Freitag, 20. Juli 2018

Unter Palmen





Rückfahrkarte

von Fragolin

Ich wollte diesen Artikel im „Standard“ kommentieren. Höhnisch, bissig, den Bogen von den „Rebellen“ am Anfang zu den islamistischen Djihadisten am Ende spannen und dann quietschend über die Saiten der Propaganda knarzen lassen, die geharzt wurden von einem ranzigen Klumpen, der aus einer Lügengeschichte geschnitzt wurde, die das Universum vom nicht einmal mehr erwähnten Urknall der „Beobachtungsstelle“ zur offensichtlich erfolgreichen Friedensmission des bösen Russen und seines unmenschlichen Fassbombenwerfers, die es geschafft haben, ganz Syrien bis auf eine kleine Enklave der demokratischen Rebellen des „Islamischen Staates“, wieder in einen Zustand zu versetzen, in dem Frauen ohne Stoffsack auf die Straße gehen und Männer blasphemische Musik hören dürfen, umspannt.
Ich kann es nicht.
Nicht so.
Ich bin einfach zu verwundert über den Inhalt, den Tonfall und vor Allem das, was nicht da steht.

In Syrien endet in weiteren Gebieten der seit 2011 andauernde Krieg.“

Liebe Syrer, das ist eine gute Nachricht. Vor Allem für jene, die jetzt endlich, von der Sehnsucht nach der Heimat beseelt, die sie als Kriegsflüchtlinge verlassen mussten, wieder heimkehren können. Nach Aleppo zum Beispiel. Wo sicher große Wohnungsnot herrscht, da dort das biblische (oder auch koranische) Wunder geschah, dass mehr Menschen aus dieser Stadt flüchteten, als jemals dort gelebt haben, und trotzdem noch immer die Hälfte dort lebt. Hat was von Fischen und Broten. Und die aleppinischen Geflüchtlinge gingen ja auch über das Meer. Deshalb ist auch der römische Oberpope so futsch und weg von denen.

Unter russischer Vermittlung erreichte die syrische Regierung ein Abkommen mit Rebellen in der südwestlichen Provinz Quneitra. Dies meldete die staatliche Agentur Sana am Donnerstag.“

Man zitiert die bisher mindestens mit „RT“ und „Sputnik“ auf eine Stufe gestellte syrische Propagandaschleuder „Sana“ des angeblichen Fassbombenschleuderers ohne jede Scham und verzichtet sogar auf die über jeden Zweifel erhabene neutrale Berichterstattung des „Beobachters“?

Die Rebellen hätten die Übergabe schwerer Waffen zugesagt und erhielten freies Geleit in die noch besetzte Provinz Idlib im Nordwesten Syriens.“

„Rebellen“ ziehen frei ab in das vom osmanischen Sultan geschützte Islamistenreservat im Norden. Na so ein Zufall aber auch.

Flüchtlinge können in ihre Dörfer zurückkehren.“

Äh. Moment. Den muss ich nochmal fettgedruckt bringen:

Flüchtlinge können in ihre Dörfer zurückkehren.“

Äh, Baschar, hör mal, ich hab da was für dich. So ein Bündel Rückfahrkarten.

In der Provinz Idlib wurden am Donnerstag zwei seit Jahren von Rebellen belagerte Dörfer geräumt. Mehr als 7.000 überwiegend schiitische Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, im Gegenzug werden hunderte Gefangene freigelassen. Der Deal soll von den iranischen Revolutionsgarden mit dem islamistischen Al-Kaida-Ableger Tahrir al-Sham ausgehandelt worden sein.“

Ach ja, die Rebellen der Al Kaida.
Das ist geblieben von der Zündelei des Friedensnobelpreisträgers: Zigtausende Tote, ein ausgebranntes Land und das Märchen von islamistischen Freiheitskämpfern.
Fucking for virginity.
Und wir, das bleibt zu befürchten, haben bündelweise unbenutzte Rückfahrkarten für den islamistischen Ausfluss dieses Irrsinns auf Lebenszeit an der Backe.

