Dienstag, 13. Oktober 2020

Zuerst hieß es

 
... wegen der vielen Wahlkarten (die es nur wegen der geschürten Corona-Panik gab) dauere es etwas länger, also bis Dienstag, bis die Wahlkarten alle ausgezählt wären. Nun heißt es, daß es halt doch bis Mittwoch dauern werde, weil die Corona-Maßnahmen die Stimmenauszählung verlangsamen würden. 

Ei, warum? Will man uns etwa weismachen, daß Stimmkarten nach angekreuzter Partei auf Stapel zu sortieren, mit dem famosen Mund-Nasen-Fetzen vor dem Gesicht soooo viel langsamer geht, als ohne?

Zu tausendjährigen Zeiten gab es einst den pöhsen Flüsterwitz, daß die nächsten Reichstagswahlen leider abgesagt werden müßten, weil die Wahlergebnisse bei einem frechen Einbruch aus dem Schreibtisch von Propagandaminister Goebbels gestohlen worden sein. Sollte man damals besser nicht laut erzählen ...

Nun — wie wir von der letzten Präsidentenwahl hierzulande wissen: auch das Fälschen will gelernt sein und braucht seine Zeit! Und es können dabei peinliche Pannen passieren; etwa, daß im entscheidenden Moent bei der Auszählung der Wahlkarten plötzlich der Life-Ticker streikt und  erst geraume Zeit später wieder ohnline geht. Und das Wahlkartenergebnis danach halt völlig anders aussieht, als davor. soll ja vorkommen, solche unvermuteten Wendungen. Wie das Leben halt so spielt ...

Wie hieß es doch seinerzeit beim legendären »Watschenmann«? »Bei Euch, Fremdling, mag das ja anders sein! Aber bei uns in Bagdad ...«

Nicht nur der Balkan fängt, einem Diktum des Staatskanzlers Metternich zufolge, in Wien am Rennweg an, sondern beim Wiener Rathaus — als Oberster Wahlbehörde — scheint auch der Tigris vorbeizufließen.


Kommentare:

Michael hat gesagt…

Sehr von mir geschätzter Penseur!

"In einer Diktatur beeinflusst man die Wahlen und in einer Demokratie den Wähler!"
Die Frage die sich mir da stellt wäre, ob wir nun in einer Demokratie leben oder schon in einer Diktatur? Egal! Weil seit Corona das keinen Unterschied mehr macht.

MfG Michael!

Ursula hat gesagt…

Trotz "Diktatur" sind wir aber immer noch so frei, entscheiden zu können, ob wir unter den Bedingungen einer Diktatur leben wollen oder nicht - und im letzteren Fall die Diktatur hinter uns lassen und in einem freie(re)n Staat ein besseres Leben beginnen. Wie es während der NS-Diktatur viele gemacht haben, soweit sie Deutschland noch verlassen konnten. Und wie es in der DDR-Diktatur Millionen gemacht hätten, wenn sie so frei gewesen wären, das Land zu verlassen. Waren sie aber nicht, sehr im Unterschied zu der "Diktatur" jetzt.

Es steht Herrn Michael völlig frei, die schreckliche Diktatur zu fliehen und in Russland, Ungarn oder Polen ein menschenwürdigeres Leben zu fühhen. Da er aber offenkundig daran noch nicht mal denkt, entpuppt sich sein "Diaktatur"-Gejammer als das, was es ist.
Dito all die anderen "Diktatur"-Schreihälse hier, die wie die Maden im Speck die materiellen Annehmlichkeiten des Lebens, die ihnen innerhalb der "Diktatur" weiterhin problemlos ermöglicht werden, natürlich weiter genießen wollen.

Fragolin hat gesagt…

Werte Ursula,
dass Sie gerade den Opfrn des internen Widerstandes während der NS-Diktatur ebenso wie während der DDR-Diktatur lachend ins Gesicht gespuckt haben, zeigt, wes Geistes Kind Sie wirklich sind. Widerlich ist noch ein Kompliment, das Sie sich aber ehrlich verdient haben. Wegen Leuten wie Ihnen wurden damals diese Leute in KZs gesteckt oder in den Schwedter Stasi-Knast. Gratulation.
MfG Fragolin

Corona gibt‘s hat gesagt…

Dass hier ausgerechnet derjenige, der täglich mit seinem hemmungslosen Hass-Sprech gegen alle, die er als „linksextrem“ und „Messerstecher“ (=Muslime) dingfest gemacht hat (ergo ca. drei Viertel der Menschheit) an finsterste deutsche Zeiten erinnert, ist obszön. Aber eben so will und mag der Hate Speaker das.

Le Penseur hat gesagt…

Cher (chère?) Corona gibt‘s,

wenn Sie im Sidebar des Blogs den Suchbegriff

Messerstecher

... eingeben, finden Sie unschwer heraus, daß auf dem LePenseur-Blog Muselmanen genau dann als Messerstecher bezeichnet werden, wenn es sich beim betreffenden Vorfall um Messerstecher aus dem Kreis der Religion des Friedens handelt. Sonst nicht.

Es ist nicht die Schuld dieses Blogs oder seiner Autoren, daß die Messerstecherei in den Kreisen anderer Religionen deutlich seltener zu finden ist.

Finden Sie sich daher mit der Realität ab — es gibt halt keine andere ...

Le Penseur hat gesagt…

P.S.: was an einen Zitat eines Flüsterwitzes aus der NS-Zeit "obszön" sein soll, wenn es darin um flagrante Wahlfälschungen geht — die ja von linker Seite bekanntlich nie-nie-nie-nie-niemals gemacht werden wurden bzw. würden ;-) ... — erschließt sich wohl nur dem linksgestrickten Ideologen.