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Dienstag, 14. April 2026

Alle wissen jetzt genau, was Orbán falsch gemacht hat

Gastkommentar
von Mabraton
 
 
Jeder Ungar, der die Volksschule alphabetisiert verlassen hat, konnte bei dieser Wahl das Kreuz nur bei Orbán machen. Mag sein, dass nach 16 Jahren der Filz wucherte. Mag sein, dass dem Land frischer Wind gut täte. Mag sein, dass die Wirtschaft (theoretisch) besser laufen könnte.

Die staatlichen Rahmenbedingungen sind in Ungarn hervorragend. Es geht bergauf. Das können nicht viele Volkswirtschaften in Europa vorweisen.

Der Hauptgrund für die Niederlage ist, dass die Leute sich immer noch ins Wohlstandslummerland singen lassen. Die Fähigkeit zu beobachten, zu analysieren und sich eine eigene Meinung zu bilden, ist größtenteils nicht vorhanden.

Magyar ist eine Marionette. Das wird sich schon bald zeigen. Er lässt sich, so lange es noch geht, mit EU-Geld zuscheißen. Dafür ist er in Bezug auf die Ukraine auf Kurs und wird jeden Unrat aus Brüssel im-plementieren. Sicher wird auch die Euro-Einführung auf der Agenda auftauchen. Vorausgesetzt, die Brüsseler Horrorshow meldet nicht demnächst "Land unter".

Magyar hat laut seiner Ex-Frau besoffen vor den Kindern masturbiert und einen Hundewelpen vor ihren Augen in der Mikrowelle lebend gekocht. Die Biografie ihrer Ehe mit ihm heißt "16 Jahre mit einem Monster." 

Ich weiß, sie ist auch Politikerin. Ich glaube allerdings nicht, dass sie diesen Charakter erfindet ...

"Was ist das für ein Mensch? Wenn seine Frau das unglaubliche Drama und den Missbrauch, den sie erlebt, nicht mehr erträgt und ankündigt, dass sie sich scheiden lassen will, bedient er sich dieser abscheulichen Manipulation. Und während er weint und bettelt und sie damit abwechselnd terrorisiert, dass er sich nicht scheiden lassen kann, fängt er an, sie zu erpressen", so Varga.
https://de.euronews.com/my-europe/2025/07/06/schmutzige-wasche-im-wahlkampf-in-ungarn-e...


Montag, 13. April 2026

Andreas van de Kamp bringt's auf den Punkt!

von Manfred Müller
 
 
Die Ungarn-Wahlschlacht ist geschlagen, das heißt: geschlagen ist Orbán, nach 16 Jahren eigentlich keine Seltenheit, eher das Gegenteil! Es ist ziemlich egal, was im Einzelnen die Gründe dafür sind – insgesamt war es eine kaum entwirrbare Vielzahl, von innenpolitischen Korruptionsvorwürfen, Erstarrung des Systems und Wunsch der Bevölkerung nach etwas "Neuem", aber ebenso von außenpolitischen Einflüssen aus Brüssel, von den fast durchwegs links tickenden Mainstreammedien bis hin zu finanziellem "Input" aus der Soros-Ecke (und anderen "NGOs"). Aus seiner Seite staatsstreich.at zieht Andreas van de Kamp plausibel ein Fazit aus der Wahl und wagt eine Prognose für die künftige Entwicklung:
Ungarn: Triumphgeheul d. Morituri
 
In Ungarn ist am gestrigen Sonntag der auch von der EU ungeliebte Regierungschef der vergangenen 16 Jahre, Victor Orban, abgewählt worden, was – gemessen an “demokratischen Maßstäben” – eigentlich normal ist. Weil Orban aber ständig Sand ins Getriebe der EU-Kriegs-treiberei gestreut hat und derlei von Magyar nicht zu erwarten ist, begann in Brüssel die erste Stimme des Triumphgeheuls.
Dem Siegesrausch folgt auf dem Fuße der Machtrausch, und so berauscht verliert man leicht den Weg aus den Augen und landet bald im Graben. Es mag sein, dass bei Magyar wegen seiner ganz offensichtlich guten "Verwendbarkeit" für die EUrokraten und die Soros-Netzwerke stützend und lenkend eingegriffen wird. Schließlich wollen die Investoren in seinen Wahlsieg nicht um dessen süße Früchte gebracht werden! Der Einsatz muss sich doch rechnen!
 
