Samstag, 23. Juli 2016

Gewollte Konfusion?

Zuerst waren es drei Männer "mit Langwaffen", jetzt ist es ein "Deutsch-Iraner" (was immer das heißen soll), der als Einzeltäter (natürlich! sind doch immer Einzelfälle!) einen Amoklauf hinlegte. Zuerst hat eine Zivilstreife auf ihn geschossen, ihn aber leider verfehlt (wo werden die eigentlich im Waffengebrauch geschult? In der Baumschule?), dann findet man ihn Stunden später, nachdem die Polizei eine Millionenstadt faktisch zur Gänze lahngelegt hat, mit durchschossenem Kopf in einer Seitengasse beim Einkaufszentrum (das in Kompaniestärke, wenigstens laut der Pressekonferenz gestern spätabends: inklusive Umgebung, stundenlang von Polizei durchkämmt worden war, die den kopfschüsslichen Täter aber leider, leider nicht gleich finden konnte ...), und kann sich beruhigt zurücklehen: Selbstmord! Ende gut, alles gut ...

Sorry: das G'schichtl glaube ich so nicht! Ich glaube vielmehr, daß da ganz gezielt eine maximale Konfusion hergestellt werden sollte, um mal "in echt" auszutesten, wie wohl der deutsche Michel (plus fremdhintergrüdigem Beiwerk) reflexartig auf den Zuruf "Terrorwarnung" reagieren wird. Ob er brav Männchen macht, und sich dann gehorsam unterm Tisch verkriecht, wenn man ihm das anschafft.

Seltsam auch, daß gerade am "Breivik-Gedenktag" etwas passiert. Und endlich ein Massaker nicht von der IS reklamiert werden kann (obwohl die es natürlich versucht haben), um so der Bevölkerung zu signalisieren, daß der "Kampf gegen rechts" gaaaaanz wichtig ist, und "die Deutschen" die eigentlichen Böslinge sind: so irgendwie ... unwillkommend und überhaupt total Nazi ...

Doch das ist alles selbstmurmelnd nur eine krude Verschwörungstheorie, weil deutsche Geheimdienste und Politiker täten ja auch nur irgendwas in diese Richtung nie-nie-niemals! Die dächten ja niemals, sowas pöhses zu tun! Ja, sie dächten niemals, sowas auch nur zu denken!

Aufwachen, liebe Leute: ihr werdet seit Jahren mit einer dilettantisch zusammengeschusterten "NSU"-Schmiere konfrontiert, bei der die Geheimdienste - unter wohlwollendem Wegsehen der sie angeblich kontrollierenden Politruks -  reihenweise Beweisstücke verschwinden lassen ("irrtümlich gelöscht", "beim letzten Hochwasser weggeschwemmt", "als vermeintlich unerheblich vernichtet", "nicht mehr auffindbar" etc. etc.), bislang sich bester Gesundheit erfreuender Zeugen, die unangenehm (für das Konstrukt) werden könnten, ganz plötzlich an diabetischem Schock oder sonst wie unerwarteten Todesursachen versterben, bevor sie vor Gericht aussagen können - und dann sollen wir ernstlich glauben, daß edle Menschen, die sich für das Grundgesetz, den Rechtsstaat und die Menschenwürde engagiert einsetzen, uns regieren und richtig informieren?

Wer das noch immer behauptet, steckt entweder mit diesen Staatsverbrechern unter einer Decke, oder er ist ein naiver Volltrottel. Tertium non datur.

Geld, oder genauer gesagt jenes, was heute unter dieser Bezeichung im Umlauf ist ...

... wurde inzwischen zu einem Ungut, einem Schadstoff, den man loswerden möchte. Kann angreifbares Papiergeld bloß auf seinen Materialwert zurückfallen, hat elektronisches Fiatmoney bereits die nächste Evolutionsstufe erlangt.

Geldsozialisten erklären dies mit der sogannten „Sparschwemme“, es gäbe — verkürzt gesprochen, zuviele Währungseinheiten, denen analog ein Mangel sinnvoller Verwendung gegenüberstünde. Schließt man sich dieser Arbeitshypothese an, stellt sich die Anschlußfrage, weshalb angesichts dessen Geldsozialsten ausgerechnet noch mehr Währungseinheiten generieren und diese regelrecht gewaltsam in den Markt quetschen.

Besagtes Pumpen-als-gäbe-kein-Morgen erklären „Hüter“ des Geldes postwendend mit dem Ernst der Lage, die so verzweifelt sei, daß einzig verrücktes Verhalten die Ökonomie wieder zum Rundlauf bringen würden.

Was macht der Markt? — Er sieht sich konfrontiert mit Gottspielern, die ihn förmlich anbrüllen, der Karren sei derart verfahren, wonach nur noch das Absurde helfen könne. Dergestalt unverblümt über zukünftige Aussichten motiviert, nimmt der Markt das Geld und betreibt damit das einzig Sinnvolle: Es erfolgen eben keine potentiell riskanten Unternehmungen, sondern allein Verschiebungen von Vermögen und damit einhergehenden Anpassungen der Preisschilder.
Selten noch hat LePenseur in so kurzgefaßter Form eine so präzise Darstellung der rue de la gack, in der wir unterwegs sind, gelesen ...

Freitag, 22. Juli 2016

Woge, du Welle ...



Big Brother is recycling you ...

Jetzt wurde bekannt, dass Apple sein neues iPhone Softwareupdate iOS 10 mit einem automatischen "Organspende-Notfallpass" ausstattet. Dabei wird die Gesundheits-App Health im kommenden iOS 10 um eine Funktion zur Anzeige der Organspendebereit-schaft ergänzt. Das neue iOS 10 soll im Herbst 2016 erscheinen.

Der Organspende-Notfallpass wird in den Einstellungen automatisch bei "Organ-spende" mit JA angegeben. Jeder iPhone-Nutzer wird also mit diesem Update automatisch zum Organspender, falls er diese Einstellung nicht auf NEIN ändert!

