Man muss doch bei allem immer das Zauberwort "cui bono?"
zum Ansatz bringen. Die Verflechtung der ukrainisch-russischen
Geschäfte wird doch durch diesen Artikel klar. Wer sollte denn da nun
ein Interesse haben, hier Sand ins Getriebe zu streuen? Der Russe? Wohl
kaum. Der Ukrainer? Genauso unwahrscheinlich. In diesem Reel wirds
deutlich:
Also,
wer profitiert? Die deutsche Politik, die den Krieg befürwortet. Der
Vorschlag der Politiker in Deutsch-land auf Artikel 4 der
NATO-Vereinbarung ist doch ein klarer Beweis:
Und
nun hat man noch DNA-Spuren an der Drohne gefunden, die zu Leuten aus
Litauen weist, die bereits im Jahre 2024 in Leipzig Brandanschläge
ausgeführt haben. Zumindest sagt die BILD-Zeitung das. Und weil wir schon beim Thema Drohnen sind:
In
Rumänien spricht die Regierung von mutmaßlicher russischer Drohne, aber
die Bulgaren sagen die Wahrheit. Eine Meldung dazu (übersetzt):
"Die
Ukraine hat auf den Absturz einer Drohne am Samstag in der Nähe der
Grenze zu Rumänien und einer strategisch wichtigen Gasleitung reagiert.
„Die ukrainische Armee hat kein Fluggerät absichtlich in Richtung
Bulgarien gelenkt“, teilten die Behörden mit.
Zudem wurde die
ukrainische Botschafterin ins bulgarische Außenministerium einbestellt." (Quelle)
Ein "interessantes" Video vom Doppelstaatsbürger-Präsidenten (als er noch nicht Präsidentendarsteller war) ...
Bisher dachte ich, sein Video als Penispianist wäre der Tiefpunkt der Vulgarität, aber — es geht immer noch was nach unten, wie man sieht ...
Ein alter Satz besagt, dass jedes Volk die Regierung hätte, die es verdiene. Das kann man bei nur knappen Mehrheiten durchaus problematisch finden. Aber dass die Ukrainer mit überwältigender Mehrheit (die in der Zwischenzeit allerdings längst weggeschmolzen ist!) so eine Figur zum Präsidenten wählen, lässt bezüglich des Volkscharakters der Ukrainer schon tief blicken!
Denn so unerfreulich die derzeit regierenden Politruks in Österreich und Deutschland sind: aber dass ein Hape Kerkeling (trotz SPIEGEL-Promotion) oder Christoph Geissemann zum Präsidenten gewählt würden, ist hierzulande denn doch nicht anzunehmen.
Schwacher Trost, ich weiß ...
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P.S.: und was ist mir dem Kurz-Bubi, der mit seinem "Geilomobil" seinerzeit auf Wählerfang gegangen war. Shit! Österreich ist offenbar auch nicht besser ...
Krieg ist Krieg, aber die Geschäfte müssen weiterlaufen. Deshalb funktioniert auch das ukrainisch-russische Gemeinschaftsunternehmen Ruslan-Salis GmbH mit Sitz in Leipzig problemlos. Einen äußerst aussagekräftigen Artikel habe ich von Herrn Gerhard Battmer gelesen. Der Artikel ist derart informativ, dass ich ihn komplett hier wiedergebe:
Die Strategic Airlift International Solution (SALIS) ist ein multinationales Programm der NATO und EU. Es sichert den teilnehmenden Ländern den Zugriff auf große zivile Transportflugzeuge vom Typ Antonow An-124-100 zu. Die Maschinen sind am Flughafen Leipzig/Halle stationiert und dienen militärischen sowie humanitären Einsätzen.
Durch die Teilnehmerstaaten beauftragt, schloss die NATO Maintenance and Supply Agency (NAMSA) mit der Ruslan SALIS GmbH, Leipzig, einen Vertrag ab, der im Januar 2006 in Kraft trat. Er beinhaltete die Regelungen für eine Dauercharter von strategischen Lufttransport-Kapazitäten bis 2012 bei der Ruslan SALIS GmbH. Sie hat vertragsgemäß seit dem 23. März 2006 zwei Transportflugzeuge vom Typ An-124-100 mit einer maximalen Zuladung von 120 t auf dem Flughafen Leipzig/Halle ständig stationiert und stellt vier weitere Maschinen innerhalb von neun Tagen bereit. Die An-124 wurden von den Gesellschaftern der Ruslan SALIS GmbH, der Volga-Dnepr Airlines (Russland) und der Antonov Airlines (Ukraine) eingebracht. Zuständig für die vertragliche Abwicklung der SALIS-Flüge ist die NAMSA.
Mit den zwei An-124 waren jährlich 4800 Flugstunden bereitzustellen. Zu zahlen waren unabhängig von der tatsächlichen Nutzung für die ersten 2000 Flugstunden („vollfinanziert“) je 100 %, für die weiteren 2.800 Flugstunden („teilfinanziert“) je 40 % des vereinbarten Flugstunden-Kostensatzes. Nach der Nutzung aller vollfinanzierten Flugstunden fielen bei Nutzung der teilfinanzierten Flugstunden die Zahlungen für die restlichen 60 % des Kostensatzes an. Zusätzlich waren nach Flugdurchführung die Ausgaben für Kerosin zu erstatten.