Doch Rechnungen können auch ohne den Wirt gemacht sein – und solche Rechnungen pflegen dann nicht "aufzugehen". Warten wir ab, ob die Mogelpackung Magyar die Erwartungen seiner Landsleute erfüllen wird (wohl sicher nicht), aber ebenso, ob er die Erwartungen seiner Investoren erfüllen kann. Denn, wie van de Kamp richtig schließt:
Ohne Öl und Gas ist alles nix und  man wird sehen, ob’s die TISZA tatsächlich bis zum Wechsel der Amtsgeschäfte schafft. 
Oder ob es sie aus den inneren Widersprüchen, die schnell zu Tage treten werden, zerreißt. Es bleibt anzuwarten.
 

Orbán hat die Wahl in Ungarn verloren. Zwei Gastkommentare.

Gastkommentar
von Bernd Borchert
 

- War es ein aktueller Trump Malus? (wäre verständlich - ich bin auch sehr enttäuscht von Trump)
- war er zu sehr pro Putin? (Ungarn hat - fast so wie Polen - ein Russland-Trauma)
- hat er es übertrieben mit seiner EU-feindlichen Politik?
- gibt es wirtschaftliche Gründe, also dass es dort schlecht läuft?
- haben die Medien in Ungarn gegen ihn gearbeitet?
- hat die EU mehr Einfluss in Ungarn bekommen (mit Geld?)
- er ist erst 62, aber sieht echt alt aus - spielte das ein Rolle?

https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/parlamentswahl-orban-gestuerzt-...

Sehr schade. Ich selber habe mich eigentlich immer über seine Ansichten gefreut, und mir gedacht: die Ungarn, die sind noch vernünftig geblieben, d.h. der Wokismus ist bei ihnen abgeprallt, so wie bei den Ostdeutschen. 

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Gastkommentar
von Odysseus 
 

Er hatte außer der Slowakei die gesamte EU plus EU-MSM gegen sich. Selbst die persönlichen Attacken bis hin zu Morddrohungen von Koksinskys Mischpoke wurden herunter gespielt. Die Pipeline-Angriffe der UA auf Ungarns Ölversorgung - geschenkt.
Dubiose und gestoppte Geld- und Gold-Transporte in die UA via Ungarn wurden auch klein gekocht.
Sicher hat sich Orban mit manchen Entscheidungen keinen Gefallen getan.
Aber mit seinem Kurs gegenüber Putin und vor allem gegenüber Koksinsky hat er alle Wut
der EU und NAhTod Kriegstreiber auf sich gezogen.
Dass dazu Trump durchdreht ist sicher auch nicht hilfreich gewesen.
Der Besuch von Vance war ein Bärendienst - wenn nicht sogar absichtliches US-Kalkül.
Wenn die EU weiter die Vermögen der EU-Bürger in das (weltweit?) größte korrupte Drecksloch namens UA verausgabt und den Krieg am kochen hält, spielt das Trump nach aktueller Lage in die Hände.

Wenn Maygar, wie es aussieht, eine Zweidrittel-Mehrheit hat, können Verfassungsänderungen angegangen werden, die ganz nach EU-Geschmack sind. Neben den eingefrorenen Geldern aufgrund der EU nicht genehmen Veränderungen wird es vielleicht noch einen Extrabonus geben. Vermutlich werden die EU Granden sowie die führenden deutschen Kriegstreiber maximal siegesbesoffen sein und uns mit Demokratie-Lobpreisungen übersättigen.

[[kotz]]

Dass das UA-NAhTOd- Kombinat einen völlig rechtsfreien Raum an der UA-Front geschaffen hat, wo Waffenhersteller nach Herzenslust aufschlagen und testen können und in wundersamer Weise die Firma Firepoint Waffen in nie dagewesenen Turbo-Verfahren entwickelt, wird auch kaum verbreitet.

Der offizielle Krieg der EU gegen Russland, nach dem schon laufenden inoffiziellen, wird ganz gezielt weiter voran getrieben.

https://www.focus.de/politik/ausland/europa-ruestet-sich-fuer-den-ernstfall-gleich-10-l...

Und nicht vergessen. Die Top 3 Prios für DE sind:
https://weltwoche.ch/daily/fdp-politikerin-strack-zimmermann-unsere-aufgabe-heisst-erst...

