Freitag, 18. Januar 2019

Die Kriegshetze der Quotenweiber

von Fragolin

Des abgehalfterten Fernsehclowns Cherno Jobateys virtuelle Boulevardpostille Huffpost (von Kommentatoren auch schon bitterböse „Puffhost“ genannt), über die Gerüchte durch die Welt wabern, dass sie wohl bald der rauschenden Erfolgsschiene der teutonischen Medienlandschaft folgend ganz eingestellt wird, ist entgegen dem Mainstream zumindest immer wieder gut dafür, dass man die Geschichten am Rande der Geschehnisse kennenlernt, über die die großen Medienhäuser vollumndig berichten.
Und so findet sich dort auch folgende Meldung, die im Hauptstrom der Verlautbarungsorgane irgendwie unauffindbar ist:

Gelbwesten-Schläger: Französische Politikerin warnt vor "ausländischen Mächten"“

Man muss nun nicht gerade mit den Gelbwesten in allen Punkten konform gehen und schon gar nicht mit der am Rand sich austobenden vermummten Mischung aus Plünderern und tobender Linkskamarilla (dass „Rechtsextreme“ antipatriotische Parolen auf französische Denkmäler sprühen und vermummt Brandsätze gegen die Polizei werfen wäre ein Novum), aber wie die Macron-Bande jetzt versucht, die Proteste von Franzosen als vom Ausland gesteuerte, rechtsradikale kriminelle Machenschaften zwischen Hochverrat und Aufwiegelung hinzustellen, grenzt an Kriegstreiberei. In ihrer grenzenlosen Panik schlagen sie wild um sich und fahren alle Geschütze auf, die sie brauchen, um (EU-Vertrags-konform) die Waffen gegen die Protestierer scharfzumachen. Ich gehe davon aus, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann scharf geschossen wird und die Anführer der Proteste als „Rädelsführer“ in den Kerker geworfen werden. Ich halte Macron für gefährlich genug, alle Hebel zu bedienen und auch vor der Ausrufung des Kriegsrechtes nicht Halt zu machen.
Seine SchranzInnen sekundieren schon bereitwillig.

Marlène Schiappa, Frankreichs Staatssekretärin für Gleichberechtigung, hat in einem Radiointerview der italienischen Regierung schwere Vorwürfe in Bezug auf die Gelbwesten-Proteste in Frankreich gemacht.“

Die „Staatssekretärin für Gleichberechtigung“, die Quotenmüllhalde zur Befriedung der feminazistischen Kreischhorden, genau einer jener vom ausgepressten Steuerzahler fett dafür alimentierten, in der Privatwirtschaft unbrauchbaren und gesellschaftlich hochgradig überflüssigen Versorgungsposten, wird also gegen jene Kreise ins Feld geschickt, die die Schnauze voll haben davon, noch mehr ausgeplündert zu werden um noch mehr solcher vollkommen überflüssiger Politschmarotzer mit permanent saftig steigenden Geldbeträgen zu überschütten, und unterstellt ihnen, vom Ausland finanzierte Aufwiegler zu sein.

Wer finanziert die Gewalt, wer finanziert die Randalierer?”, fragte Schiappa am Donnerstag im Gespräch mit dem Sender France Inter.“

Dass die Franzosen von diesem Schmarotzerpack an den Schalthebeln der Macht den Kanal voll haben, ist verständlich. Nicht jedes Volk lässt sich so dankbar niederstiefeln wie die Deutschen.
Macron macht im Moment alles falsch, was er nur falsch machen kann; er ist präpotent, hochnäsig, verlogen und brutal, er hetzt und treibt einen Keil in die Gesellschaft. Er wird mit allen Mitteln bis hin zum Kriegsrecht weitere Wahlen verhindern müssen, denn wenn Frankreich morgen wählte, würde es übermorgen eine Präsidentin LePen geben.

Schiappa forderte bereits zum zweiten Mal, aufzudecken, wer hinten den Spenden stecke.“

Typisch feminazistische Kampfemanze – das Prinzip der Privatsphäre und dass es sie einen, Pardon, Scheißdreck angeht, wer privat für wen was und wieviel spendet, kennt sie nicht. Dass sie, wollte sie es salonfähig machen, dieses Recht zu brechen (auch mit Rechtsbruch haben diese Kreise ja keinerlei Probleme), auch die Büchse öffnen würde, private Spenden für „Flüchtlings“-NGOs offenzulegen, soweit denkt die nicht. Kann an Verblendung liegen oder einfacher geistiger Schlichtheit. Ich vermute beides.

