Weniger als die Hälfte der Deutschen hat laut einer Umfrage des Instituts für Demo-skopie Allensbach für die FAZ noch das Gefühl, in Deutschland könne man seine politische Meinung frei sagen.Nur 45 Prozent der Befragten äußerten, das treffe zu; das ist der mit Abstand niedrigste Wert, seit das Institut im Jahr 1953 zum ersten Mal danach gefragt hat. 44 Prozent gaben an, es sei besser, vorsichtig zu sein.
Freitag, 18. Juni 2021
Wer hätte das gedacht — zumal solche Gedanken eigentlich verboten sind ....?
Donnerstag, 17. Juni 2021
Herrmann der Lichtbringer
Für Beobachter wie den Medienwissenschaftler Hans Achtelbuscher eine wegweisende Neudefinition all dessen, was die CDU nach zwei Merkel-Jahrzehnten geworden ist. Achtelbucher, der am An-Institutes für Angewandte Entropie des Perleberger Instituts für Unionswissenschaften seit Jahren zum fluktuierenden Staatsverständnis des deutschen Konservatismus forscht, sieht hier einen Epochenbruch.Er schien in Rage zu sein, für seine Verhältnisse. Armin Laschet hatte sich ins Fernsehen eingeladen, um nach seinem Triumph über seine innerparteilichen Gegner erste Pflöcke einzuschlagen. Ganz ruhig und von den großen Medien kaum bemerkt, gründete der Rheinländer die Union mit ein paar Sätzen gleich völlig neu. Einerseits definierte er dazu den Begriff "rechts" neu, der nunmehr alles beschreibt, was sich rechts von links befindet. Andererseits aber führte er einen völlig neuen Begriff in die Programmatik der Union ein: Das "christdemokratische Menschenbild" sei es, auf dem die Werte der Union gründeten. Und "rechts" sei" alles, was ein Gedankengut ist, was mit dem christdemo-kratischen Menschenbild nicht vereinbar ist."
Samstag, 14. November 2020
Nachrichten aus dem Krankenhaus Berlin, Geschlossene Psychiatrische Abteilung – a.k.a. Krautland
2015
hat die fingerkuppenfressende Hosenanzüglicheit namens Merkel gesagt,
dass man die Grenzen zu den Nachbarländern nicht kontrollieren könne. Dafür
aber funktioniert die innerdeutsche Grenzkontrolle zwischen Brandenburg und
Mecklenburg-Vorpommern umso besser, denn da wurde Dr. Schiffmann, der
mit Freunden zu einer genehmigten Querdemonstration fahren wollte, angehalten und festgenommen. Geht
doch, Mutti. Gratuliere! Du sorgst für Recht und Ordnung nach dem
alten, Dir bekannten DDR-Slogan: „Vorwärts immer ,rückwärts nimmer.“ Genossin, gelernt ist gelernt. Stimmt’s?
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Die deutsche Polizisten sind wirklich Luschen, denn vor Linksradikalen laufen sie davon,
aber einen Martinsumzug von Kindern lösen sie, mutig wie sie einmal
sind (aber nur gegen Kinder) wegen des Tatbestandes einer
„gefährlichen Ansammlung“ auf.
Die Kraut-Kieberer könnte man wirklich entwaffnen oder Wasserpistolen
umschnallen, denn wozu hat man Waffen, wenn man sie dort, wo man sie wirklich brauchen würde, nicht einsetzt?
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Ist der deutsche Außenamtsnapoleon wirklich ein Trottel, der von nichts eine Ahnung hat? Erst gratuliert er zur Feier „65 Jahre Bundeswehr“ einem belgischen Soldaten (da er den Fehler nicht ein-gestehen will, löscht er einfach den Tweet), um danach folgendes Gesülze abzusondern:
Als vor 82 Jahren die Synagogen brannten, machten viele mit, andere standen klatschend dabei, die meisten schauten zu. Wie handeln wir heute, wenn wir Antisemitismus im Alltag erleben? Aufstehen und sich einmischen ist der einzige Weg, damit gilt: nie wieder!
Ich würde ihn gerne fragen, ob er schon jemals an die Ursachen für den Antisemitismus im heutigen Krautland gedacht hat – und wie gefährlich es sein kann für Leib und Leben, z.B. eine Frau oder einen jüdischen Mitbürger gegen einen Muslim zu verteidigen, der die „Fachhochschule Solingen“ summa cum laude absolviert hat?
Was kann der Heiko eigentlich außer Worthülsen?
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Derselbe hat das Netzwerkdurchsetzungsgesetz als damaliger Justizminister
durchgepeitscht, das sich gegen Frauenfeindlichkeit und Hass im Netz
wenden soll. Es funktioniert nur partiell: wenn nämlich die Richtung der
Beleidigung stimmt. Eine Alice Weidel darf laut Landesgericht Hamburg jederzeit als „Nazischlampe“ bezeichnet werden – Schweigen im Walde. Wenn Beatrix von Storch als „Nazifotze“ tituliert wird – ebenfalls Schweigen. Trifft ja nur Frauen von der AfD, und ist damit legitim ...
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Die
deutsche Tagesschau berichtete jüngst, dass heuer 900 Menschen auf der
Flucht im Mittelmeer ertranken. Dass all diese Menschen freiwillig in
nicht seetüchtige Boote stiegen – unwichtig. Und die Tagesschau berichtet bspw. aber nicht, dass im deutschen Straßenverkehr heuer 1.561 Menschen zu Tode kamen – viele ohne eigenes Verschulden. Tja, auf Muttis Staatssendern müssen neue Prioritäten gesetzt werden.
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Der Epidemiologe Friedrich Pürner war Leiter des Gesundheitsamtes in bayerischen Aichach-Friedberg und hat sich kritisch gegenüber Söders Coronamaßnahmen geäußert. Und wie in jeder Demokratie mit Meinungsfreiheit üblich, brachte es ihm das sofort eine Strafversetzung ein.
Denn es gibt im Krautland keine diktatorischen Züge. Wer das behauptet, wird bald eingesperrt werden.
Weshalb, wenn ich die Wörter „Demokratie und Deutschland“ höre, ich immer diesen Widerspruch vor meinem geistigen Auge sehe.
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In der Bild-Zeitung ein großer Bericht darüber,
dass eine Staatsanwältin mit ihrem Sohn an einer Corona-Demonstration
teilgenommen hat. Klang irgendwie vorwurfsvoll: Staatsanwältin und Demo –
also, das geht gar nicht! Was aber offenbar problemlos geht, dass eine
Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (das ist die, bei deren Anblick
ich immer an die Vorzüge einer Burka denke) bei Demos mitlief, mit
denen sie dem Wunsch Ausdruck verlieh, dass Deutschland verrecken möge. Jenes Deutschland, dessen 15.000 €-Gehalt sie aber gerne einstreift –
linke Doppelmoral halt.
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Und dann bringt die „Bild“ auch noch ein Foto einer früheren Demo mit der Überschrift: „Randalierer wollten in Reichstag eindringen“.
Und so schaut die gewaltsame Eroberung des Reichstages aus – es darf gelacht werden! Das wirkt eher wie eine große Party, außerdem stand keine Polizei mehr im Weg (die war, wie so oft, auf der falschen Seite). Wie Kollege Fragolin einmal schrieb: die erste Eroberung eines Gebäudes, wo die Eroberer mit dem Rücken zum Objekt ihrer Begierde stehen und lachen.
Liebe „Bild“: DAS ist ein Versuch, ein Parlament mit Hilfe von abtrünnigen Armeeteilen zu stürmen, und zwar in Rumänien 1989. Unterschied kapiert?