Montag, 6. März 2017

An den beiden ersten Schäumen

… bin ich als höchst unregelmäßiger Leser der Tageszeitung KURIER irgendwie vorbeigekommen, doch nun schäumte Andreas Schwarz in der gestrigen Sonntagsausgabe bereits zum dritten Mal:
Schaum (3)

Jetzt zu etwas anderem als Donald Trump. Sie erinnern sich an die Studie über die beiden Astronauten-Zwillinge, von denen der eine, der viel länger im All war, deutlich längere Telomere aufwies.

(Hier weiterlesen)
So ehrlich, wie KURIER-Redakteur Andreas Schwarz Trump nix Böses wünscht, genauso ehrlich bin jetzt allerdings auch ich um Schwarz’ Gesundheit und Langlebigkeit besorgt! Denn nach meiner jahrzehntelangen Erfahrung gibt es v.a. drei Berufsgruppen, die sich — statistisch gesehen — durch einen eklatant hohen Anteil an Arschlöchern von besonders zynischer Feindseligkeit hervortun: Berufspolitiker, Rechtsanwälte und Journalisten.

Bei den ersten beiden wäre eine signifikant kürzere Lebenserwartung noch zu beweisen (Statistiker vor!) — bei den letzteren sind aber auch noch Pessimismus (denn bekanntlich: »only bad news are news«!) und Verdrängen der Fakten geradezu eine Berufsvoraussetzung, ohne die ein längerer Verbleib in der fake-schreibenden Zunft fast unmöglich genannt werden kann!

Herr Schwarz — schön langsam beginne ich mir wirklich Sorgen um Ihre Rest-Lebenserwartung zu machen …

Kommentare:

Gerd Franken hat gesagt…

"Gehen, Ausdauersport, keine zuckrige Limonade (Telomere-Feind!), weniger Stress. So einfach wäre es, jung alt zu werden."

Wenn es denn so einfach wäre. Als ehem. Postbote erlaube ich mir hier zu widersprechen. Ein Kollege, 40 Jahre immer an der frischen Luft, Nichtraucher, wenig Limonade, viel Wasser und glücklich verheiratet, stirbt 6 Wochen nach seiner Pensionierung an Lungen(!)krebs mit 64 Jahren. In welcher Statistik erscheint dieser Mensch?

Anonym hat gesagt…

@Gerd Franken: Statistik hat halt die Eigenschaft, dass einzelne Ausreißer nichts am Gesamtbild ändern.

FritzLiberal

Gerd Franken hat gesagt…

Schön für die Statistik, schlecht für meinen Kollegen. Es sei denn er wollte gar nicht alt werden.