Samstag, 14. Januar 2017

Wer noch EIN Wort gegen absolutistische Protzfürsten sagt

... die sowas:


... und sowas:


... oder sowas:


... zu ihrem Ruhm erbauen ließen, der möge, mit Verlaub, einfach mal die Schnauze halten! Denn die "demokratischen" Hamburger Politruks haben sich das da:


... für den Portokassenbetrag ... ach, was heißt: für einen Bettel von EUR 800.000.000,-- "gegönnt". Ich sage nur eines: beides gesehen, kein Vergleich. Und wenn jetzt die mit der EUR 10.000.000,-- schweren Imagekampagne bestochenen Journaillisten jetzt noch so sehr über "Das intime Klang-Ei, das nichts verzeiht" dahinsülzen, stelle ich die Frage: was hat der weltweit akustisch als einzigartiges Meisterwerk geltende Goldene Saal des Wiener Musikvereins gekostet? Samt Gebäude mit weiteren Konzertsälen drumherum. Na? Ich gehe jede Wette ein: nicht einmal annähernd die Summe von EUR 800 Mio., auch unter Berücksichtigung von Kaufwertunterschieden, Inflation & Co.!

Die Großmannssucht unserer Politruks, die sich auf Steuerzahlerkosten alles "leisten", schreit geradezu nach einer Revolution der Steuerzahler.

Kommentare:

Arminius hat gesagt…

Für 800.000.000 € hätte man 40.000 Analphabeten importieren und fast ein ganzes Jahr versorgen können. Welch eine vergebene Chance!

Le Penseur hat gesagt…

Cher Arminius,

es wird Sie noch zutiefst reuen, so einen Gedanken ausgesprochen, nein: überhaupt bloß gedacht zu haben! Glauben Sie mir ...

Anonym hat gesagt…

Na, da sollten Sie dankbar und voll des Lobes sein, dass man auf die Alphabetisierung von 40.000 Fachkräften verzichtet und die Kohle mal schön biodeutsch-alteuropäisch-hochkulturell eingesetzt hat.

Das Volk jedenfalls ist enthusiasmiert, und das viel Geld spielt keine Rolle mehr.

Le Penseur hat gesagt…

Cher Anonym,

Nein. Ich bin auch nicht "dankbar und voll des Lobes", wenn ein besoffener Autofahrer meinen Wagen bei einem Überholmanöver "nur" zu Schrott knüllt, und mir erklärt, ich solle ihm doch froh sein, daß ich selbst nicht mit dem Leichenwagen abtransportiert werden muß ...

Wie wäre es, wenn die Regierung spart und das Geld nur für notwendige Staatsausgaben verwendet? Und dafür die kriminell hohen Steuersätze senkt, sodaß die Bürger selbst entscheiden können, ob sie dafür Konzerthallen bauen, oder über die Mittel eben anders verfügen wollen.

Das Gebäude des Wiener Musikvereins wurde auch nicht auf Steuerzahlerkosten errichtet (sondern durch Vereinsmittel, Erbschaften, "Konzerterlöse der Gesellschaft der Musikfreunde", Spenden etc.), und ist durchaus tadellos ausgefallen.

Ohne Größenwahn von Kommunalpolitikern geht's auch. Und zwar weitaus besser, als mit!

Anonym hat gesagt…

Artikel "Akustik der Elbphilharmonie: Weltklasse gehr leider anders" in der Welt über >der-neue-merker-eu< vom 14.01.2017 abrufbar. Link:
... Manuel Bruegs Akustik-Test des großen Saals der Hamburger Elbphilharmonie lesen sie hier ...

Dr. Günter Endlein, Birkhahnweg 8, 73230 Kirchheim

Le Penseur hat gesagt…

Sehr geehrter Herr Dr. Endlein,

danke für Ihren Hinweis, doch wäre ein "anklickbarer" Link von Vorteil (vielleicht ist dieser auch bloß beim Speichern des Kommentars im "WWW-Nirvana" verschwunden). Im voraus vielen Dank für eine diesbezügliche Ergänzung ihres Kommentars!