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Sonntag, 20. September 2026

Kleiner historischer Exkurs für alle, die Warnungen vor einer AI-Blase für bloße Miesmacherei halten

von Manfred Müller
 
 
Im Gelben Forum schrieb vor über einem Vierteljahrhundert ein Forist einen lesenswerten Artikel (eigentlich sogar zwei, aber ich zitiere hier nur den zweiten): 
 
Des Teufels Vortänzer
verfasst von dottore, 12.06.2000, 09:35 
 
 
Sinn dieser kleinen historischen Übung ist nicht Angeberei (ach, was der schon wieder alles weiß), sondern ich möchte die Sinne der Boardteilnehmer schärfen, vor allem jener, die an dem berühmten "This time it's different"-Syndrom zu leiden scheinen. Es ist nämlich "always the same" - auch wenn es sich immer wieder geschickt neu zu verkleiden versteht. Nehmen wir also dem, offenbar in uns allen tief verwurzelten "Willen zu manischem Verhalten" behutsam die Maske ab.
 
Hanns Leiskow: Spekulation und öffentliche Meinung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Jena 1930. Der Autor behandelt - immer dabei auch den Brainwash durch die Presse im Auge habend - drei große Manien:

a) Die Spekulation in Eisenbahnaktien von 1836-1842. Dazu der"Friedens- und Kriegskurier":"Überall bilden sich AGs, überall werden die Aktien dafür gesucht und mit hohem Aufgeld bezahlt! Hieraus wollen manche den besorglichen Schluss ziehen, dass es damit kein gutes Ende nehmen könne... Dies ist aber eine durchaus unrichtige Schlussfolgerung." Eisenbahnaktien seien eben etwas ganz anderes als Waren oder Staatspapiere (wie heute, nicht wahr, wo die"New Economy" eben etwas ganz anderes sein soll als die"Old Economy").

Der Fränkische Merkur dann am 9. April 1844: "Nur in unserer Zeit der Blendwerke und großartigen Täuschungen, wie der Gier, schnell und ohne Mühe möglichst viel zu verdienen, um fein und anständig zu leben, d.h. sinnlichen Genüssen in weitestem Maß zu fröhnen - nur in einer solchen Zeit ist es erklärlich, dass das Publikum sich noch immer von einzelnen im Wege des Aktienschwindels auf eine unerhörte Weise ausbeuten lässt." 1845/46 der unausweichliche Crash der notieretn 20 Eisenbahnwerte. Die Augsburger Allgemeine am 17. März 1846: "War es (das Hinauftreiben der Aktien) aber damals ein Schwindel, so ist es jetzt eine absolute Krankheit, in deren Todfieber sich viele Privatleute ihrer Aktien mit ungeheurem Verlust nicht schnell genug entledigen können." Die Regierung verbot sogar die Notiz von ausländischen oder im Bau befindlichen Linien, um das Elend nicht noch sichtbarer werden zu lassen!

b) Die Commodity-Spekulation 1846/47. Die Preise (100 = Durchschnittsernte) Weizen 76/107; Roggen 57/122, Gerste 74/104 (1848), Hafer 71/103 (1848), Kartoffeln 53/88 (1848), Erbsen 68/80. Alles angeheizt durch die Erwartung weiter steigender Preise. Dazu der Fränkische Merkur: "...wollen wir auch keineswegs in Abrede stellen, dass die übertriebene Spekulation in Getreide - ein Zeichen unserer genusssüchtigen, leicht zu erwerbenden Reichtümern nachjagenden Zeit - zur Steigerung der Preise das ihrige beiträgt..." Es wurde natürlich auf Termin spekuliert. Ein Zeitgenosse schrieb, "dass der gefürchtete Wucher mehr ein eitles Phantom... als eine wirkliche Ursache der Teuerung ist..." Dann Crash und die übliche Normalisierung.

