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Sonntag, 21. Februar 2016

Blogpausenunterbrechung

Damit's net fad wird (obwohl: könnte einem beim Anblick einer schönen Frau wie Cindy Crawford fad werden?), kommen, wenn LePenseur dazu Zeit findet, ein paar Hinweise auf lesenswerte Artikel aus der Blogroll (et al.). Heute dieser hier vom geschätzten Blogger Laurentius Rhenanius über die wegen angeblicher »Gewalttätigkeiten« aufgelöste Pegida-Demonstration in Köln (man erinnert sich vielleicht noch ...):
Die Böller von Köln

[Aus gegebenem Anlaß unterbreche ich die Sabbathruhe:]
Jede sollte eine zweite Chance bekommen. Ob es wie beim RAF-Mörder Christian K. deswegen eine Anstellung im Bundestag sein sollte, darf bezweifelt werden.
Ganz anders steht es da mit der "Aktuellen Kamera". Unter diesem Namen ist eine Truppe unterwegs, die journalistische Wiedergutmachung leistet. Ein Beispiel gefällig?
Wem schwante nicht nach den Böllerwürfen in Köln, daß hier wohl Provokatuere eingeschleust worden waren? Nun haben wir dank der "Aktuellen Kamera" ein kurzes Video, das die Umstände wohl mehr als erhellen dürfte. Es handelt sich um einen waschechten Skandal, der wohl nie in den anderen Medien thematisiert werden dürfte, weil nämlich genau ihre Vertreter darin die Hauptrolle spielen. Schauen Sie sich doch einmal diese kurze Sequenz an und achten Sie besonders auf die "peinliche Berührtheit" der Polizei!


Noch Fragen, meine Damen und Herren?
Unter dem Youtube-Video meint ein Kommentarposter:
In Köln hat der Staat gegenüber 1.800 Pegida-Demonstranten die Härte und Konsequenz gezeigt, die er Silvester gegenüber einem Mob von mehr als tausend nordafrikanischen Vergewaltigern, Randalierern, Taschendieben und Straßenräubern vermissen ließ. Nach ein paar Feuerwerskörpern von Seiten der Demonstranten (?) wurde die Pegida-Demonstration von der Polizei mit Wasserwerfern, Tränengas usw. “aufgelöst”. Von der gleichen Polizei, die in der Sylvesternacht nicht in der Lage war, die Bürger dieses Landes vor brutalisierten Straßengangs zu schützen. Ach so, bei den Pegida-Demonstranten handelt es sich ja nur um deutsches “Pack” (SPD-Gabriel).

Noch Fragen, meine Damen und Herren? Genauer: dürfen Sie noch fragen? Falls ja: wie lange noch?

Sonntag, 10. Januar 2016

Die Lügenpresse lügt weiter

Mehr zur Wizorek-Krause-ARD-ZDF-Desinformationskampagne


Hadmut Danisch
9.1.2016 18:11


Ich hatte ja schon was dazu geschrieben. Die FAZ hat nun einen zweiten Artikel, diesmal von Don Alphonso, der noch genauer darlegt, dass die Zahlen und Argumentationsweisen, die Anne Wizorek da im ZDF und offenbar mit Willen und Billigung der ZDF-Oberen, mindestens in Morgenmagazin und heute journal, aber auch in Printmedien verbreitet, und auch die dieser ARD-Journalistin, schlichtweg falsch und frei erfunden sind.
ARD und ZDF sind damit – wie ich das schon eingeschätzt hatte – vom Schweigekartell zur Desinformationskampagne übergegangen. Es wird systematisch desinformiert um die Vorgänge zu bagatellisieren. 
 Dazu passend werden jetzt die Nachrichten über die Vergewaltigungen durch vorgebliche Flüchtlinge durch die Bilder von der polizeilich aufgelösten Pegida-Demo in Köln ersetzt. Also doch die Nazis, die die eigentlich Bösen sind, vor denen die Deutschen sich zu fürchten haben. Oder so halt. Die perfide Strategie unserer Machtkartelle ist erkennbar, und wird im Blog »Eulenfurz« klar beschrieben:
Das war der Ablauf der Pegida-Demo in Köln: An der Spitze des Demonstrationszuges mit ca. 3000 Teilnehmern (1000 waren angemeldet) laufen mehrere Hundert Hogesa-Leute, teilweise mit Mützen und Schals oder Sonnenbrillen „vermummt“. Hin und wieder fliegt ein Böller. Die Polizei läßt den Demonstrationszug anhalten, weist auf das Vermummungsverbot hin und fordert auf, das Böllerwerfen einzustellen, ansonsten werde nicht weitergelaufen. Die Menge wird aufgebrachter, lautstärker, kurzatmiger, mehr und mehr Böller fliegen. Die Polizeiführung fordert die Demonstrations-teilnehmer auf, die Hogesa-Leute zu isolieren, sich von ihnen zu distanzieren, indem sie auf Abstand gehen. Die Versammlungsleitung (re)agiert während der halben Stunde des Stillstandes überhaupt nicht, zumindest nicht an der Spitze des Zuges. Die Polizei bricht die Demonstration ab und fordert zum Zurückgehen zum Bahnhof auf. Die Hogesa-Leute werden immer wütender, erste Flaschen fliegen, es wird laut skandiert: „Wo, wo, wo wart ihr Silvester?“. Die Polizei setzt Wasserwerfer ein und drängt die Demonstranten zurück.

