Donnerstag, 30. Juni 2016

Auf Prof. Dilgers Blog

... fand LePenseur zum lesenswerten Artikel "Fällt der Brexit aus?" folgendes köstliches Kommentar-Posting von Hans X. Benzell:
Ich verfüge über streng geheime Insider-Information aus Brüssel. Das Brexit Referendum wird wiederholt. Dazu wurde ein 5-Punkte-Plan erstellt:
  1. Draghi wird „im Rahmen seines Mandates“ die Wiederholung anordnen.
  2. Merkel wird die Wiederholung als alternativlos bezeichnen und die Notwendigkeit einer gesamteuropäischen Lösung betonen.
  3. Organisiert wird die Wiederholung von griechischen Finanzbeamten.
  4. Ausgezählt wird in Österreich.
  5. Klagen gegen die Wiederholung oder Wahlanfechtungen werden vor dem deutschen Bundesverfassungsgericht verhandelt.
Na, hat doch was!


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P.S.: "eigentümlich frei" bringt's auf den Punkt und Dr. Klaus Peter Krause analysiert besonnen und trefflich wie immer. Leseempfehlungen!



Mittwoch, 29. Juni 2016

Eine auf den ersten Blick unkonventionelle, aber treffende Analyse

... bringt Hadmut Danisch auf seinem stets lesenswerten Blog:
Die SPD hat die EU kaputt gemacht

Hadmut
25.6.2016 16:26

Idioten-Mund tut Wahrheit kund. [Nachtrag]
Jetzt kommt wieder alles zusammen. Ich habe ja schon analysiert, dass die Tatsache, dass man den Brexit als rechtsradikale Aktion hinstellen will, effektiv belegt, dass die EU ein linkes Experiment war, der Versuch eine Einheitsgesellschaft zu bauen. 

In der Propagandapostille ZEIT gibt’s nun natürlich auch eine neue Wähler-beschimpfung ...
(Hier weiterlesen)


Tiefe Blicke






Dienstag, 28. Juni 2016

»Die Geschichte wird sie an dem messen, was sie tat. Nicht an dem, was sie nicht tat.«

Treffendes Schluß-Statement eines Artikel auf Metropolico über Angela M. und ihre »alternativlose Politik« des Nichtstuns:

Und nu?


Titel — 24 Juni 2016
 

Schlaglicht: Reisende soll man nicht aufhalten. Die Briten sind im Gehen, die Schotten im Kommen. Und wer übernimmt die gesamteuropäischen Mrd-Schulden nach dem Austritt der zweitgrößten Wirtschaftsnation aus der EU?

Und nu? (Bild: metropolico.org)
Und nu? (Bild: metropolico.org)

Natürlich die Deutschen. Germans to the front. Kennen wir schon, denn da stehen wir seit langem. Es ist, als ob wir Europäer wieder einmal zum Essen einluden und mit der Rechnung sitzen gelassen wurden. Die dummen Deutschen. Und was hat Mutti dagegen präventiv unternommen? Natürlich nix, wie immer.

Ganz entspannt







Montag, 27. Juni 2016

Schon ein paar Tage her

... aber immer noch sehenswert:


"Darauf wären sicher nicht mal heute-Show und Böhmermann zusammen gekommen", meint Blogger-Kollege Richelieu88. Wo ihm völlig zuzustimmen ist ...

Bei "Dylan" muß es nicht unbedingt "Bob" heißen ...



Statt "Bob" könnte es z.B. "Boobs" heißen ... (was aber der hübschen jungen Dame insgesamt auch nicht wirklich gerecht wird). Aber: sie heißt ohnehin Penn. Mehr über Dylan Penn bspw. hier. Auf holländisch. Ufff ...

Sonntag, 26. Juni 2016

Und sowas spielt Weltmacht!

Zwei Meldungen:
Obama erklärt Homosexuellen-Bar zum Nationaldenkmal

Im Stonewall Inn nahm die Protestbewegung von Schwulen und Lesben ihren Anfang. Nun wird die Bar das erste Nationaldenkmal für die LGBT-Bewegung in den USA.

und
US-Militär will Transgender-Verbot in Armee aufheben

Die Aufhebung ist für 1. Juli vorgesehen. Pentagon-Chef Ashton Carter will Medienberichten zufolge dem Militär ein Jahr Zeit geben, sich darauf vorzubereiten.
Und sowas will Rußland angreifen und niederringen? So wirklich ganz im Ernst? So mit Tütü und Gay-Pride-Plattformwagen, oder wie? Und der Uschi als Oberbefehlshaberin der Vorhut, denn als Kanonenfutter sind die Krauts immer noch gut ...

