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Mittwoch, 6. Juli 2022

Es löst sich eine Lawine nach der anderen

Gastkommentar
von Nereus
 

Die dramatisch steigenden Impfkomplikationen werden langsam durchgestochen, der Klabauterbach spielt nach wie vor die Jammer-Harfe – und in irgendeinem fernen Land will man alle neun Monate pflichtimpfen lassen.

Die Energieproblematik wird ebenfalls thematisiert und Habeck tischt uns eine Lüge nach der anderen auf und kommentiert dazu noch seine Duschzeiten.

Die leeren öffentlichen Kassen werden noch leerer (ich weiß, das ist sprachlicher Unsinn, aber gegen-über dem ganz realen Irrsinn ist das eine Kleinigkeit ...). Und wer sind die beliebtesten Politiker? Die beiden grünen Kranfahrer mit der Abrissbirne am Gebäude Deutschland: Baerbock und Habeck.

Und so würden die Vollpfosten wählen:

(Quelle)

Fast 80 % der Bewohner der größten Irrenanstalt der Welt sind zufrieden mit der Leitung der Anstalt.
Dafür gibt es kein Smiley, dazu muß man ganz real auf den Bildschirm kotzen:

Um die Energieversorgung in den nächsten Jahren zu sichern, wird über die weitere Nutzung verschiedener Energieträger diskutiert.
Dabei befürworten die allermeisten Befragten (91 Prozent) einen beschleunigten Ausbau von erneuerbaren Energien (dagegen: 7 Prozent).
Kohlekraftwerke länger zu betreiben als bisher geplant, unterstützen 60 Prozent (da-gegen: 37 Prozent)
und eine längere Laufzeit von Atomkraftwerken 57 Prozent (dagegen: 41 Prozent).

Die wollen noch mehr Zappel-Strom! Wer so denkt, kann nur Grün wählen. Das kann nicht mehr lange gut gehen.

Folker Hellmeyer legt aktuell eine Schippe drauf.

Wenn Politikansätze (Sanktionen) nicht den erwarteten Erfolg sondern das genaue Gegenteil mit sich bringen, reagieren intelligente Menschen, indem sie die Maßnahmen einstellen. Ansonsten müssen sie sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht im Interesse der Menschen zu handeln, deren Interessen sie zu vertreten haben. [...]

Sofern diese aktuelle Außenpolitik jedoch dauerhaft verankert würde, würde es mas-sivste Wohlstandsverluste, Wirtschaftsstrukturverluste und gesellschaftspolitische als auch politische Instabilitäten verursachen. Es wäre der größte Schaden, den eine deutsche Bundesregierung dem eigenen Land seit 1949 zugefügt hätte.

Und wie bringt man die doofen Wähler zur dringend notwendigen Gehirn-Durchlüftung? 

Durch Leiden, durch Frieren, durch Rationierung, durch De-Maskierung ...?

 

Donnerstag, 23. Januar 2020

NoMoPhobie

von  it’s me  


Kürzlich wurde ich von einem jungen Kollegen gefragt, welche Fachrichtung ich mit meiner jahrzehntelangen Erfahrung und meinem Wissen heute ergreifen wurde und ich antwortete ihm gemäß der in der Medizin üblichen Ausschlussdiagnostik:
  • Kein Fach, wo sehr teure Maschinen angeschafft werden müssen wie in der Radiologie, Augen-heilkunde oder Zahnmedizin, denn die Kredite sind wahrscheinlich noch nicht abbezahlt, wenn die ersten teuren Reparaturen bereits anstehen.
  • Kein Fach, wo man seine Hände benötigt, das heißt kein chirurgisches Fach wie Chirurgie, Traumatologie, Orthopädie und Zahnheilkunde, denn jede Verletzung bedeutet null Ein-kommen, oder wie im schlimmsten Fall der eines traumatologischen Kollegen, der einen Finger verloren hat, mit der Konsequenz, in seinem Fach überhaupt nicht mehr arbeiten zu können.
  • Als Resumee aus dieser Ausschlussdiagnostik bliebe für mich nur mehr Psychiatrie und Psychotherapie übrig, das neben einem spannenden Betätigungsfeld keine teuren Investitionen erfordert, keine körperliche Fitness – den Job kann man auch mit einer Gipshand ausüben, oder wie der Psychiater in der Serie „Monk“ mit einer Amputation – und unlimitiertes Einkommen bis zur Pension garantiert auf Grund eines neu aufgetretenen Phänomens/Krankheitsbildes, nämlich dem der NOMOPHOBIE.