Weil sich viele dessen nicht bewusst sein werden oder aus naiver Gutgläubigkeit "Leben retten" wollen, wird es mit dem neuen Update - bei rd. 670 Millionen iPhones - automatisch viele Millionen mehr Organspender geben. Wie viel Geld Apple dafür bekommt, wird ein Geheimnis bleiben. In der Regel werden jedem Organspender circa 9 Organe entnommen, so Apple auf seiner Homepage.

Die Daten werden automatisch in den USA von Donate Life America gespeichert und immer auf dem aktuellen Stand via Internet gehalten, wie der momentane Notfallpass eingestellt ist. Neben der Blutgruppe und privaten medizinischen Befunden, kann man allerlei zusätzliche Informationen preisgeben.
(Quelle
Was im weiteren Verlauf des Artikels an infos gegeben wird, ist nicht eben aufbauend, und wird von manchen sicherlich als übertrieben abgetan werden. Nun, zufällig kennt sich eine gute Bekannte von LePenseur mit Todesvorgängen berufsmäßig sehr gut aus, und hat die Richtigkeit der folgenden Darstellung bestätigt:

Für jene, die noch nicht wissen, was Organspende eigentlich bedeutet und wie sie vorgenommen wird, hier ein paar Infos in Kürze. Die wichtigste davon ist:

Es können nur "lebende" Organe verwertet werden!

Das bedeutet:
die Spender-Organe müssen von einem "lebenden" Körper entnommen werden!

Damit man lebende Organe entnehmen kann, hat man den sogen. "Hirntod" erfunden, der angeblich dem klinischen Tod folgt. Den "Hirntod" gab es früher nicht.

Dazu z.B. Prof. Dr. Franco Rest, zit. nach Die Wurzel Nr. 3/2012, S. 36
"Den Hirntod gibt es überhaupt nicht. Er ist eine Erfindung der Transplantationsmedizin."
Der Hirntod ist eine pseudowissenschaftliche Definition und nicht mit dem vollständigen Tod des Körpers gleichzusetzen. Durch künstliche Beatmung können z.B. die Organfunktionen erhalten bleiben. Der Körper des sog. Hirntoten hat somit noch das volle Schmerz-empfinden!

Erst beim sog. "biologischen Tod" hat der Körper sämtliche Funktionen eingestellt. Nicht umsonst gewährt man Sterbenden in allen Kulturen einen 3-tägigen Prozess des Übergangs, in der sich auch der Geist des Menschen vollständig von seiner körperlichen Hülle trennen kann. 

Es gibt zahlreiche Berichte, wonach "Hirntote" wieder voll und gesund ins Leben zurück-kehren, wie z.B. dieses Beispiel zeigt. Ich zitierte zum Thema Organspende aus diesem aufklärenden Beitrag:

In Wahrheit atmet, schwitzt und fühlt der "Hirntote" Organspender oder besser gesagt das „Organopfer“ noch. Sein Körper heilt nach wie vor Wunden, er hat Tränen in den Augen, sein Blutdruck steigt beim Ansetzen des Skalpells. Er zeigt also alle Lebenszeichen, aber kein einziges echtes Todeskriterium wie z.B. Leichenstarre oder Leichenflecken.

Warum die Organspende trotzdem fortgesetzt und ein lebender Mensch legal für die Organentnahme (Explantation) getötet werden darf, beruht auf einer rein rechtlichen und mittlerweile äußerst umstrittenen Hirntod-Definition von einem Ad-Hoc-Committee in Harvard, die 1968 beschlossen wurde, um zu verhindern, dass Ärzte sich, wie noch 1 Jahr zuvor, völlig zu Recht vor Gericht wegen Mordes zu verantworten hatten.

Was auch die Wenigsten wissen: Explantationen werden immer nachts und im Keller der Spitäler vorgenommen. Da die Organspender (Organopfer) ja nicht tot sind, werden sie zuvor am OP-Tisch festgeschnallt, denn es kommt zu Abwehrbewegungen – dagegen werden ihnen sogenannte Relaxantien verabreicht, um die Muskeln zum Erschlaffen zu bringen. Dies hat mitunter mehrere Gründe:
  • Damit für den Arzt keine Gefahr besteht, während er das Skalpell ansetzt
  • Weil es die Ärzte als störend empfinden, wenn sich das Opfer wehrt und
  • weil sie Schwierigkeiten haben, dem Krankenhauspersonal glaubhaft zu machen, dass der am Krankenbett befindliche Patient wirklich tot ist!
Warum werden diese Fakten verschwiegen? Weil unter diesen Bedingungen ansonsten keiner mehr bereit wäre sein Leben zu opfern oder euphemistisch ausgedrückt „seine Organe zu spenden“, und das wäre schlecht fürs Geschäft. Ein „Mordsgeschäft“ mit dem Milliarden verdient werden.

Nun ... immer noch stolzer Besitzer eines Organspenderausweises?

Donnerstag, 21. Juli 2016

Die Ähnlichkeiten zwischen Deutschland und der Erdogan-Türkei sind verblüffend.

