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Mittwoch, 5. Juli 2023

Die Ursache der Revolten in Frankreich

 
... werden durchaus kontrovers diskutiert. Dazu erschien heute im Gelben Forum ein Artikel, den wir gern übernehmen als


Gastkommentar
von Revoluzzer


Ich selbst bin unsicher, wie das zu bewerten ist:
  1. Die einen sehen einen Religionskrieg in Folge der Migration.
  2. Kai aus Hannover sieht eine Ablenkungsaktion, um die schärfsten Zensurgesetze nach China-Vorbild durchzupeitschen, also ein zentraler Schritt zur Umsetzung der EU-/WHO-/UN-Diktatur.
  3. Armstrong sieht eine Farbenrevolte der Neocons, um Macron wegzuputschen, da dieser die Nato, den Ukrainekrieg, die China-Konfrontation etwas kritisch sieht / nicht den Neocons bedingungslos folgt.

Jede Erklärung hat gute Gründe.

Optionen 2. und 3. bedingen, dass die Tötung des Nordafrikaners eine geplante Aktion war – eine False Flag. Passend mit dem Handy aufgezeichnet. Aber warum dann einen Kleinkriminellen? Der letztlich durch sein Verhalten selbst den Schuss ausgelöst hat? Musste es ein Kleinkrimineller sein, da nur dieser als Identifikationsfigur für die Nordafrikaner dienen konnte? Schließlich musste man ja nicht die Mamas und Papas mobilisieren, sondern die jungen, gewalttätigen Männer. Hmmm.

Wenn ich das Bild so auf mich wirken lasse, dann neige ich doch zu Option 3.

Die Migration ist die Bombe, die vom Deep State unter allen westlichen Staaten gelegt wurde, um sie zu kontrollieren. Man zündet sie, wenn man sie braucht. Ich denke, die Neocons wollen jetzt keine fran-zösischen Selbständigkeit dulden. Sie wollen, sie müssen um "jeden Preis" Russland besiegen, zerstören.

Die Farbenrevolutionen kommen zurück nach Hause (BLM in USA, jetzt Frankreich, demnächst bei uns, sollte Rot-Grün nicht spuren).

Und nur damit das klar ist: Ich verachte Macron zutiefst. Aber vielleicht hat er noch ein paar brauchbare Instinkte.
 

Freitag, 7. April 2023

Der US-Wirtschaftswissenschaftler Michael Hudson

von LePenseur
 
 
... machte vor wenigen Tagen einige bemerkenswerte Äußerungen zur europäischen Politik in einem Videogespräch mit Danny Haiphong in dessen YouTube-Kanal:

Die USA hätten dem Rest der Welt ökonomisch und sozial den Krieg erklärt. Die gegenwärtige US-Wirtschaft sei eine Rentenwirtschaft und damit genau das, wovor die ökonomischen Klassiker Adam Smith, John Stuart Mill und David Ricardo gewarnt hätten.

Er bezieht sich dabei auf die hinlänglich bekannte Äußerung der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock:

„Sie sagte, es sei wichtiger, die Nazi-Partei dort zu unterstützen, die rechte ukrainische Regierung zu fördern, als europäischen und deutschen Wohlstand zu haben, oder das, was die Wähler wollen. (…) Sie fügte nicht hinzu, dass sie ein Jahrzehnt lang von solchen amerikanischen Nichtregierungsorganisationen mit Finanzen gefördert und an ihren Platz gesetzt wurde, welche die Opportunisten wie sie gefunden haben, um die Karriere von Leuten zu fördern, die bereit sind – sobald sie im Amt sind –, die amerikanische Außen-politik statt ihre eigenen Wähler zu vertreten.

Amerika hat in Deutschland, Holland, England und Frankreich im Grunde eine Farb-revolution an der Spitze durchgezogen, durch die die europäische Außenpolitik nicht mehr deren eigene ökonomische Interessen vertritt.“

Der Westen bezeichne schlicht jedes Land als Autokratie, das stark genug sei, die Entstehung einer Kreditgeber-Oligarchie zu unterbinden.

