Sonntag, 15. November 2015

Bundesinnenminister Thomas de Maizière

... habe darauf verwiesen, dass es bereits »ein erschreckendes Ausmaß von Anschlägen gegen Asylbewerber« gebe.

Informiert uns n-tv. Na, die Sorgen de Maizières möcht' ich haben! Wenn da nicht meiner Aufmerksamkeit etwas ganz Gravierendes entgangen ist — aber: pöhse Neonazis (also: »Pack«), die mit Sprengstoffgürteln sich und Asylwerber in die Luft sprengen, oder mit Kalaschnikow-Salven in Konzertsälen und Restaurants nichtsahnende Asylwerber hundertweise durchsiebten, sind mir eigentlich bislang nicht bekannt geworden. Sollten uns solch schreckliche Dinge unsere Medien etwa verschwiegen haben ...?

Wie wär's, wenn der p.t. Herr Innenminister sich zur Abwechslung auch mal Sorgen um die eigene Bevölkerung machen würde? Schließlich waren, wie's aussieht, zwei der Terroristen als »Flüchtlinge« unterwegs. Wie viele mehr sind von der Sorte »dank« deutscher Willkommenskultur und Politik des unkontrollierten Grenzübertritts noch unterwegs?

Ach, das darf man so nicht sagen, weil das ja einen Generalverdacht gegen die »Flüchtlinge« bedeuten würde?

Na und? Daß das ministerielle Gelabere über angeblich notwenige »Sorgen« um Asylwerber einen noch weit ungeheuerlicheren Generalverdacht gegen das deutsche Volk bedeutet — dem dadurch ja unterstellt wird, nichts lieber zu tun, als (Schein-)Asylanten auszurotten! — : das ist unseren Politruks und ihren Presstituierten in den Systemmedien hingegen kein Bedenken wert?

Kommentare:

Peterle hat gesagt…

Der Denker himself: "pöhse Neonazis (also: »Pack«), die mit Sprengstoffgürteln sich und Asylwerber in die Luft sprengen, oder mit Kalaschnikow-Salven in Konzertsälen und Restaurants nichtsahnende Asylwerber hundertweise durchsiebten, sind mir eigentlich bislang nicht bekannt geworden." ---> Ja dann, lustig weiter machen mit Abfackeln - gibt ja Wichtigeres.

"Schließlich waren, wie's aussieht, zwei der Terroristen als »Flüchtlinge« unterwegs."
....was dann logischerweise für alle/die meisten Flüchtenden zutrifft & entsprechende Maßnahmen erfordert?

"Ach, das darf man so nicht sagen, weil das ja einen Generalverdacht gegen die »Flüchtlinge« bedeuten würde? Na und?"
Sind Sie der Meinung, daß nicht einem Beschuldigten seine Schuld nachzuweisen wäre, sondern ein Beschuldigter vielmehr sich erst durch den Nachweis seiner Unschuld »freibeweisen« müßte? Dann empfehle ich Ihnen ein Einführungsseminar in die Grundbegriffe des Strafrechts — denn spätestens seit Feuerbachs legendärer »Kritik des Kleinschrodischen Entwurfs zu einem peinlichen Gesetzbuche für die Chur-Pfalz-Bayrischen Staaten« (Gießen 1804) sollte eigentlich bekannt sein, daß die Beweislast den Ankläger, und nicht den Beschuldigten trifft.
Wenn also ein Innenminister — trotz seiner Zugehörigkeit zur nicht eben übertrieben Flüchtlings-affinen CDU — aufgrund seiner Ausbildung als Jurist diesen zu Recht alt-ehrwürdigen Grundsatz nicht einem billigen »Crucifige!« des politisch-medialen Mobs zu opfern bereit ist, so ist sein Verhalten in heutigen Zeit zurecht als »mutig« zu bezeichnen. Mehr noch: als rechtsstaatlich!

Aber was gilt das in Zeiten, in denen die Verfolgung von rassisitischen »Hetzern« der Rechtsstaat an sich schon gefährdet scheint...

Le Penseur hat gesagt…

Cher Peterle,

In aller Kürze zwischen zwei Besprechungen:

Ja dann, lustig weiter machen mit Abfackeln - gibt ja Wichtigeres.

Ja, bspw. herauszufinden, wie viele von den angeblichen Abfackelungen in Wirklichkeit von den angeblich so verfolgten »Flüchtlingen« selbst vorgenommen wurden. Dazu gibt es aus letzter ein Posting auf diesem Blog, das ich jetzt weder Zeit noch Lust habe, für Sie herauszusuchen. Sie sind herzlich eingeladen, es selbst zu tun.

...was dann logischerweise für alle/die meisten Flüchtenden zutrifft & entsprechende Maßnahmen erfordert?

Ersteres nein, zweiteres ja. Sie werden es nämlich nicht für möglich halten: es sind bspw. die meisten Bankkassiere auch keine Diebe — trotzdem ist ein Bank gut beraten, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, daß möglichst keiner ein solcher ist! Und deshalb auch Kassabestands- und Taschenkontrollen nicht zu unterlassen, »weil dadurch ein Generalverdacht ausgesprochen wird« ...

Sind Sie der Meinung, daß nicht einem Beschuldigten seine Schuld nachzuweisen wäre ...

Thema verfehlt, setzen! Zwischen der Freiheit, eine Meinung — und zwar auch (und gerade!) eine kritisch pointierte — zu äußern, und dem Ergreifen von Sanktionen gegenüber einem nicht eines Verbrechens überführten, sondern bloß von einem Einzelnen beschuldigten Toten (wie es z.B. die im wörtlichsten Sinne des Wortes »entehrende« Aberkennung von Ehrungen wie Straßenbezeichnungen und Ehrenbürerschaften darstellt) liegen Welten.

... ein Innenminister — trotz seiner Zugehörigkeit zur nicht eben übertrieben Flüchtlings-affinen CDU

Das meinen Sie aber angesichts der Refugees-welcome-Mutti jetzt nicht ernst, oder?

Aber was gilt das in Zeiten, in denen die Verfolgung von rassisitischen »Hetzern« der Rechtsstaat an sich schon gefährdet scheint...

Dieser Satz ist, wie er dasteht, einfach unverständlich! Mein Rat: wenn Sie schon mit verfremdeten Zitaten pointiert ihre Meinung sagen wollen (was ein legitimes Stilmittel wäre), dann sollten Sie diese wenigstens nicht so verstümmeln, daß keiner mehr weiß, was Sie eigentlich sagen wollten.

Le Penseur hat gesagt…

Ach ja, cher Peterle,

noch eine kleine Leseempfehlung ...

Anonym hat gesagt…

Der Terrorismus weltweit hat im letzten Jahr über 30.000 Todesopfer gefordert (die meisten kriegen wir ja nicht mit...), davon gehen auf die rechtsradikalen Pegida-Nazis genau, äh, warten'S mal, ich zähle nochmal nach... ja! Genau NULL! Der Rest hauptsächlich von einer der hunderten muslimischen Terrorgruppen zum Sheitan befördert.
Damit kann Radio Jerewan bescheinigen: Die zweithöchste Todesrate geht auf die Rechtsradikalen, während die Moslems es nur auf den vorletzten Platz schafften!
Na bitte, die Welt ist doch in Ordnung und die Antifa steht auf der richtigen Seite!

Grüße Fragolin