Ein Lehrstück der Eskalationsstrategie seitens der Polizeiführung, aber auch des Versagens der Versammlungsleitung. [...]


Im Gegensatz zur Vertuschungsstrategie bei den Pogromen in der Neujahrsnacht, von denen die Massenmedien zunächst nichts veröffentlichten, haben jetzt die Propaganda-kanäle ihre gewünschten Bilder von bulligen Hooligans und Wasserwerfern gegen Pegida sofort auf ihren Titelblättern.
Ein Kommentarposter vermerkt dazu zynisch (und vermutlich berechtigterweise):
Das war besser geplant als die Silvesteraktion der orientalischen Untergrund-organisation. In den Schlagzeilen der Lügenpresse werden nun die Rapisten durch HOGESA, PEGIDA, AfD … verdrängt. Die inoffizellen Mitarbeiter dürfen ihr Honorar bitte in der Zahlstelle des LfV abholen.
In den »Politikforen« ereifert sich ein Poster:
Diese widerliche Systemjournallie! Als erstes waren es die Polizisten, die nur auf Weisung gehandelt haben und entsprechend nahezu tatenlos dem Treiben der unzivilisierten Asylanten am Silvesterabend zugesehen haben. Sie wurden seitens der Politikschranzen und der Systemmedien schnell als die Schuldigen diffamiert. Kritik an den unzivilisierten, undankbaren Neuankömmlingen- Fehlanzeige. Nun regt sich Widerstand unter den Deutschen. Eine Pegida Demonstration am Hauptbahnhof in Köln. In den Medien ist nur die Rede von „Rechtsextremen“.
Doch jetzt ist die Polizei so vorbereitet wie nie. Die Sicherheitskräfte wurden rechtzeitig in Stellung gebracht. Wohlgemerkt: es demonstrieren Deutsche.

Die „Lügenpresse“ rotiert wieder.
Hier ein Auszug:
„Die Silvesternacht hatte für viel Zündstoff gesorgt. Doch die befürchtete Randale bei der Demonstration von Rechtsradikalen in Köln findet nicht statt. Die Polizei bleibt Herr der Lage.
Diesmal gab die Polizei das Heft nicht aus der Hand: Schon am Samstagmorgen brachten sich die Sicherheitskräfte in Hundertschaften um den Breslauer Platz am Kölner Hauptbahnhof rechtzeitig in Stellung.
Nicht noch einmal in Machtlosigkeit erstarren wie bei der legendären Hogesa-Randale von Hooligans und Rechtsradikalen vor mehr als einem Jahr und schon gar nicht wie jüngst in jener Silvesternacht, als Frauen massiv durch einen Mob von Männern sexuell bedrängt und bestohlen wurden - und Sicherheitskräfte ohnmächtig zuschauten.“
Quelle: web.de
Tatsächlich wird hier der Eindruck erweckt, Rechtsextreme wären die Schuldigen hinsichtlich der Ausschreitungen am Silvesterabend. Kein Wort von Flüchtlingen oder Migranten, die für die sexuellen Belästigungen von Frauen verantwortlich sind.
Wieder einmal bewahrheitet sich wie treffend das Wort „Lügenpresse“ hinsichtlich dieser Art von manipulativer Berichterstattung ist.
Was die erwähnten Politikdarsteller betrifft: heute in der „tagesschau“ verkündete die Frau Kraft ohne rot zu werden, es hätte keine Einflussnahme auf die Polizei stattgefunden und es würde nichts unter den Teppich gekehrt. Alles würde aufgeklärt werden.
Wie charakterlos und verlogen die hochbezahlten Systemschranzen sind, wurde wieder einmal anhand dieser Aussagen eindrucksvoll dargestellt.

