Mittwoch, 2. Januar 2019

Das neue Jahr hat bereits stark angefangen


 Zunächst ein nicht eben beruhigender Artikel auf Voltairenet.org:

Die NATO bereitet eine Welle von
Anschlägen in Europa vor


Mehrere Quellen in verschiedenen Ländern berichten uns, dass die NATO Anschläge in Ländern der Europäischen Union vorbereitet.

Während der "bleiernen Jahre " (d. h. am Ende der 1960er bis 1980er Jahre) haben die NATO-Geheimdienste die "Strategie der Spannung" umgesetzt. Es ging darum, blutige Anschläge zu organisieren, die den Extremisten zugeschrieben wurden, um ein Klima der Angst zu schaffen und zu verhindern, dass Regierungen der Alleanza Nazionale, einschließlich der Kommunisten gebildet würden. Zur gleichen Zeit organisierte die NATO (angebliche Verteidigerin der "Demokratie") Staatsstreiche oder versuchte Staatsstreiche in Griechenland, Italien und Portugal.

Die NATO-Geheimdienste waren von den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich ab der politischen Koordinationsstelle der CIA aufgestellt worden. Sie informierten nur Washington und Berlin und nicht die anderen Mitglieder des Atlantischen Bündnisses. Diese Dienste wurden als Stay-Behind bekannt, weil von hinten handlungsfähig im Falle einer Besetzung Westeuropas durch die Sowjetunion, und besaßen die besten Spezialisten des antikommunistischen Kampfes des Nazi-Reiches.
Nun sind ja die Artikel auf Voltairenet.org immer ein bisserl cum grano salis zu nehmen, aber dieser Artikel hat schon einige Plausibilität für sich. Im »Gelben Forum« ergänzte ein Kommentator ihn mit:
Oder anders ausgedrückt: Wie können wir mit diesen Anschlägen eine optimale Ausgangsposition für einen Krieg der NATO gegen Russland schaffen?

• Reaktion auf Anschläge: Militarisierung der EU-Infrastruktur inkl. Polizei und Über-wachung
• Auswirkungen auf die Politik: Keine autonomen oder souveränen Entscheidungen zulassen, sondern Ausrichtung an Entscheidungsinstanzen der NATO
• Bevölkerungskontrolle durch Medienpropaganda: Zustimmung für Russland-Sank-tionen erzeugen, Atmosphäre des Zusammenhalts gegen einen gemeinsamen Feind schaffen

Von diesem Blickpunkt aus sind alle Aktionen der NATO zu sehen.
Auch das hat — leider — einige Plausibilität für sich. Interessant in dem Zusammenhang ein weiterer Eintrag im »Gelben Forum«:
Erster Fall? Autofahrer hatte die klare Absicht Ausländer zu töten
Top Meldung aktuell auf Spiegel Online:
Autofahrer hatte die klare Absicht Ausländer zu töten
Dramaturgie erster Schritt? Relativ niederschwellig, alle betreffend (Autofahrer, Sylvester), breite Streuung als Top-Meldung (Spiegel, Web.de usw.), Solidarität der Gläubigen schaffend... Keine Beweise, nur ein ungutes Gefühl. 
Seltsam: da ist gerade die Relotius-Bombe hochgegangen, und dann hat eine »Personengruppe« in der Silvesternacht (danke MMNews für die ethnische Identifizierung) auf Deutsche eingedroschen — und jetzt fährt ein Deutscher mit der (wenigstens für den SPIEGEL) klaren »Absicht, Ausländer zu töten« ein Passantengruppen. Ach, wie praktisch ist doch so ein Vorfall, mit dem man jederzeit allen »Ausländerfeinden« den Mund stopfen kann: »Deutsche sind doch genauso!« ...

Wie sagt doch der Volksmund?

»Man merkt die Absicht und man ist verstimmt«




Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die 5. Kolonne Moskaus geht selbst im Urlaub nicht in Urlaub. Le Penseur hat wirklich den guten alten Leitspruch der Stasi verinnerlicht: "Immer wachsam sein, denn der Klassenfeind schläft nie."

Unter Klassenfeind firmiert für Le Penseur und Fragolin eigentlich alles, was nicht weiße Männer sind, die diktatorische Regimes anführen.

Atlantiker hat gesagt…

Wie billig der erstzitierte Artikel gefaked ist, könnte man aus einem Detail sofort erkennen. Da heißt es über die angeblichen Machenschaften der NATO im sog. Kalten Krieg: "Sie informierten nur Washington und Berlin und nicht die anderen Mitglieder des Atlantischen Bündnisses."

Da staunt der Fachmann, und der Laine wudnndert sich. "Berlin"?!? Hat die NATO also damals neben Washington nur das SED-Regime in (POst-)Berlin ins Vertrauen gezpogen? Nun ja, wahrscheinlich wird der Penseur der teuflischen NATO selbst solches sofort zutrauen.

Sollte der Schreiberling indes die Hauptstadt der BRD gemeint haben - die war damals nun einmal das nette gemütliche Bonn am Rhein, mitnichten Berlin.

Le Penseur hat gesagt…

Cher (chère?) "Anonym",

geht's eigentlich noch doofer? Welche "weißen Männer, die diktatorische Regimes anführen" werden denn auf dem LePenseur-Blog so besonders wertgeschätzt (wie Sie mit Ihrem Kommentar offenbar insinuieren wollen)? Ich bin es müde, immer und immer wiederholen zu müssen, daß jeder Freiheitsfreund zugleich auch ein Feind einer unipolaren Weltordnung und einer Hegemonialmacht sein muß?

Offensichtlich redet man bei diesen transatlantischen Trolle gegen die Wand ...

Le Penseur hat gesagt…

Cher "Atlantiker",

"Berlin" ist ein kleiner Lapsus, nicht "fake news" — denn jeder (offenbar: außer Ihnen) kapiert, daß damit die Regierung der BRD gemeint ist, und nicht die DDR.

Tant de bruit ...

Arminius hat gesagt…

Ich stelle mir gerade vor, daß Ullas Gurkentruppe mit allen drei funktionsfähigen Panzern und ein paar rostigen Fahrrädern die russische Grenze überschreitet ...

Anonym hat gesagt…

Alle Achtung! Dem "Atlantiker" kann man offenbar kein X für ein U vormachen.

Der preußische Piefke

Fragolin hat gesagt…

Werter Anonym,
im Gegensatz zu dir kenne ich gar keinen Klassenfeind, da ich nichts vom Klassengeschwurbel deines bärtigen Propheten halte. Es gibt nur Kollektivisten und Individualisten, oder anders, die tumbe lemminghafte Horde und die zur Selbstverantwortung fähigen Individualisten. Als Feinde führen sich dabei nur die Kollektivisten auf, die es im Gegensatz zum Individualisten nicht ertragen können, dass es Menschen gibt, die anders denken als sie.

Dass du dich in der Horde wohler fühlst, sei dir gegönnt. Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen, um es mit den klassenkämpfenden Anhängern deines bärtigen Propheten zu sagen.
MfG Fragolin

Michael hat gesagt…

Wie hat das Baron Ismay von 1952-1957 erster NATO-Generalsekretär so schön beschrieben: "to keep the Russians out, the Americans in and the Germans down."

Gruß an die NATO Freunde! Wir haben's verstanden!

Anonym hat gesagt…

Und eben dies ist den "Germans" bestens bekommen.

Außer den irregeleiteten Populistenschreihälsen hier, die die "BRD" mit Schaum vor dem Mund als "DDR 2.0" und schlimmstes Unrechtsregime aller Zeiten schmähen, wird Deutschland weltweit beneidet.

Beobachter hat gesagt…

Der primitive Antiamerikanismus in diesem Blog erreicht mittlerweile wirklich das "Niveau" der diversen K-Gruppen-Sekten aus den 70er, 80er Jahren.

Dabei könnten die werten Herren Penseur und Fragolin mit ein bisschen historischem Verstand sehr gut wissen, dass sie nur deshalb in aller ungehinderten Gemütsruhe, also FREIHEIT hier ihre antiamerikanischen und prorussischen Kampfschriften in die Welt posaunen können, weil ironischerweise eben jene pöhsen pöhsen "Amis" ihnen das ermöglicht haben.

Hätten sie das nicht getan über Jahrzehnte durch dne Schutz der angeblich faschistischen Nato, dann hätten sich nach dem unvermeidlichen Einmarsch der "Soffjets" in Österreich Herr Penseur und Herr Fragolin schneller, als sie "Nasdarowje" sagen könnten, hinter Stacheldraht in Workuta wiedergefunden. Und dass ihnen dort selbst die beflissensten antiamerikanischen Tiraden geholfen hätten, darf bezweifelt werden.

Le Penseur hat gesagt…

Cher (chère?) "Anonym" (3. Januar 2019 um 15:27),

da unterliegen Sie einem kleinen Irrtum: daß Deutschland beneidet wird, weil es immer noch weltweit als reiches Land angesehen wird, besagt ... eigentlich ... ... exakt nichts!

Vor allem, wenn es die Traumdestination derer ist, die es einfach abzocken wollen, indem sie — aufgrund der gutmenschlichen Blödheit und der Feigheit deutscher Systempolitiker — es sich ohne Probleme in der sozialen Hängematte bequem machen können. Und zusätzlich noch faktisch straflos — für Mahmut Normalverbraucher oder einen Aschanti ist nämlich eine Bewährungsstrafe eigentlich gar keine! — mit Drogen dealen, Wohnungen ausräumen, lästige Kartoffeln abstechen, und (als »Sahnehäubchen«, wie der Piefke sagt) auch noch nach Belieben Mädels durchficken können (auch in Gruppen, gerne auch gegen ihren Willen — sollen sich doch nicht so anstellen, die Schlampen)!

So ein Land ist, wenn man — islamtypisch — niedrige Ethikstandards implementiert hat, für den Invasor natürlich ein Paradies.

Was allerdings eher nicht bedeutet, daß es dann auch noch ein Paradies für »die schon länger hier Wohnenden« darstellt ...

Le Penseur hat gesagt…

Cher »Beobachter«,

Ihr Argument geht leider völlig am Problem vorbei: es geht mir nämlich nicht darum, ob irgendwann mal die USA uns gegen die UdSSR beschützt haben. Denn das war damals, und wurde von den USA auch nicht uneigennützig gemacht, sondern weil sie ihre geostrategische Position festigen/verbessern wollten. Ja, es mag uns damals auch genutzt haben. Damals.

Aber das war eben damals. HEUTE (d.h.: seit dem Untergang der UdSSR) ist die Situation aber ein andere: es gibt de facto nur eine einzige Hegemonialmacht weltweit — die USA.

Und so, wie ich im 19. Jahrhundert — als es de facto auch nur eine Hegemonialmacht, nämlich Großbritannien, gab — vermutlich die Machtarroganz Großbritanniens nach den bescheidenen Möglichkeiten eines Privatmannes bekämpft hätte, so bekämpfe ich heute die Machtarroganz der USA, die seit 1990 glauben, nach Belieben Regierungen anderer Staaten stürzen zu können, ausländische Wirtschaftskonkurrenten durch unfaire Regelungen an die Wand drücken zu können (bis sie sich billig von den Investmentbankstern der Wallstreet übernehmen lassen), Bürgerkriege anzetteln zu können etc. etc.

Wenn Sie all das nicht sehen, wundere ich mich über ihre Blindheit, und gebe Ihnen ein treffliches Goethe-Zitat mit auf den Lebensweg: »Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.«

Wenn Sie all das aber sehr wohl sehen, jedoch trotzdem unterstützen, dann wundere ich mich über Ihre ... ... oder nein: dann wundere ich mich über gar nichts — denn daß Opportunismus eine der typischsten (und profitabelsten) Formen von Arschlöchrigkeit ist, weiß ich natürlich längst.

Sie dürften diesfalls allerdings auf weitere Diskussionen mit mir verzichten. Mit charakterlosen Arschlöchern rede ich nämlich nicht, wenn ich's nicht muß. Und mit Ihnen muß ich, Gott sei Dank, nicht.