Sonntag, 18. Oktober 2020

»Verschwörungstheorie« ...?

 
Andreas Unterberger fühlte sich nach den Ergebnissen der Ischgl-Untersuchungskommission bemüßigt, vom »Platzen einer Verschwörungstheorie« zu sprechen. Dazu ein
 
 
Gastkommentar
von elfenzauberin
 
 
Man sollte sich zunächst einmal darüber im Klaren sein, dass der Terminus "Verschwörungstheorie" ein Kampfbegriff der politisch Linken ist, um den politischen Gegner zu diskreditieren. Er fällt in die gleiche Kategorie wie "Islamophobie", "Klimaleugner", "Coronaleugner" etc. Auch das Wort "Kapitalismus" kann man in diese Kategorie einordnen, denn Kapitalismus ist nichts anderes als die pejorative Bezeichnung für eine freie Marktwirtschaft.

Man sollte das Framing und Nudging, das mit diesen Begriffen betrieben wird, verstanden und inter-nalisiert haben, denn es versetzt einen in die Lage, einen politisch motivierten Dampfplaufderer sofort als solchen zu erkennen, aber das nur so nebenbei.

Die Älteren unter uns werden den Namen Benno Ohnesorg kennen. Ohnesorg war ein Student, der im Jahre 1967 während einer Demonstration gegen den Schah von Persien von einem Polizisten erschossen wurde. Ohnesorg galt damals für die 68-er Bewegung als ein politisches Opfer, als Opfer eines Schweinesystems, in dem eben Ungerechtigkeit, Kapitalismus, strukturelle Gewalt und weiß der Henker, was noch alles, herrscht (ja, die politische Linke begann damals das Framing zu erlernen, während die Rechte schlief).

Hätte damals irgendwer gesagt, dass Ohnesorg von einem Stasi-Agenten erschossen worden wäre, dann wäre er damals sicher in die Kategorie eines Verschwörungstheoretiker eingeordnet worden. Tatsache ist jedoch, dass das der Fall war und dass es sich so zugetragen hat. Der Polizist Karl-Heinz Kurras, der Ohnesorg aus kurzer Distanz in den Hinterkopf schoß, war ein Stasi Agent. Mit dem Fall der Mauer platzte auch der Mythos - da nützt auch die in der Zeitgeistschrottsammelstelle Wikipedia sofort nachgestellte Bemerkung nichts, dass Karl-Heinz Kurras nicht auf Auftrag hin handelte. Das kann man glauben oder auch nicht.

Aus dieser Epoche gibt es weitere Verschwörungen (nicht nur Theorien!). So ist es mittlerweile erwiesen, dass diverse Mitglieder der RAF von der DDR aus operierten und mit diesem Schurkenstaat zusammenarbeiteten. Damals wirre Verschwörung, heute Realität.

Beschäftigen wir uns aber nun mit der Gegenwart. Beginnen wir mit der wildestens Verschwörungs-theorie, mit 5G. Was hat 5G mit Corona zu tun? Richtig, gar nichts!

Doch ein indirekter Zusammenhang existiert sehr wohl. Corona hat die Bereitschaft in der Bevölkerung erhöht, zwecks Infektionsbekämpfung persönliche Daten preiszugeben. Ich erinnere einmal an die Tracking-App, ich erinnere an die Registrierungspflicht bei Lokalbesuchen etc.
 
Auf der anderen Seite bietet 5G die Möglichkeit, all das technisch perfekt umzusetzen, was noch immer kein Problem ist. Das Problem ensteht aber dann, wenn man weiß, dass sehr viel 5G-Technologie mittlerweile aus China kommt. In Deutschland denkt man darüber nach, die 5G-Technologie von Huawei zu installieren. Welche Missbrauchsmöglichkeiten man damit den Chinesen in die Hand gibt, brauche ich wohl nicht zu erklären.

Was hat es mit der "Verschwörungstheorie" auf sich, dass die 2. Welle herbeigetestet wurde?

Nun, dafür spricht schon einiges. Es ist eine alte und banale Weisheit der Krankenhaushygieniker, dass man nur das findet, wonach man sucht. Wenn man in einem Krankenhaus kein Tracing und Monitoring von Krankenhauskeimen betreibt, so hat man naturgemäß keine derartigen "Fälle". Je mehr man nach-sieht, umso mehr findet man eben!

Das gilt selbstverständlich auch für Corona. Problematisch wird es dann, wenn man keine Vergleichs-daten aus der Vergangenheit hat. Indem in den letzten Jahren und Jahrzehnten sich kein Mensch für Corona interessiert hat (obwohl mit Sicherheit Menschen daran erkrankt und auch verstorben sind), hat man automatisch eine Steigerung, wenn man danach sucht - und automatisch eine intensive Steigerung, wenn die Suche eben intensiv ist.

All das ist bekannt. Umso blamabler ist es, wenn wir angebliche Experten in einer Task-Force sitzen haben, die ständig von "Fällen" schwafeln, diese Zahlen aber nicht in Beziehung zu den durchgeführten Tests setzen. Worauf es nämlich wirklich ankommt, ist nicht die totale Anzahl der positiv Getesteten, sondern der prozentuale Anteil der positiven Tests bzw. die Steigerung derselben.

All das könnte man als Experte einer Task-Force wissen, selbst ein Maturant oder ein Volksschullehrer sollten in der Lage sein, derartige Gedanken nachzuvollziehen (sorry! das musste sein!).

Was hat es mit der Verschwörungstheorie die Chinesen betreffend auf sich?

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob die Chinesen das Virus absichtlich auf diesem Planeten ver-breitet haben oder nicht. Wir haben darüber keine Informationen, Indizien, die in diese Richtung deuten, gibt es aber sehr wohl.

