Donnerstag, 6. August 2015

Bloß mal zur Erinnerung

... wie das damals aussah, »... als Böhmen noch bei Österreich war«:





... kurz ansehen, und dann mal nachdenken, ob die Ermordung bzw. Vertreibung der Deutschböhmen aus ihrem geschlossenen Siedlungsgebiet wirklich so »gerecht« war, wie es uns die
tschechischem Nationalisten seit 1945 einreden wollen.

Kommentare:

FDominicus hat gesagt…

Sie fallen - wie leider auch ich - immer wieder auf etwas herein, was es bei Staaten in dieser Form nicht gibt. Sie suchen nach Recht. Es ist frustrierend aber es gibt nur ein "Recht" die Bereitschaft von so vielen einem Staat zu folgen. Oder anders herum:
John F. KennedySchlagworte: Tat, Land, Verantwortung, Politik

„Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“

John F. Kennedy

Das hat eben mit Rechts nichts zu tun sondern mit dem Finger krumm machen am Abzug gegen jeden "Abweichler". Kennedy wird ja heute so verehrt, was ich überhaupt nicht verstehen kann - im Gegenteil, ich kann gar nicht so viel essen wie ich mich übergeben wollte.

Der Staat präsentiert immer mehr das Gegenteil von Recht. Oder man kann auch sagen. Wo Staat ist, kann Recht nicht sein...

Und genau hier denken wir (ich spreche mal von Ihnen und mir), es müsste/sollte anders sein. Das ein Staat speziell dafür da ist seine Bürger zu schützen, aber das ist eine Illusion. Jeder Staat ist immer mehr Unterdrücker als Garant für die Freiheit. Wie schrieb mal ein Jäger in einem Buch über die Jagd:
“.. irgendwie und -wo dem Staat, diesem rätselhaften Phantom, das durch die Geschichte der Völker geistert und mit der Vermehrung der Menschheit noch unheimlicher und mächtiger geworden ist als in den Tagen Spartas und des alten Roms.
Eine angeblich menschliche Einrichtung ist er, der sein dämonisches Grundwesen aber nie verbergen konnte, Garant der Kriege, Brecher der Rechte, Träger aller Gewalttaten gegen das Einzellebewesen, vom Einbruch in den Hausfrieden, von Erpressung und Raub bis zur Einkerkerung, Folter und Mord. Es gelingt wohl dem hochstehenden Gesetzgeber, ja manchmal sogar höchstentwickelten Völkern, den Dämon für eine Weile nutzbringend hinter das Joch zu spannen, aber dann ist’s als riefe er andere aus der ganzen Welt zu Hilfe. Es hat noch kein Dämon dem Glück der Menschheit dauerhaft gedient.

Und er (der Staat v. Autor) wendet trotz der gegebenen Garantien allen Scharfsinn auf, das Eigentum zu beschneiden, zu pfänden und am Wachstum zu hindern. Es gibt nur einen Feind des Eigentums, und der heißt Neid



Daran ist zu viel Wahres dazu kommt dann noch:
http://www.q-software-solutions.de/blog/2015/06/23/es-gibt-fuer-die-verlogenheit-der-politiker/

Seit ich mit meinem Blog angefangen habe, versuche ich dagegen anzuschreiben und ich versuche dem sogar politisch entgegen zu arbeiten. Die Ergebnisse sind nicht vorhanden....

Darum bleibt nur noch eine Frage. Wie blutig wird der kommende Zusammenbruch?

Anonym hat gesagt…

@FDominicus: "Es ist frustrierend aber es gibt nur ein "Recht" die Bereitschaft von so vielen einem Staat zu folgen."

Das sehe ich anders. Recht existiert, gänzlich unabhängig von Staaten und deren Gesetzen. Recht existiert, ganz egal wie oft staatliche Schergen auch dagegen verstoßen mögen.

Der Rechtsgrundsatz etwa "Es ist verboten, einen anderen Menschen zu töten, außer in Notwehr oder Nothilfe" gilt absolut. Wenn ein Staat hundertmal die Tötung von Menschen straffrei stellt (vom Holocaust bis zum Drohnen-Terror), ist es dennoch ein Verbrechen. Ein Rechtsverstoß bleibt ein Rechtsverstoß, dieser Grundsatz kann durch keinen Staat der Welt außer Kraft gesetzt werden. Dieser kann nur durch Gewaltandrohung ein anderes Verhalten der Menschen erzwingen. Aber: Unterordnung, weil man der Schwächere ist, heißt nicht Zustimmung. Mein Eigentumsrecht an meinen Steuern etwa, die mir der Staat mit Gewaltandrohung abzwingt, erlischt nicht deshalb, weil ich mich (noch nicht) dagegen wehre.

Recht existiert grundsätzlich aus der menschlichen Natur. Niemand soll sich durch die staatlichen Rechtsverdreher etwas anderes einreden lassen.

Lesetipp: "Ehtik der Freiheit" von Murray Rothbard.

FritzLiberal

FDominicus hat gesagt…

Sie haben recht, ich hätte das Gesetz schreiben müssen und "Recht" schrieb ich weil ich meinte. Die "Macht" des Faktische korrekterweise wohl der Wille irgendwelchen "Autoritäten" ob gewählt oder nicht, ob legitim oder nicht zu folgen.

Und ja Sie haben natürlich recht, Recht existiert und zwar unabhängig von jedem Staat, von jeder Organisation oder was auch immer.

Aber die "" um Recht hatten schon Ihren Grund. Denn es verbietet sich bei Staaten von Recht zu schreiben. Wo Staat ist, weicht Recht - ist wohl die korrektere Interpretation.