Aber vielleicht ist das in spätestens 2 Wochen eh alles egal, wenn es im Iran-Konflikt entsprechend eskaliert. Und danach sieht es leider aus. Vietnam 2.0 ante portas.


Mittwoch, 23. Oktober 2024

What’s unfolding before our eyes?

Gastkommentar
von Hoppy Package
(erstveröffentlicht bei Ceiberweiber)

Die Regierung vom Reißbrett ist, würde sagen das liegt auf der Hand, eine UN-Agenda-2030-Regierung. Möge sich einer die Ziele vor Augen führen. In Linz wird diese Agenda seit der Jahrtausendwende verfolgt, zumindest wird/wurde dies auf der Website der Gemeinde bekundet.

An sich steht dahinter die sozialistische/weltkommunistische Idee, wenn nur alle die Vorgaben befolgen, dann wird sog. soziale Gerechtigkeit rund um den Globus herrschen. Faktum ist, es wird geherrscht und von jenen, welche ’soziale/gesellschaftliche Gerechtigkeit‘ definieren und das im Kontext des ‚Staats’volks der UN.

Mit Brüssel hat man noch ein zentralisierten Hub, über welchen dieses Thema gespielt werden kann und die E.U. ist am Ende nichts anderes als ein Lobbyverein, allein keiner nach dem bürgerlichen Recht, wie bei uns bekannt.

Wie sagte der Falke einst, ‚Es gibt das Volk und den Volk‘ und so gibt es eben ‚die Demokratie und ‚unsere‘ Demokratie‘ also deren.

Musiktip: Kein Schöner Land – Rainhard Fendrich. Frei nach dem Motto, wenn die Scheiße bis zum Himmel steht und nicht allein nur mehr dorthin stinkt, dann beginnen manche Lieder erneut Sinn zu machen und das ganz losgelöst vom ursprünglichen Kontext.

Auf jeden Fall gehen wie im Fall von Verliebtheit die Emotionen hoch, egal ob ein anderes Wesen oder im Fall von Politik und Macht jene in besagte Agenda.

Darunter fallen bspw. Themen wie die Etablierung von kunterbunt vermischten Völkern/Völkchen oder dem Mischvolk a.k.a. Thema Organisation von Zuwanderung, Bildungspolitik, Klimaschutz, Definition von gesund durch die WHO abseits der Abwesenheit von Krankheit innerhalb von Parametern bspw. ugs. Norm-Blutdruck lt. EU., also praktisch der ehem.aligen Pharma-Sparte (oder Pharma-PR-Sparte) der Rockefeller Stiftung, Klima- und Ökosteuern, Gesundheitssteuern usw. ... die Liste ist ewig lange.

Nicht umsonst wanderten/drifteten selbst zumindest z. T. konservative Parteien wie eine CDU nach links-links ab.

Es sitzt nicht umsonst ein Weltkommun(itar)ist in der Hofburg und das mit Unterstützung der Türkisen, damals noch mit Kurz ante portas.

Im großen Bild handelt es sich wieder um eine Spielart und dem war in den 1990ern bspw. bezüglich der C-Pandemie genauso (Vranitzky – Statement von der schweren Grippe). Es dauerte ewig und drei Tage bis das stark verengte Korsett wieder mittels Klagen gelockert werden konnte und aus dem Umfeld der Politik kam nach der Beseitigung der Regeln, die sind jetzt bezüglich der letzten Pandemie noch immer aktiv und wesentlich verschärfter als damals, das Statement, man hätte eben keinen Anlass mehr gefunden, diese Aufrecht zu erhalten.

Das ist das große Bild, welches sich einfach vor unseren Augen enttarnt, wie ein Bird of Prey bevor er Feuer frei geben will/kann. Es gibt viele Quellen zu dem Thema und auch Aufarbeitung, wie bspw. flockig leicht formuliert auf dem Youtube-Kanal von GBNews unter dem Titel The UN’s dark Agenda. What you are not being told about Agenda 2030.

Zugegeben, jede Sicht auf die Dinge ist eine Frage der Perspektive, die einer selbst einnimmt. Faktum ist, Agenda 2030 wird scheiten, resp. deren Umsetzung hernach wie nach 2010, 2015 (siehe Klimaabkommen & Co) und 2030 und es wird vermutlich hernach mit noch obszöner anmutenden Mitteln ins kunterbunte Gewand, gewoben aus feinstem Zwirn, versucht werden, gut mittlerweile sind wir schon beim blanken Faschismus und darüber hinaus angekommen.

