Dienstag, 3. Januar 2017

Österreichs Köln heißt Innsbruck


Innsbrucker Marktplatz wurde zur Sex- Falle

03.01.2017, 14:57
Die Zahl der Anzeigen wegen sexueller Belästigung in der Silvesternacht in Innsbruck steigt weiter an: Mittlerweile weiß die Polizei von insgesamt 18 Opfern, die Ermittler gehen von einer Tätergruppe von fünf bis sechs Männern aus. Die Übergriffe hätten "System" gehabt, heißt es weiter, und wurden alle - bis auf einen - im Bereich des Innsbrucker Marktplatzes verübt. "Haben wir einen Täter, finden wir die anderen auch schnell", hoffte Ernst Kranebitter von der Kripo Innsbruck im krone.at- Gespräch auf rasche Aufklärung.

... titelt heute die KRONE. Nun, da werden schnell Erinnerungen an Köln 2015/16 wach, wen wundert's. Freilich in etwas kleinerem Maßstab (Innsbrucks Bevölkerung ist ja auch nur zirka 1/8 von Köln). Einen Unterschied gibt es freilich zwischen den Verhältnissen in Deutschland und Österreich. Einen entscheidenden:

OÖ- Polizeichef: "Alle Auffälligen sind Muslime"

02.01.2017, 13:11
Aktuell leben 14.000 Asylwerber in Oberösterreich. Klare Worte findet jetzt der Landespolizeidirektor Andreas Pilsl zum Thema Kriminalität und Migranten: "Wir wollen nichts beschönigen, aber auch nichts dramatisieren. Ich traue mich auch zu sagen, dass alle Auffälligen Muslime sind, das muss erlaubt sein."

Derlei klare Worte hörten wir aus dem Mund des Kölner Polizeipräsidenten allerdings nicht. Sondern knieweiche Entschuldigungen dafür, daß die Polizei es wagte, in einem Tweet das Akronym NAFRI zu verwenden ... Deshalb: Herr Landespolizeidirektor Andreas Pilsl  —bitte vor den Vorhang!



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P.S.: die betroffenen Frauen tun mir leid. Nicht aber die Innsbrucker Bevölkerung, wenn ich folgende Kommentarpostings zu einem Presse-Artikel lese:
Boomerang
03.01.2017 14:35

Wer hat in Stadt und Land noch mal das Sagen? 
Welche Partei mischt dort mit? Komisch, in OÖ war viel weniger Stress. Woran kann das bloss liegen?

Wahrsagerin
03.01.2017 15:40
Eine breite Linksfront, aber ein Großteil der Innsbrucker (durch Wahlenthaltung) geht nicht mehr zu den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen und bereitet dadruch einer Allianz aus Grünen (wie in der Josefstadt) den Boden. In neuesten Umfragen für die Gemeinderatswahlen 2018 in Innsbruck liegen die Grünen bereits bei über 30 Prozent. Mit starker Unterstützung der amtierenden Linksbürgermeisterin, die aus dem ÖVP-Umfeld kommt, ist nicht auszuschließen, dass sie durch einen grünen Bürgermeister ersetzt wird. Ihre eigene Liste liegt nur mehr bei 11 Prozent (2000 noch 37 Prozent).

Und in Tirol haben wir eine schwarzgrüne Front zu ertragen!
Tja, wer A(rschgeigen) wählt, darf sich nicht wundern, von B(ereicherern) ausgegriffen zu werden ...




Kommentare:

Fragolin hat gesagt…

Die Entschuldigung der Kölner Polizei war eine klare Fehlentscheidung. Richtig wäre gewesen, zu kontern: "Wem die Bezeichnung für hunderte, zum Grapschen und Rauben zusammengerottete nordafrikanische Jungmännchen mehr Sorge bereitet als die Tatsache, dass es solche Gruppen hier bei uns überhaupt gibt, den können wir leider nicht für voll nehmen."

Anonym hat gesagt…

Ich finde die Bezeichnung "Nafri" auch unpassend. "Nutzloses Schmarotzergesindel" wäre treffender.

FritzLiberal

'GRÜN = Lieber Übergriffe + Vergewaltigung für Euch als Realität anerkennen und entsprechend Handeln durch uns' ... hat gesagt…

Bravo Österreich!
Macht Ihr uns Piefkes den Platz als Weltmeister in Selbstaufgabe & Selbstopferung streitig?

-- Mir tut es um jede betroffene, missbrauchte Frau leid! Ich hoffe, ihnen wird geholfen und die Innsbrucker Polizei greift hart und konsequent durch. --

Danke an Herrn Pilsl für seine ehrlichen Worte.

