Samstag, 24. Januar 2015

Seit fünfzig Jahren

... ist unsere gute Mutter Erde vom Makel befreit, einen derartigen Typen auf sich rumlaufen lassenzu müssen, ohne daß sie sich bewogen fühlte, zu beben oder sich aufzutun, so einen zu verschlingen:


Zigarrenraucher sind mir ja prinzipiell recht sympathisch (sofern sie gute Havannas rauchen) — aber wenn ich diese Fratze sehe, die die ganze Schäbigkeit und Charakterlosigkeit ihres Trägers offenbart, dann möchte ich ihm am liebsten den Stumpen mit dem Brandende voran ins selbstgefällig grinsende Maul schlagen!

Zugegeben: es gab noch größere Arschlöcher als das obige im zwanzigsten Jahrhundert — Stalin, Mao oder Hitler, beispielsweise. Aber das waren schließlich pöhse Diktatoren, und von denen erwartet man auch nichts anderes. doch der vorstehend Abgebildete war — angeblich — ein demokratisch gewählter Staatsmann, und ein ganz vorbildlicher noch dazu (so wird uns wenigstens gesagt). Dem wir so tolle Weisheiten verdanken wie:
Many forms of Government have been tried, and will be tried in this world of sin and woe. No one pretends that democracy is perfect or all-wise. Indeed, it has been said that democracy is the worst form of Government except all those other forms that have been tried from time to time. (Quelle)
Wenn es ein Argument gegen die Demokratie gibt, dann freilich dieses: eine Regierungsform, welche vorzugsweise letztklassige Opportunisten und abgefeimte Intriganten wie besagten Sir Winston an die Macht schwemmt, taugt nichts. Auch dann nicht, wenn man alle Zeit der Welt damit verplempern wollte, sie auszuprobieren ...

Kommentare:

SF-Leser hat gesagt…

Werter Penseur,

mmmh meine Güte, das hört sich fast so an, als sei er der leibhaftige Gottseibeiuns gewesen??
Können Sie mir bitte ein bißchen auf die Sprünge helfen, was Sie bei Winston Churchill so erschaudern läßt??

Grüße

Anonym hat gesagt…

Weshalb sollte dieser Typ - üer den es wirklich nichts Gutes zu sagen gibt, außer daß er in der Erde vernodert - ein weniger großes Arschloch sein, als der ehemalige Reichskanzler? Dieser Lump hat doch damit geprahlt möglichst viele "Hunnen" (gemeint waren Deutsche) töten zu wollen und hat das Werk auch mit recht großem Erfolg in die Tat umgesetzt.

Und nein, damit meinte dier Drecksack eben nicht, die "Hunnen" auf dem Feld zu begegenen und dort militärisch zu schlagen, sondern zielte damit von Anfang an darauf ab, möglichst viele Zivilisten, Frauen und Kinder in ihren Wohnungen einzuäschern; ich meine er wollte sie immer "grillen".

cso

Anonym hat gesagt…

Vielleicht nicht so viel Guido Knäpp gucken, wie ich ihn Schweden gegenüber zu nennen pflege (knäpp = bekloppt). Alla tidernas största historiker ...

Le Penseur hat gesagt…

Cher SF-Leser,

Der Kommentarposter »cso« hat es bereits erwähnt: Chruchill verfolgte mit seinem gezielten (!) Bombardement rein ziviler Ziele in Deutschland »die Deutschen«, die er mit wohl ebenso tiefem Haß am liebsten ausgerottet hätte, wie Hitler die Juden (ging halt schwerer, weil's so viele waren).

Und bezüglich Dresden äußerte er (später zwar bestritten, aber sehr gut verbürgt!) 1945 den Wunsch, möglichst viele Flüchtlinge zu »grillen« — was mit den Brandbomben ja auch perfekt geklappt hat, und diesem famosen »Sir« hoffentlich im Jenseits ebensoviele Jahre Höllenbrand bescheren möge, wie dieser Arsch dortselbst Menschenleben am Gewissen hat. Oder vielmehr: nicht hat, denn Gewissen hatte dieser letztklassige Opportunist ohnehin keines.

Welche Partei seiner langen Karriere gerade förderlich war, der schloß er sich an. In seinen Reden und Büchern ein Demagoge der übelsten Sorte, und sein wortbrüchiges Bubenstück gegenüber den Kosaken der Wlassow-Armee, die er entgegen seinen Zusagen an Stalin auslieferte (der sie, und die mitgeflüchteten Frauen und Kinder, natürlich genüßlich abschlachtete bzw. die Arbeitsfähigen in den Bergwerken des GULAG bis zum Krepieren als Sklaven rackern ließ), liefert noch das Tüpfelchen auf dem i in der Beschreibung eines der niederträchigsten Menschen der ganzen Geschichte.

Ich kenne (besser: kannte, denn sie sind natürlich längst tot!) zwei Augenzeugen, die dabei waren, wie sich Kosaken und ihre Familien von der Brücke in den reißenden Fluß stürzten um zu ertrinken, als sie erkannten, daß sie von den britischen Militärs belogen worden waren, und an die Russen ausgeliefert werden sollten (der bis zur blanken Geschichtslüge verharmlosende Artikel in der dt. Wikipedia ist schwer zu ertragen)!

