Freitag, 28. Juli 2017

Damit trotz der derzeitigen Unwetterfront

... die uns den Sommer etwas vermiest, auch die Lichtblicke (kleine, aber immerhin!) nicht völlig außer acht bleiben, ein kurze Blick in das lesenswerte Wochenmagazin »ZurZeit«:
Von allen europäischen Staaten verfolgt Dänemark seit Jahrzehnten die „nachhaltigste“ Politik gegen Überfremdung und Unterwanderung. Dabei geht die Regierung in Kopenhagen sachkundig und EU-konform vor, sodass die EU-Kommissare nur hilflosen Groll gegen die königliche Regierung hegen können. Gewiss ist in Ungarn innerhalb einer kürzeren Zeitspanne „mehr“ passiert, in Tschechien ist zur Asylantenabwehr jetzt das Waffengesetz geändert worden, um die Volksbewaffnung zu ermöglichen und die Warschauer Staatsführung ist provokanter als die von Budapest.
Die bürgerliche Minderheitsregierung in Kopenhagen amtiert mit kurzen Unterbrechungen und hat in dieser Zeit ohne harte Maßnahmen – aber beharrlich – das Land „wetterfest“ gegen Überfremdung gemacht und die dänische Souveränität verteidigt. 
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Sicherlich: auch im Staate Dänemark ist nicht alles Gold, was glänzt — daß hier jedoch in Sachen Umvolkung weniger faul ist als anderswo, steht außer Zweifel!

Nun darf man dreimal raten (es reicht aber einmal zu raten!), warum bloß diese »bürgerliche Minderheitsregierung« so agiert ...

Die Antwort lautet: weil die Dänische Volkspartei diese Regierung stützt — und gleichzeitig »das Rohrstaberl« (wie es FPÖ-Generalsekretär Kickl unlängst treffend formulierte) ist, welches die sonst sicher durch den Mediendruck ins links-gutmenschliche Fahrwasser abgleitende Venstre-Partei auf Kurs hält.

Eine Funktion, die man mutatis mutandis auch in Österreich (wenngleich leider viel schwächer!) mit seiner FPÖ beobachten kann, und dessen Deutschland mit einer starken AfD dringend bedürfte.

Die Dänische Volkspartei hat sich in bemerkenswerter Askese von direkter Regierungsbeteiligung fernzuhalten verstanden: sie begnügte sich vielmehr damit, durch indirekten Druck ihre wichtigten Programmpunkte durchsetzen zu lassen, kam damit nicht in die Versuchung der Machtkorruption.

Ein Modell, das sich LePenseur auch für Österreich und Deutschland wünschen würde. Hoffen wir, daß es nicht nur die nüchtern-rationalen Nordlichter von Dänemark schaffen, sondern auch hitzigere Alpenbewohner, es umzusetzen!






Kommentare:

Gerd Franken hat gesagt…

Dänische Verhältnisse in Deutschland? Man stelle sich vor, dass die AFD eine Minderheitsregierung (wie soll die aussehen?) stützt. Wenn es dazu käme, müsste ein langer und schwerer Weg gegangen werden. Ich glaube, dass die Zeit kaum reicht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Anonym hat gesagt…

Tja, wie es aussieht, wird es bei Merkel weiter keine Obergrenze bei den Terroropfern geben.

FritzLiberal