Dann brachte sie Italien ins Spiel. Angesichts “der Position einiger italienischer Verantwortlicher” sagte sie: “Es wäre interessant zu wissen, ob es ausländische Mächte gibt, die die Schläger und die Gewalt in Paris finanzieren oder nicht.”“

Als Krönung der Dummheit verunglimpft sie nicht nur Protestierer als auslandsfinanzierte Aufwiegler sondern tritt auch noch spitzhackig auf die Regierung eines Nachbarlandes, unterstellt der Regierung Italiens faktisch, gewalttätige Aufwiegler gegen die französische Regierung zu finanzieren.
Was der manikürte Laffe Macron anscheinend ebensowenig begreift wie seine offensichtlich mental nicht allzu stark durchleuchtete Quotze: wegen solcher Anschuldigungen sind schon Kriege ausgebrochen. Aus dem Kabinett eines Präsidenten offen die Regierung eines Nachbarstaates zu beschuldigen, Volksaufstände zu organisieren und zu finanzieren, ist die Vorstufe zur Kriegserklärung.
Kann aber auch sein, dass es genau das ist, was Macron bezweckt. Denn wenn er sich zum Kriegsherren ausrufen kann, dann steht der napoleonische Thron bereit.

Wenn die EU zerfällt, und es bröckelt an allen Ecken und Enden, dann wird es, wie immer beim Zusammenbruch großer und mächtiger Reiche, unweigerlich nicht friedlich abgehen. Wie es scheint hat der offene Kampf um die Führungsrolle im einsetzenden Machtvakuum bereits begonnen und die Begehrlichkeit nach Einflusszonen treibt die ersten Größenwahnsinnigen in den Furor.
Befeuert von jenen Kreisen, die dafür bekannt sind, nichts aufbauen zu können aber mit Begeisterung alles kaputtzuschlagen.
Es scheint, interessante Zeiten stehen uns bevor.

Ach ja, eines noch aus dem Artikel:
Frankreichs Europaministerin Nathalie Loiseau hatte auf entsprechende Äußerungen vor wenigen Tagen auf Twitter reagiert: “Frankreich erteilt Italien keine Lektionen. Salvini und Di Maio sollten lernen, vor ihrer eigenen Haustür zu kehren.”“

Abgesehen davon, dass sich da noch eine zweckfreie Versorgungsquote meldet, merkt sie nicht einmal, dass sie im zweiten Satz exakt das tut, von dem sie im ersten Satz behauptet, genau das würde sie nicht tun.
Wenn man schon überall Quotenweiber reinpressen muss, finden sich denn da nicht wenigstens ein oder zwei mit Kompetenz Gesegnete? Sind die wirklich alle dumm wie ein Toastbrot? Oder sind die Kompetenten einfach aus eigener Kraft erfolgreich und haben es deshalb gar nicht nötig, sich von irgendwelchen Pudeln in Quotenposten hebeln zu lassen?

Kommentare:

Verena Volkert hat gesagt…

Warum eigentlich ist für Herrn "Fragolin" jede Angehörige des weiblichen Geschlechts, die irgendeine exponiertere Position hat, ein verachtensertes "Quotenweib"?
Kann er irgendwie belegen, dass solche Frauen allein durch eine "Quote" (bzw., wie kürzlich in einem anderen Blog hier insinuiert wurde, durch gezielte sexuelle Aktivitäten) und nicht durch Qualifikation ihr Amt erreicht haben?

Bei Frau Dr. Weidel und Frau Dr. Wagenknecht käme Fragolin niemals auf die Idee, diese beiden Damen "Quotenweiber" zu schimpfen...

kennerderlage hat gesagt…

das liegt vllt. daran, dass weidel und wagenknecht eben nicht nur als quotenfrauen in ihre funktion kamen, sondern weil sie was im kopf haben, was bei dieser "staatssekretaerin fuer gleichberechtigung" offenbar nicht der fall ist.