Deutschland hatte anfangs ein Kontingent von 750 voll- sowie 1045 teilfinanzierten Flugstunden übernommen und dafür etwa 20 Millionen Euro zu zahlen; den Rest teilten sich die anderen teilnehmenden Staaten. Ohne diesen hohen deutschen Anteil wäre die Mindestabnahme von 4800 Flugstunden nicht zu erreichen gewesen und das Programm gescheitert. Das deutsche Flugstunden-Kontingent überstieg den Eigenbedarf, sodass in manchen Jahren Zahlungen von bis zu 5 Mio. Euro nicht genutzt werden konnten. Stets wurden bei höherem Bedarf anderer Vertragsteilnehmer eine entsprechende Anzahl von Flugstunden an diese abgegeben. Von daher bestand kein Anreiz für diese Nationen, ein vertraglich höheres Flugstunden-Kontingent zu übernehmen. Weitere Flugstunden-Abgaben erfolgten an Dritte wie die Vereinten Nationen (UN) (Kongo-Einsatz) oder das Auswärtige Amt. Die Verrechnung abgegebener Flugstunden erfolgte zum nominalen Flugstunden-Kostensatz, sodass weitere Vorhalte- und alle Zinskosten zu Lasten des deutschen Verteidigungshaushaltes verblieben. ... Anfang 2012 nahm die Bundespolizei mit der Firma SALIS Gespräche auf, um ebenfalls die Fähigkeiten der An-124 für weltweite Einsätze kurzfristig zu nutzen.
Ende 2016 liefen die bisherigen Verträge aus. Neue, 2017–2018 gültige Verträge wurden aufgrund der geänderten politischen Lage mit den russischen und ukrainischen Anbietern getrennt abgeschlossen. Während die Ukrainer anstrebten, das gesamte Kontingent an Flugstunden zu übernehmen, machten die russischen Anbieter ein günstigeres Angebot und erhielten durch die NATO Support and Procurement Agency (NSPA) den größeren Anteil des Auftrags. Aufgrund der inzwischen längerfristig geplanten Nutzung wurde der Projektname von Strategic Airlift Interim Solution zu Strategic Airlift International Solution geändert.
Im April 2018 teilte der russische Partner Volga-Dnjepr mit, dass er den Vertrag nach dem Auslaufen zum Jahresende beenden und nicht, wie in einer Vertragsoption vorgesehen, verlängern werde.
Im Dezember 2018 unterzeichnete die NATO Support and Procurement Agency (NSPA) den neuen Vertrag mit der Antonov Logistics Salis mit Unternehmenssitz in Deutschland. Zusätzlich zu den An-124 werden bzw. wurden Transportkapazitäten durch weitere große Transportflugzeugtypen gestellt, darunter An-225, An-22 und Il-76.[wikipedia]
Wo es knallt auf der Welt, da ist die Ruslan sicher nicht weit. Wenige Tage, nachdem die Franzosen in Mali militärisch intervenierten, wurden Maschinen des Typs An-124 von Volga-Dnepr in Westafrika gesichtet. Die russische Fluggesellschaft ist zusammen mit der ukrainischen Antonov Airlines am SALIS-Programm der NATO beteiligt, mit dem ursprünglich das lange Warten auf den neuen Militärtransporter von Airbus überbrückt werden sollte. In Brüssel hat man inzwischen Gefallen an den sowjetischen Vögeln gefunden, die sich nicht zuletzt während des NATO-Einsatzes in Afghanistan als nützlich erwiesen haben. Im Dezember 2012 wurde der Vertrag zur Anmietung der An-124 um zwei Jahre verlängert. Der Sitz des russisch-ukrainischen Gemeinschaftsunternehmens Ruslan SALIS GmbH ist Leipzig. Am dortigen Flughafen sind seit 2006 zwei An-124 dauerhaft stationiert, der Vertrag mit der NATO beinhaltet darüber hinaus noch eine Option auf vier weitere Flugzeuge. Die Ruslan werden am Flughafen Leipzig/Halle nur stationiert und gewartet. Von dort brechen sie immer leer zu den Einsatzorten auf, wo sie ihre Fracht aufnehmen.
Was ist Wildberries? Das ist das russische Logistikunternehmen, das man mit Amazon im Westen vergleichen kann. Viele Zentren, Auslieferungslager, etc. Dieses Unternehmen versorgt die russische Bevölkerung mit allem, was man zum Leben braucht. Seit einem Monat Ziel der Angriffe aus der Ukraine. Nun berichten mehrere Medien in Deutschland, dass Wildberries ausgebombt und in Feuer gelegt wurde, wie z.B.
Was ist daran wahr? Ich habe da einen Artikel von jemanden gefunden, der sich auskennt. Der Mann heißt Holger Jakob. Sein Bericht, auszugsweise:
Die Wahrheit über die „16 komplett zerstörten“ Wildberries-Lager in Russland
Als ich wieder zu Hause angekommen war und den Computer eingeschaltet hatte, kam als eine der ersten Meldungen: Die Ukraine habe 16 Wildberries-Lager in Russland komplett zerstört. Zack, einfach 16 Lager vollständig verschwunden. Wahrscheinlich einschließlich Fundament, Parkplatz, Pförtnerhäuschen und Kaffee-maschine im Pausenraum. Die Propagandamaschine lief jedenfalls wieder auf Vollgas, und wie üblich über-nahmen zahlreiche deutsche Medien praktisch denselben Einheitsbrei.