Zu diesem unerhörten, aber leider völlig richtigen Schluß kommt Hadmut Danisch am Ende seines Artikels

Staatsstreich durch Unterwanderung und Absetzung der Richterschaft


Hadmut
16.7.2016 16:16


Wie der Zufall das manchmal so will: Ein Vergleich zwischen Deutschland und der Türkei. [Nachtrag]

Es mehren sich die Hinweise, dass der Putschversuch in der Türkei nicht nur winzig und dilletantisch, sondern wohl ein inszenierter Schwindel war, den Erdogan „ein Geschenk Gottes” genannt haben soll. Es gibt Hinweise, dass da gleich mal fast 3.000 Richter abgesetzt worden seien, (Nachtrag: Zehn Mitglieder am hohen Gericht wurden festgenommen, keine Ahnung, was die mit dem Militärputsch zu tun haben.) und das ist qualitativ nichts neues, denn dass Erdogan ungenehme Richter für nicht maßgeblich hält und austauscht, das gab’s ja schon. Die Größenordnung ist neu.
Wer glaubt, daß es in Österreich viel besser wäre, ist naiv. Die jahrzehntelage Vorherrschaft roter Justizminister hat ein Netzwerk an linken Richtern über alle Instanzen verteilt, die im Zusammenwirken mit ebenso knallroten Staatsanwaltschaften eine "Judikatur mit Schlagseite" praktizieren, gegen die der Bürger letztlich machtlos ist. Und der derzeitige, sicherlich hochgelahrte, aber politisch unfähige Justizminister (von der ÖVP nominiert, aber parteilos ... pikanterweise vor seiner Ministerzeit mit prominenter "roter" Klientel ...) sieht einfach zu, wie die Rechtssprechung ideologisch immer weiter nach links-außen verludert ...

GröTAZ erklärt


(c) Rachel Gold

"Der berechnete Mensch"

... nennt sich eine lesenswerte (wenngleich alles andere als beruhigend zu lesende!) Rezension eines Buches von Kai Schlieter, Die Herrschaftsformel. Wie Künstliche Intelligenz uns berechnet, steuert und unser Leben verändert, im Online-Magazin "Hintergrund":
Auch im vergangenen Jahr gehörten Stofftiere und Puppen zu den beliebtesten Spielzeugen, die Eltern ihrem Nachwuchs unter den Weihnachtsbaum legten. Erfreulich, dass in einer rasant sich verändernden Welt doch etwas gleich bleibt, mag manch einer denken. Doch Vorsicht! Die Schattenseiten der modernen Informationstechnologien machen auch vor der vermeintlich noch heilen Kinderwelt nicht halt. So hat die Firma Mattel den Prototyp einer Barbie entwickelt, „die nicht nur schön blond ist, sondern auch tolle Ohren hat und Gespräche im Kinderzimmer aufzeichnet“.
Schöne Neue Welt ...

Mittwoch, 20. Juli 2016

Daß Österreich einmal eine Seemacht war

... (freilich keine besonders große), das wissen heute die wenigsten. Ein "runder" Gedenktag, nämlich die 150. Wiederkehr des Tages der Seeschlacht von Lissa, ist ein guter Grund, sich daran zu erinnern. Österreich(-Ungarn) hatte zwar keine überseeischen Kolonien (auf die Eiswüste Franz-Joseph-Land, das von der Österreichisch-Ungarischen Nordpolarexpedition ihm zu Ehren so benannt worden war, erhob der Kaiser verständlicherweise keine territorialen Ansprüche), aber doch eine über die Häfen von Triest und Fiume recht ausgedehnt im Mittelmeer und dem Mittleren Osten tätige Handelsflotte, sowie in den Kriegshäfen Istriens und Dalmatiens eine kleine, aber nach Tegetthoffs Sieg in besagter Seeschlacht durchaus wieder "feine" Kriegsmarine.



An Admiral Tegetthoff wurde auf diesem Blog vor zwei Jahren bereits aus gegebenem Anlaß erinnert, doch die wirklich nicht allzu große Zahl von gewonnenen Seeschlachten Österreichs macht es geradezu unvermeidlich, auf diesen sicherlich hochbegabten Marine-Taktiker nochmals hinzuweisen. Daß im 1. Weltkrieg die k.u.k. Kriegsmarine bis auf wenige Scharmützel kaum zum Einsatz kam, lag v.a. an der Bündnisbrüchigkeit Italiens, dessen Marine im Falle des (vorgesehenen) Zusammenwirkens im "Dreibund" (Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien) mit Österreich-Ungarns Kriegsmarine wohl weite Teile des Mittelmeeres unter Kontrolle gehalten hätte, und selbst eine mächtige Seenation wie Großbritannien lokal vor ernste Probleme gestellt hätte.

Nun, Italien entschied sich anders, und damit war die k.u.k. Kriegsmarine auf sich allein gestellt mit dem Schutz der Seegrenze der Doppelmonarchie teilweise ausgelastet. Darüber hinausgehende weitere Tätigkeiten verbot die kombinierte Präsenz britischer, italienischer und französischer Verbände, denen sie natürlich hoffnungslos unterlegen gewesen wäre.

So ist zu Kriegsende die k.u.k. Kriegsmarine ohne viel Ruhm unter den Kriegsgewinnern und dem Nachfolgestaat Jugoslawien aufgeteilt worden. Sic transit ...

Zwischendurch etwas für die Freiburgbärin ...




Hoffe, Ihren Geschmack getroffen zu haben ...

Am 20. Juli 1944

... äußerte Adolf Hitler, der Führer des Großdeutschen Reichs, daß ihn die Vorsehung bewahrt habe, einem Umsturzversuch einer verbrecherischen kleinen Clique von Militärs zum Opfer zu fallen.

Am 16. Juli 2016 twitterte Erdowahn, der hoffnungsfrohe Führer eines kommenden Großtürkischen Reichs, daß der Umsturzversuch einer verbrecherischen kleinen Clique von Militärs ein Geschenk Gottes gewesen sei.

Etwas mehr als neun Monate nach seiner Bewahrung durch die "Vorsehung" schoß sich Adolf Hitler, der Führer des Großdeutschen Reichs, in der in Trümmern liegenden Reichskanzlei eine Kugel durch den Kopf. Wie man sieht: die Weltgeschichte verläuft halt nicht immer nach der Vorsehung, die einer wähnt.

Die Hoffnung bleibt intakt ...

Dienstag, 19. Juli 2016

"Alles wird gut!"