Deutschland ist in den letzten Jahr(zehnt)en allmählich, anfangs fast unmerklich, unter den Regierungen Schröder und Merkel freilich immer merklicher, von einem Rechtsstaat zu einem Unrechtsstaat mutiert. wegen dieser Feststellung wurde LePenseur vor einigen Jahren von Professor »Zettel« höchstselbst aus »Zettels Raum« geschmissen. Er hat diesem damals freilich vorhergesagt, daß die angeblich unabhängige Gerichtsbarkeit und das gesetz- und verfassungsmäßige Handelns der Behörden schon längst Potemkin'schen Dörfer sind, deren Fassaden beim kleinsten »Unfall« umfallen werden.

Nun sind wir so weit. Zettel kann es von Wolke 7 recht entspannt mitansehen. Wir, mit der Gnade (oder Ungnade — das entscheidet sich noch in der näheren Zukunft) des späteren Ablebens bedacht, können es leider nicht so entspannt nehmen.

Dieses Land ist innerlich längst verrottet — und es wurde geradezu gezielt zum Verrotten gebracht durch seine »Eliten«, die ihre Macht- und Beziehungsnetze längst über das ganze Land gezogen haben, und mit demokratischen Mitteln wohl kaum mehr abzuwählen sind. Von einem heuchlerischen Pfaffen, über eine Stasi-Mitarbeiterin, diverse Ex-RAF-Sympathisanten hinunter zu den vielen Aktentaschen-Trägern, Bucklern und Opportunisten, die alle am sicheren Trog sitzen, solange sie brav die Hand zum Zeichen des Franktionsvorsitzenden heben — das System ist fest etabliert, und geschickter als zu DDR-Zeiten als »Demokratie« getarnt.

Die Österreicher haben (wenigstens in Ostösterreich, in und um Wien) noch einen quasi anarchistischen Zug des zivilen Widerstandes gegen die Staatsgewalt. Deutsche sind demgegenüber weit staatsfrömmer — und genau das macht sie gegenüber einer von oben durchgesetzten Pervertierung des Staatsorganismus so hilflos.

Die Prognose für Schland ist nicht günstig. Denn mit der Abschaffung der Bahnsteigkarten ist den Deutschen offenbar die letzte Möglichkeit zur Revolution aus der Hand gewunden worden ... 

Sonntag, 15. März 2015

Drei Internet-Funde

... auf deren Lektüre die geneigten Leser dieses Blogs mit Nachdruck hingewiesen werden. Höchst unterschiedlich, die Artikel, dennoch höchst lesenswert.

Fangen wir mit der Bildung an: Professore Jay »Silvæ« schreibt aus am heutigen Tagen stets aktuellen Gedenk-Anlaß über die Ermordung Cæsars. Aus verschiedenen Anlässen (wie bspw. einer perfide- nonchalanten Abkanzelung Lenbachs) mußten wir ihn tadeln, doch soll deshalb ein Lob, wo es gebührt, nicht unterlassen werden! Es sind genau gekonnte Artikel wie der heutige, die »Silvæ« seinen Platz in der Link-Liste dieses Blogs verschafften und erhalten.

Hans Heckel ist in seinem aktuellen Wochenrückblick auf »PAZ« natürlich in ganz anderen Gefilden unterwegs, doch nicht weniger lesenswert.

Aus ganz anderem Grunde lesenswert ist der kurze Artikel Dietmar Neuwirths, den »DiePresse« unter dem Titel »Der Papst als Zumutung« heute publiziert. Nicht, weil der Artikel an sich so toll wäre — das übliche Geschreibsel eines der üblichen linkskatholischen Verdächtigen —, sondern weil er einen Leserkommentar evozierte, der in nuce den Leitgedanken des akut aktuellen Pontifikats klarlegt:
Der Papst ist in erster Linie so, wie ihn die Medien portraitieren ... wer einfach verstaendliche, news-werte Sager produziert, wird publiziert. 
Die Entwicklung von abgewogenen, sorgfältig durchdachten »Enzykliken« zu »news-werten Sagern« ist tatsächlich das Kennzeichen dieses Papstes. Vielleicht will er mit ein paar Kalauern in die Geschichte eingehen — so quasi als Harald Schmidt des Vatikan. Tempora mutantur ... wie man sieht: sogar im Vatikan.

