Mittwoch, 29. März 2017

Gastkommentar zum Brexit

von aneagle

Der Brexit zeigt exemplarisch auf, wie die für alle nützlich Idee eines gemeinsamen Europas von einer inkompetenten Piratenkaste machtgieriger Politiker übernommen wurde. Der ungewählte, unwählbare, nach Brüssel abgeschobene, verhaltensoriginelle Politmüll hat sich nicht damit zufriedengegeben, bei bester Entlohnung die Gurkenkrümmung immer wieder aufs neue zu berechnen, sondern ist, wie ein Boomerang aus radioaktivem Abfall, auf Ihre Ursprungsstaaten zurückgefallen. 

Die zwischengelagerten Politiker, hatten viel Zeit, viel Geld und keinen Leistungsdruck. In aller Ruhe haben sie die europäische Idee entkernt, sich selbst straflos bereichert, und nehmen jetzt von Belgien, einem failed state im Herzen Europas, aus, selbstbewusst die Hebeln Europas in die eigenen Hände. Schließlich drucken sie ihr Geld und ihre Gesetze selbst. Die neuen westlichen Werte- Zwist, Korruption und Betrug- garantieren Europas Verfall und Zerfall. Es hätte die beiden Brand-beschleuniger Währungskrise und Flüchtlingsdesaster gar nicht gebraucht, die Titanic ist längst unterwegs. Kleine Staaten der Union sind machtlos, arme Staaten hilflos. Für jene, die noch selbst stehen können, heißt es, rette sich wer kann. 

Europas Scheitern ist für die beteiligten Völker ein unverdienter Schicksalsschlag. Für die Geschichte ist es ein Mahnmal gegen das gefährliche Primat der Politik und letztlich ein moralischer Auftrag zur Beseitigung der Schwächen der Demokratie, falls das möglich ist.


Kommentare:

qed hat gesagt…

Die Frittenbanditen des failed state "Belgien" hatten über ein Jahr lang keine ReGIERung und wenn ich mich richtig erinnere, tat das keinerlei Abbruch- im Gegenteil: alle waren zufrieden. In Schland und Kakanien wäre es genau so.

Anonym hat gesagt…

Komisch. Wenn unsere europäischen Staaten fast flächendeckend failed states sind - warum dann gleichzeitg die hier sog. "Muslinvasion" von zig Millionen hierher ins Chaos??

Wer, der bei halbwegs normalen Verstand ist, schleppt sich durch tausende Wüsten- und Mittelmeerkilometer, um am Ende in Chaos und failed states sein trauriges Dasein zu fristen?

Le Penseur hat gesagt…

Cher (chère?) "Anonym",

Kollege "qed" meinte "failed states" natürlich nur relativ zu der in Europa früher üblichen Lage. Daß ein von Polit- & Korruptionsskandalen geschütteltes, faktisch nicht mehr regierungsfähiges Belgien im Verhältnis zu einem Somalia immer noch ein Paradies für Sozialschmarotzer darstellt, steht auf einem anderen Blatt.

Aber wir Europäer verstehen unter einem Staat ja - hoffentlich! - ein bisserl mehr, als bloß nassauernd die Sozialsysteme zu plündern!

Innerer Emigrant hat gesagt…

@failed state

Leider hat sich unser Staat dahingehend entwickelt, daß man automatisch der Depp ist, wenn man nicht "plündernd" in den Sozialtopf greift.

Leicht gekürzte Kopie eines fremden Postings:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Aus dem Sozialbericht 2015-2016:

102,5 Mrd. -- Sozialausgaben 2015 insgesamt, davon:

57,0 Mrd. -- Pensionen und Altenpflege
25,3 Mrd. -- Gesundheitsausgaben
9,7 Mrd. -- Familie/Kinder
5,6 Mrd. -- Arbeitslosigkeit (auch Notstandshilfe)
2,1 Mrd. -- "Andere" (auch BMS, und 1,2 Mrd. Sachleistungen)
2,6 Mrd. -- Verwaltung
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Tendenz weiter steigend. Ich kenne (Spezial-)Fälle, wo die Notstandshilfe höher ist als das zuvor erzielte Arbeitseinkommen (ja, kein "G'schichtl", so etwas gibt es tatsächlich!). Was soll man so einem Bezieher empfehlen? Etwa arbeiten zu gehen, dabei weniger Geld zu haben und gleichzeitig anderen den Sozialgeldbezug zu finanzieren? Wir haben ein System, einen Staat, in dem der Nassauer gefördert und belohnt und der Leistende verhöhnt, ausgebeutet und bestraft wird. Für mich ist das ein "failed state".

Anonym hat gesagt…

Was tun Sie dagegen?