Von den »G'schmackigkeiten«, die er sich im Burenkrieg oder beim Zerfall des British Empire leistete (Stichwort: Mau-Mau-Aufstand mit seinen Folterungen und Verstümmelungen von Eingeborenen, die London erst 2012 zögerlich zuzugeben begann), wollen wir erst gar nicht reden ...

Wenn so jemandem von der Systempresse und der kanonisierten Geschichtslüge als »großem Staatsmann« gelobhudelt wird, was das Zeug hält, dann kann ich nur kotzen! Verglichen mit ihm war ja ein Rudolf Heß ein — durch die Ideologie des Nationalsozialismus zweifellos irregehender — edler Idealist, dem man ad personam auch bei übler Auslegung seiner Handlungen kaum schuldhafte Verhaltensweisen nachsagen kann!

Die sterblichen Überreste von Heß hat eine rückgratlose deutsche Regierung aus dem Grab gebuddelt, verbrannt und in die Nordsee gestreut (ich kann nur hoffen, daß mit den Leichen jener Politiker, die das einfädelten, einstmals ähnlich verfahren wird).

Seitdem warte ich — bis jetzt leider vergeblich — auf die Exhumierung Churchills. Mir ist es, offen gesagt, egal, ob man dieses Ekelpaket dann noch verbrennt, oder seine schäbigen (aber dank Alkoholkonsums sicherlich gut konservierten) Überreste gleich so den Fischen der Nordsee zum Fraß vorwirft...

Pietätlos? Ja, zweifellos. Aber gegenüber einigen Gestalten der Geschichte, zu denen halt auch und besonders dieser famose »Sir Winston« gehört, ist Pietät einfach Verschwendung.


@Anonym:

Netter Scherz — aber was hat Guido Knopp mit diesem Kotzbrocken Churchill zu tun?

Anonym hat gesagt…

Guido Knopf (NDR: "Hitlers Morgenlatten") und seinesgleichen hat recht viel mit den "kruden" Vorstellungen zu tun, die leider auch hochintelligente Zeitgenossen von den damaligen Gegebenheiten sowie von Ihrem Volksgenossen, dessen bedingungsloser Verehrer ich wahrlich nicht bin, haben.
Zugegeben, mit Kirchhügel nur indirekt, welcher nach bösen Zungen auch einer derjenigenwelchen war, so wie z.B. Kike Douglas, hoppla, schon wieder so ein Kalauer.
Wes' Herz ist voll, des' Tastatur geht über...

Le Penseur hat gesagt…

@Anonym:

auch bei übergehender Tastatur: trauen Sie sich wenigsten, es hinzuschreiben, wenn Sie der Meinung sind, Churchill sei ein Jude gewesen! Daß Douglas sen. einer war, ist bekannt — so what ...? Mir reicht's zu wissen, daß erstgenannter ein Arschloch war. Das mit dem angeblichen Juden — jo mei, wenn's ihnen Spaß macht ... nochmals: so what?

Ich kenne einige Juden, die sind feine Menschen. Ich kenne auch einige, die sind, pardon l'expression, Arschlöcher. Ich kenne (zwangsläufig) noch deutlich mehr Nichtjuden, und unter denen wieder eine Reihe von feinen Menschen und eine Menge Arschlöcher.

Ich kenne nicht genug Juden (nach 1945 ist das auch etwas schwierig, selbst in Wien!), um statistisch valide Aussagen darüber zu treffen, ob das Verhältnis von feinen Menschen zu Arschlöchern bei Juden eklatant von dem bei Nichtjuden abweicht. Aber prima facie würde ich sagen: soferne es abweicht (in Richtung Arschlöcher nämlich), dann jedenfalls nicht so eklatant, daß sich dadurch die ungerechte Benachteiligung (oder gar die versuchte Ausrottung!) dieses Volkes auch nur irgendwie rechtfertigen ließe.

Bis jetzt werden die gutherzigen Leser des Blogs zustimmen, und die Altnazis grimmig den Kopf schütteln. Deshalb gleich ein Hinweis in die (vermutliche) Gegenrichtung:

Das obenstehende trifft zwar nach meiner Erfahrung auf Juden/Nichtjuden zu, das heißt aber nicht, daß es deshalb für jeden beliebigen Populationsvergleich ebenso zuträfe. Denn man kann durchaus eklatante Unterschiede zwischen Sozen und Nichtsozen, zwischen Museln und Nichtmuseln, zwischen Europäern und diversen Nichteuropäern im intellektuellen und ethischen Niveau ihrer Überzeugungen (und Ressentiments) feststellen, die keineswegs rein »zufällig« sein dürften.

Und man kann — ja: muß sogar, nach meinem Erachten! — diese Unterschiede beachten. Mit einem Wort: man muß diskriminieren (was ja exakt dieses bedeutet)! Das ist ein Aufruf zu Obacht und Interessenwahrung, und natürlich keiner zur ungerechten Behandlung oder gar Ausrottung von Sozen, Museln und Nichteuropäern (das wäre ja einfach plem-plem und höchstgradig unethisch ...)!

Aber es ist eben ein Aufruf, Inkompatibles nicht als unsere »Bereicherung« schönzulügen! Angst vor Islamisierung, Verachtung sozialistischer Hirnlosigkeit, oder Abneigung gegen exzessive US-Dominanz sind nämlich keine Charakterfehler, sondern ein Gebot des Selbsterhaltungstriebes, dem nicht zu entsprechen die Selbstaufgabe und schließlich -eliminierung bedeutet.