Warum finden sich solche fundierte Analysen

... zwar in einem kleinen "privaten" Blog, nicht aber in den von ganzen Redaktionsapparaten und Backoffices unterstützten Systemmedien?
Die Sternstunde der Freiheit
24. Juni 2016
Nigel Farage, der Chef der UKIP, die bekannt für ihr Unabhängigkeitsverlangen ist, zeigte sich nach der gestrigen Wahl skeptisch: er glaubte, Britannien würde knapp mit „Remain“ stimmen. Er zitierte damit die verbreitete Meinung in den Medien, die das Lager jener, die in der EU bleiben wollten, einen Vorsprung von etwa 5% prognostizierten. Die Sache schien sicher. Das verleitete einige Zeitungen dazu, das Ergebnis voreilig zu drucken: das Vereinigte Königreich bleibt in der EU. So in der Gazzetta del Mezzogiorno, eine der wichtigsten Zeitungen Süditaliens.

Allein diese Voreiligkeit weckte Misstrauen. Wie schon einmal erwähnt: vieles erinnerte an die letzten britischen Parlamentswahlen. In diesem Falle galt das für die Selbstsicherheit der Medien, die damals „ein enges Kopf-an-Kopf Rennen“ verlautbarten. Es kam anders. Damals wurde David Cameron mit haushohem Vorsprung gewählt. Wir erinnern uns: eine der Versprechungen des Premiers war, eben jenes Referendum abzuhalten, das in der Nacht vom 23. Auf den 24. Juni ausgezählt wurde.
Müßige Frage: nicht, weil sie's nicht könnten, sondern weil sie's nicht dürfen, und daher irgendwann (aus Selbstschutz für das angeknackte Ego) auch gar nicht mehr wollen ...


Statt eines Wortes zum Sonntag: BWV 93

Kein so bekanntes Werk. Eher eine Dutzendproduktion des Thomaskantors, weil eben auch zum Fünften Sonntag nach Trinitatis eine Kantate zu schreiben war. Aber, trotzdem: Bachs Größe zeigt sich auch in solchen "Nebenwerken". Nun gut, es sind nicht die genialsten Melodien und Wendungen, die ihm je eingefallen wären ... aber er wird nie abgedroschen trivial und die handwerklich-kontrapunktische Meisterschaft ist einfach "zum Niederknien":



Samstag, 25. Juni 2016

Höchste Zeit, diesem verlogenen Armloch das Maul zu stopfen!

Und zwar vorzugsweise mit einem dreckigen Socken:




(Dank an Kollege FritzLiberal für den Bildlink)


Noch ein Schmankerl aus der Gerüchte-Küche

... serviert Andreas van de Kamp:


Wahlschwindel in Österreich: Was die Höchstrichter nicht interessiert


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Während der VfGH den offenkundigen Wahlschwindel vom 22. Mai links liegen lassen darf, kriminalisiert man noch vor der Anfechtung der Präsidentenwahl Zeugen. Staatsanwälte ermitteln gegen von der FPÖ nominierte Aussagende – und nur gegen diese – wegen rechtswidriger Praktiken im Wahlprozess. Für Prof. Sascha ist dieses System selektiver Justiz ein Rechtsstaat, dem man vertrauen muss.
Kotzstärke 9-10 auf der nach oben offenen Liebermann-Skala ...

Freitag, 24. Juni 2016

Wer nochmal Knudson will: hier, bitte!



Achtung: ein Fehltritt genügt, und man liegt im Wasser ... und das sieht eher kühl aus.

Sag' zum Abschied leise Servus ...

David Cameron gibt Rücktritt bekannt

 

Premier Cameron in der Downing Street.
Premier Cameron in der Downing Street. / Bild: REUTERS 

Der britische Premier will zum Parteitag im Oktober zurücktreten. Es brauche für die Austrittsverhandlungen eine neue Führung.
(Hier weiterlesen)

Also, dieses Gesicht eines typischen englischen Establishment-Politruks: einfach ... ein Genuß!


Independence Day

In der Nacht hatte es ja noch nicht so ausgesehen, da war sogar der unverwüstliche Nigel Farage drauf und dran, die Sache bereits als verloren anzusehen. Und doch hatte sich die EUrokraten-Partie etwas zu früh gefreut:

Freitag, 24. Juni 2016
Brexit: Das Groß ist zurück in Großbritannien
 

Allein zu Haus: Als nächstes kommt der Trotz - und die EU wird den Briten keine Träne nachweinen.