Also habe ich mir den Spaß gemacht und selbst ein wenig recherchiert. Nicht nur bei deutschen Medien, sondern auch in russischen, ukrainischen, europäischen und internationalen Berichten. Und siehe da: Aus den angeblich 16 vollständig zerstörten Lagern wurde plötzlich eine deutlich weniger spektakuläre Geschichte. Tatsächlich wurden 16 verschiedene Wildberries-Standorte angegriffen oder als Angriffsziel genannt. Einige Standorte wur-den sogar mehrfach angegriffen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass 16 komplette Lager zerstört worden sind.
So sieht die Lage nach den bisher bekannten Angaben tatsächlich aus: Das große Logistikzentrum in Elektrostal mit ungefähr 250.000 Quadratmetern ist vollständig ausgebrannt. Hier kann man wirklich von einem komplett zerstörten Lager sprechen. Das kleinere Lager in Utkina Sawod bei Sankt Petersburg ist wahrscheinlich ebenfalls vollständig ausgebrannt. Eine endgültige Bestätigung über den gesamten Schaden gibt es bisher allerdings nicht. In Schuschary ist mindestens eine komplette Lagerhalle innerhalb eines größeren Logistikkomplexes ausgebrannt. Das gesamte Zentrum wurde aber nicht vollständig zerstört.
Die Standorte in Krasnodar und Newinnomyssk wurden schwer beschädigt und waren zunächst außer Betrieb. Auch in Pensa, Sarapul, Wolgograd und Rjasan kam es zu teilweise erheblichen Bränden und Schäden. Wie groß der endgültige Schaden dort wirklich ist, steht aber noch gar nicht vollständig fest. Das Lager in Kotowsk nahm bereits wenige Tage später eingeschränkt den Betrieb wieder auf, das Zentrum in Nowaja Usman arbeitete sogar noch am selben Tag weiter. Die Standorte Koledino und Selenodolsk wurden jeweils zweimal angegriffen und liefen trotzdem weiter.
Und beim angeblich ebenfalls „zerstörten“ Lager in Jekaterinburg brannten im Wesentlichen einige Fahrzeuge auf dem Parkplatz. Das Lager selbst blieb weitgehend unbeschädigt und konnte nach wenigen Stunden wieder arbeiten. Aber aus ein paar brennenden Autos auf einem Parkplatz werden in einer deutschen Schlagzeile natürlich schnell Tausende Quadratmeter vollständig zerstörte Lagerfläche. Klingt schließlich dramatischer und bringt mehr Klicks.
Die ehrliche Zusammenfassung lautet deshalb: Von 16 angegriffenen oder als Ziel genannten Standorten ist ein großes Logistikzentrum nachweislich vollständig zerstört. Ein kleineres Lager ist wahrscheinlich ebenfalls komplett ausgebrannt. In einem weiteren Zentrum wurde mindestens eine Halle vollständig zerstört. Mehrere andere Standorte wurden schwer oder teilweise beschädigt. Einige konnten jedoch noch am selben Tag oder wenige Tage später weiterarbeiten. Das ist immer noch ein erheblicher Schaden. Es ist aber etwas vollkommen anderes als die Behauptung, 16 komplette Wildberries-Lager seien vom Erdboden verschwunden.
Wildberries ist im Grunde das russische Gegenstück zu Amazon. Das Unternehmen stellt Lagerflächen zur Verfügung und übernimmt für ungefähr 100.000 kleine und größere Händler die Lagerung und den Versand ihrer Waren. Das sind also nicht nur irgendwelche staatlichen Lagerhäuser oder militärischen Einrichtungen. Dort liegen die Waren kleiner Selbstständiger und Familienunternehmen, die mit diesem Krieg genauso wenig zu tun haben wie ein deutscher Händler, der seine Produkte bei Amazon einlagert.
Die meisten Schäden durch Drohnenangriffe sind offenbar nicht von den normalen Versicherungen abgedeckt. Kriegshandlungen, Drohnenangriffe, Terrorismus und Sabotage sind in solchen Verträgen meistens ausge-schlossen. Die Gründerin Tatjana Kim kontrolliert über Wildberries ungefähr 65 Prozent des zusammenge-schlossenen Unternehmens. Obwohl Wildberries wegen höherer Gewalt wahrscheinlich nicht verpflichtet wäre, sämtliche Verluste der Händler vollständig zu ersetzen, hat das Unternehmen trotzdem begonnen, betroffene Händler zumindest teilweise zu entschädigen. Das ist sicherlich nicht selbstverständlich. Man müsste es möglicherweise rechtlich nicht einmal tun. Dass Tatjana Kim trotzdem Zahlungen an betroffene kleine und mittlere Händler veranlasst hat, sagt vielleicht auch wieder mehr über diese Frau und ihr Unternehmen aus, als manche wahrhaben möchten.