Die Komödie, mit der Politiker, Banker und „Experten“ die Bürger hinters Licht führen, folgt einem festen Schema; es ist ein Stück über drei Akte. Akt 1: Schönfärberei, Akt 2: Panik, Angstmache und Hektik, Akt 3: „Alles wird gut!“

Nach dem letzten heftigen Aufflammen der Bankenkrise vor einigen Jahren versprachen uns die Verantwortlichen, die Gefahr sei überwunden, man habe alles unter Kontrolle bekommen. Von der Krise hatten wir uns alle überfahren gefühlt. Zuvor hatten sie uns jahrelang eingeredet, es gebe gar keine Krise. Dann, auf einmal, gab es doch eine und die war so groß und dermaßen bedrohlich, dass man leider alle Regeln missachten und ganz schnell mit Abermilliarden an Steuergeldern eingreifen musste.
... ach so, der Artikel betitelt sich gar nicht "Alles wird gut"? Sondern "Alles auf uns" ... naja, also das hätten wir uns doch nicht träumen lassen ...

Angeregt durch einen Artikel

... auf der stets lesenswerten Seite "Ansichten eines Informatikers" von Hadmut Danisch, vertiefte ich mich in einen Artikel auf der (ebenso höchst informativen) Seite "Land Destroyer", der sonst vielleicht nicht meine Aufmerksamkeit gefunden hätte:
The Developer Behind Latest Augmented Reality Craze


A company with a questionable pedigree, sporting the next step in technology already used to destabilize and destroy countries, has wrapped its latest creation in decidedly disarming cartoon characters

July 18, 2016 (Tony Cartalucci - LD) - Pokemon Go, a location-based interactive augmented reality (AR) game, has been portrayed as a triumph for video game giant Nintendo. However, it is not entirely Nintendo's doing. Instead, the idea originated within and was developed by Google's internal startup, Niantic.
Hair raising, to put it mildly ...

Montag, 18. Juli 2016

Die AIDS-Panik-Lobby reitet wieder

Reduktion von HIV bei Erwachsenen stagniert

Symbolbild Aids-Forschung. Die Medizin ist in den letzten Jahren weiter gekommen, die Aids-Prävention stockt hingegen.
Symbolbild Aids-Forschung. Die Medizin ist in den letzten Jahren weiter gekommen, die Aids-Prävention stockt hingegen. / Bild: APA/AFP/STR 
UNAIDS schlägt Alarm. Sollte es zu einem Wiederanstieg der HIV-Neuinfektionen kommen, würde die HIV-Epidemie außer Kontrolle geraten.
 (DiePresse.com)

Der Rückgang der HIV-Neuinfektionen gerät ins Stocken. Die Organistaion UNAIDS schlägt unmittelbar vor der Welt-Aids-Konferenz (18. bis 22. Juli) in Durban Alarm. Während die Zahl der HIV-Neuinfektionen ab 1997 um 40 Prozent reduziert werden konnte, ist ihre Zahl in den vergangenen fünf Jahren gleich geblieben, warnte am Dienstag UNAIDS-Generaldirektor Michel Sidibe bei einer Pressekonferenz in Genf. Teilweise steigen die HIV-Neuinfektionen bei Erwachsenen.


"Die Kraft der Präventionsmaßnahmen kommt nicht zur Geltung. Wenn es jetzt zu einem Wiederanstieg der HIV-Neuinfektionen kommt, gerät die HIV-Epidemie außer Kontrolle. Die Welt muss dringend Maßnahmen setzen, um diese Mängel zu beheben", sagte Sidibe. In Genf wurde dazu der "Prevention Gap Report" von UNAIDS präsentiert, der aufzeigen soll, wie man mit mehr und besseren Vorbeuge- und Therapiemaßnahmen HIV/Aids bis 2030 endgültig in den Griff bekommen könnte und welche Defizite den Erfolg gefährden.
(Hier weiterlesen)
Ach, es ist immer dieselbe Leier: beim "global warming", bei der "HIV-Pandemie", früher (die Älteren erinnern sich noch) beim "Waldsterben", beim "Ozonloch", oder wie immer die Sau hieß, die gerade durchs Mediendorf getrieben wurde. Ausgesprochen putzig ist der weitere Verlauf des Artikels:

Es muss noch viel passieren bis 2020

Die Ziele im Kampf gegen HIV/Aids sind ambitioniert. Um die Pandemie der Immunschwächekrankheit bis 2030 zu beenden müsste bis 2020 die Zahl der HIV- Neuinfektionen weltweit pro Jahr auf weniger als 500.000 reduziert werden. Unter diese Zahl müsste man auch bei den Aids-Toten kommen. 2015 gab es 1,1 Millionen Todesopfer. Schließlich müsste bis 2020 auch jede Stigmatisierung und Diskriminierung Betroffener einfach abgeschafft sein.
Na klar, Stigmatisierung und Diskriminierung wird einfach abgeschafft! Logo, genau so geht das ja! Kurze Frage: warum soll man jede "Stigmatisierung" und "Diskriminierung" abschaffen? Weil die Schwulen-Lobby es so will? Weil irgendwelche unentwegten Afrozentriker und Berufslobbyisten für Kolonialzeitschadensvergütungen  die Werbetrommel rühren? Sorry: mein Mitleid mit angeblichen (v.a. in Schwarzafrika) oder wirklichen (im Westen) "HIV-Infizierten" hält sich in Grenzen, außer in jenen Fällen, in denen die Erkrankung durch verseuchte Blutkonserven (u.ä.) übertragen wurde. Der Rest darf sich getrost bei der eigenen Nase packen und den Kehrvers memorieren:
Wer sich ohne Kondom in den Hintern poppen läßt, ist selber schuld! Wer Rudelbumsen als bevorzugte Freizeitgestaltung ansieht, ist selber schuld!
Wer needle-sharing betreibt, ist selber schuld! (Da capo al fine)
Angesichts der geringen Inzidenz-Wahrscheinlichkeit für alle halbwegs normalen Formen sexueller Betätigung (es gibt dazu nämlich von der AIDS-Hilfe-Propaganda selbstmurmelnd wohlverschwiegene Studien, bspw. des Robert-Koch-Instituts, zum Saufüttern!), und der horrenden Verbreitung anderer tödlicher Krankheiten (Malaria, TBC, Krebs & Co.) finde ich den medialen Hype um ein (vorzugsweise) Randgruppen-Phänomen (im Westen), bzw. um eine reine Panikmache (v.a. in Afrika, wo die meisten, angeblichen HIV-Fälle größtenteils an anderen, "banaleren", aber ebenso tödlichen Erkrankungen sterben, von denen keiner spricht) doch ziemlich daneben!