Donnerstag, 19. Juli 2018

Na klar doch! Das glauben wir doch gerne!


Gastkommentar
von Kennerderlage


Juncker hatte einen Ischias-Anfall, Jelzin war zeitlebens Abstinenzler, Bill Clinton didn't inhale, und Monica L. hat nur eine Zigarre von ihm im Mund gehabt. Wenn jetzt noch geklärt wird, daß VdB ein parteiunabhängiger Bundespräsident ist, können wir endlich wieder beruhigt schlafen ...


Ein antisemitischer Sozi

von Bastiat



Unsere allseits geschätzte Prinzessin, der überaus erfolgreiche Manager des Milliardengrabes ÖBB, der niemals gewählte Kurzzeit-Bundeskanzler, und äußerst unerfolgreiche Oppositionsführer, hat wieder für Heiterkeit gesorgt.

Der verhinderte Pizza-Bote musste sich, einmal mehr, schrecklich empören. Es ging um Gottfried Waldhäusl, FPÖ-Politiker, Landesrat in Niederösterreich und dort zuständig für Tierschutz. Dieser plant, das „Schächten“ als Art der Tierschlachtung einzuschränken. Dabei ist u.a. geplant, die Lieferung von Fleisch aus einer derartigen Schlachtung an den konkreten Bedarf zu koppeln, also an den Nachweis der Zugehörigkeit des Konsumenten zum jüdischen oder muslimischen Glauben.

Na, mehr hat er nicht gebraucht, um bei Kern die größtmögliche Empörung auszulösen. Wortgewaltig sah er das Dritte Reich wiederauferstehen, wo Juden namentlich erfasst werden. Natürlich rein wegen der FPÖ. Und ganz besonders schlimm empfand Glaskinn-Kern, dass Kanzler Kurz („der junge Schnösel hat jetzt meinen Job!“) sich zu dieser Sache, die rein niederösterreichische Belange betrifft, nicht äußerte. 

Nun, wie bereits im obigen Artikel, aber etwa auch hier beschrieben, ist die Prinzessin da mal wieder kräftig ins Fettnäpfchen gehüpft. Die neuen, verschärften Regeln für den Bezug des koscher geschlachteten Fleisches (inkl. namentlicher Erfassung der Bezieher) wurden bereits im September 2017 vom Waldhäusls Amtsvorgänger, Maurice Androsch, erlassen. Und dieser gehört zur gleichen Partei wie unser allseits ungeschätzter Ex-Kanzler Kern, zur SPÖ. Und, er sitzt seit November 2017 im Nationalrat. Ebenso wie Hr. Kern. Dieser kann somit jetzt seine sicherlich ganz ehrlich empfundene Empörung über diesen Akt des Antisemitismus direkt und unverfälscht dem dafür Verantwortlichen ins Gesicht sagen. Oder wohin auch immer. Denn, er wird doch sicherlich nicht ebenso schweigen wollen wie der Gottseibeiuns der Roten, Kanzler Kurz, oder?

Tja, dumm gelaufen. Wenn man so unfähig ist wie Kern, schlägt sich oft auch noch das Pech dazu. Aber keine Frage, diese Witzfigur „kann Kanzler“. Zumindestens seine Frau hat das mal in einem Interview behauptet.


Rauchzeichen aus dem Urlaub: Was ist peinlich?


Peinlich ist z.B., wenn ein österreichischer Bundespräsident, der angeblich der deutschen Sprache mächtig sein soll, nicht weiß, was das Wort »unflätig« bedeutet.