c) Die Bankaktienspekulation 1850 - 1854, die sich dann bis 1856 zuspitzte, wobei noch zahlreiche andere Gesellschaften als AG erschienen (Schiffahrt, Handel, Maschinen). Leiskow: "Die Spekulation, vor allem mit den Papieren der Neugründungen, nahm einen ungeahnten Umfang an; alle Mahnungen zur Vorsicht, die ein unglückliches Ende voraussagten, verhallten gänzlich unbeachtet. Wie im Jahr 1844 drängte sich arm und reich in den Räumen der Banken oder der Börse, um zu zeichnen und zu spekulieren und auf diese Weise 'glücklich' zu werden." Die Augsburger am 8. Juni 1853: "Die neuesten Erscheinungen arten bereits in ein Fieber aus... Der öffentliche Handel mit Industriepapieren ist zu einem vollständigen Börsenspiel geworden." Der folgende Crash mündete mit ein in die große Panik von 1857 - siehe dazu jetzt:
 
George W. van Vleck: The Panic of 1857. New York 1943. Von bester Provenienz, nämlich Columbia University Press. Die Literatur über die Vorgänge von 1857 ist inzwischen Legion (auch in deutsch,z.B. über den Krisenschwerpunkt Hamburg, das finanziell beinahe fast vollständig vernichtet worden wäre), aber ich weise auf dieses sehr seltene Buch hin, weil es die Panik gut herausarbeitet, die plötzlich im August eingesetzt hat. Am 14. Oktober stand zu lesen: "The whole monetary system of the United States has fallen with a mighty crash, and now lies before us an magnificent and melancholy ruin..." Und obwohl in der US-Wirtschaft "realwirtschaftlich" alles zum besten stand, überdies im tiefsten Frieden, gehts weiter: "Yet in the twinkling of an eye, we are plunged into the lowest depths of commercial embarassment, and stand before the world a nation of bankrupts!"

Und so etwas kann sich in Amerika nie mehr wiederholen, der nach innen und außen mit Abstand am höchsten verschuldeten Nation weit und breit? Aber vielleicht erleben wir doch noch einmal so etwas wie diesen Aufruf des "Journal of Commerce" an seine Leser, "to steal awhile away from Wall Street and every wordly care, and spend an hour about mid-day in humble, hopeful prayer."

Was sagte der Pilot mit ausgefallenen Maschinen über Bordmikrophon: "Liebe Passagiere, sprechen Sie mir jetzt bitte nach: 'Vater unser,.der Du..."?

Im Gefolge dieses und anderer Desaster schrieb ein anonym bleiben wollender Londoner "City Man" zwei Büchlein: "The Bubbles of Finance" und vor allem: "The Profits of Panics; Showing How Financial Storms Arise, Who Make Money By Them, Who are The Losers" (London 1866). Ein Kurzlehrgang für Shortiers mit konkreten Beispielen: "...we sold by various brokers a vast number of (shares) for next settling, and thus helped to bring them down still lower. This mode of operation may be wondered at by the uninitiated, but it is by far the most effectual way to work a large 'bear' account." (32).

Interessant dass der Autor anonym bleiben wollte; es gilt eben bis heute als unschicklich und unfein, auf sinkende Kurse zu setzen oder deren Fall gar noch zu beschleunigen, weshalb es auch in diesem Board immer wieder Kritik z.B. an JüKüs Warnungen hagelt. (Ich selbst hatte 1984 öffentlich - im "Penthouse", meine Herren, die Damen hören bitte weg - erklärt, IBM, die ich für waidwund hielt, bei 125 $ geshortet zu haben, noch dazu zu einem favorablen $-Kurs, der danach mit der Aktie fiel und fiel; als ich dann 1987 einen Prae-Crash-Vortrag in der HSG St. Gallen hielt, wurde ich wegen meiner "Miesmacherei" von den jungen Studenten fast aus dem Hörsaal gejagt). Aber der Vorteil des Baissiers gegenüber dem Haussier liegt eben darin, dass er sich jederzeit fröhlich drehen kann, umgekehrt aber fällt es schwer. Deshalb noch dieses Buch:

Pierre J. Proudhon: Handbuch des Börsen-Spekulanten. Hannover 1857. Proudhon ist bekanntlich ein sozialistischer Klassiker ("Eigentum ist Diebstahl"). Und dennoch hat er sich komplett gedreht und in seinen späten Jahren noch ein erstklassiges kapitalistisches Börsen-Manual verfasst, das noch immer lesenswert ist. Nur kurz aus seinem Vorwort: "Es bleibt uns noch eine Hoffnung. Das Übel, in dem wir uns jetzt befinden, ist nicht ohne Heilmittel; es liegt mehr in den Ideen als in den Menschen."

Diese Ideen suchen wir in diesem Board gemeinsam. Wer oder was der einzelne ist, spielt wirklich keine Rolle.  Let's do it.

Schöne Woche wünscht

d.

PS: Auf das zur PFLICHTLEKTÜRE zählende Buch "Crashes and Panics: The Lessons From History", New York University 1990, möchte ich erst eingehen, wenn ich das hier schon avisierte neue Buch über die Tulpenmanie von diesem Deutsche-Bank-Global-Strategist-Gutmenschen besprechen werde.  
 
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[Anm. Manfred Müller: Danken Sie nicht mir, sondern dem "Gelben Foristen" Ostfriese, dem ich die Kenntnis dieses überaus lehrreichen Artikels verdanke!]
 

Donnerstag, 7. Mai 2026

Trump Deals

by  Meme Dept. 




Freitag, 11. April 2025

Wer steuert hier wen – Trump die Märkte oder die Märkte Trump?

Gastkommentar
von Nereus
 
 
Es ist klar wie Kloßbrühe: Die Entscheidung die Zölle zu vertagen, ist eindeutig eine Reaktion auf die steigenden Anleihezinsen, welche die Refinanzierung der US-Schulden deutlich erschweren.

Ja, Trump hat das Börsen-Chaos mit seinen Zoll-Eskapaden ausgelöst, aber die Krise schlummert seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten. Irgendwann mußte es knallen. Doch selbst der Börsensender n-tv beschäftigt sich lieber mit vermeintlichem Insiderhandel von Trump, als das wirkliche Problem zu beleuchten.

Vermutlich waren es nicht die Chinesen, die Treasuries auf den Markt geworfen haben, sondern Hedgefonds, die ein dickes Problem haben:

Der Verkauf von Staatsanleihen wird durch eine zunehmend verzweifelte Dollarknappheit ausgelöst.

...

im Grunde ist das, was wir sehen, ein verzweifeltes Dollarproblem auf den Repo-Märkten.

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der einzige Teil, der wirklich zählt ist die Frage, warum sie überhaupt verkaufen, und Hedge-Fonds sind nicht die einzigen sind, die das tun. Devisenreserve-Manager, sie tun es auch, weshalb der Ausverkauf der Staatsanleihen am Montagmorgen begann. Die Hedgefonds stiegen ein, nachdem es ausgelöst wurde, was auf eine Eskalation im Schatten des Schwarzen Lochs des Euro-Dollars hindeutet.

...

Deutlich höhere Zinssätze für Staatsanleihen sind auch nicht das einzige Warnsignal. Die Ölpreise sind innerhalb einer Woche um mehr als 20 % gefallen.

Das ist sowohl deflationäres Geld als auch ein deflationärer Effekt.

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Die Zentralbanken sind gut in der Pressearbeit und noch vieles mehr. Die Zentralbanken stellen Leute ein und beschäftigen einen großen Teil aller Ökonomen, so daß es eine Tendenz gibt, die Geschichte so zu erzählen, daß sie für die Zentralbanken günstig ist. Und eine Dollarknappheit ist keine günstige Geschichte, wenn die Federal Reserve und ihre QES und ihre Billionen an Bankreserven – dieses Narrativ, dass die Welt gut versorgt und mit Dollar ausgestattet ist, von einer Zentralbank, die fähig und technisch versiert ist, genährt hat ... und nichts davon wahr ist!