Hudson glaubt, dass der Irrtum der russischen Regierung darin bestanden hätte zu erwarten, dass die Politik aller Länder stets deren eigenen ökonomischen Interessen folgen würde.

„Sie konnten nicht wirklich glauben, dass Europa und andere Länder eine Politik unter-stützen würden, die direkt gegen ihre wirtschaftlichen Interessen war, wie die Weigerung, russisches Öl und Gas zu kaufen, was das Ende der ganzen deutschen Stahlindustrie bedeutete, wie auch der Glasherstellung, der Düngerherstellung, die alle Gasimporte aus Russland brauchten.

Die Sektoren, die Deutschland zur führenden, dominanten Nation der Europäischen Union gemacht haben, werden ausgelöscht. (…) Man weiß nicht, was mit deren Arbeitskräften geschieht, aber offenkundig wird es hier eine Krise geben. Und in Holland und Frankreich gibt es eine ähnliche Politik. All diese Länder handeln nicht in ihrem eigenen wirt-schaftlichen Interesse.“

Die momentane Politik der USA, die die übrigen Länder der Welt geradezu zwinge, den US-Dollar fallen zu lassen, sei allerdings nicht einmal im Interesse der US-Finanzwirtschaft.

„Sie wird von den Neokonservativen geführt, die ein völlig anderes Motiv für Krieg haben. Das ist kein ökonomischer Hass, das ist ein ethnischer Hass auf Russland, und einfach emotionaler Hass auf Russland, gefolgt von rassistischem Hass auf China. Das war immer so amerikanisch wie Apple Pie.“

Viel hätten die Vereinigten Staaten und Europa der Welt nicht mehr zu bieten, da die wirkliche Pro-duktion längst andernorts stattfinde und der Westen selbst für Kredite nicht mehr nötig sei.

„Die Vereinigten Staaten und Europa sagen: unsere Rolle ist es, euch nicht zu bombardieren. Unsere Rolle ist es, euch nicht zu behandeln, wie wir Libyen, den Irak und Syrien behandelt haben. Wir können euch anbieten, euch nicht zu bombardieren, wie wir das in diesen Ländern getan haben. Das ist alles, was wir bieten können.“

Michael Hudson ist Wirtschaftswissenschaftler, der unter anderem über die Geschichte des Zinses gearbeitet hat. Diverse seiner Bücher sind auf Deutsch erschienen; unter anderem „Der Sektor: Warum die globale Finanzwirtschaft uns zerstört“ und „Finanzimperialismus: Die USA und ihre Strategie des globalen Kapitalismus“.

 
 

Mittwoch, 19. August 2020

Interessante Entwicklungen sind vorstellbar


... wenn man folgenden Artikel liest:

Belarus - This Color Revolution Is Already Dead. The Union State Has Killed It.

The color revolution attempt in Belarus, which we predicted in June, evolved over the last week. But today's events tell us that it will soon be over.

While President Alexander Lukashenko claimed to have won 80% of the votes during last Sunday's election, the 'western' candidate Svetlana Tikhanovskaya claimed that she had won. (While the 80% is certainly too high it is most likely that Lukashenko was the real winner.) Protests and riots ensued. On Tuesday Tikhanovskaya was told in no uncertain terms to leave the country. She ended up in Lithuania.