Der Duden definiert: »Unflat: Unsauberkeit, widerlicher, ekelhafter Schmutz, Dreck.« – »unflätig: in höchst ungebührlicher Weise derb, grob, unanständig.«
Es gebe ein klares Bekenntnis zum europäischen Kurs, aber gerade während der EU-Präsidentschaft Österreichs komme nun Vilimsky "in einer Art daher, die ich kaum je erlebt habe", stellte Van der Bellen im Interview laut der "ZIB 2" fest. Er beschimpfe Kommissionspräsident Juncker in einer "unflätigen Art" und niemand aus der Bundes-regierung reagiere darauf, kritisierte der Bundespräsident.
 Was hat nun Vilimsky nach dem durch alle Kanäle gegangenen Torkel- & Grinse-Video Junckers an »Unflat« denn geäußert?
"Der mittlerweile zum Online-Hit gewordene Auftritt eines torkelnden und von mehreren Staatschefs gestützten Juncker im Rahmen eines jüngsten Gipfeltreffens in Brüssel macht die gesamte Europäische Union zur Lachnummer und dies in einer gesamt sehr schwierigen Situation für die EU", so Vilimsky. Er führte an, dass es in den vergangenen Jahren "eine Reihe von offensichtlichen Alkoholproblemen" gegeben habe, "die immer wieder zu einer Serie peinlicher Videos geführt" habe.
(ebend.)
Was ist daran »in höchst ungebührlicher Weise derb, grob, unanständig«? Unflätig wäre es gewesen, wenn Vilimsky bspw. den Rücktritt »dieses blödgesoffenen, alten Trottels Juncker« gefordert hätte. Hat er aber nicht: er hat vielmehr in wohlgesetzten Worten seine Kritik am offenkundigen (und hinter vorgehaltener Hand von allen, die dem besagtem Herrn näher begegneten, zugegebenen!) massiven Alkoholproblem des Kommissionspräsidenten angebracht.

Welch servile Ansicht von Gefolgschaftstreue hat dieser Herr Bundespräsident eigentlich, wenn er eine berechtigte Kritik als »unerhört« empfindet? Ein EU-Kommissionspräsident ist nicht sakrosankt, nicht einmal in protokollarischer Hinsicht einem Staatsoberhaupt gleichzuhalten, welches schließlich in seiner Person die Würde der ganzen Nation verkörpert — oder, bessergesagt: verkörpern sollte! Was durch die Aktionen manches Bundespräsidenten allerdings nur zu erfolgreich torpediert wird ...

DiePresse-Leser sahen offenbar die Welt nicht durch die ebenso links-grüne, wie EUrokratie-affine Parteibrille Van der Bellens, sondern ganz anders, sodaß DiePresse schnell zur Zensur griff und unter dem Artikel verkündete:
Anmerkung der Redaktion: Wegen massiver Verstöße gegen unsere Forenregeln musste die Kommentarfunktion zu diesem Thema deaktiviert werden. Wir bedauern.
Das Bedauern der Redaktion über die vorgenommene Zensurmaßnahme glaube ich etwa so sehr, wie die angeblichen Verstöße gegen die Forenregeln (in denen mir ein Passus »Du sollst den Mächtigen nicht lästig sein, sondern brav hinten reinkriechen« bislang unbekannt war — aber vielleicht kommt das noch ...) — in Wahrheit hat die auch beim vorgeblich »bürgerlichen« Medium selbstverständlich heftig links-grün-gepolte Redaktion es einfach nicht ertragen, von ihren Lesern über die tatsächliche Stimmungslage in EUropa ungeschminkt aufgeklärt zu werden.

Die Leser kauften der Redaktion  offensichtlich ebenso nicht den apologetischen Artikel ab »Warum der Präsident wankt«, in dem schön brav das Märchen vom »schweren Ischias-Anfall« nachgebetet wurde. Auch unter diesem Artikel prangt daher das gleiche Zensur-Sätzchen wie unter dem vorigen.

