Mittwoch, 7. Oktober 2020

Wie kann man einen Bank-run verhindern?

 

Tja ... es gibt da eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

        1. man schließt die Banken, daß keiner in die Bank reinkann.

        2. man sperrt die Kunden ein, daß keiner zur Bank rauskann.

Ersteres ist natürlich ein wirtschaftlicher Offenbarungseid — die Bankrotterklärung schechthin.

Zweiteres bedarf natürlich einer entsprechend guten, griffigen Story, mit welcher die Leute in Hausarrest gehalten werden können. 

Die Politik hat sich in den letzten Tagen deutlich erkennbar für Variante zwei entschieden. Wir können also davon ausgehen, daß uns demnächst der Bankensektor um die Ohren fliegen wird. Und unsere Vermögenswerte ebenfalls ...



 

 

Kommentare:

Da schau her! hat gesagt…

Ach, das prophezeit uns Le Penseur seit 10 Jahren in periodischen Abständen.
Wie das unter Voodoo-Businessmen halt so Usus ist, da ist man immer apokalytisch-verschwörungsgläubig unterwegs.
Natürlich sind Penseurs Vorhersagen bisher noch nie eingetroffen. :-)

Le Penseur hat gesagt…

Cher Da schau her!

Vielleicht kennen Sie den alten Witz von den zwei Männern, die von der Aussichtsplattform in der 86. Etage des Empire State Buildings in die Tiefe stürzen. Als sie gerade am 32. Sockwerk vorbeifliegen, ruft der eine dem anderen zu:

»Bis jetzt ist es eigentlich erstaulich gut gegangen!«

-----

Ihre Aussage impliziert, daß man beliebig viel ungedecktes Geld folgenlos drucken kann, egal ob die Wirtschaft etwas produziert oder nicht. Ich halte das für einen ähnlichen Humbug, wie die Behauptung, man hätte jetzt das Perpetuum mobile erfunden.

Wenn Sie diese Skepsis als »apokalytisch-verschwörungsgläubig« brandmarken — nur zu. Jeder Trottel, der die Warnsignale nicht erkennt und weiter auf »business as usual« in Gelddingen setzt, kann denen, die sich gegen den großen Knall wappnen, nur recht sein. Bspw. ist Gold dadurch jetzt immer noch erschwinglicher, als es sein müßte und würde, wollten jetzt schon alle darin investieren ...

Biedermann hat gesagt…

Die Variante Zwei hat – sozusagen – ein Ablaufdatum. Sie wird durch den Krypto-Euro ersetzt werden.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/rene_will_rendite/interview-mit-waehrungsexperten-ezb-arbeitet-an-krypto-euro-hohe-strafzinsen-lassen-sich-dann-einfach-durchdruecken_id_12197554.html

Den älteren Leuten, die auf Bargeld schwören wird man dann wohl generös die kleinen Scheine lassen und nur die 50/100/200 €-Zettel aus dem Umlauf nehmen. Mme Lagarde schafft das.

Anonym hat gesagt…

Wenn ich im Supermarkt an der Kasse stehe, entpuppt sich die Rede von den älteren Leuten, die auf Bargeld schwören, als Mythos. Kein Mensch bezahlt da noch mit Bargeld, leider, sondern selbst läppischste einstellige Beträge werden mit Karte bezahlt, was den Fluss an der Kasse enorm aufhält und die Schlangen verlängert. Extrem nervig. Aber die Leute sind halt bequem geworden, und das Bargeld kann man in die Tonne treten.

Le Penseur hat gesagt…

Cher (chère?) Anonym,

Kein Mensch bezahlt da noch mit Bargeld, leider, sondern selbst läppischste einstellige Beträge werden mit Karte bezahlt

Also das kann ich nur eingeschränkt bestätigen! Ja, es gibt immer mehr, die alles (auch den kleinsten Schmarrn) mit Karte bezahlen. Aber es gibt immer noch jede Menge Leute, die bar zahlen. Sehe ich täglich beim einkauf.

Das "kine Mensch ..." ist die Propaganda der Digital-Euro-Profteure, die das gern hätten, denen man aber zähen Widerstand entgegensetzen kann. Auch Kriminelle haben Nerven und schmeißen die irgendwann mal weg ...