Montag, 26. Januar 2015

DDR läßt grüßen

Lübeck: Schüler zu Anti-Pegida Demo gezwungen
25.01.2015

1000 Schüler der fünf Lübecker Europaschulen hatten am Mittwoch gegen Pegida demonstriert. Nun sorgt eine interne Info für Wirbel: Die Schüler wurden praktisch gezwungen, auf diese Demo zugehen. Merkwürdige Begründung: „Die Demonstration wurde als Schulveranstaltung ausgewiesen, damit die Beteiligten auf dem Weg versichert sind“

Wurden in Lübeck letzten MIttwoch Schüler auf die Straße gezwungen, um gegen Pegida zu demnostrieren? Im Internet beschweren sich Schüler, dass sie bei der Kundgebung mitmachen mussten.

Auf der Facebookseite der "Lübecker Nachrichten" gab es eine lebhafte Diskussion. Die Schüler seien zu der Demonstration gezwungen worden, so der Vorwurf. „Das war eine Zwangsveranstaltung für uns Schüler. Ich musste da sein und meine Anwesenheit wurde überprüft“, schreibt ein Schüler auf Facebook.
 Wie ich schon mal schrieb: die Meinung, im Jahr 1990 sei die DDR  der BRD beigetreten, ist irrig. Es war exakt umgekehrt ...

Freitag, 23. Januar 2015

Hadmut Danisch sieht das Ende der Medien, wie wir sie kannten:

Habe ich dieses Jahre eigentlich schon genug auf die Presse eingedroschen? Nein. Also los:
Ich hatte neulich ja geschrieben, dass uns die Medien mit hoher Intensität die an einem McDonalds tödlich verletzte Tugce als einen Engel und die Vorgänge in einer Weise einhämmern wollten, die sich auf den Aufzeichnungsvideos nicht bestätigte.
Vor ein paar Tagen wurde in Dresden ein Asylbewerber erstochen. Eigentlich wusste man erst gar nichts, außer dass die Polizei zunächst irrtümlicherweise (und vielleicht auch dämlicherweise) sagte, dass man keine Hinweise auf Fremdeinwirkung hatte.
(Hier weiterlesen)
Nun, seinen Optimismus bezüglich des bereits nahenden Endes kann LePenseur nicht ganz teilen — der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch. Und wird fruchtbar bleiben, solange der Bazillus der menschlichen Dummheit, den bereits Curt Goetz (alias Frauenarzt Dr. Prätorius) — freilich vergeblich — suchte, nicht gefunden und unschädlich gemacht ist. Die Dauer der Suche (seit 1950 ist schon wieder fast ein Menschenalter vergangen) — von der Entwicklung einer Therapie wollen wir gar nicht zu reden wagen! — läßt wenig Hoffnung aufkeimen ...


Donnerstag, 22. Januar 2015

Leipzig ist angekommen

Wo denn?

»... in einer gelenkten Demokratie«, weiß Politplatschquatsch zu berichten, und hat recht — wie (fast) immer ...

Mittwoch, 21. Januar 2015

Die Schrillheit des Tones

...  und die offenkundige, für jedermann leicht nachprüfbare Verdrehung von Fakten erinnern an die launige Spätzeit von Erichs des Einzigen antifaschistischem und weltfriedens-sicherndem Sozialparadies.
ätzt Michael Klonovasky unter dem 11. Jänner 2015 in seinen Acta Diurna, und setzt ganz keck fort:
Eine gewisse DDR-Ähnlichkeit zeigt sich eventuell auch in den divergierenden Teilnehmerzahlen bei den Demonstrationen pro und contra Pegida. In der DDR demonstrierten bis fast zuletzt deutlich mehr Menschen für die SED als gegen sie, was mit dem guten, alten, berechenbaren, jederzeit auch anders könnenden Opportunismus von in sozialen Verbänden lebenden Wesen zusammenhängt. Dass von den momentanen Staatsparteien organisierte Aufmärsche der Guten, Treuen, Aufgeklärten und Bunten mehr Menschen auf die Beine brachten, als zumindest eine einzelne Parallelveranstaltung der Ewiggestrigen, Verblödeten, Dumpfen und Rassisten, bedeutet zunächst einmal überhaupt nichts; es wurde gewiss ein bisschen aufgepasst, wer erscheint und wer nicht, es winken oder wanken ja stets staatliche Fördergelder.
Lesenswert!