Nachdem das Märchen vom ‚guten Sozialismus‘ ob der Praxiserfahrung keiner mehr glaubt, zumindest jene mit Erfahrung damit, muss einen wesentlichen Schritt weiter gegangen werden und wie heißt es so schön ‚Abgrund is everywhere’/’Vor dem Abgrund ist nach dem Abgrund‘ und wohl immer einen Schritt voraus. So nimmt es sich wohl aus, bei den sog. Progressiven, mittlerweile auf der Flucht vor sich selbst.

Beides gilt es zu vereiteln, weswegen die Belange von Freiheit nicht an Institution delegiert werden können und sollen, oder an Parteien.

 

 

Montag, 14. Oktober 2024

"... klar über den Erwartungen"

von LePenseur
 
 
So befand wenigstens der ÖVP-Chef — und Landeshauptmann*) — von Vorarlberg das Ergebnis der gestrigen Landtagswahl. Nun gut, wer weiß schon was Wallner insgeheim erwartet hat ... Dessen ungeachtet:

Die ÖVP rutschte von ca 43,5% auf etwas über 38%, die FPÖ hat sich mehr als verdoppelt (von knapp 14% auf über 28%) und die GrünInnen vom 2. Platz verdrängt. 
Wie unangefochten die im westlichsten Bundesland mächtige ÖVP bisher war, zeigt der große Abstand zu den übrigen Parteien. Bei den bisher 16 Landtagswahlen seit 1945 lag die Volkspartei stets mehr als 18 Prozentpunkte vor allen anderen. 
... schreibt sogar, merklich zähneknirschend, DiePresse ... Aber was ist das gegen die Sprachregelung, die eine ORF-Redekteurin die originelle Formulierung erfinden ließ: "FPÖ hat dazugewonnen, jedoch von einem niedrigen Niveau." Die ebenso fassungslose wie korrekte Antwort ihres Gegenübers war: "Die haben sich verdoppelt!"

Obwohl: auch ein Oliver Pink (DiePresse) 
... spricht schon von einem "Achtungserfolg" für die ÖVP.
Das Kopf-an-Kopf Rennen der Medien war natürlich ein Trick und sollte die ÖVP-Wähler mobilisieren.
Bald wird man den ersten Platz von ÖVP als Auftrag für V, S, und Neos im Bund deuten.
Kabarett Österreich wie man es eh schon gewohnt ist
... meint ein Leserkommentar völlig zutreffend.

Na ja ... wenn im Bund schon munter an einer Zuckerl-Koalition geschmiedet wird, mit Staatsmännern wie Nehammer und Babler an der Spitze und einem Quotenstaatsweib als "Reformkraft", ist es letztlich auch egal, ob in Gsiberg**) Türkis-Grün fortgesetzt wird. Mehrheit ist Mehrheit, wissen wir doch!

Ich erinnere mich da an einer Schwank aus der Wiener Lokalpolitik, den mir ein (daran beteiligt gewesener) Mandant einst zugetragen hat: bei einer Sitzung eines Wiener Bezirksrates, in dem (wie in Wien damals üblich) die Roten eine deutliche absolute Mehrheit hatten, denen nur ein paar Schwarze und ein Blauer als bürgerliche Minderheit gegenüberstanden, wollten die Bezirks-Roten irgendeinen, wirklich absolut aberwitzigen Beschluß durchpeitschen (ich glaube, es ging um irgendeine ziemlich idiotische Einbahnregelung, oder sowas ...). Alle Argumente der Schwarzen und des Blauen verfingen nicht. Man redete mit Engelszungen auf die Roten ein, was das für ein Wahnsinn wäre, wenn das ... irgendwann wurde sein offenkundiger Argumentationsnotstand dem roten Bezirksvorsteher zu viel und er schlug mit der Faust auf den Tisch und brüllte: "Kau scho sein, doß ma die Blederen san — oba mir san die Mehreren!"***)

So geht Politik. Nicht nur auf Stadtbezirksebene ...

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*) für Piefkes: Ministerpräsident

**) für Piefkes: Spitzname für Vorarlberg, da die Vergangenheitsform von "sein" im dortigen Dialekt nicht "g(e)wesen" lautet, sondern "gsi".

***) für Piefkes: "Kann schon sein, daß wir die Blöderen sind — aber wir sind die Mehrheit!"

Freitag, 17. Mai 2024

Balls...

by  Meme Dept. 
 