During the week several nightly riots were shut down by the police. Several protester were 'roughed up'. Videos of those incidents were used by the usual 'western journalists' as example of unusual police brutality. It is as if none of those empire serving scribes ever watched how 'western' police react when bottles and fireworks are thrown at them.
(Hier weiterlesen)
Jedenfalls könnte die Lage jetzt etwas unübersichtlich werden:
Early this morning Lukashenko took the next step. He warned publicly that a danger to Belarus would also be a danger to Russia:
Belarusian President Alexander Lukashenko said on Saturday he wanted to speak to Russian President Vladimir Putin, warning street protests were not just a threat to Belarus.
...
"There is a need to contact Putin so that I can talk to him now, because it is not a threat to just Belarus anymore," he said, according to state news agency Belta.
"Defending Belarus today is no less than defending our entire space, the union state, and an example to others ... Those who roam the streets, most of them do not understand this."
The code word in the public message was "the union state". When I read those words I smiled. Lukashenko hates the Union State idea. Today he emphasized it. This was a deal offer.
In 1999 Russia and Belarus signed a treaty to form a Union State out of Russia and Belarus. It would include free movement, a common defense and economic integration as well as a union parliament. But since then Lukashenko has dragged his feet on the issue. At the end of the last year Putin pressed him again to finally execute the deal. When Lukashenko rejected that Putin shut off the country's economic lifeline from Russia. Belarus did no longer receive subsidized Russian oil that it could refine and sell at market prices to the 'west'. Lukashenko then tried to make nice with the 'west'
Sorry, Dr. Unterberger – die »tapferen Bürger von Belarus« könnten vielleicht doch nicht ein Resultat nach dem Gusto der Transatlantiker erzielen, wie's jetzt aussieht. Jedenfalls nicht, wenn die Massen, die da angeblich in Minsk protestieren, auf einer Luftaufnahme doch etwas ... ähm ... spärlich wirken für eine 2-Millionen-Stadt wie Minsk. Da kommen doch mehr Leute zu einem Gabalier-Konzert ...

Wobei man wissen muß: »Nexta« ist eine Anti-Lukaschenko-Plattform, die vom Westen in Polen hochgezogen wurde. Und wenn nicht einmal die wirkliche Massenproteste zeigen kann, dann wird es wohl eher keine wirklichen geben.

Mr. Soros — ein Spaziergang nach Minsk, wo man dank zu Dank verpflichteter Politiker, denen man ins Amt verholfen hat, dann billig »privatisieren« kann, wird's vielleicht doch nicht werden ...


Sonntag, 9. Dezember 2018

Verbockt

von Fragolin

Kann man die „Gelbwesten“ verstehen?
Ja, man kann.
Man kann, ja muss, als zivilisierter Mensch allerdings ihre Methoden ablehnen. Meine Meinung dazu habe ich hier bereits dargelegt.
Aber die Motivation dahinter, die ist verständlich.
Dem Staat jeden Monat Steuern zu zahlen, das ist, wie seiner Angebeteten jeden Monat ein Gehalt dafür zu zahlen, dass sie einen daheim umsorgt und verwöhnt – und irgendwie haben die Ausgeflöhten jetzt mitbekommen, dass die Schlampe permanent fremd geht. Sie lügt etwas von hohen Kosten für die teure Heizung, mit der die soziale Wärme daheim befeuert werden soll, und in Wahrheit findet sich der Zahltrottel nach einem langen Arbeitstag frierend im Keller bei Wasser und Brot, während die Bitch oben mit irgendwelchen fetten Finanzbrocken in den Kissen wühlt und sich derweil in der Speisekammer wildfremde Leute auf seine Kosten durchfressen.
Das frustriert.
Das erklärt auch Reaktionen wie die Ankündigung, den Elysee-Palast zu stürmen und Macron den Kopf abzuschneiden. Was in heutiger Zeit fast islamistisch klingt hat aber in Paris so etwas wie Tradition. Guillotine: Wer hat‘s erfunden?

Man kann und darf es nicht tolerieren, wenn es jetzt schon in Mordaufrufe ausartet.
Aber man muss schon sagen: Das hat Macron provoziert.