Jetzt wird gleich ein Berufs-Guttie losschreien: "Homophober Rassist!" Und ich werde mir jenen Satz denken, die Signore Belbo zum Schluß des Foucault'schen Pendels ausspricht. Und werde dafür, hoffentlich, von unseren Gutmenschen nicht an einem Kabel gehenkt ;-) ...

Klimasekte schockiert!

Die neue britische Regierungschefin Theresa May schafft das Klimawandel-Ministerium ab. - CO2 Verschmutzungsrechte sind im freien Fall.

 
Die neue britische Regierungschefin Theresa May hat die Schließung des Ministeriums für Klimawandel verfügt, wie der Guardian berichtet. Die Aufgaben des Ministeriums – zu denen die Erreichung der Emissionsziele und die Subventionierung nachhaltiger Energiequellen gehörte – wurden in das Wirtschaftsministerium unter Greg Clark integriert.
Gefällt mir! Kaum aus der Geiselhaft Brüssels freigekommen, beginnt der common sense der Briten eine Idiotie hirnsklerotisch-regulierungswütiger EUrokraten nach der anderen zu entsorgen.

Weiter so! Auch ohne Brüsseler Gurkenkrümmungs- bzw. Glühbirnen-Richtlinie wird Großbritannien in Kürze beweisen, daß nicht planwirtschaftliche Zentralisten, sondern innovative Unternehmen die Zukunft sichern.

Dann werden hoffentlich auch andere Völker aufwachen, und den selbstreferentiell-realitätsfremden  Brüsseler zum Teufel jagen. Zeit dafür wär's ja schon längst!

Sonntag, 17. Juli 2016

Wort zum Sonntag: "Maßlosigkeit ist die Waffe des Teufels gegen die, die er vom Guten nicht abhalten kann."

Ein perfekter Abschluß eines lesenswerten Artikel auf dem (was bei seinem Namen eher nicht vermutet würde: katholisch inspirierten) Blog "Unzeitgemäße Betrachtungen".
Klugheit - Barmherzigkeit - das richtige Maß: Ein christlicher Blick auf die Flüchtlingskrise

Ein Werk der Barmherzigkeit

Hungrige speisen, Durstige tränken, Fremde beherbergen, Nackte kleiden, Kranke pflegen, Gefangene besuchen und Tote bestatten. Das sind die Werke der Barm- herzigkeit, wie sie uns die Tradition überliefert und dabei auf dem Neuen Testament aufbaut. Was wäre besser geeignet entsprechend zu handeln als die derzeitige „Flüchtlingskrise“? 
Tatsächlich ist die Aufnahme von Flüchtlingen ein gutes Werk. Man kann sich aber mit Recht fragen, ob diese Bereitschaft zum Guten nicht derzeit ausgenutzt wird.

Leseempfehlung!

Was der Sieg des Ziegenfreundes für uns Europäer wirklich bedeutet

... wird von unseren Politruks und Systemmedien kaum behirnt. Der Löwen-Blog von Marco Gallina analysiert, und rückt nicht eben beruhigende Aspekte ins Blickfeld. Ich wiederhole mich, aber: warum liest/hört man solche fundierten Analysen nicht in den "professionellen" Medien, sondern nur in einem privaten Blog?
Eigentlich hatte ich etwas zu Nizza schreiben wollen. Eigentlich. Und irgendwie erscheint es pietätlos zu aktuelleren Geschehnissen überzuleiten; dennoch sind vermutlich die außenpolitischen und welthistorischen Auswirkungen der gestrigen Nacht dringender, als sie übergehen zu können.

Von dem Moment an, als internationale Medien von Panzerbewegungen und Flugzeugmanövern über den beiden bedeutendsten Städten der Türkei berichteten, mischte sich eine merkwürdige Hoffnung in die Nutzer aller sozialen Medien. Ein Militärputsch hatte in der Türkei in den letzten Jahrzehnten mehrfach stattgefunden und mit Erfolg geendet. Die Ankündigung der Putschisten, die säkulare, demokratische Ordnung zu wahren, stimmte viele optimistisch, nun würde die alte, kemalistische Türkei wiedergeboren und Erdogan vertrieben werden.

Mitverantwortlich war dabei eine Fernsehszene, bei der sich der angeblich gestürzte Präsident Erdogan per Smartphone meldete. Das Militär hatte da bereits verkündet, die Macht vollumfänglich im gesamten Land übernommen zu haben. Erdogan rief über Telefon zum Widerstand auf.
Irgendwie wird einem unbehaglich ums Herz, wenn man bedenkt, daß fanatische Anhänger dieser totalitären Politreligion "Islam" (was auf Deutsch bekanntlich "Unterwerfung" bedeutet) sich hier ansiedeln, von korrupten, auf Wahlchancen hoffenden Grün-/Linkspolitruks (und leider nicht nur diesen!) die Staatsbürgerschaft und damit das Wahlrecht nachgeworfen bekommen, jetzt für einen verrückten Diktator im Ausland auf die Straße gehen, um für seinen Machterhalt zu demonstrieren.

