Sonntag, 9. Oktober 2016

Das Establishment zieht die Reißleine

Es war fast zu erwarten. Bevor das Unaussprechbare, das Undenkbare passiert, daß nämlich einer, der offenbar nicht ins Konzept der kriminellen Strippenzieher des Military-Industrial Complex paßt, ins Weiße Haus kommt, wird alles unternommen, es zu verhindern. ein Attentat auf Trump oder ein tödlicher Autounfall wäre vermutlich zu auffällig gewesen, also entschied man sich, ein 11 Jahre altes, längst vergessenes, jedoch für derlei Zwecke sorgfältig aufbewahrtes Video groß in die Öffentlichkeit zu "spielen" ... 

Nun, derlei ist uns alles doch nur zu gut erinnerlich (#aufschrei läßt grüßen), und es ist den bigotten, heuchlerischen Idioten (und, nicht zu vergessen: -innen!), die in Amerika immer noch weite Teile der Bevölkerung ausmachen, durchaus zuzutrauen, daß sie statt des geschmacklose Sprüche klopfenden Großmauls Trump, der aber kein Parteigänger des MIC ist, lieber die offenbar kranke, durchgeknallte, karrieregeile Marionette des East-Coast-Establishments wählen, deren ganze Karriere eine höchst unschöne Zahl von Leichen (im wörtlichsten Sinne des Wortes) begleiteten.

Wenn sie Clinton wählen, haben sie sie verdient. Was nichts daran ändert, daß sie die restliche Welt nicht verdient, den sie im Auftrag ihrer Hintermänner mit (für diese, nicht alle anderen!) lukrativen Kriegen überzieht, inkl. Atomkrieg, wenn geht, damit der baldige Systemkollaps doch irgendwie als leider, leider unvermeidlich dargestellt werden kann, und die Profiteure in aller Ruhe ihren weltweiten Beutezug, v.a. gegen ihre beiden historisch gewachsenen Haßobjekte: Deutschland (dem sie Hitler nie verzeihen werden) und Rußland (das sie wegen der Judenpogrome der Zarenzeit bis in alle Ewigkeit hassen).

Ein guter Bekannter, der viel mit US-Amerikanern zu tun hat, sagte mir vor einigen Wochen, daß diese einen Sieg von Trump, sowie dessen baldigen "Unfalltod" (womöglich noch vor der Angelobung) als wahrscheinlichste Variante ansahen. Offenbar will aber das Establishment nicht einmal das Risiko eines Wahlsiegs eingehen, um die Plebs nicht auf den dummen Gedanken kommen zu lassen, man könne durch Wahlen das System ändern.

Nach einem als Neger eikettierten Mulatten muß eben jetzt eine als Karrierefrau umlackierte Kriminelle ins Weiße Haus lobbyiert werden, damit die große Show "Die USA sorgen für mehr Gerechtigkeit in der Welt!" weiterläuft, wenigstens noch ein paar Jahre, ein paar Monate bis zum Big Bang, in dem sich unabsehbar (und gewollt unsichtbar) Vermögen und Machtgewichte verschieben werden. Da will man keinen Außenseiter, der das Spiel offenbar nicht gehorsam mitspielen will. Da will man nicht riskieren, daß das Unausdenkliche passiert, daß ein Trump z.B. damit aufhören könnte, Rußland als Reich des Bösen zu diffamieren. Denn das wäre schlecht fürs Geschäft: weniger Panzer, weniger Bomber, weniger Flugzeugträger ... wo soll das denn bloß hinführen?!

Klingt das zu zynisch? Nein, es wird wohl realistisch sein. Wenn Wahlen demnach nichts ändern, weil sie nur stattfinden, solange die Sieger vorher feststehen, und wenn der Falsche zu gewinnen droht, ihm vorher der Garaus gemacht wird, dann bleibt nur mehr ... ja, was bleibt da eigentlich noch, außer der Hoffnung auf Gottes Fürsorge, mit der er einen genau richtig dimensionierten (zu groß brächte uns sonst die nächste Eiszeit, und zu klein bringt zuwenig "impact" für den Zweck ...) und exakt justierten Meteoritenschwarm über Washington niedergehen läßt, am besten in einer politisch hochaktiven Zeit, wo alle Politlöcher vor Ort sind. Ach, wäre das nicht wunderschön, wenn man so träumt ... drei stille, kleine, klare Kraterseen, exakt wo einst das Weiße Haus, das Kapitol und das Pentagon standen ...

Let us pray!

Aber ich sag's gleich: es wird's nicht spielen ... leider. Variante Trump wäre da wesentlich einfacher gewesen, aber die wird's auch nicht spielen. Leider. "Leider" ist leider nicht steigerbar ...

Kommentare:

Nieder mit der East Coast! hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Le Penseur hat gesagt…

Die unmoderierte Kommentarfunktion wurde, wie sich herausstellt, doch zu früh wieder geöffnet.

Sorry, folks!

@Anonym:

Platte Ironie mag hingehen. Ironie mit dem Holzhammer ist hingegen zu viel. Oder zu wenig.

Jedenfalls nichts für diese Kommentarfunktion.

FDominicus hat gesagt…

Lieber Denker, hier meine schon etwas älteren Vorschläge um Trump aufzuhalten:
https://www.q-software-solutions.de/blog/2016/03/trump-und-was-passieren-koennte/

Was meinen Sie?