Und er hat nochwas, und das mit Bravour und Ansage: Er hat es verbockt. Komplett.
Im Cäsarenwahn, als Verhinderer der bösen Rechten um LePen nun geradezu napoleonischen Ruhm errungen zu haben, der ihn zum unumschränkten, bestmanikürten und teuerst versorgten Stellvertreter Gottes in Frankreich erhebt, ritt er in glänzender Rüstung und mit vergoldeten Fanfaren direkt nach Waterloo. Ausgerechnet dieser eine Punkt, aus dem er all seine Legitimation als Quasi-Kaiser zieht, nämlich alpensaschagleich ein Verhinderer der Rechten zu sein, könnte jetzt zum historischen Rohrkrepierer werden, denn in der Opposition erlebt Frankreich gerade den Schulterschluss des linken und des rechten Randes, die gerade entdecken was jeder aus der Mitte schon lange weiß, nämlich dass in ihrem kernsozialistischen Ansinnen kein Blatt Papier zwischen sie passt, denn wenn es ums Eingemachte geht und das einzig trennende Thema „Umgang mit Ausländern“ zur Bedeutungslosigkeit schrumpft, dann findet zusammen, was zusammen gehört.

Würde heute die Wahl um den Präsidententhron stattfinden, würde ich keinen Cent mehr darauf verwetten, dass noch irgendwer eine Marine LePen verhindern kann. Macron ist auf der Zielgeraden, vom gefeierten Verhinderer zum größten Förderer von LePen zu werden.

Es wird spannend. Nach dem bereits an den Grundfesten der EU meißelnden Katalonien-Konflikt in Spanien und dem mit der Hilti daran herumstochernden Brexit fährt gerade ein französischer Bulldozer dagegen an. Wenn Frankreich von Macron in den Bürgerkrieg geführt wird und die EU-Gegner dort das Ruder übernehmen, können sich die Puffs in Brüssel schon mal nach neuen Geschäftsfeldern umschauen.

Ob Macron die Lage noch in den Griff bekommt?
Ich prophezeie: Nein.
Wenn die Franzosen einmal richtig ausrasten, geben sie erst Ruhe, wenn ein Kopf in einen Korb fällt. Und Macron sowie die hinter ihm stehenden Gesellschaftsklempner, deren Menschenexperiment gerade fulminant gegen die Wand fährt, werden nicht einen Millimeter nachgeben, auch wenn es Tote gibt. Zu festgefahren ist die Propaganda, zu tief sitzt der Stachel, zu zahnlos ist die ganze „Rechte-Linke-Nazis-Abgehängte“-Keulenschwingerei. Die Franzosen beweisen gerade, dass die Zahlen der Festgenommenen, der Verletzten und der Toten sie nicht abschrecken, ganz im Gegenteil. Sie haben die Angst verloren, und das ist das Schlimmste, was Regenten passieren kann.

Und wenn ich dann in die Zukunft Deutschlands schaue, wird es noch weit interessanter. Denn im Gegensatz zu den Franzosen braucht der Deutsche viel länger, bis er ausrastet. Doch wenn, dann reicht ein Kopf in einem Korb nicht mehr.
Interessante Zeiten kommen auf uns zu.
Denn die EU-Eliten haben noch einen Trumpf im Ärmel, sollte es europaweit zum Bürgerkrieg kommen. Das alte Rezept: Wirst du der Gegner im Inneren nicht mehr Herr, schaffe einen äußeren Feind und beginne einen Krieg.
Wetten, dass bald irgend etwas aufkocht, was die Stimmung gegen Russland weiter anheizt?

Freitag, 4. Mai 2018

Wird jetzt Prag bombardiert? Oder Präsident Zeman vom »orangen« bzw. Nelken tragenden Soros-Mob gestürzt?

DiePresse schreibt (von APA/dpa ab):

Präsident Zeman: Auch Tschechien hat an Nowitschok geforscht

Ein tschechisches Labor habe im November das hochgefährliche Nervengift produziert, sagt der Staatschef. Der britische Doppelagent Skripal war mit so einem Stoff vergiftet worden.

In Tschechien ist ein Nervengift aus der hochgefährlichen Nowitschok-Klasse nach Angaben der Staatsführung zu Forschungszwecken synthetisiert worden. "Die Menge des hergestellten Gifts war angeblich klein, und es wurde nach den Versuchen vernichtet", sagte Präsident Milos Zeman am Donnerstagabend im Fernsehsender "Barrandov". [...]