Aus, aus, das Spiel ist aus! Und gegen alle Gebete der demokratischen Medien, gegen das Schweigen von Kanzlerin und EU-Chefetage haben sich die Briten für eine neue Unabhängigkeit entschieden - und gegen ein Weiterso im Kreis der Völkerfamilie.

Es ist die ebenso unwahrscheinliche wie wahrscheinlich die beste Nachricht seit dem Mauerfall am 9. November 1989. Demokratie ist doch wieder machbar, sie lebt, sie kann sich durchsetzen. Nicht die Hinterzimmer haben gewonnen, nicht das Wunschdenken, nicht die Angstmache, nicht die neoliberalen Rechenkünstler, die den Pfundkurs gegen die Freiheit aufrechnen wollen und die Investitionsbereitschaft von Firmen gegen die Selbstbestimmung. Die kalte Überzeugungsarbeit des EU-Lagers hat verloren gegen das Gefühl der Mehrzahl der Briten, dass ein Ende mit Schrecken besser ist als eine EU-Mitgliedschaft ohne Ende.

Obwohl alle ideologischen Tricks vollführt und alle Angstkarten ausgespielt wurden, hat eine schweigende Mehrheit sich gegen den guten Rat aus Brüssel, gegen den Wunsch aus Berlin, gegen die Gebete der Industrie und für den eigenen, ungewissen Weg ins Freie entschieden. They just put the "great" back in Britain.
Es wird interessant. Wilders hat schon einen "Nexit" in den Raum gestellt, viele Dänen überlegen einen ähnlichen Schritt ... den EUrokraten und ihrem korruptiven Filz in Brüssel und seinen Satrapien geht jetzt, wie man so sagt, der Arsch auf Grundeis. 

Wirtschaftlich kann, nachdem die "Eliten" in der Londoner City vermutlich eingesehen hatten, daß sie ein totes Pferd reiten, nachdem nicht einmal die medienwirksame Ermordung einer EUphorischen Hinterbänklerin die Stimmung im Volk nachhaltig zu drehen vermochte, dieser "überraschende" Brexit natürlich auch ein bisserl anders motiviert erscheinen:
Der Gedanke kam mir gestern Mittag bei der Telebörse als man bei n-tv fest davon überzeugt war, es käme nicht zum Brexit. Das war alles so klar inklusive der Kurse, daß ich schon wieder ein komisches Gefühl bekam. Es wäre ja nicht das erste Mal, nicht wahr?
Kaum schmettert der englische Angriff Napoleon nieder, so jagt ein damals fast Namenloser auf einer Extrakalesche die Straße nach Brüssel und von Brüssel an das Meer, wo ein Schiff wartet. Er segelt hinüber nach London, um dort vor den Stafetten der Regierung einzutreffen, und es gelingt ihm, dank der noch unbekannten Nachricht, die Börse zu sprengen: es ist Rothschild, der mit diesem genialen Zug ein anderes Kaiserreich begründet, eine neue Dynastie.

aus Stefan Zweig: Sternstunden der Menschheit (Quelle)
Die Frage ist nun, wie hat man das mit den Wettbüros hinbekommen? Hat man 250 Millionen in die Wetten investiert, um danach sichere Milliarden abzugreifen? Gelohnt hätte es sich allemal. Der Nikkei-Absturz, der Euro-Verlust, die Goldaufwertung und DAX und DOW kommen erst noch.

Eines muß man den alten Gaunern bescheinigen - sie wissen wie man die Schafherde vor sich her treibt
... meint "Nereus" im "Gelben Forum". Was natürlich (wie fast alles, was sich im Nachhinein dann als richtig erweist) fatal nach "Verschwörungstheorie" klingt.

Politisch haben die EUrokraten jedenfalls einen Schuß vor den Bug erhalten. Ob sie die Botschaft auch verstanden haben, das bezweifelt nicht nur Frank Meyer auf n-tv heute früh in den Börseberichten, sondern jeder, der die gehirnrsklerotischen Politruks im Brüsseler Paralleluniversum kennt. Vielleicht verstehen sie aber ein bekanntes Zitat von Lincoln:

You can fool all the people some of the time, 
and some of the people all the time, 
but you cannot fool all the people all the time. 

Und dieser Punkt scheint nunmehr erreicht. Nun, vielleicht trifft die größenwahnsinnigen Säufer aus Luxemburg und Würselen vor Schreck einfach der Schlag. Und ein paar (aber was: viele!) Arschlöcher in Brüssel und seinen Satrapien noch dazu! Es wäre nicht viel, aber immerhin ein Zeichen der Hoffnung für eine bessere Zukunft ...