In Deutschland gehören die großen Medienkonzerne einer überschaubaren Zahl sehr vermögender Privat-personen und Unternehmensgruppen*). Und ich bin überzeugt davon, dass sehr genau entschieden wird, welche Meinung der deutsche Bundesbürger präsentiert bekommt, welche Informationen hervorgehoben werden und welche besser irgendwo im letzten Absatz verschwinden. Das ist meine Meinung, und ich lasse sie mir auch nicht umformulieren oder wegdiskutieren.
Selbstverständlich betreiben auch russische und ukrainische Medien Propaganda. Deshalb sollte man keiner Seite blind glauben. Ich kann jedem nur empfehlen: Recherchiert nicht ausschließlich bei deutschen Medien-unternehmen. Schaut euch russische, ukrainische, europäische und weltweite Berichte an. Vergleicht die Angaben miteinander. Prüft, was wirklich bestätigt wurde und was lediglich eine dramatische Behauptung in einer Überschrift ist.
Denn aus 16 angegriffenen Standorten werden sonst plötzlich 16 vollständig zerstörte Lager. Und aus ein paar brennenden Autos auf einem Parkplatz wird am Ende wahrscheinlich noch der vollständige Zusammenbruch des russischen Onlinehandels. Aber das ist wohl typisch deutsch: Man plappert nach, was morgens in den Medien steht, hält sich anschließend für umfassend informiert und wird wütend, sobald jemand dieselben Maßstäbe auf alle Seiten anwenden möchte.
Hauptsache, die Schlagzeile stimmt. Ob die Wahrheit stimmt, scheint inzwischen nur noch Nebensache zu sein.
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*) Anmerkung: Die meisten Medien in Deutschland werden von der SPD kontrolliert.
... hat seinen eigenen Youtube-Kanal eröffnet und gleich das erste Video (sieht man vom kurzen Vorstellungs-Video ab) entspricht den Erwartungen, die man darin setzen konnte, vollkommen! In knapp 40 Minuten liefert der gute alte Professor (dem man seine fast 80 Jahre nicht anmerkt!) eine tour d'horizont zum Ukrainekonflikt und seinen Ursachen, die man in dieser konzentrierten Zusammenfassung kaum anderswo bisher gefunden hat:
Unter dem Video findet man in deutscher Übersetzung eine Kurz-Zusammenfassung der Fragestellung:
In diesem Video, meinem ersten ausführlichen Beitrag, erläutere ich meine Theorie der konventionellen Abschreckung und erkläre damit das russische Denken im Vorfeld des Ukraine-Krieges sowie die Art und Weise, wie der Krieg in den letzten über vier Jahren verlaufen ist.
Die zentrale Frage lautet: Warum ließ sich Russland nicht von einem Angriff auf die Ukraine abhalten? Schließlich verfügte Russland nicht über eine große und gut ausgebildete Armee, und der Westen hatte zwischen Februar 2014 und Februar 2022 erhebliche Anstrengungen unter-nommen, die ukrainische Armee zu bewaffnen und auszubilden.
Es handelte sich nicht um einen Kampf zwischen Bambi und Godzilla. Warum also versagte die konventionelle Abschreckung in diesem Fall?
Douglas Macgregor spricht bei Cyrus Janssen Klartext zur verfahrenen geopolitischen Situation, die drauf und dran ist, aus zwei heissen (Ukraine, Iran) und einem kalten Krieg (gegen China) einen globalen und dann sicherlich heissen 3. Weltkrieg zu machen:
Bemerkenswert auch Macgregors Aussagen zu den unaufhaltsamen Entwicklungen in Richtung auf eine multipolare Weltordnung. Die Verwerfungen, die allerdings im Zug dieser Entwicklungen auftreten, werden massiv und bei allen Bewohnern dieses Planeten, insbesondere aber in der westlichen Welt dramatisch sein!
Der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson bespricht mit Prof. Glenn Diesen die aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Konflikt:
Ein Kommentarposter fasst unter dem Video Larry Johnsons Kernaussagen kurz zusammen (hier durch Google-Translate auf Deutsch):
1. Russland geht mit voller Härte vor.
Russland betrachtet den Konflikt nicht länger als „Militäroperation“, sondern als ausgewachsenen Krieg mit Europa.
Nach Warnungen russischer Offizieller hat Russland die Angriffe auf Kiew, Odessa und andere Städte drastisch verstärkt.
Russland agiert nun ohne Zurückhaltung und greift Infrastruktur und ausländische Schiffe an, die ukrainische Häfen anlaufen.
2. Odessa ist praktisch lahmgelegt.
Der Hafen von Odessa ist für den Schiffsverkehr geschlossen; Russland zerstört jedes Schiff, das sich ihm nähert, unabhängig von seiner Flagge.
Große Reedereien (z. B. Maersk) haben sich vollständig zurückgezogen.
Die Ukraine verliert wichtige Import- und Exporteinnahmen, was ihre Wirtschaft schwer schädigt.
3. Angriffe der Ukraine/NATO haben sich als Bumerang erwiesen.
Die vom Westen/der NATO unterstützten Angriffe auf russische Schiffe lösten Russlands harte Vergeltungsschläge aus.