Zeman, der im Jänner vom Volk für eine zweite, fünfjährige Amtszeit wiedergewählt wurde, gilt als russlandfreundlich [...]
(Hier weiterlesen)

Eine transatlantische Posse nähert sich dem tragikomischen Finale. Was übrigens auch die meisten Presse-Leser so sehen, bspw.:
Andy58

Ich rekapituliere:
1. Entwickler des Giftstoffes lebt in der USA, wo dieses Mittel auch patentiert ist.
2. Wie man Gift verbreicht hat, kann keiner mit 100-prozentiges Sicherheit sagen.
3. Giftmenge, Herkunftsland, Zustellung, Anwendung, etc.: keine sicheren Angaben, lediglich Vermutungen und Spekulationen in den Medien.
4. Mutmaßliche Opfer sind untergetaucht.
5. Das einzige was dabei merkwürdigerweise behauptet und nicht einmal infrage gestellt wird: es waren "highly likely" die Russen. Warum die Leut' dies hätten tun sollen oder wollen ist aber auch nicht klar. 

lubat

"4. Mutmaßliche Opfer sind untergetaucht."
Ja, niemand hat sie gesehen, einschließlich der englischen Journalisten. Yulia Skripal hat zwar eine schriftliche Erklärung abgegeben, dass sie nicht nach Russland zurück-kehren will, aber das war nicht IHR Schreiben. Ihre Englischkenntnis ist mäßig, und die Erklärung ist Fehlerfrei.
Daher haben die Russen Recht, wenn sie behaupten, es ist eine Entführung.
Tja — irgendwie blöd gelaufen, die ganze Geschichte ...


Mittwoch, 28. Februar 2018

Kurz deliriert

Die »Krone« weiß interessante Dinge aus Moskau zu berichten:
Bundeskanzler Sebastian Kurz im Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin (Bild: AP)

Kanzlerbesuch im Kreml
28.02.2018 13:13

Kurz fordert von Putin Ende des Blutvergießens

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) will angesichts der dramatischen Lage in Syrien Russland zur Verantwortung ziehen. "Es ist eine furchtbare Situation, Russland hat eine Verantwortung mitzuwirken, dass das Blutvergießen dort beendet wird", betonte Kurz am Mittwoch vor einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau.
(Hier weiterlesen)
So, so ... Kurz »fordert« von Putin Ende des Blutvergießens? Und ich fordere von Van der Bellen ein Ende der sibirischen Kältewelle. Der kann zwar für diese etwa genauso viel (bzw. wenig), wie Putin für das Blutvergießen in Syrien, aber wenn solche Kleinigkeiten den Kurzen Kanzler nicht kümmern, warum sollten sie das mich?

Offenbar leidet Kurz noch an den Folgen seiner letztwöchigen Grippeerkrankung: sowas ist auch in jüngeren Jahren nicht ungefährlich und geht mit Fieberdelirien einher, in denen man alles mögliche zu sehen, hören und wissen vermeint. Gibt sich aber nach einiger Zeit wieder.

Wir hoffen, daß unser KK (Kurzer Kanzler) sich bald wieder erholt! Bis dahin könnte er sich sogar bei Lesern der Kronenzeitung informieren, wie die Lage in Syrien eigentlich zustandekam, und dabei völlig neue Erkenntnisse über die jüngste Geschichte des Nahen Ostens schöpfen (Moment, war der Mann nicht bis vor kurzem Außenminister ...?). Wie z.B.:
Harms
Hr. Kurz. Weder Russland noch Syrien haben diesen Krieg begonnen. Also an jene wenden welche für dies verantwortlich sind. Weil sich ein paar Tausend gegen Assad aufhetzen ließen soll Assad zurücktreten? Bei uns sind auch einige Tausend nicht einverstanden mit ihrer Regierung, werden sie jetzt zurücktreten? Mit welcher Berechtigung bombardieren Europa und USA Syrien?


magalinet
Ähmmm Herr Kurz…. die Russen haben humanitäre Korridore eingerichtet, allein die Islamisten bekämpfen das. Und der einzige Korridor den die Amis eingerichtet haben, war der als sie den IS´lern freien Abzug aus Rakka gegebne haben. Irgendwie dürfte Putin wohl der falsche Ansprechpartner sein.
 Das treffendste Statement liefert allerdings Kommentarposter »Zapalot«:
Kurz erklärt dem Putin die Welt… und Putin bleibt wach. Guter Doppelgänger.
 Könnte hinkommen ...





