Samstag, 5. November 2016

Wenn Mathematiker über Geld nachdenken ....

... dann kommt oft etwas weitaus Gescheiteres dabei heraus, als wenn Nationalökonomen über mathematische Modelle nachdenken. So z.B. bei Univ.-Prof. Dr. Rudolf Taschner:

„Geld ist gedruckte Freiheit“: Besser kann man Bares kaum definieren

In einem Staatswesen ohne Bargeld gäbe es die totale Kontrolle durch die Obrigkeit und statt freier Bürger nur ständig überwachte und gemaßregelte Untertanen.
 (Die Presse

The Curse of Cash, der Fluch des Geldes, so betitelt der ehemalige Chefökonom des Internationalen Währungsfonds und jetzige Harvardprofessor Kenneth Rogoff sein Ende September herausgegebenes Buch, worin er wortreich für die Abschaffung von Bargeld plädiert. Rogoff geht bereits seit Längerem mit dieser Idee schwanger. Seine Überlegungen sollen bereits dazu geführt haben, dass die EZB die 500-Euro-Scheine abschaffen wird und in Deutschland eine Grenze von 5000 Euro für Barzahlungen diskutiert wird.

Kommentare:

Arminius hat gesagt…

Deshalb können die Sozialisten die Existenz des Bargeldes auch so schwer vertragen.

Alteuropäer hat gesagt…

Ich stimme voll zu!
Das Problem ist nur: solange immer mehr Menschen im Supermarkt selbst Bträge unter 5 Euro an der Kasse nicht bar, sondern mit Karte bezahlen (und damit nebenbei bemerkt auf unverschämte Art die Sache aufhalten), solange kann man die ganzen "Bekenntnisse" aus "dem Volk" zum Erhalt des Bargelds in der Pfeife rauchen.