Hat in DE auch jemand versucht: Der WDR-Redakteur Lothar Lenz mit dem Ausdruck "gewaltgeile Männerhorden".
"Schon wieder kamen um die 1000 Nordafrikaner nach Köln, die meisten von ihnen in Gruppen. Viele dieser jungen Männer waren alkoholisiert, manche im Auftreten äußerst aggressiv. Als Passant im Hauptbahnhof konnte man sein Déjà vu erleben. Da waren sie wieder, die gewaltgeilen Männerhorden. Aber diesmal wartete ... genug Polizei."
meedia.de/2017/WDR-Kommentar-zur-Kölner-Silvesternacht-sorgt-für-Kontroversen
Das hielt Linke, Realitätsverweigerer und Pressebüttel aka 'Huffington Post' und 'Berliner Zeitung' nicht mehr auf den Sitzen - und sie stürzten sich reflexhaft auf ihn mit Rassismus- und Volksverhetzungsvorwürfen (sic!).

Aggressiv und angetrunken als gewaltgeil zu bezeichnen - soll Volksverhetzung sein.
Nafri als Abkürzung rassistisch ...?
O.k. Fundis und Realos.
"Die Grünen 2016 würden die Grünen von 1980 ins Gefängnis werfen lassen." (Dushan Wegner)
twitter.com/DushanWegner/status/777925812276387841

Nafri
Dafri
Wafri
Ösi, Ami, Kripo, Stasi, GroKo, SciFi, Kuli, Azubi, Kommi, HiFi, Sozi, Realo, Fundi ...
alles sehr rassistisch.

Anonym hat gesagt…

Ach übrigens, damit die Mädchen und rosa Pudel unter den Blog-Kommentatoren etwas haben, über das sie zutiefst entsetzt und so weiter sein können: der tschechische Innenminister will das Recht auf Waffenbesitz in der Verfassung verankern:
http://orf.at///stories/2373490/

Interessant, dass in Europa Politiker mit Hirn fast ausschließlich im ehemaligen Ostblock zu finden sind.

FritzLiberal

Erich hat gesagt…

Ähnliches wie in den Blogkommentaren für Innsbruck geschildert spielte sich doch auch in Wien II, der Leopoldstadt, bei der Wahlwiederholung 2016 ab. Wahlbeteiligung unter 40% und schon erreichen die Grünen mit ca. 8800 Stimmen (!) die Mehrheit! Eine Partei, die (erfreulicherweise) seit langem bei 10% dahintümpelt. Je weniger wählen gehen desto mehr Prozentanteile für Radikale. Ich wette, dass der Aufruf, zur Wahl zu gehen, seitens der Grünen sehr leise - wenn überhaupt - erfolgen wird. Leider begreifen das aber zu viele nicht und glauben, durch Nichtwählen ihre Ruhe und ihren Abscheu deklariert zu haben.

Nur bei der Wahl des Bundespräsidenten konnten noch viele Nichtdenker und Realitätsferne zur Urne getrieben werden.

Fragolin hat gesagt…

Werter Fritz Liberal,
die Menschen im Osten kennen das Gefühl, in einer Diktatur zu leben (sieht man ja auch im Osten Deutschlands), die Menschen im Westen begreifen oft immer noch nicht, was hier läuft. Sie kapieren es nicht. Sie haben niemals den Sensor dafür ausgebildet.
Die Politiker in den ehemaligen Ostblockstaaten verstehen unter Demokratie etwas anderes als die im Westen. Wer lange krank war, kennt den Wert der Gesundheit besser als der, den lange kein Zipperlein plagte.

Kalinka hat gesagt…

Werter FritzLiberal,
die Menschen im Osten haben seit jeher ein differenziertes Verhältnis zu "Demokratie" und "Diktatur". Viele lehnten vor '89 die kommunistischen Diktaturen ab, weil es keine Meinungs- und Reisefreiheit gab. Was aber noch lange nicht heißt, dass die Leute dort die "Freiheiten" des amerikanisch gelenkten "Westens" als erstrebenswert ansahen.

Dass es im ehemaligen Ostblock Ordnung und Fleiß, Disziplin und Patriotismus, konservative Werte und keine linksgrünen Gutmenschen gab, haben die meisten Osteuropäer sehr wertgeschätzt. Das erklärt, weshalb sie jetzt gelenkte autoritäre Demokratien haben, die die Interessen der Vaterlander verfolgen. Und das erklärt auch, weshalb der im Westen verrufene Stalin in Rußland von vielen dennoch bewundert wird. Putin war so klug und volksverbunden, Stalin behutsam zu rehabilitieren.