Mittwoch, 25. Januar 2017

"What is the link between one of Hillary Clinton’s largest donors and the “Women’s March?"

Informativer Artikel von Asra Q. Nomani:

Billionaire George Soros has ties to more than 50 ‘partners’ of the Women’s March on Washington


What is the link between one of Hillary Clinton’s largest donors and the Women’s March? Turns out, it’s quite significant.

In the pre-dawn darkness of today’s presidential inauguration day, I faced a choice, as a lifelong liberal feminist who voted for Donald Trump for president: lace up my pink Nike sneakers to step forward and take the DC Metro into the nation’s capital for the inauguration of America’s new president, or wait and go tomorrow to the after-party, dubbed the “Women’s March on Washington”?

 The Guardian has touted the “Women’s March on Washington” as a “spontaneous” action for women’s rights. Another liberal media outlet, Vox, talks about the “huge, spontaneous groundswell” behind the march. On its website, organizers of the march are promoting their work as “a grassroots effort” with “independent” organizers. Even my local yoga studio, Beloved Yoga, is renting a bus and offering seats for $35. The march’s manifesto says magnificently, “The Rise of the Woman = The Rise of the Nation.”

It’s an idea that I, a liberal feminist, would embrace. But I know — and most of America knows — that the organizers of the march haven’t put into their manifesto: the march really isn’t a “women’s march.” It’s a march for women who are anti-Trump. 
Man konnte es sich ja denken: der alte Intrigant und Zocker ist doch für seine Farbrevolutionen bekannt. Mal in Orange, und jetzt halt mit Pussies in Pink. Und zum Glück fällt er damit nicht zum ersten Mal auf die Nase. Und besonders schmerzhaft war wohl für ihn der Nasenstüber, den ihm die Börse nach Trumps Wahl versetzt hat. Eine Milliarde Dollar futsch, das ist auch für den alten Georgie-Boy serious money!

Sorry, wenn jetzt ein paar schockiert sind: aber wenn der Alte mal den Löffel abgibt, wird von mir auf diesem Blog kein Kommentar stehen. De mortuis nil nisi bene lautet bekanntlich das schöne Sprichwort. Ich wüßte auch mit viel Nachdenken nicht, was Gutes ich diesem wirklich letztklassigen Typen ins Grab nachrufen sollte, außer: "Grabt tiefer!"

Sicher ist sicher ...



Samstag, 9. Januar 2016

»Tödlich wie ein verlorener Krieg«

Der Zustrom von Menschen in dieses Land wird nicht gebrochen. Er wird auf absehbare Zeit auch nicht von selbst versiegen. Kanzlerin Angela Merkel, CDU, CSU, Die Grünen, FDP, SPD, Die Linke, Staatsfunk und zum Mainstream rechnende Medien nennen die Einströmenden „Flüchtlinge“, Asylantragsteller“ oder „Schutzsuchende“. Eine Willkommenskultur genannte Hochstimmung, die sich – manchmal explizit ausgesprochen – den Deutschen anerzogene Schuldkomplexe zunutze macht, wurde ausgerufen und breitete sich im Lande aus.
 