Sogar Russlands Partner (Kasachstan usw.) waren von den ukrainischen Angriffen betroffen, was US-Interessen (z. B. Chevrons Investitionen) untergrub.
Johnson argumentiert, die Ukraine habe Russland einen Gefallen getan, indem sie Moskau einen Vorwand lieferte, den Schiffsverkehr zu unterbinden.
4. Russland wird US-Diplomatie-Initiativen ablehnen.
Russland betrachtet die USA als „vertragsunfähig“ – sie brechen jedes Abkommen.
Die russische Öffentlichkeit ist entschieden gegen Verhandlungen: die Wähler wollen Vergeltung und die Zerschlagung der Ukraine.
Einflussreiche russische Denker (z. B. Karaganow) spiegeln eine zunehmend verhärtete nationale Stimmung wider.
5. Der ukrainische Angriff auf ein iranisches Schiff verbindet die Kriege. Laut Johnson griff die Ukraine ein iranisches Schiff im Kaspischen Meer an, um sich bei Washington einzuschmeicheln.
Der Iran warnte, der Angriff könne nicht unbeantwortet bleiben.
Der Iran könnte Vergeltungsmaßnahmen gegen Ziele in Odessa ergreifen und sich dabei wahrscheinlich mit Russland abstimmen.
6. Den USA gehen die Waffen aus.
Die USA verfügen über keine Patriot-PAC-3-Raketen mehr, die sie in die Ukraine schicken könnten.
Europa besitzt keine Luftverteidigungssysteme, die russische ballistische Raketen abfangen können.
Die Ukraine ist nun völlig ungeschützt.
7. Die globale Energiekrise verschärft sich. Es herrscht ein akuter weltweiter Mangel an Diesel und Flugbenzin.
US-Raffinerien benötigen schwefelhaltiges Rohöl, das nicht mehr aus dem Persischen Golf geliefert wird.
Die strategischen Ölreserven sind gefährlich gesunken, wodurch die Gefahr eines Kaverneneinsturzes besteht.
Europa sieht sich im Winter katastrophalen Energiepreisen und Versorgungsengpässen gegenüber.
8. Die Huthis haben Saudi-Arabien schwer getroffen.
Die Huthis im Jemen reagierten auf saudische Angriffe mit einem Angriff auf die Jizan-Aramco-Raffinerie, eine der modernsten der Welt.
Die Raffinerie brennt noch immer und ihre Wiederherstellung kann Monate dauern.
Die Huthis haben gezeigt, dass sie die saudische Wirtschaftsinfrastruktur zerstören können, während sie wichtige Ziele verschonen, was auf weiteres Eskalationspotenzial hindeutet.
9. Die US-Diplomatie mit dem Iran scheitert. Mehrere Versuche über Pakistan, Katar und den Irak sind gescheitert; der Iran lehnt Gespräche ohne Vorbedingungen ab.
Der Iran besteht darauf, dass die USA die in früheren Abkommen gemachten Zusagen einhalten, bevor die Verhandlungen wieder aufgenommen werden.
Die USA benötigen aufgrund der Ölknappheit Diplomatie, doch der Iran gibt sich unnachgiebig.
10. Russlands Verhandlungsposition hat sich verhärtet. Russlands anfängliche Bereitschaft (2022), sich aus dem Donbas zurückzuziehen, ist dahin.
Russland fordert nun die Anerkennung der Krim, Saporischschja, Cherson, Donezk und Luhansk als russisches Territorium.
Kürzlich signalisierte Russland, dass es neue Pufferzonen (Sumy, Charkiw, Dnipro) einrichten wird.
Russland beabsichtigt, Neurussland wiederherzustellen und den Großteil des Landes östlich des Dnipro, einschließlich Odessa und Mykolajiw, zu annektieren.
Die Westukraine wird als lästiges Problem betrachtet, das Russland vermeiden möchte.
11. Europa befindet sich im wirtschaftlichen Abschwung. Europa steht aufgrund von Energieknappheit und industriellem Niedergang vor einer Rezession oder Depression.
Johnson argumentiert, Europa könnte aus Notwendigkeit letztendlich ein Abkommen mit Russland anstreben.
Russland muss möglicherweise seine Abschreckung wiederherstellen, indem es Europa die Konsequenzen feindseliger Aktionen vor Augen führt.
12. Die Allianzen im Nahen Osten verschieben sich. Die Golfstaaten (Saudi-Arabien, VAE, Katar) könnten sich aufgrund der Unfähigkeit Washingtons, sie zu schützen, von den USA abwenden.
Kuwait und Bahrain bleiben eng mit den USA verbunden.
Die Huthis haben die Schwäche der USA bei der Verteidigung ihrer Golf-Verbündeten offengelegt.
13. Die Verhandlungen laufen, sind aber fragil. China, Pakistan und Katar sind maßgeblich an der Vermittlung beteiligt.
Die USA wollen aus dem Konflikt aussteigen, haben aber wenig Einfluss.
Der Iran ist geduldig und besteht darauf, seine Ziele zu erreichen, bevor der Krieg beendet wird.
Mit einem Wort: Es bleibt spannend (wie LePenseur zu sagen pflegt...)