Kurze Zwischenfrage: bei der Spontan-Demo in der Nacht von Freitag auf Samstag ... wo waren da eigentlich die Wasserwerfer und die Sondereinheiten, die diese nicht angemeldete Demonstration zerstreut hätten? Warum wurden die zuständigen leitenden Beamten, die gesetzwidrig eine Auflösung dieser stundenlang sich hinziehenden unangemeldeten Demonstration verabsäumten, dafür nicht zur Rechenschaft gezogen? Warum übernimmt der Innenminister, der doch sonst so gern auf coolen Asphaltcowboy mimt, nicht die politische Verantwortung für diese Vorgänge und tritt zurück?

Der einzige auf weiter Flur, der mit klaren Worten unseren Ziegenfreund davor warnt, jetzt übermütig zu werden, ist unser junger Außenminister Sebastian Kurz (der sich immer mehr zu einem der raren Hoffnungsträger nach dem wohlverdienten, und hoffentlich baldigen Untergang unseres verkrusteten, unfähigen rotschwarzgrünen Politapparates mausert):

Kurz: "Kein Freibrief für Erdoğan"

Sebastian Kurz
Sebastian Kurz / Bild: Die Presse (Clemens Fabry) 
Außenminister Kurz warnt vor Willkür nach Putschversuch.
 (Die Presse)

Kam der Putsch in der Türkei für Sie überraschend?
Sebastian Kurz: Aufgrund des teilweise sehr autoritären Führungsstils des Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan gibt es Widerstände nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb der Türkei. Mit einem so organisierten Militärputschversuch war aber nicht zu rechnen. Ich möchte klar festhalten: Ein Militärputsch, bei dem Menschen zu Tode kommen, ist nicht zu rechtfertigen. Es sind jetzt alle Kräfte in der Türkei gefordert, besonnen zu agieren, Menschenleben zu schützen und Rechtsstaat und Demokratie zu achten. Für Präsident Erdoğan ist dieser Militärputsch kein Freibrief dafür, um nicht rechtsstaatlich oder willkürlich zu agieren. (Hier weiterlesen)
Hat man von all den Polit-Pfeifen von Tusk bis IM Erika irgendwas dergleichen gehört? Fehlanzeige ...

Doch zurück zu den hierzulande demonstrierenden Fans des Erdowahnsinnigen:

Hier kann die Konsequenz nur lauten: raus mit ihnen! Bei Vorliegen einer Doppelstaatsbürgerschaft konsequenter Entzug der hiesigen, und dann (bei Vorliegen irgendwelcher Delikte oder Bezug von Sozialhilfe) postwendend ab ins Herkunftsland, in ihre geliebte Türkei, der diese Gestalten sich doch so verbunden fühlen! Wir brauchen sie nicht.

Ich weiß von einem Freund türkischer Herkunft (im Gegensatz zu diesen Erdowahn-Fans allerdings in Österreich bestens integriert!), daß bei den letzten Wahl in der Türkei massivst zugunsten der AKP gefälscht wurde. Und wenn er das weiß, dann wissen es auch die EU-Spitzen und ihre Befehlsgeber in Washington, die trotzdem etwas vom "Schutz der demokratischen Ordnung" daherlallen. Das muß man sich angesichts der blitzartigen Absetzung von beinahe 3000 (!) Richtern*) durch das Regime dieses Erdowahnsinnigen mal auf der Zunge zergehen lassen.

Man kann nicht so viel fressen, wie man ...

 
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*) wobei alleine schon dieser Vorgang ein mehr als starkes Indiz für die gezielte Planung des Putsches durch den Ziegenfreund und seine AKP-Spießgesellen ist, denn eine Liste mit fast dreitausend Richtern stellt sich nicht in ein paar Stunden, noch dazu während eines laufenden Putsches, zusammen!
 



Samstag, 16. Juli 2016

Der Verdacht eines inszenierten Putsches wird immer stärker


Nach meiner Beobachtung und Analyse des Ablaufs des Putsch und was daraus geworden ist komme ich zur Überzeugung, Erdogan hat diesen selbst inszeniert, um als Held dazustehen und um seine Macht zu erweitern. Es kann ja nicht sein, dass echte Putschisten so naiv waren und so amateurhaft vorgegangen sind. Es waren zu wenig Soldaten im Einsatz, um das Land wirklich zu kontrollieren. Und dann die Schnelligkeit, wie der Putsch zusammengebrochen ist, innerhalb von wenigen Stunden. Nein, das war kein echter Umsturz, sondern eine Erdogan-Show!
Wenn man wirklich gegen das Staatsoberhaupt putschen will, dann muss man als erstes das Staatsoberhaupt festnehmen und aus dem Verkehr ziehen. Das ist nicht geschehen und es zeigt, das war kein echter Putsch. Wie will man mit nur 1'500 Soldaten einen Staatsstreich durchziehen? Ist doch lächerlich. Den einfachen Soldaten wurde gesagt, sie nehmen an einer Antiterrorübung teil, die wussten gar nicht, es soll ein Putsch sein. Man muss nur fragen, qui bono, wer profitiert von dieser Aktion? Doch nur Erdogan!
Der "Röhm-Putsch" läßt grüßen ...

Die nützlichen Idioten, die in der Inszenierung mitgewirkt haben, sind nicht zu beneiden. Sie werden vermutlich (soweit sie sich nicht rechtzeitig ins Ausland absetzen konnten und von dort auch nicht ausgeliefert werden) einfach umgebracht oder nach Schauprozessen à la Stalin auf immer hinter Gittern verschwinden.

Wenn es in einem (im Verhältnis zur Türkei ja noch immer) Rechtsstaat wie Deutschland problemlos möglich ist, daß die Geheimdienste eine "NSU"-Schmierenkomödie inszenieren, die hinten und vorne nicht stimmt, und trotz dieser Ungereimtheiten das mediale Interesse an der Kreation einer nicht existierenden Terrorgruppe exakt NULL ist, dann ist das erst recht in einem verfilzten Orientalenstaat wie der Türkei möglich.