Und dieser offensichtliche Alkoholabusus wäre ja nicht ein einmaliger Ausrutscher — Juncker ist schon wiederholt (und auf Videos dokumentiert) in einer Weise »auffällig« unterwegs gewesen, das den Verdacht auf einen erheblichen Restalkohol im Blutkreislauf — oder wäre bei Juncker nicht besser bereits von zu wenig Blut im Alkoholkreislauf zu sprechen? — nahelegt. Man erinnere sich nur an diese an Peinlichkeit kaum überbietbare Szenen in Riga:


Derlei Auftritte legen den Verdacht auf Alkoholisierung mehr als nahe — eine andere Erklärung wäre nur in ernsthaften Geistesstörungen zu finden. Aber auch das macht den Ruf nach einem Rücktritt dieses Kommissionspräsidenten verständlich.

Wenn Van der Bellen trotz dieser erratischen Entgleisungen dies »unerhört« findet, wäre auch an ihn die Aufforderung zum Rücktritt nicht unberechtigt.

Aber vielleicht hat er das alles ja nicht so gemeint, wie es geklungen hat! Man muiß ihn ja nicht immer ganz ernst nehmen in seinen Äußerungen — wie wir spätestens seit seinem »Kopftuch-für alle-Frauen«-Sager (und seiner nachträglichen Relativierung) wissen. Manchmal ist er halt ein kleiner Schelm, unser Herr Bundespräsident ...



Hereinspaziert!





Außerirdisch

von Fragolin

Heute nur ein kurzer Splitter, denn die Arbeit ist ein Grauer Mann der die Zeit schneller frisst, als sie vergehen kann. Aber eine Schlagzeile hat mich spätnachts dann doch noch begeistert, gefunden in der linken Filterblase „Standard“:

"Juncker zu Vilimsky-Aussagen: "Ich verlange Respekt""

Jetzt dreht er vollkommen durch. Dieser in seinen Auftritten meist peinliche Clown, der ohne den massiven Druck ihrer Alternativlosigkeit, Kaiserin Angela in Spe, die ihn zu ihrem Truchsess auf dem Thron zu Brüssel erkor, irgendwo in Luxemburg Banknoten zählen würde, verlangt Respekt? Möchten Seine Durchlaucht nur mehr untertänigst angesprochen und ausschließlich jubelnd mit Worten bedacht werden? Haben seine Ehrwürdigkeit, dessen Alkoholgeschichten seit Jahren durch diverse Medien gehen, jetzt endgültig den Heiligen Geist aus der Flasche gezogen?

Als Erstes, möchte man diesem Schmierendarsteller der Politbühne zuraunen, wirst du erst mal Respekt all denen Menschen bezeugen, die dich für deine Auftritte und Saufeskapaden auch noch fürstlich entlohnen dürfen, ohne dich je gewählt zu haben. Dann wirst du dich bei denen entschuldigen und Besserung geloben. Und dann zurücktreten. Das kann ich fordern, weil ich dich bezahle; du kannst von mir im Gegenzug gar nichts fordern, weil du an keiner Stelle demokratisch von mir legitimiert wurdest, ein Amt zu bekleiden, dass dich zu Forderungen berechtigt.
Sorry, Schonklood, du lebst in einer Welt, in der jeder zu dir sagen kann: Geh mir aus der Sonne, du bist eine wandelnde Peinlichkeit! Und weißt du, was du dagegen tun kannst?
Richtig: Gar nichts.
Vielleicht ertränkst du genau diese Erkenntnis im Alkohol? Wer weiß.

Nachgefragt, ob die Darstellung eines Kommissionssprechers, wonach beim Vorfall beim Nato-Gipfel kein Alkohol im Spiel gewesen sei, richtig sei, sagte er: "Es war korrekt am Mittwoch, es ist korrekt heute früh, und es wird korrekt sein heute Abend und morgen früh." Leicht verärgert fügte er hinzu: "Ich verlange Respekt."

„Sagte er“ oder „lallte er“?
Sorry, aber das ist doch wieder eine Antwort eines Trunkenboldes. Nix gesagt außer groß getan, blablabla. Der kann doch nicht erwarten, damit ernst genommen zu werden?