Kein Mensch sei illegal riefen die Jubelnden; die Wiedergabe einer Selbstverständlichkeit, welche die richtige und notwendige Fragestellung von vornherein verhindern soll. Nämlich die Frage danach, ob Menschen, deren Existenz unbestritten legal ist, rechtmäßiger Weise oder unter Bruch von Gesetzen in dieses Land gerufen werden und kommen. Die Stellung wichtiger und richtiger Fragen soll verhindert werden, indem unsinnige Fragestellungen in den Focus der medialen Öffentlichkeit gedrückt werden. Redlich und ernsthaft betrachtet wandern jedoch beinahe alle Ankommenden illegal zu. 
(Hier weiterlesen)
Ein alles andere als beruhigend zu lesender Geolitico-Artikel über die konstruktivistischen Anschauungen, die dem derzeitigen Wahnwitz in Europas (und insbes. Deutschlands) Politik zugrundeliegen. Nur — wer liest sowas schon ...?

Vielleicht Sie? Leseempfehlung!

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Mutti in die Tonne treten?

Besser noch:

IN DIE WÜSTE SCHICKEN!



Dort gehört sie hin, mit oder ohne Halsdekoration – und am besten: augenschonend durch eine Burka verhüllt!



WIR SCHAFFEN DAS!


SCHAFFEN SIE MIT:
VON   MERKELSTAN
ZU   DEUTSCHLAND!


Die große Transformation. Jetzt! 
 

Dienstag, 22. September 2015

»Wie werden Kriege gemacht? — Wie werden Flüchtlinge gemacht?«

(17. September 2015)

Die beiden ehemaligen hochrangigen US-Geheimdienst-Mitarbeiter Ray McGovern und Elizabeth Murray besuchten gestern Berlin und referierten zu dem Thema „Wie werden Kriege gemacht?“. Doch der Vortrag könne genauso gut „Wie werden Flüchtlinge gemacht?“ heißen, so McGovern. Das müsste eigentlich jeden in Deutschland interessieren. Doch die deutsche Mainstream-Presse ignorierte, wie miteinander abgesprochen, die Veranstaltung – was wohl vor allem an den Antworten lag, die McGovern und Murray gaben.

Der Beruf des Geheimdienst-Analysten ist alles andere als eine dankbare Tätigkeit. Während es die eigentliche Aufgabe eines Analysten ist, möglichst valide Informationen über die politische und militärische Faktenlage in der Welt zusammenzutragen und aufzubereiten, so dass politisch Verantwortliche möglichst weise Entscheidungen treffen können, leiden die Analysten selbst unter dem negativen Image, welches Geheimdienste im Zuge ihrer Bedeutung für die anlasslose Massenüberwachung von Bürgern und die Legitimation von Angriffskriegen seit Langem haben. Hinzu kommt, dass die Arbeiten der Analysten häufig und gerne von Strategen in den eigenen Reihen für unlautere Zwecke missbraucht werden.
(Hier weiterlesen)
Nun kommt vermutlich der Einwand: »Aber das schreibt doch bloß RT — das werden Sie doch nicht glauben!« Dazu kann man nur sagen:
  • So wenig, wie ich unseren Mainstreammedien mittlerweile glaube, kann ich RT gar nicht glauben. 
  • Deng Xiaoping sagt einmal: »Es kommt nicht darauf an, welche Farbe eine Katze hat, sondern darauf, daß sie Mäuse fängt!«

Montag, 7. September 2015

Putzig, wirklich putzig, diese Heuchelei ...


