose greift, und der Lurch unter dem Bett ist auch nicht so störend ( solange der Tschurifetzen nicht dreckig wird ),   
  • Bügeleisen ebenso verbieten, denn ein Zimmerbrand ist nicht auszuschließen, und unter uns: kaufen wir uns halt wieder die Hemden aus Kunststoff – die muss man nicht bügeln. 
Was mir, aber ihnen sicherlich noch mehr am Herzen liegt, sind die vielen Arbeitsunfälle – 70.617 bei Arbeitern und 27.868 bei Angestellten*) (alle Zahlen aus 2019). Was ich fast vergessen hätte: fast die Hälfte der jährlichen, arbeitsbedingten tödlichen Krebserkrankungen sind auf Asbest zurückzuführen, laut AUVA.

Wie man diese Unfälle und Carcinome vermeiden könnte, kostet zwar etwas Geld, das sie aber gerne zur Verfügung stellen werden, um die Sicherheit ihrer Landsleute zu gewähren. Und sollte aus sicherheitsgründen kein Mensch mehr arbeiten gehen wollen — kein Proglem! Sie und Ihr oberster Säckelwart überweisen jedem Österreicher monatlich 2.000 € – und es herrschen paradiesische Zustände!

Denn für die Sicherheit darf ja kein Preis zu hoch sein – ein paar BLÖDE, MASOCHISTISCHE Unternehmer, Anwälte, Techniker, Ärzte und Industrielle werden sich schon noch finden, die etwas Steuergeld herbeischaffen werden.
Also Glück auf und auf die nächsten zwanzig Legislaturperioden mit Ihnen als Bundeskanzler, keiner war je besser:
Ein dreifaches HochHochHoch! 

von 
Ihrem Steuerzahler it’s me


-----

*) wobei mich interessieren würde, wie bei Angestellten die hohe Zahl zustande kommt. Kann es sein, dass sich Angestellte, wenn sie bei der Arbeit einnicken, den Bleistift ins Auge rammen? Ist das als Arbeitsunfall einzustufen? Oder auch die Brandblase, wenn der Pausenkaffee sich über den Bauch entleert?



PS: Die BVA baut gerade in Sitzenberg-Reidling ein Rehazentrum mit allen Schikanen für – und jetzt kommt der absolute Brüller – burnoutgefährdete Beamte.

Fußnoten zum Montag

von Fragolin

Die Welt tobt, weil Trump den Einsatz der Nationalgarde gegen Plünderer und Brandleger gutheißt.
Seltsam nur, dass die im Empörungstaumel schäumenden Medien ganz vergessen zu erwähnen, dass die Nationalgarde vom jeweiligen Gouverneur gerufen wird, aktuell in Minnesota Tim Walz.
Walz ist Demokrat.
Und in den Foren tobt der linksradikale Rand voller Verständnis für ihre brandschatzenden Freunde, unter Obama hätte es so etwas niemals gegeben, ebenso wenig wie rassistische Polizeigewalt*).
Außer 2014.
Da rief der Gouverneur von Missouri, ein gewisser Jay Nixon, die Nationalgarde. Weil die Stadt Ferguson unter genau solcher links-schwarzer Anarchie versank. Nach tödlichen Polizeischüssen auf einen fast 2 Meter großen Schwarzen, der kurz zuvor einen Laden ausgeraubt hat und den Polizisten angegriffen haben soll.
Nixon ist Demokrat.
Der damalige Präsident hieß Obama.
Auch ein Demokrat.
Schrecklich, was diese Reps aus der Welt machen!

*) Übrigens auch interessant, dass sogar Statista zu einem Trick greifen muss, um die Diskriminierung der Schwarzen herbeizuphantasieren. Statt der absoluten nimmt man mal die prozentualen Anteile (was man bei Mördern oder anderen Gewaltverbrechern politisch korrekt tunlichst vermeidet), damit die Fakten nicht so, nun ja, faktisch klingen.
Tote seit 2015 durch Polizeigewalt:
Schwarze: 1.252
Weiße: 2.385
Ich halte das ja generell für ein paar tausend zu viel, wobei Polizisten ein Verteidigungsrecht haben, aber in Amerika gehen die Cops schon sehr brutal vor. Was allerdings auch damit zu tun hat, dass viele der Gestalten, mit denen sie amtshandelnd zu tun bekommen, das Leben eines Polizisten eher als zu beseitigendes Übel empfinden und auch gerne entsprechend ausgerüstet und gewaltbereit sind. Deshalb versteht sich der linksradikale Rand so gut mit denen.
Ich würde mir gerne den Grad des Verständnisses dieser Empörungsautomaten anschauen, wenn es zu Plünderungen käme, weil ein schwarzer Polizist einen weißen Kriminellen erschießt. Ach was, kommt es nicht? Woran liegt das nur?

***

Ein Argument gegen Polizeigewalt ist die daraus folgende Veropferung der Täter.

***

In Österreich dürfte die massive Polizeigewalt gegen arme brave Farbige von den Medien in einem gigantischen Komplott totgeschwiegen werden. Denn die SPÖ-Politikerin (sollte man in der Wahlkabine nicht vergessen) Mireille Ngosso twittert fröhlich:
Wir sehen, dass Polizeigewalt, Rassismus und Racial Profiling auch in Österreich an der Tagesordnung stehen“, um dann zu einer Demo gegen Polizeigewalt und Rassismus in Wien aufzurufen.
Zumindest, was den Rassismus betrifft, muss ich der Schokoladenmaid vollkommen Recht geben: ohne jeden Nachweis, wo „wir sehen“ können, pauschal der Polizei zu unterstellen, aus reiner Bosheit Farbige zu diskriminiereun und zu foltern, und das „an der Tagesordnung“, ist übelste Instrumentalisierung eines Toten, Verleumdung, Lüge, Verhetzung, verbale Brandstiftung und Rassismus.
Warum die Frau in einem solchen gefühlt brutalen Folterstaat lebt, wäre eine andere Frage, denn im Gegensatz zu den sich darauf seit Generationen berufenden Schwarzen in Amerika wurden ihre Vorfahren wohl kaum als Pflückersklaven nach Österreich verschleppt. Wer sich freiwillig in einem Land aufhält, das er für eine verachtenswerte Folterhölle hält, macht entweder in seiner Lebensplanung etwas falsch, besitzt eine starke masochistische Ader oder lügt einfach.

***

Halb-OT: Wenn veganer Gemüsebrei in die Konsistenz tierischer Produkte gepanscht und irreführend mit gleicher Benennung versehen wird, ist das dann cultural appropriation oder Meatfacing?

***

In der Politik gelten die Gesetze der Schwerkraft nicht. Das sieht man daran, dass der Bodensatz oben schwimmt.

Sonntag, 31. Mai 2020

Georg Philipp Telemann: Kantate für den Pfingstsonntag





Video zum Sonntag

von Fragolin

Es ist schwerer, jemanden hinters Licht zu führen, wenn es ihm einmal aufgegangen ist.“
Lisa Fitz zum Thema „Jetzt oder nie, Kohle durch Pandemie!“