Umso mehr wächst sich der Fall inzwischen zu einer schleichenden Koalitionskrise aus, nachdem Bundespräsident Alexander Van der Bellen in Interviews "Angriffe, die ich in dieser Form noch nie erlebt habe", scharf kritisierte. Vilimskys Beschimpfungen nannte er eine "unflätige Art".“

Wieso Koalitionskrise? Was hat Van der Bellen mit der Regierungskoalition zu tun?
Sind die in der „Standard“-Redaktion genauso besoffen? Kapieren die überhaupt noch, dass ihr Geschreibsel das gleiche Niveau hat wie Junckers Lallen vor der UNO von den „Führern außerirdischer Planeeten“, die mit Sorge „die Entwicklung der EU“ betrachten?
Und was ist bitteschön „unflätig“ an der Feststellung, dass ein Angetrunkener Kommissionspräsident dem Ansehen der EU schade?

Und was seine Wahrnehmung angeht: Wenn Kurz und Strache als „Besoffene“ bezeichnet werden und Hofer sogar in seinem eigenen Wahlkampf als „Krüppel“ bezeichnet, ist das also alles viel weniger schlimm als Kritik an Juncker und Forderungen nach dessen Rücktritt?
Wie es scheint hat Juncker in einem Recht: Es gibt Führer außerirdischer Planeten. Mitten unter uns. Und manche schaffen es bis zum Bundespräsidenten…

Mittwoch, 18. Juli 2018

Wo Kentucky am schönsten ist ...





Lebensfreude

von Fragolin

Franzosen sind bekannte Genießer. Lebensfreude heißt bei denen bekanntermaßen, sich ein besonders gutes Baguette zu gönnen, einen Frosch zum Frühstück oder ein paar Schnecken in Weißweinsoße, danach mit dem Fahrrad an den Strand und irgend eine tiefsinnig schmachtende Jungfer mit ironischen Versen von Voltaire verführen – naja, hört sich jetzt nicht wirklich schlecht an, aber einigen progressiven Kräften war das doch zu fad.

Und so hat sich Frankreich Menschen importiert, deren Lebensfreude spontaner, impulsiver und fröhlicher ist. Und anstatt nach dem Sieg der Fußball-Weltmeisterschaft einfach nur einen Frosch extra zu fressen oder einen trüb gewordenen Schampus von Großvater aus dem Keller zu holen und sich gemütlich vor einem geschmackvollen Softporno volllaufen zu lassen, herrscht jetzt lebensfroh Stimmung auf Frankreichs ehemals abendstillen Straßen.

Damit sich auch Deutschland, das jetzt acht Jahre Zeit hat seine Fußballmannschaft mit frischen Fachkräften neu aufzustellen, sich ein Bild machen kann, wie dann die Feiern in Berlin, Hamburg und Düsseldorf aussehen, wenn es sich den Pokal zurückholt, hier ein kleiner Videozusammenschnitt der multikulturellen Freudenfeiern in Frankreich:


Dienstag, 17. Juli 2018

Wäre ganz schön peinlich,wenn sich die Probleme zwischen den USA und Russland abschwächen ...


Gastkommentar
von nanotesla


Wenn den USA und Briten der größte Feind abhanden kommt, dann würde es zunehmend schwierig werden, das aussenpolitische Handeln der USA und Briten zu rechtfertigen. Man stelle sich vor, es gibt keine Bedrohung mehr durch die Russen. Frieden wäre das schlechteste für die Wirtschaft, aber auch hinderlich, die eigene Bevölkerung mit Angst zu manipulieren, sowohl auf der Insel wie auch in Amerika. Das Zurückrudern wird zwar nicht lange auf sich warten lassen, trorzdem offenbaren sich durch Trumps Verhalten die wahren Zustände in der amerikanischen Politik.