 

Dienstag, 19. März 2024

Wahlergebnis in Russland

 von Sandokan


Quelle: ORF

Putins Wahlergebnis könne unmöglich korrekt sein, es sei im Gegenteil undemokratisch und durch Wahlmanipulation zustande gekommen, so oder so ähnlich hört und liest man jetzt überall im westlichen Mainstream. Nun ist Russland sicher keine liberale Vorzeigedemokratie im westlichen Sinne (als ob die USA, Kanada, die EU und einzelne europäische Nationen so gut dastehen würden).

Österreich etwa wurde zuletzt zur sog. Wahldemokratie herabgestuft, und in Deutschland sind die Wahlbehörden manchenorts nicht mal mehr fähig oder willens, Wahlen ordnungsgemäß abzuhalten, oder eine Regierungsbildung wird überhaupt gleich von oben herab zwangsverordnet. 
Oder man überlegt ernsthaft, eine oppositionelle Parlamentspartei zu verbieten. 
Großbritannien wiederum hatte seit der letzten Wahl 2019 drei Regierungschefs, von denen aber bloß der erste (Boris Johnson) auch tatsächlich gewählt wurde. 
Der von allen westlichen Regierungen hofierte Klaus Schwab vom WEF prahlt unverhohlen damit, in welchen Regierungen er überall seine Leute sitzen hat (von Kanada bis Österreich). 
Und über die faszinierende Abstrusität der US-Wahlen will ich mich erst gar nicht auslassen.

Komisch im Fall der aktuellen Russlandwahlen ist jedenfalls bloß, dass das jetzige Wahlergebnis beinahe punktgenau die von westlichen (!) Organisationen und russischen Regierungskritikern ermittelte Zustimmung (approval rating) für Putin widerspiegelt. 
Die im Laufe der Jahre natürlich ordentlich geschwankt hat, wie das auch bei westlichen Regierungschefs üblich ist.



Die Russen wissen außerdem wohl mehrheitlich recht genau, was im Westen vor sich geht und mit welcher obsessiven Kriegsgeilheit gegen Russland gehetzt wird, also macht man erst recht die Reihen dicht und wählt Putin. Auch das eine typische Reaktion in jedem Land das von außen angefeindet wird.
Es spricht also mehr für ein korrektes Wahlergebnis als dagegen.

Die USA hatten übrigens unabhängigen Wahlbeobachtern aus Drittstaaten mit Konsequenzen gedroht, falls sie diese Tätigkeit in Russland ausüben sollten.    
Aber keine Angst, wie aus gut unterrichteten Kreisen in Politik und Medien bekannt ist, liegt Putin gerade auf dem Sterbebett oder seine Absetzung wird gerade geplant - vielleicht sogar beides gleichzeitig. Näheres wissen wir, wenn dem Russen das Geld, die Munition, die Mikrochips und die Soldaten ausgegangen sind. 
Oder den westlichen Lückenmedien die Gute-Nacht-Geschichten.


Montag, 24. April 2023

»Wir haben diese Wahl gewonnen«

von LePenseur
 
 
... meinte der Salzburer Landeshauptmann Haslauer bei der Wahlparty der ÖVP. Na ja: noch ein paar solcher »gewonnener Wahlen«, und die ÖVP streitet sich mit Grünen und Kommunisten um den vierten Platz, die sprichwörtliche »blecherne Medaille« ...

Interessant ist auch die folgende Graphik über das Wählerstruktur:


In den beiden Altergruppen unter 60 wurde die ÖVP bereits von der FPÖ überholt. Nur die deutliche Präferenz der Pensionisten konnte der ÖVP den ersten Platz retten.

Noch interessanter ist freilich der Vergleich zwischen FPÖ und SPÖ nach Bildungsqualifikationsstufen — denn er widerlegt die oft kolportierte Behauptung, daß v.a. »bildungsferne Fortschrittsverlierer«, mit anderen Worten: die depperten Hackler und dergleichen, die FPÖ wählen würden. Das ist aber auf keineswegs Fall, sondern: der Pflichtschul-Level ist die Domäne der Roten, Maturanten und Uni-Absolventen wählen eher FPÖ als SPÖ. 