Über diese las ich zum ersten Mal letztes Jahr im New Zealand Herold und auch mit der Definition: NO MO(bile-Phone) PHOBIE, das heißt Entzugssyndrome, ähnlich denen eines Alkohol/Suchkranken, wenn man das Mobile nicht in der Nähe hat, ist es doch für so viele bereits zu einem Art Körperteil geworden, auf den man laut Statistik mehr als hundert mal am Tag schaut, ob Nachrichten gekommen sind .

Es wächst eine Generation von Abhängigen und Soziopathen heran, unfähig, zu kommunizieren, abgesehen der Tatsache, dass es bereits die ersten Fälle von Rhizarthrosen (Arthrose des Daumengelenks) bei Kindern im Volksschulalter gibt wegen zu vieler SMS-Nachrichten. Auch Augenärzte haben zusätzlich ein sehr junges Patientengut zu verzeichnen.

Und Psychiater und Psychotherapeuten werden ebenfalls „Nutznießer“ dieses Phänomens sein und dieses Suchtverhalten zu behandeln trachten.

Ein weiteres Phänomen ist zu beobachten, dass mit steigendem Intellekt und hohem sozialen Status das Telefon eher dafür benützt wird, wofür es gemacht wurde – eben zum Telefonieren und um wichtige Nachrichten zu verschicken.

Natürlich bietet das Mobile massivst Vorteile, wenn man sie zu nützen weiß, denn ein Bauplan ist schnell fotografiert und verschickt und man erspart sich vielleicht eine Autofahrt (was ja in Zeiten der Heiligen Greta ja einer edlen Tat gleichkommt). Auch Familien, die auf verschiedenen Kontinenten verstreut sind, können wunderbar, und im Gegensatz zu früher kostengünstigst, kommunizieren.

Mit sinkendem Intellekt und in der sozialen unteren, nicht privilegierten Schicht wird das Telefon missbraucht und wird zur Belastung – speziell für die Umwelt, wenn in Lokalen oder an öffentlichen Plätzen nicht telefoniert, sondern geschrien wird und man den Schwachsinn mit anzuhören gezwungen wird.

Dazu ein typisches Beispiel: Vor Jahren ging ich zum Passamt, um für mich ein neues Dokument zu beantragen. Lange Wartezeiten war man ja gewohnt, aber an diesem Tag dauerte es speziell lange, und ich fand auch den Grund dafür eine halbe Stunde später. Es waren noch die Zeiten, wo das „Häääändddi“ ein vermeintliches Statussymbol war, und ich fand, nachdem ich endlich an der Reihe war, nur eine der beiden Frauen Anträge bearbeitend vor (daher die lange Wartezeit), während die Kollegin auf ihrem Häändddi nur Scheiße absonderte (sie hat also „miseriert“ – kommt aus der Medizin: miserere = Kot erbrechen). Und ich war gezwungen, mit anzuhören, dass sie mit ihrer Freundin Jenny absprach, wer für die Grillerei am Wochenende die Grillwürste und wer die Koteletts mitbringt, außerdem erfuhr ich, dass der Charly – und das war überhaupt uuurgeil – sein Auto blau lackieren hat lassen.

Genau dieses Trashwesen könnte man foltern, ohne sie zu berühren. Man müsste nur androhen, ihr das Mobile wegzunehmen und zu zertreten.

Vielleicht kann sich das die Polizei zunutze machen, wenn sie irgendeinen Menschenmüll verhört und dabei nicht weiterkommt.