Vielleicht erinnert sich noch jemand an die Krise mit der Hypo Real Estate (HRE), als Merkel und Steinbrück im Jahr 2008 vor die Kameras traten und erklärten die Guthaben seien sicher.

Die HRE braucht mehr Geld als erwartet – die Notkredite sind geplatzt. Und als wäre das nicht genug, berichtet die Bundesbank: 100- und 200-Euro-Scheine würden knapp. Schon jetzt wollten zu viele Menschen große Summen abheben. Die Bundesregierung muss jetzt schnell handeln, um einen Ansturm auf die Banken zu verhindern. So denken sich Merkel, Weidmann und Asmussen noch auf dem Rückflug nach Berlin das aus, was Medien später die „Merkel-Garantie“ nennen.

Während tags drauf im Finanzministerium noch die Krisengespräche zur HRE laufen, treten Merkel und Minister Peer Steinbrück im Kanzleramt vor die Presse. „Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind. Auch dafür steht die Bundesregierung ein“, sagt Merkel. Steinbrück wiederholt das verschwurbelt. Zwei Minuten später ist alles vorbei. Doch die Worte wirken. Der Bank Run bleibt aus.

Jahre später gab Steinbrück in einer Talkshow zu, das es damals um's Ganze ging. Hätten die Leute Ihre Kohle gefordert, wäre die Veranstaltung bereits damals zu Ende gewesen und der Euro wäre verdampft.

Inzwischen sind wir am Sprungturm vom 5 m Brett auf die 10 m Plattform geklettert. Höher geht es nicht mehr.

Und warum ist das so? Weil die Finanzwelt seit den Siebzigern zu einem gigantischen Casino mutierte und Gewinne privatisiert und Verluste vergesellschaftet werden. Die Großen kennen kein Risiko mehr, sie wurden immer wieder aufgefangen. Wer nichts zu verlieren hat, kann immer größere Räder drehen. Aber was ist jetzt so brisant?

Im Grunde genommen nutzen Hedgefonds Arbitrage, um eine Differenz zwischen den Futures-Marktpreisen für US-Staatsanleihen und dem Kassamarkt auszunutzen, so daß sie auf dem Terminmarkt short und auf dem Kassamarkt long gehen.

Aber um auf dem Kassamarkt long zu gehen, ist eine maximale Hebelwirkung erforderlich, die durch den Repo-Markt bereitgestellt wird, insbesondere dort, wo man einen Null-Abschlag offshore erhalten kann.

Sie finanzieren also einen Teil des Handels, den Schlüsselteil des Handels auf dem Repo-Markt, und das funktioniert übrigens sowohl für die Hedgefonds als auch für das US-Finanzministerium sehr gut, bis die Finanzierung des Repo-Marktes nicht so einfach verlängert werden kann, wie im März 2020. Damals stellten Repo-Geschäfte ein Problem dar und Hedgefonds waren gezwungen ihre Positionen zu liquidieren, um die Kredite zu decken, die sie zurückzahlen mussten, indem sie US-Staatsanleihen verkauften, weil das Eigenkapital, das sie aufgebracht haben, völlig unzureichend ist, um auch nur den Hauch von Verlusten aufzufangen.

Alle im Mainstream wollen sich auf den Verkauf von US-Staatsanleihen konzentrieren, aber in Wirklichkeit ist die wichtigste Frage, warum sie überhaupt verkaufen. Im Fall des Basis-Handels bedeutet das einen Zusammenbruch des Repo-Marktes.

Nun, das wird uns nicht erzählt! Warum wird uns das nicht erzählt? Weil es so kompliziert ist? Nein, weil man sonst den gigantischen Betrug aufdecken würde, der dieses Casino am Leben erhält. Die Leute würden die Bank- und Regierungspaläste stürmen ... denn die da drinnen wußten, was sie taten.