Trump ist anders, unberechenbar, unvorhersehbar und das macht Angst — aber nur bei jenen, die lügen und manipulieren und vieles zu verbergen haben. Trump ist harmlos für die Gerechten, für die Falschen und Lügner aber ist er gefährlich. 


Ohne Worte





Meldungen zum Tage

von Fragolin

In Wien toben die Roten, dass ein internes und nicht bestätigtes Ideenpapier der AUVA existiere, dessen Existenz eindeutig beweise, dass Schwarz-Blau die Unfallkrankenhäuser privatisieren wolle. Wie ein Papier auf der unteren Ebene, von dessen Existenz und Inhalt selbst die zuständige Ministerin nichts wusste, bis sie aus den Medien davon erfahren hat, irgendwas beweisen soll? Egal. Tal is in the town,


Nochmal in Wien löste ein Syrer einen Polizei-Großeinsatz aus, weil er auf dem Dach eines zum Parlamentsgebäude gehörenden Glascontainers herumturnte und mit Suizid drohte. Passanten riefen „Spring doch!“, was man für abscheulich halten könnte, wenn da irgendwas dran glaubhaft wäre. Da der „Mann“ jedoch angeblich gegen die Schwarzblaue Regierung demonstrierte, weil sie ihn nicht nach Afghanistan zurückkehren lässt, kann man das ganze als Fake abbuchen. Tal is in the town.
Ich hoffe, seinem Wunsch wird nun schnellstmöglich entsprochen und vorsorglich auch alle anderen Syrer sofort heimgeflogen in das längst befriedete Aleppo, bevor sich der nächste vor Verzweiflung in Gefahr begibt.


In Salzburg werden kurz vor Eröffnung der weltbekannten Festspiele Anti-Terror-Metallpfosten installiert. (Ob es sich dabei um Hohlpfosten oder Vollpfosten handelt, ist noch nicht geklärt) So können die Festspielgäste unbeschwert und ohne Angst den Festreden zuhören, in denen ihnen Zuversicht, Mut und Vorsicht vor den Rattenfängern, die diffuse Ängste verbreiten, nahegelegt werden.
Übrigens soll über den weiteren Ausbau des Systems nach ersten Erfahrungen mit den neuen Sicherheitspollern entschieden werden. In Zusammenarbeit mit der EN-Normierungsstelle 08/15 wird jetzt schon an einem EU-Normanschlag gefeilt, der zum praktischen Testen der Anlage simuliert werden soll. Man präferiert „Identitäre“, die mit einem Plakat und Megaphonen bewaffnet mit einem E-Bike direkt gegen einen Poller fahren. Andere Anschläge, wie sie in IS-Broschüren empfohlen werden, wurden als politisch undenkbar abgelehnt.


In Helsinki hat ein historisches Treffen stattgefunden. Der mächtigste Mann der Welt traf auf einen größenwahnsinnigen Despoten. Auch nach längeren Diskussionen konnten sich die anwesenden Journalisten aus aller Welt nicht einigen, wer von den beiden jetzt eigentlich wer ist.


Auf Twitter tobt Elon Musk gegen einen Höhlenforscher, der sich weigerte, bei der Rettung der Jugendlichen in Thailand seinen Werbegag einzusetzen. Er hatte ja die glorreiche Idee, die Kinder in eine winzige Röhre zu stecken und durch die Höhle zu schieben. Dass der Höhlenforscher, der eine detaillierte Karte der Höhle fertigte und die Rettungstaucher koordinierte, das Durchschieben einer steifen Metallröhre durch eine enge verwinkelte Höhle als unmöglich ablehnte und Musk zurecht vorwarf, sich mit einem PR-Gag in die Schlagzeilen puschen zu wollen, ließ dem Narzissten Musk endgültig die Schädeldecke abfliegen. Den Glorreichsten, Kreativsten und Reichsten kritisiert man nicht, auch wenn seine Glorie nur in seiner Filterblase existiert, seine Kreativität noch genau gar nichts Neues erfunden hat (Raketen, Elektroautos und Rohrpost gab es auch schon vor Musk) und seine zig Milliarden immer mit Rotstiften geschrieben werden. Was hat denn so ein blöder Höhlenforscher schon für eine Ahnung von Höhlen?