Wenn es in Belgien (Dutroux) oder Deutschland ("NSU") möglich ist, daß Zeugen leider reihenweise sterben, die für die Aufrechterhaltung der Potemkin'schen Dörfer hätten gefährlich werden können, dann ist sowas erst recht in der Türkei möglich.

Ach, nur Verschwörungstheorien? Aber sicher: exakt so unglaubwürdig wie damals die Meinung, daß Röhm gegen Hitler doch gar nicht putschen wollte, sondern diesem nur im Wege war. Wer könnte sich denn einen Massenmord vorstellen, bei einem Ehrenmann wie HitlerErdowahn ...


Ein exemplarisch dummes Kommentarposting

... auf diesem Blog stammt von einem gewissen "Habsburger", und zwar zum gestrigen Artikel über den (wie wir mittlerweile wissen: leider gescheiterten) Militärputsch in der Türkei:
Habsburger hat gesagt...
Klar, und nachdem sie ihn entsorgt haben, wird alles besser. Die Militärs sind bekanntlich keine Musels, sondern katholische Traditionalisten. Sie werden die Türkei ganz schnell mit Putins Rußland vereinigen. Penseurs gelobtes Land kommt!

15. Juli 2016 um 23:14
Dazu ist im Detail zu bemerken:

Klar, und nachdem sie ihn entsorgt haben, wird alles besser.

Wo, bitteschön, wäre das in diesem Artikel (oder überhaupt auf diesem Blog) jemals behauptet worden?  Aber durch die Nicht-Entsorgung wird leider alles schlechter. Noch schlechter, als es jetzt schon ist. Freut Sie das etwa?

Die Militärs sind bekanntlich keine Musels, sondern katholische Traditionalisten.

Wir verstehen natürlich die feingebügelte Ironie dieser Worte ... ... doch jetzt mal ganz im Ernst gefragt: wären traditionalistische Katholibans etwa besser als fanatische Musel-Erdowahnsinnige? Wer zum sinnerfassenden Lesen dieses Blogs geeignet ist (woran bei Ihnen angesichts solcher Insinuationen allerdings zu zweifeln ist), der sollte schon mitbekommen haben, daß LePenseur zwar die kulturellen und überhaupt geistig-philosophischen Traditionen des christlichen Abendlandes schätzt, ihm aber dessen ungeachtet als rationalistischem Deisten (bzw. "schwachem Theisten", falls der Ausdruck jemandem geläufig ist, in nuce: personaler Gottesbegriff, doch ohne Wunderglaube) die von Katholiken (wenigstens der Theorie der Kirchenführung nach) vertretene Dogmatik, die diversen verschwurbelten Theologumena der Protestanten aller Schattierungen, oder die mystagogischen Verstiegenheiten der Ostkirchen in weiten Teilen ziemlich abstrus bzw. schlichtweg gleichgültig erscheinen.

Daß ihm schon rein aus ästhetischen Gründen ein von konservativ gesonnenen Geistlichen routiniert und mit dem nötigen liturgischen Perfektionismus zelebriertes "tridentinisches" levitiertes Hochamt in klassischen Paramenten und mit Kirchenmusik von Gregorianik bis Bruckner besser gefällt, als irgendein in Fair-trade-Jutesack-Kasel liturgisch dilettierender Alt68er-Pfarrer, der in Begleitung von profilierungsneurotischen Pfarrgemeinderatsmitgliedern (bzw. v.a. "-ohnegliedern"), die Lesungen oder Kehrverse hervorstammeln, unterstützt von einem durch Gitarrengeklampfe untermalten, distonierenden "Volksgesang" aus dem "Gotteslob", einen "Gottesdienst" (welcher Begriff angesichts solcher Veranstaltungen allerdings recht blasphemisch vorkommt) feiert, wird keinen verwundern.

Sie werden die Türkei ganz schnell mit Putins Rußland vereinigen.

Das würden schon die Amis nicht zulassen. Mal davon abgesehen, daß das Verhältnis zwischen Russen und Türken schon seit Jahrhunderten alles andere als friktionsfrei zu nennen ist (ein paar Kenntnisse aus Geschichte schaden nie!), und daher eine solche Allianz (oder gar: Union) sogar die heterogene EU als monolitischen Block erscheinen ließe. Mit einem Wort: eine lächerliche, von Ihnen an den Haaren herbeigezogene Unterstellung.

Und was Sie über "Putins Rußland" insinuieren wollen, verrät ebenso, daß Sie die Argumentation auf diesem Blog entweder (z.B. als passionierter Transatlantiker) nicht verstehen wollen, oder (mangels hinreichender intellektueller Fähigkeiten) nicht verstehen können.

Es ging in allfälligen Artikeln über Putin und Rußland nie darum, diesen Politiker oder dieses Land als in jeder Beziehung wünschenswertes Vorbild darzustellen. Daß Putin allerdings persönlich weit mehr intellektuelles Profil, taktisches Gespür und (v.a.!) Eier hat, als die Polit-Dilettanen des Westens zusammengenommen, sei nur nebenbei erwähnt. Doch darum ging es im Grunde ja nicht. Vielmehr ging es in den Artikeln regelmäßig um
  • Medienkritik. Denn die gezielten Desinformations- und Haßkampagnen in praktisch allen Systemmedien sind ja wirklich unterhalb jeder Kanone,
  • die Sicherung des Friedens gegen durchgeknallte Betonköpfe, die derzeit eher in Washington als in Moskau ihr Unwesen treiben, und schließlich
  • die Präferierung einer multipolaren Weltordnung, welche die Dinge zwar nicht einfacher macht, aber die Unerträglichkeit eines "One-World"-Systems nach den Vorstellungen von US-Konzernen und ihren Neocon-Thinktanks konterkariert. 
 Kapiert?