Donnerstag, 23. Juni 2016

Kein Ärgernis

... denn, wie der Wiener sagt: "Nix Ärgeres soll einem passieren!"


Venus entsteigt dem Wasser:




Ärgernis

Schweinekopf an Eingang zu Linzer Moschee befestigt

Während des Ramadan-Nachtgebets haben Unbekannte einen Schweinekopf an den Haupteingang der Moschee montiert.
 (DiePresse.com)

In der Nacht auf Donnerstag wurde eine Linzer Moschee offenbar von geschmacklosen Vandalen heimgesucht. Unbekannte Täter sollen an der Türklinke des Haupteingangs einen halben Schweinekopf befestigt haben, teilte die Linzer Integrationsstadträtin Karin Hörzing (SPÖ) am Vormittag mit. Die oberösterreichische Polizei bestätigte das "Ärgernis". [...]
"Ich verurteile und bedaure dies zutiefst. Linz ist eine offene Stadt der Vielfalt, in der verschiedene Religionen und Kulturen friedlich miteinander leben sollten", so die erste Reaktion der Stadträtin.
Hierzu fragt ein "Presse"-Leser:

Wenn ich mit meinem Hund gehe und Muslime wechseln die Strassenseite:

Darf ich mich dann auch beleidigt fühlen?
Also: das kann man doch überhaupt net vergleichen.


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P.S.: warum der Kopf eines richtigen Schweins an die Moscheetüre gehängt wurde, ist auch nicht ganz einleuchtend. Gäbe es doch Sauschädeln (bspw. in Österreichs Politik) zuhauf, die sich als Moschee- Deko bestens eignen würden ... ;-)





Weiß das der VfGH? Will er's überhaupt wissen ...?


Präsi-Wahl: Brachten 96 Prozent für Van der Bellen die Entscheidung?


Montag, 23. Mai, Nachmittag: Kurz bevor den Journalisten der Internet-Link gekappt wurde, der sie mit der Zentrale der Stimmenauszähler im Innenministerium verband, lag der ehemalige Chef der Grünen knapp 90.000 Stimmen vor seinem Gegner (nur Briefwahl), wie eine diesem Blogger vorliegende Datei zeigt. Als eineinhalb Stunden später die Lichter wieder angingen, war der Abstand auf 174.000 Stimmen gewachsen und Van der Bellen hatte gesiegt. Das heißt, dass in der Zwischenzeit 96 Prozent der gültigen Stimmen auf VdB entfallen sein müssen.
Statt dessen lobt der VfGH-Präsident den Bezirkshauptmann von Liezen für die Tatsache, daß dieser schlicht und einfach die einschlägigen Gesetze korrekt vollzogen hat, als "exzellent". Nun, wer die Latte knapp über Bodenniveau legt, empfindet bald einen "Hupfer" als "exzellenten Hochsprung" ...

Daß der VfGH sich vermutlich nicht in Plausibilitätsargumentationen (wie sie der verlinkte Artikel in durchaus überzeugender Weise darbietet) einlassen wird, ist abzusehen. Wenn also nicht der (wie man dazusagen muß: notwendigerweise suizidal veranlagte!) Zeuge auftritt, der mit Kassenquittungen und Bankbelegen in der Hand darlegt, daß Stimmenkauf in über 30.000 Fällen stattgefunden hat, wird's wohl nix mit einer Wahlaufhebung.

Denn daß Holzinger & Co. so lebensmüde sind, ohne öffentlich präsentierte "rauchende Pistole" den korrupten und korrumpierenden Filz der österreichischen Politverbrecher zu zerreißen, das darf füglich bezweifelt werden. Todesmutige Heroen sind im Richterstand erfahrungsgemäß von großer Seltenheit.


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P.S.: weitere Fragwürdigkeiten wurden bereits vor Wochen hier und hier aufgezeigt. Wurden sie im erlauchten Gremium unserer Verfassungsrichter überhaupt ad notam genommen? Oder von den Systemmedien auch nur erwähnt? Oder hat man (ganz getreu den "drei Affen") Augen, Ohren und Mund verschlossen? Es sieht ganz danach aus ...

BAR: Einfach Wunder-Bar, auch ohne Wonder-Bra!



Mittwoch, 22. Juni 2016

Morgen geht's um die Wurscht!




(Dank ergeht an FritzLiberal für den Link)