Samstag, 7. Oktober 2017

Liebe SPÖler: erklärt uns doch, was der Unterschied ist

... zwischen euren »Kanzlerberatern« und irgendwelchen Mafiosi:
"Sie müssen sich bitte ansehen, was da jetzt abläuft", zeigt Annas Freundin auf die Textnachrichten, die von der Telefonnummer +43 699 153 2x xxx kommen. Es ist die Handy-Nummer von Rudi Fußi, einem Berater und Redenschreiber des Kanzlers der Republik Österreich.
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Seine Handy-Nachrichten an die Kronzeugin des Wahl-Krimis lassen darauf schließen, dass die Nerven des Vertrauten der SPÖ-Parteiführung kurz nach dem Auffliegen der ganzen Schmutzkübel-Affäre blank liegen. So schreibt Fußi am Donnerstag um 13.13 Uhr: "Anna, ich will nur verstehen: Warum?" Dann um 13.14 Uhr: "Du versenkst die ganze Partei. Warum?"
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Ab 13.20 Uhr werden die Textnachrichten dann rauer: "Du kommst da auch nimma raus. Du bist die Einzige, die alle Mails bekommen hat." Fußi wird direkter: "Glaub mir, so ein Leben willst nicht führen. Oder glaubst du, die Partei lässt dich in Ruhe, wenn du sie versenkst? Die klagen dich in Grund und Boden und zerren dich durch die Arena."
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Da alle Überredungsversuche scheitern, schickt der Kanzler- und Wahlkampfberater der SPÖ um 15.35 Uhr ein Schweigegeld-Angebot: "Egal, was dir die VP dafür gegeben hat. Ich gebe dir das Doppelte und sorge dafür, dass dir rechtlich nichts passiert."
In Mafia-Filmen nennt sich das: »Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann.«

Wie nennt ihr SPÖler sowas? Wie würde es ein Staatsanwalt nennen — wenn die Staatsanwaltschaft in Wien (und überhaupt in Österreich) nicht seit Brodas Zeiten tiefrot unterwandert wäre?

Fragen, auf die es bis zum 15. Oktober keine Antwort geben wird. Nun, hoffentlich gibt's (d.h.: geben wir!) am 15. Oktober eine Antwort ...

Kommentare:

staatsbuerger1955 hat gesagt…

Die Roten sollten froh sein, dass NUR diese Kampagne ans Tageslicht gekommen ist. Sonst könnte vielleicht die Frage auftauchen, in welchem Auftrag für demente Patienten in den Wiener Pflegeheimen Wahlkarten bestellt worden sind. Oder, wieso dort ausschließlich rote Gewerkschafter rote Wahlwerbung verteilen. Von wegen, dass man dann bei der „Wahl“ dementsprechend behilflich ist, behaute ich gar nicht. Weil, Kreisky wird dort noch immer freiwillig gewählt…

Anonym hat gesagt…

@staatsbuerger1955: auch interessant: wer die massenhaften Vergewaltigungen an Kindern in dem von der roten Stadt Wien verwalteten Kinderheim am Wilhelminenberg ermöglicht, durchgeführt, und gedeckt hat.

FritzLiberal