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PS: Wie üblich ein Hadith:
Frage an Radio Mekka: Muss man, so wie beim Essen, auch beim Trinken beten?
Antwort Radio Mekka: Ja, denn der Gesandte Gottes hat gesagt: „ Trinkt nicht in einem Zug, wie ein Kamel, sondern trinkt, indem ihr zwei-oder dreimal absetzt. Sprecht Bismillah (Im Namen Gottes, des Allerbarmers), wenn ihr trinkt, und Alhamdulilah (Lob sei Gott), wenn ihr aufhört.“

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht ...


Freitag, 3. Januar 2020

Der Klimakiller Nr. 1


... unter St. Gretas Regenbogenflagge



ist ...???






Montag, 16. Dezember 2019

»Das Glashaus bleibt fragil«


Ein nicht besonders beruhigender Artikel:
Wir leben in brüchigen Zeiten. Aktuell begegnet kritischen Bürgern der Vorwurf des dünnes Eises auf dem sie sich argumentativ bewegen würden. Einbruchgefahr.

Es gibt doch so einiges und immer mehr zu hinterfragen, hinsichtlich einer Entwicklung unserer Gesellschaft, die sich für viele Menschen zu einer permanenten Herausforderung kristallisiert.

Neben der Dünnhäutigkeit, der Gereiztheit zeichnet sich bei vielen Bürgern zunehmend eine lähmende Resignation ab hinsichtlich des bekannten Selbstverständnisses seitens der ausführenden Politik Gesetze zu beschließen, die das Individuum Mensch, also den Bürger durchleuchten, offenlegen. Natürlich unfreiwillig, erzwungen, eingefordert.

Die Menschen sind in vielerlei Hinsicht sehr öffentlich geworden. Nun sollte man differenzieren zwischen denen, die sich in gewisser Betrachtung freiwillig nackig machen, Stichwort Social Media Offenbarungen und jenen die nötigend gezwungen werden die berühmtem Hosen runterzulassen. Stichwort, der gläserne Bürger.
Der letzte Absatz sollte eigentlich jeden, den im Verlauf des doch etwas langen Artikels ein leichtes Gähnen überkam, aufrütteln:
Viele Menschen sollten langsam verstehen, der aktuelle, also regierende Staat bringt sich in Stellung gegen die persönliche Freiheit seiner Bürger. Er handelt den Grundprinzipien der Demokratie, dem Grundgesetz zuwider.

Fortlaufend, ohne Skrupel.
Exakt so ist es: uns regieren Staatsverbrecher, wie sie im Buche stehen. Schickt sie so schnell wie möglich dorthin, wohin sie gehören: auf den Müllhaufen der Geschichte!


Sonntag, 8. Dezember 2019

Samstag, 7. September 2019

DiePresse alias Herr Nowak träumt


... beispielsweise von einer Schwarz*)-Pink-GrünInnen-Koalition:
Kommt Sebastian Kurz zur (inhaltlich richtigen) Überzeugung, sich in den zwei wichtigsten Themen bewegen zu wollen und können, muss er das Gespräch mit Grünen und Neos führen. Genau genommen handelt es sich um ein Thema: die Zukunft unserer Kinder. Wer den Klimawandel verlangsamen und mit negativen Auswirkungen umgehen lernen will, braucht eine Öko-Partei wie die Grünen und nicht die FPÖ oder SPÖ an der Seite. Dass die Neos für die Einführung einer CO2-Steuer sind, macht sie nicht wirtschaftsliberaler, aber hilft in Regierungsverhandlungen.
Tja, Herr Nowak, doch wie schrieben Sie weiter oben so treffend:
Die Österreicher wählen anders, als das viele Publizisten gern hätten.
Stimmt auffallend, Sie haben bloß vergessen, hinter »viele Publizisten« ehrlicherweise ein »(wie auch ich)« zu setzen. Und das läßt immerhin hoffen, daß Österreich der Wahnsinn einer Koalition der durchkorrumpierten — nichts anderes heißt nämlich »staatstragenden« im Effekt! — ÖVP mit zwei an Hirnblähungen leidenden Orchideenparteien (wobei deren Hirnblähungen noch dazu teilweise in-kompatibel sind!) erspart bleiben wird.