Erschütternd ist freilich, daß bei den Akademikern die Kommunisten vor der FPÖ zu liegen kamen und die Grünen gemeinsam mit der ÖVP auf je 21% kamen. Formale Bildung ist offenbar nicht immer ein zuverlässiger Intelligenz-Indikator.

Ob der alte Satz »Stadtluft macht frei« noch berechtigt ist, darf seit geraumer Zeit bezweifelt werden. Daß sie vermutlich nicht gescheiter macht, wird durch das Ergebnis der Kommunisten in der Stadt Salzburg, wo die den zweiten Platz erreichte und nur wenige Prozentpunkte hinter der ÖVP abschnitt, nahegelegt.

Ob es nun zu einer Schwarz-Blau-Koalition in Salzburg kommt, oder ob Haslauer mit bloß einer Stimme Mehrheit im Landtag eine Schwarz-Rot-Koalition riskiert, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Lassen wir uns überraschen.

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P.S.: daß die Wahlbeteiligung mit weniger als 71% die »Partei der Nichtwähler« eindeutig zur größten Gruppe macht und bezogen auf die Gesamtwählerschaft die »gewonnen habende« ÖVP nur auf 21,5% gekommen ist, sei nur ganz nebenbei erwähnt. Wenn fast ein Drittel der Wähler keinen Sinn darin sieht, zur Wahl zu gehen, sollten eigentlich die Alarmglocken bei den Parteien (und zwar bei allen) läuten. Werden sie aber nicht ...

Montag, 11. Januar 2021

»USA in der Sackgasse – wie man eine Gesellschaft an die Wand fährt«

 
betitelt sich ein Artikel von Roger Letsch. Ein Artikel, dessen Lektüre höchst nachdenklich stimmt. Und nicht eben hoffnungsvoll für die Zukunft ... ... Aber lesen Sie selbst:
D.C. war abgeriegelt, Straßen gesperrt, Hotels informierten ihre Gäste über die Unmög-lichkeit der Anreise, der in Washington eh schon kaum geltende 2. Verfassungszusatz wurde noch stärker eingeschränkt, eine Ausgangssperre war bereits angekündigt … es war also zunächst fraglich, ob die für den 6.1. angekündigte Trump-Ralley in der Hauptstadt überhaupt „wild“ hätte werden können, wie der Präsident es via Twitter angekündigt hatte. Es war jedoch nicht so, dass die Demonstranten sich dieses Datum ausgesucht hätten, wie etwa die WELT in ihrem Livestream berichtete. Es war die Verfassung der Vereinigten Staaten, welche dieses Datum als „letzte Gelegenheit zum Widerstand“ vorgab.
2021 verspricht ein spannendes Jahr zu werden. Irgendwie erinnert mich die Situation an jene bekannte, verbürgte Anekdote über Lady Astor, wo bei einem Dinner in den 1920er-Jahren, an dem sie teilnahm, die Rede auf die politische Situation in Deutschland kam, und einer der Gäste sich über diesen Hitler, der da gerade anfing, eine noch eher bescheidene, doch umso lautstärkere Wirksamkeit zu entfalten, erkundigte: »Weiß jemand, wo dieser Hitler eigentlich geboren wurde?« Lady Astor antwortete wie aus der Pistole geschossen: »In Versailles.«
 
Vielleicht wurde am 6.1.2021 wieder einer geboren. Und, nein – nur Dummköpfe aus den Reihen der »Demokraten« werden jetzt laut: »Na, Trump natürlich!« blöken ...

Denen empfehle ich – die Hoffnung stirbt zuletzt! – dringend, den obigen Artikel nochmals zu lesen und zu verstehen, worum es da geht! Nein, es wird nicht Trump sein. Aber der, der aus dem abgrundtiefen Haß heraus, von »denen in Washington D.C.« wieder einmal gnadenlos gelackmeiert worden zu sein, von John & Jane Doe dann möglicherweise auf den Schild gehoben wird, wird die Clintons und Pelosis ebenso das Gruseln lehren, wie ihre republikanischen »Gegner« – und in Wahrheit Verbündeten im Trachten nach vom Wahlpöbel möglichst ungestörtem Machterhalt und Pfründengenuß.

Und das Erdbeben, das durch so jemanden ausgelöst werden kann, dürfte nicht nur die East Coast von Nordamerika, sondern die ganze Welt erschüttern. Eine Globalisierung, wie sie unsere »Eliten« allerdings nicht so wirklich wünschen dürften ...


Ach, ein Rumpelstilzchen?