Zunächst einmal sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Chinesen brutale Imperialisten sind. Das, was man den Russen so gern vorwirft, wird von den Chinesen unbemerkt praktiziert. Von den Politikern hat das einzig und allein Trump in vollem Umfange internalisiert, alle anderen Politiker schlafen diesbezüglich.

Man sollte auch wissen, dass die WHO unter der Fuchtel Chinas steht. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den Eiertanz der WHO in der Causa Taiwan. Tatsache ist jedenfalls, dass die falschen Informationen der chinesischen Behörden und auch der WHO dem Westen einen irreversiblen Schaden zugefügt hat. So hat die WHO noch Mitte Jänner 2020 großmundig verkündet, dass eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung von Sars-Cov2 nicht möglich sei. Gleichzeitig hat die WHO davon abgeraten, den Flugverkehr von und nach China einzuschränken; und das zu einem Zeitpunkt, wo China zwar die Inlandsflüge, aber nicht die Auslandsflüge beschränkt hat.

Tatsächlich hat all das zur Verbreitung von Sars-Cov2 beträchtlich beigetragen, daran besteht wohl kein Zweifel. Wenn ich mir dann noch vergegenwärtige, wie das chinesische Regime gestrickt ist, so will ich jedenfalls nicht a priori ausschließen, dass die Lockdown-Empfehlungen, die unermesslichen Schaden zugefügt haben, ein Ergebnis erfolgreicher chinesischer Propaganda sind.
 
Hinzufügen sollte man noch, dass in einem totalitären Staat wie China die Inszenierung eines Lock-downs ohne weiteres möglich ist. Man erinnere sich nur an die Bilder aus China, wo Einsatzfahrzeuge durch menschenleere Straßenzüge fuhren, die wohllos Desinfektionsmittel versprühten. Man erinnere sich an die Fake-Bilder aus China, wo auf offener Straße Menschen zusammengebrochen sind (diese Aufnahmen waren gestellt).

Man erinnere sich daran, dass all diese Bilder problemlos die lückenlose chinesische Internetzensur passierten und ins Ausland gelangten.

Für mich sieht es schon so aus, als ob die Chinesen damit zeigen wollten: Seht her, ihr könnte die gefährliche Infektion bekämpfen, wenn ihr nur einen anständigen Lockdown macht. Für die Chinesen ist natürlich eine Schwächung der Wirtschaft des Westens von Vorteil, darüber brauchen wir uns wohl nicht zu unterhalten ...

 

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Nicht nur der Polizist und Todesschütze Kurras war Stasi-Agent, sondern auch der Fotograf Henschel, der das ikonische Foto des sterbenden Ohnesorg geschossen hatte. Mehr dazu hier:

https://www.danisch.de/blog/2019/12/04/benno-ohnesorg/

Benno Ohnesorg
Hadmut

4.12.2019 12:28

Ein Leser wirft eine Frage auf.

Ein zentraler Anlass und Auslöser der Radikalisierung der 68er war der Tod Benno Ohnesorgs, der im Juni 1967 bei der Demonstration gegen den Schah in West-Berlin vom Polizisten Karl-Heinz Kurras aus kurzer Distanz in den Hinterkopf erschossen wurde.

Karl-Heinz Kurras war, wie sich später herausstellte, Mitarbeiter der Stasi.

Das Foto von Benno Ohnesorg, der am Boden liegt, und der Studentin, die seinen Kopf hält, gehört wohl zu den bekanntesten und historisch wichtigsten der Bundesrepublik Deutschland.

Ohne diesen Tod und vor allem ohne dieses Foto wären die 68er ganz anders verlaufen, hätte es die RAF (so) womöglich nie gegeben.

Ein Leser schreibt mir nun, auch der Fotograf, der das Foto gemacht hat, Jürgen Henschel, von der DDR geführt wurde und damals im Auftrag der „Wahrheit“ unterwegs, des Organs der SEW, des Westberliner Ablegers der SED.

DDR-Schütze erschießt Ohnesorg, DDR-Fotograf fotografiert es, die 68er brechen los.

Der Leser schreibt dazu:

Dass Erich Mielke, Markus Wolf und ihre Leute keinerlei Skrupel hatten, kann kaum bezweifelt werden. Der 2. Juni 1967 wäre auch nicht das einzige Ereignis in der westdeutschen Geschichte, bei dem die DDR die Finger im Spiel hatte. Von den antisemitischen Schmierereien in Köln 1959 (die für weltweites Aufsehen sorgten) bis zum Spion im Kanzleramt mischte die Stasi im Westen kräftig mit. Der Fotograf Michael Ruetz, von dem die berühmtesten Bilder der Studentenrevolte stammen, sagt: „In den 60er-Jahren in West-Berlin war jeder Dritte ein Stasi-Agent.“ (…)“

Quelle: https://www.welt.de/politik/article3800231/Die-DDR-und-das-Raetsel-um-den-Tod-von-Ohnesorg.html

Stellt sich die Frage, ob der Polizist Kurras und der Fotograf Henschel nicht zufällig zur selben Zeit am selben Ort waren, sondern ob sie an dem Abend gemeinsam unterwegs waren, um einen Toten und ein Foto davon zu „produzieren“. (...)

Deutschländer hat gesagt…

Der "Spion im Kanzleramt" sollte nicht zu schlecht geredet werden. Verdanken wir es immerhin ihm, dass der linksdrehende Semi-Kommunist Willy AbgeBrandt, der dabei war, Deutschland an die Kommunisten zu verhökern, gestürzt werden konnte und nach ihm mit Helmut Schmidt zwar auch ein Soze, aber wenigstens ein entschiedener Antikommunist an die Macht kam.

Das war Guillaumes Verdienst und das von Markus Wolf.