Weil es eben immer noch genug bürgerliche Wähler gibt, die schön langsam den Etikettenschwindel »Kurz« durchschauen, und nicht nach dem 29. September in einem türkis-pink-giftgrün gefärbten Taka-Tuka-Land aufwachen wollen, und daher lieber bei FPÖ ihr Kreuzerl machen. Auch wenn das vielen Publizisten, wie auch Herrn Nowak, nicht genehm ist.

Endgültig kurios wird Ihr Artikel aber, wenn es um die »Argumente« gegen eine ÖVP/FPÖ-Koalition geht:
Und Türkis-Blau? Warum sollte erfolgreich sein, was gerade krachend gescheitert ist? Wird Herbert Kickl nach Ungarn als Polizeiberater weggelobt? Kaum. Und in der Bildungspolitik offenbarte Norbert Hofer sein Weltbild: Kinder solle man nicht ständig fragen, ob sie sich in der Schule wohlfühlten, sondern was sie gelernt hätten. Genau. Und wenn das zu wenig war, hilft vielleicht in der rechten Ecke stehen weiter.
1. ist die Koalition nicht »krachend gescheitert«, sondern wurde mit einem durch kriminelle Aktionen davor hergestellten Video gezielt gesprengt. So viel Wahrheit muß sein. Sie sind eingeladen, Herr Chefredakteur, die Berichterstattung Ihrer eigenen Zeitung DiePresse in den Wochen und Monaten vor der Veröffentlichung des ominösen 7-min-Video-Schnipsels durchzublättern — und uns dann zu erklären, ob Sie dort den Eindruck einer »krachend gescheiterten« Koalition wiederfinden. Aber offenbar hat die — taktisch zweifellos nicht allzu kluge — Bemerkung von Herrn Strache, daß »die Journalisten die größten Huren« seien, eine große inhaltliche Berechtigung.

2. die Polemik gegen Kickl geht nach hinten los. Wäre es für Herrn Nowak (und viele Publizisten) etwa eine notwendige Vorbedingung, einen völlig unbescholtenen Politiker mit der Verbannung ins Ausland zu bestrafen, weil er nicht »genehm« ist? Erinnert an die Deportations-Ukas' nach Sibirien in zaristischen Zeiten, oder ans »Scherbengericht« zu Zeiten des Niedergangs von Athen. Oder an die Ausweisung von Regimekritikern aus der DDR. Etwa Ihre leuchtenden Vorbilder, Herr Nowak?

3. und was die Bildungspolitik betrifft: Herr Nowak, der Sie dem Geschwätzberuf Journalismus nachgehen (bei dem, wie Relotius bewies, Propaganda völlig ausreicht — wen kümmern denn Fakten!), es mag Ihnen persönlich egal sein, ob Kinder mit solidem Wissen und Können aus der Schule kommen, oder als von links-grüner Lehrerschaft ideologisch gehirngewaschene Vollidioten, die im Berufsleben unverwendbar sind. Mir hingegen — als Freiberufler, also als Selbständiger — ist es nicht gleichgültig, daß in den Jahrzehnten, in denen ich meine Kanzlei betreibe, die Absolventen unserer Schulen immer unbrauchbarer wurden: nämlich nicht nur zunehmend unwissend, sondern v.a. uninteressiert, dabei anmaßend und gleichzeitig mit einer Frustrationstoleranz um Null. Und ich bin sehr dankbar dafür, daß Norbert Hofer uns hiezu sein Weltbild offenbart und erklärt hat, daß Leistung wichtiger ist, als irgendwelche »Befindlichkeiten«. 

Für Ihre unqualifizierte Polemik, Herr Nowak, gehörten Sie in die Ecke gestellt — wobei ich Ihnen selbstverständlich konzediere, daß für Sie wohl nur eine linke Ecke in Frage kommen wird!
Wir schreiben 2019. Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Auch nicht von Hofer und Kickl. Kurz ist doch hoffentlich jung genug, das zu verstehen.
... schreiben Sie zum Schluß, Herr Nowak. Ja, wir schreiben 2019: nämlich ein Jahr vor einer sich abzeichnenden Rezession der Weltwirtschaft. Ein Jahr vor dem nächsten Migranten-Tsunami, der durch von der Leyens Installation in Brüssel und die Etablierung einer Linkregierung in Italien schon greifbar nahegerückt ist. 