 
Zu Unterbergers Nachtritt auf Trump, näherhin zu seinem Statement:
Donald Trump hat in den letzten Tagen seiner regulären Amtszeit durch eine ganze Reihe von Rumpelstilz-Aktionen endgültig sein politisches Ansehen vernichtet. 

erscheint folgender 


Gastkommentar
von elfenzauberin


Ganz ehrlich gesagt: mich stören die Rumpelstilzchenaktionen eines Herrn Nehammer viel mehr, der das in der Verfassung garantierte Recht der Versammlungsfreiheit einschränken möchte, als ein Donald Trump, der angeblich das Ansehen der größten Demokratie der Welt beschädigt haben soll.

Oft überlege ich mir, was wäre, wenn Ibiza nicht geschehen wäre und wir eine türkis-blaue Regierung mit dem Hrn. Kickl als Innenminister hätten. Ich versuche mir gerade vorzustellen, was denn los wäre, hätte Kickl, über den der Herr Dr. Unterberger so gerne herzieht, auch nur ansatzweise das gesagt und getan, was der Hr. Nehammer so als Innenminister zu sagen und zu tun pflegt. Der Teufel wäre los gewesen, der Hr. Klenk hätte im Gleichschritt mit dem Hrn. Novak und den Hrn. Wolf die Wiedererrichtung des 3. Reiches als unmittelbar bevorstehend erachtet, im ORF gäbe es einen runden Tisch nach dem anderen, jeden Donnerstag würden die Omas gegen rechts demonstrieren und die ganze Kunst- und Kulturszene wäre aus dem Häuschen. 

Pikant ist in diesem Zusammenhang ja, dass die Grünen, die ja in der Vergangenheit das Demonstra-tionsrecht wie eine Monstranz hochgehalten haben, jetzt mucksmäuschenstill sind.
 
Die Ereignisse in den USA lassen meiner Meinung nach nur einen Schluß zu: der Deep State hat gewonnen – und es war Donald Trump, der zumindest den Versuch unternommen hat, sich diesem Deep State entgegenzustellen.

Dass es in den USA Wahlbetrug in ungeheurem Ausmaß gegeben hat, steht für mich fest. Die zahllosen Indizien wurden auf https://sciencefiles.org/ zusammengetragen. Wer all den (dort, aber nicht nur dort) zusammengetragenen Belegen die Beweiskraft abspricht, sollte uns einmal erklären, was er denn als Beweis bzw. als Beleg für einen Wahlbetrug akzeptieren würde. Es reicht einfach nicht aus, immer nur zu behaupten, es gäbe keinen Beweis für massiven Wahlbetrug, ohne zu begründen, warum die vorgebrachten Belege keine Beweiskraft haben. Wer übrigens glaubt, dass es die amerikanischen Gerichte waren, die festgestellt hätten, es gäbe keinen Wahlbetrug, dem sei gesagt: das haben die Gerichte genau nicht festgestellt (die haben sich da elegant herausgehalten, indem sie die Klage oftmals gar nicht erst annahmen).

Ja, es war Donald Trump, der sich dem Deep State entgegengestellt hatte. Denn letztendlich war es der Deep State, der Donald Trumps Stimme auf Twitter zumindest vorübergehend zum Verstummen brachte (was historisch absolut einmalig ist) und es war der Deep State, der jahrelang Donald Trump mit haltlosen Vorwürfen in Zusammenhang mit der angeblichen russischen Wahleinmischung konfrontiert hat. Mit dem Fall von Donald Trump ist die letzte Bastion derer gefallen, die gegen den unseligen Globalismus aufgetreten sind.

Hier in Europa haben es ja ganz ähnlich aus. Die europäischen Politiker allen voran der Herr Macron, die Frau Merkel und der Herr Kurz maschieren in Gleichschritt, und jeder der sich dem entgegenstellt, wird als Populist, Rechtsradikaler oder Coronaleugner denunziert. In dieser neuen Welt ist kein Platz für Trump oder auch Viktor Orban, an dem die EU fleßigst sägt.

Wohin das führen wird, weiß ich auch nicht. Eine Perspektive wird hier von einer Insiderin der amerikanischen Politik in diesem zwar langem, aber absolut sehenswerten Video dargestellt. Es ist die ehemalige Mitarbeiterin von Bush und nunmehrige Investmentbankerin Catherine Austin Fitts, die hier zu Wort kommt: