Sonntag, 22. März 2020

Wort zum Sonntag: »Corona – Vorsicht vor dem helfenden Staat«





Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Dem guten Felix Honekamp steht, wie den meisten überzeugt lebenden Christen, ihre Angewohnheit, blind zu glauben, im Weg.

Und viele realisieren nicht, daß es mittlerweile einen himmelweiten Unterschied zwischen dem lieben Gott als religiöses Ideal und der politisch unterwanderten Amtskirche gibt.

Sowie auch bei Verlautbarungen "unserer" Regierung dieses Gen diese Jünger immer noch so weit hemmt, daß Zweifel oder gar aktive Gegenmaßnahmen viel zu lange verschleppt werden oder gar ganz unterbleiben.
Der Mann zweifelt doch schon Jahre an der aktuellen Situation, traut sich aber nicht, es sich selbst einzugestehen.

Und dann isser halt irgendwann da, der Kommunismus.


Gero

gerd hat gesagt…

Als regelmäßiger Leser des Blogs von Felix Honekamp, kann ich die Einchätzung von Gero nur zurückweisen. Wenn man die überzeugt lebenden Christen generell als blind bezeichnet, sollte man die eigene Sehkraft nicht überschätzen. Gerade Herr Honekamp schreibt immer wieder mal sehr kritisch über die sog. Amtskirche und leidet selber an der Situation, ohne aus der Kirche auszutreten, weil die nämlich sehr viel mehr ist, als die Verteilung von Ämtern und Posten. Im übrigen gibt es den "lieben" Gott nicht. Das ist ein Gerücht, dass sich selbst bei kirchenfernen Zeitgenossen hartnäckig hält.

Anonym hat gesagt…

Lieber Gerd,
auch ich habe früher viel beim Felix gelesen.
Streng genommen hat mich unser geschätzter LePenseur durch mindestens einen meiner vielen Kommentare dort hierher geholt.

Deswegen bekräftige ich meine Aussage: Der Glaube an irgendetwas, was sich per dessen Definition von der Nachprüfung durch den Glaubenden entziehen möchte, ist immer ein Bremsklotz zur Entwicklung einer freien Meinung und zur Durchsetzung von Schritten, die dadurch erkennbar wären.
Wer seinem Gott nicht kritisch gegenübertritt, wird das auch bei einem Menschen nicht anders handhaben.
Zum bedingungslosen Glauben gehört immer ein dazu passendes Naturell.
Oder, andernfalls, eine dauerhaft verbogene Psyche.

Ich bin Agnostiker und Anarchist, aber gleichzeitig überzeugter Anhänger einer auf den zehn christlichen Geboten basierenden Gesellschaft.
Das ist überhaupt kein Widerspruch, wenn man Anarchie und Anomie nicht fälschlicherweise gleichsetzt.
Aber ich ließe mir nie von einer niederen Natur wie Heinrich Bedford-Strohm einen moralischen Kurs vorgeben.

An all diesen Sachen doktort Felix Honekamp seit Jahren herum und genau das hindert ihn, sich von der offiziell erwünschten Sichtweise zu trennen und den endgültigen Bruch mit der Herrschaftsmeinung zu wagen. Auch in praktischer Konsequenz.

Seine letzten Beiträge zeigen mir nur noch Resignation und innere Emigration.
Er hat sich abgefunden.

Ich nicht.

Alles Gute Ihnen und auch Herrn Honekamp, den ich immer noch sehr schätze.



Gero

gerd hat gesagt…

Lieber Gero,

als Christ glaube ich nicht an irgendetwas, sondern an eine Person. Deswegen gehört Resignation nicht in meinen Wortschatz, sondern Glaube, Hoffnung und Liebe.

Auch Ihnen alles Gute