Wir stehen 2019 am Rand des Zusammenbruchs unseres gesamten Geld- und Finanzsystems, das immer auf einem positiven Zinssatz aufgebaut war, und jetzt durch Negativzinsen der EZB pervertiert wird: der Zins ist der Preis des Kapitals, so wie eben alles seinen Preis hat; und genauso, wie einem der Bäcker kein Geld in die Hand drückt, wenn man bei ihm Semmeln kauft, sondern eines von uns haben will, genauso will der Kapitalgeber für sein Kapital etwas haben, und nicht noch was drauflegen müssen. Solche hirnlosen Absurditäten werden uns demnächst um die Ohren fliegen.

Statt sich und uns aber eine Regierung zu wünschen, die sich mit den wirklich brennenden Fragen beschäftigt — ob Österreich in Zukunft noch Österreich oder eben ein weiteres islamisches shithole country sein wird, ob Österreich in der Weltwirtschaft eine erfolgreiche Performance hinlegen kann, oder immer weiter zurückfällt —, wollen Sie uns eine instabile Orchideen-Koalition schmackhaft machen, in der der grünen Frauenministerin der österreichweite Austausch von Fußgängerampeln auf gendergerechte FußgeherInnenampeln (LGBTQ-kompatible Ampelpärchen natürlich nicht vergessen!) konzediert wird, wofür der schwarze Wirtschaftskämmerer und der ORF ihre Zwangsbeiträge weiter einheben dürfen, und die Pinken für den Import billiger Arbeitskräfte für den Hauptfinancier und Strippenzieher ihrer Partei die »Flügel heben« dürfen (resp. ihre Hintern bei der Abstimmung über weitere Zuwanderung) — ach, wird das nicht wunderbar!

DiePresse war einmal — lang ist's her! — eine bürgerliche, nein: die bürgerliche Zeitung Österreichs. Unter Ihnen, Herr Nowak, ist sie endgültig zu einem »Standard« ohne lachsrosa Papier verkommen. Man kann nur hoffen, daß Östereichs Bürger und Wähler tatsächlich anders wählen, als es sich die vielen Publizisten wünschen. Diese sollten sich vielmehr den Kommentar eines Lesers hinter die Ohren schreiben:
Diodorus Siculus


Herr Nowak erkennt richtig, dass das österreichsiche Wahlvolk großteils anders wählt, als viele Medien und Journalisten wollen. Und das ist auch gut so, bedeutet dass doch, dass sich viele Leute in Österreich nicht ganz einfach beeinflußen und umerziehen lassen, sondern sich ihre eigene Meinung aufgrund ihrer Lebenserfahrung und eigenen Prioritäten bilden. Und was wirklich ein großer Teil der Österreicher tagtäglich erlebt, welche Sorgen und Wünsche sie haben, das ist eben kaum kongruent mit den Redaktionsstuben in den Innenbezirken und am Küniglberg Wiens. Ich habe oftmals das Gefühl, das die massgebliche Medienlandschaft in Österreich nicht fähig ist, aus ihrer Blase auszubrechen. Da dreht sich vieles im Kreis, man ist untereinander amikal (die Bälle werden einander zugespielt), sieht die eigene Weltsicht als richtig an und neigt zum herablassenden Behandeln der Menschen, die völlig andere Zugänge zu den wichtigsten Themen unserer Zeit haben. Argumente zählen da selten, wenn Glaube und Haltung gefragt sind. 
Medien heute sind v.a. »Haltungsjournalismus«. Offengestanden war mir da sogar noch der seichte Unterhaltungs-Journalismus (»Infotainment«) früherer Jahrzehnte lieber. 