Anonym hat gesagt…

Sehr verehrte Frau Verena Volkert,

Sie schreiben, Herr Fragolin bezeichne jede Angehörige des weiblichen Geschlechts...als "Quotenweib", widersprechen sich aber umgehend selber, indem Sie unterstellen, daß beispielsweise Frau Dr. Weidel und Frau Dr. Wagenknecht von ihm nicht auf diese Weise beschimpft würden.

Das liegt daran, daß diese beiden Damen ihre exponierten Positionen ausschließlich ihrer Tüchtigkeit verdanken.

Der preußische Piefke

Anonym hat gesagt…

Ach so. Die links- und rechtspopulistische Inhalte vertreten, die haben sich ihre Poisition natürlich verdient. Weil sie per se klug sein müssen.

Die Frauen, die dagegen aus den "Systemparteien" der Mitte kommen, müssen doofe "Quotenweiber" sein.

Sancta simplicitas. Populistenweltsicht.

kennerderlage hat gesagt…

@anonym

falsch, wenigstens was weidel betrifft. um die linke kuemmere ich mich eigentlich nicht, aber dass wagenknecht wohl keine blosse quotentusse ist, liegt auf der hand. die war lange genug in der leitung der eigenen partei sed/pds angefeindet und hat sich durchgesetzt.

die franz. tusse ist dagegen eine quotenfrau fuer "gleichstellung" - was auch sonst!

nun zur afd: da die afd all die quotenregelungen entschieden ablehnt, kann sie weidel auch nicht aus quotengruenden gewaehlt haben.

ist einfach logisch - ausser fuer dich vermutlich.

Fragolin hat gesagt…

Werte Verena Volkert,
wenn Sie sich als besonders helle Leuchte unter Ihren Geschlechtsgenossinnen hervortun wollten, ist dieses leider vollkommen danebengegangen. Denn erstens ziehen Sie sich die Jacke an, die Ihnen passt - ich schreibe nirgends von "jeder"; bitte verkaufen Sie Ihre Phantasie nicht als meine Meinung - und zweitens wäre mir nicht bekannt, dass eine Frau Weidel oder eine Frau Wagenknecht und auch andere Frauen in führenden Funktionen einer Partei oder eines Vereins irgend ein staatliches Amt bekleiden. Wenn Sie nicht einmal die Funktion in einer Vereinshierarchie von einem steuergeldbezahlten offiziellen Amt unterscheiden können, ist es mit Ihrer Argumentationsfähigkeit nicht so gut bestellt, wie man von einer kompetenten Frau erwarten könnte.
Aber ich bin sicher, das Quotenforderungs- und Bevorzugungssystem gibt auch Ihnen eine Chance auf einen Job.
MfG Fragolin

Fragolin hat gesagt…

Werter Anonym,
danke dass du deine Weltsicht so schön beschreibst, ich würde sie aber eher als Rabulistenweltsicht bezeichnen. Denn kein einziges Wort ist - ach, wen wundert es - mehr als ein Spiegel deiner eigenen Weltsicht, kleienr Lügenbaron. Weil du glaubst, dass es so sein muss, ist es so.
Und jetzt huschhusch und die Beispiele recherchiert, in denen ich andere als irgendwelche Gender-Diversity-Bullshitbingo-Jobs und freunderlwirtschaftlich verschacherte Staatsposten als quotenbesetzt bezeichnet habe. Kann ja nicht schwer sein, oder kommt wiedermal - zum wievielten Male eigentlich? - von dir erwartungsgemäß nicht mehr als die warme Luft deiner Hirnflatulenzen, aber keine Fakten? Bis jetzt stehst du beim Faktenliefern zum Untermauern deiner Behauptungen nämlich immernoch genau bei Null.
Was deine Ausflüsse erklärt.
Wer nichts hat, dem bleibt halt nur das Lügen.
MfG Fragolin

Gerd Franken hat gesagt…

"Warum eigentlich ist für Herrn "Fragolin" jede Angehörige des weiblichen Geschlechts, die irgendeine exponiertere Position hat, ein verachtensertes "Quotenweib"?"

Der geht noch:
Es ist mir nicht bekannt, dass Herr Fragolin die Mütter(!), eine überwältigende Mehrheit von Menschen weiblichen Geschlechts in exponierter Position, als Quotenweiber verunglimpft haben soll. Das alleine können sich andere Quotenweiber auf die Fahne schreiben lassen.