Dann mögen bitte alle, die den Westen für so verkommen und grenzdebil
halten wie dieser große professorale Rhetoriker, schleunigst diese
verkommene Welt verlassen und nach Russland, China oder Korea zügeln.
Ansonsten müsste eine Fachdiagnose gestellt werden, wg. Verdacht auf
schwere masochistische Störung.
Dieser Kommentar ist dermaßen verfehlt, um nicht zu
sagen, kindisch, dass ich darauf erst gar nicht antworten wollte. Wenn
ich es nun doch tue, dann hängt das damit zusammen, dass ich dadurch
anderen Lesern, die mir solchen "Argumenten" konfrontiert werden,
Hilfestellung zur Argumentation gebe.
1) Ich halte den Westen
nicht für dumm und grenzdebil, sondern die Politiker für
verantwortungslos und geldgierig, sowie die Bevölkerung für gutgläubig
und oftmals politisch uninteressiert. Dadurch ist es möglich, den
Leuten einzureden, dass man Russland besiegen könne, wenn man nur
genügend Waffen und Geld in die Ukraine schickt. Dieser Gedankengang ist
tatsächlich als grenzdebil zu bezeichnen.
2) Über das Verlassen
der westlichen Länder gibt es eine äußerst unterschiedliche Sichtweise,
die mit der jeweiligen familiären Problematik zusammenhängt. Kein Mensch
wird sein Land verlassen, auch wenn es noch so angesagt wäre, wenn er
z.B. jemanden aus der Familie zuhause hat, den er/sie pflegen muss.
Dazu
muss man dazu den inneren Schweinehund überwinden, der sich
hauptsächlich in der Bequemlichkeit finden lässt. Als ich familiär frei
war, als beide meiner Elternteile verstorben waren sowie meine erste
Frau, war ich sehr wohl in der Lage, die politische Situation in
Deutschland zu beobachten, genauso wie den wirt-schaftlichen Niedergang.
Der NATO-Gipfel Juli 1997 in Madrid gab dann definitiv Anlass zur
Entscheidung, denn jeder, der einmal im Militärdienst war und klar
denken konnte, war in der Lage, sich die Zukunft auszumalen, wenn sich
plötzlich Russland von den ehemaligen Warschauer-Paktstaaten als neue
NATO- Staaten umringt sieht.
Wir gingen nicht nach Nordkorea,
sondern in das Land meiner neuen Partnerin, nach Rumänien, genauer nach
Siebenbürgen. In ein Land, in dem sicher vieles nicht so ist, wie es sein
sollte, aber das mir und meiner Familie mehr Sicherheit bietet. Auch
nach den Jahrzehnten meines Umzugs habe ich das nicht bereut.
Natürlich
habe ich auch die politische Entwicklung in Rumänien verfolgt, was mich
letztlich veranlasst hat, sogar noch als Pensionist auf einem Dorf,
weit weg von der Stadt, ein Haus zu bauen, wo nicht nur meine Familie,
sondern alle meine Kinder, die in Österreich und Deutschland leben, mit
ihren Familien Platz hätten, wenn es notwendig wäre. Wenn es mal kracht,
dann sicher ncht dort, wo ich dann wohne.
Dazu habe ich meine
politische Einstellung behalten, ich demonstriere gegen die NATO,
genauso wie gegen die eklatanten Fehlentscheidungen in der europäischen
Politik. Am Haus bei mir prangen an der Fassade die Aufrufe zum Austritt
aus der NATO, und ich werde in der nächsten Zeit die erste
Friedensinitiative in Rumänien ins Leben rufen, weil es sowas hier noch
nicht gibt.
So, wie ich Ihren Kommentar einschätze, werden Sie
sich freuen, wenn Sie in Deutschland leben sollten, dass Sie Ihre Kinder
in den Krieg schicken können, und, wenn Sie in Österreich leben
sollten, dass Sie weiterhin Millionen und Milliarden aus Ihrem
Steuergeld in die Ukraine transferieren können. Ich könnte sogar darauf
wetten, dass Sie sich niemals an einer Demo für oder gegen irgendwas
beteiligen würden — dafür sind Sie nicht der Typ.
Und so ist jeder seines Glückes Schmied, wie das Sprichwort sagt — vergessen Sie das niemals!
Bei den zahlreichen Wertewesten-Tuber- "Analysten", egal of national
oder international, steigern und über-schlagen sich die Niederlage- ,Umsturz- und Aufteilungsphantasien zu Russland seit Wochen und mausern
sich quasi zur unumstößlichen Gewißheit. Lalalala....der Bär macht ja
doch nix...
Allein das könnte schon als Kontraindikator genutzt werden. Diesen Herrschaften sollte man die klar fest-gelegte russische
Kriegs-/Angriffs-Doktrin zum lesen geben und zwar so oft, bis sie sie
auswendig singen und dabei auch noch Kasatschok tanzen können.
Die NAhTOd-Oberen stolzieren umher und plustern sich inflationär
marktschreierisch auf, wie schlagkräftig man doch sei und "das man schon
in der kommenden Nacht Angriffe fliegen könnte" wie kürzlich so eine
deutsche Luftwaffen-Pfeife zum besten gab. Das hat man nicht nötig, wenn
man diese Stärke wirklich hätte. Das ist alles komplett surreal und Menschen lassen sich davon einfangen.