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*) könnte man, bitte, aufhören, diesen lächerlichen Umfärbetrick »Türkis« zwecks Wählerverarsche weiter zu mißbrauchen!? Das war schon 2017 schlichtweg Roßtäuscherei höherer Ordnung, und ist heute nach der deutlich sichtbaren Rückmeldung der uraltschwarzen Seilschaften in der ÖVP nur mehr peinlich!

Samstag, 31. August 2019

Genossen und Grenzen

von Fragolin


Naja, dass nach der Machtübernahme der Linksextremen in der SPD nun auch die Ultras und Linksradikalen um die Übernahme der Partei rittern, verwundert jetzt nicht wirklich. Diese Partei ist sturmreif, komplett kaputt, ein Trümmerhaufen, wie er jedesmal übrigbleibt, wenn eine Mischung aus Linksextremen und Feminazis eine Organisation von innen her zersetzen. Deshalb erscheint es nur konsequent, dass ein linksradikaler Einpeitscher wie der sogenannte „Satiriker“ Böhmermann jetzt die SPD übernehmen und „neu starten“ will. Dass Böhmermann etwa so viel Sozialdemokrat (und „Satiriker“) ist wie Mao Humanist (und „Witzbold“) war, spielt dabei keine Rolle mehr, denn in der SPD gibt es eh schon längst keine Sozial- oder andere Form von Demokraten mehr.
Besonders putzig dabei aber ist die Reaktion der Genossen:

Mal ganz im Ernst: Böhmermann ist ein Genie der TV-Unterhaltung.“

An dieser NLP-geschulten Schleimfloskel vor der Kritik bemerkt man, welche Macht man diesem Komiker beimisst; von ihm in der Sendung verrissen zu werden scheint in linken Kreisen als politisches Todesurteil empfunden zu werden. Mal ganz im Ernst: Böhmermann ist ein als Komiker verkleideter linksradikaler Einpeitscher, eine Art Karl Eduard von Schnitzler, der zum Frühstück einen Clown verspeist hat. Einen deutschen Clown, mit etwas eigenartigem deutschen Humor.

Deutschland hat ihm (wie Politiker sagen würden) viel zu verdanken.“

Ja, eine Staatskrise zum Beispiel, würden Nichtpolitiker sagen. Abgesehen davon, dass es schon richtig ist, dem irren Sultan die Meinung zu geigen, musste es nicht auf eine Art sein, die die Primitivität der selbstherrlichen Hasstiraden des Osmanenherrschers noch unterbietet. Toll, was Genossen heute so als Verdienst um Deutschland betrachten. „Oh, wir sind niveauloser als der Ziegenfreund vom Bosporus!“ Naja, wer das als Verdienst betrachtet, braucht sich über Abstürze bei Wahlen nicht wirklich beschweren.

Er lebt wie jeder Künstler von der Grenzüberschreitung. Aber die große Kunst besteht darin zu wissen, welche Grenzen man nicht überschreitet.“

Ach. Es gibt Grenzen, die man nicht überschreiten soll?
Stimmt. Denn nicht nur die große Kunst sondern auch die große Politik besteht darin, zu wissen, welche Grenzen man nicht überschreitet.
Zum Beispiel die Außengrenze der EU oder die Grenze zu Deutschland ohne Pass und Visum. Oder die des medialen Verschweigens und Verdrehens von Fakten, die nicht in die Agenda des Regimes passen. Grenzen der Toleranz und Gutmütigkeit, wenn wohlversorgte Gäste als verachtungs- und hassgetriebene Intensivtäter durch Deutschland wüten. Grenzen der Präpotenz, bevor man als Politiker in höchsten Staatsämtern das eigene Volk beschimpft und beleidigt. Grenzen des Verfassungsbruches durch eine Regierung, Grenzen der Hetze gegen die Opposition, Grenzen der Gewalt der Sturmtruppen des eigenen politischen Randes. Es gibt Grenzen der Verachtung und des Hasses, mit dem man politisch Andersdenkenden begegnet. Grenzen des Humors, wenn es um offene Aufrufe zum Mord an amerikanischen Präsidenten oder österreichischen Kanzlern handelt. Grenzen des Ekels, mit dem man erklärt, man sehe nicht ein, sich immerzu um irgendwelche Sorgen und Nöte irgendwelcher Leute kümmern zu sollen.