In Schottland soll ein Weltraumbahnhof entstehen. Kritiker, die anmerken, dass ein Start so weit vom Äquator entfernt zu viel Treibstoff verbraucht, haben die geniale Idee noch nicht verstanden: Ein Dutzend schottische Baumstammwerfer heben gemeinsam den Satelliten auf, dann stecken ihnen Helfer hungrige Frettchen unter den Kilt. Der Rest ist eine Mischung aus Kraft, Wut und Schmerz und reicht aus, um einen mittelgroßen Fernsehsatelliten aus dem Stand in eine geostationäre Umlaufbahn zu katapultieren.


In Brüssel hat der Sprecher Jean-Claude Junckers – er selbst wäre wohl nur zu Lallen in der Lage gewesen – jegliche Rücktrittsforderungen zurückgewiesen. Er erklärte, die Kommission kenne nur die Regierungen als Ansprechpartner, aber keine Einzelpersonen. Im original soll Juncker ihm aufgetragen haben: „Sag denen, was schert es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt! Und jetzt bring mir noch eine Karaffe von dem Roten!“


Und zum Abschluss noch eine Frage zum Tage, gefunden auf Ramin Peymanis „Klodeckel“-Blog, der sich immer noch darüber wundert, dass Deutschland mit Tunesien um das Wohlergehen eines Hardcore-Islamfaschisten ringt:

Was glauben die links-grünen Allesversteher eigentlich, wer sie sind, dass sie gottgleich über den Rest der Menschheit richten könnten? Wer hat sie ermächtigt, ihr selbstgerechtes Weltbild allen anderen aufzuzwingen?“

Die lasse ich jetzt mal so im Raum stehen.

Montag, 16. Juli 2018

Seenotrettung vs Schlepperei

von Bastiat




Nachdem linke Gutmenschen so ihre Probleme mit dem Denkvermögen haben, eine kleine visuelle Unterstützung, um den Unterschied zwischen Seenotrettung und Schlepperei zu veranschaulichen:



Gern geschehen!

Wenn die Umfragen stimmen


... (woran allerdings Zweifel durchaus angebracht sind), dann sieht es bezüglich Horst Seehofer wie folgt aus:
Laut der aktuellen Forsa-Umfrage für die Fernsehsender RTL und n-tv halten ihn knapp zwei Drittel der Bürger (62 Prozent) für einen "Störenfried", nur ein gutes Viertel (27 Prozent) sieht in ihm einen "aufrechten Politiker". Selbst unter den CSU-Anhängern betrachtet knapp die Hälfte der Befragten (46 Prozent) den CSU-Chef als "Störenfried".
Nun ist eine Fragestellung, die als Alternativen »Störenfried« und »aufrechter Politiker« bietet, per se schon ziemlich vertrottelt. Es gibt mehr als genug Politiker, die einfach dröge Apparatschiks oder wendige Karrieristen sind, und daher weder »Störenfried«, doch schon gar nicht »aufrecht« genannt werden können! Also: Drehhofer und »aufrechter Politiker« ist doch einfach lächerlich ...

Andererseits: wenn ihn 62% der Bürger als »Störenfried« ansehen, dann kann man nur sagen: ihnen (und nur ihnen, wohlgemerkt!) gönne ich von Herzen noch viel mehr vergewaltigte Töchter, die U-Bahn-Treppen runtergetrene Hausfrauen, gemesserte Familienväter in der persönlichen Umgebung (soweit diese dieselben leisetreterischen Arschgeigen sind wie die Befragten).

Und Merkel bis zum Abwinken. Sollen sie doch an ihrer feigen »Gutmenschlichkeit« krepieren!



Respekt!