Wahrscheinlich wird die FED demnächst wieder einspringen und am Markt unverkäufliche US-Staatsanleihen aufkaufen, was an sich schon eine Bankrotterklärung ist. Dann explodieren wieder die Börsenkurse ... oder auch nicht, weil die Verwerfungen inzwischen zu groß sind. Es dürfte in den nächsten Monaten ein heftiges Auf und Ab der Kurse gehen mit mittelfristig absteigender Tendenz. 

Und schon brodelt die Gerüchteküche: die FED bereitet Rettungspaket vor. Das geht also schneller als vermutet:

Die Federal Reserve bereitet still und leise ein Rettungspaket in Höhe von mehreren Billionen Dollar vor, und das alles nur, weil einer der riskantesten Hedgefondsgeschäfte der Wall Street schnell implodiert.

Während die Aktienmärkte schwanken und die Handelskriegsspannungen mit China eskalieren, braut sich direkt unter der Oberfläche des Anleihemarktes eine viel größere Krise zusammen. Doch das ist nicht nur ein Problem für die Wall Street. Hedgefonds sprengen die Liquidität, die verschwindet, und die Fed erwägt eine Injektion von mehreren Billionen Dollar, nur um die Blutung zu stoppen.

Aber wenn diese Spirale weitergeht, könnten die Hypothekenzinsen steigen, die Altersvorsorge verschwinden und sogar Bankensanierungen drohen, die Sie und Ihre finanzielle Sicherheit bedrohen.

Mehrere Billionen ...! Irgendwann werden dann noch die Fantastilliarden von Dagobert Duck eingeführt ... ...

[[freude]]

Donnerstag, 22. August 2024

Bizarre Todesfälle

von Sandokan


Am Montag versank vor Palermo die 56 Meter lange Luxusjacht Bayesan in einem Sturm, mit an Bord der britische Technologie Unternehmer Mike Lynch. Offiziell gehörte die Luxusyacht seiner Ehefrau.
Von den 22 Personen an Bord (Crew und Passagiere) konnten 15 gerettet werden. Mike Lynch war nicht darunter.
Vermisst werden außerdem Jonathan Bloomer, Vorsitzender der Investmentbank Morgan Stanley International und einer der Rechtsanwälte von Lynch, Morvillo.

Lynch hatte wohl beim Segeltörn auch seinen Freispruch in einem Strafprozess feiern wollen.
Hewlett Packard (HP) hatte ihn und seinen Geschäftspartner Stephen Chamberlain in den USA wegen Betruges verklagt.
HP hatte durch das Übernahme-Fiasko von Lynchs Softwarefirma Autonomy im Jahr 2011 (Lynch und Chamberlain waren die Gründer) einen hohen zweistelligen Milliardenbetrag verloren und zusätzlich fiel der Kurs von HP in Folge auch noch um 47%.

Unerwartet für HP und viele Beobachter wurden aber Lynch und Chamberlain, nach 13 Jahren Prozessdauer in den USA, im Juni diesen Jahres von allen Anklagepunkten freigesprochen (HP hatte ihnen vorgeworfen, die Bücher geschönt zu haben - dabei kam eventuell auch Morgan Stanley ins Spiel. Nicht zum ersten Mal, wenn etwas nicht sauber abläuft).
Sushovan Hussain, ein dritter Mitangeklagter, hingegen war schon davor verurteilt worden.
Und auch einen Zivilprozess in Großbritannien hatte HP im Jahr 2022 gewonnen. Umso überraschender war der jetzige Freispruch.
Lange konnte sich Lynch jedoch nicht über das Urteil freuen.
Und auch sein ehemaliger Geschäftspartner und Mitangeklagter Chamberlain hatte nur zwei Tage vor dem Untergang der Yacht überraschend einen tödlichen Verkehrsunfall beim Radfahren.
Shit happens ...