Penseurs gelobtes Land kommt!

LePenseur kennt als "geborener Skeptiker" keine gelobten Länder. Er weiß, daß das Leben mühsam ist (welcher Selbständige, außer glücklichen Erben, wüßte was anderes!), und der Erfolg mit Schweiß errungen wird. Er weiß andererseits, daß verbissenes Streben selten zum Ziel führt. Und er glaubt, daß statische Glückseligkeitszustände (wenn überhaupt) höchstens nach einem "glücklichen Tod" erreicht werden können. Oder eben auch nicht ...

Er glaubt allerdings nicht an Utopia-Zustände, wo sich alle lieb haben, und das Paradies auf Erden ausbricht. Das überläßt den Linken und anderen Idioten, die er wegen der Gemeingefährlichkeit ihrer Wahnvorstellungen allerdings bekämpft.

So: vielleicht haben Sie jetzt begriffen, daß so ziemlich jedes Wort Ihres Postings polemischer Unsinn war. Es gibt bekanntlich ein altes Vorurteil, daß jeder Habsburger ein Trottel sei. Nun, dem ist aus LePenseurs persönlicher Erfahrung zu widersprechen, denn er kennt (zwar nur peripher, aber doch hinreichend) wenigstens einen, den er sicher nicht als Trottel apostrophieren würde.

Sie hingegen, cher "Habsburger" (so Sie einer sind), haben es freilich eindrucksvoll zu bestätigen verstanden.


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Noch kurz ein paar Worte zum gestrigen Militärputsch. Es wurde dadurch endgültig klargestellt, daß durch die Wühlarbeit der Steinzeitreligionisten in der Türkei das Erbe Kemal Atatürks endgültig zerstört ist. Eine barbarische Religion, die offenbar völlig die intellektuellen Fähigkeiten anatolischer Ziegenliebhaber zu befriedigen vermag, ist endgültig an den Hebeln der Macht angelangt. Nach Ausschaltung einer kritischen Justiz, nach  Verbot aller kritischen Medien ist jetzt noch das letzte Bollwerk des Kemalismus, das Militär, jämmerlich gescheitert.

Wobei die Frage offen ist, ob dieser Operettenputsch nicht von Anfang an durch geschickte Steuerung aus der Regierung inszeniert wurde, um endlich die nötige Handhabe für eine "Säuberung" des Militärapparates zu haben.

Die EU unter ihrem Ratspräsidenten Tusk, der sich nicht entblödete, das nur durch Wahlbetrug am Ruder gebliebene Regime des Erdowahnsinnigen als "demokratisch" zu bezeichnen, hat ihre Maske endgültig fallen gelassen: harsche Kritik an einem unzweifelhaft demokratischen Ergebnis einer Volksabstimmung, aber Arschkriechen bei einem Diktator, dessen Sturz leider mißglückt ist.

So wächst vermutlich zusammen, was zusammengehört. Demnächst werden weitere Kapitel der Verhandlung über den Beitritt der EU zur Türkei eröffent werden ...

Herzerwärmendes aus der NZZ

Das Liebespaar und die Fluchthelfer

von Fabian Baumgartner 
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen die ehemalige Gefängnis-aufseherin Angela Magdici und Insasse Hassan Kiko erhoben. Die Flucht organisierte der junge Syrer aus der Zelle heraus.





Blick aus einer Zelle des Gefängnis Limmattal in Dietikon, aus dem Angela Magdici im Februar den Insassen Hassan
Kiko befreit hatte. (Bild: Christoph Ruckstuhl / NZZ)
Blick aus einer Zelle des Gefängnis Limmattal in Dietikon, aus dem Angela Magdici im Februar 
den Insassen Hassan Kiko befreit hatte. (Bild: Christoph Ruckstuhl / NZZ)
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat die Strafuntersuchung gegen die ehemalige Gefängnisaufseherin Angela Magdici und Insasse Hassan Kiko abgeschlossen. Magdici hatte den 27-jährigen Syrer in der Nacht auf 9. Februar aus der Zelle des Gefängnis Limmattal befreit. Zusammen flüchteten sie nach Norditalien, wo sie später verhaftet werden konnten.
Die Staatsanwaltschaft hat nun Anklage gegen das Liebespaar erhoben. Magdici muss sich wegen Begünstigung und Entweichenlassens eines Gefangenen vor Gericht verantworten. Die zuständige Staatsanwältin Claudia Wiederkehr fordert eine teilbedingte Freiheitsstrafe von insgesamt 27 Monaten für die 32-Jährige, 7 Monate davon unbedingt.
«Das Verschulden der Aufseherin werten wir als sehr erheblich», erklärt Wiederkehr auf Anfrage. Dafür erachte man eine Freiheitsstrafe von 27 Monaten als angemessen. Strafen über 24 Monate könnten jedoch nicht mehr bedingt ausgesprochen werden, sondern nur noch unbedingt oder teilbedingt.
Aha. Ein "sehr erhebliches Verschulden" führt bloß zu lächerlichen 7 Monaten (denn eine bedingte Strafe ist in Wahrheit ja keine!) Strafantrag. Und das Gericht bleibt dann vielleicht noch darunter ...?

Und das alles für eine Gefängniswärterin (offenbar underfucked), die ihren jungen syrischen Stecher (der sein Beschäl-Talent schon in der Vergewaltigung einer 16-jährigen unter Beweis stellte, weshalb er auch hinter Gittern weilte) ungestört für sich haben wollte?

Europa schafft sich ab mit solchen "Strafen", über die die Orientalen, die an Hände-abhacken und Schwule-an-den-Kran-hängen gewöhnt sind, bloß verächtlich lachen ...


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P.S.: wie schrieb Kollegin Nattl doch so treffend ...