Ich denke auch, Putin hätte das, was er jetzt macht, schon vor einem Jahr
tun sollen. Ein strategischer Fehler. Aber man konnte sich wohl einfach
wohl nicht vorstellen, dass die EU deutliche Warnungen, wie den
un-bewaffneten Oreshnik-Einsatz, spöttelnd abtun wird und weiter diesen
selbstzerstörerischen Kurs verfolgen und sogar noch beschleunigen wird.
Wie es hier weitergeht, wird davon abhängen, wie Trump und Bibi sich
weiter in die Scheiße im Iran-Konflikt reiten. Sollte das eskalieren,
wird der negative Einfluß auf die EU so gravierend sein, dass Putin
genüßlich zusehen kann, wie der Laden hier abschmiert und die NAhTOd
auseinander bricht.
Der Artikel von Paul Craig Roberts kann sehr kurz zusammen gefasst werden:
Er wirft Russland und Iran im Kern vor, dass sie nicht, die
unmenschliche, hochagressive und verachtungs-würdige Vorgehensweise
gewählt haben, wie es die USrael-Schlächter vormachen.
Erstmal Lügen in die Welt setzen und durch diese begründet alles platt
Bomben und dann Boots on the ground. Zivilisten? Drauf geschissen. Er
schlägt ihnen vor, Konflikte nicht mit Diplomatie (wie in Minsk) lösen
zu wollen, sondern gleich umfassend zu zu schlagen, um sich Respekt zu
verschaffen. "Selbstschädigende Moral" nennt er das. Darauf, wie
speziell der UA-Konflikt ist, geht er gar nicht ein. Vermutlich hat er
es gar nicht verstanden. Und das im Iran ganz andere Vorzeichen
bestanden haben, sieht er offenbar auch nicht.
Klar ist aber auch, dass Trump, EU und was sich sonst noch zum
Wertewesten zählt, Verhandlungen, Diplomatie und Vertrauen darauf
komplett in den Orkus getreten haben. Und das vermutlich sehr
nachhaltig, da man ja mehrfach zugegeben hat, dass alles nur Verarsche
war. Das wird der Rest der Welt genau beobachtet und zur Kenntnis
genommen haben. Insofern hat Roberts recht, dass dann offenbar nur noch
sofortiges Zuschlagen übrig bleibt.
Zwischen den Runden finden sich auf der Westseite fast nur noch verbal proletende Wirtshausschläger als Ansprechpartner.
Ein Angriff des Irans von allen Seiten mit den Öl-Anreinerstaaten,
die sich bedauerlicherweise weiter an USraels Seite stellen, soll jetzt
den Iran bezwingen. Ein verzweifelter (letzter?) Versuch, der die Waffenarsenale weiter massiv dezimieren wird.
Zudem stehen damit massive Genozid- und Menschenrechtsverbrechen größten Ausmaßes bevor. Ich habe keinerlei Zweifel, dass der Iran so zurück schlagen wird, wie
er es ankündigt, wenn USrael samt (Zwangs-) Verbündete das durchziehen.
Klar ist, dass wenn Iran vom Weltmarkt durch Zerstörung abgeschnitten
wird, die Energieförder- bzw. Produktionsanlagen der Anrainerstaaten
zerstört werden. Was uns dann im Herbst hier bevorsteht, ist unschwer zu folgern. Zum Machterhalt wird sich das EU-Gesocks in Notstandsregierungen flüchten. Wenn es schlecht für uns läuft, kommt noch der Spannungsfall hinzu.
Dass sich Russland und China mit deutlichen Signalen an die Seite des Irans gestellt haben, scheint niemanden zu beeindrucken.
Russland fällt ja bald auseinander....
So ist das eben mit geistesgestörten Endzeitfanatikern und ihren Hörigen ...
Es ist einfach beeindruckend, wie Scott Ritter die innerliche totale Devastierung aller Grundpfeiler der US-Verfassung als Grundprinzip der faktisch von den politischen "Eliten" in Washington D.C. betriebenen zu entlarven versteht: Ein Lindsey Graham war eben keine "Entartungserscheinung" dieser Politik, sondern war geradezu das Paradigma derselben!
Nach der Urlaubspause bei Judge Napolitano gibt es endlich wieder interessante aktuelle Interviews auf seinem Kanal. Fangen wir gleich mit einem mit Prof. Sachs an:
Unter dem Video findet sich u.a. folgendes interessantes Kommentarposting:
@HJosephInsight
People are still watching this as though it is Israel versus Iran, Trump versus Netanyahu, or peace versus war. That is the theater sold to the lowest level of political thought.
The real story is that the unipolar system has reached its limits. The Greater Israel project was useful while it justified American military expansion, weapons sales, debt creation and control over Middle Eastern energy. Now it threatens trade routes, accelerates de-dollarization, strengthens China and disrupts the larger transition toward a multipolar world.
Transnational capital does not worship flags. It migrates toward the next profitable architecture. When perpetual war becomes too expensive, the system does not suddenly develop a conscience it changes the business model. Military occupation gives way to regional blocs, digital identity, AI infrastructure, financial surveillance and permanent “security” management.