Oh ja, es gibt Grenzen, die man nicht überschreiten darf. Und keine dieser Grenzen hat die lieben Genossen bisher auch nur einen Dreck interessiert, ganz im Gegenteil, sie selbst sind ganz weit vorne mit dabei bei den Grenzüberschreitungen. Nur jetzt, dieses eine Mal, wo ihnen ein linksradikaler Schreihals mal selbst auf den Keks geht, beginnt das große Jammern, das Mimimi von Grenzen.
Keine überschrittene Grenze sah der pikierte Genosse bei Böhmermanns Ansage an Strache: „Ich will dich brennen sehen.“ Das klingt nach dem Brandanschlag Linksradikaler auf ein FPÖ-Parteihaus in Sankt Pölten zwar makaber, aber nach der teils lautstarken, teils schweigenden Zustimmung durch SPÖ und Van der Bellen wundert es nicht, dass auch die SPD dort keine „überschrittene Grenze“ erkennen kann. Dass Böhmermann zu jener Sorte Mensch gehört, die im Falle eines Personenschadens noch mediale Freudenfeiern abgehalten hätte, ist jedem klar, der dessen widerlichen Charakter erkannt hat.

Ich wünsche diesen Genossen direkt, dass der Böhmermann den Laden übernimmt. Dann ist die SPD wenigstens offen sichtbar in der Hand linksradikaler Klassenclowns und jedem eindeutig klar, was er da wählt. Und die Partei wird dann endlich da landen, wo sie hingehört: im gleichen knallroten Sumpf, in dem blaulockige Zappelschlümpfe radikalmarxistischen Unsinn als Wahlwerbung für die Neo-SED ausblubbern und ultralinke Kevins feuchte Höschen bei der Vorstellung bekommen, die Wirtschaft zu verstaatlichen. Also da, wo sie in der Berliner Stadtregierung schon jetzt sitzt.

Und nach Böhmermanns Antwort:

Wenn wir es gemeinsam schaffen, die SPD neu zu starten, dann gibt es keine Grenzen mehr.“

...wünscht man sich Böhmermann als nächsten Kanzler und Carola Rackete als nächste Außenministerin, Renate Künast in die Justiz und Claudia Roth übernimmt die Finanzen.
Wenn die Deutschen dann immer noch nicht aufwachen, haben sie ihren Abgang aus der Weltgeschichte wenigstens ehrlich verdient.

P.S. SPD-Wähler auf Böhmermann Niveau können jetzt auch aus der Retorte gezüchtet werden.
Früher musste man deren Hirne mühsam auf Erbsengröße aufpumpen, jetzt gibt es erbsengroße Gehirne schon fertig aus der Petrischale.
Hirnis for Future. Und hüpf...

Sonntag, 21. April 2019

Das Wort zum Sonntag

von Fragolin

Der trunkene Truchsess hat gesprochen.
Jetzt ist der Ischias endgültig bis in seinen Kopf gestiegen.
Man liebt Menschen. Nicht alle Menschen, das Privileg lasse ich Erich Mielke. Nur jene, die man kennt und seiner Liebe für wert befindet. Die dafür dann aber so richtig. Und man liebt seine Heimat. Jeder so, wie er sie definiert. Und anders als er es mit Menschen tut.
Aber erkläre das mal einem, der denkt, er wäre Europa und alle Menschen müssten Europa lieben.
Bleib bei Themen, in denen du dich auskennst, Schonklood.
„Wer von Fernet Branca keinen Rausch kriegt, ist zum Rausche nicht fähig!“
Ist zwar ebensolcher Blödsinn, aber den würde man dir wenigstens abkaufen, so als Mann vom Fach.
Bis dahin schenke ich dir meine Interpretation deines Spruches, auch wenn sie dir ebenso wie die der anderen halben Milliarde Kontinentsbewohner am faltigen Hintern vorbeigeht:
Wer seine Heimat liebt, der ist zur Liebe zur EU nicht fähig!
In diesem Sinne: Auf den Ischias, PROST!