Gefährliches Chaos: USA warnt vor Konfrontation mit Russland in Syrien



Die US-Regierung fürchtet den Verlust der Kontrolle im Konflikt in Syrien: Außenminister John Kerry hat Russland gewarnt, sich stärker zu engagieren. Ein Einsatz der Russen könnte dazu führen, dass die beiden Großmächte rivalisierende Gruppen unterstützen - und der Konflikt damit zum Stellvertreter-Krieg ausartet.
Will Kerry uns verkohlen? Seit Jahren betreiben die USA einen Stellvertreterkrieg gegen Assad, in dem sie immer neue Sockenpuppentruppen ausrüsten und finanzieren — mit dem einzigen Ziel, den traditionell mit Rußland verbündeten Assad zu stürzen, und auch in diesem Land des Nahen Ostens endlich eine den USA ergebene Regierung zu installieren. Die »DeutschenWirtschaftsNachrichten« legen noch ein paar Zähne an Realsatire nach, indem sie weiters berichten:
Die USA sind noch die unbestrittene Führungsmacht im Kampf gegen den IS. Zuletzt hat Frankreich angekündigt, ebenfalls Bomben abwerfen zu wollen. Die Franzosen sind jedoch Teil der Nato – daher kann ihr Einsatz von den USA kontrolliert werden. Die Russen dagegen wollen selbständig agieren, weshalb die US-Regierung nun vor einer möglichen, unabsichtlichen Konfrontation warnt: Ein verstärktes Moskauer Militärengagement zugunsten des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad könnte bedeuten, dass Russland Rebellen-Gruppen angreift, die von den USA als Verbündete im Kampf gegen den IS betrachtet werden.
Wer welche Gruppen genau unterstützt, ist mittlerweile ohnehin schwer zu sagen: Die Türkei etwa führt ihren eigenen Krieg gegen die PKK in Syrien und behauptet, gegen die IS zu kämpfen. Die New York Times berichtet von anonymen Offiziellen, die sich vor dem völligen Chaos im Nahen Osten fürchten
Scherz laß nach! »Führungsmacht im Kampf gegen den IS« — das muß man sich angesichts der Gründung und Förderung des IS (damals noch als »ISIS« bekannt) durch die USA ja direkt auf der Zunge zergehen lassen ... und »vor dem völligen Chaos im Nahen Osten« fürchten sie sich! Im Gegenteil: je chaotischer, desto lieber ist es ihnen. Nur im Chaos kann man die peinlichen Spuren verwischen ...

Gerecht wäre es, wenn sich die Europäer nicht länger vor ihrem Hegemon (auf tönernen Beinen) ins Hemd machen würden, sondern Washington klipp und klar mitteilten: »Wenn ihr schon unbedingt Syrien in einem totalen Bürgerkriegs-Chaos vor die Hunde gehen lassen wollt, auf daß ihr eure geostrategischen Spielchen verwirklichen könnt, dann nehmt doch gefälligst auch die — echten! — Flüchtlinge aus diesem Chaos bei euch als Asylanten auf!«

Werden das diese niederträchtigen Volksverräter, die in unseren US-Satrapen»regierungen« sitzen, wagen? Die Frage zu stellen heißt, sie zu beantworten ...

Freitag, 4. September 2015

Sie zündeln auch in Südostasien

US vs China: US-Backed Mobs Seek to Overthrow Malaysian Government 

Malaysia's "Berish" movement - an umbrella organization for various opposition groups opposed to the current government of Prime Minister Najib Razak - plans its fourth street demonstration in 8 years to unfold at the end of August.
While Bersih's alleged goal is "clean and fair elections," it is openly led by the government's opposition headed by the now imprisoned US-proxy Anwar Ibrahim and a myriad of US-funded and directed nongovernmental organizations (NGOs). The US State Department, through its US National Endowment for Democracy (NED) and its subsidiary the National Democratic Institute (NDI), along with convicted financial criminal George Soros' Open Society Institute (OSI), have funded both Bersih directly, and many of the NGOs that constitute Bersih's core leadership.
und:
Jane's Analyst Implicates NATO Terror Group in Bangkok Blast

 
Jane's analyst at FCCT panel implicates "Grey Wolves" terror organization in Bangkok blast - created and for decades run out of the US embassy in Ankara, Turkey. 

August 25, 2015 (Tony Cartalucci - LD) - The means, motivation, and opportunity have all already long been established linking last week's unprecedented terror attack in Bangkok to ousted US-backed dictator Thaksin Shinawatra and his foreign sponsors. It has also been established that nearly all of the potential suspects these interests may have used to carry out the bombings are also linked to US interests.

The bombing occurred as Thailand prepared to move forward with a new national charter and as additional measures were being put in place to fully uproot Shinawatra's political networks once and for all.

(Hier weiterlesen)
Quousque tandem abutere, Vashingtonia, patientia nostra ...