Trump, Netanyahu, Iran, Republicans and Democrats are the actors placed before the audience. Some of their conflicts are real, but none of them controls the theater.
The public debates the costumes while capital rebuilds the stage.
Prof. John Mearsheimer beleuchtet die kontinuierliche Ausweitung des zuerst nur gegen den Iran gerichteten Angriffskrieges der USA und Israels. Mittlerweile liegen die Golfstaaten mit ihren US-Basen in Schutt und Asche (auf jeden Fall wirtschaftlich und politisch), die US-Basis in Jordanien wurde angegriffen, Saudi-Arabiens Exporthafen im Roten Meer, der durch die Huthis abgeschnitten werden kann, droht ausserdem ebenfalls ein iranischer Vergeltungsangriff. Die Situation wird inzwischen unabsehbar gefahrvoll und wird sich ausweiten bis zum globalen Weltenbrand.
Interessant auch Mearsheimers Bemerkungen zum Ukrainekonflikt und die Auswirkungen des Irankriegs auf die Beziehungen der USA mit seinen Vasallenstaaten in EUropa. Eine zweifellos interessante Analyse der geopolitischen Situation.
Wie sagte man im Ersten Weltkrieg: "Gott strafe England!" Wer die Aktionen der britischen Regierung und ihrer Geheimdienste in der Ukraine sieht, wird sich nicht wundern, wenn das ukrainische Volks bald dasselbe sagen wird.
Der suicidale Angriffskrieg der USA gegen den Iran droht durch Trumps Unwilligkeit, rationale Argumente zu in die strategischen (oder auch bloss taktischen) Betrachtungen einzubeziehen, final ausser Kontrolle zu geraten. Dunkle Wolken am Horizont der Weltkonjunktur, drohende Hungersnot in weiten Teilen der Welt, Deindustrialisierung Europas (und auch der USA!) durch explodierende Energiepreise ebenso wie durch zusammenbrechende Lieferketten – die Aussichten sind mehr als bedrohlich. Douglas Macgregor analysiert all dies mit beeindruckender Genauigkeit und Schonungslosigkeit:
"The legendary" Dr. Ron Paul, erstmals zu Gast bei Daniel Davis! Ein beeindruckendes Interview zum Iran-Krieg und seinen Folgen in der Weltwirtschaft und vor allem zur unausrottbaren Cold-War-Mentality, die bis heute jede Verbesserung der Beziehungen der USA (und des Westens insgesamt) zu Russland vergiftet!
Unter den vielen Kommentaren unter dem Video finde ich einen ganz besonders bemerkenswert, denn er betrachtet das Problem unter einem anderen Blickwinkel:
@HEGEMONIX
I'm not sure it's Cold War holdover attitudes, though there is some of that. The problem is that the operating system of the US is Western Liberalism. It was Liberalism vs the Nazis, Liberalism vs the Soviet Communists and now, in deepest irony, Liberalism vs. Russian Orthodox Christianity. The roles of the Cold War powers have essentially reversed to the extent that Liberalism was seen as the flagship of Christianity during the Cold War 1.0. Now, paradoxically, Liberalism has taken on the role of the Bolsheviks or the Nazis against Christianity in the present Cold War 2.0. It's unbelievable to the American electorate and the American elite are in denial, having sold their souls to their ideologies and never being able to believe that their alleged enemies are sincere in their beliefs. And it's a mess.
Wegen der Situation am Persischen Golf ist der Ukraine-Konflikt etwas aus dem Fokus gekommen, betrifft aber die geopolitischen Entwicklungen nicht weniger als dieser. Scott Ritter im Interview mit Prof. Diesen:
Manchmal ist es ermüdend, manchmal sogar beschämend, was da im Parlament so abläuft. Manchmal aber ist es ganz interessant, und auch wichtig, wenn der Finger auf die Wunde gelegt wird.
Eine Frau ist da besonders rührig, und zwar Frau Dr. Susanne Fürst (FPÖ). Da gibt’s in facebook einen Film über diese bestimmte Sitzung im Parlament, wo es darum geht, welche Summen Österreich an die Ukraine bezahlt hat und noch bezahlen wird.
Was bedeutet Neutralität? Im internationalen Kontext meint "Neutralität" die Unparteilichkeit eines Staates im Falle gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen anderen Staaten. Ein neutraler Staat tritt nicht aktiv als Partei in einem bewaffneten Konflikt auf und leistet auch keine direkte oder indirekte militärische Unterstützung an eine der Konfliktparteien (z. B. Waffenlieferungen oder Truppentransporte). Als direkte Ergebnisse der internationalen Friedenskonferenzen von 1899 und 1907 legen die Haager Abkommen Nr. V und Nr. XIII die wesentlichen Inhalte von Neutralität im internationalen Recht fest.
Diese umfassen:
- das Recht auf Unverletzlichkeit des Territoriums neutraler Staaten, - die Pflicht neutraler Staaten, die Verletzung ihres Status zu verhindern, - die Pflicht neutraler Staaten, sich zu enthalten in Hinblick auf Kampfhandlungen und die Begünstigung von Kriegsparteien.
Was macht die Kaffeetante, die als Außenministerin