Mittwoch, 21. November 2018

»Na, dann ... Frohe Weihnachten!« kann man da nur wünschen ...

DiePresse schreibt (von APA/AFP ab):

Dutzende Tote bei Anschlag auf religiöses Treffen in Kabul


Mindestens 60 Menschen wurden bei der Explosion verletzt, die offenbar von einem Selbstmordattentäter ausgelöst wurde. Die Attacke galt dem Ulema-Rat, dem höchsten Gremium der afghanischen Geistlichkeit. Es war einer der schwersten Anschläge in Kabul seit Monaten. 

[...] Die Explosion habe sich im Uranus-Hochzeitspalast an der Flughafenstraße ereignet, sagte Polizeisprecher Bazir Mujahid. Die Ulemas seien aus dem ganzen Land nach Kabul gekommen, um zusammen den Geburtstag des Propheten Mohammed zu feiern.
(Hier weiterlesen)
Am angeblichen Geburtstag des »Propheten«, quasi dem Pendant zu den christlichen Weihnachten, herrscht bei den Sprenggläubigen ein Bombenstimmung.

Wollen wir das bei uns auch erleben? Merkel will. Und die, die sie wählten und weiter unterstützen, wollen es offenbar auch. Ihr Wunsch möge für sie (sic!) in Erfüllung gehen: wenn es daher auf dem Weihnachtsmarkt kracht, gönne ich es ihnen von Herzen. »Geliefert wie bestellt«, würde Kollege Hadmut Danisch schreiben ...

Ich sehe allerdings nicht ein, warum es auch mich treffen soll, weil die Merkelisten Scheiß gebaut haben.


Montag, 15. Oktober 2018

Hadmut Danisch über Denkfäule


Über permanente Selbstwidersprüchlichkeit.

Zugegeben: Eigentlich hätte es Denkfaulheit heißen müssen, aber das hat mir als Überschrift nicht so gefallen.

Bei mir rappelt’s gerade wieder heftig in der Mailbox, und viele der Zuschriften drehen sich um Selbstwiedersprüche der linken political-correctness-Front.

In Berlin demonstrieren ganz viele Leute für #unteilbar und fordern, dass wir alles, was wir haben, mit anderen teilen. 
Dringende Leseempfehlung. Wobei ... ich weiß ja eh: diejenigen, die der Empfehlung nachkommen, brauchen sie eigentlich nicht — und die, die sie brauchten, werden ihr nicht nachkommen, sondern hier weiterhin dumme bis haßerfüllte Kommentarpostings absondern. Oder, um bei einem treffenden Bild des geschätzten Co-Autors Fragolin zu bleiben: sich aufführen, wie Tauben beim Schachspiel: herumstolzieren,  Figuren umschmeißen und aufs Brett scheißen ...

Donnerstag, 28. Juni 2018

Folgt man der offiziellen Lesart

... zumindest derjenigen in Deutschlands Systemmedien, ist es allein der CSU- Vorsitzende und Innenminister Horst Seehofer, der den zurückliegenden Brüsseler Bohai ausgelöst und den kommenden notwendig gemacht hat. Der Chef einer, wie es schmälend heißt, „rückwärtsgewandten Regionalpartei“. Nähme man sich solchen Vorwurf zu Herzen, dann müsste man bekennen, dass der Zustand der EU miserabel sein muss, wenn es einer offenbar politisch marginalen Größe gelingt, die Kanzlerin der Macht der Welt zu berauben und in Brüssel Krise um Krise auszulösen.
 ... bringt die PAZ die nicht nur rundum verlogene, sondern auch in sich völlig unschlüssige »Linie« unserer Systemmedien auf den Punkt.

Chapeau! Touché!



Mittwoch, 13. Dezember 2017

»This time it's different!«

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:


... was freilich nicht heißt, daß die 1000+ Worte des bezughabenden Artikels nicht lesenswert wäre. Und v.a.: bedenkenswert. Was allerdings keineswegs bedeutet, daß es auch bedacht würde. Ganz im Gegenteil ...